Ich habe da ein kleines Problem, vielleicht kann mir da jemand mal nen genialen
Tip dazu geben...
Also, ich habe hier ein aelteres Tapedeck, bei dem die Motordrehzahlregelung
wohl etwas gealtert ist, auf jeden Fall laeuft der Motor deutlich hoerbar
langsamer, als er normalerweise muesste. Nun ist es kein Problem, den Motor mit
dem Poti am Motor wieder schneller zu stellen, aber wie gleicht man den so ab,
dass er die korrekte Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe hier
keinen Geraetepark stehen... :)
Schoenen Tag noch !
Andre
AT> Ich habe da ein kleines Problem, vielleicht kann mir da jemand mal nen
AT> genialen Tip dazu geben... Also, ich habe hier ein aelteres Tapedeck,
AT> bei dem die Motordrehzahlregelung wohl etwas gealtert ist, auf jeden
AT> Fall laeuft der Motor deutlich hoerbar langsamer, als er
AT> normalerweise muesste. Nun ist es kein Problem, den Motor mit dem
AT> Poti am Motor wieder schneller zu stellen, aber wie gleicht man den
AT> so ab, dass er die korrekte Geschwindigkeit hat?
Laß Dir ein beliebiges Musikstück auf einem *guten* Tapedeck (Referenzgerät)
aufnehmen. Diese spielst Du auf Deinem Tapedeck ab und läßt dazu parallel die
CD mit diesem Stück laufen. (evtl. ein Gerät mit Kopfhörer)
Falls Du nicht völlig unmusikalisch bist, hörst Du sofort die Abweichung schon
an der Tonhöhe und kannst solange drehen, bis es stimmt. Zur Kontrolle (um es
auf 0,1% hinzubekommen:
Laß das Stück auf beiden Geräten komplett durchlaufen (mit der Pausetaste
syncronisieren), wenn es nach ein paar Minuten noch synchron ist bist Du schon
sehr genau.
AT> Minimalloesungen
AT> bevorzugt, habe hier keinen Geraetepark stehen... :)
Nen' CD-Player haste doch, oder?
Ciao, Pablo!
AT> korrekte Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe hier
AT> keinen Geraetepark stehen... :)
AT>
Kaufe Dir von dr Fa. Koenig die Geschwindigkeitseinstellcassette, mit der wird
mittels Stroposkopeffekt die Geschw. eingestellt. Lohnt sich aber in den
seltensten Faellen fuer einmalige Anwendung.
Oder
Gehe in eine FS-Werkstatt in deiner Naehe, gib den Jungs einen aus, dann machen
die dir die Einstellungen bestimmt mal kurz ein einer Pause. Ich war damals in
dem Job auch nicht so kleinlich. :-))
Tschau Helmut
Hallo Andre,
AT>Nun ist es kein Problem, den Motor mit dem Poti am Motor wieder schneller
AT>zu stellen, aber wie gleicht man den so ab, dass er die korrekte
AT>Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe hier keinen
AT>Geraetepark stehen... :)
Du hast bestimmt einen Kumpel/Kumpeline, der/die ein "ordentliches" Tape
hat. Nimm auf diesem Tape ein laengeres Stueck (je laenger, desto besser,
min. 10min) auf (Zeit *genau* messen!!!) und spiele dieses auf Deinem ab.
Je nachdem, ob es kuerzer oder laenger laeuft, muss Du die Drehzahl
aendern. Ist etwas langwierig, aber dafuer ohne Messgeraete ('ne Stoppuhr
wirste wohl auftreiben... ;-) ) moeglich.
AT>Schoenen Tag noch !
Schoenen Abend (wenn Du zum x-ten Male das gleiche Stueck hoerst) ;-)))
Viele Gruesse von...
>>> Hanjo
am Montag Februar 17 1997, 01:13, schrieb Andre Tertling an Alle:
AT> Ich habe da ein kleines Problem, vielleicht kann mir da jemand mal nen
AT> genialen Tip dazu geben... Also, ich habe hier ein aelteres Tapedeck,
AT> bei dem die Motordrehzahlregelung wohl etwas gealtert ist, auf jeden
AT> Fall laeuft der Motor deutlich hoerbar langsamer, als er normalerweise
AT> muesste. Nun ist es kein Problem, den Motor mit dem Poti am Motor
AT> wieder schneller zu stellen, aber wie gleicht man den so ab, dass er
AT> die korrekte Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe
AT> hier keinen Geraetepark stehen... :)
Entweder mit Testkassetten nach dem Stroboskop Prinzip oder man nehme auf eine
Kassette einen 1Khz Rechteck auf und spiele sie auf dem zu justierenden Tapedek
ab, dann wird mittels Oszi (Sehr ungenau) oder Frequenzaehler (genauer) die
Motordrehzahl abgeglichen, sodas hinten wieder 1Khz rausfallen.
-tbo-
ohne bezugsband und frequenzmesser ist das etwas aufwendig, aber
es geht:
wenn du das dingelchen auf 9.53cm/sec einstellen willst, dann nimm
etwas band, miss 9.53meter ab, klebe vorne und hinten genug
vorspannband dran und lege das ganze in die maschine. los gehts.
in dem augenblick, in dem das vorspannband an, sagen wir, der
linken umlenkrolle abgelaufen ist und das magnetband anfaengt,
drueckst du auf den startknopf einer stoppuhr oder schaust auf den
sekundenzeiger deiner armbanduhr oder... nach genau 100sec muss
das band zu ende sein und das vorspannband des "anderen" endes an
besagter umlenkrolle beginnen.
sind?s weniger als hundert sec gewesen, laeuft die maschine zu
schnell, sind?s mehr gewesen, laeuft sie zu langsam.
zu bedenken ist aber, dass ungeregelte maschinen vom anfang
(bandteller rechts leer, links voll) bis zum ende (bandteller
links leer, rechts voll) ein bis eineinhalb prozent an
geschwindigkeitsunterschied aufweisen koennen. also nicht
paepstlicher als der papst sein wollen.
+gruss siggi
... eMail: siegfrie...@chephren.stoeni.de ...
... CIS: 106605,1771 (if you can?t help) ...
AT> ich habe hier ein aelteres Tapedeck
Bevor du anfaengst, Abgleicharbeiten durchzufuehren, solltest du alle
Verschleissteile austauschen: Riemen, Zwischenraeder, Andruckrollen.
Dann solltest du eine gruendliche Reinigung der Bandfuehrung vornehmen.
Nimm dazu Isopropanol (90%-ig aus der Apotheke) und reinige alle Teile,
die mit dem Band in Beruehrung kommen.
AT> wie gleicht man den [Motor] ab, dass er die korrekte Geschwindigkeit hat?
Nimm auf einem richtig eingestellten Tape einen bekannten Ton auf (zB von
einer Testton-CD oder aus dem Fernsehen). Dann lege diese Kassette in das
einzustellende Geraet ein und spiele sie ab. Spiele gleichzeitig die
Test-CD ab oder stelle den Fernseher auf den Kanal, wo der Testton zu hoeren
ist. Drehe so lange an der Geschwindikeitseinstellung, bis die beiden Toene
(einer vom Tapedeck, der andere von der CD oder vom Fernsehen) gleich klingen.
Mit dieser Methode wirst du aber dein Tapedeck nur an das Deck angleichen
koennen, von wo die Aufnahme stammt. Wenn das Geraet schon falsch laeuft,
wird deins nicht anders laufen.
Eventuell ist ein bei dir ansaessiger Radio- und Fernsehshop so freundlich,
dir das Geraet zu justieren. Diese Fachgeschaefte haben eine sogenannte
Stroboskop-Kassette: Das vom Plattenspieler bekannte Prinzip wird auch hier
eingesetzt.
Gruss Christian
Andre Tertling meinte am 17.02.97 im Area ELEKTRONIK.GER folgendes:
AT> Ich habe da ein kleines Problem, vielleicht kann mir da jemand mal nen
AT> genialen Tip dazu geben... Also, ich habe hier ein aelteres Tapedeck, bei
AT> dem die Motordrehzahlregelung wohl etwas gealtert ist, auf jeden Fall
AT> laeuft der Motor deutlich hoerbar langsamer, als er normalerweise
AT> muesste. Nun ist es kein Problem, den Motor mit dem Poti am Motor wieder
AT> schneller zu stellen, aber wie gleicht man den so ab, dass er die
AT> korrekte Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe hier
AT> keinen Geraetepark stehen... :)
Also so ganz spontan faellt mir das hier ein:
1. per PC mit Soundkarte einen Ton erzeugen (CoolEdit oder sowas)
2. Den Ton mit einem justierten Tapedeck aufnehmen
3. Die in Schritt 2 aufgenommene Kassette auf dem dejustierten Tapedeck
abspielen und solange am Motor rumdrehen, bis der Ton die vorgesehene
Frequenz hat (Kann man glaube ich ganz gut hoeren so im direkten
Vergleich)
Das ist allerdings die absolute Minimalloesung! Wenn du nen
Frequenzzaehler hast, geht die Sache natuerlich um vieles einfacher.
Aber wer hat schon nen Frequenzzaehler ?!?
AT> --- Crosspoint/95 V4.00g+
Schwindler !!! ;)
Also dann Tschau,
Phil
... W*N 95: Klick' dich doof ...
Hallo Andre,
AT>genialen Tip dazu geben... Also, ich habe hier ein aelteres Tapedeck, bei
AT>dem die Motordrehzahlregelung wohl etwas gealtert ist, auf jeden Fall
AT>laeuft der Motor deutlich hoerbar langsamer, als er normalerweise muesste.
AT>Nun ist es kein Problem, den Motor mit dem Poti am Motor wieder schneller
AT>zu stellen, aber wie gleicht man den so ab, dass er die korrekte
AT>Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe hier keinen
AT>Geraetepark stehen... :)
Nimm einfach mit einem Geraet bei dem die Geschwindigkeit stimmt, fuer
eine bestimmte Zeit irgenwas auf und stoppe die Zeit.
Nun musst Du nur noch mit Deinem Geraet das Band abspielen und so lange am
Regler schneller drehen, bis die Aufnahme gleich lange laeuft.
Je laenger die Aufnahme ist, desto genauer wird die Einstellung.
Ist aber wirklich nur eine Minimalloesung.
Viele Gruesse aus Berlin Prenzelberg, Peter.
Antwort auf Mail vom 17.02.97
zum Thema"Q: Wie justiert man den Motor eines Tapedecks?" in
"/FIDO/ELEKTRONIK.GER"
an Alle
AT> Also, ich habe hier ein aelteres Tapedeck, bei dem die
AT> Motordrehzahlregelung wohl etwas gealtert ist, auf jeden Fall laeuft der
AT> Motor deutlich hoerbar langsamer, als er normalerweise muesste. Nun ist es
AT> kein Problem, den Motor mit dem Poti am Motor wieder schneller zu stellen,
AT> aber wie gleicht man den so ab, dass er die korrekte Geschwindigkeit hat?
AT> Minimalloesungen bevorzugt, habe hier keinen Geraetepark stehen... :)
Du nimmst mit einem gut eingestellten Tapedeck z.B. den Sekundentakt einer
Uhr auf, spielst diese Kassette dann ab und kannst dann, je laenger du
wartest, die Genauigkeit immer wieter erhoehen, vorrausgesetz, das andere
Tapedeck ist genau, und du kannst beim Abspiel die Justierung vornehmen.
Ist doch eine kreative Minimalloesung! :-)
Und weg...
Thomas
> Also, ich habe hier ein aelteres Tapedeck, bei dem die
> Motordrehzahlregelung wohl etwas gealtert ist, auf jeden Fall laeuft der
> Motor deutlich hoerbar langsamer, als er normalerweise muesste. Nun ist
> es kein Problem, den Motor mit dem Poti am Motor wieder schneller zu
> stellen, aber wie gleicht man den so ab, dass er die korrekte
> Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe hier keinen
> Geraetepark stehen... :)
1.) Testband oder Band mit bekannt gutem Geraet aufnehmen. Testton 1KHz und bei
der Wiedergabe die Geschwindigkeit so einstellen, dass auch 1KHz aus dem
Lautsprecher kommt.
Evtl von Test-CD aufnehmen und statt Frequenzzaehler dein Ohr benutzen.
Wiedergabe von deinem Tapedeck und CD gleichzeitig, einstellen auf gleiche
Tonhoehe.
2.) Band mit dem Metermass abmessen und markieren. Durchlaufzeit messen.
Solange rumstellen, bis die Bandgeschwindigkeit korrekt ist.
und Tschuess und weg ... HWS
AT> Nun ist es kein Problem, den Motor mit dem Poti am Motor wieder schneller
AT> zu stellen, aber wie gleicht man den so ab, dass er die korrekte
AT> Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe hier keinen
AT> Geraetepark stehen... :)
ich habe mir vor etlichen Jahren mal ein Messband dafuer gebastelt. Aus
Vorspannband ausgemessene Stuecke geschnitten und zusammengeklebt. Zwischen
diese Stuecke je 5mm Magnetband (diese Laenge mit einrechnen) gesetzt und das
dann mit 1kHz bespielt. Die Laengen waren so eingestellt, dass alle zehn
Sekunden ein kurzer Piepser zu hoeren war. Mit der Stoppuhr in der Hand konnte
man das in den zwei Minuten Bandlauf gut einstellen.
Mit freundlichen Gruessen... Andreas.
Antwort auf eine Message von Andre Tertling an Alle:
AT> Poti am Motor wieder schneller zu stellen, aber wie gleicht man den
AT> so ab, dass er die korrekte Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen
AT> bevorzugt, habe hier keinen Geraetepark stehen... :)
Minimalloesung?...
du nimmst nen Kassettendeck, dessen Geschwindigkeit in Ordnung ist und nimmst
ein Lied das du seeehr gut kennst auf, steckst es in das 'kaputte' Deck und
stellst, die Geschwindigkeit passend ein...
oder schnappst dir ne alte Kassette und klebst alle 4,76cm einen kleinen
Streifen drauf und stellst so die G. ein, das in einer Sekunde diese 4,76cm
abgefahren werden...noch minimaler faellt mir wirklich nicht ein...
Nicht ganz so minimal erfordert entweder eine Geschwindigkeitseinstellkassette
(also mit nem Stroboskop, wie beim Plattenspieler) oder eine Kassette mit
Testsignal und Oszilloskop...
Greetings,
Lars
Hallo Andre !
AT> muesste. Nun ist es kein Problem, den Motor mit dem Poti am Motor wieder
AT> schneller zu stellen, aber wie gleicht man den so ab, dass er die
AT> korrekte Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe hier
AT> keinen Geraetepark stehen... :)
Also Testband und Frequenzzähler fällt aus... nach Gehör ? :)
Mein Vorschlag: Auf einem anderen Recorder die Zeit z.B. eines Musikstückes mit
einer Stopuhr messen. Band in den langsamen Recorder legen, abspielen und die
Zeit ebenfalls messen. Anhand des Vergleiches müsstes du nach einiger Zeit die
annähernd richtige Geschwindigkeit finden.
Tschau Werner
Montag, 17 Februar 1997 01:13, Andre Tertling schrieb an Alle:
AT> Hallo Alle!
AT> genialen Tip dazu geben... Also, ich habe hier ein aelteres Tapedeck,
AT> bei dem die Motordrehzahlregelung wohl etwas gealtert ist, auf jeden
AT> Fall laeuft der Motor deutlich hoerbar langsamer, als er normalerweise
Das einfachste waere, wenn du einen Kumpel mit einem funktionierenden
Tapedeck bitten wuerdest, ein gleichbleibendes Signal auf Cassette aufzunehmen.
Geeignet waere da zb. ein Pilotton aus dem Radio. Dann legst Du die
aufgenommene Casstette bei dir zu Hause in das Tapedeck und laesst es
abspielen.
Gleichzeitig stelst Du den Pilotton vom Radio ein und drehst dann solange an
der Drehzahlregelung deines Tapedecks, bis sich eine "Schwebung" zwischen den
beiden Toenen einstellt; dh. keine hoerbaren Tonschwankungen mehr auftreten.
Dann stimmt alles.
Gruss Gerald
und wech..
Hi Andre,
AT> Ich habe da ein kleines Problem, vielleicht kann mir da jemand mal nen
AT> genialen Tip dazu geben...
Na ob mein Tip so genial ist, aber ohne Messgeraete....
Nimm doch auf einem funktionstuechtigen Rekorder ein "Messband" auf, soll
heissen, leg ein Band ein, starte die Aufnahme, sag dann das Wort _Start_ ins
Mikro und nach sagen wir mal nach so 2 Minuten sagste _Stop_.
Band zurueckspulen und mit einer Stoppuhr den Zeitwert zwischen Sart/Stop
ermitteln.
Band in defekten (langsameren) Rekorder einlegen und die Zeit zwischen
Start/Stop erneut ermitteln. Dann Motor ein wenig schneller einstellen und
wieder messen u.s.w. bis die Zeit zwischen den Marken gleich ist.
Ist zwar ein muehseliges Herantasten aber soviel Zeit muss sein ;-))
_
Bye I_)
WerneI \ eMail: wingo...@aol.com
AT>Ich habe da ein kleines Problem, vielleicht kann mir da jemand mal nen
AT>genialen Tip dazu geben... Also, ich habe hier ein aelteres Tapedeck, bei
AT>dem die Motordrehzahlregelung wohl etwas gealtert ist, auf jeden Fall
AT>laeuft der Motor deutlich hoerbar langsamer, als er normalerweise muesste.
AT>Nun ist es kein Problem, den Motor mit dem Poti am Motor wieder schneller
AT>zu stellen, aber wie gleicht man den so ab, dass er die korrekte
AT>Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe hier keinen
AT>Geraetepark stehen... :)
Auf einem "guten" Tapedeck z.B. eine Uhr aufnehmen (Stopp-Uhr oder so was
wie 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10 Sekunden draufbrabbeln ), dann das Band auf dem
reparierten Deck abspielen und so lange trimmen, bis das Aufgenommene
zeitlich stimmt. Billich genug ?
Gruesse
Oliver
Och jo ...
AT> Ich habe da ein kleines Problem, vielleicht kann mir da
AT> jemand mal nen genialen Tip dazu geben...
...
AT> mit dem Poti am Motor wieder schneller zu stellen, aber wie
AT> gleicht man den so ab, dass er die korrekte Geschwindigkeit
AT> hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe hier keinen
AT> Geraetepark stehen... :)
Am einfachsten eine Test CD holen mit Sinus stuecken und dann per Ohr
abgleichen.
Mit Geraeten wirst Du es zwar genau hinbekommen aber wenn Du kein High endler
bist werden ein paar Hertz fehleinstellungen nicht auffallen.
Gruss,
Bodo
AT> Ich habe da ein kleines Problem, vielleicht kann mir da jemand mal nen
AT> genialen Tip dazu geben... Also, ich habe hier ein aelteres Tapedeck, bei
AT> dem die Motordrehzahlregelung wohl etwas gealtert ist, auf jeden Fall
AT> laeuft der Motor deutlich hoerbar langsamer, als er normalerweise muesste.
AT> Nun ist es kein Problem, den Motor mit dem Poti am Motor wieder schneller
AT> zu stellen, aber wie gleicht man den so ab, dass er die korrekte
AT> Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe hier keinen
AT> Geraetepark stehen... :)
wie waere es, wenn du einen bestimmten Bandabschnitt markierst, z.B.
mit Tipp-Ex, und dann mit einer Stoppuhr misst, wielange es dauert, bis
der Abschnitt transportiert ist.
Koennte mir auch vorstellen, dass man eine bestimmte Laengel magnetisch
mit einem Permanentmagnet kennzeichnet, was dann hoerbar ist.
Tschau
Dietrich
Hallo Andre,
AT> Ich habe da ein kleines Problem, vielleicht kann mir da jemand mal nen
AT> genialen Tip dazu geben... Also, ich habe hier ein aelteres Tapedeck,
AT> bei dem die Motordrehzahlregelung wohl etwas gealtert ist, auf jeden
AT> Fall laeuft der Motor deutlich hoerbar langsamer, als er normalerweise
AT> muesste. Nun ist es kein Problem, den Motor mit dem Poti am Motor wieder
AT> schneller zu stellen, aber wie gleicht man den so ab, dass er die
AT> korrekte Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe hier
AT> keinen Geraetepark stehen... :)
Ich habe mir bei einem HIFI-Laden fuer DM 10.- eine Kassette auf einem
Nakamichi-Tape aufnehmen lassen. An das Tape wurde ein Sinus-Generator mit
f=1 kHz angeschlossen. Auf 0dB ausgesteuert.
Wenn ich diese Kassette jetzt in ein anderes Tape stecke und die
Cinch-Ausgaenge auf mein Ossi lege, dann drehe ich so lange am Drehzahlregler
bis auf dem Schirm ein 1kHz Sinus abzulesen ist.
So long, Christoph...
*Was ist denn das fuer ne version ?*
Ist das was neues ???
> --- Crosspoint/95 V4.00g+
Gruss aus Emden !
Ruediger
AT> Hallo Alle!
AT>
AT> Ich habe da ein kleines Problem, vielleicht kann mir da jemand mal nen
AT> genialen Tip dazu geben... Also, ich habe hier ein aelteres Tapedeck, bei
AT> dem die Motordrehzahlregelung wohl etwas gealtert ist, auf jeden Fall
AT> laeuft der Motor deutlich hoerbar langsamer, als er normalerweise muesste.
AT> Nun ist es kein Problem, den Motor mit dem Poti am Motor wieder schneller
AT> zu stellen, aber wie gleicht man den so ab, dass er die korrekte
AT> Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe hier keinen
AT> Geraetepark stehen... :)
....ziemlich einfach: Geringe Tondifferenzen empfindet das Ohr als sog.
Schwebung. Es ist da sehr empfindlich und man benoetigt nur einen stabilen
Referenzton.
Also: Du brauchst dazu die Hilfe eines Freundes/Kollegen, der ein
Tapedeck und ein Telefon hat. Der geht jetzt her und nimmt einige Minuten
lang das Freizeichen des abgehobenen Telefonhoerers auf. (mit Mikrofon)
Dann bringt der das Band zu Dir und Du laesst diese Aufnahme abspielen.
Gleichzeitig musst Du auf dem anderen Ohr das Freizeichen Deines Telefons
hoeren.
Nun Poti so justieren, das die Differenz beider Tonhoehen nicht mehr
wahrzunehmen ist. (Also auf *Schwebungsnull* abgleichen). Das ist auch
fuer einen Ungeuebten ziemlich einfach.
Waere noch anzumerken, dass beide Telefone vorzugsweise an der gleichen
Vermittlungsstelle haengen sollten. Am besten eine digitale, weil hier
der Ton stabiler ist.
So laesst sich das mit einfachen Mitteln relativ exakt justieren.
Gruss, Matthias
Nach ettlichen Antworten über Poti-Einstellungen kommt es ja noch auf
den Gleichlauf an. Du solltest alle Riehmen und die Andruckrolle (das
Gummiteil neben der Tonwelle (Kapstanantrieb) gehen Originalersatzteile
auswechseln und alle Ablagerungen, Abriebparktikel sowie Staub beseitigen.
Die Riehmen nicht mit den Fingern anfassen und nicht mit Öl und spitzen
Gegenständen zusammen bringen. Teile des Tapedecks NICHT nachfetten!
Un dann haben die anderen genügend Antworten gelifert, wie Du sehr exakt
justieren kannst.
Gruß - Markus
Antwort auf eine Message von Christoph Klahn an Andre Tertling:
...
CK> Ich habe mir bei einem HIFI-Laden fuer DM 10.- eine Kassette auf einem
CK> Nakamichi-Tape aufnehmen lassen. An das Tape wurde ein
CK> Sinus-Generator mit f=1 kHz angeschlossen. Auf 0dB ausgesteuert.
Hört sich soweit gut an...
CK> Wenn ich diese Kassette jetzt in ein anderes Tape stecke und die
CK> Cinch-Ausgaenge auf mein Ossi lege, dann drehe ich so lange am
CK> Drehzahlregler bis auf dem Schirm ein 1kHz Sinus abzulesen ist.
Wie genau kannst Du mit dem Oszi eine Frequenz messen? Ich würde da nicht mehr
als 5% drauf vertrauen - wenn Dein Oszi gut ist. Wenn schon, mußt Du einen
Frequenzzähler nehmen, oder einen Referenzgenerator mit 1kHz auf den
Triggereingang legen. Dann das Bild mit Veränderung der Motordrehzahl zum
Stillstand bringen.
Falls Du ein digitales Oszi hast, das Frequenzen mit hoher Genauigkeit messen
kann, wär das natürlich o.k..
Ciao, Pablo!
Antwort auf Mail vom 19.02.97
an Andre Tertling
GJ> der Drehzahlregelung deines Tapedecks, bis sich eine "Schwebung" zwischen
GJ> den beiden Toenen einstellt; dh. keine hoerbaren Tonschwankungen mehr
GJ> auftreten. Dann stimmt alles.
Wenn die "Schwebung" eintritt ist aber noch ein Unterschied. ;-)
Und weg...
Thomas
AT> Also, ich habe hier ein aelteres Tapedeck, bei dem die
AT> Motordrehzahlregelung wohl etwas gealtert ist, auf jeden Fall laeuft
AT> der Motor deutlich hoerbar langsamer, als er normalerweise muesste.
AT> Nun ist es kein Problem, den Motor mit dem Poti am Motor wieder
AT> schneller zu stellen, aber wie gleicht man den so ab, dass er die
AT> korrekte Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe hier
AT> keinen Geraetepark stehen... :)
minimalloesung: markiere auf einer kassette ein band-stueck mit tipp-ex
oder so. nimm eine stopp-uhr und messe auf einem guten tape-deck wie lange
das stueck braucht ehe es durchgelaufen ist.
nun machst du das selbe auf dem aelteren tape-deck und regelst entsprechend
nach bis es uebereinstimmt.
es geht auch anders: nimm auf einem guten tape-deck eine kostante frequenz
auf und spiele das band auf dem aelteren tape-deck ab. wenn du am kopf-
hoererausgang einen frequenzzaehler anschliesst kannst du die band-
geschwindigkeit ziemlich genau einstellen ...
tschau
Ali
Hi Thomas,
GJ>> der Drehzahlregelung deines Tapedecks, bis sich eine "Schwebung" zwischen
GJ>> den beiden Toenen einstellt; dh. keine hoerbaren Tonschwankungen mehr
GJ>> auftreten. Dann stimmt alles.
TB> Wenn die "Schwebung" eintritt ist aber noch ein Unterschied. ;-)
^^^^^^^^^
genau, ich wuerd's mal mit _Schwebungs-Null_ probieren :-)))
Hallo Pablo,
PS> Wie genau kannst Du mit dem Oszi eine Frequenz messen? Ich wuerde da
PS> nicht mehr als 5% drauf vertrauen - wenn Dein Oszi gut ist. Wenn schon,
PS> musst Du einen Frequenzzaehler nehmen, oder einen Referenzgenerator mit
PS> 1kHz auf den Triggereingang legen. Dann das Bild mit Veraenderung der
PS> Motordrehzahl zum Stillstand bringen.
PS>
PS> Falls Du ein digitales Oszi hast, das Frequenzen mit hoher Genauigkeit
PS> messen kann, waer das natuerlich o.k..
Wieviel Prozent das nun genau sind kann ich Dir auch nicht sagen. Auf jeden
Fall habe ich keinen Unterschied hoeren koennen in Bezug auf die Genauigkeit
der Einstellung. Ich benutze ein Standard-Oszi Hameg 203-6. Es war ja auch eine
einfache Loesung gesucht, die ich denke, voellig ausreichend ist.
So long, Christoph...
AT> Ich habe da ein kleines Problem, vielleicht kann mir da jemand mal
AT> nen genialen Tip dazu geben... Also, ich habe hier ein aelteres
AT> Tapedeck, bei dem die Motordrehzahlregelung wohl etwas gealtert
AT> ist, auf jeden Fall laeuft der Motor deutlich hoerbar langsamer,
AT> als er normalerweise muesste. Nun ist es kein Problem, den Motor
AT> mit dem Poti am Motor wieder schneller zu stellen, aber wie gleicht
AT> man den so ab, dass er die korrekte Geschwindigkeit hat?
AT> Minimalloesungen bevorzugt, habe hier
AT> keinen Geraetepark stehen... :)
Ich haette da noch eine einfache, billige, aber auch zeitaufwendige Idee.
Man nehme ein Tapedeck, bei dem man eine korrekte Geschwindigkeit vermuten
kann.
In dieses Tapedeck steckt man nun ein Tape und geht auf Aufnahme.
Nun nimmt man irgendein kurzes Signal auf (z.B. "Piep" ueber ein Mikrofon).
Gleichzeitig startet man eine Stopuhr (oder Aehnliches).
Wenn man so eine Armbandstopuhr hat, nimmt man am Besten das "Piep" der Uhr
beim Start/Stop auf.
Man wartet nun eine genau festgelegte Zeit und nimmt ein zweites Signal (z.B.
"Piep" :))
auf. Je laenger die Zeit zwischen den "Pieps", umso genauer.
Nun steckt man das Tape in das zu pruefende bzw. einzustellende Deck und misst
die Zeit zwischen den
"Pieps". Kommt der zweite "Piep" zu frueh, laeuft das Deck zu schnell und
umgekehrt.
Am Besten faengt man mit einer Grobeinstellung (kleine Zeit zwischen den
"Pieps") an und macht dann
eine Feineinstellung, deren Genauigkeit bis zur Tapespieldauer reicht.
Bis denne
Marcus
AT> @MSGID: 2:2449/236.0 307f7a40
AT> Hallo Alle!
AT> Ich habe da ein kleines Problem, vielleicht kann mir da jemand mal nen
AT> genialen Tip dazu geben... Also, ich habe hier ein aelteres Tapedeck,
AT> bei dem die Motordrehzahlregelung wohl etwas gealtert ist, auf jeden
AT> Fall laeuft der Motor deutlich hoerbar langsamer, als er normalerweise
AT> muesste. Nun ist es kein Problem, den Motor mit dem Poti am Motor
AT> wieder schneller zu stellen, aber wie gleicht man den so ab, dass er
AT> die korrekte Geschwindigkeit hat? Minimalloesungen bevorzugt, habe
AT> hier keinen Geraetepark stehen... :)
AT> Schoenen Tag noch !
AT> Andre
Hallo Andre,
die einfachste Loesung ist play by ear, d.h. kopiere Dir ein Band
auf einem normal laufenden Tape Deck. Die Kopie in Dein zu
"kalibrierendes" Deck, beide Decks gleichzeitig starten und Dir Deine
Lieblingshits reinziehen (je laenger je genauer). Wenn Dein Deck
erst ne halbe Stunde spaeter fertig ist weisst Du dass es zu
langsam ist. :-)) Ich meine damit, dass Du die Musik hoeren sollst
und nicht etwa auf das Bandende warten, denn die koennen auch
unterschiedlich lang sein.
Bye Bye
Joern P. Paschedag 0621-792078
... Nicht jetzt Schatz...Ich habe ein Modem...
> Andre Tertling schrieb zum Thema
> Wie justiert man den Motor eines Tapedecks?>
> Man wartet nun eine genau festgelegte Zeit und nimmt ein zweites Signal
> (z.B. "Piep" :)) auf. Je laenger die Zeit zwischen den "Pieps", umso
> genauer. Nun steckt man das Tape in das zu pruefende bzw. einzustellende
> Deck und misst die Zeit zwischen den "Pieps". Kommt der zweite "Piep" zu
> frueh, laeuft das Deck zu schnell und umgekehrt. Am Besten faengt man mit
> einer Grobeinstellung (kleine Zeit zwischen den "Pieps") an und macht dann
> eine Feineinstellung, deren Genauigkeit bis zur Tapespieldauer reicht.
Zu aufwendig, denke ich.
Einfacher gehts so: Man begebe sich mit einer guten Kasette in ein gutes
HiFi- Geschaeft und bittet den Verkaeufer, das auf UKW am Anfang
liegende Piepssignal mit einem NobelTapedeck mit -3dB aufzunehmen. Dann
nach Hause, Kasette rein, Radio an und Geschwindigkeit auf akustisches
Schwebungsnull einstellen. Erreichbare Genauigkeit liegt bei etwa 0,5%,
wenn das Tapedeck wenig Wouw hat (leiert; Jedes Tape leiert, auch wenn
mann's nicht hoert.).
WriteYaa Michael
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