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Hilfe: Merkwuerdiges Baumsterben

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Hans Boskau

unread,
Apr 11, 1999, 3:00:00 AM4/11/99
to
Hallo zusammen,

wer kann bitte helfen:
Wir haben einen bitterboesen Nachbarn, der etwas gegen unsere an der Grenze
gepflanzten Baeume hat. Einen Baum hat er bereits gekillt, indem er einfach
ohne Erlaubnis in unserem Grundstueck (!) gegraben und alle Wurzeln
durchtrennt hat. Wir haben ihn jedoch erwischt und umgehend auf
Schadensersatz verklagt.

Jetzt wird der vor kurzem an derselben Stelle nachgepflanzte neue Baum
binnen 1-2 Wochen zu 20-30 % braun (trockene Nadeln), verliert an Fuelle und
sieht deutlich krank aus. (und das, obwohl der Baum fachmaennisch gepflanzt
wurde und optimal gepflegt und gegossen wird.)

Den klassischen Kupfernagel o.ae. haben wir im Baum nicht gefunden, aber uns
kommt das bei dem bekannten Nachbarn nicht geheuer vor.

Daher die Frage: weiss jemand, welche Chemikalie (oder sonstwas) der Nachbar
in den Boden geschuettet haben koennte, um auch diesen Baum zu zerstoeren?

Und: wie kann man das dann am besten nachweisen, bzw. lassen sich solche
Mittel ueberhaupt nachweisen? (bzw. wie aufwendig ist so was?)

Ich danke fuer jeden serioesen Tip herzlich im voraus!

Viele Gruesse

Hans

bos...@gmx.de

lucke.m

unread,
Apr 12, 1999, 3:00:00 AM4/12/99
to

Hallo,

auf jeden Fall kann das die Bodenuntersuchungsanstalt der
Landwirtschaftskammer. Gibt es in jedem Bundesland. Bei der
Landwirtschaftskammer des Bundeslandes mal nachfragen (Telefonauskunft),
vor allem wegen der Kosten. Untersuchungen auf Nährstoffe (N, P, K, pH,
...) kann jeder da machen lassen, sind nicht teuer. Weil man dann ja weiß,
was man bestimmen will. Einen unbekannten Stoff zu suchen wird wohl
ziemlich teuer (?).

Gruß Michael

Ansgar Kursawe

unread,
Apr 12, 1999, 3:00:00 AM4/12/99
to
On Sun, 11 Apr 1999 23:04:57 +0200, "Hans Boskau" <bos...@gmx.de>
wrote:

>Den klassischen Kupfernagel o.ae. haben wir im Baum nicht gefunden, aber uns
>kommt das bei dem bekannten Nachbarn nicht geheuer vor.

Suche mal nach Kochsalz oder Kaliumchlorat. Kochsalz ist immer noch
die einfachste Variante und man kann sowas recht einfach selbst
quantitativ bestimmen wenn man an Silbernitrat rankommt und eine
vernünftige Waage hat.

---
Tuess, Ansgar

while(!asleep()) sheep++;

Hans Boskau

unread,
Apr 12, 1999, 3:00:00 AM4/12/99
to

>Suche mal nach Kochsalz oder Kaliumchlorat. Kochsalz ist immer noch
>die einfachste Variante und man kann sowas recht einfach selbst
>quantitativ bestimmen wenn man an Silbernitrat rankommt und eine
>vernünftige Waage hat.
>
Hi, danke fuer den Tip, aber wie macht man das konkret?
Also: ich habe da nur den Baum und Erde ringsherum, und mein
Chemieunterricht in der Schule ist auch schon viele Jahre her...

Gruss Hans.


Wolfgang Schmid

unread,
Apr 12, 1999, 3:00:00 AM4/12/99
to
Hans Boskau schrieb:

Hi!

Das einzige Problem sehe ich darin, das gelöste Salz rauszuwaschen aus
der Erde, wenn möglich ohne allzu viel Wasser (dest. wenn mögl.), damit
die Konzentration nicht zu niedrig wird.
Mit Haushaltswaren dürfte das wohl mit Staubsaugerbeutel (zu grob?),
Kaffee- oder Teefilter zu machen sein.
Wenn du dann die Lösung hast, einfach Silbernitrat hinzu und wenn dein
Nachbar tatsächlich NaCl verwendet hat, sollte jetzt Silberchlorid
ausfallen (weiß). Das kannst du dann abfiltrieren,trocknen und wiegen.
Wieviel das sein sollte pro Kilo Erde, um das deinem Nachbar eindeutig
nachzuweisen, kann ich dir leider nicht genau sagen, aber es müßte
eigentlich die Tatsache, daß was ausfällt, genügen, oder?

Tschüß,
Wolfgang
--
Wolfgang Schmid
e-mail: wolfy....@gmx.net
homepage: http://home.t-online.de/home/wolfy.schmid/

WE ARE THE BORG - RESISTANCE IS VOLTAGE DIVIDED BY CURRENT!

Armin Welker

unread,
Apr 12, 1999, 3:00:00 AM4/12/99
to

Wolfgang Schmid schrieb in Nachricht <3711C7B7...@gmx.net>...

>Hi!
>
>Das einzige Problem sehe ich darin, das gelöste Salz rauszuwaschen aus
>der Erde, wenn möglich ohne allzu viel Wasser (dest. wenn mögl.), damit
>die Konzentration nicht zu niedrig wird.
>Mit Haushaltswaren dürfte das wohl mit Staubsaugerbeutel (zu grob?),
>Kaffee- oder Teefilter zu machen sein.
>Wenn du dann die Lösung hast, einfach Silbernitrat hinzu und wenn dein
>Nachbar tatsächlich NaCl verwendet hat, sollte jetzt Silberchlorid
>ausfallen (weiß). Das kannst du dann abfiltrieren,trocknen und wiegen.
>Wieviel das sein sollte pro Kilo Erde, um das deinem Nachbar eindeutig
>nachzuweisen, kann ich dir leider nicht genau sagen, aber es müßte
>eigentlich die Tatsache, daß was ausfällt, genügen, oder?


Naja, bei Leitungswasser fällt ja schon eine ganze Menge aus. Es ist wohl am
besten einen Vergleich mit normaler Erde anzustellen, um herauszubekommen
wieviel das abweicht.

Zum Baumproblem: Werf den Baum halt in Richtung Nachbar um, dass es am
besten sein Haus trifft ;-)
Du könntest natürlcih auch zum ultimativen Gegenschlag ausholen und auch was
anstellen. Oder zum Fersehen in diese Sendung gehen wo Nachbarkriege
nachgespielt werden, dann kannste sogar noch Geld rausholen. Da gabs mal
jmd. der hat seinen aus irgendwelchen Gründen stinkenden Komposthaufen
angezündet und so weiter...
Die aber wahrscheinlich beste Lösung ist einfach in gerichtlich
dranzukriegen.

Armin

Frank Peters

unread,
Apr 12, 1999, 3:00:00 AM4/12/99
to
On Sun, 11 Apr 1999 23:04:57 +0200, "Hans Boskau" <bos...@gmx.de>
wrote:

>Hallo zusammen,
[...]


>Jetzt wird der vor kurzem an derselben Stelle nachgepflanzte neue Baum
>binnen 1-2 Wochen zu 20-30 % braun (trockene Nadeln), verliert an Fuelle und
>sieht deutlich krank aus. (und das, obwohl der Baum fachmaennisch gepflanzt
>wurde und optimal gepflegt und gegossen wird.)

[...]


>Daher die Frage: weiss jemand, welche Chemikalie (oder sonstwas) der Nachbar
>in den Boden geschuettet haben koennte, um auch diesen Baum zu zerstoeren?
>
>Und: wie kann man das dann am besten nachweisen, bzw. lassen sich solche
>Mittel ueberhaupt nachweisen? (bzw. wie aufwendig ist so was?)

Mal abgesehen vom Nachweis eventueller Schadstoffe im Boden, die fuer
das Baumsterben ursaechlich sein koennten, muss Dir ausserdem der
Nachweis gelingen, dass der Nachbar die Schadstoffe ausgebracht hat.
Ohne Augenzeugen, die den Nachbarn beim Ausbringen der Schadstoffe
beobachteten, faellt der Nachweis eher schwer.

Mein Tip: Spart Euch das Geld fuer eine Bodenanalyse, der Baum ist
offensichtlich eh' hin. An was er eingegangen ist, kann Euch doch egal
sein. Pflanzt einen neuen Baum an anderer Stelle, denn schliesslich
gilt leider immer noch

"Es kann der beste nicht in Frieden leben,
wenn's dem boesen Nachbarn nicht gefaellt."

Eine Alternative waere ein unzerstoerbares Baum-Surrogat, etwa
eine 10 m hohe Steinskulptur o.ae. Da kann der Nachbar dann lange
abstreuen ;-) Wenn's um den Sichtschutz geht, tut's vielleicht auch
ein Zaun.

Frank
--
Bitte Rueckseite beachten !

Ringo Födisch

unread,
Apr 12, 1999, 3:00:00 AM4/12/99
to
Wolfgang Schmid schrieb:
>
[Erde auf Chlorid (i.W. Kochsalz) prüfen]

> Wenn du dann die Lösung hast, einfach Silbernitrat hinzu und wenn dein
> Nachbar tatsächlich NaCl verwendet hat, sollte jetzt Silberchlorid
> ausfallen (weiß)...
>
Soweit richtig. Um aber zu vermeiden, dass allgegenwärtige Carbonationen
(zum Beispiel Kohlendioxid plus Wasser) das Ergebnis verfälschen, gibt
man im Labor vorher etwas Salpetersäure zu. Für den Hausgebrauch ist die
Zugabe von Essig (=Ethansäure) genauso geeignet.


--
For E-Mail replace "nonsense" by my real first name.

Ringo

Armin Welker

unread,
Apr 12, 1999, 3:00:00 AM4/12/99
to

Frank Peters schrieb in Nachricht
<37122328...@news.uni-bielefeld.de>...

>Mein Tip: Spart Euch das Geld fuer eine Bodenanalyse, der Baum ist
>offensichtlich eh' hin. An was er eingegangen ist, kann Euch doch egal
>sein. Pflanzt einen neuen Baum an anderer Stelle, denn schliesslich
>gilt leider immer noch
>
> "Es kann der beste nicht in Frieden leben,
> wenn's dem boesen Nachbarn nicht gefaellt."
>
>Eine Alternative waere ein unzerstoerbares Baum-Surrogat, etwa
>eine 10 m hohe Steinskulptur o.ae. Da kann der Nachbar dann lange
>abstreuen ;-) Wenn's um den Sichtschutz geht, tut's vielleicht auch
>ein Zaun.
>


Ja das Problem ist bloss dass man für ne Mauer oder ähnlichem viele
Genehmigungen braucht, und dazu noch schweineteuer ist.

Mein Tip der mir auf das Posting hin dazu einfällt:
Den Boden einer möglichst günstigen Untersuchung unterziehen lassen, den
kaputten Baum evtl. versuchen zu retten oder dann halt rausziehen, und dann
der Clou: Ein paar schnell-wuchernde Pflanzen die so Buschhöhe schnell
erreichen und zudem günstig sind direkt an seinem Zaun pflanzen, so dass er
vor Boshaftigkeit gar nicht anders kann als diese zu vergiften. Jetzt noch
eine günstige standart und IR Kamera (mit IR Scheinwerfer -> macht das Bild
taghell und scharf, schwarzweiss, und man sieht davon überhauptnix)
aufstellen und abwarten. Am besten mit Bewegungsmelder ein und ausschalten.
Dann kommt man zwar schon auf etwas hohe Kosten, aber wenn man weiss dass es
nur der Nachbar sein kann (jaja, die Nachbarn, besonders schlimm sind sie
wenn sie schon etwas älter sind und nichts zu tun haben, denn statt zu
arbeiten verbringen sie ihre Zeit nur noch damit andern Nachzuspionieren und
Übeltaten zu verrichten) hat man den Beweis dass der Kerl zu sowas in der
Lage ist. Dann nur noch Bodenproben die man vom jetzigen kaputten Baum
sichergestellt hat rauskramen und einer genauen Untersuchen mit den neuen
Bodenproben machen lassen.
Das dürfte dann reichen, um ihn in die Knie zu zwingen ;) Die Frage ist nur,
wieviel Geld springt dabei raus wenn man dann (sicher) gegen ihn gewinnt ?
Denn das Geld sollte ja die aufgebrachten Kosten decken ...

Viel Spass noch mit dem Nachbarn

servus

Armin

Ansgar Kursawe

unread,
Apr 12, 1999, 3:00:00 AM4/12/99
to
On Mon, 12 Apr 1999 21:56:36 +0200, "Armin Welker"
<ar...@krx.franken.de> wrote:

>Das dürfte dann reichen, um ihn in die Knie zu zwingen ;) Die Frage ist nur,
>wieviel Geld springt dabei raus wenn man dann (sicher) gegen ihn gewinnt ?
>Denn das Geld sollte ja die aufgebrachten Kosten decken ...

Wenns vor Gericht gehen sollte - die Auslagen für solche Aktionen,
zumindest die für Bodenproben - sollte der Nachbar latzen.

>Viel Spass noch mit dem Nachbarn

Kauf dir ein Motorrad (irgendsoeine laute Chopper) und stell morgens
um 7 den Vergaser neu ein oder tu os als ob. Schade aber auch wenn der
Nachbar wach werden sollte. Alternativ gibts auch schnellwuchernde
Pflanzen, was man allgemein als Unkraut bereichnet - die machen sich
in seinen Beeten wirklich gut und Naturwiesen sind "in" ;-)
Tuess, Ansgar

while (!asleep()) sheep++;

Lutz Bojasch

unread,
Apr 12, 1999, 3:00:00 AM4/12/99
to

Hans Boskau schrieb:


>
> Hallo zusammen,
>
> wer kann bitte helfen:
> Wir haben einen bitterboesen Nachbarn, der etwas gegen unsere an der Grenze
> gepflanzten Baeume hat.

hallo
ich glaube, ihr seid die "bösen" denn Bäume dürfen nirgendwo an die
Grundstücksgrenze gepflanzt werden. Da die gesetzlichen Regelungen
dazu sehr verschieden sind, gibt es zuverlässige Auskunft über das
Verhältnis Wuchshöhe-Abstand beim zuständigen Landratsamt/Rathaus o-ä.
Wenn man Ärger provoziert, muß man sich nicht wundern! Entschuldigt
Euch für euer Versehen und pflanzt die Bäume im zulässigen Abstand.
Ladet dazu den "bösen" Nachbarn ein, er wird euch noch eine Weile
erhalten bleiben und nun scheint es an euch zu liegen, ob im Frieden
oder im Krieg.
Gruß Lutz


Sascha

unread,
Apr 13, 1999, 3:00:00 AM4/13/99
to

Hans Boskau schrieb in Nachricht
<37110...@nntp.server.uni-frankfurt.de>...

|Hallo zusammen,
|
|wer kann bitte helfen:
|Wir haben einen bitterboesen Nachbarn, der etwas gegen unsere an der
Grenze
|gepflanzten Baeume hat. Einen Baum hat er bereits gekillt, indem er
einfach
|ohne Erlaubnis in unserem Grundstueck (!) gegraben und alle Wurzeln
|durchtrennt hat. Wir haben ihn jedoch erwischt und umgehend auf
|Schadensersatz verklagt.
|
|Jetzt wird der vor kurzem an derselben Stelle nachgepflanzte neue
Baum
|binnen 1-2 Wochen zu 20-30 % braun (trockene Nadeln), verliert an
Fuelle und
|sieht deutlich krank aus. (und das, obwohl der Baum fachmaennisch
gepflanzt
|wurde und optimal gepflegt und gegossen wird.)
|
|Den klassischen Kupfernagel o.ae. haben wir im Baum nicht gefunden,
aber uns
|kommt das bei dem bekannten Nachbarn nicht geheuer vor.
|
|Daher die Frage: weiss jemand, welche Chemikalie (oder sonstwas) der
Nachbar
|in den Boden geschuettet haben koennte, um auch diesen Baum zu
zerstoeren?
|
|Und: wie kann man das dann am besten nachweisen, bzw. lassen sich
solche
|Mittel ueberhaupt nachweisen? (bzw. wie aufwendig ist so was?)
|
|Ich danke fuer jeden serioesen Tip herzlich im voraus!
|
|Viele Gruesse
|
|Hans
|
|bos...@gmx.de
|


hallo

ich hätte da erst mal ein paar fragen zum Baum:
1.
welche Nadelbaumart (das erscheint mir zur Zeit erst mal wichtig)
wann gepflanzt, vor Kurzem? mhh
ok ok fachmännisch geplanzt und woher ist der Baum.
2.
dann zur Analyse:
was soll der Nachbar denn gemacht haben, außer das Märchen mit dem
Kupfernagel(meist Messing) da Kupfernägel recht selten :-)
er müßte ein Dünger ausstreuen und nicht nur einmal (um die
Wachstumsphase zu beschleunigen) und gleichzeitig ein Planzengift
(nehmen wir die besagte Kupferverbindung, org. chlor-Verbindungen
u.ä.), denn so ein Baum ist ganz schön wiederspenstig, und überlebt
eine einmalige Attacke. Es reicht nicht einmal Kochsalz und Pfutsch,
zum Glück!
3.
Nun ist das ja ein frischer Baum, der ist natürlich empfindlicher,
aber halt auf alles in seiner Umgebung, Licht, Temperatur usw.
vielleicht ist es ein sagen wir natürliches Problem.

tschüss

sascha


Armin Welker

unread,
Apr 13, 1999, 3:00:00 AM4/13/99
to

Lutz Bojasch schrieb in Nachricht <37122836...@cyborgs.de>...

>hallo
> ich glaube, ihr seid die "bösen" denn Bäume dürfen nirgendwo an die
>Grundstücksgrenze gepflanzt werden. Da die gesetzlichen Regelungen

Die Frage ist halt, ob der Baum auf oder in der Nähe der Grenze gepflanzt
wurde. Falls nur in der Nähe sehe ich keinen Grund, da es ja zudem noch ein
Nadelbaum ist und (wahrscheinlich) nicht lange Äste zum Nachbarn hängen
lässt. Falls er zu viel Sonne wegnehmen sollte liesse sich vielleihct
nochmal darüber reden, aber dass man nicht sich durch natürliche "Grüne"
Abschirmung sich vorm Nachbarn schützen will (z.B. wenn man ihn nicht sehen
will ) glaube ich kaum, oder muss man 3m Beton von jedem Zaun aus auslegen
damit man den Nachbarn nicht belästigt ?!


cu


Armin Welker

unread,
Apr 13, 1999, 3:00:00 AM4/13/99
to

Sascha schrieb in Nachricht <7euosj$99n$1...@unlisys.unlisys.net>...

>2.
>dann zur Analyse:
>was soll der Nachbar denn gemacht haben, außer das Märchen mit dem
>Kupfernagel(meist Messing) da Kupfernägel recht selten :-)
>er müßte ein Dünger ausstreuen und nicht nur einmal (um die
>Wachstumsphase zu beschleunigen) und gleichzeitig ein Planzengift
>(nehmen wir die besagte Kupferverbindung, org. chlor-Verbindungen
>u.ä.), denn so ein Baum ist ganz schön wiederspenstig, und überlebt


Naja. Es gibt genug Gifte die stark genug sind, ihn zu zerstören. Z.B. gibts
ja Entlaubungsmittel (ok, hier soll es ein Nadelbaum sein oder so ), oder
auch irgendwelche Hormone die dann den Baum wie im Nu sich totwachsen lassen
(er wächst so stark, dass er umfällt) und
andere verbotene Sachen. Wer weiss an was der Nachbar alles rankommt.
Dass der Kupfernagel dem Baum nicht deutlich was ausmahct liegt wohl nicht
an der Wiederspenstigkeit des Baumes sondern eher daran, dass der
Kupfernagel nichts nützt (falls doch, die diskussion gabs schon mal, und
muss nicht nochmal aufgewärmt werden).

Cu

Hans Boskau

unread,
Apr 13, 1999, 3:00:00 AM4/13/99
to
Holla,

das ging ja wohl voellig am Thema vorbei...

Der Baum ist exakt gemaess den Bestimmungen des Hessischen Nachbarrechts
gepflanzt, die Grenzabstaende sind exakt eingehalten worden; wo ist da das
Versehen oder ein Grund zur Entschuldigung?

Im uebrigen stand der vom Nachbar an dieser Stelle gekillte Baum bereits
ueber 20 Jahre lang dort und wurde vor kurzem durch einen neuen ersetzt.

Fakt ist, dass der Nachbar Mitte der 90er Jahre erst das Nachbargrundstück
erworben und bebaut hat. Dann hat er gemerkt, dass sein neues Haus zu nah an
unserer seit 20 Jahren mit Bäumen bepflanzten Grenze steht und er daher wohl
nicht so viel Licht in sein Haus bekommt, wie er gerne haette.
Und nun versucht er, unsere Baeume zu killen. Einen hat er ja schon
nachweislich zerstoert.
Wer ist da also der Boese ...?
Ausserdem habe ich eine sachliche Frage aus dem Bereich Biologie-Chemie
gestellt und nicht um persoenliche Wertungen, wer boese und wer gut ist,
gebeten.

Gruss Hans
---------


Lutz Bojasch schrieb in Nachricht <37122836...@cyborgs.de>...
>
>

>Hans Boskau schrieb:


>>
>> Hallo zusammen,
>>
>> wer kann bitte helfen:
>> Wir haben einen bitterboesen Nachbarn, der etwas gegen unsere an der
Grenze
>> gepflanzten Baeume hat.
>

>hallo
> ich glaube, ihr seid die "bösen" denn Bäume dürfen nirgendwo an die
>Grundstücksgrenze gepflanzt werden. Da die gesetzlichen Regelungen

Hans Boskau

unread,
Apr 13, 1999, 3:00:00 AM4/13/99
to
Hi zusammen,

vielen Dank fuer Eure Tips!

Das Beweisproblem ist wirklich ein harter Brocken.

Wir werden jetzt an anderer Stelle erst mal Riesen-Sonnenblumen pflanzen.
Diese sollen - laut Angabe auf der Samentüte - eine Wuchshöhe von bis zu
4,0m erreichen - das wollen wir wirklich zu gerne mal sehen.

Aber der Baum, der jetzt eingeht, ist ueber 4,50 m hoch und war auch extrem
teuer.
Wir haben schon die Baumschule informiert, damit die sich ihren ehemaligen
Baum, der Pflanz- und Anwachsgarantie hat, mal anschauen. Nur bewegen sich
die Burschen bislang nicht, obwohl ich schon ordentlich Druck gemacht habe.

Manchmal ist halt einfach der Wurm drin...

Ciao Hans

Ansgar Kursawe schrieb in Nachricht <371259f3.55028796@nntphost>...

Hans Boskau

unread,
Apr 13, 1999, 3:00:00 AM4/13/99
to
Hi Sascha,

ja, danke - alles gute Ueberlegungen, die wir auch angestellt haben.
Schliesslich kann man sich ja auch taeuschen und will niemanden so einfach
zu Unrecht verdaechtigen.
Aber wir haben keinen Fehler gefunden - gut einen gewissen Umpflanzschock
gibt es immer, aber bei diesem Baum - also das ist wirklich sehr
merkwuerdig...

Ciao Hans

Ulrich Dierkes

unread,
Apr 14, 1999, 3:00:00 AM4/14/99
to
Hans Boskau <bos...@gmx.de> wrote:

> Wer ist da also der Boese ...?
> Ausserdem habe ich eine sachliche Frage aus dem Bereich Biologie-Chemie
> gestellt und nicht um persoenliche Wertungen, wer boese und wer gut ist,
> gebeten.

Mit der Wertung "böse" hast du angefangen:

> >> Wir haben einen bitterboesen Nachbarn, der etwas gegen unsere an der
> >> Grenze gepflanzten Baeume hat.

Wer eine Frage stellt, bekommt manchmal auch Antworten, mit denen er
nicht gerechnet hat.
Damit musst du leben.
Nimm's nicht zu schwer!

--
Uli

Felix

unread,
Apr 16, 1999, 3:00:00 AM4/16/99
to
>Jetzt wird der vor kurzem an derselben Stelle nachgepflanzte neue Baum
>binnen 1-2 Wochen zu 20-30 % braun (trockene Nadeln), verliert an Fuelle
und
>sieht deutlich krank aus. (und das, obwohl der Baum fachmaennisch gepflanzt
>wurde und optimal gepflegt und gegossen wird.)
>
>Den klassischen Kupfernagel o.ae. haben wir im Baum nicht gefunden, aber
uns
>kommt das bei dem bekannten Nachbarn nicht geheuer vor.
>
>Daher die Frage: weiss jemand, welche Chemikalie (oder sonstwas) der
Nachbar
>in den Boden geschuettet haben koennte, um auch diesen Baum zu zerstoeren?


Da kann schon regelmäßiges "düngen" mit kräftiger Salzlauge dran schuld
sein, Nachweis je nach Wetter schwierig. Glaubst Du echt, der hantiert da
mit Giftzeugs im Garten rum?
Trotzdem viel Erfolg beim Nachbarschaftskrieg!

Felix

Anno News

unread,
Apr 20, 1999, 3:00:00 AM4/20/99
to

Ringo Födisch <nonsense...@chemie.tu-chemnitz.de> schrieb in im
Newsbeitrag: 37123576...@chemie.tu-chemnitz.de...
> Statt Leitungswasser um Auslaugen der Erde verwende lieber Destilliertes
Wasser (in fast jedem Kaufhaus das Autozubehör vertreibt erhältlich).
PS sollte der "Umweltfreund" Unkrautsalz (Natriumchlorat) verwendet haben
bzw. andere chemiekalien müsste der Boden in der nähe verätzt sein weil Gras
auch damit vernichtet wird

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