Hi Tobias,
Reflexionen werden erst dann relevant, wenn die Wellenlänge in der Gegend der Leitungslänge liegt. bei 20m wären das 15MHz und bei 70m ca. 4MHz.
Darunter können näherungsweise die Regeln des Ohmschen Gesetztes verwendet werden.
Selbst im Overdrive-Mode wird eine logische "1" mit einem 1µs langen Impuls signalisiert, was eine Frequenz von lediglich 1 MHz bedeutet.
Die 100nF Kondensatoren direkt an den den Spannungsanschlüssen der (Temperatur-) Sensoren dienen der Störunterdrückung bei längeren Leitungen. Wenn irgendwo ein Device Strom benötigt, kann schon die reine Leitungsinduktivität zu kleinen Spannungseinbrüchen führen, die diese "Ablockkondensatoren" verhindern.
Probier's einfach mal aus: Einen 100µF Elko und einen 100nF Abblockkondensator parallel direkt am CUNO zwischen GND und 3,3V, und dann eben an jedem Device, welches aktiv versorgt wird.
Die einzige Variable die es dann noch gibt ist der Wert des Pull-Up Widerstandes.
VG
Ralf
Auch wenn es sich bei 1-Wire um Schaltvorgänge mit Schaltflanken handelt, sind die Impulse