FDP fordert: Landesregierung muss Pläne zur Uni äußern
Hochschulpolitik muss zurück ins Wirtschaftsministerium
Die FDP Saar fordert die Landesregierung auf, sich gegenüber der
Leitung der Universität bezüglich ihrer Pläne umgehend zu äußern.
Zudem müssen die Bemühungen verstärkt werden, die Universität des
Saarlandes in ihrem umfassenden Fächerangebot als vollwertige
Universität zu erhalten.Die Generalsekretärin der FDP-Saar, Nathalie
Zimmer erklärt hierzu:
„Die Landesregierung muss sich umgehend dafür einsetzen, die
Finanzierung der Universität dauerhaft zu sichern. Statt über
Einsparungen in der Lehre, sollten Sparmaßnahmen allenfalls
ausschließlich in den Verwaltungsstrukturen vollzogen werden.
Nachdem es unter dem Wissenschaftsminister Dr. Christoph Hartmann mehr
Geld für Hochschulen gab, wird jetzt planlos gekürzt. Die Uni hat
keinen richtigen Ansprechpartner und sogar die wichtige Verknüpfung
zwischen Wirtschaft und Wissenschaft wurde aufgelöst. Es ist uns auch
immer noch nicht verständlich, warum das Saarland das einzige
Bundesland ist, bei dem die Hochschule an die Staatskanzlei angedockt
wurde. Das führt dazu, dass die Hochschulpolitik neben all den anderen
dortigen Aufgaben eher nebenbei betrieben wird. Auch die
Ministerpräsidentin scheint keine besondere Affinität zum Thema
Universität aufzuweisen. Wir Saarliberale erneuern somit unsere
Forderung, die Hochschulpolitik wieder beim Wirtschaftsministerium
anzusiedeln. Gerade die Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft ist
von immenser Bedeutung. Die CDU sorgt mit ihrer misslungenen
Hochschulpolitik dafür, dass die Zukunft im Land kaputt gemacht wird.
Deshalb darf man die Hochschulpolitik nicht als Stiefkind in der
Staatskanzlei verkümmern lassen.“
Ansprechpartnerin:
Petra Meiser
Pressesprecherin FDP-Saar
0160-6138557
petra....@fdp-saar.de