[Sicher B21 Lehrerhandbuch Pdf Download

0 views
Skip to first unread message

Melvin Amey

unread,
Jun 9, 2024, 5:07:52 PM6/9/24
to facvasymbo

Die Mglichkeiten des Internets und das Angebot an digitalen Medien haben sich in den letzten Jahren deutlich vergrert. Doch leider sind die damit verbundenen rechtlichen Aspekte nicht immer so leicht nachzuvollziehen. Entsprechend gro und breit sind die Unsicherheiten und Fragestellungen: Was darf ich mit Dateien aus Onlineshops machen? Wie kann ich mich gegen Identittsdiebstahl schtzen? Hafte ich fr Kommentare von anderen Nutzern? Was muss ich beachten, wenn ich bei Facebook Inhalte verffentliche?

Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) hat ein neues Tool zur Verkehrserziehung entwickelt: den Verkehrswacht-Campus. Der Verkehrswacht-Campus ist eine digitale Lern-Plattform mit verschiedenen Themen und Medien zur Verkehrssicherheit.

Sicher B21 Lehrerhandbuch Pdf Download


DOWNLOAD >>> https://t.co/4Jyqq2aTO0



Hier wird der Ablauf fr einen Verkehrstag zum Schulanfang vorgestellt. Die Schulanfngerinnen und -anfnger absolvieren auf spielerische Weise einen Schulweg, auf dem sie unterschiedliche Erlebnisse an sieben Spielstationen haben. Ihnen soll ungezwungen vermittelt werden, dass es Freude macht, sich zu Fu auf den Schulweg zu machen, viele Dinge zu entdecken und Freunde zu treffen. Die Veranstaltung kann als Kooperationsprojekt in einer Jugendverkehrsschule durchgefhrt werden. Sie liee sich ebenso als Projekttag an Grundschulen durchfhren.

Die Situation der Schule ist zu bercksichtigen. Bei Schulen mit groem Einzugsbereich, besonders im lndlichen Raum, ist die Kooperation mit allen Trgern des Schlerverkehrs (Schulbus, Linienbus, Schlerspezialverkehr) an diesem Tag sinnvoll und kann das Verhalten aller Schlerinnen und Schler in ffentlichen Verkehrsmitteln thematisieren. Bezogen auf die Kernkompetenzen werden vorrangig "sicher mobil sein" und "selbststndig mobil sein" gefrdert.

Mit Schuleintritt werden aus Kindern "aktive" Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Verkehrs. Whrend sie in den ersten Lebensjahren von ihren Erziehungsberechtigten befrdert wurden (z. B. als Mitfahrerinnen und -fahrer im Auto, im Kindersitz auf dem Fahrrad), erwerben sie mit dem Schulweg zumindest eine teilweise Selbststndigkeit, auch wenn Erziehungsberechtigte oder betreuende Personen die Kinder zur Schule oder auf dem Heimweg begleiten.

Der praktische und anschauliche Unterricht an der Strae, der Kreuzung, der Ampel ist wichtig, um frh auf das Verhalten junger Schlerinnen und Schler einzuwirken. Kinder imitieren auch Verhaltensweisen von Groen. ltere Geschwister und auch Erwachsene zeigen ihnen oft, wie man es nicht machen soll. Bewhrt hat es sich, wenn unter Einsatz von Schlerlotsen, die durch eigenes Verhalten Vorbild sind, jngere Mitschlerinnen und Mitschler bei dieser Ausbildung untersttzt werden. Deshalb sollten stets falsches und richtiges Verhalten aufgezeigt und Gefahrensituationen beschrieben werden.

Die Schlerinnen und Schler sollen erkennen, dass die Jahreszeiten den Gehweg verndern knnen: Laub, Schnee, Eis und Pftzen knnen eine hohe Gefahr darstellen. Hindernisse, wie parkende Autos, Straenbume, Mlltonnen oder Baustellen, knnen ebenfalls negative Auswirkungen auf den Sichtbereich haben.

Eine wichtige Form motorisierter Mobilitt von Schlerinnen und Schlern stellt die Nutzung ffentlicher Verkehrsmittel und des Schlerspezialverkehrs (Schulbus) dar. Um ihren Aktionsradius erweitern zu knnen, sollen Schlerinnen und Schler befhigt werden, zunehmend selbststndig ffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bieten untersttzende Angebote fr den Unterricht in Brandenburger und Berliner Grundschulen an.

Die BVG bietet kostenlose Praxistage (BUS, TRAM, U-BAHN) an fr Schlerinnen und Schler (Jgst. 1-3), die sich inhaltlich an den Bedrfnissen der Zielgruppe orientieren. Aufgrund der hohen Nachfrage ist dort allerdings von lngeren Wartezeiten auszugehen. Eine rechtzeitige Kontaktaufnahme ist daher zu empfehlen.

Als Beispiel fr den Mathematikunterricht kann das Thema "Lnge und Beschreibung von Wegen" umgesetzt werden. Dafr bietet sich der Schulweg der Kinder an. Wer kommt auf welchem Weg zur Schule? Wie lang sind die Wege?

Die Lernumgebung "Die Schulumgebung" ist Bestandteil der Themenkiste "Lnge" der iMINT-Akademie Grundschule. Sie ist online auf dem Bildungsserver Berlin-Brandenburg mit dem Suchbegriff "Themenkisten" zu finden. Das Unterrichtsmaterial beinhaltet einen Plan der Schulumgebung, der austauschbar ist, sodass die eigene Schulumgebung als Plan eingefgt werden kann (eine Anleitung dafr ist enthalten). Dafr bietet sich beispielsweise der Kinderstadtplan an, wenn die Schule einen hat. Die Aufgaben knnen entsprechend angepasst werden. Es wird unter anderem der Schulweg thematisiert. Die Kinder sollen ihn auf der Karte finden, beschreiben, seine Lnge bestimmen, mit anderen Kindern vergleichen. Es gibt Vorschlge fr Arbeitsbltter und didaktische Hinweise.

Die eigene Schulumgebung und die Schulwege bieten im Mathematikunterricht die Mglichkeit, das bergreifende Thema Mobilittsbildung und Verkehrserziehung mit mathematischen Kompetenzen zu verbinden: Ein Plan von der Schulumgebung dient dabei als Grundlage, um Entfernungen zu ermitteln und Grenvorstellungen aufzubauen. Die Orientierung auf einer Karte und das Beschreiben von Lagebeziehungen werden am Plan erprobt. Die Benutzung von Stadtplnen zur eigenen Orientierung als eine wichtige Alltagskompetenz und die sprachlich przise Beschreibung des Weges sind weitere wesentliche Elemente. Das Unterrichtsmaterial "Die Schulumgebung" zeigt an einem konkreten Beispiel, wie sich das im inklusiven Unterricht umsetzen lsst.

Durch abbiegende Fahrzeuge, hufig Lastwagen, kommt es fr Radfahrende und zu Fu Gehende immer wieder zu schweren und tdlichen Unfllen. Technische Verbesserungen wie zustzliche Spiegel reduzieren Gefahrensituationen, knnen sie jedoch nicht vermeiden. Auch elektronische Weiterentwicklungen werden in absehbarer Zeit Unflle aufgrund von Unaufmerksamkeit und Fehleinschtzungen nicht ausschlieen knnen. Der Perspektivwechsel, der durch eine Unterrichtsdemonstration mit einem Lkw und einem Fahrrad mglich ist, kann hier zu einem rcksichtsvolleren Verhalten der beteiligten Verkehrsteilnehmenden beitragen.

Doch reicht es nicht, einen Lkw auf eine geeignete Flche in Schulnhe zu stellen und alle Schlerinnen und Schler mal ins Fhrerhaus klettern zu lassen. Den Erfolg dieser Unterrichtsdemonstration macht die gute Moderation dieser anderen Form des Unterrichts aus. Verschiedene Anbieter untersttzen die Schulen dabei. Im Rahmen der regionalen Fortbildung werden jhrlich Schulungen fr Moderatorinnen und Moderatoren angeboten. Im Folgenden knnen die Elemente nur benannt und auf die verschiedenen Medien verwiesen werden.

Nachdem dies im Unterrichtsgesprch bei einem Gang rund ums Fahrzeug erarbeitet wurde, sollen alle Schlerinnen und Schler nun das "Aha-Erlebnis" haben, die Mitschlerinnen und -schler im Toten Winkel nicht zu sehen. Whrend sich die gesamte Klasse innerhalb des toten Winkels aufhlt, wechseln sich die Schlerinnen und Schler nacheinander auf dem Fahrersitz und beim Halten und Aufspannen des Winkels mit Flatterband oder einer Kette ab und halten sich auch unsichtbar vor dem Lkw auf. Auch wenn es einige Minuten dauert, bis sich alle vom Fhrerhaus aus orientiert haben, erzielt das unmittelbare Erleben den gewnschten Lerneffekt eindrucksvoller als der alleinige Einsatz eines Lehrfilms. Weiterhin wird der Nachlauf der Hinterrder demonstriert. Er stellt eine fr den vorwrts gewandten Radfahrenden schwer wahrnehmbare Gefhrdung dar.

Auf der DVD Unterwegs zur Schule - sicher mit Bus und Tram zur Verkehrserziehung befinden sich vier Filme, die fr den Theorieunterricht zur Vorbereitung auf die Busschule eingesetzt werden knnen. Sie vermitteln Schlerinnen und Schlern das richtige Verhalten bei der Fahrt mit dem Bus oder mit der Tram. Die DVD wurde allen Grundschulen des Landes Brandenburg und den Verkehrsunternehmen zur Verfgung gestellt. Weitere Informationen erhalten Sie beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Die DVD wurde vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in Kooperation mit der Unfallkasse Brandenburg, dem Forum Verkehrssicherheit des Landes Brandenburg und vier Verkehrsunternehmen entwickelt.

Das Gesetz der Strae: Mit diesen Materialien beabsichtigt das BMVI, die Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen ab 10 Jahren zu erhhen. Dies gilt auch fr junge Fahrer*innen, da sich bei diesen besonders gefhrdeten Gruppen ein jugendspezifisches Risikoverhalten mit dem Anfngerrisiko bei der Teilnahme am Straenverkehr vermischt. Die spielerische Auseinandersetzung mit Themen der Verkehrssicherheit soll dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche sich regelkonform, rcksichtsvoll und sicher im Straenverkehr verhalten sowie bewusster mit Risiken im Straenverkehr umgehen.

Das Konzept: kurze Filme oder Filmsequenzen in der Reihe Das Gesetz der Strae mit dem bekannten Moderator Ralph Caspers dienen als Themeneinstieg. Diverse Unterrichtsmaterialien wurden zustzlich entwickelt. Hiermit ist ohne groen Eigenaufwand eine informative, lehrreiche und durchaus spannende Auseinandersetzung mit vielen Fragen rund um die Themen "Sicherheit auf dem Fahrrad" und "Das Risiko auf der Strae" mglich.

Die Materialien knnen fcher- und schulformbergreifend ab der Sekundarstufe I eingesetzt werden. Die Lernmodule sind so konzipiert, dass sie mglichst breit in verschiedenen Schulformen, aber auch z.B. im theoretischen Fahrschulunterricht, der polizeilichen Aufklrungsarbeit oder fr die Angebote der Verkehrssicherheitsverbnde genutzt werden knnen. Der modulare und binnendifferenzierte Aufbau der Materialien ermglicht, dass Lehrkrfte und andere interessierte Akteur*innen die Materialien je nach Zeitrahmen und Leistungsniveau der Schlerinnen und Schler individuell anpassen knnen.

Dies ist ein (etwa drei Zeitstunden dauerndes) Schulsportprojekt des Pfeffersport e. V. (Flyer), wodurch inklusiver Sportunterricht gefrdert sowie Schler*innen und Lehrkrften ein Perspektivwechsel ermglicht werden: Was bedeutet Inklusion? Kann man sie (er)leben? Wie fhlt es sich an, in einem Rollstuhl zu sitzen? Wie kann gemeinsamer Sportunterricht von Schler*innen mit und ohne Behinderung aussehen? Das Projekt wird seit 2014 berlinweit an Regel- und Frderschulen durchgefhrt, das Team Pfeffersport e.V. kann jederzeit angefragt werden. Derzeit wird das Projekt von der Unfallkasse Berlin gefrdert, sodass die Hlfte der Projektkosten fr die Schulen an (ausgenommen Berufsschulen) bernommen wird.

795a8134c1
Reply all
Reply to author
Forward
0 new messages