Vorausschauende Therapieentscheidungen unter den Bedingungen
der COVID-19-Pandemie und darüber hinaus (BVP-akut)
Mittwoch, 24. Februar 2021 von 17.00 Uhr bis 18.45 Uhr per Zoom
Prof. Dr. med. Jürgen in der Schmitten
Professor für Allgemeinmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen
Zoom-Meeting: https://us02web.zoom.us/j/89951437479?pwd=TVdnTmdPcmtpT3YvL0ZoWWlqYjd3QT09
Meeting-ID: 899 5143 7479
Kenncode: 549952
Die COVID-19-Pandemie hat verdeutlicht, wie wichtig eine vorausschauende Behandlungsplanung vor allem für Patient:innen in Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe ist. Bei einem Ausbruchgeschehen müssen unter großem Handlungsdruck und teilweise durch Dritte (wie Notärzte) Entscheidungen über die Einleitung von lebenserhaltenden Maßnahmen getroffen werden. Wie auch bei anderen Notfällen besteht das Ziel darin, nur Patient:innen ins Krankenhaus einzuweisen, bei denen eine akutmedizinische Behandlung erfolgversprechend und vom Patienten gewünscht ist.
Die Deutsche interprofessionelle Vereinigung für Behandlung Im Voraus Planen (DiV-BVP) hat in Zusammenarbeit mit weiteren Fachgesellschaften (DEGAM, DGPs, DIVI, DEGAI) einen Leitfaden LINK um die s.g. Ärztliche Anordnung für den Notfall (ÄNo) LINK erarbeitet.
Der Leitfaden kann dabei helfen, die medizinische Indikation und den Patientenwillen möglichst valide zu ermitteln. Eine aussagekräftige Darstellung der Patientenwünsche zu Umfang und Grenzen von lebenserhaltenden Therapien hilft auch den weiterversorgenden Krankenhäusern bei anstehenden Entscheidungen. Dieser Leitfaden richtet sich an diejenigen, die chronisch kranke bzw. fragile Patient:innen zu Hause oder in stationären Pflegeeinrichtungen betreuen und bezüglich vorausschauender Behandlungsplanung beraten. Dazu gehören Haus- und Fachärztinnen. Wichtig sind zusätzlich Leitungskräfte der Pflegeeinrichtungen, welche die Kultur der Beratung in ihren Häusern beeinflussen und im Rahmen der Gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzten Lebensphase (GVP) mitgestalten.
Neben Forschung und Lehre ist Herr Prof. Dr. in der Schmitten als Allgemeinarzt, Psychotherapeut und Palliativmediziner (QPA) in seiner hausärztlichen Gemeinschaftspraxis tätig. Er hat dazu beigetragen, das international als Advance Care Planing (ACP, übersetzt: Behandlung im Voraus Planen, s. Anlage) bezeichnete Konzept eines Prozesses zur vorgezogenen Entscheidungsfindung für den deutschsprachigen Raum zu erschließen und zu prägen.
Herr Prof. Dr. in der Schmitten wird neben einer Einführung in den Leitfaden und dessen praktische Anwendung noch einen Ausblick auf eine längerfristige Implementierung von vorausschauender Behandlungsplanung in einer Region wie Lübeck geben. Hier stellt sich
die Frage, wie verschiedene parallele Entwicklungen (wie z.B. der Leitfaden für Ärzte versus ACP in Senioreneinrichtungen gemäß § 132g SGB V) im Sinne einer effektiven Patientenzentrierung in einem regional einheitlichen, qualitätsgesicherten Konzept zusammengeführt
werden können (für Interessenten anbei die Doku einer Initiative des Rhein-Kreises Neuss).
Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein werden beantragt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir würden uns aber freuen, falls Sie uns Ihr Kommen kurz bestätigen.
Für Fragen zu Inhalt und Technik wenden Sie sich gerne per E-Mail an et...@travebogen.de oder per Telefon an 0171 – 1520829 (Sebastian Heinlein).
Die Konferenz wird über den Videokonferenzanbieter Zoom ausgerichtet. Es bestehen drei Möglichkeiten, um am Meeting teilzunehmen:
· Zoom-App — Für die Teilnahme an der Konferenz ist am besten, wenn Sie die Zoom-App auf Ihrem Computer, Tablett oder Mobiltelefon installieren. Öffnen Sie hierzu den folgenden Link: https://www.zoom.us/download Es ist keine Registrierung erforderlich. Falls Ihre EDV-Abteilung im Unternehmen die Installation von Software nicht erlaubt, schauen Sie sich bitte die beiden folgenden Optionen an.
· Webbrowser (Chrome oder Firefox) — Sie können an der Video-Konferenz auch über die Webseite von Zoom teilnehmen ohne Software auf Ihrem Endgerät installieren zu müssen. Klicken Sie hierzu auf diesen Link: https://us02web.zoom.us/wc/join/89951437479wpk=wcpkfbbe76cb971f330259ad50b7363c2685
· Telefon — Falls Ihnen die Installation der Zoom-Software nicht möglich ist und der Zugang über die Webseite nicht funktioniert, können Sie sich über folgende Nummer telefonisch beteiligen: 069 / 3807 9883. Sie werden nach der obigen Meeting-ID gefragt, welche Sie über Ihre Telefontastatur eingeben und zweimal mit # bestätigen müssen. Um zu sprechen, drücken Sie die Tasten *6 auf Ihrem Telefon.
Es empfiehlt sich die korrekte Funktionalität bereits vorab auszuprobieren.
Mit freundlichen Grüßen,
Sebastian Heinlein
Altenpfleger, Palliative Care (DGP), Koordinator für Ethikberatung im Gesundheitswesen (AEM)
Gesprächsbegleiter Behandlung im Voraus Planen (DiV-BVP)

Palliativnetz Travebogen gGmbH
Ziegelstraße 9 - 11
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