Bevor die WM im Februar 2025 in Saalbach gastiert, freut sich Saalbach, die besten Skirennläufer:innen der Welt beim Weltcupfinale der Saison 2023/24 begrüßen zu dürfen. Dann werden sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die letzten sportlichen Entscheidungen im Gesamtweltcup und bei den einzelnen Disziplinen-Wertungen fallen. Beim Saison-Kehraus sind traditionell nur die 25 besten Athlet:innen des jeweiligen Disziplinen-Rankings sowie alle Läufer:innen mit über 500 Punkten in der Gesamtwertung startberechtigt. Zudem dürfen sich beim Finale auch die amtierenden Junioren-Weltmeister:innen auf der großen Bühne des Skisports präsentieren.
Den Athlet:innen bietet sich damit die Möglichkeit, die WM-Pisten auf dem Zwölferkogel näher kennenzulernen und erstmals in rennmäßigem Tempo zu befahren. Das Weltcupfinale soll aber auch für das WM-Organisationsteam wichtige Aufschlüsse im Hinblick auf Infrastruktur, Mobilitätskonzept und Sport-Logistik bringen, werden doch knapp elf Monate später im Glemmtal wieder WM-Medaillen vergeben.
Von 16. bis 24. März 2024 findet am Zwölferkogel in Saalbach Hinterglemm das Finale des Alpinen Skiweltcups statt. Ein Jahr vor den FIS Alpine Ski Weltmeisterschaften Saalbach 2025 matcht sich die Elite des Skisports auf der WM-Strecke von 2025 um die letzten Weltcuppunkte der Saison, die im Kampf um die großen und kleinen Kristallkugeln entscheidend sein könnten. Die rot weiß-roten Ski-Stars wollen sich beim Saisonkehraus vor heimischen Publikum natürlich von ihrer besten Seite präsentieren. Die Fans dürfen sich beim Finale auf ein stimmungsvolles Skifest freuen, bei der man mit Slalom, Riesenslalom, Super-G und Abfahrt die komplette Palette des Skisports hautnah miterleben kann.
Eine spannende Weltcup-Saison neigt sich dem Ende zu. Sichern Sie sich mit Ihrem persönlichen VIP-Ticket einen Platz in der ersten Reihe beim alpinen Weltcupfinale in Saalbach-Hinterglemm. An zwei Wochenenden hintereinander bestreiten ein Jahr vor der Heim-WM 2025 sowohl die Techniker:innen als auch die Speed-Spezialist:innen die letzten Weltcup-Rennen der Saison 2023/24.
Die Idee zum alpinen Skiweltcup hatte der französische Sportjournalist und Präsident der Association Internationale des Journalistes de Ski (AIJS) Serge Lang. Die Umsetzung wurde mit Unterstützung der damaligen Teamchefs von Frankreich und den USA, Honoré Bonnet bzw. Bob Beattie sowie von Sepp Sulzberger vom Österreichischen Skiverband auf der Seidlalm in Kitzbühel im Jahr 1966 beschlossen. Auch der damalige FIS-Präsident Marc Hodler unterstützte die Idee.[1] Ein weiterer großer Schritt wurde während der Skiweltmeisterschaften 1966 in Portillo getätigt.[2]
Ab der Saison 2022/23 sollten auch die Speedfahrerinnen und -fahrer früher als bisher in die Saison starten. Nach dem Saisonauftakt der Techniker in Sölden im Oktober 2022 sollten rund um das Matterhorn auf der neuen Strecke Gran Becca je zwei Männer- und Frauen-Abfahrten stattfinden. Die Rennen sollten sich Zermatt in der Schweiz und Cervinia in Italien teilen. Sie sollten die ersten grenzüberschreitenden Skirennen in der Geschichte des Alpinen Skiweltcups werden. Der Start hätte sich leicht unterhalb der Gobba di Rollin beim Klein Matterhorn in der Schweiz befunden, das Ziel bei der Mittelstation Laghi Cime Bianche oberhalb von Cervinia in Italien. Bisher (Stand: Saison 2023/24) wurden jedoch sämtliche Rennen abgesagt, entweder wegen zu wenig oder zu viel Schnee und/oder starken Stürmen.
Seit 1993 findet am Ende jeder Saison das Weltcupfinale statt. An einem Veranstaltungsort werden für Frauen und Männer je eine Abfahrt, ein Super-G, ein Riesenslalom und ein Slalom ausgetragen. Seit 2006 wird auch ein Mannschaftswettbewerb veranstaltet.
Der 29-jährige Kilde konzentrierte sich nach dem Gewinn von Super-G-Kristall in Kvitfjell ganz auf die noch offenen Kugelentscheidung in der Abfahrt. Das sei ihm wichtiger, als nochmals alles Mögliche zu versuchen, um Marco Odermatt den Gesamtweltcup vielleicht noch abzujagen, hatte der Norweger bei seinen Heimrennen gesagt.
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