
1. Ehe für Alle
2. „Together“-Kampagne der Vereinten Nationen
3. Flüchtlingskatastrophe und internationales Grundeinkommen
4. Zum Tode Helmut Kohls
1.Ehe für Alle
Dass Angela Merkel die Gewissensentscheidung zur „Ehe für Alle“ zuließ ist ihr als gesellschafftliche Aufgeklärtheit anzurechnen.
Mehr als dafür müssen wir uns aber bei Martin Schulz dafür bedanken, dass er die entscheidenden Schritte zu dieser Abstimmung eingeleitet hat.
Die Ehe für Alle wurde bei der EINE WELT nicht als Kernthema diskutiert. Die meisten Mitglieder standen Ihr aber positiv gegenüber.
Im Kontext weltweiter politischer Ereignisse findet das seinen Widerhall. CNN und BBC haben darüber berichtet. Nicht aber, dass in München an diesem Tag die Sonne schien, während Berlin sich von einer historischen Flut erholt, welche auf den Klimawandel im Wetter hinweist.
Ironie der Geschichte! ;-)
Der Spiegel brachte erst einen Leitartikel gegen die Ehe für Alle, und als sie durch war, plötzlich Leitartikel dafür. Rückgrat?
Weltweit hat die LGBT Bewegung besondere Aufmerksamkeit, weil sie es als eine der wenigen geschafft hat sich international zu organisieren. Sie ist eine der wesentlichen Wegbereitereinnen der EINE WELT Bewegung.
Die Proktologen wissen jetzt, wo sie spenden müssen.
2. „Together“-Kampagne der Vereinten Nationen
Die Vereiten Nationen unterstützen all jene Vereine, welche sich um Flüchtlinge und deren Integration bemühen.
Dieses Selbstverständnis kommt aus dem jahrelangen institutionellen Auseinandersetzung mit dem Elend.
Die EINE WELT will sich in die Reihe hilfreicher Organisationen einreihen. Aber eben vor Allem durch Werbung für / und Umsetzung echter Lösungen.
Die Vereinten Nationen sind mit diesem Netzwerk auch soetwas wie die Dachorganisation aller Vereine, die Flüchtligne unterstützen.
Um sie nicht etwa zu beschädigen lohnt es sie zu kennen.
3. Flüchtlingskatastrophe und internationales Grundeinkommen
Im Mittelmeer spielen sich, seit wenigen Tagen, wieder riesige Bootsfluchten und Notlagen ab.
Eine eigentliche Lösung des Konfliktes wird von keiner Partei diskutiert.
Das Grundeinkommen als erster Versuch einer Lösung für die Ärmsten ist in der parteipolitischen Landschaft auch nicht anzutreffen.
Volkswirten ist klar: Ein wesentliches Problem ist, es erreicht die Menschen nicht.
Der Verein "Give Directly“, der von den Universitäten Princton und dem MIT unterstützt wird, hat sich dieses Ansatzes angenommen. https://www.givedirectly.org/
Die Idee des Grundeinkommen sah ursprünglich vor 10 bis 15 $ monatlich auszuzahlen. Der Verein experimentiert aber mit einer anderen Strategie:
Es werden 482$ auf einmal ausgezahlt um einen existentiellen Fortschritt sicherzustellen.
In Afrika reicht diese Summe für ein Betonfundament, welches die Bedingung für einen Eintrag ins Grundbuchamt ist.
Das das vielleicht bei der Flüchtlingsfrage hilft, das gilt es zu überlegen.
4. Zum Tode Helmut Kohls
Helmut Kohl, nicht nur Rheinländer, sondern Pfälzer, mochte seinen Namen sicher selbst.
In die deutsche Seele hat er sich eingebrannt.
Die europäische Einigung ist sein eigentliches Verdienst. Die Einheit fiel ihm mehr zu.
Die Entscheidung zum europäischen Staatsakt beweist Weitblick und gibt Hoffnung auf Veränderung.
Auch wenn Berlin als Stadt einen Staatsakt verdient hätte, Kohls historische Größe für die Deutschen ist mit einer Beisetzung in Speyer viel besser zum Ausdruck gebracht, als mit einer Beisetzung in Berliin.
Föderalismus und Friedenspolitik haben weltweit nicht viele Gesichter. Auch wenn ihn Deutschland Generationen deutscher Hippies ihn als Jabba in Star Wars empfanden, auf internationaler Ebene steht sein Gesicht für Frieden, Fortschritt und weltweite Einigung. Möge er lange Leben!
Freundliche Grüße
| EINEWELT - Fabian Ralf Elleder |
to the attend of
Mr. Fabian Elleder
Elisabethstr.71
80797 München
Germany