5. Analyse/Steuerstatus
Am 27.10.2018 fand in Lüneburg unsere erste Mitgliederversammlung seit 2016 statt.
Das Protokoll liegt in wenigen Tagen vor und wird Euch hier zugesandt.
1. Weltföderalistisches Programm erfolgreich ausgebaut
Das Programm wurde durch einen Antrag von Fabian Elleder um eine Zuordnung der Programmpunkte zu den Sustainable Development Goals erweitert. Die progressive und proklamative weltföderalistische Positionierung unseres Programmes wurde erfolgreich ausgebaut. Die EINE WELT ist immer noch die einzige Partei in Deutschland, welche einer rationalen aber dennoch nur internationalen Programmatik folgt.
2. Vorstände dringend gesucht
Die EINE WELT hat ein existentielles Problem:
Wir finden kein passendes Team für den Vorstand.
Wenn wir bis zum nächsten, spätestens übernächsten Jahr keine Kandidaten für den Vorstand finden, müssen wir uns auflösen!
Schon zu Beginn wurde von mir und Dr. Ulrich Matthias thematisiert, dass wir, auch Nan Matthias Wang, nicht mehr für den Vorstand zur Verfügung stehen wollen.
Die Gründe sind privater Natur und haben nichts mit den Inhalten zu tun, für welche die Partei steht.
Mit ein wenig Nachdruck war Ulrich Nettig zunächst bereit den Vorstand zu übernehmen.
Für die Besetzung des 2.ten Vorstandes bewarb sich Adalbert Schokcovka (Sokcovka). Eine seiner sehr konservativen Positionen, genauer die Todesstrafe für Schwerstverbrechen, war der Versammlung allerdings fremd. Die Versammlung äußerste den Wunsch die beiden nicht als Paar zum Vorstand zu machen.
Adalbert hätte auch keine Empfehlung vom bisherigen Vorstand erhalten, da er grundsätzliche Computerkentnisse nicht hat, die notwendig sind um sinnvoll aktiv zu werden.
Ulrich Matthias schlug vor die EINE WELT in eine Lüneburger Wählervereinigung zu überführen, die auch einen veranstalterischen Schwerpunkt in die Satzung aufnehmen könne und nicht mehr rein als Partei auftreten müsse.
Ulrich Nettig schlug vor den alten Vorstand neu zu wählen um der Partei noch einen Moment zu durchatmen zu geben.
Der Vorstand solle die Umwandlung oder die Auflösung, nach Ablauf dieser Schonfrist in Angriff nehmen. Er überlege noch, ob er so, oder in einer anderen Form mit der EINE WELT in Lüneburg weitermachen wolle.
3. Vorstände der EINE WELT
Der Vorstand wurde, mit der Wahl von Ulrich Nettig als zweiter Vorstand, bestimmt, wie der Alte.
1. Vorsitzende ist Nan Matthias-Wang
2. Vorsitzender ist Fabian Elleder
3. Vorsitzende Angelika Lippert
4. Vorsitzender ist Ulrich Nettig
Schiedsgericht und Schatzmeister wurden erfolgreich bestimmt.
4. Zukunft der Eine Welt Partei
Die EINE WELT bietet mir ihrem Programm und ihrem Ansatz ein einzigartiges Sammelbecken für Weltföderalisten, Umweltschützer, Politiknerds und multikulturell geprägte Menschen. Sie steht für die progressive Forderung der Rettung des Planeten und für den Ausbau seiner gemeinsamen Institutionen - meist unter ökologischen Vorgaben, so schnell es geht.
Sollten wir aber keine passenden Kandidaten für den Vorstand finden, werden wir bis zum nächsten Herbst, spätestens bis 2020 die Vereinsauflösung oder Umwandlung anstreben müssen. Eine Umwandlung in einen Kulturverein, der vielleicht wieder einmal Partei sein will, aber einstweilen Veranstaltungen, Petitionen und Meinung macht, wäre eine Lösung.
Die Vorstände haben der Partei die Aufgabe gegeben bis Anfang September neue Vorstände zu finden. Die Mitgliederversammlung 2018 hat einer möglichen Auflösung durch den Vorstand, sollten sich keine Kandidaten finden, stattgegeben.
In Lüneburg sind zwei Mitglieder absehbar ausgetreten, aus Duisburg begrüßen wir ein neues Mitglied.
Mit etwa 28 Mitgliedern (genaue Zahlen im nächsten Newsletter) ist die Zahl unserer Mitglieder immer noch höher als vor zwei Jahren.
5. Analyse
Schatzmeister Ulrich Matthias und 2.Vorsitzender Fabian Elleder wünschen sich eine härtere, ordnungspolitischere Haltung in der Migrationsfrage.
Mit Adalberto aus Berlin ist ein weiterer Freund einer konservativen Justizpolitik für Verbrechen durch Asylbewerber in der Partei.
Obwohl die EINE WELT keine Verantwortung für Wirtschaftsflüchtlinge von Seiten Deutschlands sieht, begegnet die Partei in der Öffentlichkeit der Auffassung, dass alleine der Name EINE WELT sich auf Miigrationsfreundlichkeit beziehe. Weltbürger und Mitbürger ausländischer Herkunft mit weltbürgerlichen Idealen finden sich zufrieden in unseren Reihen wieder. Aber niemand erhebt den Anspruch jeden ins Land zu lassen um ihm Sozialansprüche zu gewähren. Mit Brunnen und Pflanzungen in dürrebedrohten Ländern könnte man erfolgversprechende Rückführungsflächen in Afrika schaffen, so unsere derzeitige Hoffnung.
In Lüneburg ist die Idee der kardialen Transformation enstanden. Sie will Selbstverbesserung und Politik zusammenbringen.
Auf der Mitgliederversammlung 2018 war zu spüren, dass es derzeit zu wenig Kommunikation zwischen den Ordnungspolitikern und den Selbstverbesserern gibt.
Mit dem Programmmanifest zur kardialen Transformation hat aber Lüneburg ein Thesenpapier, die Ordungspolitker haben noch kein Papier.
Es ist jetzt an der Zeit die ordnungspolitischen Ansätze zu sammeln und in ein Thesenpapier zu bringen. Wenn dieses sich mit der Lüneburger Auffassung verträgt, gibt es zumindest keine schwerwiegenden inhaltlichen Unklarheiten mehr.
Hinweis zum Steuerstatus:
Da wir 2014 das letzte mal ordentlich an einer überregionalen Wahl beteiligt waren ist unser Steuerstatus mit dem Jahr 2016, so meine Auffassung vollständig erloschen.
Ab 2017 kann man die Mitgliedschaft in der EINE WELT also nicht mehr absetzen.
Sollten das einige bereits getan haben, so werden wir die Erstattungssumme auf dem Konto aufheben und an das zuständige Finanzamt auf Nachfrage abführen. Bitte um Mitteilung.
Viele Grüße