Für Amnesty International vor Ort: Syrien-Campaignerin Maha Abu Shama:
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20. Februar 2012 - Neil Sammonds, Researcher von Amnesty
International, und Maha Abu Shama, Campainerin von Amnesty
International, berichten aus Jordanien über die verheerende
Menschenrechtslage in Syrien. Sie sprachen mit Flüchtlingen,
Folteropfern und Angehörigen politischer Aktivisten über ihre
traumatischen Erlebnisse vor und während der Flucht aus Syrien.
Tausende Menschen versuchen über die Grenze nach Jordanien der Gewalt
und dem Terror zu entfliehen. Aufgrund des massiven Aufgebots der
syrischen Armee an der Grenze, gelingt nur wenigen die Flucht.
Eine Familie auf der Flucht
Durch viele Strapazen musste eine 5-köpfige syrische Familie gehen,
nachdem die syrische Armee ihr Dorf Tasil angriff. Häuser wurden
durchsucht, ausgeraubt und abgebrannt. Der Vater Mohammed wurde schon
zuvor mehrfach von den Sicherheitskräften inhaftiert und gefoltert.
Deshalb beschloss er mit seiner Familie die gefährliche Flucht nach
Jordanien anzutreten. Stundenlang und im Schutz der Dunkelheit
wanderten sie zur jordanischen Grenze. Mit ihren drei kleinen Kindern
robbten sie das letzte Stück auf dem Boden,um den Blicken des
syrischen Grenzschutzes zuentgehen.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag im Livewire-Blog (Englisch)
"Der Mann auf den sie schossen, war mein Ehemann."
Maha Abu Shama sprach in einem Flüchtlingslager nahe der syrischen
Grenze mit drei über ihre Erlebnisse. Die Frauen berichteten von der
Ermordung ihrer beiden Brüder durch syrische Sicherheitskräfte und der
Flucht ihrer Ehemänner. Als Angehörige geflohener Aktivisten hatten
die Frauen Angst, selbst ins Visier der syrischen Sicherheitskräfte zu
geraten und entschieden sich deshalb zur Flucht über die jordanische
Grenze.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag im Livewire-Blog (Englisch)
"Wie viel Blut muss vergossen werden, bis die Welt uns hilft?"
Die Männer, die Neil Sammonds im Flüchtlingslager in al-Ramtha
antrifft, berichten über schockierende Erlebnisse. Abu Suhaib wurde
durch einen Bombensplitter stark verletzt und kam nur mit fremder
Hilfe über die Grenze nach Jordanien in eine Flüchtlingsunterkunft.
Viele andere berichten von systematischer Folter in syrischen
Gefängnissen. . "Ich habe viele Menschen sterben gesehen, doch ich
fürchte den Tod nicht," sagt Abu Suhaib. "Wovor ich Angst habe, ist
verhaftet zu werden."