Re: Alan Watts + 16.11.1973

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Karl Dietz

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Mar 17, 2021, 12:34:37 PMMar 17
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"For man seems to be unable to live without myth, without the belief that the routine and drudgery, the pain and fear of this life have some meaning and goal in the future. At once new myths come into being – political and economic myths with extravagant promises of the best of futures in the present world. These myths give the individual a certain sense of meaning by making him part of a vast social effort, in which he loses something of his own emptiness and loneliness. Yet the very violence of these political religions betrays the anxiety beneath them – for they are but men huddling together and shouting to give themselves courage in the dark." ~Alan Watts 
(Book: The Wisdom of Insecurity: A Message for an Age of Anxiety https://amzn.to/3kQ4FDO)


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"For man seems to be unable to live without myth, without the belief that the routine and drudgery, the pain and fear of this life have some meaning and goal in the future. At once new myths come into being – political and economic myths with extravagant promises of the best of futures in the present world. These myths give the individual a certain sense of meaning by making him part of a vast social effort, in which he loses something of his own emptiness and loneliness. Yet the very violence of these political religions betrays the anxiety beneath them – for they are but men huddling together and shouting to give themselves courage in the dark." ~Alan Watts 
(Book: The Wisdom of Insecurity: A Message for an Age of Anxiety https://amzn.to/3kQ4FDO)




Viele Grüße, Karl Dietz
Mobil  0172 / 768 7976





>
> ...
>
>
> "Das Gesetz von Wirkung und Gegenwirkung hat mich schon immer
> fasziniert. Manchmal nenne ich es das Gesetz der Umkehrung: Wenn Du
> versuchst, auf der Oberfläche des Wassers zu bleiben, so versinkst Du;
> wenn Du jedoch zu sinken versuchst, so trägt Dich das Wasser. 


>
> Dieses Buch dient der Erforschung dieses Gesetzes in seiner Beziehung
> zu dem Suchen des Menschen nach psychologischer Sicherheit und zu
> seinem Bestreben, geistige und verstandesmäßige Gewißheit in Religion
> und Philosophie zu finden. Es ist in der Überzeugung geschrieben, daß
> kein Thema geeigneter sein könnte in einer Zeit, in der das
> menschliche Leben so besonders unsicher und ungewiß zu sein schein. Es
> vertritt die These, das diese Unsicherheit das Resultat des Versuchs
> ist, sicher sein zu wollen und daß, im Gegenteil, Erlösung und
> geistige Gesundung letztlich nur in der grundlegenden Einsicht
> bestehen: Es gibt keinen Weg, uns selber zu retten.


>
> Das Buch ist im Geiste des chinesischen Weisen Lao-tse, des Meisters
> des Gesetzes von Wirkung und Gegenwirkung geschrieben, der erklärte,
> daß diejenigen, die sich selbst rechtfertigen, nicht überzeugen, daß
> man, um die Wahrheit zu wissen, sich des Wissens entledigen muß, und
> daß nichts mächtiger und schöpferischer ist, als Leere, - vor der die
> Menschen zurückschrecken. Mein Vorhaben ist hier, von rückwärts
> aufzuzeigen, daß jene wesentlichen Realitäten der Religion und
> Metaphysik gerechtfertigt werden, indem man ohne sie auskommt und man
> sie offenbart, indem man sie zerstört."

>
> (aus dem Vorwort)
Watts, Alan (1978): Weisheit des ungesicherten Lebens, O.W.
Barth (Original 1951: The Wisdom of Insecurity, Pantheon Books). 



s.a.

 


 
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