SONDERKANAL S6 IN MUENCHEN WIEDER BELEGT
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Der Sonderkanal S6 ist im Raum Muenchen wieder belegt. Im Februar
des vergangenen Jahres hatte die Oberpostdirektion Muenchen zu-
naechst ihren Verzicht auf eine Einspeisung des Kanals in das
Kabelnetz Muenchen erklaert.
Inzwischen hat die Telekom den Sonderkanal S6 mit einem Farb-
Testbild belegt. Der zugehoerige Testton wird auf 145,850 MHz ab-
gestrahlt. Diese Frequenz befindet sich mitten im Satellitenbe-
reich des 2-m-Bandes.
Jeder gestoerte Funkamateur ist aufgerufen, Stoermeldeblaetter
auszufuellen und diese an den zustaendigen OVV weiterzureichen.
INFORMATIONEN FUER DIE ORTSVERBAENDE
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Der Vorstand des DARC will die Informationen fuer die Ortsver-
baende weiter verbessern. Nach der Sommerpause wird erstmals in
regelmaessigen Abstaenden ein Informationsblatt an die Ortsver-
bandsvorsitzenden versandt, welches kurz und aktuell ueber wich-
tige Fragen informiert. Diese Informationen koennen von den OVVs
an den OV-Abenden vorgetragen oder in den Clubraeumen ausgehaengt
werden.
Damit wird das OV-Rundschreiben, das bisher fast ausschliesslich
satzungstechnische und organisatorische Funktionen wahrnahm, bes-
ser zur aktuellen Unterrichtung genutzt.
DIE 'JAIG' STELLT SICH VOR
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Die Abkuerzung JAIG steht fuer "Japanese Amateurs in Germany".
1985 traf sich der Gruender der Gruppe, Kunihiko Iki, DF2CW,
erstmals mit 20 japanischen und einem deutschen Funkamateur. Ziel
war das Zusammenbringen der im Bundesgebiet verstreut lebenden
japanischen Funkamateure.
Seitdem kommen alljaehrlich im Fruehjahr die Mitglieder der JAIG
zu ihrer Hauptversammlung zusammen. Treffpunkt war bisher ueber-
wiegend der Weinort Winningen an der Mosel, aber auch andere fuer
die Gaeste aus dem Fernen Osten interessante Orte.
Seit ihrer Gruendung ist die Gruppe auf ueber 180 Mitglieder an-
gewachsen. Die japanischen Mitglieder reisen zu den Versammlungen
nicht nur aus Deutschland an, sondern kommen aus ganz Europa und
aus Japan. In der japanischen Zeitschrift "CQ Ham RAdio" wird re-
gelmaessig ueber diese Treffen berichtet.
Fuer eine Mitgliedschaft in der JAIG ist das Interesse an Kontak-
ten zu den in Deutschland lebenden japanischen Funkamateuren die
einzige Voraussetzung. Man muss nicht unbedingt japanisch spre-
chen, da die hier lebenden Japanaer meistens die deutsche Sprache
beherrschen.
Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben, die Gruppe traegt sich
aus Spenden. Seit Maerz 1990 gibt es die Clubstation DL0DJF, die
beim Jahrestreffen, bei Regionalveranstaltungen oder sonstigen
deutsch-japanischen Veranstaltungen aktiviert wird.
Seit dem 01.04.1990 wird das JAIG-Diplom herausgegeben. Die Be-
dingungen wurden in der cq-DL 5/90, Seite 327, veroeffentlicht.
Das Diplomprogramm soll erweitert werden.
Bezueglich einer Mitgliedschaft wende man sich an: Kunihiko Iki,
DF2CW, Balduin-Helm-Str. 17 in W-8080 Fuerstenfeldbruck.
NEUER UHF-ENTFERNUNGSREKORD
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Einen neuen Entfernungsrekord auf zwei UHF-Baendern haben US-
Funkamateure erzielt. Am 28.07.91 fuehrten N6CA und KH6HME erst
eine Zweiweg-CW-Verbindung auf 3.456 MHz und 30 Minuten spaeter
auf 5.760 MHz durch. Auf beiden Seiten wurden selbstgebaute bzw.
Surplus-Geraete benutzt.
N6CA betrieb seine Station im Rathaus von Palos Verdes in Kali-
fornien, waehrend die Geraete von KH6HME auf dem Vulkan Mauna Kea
in 2.500 m Hoehe aufgebaut waren.
HANDFUNKGERAET ENTFLOGEN
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Vom 12.-14.07. fand in Markt Erlbach bei Nuernberg der Fieldday
der Interessengemeinschaft Amateurfunk an der Universitaet Erlan-
gen statt. Dabei wurden einige Versuche mit heliumgefuellten Bal-
lons durchgefuehrt.
Unter anderem wurde ein Duoband-Handfunkgeraet als Transponder
programmiert und vom Ballon in eine Hoehe von knapp 100 m gezo-
gen. Der Ballon wurde von leichter, aber sehr zugfester tefloni-
solierter Drahtlitze gehalten, die gleichzeitig als Halterung
fuer die Kurzwellen-Vertikalantenne diente.
Beim Einholen des Ballons riss eine Maurerschnur, mit der der
Ballon und das Handfunkgeraet mit dem eigentliche Halteseil ver-
bunden war. Der Ballon und das daranhaengende Handfunkgeraet wa-
ren frei. Innerhalb kurzer Zeit war der Ballon in der Wolkendecke
verschwunden. Die hereinbrechende Nacht machte eine Verfolgung
unmoeglich.
Das gesuchte Handfunkgeraet ist ein C-528 der Marke Standard, in
einer olivfarbenen Schutzhuelle. An der Stelle der Schutzhuelle,
die die Unterseite des Akkupacks bedeckt, steht in breiter
schwarzer Schrift das Rufzeichen des Eigentuemers DL8MFQ. Ausser-
dem duerften in das Plastik der Geraeterueckseite seine ineinan-
der verschlungenen Initialen "HR" eingekratzt sein. Als Antenne
war eine mit Textilklebeband handgefertigte J-Antenne aufge-
steckt.
Um Nachrichten ueber den Verbleib des Geraetes oder die Flugrich-
tung des Ballons bittet dringend Richard Hieber, DL8MFQ. Seine
Anschrift lautet. Richard Hieber, Erwin-Rommel-Str. 55, Appart-
ment 2.111 in W-8520 Erlangen, Tel.: 09131-13804.
SENDEPLAN VON DL0DL
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Aus aktuellem Anlass geben wir Ihnen hier noch einmal die Sende-
zeiten und Frequenzen des Deutschland-Rundspruches, abgestrahlt
aus Baunatal von DL0DL:
donnerstags um 17:00 Uhr UTC auf 3.592 kHz in RTTY
donnerstags um 17:00 Uhr UTC auf 14.277 kHz in SSB
donnerstags um 17:30 Uhr UTC auf 3.677 kHz in SSB im Rahmen der
DIG-Runde.
Empfangsberichte werden jeweils im Anschluss an die SSB-Rund-
sprueche entgegengenommen und auf Wunsch mit einer QSL-Karte be-
staetigt.
Die Adresse von DL0DL lautet: DL0DL, Postfach 1155, D-W-3507 Bau-
natal.
FUNKWETTERBERICHT (30.07. de DJ2RE)
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Die waehrend der zurueckliegenden Woche aufgetretene Aktivitaets-
steigerung der Sonne blieb deutlich hinter den Erwartungen zu-
rueck. Seit dem 26.07. sind die magnetischen Kennziffern unter 10
abgefallen, und die Ausbreitungsbedingungen haben sich im glei-
chen Zeitraum auf allen Linien merklich gebessert.
Bei den Hoechstwerten der F2-Grenzfrequenz ist eine Aufwaerts-
Tendenz in Richtung 9 MHz zu beobachten. Sonnenfleckenzahl und
10-cm-Strahlung schwankten waehrend der vergangenen vier Tage nur
geringfuegig um 210 und 215 Einheiten.
Voraussichtlich wird die gegenwaertige ruhige Periode unter
leichter Abschwaechung bis zum 21.08. anhalten, so dass mit einem
weiteren Ansteigen der Grenzfrequenz und einer Besserung des
Funkwetters gerechnet werden kann.
(Redaktion: DK5JI)
Ende des DL-RS Nr. 30/91 vom 02.08.1991
Bearbeitung: DC7XJ @ DB0GR
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