Ein Gespenst geht umVon Arnold Sch�lzel aus Junge welt
Kommunismus wirkt, in der Bundesrepublik 2011 reicht die blo�e Vokabel. Am Montag ver�ffentlichte jW unter dem Titel �Wege zum Kommunismus� einen Artikel der Linksparteivorsitzenden Gesine L�tzsch. Sie nimmt am kommenden Sonnabend im Rahmen der von jW und zahlreichen Organisationen in Berlin veranstalteten Rosa-Luxemburg-Konferenz an einer Podiumsdiskussion unter dem Titel �Wo bitte geht�s zum Kommunismus? Linker Reformismus oder revolution�re Strategie � Wege aus dem Kapitalismus� teil. Der Beitrag diente der Vorbereitung auf die Debatte, an der auch die Betriebsratsvorsitzende Katrin Dornheim, die DKP-Vorsitzende Bettina J�rgensen, Claudia Spatz von der Antifa Berlin, das fr�here RAF-Mitglied Inge Viett f�r die Radikale Linke sowie die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (Die Linke) als Moderatorin teilnehmen. Die Anwesenheit Inge Vietts hatte bereits am Dienstag den innenpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Robbin Juhnke, veranla�t, in der stark rechtslastigen Wochenzeitung Junge Freiheit von �Skandal� zu sprechen (siehe auch jW vom 5.Januar). Am Dienstag abend setzte die Internetseite Spiegel online auf die br�unliche Postille eins drauf und verk�ndete: �Linke-Chefin erkl�rt Kommunismus zum Ziel der Partei.� Autor Stefan Berg h�lt auch �das Umfeld der Ver�ffentlichung� f�r einen �Skandal�: Der Text, den er falsch als Vorabdruck einer Rede bezeichnet, stehe im �Marxistenblatt junge Welt�. Berg emp�rte sich: �Mit der gleichen Selbstverst�ndlichkeit, mit der L�tzsch �ber den Kommunismus spricht, vergi�t sie dessen Blutspur.�
Am Mittwoch meldete Bild die Spiegel-Enten auf Seite eins, Welt online phantasierte eine Zeitlang von �dem DKP-Vorsitzenden� als Teilnehmer der Diskussion � dann brachen im Politikbetrieb alle D�mme. CDU-Generalsekret�r Hermann Gr�he warf L�tzsch eine �skandal�se Kommunismussehnsucht� vor. CSU-Generalsekret�r Alexander Dobrindt sekundierte, die Politikerin stehe �au�erhalb unserer Verfassung�. Die Linkspartei m�sse nun unbedingt wieder fl�chendeckend in ganz Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Der Leiter der Gedenkst�tte Berlin-Hohensch�nhausen, Hubertus Knabe, fand den L�tzsch-Text �schmerzlich und unertr�glich� f�r die Opfer des Kommunismus und forderte L�tzsch auf, ihre Teilnahme an der Rosa-Luxemburg-Konferenz abzusagen. Aus der eigenen Partei kam u.a. das etwas irrlaufende Statement des Berliner Landesvorsitzenden Klaus Lederer: �Wir haben Gesine L�tzsch bislang nicht als eine Vorsitzende erlebt, die die Linke in eine kommunistische Partei umwandeln will. Wir gehen davon aus, da� die vollst�ndige Rede von Gesine L�tzsch uns keinen Grund geben wird, unsere Ansicht zu �ndern.� Argumentationsstark �u�erten sich auch SPD-Gr��en mit Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier an der Spitze: �Ich faߒ mir an den Kopf�.
Gesine L�tzsch kommentierte die Aufwallungen in einer Presseerkl�rung: �Der wutschnaubende Verri� meines jungeWelt-Beitrages durch den Spiegel zeigt, wie verunsichert das Establishment ist, wenn es um Alternativen zum kapitalistischen System geht.� Sie habe die Fragestellung der Podiumsdiskussion aufgegriffen, pl�diere f�r linke Reformen und einen demokratischen Sozialismus nach den Ideen Rosa Luxemburgs.
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Herzlichen Glückwunsch, wenn ihr so weiter macht, brauchen wir zur nächsten Wahl nicht mehr anzutreten und
wir können uns den Aufwand für unseren Neujahrsempfang sparen. Rolf.
Von: dielinke...@googlegroups.com [mailto:dielinke...@googlegroups.com] Im Auftrag von Heiko Winckel-Rienhoff
Gesendet: Donnerstag, 6. Januar 2011 10:47
An: LINKE KTF OD; DIE LINKE OD; Linke Berlin; sekreta...@die-linke.de
Betreff: Re: [Die LINKE-Stormarn] Ein Gespenstgeht um
Liebe Genossinnen und Genossen,
wenn man den Original-Text liest und die Reaktion von Gesine Lötzsch auf die Kritik daran, wird nicht besser, was sie da geschrieben hat. Ich jedenfalls habe gestern dem Parteivorstand eine Mail geschickt, wie man so blöd sein, so etwas Undifferenziertes und Fahrlässiges über den "Kommunismus" zu schreiben und habe Lötzsch aufgefordert zurückzutreten.
Heute morgen hat mich unser Bürgerliches Mitglied in der Kreistagsfraktion Martin Schacht angerufen und deswegen (und wegen der Diskussionsteilnahme Inge Vietts) seinen Partei- und Fraktionsaustritt erklärt.
Vielen Dank Gesine Lötzsch!
Heiko Winckel-Rienhoff
Am 06.01.2011 03:00, schrieb kischka:
Morgens Sonnenfinsternis in der Bundesrepublik, abends Spiegel-Halluzinationen Foto: AP |
Kommunismus wirkt, in der Bundesrepublik 2011 reicht die bloße Vokabel. Am Montag veröffentlichte jW unter dem Titel »Wege zum Kommunismus« einen Artikel der Linksparteivorsitzenden Gesine Lötzsch. Sie nimmt am kommenden Sonnabend im Rahmen der von jW und zahlreichen Organisationen in Berlin veranstalteten Rosa-Luxemburg-Konferenz an einer Podiumsdiskussion unter dem Titel »Wo bitte geht’s zum Kommunismus? Linker Reformismus oder revolutionäre Strategie – Wege aus dem Kapitalismus« teil. Der Beitrag diente der Vorbereitung auf die Debatte, an der auch die Betriebsratsvorsitzende Katrin Dornheim, die DKP-Vorsitzende Bettina Jürgensen, Claudia Spatz von der Antifa Berlin, das frühere RAF-Mitglied Inge Viett für die Radikale Linke sowie die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (Die Linke) als Moderatorin teilnehmen. Die Anwesenheit Inge Vietts hatte bereits am Dienstag den innenpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Robbin Juhnke, veranlaßt, in der stark rechtslastigen Wochenzeitung Junge Freiheit von »Skandal« zu sprechen (siehe auch jW vom 5.Januar). Am Dienstag abend setzte die Internetseite Spiegel online auf die bräunliche Postille eins drauf und verkündete: »Linke-Chefin erklärt Kommunismus zum Ziel der Partei.« Autor Stefan Berg hält auch »das Umfeld der Veröffentlichung« für einen »Skandal«: Der Text, den er falsch als Vorabdruck einer Rede bezeichnet, stehe im »Marxistenblatt junge Welt«. Berg empörte sich: »Mit der gleichen Selbstverständlichkeit, mit der Lötzsch über den Kommunismus spricht, vergißt sie dessen Blutspur.«
Am Mittwoch meldete Bild die Spiegel-Enten auf Seite eins, Welt online phantasierte eine Zeitlang von »dem DKP-Vorsitzenden« als Teilnehmer der Diskussion – dann brachen im Politikbetrieb alle Dämme. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe warf Lötzsch eine »skandalöse Kommunismussehnsucht« vor. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sekundierte, die Politikerin stehe »außerhalb unserer Verfassung«. Die Linkspartei müsse nun unbedingt wieder flächendeckend in ganz Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Der Leiter der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, fand den Lötzsch-Text »schmerzlich und unerträglich« für die Opfer des Kommunismus und forderte Lötzsch auf, ihre Teilnahme an der Rosa-Luxemburg-Konferenz abzusagen. Aus der eigenen Partei kam u.a. das etwas irrlaufende Statement des Berliner Landesvorsitzenden Klaus Lederer: »Wir haben Gesine Lötzsch bislang nicht als eine Vorsitzende erlebt, die die Linke in eine kommunistische Partei umwandeln will. Wir gehen davon aus, daß die vollständige Rede von Gesine Lötzsch uns keinen Grund geben wird, unsere Ansicht zu ändern.« Argumentationsstark äußerten sich auch SPD-Größen mit Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier an der Spitze: »Ich faß’ mir an den Kopf«.
Gesine Lötzsch kommentierte die Aufwallungen in einer Presseerklärung: »Der wutschnaubende Verriß meines jungeWelt-Beitrages durch den Spiegel zeigt, wie verunsichert das Establishment ist, wenn es um Alternativen zum kapitalistischen System geht.« Sie habe die Fragestellung der Podiumsdiskussion aufgegriffen, plädiere für linke Reformen und einen demokratischen Sozialismus nach den Ideen Rosa Luxemburgs.
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Von: "Heiko Winckel-Rienhoff" <winckel-...@t-online.de>
Gesendet: 06.01.2011 10:47:16
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Betreff: Re: [Die LINKE-Stormarn] Ein Gespenstgeht um
Liebe Genossinnen und Genossen,
wenn man den Original-Text liest und die Reaktion von Gesine Lötzsch auf die Kritik daran, wird nicht besser, was sie da geschrieben hat. Ich jedenfalls habe gestern dem Parteivorstand eine Mail geschickt, wie man so blöd sein, so etwas Undifferenziertes und Fahrlässiges über den "Kommunismus" zu schreiben und habe Lötzsch aufgefordert zurückzutreten.
Heute morgen hat mich unser Bürgerliches Mitglied in der Kreistagsfraktion Martin Schacht angerufen und deswegen (und wegen der Diskussionsteilnahme Inge Vietts) seinen Partei- und Fraktionsaustritt erklärt.
Vielen Dank Gesine Lötzsch!
Heiko Winckel-Rienhoff
Am 06.01.2011 03:00, schrieb kischka:
Morgens Sonnenfinsternis in der Bundesrepublik, abends Spiegel-HalluzinationenFoto: AP
Kommunismus wirkt, in der Bundesrepublik 2011 reicht die bloße Vokabel. Am Montag veröffentlichte jW unter dem Titel »Wege zum Kommunismus« einen Artikel der Linksparteivorsitzenden Gesine Lötzsch. Sie nimmt am kommenden Sonnabend im Rahmen der von jW und zahlreichen Organisationen in Berlin veranstalteten Rosa-Luxemburg-Konferenz an einer Podiumsdiskussion unter dem Titel »Wo bitte geht’s zum Kommunismus? Linker Reformismus oder revolutionäre Strategie – Wege aus dem Kapitalismus« teil. Der Beitrag diente der Vorbereitung auf die Debatte, an der auch die Betriebsratsvorsitzende Katrin Dornheim, die DKP-Vorsitzende Bettina Jürgensen, Claudia Spatz von der Antifa Berlin, das frühere RAF-Mitglied Inge Viett für die Radikale Linke sowie die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (Die Linke) als Moderatorin teilnehmen. Die Anwesenheit Inge Vietts hatte bereits am Dienstag den innenpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Robbin Juhnke, veranlaßt, in der stark rechtslastigen Wochenzeitung Junge Freiheit von »Skandal« zu sprechen (siehe auch jW vom 5.Januar). Am Dienstag abend setzte die Internetseite Spiegel online auf die bräunliche Postille eins drauf und verkündete: »Linke-Chefin erklärt Kommunismus zum Ziel der Partei.« Autor Stefan Berg hält auch »das Umfeld der Veröffentlichung« für einen »Skandal«: Der Text, den er falsch als Vorabdruck einer Rede bezeichnet, stehe im »Marxistenblatt junge Welt«. Berg empörte sich: »Mit der gleichen Selbstverständlichkeit, mit der Lötzsch über den Kommunismus spricht, vergißt sie dessen Blutspur.«
Am Mittwoch meldete Bild die Spiegel-Enten auf Seite eins, Welt online phantasierte eine Zeitlang von »dem DKP-Vorsitzenden« als Teilnehmer der Diskussion – dann brachen im Politikbetrieb alle Dämme. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe warf Lötzsch eine »skandalöse Kommunismussehnsucht« vor. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sekundierte, die Politikerin stehe »außerhalb unserer Verfassung«. Die Linkspartei müsse nun unbedingt wieder flächendeckend in ganz Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Der Leiter der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, fand den Lötzsch-Text »schmerzlich und unerträglich« für die Opfer des Kommunismus und forderte Lötzsch auf, ihre Teilnahme an der Rosa-Luxemburg-Konferenz abzusagen. Aus der eigenen Partei kam u.a. das etwas irrlaufende Statement des Berliner Landesvorsitzenden Klaus Lederer: »Wir haben Gesine Lötzsch bislang nicht als eine Vorsitzende erlebt, die die Linke in eine kommunistische Partei umwandeln will. Wir gehen davon aus, daß die vollständige Rede von Gesine Lötzsch uns keinen Grund geben wird, unsere Ansicht zu ändern.« Argumentationsstark äußerten sich auch SPD-Größen mit Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier an der Spitze: »Ich faß’ mir an den Kopf«.
Gesine Lötzsch kommentierte die Aufwallungen in einer Presseerklärung: »Der wutschnaubende Verriß meines jungeWelt-Beitrages durch den Spiegel zeigt, wie verunsichert das Establishment ist, wenn es um Alternativen zum kapitalistischen System geht.« Sie habe die Fragestellung der Podiumsdiskussion aufgegriffen, plädiere für linke Reformen und einen demokratischen Sozialismus nach den Ideen Rosa Luxemburgs.
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Liebe Genossinnen und Genossen,
wenn man den Original-Text liest und die Reaktion von Gesine Lötzsch auf die Kritik daran, wird nicht besser, was sie da geschrieben hat. Ich jedenfalls habe gestern dem Parteivorstand eine Mail geschickt, wie man so blöd sein, so etwas Undifferenziertes und Fahrlässiges über den "Kommunismus" zu schreiben und habe Lötzsch aufgefordert zurückzutreten.
Heute morgen hat mich unser Bürgerliches Mitglied in der Kreistagsfraktion Martin Schacht angerufen und deswegen (und wegen der Diskussionsteilnahme Inge Vietts) seinen Partei- und Fraktionsaustritt erklärt.
Vielen Dank Gesine Lötzsch!
Heiko Winckel-Rienhoff
Am 06.01.2011 03:00, schrieb kischka:
Ein Gespenst geht umVon Arnold Schölzel aus Junge welt
Ein Gespenst geht um
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Liebe Leute,
erst einmal wünsche ich Euch ein gutes neues Jahr!
Ich weiß gar nicht, ob das schon über den Verteiler des KV Stormarn gegangen
ist: Vor einiger Zeit hatten wir im Kreisverband ja eine Diskussion über die
Frage des "Extremismus". Angesichts der aufgeblähten aktuellen
Kommunismus-Debatte, in der aus der CSU sogar das Verbot der LINKEN
gefordert wird, ist die Veranstaltung zum Extremismusbegriff am Mittwoch
aber doppelt spannend. Es würde mich freuen, wenn die eine oder der andere
die Fahrt nach Kiel auf sich nimmt und mitdiskutiert!
Beste Grüße
Euer Gösta
-----------------------------
Rechts gleich links??? Über Ursachen, Funktionen und Folgen einer fatalen
Gleichsetzung
Mittwoch, 12. Januar 2011, 19 Uhr
Veranstaltungszentrum "Die Pumpe", Haßstraße 22, 24103 Kiel
Wer nicht zur politisch legitimierten Mitte zählt, wird unter den Verdacht
des "Extremismus" gestellt. Die bürgerliche Mitte kann damit unerwünschte
Akteure und Positionen ausgrenzen, ohne sich argumentativ mit diesen
auseinandersetzen zu müssen. Humanistisch-emanzipatorische Politikansätze
werden mit der menschenverachtenden Ideologie der extremen Rechten
gleichgesetzt. Mit dem Begriff des "Extremismus" und der sog.
Totalitarismusdebatte wird versucht, fortschrittliche linke Politik zu
ächten und zu bekämpfen. Mitglieder der LINKEN werden pauschal unter
Extremismusverdacht gestellt, autonome Antifaschisten werden mit den Nazis
auf eine Stufe gestellt. Die Große Koalition in Berlin widmet mittlerweile
einen Teil der Gelder der "Rechtsextremismusprogramme" nunmehr zur
Bekämpfung von "Linksextremismus" um.
Folgende und Eure Fragen wollen wir mit unserem Referenten Dr. Gerd Wiegel
diskutieren:
Wie definiert sich der Begriff und wer definiert, was "extrem" ist? Was
besagt die Totalitarismustheorie? Welche Rolle hat der Verfassungsschutz?
Wie wollen wir mit dem Begriff umgehen? Mit welchen Argumenten begegnen wir
den Stigmatisierungsversuchen der herrschenden Politik und welche Bedeutung
hat die Debatte für die antifaschistische Bündnisarbeit?
Dr. Gerd Wiegel ist Referent gegen Rechtsextremismus und für Antifaschismus
der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Zahlreiche Veröffentlichungen zu den
Themen extreme Rechte, Geschichtspolitik und Kritik des Extremismusansatzes.
Veranstalter: Autonome Antifa Koordination Kiel, DIE LINKE. Kreisverband
Kiel, Netzwerk politische Bildung der LINKEN Schleswig-Holstein.
NeofaschistInnen sowie Mitglieder von NPD, DVU und Freien Kameradschaften
sind von der Veranstaltung nach § 6 VersG. ausgeschlossen.
Nehmen Sie mich bitte aus dem Verteiler Ihrer e-Mails.
Heiko Winckel-Rienhoff
Am 08.01.2011 10:35, schrieb LoBeMe...@t-online.de:
Hallo Herr Winckel-Rienhoff,
bevor man so reagiert, wie Sie es getan haben,wäre es doch klüger gewesen, sich Gesine Lötzsch Text zur Debatte: "Wo bitte geht`s zum Kommunismus? Linker Reformismus oder revolutionärer Strategie- Wege aus dem Kapitalismus" auf der Rosa Luxemburg Konferenz am 8. Jan. 2011 genau durchzulesen, dann wäre Ihnen die Blamage erspart geblieben, der sie jetzt, so hoffen wir, tausendfach ausgesetzt sind. Haben Sie vergessen, dass sie in einer Linkspartei sind und nicht in der SPD. Sie kommen doch von der SPD?
Die Süddeutsche Zeitung schreibt sinngemäß, wenn die Überschrift in der j.w. nicht "Wege zum Kommunismus" gehießen hätte,hätte sich niemand groß aufgeregt. Sie sollten sich doch die Frage stellen, wer diese "Aufregung" in die Welt setzt. Das sind sicherlich nicht Freunde der Linkspartei!
Sie haben Ihrer Partei keinen guten Dienst erwiesen mit Ihrem "Schnellschuss".
Lore und Bernd Meimberg
"Heiko Winckel-Rienhoff" <winckel-...@t-online.de> schrieb:
Liebe Genossinnen und Genossen,
wenn man den Original-Text liest und die Reaktion von Gesine Lötzsch auf die Kritik daran, wird nicht besser, was sie da geschrieben hat. Ich jedenfalls habe gestern dem Parteivorstand eine Mail geschickt, wie man so blöd sein, so etwas Undifferenziertes und Fahrlässiges über den "Kommunismus" zu schreiben und habe Lötzsch aufgefordert zurückzutreten.
Heute morgen hat mich unser Bürgerliches Mitglied in der Kreistagsfraktion Martin Schacht angerufen und deswegen (und wegen der Diskussionsteilnahme Inge Vietts) seinen Partei- und Fraktionsaustritt erklärt.
Vielen Dank Gesine Lötzsch!
Heiko Winckel-Rienhoff
Am 06.01.2011 03:00, schrieb kischka:
Ein Gespenst geht um
Von Arnold Schölzel aus Junge welt
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