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Dortmund comprises 62 neighbourhoods which in turn are grouped into twelve boroughs (called "Stadtbezirke"), often named after the most important neighbourhood. Three boroughs cover the area of the inner city (Innenstadt-West (City centre West), Innenstadt-Nord (City centre North), Innenstadt-Ost (City centre East)) and the remaining nine boroughs make up the surrounding area (Eving, Scharnhorst, Brackel, Aplerbeck, Hörde, Hombruch, Lütgendortmund, Huckarde, Mengede). Each "Stadtbezirk" is assigned a Roman numeral and has a local governing body of nineteen members with limited authority. Most of the boroughs were originally independent municipalities but were gradually annexed from 1905 to 1975. This long-lasting process of annexation has led to a strong identification of the population with "their" boroughs or districts and to a rare peculiarity: The borough of Hörde, located in the south of Dortmund and independent until 1928, has its own coat of arms.
The northern downtown part of Dortmund called Nordstadt, situated in a territory of 14.42 km2 (5.57 sq mi) is shaped by a colorful variety of cultures. As the largest homogeneous old building area in Ruhr the Nordstadt is a melting pot of different people of different countries and habits just a few steps from the city center. The Nordstadt is an industrial urban area that was mainly developed in the 19th century to serve the Westfalenhütte steelworks, port and rail freight depot. All of the residents live in a densely populated 300 hectare area (the most densely populated residential area in the state of North Rhine-Westphalia with steelworks, port and railway lines acting as physical barriers cutting off the area from the city centre and other residential districts).[45]
Three more shopping malls occupy the Thier-Galerie; Galeria Kaufhof and Karstadt, as well as large fashion retail clothing stores from Peek & Cloppenburg and C&A. During the month before Christmas, the extended pedestrian-only zone is host to Dortmund Christmas Market, one of the largest and oldest Christmas markets in Germany. With more than 3.5 million visitors and 300 stalls around a gigantic Christmas tree that stands 45 metres tall, it is one of the most visited and popular market in the world.[70]
"Stösschen" is a beer in a small glass "Stösschen" 0.2 litres and can be drunk in about two draughts. The idea of a Stößchen came about in the 19th century, when people would have to wait at the level crossing to cross the Nordstadt Railway Line that divided the city centre from the Nordstadt district. A local innkeeper realised the potential of serving quick drinks to waiting people, and thus began a Dortmund tradition.[100]
Dortmund calls itself Sportstadt (City of Sports). The city is the home of the biggest handball association in the world, the German Handball Association (German: Deutscher Handballbund) (DHB), and the German professional handball league Handball-Bundesliga (HBL). Furthermore, Dortmund is home of the Olympic centre of Westphalia.
Dieses sind die drei Innenstadtbezirke West, Nord und Ost sowie der sie umgebene Ring aus den im Uhrzeigersinn (beginnend im Norden) neun weiteren Bezirken Eving, Scharnhorst, Brackel, Aplerbeck, Hörde, Hombruch, Lütgendortmund, Huckarde und Mengede. Jeder dieser Stadtbezirke wählt bei den Kommunalwahlen eine Bezirksvertretung und diese aus ihren Reihen einen Bezirksbürgermeister. In den Außenbezirken finden sich außerdem Bezirksverwaltungsstellen.
Unterhalb der Stadtbezirke wird die Stadt weiter in 62 statistische Bezirke und diese wiederum in insgesamt 170 statistische Unterbezirke unterteilt. Außerhalb der Innenstadtbezirke entsprechen diese häufig den in die Stadt Dortmund eingemeindeten ehemals eigenständigen Ortschaften. Neben dieser offiziellen Einteilung existieren auch noch die weiter unten aufgeführten urbanen Viertel.[19]
Außerhalb des Innenstadtbereichs leben deutlich weniger Menschen pro Quadratkilometer als in der Innenstadt. Die Werte reichten dabei 2018 von etwa 1.600 Einwohnern je km Siedlungsfläche im statistischen Unterbezirk Holthausen (Stadtbezirk Eving) bis zu etwa 42.630 Einwohnern je km Siedlungsfläche im statistischen Unterbezirk Nordmarkt-Südost (Stadtbezirk Innenstadt-Nord).[23]
Schon im Mittelalter war Dortmund Einwanderungsstadt, mit Beginn der Industrialisierung stieg der Zuzug aber enorm an. Unter diesen Einwanderern waren auch viele Polen und damit erstmals eine große Gruppe nicht-deutschsprachiger Personen mit anderer Konfession, die sich aber schrittweise assimilierten. Weitere gezielte Anwerbungen von Gastarbeitern fanden vor allem in den 1960er Jahren statt, um den Arbeitskräftebedarf in der Montanindustrie zu decken.
Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts begann durch die Kohlenförderung und Stahlverarbeitung der erneute Aufstieg Dortmunds und der Wandel zu einer Industriestadt. Seit der Eröffnung der Cöln-Mindener Eisenbahn im Jahr 1847 wurde Dortmund zu einem wichtigen Verkehrsknoten im Ruhrgebiet. Einen weiteren bedeutenden Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung leistete 1899 die Eröffnung des Dortmund-Ems-Kanals und damit des Hafens.Diese Infrastruktur ebnete Dortmunds Weg zur Großstadt. Die Stadt wuchs über die engen Grenzen der mittelalterlichen Wallanlage hinaus. Die Erweiterung erfolgte zunächst nach Norden um den neuen Hauptbahnhof. Ab 1858 wurde durch den Stadtbaumeister Ludwig ein rechtwinkliges Straßennetz mit Schmuckplätzen (Steinplatz, Nordmarkt, Borsigplatz) in der Dortmunder Nordstadt errichtet.
Der tatsächliche Wiederaufbau wurde jedoch durch die im Boden vorhandenen Infrastrukturleitungen und die darüber liegenden Straßen bestimmt, die im Nachkriegsalltag als Transport- und Verbindungswege zuerst geräumt wurden. Somit wurde der Umgang der Innenstädte als Wiederaufbau und Modifikationsmöglichkeit gesehen, anstatt einer völligen Neuplanung. Das öffentliche Bewusstsein der Nachkriegszeit war jedoch vom Wunsch geprägt, die städtebauliche Situation als Produkt der Industrialisierung auf den Grundrissen der mittelalterlichen Stadt nicht zu wiederholen. Planungsziel der Wiederaufbaujahre war somit ein neues, offenes und zukunftsfähiges Dortmund, welches sich bewusst von dem Gewesenen und dem alten historischen Erbe absetzen sollte. Trotz heftigen Widerstands der Dortmunder Bevölkerung wurden hierbei viele stadtbildprägende Gebäude wie das Rathaus oder die Synagoge abgerissen oder nicht wieder aufgebaut.
Charakteristisch für das heutige Dortmunder Stadtgebiet ist die räumlich stark ausgeprägte Abgrenzung einzelner Stadtteile zu ihren Nachbarstadtteilen durch Felder, Wälder oder Verkehrsflächen. Dieser Umstand beruht auf den relativ kleinteilig erfolgten Eingemeindungen ehemals eigenständiger Gemeinden. Einige größere Stadtteile wie die Stadtbezirkszentren Hörde, Aplerbeck oder Mengede vermitteln ihre ehemalige Eigenständigkeit noch deutlich durch die Größe ihrer Stadtteilzentren und ihrer Einkaufsstraßen.
Bedeutendste nichtchristliche Religionsgemeinschaft in Dortmund ist der Islam. Viele Moscheen und Gebetshäuser (vor allem in der stark migrantisch geprägten nördlichen Innenstadt) machen dies deutlich. Zurzeit gibt es in Dortmund etwa 30 Moscheevereine, die seit September 2007 von einem gemeinsamen Rat der Muslime in Dortmund vertreten werden.
Die islamischen Strukturen in Dortmund gründeten in Vereinen meist türkischstämmiger Arbeitsmigranten, aber auch marokkanisch (wie die Al-Fath-Moschee in der Mallinckrodtstraße). Der 1966 gegründete Verein Türkischer Arbeitnehmer in Dortmund und Umgebung richtete 1973 die erste islamische Gebetsstätte in einer ehemaligen evangelischen Notkirche in der Dortmunder Nordstadt ein. Mitte der siebziger Jahre gab es zahlreiche Gründungen von Vereinen gemeinsamer religiöser Identität. Unterstützt wurden diese Gemeinden häufig durch das Amt für Religiöse Angelegenheiten (türkisch: Diyanet İşleri Başkanlığı, kurz: DİB), das seit Anfang der 1970er Jahre in der Türkei ausgebildete islamische Theologen in die deutschen Moscheevereine entsendet. Im November 1976 wurde der erste islamische Theologe als Lehrer und Vorbeter in Dortmund begrüßt.
Das früheste Dokument, das auf die Existenz von Juden in der früheren Hanse- und Reichsstadt Dortmund hinweist, ist ein Privileg Heinrichs IV. von 1074; eine zweite urkundliche Erwähnung von Juden stammt aus dem Jahre 1096. Die meisten Wohnstätten der Dortmunder Juden, ihr Bethaus und die Mikwe lagen am westlichen Rand des Stadtkerns. Im Zusammenhang mit den Pestpogromen 1460/1465 wurden die Juden aus Dortmund vertrieben und siedelten sich erst im 16. Jahrhundert wieder in umliegenden Ortschaften u. a. in Dorstfeld, Hörde, Schwerte, Unna an. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts gestattete die Stadt Dortmund wieder jüdische Ansiedlung in ihren Mauern. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs die Zahl der in Dortmund ansässigen Juden stetig infolge der industriellen Entwicklung des Ruhrgebietes.
Im Zuge dessen entstand 1895 als zentrale, repräsentative Betstätte die Alte Synagoge. Mit 1300 Plätzen, davon 750 für Männer reservierte Sitzplätze im Erdgeschoss und 450 Plätze für Frauen auf den Emporen des Kuppelbaus, war die Synagoge zu ihrer Zeit eines der größten jüdischen Bethäuser in Deutschland. Als eine von wenigen jüdischen Gemeinden in Deutschland, wurde die Gemeinde noch vor den Novemberpogromen 1938 ihres Besitzes enteignet und der Abriss vollzogen.[66] Neben der großen Synagoge in der Innenstadt gab es auch in Dortmund-Hörde und Dortmund-Dorstfeld jüdische Gemeinden mit eigenen Synagogen, die ebenfalls zerstört wurden. Die anschließende erzwungene Auswanderung im Nationalsozialismus und der Holocaust dezimierten die jüdische Bevölkerung Dortmunds drastisch.
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