Generalstaatsanwalt Rex lügt

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martin....@gmx.de

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Oct 30, 2007, 5:19:20 PM10/30/07
to Der Fall Barschel
Generalstaatsanwalt
Waffenhändler-Theorie im Fall Barschel verworfen

20 Jahre nach dem mysteriösen Tod des früheren Kieler
Ministerpräsidenten Uwe Barschel hat Schleswig-Holsteins
Generalstaatsanwalt Erhard Rex die in Mordtheorien vorherrschende
,,Waffenhändler-Spur" für nichtig erklärt. Das geht aus der am Dienstag
veröffentlichten Dokumentation hervor.

DaUwe Barschel verstab am 11. Oktober 1987 in der Badewanne des Genfer
Hotels beau Rivage"

Rex schlussfolgert aus der Beweislage, die gesamte These, wonach der
CDU-Politiker in Waffengeschäfte verstrickt und in diesem Zusammenhang
ermordet worden sei, habe sich buchstäblich in nichts aufgelöst.

Der einstige Chefermittler in dem Fall, der Leitende Lübecker
Oberstaatsanwalt Heinrich Wille, bekräftigt in der Dokumentation seine
Ansicht, dass Barschel getötet wurde. Ein Reporter hatte den Toten am
11. Oktober 1987 in der Badewanne von Barschels Zimmer im Genfer Hotel
,,Beau Rivage" gefunden. Das Foto mit der bekleideten Leiche ging um
die Welt. Vorausgegangen war ein großer Skandal, in dessen Verlauf
Barschel zurücktreten musste.
Ein Medikamenten-Cocktail war sein Tod

Der 43-Jährige starb an einem Cocktail aus Medikamenten. Die Schweizer
Ermittler entschieden schnell auf Selbstmord; Barschels Familie war
von Mord überzeugt. Ein schlüssiges Motiv und einen Täter konnte
niemand liefern.

Die Spekulation, Barschel sei im Zusammenhang mit Waffengeschäften
getötet worden, hat der Generalstaatsanwalt in seinem 65-seitigen
Bericht deutlich wie nie zuvor als irrelevant eingestuft. Es gebe
keinen belastbaren Anhaltspunkt für eine derartige Verstrickung.
Gleiches gelte dafür, dass Barschel angeblich Waffenhändlern gedroht
habe, sie ,,auffliegen" zu lassen oder über Korruptionsfälle in
Deutschland berichten wollte. ,,Der ,,politische Untergang" Dr.
Barschels war durch die ,,Barschel-Pfeiffer-Affäre" eingeleitet worden
und es ist an keiner Stelle des gesamten Ermittlungsverfahrens
erkennbar, wie denn internationale Waffenhändler oder Geheimdienste
dieser Erde hätten helfen können, vor dem Untersuchungsausschuss (des
Kieler Landtages) seine Unschuld zu beweisen", schreibt Rex.

Barschel Glaubwürdigkeit war völlig zerrüttet
Hintergrund waren Schmutzaktionen, die der Referent Reiner Pfeiffer
aus der Staatskanzlei im Landtagswahlkampf gegen den SPD-
Spitzenkandidaten Björn Engholm geführt hatte. Barschel stand damals
in der Öffentlichkeit als Mitwisser oder gar Urheber da. Seine
Glaubwürdigkeit war völlig zerrüttet. ,,Sein Tod ist bis heute
rätselhaft und die Spuren am Ort des Geschehens, die Spuren in und an
seinem Körper sowie die psychologische Situation, in der er sich
befand, lassen einen eindeutigen Schluss in Richtung Mord oder
Selbstmord nicht zu", führt Rex aus. ,,Wenn ein Mord begangen worden
ist, so muss es sich danach um einen absolut professionell
ausgeführten Mord handeln, der nicht als Mord erkennbar sein sollte,
und bei dem der oder die Täter alles darauf abgestellt hätten, den
Mord als Selbstmord erscheinen zu lassen. Sie hätten dazu ein
Expertenwissen haben müssen und einen Grad an krimineller
Tötungsprofessionalität, der in der Geschichte der Kriminalistik
seinesgleichen sucht."

Kieler Ministerpräsidenten Uwe Barschel Generalstaatsanwalt Erhard Rex
Mordtheorie Waffenhändler
Rex weist darauf hin, dass es für einen Profikiller ein
unkalkulierbares Risiko gewesen wäre, einen Bewusstlosen in der
Badewanne liegen zu lassen, weil dieser ja noch hätte gerettet werden
können. Es wäre vielmehr am einfachsten gewesen, den Kopf unter Wasser
zu ziehen, so den sicheren Tod durch Ertrinken herbeizuführen und dies
dann auch einem Auftraggeber als sicher melden zu können. Die
Todesumstände bei Barschel hätten genau der Suizid-Anleitung der
Gesellschaft für humanes Sterben entsprochen, schreibt Rex. Es gebe
aber auch keinen Beweis für Suizid.

Ex-Chefermittler Wille hat in die Dokumentation seinen gekürzten
Abschlussbericht über die 1998 eingestellten Ermittlungen und 26-
seitige Erläuterungen eingebracht. Darin ist unter Hinweis auf die
Situation im Hotelzimmer von ,,eindeutigen Indizien für ein
Kapitalverbrechen" die Rede. Überwiegend nicht festzustellen seien
dagegen ,,die in der wissenschaftlichen Literatur beschriebenen
Zustände, die Anzeichen und Faktoren für einen Selbstmord darstellen".
Die Ermittlungen seien 1998 nicht eingestellt worden, weil der
Mordverdacht entfallen wäre. Vielmehr seien alle Spuren abgearbeitet
und keine Erfolg versprechenden Ermittlungsansätze mehr erkennbar
gewesen.
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Der Generalstaatsanwalt Rex lügt also das Blaue vom Himmel herunter.
Ich erinnere an die Farbbilder in der Pathologie, wo klare
Verletzungen im Gesicht zu erkennen waren und auch an die nassen Haare
des Opfers, welche erkennen ließen, daß Barschel unter Wasser lag.

Diese wurde auch von dem Zimmermädchen, welches die Leiche als erstes
fand, so ausgesagt: Barschels Kopf war unter Wasser.

Erst als die Sternreporter auftauchten, wurde die Lage Barschels
geändert und das bekannte Badewannenbild gemacht.

Erstaunlicherweise gab es auch keine Bilder vom Polizeiphotographen,
weil ihm angeblich bei der Bedienung seiner Kamera ein Fehler
unterlaufen ist.

Zu sagen, daß die Todesumstände genau den Anleitungen für humanes
Sterben entsprochen haben sollen, ist angesichts der Verletzungen im
Gesicht wohl die allergrößte Unverschämtheit.

martin....@gmx.de

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Oct 30, 2007, 5:29:37 PM10/30/07
to Der Fall Barschel
Hier noch einmal die Gesichtsverletzungen:
http://nhzzs.blogspot.com/2007/06/uwe-barschel-mord.html

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