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[Debian] Anoymität im Internet mit Dillo - ignore

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Gunter Gutzeit

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Jan 28, 2017, 10:58:26 AM1/28/17
to
Tor und JonDo sind mir zu fett, zu umständlich und zu langsam,
insbesondere auf meinem 512MB-Rechner ist das total unpraktikabel.

----------------------------------------------------------------------

Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am So 22.01.2017 18:01:43 +0100:

> Jens Mielke schrieb am So 22.01.2017 12:33:19 +0100:

>> Hier lief auch eine Zeit lang Tor und JonDo, wobei ich festgestellt
>> habe, dass ich über Tor schneller surfe. Ich nutze Tor aber selten.

> Ich werde mir beides einmal demnächst in aller Ruhe etwas genauer
> ansehen, nur aus allgemeinem Interesse und um mir eine Meinung dazu
> bilden zu können :-)

Quelle: <20170122180...@gunter.gutzeit.news.arcor.de>
de.test

----------------------------------------------------------------------

Eigentlich hat mir das JonDo-Prinzip am besten gefallen.

Weitere ressource-schonende Alternativen sind aber die folgenden
Suchmaschinen:

Startpage
https://www.startpage.com/deu/
Ixquick (jetzt vereinigt mit startpage)
https://www.ixquick.com/deu/
Hintergründe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Startpage
http://www.zeit.de/digital/internet/2016-03/startpage-ixquick-google-datenschutz

MetaGer
https://metager.de/
MetaGer2 (Nebenentwicklung von MetaGer)
http://metager2.de/
Hintergründe:
https://de.wikipedia.org/wiki/MetaGer
http://www.zeit.de/digital/internet/2015-03/metager-suchmaschine-deutschland-update-datenschutz

Allen diesen Suchmaschinen ist gemeinsam, dass sie als
Metasuchmaschinen, anders als Google, ein anonymisiertes Suchen u.a.
mit den Google-Suchergebnissen erlauben.

Und das Beste, Sie verfügen über eine Proxy-Funktion, die man nutzen
kann, um auch die gefundenen Webseiten anonym besuchen und innerhalb
dieser Seiten weiterhin anonym navigieren zu können, ohne seine
IP-Adresse preisgeben zu müssen !!!

Jetzt habe ich mithilfe von Dillo eine minimalistische Lösung gebastelt,
die ähnlich wie Tor und JonDo - Java, Java-Skript und Flash nicht
unterstützen und mithilfe von MetaGer (funktioniert mit Dillo am besten)
ein sicheres, anonymes Surfen erlaubt !!!

Da man beim Dillo, anders als mit dem Firefox über Tor oder DonJo, die
ganzen Java-, Java-Skript- und Flash-Funktionen nicht erst umständlich
deaktivieren muss, ist diese Dillo-Lösung nicht nur sicher, sondern
auch noch von Natur aus rasend schnell :-)

Der Dillo ist erst einmal etwas gewöhnungsbedürfig, aber mir macht
das nichts, meine Programme direkt in den Konfigurationsdateien
anzupassen.

https://wiki.ubuntuusers.de/Dillo/

Hat sonst noch jemand Erfahrungen mit dem Dillo gesammelt und kennt
diesbezüglich weitere interessante Tipps?

--
Gruß Gunter · PC: Intel Pentium Dual CPU E2220 @ 2.403GHz · 4GB RAM
OS: Debian 8.7 jessie · WM: JWM v2.3.6 · Desktop: ROX 2.11
Kernel: 4.8.0-0.bpo.2-686-pae #1 SMP Debian 4.8.11-1~bpo8+1
(2016-12-14) Learn more: https://de.wikipedia.org/wiki/Debian

Michael Bäuerle

unread,
Jan 28, 2017, 11:48:07 AM1/28/17
to
Gunter Gutzeit wrote:
>
> [Dillo]
> Hat sonst noch jemand Erfahrungen mit dem Dillo gesammelt und kennt
> diesbezüglich weitere interessante Tipps?

Dillo ist seit den 1.x Versionen mein Standard-Browser. Erst wenn es mit
dem nicht funktioniert wird was anderes angeworfen. Ohne JavaScript
kommt man heute auf vielen Seiten leider nicht mehr weit. Firefox ge-
fällt mir aber immer weniger, die Oberfläche wird immer hässlicher und
die Einstellmöglichkeiten weniger (früher konnte man da JavaScript
z.B. noch im Menü abschalten - ein "must have" für das ich heute ein
AddOn bemühen muss).

Zum Suchen benutze ich gerne <https://duckduckgo.com/html>.
Nicht so gut wie Google, aber oft genug ausreichend.

Zeug wie Video lade ich meistens runter und lasse es mit einem separaten
Player anzeigen.

BTW:
dillo wird von OpenSSL auf mbedTLS umstellen und soll mit Version 4.x
eine neue Render-Engine bekommen. Da stehen also größere Änderungen an.

Michael Bäuerle

unread,
Jan 28, 2017, 1:03:04 PM1/28/17
to
Mathias Fuhrmann wrote:
> Michael Bäuerle schrieb:
> >
> > Zum Suchen benutze ich gerne <https://duckduckgo.com/html>.
>
> Lasse das html weg und du hast mehr Möglichkeiten.

Welche denn (die mit Dillo funktionieren würden und keine Cookies
brauchen)?

Gunter Gutzeit

unread,
Jan 28, 2017, 1:21:11 PM1/28/17
to
Mathias Fuhrmann schrieb am Sa 28.01.2017 18:20:45 +0100:

> Habe ca. 10 unterschiedliche Browser (zumeist FF) im Einsatz, von stark
> gefiltert bis völlig frei.

Welche?

--
Gruß Gunter · PC: Intel Pentium Dual E2220 @ 2x 2.403GHz · 4GB RAM
OS: Manjaro 16.10 Fringilla · WM: JWM v2.3.6 · Desktop: ROX 2.11
Kernel: 4.9.2-1-MANJARO #1 SMP PREEMPT Mon Jan 9 14:28:15 UTC 2017
Learn more: https://de.wikipedia.org/wiki/Manjaro_Linux

Gunter Gutzeit

unread,
Jan 28, 2017, 1:21:12 PM1/28/17
to
Michael Bäuerle schrieb am Sa 28.01.2017 16:47:59 -0000:

> Dillo ist seit den 1.x Versionen mein Standard-Browser. Erst wenn es mit
> dem nicht funktioniert wird was anderes angeworfen. Ohne JavaScript
> kommt man heute auf vielen Seiten leider nicht mehr weit. Firefox ge-
> fällt mir aber immer weniger, die Oberfläche wird immer hässlicher und
> die Einstellmöglichkeiten weniger (früher konnte man da JavaScript
> z.B. noch im Menü abschalten - ein "must have" für das ich heute ein
> AddOn bemühen muss).

Alternativen für den Firefox:
http://www.knetfeder.de/linux/index.php?id=174

> Zum Suchen benutze ich gerne <https://duckduckgo.com/html> .
> Nicht so gut wie Google, aber oft genug ausreichend.

Jetzt auch deutsch:
http://www.chip.de/news/DuckDuckGo-auf-Deutsch-Sichere-Google-Alternative-mit-deutschen-Antworten_76846844.html
aber ohne Proxy-Funktion fürs weiter Surfen.

> Zeug wie Video lade ich meistens runter und lasse es mit einem separaten
> Player anzeigen.

... oder gleich aus dem Internet streamen:
https://wiki.ubuntuusers.de/Streaming/
ohne Firefox.

> BTW:
> dillo wird von OpenSSL auf mbedTLS umstellen und soll mit Version 4.x
> eine neue Render-Engine bekommen. Da stehen also größere Änderungen an.

javascript = low priority
http://www.dillo.org/Plans.html

--

Michael Bäuerle

unread,
Jan 29, 2017, 5:05:09 AM1/29/17
to
> Bei mir auf win7/FF kommt mit https://duckduckgo.com/html nur eine Suche
> im 'Web', bei https://duckduckgo.com zusätzlich die Suchmöglichkeit für
> Bilder und Videos sowie eine Sprach- und Zeitauswahl.

Bei mir mit Dillo nicht.

> Cookies finde ich keine, obwohl zugelassen ...

Dann lässt du den Server vermutlich JavaScript auf deiner Maschine aus-
führen. Dillo unterstützt das nicht, man muss sich daher nicht ums ab-
schalten kümmern :-)

Gunter Gutzeit

unread,
Jan 29, 2017, 7:01:29 AM1/29/17
to
Mathias Fuhrmann schrieb am So 29.01.2017 11:29:37 +0100:

> Erwähnt hatte ich, daß ich hier Win7 nutze.

Mir geht es jetzt vorrangig nur einmal um meine Debian 8.7 jessie's
auf meinen drei unterschiedlichen Rechnern.

> Alle sind immer UpToDate.

Ebenso immer Uptodate.

> 45.7.0 ESR Portable

Firefox ESR 45.7.0 (vorinstalliert auf Debian)

> TOR-Browser 6.5 (based on Mozilla Firefox 45.7.0)

Inwieweit ich JonDo einbinden werde, ist noch nicht endgültig
entschieden, möglicherweise aus ressource-bedingten Gründen nur als
bedarfsweise frei zuschaltbare Commandline-Version.

> Pale Moon 27.0.3 (x86)

Nutze ich mit Puppy-Linux und Manjaro.

> Und wenn eine Seite gar nicht mit denen geht, nehme ich den
> Internet Explorer 11, ist extrem selten. ;-)

Darüber hinaus nutze ich auf meinen Debian 8.7 jessie's neben dem
Firefox ESR 45.7.0 (vorinstalliert), QupZilla 1.6.6 WebKit-Version
537.21 (vorinstalliert) und jetzt Dillo 3.0.4 (stable/nachinstalliert).

Mit folgenden identischen installierten Suchmaschinen (gar nicht so
einfach zu Testzwecken eine einheitliche Schnittmenge zu bilden):

MetaGer - deutsch, anonym und mit Proxy-Funktion
Unbubble - deutsch, anonym
Wikipedia - deutsch
DuckDuckGo - anonym
Google - als letzte aller Möglichkeiten

möglicherweise zukünftig noch abgesichert über JonDo

--

Gunter Gutzeit

unread,
Jan 29, 2017, 7:33:35 AM1/29/17
to
Michael Bäuerle schrieb am So 29.01.2017 10:04:19 -0000:

> Mathias Fuhrmann wrote:

>> Bei mir auf win7/FF kommt mit https://duckduckgo.com/html nur eine
>> Suche im 'Web', bei https://duckduckgo.com zusätzlich die
>> Suchmöglichkeit für Bilder und Videos sowie eine Sprach- und
>> Zeitauswahl.
>
> Bei mir mit Dillo nicht.

MetaGer bietet Filter-Funktionen (nicht getestet) z.B. für
Web, Bilder, Nachrichten, Wissenschaft, Produkte und zum selber
anpassen.

Funktioniert mit Dillo (getestet) ohne Java, ohne Cookys, anoym zum
Öffnen auch beim Verlassen der Suchmaschine (!!!), ohne Skripte
(an/aus), mit Proxy-Funktion (an/aus) ganz hervorrangend! Kann ich nur
weiterempfehlen.

>> Cookies finde ich keine, obwohl zugelassen ...
>
> Dann lässt du den Server vermutlich JavaScript auf deiner Maschine aus-
> führen. Dillo unterstützt das nicht, man muss sich daher nicht ums ab-
> schalten kümmern :-)

Genau - dieser Konfigurationsaufwand entfällt zum Beispiel:

https://www.anonym-surfen.de/help/browser.html

Test der jeweiligen Browsereinstellungen:

https://www.anonym-surfen.de/help/security_test.html

Gunter Gutzeit

unread,
Jan 31, 2017, 9:01:52 AM1/31/17
to
Michael Bäuerle schrieb am Sa 28.01.2017 16:47:59 -0000:

> Dillo ist seit den 1.x Versionen mein Standard-Browser. Erst wenn es mit
> dem nicht funktioniert wird was anderes angeworfen. Ohne JavaScript
> kommt man heute auf vielen Seiten leider nicht mehr weit. Firefox ge-
> fällt mir aber immer weniger, die Oberfläche wird immer hässlicher und
> die Einstellmöglichkeiten weniger (früher konnte man da JavaScript
> z.B. noch im Menü abschalten - ein "must have" für das ich heute ein
> AddOn bemühen muss).

Im QupZilla kann man auch heutzutage noch sogar JavaSript in den
Menü-Einstellungen unmittelbar deaktivieren.

Des Weiteren habe ich jetzt herausgefunden:

Dieser Suchmaschinen-MegaGer-Proxy verschleiert nicht nur die eigene IP,
nein, er deaktiviert, (optional) auch beim Verlassen der
MegaGer-Suchmaschine mit aufgerufenen Seiten im anonymen Modus
ebenfalls (zuverlässig getestet) JavaSript und andere Scripts. Und man
erkennt anhand des Seiten-Kopfes sofort, ob man die Seite unmittelbar
oder über den MegaGer-Proxy aufgerufen hat !!!

Ich habe jetzt einen Weg gefunden, den MegaGer-Proxy (in der zuvor
beschriebenen Funktion) auch mit anderen Suchmaschinen zu nutzen und
zwar funkioniert das auch mit unbubble.de und sogar gougle.de. Man muss
die beliebige Suchmaschine nur über MegaGer suchen lassen, dann aufrufen
und schließlich mit aktivierter Proxy-Funktion als Favorit speichern. So
kann ich sogar Google dauerhaft meine wahre IP verschleiern und die
aufgerufenen Seiten aus den Suchergebnissen (optional) ebenfalls mit
verschleierter IP und ausgeschalteter Skript-Funktion über den Proxy
aufrufen !!!

Diese Methode funktioniert bei mir mit Firefox, Qupzilla, Dillo und
Links2 im Graphik-Modus auf allen 3 Rechnern in akzeptabler und
flüssiger Ausführungszeit !!!

> Zum Suchen benutze ich gerne <https://duckduckgo.com/html> .
> Nicht so gut wie Google, aber oft genug ausreichend.

Duckduckgo benutze ich zukünftig nicht mehr, da die Suchergebnisse oft
sehr unzureichend sind und der Duckduckgo-Server in den USA wohl dem
Partiot-Act unterliegt !!!

Ich gestalte meine Suchabfragen, wie oben beschrieben zusätzlich über
den MegaGer-Proxy abgesichert mit den Suchmaschienen megager.de,
unbubble.de und notfalls über gougle.de.

> BTW:
> dillo wird von OpenSSL auf mbedTLS umstellen und soll mit Version 4.x
> eine neue Render-Engine bekommen. Da stehen also größere Änderungen an.

Die dachte zuerst, man könnte Dillo dazu bewegen die JonDo-Kaskaden in
akzeptablen Ausführungszeiten (mit dem Firefox geht das nämlich nicht)
zu durchlaufen. Dillo kann mit JonDo aber leider auch überhaupt nicht
umgehen.

Der einzige Browser, der das wirklich sehr schnell kann, ist der Links2
z.B. im Graphik-Modus :-) Ein wirkliches Teufelsgerät. Bei dem lassen
sich alle möglichen Proxy-Einstellungen (z.B. JonDo oder Tor) über die
Kommondo-Zeile konfigurieren !!! Ein wahrscheinlich idealer Browser für
den nächsten Dubei- oder China-Urlaub.

Ob dieser Browser mit den JonDo-Kaskaden, dann aber auch wirklich, den
Sicherheitskriterien einer DonJo-Überprüfung standhält oder ob der
DonJo-Test diesem kleinen Browser technisch einfach nicht gewachsen
ist, um das abschließend beurteilen zu können, dazu fehlt mir einfach
das technische Hintergrundwissen.

Und zum Schluss noch ein vielleicht allgemein interessierender
Ressourcen-Test hier auf diesem alten Rechner und man wird verstehen,
warum ich den Firefox eigentlich überhaupt nicht leiden kann :-)


Prozesse@hp3-sda3 - OS: Debian 8.7 jessie - RAM: 411MB / 500MB

PID USER %CPU %MEM COMMAND
977 gunter 79.4 39.9 firefox-esr
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
1028 gunter 13.9 32.3 qupzilla
^^^^^^^^^^^^^^^^^^
851 root 3.5 2.4 Xorg
1056 gunter 1.8 3.4 lxterminal
1041 gunter 1.3 2.5 links2
^^^^^^^^^^^^^^^
1046 gunter 1.1 1.8 dillo
^^^^^^^^^^^^^^
1058 gunter 1.0 0.8 bash
1 root 0.6 0.2 systemd
971 gunter 0.5 0.5 conky
970 gunter 0.4 1.5 rox
936 gunter 0.4 0.9 jwm
22 root 0.4 0.0 kswapd0
1066 gunter 0.3 1.1 gvfsd
151 root 0.3 0.1 systemd-udevd
509 root 0.2 0.5 NetworkManager
842 colord 0.2 0.3 colord


Links2 und Dillo sind doch 2 wirklich kleine, feine Internet-Browser !!!

--
Gruß Gunter · PC: Intel Celeron CPU 2.20GHz @ 2.2GHz · 512MB RAM
OS: Debian 8.7 jessie · WM: JWM v2.3.6 · Desktop: ROX 2.11
Kernel: 3.16.0-4-686-pae #1 SMP Debian 3.16.39-1 (2016-12-30)
Erfahre mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Debian

Gunter Gutzeit

unread,
Jan 31, 2017, 2:46:11 PM1/31/17
to
Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Di 31.01.2017 15:01:51 +0100:

> Prozesse@hp3-sda3 - OS: Debian 8.7 jessie - RAM: 411MB / 500MB
>
> PID USER %CPU %MEM COMMAND
> 977 gunter 79.4 39.9 firefox-esr
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> 1028 gunter 13.9 32.3 qupzilla
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> 851 root 3.5 2.4 Xorg
> 1056 gunter 1.8 3.4 lxterminal
> 1041 gunter 1.3 2.5 links2
> ^^^^^^^^^^^^^^^
> 1046 gunter 1.1 1.8 dillo
> ^^^^^^^^^^^^^^
> 1058 gunter 1.0 0.8 bash
> 1 root 0.6 0.2 systemd
> 971 gunter 0.5 0.5 conky
> 970 gunter 0.4 1.5 rox
> 936 gunter 0.4 0.9 jwm
> 22 root 0.4 0.0 kswapd0
> 1066 gunter 0.3 1.1 gvfsd
> 151 root 0.3 0.1 systemd-udevd
> 509 root 0.2 0.5 NetworkManager
> 842 colord 0.2 0.3 colord

Auf meinem großen Rechner sieht das so aus:

Prozesse@hp1-sda6 - OS: Debian 8.7 jessie - RAM: 362MB / 3784MB

PID USER %CPU %MEM COMMAND
1517 gunter 7.9 4.1 firefox-esr
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
1587 gunter 5.5 5.6 qupzilla
^^^^^^^^^^^^^^^^^
936 root 1.5 0.7 Xorg
1892 gunter 0.2 0.3 links2
^^^^^^^^^^^^^^^
1895 gunter 0.1 0.4 lxterminal
1884 gunter 0.1 0.2 dillo
^^^^^^^^^^^^^^
1058 gunter 0.1 0.1 conky
1 root 0.1 0.1 systemd
1057 gunter 0.0 0.4 rox
561 root 0.0 0.3 NetworkManager
712 colord 0.0 0.3 colord
1022 gunter 0.0 0.2 jwm
1231 gunter 0.0 0.2 pulseaudio
1210 root 0.0 0.2 upowerd
564 root 0.0 0.1 ModemManager
655 root 0.0 0.1 polkitd

Nach Abschluss dieser Tests und da ich nun gesehen habe, was
grundsätzlich technisch möglich wäre, sollte ich nun bald eine
Entscheidung treffen, was nun ins Produktiv-Debian soll.

Sowohl Dillo als auch Links2 können z.B. Textpassagen nur in die primäre
Zwischenablage kopieren. Um diese Browser für mich alltagstauglich zu
machen, müsste man da noch ein Shell-Skript mit xclip oder xsel
basteln, um Textpassagen auch wie mit Firefox oder Qupzilla in die
sekundäre Linux-Zwischenablage kopieren zu können.

Außerdem lässt sich mit JonDo vernünftig nur mithilfe von Links2
arbeiten. Da ich ohnehin keine krummen Sachen vorhabe, reichen mir m.E.
grundsätzlich 'zum Schutz der Privatsphäre' auch die MegaGer-Schutz-
Mechanismen. Überdies soll man sich sein System auch nicht mit zu viel
'entbehrlicher' Software überladen. JonDo und das ganze Drumherum ist
für mich eigentlich Overkill. Nicht alles was technisch schön ist, ist
auch für eine 'normale' Linux-Nutzung sinnvoll praktikabel.

Nun - ich werde die Sache wohl noch einmal überschlafen und die
nächsten Tage sehen wir dann weiter.

--
Gruß Gunter · PC: Intel Pentium Dual CPU E2220 @ 2.403GHz · 4GB RAM
OS: Debian 8.7 jessie · WM: JWM v2.3.6 · Desktop: ROX 2.11

Marcel Logen

unread,
Jan 31, 2017, 5:54:20 PM1/31/17
to
Gunter Gutzeit schrieb:

>Sowohl Dillo als auch Links2 können z.B. Textpassagen nur in die primäre
>Zwischenablage kopieren. Um diese Browser für mich alltagstauglich zu
>machen, müsste man da noch ein Shell-Skript mit xclip oder xsel
>basteln, um Textpassagen auch wie mit Firefox oder Qupzilla in die
>sekundäre Linux-Zwischenablage kopieren zu können.

Vielen Dank für den Hinweis auf xsel. Das Tool hatte
ich schon komplett vergessen. Ich hab's mir jetzt mal
in meine Merkliste geschrieben (obwohl ich es aktuell
nicht direkt brauche).

Marcel
--
+-+ +---+ +-+ +---------+ +--------+
+-+ +-----+ +-+ +------+ +--+ +----+ +---+
+--------+ +---+ +-+ +-+ +--+ +--+ +-+ +----+
+----------+ +-+ +--+ +---+ +-+ +--------------+

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 1, 2017, 6:48:24 AM2/1/17
to
Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Di 31.01.2017 20:46:11 +0100:

> Nach Abschluss dieser Tests und da ich nun gesehen habe, was
> grundsätzlich technisch möglich wäre, sollte ich nun bald eine
> Entscheidung treffen, was nun ins Produktiv-Debian soll.

Ok, ich habe es mir überlegt, wie ich es machen werde:


I. für den Alltagsgebrauch
==========================
----------------------------------------------------------------------

Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am So 29.01.2017 13:01:28 +0100:

> Darüber hinaus nutze ich auf meinen Debian 8.7 jessie's neben dem
> Firefox ESR 45.7.0 (vorinstalliert), QupZilla 1.6.6 WebKit-Version
> 537.21 (vorinstalliert) und jetzt Dillo 3.0.4 (stable/nachinstalliert).
>
> Mit folgenden identischen installierten Suchmaschinen (gar nicht so
> einfach zu Testzwecken eine einheitliche Schnittmenge zu bilden):
>
> MetaGer - deutsch, anonym und mit Proxy-Funktion
> Unbubble - deutsch, anonym
> Wikipedia - deutsch
> DuckDuckGo - anonym
> Google - als letzte aller Möglichkeiten
>
> möglicherweise zukünftig noch abgesichert über JonDo

Quelle: <20170129130...@gunter.gutzeit.news.arcor.de>
de.test

----------------------------------------------------------------------

arbeiten mit folgenden Suchmaschinen und fürs Surfen:

MetaGer - deutsch, anonym, mit Proxy-Funkion, auch fürs Surfen
Unbubble - deutsch, anonym, mit Proxy-Funkion, auch fürs Surfen
Google - deutsch, anonym, mit Proxy-Funkion, auch fürs Surfen

Implementirung dieser Methode mit Firefox, Qupzilla, Dillo und
Links2 im Graphik-Modus auf allen 3 Rechnern in akzeptabler und
flüssiger Ausführungszeit.

Wikipedia und DuckDuckGo fliegen raus!

> Außerdem lässt sich mit JonDo vernünftig nur mithilfe von Links2
> arbeiten. Da ich ohnehin keine krummen Sachen vorhabe, reichen mir m.E.
> grundsätzlich 'zum Schutz der Privatsphäre' auch die MegaGer-Schutz-
> Mechanismen. [...]

Aber ich wollte ja eigentlich mehr als 'den Schutz der Privatsphäre'.
Keine krummen Sachen, aber doch die dunkle Seite des Internets kennen-
lernen. Ohne entsprechende Schutzmechanismen sicherlich grob fahr-
lässig.

----------------------------------------------------------------------

Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am So 29.01.2017 13:01:28 +0100:

> Inwieweit ich JonDo einbinden werde, ist noch nicht endgültig
> entschieden, möglicherweise aus ressource-bedingten Gründen nur als
> bedarfsweise frei zuschaltbare Commandline-Version.

Quelle: <20170129130...@gunter.gutzeit.news.arcor.de>
de.test

----------------------------------------------------------------------

Verschleiterte IP's sind ohne Rechenleistung nicht zu haben.


II. fürs Lernen und Kennenlernen dessen, was sich im Netz tut
=============================================================

praktikable Werkzeuge hierfür sind:

- JonDo (mit Debian-Repository, dann immer aktuell)

aber ohne JonDoFox, aus Ressource-Gründen.

- Links2 (klein, schnell und ständig weiterentwickelt)

aus Ressource-Gründen, mit der Option verschiedene Verschleierungs-
techniken dann gegebenenfalls kombinieren zu können.

> Nun - ich werde die Sache wohl noch einmal überschlafen und die
> nächsten Tage sehen wir dann weiter.

Ja, genau so, werde ich das demnächst in meine Debiane erst
einmal einpflegen unter Beachtung der folgenden grundsätzlichen
Sachen, auch bei N i c h t i n s t a l l a t i o n eines JonDo
m.E. grundsätzlich wichtig:
(Die folgenden Links habe ich, zur allgemeinen Veranschaulichung dessen
was ich meine, über den Metager-Proxy anonymisiert (ein/ausschaltbar)
und ohne Skriptfunktionen (ein/ausschaltbar), vergleiche: jeweils
orangefarbener Seitenkopf oben):

Beachtung der Anforderungen an privacy-freundliche Browser:
https://proxy.suma-ev.de/cgi-bin/nph-proxy.cgi/en/I0/http/anonymous-proxy-servers.net/wiki/index.php/Anonym_Surfen_mit_Chrome_Opera_Safari_und_Konqueror

Zum Beispiel auch beim Firefox:
https://proxy.suma-ev.de/cgi-bin/nph-proxy.cgi/en/I0/http/anonymous-proxy-servers.net/wiki/index.php/Anonym_Surfen_mit_Chrome_Opera_Safari_und_Konqueror

Flash-Applets anonymisieren:
https://proxy.suma-ev.de/cgi-bin/nph-proxy.cgi/en/I0/http/www.anonym-surfen.de/help/flash-applets.html

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 1, 2017, 6:54:01 AM2/1/17
to

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 1, 2017, 2:29:41 PM2/1/17
to
Stefan Claas schrieb am Mi 01.02.2017 16:11:56 +0100:

> Gunter Gutzeit wrote:
> [...]
>>
>> Aber ich wollte ja eigentlich mehr als 'den Schutz der Privatsphäre'.
>> Keine krummen Sachen, aber doch die dunkle Seite des Internets kennen-
>> lernen. Ohne entsprechende Schutzmechanismen sicherlich grob fahr-
>> lässig.
>>
> Nicht fahrlässig, sondern wie ich meine, geht es garnicht ohne andere
> Mechanismen zu nutzen, da es über reguläre nicht erreichbar ist.
>
> Nimm z.B. Das Tor Netzwerk, ohne Tor(browser) kannst du ja keine .onion
> Links aufrufen, die diverse Inhalte/Foren etc. beherbergen.

In den Hilfetexten zum Links2 gibt es Hinweise bei den
Proxy-Einstellungen, die mich vermuten lassen, dass eine Verbindung in
das Tor-Netz-Werk auch mit dem Links2 möglich sein muss. Ich weiß noch
nicht wie, aber wenn es eine Möglichkeit gibt, werde ich das demnächst
herausfinden.

Die neuen Konfigurationseinstellungen habe ich soeben in meine Debiane
eingepflegt. Hierbei habe ich festgestellt, dass ein anonymes Surfen
über Google.de im Augenblick nicht mehr möglich ist. Es erscheint auf
dem Bildschirm folgender Hinweis:

| Unsere Systeme haben ungewöhnlichen Datenverkehr aus Ihrem
| Computernetzwerk festgestellt. Diese Seite überprüft, ob die Anfragen
| wirklich von Ihnen und nicht von einem Robot gesendet werden. Warum?
^^^^^
Na, weil ich das Geschäftsmodell von Google nicht mag :-) Ich fürchte,
die werden demnächst den MegaGer-Proxy für Anfragen gänzlich sperren, um
ein anonymes Surfen über Google auf diese Weise zu verunmöglichen.

--
Gruß Gunter · PC: Intel Celeron CPU 2.20GHz @ 2.2GHz · 512MB RAM
OS: Debian 8.7 jessie · WM: JWM v2.3.6 · Desktop: ROX 2.11

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 1, 2017, 3:37:09 PM2/1/17
to
Stefan Claas schrieb am Mi 01.02.2017 20:48:44 +0100:

> Du müsstest, wenn ich mich recht entsinne Tor (nicht den Tor Browser)
> starten, zuvor die .torrc Datei ggf. etwas ändern und dann die IP Adresse
> 127.0.0.1 als http Proxy in deinem Browser eintragen.

Danke!

Werde da demnächst mal sehen was möglich ist :-)

> Ja, dass kenne ich nur zu gut. Ich hatte das damals auch mit Tor probiert
> und bekam die selbe Meldung. StartPage sollte aber gehen.

Habe gerade diese Mail vorgefunden!

| Return-Path: <tic...@eastones.jp>
| X-Original-To: gunter....@arcor.de
| Empfangen: from mail-in-07.arcor-online.net
| (mail-in-07.arcor-online.net [151.189.21.47]) by
| mail-in-10-z2.arcor-online.net (Postfix) with ESMTP id B78DA46E8DE for
| <gunter....@arcor.de>; Mon, 16 Jan 2017 23:14:52 +0100 (CET)
| Empfangen: from vsmx001.vodafonemail.xion.oxcs.net
| (vsmx001.vodafonemail.xion.oxcs.net [153.92.65.112]) (using TLSv1 with
| cipher ADH-AES256-SHA (256/256 bits)) (No client certificate requested)
| by mx.arcor.de (Postfix) with ESMTPS id 3v2SG44JFhzDgWr for
| <gunter....@arcor.de>; Mon, 16 Jan 2017 23:14:52 +0100 (CET)
| Empfangen: from mta-p1.oxcloud-vadesecure.net
| (mta-p1.oxcloud-vadesecure.net [153.92.174.50]) by
| mx.vodafonemail.xion.oxcs.net (Postfix) with ESMTP id 3v2SG42k8yz9vvv
| for <gunter....@arcor.de>; Mon, 16 Jan 2017 22:14:52 +0000 (UTC)
| Empfangen: from sv57.wadax.ne.jp (sv57.wadax.ne.jp [211.133.134.107])
| (using TLSv1 with cipher DHE-RSA-AES256-SHA (256/256 bits)) (No client
| certificate requested) by mta-p1.oxcloud-vadesecure.net (ox1mtai16p)
| with ESMTPS id 74757100754 for <gunter....@arcor.de>; Mon, 16 Jan
| 2017 22:14:49 +0000 (UTC) Empfangen: (qmail 32024 invoked by uid 101);
| 17 Jan 2017 07:10:22 +0900 Empfangen: from unknown (HELO User)
| (tic...@eastones.jp@66.23.246.185) by 0 with SMTP; 17 Jan 2017 07:10:17
| +0900 Reply-To: <claimsdep...@yandex.com> Von: "Google
| Inc"<tic...@eastones.jp> Betreff: Re
| Datum: Mon, 16 Jan 2017 14:11:01 -0800
| MIME-Version: 1.0
| Content-Type: multipart/mixed;
| boundary="----=_NextPart_000_00F5_01C2A9A6.4117C0E8"
| X-Priority: 3
| X-MSMail-Priority: Normal
| X-Mailer: Microsoft Outlook Express 6.00.2600.0000
| X-MimeOLE: Produced By Microsoft MimeOLE V6.00.2600.0000
| X-VRC-SPAM-STATUS:
| 1,300,gggruggvucftvghtrhhoucdtuddrfeelgedrfeeigddtudcutefuodetggdotffvucfrrhhofhhilhgvmecuqfgigfgfnecuuegrihhlohhuthemuceftddtnecusgfprghttghhleculdeftddtmdenucfjughrpehrhffuffggtgfrigfoqfesmhdttdepuddtfeenucfhrhhomhepfdfiohhoghhlvgcukfhntgdfoehtihgtkhgvthesvggrshhtohhnvghsrdhjpheqnecukfhppedvuddurddufeefrddufeegrddutdejnecurfgrrhgrmhepmhgrgihmshhgshhiiigvpedutdegkeehjeeipdhhvghlohepshhvheejrdifrggurgigrdhnvgdrjhhppdhinhgvthepvdduuddrudeffedrudefgedruddtjedpmhgrihhlfhhrohhmpehtihgtkhgvthesvggrshhtohhnvghsrdhjphdprhgtphhtthhopehguhhnthgvrhdrghhuthiivghithesrghrtghorhdruggv
| X-VRSPAM-STATE: spam Message-Id:
| <2017011622145...@mail-in-10-z2.arcor-online.net> An:
| undisclosed-recipients:;
|
| Belgrave Haus
| 76 Buckingham Palace StraЯe
| London SW1W 9TQ, GroЯbritannien.
|
| Gewinnende Nr .: GUK / 877/798/2017
| Fahrschein-Nr .: GUK / 699/33/2017
| Mitteilung: Jahr 2017
|
| OFFIZIELLE BEKANNTMACHUNG.
|
| Wir mцchten Sie zu diesem Thema gratulieren, denn als Teil unserer
| ausgewдhlten Gewinner in unserem gerade abgeschlossenen internen
| Promotion-Draw in diesem Jahr wurde diese Aktion zur Fцrderung der
| aktiven Nutzer der Google-Suchmaschine und der Google-Zusatzdienste
| eingerichtet. Daher glauben wir mit Ihrem Gewinnpreis, werden Sie auch
| weiterhin eine aktive Schirmherrschaft der Google Suchmaschine und
| Dienstleistungen sein. Google ist jetzt die grцЯte Suchmaschine
| weltweit und in einer Anstrengung, um sicherzustellen, dass es die am
| weitesten verbreitete Suchmaschine bleibt, liefen wir eine
| Online-E-Mail Beta-Zeichnung, die Ihre E-Mail-Adresse gewann Nine
| Hundred und Fьnfzigtausend Great Brit Pounds Sterling (Ј 950.000,00).
| Wir mцchten Ihnen mitteilen, dass Sie die Anforderungen, gesetzlichen
| Verpflichtungen, Ьberprьfungen, Validierungen und zufriedenstellenden
| Bericht erfolgreich bestanden haben. Der Test wurde fьr alle
| Online-Gewinner durchgefьhrt. Ein Gewinner-Check wird in Ihrem Namen
| mit dem Google Promotion Award ausgegeben; Fьr die Summe von
| neunhundert und fьnfzigtausend groЯem britischen Pfund Sterling (Ј
| 950,000.00) und auch ein Zertifikat von Preisansprьchen werden zusammen
| mit Ihrem gewinnenden Scheck an jeder Bank kassiert werden gesendet
| werden. Es wird empfohlen, sich an den zugewiesenen
| Google-Programmadministrator / -koordinator mit den folgenden Details
| zu wenden, um unnцtige Verzцgerungen und Komplikationen zu vermeiden:
| ЬBERPRЬFUNG UND FUNDS RELEASE FORM (1) Ihre Kontaktadresse / private
| E-Mail-Adresse (2) Ihre Telefon- / Faxnummern (3) Ihre
| Staatsangehцrigkeit / Land (4) Ihr voller Name (5) Beruf / Firma (6)
| Alter / Geschlecht (7) Gewonnene ьberhaupt eine on-line-Lotterie? (8)
| Ьber Google Dr. Wilson Grant Google Senior Fellow (Programm
| Administrator / Koordinator) E-Mail: claimdepa...@yandex.com
| Google legt Wert auf Datenschutz! Ihre Angaben sind zu 100% gesichert
| und werden ausschliesslich fьr diesen Zweck verwendet. Die
| Google-Promotion-Award-Team hat eine riesige Anzahl von
| Doppelforderungen wegen der Gewinner informieren engen Freunden
| Verwandte und Dritte ьber ihre Gewinnung und auch die gemeinsame
| Nutzung ihrer Pin-Nummern entdeckt. Infolgedessen versuchen diese
| Freunde, die Lotterie im Auftrag der wirklichen Gewinner zu behaupten.
| Das Google-Promotion-Award-Team hat eine Entscheidung von seinem
| Hauptsitz erreicht, dass jeder doppelte Anspruch, der vom
| Lotterie-Board entdeckt wird, zur Streichung dieses bestimmten Gewinns
| fьhren wird, was zu einem Verlust fьr den doppelten
| Anspruchsberechtigten und den wirklichen Gewinner fьhrt Der wirkliche
| Gewinner war der Informant fьr die doppelte Behauptung ьber die
| Lotterie. So werden Sie hiermit dringend empfohlen, Ihre Gewinne streng
| vertraulich zu behalten, bis Sie Ihren Preis beanspruchen. Herzlichen
| Glьckwunsch von den Stabsmitgliedern und Mitgliedern der Google
| interaktiven Lotterieskommission. Hochachtungsvoll,
| - Deutsch - Ьbersetzung - Linguee als Ьbersetzung von
| Mitbegrьnder und CEO von Google Inc ™
|
| [Google Active User.pdf application/octet-stream (161447 Bytes)]

So ein Quatsch :-)

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 2, 2017, 3:20:19 AM2/2/17
to
Stefan Claas schrieb am Mi 01.02.2017 21:56:49 +0100:

> Gunter Gutzeit wrote:

>> So ein Quatsch :-)

> He he... Was auch interessant ist wenn man
> Spam bekommt welcher deine komplette Anschrift
> und Telefon Nummer enthält.

Das größte Sicherheitsrisiko sitzt immer vor dem Bildschirm. Und genau
deshalb, wird sowas hier nicht passieren.

--
Gruß Gunter · PC: Intel Pentium Dual CPU E2220 @ 2.403GHz · 4GB RAM
OS: Debian 8.7 jessie · WM: JWM v2.3.6 · Desktop: ROX 2.11

Stefan Claas

unread,
Feb 2, 2017, 4:30:59 AM2/2/17
to
Am 02.02.2017 um 09:20 schrieb Gunter Gutzeit:
> Stefan Claas schrieb am Mi 01.02.2017 21:56:49 +0100:
>
>> Gunter Gutzeit wrote:
>
>>> So ein Quatsch :-)
>
>> He he... Was auch interessant ist wenn man
>> Spam bekommt welcher deine komplette Anschrift
>> und Telefon Nummer enthält.
>
> Das größte Sicherheitsrisiko sitzt immer vor dem Bildschirm. Und genau
> deshalb, wird sowas hier nicht passieren.
>
Nun die Frage ist auf welcher Seite. Wenn der Server Betreiber (im
Ausland) die Daten weitergibt oder sein Server gehackt wurde, kann
ein Anwender dagegen wenig machen...

Grüße
Stefan

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 2, 2017, 8:13:11 AM2/2/17
to
^^^^^^^^^ ^^^^^^^^^^^
> ein Anwender dagegen wenig machen...

Eben, drum ... welche Daten? ... welcher Server? ... welche Identität?

----------------------------------------------------------------------

Peter Faust schrieb am So 22.01.2017 00:09:17 +0100:

> Wer das (Browser, Tor, sonstwas) nutzen möchte, soll es tun.
> Wer im Usenet über google oder aioe nur mit Nickname posten möchte, soll
> auch das tun. Stört mich nicht.

Quelle: <4Td73dd9IfcsNv8%pflo...@peter.faust-stockholm.user.spray.se>
de.test

----------------------------------------------------------------------

Hier geht es aber darum, ob ich google und Konsorten meine wahre
IP-Adresse preisgebe, damit die ihre Geschäfte damit machen können ...

Wenn ich aber in Facebook intimste Peinlichkeiten unter meiner wahren
Identität preisgebe, braucht es keinen Server-Hack, um mir diese
Jugendsünden bis in alle Ewigkeiten vorhalten lassen zu müssen. Da
hilft mir natürlich auch kein Tor oder JonDo.

Und selbst, wenn böse Buben meine wahre IP-Adresse enttarnen, weiß
niemand, welche reale Person tatsächlich hinter dieser IP-Adresse
steckt. Enttarnt ist immer nur das, was sich an Netzinhalten dieser
IP-Adresse zuordnen lässt.

Anders ist es erst dann, wenn sich ein Staatsanwalt für meine
Netzaktivitäten interessiert und aufgrund staatlicher
Ermittlungszugriffe der Provider gezwungen wird, im Rahmen der
gesetzlichen Vorgaben, offenzulegen, welche reale Person sich hinter
einer IP-Adresse verbirgt.

Auch aus diesem Grunde macht es m.E. durchaus Sinn, sich hin und wieder
von seinem Provider eine neue IP-Adresse zuweisen zu lassen, denn auch
im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung, ist der Provider verpflichtet,
nach Ablauf bestimmter Fristen meine personenbezogenen Daten (mit
IP-Adressen) zu löschen. Damit mir aber meine tatsächliche IP nicht
bis in alle Ewigkeiten zuordbar bleibt, sollte ich sie meiner Meinung
nach auch des öfteren wechseln.

Stefan Claas

unread,
Feb 2, 2017, 10:49:29 AM2/2/17
to
On 02.02.17 14:13, Gunter Gutzeit wrote:
> Stefan Claas schrieb am Do 02.02.2017 10:30:58 +0100:
>
>> Am 02.02.2017 um 09:20 schrieb Gunter Gutzeit:
>>> Stefan Claas schrieb am Mi 01.02.2017 21:56:49 +0100:
>>>
>>>> Gunter Gutzeit wrote:
>>>
>>>>> So ein Quatsch :-)
>>>
>>>> He he... Was auch interessant ist wenn man
>>>> Spam bekommt welcher deine komplette Anschrift
>>>> und Telefon Nummer enthält.
>>>
>>> Das größte Sicherheitsrisiko sitzt immer vor dem Bildschirm. Und genau
>>> deshalb, wird sowas hier nicht passieren.
>>>
>> Nun die Frage ist auf welcher Seite. Wenn der Server Betreiber (im
>> Ausland) die Daten weitergibt oder sein Server gehackt wurde, kann
> ^^^^^^^^^ ^^^^^^^^^^^
>> ein Anwender dagegen wenig machen...
>
> Eben, drum ... welche Daten? ... welcher Server? ... welche Identität?
>

Du bestellst ein Produkt auf einer Website und im Bestellformular gibst
du deine Lieferanschrift und Telefon Nr. an. Wie das z.B. bei Software
Käufen allgemein üblich ist. Bei anderen Produkten auch. Der Firmen
Server wurde irgendwann mal gehackt und schon haben Unbefugte deine
Anschrift und Telefon Nr. und können diese Adressdaten an andere
verkaufen.

In de.comp.security.misc gab es diesbezüglich (Spam mit Adresse und
Telefon Nr.) vor kurzem auch einen thread.

Grüße
Stefan


Stefan Claas

unread,
Feb 2, 2017, 11:19:36 AM2/2/17
to
Oder z.B. Freunde haben ein Adressbuch auf dem Rechner, welches mal via
Trojaner abgegriffen wurde. Da wird es bestimmt viele Möglichkeiten
geben Adressdaten abzugreifen. Ich selber habe auf meinen Rechnern
keine solche Daten oder Passwörter etc. gespeichert.

Grüße
Stefan

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 2, 2017, 12:41:41 PM2/2/17
to
Stefan Claas schrieb am Do 02.02.2017 17:19:35 +0100:

>> On 02.02.17 14:13, Gunter Gutzeit wrote:

>>> Eben, drum ... welche Daten? ... welcher Server? ... welche Identität?

> Oder z.B. Freunde haben ein Adressbuch auf dem Rechner, welches mal via
> Trojaner abgegriffen wurde. Da wird es bestimmt viele Möglichkeiten
> geben Adressdaten abzugreifen. Ich selber habe auf meinen Rechnern
> keine solche Daten oder Passwörter etc. gespeichert.

Ich muss halt sehen, dass ich möglichst meinen Rechner von Trojanern
und sonstigem Ungeziefer frei halte.

Noch ein Beispiel außerhalb des Internets. Ich kaufe Lebensmittel und
zahle an der Kasse in Bar. Da fragt mich die Kassiererin nach meiner
Postleitzahl. Ich sage: "Das geht Sie überhaupt nichts an, was glauben
Sie wohl, warum ich bei Ihnen soeben in Bar gezahlt habe." Da erntet man
Kopfschütteln auf der Gegenseite, denn die meisten Barzahler nennen
artig ihre Postleitzahl. Wenn ich f r e i w i l l i g mein Recht auf
informationelle Selbstbestimmung preisgebe, darf ich mich hinterher
auch nicht beklagen.

Aber nochmal, das hat nix mit anonymen Surfen zu tun, denn hier
werde ich von gewissen Internetseitenbetreibern ja u n f r e i -
w i l l i g überrumpelt :-)

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 2, 2017, 12:41:46 PM2/2/17
to
Wenn Du Deine personenbezogenen Daten f r e i w i l l i g in dieser
Weise Preis gibst, hast Du immer dieses Problem, selbst außerhalb des
Internets.

Ich gehe ins Opernhaus und kaufe zwei Eintrittskarten, da fragen die
mich doch nach meiner Adresse und Telefonnummer. Ich sage: "Ich wollte
nur zwei Eintrittskarten kaufen, alles weitere geht Sie überhaupt
nichts an. Morgen wird Ihr Server gehackt und meine personenbezogenen
Daten liegen sonstwo im Internet offen." Antwort: "Ja, es könnte ja was
passieren, dann können wir Sie anrufen!"

Aber das hat nix mit anonymen Surfen zu tun :-)

Horst Richter

unread,
Feb 2, 2017, 1:49:51 PM2/2/17
to
Am 02.02.2017 um 18:58 schrieb Mathias Fuhrmann:

>
> Ich bin sehr darauf bedacht, möglichst anonym im Netz zu surfen und auch
> sonst schmeiße ich nicht mit Daten um mich.
> Dennoch sehe ich bei der freiwilligen Nennung meiner PLZ keine Aufgabe
> meiner 'informationellen Selbstbestimmung'.
> Und dein Benehmen, die Wortwahl, finde ich höchst befremdlich.
> Antiautoritäre Erziehung genossen?
>

Eine derartige Reaktion finde ich auch befremdlich. Mit der Postleitzahl
gebe ich schließlich keine wirklich persönlichen Daten weiter. Dem Markt
helfe ich lediglich dabei, den Anteil der Kunden nach Orten
abzuschätzen. Das kann für seine Strategien hilfreich sein. Hilft mir
persönlich wohl kaum, aber schadet mir auch nicht. Die Beantwortung ist
für mich eine freundliche Geste, nicht mehr und nicht weniger.
Aber mancher stellt sich halt auf den Standpunkt "ich beantworte
freundliche Fragen nur, wenn sie mir persönlich nützen". Ob ich solche
Personen als Fremder nach dem Weg zu xxx fragen darf?

Gruß, Horst



Horst Richter

unread,
Feb 2, 2017, 1:58:10 PM2/2/17
to
Am 02.02.2017 um 18:41 schrieb Gunter Gutzeit:
> Stefan Claas schrieb am Do 02.02.2017 16:49:27 +0100:
>
>> On 02.02.17 14:13, Gunter Gutzeit wrote:
>
>>> Eben, drum ... welche Daten? ... welcher Server? ... welche Identität?
>
>> Du bestellst ein Produkt auf einer Website und im Bestellformular gibst
>> du deine Lieferanschrift und Telefon Nr. an. Wie das z.B. bei Software
>> Käufen allgemein üblich ist. Bei anderen Produkten auch. Der Firmen
>> Server wurde irgendwann mal gehackt und schon haben Unbefugte deine
>> Anschrift und Telefon Nr. und können diese Adressdaten an andere
>> verkaufen.
>
> Wenn Du Deine personenbezogenen Daten f r e i w i l l i g in dieser
> Weise Preis gibst, hast Du immer dieses Problem, selbst außerhalb des
> Internets.
>
> Ich gehe ins Opernhaus und kaufe zwei Eintrittskarten, da fragen die
> mich doch nach meiner Adresse und Telefonnummer. Ich sage: "Ich wollte
> nur zwei Eintrittskarten kaufen, alles weitere geht Sie überhaupt
> nichts an. Morgen wird Ihr Server gehackt und meine personenbezogenen
> Daten liegen sonstwo im Internet offen." Antwort: "Ja, es könnte ja was
> passieren, dann können wir Sie anrufen!"
>
> Aber das hat nix mit anonymen Surfen zu tun :-)
>

Das sieht schon wieder anders aus, als die harmlose Frage nach der
Postleitzahl (wenn nicht diese, sehr unwahrscheinlich, einen Ort von nur
weniger als vielleicht 500 Einwohner betrifft).
Andererseits sind wir vor Jahren zu einem Konzert 50 km gefahren, dort
stellte sich heraus, dass es verschoben wurde. Erkrankung eines
wichtigen Musikers.
Ob dann alle Gäste mit bekannter Telefonnummer rechtzeitig angerufen
wurden? Ich weiß es nicht.....

Gruß, Horst

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 2, 2017, 2:52:50 PM2/2/17
to
Mathias Fuhrmann schrieb am Do 02.02.2017 18:58:46 +0100:

> Gunter Gutzeit schrieb:
>
>> Noch ein Beispiel außerhalb des Internets. Ich kaufe Lebensmittel und
>> zahle an der Kasse in Bar. Da fragt mich die Kassiererin nach meiner
>> Postleitzahl. Ich sage: "Das geht Sie überhaupt nichts an, was glauben
>> Sie wohl, warum ich bei Ihnen soeben in Bar gezahlt habe." Da erntet man
>> Kopfschütteln auf der Gegenseite, denn die meisten Barzahler nennen
>> artig ihre Postleitzahl.
>
> Was meinst du, was ich da denken würde, wenn ich so etwas mitbekäme?

Denk was Du willst.

>> Wenn ich f r e i w i l l i g mein Recht auf informationelle
>> Selbstbestimmung preisgebe, darf ich mich hinterher auch nicht
>> beklagen.
>
> Ich bin sehr darauf bedacht, möglichst anonym im Netz zu surfen und auch
> sonst schmeiße ich nicht mit Daten um mich.
> Dennoch sehe ich bei der freiwilligen Nennung meiner PLZ keine Aufgabe
> meiner 'informationellen Selbstbestimmung'.

Freiwillig!

> Und dein Benehmen, die Wortwahl, finde ich höchst befremdlich.

Genau - die arme Kassiererin kann ja nix dafür!

Eichman hat ja auch nur seine Pflicht getan und war stets ein guter
Familienvater.

> Antiautoritäre Erziehung genossen?

Sehr autoritär!

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 2, 2017, 2:52:55 PM2/2/17
to
Horst Richter schrieb am Do 02.02.2017 19:49:51 +0100:

> Eine derartige Reaktion finde ich auch befremdlich. Mit der Postleitzahl
> gebe ich schließlich keine wirklich persönlichen Daten weiter. Dem Markt
> helfe ich lediglich dabei, den Anteil der Kunden nach Orten
> abzuschätzen. Das kann für seine Strategien hilfreich sein. Hilft mir
> persönlich wohl kaum, aber schadet mir auch nicht. Die Beantwortung ist
> für mich eine freundliche Geste, nicht mehr und nicht weniger.
> Aber mancher stellt sich halt auf den Standpunkt "ich beantworte
> freundliche Fragen nur, wenn sie mir persönlich nützen". Ob ich solche
> Personen als Fremder nach dem Weg zu xxx fragen darf?

Komisch - Tante Emma hat mich in ihrem Tante-Emma-Laden nie freundlich
nach meiner Postleitzahl gefragt, die wusste sowieso, wo ich gewohnt
habe.

Vielleicht leben wir ja jetzt in einer anderen Zeit?

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 2, 2017, 2:52:58 PM2/2/17
to
Horst Richter schrieb am Do 02.02.2017 19:58:10 +0100:

> Das sieht schon wieder anders aus, als die harmlose Frage nach der
> Postleitzahl (wenn nicht diese, sehr unwahrscheinlich, einen Ort von nur
> weniger als vielleicht 500 Einwohner betrifft).
> Andererseits sind wir vor Jahren zu einem Konzert 50 km gefahren, dort
> stellte sich heraus, dass es verschoben wurde. Erkrankung eines
> wichtigen Musikers.
> Ob dann alle Gäste mit bekannter Telefonnummer rechtzeitig angerufen
> wurden? Ich weiß es nicht.....

Was soll die Unterscheidung zwischen "harmlosen" und "nicht harmlosen"
personenbezogenen Daten?

So eine IP-Adresse ist doch wirklich harmlos, nur eine Ziffernabfolge,
warum sollte ich diese jemanden verweigern, wenn mich jemand
freundlich danach fragt und ich damit auch noch einer guten Sache diene,
z.B. der effektiven Terroristenbekämpfung. Nein, ich bin kein Schwein,
denke nur an die vielen unschuldigen Menschenleben, die man retten
kann, wenn wir alle auf unsere Menschenrechte verzichten!!!

Klasse - nur weiter so!!!

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 3, 2017, 10:27:27 AM2/3/17
to
Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Mi 01.02.2017 20:29:40 +0100:

> Stefan Claas schrieb am Mi 01.02.2017 16:11:56 +0100:
>
>> Gunter Gutzeit wrote:
>> [...]
>>>
>>> Aber ich wollte ja eigentlich mehr als 'den Schutz der Privatsphäre'.
>>> Keine krummen Sachen, aber doch die dunkle Seite des Internets kennen-
>>> lernen. Ohne entsprechende Schutzmechanismen sicherlich grob fahr-
>>> lässig.
>>>
>> Nicht fahrlässig, sondern wie ich meine, geht es garnicht ohne andere
>> Mechanismen zu nutzen, da es über reguläre nicht erreichbar ist.
>>
>> Nimm z.B. Das Tor Netzwerk, ohne Tor(browser) kannst du ja keine .onion
>> Links aufrufen, die diverse Inhalte/Foren etc. beherbergen.
>
> In den Hilfetexten zum Links2 gibt es Hinweise bei den
> Proxy-Einstellungen, die mich vermuten lassen, dass eine Verbindung in
> das Tor-Netz-Werk auch mit dem Links2 möglich sein muss. Ich weiß noch
> nicht wie, aber wenn es eine Möglichkeit gibt, werde ich das demnächst
> herausfinden.

Ja, es läuft jetzt - und Links2 kann jetzt über Tor oder JonDo
surfen :-)

Der Links2 ist einfach klasse und wirklich super schnell!

Hat etwas gedauert bis ich über Links2 ins Tor-Netzwerk reingekommen
bin, diese Ubuntu-Seite ist leider total veraltet und stimmt nicht:

https://wiki.ubuntuusers.de/Tor/Programme_zur_Nutzung_von_Tor_konfigurieren/

Man kann entweder den Anonymisierungs-Dienst JonDo nutzen, dann ist Tor
blockiert oder umgekehrt, beides zusammen gleichzeitig geht nicht. Und
Tor mag auch den MegaGer-Proxy nicht, wohin gehen JonDo damit keine
Probleme hat.

Und auf meinem Bildschirm sieht dann so aus:

Tor links und kein DonJo rechts
http://www.directupload.net/file/d/4621/zqseanlq_png.htm

Kein Tor links und Donjo rechts
http://www.directupload.net/file/d/4621/enf55q87_png.htm

Ich hoffe einmal, dass dieser komische Upload-Dienst auch funktioniert.

Ja, und morgen werde ich mir überlegen, was ich dauerhaft verwende und
was nicht.

--
Gruß Gunter · PC: Intel Pentium Dual CPU E2220 @ 2.403GHz · 4GB RAM
OS: Debian 8.7 jessie · WM: JWM v2.3.6 · Desktop: ROX 2.11

Marcel Logen

unread,
Feb 3, 2017, 11:12:44 AM2/3/17
to
Gunter Gutzeit schrieb:

>Und auf meinem Bildschirm sieht dann so aus:

[directupload.net]

>Ich hoffe einmal, dass dieser komische Upload-Dienst auch funktioniert.

Ich habe das Browserfenster gleich wieder geschlos-
sen, weil da eine Einblendung mit Musik kam, die auch
weiterlief, als ich die Einblendung ausgeblendet hatte.

Nimm am besten einen anderen Bilderhoster.

Marcel
--
+-+ +--+ +-+ +----+ +---------+
--+ +--+ +-+ +-+ +-+ +--+ +------+ +-+ +-+ +----+ +---+ +--+
+-+ +-+ +-----+ +-+ +-----+ +-+ +-+ +-+
+------+ +---

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 3, 2017, 12:10:24 PM2/3/17
to
Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Fr 03.02.2017 16:27:26 +0100:

> Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Mi 01.02.2017 20:29:40 +0100:

> Ja, es läuft jetzt - und Links2 kann jetzt über Tor oder JonDo
> surfen :-)
>
> Der Links2 ist einfach klasse und wirklich super schnell!
>
> Hat etwas gedauert bis ich über Links2 ins Tor-Netzwerk reingekommen
> bin, diese Ubuntu-Seite ist leider total veraltet und stimmt nicht:
>
> https://wiki.ubuntuusers.de/Tor/Programme_zur_Nutzung_von_Tor_konfigurieren/

https://www.pic-upload.de/view-32611915/Bildschirmfoto2017-02-03155018.png.html

> Man kann entweder den Anonymisierungs-Dienst JonDo nutzen, dann ist Tor
> blockiert oder umgekehrt, beides zusammen gleichzeitig geht nicht. Und
> Tor mag auch den MegaGer-Proxy nicht, wohin gehen JonDo damit keine
> Probleme hat.
>
> Und auf meinem Bildschirm sieht dann so aus:
>
> Tor links und kein DonJo rechts
> http://www.directupload.net/file/d/4621/zqseanlq_png.htm

https://www.pic-upload.de/view-32611917/Bildschirmfoto2017-02-03153607.png.html

> Kein Tor links und Donjo rechts
> http://www.directupload.net/file/d/4621/enf55q87_png.htm
>
> Ich hoffe einmal, dass dieser komische Upload-Dienst auch funktioniert.

Ich hoffe, diese Seite funktioniert besser. fotos-hochladen scheint im
Augenblick kaputt zu sein.

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 3, 2017, 12:16:48 PM2/3/17
to
Marcel Logen schrieb am Fr 03.02.2017 17:12:43 +0100:

> Gunter Gutzeit schrieb:
>
>> Und auf meinem Bildschirm sieht dann so aus:
>
> [directupload.net]
>
>> Ich hoffe einmal, dass dieser komische Upload-Dienst auch funktioniert.
>
> Ich habe das Browserfenster gleich wieder geschlos-
> sen, weil da eine Einblendung mit Musik kam, die auch
> weiterlief, als ich die Einblendung ausgeblendet hatte.
>
> Nimm am besten einen anderen Bilderhoster.

Entschuldigung, aber die Seite fotos-hochladen, die ich sonst immer
genommen habe, scheint defekt zu sein.

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 3, 2017, 1:14:49 PM2/3/17
to
Stefan Claas schrieb am Fr 03.02.2017 17:22:02 +0100:

> BTW: Schön das es geklappt hat!
>
> Du könntest ja auch mal die Seite von EFF mit deinem Links2 Browser (via
> Tor) testen ubd mit dem Tor Browser Bundle vergleichen, wegen Fingerprint.
>
> https://panopticlick.eff.org

Ja, Danke, die Test-Seite ist gut!

Weder Links2 noch Dillo sind technisch in der Lage den Test auszuführen!

Der Debian Torbrowser-Lauchner ist kaputt und lässt sich bei mir nicht
richtig installieren.

DonJoFox und die Umkonfiguration als Torbrowser klappt auch nicht.

Den Firefox und Qupzilla habe ich soeben über Tor mit und ohne
MegaGer-Proxy getest und funktioniert (jeweils zweimal grün und zweimal
rot).

Jürgen Schmadlak

unread,
Feb 3, 2017, 1:28:24 PM2/3/17
to
Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:

>> Nimm am besten einen anderen Bilderhoster.
> Entschuldigung, aber die Seite fotos-hochladen, die ich sonst immer
> genommen habe, scheint defekt zu sein.

Siehste, und u.a. aus diesem Grund steht mein Server hier im
Kämmerchen und über DynDNS kennt Gott und die Welt meine IP.

--
Wir verurteilen Homer und Marge nicht, das überlassen wir lieber
dem Rachegott.

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 3, 2017, 1:47:05 PM2/3/17
to
Jürgen Schmadlak schrieb am Fr 03.02.2017 19:27:01 +0100:

> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>
>>> Nimm am besten einen anderen Bilderhoster.
>> Entschuldigung, aber die Seite fotos-hochladen, die ich sonst immer
>> genommen habe, scheint defekt zu sein.
>
> Siehste, und u.a. aus diesem Grund steht mein Server hier im
> Kämmerchen und über DynDNS kennt Gott und die Welt meine IP.

Ganz schön schlau :-)

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 3, 2017, 5:29:54 PM2/3/17
to
Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Fr 03.02.2017 16:27:26 +0100:

> Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Mi 01.02.2017 20:29:40 +0100:
>
>> Stefan Claas schrieb am Mi 01.02.2017 16:11:56 +0100:
>>
>>> Gunter Gutzeit wrote:
>>> [...]
>>>>
>>>> Aber ich wollte ja eigentlich mehr als 'den Schutz der Privatsphäre'.
>>>> Keine krummen Sachen, aber doch die dunkle Seite des Internets kennen-
>>>> lernen. Ohne entsprechende Schutzmechanismen sicherlich grob fahr-
>>>> lässig.
>>>>
>>> Nicht fahrlässig, sondern wie ich meine, geht es garnicht ohne andere
>>> Mechanismen zu nutzen, da es über reguläre nicht erreichbar ist.
>>>
>>> Nimm z.B. Das Tor Netzwerk, ohne Tor(browser) kannst du ja keine .onion
>>> Links aufrufen, die diverse Inhalte/Foren etc. beherbergen.
>>
>> In den Hilfetexten zum Links2 gibt es Hinweise bei den
>> Proxy-Einstellungen, die mich vermuten lassen, dass eine Verbindung in
>> das Tor-Netz-Werk auch mit dem Links2 möglich sein muss. Ich weiß noch
>> nicht wie, aber wenn es eine Möglichkeit gibt, werde ich das demnächst
>> herausfinden.
>
> Ja, es läuft jetzt - und Links2 kann jetzt über Tor oder JonDo
> surfen :-)

... und jetzt auch mit QupZilla auch im I2P-Darknet :-)

https://www.pic-upload.de/view-32613860/Bildschirmfoto2017-02-03231728.png.html

die Erstkonfiguration soll jetzt bis zu 30 Minuten dauern.

Mal sehen, vielleicht mache ich dann künftig meinen QupZilla zum
I2P-Browser :-)

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 3, 2017, 6:22:51 PM2/3/17
to
Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Fr 03.02.2017 23:29:53 +0100:

> Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Fr 03.02.2017 16:27:26 +0100:
>
>> Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Mi 01.02.2017 20:29:40 +0100:

>> Ja, es läuft jetzt - und Links2 kann jetzt über Tor oder JonDo
>> surfen :-)
>
> ... und jetzt auch mit QupZilla auch im I2P-Darknet :-)
>
> https://www.pic-upload.de/view-32613860/Bildschirmfoto2017-02-03231728.png.html
>
> die Erstkonfiguration soll jetzt bis zu 30 Minuten dauern.

... und jetzt auch mit Links2 auch im I2P-Darknet :-)

https://www.pic-upload.de/view-32614127/Bildschirmfoto2017-02-04001154.png.html

Kleiner Höllen-Browser :-)

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 4, 2017, 4:22:20 AM2/4/17
to
Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Sa 04.02.2017 00:22:50 +0100:

> Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Fr 03.02.2017 23:29:53 +0100:
>
>> Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Fr 03.02.2017 16:27:26 +0100:
>>
>>> Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Mi 01.02.2017 20:29:40 +0100:
>
>>> Ja, es läuft jetzt - und Links2 kann jetzt über Tor oder JonDo
>>> surfen :-)
>>
>> ... und jetzt auch mit QupZilla auch im I2P-Darknet :-)
>>
>> https://www.pic-upload.de/view-32613860/Bildschirmfoto2017-02-03231728.png.html
>>
>> die Erstkonfiguration soll jetzt bis zu 30 Minuten dauern.
>
> ... und jetzt auch mit Links2 auch im I2P-Darknet :-)
>
> https://www.pic-upload.de/view-32614127/Bildschirmfoto2017-02-04001154.png.html
>
> Kleiner Höllen-Browser :-)

Die Eingriffe, die durch eine I2P-Installation ins Debian erfolgen, sind
schon ziemlich tiefgreifend.

Durch die Verschlüsselungsprozesse aller Aktivitäten im I2P-Netz wird
z.B. das Surfen dort merklich langsamer und der leichtgewichtige Links2
vermag daran natürlich auch nichts wesentlich zu ändern. Hier ist schon
auf den ersten Blick ein ziemlicher Unterschied zum Tor-Netzwerk
bemerkbar.

Aber die Sache interessiert mich doch schon ziemlich stark: sowohl was
die Technik und die weitere technische Entwicklung in der Zukunft
betrifft, als auch was sich da inhaltlich in diesem Darknet abspielt.

----------------------------------------------------------------------

Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Fr 03.02.2017 16:27:26 +0100:

> Ja, und morgen werde ich mir überlegen, was ich dauerhaft verwende und
> was nicht.

Quelle: <20170203162...@gunter.gutzeit.news.arcor.de>
de.test

----------------------------------------------------------------------

Wenn ich in der Zukunft unter Debian mit I2P weiter arbeite, werde ich
an dieser Stelle dann wohl eine Abspaltung meiner Debian-Entwicklungen
vornehmen müssen:

1. ein Produktiv-Debian (für den normalen und sicheren Hausgebrauch)

2. ein Test-Debian (fürs Austesten und Überwinden solcher Grenzbereiche)

Ich muss damit rechnen, dass sich gewisse grenzwertige Anwendungen hier
nicht mehr sauber deinstallieren lassen und dass das System insgesamt
dadurch auf Dauer auch instabiler laufen wird.

Nachdem ich meine Gentoo- bzw. Funtoo-Entwicklung eingedampft habe,
hätte ich auch die für eine Abspaltung meiner Debian-Entwicklungen
nötigen Partitionen auf dieser Festplatte frei. Wegen der zu
bewältigenden Rechenleistungen geht das sowieso nur hier auf meinem
'leistungsstärksten' Rechner.

<grübel> <grübel> :-)

Jürgen Schmadlak

unread,
Feb 4, 2017, 5:33:59 AM2/4/17
to
Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:

> Wenn ich in der Zukunft unter Debian mit I2P weiter arbeite, werde ich
> an dieser Stelle dann wohl eine Abspaltung meiner Debian-Entwicklungen
> vornehmen müssen:
> 1. ein Produktiv-Debian (für den normalen und sicheren Hausgebrauch)
> 2. ein Test-Debian (fürs Austesten und Überwinden solcher Grenzbereiche)
>
> Ich muss damit rechnen, dass sich gewisse grenzwertige Anwendungen hier
> nicht mehr sauber deinstallieren lassen und dass das System insgesamt
> dadurch auf Dauer auch instabiler laufen wird.

Du solltest deinen Ansatz noch mal überdenken. Ein System das
instabil läuft und sich im Zweifelsfall nicht sauber deaktivieren
und deinstallieren lässt ist *nicht* sicher, und darum ging es dir
doch primär. Als abschreckendes Beispiel dienen hier immer die
Desktop Firewall unter Windows. Scheiße im gelben Karton.

Für den Hausgebrauch braucht man einen Rechner zum arbeiten. Das
System *muss* vertrauensvoll, sicher und transparent sein. Zum
ausprobieren, lernen und testen kann man einen zweiten Rechner
nehmen oder - so der PC das hergibt[¹] - eine virtuelle Maschine.

Alles natürlich IMHO.

> Nachdem ich meine Gentoo- bzw. Funtoo-Entwicklung eingedampft habe,
> hätte ich auch die für eine Abspaltung meiner Debian-Entwicklungen
> nötigen Partitionen auf dieser Festplatte frei. Wegen der zu
> bewältigenden Rechenleistungen geht das sowieso nur hier auf meinem
> 'leistungsstärksten' Rechner.

Eine VM spart das herumkaspern mit verschiedenen Partitionen und
Bootmanagern.

[¹] Jeder /halbwegs/ aktuelle PC eignet sich heute als Host für eine
Virtuelle Maschine.

--
And you never ask questions
When God’s on your side.

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 4, 2017, 2:07:23 PM2/4/17
to
Jürgen Schmadlak schrieb am Sa 04.02.2017 11:33:48 +0100:

> Du solltest deinen Ansatz noch mal überdenken. Ein System das
> instabil läuft und sich im Zweifelsfall nicht sauber deaktivieren
> und deinstallieren lässt ist *nicht* sicher, und darum ging es dir
> doch primär. [...]

Mein technischer Ansatz steht dem überhaupt nicht entgegen.

> [...] Als abschreckendes Beispiel dienen hier immer die
> Desktop Firewall unter Windows. Scheiße im gelben Karton.

Ich habe jahrelang mit Windows gearbeitet und auch früher schon immer
als Multibootsystem. Ja, man konnte unterschiedliche Windowse
tatsächlich mehrfach installieren, allerdings natürlich nur begrenzt
auf den primären Partitionen. Scheiße in gelben Kartons mal vier,
sozusagen.

Einer der großen Vorzüge von Linux ist eben, dass es sich unbegrenzt in
alle Partitionen (auch die logischen) installieren und klonen lässt.
Immer die richtigen Werkzeuge und Tools voraussetzt. Wenn Du
Puppy-Linux kennen würdest, würdest Du mich verstehen können.

> Für den Hausgebrauch braucht man einen Rechner zum arbeiten. Das
> System *muss* vertrauensvoll, sicher und transparent sein. Zum
> ausprobieren, lernen und testen kann man einen zweiten Rechner
> nehmen oder - so der PC das hergibt [...] - eine virtuelle Maschine.

Mit einer virtuellen Maschine kannst Du aber längst nicht all das
machen, was man mit meinen Mulibootsystemen machen kann. Von
Puppy-Linux will ich an dieser Stelle erst gar nicht weiter reden. Da
brauchst Du nicht einmal eigene Partitionen, um es zu installieren,
(mehrfach) zu kopieren oder zu remastern. Und außerdem läuft es nach
dem Hochfahren auch noch komplett im RAM, ohne die erfolgten, laufenden
Änderungen am Betriebssystem beim Herunterfahren (zwingend) abspeichern
zu müssen.

> Eine VM spart das herumkaspern mit verschiedenen Partitionen und
> Bootmanagern.

Mein Ansatz erspart mir das Herumkaspern mit e i n e r VM.

Das sichere Debian-System ist eigentlich nicht das Problem, denn ich
kann ja beides haben. Das Problem ist der technische Murx, der von dem
Tor-Projekt als 'stable' Debian-Software verkauft wird und der
vollkommen neue Ansatz des I2P, zu haben nur mit der reduzierten
Performance im I2P-Netz, was sowohl die Datenrate als auch die Latenz
betrifft. All dies würde sich übrigens in jeder VM auch nur noch weiter
verschlimmern, denn so eine VM arbeitet in der Regel immer nur mit der
Hälfte der Systemressourcen eines Rechners. I2P ist noch eine riesige
Baustelle, wo niemand richtig weiß, wohin die technische Entwicklung
letztlich geht, und ob das Projekt diese technische Herausforderung
zufriedenstellend überhaupt bewältigt. Die Eingriffe ins Debian-System
sind aber ziemlich tiefgreifend.

Letztlich ist das bei mir eigentlich nur ein Zeitproblem und ob
voraussichtlich der zu betreibende Aufwand eines weiteren
Test-Debians wirklich den Nutzen dann auch rechtfertigt.

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 5, 2017, 5:22:08 AM2/5/17
to
Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Sa 04.02.2017 20:07:22 +0100:

> Ich habe jahrelang mit Windows gearbeitet und auch früher schon immer
> als Multibootsystem. Ja, man konnte unterschiedliche Windowse
> tatsächlich mehrfach installieren, allerdings natürlich nur begrenzt
> auf den primären Partitionen. Scheiße in gelben Kartons mal vier,
> sozusagen.
>
> Einer der großen Vorzüge von Linux ist eben, dass es sich unbegrenzt in
> alle Partitionen (auch die logischen) installieren und klonen lässt.
> Immer die richtigen Werkzeuge und Tools voraussetzt. Wenn Du
> Puppy-Linux kennen würdest, würdest Du mich verstehen können.

Ich habe das immer irgendwie als langweilig empfunden, auf einem
Rechner nur mit einem Betriebssystem zu arbeiten. Arbeitet man mit
mehreren Betriebssystemen, kann nicht nur besser die Grenzen der
Betriebssysteme kennenlernen, sondern auch besser die Grenzen des
speziellen PC's.

Auf meinem ältesten Rechner, dem 512MB-Rechner laufen 3
unterschiedliche Puppy-Linuxe (ein altes und 2 moderne) sowie 2
top aktuelle Debian-Jessies ganz hervorragend stabil. Das
vorinstallierte WindowsXP habe ich längst in die Tone gehauen, weil
nicht mehr unterstützt. Von Microsoft noch unterstützte
Betriebssysteme gibt es für diesen Rechner überhaupt nicht mehr.

Auf meinem Netbook, dem 1GB-Rechner laufen die 3 unterschiedlichen
Puppy-Linuxe (ein altes und 2 moderne) sowie 2 top aktuelle
Debian-Jessies auch ganz hervorragend stabil. Hier habe ich 2 weitere
antiX-Linuxe und ein FreeDos noch zu Testzwecken installiert. 2
Betriebssystem-Partitionen sind noch frei. Das von Microsoft
vorinstallierte leichtgewichtige Windows CE habe ich
herunter geschmissen, weil es mich nur noch genervt hatte. 2
Betriebssystem-Partitionen sind hier noch frei.

Auf meinem 4GB-Rechner laufen ebenfalls die 3 unterschiedlichen
Puppy-Linuxe (ein altes und 2 moderne) sowie 2 top aktuelle
Debian-Jessies ebenfalls ganz hervorragend stabil. Hier habe ich 2
weitere Manjaro-Linuxe und ein FreeDos zu Testzwecken installiert. Das
vorinstallierte Vista hatte ich zuerst zweifach installiert, neben
weiteren Linuxen zu Testzwecken. Als es mehrfach zu Konflikten zwischen
dem Microsoft-Bootloader und dem Grub-Bootloader bei der Installation
von Antergos kam, habe ich dann das schließlich nur noch nervende Vista
eingedampft und die Festplatte für einen opimalen Linux-(Test)Einsatz
neu partitioniert.

Alle meine Daten sind von allen Betriebssystemen (auch von den zu
Testzwecken) installierten, auf einer gesonderten FAT32-Partition
lesbar und beschreibbar. Alle Daten sind auf allen Rechnern und
mindestens einem USB-Stick ständig synkron gesichert, so dass ich
selbst bei einem Totalausfall eines meiner Systeme auch keine
Datensicherung in einer Cloud benötige.

> Mit einer virtuellen Maschine kannst Du aber längst nicht all das
> machen, was man mit meinen Mulibootsystemen machen kann. Von
> Puppy-Linux will ich an dieser Stelle erst gar nicht weiter reden. Da
> brauchst Du nicht einmal eigene Partitionen, um es zu installieren,
> (mehrfach) zu kopieren oder zu remastern. Und außerdem läuft es nach
> dem Hochfahren auch noch komplett im RAM, ohne die erfolgten, laufenden
> Änderungen am Betriebssystem beim Herunterfahren (zwingend) abspeichern
> zu müssen.

Die Linuxe, die ich alle hier in diesen Betriebssystem-Partitionen
testweise installiert und im Echtbetrieb ausprobiert habe, will ich hier
gar nicht erst auflisten.

Wenn ich mir irgendwann einen neuen modernen Rechner zulege, werde ich
auch hier nach dem gleichen Prinzip vorzugehen versuchen.

Media-Markt oder Saturn verkaufen leider keine PC's ohne
Microsoft-Lizenz. Es sei denn irgendwann einmal, irgendwelche
Sonderposten.

> Mein Ansatz erspart mir das Herumkaspern mit e i n e r VM.
>
> Das sichere Debian-System ist eigentlich nicht das Problem, denn ich
> kann ja beides haben. Das Problem ist der technische Murx, der von dem
> Tor-Projekt als 'stable' Debian-Software verkauft wird und der
> vollkommen neue Ansatz des I2P, zu haben nur mit der reduzierten
> Performance im I2P-Netz, was sowohl die Datenrate als auch die Latenz
> betrifft. All dies würde sich übrigens in jeder VM auch nur noch weiter
> verschlimmern, denn so eine VM arbeitet in der Regel immer nur mit der
> Hälfte der Systemressourcen eines Rechners. I2P ist noch eine riesige
> Baustelle, wo niemand richtig weiß, wohin die technische Entwicklung
> letztlich geht, und ob das Projekt diese technische Herausforderung
> zufriedenstellend überhaupt bewältigt. Die Eingriffe ins Debian-System
> sind aber ziemlich tiefgreifend.

Ein ähnliches Problem hatte ich zuletzt mit meinem Gentoo- bzw.
Funtoo-Linux. Eigentlich war mir von Anbeginn an klar, dass sich
Gentoo- bzw. Funtoo-Linux für mich als Produktiv-Linux nicht eignen
würde, aber ich wollte halt unbedingt wissen und praktisch
ausprobieren, wie es funktioniert und das geht eben nur mit dem nötigen
Arbeits- und Zeitaufwand.

Funtoo-Linux lief zuletzt bei mir technisch auch vollkommen
einwandfrei. Gentoo bzw. Funtoo stellen aber auch gewisse Anforderungen
an die Ressourcen eines Rechners. Schließlich habe ich es dann
eingedampft, nicht weil Gentoo ein schlechtes Linux wäre oder ich
damit nicht klar gekommen wäre, nein der zeitliche Aufwand der
betrieben werden muss, allein um das System aktuell zu halten ist nach
meinem Dafürhalten einfach unverhältnismäßig groß, zu groß.

Jou, und genau so werde ich das demnächst mit meinem neuen Test-Debian
machen. Man kann über Programme oder Betriebssysteme noch so viel
Interessantes und Gescheites lesen wie man will, letztlich versteht
man es aber immer nur dann und ein abschließendes Urteil kann man sich
persönlich immer erst dann bilden, wenn man eine Sache auch selbst
tatsächlich ausprobiert hat. Und was soll's, ich kann mir ja bei
meinen Projekten - als Rentner - endlich Zeit lassen.

Fällt mir immer noch schwer, dies nun endlich zu realisieren.

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 5, 2017, 9:56:59 AM2/5/17
to
Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am So 05.02.2017 11:22:07 +0100:

> Jou, und genau so werde ich das demnächst mit meinem neuen Test-Debian
> machen. Man kann über Programme oder Betriebssysteme noch so viel
> Interessantes und Gescheites lesen wie man will, letztlich versteht
> man es aber immer nur dann und ein abschließendes Urteil kann man sich
> persönlich immer erst dann bilden, wenn man eine Sache auch selbst
> tatsächlich ausprobiert hat.

Jou, im Rahmen meiner Wochend-Updates, habe ich soeben mein Debian in
einen Stable-Zweig und Testing-Zweig geforkt, sozusagen.

Jetzt werden hier auf diesem PC wieder alle Partitionen genutzt.

Bisher funktioniert noch alles. Eine wahre Freude zu erleben, will
schnell der Links2 mit einem zugeschalteten JonDo durchs Netz surft.

Oh der Links2 ist wirklich klasse, da sind noch ein paar Einstellungen,
die ich demnächst unbedingt noch ausprobieren muss - u.a. so Sachen, wie
das Faken von Headern u.s.w.

Auch der Zugang in die Dark-Netze funktioniert noch im Testing-Zweig. Da
gibt es aber in der nächsten Zeit noch Einiges an meinem Testing-Debian
herumzuschrauben, bis das dann alles richtig läuft.

----------------------------------------------------------------------

Und das Manjaro-Update ist so eben auch unproblematisch durchgerauscht.
Ich habe so das Gefühl, die Jungs riegen das hin, das Manjaro wird
immer besser. U.a. die Updates des Manjaro-Systems, des neuen Kernels
und des neuen Claws-Mail scheinen denn auch heute gut zu funktionieren.

Jou, das wars erst einmal - interessiert das überhaupt noch jemanden,
was ich hier so poste ???

--
Gruß Gunter · PC: Intel Pentium Dual E2220 @ 2x 2.403GHz · 4GB RAM
OS: Manjaro 16.10 Fringilla · WM: JWM v2.3.6 · Desktop: ROX 2.11
Kernel: 4.9.6-1-MANJARO #1 SMP PREEMPT Thu Jan 26 14:43:55 UTC 2017
Learn more: https://de.wikipedia.org/wiki/Manjaro_Linux

Peter Faust

unread,
Feb 5, 2017, 10:05:03 AM2/5/17
to
Gunter Gutzeit wrote:

>Jou, das wars erst einmal - interessiert das überhaupt noch jemanden,
>was ich hier so poste ???

Natürlich. Ich habe zwar kein (aktives) Interesse an diesem anonymen
Zeuchs, aber es liest sich alles dennoch sehr interessant.

Fühle dich hier übrigens wie in einem Blog: Wen das nicht interessiert, der
wird hoffentlich den Haken|shortcut für "ignore thread" finden. Oder so. ;-)

--
ʇsǝ⊥ https://www.youtube.com/watch?v=GSOGagcXLXw&html5=1 ʇsǝ⊥

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 6, 2017, 6:41:11 AM2/6/17
to
Peter Faust schrieb am So 05.02.2017 16:05:00 +0100:

> Natürlich. Ich habe zwar kein (aktives) Interesse an diesem anonymen
> Zeuchs, aber es liest sich alles dennoch sehr interessant.

Ein Feedback hin und wieder wäre dann vielleicht nicht schlecht.

Ein schlauer Mann hat einmal gesagt: "Wenn alle nur noch lesen und sich
keiner mehr aktiv beteiligt, bedeutet das auch über Kurz oder Lang den
Tod fürs Usenet."

> Fühle dich hier übrigens wie in einem Blog: Wen das nicht interessiert, der
> wird hoffentlich den Haken|shortcut für "ignore thread" finden. Oder so. ;-)

Keine schlechte Idee!

Nur, ist de.test wirklich der richtige Ort dafür? Gäbe es unter
Umständen eine bessere Newsgruppe?

Vielleicht sollte ich mein Nutzungsverhalten in Punkto Usenet bei
dieser Gelegenheit doch noch einmal grundsätzlich überdenken?

Immerhin wird in de.test ein zivilisierter Umgangsstil gepflegt :-)

--

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 6, 2017, 6:41:16 AM2/6/17
to
Stefan Claas schrieb am So 05.02.2017 16:38:36 +0100:

> Ja, ich lese es. Ich habe auch mal gestern und heute susimail von I2P
> getestet. Die Latenzzeiten sind da auch hoch, auch wenn man keine in
> der Konfiguration eingibt. Posteo wirft die emails jedoch als Spam
> zurück..., was mir bei ProtonMail oder Gmail nicht passierte. ProtonMail
> zeigt jedoch interessante Spam Infos in den Headern an.
>
> i2pbote habe ich auch mal installiert, jedoch geht da der Button zum
> Mail schreiben unter Safari nicht. Lasse es aber laufen, wenn ich I2P
> an habe, damit es dem I2P Netwerk zur Verfügung steht.

Sehr interessant. War nur gut, dass ich mir jetzt ein separates, eigenes
Debian-Testing eingerichtet habe. Bis ich da alle Internet-relevanten
Einstellungen (Browser, E-Mail usw.) unter diesen Sicherheitsaspekten
ausgetestet und umgefrickelt habe, wird das sicherlich am Ende ein ganz
anderes Debian zur Folge haben. Allein auch schon die unterschiedlichen
Browser, die ich jetzt noch zusätzlich installieren und durchtesten
sollte!

Wie sind denn Deine Erfahrungen mit Pesteo oder ProtonMail? Was ist
empfehlenswert und was nicht?

Ist es möglich mir einmal eine Susimail oder I2P-Bote-Mail als Testmail
zu übersenden, damit ich mir die einmal anschauen kann? Eine Antwort auf
den Susimail-Account ist wohl aus dem normalen Internet, weil anonym,
nicht möglich?

> Im Vergleich zu Tor ist I2P jedoch sehr langsam.

Kein Wunder - Die Kommunikation ist an beiden Enden verschlüsselt. Dazu
werden insgesamt vier Schichten zur Verschlüsselung je Paket verwendet.
Auch die Empfangspunkte sind wiederum durch Verschlüsselungsverfahren
geschützt (größtenteils besteht diese aus einem Paar öffentlicher
Schlüssel). Nun das kostet eben Rechenleistung. Dafür ist das I2P-Netz
wohl um einiges sicherer als das Tor-Netz.

--

Stefan Claas

unread,
Feb 6, 2017, 8:27:40 AM2/6/17
to
Am 06.02.2017 um 12:41 schrieb Gunter Gutzeit:

> Wie sind denn Deine Erfahrungen mit Pesteo oder ProtonMail? Was ist
> empfehlenswert und was nicht?

Nun, Posteo ist kostenpflichtig (1 Euro im Monat) und ich wollte auch
ein email Konto haben, welches man mit einem Client nutzen kann das aber
dann keine IP Adresse von mir in den Headern aufführt. Ansonsten kann
ich nicht soviel darüber sagen weil ich es nur gelegntlich nutze.

ProtonMail ist Web basiert und geht (noch) nicht mit einem email Client.
Ich habe dort damals ein Konto angelegt, weil es nicht in der EU sondern
in der Schweiz ist. Man kann sich dort anonym anmelden und es benutzt
automatisch PGP. Wenn man jemanden von dort aus eine verschlüsselte Mail
zu einem anderen Anbieter zukommen lässt, wird dieser benachrichtigt
(mit einem Link) und muss sich dann bei ProtonMail einloggen um den
Reply lesen zu können, was ich auch noch nicht gesehen habe und sehr gut
finde, da so der ProtonMail Nutzer weiss das sein Gegenüber sicherer ist
als mit einem gewöhnlichen email Konto. Man kann natürlich auch normal
senden und ich benutze mein eigenen PGP Key, falls nötig. ProtonMail ist
neuerdings auch via .onion URL im Tor Netzwerk erreichbar. Man muss dan
aber JavaScript einschalten.

Dann hat es auch noch Zwei Faktor Authentisierung. Was mir jedoch bei
ProtonMail momentan fehlt ist eine Plain ASCII (für den Message Body der
email) Option, so das ich outfiles von Remailer Clients da rein kopieren
kann.

ProtonMail ist wohl bei einigen großen Institution scheinbar nicht gern
gesehen, da es im letzen Jahr einen *riesigen* ddos Angriff auf die
Infrastruktur von ProtonMail gab.

>
> Ist es möglich mir einmal eine Susimail oder I2P-Bote-Mail als Testmail
> zu übersenden, damit ich mir die einmal anschauen kann? Eine Antwort auf
> den Susimail-Account ist wohl aus dem normalen Internet, weil anonym,
> nicht möglich?

Das können wir nachher gerne machen, da ich momentan noch auf Arbeit
bin. Mit I2P-Bote geht das nocht nicht, da die email nur in's I2P Netz
geht, mit susimail geht das jedoch und ich poste dann nachher (mit
deinem pub key verschlüsselt, den ich (glaube ich) auch habe) hier dann
meine susimail Adresse.

Grüße
Stefan

Stefan Claas

unread,
Feb 6, 2017, 8:45:53 AM2/6/17
to
Am 06.02.2017 um 14:33 schrieb Mathias Fuhrmann:
> Stefan Claas schrieb:
>
>> Dann hat es auch noch Zwei Faktor Authentisierung.
>
> Hast alles sehr gut beschrieben.
> Z.Z. wird normal mit einem Paßwort gearbeitet, man kann aber auch auf
> zwei umschalten.
> Woher ich das wohl weiß? ;-) Nein, nicht nur durch Lesen der
> Beschreibung.
>
Dann vermute ich mal du hast auch ... ;-)

Grüße
Stefan

Heiko Rost

unread,
Feb 6, 2017, 8:48:02 AM2/6/17
to
Gunter Gutzeit schrieb:

> Ist es möglich mir einmal eine Susimail oder I2P-Bote-Mail als Testmail
> zu übersenden, damit ich mir die einmal anschauen kann? Eine Antwort auf
> den Susimail-Account ist wohl aus dem normalen Internet, weil anonym,
> nicht möglich?

Susimail ist praktisch nur ein Webinterface, Du kannst das Mailsystem
auch mit einem normalen Mailprogramm per POP3 und SMTP (Hostname und
Ports sind auf der Loginseite von Susimail zu finden) benutzen. Du
solltest dann allerdings darauf achten, daß das Mailprogramm nicht
irgendwelche Header setzt, die eine De-Anonymisierung ermöglichen.

<http://hq.postman.i2p/?page_id=10>
<http://hq.postman.i2p/?page_id=11>

Mailaustausch mit dem "normalen" dem Internet ist auch möglich. Aus
Richtung Internet muß als Empfänger an an Stelle von exa...@mail.i2p
die Adresse exa...@i2pmail.org benutzt werden. Mail in Richtung
Internet sollte auch möglich sein, meine Testmail hat Susimail ohne
Fehlermeldung angenommen, am Ziel sind allerdings noch keine angekommen.

Wobei die Erklärung im u. g. Link IMHO etwas mißverständlich ist. So wie
ich es verstehe, benutzt Susimail bzw. der Mailreader immer localhost,
und die Verbindung wird dann von Deinem i2p-Klienten an den
eingestellten SMTP-Server (default smtp.postman.i2p) weitergeleitet.

<http://hq.postman.i2p/?page_id=12>

Zu i2p-Bote kann ich nichts sagen, damit habe ich mich nie beschäftigt.

Gruß Heiko
--
Der Mensch ist gut, nur die Nerven sind schlecht.
Mose Ya'aqob Ben-Gavriêl

Heiko Rost

unread,
Feb 6, 2017, 9:44:29 AM2/6/17
to
Heiko "Ingrid" Rost schrieb:

> Mail in Richtung
> Internet sollte auch möglich sein, meine Testmail hat Susimail ohne
> Fehlermeldung angenommen, am Ziel sind allerdings noch keine angekommen.

Beide Mails (Versand per Mailreader bzw. Susimail) sind bei GMX
angekommen, die andere Richtung funktioniert also auch.

Gruß Heiko
--
Mitunter sitzt die ganze Seele in eines Zahnes dunkler Höhle.
Wilhelm Busch

Jürgen Schmadlak

unread,
Feb 6, 2017, 11:40:06 AM2/6/17
to
Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:

>> Fühle dich hier übrigens wie in einem Blog: Wen das nicht interessiert, der
>> wird hoffentlich den Haken|shortcut für "ignore thread" finden. Oder so. ;-)
> Nur, ist de.test wirklich der richtige Ort dafür? Gäbe es unter
> Umständen eine bessere Newsgruppe?

Facebook? <g>

> Immerhin wird in de.test ein zivilisierter Umgangsstil gepflegt :-)

OK, doch nicht Facebook.

--
Was hätte mich denn in dieses öde Land locken können, als das
Verlangen hierzubleiben?

Peter Faust

unread,
Feb 6, 2017, 12:11:12 PM2/6/17
to
Stefan Claas wrote:

> Jürgen Schmadlak wrote:
>> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>>
>> > > Fühle dich hier übrigens wie in einem Blog: Wen das nicht interessiert, der
>> > > wird hoffentlich den Haken|shortcut für "ignore thread" finden. Oder so. ;-)
>> > Nur, ist de.test wirklich der richtige Ort dafür? Gäbe es unter
>> > Umständen eine bessere Newsgruppe?
>>
>> Facebook? <g>
>>
>> > Immerhin wird in de.test ein zivilisierter Umgangsstil gepflegt :-)
>>
>> OK, doch nicht Facebook.
>>
>
> Warum... in Facebook gibt es tausende von Gruppen bzw. Foren, zu jedem Themenbereich,
> in dem ein gepflegter Umgangston herrscht. Bei Bedarf können die Moderatoren
> dort auch einschreiten, falls man deren dortige Regeln missachtet.
>
> Problem dürfte nur sein das es vermutlich kaum Usenet Nutzer gibt die sich auch
> für Facebook interessieren. Eine de.test Stammtisch Gruppe, oder so ähnlich,
> wäre dort blitzschnell eingerichtet (geschlossene Gruppe oder öffentliche Gruppe).

Gute Idee: Wer nicht 100% Unicode senden kann, kommt nicht rein. :-D

👍 Das gefällt PFloodie und Millionen anderen Faceböcken und -böckinnen!

--
˙uǝʞuoʃd ʇɥɔıu ʌıʇıuıɟǝp ɥɔıɯ ǝʇʃʃos 'ʇɥɔns uǝzʇıdS uǝɥɔıʃƃǝnzuɐ
ʃʃǝnxǝs ɥɔıʃʇuǝƃǝʃǝƃ ʇıɯ ǝɹɐʇuǝɯɯo⋊ ǝpuǝɟǝıɹʇ uɥoH ɹoʌ ɹǝpo ǝɥɔsıʇʇǝods
'ǝɥɔsıuʎz 'ǝpuǝzʇǝʃɹǝʌ 'ǝɥɔıʃʇɥɔǝɐɹǝʌ 'ǝzʇıds 'ǝɟɹɐɥɔs 'ǝɥɔsıʇsɐʞɹɐs
'ǝʇuɐʞoɯ 'ǝɥɔsıuɥǝoɥ 'ǝɥɔsıɯǝɐɥ 'ǝʇɟɐɥsoq 'ǝƃıssıq 'ǝpuǝssıǝq ɹǝM

𝔓eter 𝔉aust (Kackvogel)

unread,
Feb 6, 2017, 12:28:50 PM2/6/17
to
Stefan Claas wrote:

> Jürgen Schmadlak wrote:
>> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>> > Immerhin wird in de.test ein zivilisierter Umgangsstil gepflegt :-)
>>
>> OK, doch nicht Facebook.
>>
>
> Warum... in Facebook gibt es tausende von Gruppen bzw. Foren, zu jedem Themenbereich,
> in dem ein gepflegter Umgangston herrscht. Bei Bedarf können die Moderatoren
> dort auch einschreiten, falls man deren dortige Regeln missachtet.
>
> Problem dürfte nur sein das es vermutlich kaum Usenet Nutzer gibt die sich auch
> für Facebook interessieren. Eine de.test Stammtisch Gruppe, oder so ähnlich,
> wäre dort blitzschnell eingerichtet (geschlossene Gruppe oder öffentliche Gruppe).

Geile Idee! Ich mache dann dort den Türsteher, ok?

Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich?
Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich?

<tsch🐦irp&aufgeregthüpf>

--
Kack🦅vogel rocks! https://www.youtube.com/watch?v=9tBOtSPrNik&html5=1 :-D

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 6, 2017, 4:00:19 PM2/6/17
to
schrieb am Mo 06.02.2017 18:28:17 +0100:

> Stefan Claas wrote:

>> Problem dürfte nur sein das es vermutlich kaum Usenet Nutzer gibt die sich auch
>> für Facebook interessieren. Eine de.test Stammtisch Gruppe, oder so ähnlich,
>> wäre dort blitzschnell eingerichtet (geschlossene Gruppe oder öffentliche Gruppe).

Das wäre dann wohl der absolute Niedergang des Usenet :-)

> Geile Idee! Ich mache dann dort den Türsteher, ok?
>
> Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich?
> Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich? Darf ich?
>
> <tsch🐦irp&aufgeregthüpf>

Du machst doch schon den Portier[1] in de.test.

----------------------------------------------------------------------

[1]

Portier [pɔrˈti̯eː] (österreichisch […ˈtiːɐ̯]) ist ein Beruf oder die
Bezeichnung einer berufsähnlichen Tätigkeit in einem Hotel oder
größeren Wohngebäude. Das Wort stammt aus dem Französischen und leitet
sich aus dem lateinischen Wort „Porta“ ab, welches „Tür“ bedeutet und
auf die Tätigkeit hinweist, die darin besteht auf Kommende und Gehende
zu achten, sie hinein- oder hinauszuleiten, und Auskünfte zu geben.
Veraltend steht die Bezeichnung auch für einen Hausmeister.

In Österreich ist der Begriff Portier des Weiteren ein Synonym für
Pförtner. In der Vergangenheit verbanden sich im österreichischen
Portier die Funktion des Pförtners und des Hausmeisters, indem es in
Wien seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts üblich war, dass die
Mieter eines Mehrfamilienhauses keinen Schlüssel für die Haustür
besaßen und daher nachts, wenn diese verschlossen war, den Hausmeister
herausklingeln mussten, damit er ihnen öffnete, wofür er ein Trinkgeld
erhielt. Dadurch konnte der Portier das Kommen und Gehen im Haus
kontrollieren; da er ähnlich dem französischen Concierge auch die Post
für die Mieter entgegennahm, verdächtige man ihn häufig der Überwachung
der Hausbewohner. Umgangssprachlich bezeichnet portierisch in Wien noch
heute eine aufgesetzte, übertriebene Höflichkeit hinter der sich ein
etwas zweifelhafter Charakter verbirgt...

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Portier

--
Gruß Gunter · PC: Intel Pentium Dual CPU E2220 @ 2.403GHz · 4GB RAM
OS: tahrpup 6.0.5 · WM: JWM vgit-976 · Desktop: ROX 2.11
Kernel: i686 Linux 4.0.4-tahr_PAE-32-pae
Learn more: https://de.wikipedia.org/wiki/Puppy_Linux

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 6, 2017, 4:00:28 PM2/6/17
to
Jürgen Schmadlak schrieb am Fr 03.02.2017 19:27:01 +0100:

> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>
>>> Nimm am besten einen anderen Bilderhoster.
>> Entschuldigung, aber die Seite fotos-hochladen, die ich sonst immer
>> genommen habe, scheint defekt zu sein.
>
> Siehste, und u.a. aus diesem Grund steht mein Server hier im
> Kämmerchen und über DynDNS kennt Gott und die Welt meine IP.

Grüß Gott - fotos-hochladen funktioniert wieder!

--
Gruß Gunter · PC: Intel Pentium Dual CPU E2220 @ 2.403GHz · 4GB RAM

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 6, 2017, 4:00:35 PM2/6/17
to
Stefan Claas schrieb am Mo 06.02.2017 16:16:06 +0100:

> Stefan Claas wrote:
>
>> Das können wir nachher gerne machen, da ich momentan noch auf Arbeit
>> bin. Mit I2P-Bote geht das nocht nicht, da die email nur in's I2P Netz
>> geht, mit susimail geht das jedoch und ich poste dann nachher (mit
>> deinem pub key verschlüsselt, den ich (glaube ich) auch habe) hier dann
>> meine susimail Adresse.

> O.k. habe gerade mit susimail eine email an deine Arcor Adresse gesendet.

Ok danke - ist hier angekommen :-)

| --- Anfang der PGP/Inline verschlüsselten Daten ---
| Hallo Gunter,
|
| wie gewünscht eine kleine Testmail.
|
| Viel Spaß bei weiteren Tests.
|
| Beste Grüße
| Stefan--- Ende der der PGP/Inline verschlüsselten Daten ---

Vielen Dank für Deine ausführlichen Erklärungen.

Wie lange bist Du schon im I2P-Netz unterwegs?

--
Gruß Gunter · PC: Intel Pentium Dual CPU E2220 @ 2.403GHz · 4GB RAM

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 6, 2017, 4:00:37 PM2/6/17
to
Heiko Rost schrieb am Mo 06.02.2017 14:47:58 +0100:

> Zu i2p-Bote kann ich nichts sagen, damit habe ich mich nie beschäftigt.

Wie lange bist Du schon im I2P-Netz unterwegs?

--
Gruß Gunter · PC: Intel Pentium Dual CPU E2220 @ 2.403GHz · 4GB RAM

Thomas Barghahn

unread,
Feb 6, 2017, 4:36:19 PM2/6/17
to
*Stefan Claas* meinte:
> Jürgen Schmadlak wrote:
>> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>>> Peter Faust schrieb am So 05.02.2017 16:05:00 +0100:

[Quote wissend korrigiert!]

>>>> Fühle dich hier übrigens wie in einem Blog: Wen das nicht interessiert, der
>>>> wird hoffentlich den Haken|shortcut für "ignore thread" finden. Oder so. ;-)

>>> Nur, ist de.test wirklich der richtige Ort dafür? Gäbe es unter
>>> Umständen eine bessere Newsgruppe?

>> Facebook? <g>

>>> Immerhin wird in de.test ein zivilisierter Umgangsstil gepflegt :-)

>> OK, doch nicht Facebook.

> Warum... in Facebook gibt es tausende von Gruppen bzw. Foren, zu jedem Themenbereich,
> in dem ein gepflegter Umgangston herrscht. Bei Bedarf können die Moderatoren
> dort auch einschreiten, falls man deren dortige Regeln missachtet.

Du hast den Sinn des UseNet *nie* verstanden!

> Problem dürfte nur sein das es vermutlich kaum Usenet Nutzer gibt die sich auch
> für Facebook interessieren. Eine de.test Stammtisch Gruppe, oder so ähnlich,
> wäre dort blitzschnell eingerichtet (geschlossene Gruppe oder öffentliche Gruppe).

Du hast das Arrangement der User des Usenet *im UseNet* nie verstanden!
Sorry!

Wer braucht eigentlich Facebook?

Freundliche Grüße
Thomas Barghahn
--
Operative Hektik ersetzt geistige Windstille
(Merksatz: Auch Panik laesst keine geistigen Flügel wachsen.)

Heiko Rost

unread,
Feb 6, 2017, 5:03:02 PM2/6/17
to
Gunter Gutzeit schrieb:

> Wie lange bist Du schon im I2P-Netz unterwegs?

Schwierige Frage, weil ich die Anonymisierungs-Netze nicht regelmäßig
benutze, sondern eher als "Mal anschauen, was möglich ist" ausprobiere.
Erste Begegnung mit der ganzen Thematik war AN.ON (der Vorgänger von
JonDo), das ist bestimmt schon 10-15 Jahre her. Später hatte ich auch
Freenet <https://freenetproject.org/> ausprobiert. Leider war das sehr
beliebte Message-Board-Programm frost anfällig für DoS-Attacken (da
reichte ein Perl-Einzeiler) und praktisch unbenutzbar geworden, die
damaligen Alternativen hielt ich für unbrauchbar. Derzeit beschäftige
ich mich mit i2p und Tor, aber eben nicht im täglichen Gebrauch.

Um auf das Thema Anonym im Internet einzugehen: Freenet und i2p sind
eher ein abgeschlossenes Darknet, für mich interessante Inhalte habe ich
nur sehr wenig gefunden. Bleiben für das Surfen noch JonDo und Tor
übrig.

Bei JonDo habe ich Bedenken, weil es nur einige wenige feste Mixe gibt.
Die könnten vom Prinzip her zu einer Überwachung/Protokollierung
gezwungen werden, bei AN.ON gab es einen entsprechenden Vorfall
(<https://heise.de/-83939>).

Wenn ich Annonym im Netz sein will, ist für mich Tor derzeit die erste
Wahl. Das hat allerdings als mögliches Problem, daß man nie weiß, was
der Exit-Node-Betreiber alles macht: Eine https-Verbindung sollte sicher
gegen Entschlüsselung sein. Andererseits sind im Tor-Browser dutzende
Zertifizierungsstellen hinterlegt, da kann theoretisch eine dabei sein,
die falsche Zertifikate ausstellt, mit denen der Exit-Node dann per
Man-in-the-Middle eine Entschlüsselung machen kann. Irgendwelche Seiten,
bei denen ich Benutzername und Kennwort eingeben muß, rufe ich deshalb
über Tor nur auf, wenn mich der Verlust von beidem nicht stört.

Jürgen Schmadlak

unread,
Feb 6, 2017, 5:08:02 PM2/6/17
to
Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:

>> Siehste, und u.a. aus diesem Grund steht mein Server hier im
>> Kämmerchen und über DynDNS kennt Gott und die Welt meine IP.
> Grüß Gott - fotos-hochladen funktioniert wieder!

<https://southcity.hopto.org/> hat noch nie nicht funktioniert :-)

--
Ob es Kontrollbehörden gibt? Es gibt nur Kontrollbehörden. Freilich
sie sind nicht dazu bestimmt, Fehler im groben Wortsinn herauszufinden,
denn Fehler kommen ja nicht vor, und selbst, wenn einmal ein Fehler
vorkommt, wer darf denn endgültig sagen, dass es ein Fehler ist.

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 6, 2017, 5:09:52 PM2/6/17
to
Stefan Claas schrieb am Mo 06.02.2017 22:42:58 +0100:

> An I2P interessieren mich eigentlich nur deren email
> Lösungen um Vergleiche mit anderen Lösungen zu haben.
>
> Ich möchte noch ein paar Sachen mit susimail probieren
> um dann zu entscheiden ob ich susimail weiterhin nutzen
> werde, oder Tor basierte email Angebote den Vorzug gebe.

| An Stelle des I2P-Routers kann auch TOR für den Abruf und das Versenden
| von Nachrichten via Susimail genutzt werden. Folgende Tor Hidden
| Services bieten ein SMTP-Gateway (Port: 7659) und POP3-Gateway (Port:
| 7660) für Susimail: a5ec6f6zcxtudtch.onion m6kd4q57fej6jnxn.onion Die
| Tor Hidden Service Adresse ist als SMTP- und POP3-Server im E-Mail
| Client an Stelle von localhost einzutragen. Außerdem ist der E-Mail
| Client so zu konfigurieren, dass er Tor als Proxy nutzt. (Anleitung für
| Mozilla Thunderbird). Wenn der E-Mail Client ständig mit dem Fehler
| "timeout" die Übertragung abbricht, hilft es, die Website des Tor
| Hidden Service erst im Browser aufzurufen.

Quelle: https://www.privacy-handbuch.de/handbuch_53.htm

--
Gruß Gunter · PC: Intel Pentium Dual CPU E2220 @ 2.403GHz · 4GB RAM

Jürgen Schmadlak

unread,
Feb 6, 2017, 5:30:30 PM2/6/17
to
Stefan Claas <stefan...@protonmail.ch> wrote:

> Man könnte doch Exit Nodes von den Zwiebelfreunden in sein .torrc eintragen.

Könnte man. Aber wer garantiert deren Integrität?

<https://heise.de/-3194740>

--
Beyond here lies nothin'
Nothin' but the moon and stars.

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 6, 2017, 5:33:26 PM2/6/17
to
Heiko Rost schrieb am Mo 06.02.2017 23:02:43 +0100:

> Schwierige Frage, weil ich die Anonymisierungs-Netze nicht regelmäßig
> benutze, sondern eher als "Mal anschauen, was möglich ist" ausprobiere.
> Erste Begegnung mit der ganzen Thematik war AN.ON (der Vorgänger von
> JonDo), das ist bestimmt schon 10-15 Jahre her. Später hatte ich auch
> Freenet <https://freenetproject.org/> ausprobiert. Leider war das sehr
> beliebte Message-Board-Programm frost anfällig für DoS-Attacken (da
> reichte ein Perl-Einzeiler) und praktisch unbenutzbar geworden, die
> damaligen Alternativen hielt ich für unbrauchbar. Derzeit beschäftige
> ich mich mit i2p und Tor, aber eben nicht im täglichen Gebrauch.

Ich mache das eigentlich auch vorrangig aus Interesse an der Sache. Bei
der Auseinandersetzung mit der Materie wird man auch nicht dümmer.
Schaden kann das nicht.

> Um auf das Thema Anonym im Internet einzugehen: Freenet und i2p sind
> eher ein abgeschlossenes Darknet, für mich interessante Inhalte habe ich
> nur sehr wenig gefunden. Bleiben für das Surfen noch JonDo und Tor
> übrig.
>
> Bei JonDo habe ich Bedenken, weil es nur einige wenige feste Mixe gibt.
> Die könnten vom Prinzip her zu einer Überwachung/Protokollierung
> gezwungen werden, bei AN.ON gab es einen entsprechenden Vorfall
> (<https://heise.de/-83939> ).

Bei JonDo weiß man aber wo und in welchen Ländern die Server stehen. Es
handelt sich um zertifizierte Betreiber, da weiß man mit wem es zu tun
hat. Bei Tor noch lange nicht. Da ich eh keine illegalen Sachen (hier
in Deutschland) machen werde, wäre eine auf Betreiben der
Staatsanwaltschaft richterlich angeordnete Überwachung für mich eh
irrelevant. Außerdem soll es von Deutschland aus noch nie
Überwachungsmaßnahem im Rahmen von Rechthilfeersuchen an ausländische
Staaten in Sachen Computer-Kriminaltät gegeben haben.

Bei Tor weiß man nie, wo und auf welchen 'zweifelhaften' Knoten
meine Daten ein-, durch- und ausgehen.

> Wenn ich Annonym im Netz sein will, ist für mich Tor derzeit die erste
> Wahl. Das hat allerdings als mögliches Problem, daß man nie weiß, was
> der Exit-Node-Betreiber alles macht: Eine https-Verbindung sollte sicher
> gegen Entschlüsselung sein. Andererseits sind im Tor-Browser dutzende
> Zertifizierungsstellen hinterlegt, da kann theoretisch eine dabei sein,
> die falsche Zertifikate ausstellt, mit denen der Exit-Node dann per
> Man-in-the-Middle eine Entschlüsselung machen kann. Irgendwelche Seiten,
> bei denen ich Benutzername und Kennwort eingeben muß, rufe ich deshalb
> über Tor nur auf, wenn mich der Verlust von beidem nicht stört.

Eine https-Verbindung sollte eigentlich sicher sein, stimmt.

--
Gruß Gunter · PC: Intel Pentium Dual CPU E2220 @ 2.403GHz · 4GB RAM

Heiko Rost

unread,
Feb 6, 2017, 5:33:52 PM2/6/17
to
Stefan Claas schrieb:

> Man könnte doch Exit Nodes von Zwiebelfreunden in sein .torrc eintragen.

Das halte ich für sinnlos, für mich ist grundsätzlich jeder gleich
vertrauenswürdig oder verdächtig. Auch ein guter Freund könnte V-Mann
oder Blackhat sein.

Thomas Barghahn

unread,
Feb 6, 2017, 5:42:19 PM2/6/17
to
*Stefan Claas* meinte:
> Thomas Barghahn wrote:
>> *Stefan Claas* meinte:

[...]

>>> Warum... in Facebook gibt es tausende von Gruppen bzw. Foren, zu jedem Themenbereich,
>>> in dem ein gepflegter Umgangston herrscht. Bei Bedarf können die Moderatoren
>>> dort auch einschreiten, falls man deren dortige Regeln missachtet.

>> Du hast den Sinn des UseNet *nie* verstanden!

>>> Problem dürfte nur sein das es vermutlich kaum Usenet Nutzer gibt die sich auch
>>> für Facebook interessieren. Eine de.test Stammtisch Gruppe, oder so ähnlich,
>>> wäre dort blitzschnell eingerichtet (geschlossene Gruppe oder öffentliche Gruppe).

>> Du hast das Arrangement der User des Usenet *im UseNet* nie verstanden!
>> Sorry!

> Wenn du meinst!

Nun - ich lese, was du schreibst(!) ...

> Vermutlich hast du meine Anwort nicht richtig interpretiert. :-)

... sehr genau!

>> Wer braucht eigentlich Facebook?

> Menschen die sich untereinander austauschen wollen, oder sich in
> interessanten Foren (dem Hobby entsprechend) informieren wollen
> und dort auch Nutzern ggf. helfen wollen.

Das trifft auch für das UseNet zu, wenn wir mal von den Foren absehen.
Die Foren im WWW sind ein *absolut billiger Abklatsch* des UseNet!

> P.S. Ich sehe Facebook und Co. als Ergänzung zu anderen Angeboten,
> wie Usenet und WWW Foren usw. an.

Ich schrieb ja schon, dass du das UseNet nicht verstanden hast. :-)

Heiko Rost

unread,
Feb 6, 2017, 6:01:29 PM2/6/17
to
Gunter Gutzeit schrieb:

> Bei JonDo weiß man aber wo und in welchen Ländern die Server stehen. Es
> handelt sich um zertifizierte Betreiber, da weiß man mit wem es zu tun
> hat. Bei Tor noch lange nicht.

So eine Zertifizierungsstelle kann viel schreiben, nachprüfen kann ich
das genau so wenig wie die Ehrlichkeit eines Tor-Exit-Nodes. Deshalb ist
mir der Tor-Browser lieber, da kann ich schnell auf eine andere,
zufällig ausgewählten Route wechseln.

> Da ich eh keine illegalen Sachen (hier
> in Deutschland) machen werde, wäre eine auf Betreiben der
> Staatsanwaltschaft richterlich angeordnete Überwachung für mich eh
> irrelevant.

Für mich ist bei Anonymisierung die Frage, ob und falls ja, wie einfach
oder schwierig eine Überwachung möglich ist. Und da ist mir die relativ
große Menge an Nodes in Tornetzwerk lieber als die wenigen bei JonDo.

Gruß Heiko
--
Eine Frau ist ein Engel mit zehn, eine Heilige mit fünfzehn, ein Teufel mit
vierzig und eine Hexe mit achtzig.
Sprichwort

Peter Faust

unread,
Feb 6, 2017, 6:40:04 PM2/6/17
to
Stefan Claas wrote:

> Thomas Barghahn wrote:
>> *Stefan Claas* meinte:
>> > Problem dürfte nur sein das es vermutlich kaum Usenet Nutzer gibt die sich auch
>> > für Facebook interessieren. Eine de.test Stammtisch Gruppe, oder so ähnlich,
>> > wäre dort blitzschnell eingerichtet (geschlossene Gruppe oder öffentliche Gruppe).
>>
>> Du hast das Arrangement der User des Usenet *im UseNet* nie verstanden!
>> Sorry!
>
> Wenn du meinst!
>
> Vermutlich hast du meine Anwort nicht richtig interpretiert. :-)

Mein kostenloser Tipp des Tages: Locker bleiben und den Schritt lüften.
;-)

>> Wer braucht eigentlich Facebook?
>
> Menschen die sich untereinander austauschen wollen, oder sich in
> interessanten Foren (dem Hobby entsprechend) informieren wollen
> und dort auch Nutzern ggf. helfen wollen.

Nur mal so am Rande angemerkt, weil usenet-abc.de eigentlich ganz gut
für Informationen ist:

Die Vorteile von Webforen und Facebook sind gleichzeitig auch Nachteile.
Im/für Usenet gilt das umgekehrt ...

Will heißen:
Webforum macht wegen nicht bezahlter Rechnung ode keine Lust mehr dicht,
dann ist alles angehäufte Wissen ist weg. Eliminiert.
Usenetserver mach aus den selben Gründen dicht (zuletzt Arcor, Netcologne,
Visyn.net) -> sucht man sich nen anderen Newsserver, macht nahtlos weiter.

Auch willkürlich gelöschte Beiträge gibt es im Usenet nicht. Es besteht
noch nicht mal die Gefahr dass im usenet etwas gelöscht wird.

> P.S. Ich sehe Facebook und Co. als Ergänzung zu anderen Angeboten,
> wie Usenet und WWW Foren usw. an.

Die eigentliche Problematik ist die Faulheit der Nutzer: Niemand will
sich einen NUA/MUA einrichten: Alles geht einfach über Webseiten.

Diese Faulheit wird sich irgendwann rächen: So wie es nämlich in der
Vergangenheit bei Ausfällen von Facebook|Twitter massenhaft angedrohte
Suizide und Therapiestunden gab.

Ein Leben ohne Internet (Nicht Usenet!) können sich heutigee Nutzer kaum
vorstellen.

Für Nischenthemen mag es keine passende Usenetgruppe geben. Aber allgemein
kann alles nachhaltiger im Usenet diskutiert werden.

Und bei der passenden Fragestellung verlinkt Google ca. 50% auf/ins Usenet.

Warum ist das wohl so?

Nun, mMn hat Usenet immer noch Bedeutung. Und Usenet wird seine Bedeutung
auch niemals verlieren. Es liegt an den jetzigen Nutzern des Usenet auch
nachfolgenden Generationen Usenet zu erklären und auf die Unterschiede
hinzuweisen. Generell sagen "Facebook ist scheiße! Usenet ist geil!" ist
falsch, weil es nur die halbe Wahrheit ist.

--
ꜟpuǝɹɹıʍɹǝʌ ɹnu ɥɔnɐ ɹǝpo ʇǝpʃıqǝƃuıǝ - uıq ɥɔı ǝıʍ uıq ɥɔI

Stefan Claas

unread,
Feb 7, 2017, 4:09:02 AM2/7/17
to
Am 06.02.2017 um 23:42 schrieb Thomas Barghahn:

>> P.S. Ich sehe Facebook und Co. als Ergänzung zu anderen Angeboten,
>> wie Usenet und WWW Foren usw. an.
>
> Ich schrieb ja schon, dass du das UseNet nicht verstanden hast. :-)
>

Kleine Info für dich. Gehe doch mal nach comp.security.pgp und
Suche nach der Message ID: <8347247...@uunet.uu.net>

Da findest du mein Name in der Wählerliste. Also ein wenig muss ich wohl
doch verstanden haben. :-) Ältere Postings findest du vermutlich
nicht von mir, da sie bei Google nicht gespeichert sind.

Grüße
Stefan

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 7, 2017, 4:18:51 AM2/7/17
to
Heiko Rost schrieb am Di 07.02.2017 00:01:26 +0100:

> Gunter Gutzeit schrieb:
>
>> Bei JonDo weiß man aber wo und in welchen Ländern die Server stehen. Es
>> handelt sich um zertifizierte Betreiber, da weiß man mit wem es zu tun
>> hat. Bei Tor noch lange nicht.
>
> So eine Zertifizierungsstelle kann viel schreiben, nachprüfen kann ich
> das genau so wenig wie die Ehrlichkeit eines Tor-Exit-Nodes. Deshalb ist
> mir der Tor-Browser lieber, da kann ich schnell auf eine andere,
> zufällig ausgewählten Route wechseln.

Bevor Du wechselst, sind aber bereits Daten geflossen und wer
garantiert Dir, dass eine andere, neue z u f ä l l i g ausgewählte
Route, Deine Datenströme über bessere und vertrauenswürdigere Konten
leitet. Jeder auf der ganzen Welt, dessen Absichten gut oder schlecht
sein mögen, kann (und hat bereits für seine Zwecke) solche Konten
eingerichtet.

>> Da ich eh keine illegalen Sachen (hier
>> in Deutschland) machen werde, wäre eine auf Betreiben der
>> Staatsanwaltschaft richterlich angeordnete Überwachung für mich eh
>> irrelevant.
>
> Für mich ist bei Anonymisierung die Frage, ob und falls ja, wie einfach
> oder schwierig eine Überwachung möglich ist. Und da ist mir die relativ
> große Menge an Nodes in Tornetzwerk lieber als die wenigen bei JonDo.

Solange die Bundesrepublik Deutschland ein Rechtsstaat ist, sehe ich
das anders. Aber wenn Du willst, ist eine Verfassung für deren
Grundsätze in der Geschichte viel Blut vergossen wurde, natürlich
auch nur ein Stück Papier, dass jeder zerreißen und nach belieben mit
Füßen treten kann.

Technisch ist eine Überwachung niemals unmöglich. Und es ist immer die
Frage mit welch großem (finanziellen) Aufwand jemand an die Sache
herangeht. Das Netz ist aber bereits ein internationaler Schauplatz
vieler (unerklärter) Kriege zwischen sehr mächtigen Parteien.

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 7, 2017, 4:18:58 AM2/7/17
to
Peter Faust schrieb am Di 07.02.2017 00:39:12 +0100:

> Die eigentliche Problematik ist die Faulheit der Nutzer: Niemand will
> sich einen NUA/MUA einrichten: Alles geht einfach über Webseiten.
>
> Diese Faulheit wird sich irgendwann rächen: So wie es nämlich in der
> Vergangenheit bei Ausfällen von Facebook|Twitter massenhaft angedrohte
> Suizide und Therapiestunden gab.

Die Faulheit rächt sich schon. Die meisten Google- und Facebook-Nutzer
zahlen bereits den Preis, ihrer gestohlenen Privatsphäre. Google- und
Facebook machen gute Geschäfte damit, und die meisten Nutzer machen
sich einfach keine Gedanken.

Das Usenet ist aber nonprofit aus einer alten Zeit, älter als das
Internet, nicht unbedingt ein rechtsfreier Raum, aber ohne eine
Aufsicht oder Zensur. Nutzen wir die Freiheit, die wir haben.

Menschen, die diese Freiheit in anderen Teilen der Welt nicht haben,
denen bleibt nur das Darknet.

> Ein Leben ohne Internet (Nicht Usenet!) können sich heutigee Nutzer kaum
> vorstellen.
>
> Für Nischenthemen mag es keine passende Usenetgruppe geben. Aber allgemein
> kann alles nachhaltiger im Usenet diskutiert werden.

Solange man die Themen, die bewegen frei diskutieren kann, ist ja alles
in Ordnung. Was nicht bedeutet, dass es vielleicht bei den
überkommenen Usenet-Strukturen keinen Reform- oder Anpassungsbedarf
geben dürfte.

> Und bei der passenden Fragestellung verlinkt Google ca. 50% auf/ins Usenet.
>
> Warum ist das wohl so?
>
> Nun, mMn hat Usenet immer noch Bedeutung. Und Usenet wird seine Bedeutung
> auch niemals verlieren. Es liegt an den jetzigen Nutzern des Usenet auch
> nachfolgenden Generationen Usenet zu erklären [...]

Deshalb sind ja bestimmte, ehrenamtliche, uneigennützige Türsteher und
Erklärbären des Usenet, die Stellung beziehen und Farbe bekennen so
wichtig!

Wenn jemand den Mut hat mit seiner ganzen Persönlichkeit, ungekünzelt
und authentisch für etwas voll und ganz einzustehen, verdient das unser
aller Respekt; so jemand kann auch eine gut gemeinte Ironie verkraften.

Stefan Claas

unread,
Feb 7, 2017, 4:21:28 AM2/7/17
to
Am 06.02.2017 um 23:42 schrieb Thomas Barghahn:

>> P.S. Ich sehe Facebook und Co. als Ergänzung zu anderen Angeboten,
>> wie Usenet und WWW Foren usw. an.
>
> Ich schrieb ja schon, dass du das UseNet nicht verstanden hast. :-)
>

Kleine Info für dich. Gehe doch mal nach alt.security.pgp und

Stefan Claas

unread,
Feb 7, 2017, 4:27:15 AM2/7/17
to
Am 06.02.2017 um 23:42 schrieb Thomas Barghahn:

>> P.S. Ich sehe Facebook und Co. als Ergänzung zu anderen Angeboten,
>> wie Usenet und WWW Foren usw. an.
>
> Ich schrieb ja schon, dass du das UseNet nicht verstanden hast. :-)
>

Kleine Info für dich. Gehe doch mal nach alt.security.pgp und
Suche nach der Message ID: <8347247...@uunet.uu.net>
Nachricht mit dem Subject: RESULT:
comp.security.pgp.{announce,tech,discuss,resources} passes

Stefan Claas

unread,
Feb 7, 2017, 5:01:22 AM2/7/17
to
Am 07.02.2017 um 10:43 schrieb Mathias Fuhrmann:
> Stefan Claas schrieb:
>
>> Da findest du mein Name in der Wählerliste. Also ein wenig muss ich wohl
>> doch verstanden haben. :-) Ältere Postings findest du vermutlich
>> nicht von mir, da sie bei Google nicht gespeichert sind.
>
> Sehr schön, also bist du auch schon ein 'alter Knochen'. ;-)
> Ich nutze Usenet seit ca. 1996 als 'Normal-User' und kenne da nicht
> *alles*, nur was für mich logisch und technisch wichtig ist.
>
Ja, bin auch ein alter Knochen... ;-) Meine ersten Usenet Erfahrungen
sammelte ich 1985 via RMI Net Aachen (über Datex-P Verbindungen) mit dem
rn Newsreader uns später dann mit NN. Partizipert aber erst Mitte der
90'er in Englischen News Groups, auch als Normal-User.

Grüße
Stefan

Peter Faust

unread,
Feb 7, 2017, 5:24:58 AM2/7/17
to
Simmer hier eigentlich in de.soc.senioren oder wie jetzt? ;-)

BTW: 1985 - da war ich noch nicht mal mit der Schule fertig ...

Nochn BTW: Erzählt ihr alten Säcke aber ruhig weiter von früher:
Umso jünger fühle ich mich. Hahaha! :-D

Abpu 6627 Gntr ovf vpu raqyvpu tnnnam ivry Mrvg mhz Grfgra unor!

<seufz>

--
˙uıǝɹ ʇɥɔıu ʇsqʃǝs ʇʃʃǝɐɟ 'ʇqǝɐɹƃ ǝqnɹ⅁ ǝuıǝ uǝɹǝpuɐ ɹǝM

Heiko Rost

unread,
Feb 7, 2017, 5:46:21 AM2/7/17
to
Gunter Gutzeit schrieb:

> Heiko Rost schrieb am Di 07.02.2017 00:01:26 +0100:
>
>> So eine Zertifizierungsstelle kann viel schreiben, nachprüfen kann ich
>> das genau so wenig wie die Ehrlichkeit eines Tor-Exit-Nodes. Deshalb ist
>> mir der Tor-Browser lieber, da kann ich schnell auf eine andere,
>> zufällig ausgewählten Route wechseln.
>
> Bevor Du wechselst, sind aber bereits Daten geflossen und wer
> garantiert Dir, dass eine andere, neue z u f ä l l i g ausgewählte
> Route, Deine Datenströme über bessere und vertrauenswürdigere Konten
> leitet. Jeder auf der ganzen Welt, dessen Absichten gut oder schlecht
> sein mögen, kann (und hat bereits für seine Zwecke) solche Konten
> eingerichtet.

Niemand garantiert mir das. Ich bin nur nicht der Meinung, daß jemand
durch "Ich bin zertifiziert" vertrauenswürdiger wird.

>> Für mich ist bei Anonymisierung die Frage, ob und falls ja, wie einfach
>> oder schwierig eine Überwachung möglich ist. Und da ist mir die relativ
>> große Menge an Nodes in Tornetzwerk lieber als die wenigen bei JonDo.

> Solange die Bundesrepublik Deutschland ein Rechtsstaat ist, sehe ich
> das anders.

Es geht mir nicht primär um die BRD, wir leben in einer relativ bequemen
Situation und können die Vor- und Nachteile mehr von der theoretischen
Seite betrachten. In anderen Ländern können die Konsequenzen sehr
unangenehm sein, wenn man die Risiko falsch einschätzt.

> Aber wenn Du willst, ist eine Verfassung für deren Grundsätze in der
> Geschichte viel Blut vergossen wurde, natürlich auch nur ein Stück
> Papier, dass jeder zerreißen und nach belieben mit Füßen treten kann.

Für viele gesellschaftlichen Veränderungen ist in der Vergangenheit Blut
geflossen. Und später floß Blut, um diese Veränderung wieder durch etwas
anderes abzulösen. Was davon als gut oder schlecht einzustufen ist,
sieht man im Nachhinein. Und dann ist diese Einstufung natürlich nur
subjektiv.

Auch Verfassungen kann man ändern, sie spiegeln nur die Ansichten wider,
die deren Initiatoren hatten. Wenn die Kräfte, die andere Ansichten
haben, groß genug ist, gibt es etwas Neues, entweder schrittweise und
eher friedlich oder gewaltsam als harter Schnitt.

Gruß Heiko
--
Es gibt ein Auge der Seele, mit ihm allein kann man die Wahrheit sehen.
Platon

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 7, 2017, 5:48:37 AM2/7/17
to
Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am So 05.02.2017 15:56:58 +0100:

> Bisher funktioniert noch alles. Eine wahre Freude zu erleben, will
> schnell der Links2 mit einem zugeschalteten JonDo durchs Netz surft.
>
> Oh der Links2 ist wirklich klasse, da sind noch ein paar Einstellungen,
> die ich demnächst unbedingt noch ausprobieren muss - u.a. so Sachen, wie
> das Faken von Headern u.s.w.

Ich habe das jetzt einmal mit dem Faken von Browser-Headern auf
neutralen, weder von JonDo noch von Tor betriebenen Seiten,
durchgetestet:

- Sowohl Links2 als auch Dillo sind technisch in der Lage die Browser-
Bezeichnung im Header z.B. als Firefox zu faken. Dieses Feature ist
äußerst sinnvoll, um auch bei verschleiterter IP-Addresse das
Erstellen von Nutzungsprofilen anhand der exotischen und deshalb
verräterischen Browser-Header-Identifikation 'Dillo' oder 'Links2',
die wohl äußerst selten genutzt werden, zu erschweren.
- Links2 kann aber noch weitaus mehr Sachen (per Kommandozeile) faken.
- Das Fake-Feature (Firefox) funktioniert, sowohl mit Links2 als auch
mit Dillo. Bei Links2 bewirkt dies auch einen Fake der
Ländereinstellung nach englisch, während Dillo die
Ländereinstellung deutsch unangetastet lässt.

Ich betrachte die Möglichkeiten dieser Fakes als Akt der
informationellen Selbstverteidigung!

- Auch ohne in Browsern gesetzten Firefox-Fakes führt sowohl JonDo
als auch Tor (ohne weiteres Zutun) selbständig neben der
IP-Verschleierung auch zusätzlich einen Header-Fake zu Firefox und
der Ländereinstellungen nach englisch durch !!!
- Der MegaGer-Proxy dagegen macht neben der IP-Verschleierung (und
der Deaktivierung aller Skript-Funktionen) keinen selbständigen
Header-Fake oder keinen selbständigen Fake der
Ländereinstellung. Hier muss man also also zwingend in den
Browser-Einstellungen faken.

Ich habe die Konsequenzen aus diesen Testergebnissen jetzt erst
einmal in meine Debian-Linuxe, mein Manjaro und meine Puppy-Linuxe
eingepflegt. Allein die Vermeidung von Google als Suchmaschine ist
mir schon viel Wert.

> Auch der Zugang in die Dark-Netze funktioniert noch im Testing-Zweig. Da
> gibt es aber in der nächsten Zeit noch Einiges an meinem Testing-Debian
> herumzuschrauben, bis das dann alles richtig läuft.

Bevor ich in die Dark-Netz-Welt richtig einsteige, gucke ich mir
aber noch einige graphische Browser-Alternativen an.

Stefan Claas

unread,
Feb 7, 2017, 5:56:33 AM2/7/17
to
Am 07.02.2017 um 11:23 schrieb Peter Faust:

> Simmer hier eigentlich in de.soc.senioren oder wie jetzt? ;-)
>
> BTW: 1985 - da war ich noch nicht mal mit der Schule fertig ...
>
> Nochn BTW: Erzählt ihr alten Säcke aber ruhig weiter von früher:
> Umso jünger fühle ich mich. Hahaha! :-D
>
O.k. Stichwort: Atari 800XL (Bildschirmauflösung 40 Zeichen pro Zeile)
mit Tandy Akustik Modem, 300 bits pro Sekunde. Mailbox Nutzung. :-D

Grüße
Stefan



Heiko Rost

unread,
Feb 7, 2017, 6:24:43 AM2/7/17
to
Stefan Claas schrieb:

> O.k. Stichwort: Atari 800XL (Bildschirmauflösung 40 Zeichen pro Zeile)

Der hatte aber schon Vollgrafik (also das, was man damals darunter
verstand). Und die Möglichkeit, die Anzeige hardwaremäßig in Text- und
Grafikbereich aufzuteilen, ist aus Sicht der Geschwindikeit nicht die
schlechteste Idee gewesen. Dafür war das Atari-Basic schrecklich im
Vergleich zum ZX81.

> mit Tandy Akustik Modem, 300 bits pro Sekunde. Mailbox Nutzung. :-D

Ich hatte zu Hause noch Lochstreifen im Einsatz:

<http://deerbe.com/unt/6897-12___017___32___9_ddr_baukasten_vero_construc_600_bausatz_lochstreifengert.html>

Gruß Heiko
--
Faule Engel taugen weniger als fleißige Teufel.
Emil Gött

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 7, 2017, 6:32:09 AM2/7/17
to
Heiko Rost schrieb am Di 07.02.2017 11:46:08 +0100:

> Für viele gesellschaftlichen Veränderungen ist in der Vergangenheit Blut
> geflossen. Und später floß Blut, um diese Veränderung wieder durch etwas
> anderes abzulösen. Was davon als gut oder schlecht einzustufen ist,
> sieht man im Nachhinein. Und dann ist diese Einstufung natürlich nur
> subjektiv.

Gut und böse sind immer subjektive Kategorien. Solange es nur die
anderen persönlich betrifft, lässt sich trefflich und komfortabel
theoretisch darüber streiten.

Eine relativistische Geringschätzung des erreichten zivilisatorischen
Fortschritts nenne ich allerdings verantwortungslos.

> Auch Verfassungen kann man ändern, sie spiegeln nur die Ansichten wider,
> die deren Initiatoren hatten. Wenn die Kräfte, die andere Ansichten
> haben, groß genug ist, gibt es etwas Neues, entweder schrittweise und
> eher friedlich oder gewaltsam als harter Schnitt.

Mal sehen, was die aus den Grundsätzen und Werten der amerikanischen
Verfassung demnächst wird. Ja, das wird uns auch betreffen.

Michael Bäuerle

unread,
Feb 7, 2017, 6:53:50 AM2/7/17
to
Gunter Gutzeit wrote:
>
> [...]
> - Das Fake-Feature (Firefox) funktioniert, sowohl mit Links2 als auch
> mit Dillo. Bei Links2 bewirkt dies auch einen Fake der
> Ländereinstellung nach englisch, während Dillo die
> Ländereinstellung deutsch unangetastet lässt.
>
> Ich betrachte die Möglichkeiten dieser Fakes als Akt der
> informationellen Selbstverteidigung!

Ich bezweifle, dass das für diesen Zweck viel bringt (genau wie bei
einem NUA, der mit gefakten Headern trotzdem genug Eigenheiten preisgibt
um ihn von anderen unterscheiden zu können). Schon allein deaktiviertes
JavaScript hebt dich aus der Masse von Millionen Nutzern heraus, würdest
du es dagegen aktiv lassen, öffnet es die Tür um anderweitig heraus-
zufinden wer du bist. Bei jeder HTTPS-Verbindung gibst du Preis (u.a.
über die Liste der Ciphersuites die du anbietest), dass du bei Dillo
z.B. OpenSSL bzw. mbedTLS verwendest und nicht NSS (wie du mit dem
gefakten User-Agent vorzutäuschen versuchst). Ein angeblicher Firefox
der sich nicht verhält wie ein Firefox ist wiederum ein Merkmal das dich
aus Millionen "normaler" User heraushebt.
Ggf. verrätst du auch deinem DNS-Server, wohin du möchtest - noch bevor
du überhaupt eine verschlüsselte Verbindung aufbaust (mit 8.8.8.8 weiß
dann z.B. Google Bescheid).
Und wie üblich verraten vermutlich am Ende die Metadaten am meisten über
dich. Wann rufst du welche Seiten auf, wie oft, in welcher Reihenfolge,
wie lange bleibst du dort, etc.
Mobil enthalten die Metadaten auch noch deinen Aufenthaltsort, also
von wo aus du was tust.

Verloren hast du da am Ende immer, dieses Spiel kann man nicht ge-
winnen solange der Akku im Handy und das Netzwerkkabel im Internet-
Router steckt.
--
Schau in den Header dieses Artikels und du weißt z.B., dass ich ihn mit
flnews gepostet habe, auch wenn das nicht explizit drinsteht.

Heiko Rost

unread,
Feb 7, 2017, 7:11:24 AM2/7/17
to
Gunter Gutzeit schrieb:

> Heiko Rost schrieb am Di 07.02.2017 11:46:08 +0100:
>
>> Für viele gesellschaftlichen Veränderungen ist in der Vergangenheit Blut
>> geflossen. Und später floß Blut, um diese Veränderung wieder durch etwas
>> anderes abzulösen. Was davon als gut oder schlecht einzustufen ist,
>> sieht man im Nachhinein. Und dann ist diese Einstufung natürlich nur
>> subjektiv.
>
> Gut und böse sind immer subjektive Kategorien. Solange es nur die
> anderen persönlich betrifft, lässt sich trefflich und komfortabel
> theoretisch darüber streiten.

In der Art schrieb ich es auch:

| Es geht mir nicht primär um die BRD, wir leben in einer relativ bequemen
| Situation und können die Vor- und Nachteile mehr von der theoretischen
| Seite betrachten.

> Eine relativistische Geringschätzung des erreichten zivilisatorischen
> Fortschritts nenne ich allerdings verantwortungslos.

Das ist für mich keine Geringschätzung, sondern eine Frage des
Blickwinkels: Wenn ich Dinge aus der Sicht der vielleicht 100 Jahre
eines Menschenlebens betrachte, sind die Veränderungen enorm und
teilweise gegen starke Widerstände erkämpft. Aus Sicht der
Meschheitsgeschichte sind das nur Schritte, die mal in die eine und dann
in die andere Richtung gehen.

Stefan Claas

unread,
Feb 7, 2017, 7:14:36 AM2/7/17
to
Am 07.02.2017 um 12:24 schrieb Heiko Rost:
> Stefan Claas schrieb:
>> mit Tandy Akustik Modem, 300 bits pro Sekunde. Mailbox Nutzung. :-D
>
> Ich hatte zu Hause noch Lochstreifen im Einsatz:
>
> <http://deerbe.com/unt/6897-12___017___32___9_ddr_baukasten_vero_construc_600_bausatz_lochstreifengert.html>
>

Na das ist ja auch ziemlich cool! :-)

Grüße
Stefan


Gunter Gutzeit

unread,
Feb 7, 2017, 8:47:15 AM2/7/17
to
Michael Bäuerle schrieb am Di 07.02.2017 12:52:33 +0100:

> Gunter Gutzeit wrote:

>> Ich betrachte die Möglichkeiten dieser Fakes als Akt der
>> informationellen Selbstverteidigung!

> Verloren hast du da am Ende immer, dieses Spiel kann man nicht ge-
> winnen solange der Akku im Handy und das Netzwerkkabel im Internet-
> Router steckt.

Ja, Du hast Recht und als einzelner, technischer Laie kann ich in diesem
ungleichen Spiel eh nicht gewinnen.

Aber die Auseinandersetzung mit dem Problem und das Reden und Schreiben
darüber schärft doch etwas das grundsätzliche Problembewusstsein. Immer
nur die Augen verschließen und schweigen, hilft nur jenen, die aus den
jetzigen Strukturen ihren Nutzen ziehen.

Und wenn ich nur Google und Facebook zu Gunsten anonymer Dienste
möglichst vermeide, ist damit ja auch schon etwas gewonnen.

Michael Bäuerle

unread,
Feb 7, 2017, 10:28:34 AM2/7/17
to
Gunter Gutzeit wrote:
> Michael Bäuerle schrieb am Di 07.02.2017 12:52:33 +0100:
> > Gunter Gutzeit wrote:
> > >
> > > Ich betrachte die Möglichkeiten dieser Fakes als Akt der
> > > informationellen Selbstverteidigung!
> >
> > [...]
> > Verloren hast du da am Ende immer, dieses Spiel kann man nicht ge-
> > winnen solange der Akku im Handy und das Netzwerkkabel im Internet-
> > Router steckt.
>
> Ja, Du hast Recht und als einzelner, technischer Laie kann ich in diesem
> ungleichen Spiel eh nicht gewinnen.
>
> Aber die Auseinandersetzung mit dem Problem und das Reden und Schreiben
> darüber schärft doch etwas das grundsätzliche Problembewusstsein. Immer
> nur die Augen verschließen und schweigen, hilft nur jenen, die aus den
> jetzigen Strukturen ihren Nutzen ziehen.

So ist es. Ich wollte jetzt auch nicht Resignation als sinnvolle
Alternative unterstellen.

> Und wenn ich nur Google und Facebook zu Gunsten anonymer Dienste
> möglichst vermeide, ist damit ja auch schon etwas gewonnen.

Ja, und auch den User-Agent zu faken kann selbstverständlich nützlich
sein: Wenn z.B. irgendeine Webseite gar keinen sinnvollen Content mehr
ausliefert, sobald man sie mit einem "nicht unterstützten Browser" be-
sucht.

Aber man sollte sich keine Illusionen machen:
Dass nur die anderen Leute Daten produzieren reicht bereits aus. Denn
auch alles was du *nicht* tust, macht dich ggf. verdächtig – du ver-
stehst was ich meine: Kein Schaf der Herde.

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 8, 2017, 2:22:36 PM2/8/17
to
Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Di 07.02.2017 11:48:36 +0100:

> Bevor ich in die Dark-Netz-Welt richtig einsteige, gucke ich mir
> aber noch einige graphische Browser-Alternativen an.


Testweise Installation weiterer Browser unter Debian:
====================================================

Die Auswahl ist aber (im Vergleich zu Manjaro) nicht besonders groß.
Ich hoffe, dieser Umstand dient wenigstens der Stabilität des Systems.

Netsurf
Konqueror
Epiphany
Tor-Browser (von der Tor-Webseite)


Test-Ergebnisse:
===============

Nur der Firefox und der Konqueror lassen sich richtig für das I2P-Netz
nutzen. Mit Dillo, Links2 und Netsurf ist zwar auch ein Zugang möglich,
Dillo und Netsurf haben aber Probleme, bestimmte Seiten funktionsgerecht
darzustellen. Links2 kann sich nicht richtig mit der I2P-Routerkonsole
verbinden, sondern nur direkt gewisse I2P-Adressen aufrufen, was aber
als unsicher allgemein nicht empfohlen wird.

Die Installation des Tor-Browsers direkt von der Tor-Webseite hat
funktioniert. Die Installation aus den Debian-Paketquellen dagegen
nicht.


Fragen an die Experten, ohne dies vorher recherchiert zu haben:
==============================================================

Was spricht eigentlich dagegen, nur noch über den Tor-Browser im
normalen Internet zu surfen? Macht das jemand?

Was spricht eigentlich dagegen, sich vertrauenswürdige Exit-Nodes zu
suchen und seinen (Tor-Browser bzw. Tor-Links2) entsprechend zu
konfigurieren? Ich habe das bisher zwar noch nicht versucht, aber es
müsste technisch machbar sein. Macht das jemand?

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 8, 2017, 3:09:47 PM2/8/17
to
Stefan Claas schrieb am Mi 08.02.2017 20:51:08 +0100:

> Gunter Gutzeit wrote:

>> Was spricht eigentlich dagegen, sich vertrauenswürdige Exit-Nodes zu
>> suchen und seinen (Tor-Browser bzw. Tor-Links2) entsprechend zu
>> konfigurieren? Ich habe das bisher zwar noch nicht versucht, aber es
>> müsste technisch machbar sein. Macht das jemand?
>
> Wenn Du z.B. den CCC oder die Zwiebelfreunde etc. für vertrauenswürdig
> hälst, warum nicht. Du kannst auch zusätzlich noch in der .torrc
> Datei konfigurieren über welche Länder der Torbrowser Knoten benutzt.
> So könntest du z.B. Tor Knoten in den USA, England, usw. auslassen.

Danke für den guten Hinweis. Da gibt es noch einiges Interessantes zu
lesen, demnächst :-)

Da die Zugänge in die Darknetze jetzt technisch eingerichtet sind,
müsste jetzt auch dafür die nötige Zeit übrig sein. Sind ja ganz neue
Welten, die sich da auftun :-)

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 8, 2017, 3:16:50 PM2/8/17
to
Stefan Claas schrieb am Mi 08.02.2017 21:07:11 +0100:

> Habe da noch was vergessen. Bei mir kommt noch hinzu das ich viel
> Grafiksoftware gekauft habe und in deren Foren auch registriert
> bin. Da macht es für mich keinen Sinn Tor zu benutzen. Auch wegen
> der vielen Software Updates die man dort runterladen muss, welches
> mir mit dem Tor Browser zu langsam wär und ich das auch nicht gut
> finde (Bandbreite).

Den Download des Tor-Browsers vorhin habe ich z.B. unmittelbar aus dem
Tor-Netzwerk über die Onion-Seite des Tor-Projekts mit dem Links2
ausgeführt. War vielleicht etwas langsamer als gewöhnlich. Hat mich
aber nicht besonders gestört :-)

Peter Faust

unread,
Feb 8, 2017, 3:20:04 PM2/8/17
to
Gunter Gutzeit wrote:

> Stefan Claas schrieb am Mi 08.02.2017 20:51:08 +0100:
>
>> Gunter Gutzeit wrote:
>
>>> Was spricht eigentlich dagegen, sich vertrauenswürdige Exit-Nodes zu
>>> suchen und seinen (Tor-Browser bzw. Tor-Links2) entsprechend zu
>>> konfigurieren? Ich habe das bisher zwar noch nicht versucht, aber es
>>> müsste technisch machbar sein. Macht das jemand?
>>
>> Wenn Du z.B. den CCC oder die Zwiebelfreunde etc. für vertrauenswürdig
>> hälst, warum nicht. Du kannst auch zusätzlich noch in der .torrc
>> Datei konfigurieren über welche Länder der Torbrowser Knoten benutzt.
>> So könntest du z.B. Tor Knoten in den USA, England, usw. auslassen.
>
> Danke für den guten Hinweis. Da gibt es noch einiges Interessantes zu
> lesen, demnächst :-)
>
> Da die Zugänge in die Darknetze jetzt technisch eingerichtet sind,
> müsste jetzt auch dafür die nötige Zeit übrig sein. Sind ja ganz neue
> Welten, die sich da auftun :-)

Nur mal so nebenbei angemerkt|angefragt: Weiß jemand was mit Kai Raven
los ist? Ich bemerke gerade seinen lange Zeit nicht mehr befüllten Blog:
https://blog.kairaven.de

Manche Sachen auf seiner Homepage sind auch für mich sehr interessant ...

--
Nur ̶d̶̶u̶̶m̶̶m̶̶e̶ schlaue Leute machen ̶k̶̶e̶̶i̶̶n̶̶e̶̶n̶ einen puɐʇsɟdo⋊
um diesen Hinweis zu ̶i̶̶g̶̶n̶̶o̶̶r̶̶i̶̶e̶̶r̶̶e̶̶n̶ lesen:
˙nz uǝpɐɥɔS uǝɥɔıʃqǝɥɹǝ ʃǝʞıʇɹ∀ ɹǝɹɥI uɹǝsǝ˥ uǝp pun uǝuɥI ʇƃǝnɟ ʇǝuǝs∩
:ʇuuɐʞǝq sǝıp ʇqıƃ ǝʇƃıʇɥɔǝɐɯʃʃoʌǝqssnɥɔssnɐsƃunɥɔǝɹdssʇɥɔǝɹzʇǝuzʇnN ɹǝ◖

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 8, 2017, 3:23:34 PM2/8/17
to
Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Mi 08.02.2017 21:16:49 +0100:

> Den Download des Tor-Browsers vorhin habe ich z.B. unmittelbar aus dem
> Tor-Netzwerk über die Onion-Seite des Tor-Projekts mit dem Links2
> ausgeführt. War vielleicht etwas langsamer als gewöhnlich. Hat mich
> aber nicht besonders gestört :-)

Gut finde ich zum Beispiel auch, dass meine neue Lieblingssuchmachine
MegaGer ebenfalls über so eine Onion-Adresse innerhalb des Tor-Netzwerks
verfügt :-)

http://b7cxf4dkdsko6ah2.onion/

Karl-Heinz Rademacher

unread,
Feb 9, 2017, 5:27:45 AM2/9/17
to
Gunter Gutzeit schrieb:
> Fragen an die Experten, ohne dies vorher recherchiert zu haben:
> ==============================================================

> Was spricht eigentlich dagegen, nur noch über den Tor-Browser im
> normalen Internet zu surfen? Macht das jemand?

> Was spricht eigentlich dagegen, sich vertrauenswürdige Exit-Nodes zu
> suchen und seinen (Tor-Browser bzw. Tor-Links2) entsprechend zu
> konfigurieren? Ich habe das bisher zwar noch nicht versucht, aber es
> müsste technisch machbar sein. Macht das jemand?

Ich hatte das gestern unter Manjaro auch mal positiv für den FF getestet und
auf deine Frage zurück zu kommen, es spricht nichts dagegen. Allerdings für
jemanden wie mich der bestimmte Seiten grundsätzlich im FF präsent hält wäre
das natürlich eine große Umstellung.

Da sind "Minimalisten" von Haus aus schon mal im Vorteil. :)
--
Freundliche | Raady's Thunderbird: http://kh-rademacher.de/tb/
Grüße | Die Face-Seiten: http://kh-rademacher.de/face/
Karl-Heinz | Das 4D Skript-Archiv: http://kh-rademacher.de/4d/
Rademacher | Die 4D-FAQ: http://www.wolfgang-bauer.at/4td_faq/

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 9, 2017, 5:41:08 AM2/9/17
to
Stefan Claas schrieb am Mi 08.02.2017 21:29:42 +0100:

> Seine Homepage war damals auch für mich eine gute Informationsquelle.
>
> https://hp.kairaven.de

| Zeit: Leider - und das kennt mit Sicherheit jeder, der in die Welt der
| Daten eintaucht - sind dem Ganzen durch den Faktor Zeit und
| Gehirnkapazität natürliche und situationsbedingte Grenzen gesetzt, was
| ich sehr bedauere ;-)

Raven Private zum Thema Zeit https://hp.kairaven.de/priv/index.html

Ja, ja und das eigene Älterwerden müssen wir auch alle als natürliche
Grenzziehung bedauern, die uns irgendwann alle betrifft :-)

----------------------------------------------------------------------

Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Mi 08.02.2017 20:22:35 +0100:

> Testweise Installation weiterer Browser unter Debian:
> ====================================================
>
> Die Auswahl ist aber (im Vergleich zu Manjaro) nicht besonders groß.
> Ich hoffe, dieser Umstand dient wenigstens der Stabilität des Systems.

Quelle: <20170208202...@gunter.gutzeit.news.arcor.de>
de.test

----------------------------------------------------------------------

Einen Browser habe ich doch gestern in meiner Test-Aufzählung glatt
vergessen:

Chromium

Jetzt kann man natürlich einwenden: Wieso installiert sich
ausgerechnet so jemand, der die Google-Suchmaschiene nicht mag - auf der
Suche nach einem geeigneten I2P-Browser - ausgerechnet dieses Gerät?

Es war (ich schrieb schon davon) die relativ begrenzte
Auswahlmöglichkeit unter Debian, dann eine Erwähnung auf den
Ubuntu-Seiten und die eigene Neugierde, was technisch dahinter stecken
mag z.B. liest man immer von seiner Schnelligkeit. Meine Neugierde
wurde zusätzlich noch dadurch angestachelt, als ich unmittelbar nach
erfolgreicher Installation in den Help-Informationen las, dass es
offenbar möglich sein soll, dem Chromium per Kommandozeile
Proxy-Einstellungen zu übergeben. Den einzigen Web-Browser, den ich
bisher gefunden habe, der das im Grafik-Modus kann, ist nämlich Links2.

Aber was für eine Enttäuschung: Nach dem Starten des Chromium und ein
paar Klicks auf der Suche nach den Einstellungen: Debian-Crash und
schwarzer Bildschirm. Im Nachhinein noch eine Bestätigung für die
Einrichtung meines Debian-Testing auf gesonderten Partitionen.

Beim anschließenden Neustarten von Debian bin ich dann auf der
initramfs-Ebene des Bootvorgangs hängen geblieben und musste händisch
das betroffene Dateisystem scannen. Da meine Betriebssystem-Partitionen
relativ klein sind, geht das aber relativ schnell. Die vorgeschlagenen
Reparaturen am Dateisystem musste ich dann auch noch händisch
bestätigen mit z für y=yes mit englischer Tastaturbelegung. Nach
Verlassen der initramfs-Ebene mit dem Befehl exit setzte der
Bootvorgang selbständig fort bis zum WM-Bildschirm.

Ich dachte, vielleicht hast du ja in deiner Blödheit, unbewusst eine
falsche Taste gedrückt und dadurch dein Debian zum Absturz gebracht.
Also Chromium noch einmal gestartet: Und wieder mit gleichem Ergebnis
und gleiche Prozedur noch einmal von vorn. Schließlich habe ich den
Chromium dann wieder deinstalliert. Soviel zum Thema: Debian-Stable

Aber auch beim "vollständigen" Deinstallieren von Debian-Paketen
mittels Synaptic kann man sich nie sicher sein, wirklich in allen Ecken
und Winkeln des Betriebssystems alles rückstandslos deinstalliert zu
haben. Dieses Problem gab es früher auch schon bei Windows. Noch ein
Grund mehr für die Einrichtung meines Debian-Testing auf gesonderten
Partitionen.

Bei Manjaro gibt es übrigens für dieses Problem Kommandozeilen-Befehle,
solche nicht rückstandslos deinstallierten Pakete aufzuspüren und diese
verwaisten Pakete endgültig zu löschen. Weiß jemand, ob es so etwas auch
vergleichbar für Debian gibt?

Heiko Rost

unread,
Feb 9, 2017, 5:49:51 AM2/9/17
to
Mathias Fuhrmann schrieb:

> Ja, hatte ich damals auch gemacht, alles über torrc möglich. Hatte auch
> die '5 Augen' ausgesperrt usw.

Mit einem gehörigen Schuß Sarkasmus kann man das auch so sagen: Neben
den Diensten, die sowieso an den großen Knoten lauschen, gibst Du damit
auch den anderen, die es nicht so einfach haben, noch etwas zu tun.

Gruß Heiko
--
So mancher meint, ein gutes Herz zu haben, und hat nur schwache Nerven.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 9, 2017, 5:51:51 AM2/9/17
to
Mathias Fuhrmann schrieb am Do 09.02.2017 10:59:43 +0100:

> Es war eine interessante 'Testzeit'. ;-)
>
> Zuvor hatte ich einige Jahre als 'TOR-Zwischenserver' gedient ...,
> vorbei.

Vielen Dank für Deine Infos - aber warum 'vorbei'?

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 9, 2017, 6:07:14 AM2/9/17
to
Karl-Heinz Rademacher schrieb am Do 09.02.2017 11:27:44 +0100:

> Ich hatte das gestern unter Manjaro auch mal positiv für den FF getestet und
> auf deine Frage zurück zu kommen, es spricht nichts dagegen. Allerdings für
> jemanden wie mich der bestimmte Seiten grundsätzlich im FF präsent hält wäre
> das natürlich eine große Umstellung.

Meine Tests mit Manjaro habe ich jetzt erst einmal zurückgestellt - Will
jetzt erst einmal sehen, an welchen Stellen mir Debian um die Ohren
fliegt :-)

Aber gut zu wissen, wenn die Sachen auch problemlos mit Manjaro
funktionieren.

> Da sind "Minimalisten" von Haus aus schon mal im Vorteil. :)

Nun bin ich kein Minimalist aus Prinzip. Aber minimalistische Lösungen
haben den Vorteil, dass sie einfach sind und damit besser zu verstehen.
Ist eine minimalistische Lösung auch noch gut, dass heißt bringt sie
das Wesentliche eines Lösungsansatzes genau auf den Punkt, kann man
auch noch eine Menge Grundsätzliches davon lernen :-)

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 9, 2017, 7:15:24 AM2/9/17
to
Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Mi 08.02.2017 20:22:35 +0100:

> Testweise Installation weiterer Browser unter Debian:
> ====================================================
>
> Die Auswahl ist aber (im Vergleich zu Manjaro) nicht besonders groß.
> Ich hoffe, dieser Umstand dient wenigstens der Stabilität des Systems.
>
> Netsurf
> Konqueror
> Epiphany
> Tor-Browser (von der Tor-Webseite)

----------------------------------------------------------------------

Zum Abschluss dieser Test-Serie noch einmal die Veröffentlichung der
Ressourcen-Verbräuche, hier eine Top 40, mit Blick auf die Internet-
Browser (1-8):

gunter@hp1:~$ ps -e -o pid,uname,pcpu,pmem,comm --sort=-pcpu,-pmem | head -40
PID USER %CPU %MEM COMMAND
5033 gunter 27.8 4.7 firefox [= Tor-Browser]
^^^^^^^^^^^^^^^^^ (1)
5054 gunter 11.6 0.6 tor [= Aufblähung durch Tor-Browser]
932 root 1.6 1.7 Xorg
3859 gunter 1.5 4.4 firefox-esr [= normaler Firefox]
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ (2)
3920 gunter 1.3 6.6 qupzilla
^^^^^^^^^^^^^^^^^ (3)
4572 gunter 0.9 1.1 claws-mail
1034 gunter 0.3 0.2 jwm [= mein Window-Manager]
3989 gunter 0.2 2.3 WebKitWebProces [?]
3994 gunter 0.2 1.6 WebKitWebProces [?]
3955 gunter 0.1 1.6 epiphany
^^^^^^^^^^^^^^^^^ (4)
4289 gunter 0.1 0.4 lxterminal
1069 gunter 0.1 0.1 conky
4134 gunter 0.0 1.8 konqueror
^^^^^^^^^^^^^^^^^^ (5)
973 debian-+ 0.0 0.8 tor [= Debian-Tor-Prozess für Tor-Links2]
4225 gunter 0.0 0.8 netsurf
^^^^^^^^^^^^^^^^ (6)
3971 gunter 0.0 0.8 WebKitNetworkPr [?]
4213 gunter 0.0 0.7 kactivitymanage
4208 gunter 0.0 0.7 kded4 [= Abhängigkeit Konqueror]
4253 gunter 0.0 0.5 goa-daemon
1068 gunter 0.0 0.4 rox [= mein Desktop und GUI-Datei-Manager]
4206 gunter 0.0 0.4 klauncher [= Abhängigkeit Konpueror]
3950 gunter 0.0 0.4 links2 [Zweitsieger = Hälfte von Netsurf]
^^^^^^^^^^^^^^^ (7)
4021 gunter 0.0 0.3 gvfsd-http
4203 gunter 0.0 0.3 kdeinit4 [= Abhängigkeit Konqueror]
568 root 0.0 0.3 NetworkManager
951 colord 0.0 0.3 colord
4259 gunter 0.0 0.2 mission-control
1082 gunter 0.0 0.2 pulseaudio
3937 gunter 0.0 0.2 dillo [Testsieger = Hälfte von Links2]
^^^^^^^^^^^^^^ (8)
4038 gunter 0.0 0.2 gnome-keyring-d [= Abhängigkeit Epiphany]
4230 gunter 0.0 0.2 gvfs-udisks2-vo
572 root 0.0 0.1 ModemManager
4233 root 0.0 0.1 udisksd
703 root 0.0 0.1 polkitd
679 root 0.0 0.1 cupsd
197 root 0.0 0.1 systemd-journal
567 root 0.0 0.1 accounts-daemon
3963 gunter 0.0 0.1 gvfsd
4243 gunter 0.0 0.1 gvfs-afc-volume

----------------------------------------------------------------------

Hier der Versuch einer Tree-View der gestarteten Prozesse:

gunter@hp1:~$ pstree -a
systemd
├─ModemManager
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─NetworkManager --no-daemon
│ ├─{NetworkManager}
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─WebKitNetworkPr 14
│ ├─5*[{WebKitNetworkPr}]
│ ├─{dconf worker}
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─WebKitWebProces 19
│ ├─7*[{WebKitWebProces}]
│ ├─{dconf worker}
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─WebKitWebProces 19
│ ├─7*[{WebKitWebProces}]
│ ├─{dconf worker}
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─accounts-daemon
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─acpid
├─agetty --noclear tty1 linux
├─at-spi-bus-laun
│ ├─dbus-daemon --config-file=/etc/at-spi2/accessibility.conf --nofork--pr
│ ├─{dconf worker}
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─at-spi2-registr --use-gnome-session
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─atd -f
├─avahi-daemon
│ └─avahi-daemon
├─bash /home/gunter/Downloads/tor-browser_de/Browser/start-tor-browser
│ └─firefox --class Tor Browser -profile ...
│ ├─tor--defaults-torr
│ ├─{Cache I/O}
│ ├─{Cache2 I/O}
│ ├─{Cert Verify}
│ ├─{Closing Service}
│ ├─{Compositor}
│ ├─2*[{DOM Worker}]
│ ├─{GMPThread}
│ ├─{Gecko_IOThread}
│ ├─{HTML5 Parser}
│ ├─{Hang Monitor}
│ ├─{IPDL Background}
│ ├─{ImageBridgeChil}
│ ├─{ImageIO}
│ ├─{ImgDecoder #1}
│ ├─{ImgDecoder #2}
│ ├─6*[{JS Helper}]
│ ├─{JS Watchdog}
│ ├─{Link Monitor}
│ ├─{Proxy R~olution}
│ ├─{RunProcess}
│ ├─{Socket Thread}
│ ├─{SoftwareVsyncTh}
│ ├─{Timer}
│ ├─{URL Classifier}
│ ├─2*[{firefox}]
│ ├─{gmain}
│ ├─{localStorage DB}
│ ├─{mozStorage #1}
│ ├─{mozStorage #2}
│ ├─{mozStorage #3}
│ ├─{mozStorage #4}
│ └─{mozStorage #5}
├─colord
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─conky
│ └─3*[{conky}]
├─cron -f
├─cups-browsed
├─cupsd -f
├─dbus-daemon --system --address=systemd: --nofork --nopidfile--systemd-
├─dbus-daemon --fork --print-pid 5 --print-address 7 --session
├─dbus-launch --exit-with-session /usr/bin/jwm
├─exim4 -bd -q30m
├─gconfd-2
├─gnome-keyring-d --start --foreground --components=secrets
│ ├─{dconf worker}
│ ├─{gdbus}
│ ├─{gmain}
│ └─{timer}
├─goa-daemon
│ ├─{gdbus}
│ ├─{gmain}
│ └─{pool}
├─gvfs-afc-volume
│ ├─{gdbus}
│ ├─{gmain}
│ └─{gvfs-afc-volume}
├─gvfs-goa-volume
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─gvfs-gphoto2-vo
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─gvfs-mtp-volume
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─gvfs-udisks2-vo
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─gvfsd
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─gvfsd-fuse /run/user/1000/gvfs -f -o big_writes
│ ├─{gdbus}
│ ├─{gmain}
│ ├─{gvfs-fuse-sub}
│ └─2*[{gvfsd-fuse}]
├─gvfsd-http --spawner :1.12 /org/gtk/gvfs/exec_spaw/0
│ ├─{dconf worker}
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─kactivitymanage
│ ├─{QInotifyFileSys}
│ └─4*[{QThread}]
├─kded4
├─kdeinit4
│ └─klauncher
├─konqueror
│ ├─{QProcessManager}
│ ├─{QThread}
│ └─2*[{konqueror}]
├─lightdm
│ ├─Xorg :0 -seat seat0 -auth /var/run/lightdm/root/:0 -nolisten tcp ...
│ ├─lightdm --session-child 12 15
│ │ ├─jwm
│ │ │ ├─sh -c firefox
│ │ │ │ └─firefox-esr
│ │ │ │ ├─{BgHangManager}
│ │ │ │ ├─{Cache I/O}
│ │ │ │ ├─{Cache2 I/O}
│ │ │ │ ├─{Cert Verify}
│ │ │ │ ├─{Closing Service}
│ │ │ │ ├─{Compositor}
│ │ │ │ ├─3*[{DOM Worker}]
│ │ │ │ ├─{GMPThread}
│ │ │ │ ├─{Gecko_IOThread}
│ │ │ │ ├─{HTML5 Parser}
│ │ │ │ ├─{Hang Monitor}
│ │ │ │ ├─{IPDL Background}
│ │ │ │ ├─{ImageBridgeChil}
│ │ │ │ ├─{ImageIO}
│ │ │ │ ├─{ImgDecoder #1}
│ │ │ │ ├─{ImgDecoder #2}
│ │ │ │ ├─6*[{JS Helper}]
│ │ │ │ ├─{JS Watchdog}
│ │ │ │ ├─{Link Monitor}
│ │ │ │ ├─{Proxy R~olution}
│ │ │ │ ├─{Socket Thread}
│ │ │ │ ├─{SoftwareVsyncTh}
│ │ │ │ ├─{Timer}
│ │ │ │ ├─{URL Classifier}
│ │ │ │ ├─{dconf worker}
│ │ │ │ ├─{firefox-esr}
│ │ │ │ ├─{gdbus}
│ │ │ │ ├─{gmain}
│ │ │ │ ├─{localStorage DB}
│ │ │ │ ├─{mozStorage #1}
│ │ │ │ ├─{mozStorage #2}
│ │ │ │ ├─{mozStorage #3}
│ │ │ │ ├─{mozStorage #4}
│ │ │ │ ├─{mozStorage #5}
│ │ │ │ └─{mozStorage #6}
│ │ │ ├─sh -c qupzilla
│ │ │ │ └─qupzilla
│ │ │ │ ├─2*[{QThread}]
│ │ │ │ └─4*[{qupzilla}]
│ │ │ ├─sh -c dillo https://metager.de/
│ │ │ │ └─dillo https://metager.de/
│ │ │ │ └─dpid
│ │ │ ├─sh -c...
│ │ │ │ └─links2 -g -mode 950x1058 -download-dir ...
│ │ │ │ └─{links2}
│ │ │ ├─sh -c claws-mail
│ │ │ │ └─claws-mail
│ │ │ │ ├─(sh)
│ │ │ │ ├─(sh)
│ │ │ │ └─2*[{claws-mail}]
│ │ │ ├─sh -c lxterminal
│ │ │ │ └─lxterminal
│ │ │ │ ├─bash
│ │ │ │ │ └─pstree -a
│ │ │ │ ├─gnome-pty-helpe
│ │ │ │ ├─{gdbus}
│ │ │ │ └─{gmain}
│ │ │ └─ssh-agent /usr/bin/dbus-launch --exit-with-session ...
│ │ ├─{gdbus}
│ │ └─{gmain}
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─minissdpd -i 0.0.0.0
├─mission-control
│ ├─{dconf worker}
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─ntpd -p /var/run/ntpd.pid -g -u 119:127
├─polkitd --no-debug
│ ├─{gdbus}
│ └─{gmain}
├─pulseaudio --start --log-target=syslog
│ ├─{alsa-sink-ALC88}
│ └─{alsa-source-ALC}
├─rox -p=Desktop
│ ├─Epiphany_x /home/gunter/bin/Epiphany_x
│ │ └─epiphany
│ │ ├─{dconf worker}
│ │ ├─8*[{epiphany}]
│ │ ├─{gdbus}
│ │ └─{gmain}
│ └─Netsurf_x /home/gunter/bin/Netsurf_x
│ └─netsurf
│ ├─{gdbus}
│ ├─{gmain}
│ └─{netsurf}
├─rpc.idmapd
├─rpc.statd
├─rpcbind -w
├─rsyslogd -n
│ ├─{in:imklog}
│ ├─{in:imuxsock}
│ └─{rs:main Q:Reg}
├─rtkit-daemon
│ └─2*[{rtkit-daemon}]
├─systemd --user
│ └─(sd-pam)
├─systemd-journal
├─systemd-logind
├─systemd-udevd
├─tor --defaults-torrc /usr/share/tor/tor-service-defaults-torrc -f/etc/
├─udisksd --no-debug
│ ├─{cleanup}
│ ├─{gdbus}
│ ├─{gmain}
│ └─{probing-thread}
└─xclip -i -selection clipboard /tmp/cli.tmp

----------------------------------------------------------------------

Vielleicht können die Experten diesem Beziehungswirrwarr noch ein paar
sicherheitsbedenkliche oder gefährliche Eigenheiten entnehmen?

Für Hinweise bin ich jederzeit dankbar :-)

----------------------------------------------------------------------

Info@sda8: 7,3G/21G=39% - sda9: 64G/168G=38% - WM: JWM v2.3.6 ROX 2.11
Kernel: 4.8.0-0.bpo.2-686-pae #1 SMP Debian 4.8.11-1~bpo8+1 (2016-12-14)
RAM: 1086MB/3783MB=28,71% - SWP: 0MB/10021MB=0,00% - IP: 192.168.2.111
Temperaturen: Festplatte +33°C Prozessoren +42.0°C +42.0°C

_,met$$$$$gg. gunter@hp1
,g$$$$$$$$$$$$$$$P. OS: Debian 8.7 jessie
,g$$P"" """Y$$.". Kernel: i686 Linux 4.8.0-0.bpo.2-686-pae
,$$P' `$$$. Uptime: 3h 2m
',$$P ,ggs. `$$b: Packages: 2233
`d$$' ,$P"' . $$$ Shell: Info_x
$$P d$' , $$P Resolution: 1920x1080
$$: $$. - ,d$$' WM: JWM
$$\; Y$b._ _,d$P' GTK Theme: Not Found [GTK2], Not Found [GTK3]
Y$$. `.`"Y$$$$P"' Font: Not Found
`$$b "-.__ CPU: Intel Pentium Dual CPU E2220 @ 2.403GHz
`Y$$ GPU: GeForce 7100 / nForce 630i
`Y$$. RAM: 1083MB / 3783MB
`$$b.
`Y$$b.
`"Y$b._
`""""

Do 09.02.2017 13:11:57

Jürgen Schmadlak

unread,
Feb 9, 2017, 7:22:09 AM2/9/17
to
Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:

> Aber was für eine Enttäuschung: Nach dem Starten des Chromium und ein
> paar Klicks auf der Suche nach den Einstellungen: Debian-Crash und
> schwarzer Bildschirm. Im Nachhinein noch eine Bestätigung für die
> Einrichtung meines Debian-Testing auf gesonderten Partitionen.

Hmmm, Chromium ist bei mir unter Debian und Raspbian der
Standard-Browser.

> Bei Manjaro gibt es übrigens für dieses Problem Kommandozeilen-Befehle,
> solche nicht rückstandslos deinstallierten Pakete aufzuspüren und diese
> verwaisten Pakete endgültig zu löschen. Weiß jemand, ob es so etwas auch
> vergleichbar für Debian gibt?

sudo apt-get purge chromium

Aus man apt-get:

| purge
| purge entspricht remove mit der Ausnahme, dass Pakete
| entfernt und vollständig gelöscht werden (jegliche
| Konfigurationsdateien werden mitgelöscht).

--
When you think that you've lost everything
You find out you can always lose a little more.

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 9, 2017, 8:03:06 AM2/9/17
to
Jürgen Schmadlak schrieb am Do 09.02.2017 13:22:03 +0100:

> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>
>> Aber was für eine Enttäuschung: Nach dem Starten des Chromium und ein
>> paar Klicks auf der Suche nach den Einstellungen: Debian-Crash und
>> schwarzer Bildschirm. Im Nachhinein noch eine Bestätigung für die
>> Einrichtung meines Debian-Testing auf gesonderten Partitionen.
>
> Hmmm, Chromium ist bei mir unter Debian und Raspbian der
> Standard-Browser.

Woran liegt das?

Unterschiedliches Zusammenwirken von Kernel und unterschiedlichen
Betriebssystemkomponenten mit den unterschiedlichsten Prozessoren
und Rechnertypen?

>> Bei Manjaro gibt es übrigens für dieses Problem Kommandozeilen-Befehle,
>> solche nicht rückstandslos deinstallierten Pakete aufzuspüren und diese
>> verwaisten Pakete endgültig zu löschen. Weiß jemand, ob es so etwas auch
>> vergleichbar für Debian gibt?
>
> sudo apt-get purge chromium
>
> Aus man apt-get:
>
> | purge
> | purge entspricht remove mit der Ausnahme, dass Pakete
> | entfernt und vollständig gelöscht werden (jegliche
> | Konfigurationsdateien werden mitgelöscht).
>

Da danke - das entspricht wohl der Deinstallationsoption "vollständig"
beim Synaptic. Was ich meine sind etwa solche allgemein
Manjaro-Pflege-Befehle, nachdem eventuell bereits Pakete deinstalliert
wurden:

------------------------------------------------------------------------------
REMOVE ORPHANED PACKAGES
yaourt -Qdt

This option lists all orphaned packages on your system. Orphaned
packages are old dependencies (packages not explicitly installed by
you), which were never removed from your system.

Answer with "y" or "n" to remove all listed orphaned packages or not.
------------------------------------------------------------------------------
CLEAN PACKAGE CACHE
"paccache -ruvk0
paccache -rvk2"

By default Pacman uses this cache direcoty for downloading packages:
/var/cache/pacman/pkg/... . No cached packages get deleted
automatically. This enables you to DOWNGRADE PACKAGES, which are
broken, without a working internet connection. The package cache of an
old and actively used Manjaro installation can become quite large.
Clean it to regain space on your root partition.

The first command removes all packages from cache, which are not
installed (anymore) on your system. The second command removes all old
packages from your cache except the 2 latest versions: The version you
have currently installed on your system and the previous version.
------------------------------------------------------------------------------
DEFRAGMENT DATABASE
"sudo pacman-optimize"

This command effectively defragments your Pacman database. It is
recommended to CLEAN PACKAGE CACHE before using this option.

On traditional hard drives (HDD) this command can speed up all actions
related to Pacman. But it is NOT recommended to use this command on
modern solid state hard drives (SSD)!
------------------------------------------------------------------------------

Gibt es solche allgemeinen Optimierungs-Befehle für Debian auch, um das
Betriebssystem möglichst lange optimal lauffähig zu halten?

--
Gruß Gunter · PC: Intel Pentium Dual E2220 @ 2x 2.403GHz · 4GB RAM
OS: Manjaro 16.10 Fringilla · WM: JWM v2.3.6 · Desktop: ROX 2.11
Kernel: 4.9.6-1-MANJARO #1 SMP PREEMPT Thu Jan 26 14:43:55 UTC 2017
Learn more: https://de.wikipedia.org/wiki/Manjaro_Linux

Jürgen Schmadlak

unread,
Feb 9, 2017, 10:54:35 AM2/9/17
to
Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:

>> Hmmm, Chromium ist bei mir unter Debian und Raspbian der
>> Standard-Browser.
> Woran liegt das?

Keine Ahnung :-)

>> sudo apt-get purge chromium
> Da danke - das entspricht wohl der Deinstallationsoption "vollständig"
> beim Synaptic. Was ich meine sind etwa solche allgemein
> Manjaro-Pflege-Befehle, nachdem eventuell bereits Pakete deinstalliert
> wurden:

sudo apt-get autoremove

| autoremove
| autoremove wird benutzt, um Pakete zu entfernen, die
| automatisch installiert wurden, um Abhängigkeiten für
| andere Pakete zu erfüllen und die nicht mehr benötigt
| werden.

Für dich vielleicht interessant:

--list-cleanup
Diese Option ist standardmäßig eingeschaltet. Um sie
auszuschalten, benutzen Sie --no-list-cleanup. Wenn
eingeschaltet, wird apt-get den Inhalt von /var/lib/apt/lists
automatisch verwalten, um sicherzustellen, dass veraltete
Dateien gelöscht werden. Nur das häufige Ändern der
Quelllisten stellt den einzigen Grund zum Ausschalten der
Option dar. Konfigurationselement: APT::Get::List-Cleanup.

> Gibt es solche allgemeinen Optimierungs-Befehle für Debian auch, um das
> Betriebssystem möglichst lange optimal lauffähig zu halten?

Nicht dran rumspielen?

Ernsthaft: Bei meinen Produktiv-Debians verwende ich fast nur
Software aus dem Stable-Zweig, die meisten dümpeln als Server ohne
X vor sich hin. Was da zusätzlich von Hand installiert wurde, lässt
sich recht einfach wieder beseitigen.

Mein Arbeitsrechner ist ein Debian Jessie. Die Software stammt zum
allergrößten Teil aus dem Jessie Repository. 2 Programme habe ich
aus den aktuellen Quellen selbst übersetzt, 2 kommen durch GIT und
der Seamonkey zum spielen ist ein tar. Und auch das kriegt man
rückstandsfrei wieder weg. Bei der selbst übersetzten Software muss
man im Zweifalsfall halt /usr/local/bin, /usr/local/share,
/usr/local/lib und natürlich /etc durchschauen.

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 9, 2017, 12:17:59 PM2/9/17
to
Jürgen Schmadlak schrieb am Do 09.02.2017 16:49:42 +0100:

> Ernsthaft: Bei meinen Produktiv-Debians verwende ich fast nur
> Software aus dem Stable-Zweig, die meisten dümpeln als Server ohne
> X vor sich hin. Was da zusätzlich von Hand installiert wurde, lässt
> sich recht einfach wieder beseitigen.

Ein paar Sachen - und hier in der Regel recht einfache Programme - habe
ich schon aus dem Unstable-Zweig installiert. So etwas hat natürlich
auch Folgen.

> Mein Arbeitsrechner ist ein Debian Jessie. Die Software stammt zum
> allergrößten Teil aus dem Jessie Repository. 2 Programme habe ich
> aus den aktuellen Quellen selbst übersetzt, 2 kommen durch GIT und
> der Seamonkey zum spielen ist ein tar. Und auch das kriegt man
> rückstandsfrei wieder weg. Bei der selbst übersetzten Software muss
> man im Zweifalsfall halt /usr/local/bin, /usr/local/share,
> /usr/local/lib und natürlich /etc durchschauen.

Ja, und zuletzt der portable Tor-Browser von der Tor-Projekt-Seite
läuft auf den ersten Blick alles wunderbar stabil. Aber wenn man sich
ansieht, was das Teil an Ressourcen frisst, und was da sonst noch alles
im Hintergrund an fetten Prozessen gestartet wird, weiß ich auch
nicht was ich davon halten soll. Hoffentlich hat der Programmierer
gewissenhaft seine Hausaufgaben gemacht :-)

--

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 10, 2017, 4:24:16 AM2/10/17
to
Jürgen Schmadlak schrieb am Do 09.02.2017 13:22:03 +0100:

> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>
>> Aber was für eine Enttäuschung: Nach dem Starten des Chromium und ein
>> paar Klicks auf der Suche nach den Einstellungen: Debian-Crash und
>> schwarzer Bildschirm. Im Nachhinein noch eine Bestätigung für die
>> Einrichtung meines Debian-Testing auf gesonderten Partitionen.
>
> Hmmm, Chromium ist bei mir unter Debian und Raspbian der
> Standard-Browser.

Ich habe das noch mal im Internet recherchiert. Da gibt es offenbar noch
mehr Menschen, die unter Linux mit dem Chromium die gleichen Probleme
haben.

Was mich noch interessieren würde: Warum Du Dir den Chromium als Stand-
Browser ausgesucht hast? Was gefällt Dir an ihm besonders? Ich werde
mir dann wohl bei Gelegenheit auch einmal diesen Chromium unter Manjaro
angucken, weil der mich aus technischen Gesichtpunkten doch sehr
interessiert. Im Augenblick ist aber Debian mein Thema :-)

----------------------------------------------------------------------

Zum Thema Standard-Browser:

Ich habe jetzt hier bei meinen Debian-Tests herausgefunden, wie man
meinen Liebings-Standard-Browser, den Palemoon, auch unter Debian/Ubuntu
installiert:

https://software.opensuse.org/download.html?project=home%3Astevenpusser&package=palemoon

Funktioniert alles ganz hervorragend:

Und das deutsche Language-Pack ist jetzt auch wieder aktualisiert
verfügbar:

http://www.palemoon.org/langpacks.shtml

Ja der Palemoon ist m.E. wirklich eine gute Alternative zum fetten
Firefox!

Ja, ja - Debian ist wirklich nicht schlecht, jetzt sogar mit ständig
aktuellem Palemoon :-)

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 11, 2017, 4:00:28 AM2/11/17
to
Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Fr 10.02.2017 10:24:16 +0100:

> Zum Thema Standard-Browser:
>
> Ich habe jetzt hier bei meinen Debian-Tests herausgefunden, wie man
> meinen Liebings-Standard-Browser, den Palemoon, auch unter Debian/Ubuntu
> installiert: [...]

Der Palemoon funktioniert im D e b i a n noch immer ganz problemlos.

Gestern habe ich dann erst einmal alle meine P u p p y s im Zuge
sowieso jetzt notwendiger Update-Maßnahmen wieder auf Stand gebracht
und dabei auch die jetzt wieder aktuellen deutschen Sprachpakete in die
dortige Palemoon-Konfigurationen eingepflegt. Die haben offenbar für
das Palemoon-Projekt jetzt wieder einen deutschen Maintainer für die
Pflege der deutschen Sprachpakete gefunden.

Bei Durchsicht meiner Palemoon-Konfiguration unter M a n j a r o
habe ich dann festgestellt, dass Manjaro offenbar die kaputten
deutschen Sprachpakete selbständig - ohne mein Zutun von mir völlig
unbemerkt - bereits im Zuge seiner regulären Wochen-Updates repariert
hatte. Klasse! Manjaro hat den Palemoon aber noch nicht auf die
letzte Version geupdatet, so dass meine Debian- und Puppy-Palemoons im
Augenblick aktueller sind als die von Manjaro. Ich vermute, das
Palemoon-Update von Manjaro wird erst dieses Wochende eingespielt
werden.

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Zurück zum Thema des Threads:

Ich habe nun folgendes Test-Szenario im Testing-Debian eingerichtet
und befinde mich damit noch immer in einer vorbereitenden Test-Phase:

1. Für eine JonDo-Nutzung:
Konfiguration für Firefox (JonDoFox-Profil) und Links2

2. Für eine Tor-Nutzung:
Konfiguration für Firefox (Tor-Browser separat) und Links2

3. Für eine I2P-Nutzung:
Konfiguration für Konqueror (Hochtechnologie-Browser) und Link2

Als letztes habe ich es nun geschafft, den Links2 - unter Aufbietung all
meiner oberflächlichen und laienhaften Programmierkenntnisse - für
eine optimale I2P-Nutzung herzurichten :-)

Er, der Links2, schafft es jetzt auch über die I2P-Routerkonsole einen
korrekt getunnelten Zugang ins I2P-Netz aufzubauen, unter Überwindung
einer für den Links2-Graphik-Modus völlig blödsinnig (von den
I2P-Programmierern) eingebauten Hürde.

Zu einem Vergleich der leichtgewichtigen Browser Dillo (ohne Java),
Links2 (ohne Java) und Netsurf (mit Java-Unterstützung) ist folgendes
zu sagen:

Auch diese kleinen Browser schaffen einen korrekten I2P-Zugang. Die
Darstellung der Html-Seiten sieht natürlich etwas aus, als in einem
hochentwickelten Browser wie Firefox, Qupzilla, Palemoon oder
Konqueror. Was ich dem Dillo und Netsurf aber übel nehme ist, dass
mache Html-Funktionen (sprich die Ausführung mancher Links) auf
bestimmten Html-Seiten einfach nicht funktioniert. Ganz anders der
Links2. Alle Links werden zwar in einer Rohansicht gezeigt, sind aber
alle ausführbar!!! Ich habe testweise bisher keine Internet-Seite
gefunden, wo das anders wäre, selbst bei komplizierten Seiten z.B. des
Westdeutschen Rundfunks, wo man normalerweise angemeckert wird, wenn
man kein Java-Skript aktiviert hat! Einfach klasse der Links2!
Macht seinem Namen alle Ehre!

Die Langsamkeit des I2P-Netzes hat für mich eine ganz eigene Ästhetik.
Man sieht nämlich sehr schön - auf einmal in Zeitlupe - wie so mancher
Browser funktioniert: Die Anforderung der Daten, den Download der
Daten (in Bites pro Sekunde), der Aufbau der Text-Rohansicht,
die Anforderung weiterer Daten, den Downlaod z.B. der Bilder,
der Einbau der einzelnen Bilder in die Rohansicht bis dann
irgendwann die Seite im Browser fertig ist (oder je nach Browser auch
nicht). Einfach faszinierend :-)

Gunter Gutzeit

unread,
Feb 11, 2017, 7:07:59 AM2/11/17
to
Gunter Gutzeit (ich selbst) schrieb am Sa 11.02.2017 10:00:27 +0100:

> Die Langsamkeit des I2P-Netzes hat für mich eine ganz eigene Ästhetik.
> Man sieht nämlich sehr schön - auf einmal in Zeitlupe - wie so mancher
> Browser funktioniert: Die Anforderung der Daten, den Download der
> Daten (in Bites pro Sekunde), der Aufbau der Text-Rohansicht,
> die Anforderung weiterer Daten, den Downlaod z.B. der Bilder,
> der Einbau der einzelnen Bilder in die Rohansicht bis dann
> irgendwann die Seite im Browser fertig ist (oder je nach Browser auch
> nicht). Einfach faszinierend :-)

Hier einmal ein Screenshot mit den beiden Darknet-Ansichten:

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/bildschirmfotod9p8yf3cs6.png

Links die Ansicht einer zzz.i2p Develpment-Diskussion im Konqueror in
seiner ganzen farblichen Pracht und Herrlichkeit mit allem sonstigen
Html-Schnickschnack und rechts dieselbe Seite im Links2 auf das
Wesentliche beschränkt, aber mit uneingeschränkter Html-Funktionalität,
sozusagen in einer textlichen Usenet-Form.

In der Mitte ein einfaches schnell von mir als Shell-Skript
programmiertes graphisches Fontend für die I2P-Nutzung:

Feld in der Mitte: Aktueller Status des I2P-Hintergrund-Prozesses.

Knöppe von links nach rechts:
1. Refresh aktueller Status
2. I2P-Hintergrund-Prozess starten
3. I2P-Hintergrund-Prozess beenden
4. Konqueror-Browser starten in I2P-Routerkonsole
5. Links2-Browser starten in I2P-Routerkonsole
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