Nun gut, das h�tte ich den Experten eigentlich auch fr�her sagen k�nnen.
Aber besser, die Erkenntnis kommt zusp�t als nie. Aber Vorsicht: Die
Gewerkschaften machen ein Theater, wenn dann wieder der Aufschwung kommt.
Die wollen dann n�mlich Nachschlag.
(Man sollte da mal was unternehmen, gegen diese Gewerkschaften)
Karl H.
Wessen Galle da wohl bald hochkommt?
> Nun gut, das hätte ich den Experten eigentlich auch früher sagen können.
> Aber besser, die Erkenntnis kommt zuspät als nie. Aber Vorsicht: Die
> Gewerkschaften machen ein Theater, wenn dann wieder der Aufschwung kommt.
> Die wollen dann nämlich Nachschlag.
> (Man sollte da mal was unternehmen, gegen diese Gewerkschaften)
Der beste Schutz vor Gewerkschaften ist, die Löhne, Gehälter und
Unternehmensbeteiligungen so hoch anzusetzen, dass kein Mitarbeiter den
Drang verspürt, sich einer Gewerkschaft anzuschließen.
Zufriedene Mitarbeiter sind die Gewähr für zufriedene Kunden. Aber
anscheinend haben viele Unternehmensleiter davon in ihrem Studium nie
etwas gehört oder es zumindest schnell wieder vergessen.
Gruß
Roland
--
Leben und leben lassen
> Der beste Schutz vor Gewerkschaften ist, die Löhne, Gehälter und
> Unternehmensbeteiligungen so hoch anzusetzen, dass kein Mitarbeiter den
> Drang verspürt, sich einer Gewerkschaft anzuschließen.
Wobei bezeichnenderweise gerade die Gewerkschaften sich *gegen*
Unternehmensbeteiligungen stark machen. Denn da würde der AN ja auch
am RISIKO beteiligt werden.
Und sowas ist natürlich Teufelswerk...
Willst Du, da� ich Deine Kohle verzocken darf? Wenn die AN keinen
Einflu� auf das haben, was mit ihrem Geld passiert, ist es doch nach den
gemachten Erfahrungen kein Wunder, da� sie sich weigern, ihr Geld Typen
wie Dir anzuvertrauen.
> Und sowas ist nat�rlich Teufelswerk...
In der Ausgestaltung, da� ein Typ, der f�r parallel laufende Autobahnen
ist, �ber mein Geld verf�gen sollte, ist das Teufelswerk.
Mein Beileid den armen Wirtschaftswaisen. M�ssen die jetzt ins Waisenhaus?
Nein, aber es wird Zeit, ein L�gnerhaus einzurichten.
>> Nun hat es sich also auch bei den hochrangigen Wirtschaftswaisen [...]
>
> Mein Beileid den armen Wirtschaftswaisen. M�ssen die jetzt ins Waisenhaus?
http://kamelopedia.mormo.org/index.php/Wirtschaftswaise
Der gemeine Wirtschaftswaise ist in der Regel der letzte Gast in einer
Kneipe, oftmals ist es auch der Wirt selbst.
Komisch, sonst bist du immer sehr darauf bedacht, dass der Mensch mit
seinem Geld machen k�nnen soll, was er will. Und wenn jetzt ein
Mitarbeiter zu einer Kapitalanlage *gezwungen* werden soll, dann ist das
vollkommen OK.
-bm
Ja ... Die Ackermann-Stiftung sorgt herzzereissend f�r die neuen
Wirtschaftswaisen ...
Nicht jeder Wirt ist gemein!
> On 4 Jan., 11:57, Roland Rie� <Roland.Ri...@t-online.de> wrote:
>> Der beste Schutz vor Gewerkschaften ist, die L�hne, Geh�lter
>> und Unternehmensbeteiligungen so hoch anzusetzen, dass kein
>> Mitarbeiter den Drang versp�rt, sich einer Gewerkschaft
>> anzuschlie�en.
>
> Wobei bezeichnenderweise gerade die Gewerkschaften sich *gegen*
> Unternehmensbeteiligungen stark machen. Denn da w�rde der AN ja
> auch am RISIKO beteiligt werden.
> Und sowas ist nat�rlich Teufelswerk...
Solange sie dadurch nicht auch mehr Rechte erhalten, ist das in der
Tat Teufelswerk. F�r die Arbeitnehmer ist allerdings schon unter dem
Gesichtspunkt der Risikostreuung ung�nstig, sich auch noch an ihrem
Arbeitgeber zu beteiligen. Ihre Existenz ist ja ohnehin schon sehr
stark von ihm abh�ngig.
--
Mit freundlichen Gr��en
Lars P. Wolschner
"Libero" <liber...@web.de>
> Wobei bezeichnenderweise gerade die Gewerkschaften sich *gegen*
> Unternehmensbeteiligungen stark machen. Denn da w�rde der AN ja auch
> am RISIKO beteiligt werden.
> Und sowas ist nat�rlich Teufelswerk...
Die Unternehmensbeteiligung w�re dann auch sehr einseitig.
Weil die Ausbeuter nur das Risiko an dieser Unternehmensbeteiligung
vorsehen.
Eine Mitbestimmung wird dabei ausgeschlossen.
Die Gewinnbeteiligung sieht dabei nur die Auszahlung des normalen
tariflichen Lohnes
vor. Also keine 50:50 Gewinnbeteiligung.
Irgend welche Rechte sieht diese Unternehmensbeteiligung nicht vor.
"Karl Holzmann" <karl...@sogetthis.com>
> Nun hat es sich also auch bei den hochrangigen Wirtschaftswaisen
> herumgesprochen: Lohngier und Ma�losigkeit ist nicht gut f�r die
> Wirtschaft.
Wo die Gier grassiert, dass konnten wir in den vergangenen Jahren sehen.
Unternehmer, Manager und Selbstst�ndige erzielten in den vergangenen Jahren
ein zweistellige prozentuale Gewinnsteigerung.
W�hrend die Reall�hne gesunken sind.
Die Arbeitnehmer von Karstadt mussten in den vergangenen Jahren auf
Lohnanteile verzichten, w�hrend das Management Millionen zum Fenster
herausgeworfen hatte. Die gr��te Sauerei war, dass diese Manager die
Immobilien von Karstadt quasi an sich selbst verkauft hatten und dann
mit Hilfe von Wuchermieten das Geld aus dem Konzern quetschten.
Das hatte den Konzern in den Ruin getrieben.
> In ihrer neuesten Studie schlagen die Wirtschaftswaisen deshalb
> vor, bei den galloppierenden Lohnerh�hungen eine kleine Verschnaufpause
> einzulegen:
LOL
"galoppierenden Lohnerh�hungen"
Selbst die Wirtschaftsweisen w�rden so ein dummes Zeug niemals behaupten.
Es ist doch eher so, dass die Gewerkschaften von den Wirtschaftsweisen in
den
vergangenen Jahren immer wieder f�r ihre Zur�ckhaltung gelobt worden sind.
> Nun gut, das h�tte ich den Experten eigentlich auch fr�her sagen k�nnen.
Wann? In den fetten Jahren bis 2008?
Wo Du und deines Gleichen so ordentlich den Rahm abgesch�pft hatten.
> Aber besser, die Erkenntnis kommt zusp�t als nie. Aber Vorsicht: Die
> Gewerkschaften machen ein Theater, wenn dann wieder der Aufschwung kommt.
> Die wollen dann n�mlich Nachschlag.
> (Man sollte da mal was unternehmen, gegen diese Gewerkschaften)
Man sollte etwas gegen Menschen Deines Schlages unternehmen.
Enteignen und zum richtigen Arbeiten zwingen.
�brigens hat die IGM schon signalisiert, dass wir auf Lohnerh�hungen keinen
Wert legen. Einzige Bedingung, dass die Arbeitspl�tze erhalten bleiben.
> Meine Gedanken sind nat�rlich nur Gelaber vom theoret. Rei�brett aber
> der blo�en Risikoabw�lzung nach unten (wie �blich) st�nde ja dann auch
> die Entscheidungsbefugnis aller entgegen.
>
> Das ist kein Idealmodell nach meiner Facon, aber doch ein Fortschritt?
> Oder ist das quatsch?
Wie w�rs denn, wenn die Arbeitnehmer Aktienanteile vom
Konkurrenzunternehmen sich aneignen w�rden/k�nnten?
Das w�rde ein bi�chen Schwung in die Bude bringen...SCNR
Gru� R.R.
--
Ich bin unschuldig, ich hab sie nicht gew�hlt!
>> Libero <liber...@web.de>:
> "Risikostreuung", willst du mir das genauer erkl�ren?
Eine gute Geldanlage verteilt das Risiko auf m�glichst viele
Anlagem�glichkeiten, damit bei einem nie auszuschlie�enden Verlust
nicht gleich alle Ersparnisse verloren sind. Bei seinem Arbeitgeber
setzt der Arbeitnehmer ja schon einen ziemlich gro�en Teil seines
Verm�gens ein (wenn nicht gar sein gesamtes Verm�gen �berhaupt),
n�mlich seine Arbeitskraft, ob nun geistig oder k�rperlich. Die
Entlohnung dann auch wieder dort einzusetzen, empfiehlt sich nicht
unbedingt, denn bei einer Insolvenz w�re nicht nur der
Arbeitsplatz, sondern zugleich auch noch die R�cklage weg.
> Ich meine, so lange die Beteiligung freiwillig w�re, k�nnte sie
> unter bestimmten Voraussetzungen - wie schon erw�hnt - ein
> Steuerungsinstrument sein, da sie die Abh�ngigkeit zumindest
> teilw. bipolarisiert:
> Arb.nehmer abh. vom U.<-> aber auch Unternehmer(kapital)
> abh�ngig von Arbeitnehmerbeteiligung.
Lohnabh�ngige Arbeit bleibt bei den meisten Arbeitnehmern f�r die
ganze Zeit ihres Arbeitslebens die haupts�chliche Einkommensquelle,
so da� die Kr�fteverh�ltnisse sich durch die Mitarbeiterbeteiligung
nicht �ndern. Im Gegenteil k�nnen sich die Verh�ltnisse sogar zu
Gunsten der Unternehmer verschieben, weil er dann Lohnk�rzungen
unter Androhung der Insolvenz noch leichter durchsetzen kann. Und
Bewerbern k�nnte bei steigender Verbreitung solcher Mitarbeiter-
beteiligung dann k�nftig eine "Mindesteinlage" abverlangt werden,
die nat�rlich schlecht oder gar nicht verzinst wird.
So l�uft es ja heute schon bei der Mietkaution. In den Medien wird
zwar im Moment das Mietnomadentum aufgeblasen, in der Realit�t
jedoch dominieren im Vollstreckungswesen die Forderungen der
Mieter; sei es, da� die Mietkaution nicht erstattet wird oder sei
es, da� der Vermieter die Versorger nicht bezahlt hat und den
Mietern Strom und Wasser abgedreht wird.
> Das w�rde jeden Arb.nehmer zumindest zum partiellen
> Mit-Unternehmer erheben, insofern seine Entscheidung �ber die
> Kapitalkraft des Unternehmens entscheidet.
Auch hier d�rfte nur ausnahmsweise eine hinreichend gro�e Summe aus
der Arbeitnehmerschaft zusammenkommen. Vielleicht funktioniert das
bei Unternehmen, die nicht kapitalintensiv sind, etwa weil sie ihre
Gesch�fte in ohnehin nur gemieteten B�ros betreiben. Gerade bei den
Sorgenkindern - den Produktionsunternehmen - d�rfte eine Kapital-
einlage der der Arbeitnehmer regelm��ig zu gering ausfallen, um
nennenswerte zus�tzlichen Mitbestimmungsrechte zu erwerben.
Bei den "B�ro-Unternehmen" kommt es aber schon mal vor, da� der
Einsatz des Arbeitnehmers so bestimmend f�r das Betriebsergebnis
ist, da� entsprechende Modelle Sinn machen. Allerdings gibt es das
ja schon beispielsweise bei vielen freien Berufen, man denke etwa
an die Rechtsanw�lte, Wirtschaftspr�fer, Steuerberater, Archi-
tekten, �rzte u.�. Hier gibt es Angestellte, die man bei gutem
Erfolg durch Anteile am "Unternehmen" (der Kanzlei) bindet. Bei den
Rechtsanw�lten und Wirtschaftspr�fern d�rfen sich dann solche gerne
auch mal "Partner" oder "Seniorpartner" nennen. Seltsamerweise gibt
es das (noch) nicht im IT-Bereich der Softwareentwicklung, obwohl
es hier genauso auf den Entwickler ankommt.
> Seltsamerweise gibt
> es das (noch) nicht im IT-Bereich der Softwareentwicklung, obwohl
> es hier genauso auf den Entwickler ankommt.
M��te man doch sch�n bl�d sein, wenn man in Deutschland noch auf die
Zukunftsf�higkeit der Software-Branche setzen w�rde!
Amerika ja, sogar Indien, aber Deutschland hat fertig mit
Zukunftstechnologien.
> Seltsamerweise gibt
> es das (noch) nicht im IT-Bereich der Softwareentwicklung, obwohl
> es hier genauso auf den Entwickler ankommt.
Weil hier die BWLer die SW-Entw. max. ausbeuten wollen und nicht verstehen,
das die wichtiger sind als die BWLer.
Oder ums mal derb auszudr�cken:
Die verstehen nicht, da� sie keinen Nobelpreistr�ger bekommen,
der einem arschgesichtigen,bl�dsinnigen Narzissten, der zuf�llig Sohn eines
Million�rs ist, f�r 1 Euro die Stunde die genialsten Algorithmen
entwickelt und aus lauter Dankbarkeit noch die fu�pilzbefallenen
Schwei�f��e desselbigen ableckt.
> Die verstehen nicht, da� sie keinen Nobelpreistr�ger bekommen,
> der einem arschgesichtigen,bl�dsinnigen Narzissten, der zuf�llig Sohn
> eines
> Million�rs ist, f�r 1 Euro die Stunde die genialsten Algorithmen
> entwickelt und aus lauter Dankbarkeit noch die fu�pilzbefallenen
> Schwei�f��e desselbigen ableckt.
DIE verstehen nichtmal was ein Algorithmus ist!
>"Lars P. Wolschner" <lars.wo...@nexgo.de> wrote in
>news:4b4261d7$0$6562 $9b4e...@newsspool4.arcor-online.net:
>
>
>> Seltsamerweise gibt
>> es das (noch) nicht im IT-Bereich der Softwareentwicklung, obwohl
>> es hier genauso auf den Entwickler ankommt.
>
>M��te man doch sch�n bl�d sein, wenn man in Deutschland noch auf die
>Zukunftsf�higkeit der Software-Branche setzen w�rde!
>
>Amerika ja, sogar Indien, aber Deutschland hat fertig mit
>Zukunftstechnologien.
Das Geschrei nach immer mehr Lohn und Sozialleistungen wird zur Folge
haben, das bald deutsche Arbeiter Textilien f�r die Inder produzieren.
Gruessle Roland! Hohenwulsch, 05.01.10 10:03
> Der beste Schutz vor Gewerkschaften ist, die L�hne, Geh�lter und
> Unternehmensbeteiligungen so hoch anzusetzen, dass kein Mitarbeiter den
> Drang versp�rt, sich einer Gewerkschaft anzuschlie�en.
War das nun im Ernst oder nur ein Scherz ? Also ich finde es gar nicht
schlecht, dass es Gewerkschaften gibt, nur mal so. Koennte ja eine
Entwicklung eintreten, wo man sie wirklich mal braucht.Und dann steht man
ganz allein auf sich gestellt nicht so gut da. Meinjanur.
Ciao
--
isch geb Dir gleich :) (Kaya Yanar)
Gruessle Michael! Hohenwulsch, 05.01.10 10:06
> Mein Beileid den armen Wirtschaftswaisen. M�ssen die jetzt ins Waisenhaus?
Die Waisen ja, die Weisen aber nicht, wenn sie denn weise sind/waren :)
Gruessle Carsten! Hohenwulsch, 05.01.10 10:08
>> Mein Beileid den armen Wirtschaftswaisen. M�ssen die jetzt ins Waisenhaus?
> Nein, aber es wird Zeit, ein L�gnerhaus einzurichten.
siehe dazu auch mein anderes posting:
a) Waisen ins Waisenhaus, aber Weise muessen net
b) wieso Luegenhaus erst einrichten? Wir leben doch alle schon darin! :)
Ciao
Du meinst, die Inder m�gen teure Textilien?
Kennst du den Unterschied zwischen Software und Textilien?
> "Lars P. Wolschner" <lars.wo...@nexgo.de> proclaims:
>> Bei den Rechtsanw�lten und Wirtschaftspr�fern d�rfen sich dann
>> solche gerne auch mal "Partner" oder "Seniorpartner" nennen.
>> Seltsamerweise gibt es das (noch) nicht im IT-Bereich der
>> Softwareentwicklung, obwohl es hier genauso auf den Entwickler
>> ankommt.
>
> Das Know-How verlagert sich ja immer mehr in Prozesse.
Wie darf ich das verstehen? Die insgesamt zu l�senden Aufgaben
verschwinden nicht durch eine �nderung der Organisation. Ohne IT-
Technik wird man auch in Zukunft keine IT anwenden k�nnen.
> Die Anzahl der unersetzbaren Gurus d�rfte dabei stetig
> schrumpfen.
Zur Zeit steigt sie eher, weil die Programmierwelten enorme Mengen
an KnowHow erfordern. Microsoft .NET und Java beispielsweise kommen
mit riesigen Bibliotheken und es gibt mehrere (um nicht zu sagen
viele) Frameworks, die die Realisierung von Anwendungen erleichtern
sollen. Der Einarbeitungsaufwand ist jeweils erheblich und �ber-
steigt den Aufwand zum Erlernen der eigentlichen Programmiersprache
um ein Vielfaches. Obendrein steigt in der letzten Zeit wieder die
Anzahl relevanter Programmiersprachen, gerade auch auf dem Sektor
der Webanwendungen. Und einen immer gr��eren Posten wird die
Programmierung der mobilen Ger�te beisteuern.
Ob die Zahl der hardware- oder betriebssystemnah arbeitenden
"Gurus" (die unser Bild von einem solchen Guru in den 1980er Jahren
gepr�gt haben) gesunken ist, wei� ich nicht. Es k�nnte sein, da�
die Vielzahl der Hardwareger�te und die gesteigerte Zahl der Hard-
waretypen hier auch die Zahl der Arbeitspl�tze gesteigert hat. Sie
sitzen nun allerdings nicht mehr bei den Endanwendern, sondern nur
noch in spezialisierten IT-Firmen.
> Und wie begr�ndet sich das?
Wenn BWLer Denken k�nnten, w�rden sie was Vern�nftiges studieren und nicht
bei Mathe 5Klasse aufh�ren und sich einbilden, sie k�nnten die Welt
erkl�ren.
> Das war fr�her wohl bereits bei der MFC so. Letztendlich ist es f�r
> jemanden mit den entsprechenden Grundlagen aber nicht mehr Frage, ob
> er es �berhaupt verstehen kann, sondern ob er es schnell genug
> versteht das er produktiv arbeiten kann. Das halte ich f�r eine
> eigentlich normale Anforderung.
Wof�r soll diese "Geschwindigkeit" n�tzlich sein, au�er da� der "Neue" die
Fehler des "Alten", die vielleicht gar keine waren, ausb�geln soll? Und das
auch noch f�r einen Bruchteil der Aufwandsentsch�digung?
--
Wie viele Kinder wollt Ihr noch BRDigen?
Joe N. schrieb:
...[...]...
> Der Software-Guru, der quasi einen unverzichtbaren Wettbewerbsvorteil
> darstellt, ist nach meinen nostalgischen Vorstellungen aber nicht nur
> jemand, der umfangreiche Erfahrung im Doing mitbringt, sondern auch
> noch einen gewissen Kreativfaktor, der nirgendswo dokumentiert ist...
Das beinhaltet groᅵe Probleme. Die Nutzung eines Gurus kann auf
der einen Seite Abhᅵngigkeiten schaffen. Fᅵllt der Guru aus kann
man nicht mehr nahtlos weiter machen. Auf der anderen Seite muss
der Guru sich gut verkaufen ... damit man seine Qualitᅵten auch
erkennt und schᅵtzt. Diese Arbeit erhᅵht dann seinen Marktwert,
mindert aber den realen Output im Kerngeschᅵft.
Und da gibt es noch ein Problem: Die Kreativitᅵt muss mit sehr
viel Handwerk und Systematik kombiniert werden. Das passt dann
in den Augen vieler Menschen nicht mehr zum Bild des Genies und
der Guru wird vielleicht verkannt? Dann kann es passieren dass
der Guru als ersetzlich betrachtet und frei gesetzt wird. Und
dann klappt einiges nicht mehr so richtig, einen geeigneten
Nachfaolger findet man auch nicht und die Welt ist ungerecht.
MfG
Uwe Borchert
> > Du meinst, die Inder mögen teure Textilien?
> > Kennst du den Unterschied zwischen Software und Textilien?
>
> Das Problem scheint mir zu sein, daß wenn die Gewerkschaften nicht
> wirklich mal wieder für die AN kämpfen, die deutschen AN demnächst
> wirklich für Indien und China Textilien produzieren.
Wenn sie *kämpfen* und sich die Lohnschere zwischen Europa und Asien
weiter öffnet, wird die Produktion sich nach Asien verschieben.
Investiert wird immer dort, wo es die meiste Rendite bringt.
>Wenn sie *k�mpfen* und sich die Lohnschere zwischen Europa und Asien
>weiter �ffnet, wird die Produktion sich nach Asien verschieben.
>Investiert wird immer dort, wo es die meiste Rendite bringt.
Deswegen m��en die Arbeiterl�hne auf ein vern�nftiges Niveau mit Augenma�
zur�ckgefahren werden. In den sechziger Jahren stimmte noch das
Preisleistungsverh�ltnis der Arbeitskraft und kein Arbeiter hat gemeckert,
wenn es nur Sonntags Fleich gab und man f�r einen Fernseher mal 3 Jahre
sparen mu�te.
Die Textilproduktion ist schon seit mindestens 20 Jahren in Asien, Depp.
Und die Lohnschere �ffnet sich nicht - seit gut 10 Jahren schlie�t sie sich.
> > Wenn sie *kämpfen* und sich die Lohnschere zwischen Europa und Asien
> > weiter öffnet, wird die Produktion sich nach Asien verschieben.
>
> Die Textilproduktion ist schon seit mindestens 20 Jahren in Asien, Depp.
und rate doch mal warum....vielleicht kommst Du sogar drauf?!?
> Und die Lohnschere öffnet sich nicht - seit gut 10 Jahren schließt sie sich.
entscheidend ist nicht nur die Richtung der Bewegung, sondern auch die
absolute Differenz.
> liber...@web.de (Libero) wrote in <af68fd1d-1862-4dbd-9c2a-
> 21d2be...@q4g2000yqm.googlegroups.com>:
>
>>Wenn sie *k�mpfen* und sich die Lohnschere zwischen Europa und Asien
>>weiter �ffnet, wird die Produktion sich nach Asien verschieben.
>>Investiert wird immer dort, wo es die meiste Rendite bringt.
>
> Deswegen m��en die Arbeiterl�hne auf ein vern�nftiges Niveau mit Augenma�
> zur�ckgefahren werden.
In der Tat. Vor kurzem las ich einen Artikel in der hiesigen Zeitung, wo
der Autor eine neue Form der gemeinschaftlichen Askese forderte. Der
scheint wohl von mir abgeschrieben zu haben, denn ich fordere das schon
seit Jahren, hihi.
Wir m�ssen endlich unsere Lebensziele, ja unsere ganze Wertstellung neu
justieren. Wichtig ist nicht der Wohlstand, der Konsum, die Freizeit oder
gar die ma�lose V�llerei. Nein! Wichtig ist die Freude und Zufriedenheit
dar�ber, etwas geleistet und einem h�heren Ziel gedient zu haben.
Warum wollen wir f�r Arbeit immer Geld? K�nnen wir nicht auch mal, wenn es
die Sachlage erfordert 2 oder 3 Monate kostenlos zu Diensten sein und sich
dabei sagen: "Ich f�hl mich gut, denn ich habe dem Exportweltmeister dabei
sekundiert der Gr��te zu bleiben".
> In den sechziger Jahren stimmte noch das
> Preisleistungsverh�ltnis der Arbeitskraft und kein Arbeiter hat gemeckert,
> wenn es nur Sonntags Fleich gab und man f�r einen Fernseher mal 3 Jahre
> sparen mu�te.
Ich wei� noch, wie mein Gro�vater immer mit leuchtenden Augen die
Geschichten der Nachkriegszeit erz�hlte. Von meiner Tr�mmerfrau-Gro�mutter,
welche nach 12 Stunden Arbeit nach Hause kam und sagte :
Karl(mein Gro�vater hie� auch Karl), ich habe zwar keine Kartoffeln, aber 3
sch�ne Backsteine, das ist f�r das Haus, was wir einmal bauen werden.
Worauf mein Gro�vater sie umarmte und sie gemeinsam ein Dankgebet
anstimmten.
Das waren noch Zeiten!
Karl H.
Die Antwort ist einfach: wir haben hier noch keine Zust�nde, wie Du sie
gern h�ttest.
>
>> Und die Lohnschere �ffnet sich nicht - seit gut 10 Jahren schlie�t sie sich.
>
> entscheidend ist nicht nur die Richtung der Bewegung, sondern auch die
> absolute Differenz.
Dann erz�hl doch hier nix von einer "sich weiter �ffnenden Lohnschere",
Depp.
Im alten Rom, hat sich au�er Spartakus und seine faulen Kumpels, auch kein
Sklave beklagt!
Nun aber hallo! Wir sind hier eine freie Gesellschaft!
Au�erdem sind die Sklaven im alten Rom, wenn sie anst�ndig waren und gut
gearbeitet haben, oftmals von ihren Herren freigemacht worden. Man sieht
das doch in den R�merfilmen, wo die Sklaven sogar �fter das Weinen
anfangen, wenn sie nun pl�tzlich keinen Herrn mehr haben. Jeder Sklave
konnte somit auch selbst bestimmen, was aus ihm mal werden w�rde.
Stichwort: Eigenverantwortung!
Karl H.