Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

DE: Gesundheitssystem nur noch Platz 14

42 views
Skip to first unread message

Robert F.

unread,
Aug 5, 2012, 1:47:11 AM8/5/12
to
04.08.12
Deutsche Mittelstands Nachrichten
Gesundheitssystem: Deutschland verliert im internationalen Vergleich
stark

In den vergangenen drei Jahren ist Deutschland beim internationalen
Vergleich der Gesundheitssystem um acht Plätze abgestürzt. Obwohl
es zu den reichsten Ländern der Welt zählt, belegt Deutschland mit
seinem Gesundheitssystem lediglich Platz 14.

Es ist etwas faul im deutschen Gesundheitswesen: Innerhalb der ver-
gangenen drei Jahre ist Deutschland in der Rangliste des Euro Health
Consumer Index (EHCI - europäischer Gesundheitskonsumenten-Index)
vom sechsten auf den vierzehnten Platz abgestürzt. An der Spitze liegen
die Niederlande, Dänemark, Island, Luxemburg und Belgien. Deutschland
erhielt von 1.000 möglichen Punkten 704 Punkte und ist damit nicht mehr
im europäischen Spitzenfeld zu finden. Deutschland liegt somit zum
ersten Mal hinter Großbritannien und befindet sich nun auf dem
gleichen Niveau wie Tschechien und Irland.
[....]
Für Deutschland muss die neue Studie ein Weckruf sein: Es gibt
eigentlich keine rationalen Gründe, dass eines der reichsten Länder
Europas aufgrund politischer Fehlentscheidungen nicht mehr zu den
führenden Nationen im Gesundheitswesen zählt. Eine offenkundig im
Kern gescheiterte Gesundheits-Politik bedarf einer Neubewertung,
um den Abwärtstrend, der auch erhebliche volkswirtschaftliche
Auswirkungen hat, umgehend zu stoppen.
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/08/46207/

Italien hat *doppelt* viele Ärzte pro 1000 EW wie DE
http://www.welt-in-zahlen.de/laendervergleich.phtml
"EU-Statistik: Südeuropäer in der Rente länger gesund als Deutsche"
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/04/41933/

"Es gibt eigentlich keine rationalen Gründe, dass eines der reichsten
Länder Europas aufgrund politischer Fehlentscheidungen nicht mehr
zu den führenden Nationen im Gesundheitswesen zählt."

DOCH, es gibt den Grund, der heisst "Deutscher Finanzfaschimus".
Der Bankenbrut bzw. Finanzfaschisten von CDU/CSU/FDP geht die
deutsche Bevölkerung voll am A.sch vorbei, ihr Auftrag: Armut
durch Bankstenrettung, Siechtum durch Sklavenlohn [0],
und malochen bis zum Umfallen [1] ...?

FYI:
Mussolini selbst definierte Faschismus als "Verschmelzung von
Großkapital und Politik" der folglich auch "Corporatismus"
genannt werden könne.

Sloterdijk: "manifeste Dummheit wird durch ein langes Training in
Lernvermeidungsoperationen erworben. Nur nach einer hartnäckig
fortgesetzten Serie von Selbst-Knock-outs der Intelligenz kann
sich ein Habitus zuverlässiger Stupidät stabilisieren.."

h.


[0]
Deutscher Mindestlohn: 5 Euro pro Stunde
Eine Arbeitssuchende hatte ein Jobangebot durch die Agentur für Arbeit
abgelehnt, weil ihr der Stundenlohn von 5,37 Euro zu niedrig erschien.
Daraufhin setzte das Arbeitsamt die Bezüge für die Frau vorüber-
gehend aus. Die Frau klagte gegen den Entzug des Arbeitslosengeldes.
Das Bundessozialgericht entschied nun, dass die Agentur für Arbeit
die Zahlungen an die Arbeitssuchende zu Recht einstellte ...
Bundessozialgericht: B 11 AL 18/11 R
http://www.roedl-business-news.com/2012/05/12672/

Das ist neoliberal-faschistische Lohnsklaverei.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lohnsklaverei

[1]
Z.B. Frankreich erhöht den Mindestlohn auf 9,50 Euro pro Stunde,
senkt gleichzeitig das Pensionsantrittsalter auf 60 Jahre und führt
7000 Euro Abrackprämie beim Kauf eines neuen Autos ein. UND das alles
wird von den deutschen Lohnsklaven, per "Bankstenrettung" finanziert?


Libero

unread,
Aug 5, 2012, 4:34:19 AM8/5/12
to
On 5 Aug., 07:47, Robert F. <fitzo...@major.oak> wrote:
> 04.08.12
> Deutsche Mittelstands Nachrichten
> Gesundheitssystem: Deutschland verliert im internationalen Vergleich
> stark
>
> In den vergangenen drei Jahren ist Deutschland beim internationalen
> Vergleich der Gesundheitssystem um acht Pl tze abgest rzt. Obwohl
> es zu den reichsten L ndern der Welt z hlt, belegt Deutschland mit
> seinem Gesundheitssystem lediglich Platz 14.

Was sind denn da die Kriterien?
Anzahl Computer-Tomographen pro 1000 Einwohner?
Anzahl Krankenschwestern?
IMHO ist es viel interessanter zu wissen, wie gesundheitsbewusst die
Menschen in einem Land leben. Wer gesund lebt, kann sich naemlich die
allermeisten Arztbesuche sparen. Aber *Eigenverantwortung* hat
hierzulande keinen Stellenwert, alles muss *von oben* geregelt werden.
Es ist ein Irrtum zu glauben, mit Geld koenne man all diese
Problemchen loesen.


Robert Rohling

unread,
Aug 5, 2012, 4:48:23 AM8/5/12
to
Robert F. <fitz...@major.oak> wrote in news:jvl1d5$8lr$1@newsfeed.x-
privat.org:


> In den vergangenen drei Jahren ist Deutschland beim internationalen
> Vergleich der Gesundheitssystem um acht Pl�tze abgest�rzt. Obwohl
> es zu den reichsten L�ndern der Welt z�hlt, belegt Deutschland mit
> seinem Gesundheitssystem lediglich Platz 14.


Der Siecheszuch des Neoliberalismus ist halt einfach unaufhaltbar.


Irgendwann f�hrter ohne Gleise...

Gru� R.R.

--
Ich bin unschuldig, ich hab sie nicht gew�hlt!

Robert Rohling

unread,
Aug 5, 2012, 4:52:06 AM8/5/12
to
Libero <liber...@web.de> wrote in news:4fa6591f-06b5-445b-ab99-
54966d...@a4g2000vbt.googlegroups.com:
Naja, man kann sich mit Geld z.B. ein frisches Nierchen oder ne neue Leber
kaufen. Dir w�rde ich �brigens mal ein neues Hirn empfehlen.

Jon J Panury

unread,
Aug 5, 2012, 5:33:00 AM8/5/12
to
Libero <liber...@web.de> schrieb:

>On 5 Aug., 07:47, Robert F. <fitzo...@major.oak> wrote:
>> 04.08.12
>> Deutsche Mittelstands Nachrichten
>> Gesundheitssystem: Deutschland verliert im internationalen Vergleich
>> stark
>>
>> In den vergangenen drei Jahren ist Deutschland beim internationalen
>> Vergleich der Gesundheitssystem um acht Pl tze abgest rzt. Obwohl
>> es zu den reichsten L ndern der Welt z hlt, belegt Deutschland mit
>> seinem Gesundheitssystem lediglich Platz 14.
>
>Was sind denn da die Kriterien?
>Anzahl Computer-Tomographen pro 1000 Einwohner?
>Anzahl Krankenschwestern?
>IMHO ist es viel interessanter zu wissen, wie gesundheitsbewusst die
>Menschen in einem Land leben.

Klar ist das interessant. Aber es hat gar nichts zu tun mit der
Qualit�t eines "Gesundheitssystems" (ein ultrabl�der Begriff, soll
wohl etwas in der Art wie "�rztliche und hygienische Versorgung"
bedeuten).
Oder sagen wir: fast nichts.
Man k�nnte schauen, wie wirksam �ffentlich-rechtliche Hygieneerziehung
ist.

> Wer gesund lebt, kann sich naemlich die
>allermeisten Arztbesuche sparen. Aber *Eigenverantwortung* hat
>hierzulande keinen Stellenwert, alles muss *von oben* geregelt werden.

Die Liberos wollen (und setzen es derzeit recht umfassend durch), dass
�rztliche Versorgung Marktgut, also Ware sei. Wie jeder
Marktteilnehmer streben also auch die Anbieter �rztlicher Leistung
nach Profit, nach Wachstum usw..
Was kann ein Libero dagegen haben?
Rein markttechnisch gesehen ist es v�llig gleich, *wof�r* Geld
ausgegeben wird - Hauptsache, es *wird* ausgegeben, also Umsatz
gemacht, also Profit erzielt.
W�re die Feuerwehr ein profitorientiertes Marktunternehmen, m�sste sie
ein gesch�ftliches Interesse an einer Zunahme der Brandf�lle haben!
W�ren Waffenproduzenten profitorientierte Marktunternehmen, m�ssten
sie ein gesch�ftliches Interesse bewaffneten Konflikten �berall
haben...


>Es ist ein Irrtum zu glauben, mit Geld koenne man all diese
>Problemchen loesen.

Ja ja, Geld macht nciht gl�cklich... und wohl scheint's auch nicht
"gesund". In den L�ndern, die da an der Spitze liegen, hat das
�rztliche Versorgungswesen einen weit "staatlicheren" Charakter als
hierzulande - - - *und* es beansprucht einen deutlich geringeren
Anteil des jeweiligen BIP!
Das h�rt ein Libero nat�rlich nicht so gern.
Auch sind die Leute dort im Schnitt "ges�nder", hygienebewusster - -
und gehen wesentlich weniger zu �rzten als die Deutschen, die in letzt
Genanntem Weltmeister sind.

Robert F.

unread,
Aug 5, 2012, 5:52:27 AM8/5/12
to
Robert Rohling hatte dann diese Idee :
> Der Siecheszuch des Neoliberalismus ist halt einfach unaufhaltbar.
> Irgendwann fᅵhrter ohne Gleise...

Es war gewollt, das ᅵrzte Unternehmer werden, das heiᅵt, das alles
nach Rentabilitᅵtsaspekten gemacht wird. Nicht der Patient steht
mehr im Mittelpunkt, sondern die Behandlungskosten.
Das Ergebnis sieht man jetzt, die Arzte versuchen dies halt sehr
konsequenz um zu setzen, dieses typisch "neoliberale" Herangehen.

Und genau das spᅵren ja die Patienten. Schilder wie: keine neuen
Patienten, nur Privatpatienten, oder kommen sie nᅵchstes Quartal
wieder, sind doch typisch fᅵr dieses vᅵllig umgekrempelte
Gesundheitswesen und das darunter die Versorgung leitet,
war zu erwarten....

Ein neoliberaler Trend, der sich auch in anderen Bereichen zeigt.
Schliesslich liegen die deutschen Einkommen auch nur auf Platz
13 in Europa und das Immobilien Eigentum liegt um 40% (im Sᅵden
Europas ᅵber 80%). Deutschland ist Armenhaus und Zahlmeister
Europas in einem. Sowas kann man echt nur mit Michel machen.

Durch sparen, Miᅵwirtschaft und Korruption fᅵllt die BRD im
internationalen Vergleich nach und nach zurᅵck. In ein paar
Jahren befindet sich Deutschland wahrscheinlich nicht mal
mehr unter den besten 20!

tschau
--
neoliberale sind finanzfaschisten


Libero

unread,
Aug 5, 2012, 5:57:17 AM8/5/12
to
On 5 Aug., 11:33, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:
> Libero <libero0...@web.de> schrieb:
>

> > Wer gesund lebt, kann sich naemlich die
> >allermeisten Arztbesuche sparen. Aber *Eigenverantwortung* hat
> >hierzulande keinen Stellenwert, alles muss *von oben* geregelt werden.
>
> Die Liberos wollen (und setzen es derzeit recht umfassend durch), dass
> rztliche Versorgung Marktgut, also Ware sei.

Dreh es wie Du willst, Auch *medizinische Versorgung* kostet Geld und
muss irgendwie finanziert werden.

>Wie jeder
> Marktteilnehmer streben also auch die Anbieter rztlicher Leistung
> nach Profit, nach Wachstum usw..

In einer freien Gesellschaft steht es jedem frei zu streben, wohin er
will.
Wenn jemand aus humanitaeren Gruenden Beduerftige kostenlos oder gegen
gerngen Lohn behandeln will, hat auch er diese Freiheit.
NIEMAND zwingt hier zu Wachstum, Profit oder was auch immer.
Zwang ist ein Merkmal unfreier Systeme.

> Was kann ein Libero dagegen haben?
> Rein markttechnisch gesehen ist es v llig gleich, *wof r* Geld
> ausgegeben wird - Hauptsache, es *wird* ausgegeben, also Umsatz
> gemacht, also Profit erzielt.

Es steht jedem frei, wofuer er sein Geld ausgeben will.
Wenn Du niemandem Profit zukommen lassen willst, dann handele doch
dementsprechend. Wo ist Dein Problem?

> W re die Feuerwehr ein profitorientiertes Marktunternehmen, m sste sie
> ein gesch ftliches Interesse an einer Zunahme der Brandf lle haben!

..so wie die Aerzte JETZT ein Interesse an der Zunahme an
Krankheitsfaellen haben muessten. so what?

> Ja ja, Geld macht nciht gl cklich... und wohl scheint's auch nicht
> "gesund". In den L ndern, die da an der Spitze liegen, hat das
> rztliche Versorgungswesen einen weit "staatlicheren" Charakter als
> hierzulande - - - *und* es beansprucht einen deutlich geringeren
> Anteil des jeweiligen BIP!
> Das h rt ein Libero nat rlich nicht so gern.
> Auch sind die Leute dort im Schnitt "ges nder", hygienebewusster - -
> und gehen wesentlich weniger zu rzten als die Deutschen, die in letzt
> Genanntem Weltmeister sind.

Hierzulande hat es auch schon frueher massenweise Erkrankungen
gegeben, die
einzig und allein auf eine schaedliche Lebensweise (Alkohol, Tabak, zu
wenig Bewegung) zurueckzufuehren waren.
BTW, diejenigen mit einer vernuenftigen Lebensweise brauchen keinen
Pappi Staat, der ihnen alles vorschreibt. Und bei denjenigen, die
ungesund leben, ist Hofpen und Malz sowieso verloren.

Libero

unread,
Aug 5, 2012, 6:04:44 AM8/5/12
to
On 5 Aug., 11:52, Robert F. <fitzo...@major.oak> wrote:

> Es war gewollt, das rzte Unternehmer werden, das hei t, das alles
> nach Rentabilit tsaspekten gemacht wird.

wenn *nicht rentabel* gewirtschaftet wird, wer soll dann das Defizit
zahlen?
Oder faellt das Geld dafuer wie Manna vom Himmel?

> Ein neoliberaler Trend, der sich auch in anderen Bereichen zeigt.
> Schliesslich liegen die deutschen Einkommen auch nur auf Platz
> 13 in Europa

logisch, wo doch dein heissgeliebter Pappi Staat schon ca. 50% eines
Bruttoeinkommens an direkten oder indirekten Steuern und Abgaben
absaugt....

Robert Rohling

unread,
Aug 5, 2012, 6:34:20 AM8/5/12
to
Libero <liber...@web.de> wrote in news:05ff7b70-c321-4c04-8783-
3ed57b...@y1g2000vbx.googlegroups.com:


> Dreh es wie Du willst, Auch *medizinische Versorgung* kostet Geld und
> muss irgendwie finanziert werden.

*Weniger f�r die Banken, mehr f�r die Menschen*


Oder meinst du etwa, wenn du mal ein Pflegefall wirst,
kommt die Bank und putzt dir den Anus aus?

Fritz

unread,
Aug 5, 2012, 6:53:24 AM8/5/12
to
Am 05.08.12 11:33, schrieb Jon J Panury:
> Die Liberos wollen (und setzen es derzeit recht umfassend durch), dass
> �rztliche Versorgung Marktgut, also Ware sei. Wie jeder
> Marktteilnehmer streben also auch die Anbieter �rztlicher Leistung
> nach Profit, nach Wachstum usw..

Solch ein System h�tte auch keinen Grund die Patienten tats�chlich zu
heilen, w�rden sie ja danach kein Geld mehr an ihnen verdienen ...

Ziel des Marktes Medizin - teure Medikamente und Behandlungen damit der
Patient m�glichst lange lebt ohne aber wirklich gesund zu werden!


--
Fritz
libert�, �galit�, fraternit�
Ironie, Satire, Farce, Persiflage, Metapher sind keinesfalls ausgeschlossen

Fritz

unread,
Aug 5, 2012, 6:55:36 AM8/5/12
to
Am 05.08.12 11:57, schrieb Libero:
> In einer freien Gesellschaft steht es jedem frei zu streben, wohin er
> will.
> Wenn jemand aus humanitaeren Gruenden Beduerftige kostenlos oder gegen
> gerngen Lohn behandeln will, hat auch er diese Freiheit.
> NIEMAND zwingt hier zu Wachstum, Profit oder was auch immer.
> Zwang ist ein Merkmal unfreier Systeme.

Und niemand hindert die Mehrheit in einer freien Gesellschaft, Leuten so
wie du, die Rote Karte zu zeigen und ihnen den Weg in jene Richtung zu
weisen wo der Baumeister ein Loch daf�r vorgesehen hat!

Fritz

unread,
Aug 5, 2012, 6:58:03 AM8/5/12
to
Am 05.08.12 12:34, schrieb Robert Rohling:
> *Weniger f�r die Banken, mehr f�r die Menschen*

RR,
FACK

> Oder meinst du etwa, wenn du mal ein Pflegefall wirst,
> kommt die Bank und putzt dir den Anus aus?

Das Geld wird es ihm ausputzen ....

Only after the last tree has been cut down / Only after the last river
has been poisoned / Only after the last fish has been caught / Then will
you find that money cannot be eaten.

Werner Sondermann

unread,
Aug 5, 2012, 7:09:20 AM8/5/12
to
Fritz wrote:
> Jon J Panury wrote:
>> Die Liberos wollen (und setzen es derzeit recht umfassend durch),
>> dass �rztliche Versorgung Marktgut, also Ware sei. Wie jeder
>> Marktteilnehmer streben also auch die Anbieter �rztlicher Leistung
>> nach Profit, nach Wachstum usw..
>
> Solch ein System h�tte auch keinen Grund die Patienten tats�chlich zu
> heilen, w�rden sie ja danach kein Geld mehr an ihnen verdienen ...
>
> Ziel des Marktes Medizin - teure Medikamente und Behandlungen damit
> der Patient m�glichst lange lebt ohne aber wirklich gesund zu werden!

Das ganze ist doch schon heute im Grunde kein Gesundheitssystem
sondern eher im Gegenteil ein Krankheitssystem.

w.

Robert F.

unread,
Aug 5, 2012, 7:15:14 AM8/5/12
to
Libero hatte dann diese Idee :
"In den vergangenen drei Jahren ist Deutschland beim internationalen
Vergleich der Gesundheitssystem um acht Plätze abgestürzt."

Wer protziger “PIIGS-Hauptversorger” sein möchte, der hat für
unwichtige Gesundheitssysteme kein Geld mehr übrig…ist doch klar !

Anstatt mal endlich die Probleme an den “Eieren” zu packen,
wird wochenlang in den Medien über Beschneidungen von
Minderheiten gelabert…übrigens ist nicht nur am maroden
Gesundheitssystem der Niedergang Deutschlandes zu erkennen…

Deutschlands Bnakter-Regierung (deutscher Finanzfaschimus) fühlt
sich in keinen Bereichen dem eigenen Volk verpflichtet und handelt
entsprechend. Sie ist Untertan der Finanz-Mächte und Diener der
Lobbyisten, der Schattenregierung also.

Schau nach, wie recht hatte doch C.F. Weizsäcker 1983
http://www.youtube.com/watch?v=2NVj5Wf0JtE

mitdenkem!


Jon J Panury

unread,
Aug 5, 2012, 7:54:25 AM8/5/12
to
Libero <liber...@web.de> schrieb:

>On 5 Aug., 11:33, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:

>> W re die Feuerwehr ein profitorientiertes Marktunternehmen, m sste sie
>> ein gesch ftliches Interesse an einer Zunahme der Brandf lle haben!
>
>..so wie die Aerzte JETZT ein Interesse an der Zunahme an
>Krankheitsfaellen haben muessten. so what?

Hier hast Du die Parallele weg geschnitten, die ich gebracht hatte:
Die mit den Waffenproduzenten!
F�llt dir dazu nichts ein? Nichts auf?

>
>> Ja ja, Geld macht nciht gl cklich... und wohl scheint's auch nicht
>> "gesund". In den L ndern, die da an der Spitze liegen, hat das
>> rztliche Versorgungswesen einen weit "staatlicheren" Charakter als
>> hierzulande - - - *und* es beansprucht einen deutlich geringeren
>> Anteil des jeweiligen BIP!
>> Das h rt ein Libero nat rlich nicht so gern.
>> Auch sind die Leute dort im Schnitt "ges nder", hygienebewusster - -
>> und gehen wesentlich weniger zu rzten als die Deutschen, die in letzt
>> Genanntem Weltmeister sind.
>
>Hierzulande hat es auch schon frueher massenweise Erkrankungen
>gegeben, die
>einzig und allein auf eine schaedliche Lebensweise (Alkohol, Tabak, zu
>wenig Bewegung) zurueckzufuehren waren.
>BTW, diejenigen mit einer vernuenftigen Lebensweise brauchen keinen
>Pappi Staat, der ihnen alles vorschreibt.

Ich verstehe den gegens�tzlichen Zusammenhang zwischen vern�nftiger
Lebensweise einer- und "Pappi Staat schreibt vor" andererseits nicht.
Wo, wie, wann schreibt denn der Staat heute in Sachen "Gesundheit" wem
was vor? Es wird ein bisschen Reklame gemacht, ja, schon, aber das tun
zumeist die Versicherungen; direkt vom Staat kommt da kaum was.
Aber Reklame ist Reklame, keine Vorschrift.
Und das bisschen Reklame, *das* f�r eine vern�nftige Lebensweise
gemacht *wird*, steht aber ja nun sowas von auf verlorenem Posten
gegen die Abermilliarden, die die Unvernunft-H�ker sich *ihre* Reklame
kosten lassen!
Message has been deleted

Jon J Panury

unread,
Aug 5, 2012, 12:15:06 PM8/5/12
to
Libero <liber...@web.de> schrieb:

(...)
> Und bei denjenigen, die
>ungesund leben, ist Hofpen und Malz sowieso verloren.

N�. Die k�nnen auch eines Tage mit 'ungesund Leben'� aufh�ren.

Aber ich wei�, dass in deiner Ruck-Zuck-Welt nicht vorkommt, dass
jemand sein Leben �ndere.

Libero

unread,
Aug 5, 2012, 12:53:52 PM8/5/12
to
On 5 Aug., 12:34, Robert Rohling <r...@mailinator.com> wrote:

> *Weniger f r die Banken, mehr f r die Menschen*
>
> Oder meinst du etwa, wenn du mal ein Pflegefall wirst,
> kommt die Bank und putzt dir den Anus aus?

und meinst Du etwa, irgendein Pfleger will das umsonst machen?
Auch der will seinen Lohn haben und der muss erstmal erwirtschaftet
werden.

Libero

unread,
Aug 5, 2012, 1:04:26 PM8/5/12
to
On 5 Aug., 12:53, Fritz <fr...@nomail.invalid> wrote:

> Ziel des Marktes Medizin - teure Medikamente und Behandlungen damit der
> Patient m glichst lange lebt ohne aber wirklich gesund zu werden!

Genau DAS ist JETZT der Fall. Da die gesetzlichen Kassen in jedem Fall
zahlen *muessen*, wird allerhand unnoetiger Behandlungs-Firlefanz
verschrieben, um moeglichst viel rauszuschlagen.
Bei Privatversicherung saehe das ganz anders aus.

Libero

unread,
Aug 5, 2012, 1:05:57 PM8/5/12
to
On 5 Aug., 13:15, Robert F. <fitzo...@major.oak> wrote:
> Libero hatte dann diese Idee :
>
> > On 5 Aug., 11:52, Robert F. <fitzo...@major.oak> wrote:
> >> Ein neoliberaler Trend, der sich auch in anderen Bereichen zeigt.
> >> Schliesslich liegen die deutschen Einkommen auch nur auf Platz
> >> 13 in Europa
>
> > logisch, wo doch dein heissgeliebter Pappi Staat schon ca. 50% eines
> > Bruttoeinkommens an direkten oder indirekten Steuern und Abgaben
> > absaugt....
>
> "In den vergangenen drei Jahren ist Deutschland beim internationalen
> Vergleich der Gesundheitssystem um acht Plätze abgestürzt."

...worauf Du in keinster Weise auf obiges Argument antwortest...

Libero

unread,
Aug 5, 2012, 1:01:22 PM8/5/12
to
On 5 Aug., 13:54, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:

> >..so wie die Aerzte JETZT ein Interesse an der Zunahme an
> >Krankheitsfaellen haben muessten. so what?
>
> Hier hast Du die Parallele weg geschnitten, die ich gebracht hatte:
> Die mit den Waffenproduzenten!

und? Das aendert nichts am Sachverhalt.

> >Hierzulande hat es auch schon frueher massenweise Erkrankungen
> >gegeben, die
> >einzig und allein auf eine schaedliche Lebensweise (Alkohol, Tabak, zu
> >wenig Bewegung) zurueckzufuehren waren.
> >BTW, diejenigen mit einer vernuenftigen Lebensweise brauchen keinen
> >Pappi Staat, der ihnen alles vorschreibt.
>
> Ich verstehe den gegens tzlichen Zusammenhang zwischen vern nftiger
> Lebensweise einer- und "Pappi Staat schreibt vor" andererseits nicht.

ganz einfach: wer halbwegs vernuenftig ist, hat eine halbwegs gesunde
Lebensweise und braucht nicht wegen allerlei Zivlisationskrankeiten
das staatliche Gesundheitssystem in Anspruch nehmen. Ist das soooooo
schwer zu kapieren?

> Wo, wie, wann schreibt denn der Staat heute in Sachen "Gesundheit" wem
> was vor?

Wohl noch nix von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht
gehoert???
BTW. fuer *selbst verschuldete* Zivilisationskrankheiten schreibt
Pappi Staat vor, dass *solidarisch* gezahlt wird, von wegen
Eigenverantwortung.


Libero

unread,
Aug 5, 2012, 1:09:10 PM8/5/12
to
On 5 Aug., 18:15, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:
> Libero <libero0...@web.de> schrieb:
Selbstverstaendlich kommt so etwas vor. Aber das ausgerechnet Pappi
Staat das bewirkt, ist extrem unwahrscheinlich.

Jon J Panury

unread,
Aug 5, 2012, 1:39:24 PM8/5/12
to
Libero <liber...@web.de> schrieb:

>On 5 Aug., 13:54, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:
>
>> >..so wie die Aerzte JETZT ein Interesse an der Zunahme an
>> >Krankheitsfaellen haben muessten. so what?
>>
>> Hier hast Du die Parallele weg geschnitten, die ich gebracht hatte:
>> Die mit den Waffenproduzenten!
>
>und? Das aendert nichts am Sachverhalt.
>
>> >Hierzulande hat es auch schon frueher massenweise Erkrankungen
>> >gegeben, die
>> >einzig und allein auf eine schaedliche Lebensweise (Alkohol, Tabak, zu
>> >wenig Bewegung) zurueckzufuehren waren.
>> >BTW, diejenigen mit einer vernuenftigen Lebensweise brauchen keinen
>> >Pappi Staat, der ihnen alles vorschreibt.
>>
>> Ich verstehe den gegens tzlichen Zusammenhang zwischen vern nftiger
>> Lebensweise einer- und "Pappi Staat schreibt vor" andererseits nicht.
>
>ganz einfach: wer halbwegs vernuenftig ist, hat eine halbwegs gesunde
>Lebensweise und braucht nicht wegen allerlei Zivlisationskrankeiten
>das staatliche Gesundheitssystem in Anspruch nehmen. Ist das soooooo
>schwer zu kapieren?

Du hast offensichtlich *keine* Ahnung, welchen Anteil "allerlei
Zivilisationskrankheiten" finanziell und personell am gesamt der
"Gesundheits"kosten machen.

Au�erdem ist es - anders als Du es wohl glauben willst - *nicht* so
eindeutig ab- oder ausgrenzbar, was am gesamten Krankheits-Aufkommen
denn nun wirklich und tats�chlich "selbstverschuldet" sei.
Aber selbst wenn das m�glich *w�re*, w�re es keine zivilisierte
Option, alle Jene, von deren Beschwerden man dann sagen k�nnte, sie
seien "Folge von Unvernunft" o.�., aufsitzen zu lassen und ihnen die
finanzielle Hilfe der Solidargemeinschaft zu verweigern.
Denn das hie�e, den tendenziell umfassend unsolidarischen
(letztendlich asozialen) Kr�ften die T�r, die ohnehin schon nicht mehr
zu ist, sperrangelweit zu �ffnen.
Denn Antisolidarische werden *immer* *jedes* bisschen Solidarit�t
denunzieren als Raubbau an ihrer, der (nach Selbsteinsch�tzung) so
sehr Vern�nftigen, Leistung und ihrem Flei�. Das n�hme kein Ende, bis
auch der kleinste Rest Solidarit�t ausgerottet w�re!

>
>> Wo, wie, wann schreibt denn der Staat heute in Sachen "Gesundheit" wem
>> was vor?
>
>Wohl noch nix von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht
>gehoert???

Diese Versicherungspflicht ist eine Idee der *Herrschenden Klasse*!!
Das ist keine Wohltat oder sozialistisches Einsehen, sondern Folge
eines Rechenexempels!

>BTW. fuer *selbst verschuldete* Zivilisationskrankheiten schreibt
>Pappi Staat vor, dass *solidarisch* gezahlt wird, von wegen
>Eigenverantwortung.

Alle anderen Politiken w�ren wohl f�r die Herrschende Klasse teurer
bzw. unvorteilhafter.
Deshalb ist das so geregelt, *wie* es geregelt ist.
Du kannst ganz sicher davon ausgehen (seit 1990 *noch viel sicherer),
dass alles, restlos alles, was hier geregelt und geordnet ist, im
accord mit der Herrschenden Klasse geregelt und geordnet ist.

Dass DU es nicht immer alles durchblickst und verstehst, �ndert daran
rein gar nichts.
>

Jon J Panury

unread,
Aug 5, 2012, 1:51:35 PM8/5/12
to
Libero <liber...@web.de> schrieb:

>On 5 Aug., 12:53, Fritz <fr...@nomail.invalid> wrote:
>
>> Ziel des Marktes Medizin - teure Medikamente und Behandlungen damit der
>> Patient m glichst lange lebt ohne aber wirklich gesund zu werden!
>
>Genau DAS ist JETZT der Fall. Da die gesetzlichen Kassen in jedem Fall
>zahlen *muessen*,

HaHaHa! WAS, genau, *zahlen* denn, bittesehr, "die Kassen"??
Du hast, wie immer, keine Ahnung, reißt aber die Klappe auf!

> wird allerhand unnoetiger Behandlungs-Firlefanz
>verschrieben, um moeglichst viel rauszuschlagen.

Der unnötige Behandlungs-Firlefanz hat eben punktgenau *gar nichts*
mit "den Kassen" zu tun! Die werden den verunsicherten Patienten, die
Leidenssituation schahmlos ausnutzend, angehökert.
Geh' mal heute zu irgend einem Zahnarzt, es sei weswegen auch immer!
Du kannst darauf warten, dass der Arzt versucht, dir irgend einen
Sonderputz anzuhökern - natürlich *jenseits* der Kassenleistung!

Die Kasse zahlt heute oft nicht einmal mehr das Nötigste. Stichwort
Sehhilfe. Stichwort Zahnersatz. Stichwort eilige
Krankenhaus-Entlassung!

>Bei Privatversicherung saehe das ganz anders aus.

Es *gibt* Privatversicherung, und die zahlt auch bei weitem nicht
alles, und schon gar nicht, wenn man sich zB. den Luxus einer
chronischen Erkrankung leistet. Oder der Beitrag steigt auf irrsinnige
Höhen - und selbst *dann* gibt's noch jede Menge Zeck bei fast jeder
Einreichung! Alles in nächster Umgebung erlebt.
Privatversicherungen wollen - *müssen*!! - nebenbei ja sogar noch
*Profit* machen! Wo her sollen sie das Geld denn nehmen, wenn nicht
von der lieben Kundschaft?

Fritz

unread,
Aug 5, 2012, 2:14:17 PM8/5/12
to
Am 05.08.12 19:04, schrieb Libero:
> Genau DAS ist JETZT der Fall. Da die gesetzlichen Kassen in jedem Fall
> zahlen*muessen*, wird allerhand unnoetiger Behandlungs-Firlefanz
> verschrieben, um moeglichst viel rauszuschlagen.
> Bei Privatversicherung saehe das ganz anders aus.

Dein Unsinn wird dadurch nicht besser wenn du diesen x mal wiederholst ....


--
Fritz
liberté, égalité, fraternité

Erika Cieśla

unread,
Aug 6, 2012, 1:43:06 AM8/6/12
to
Antwort auf eine Nachricht von Robert F.

> Deutsche Mittelstands Nachrichten Gesundheitssystem: Deutschland
> verliert im internationalen Vergleich stark

... et cetera!

Gewiß, – daran haben, seit Ulla Schmidt, etliche Gesundbeitsminister ja
auch hart dran gearbeitet. Zu befürchten ist, daß auch dieses System,
ähnlich wie unsere Rente, absichtsvoll zerstört und im Anschluß daran
den Maschmeyers ausgeliefert werden soll, den in einer radikal durch-
liberalisierten Welt darf es ja nichts geben, das nicht beraubt, pardon,
„privatisiert“ ist.


Glück auf!
𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪

--
Fährst Du Fahrrad? Guckstdu: www.erika-ciesla.de

Erika Cieśla

unread,
Aug 6, 2012, 1:45:12 AM8/6/12
to
Antwort auf eine Nachricht von Robert Rohling
> Libero <liber...@web.de> wrote in news:4fa6591f-06b5-445b-ab99-


> Naja, man kann sich mit Geld z.B. ein frisches Nierchen oder ne neue
> Leber kaufen. Dir würde ich übrigens mal ein neues Hirn empfehlen.

Wozu das denn? Er hat ja sein altes Hirn noch nie benutzt, das muß also
noch gut sein. ;-)

Fritz

unread,
Aug 6, 2012, 1:49:18 AM8/6/12
to
Am 06.08.12 07:43, schrieb Erika Cieśla:
> Gewiß, – daran haben, seit Ulla Schmidt, etliche Gesundbeitsminister ja
> auch hart dran gearbeitet. Zu befürchten ist, daß auch dieses System,
> ähnlich wie unsere Rente, absichtsvoll zerstört und im Anschluß daran
> den Maschmeyers ausgeliefert werden soll, den in einer radikal durch-
> liberalisierten Welt darf es ja nichts geben, das nicht beraubt, pardon,
> „privatisiert“ ist.

Erika,
ein Link zur österreichischen ProSV Plattform
<http://prosv.akis.at/>

Erika Cieśla

unread,
Aug 6, 2012, 2:46:04 AM8/6/12
to
Antwort auf eine Nachricht von Fritz
> Am 05.08.12 11:33, schrieb Jon J Panury:

>> Die Liberos wollen (und setzen es derzeit recht umfassend durch),
>> dass ärztliche Versorgung Marktgut, also Ware sei. Wie jeder
>> Marktteilnehmer streben also auch die Anbieter ärztlicher Leistung
>> nach Profit, nach Wachstum usw..
>
> Solch ein System hätte auch keinen Grund die Patienten tatsächlich zu
> heilen, würden sie ja danach kein Geld mehr an ihnen verdienen ...

Darum sind ja auch acht von zehn neuen Medikamenten völlig wirkungslos,
aber scheißeteuer.

Das Paradebeispiel dafür ist Tamiflu, *das* Wundermittel gegen Grippe,
daß viele Staaten sich in Erwartung einer schrecklichen Pandemie zu
etlichen Millionen einlagerten, – weltweit machte der schweizer
Pharmakonzern Roche damit Umsätze in mehreren Milliarden. Unterstützt
wurde dieses Geschäft von der WHO, die a) die höchste Pandemiestufe
ausrief *und* b) Tamiflu ausdrücklich empfahl. Nun aber, als die Vogel-
und die Schweinegrippe sogar harmloser verliefen als die jährlich
auftretende ordinäre Grippe, liegt das Zeug nur ungenutzt rum und muß
jetzt wegen Ablauf der Haltbarkeit vernichtet werden.

Aber was wäre geschehen, wenn dieses Mittel tatsächlich appliziert
worden wäre? Nichts gutes! Die ausgelobte Wirkung ist nahezu nicht
nachweisbar, man kann ohne Schaden zu erĺeiden auch Aspirin nehmen. Aber
es hat schwere Nebenwirkungen im psychischen bereich (es provoziert
geistige Störungen wie Wahnvorstellungen) und greift die Nerven an, – in
seltenen Fällen auch mit letalen Folgen.

Zum Glück ist dieses Giftzeug weitgehend nicht geschluckt worden, aber
bezahlt haben wir es. :-(

> Ziel des Marktes Medizin - teure Medikamente und Behandlungen damit
> der Patient möglichst lange lebt ohne aber wirklich gesund zu
> werden!

Was bringt den Doktor um sein Brot?
Die Gesundheit und der Tod!
Drum hält der Arzt, – auf daß *ER* lebe,
uns zwischen beiden in der Schwebe!

(Eugen Roth)

Wolfgang Menzel

unread,
Aug 6, 2012, 3:31:43 AM8/6/12
to
Erika Cieśla wrote:
> Darum sind ja auch acht von zehn neuen Medikamenten völlig wirkungslos,
> aber scheißeteuer.
>
> Das Paradebeispiel dafür ist Tamiflu, *das* Wundermittel gegen Grippe,
> daß viele Staaten sich in Erwartung einer schrecklichen Pandemie zu
> etlichen Millionen einlagerten, – weltweit machte der schweizer
> Pharmakonzern Roche damit Umsätze in mehreren Milliarden. Unterstützt
> wurde dieses Geschäft von der WHO, die a) die höchste Pandemiestufe
> ausrief *und* b) Tamiflu ausdrücklich empfahl. Nun aber, als die Vogel-
> und die Schweinegrippe sogar harmloser verliefen als die jährlich
> auftretende ordinäre Grippe, liegt das Zeug nur ungenutzt rum und muß
> jetzt wegen Ablauf der Haltbarkeit vernichtet werden.
>
> Aber was wäre geschehen, wenn dieses Mittel tatsächlich appliziert
> worden wäre? Nichts gutes! Die ausgelobte Wirkung ist nahezu nicht
> nachweisbar, man kann ohne Schaden zu erĺeiden auch Aspirin nehmen. Aber
> es hat schwere Nebenwirkungen im psychischen bereich (es provoziert
> geistige Störungen wie Wahnvorstellungen) und greift die Nerven an, – in
> seltenen Fällen auch mit letalen Folgen.

Das gleiche gilt für den Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix: Massenhaft
eingesetzt wegen der von den Medien und der WHO geschürten Hysterie
stellt sich im Nachhinein heraus, dass das Teufelszeug nicht nur völlig
überflüssig ist, sondern auch schwere Nebenwirkungen hat:

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/jung/schweinegrippe-warnung-vor-impfstoff-pandemrix-fuer-kinder-und-jugendliche-11108571.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-koennte-narkolepsie-foerdern-a-824311.html

Libero

unread,
Aug 6, 2012, 3:32:01 AM8/6/12
to
On 5 Aug., 19:39, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:

> Du hast offensichtlich *keine* Ahnung, welchen Anteil "allerlei
> Zivilisationskrankheiten" finanziell und personell am gesamt der
> "Gesundheits"kosten machen.

aber sicher. Hier zB. eine interessante Statistik.

http://suite101.de/article/fettleibigkeit-zivilisationskrankheit-nummer-1-a67757
>
> Außerdem ist es  - anders als Du es wohl glauben willst - *nicht* so
> eindeutig ab- oder ausgrenzbar, was am gesamten Krankheits-Aufkommen
> denn nun wirklich und tatsächlich "selbstverschuldet" sei.
> Aber selbst wenn das möglich *wäre*, wäre es keine zivilisierte
> Option, alle Jene, von deren Beschwerden man dann sagen könnte, sie
> seien "Folge von Unvernunft" o.ä., aufsitzen zu lassen und ihnen die
> finanzielle Hilfe der Solidargemeinschaft zu verweigern.

Dieses Problem kann dadurch geloest werden, dass die Versicherten
einen bestimmten Eigenanteil zahlen und für den Rest kommt die Kasse
auf. Auf diese Weise hat man immerhin eine starke Motivation für eine
gesunde Lebensweise.

> Denn das hieße, den tendenziell umfassend unsolidarischen
> (letztendlich asozialen) Kräften die Tür, die ohnehin schon nicht mehr
> zu ist, sperrangelweit zu öffnen.
> Denn Antisolidarische werden *immer* *jedes* bisschen Solidarität
> denunzieren als Raubbau an ihrer, der (nach Selbsteinschätzung) so
> sehr Vernünftigen, Leistung und ihrem Fleiß.

...und was *solidarisch* konkret bedeutet, das weisst natuerlich nur
DU am allerbesten.;-))
Wirkliche Solidaritaet kann nur funktionieren, wenn auch die
Eigenverantwortung des Individuums zum Tragen kommt. Wo alles nur auf
die *Solidargemeinschaft* abgewaelzt werden kann, funktioniert es eben
nicht. Die Kostenexplosion im Gesundheitswesen kommt ja nicht von
ungefaehr.

> >Wohl noch nix von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht
> >gehoert???
>
> Diese Versicherungspflicht ist eine Idee der *Herrschenden Klasse*!!

haha, erzaehl das mal dem Rohling oder der Ciesla....

> Deshalb ist das so geregelt, *wie* es geregelt ist.
> Du kannst ganz sicher davon ausgehen (seit 1990 *noch viel sicherer),
> dass alles, restlos alles, was hier geregelt und geordnet ist, im
> accord mit der Herrschenden Klasse geregelt und geordnet ist.

Da gebe ich Dir sogar recht. Unser Zwangs-Gesundheitswesen ist eine
nie versiegende Geldquelle fuer Aerzteschaft, Kassenbonzen,
Pharmaindustrie und den medizinisch-industriellen Komplex.
Und wurde von Politikern fabriziert, die sich gerne als *sozial* und
*solidarisch* bezeichnen.

Libero

unread,
Aug 6, 2012, 3:43:21 AM8/6/12
to
On 6 Aug., 08:46, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:

> > Solch ein System hätte auch keinen Grund die Patienten tatsächlich zu
> > heilen, würden sie ja danach kein Geld mehr an ihnen verdienen ...
>
> Darum sind ja auch acht von zehn neuen Medikamenten völlig wirkungslos,
> aber scheißeteuer.

Stimmt. Aber die Kasse zahlt trotzdem. Eine Konsequenz der von Dir
geforderten *Solidaritaet*.

>
> Das Paradebeispiel dafür ist Tamiflu, *das* Wundermittel gegen Grippe,
> daß viele Staaten sich in Erwartung einer schrecklichen Pandemie zu
> etlichen Millionen einlagerten, -
l. Nun aber, als die Vogel-
> und die Schweinegrippe sogar harmloser verliefen als die jährlich
> auftretende ordinäre Grippe, liegt das Zeug nur ungenutzt rum und muß
> jetzt wegen Ablauf der Haltbarkeit vernichtet werden.

Ein schoenes Beispiel dafuer, wie dein vielgeliebter Pappi Staat unter
dem Deckmantel der *Fuersorge* Steuergelder verschwendet.

>
> Aber was wäre geschehen, wenn dieses Mittel tatsächlich appliziert
> worden wäre? Nichts gutes! Die ausgelobte Wirkung ist nahezu nicht
> nachweisbar,

schon irgenwie schizophren: Du willst, dass Pappi Staat alles schoen
reguliert und gibst dann Beispiele dafuer, dass da eigentlich nur Mist
gebaut wird....ja wat denn nu???

Libero

unread,
Aug 6, 2012, 3:36:56 AM8/6/12
to
On 5 Aug., 19:51, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:

> >Genau DAS ist JETZT der Fall. Da die gesetzlichen Kassen in jedem Fall
> >zahlen *muessen*,
>
> HaHaHa! WAS, genau, *zahlen* denn, bittesehr, "die Kassen"??
> Du hast, wie immer, keine Ahnung, rei t aber die Klappe auf!
>
> > wird allerhand unnoetiger Behandlungs-Firlefanz
> >verschrieben, um moeglichst viel rauszuschlagen.
>
> Der unn tige Behandlungs-Firlefanz hat eben punktgenau *gar nichts*
> mit "den Kassen" zu tun! Die werden den verunsicherten Patienten, die
> Leidenssituation schahmlos ausnutzend, angeh kert.

Stimmt. Aber wenn die Patienten einen Anteil der Kosten SELBST
bezahlen muessten, dann wuerden sie oft auf den einen oder anderen
Firlefanz verzichten. Aber jetzt, wo es *nichts kostet*, laesst man
sich eben beschwatzen...kann ja nix schaden..

> Privatversicherungen wollen - *m ssen*!! - nebenbei ja sogar noch
> *Profit* machen! Wo her sollen sie das Geld denn nehmen, wenn nicht
> von der lieben Kundschaft?

Eben genau deshalb sollte man es den Leuten freistellen wie und ob sie
sich versichern. Die ganze Problematik entsteht ja nur aus dem
Zwangscharakter der Krankenversicherung.

Jon J Panury

unread,
Aug 6, 2012, 5:20:13 AM8/6/12
to
Libero <liber...@web.de> schrieb:

>On 5 Aug., 19:51, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:
>
>> >Genau DAS ist JETZT der Fall. Da die gesetzlichen Kassen in jedem Fall
>> >zahlen *muessen*,
>>
>> HaHaHa! WAS, genau, *zahlen* denn, bittesehr, "die Kassen"??
>> Du hast, wie immer, keine Ahnung, rei t aber die Klappe auf!
>>
>> > wird allerhand unnoetiger Behandlungs-Firlefanz
>> >verschrieben, um moeglichst viel rauszuschlagen.
>>
>> Der unn tige Behandlungs-Firlefanz hat eben punktgenau *gar nichts*
>> mit "den Kassen" zu tun! Die werden den verunsicherten Patienten, die
>> Leidenssituation schahmlos ausnutzend, angeh kert.
>
>Stimmt. Aber wenn die Patienten einen Anteil der Kosten SELBST
>bezahlen muessten, dann wuerden sie oft auf den einen oder anderen
>Firlefanz verzichten. Aber jetzt, wo es *nichts kostet*, laesst man
>sich eben beschwatzen...kann ja nix schaden..

Hast Du nicht verstanden? Der zusätzliche (und weitenteils unnötige)
Firlefanz, den die Ärzte *im Verlauf der Ordination" anzuhökern
versuchen, geht, falls der Patient sich bereden (heißt: genügend
verängstigen) lässt, *völlig* auf dessen eigene Kosten! Nix "Kasse"!

>
>> Privatversicherungen wollen - *m ssen*!! - nebenbei ja sogar noch
>> *Profit* machen! Wo her sollen sie das Geld denn nehmen, wenn nicht
>> von der lieben Kundschaft?
>
>Eben genau deshalb sollte man es den Leuten freistellen wie und ob sie
>sich versichern. Die ganze Problematik entsteht ja nur aus dem
>Zwangscharakter der Krankenversicherung.

Meinst Du denn, die Ärzte, Apotheken und Krankenhauskonzerne holen
sich das Geld von den profitunternehmerischen KVen nicht genauso
selbstbedienungsmentalisch wie von den öff.rechtl.KVen?

Die profitunternehmerischen KVen verderben den ö-r.KVen die
statistische Kalkulation! Sie appellieren an Asozialität junger,
gesunder Menschen mit eher höherem Einkommen. Und dieser Appell hat
beträchtlichen Erfolg. Ei der Daus!

Auf längere Sicht zahlt sich Antisolidarität nicht aus - aber was weiß
ein Portokassenjüngling, der Geld gerochen hat, schon von der langen
Sicht?

Jon J Panury

unread,
Aug 6, 2012, 5:31:06 AM8/6/12
to
Libero <liber...@web.de> schrieb:

>On 6 Aug., 08:46, Erika Cie?la <exam...@dummy.invalid> wrote:
>
>> > Solch ein System hätte auch keinen Grund die Patienten tatsächlich zu
>> > heilen, würden sie ja danach kein Geld mehr an ihnen verdienen ...
>>
>> Darum sind ja auch acht von zehn neuen Medikamenten völlig wirkungslos,
>> aber scheißeteuer.
>
>Stimmt. Aber die Kasse zahlt trotzdem. Eine Konsequenz der von Dir
>geforderten *Solidaritaet*.

Das hat doch mit dem Solidarprinzip nicht das mindeste zu tun.
Und das weißt Du auch.

Dass sich an die solidarische Idee (und *nur sie* ist der einzige
gangbare Weg, *gerade* auch im sog. "Gesundheits"wesen!) allerhand
Schmarotzer und sonstige Pfiffiküsse wanzen, ist bedauerlich und
ärgerlich, und man muss das bekämpfen. Ganz los wird man es wohl nie.

Das widerlegt aber nicht das Prinzip Solidarität.
Gäb's die solidarische, ö-r-Krankenkasse nicht, sähe es in diesem Land
wesentlich anders aus. Der Verelendung der Massen korrespondierte eine
Verunsicherung der Herrschenden und ihrer Kostgänger (Riots,
Kriminalität usw.) wie nur je in irgend einer Bananenrepublik - und
schlimmer!

Libero

unread,
Aug 6, 2012, 5:43:49 AM8/6/12
to
On 6 Aug., 11:20, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:

> >Stimmt. Aber wenn die Patienten einen Anteil der Kosten SELBST
> >bezahlen muessten, dann wuerden sie oft auf den einen oder anderen
> >Firlefanz verzichten. Aber jetzt, wo es *nichts kostet*, laesst man
> >sich eben beschwatzen...kann ja nix schaden..
>
> Hast Du nicht verstanden? Der zusätzliche (und weitenteils unnötige)
> Firlefanz, den die Ärzte *im Verlauf der Ordination" anzuhökern
> versuchen, geht, falls der Patient sich bereden (heißt: genügend
> verängstigen) lässt, *völlig* auf dessen eigene Kosten! Nix "Kasse"!

selbst wenn schon. Dann sollten die Menschen mal lernen, ihrem eigenen
Verstand zu vertrauen als irgendwelchen *Autoritaeten*.blind zu
gehorchen.
Wenn Pappi Staat alles regeln soll, unterbindest Du automatisch solche
Lernprozesse und haeltst die Leute ein Leben lang in Abhaengigkeit von
irgendwelchen *Autoritaeten*.

> >Eben genau deshalb sollte man es den Leuten freistellen wie und ob sie
> >sich versichern. Die ganze Problematik entsteht ja nur aus dem
> >Zwangscharakter der Krankenversicherung.
>
> Meinst Du denn, die Ärzte, Apotheken und Krankenhauskonzerne holen
> sich das Geld von den profitunternehmerischen KVen nicht genauso
> selbstbedienungsmentalisch wie von den öff.rechtl.KVen?

Das schon. Aber wenn jemand in der PV einen Eigenanteil zahlen muss,
dann wird er sich schon in Erwaegung ziehen, ob er auf unnoetigen
Firlefanz verzichtet.
Und erst recht, wenn man ALLES aus eigener Tasche zahlt.
>
> Die profitunternehmerischen KVen verderben den ö-r.KVen die
> statistische Kalkulation! Sie appellieren an Asozialität junger,
> gesunder Menschen mit eher höherem Einkommen. Und dieser Appell hat
> beträchtlichen Erfolg.

Kompletter Bloedsinn. Der Eigenanteil bei der PV sorgt dafuer, dass
die Leute idR gesundheitsbewusster leben und die Kosten somit
insgesamt niedriger liegen. Die GKV foerdert hingegen Asozialitaet, da
sie keinerlei Anreize fuer eine gesunde Lebensweise gibt und die
Kosten somit explodieren.

> Auf längere Sicht zahlt sich Antisolidarität nicht aus -

Wie schon gesagt: *Solidaritaet* funktioniert nur, wenn auch die
Eigenverantwortung zum Tragen kommt.
Aber so etwas existiert in deiner krausen Ideologie natuerlich nicht.

Skandalos

unread,
Aug 6, 2012, 7:18:15 AM8/6/12
to
Am Mon, 6 Aug 2012 02:43:49 -0700 (PDT) schrieb Libero:

> Kompletter Bloedsinn. Der Eigenanteil bei der PV sorgt dafuer, dass
> die Leute idR gesundheitsbewusster leben und die Kosten somit
> insgesamt niedriger liegen.

Der Eigenanteil ist doch Verhandlungssache oder? Ich hab den nie als
Erziehungsmittel betrachtet, sondern schlicht als Garantie, da� man sich
wirklich nur gegen den Fall versichert, den man nicht auch problemlos aus
eigenen Mitteln bestreiten kann. Ich brauch keine Versicherung gegen ne
Zahnarztrechnung von 800 Euro, genauso wenig wie ich beim Auto ne
Reparaturversicherung brauche, wenn mal der Turbolader kaputt geht. Ich
brauch ne Versicherung f�r den Fall, der meine verf�gbaren Mittel
�bersteigen w�rde, und f�r nix sonst.

Allein schon das Fehlen dieses Eigenanteils bei der Pflichversicherung ist
eine groteske Absurdit�t. Wobei der Zweck der Sache nat�rlich schlicht
darin liegt, m�glichst gro�e Geldstr�me in Richtung der
medizinisch-industriellen Branche umzuleiten. Denn wer gegen jeden Pips
versichert ist, tendiert nun mal dazu jede Gelegenheit zu nutzen, die
Versicherung bluten zu lassen.

Erika Cieśla

unread,
Aug 6, 2012, 8:12:59 AM8/6/12
to
Antwort auf eine Nachricht von Libero
> On 6 Aug., 08:46, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:
>
>>> Solch ein System hätte auch keinen Grund die Patienten tatsächlich zu
>>> heilen, würden sie ja danach kein Geld mehr an ihnen verdienen ...
>>
>> Darum sind ja auch acht von zehn neuen Medikamenten völlig wirkungslos,
>> aber scheißeteuer.
>
> Stimmt. Aber die Kasse zahlt trotzdem. Eine Konsequenz der von Dir
> geforderten *Solidaritaet*.

Wohl eher ein nachhaltiger Erfolg zielgerichteter Lobby-Arbeit.

*Deine* Freunde?

Jon J Panury

unread,
Aug 6, 2012, 9:19:46 AM8/6/12
to
Libero <liber...@web.de> schrieb:

>On 6 Aug., 11:20, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:
>
>> >Stimmt. Aber wenn die Patienten einen Anteil der Kosten SELBST
>> >bezahlen muessten, dann wuerden sie oft auf den einen oder anderen
>> >Firlefanz verzichten. Aber jetzt, wo es *nichts kostet*, laesst man
>> >sich eben beschwatzen...kann ja nix schaden..
>>
>> Hast Du nicht verstanden? Der zusätzliche (und weitenteils unnötige)
>> Firlefanz, den die Ärzte *im Verlauf der Ordination" anzuhökern
>> versuchen, geht, falls der Patient sich bereden (heißt: genügend
>> verängstigen) lässt, *völlig* auf dessen eigene Kosten! Nix "Kasse"!
>
>selbst wenn schon.

Nein, nicht "selbst wenn schon"! Das ist der Kern der
marktwirtschaftlichen Sache, Herr "Libero"!

> Dann sollten die Menschen mal lernen, ihrem eigenen
>Verstand zu vertrauen als irgendwelchen *Autoritaeten*.blind zu
>gehorchen.

Manche lernen das schneller als andere.
Ich finde es saublöd, dass die, die etwas langsamer sind, ausgenommen
werden und lauter unnützes Zeug bzw. Leistungen bezahlen müssen.
Sowas schafft doch Missmut! Und den wird dann, über wieviele Umwege
auch immer, die Gesellschaft ausbaden. Na supi!

>Wenn Pappi Staat alles regeln soll, unterbindest Du automatisch solche
>Lernprozesse und haeltst die Leute ein Leben lang in Abhaengigkeit von
>irgendwelchen *Autoritaeten*.

Och, es gibt auch jenseits der Anhöker-Resistenz noch ein paar Dinge,
die zu lernen wichtig sind; vielleicht sogar noch wichtiger! Ich finde
es eine Unverschämtheit der Marktschreier, die Leute derart penetrant,
persistent und ubiquitär zu belästigen.

>
>> >Eben genau deshalb sollte man es den Leuten freistellen wie und ob sie
>> >sich versichern. Die ganze Problematik entsteht ja nur aus dem
>> >Zwangscharakter der Krankenversicherung.
>>
>> Meinst Du denn, die Ärzte, Apotheken und Krankenhauskonzerne holen
>> sich das Geld von den profitunternehmerischen KVen nicht genauso
>> selbstbedienungsmentalisch wie von den öff.rechtl.KVen?
>
>Das schon. Aber wenn jemand in der PV einen Eigenanteil zahlen muss,
>dann wird er sich schon in Erwaegung ziehen, ob er auf unnoetigen
>Firlefanz verzichtet.

Bei den ö-rKVen ist Eigenanteil und Zuzahlung längst etabliert.

>Und erst recht, wenn man ALLES aus eigener Tasche zahlt.
>>
>> Die profitunternehmerischen KVen verderben den ö-r.KVen die
>> statistische Kalkulation! Sie appellieren an Asozialität junger,
>> gesunder Menschen mit eher höherem Einkommen. Und dieser Appell hat
>> beträchtlichen Erfolg.
>
>Kompletter Bloedsinn. Der Eigenanteil bei der PV sorgt dafuer, dass
>die Leute idR gesundheitsbewusster leben und die Kosten somit
>insgesamt niedriger liegen.

Ja, "Besserverdienende" usw. haben auch eher die Möglichkeit,
"gesundheitsbewusst" zu leben.
Auch korreliert das Körperbewusstsein mit der allgemeinen
Bildungshöhe.
Ich will aber, dass auch arme Einfältige gesundheits- und arztmäßig
einen guten Tag haben.

> Die GKV foerdert hingegen Asozialitaet, da
>sie keinerlei Anreize fuer eine gesunde Lebensweise gibt und die
>Kosten somit explodieren.

Die gesunde Lebensweise trägt ihren "Lohn" ja wohl deutlich in sich
selbst! Oder wie erklärst Du dir sonst die Tatsache, dass es auch
unter den gesetzlich Versicherten Gesundheitsbewusste gibt - und gar
nicht mal wenige!? Es soll auch unter den gesetzl. Krankenversicherten
welche geben, die in zehn Jahren nur einmal beim Arzt waren - und das
wegen einer akuten äußeren Verletzung!

Dein ostentativ Antigesunder, der die negativen Folgen seiner
Lebensweise frei-frech dem ö-rGesundheitssystem vor die Füße knallt,
ist ein Popanz!
Zumal ja auch nur in den seltensten Fällen diese versauten Körper
wieder in einen Schmerz und Beschwerde freien Zustand zu versetzen
gelingt!

>
>> Auf längere Sicht zahlt sich Antisolidarität nicht aus -
>
>Wie schon gesagt: *Solidaritaet* funktioniert nur, wenn auch die
>Eigenverantwortung zum Tragen kommt.

Ja doch! Aber Solidarität mildert die Folgen des Fehlens oder
Aussetzens dieser "Eigenverantwortung". Sonst wär's keine Solidarität!
Die Solidarischen, die einem aus offenbarem Mangel an
Eigenverantwortlichkeit in die Bredouille geratenen aushilft, sind
berechtigt, ja verpflichtet!, diesem Vorhaltungen zu machen und
Besserung anzumahnen; ihn also, wenn man so will, zu *erziehen*!
Solidarität ebnet die Unterschiedlichkeit der Vernunftreife nicht ein,
- im Gegenteil! Sie Verlegt das Lehren/Lernen aber weg vom Augenblick
der akuten Misere in Zeiten der Ruhe und Sammlung.

Jon J Panury

unread,
Aug 6, 2012, 11:00:03 AM8/6/12
to
Libero <liber...@web.de> schrieb:

>On 5 Aug., 19:39, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:
>
>> Du hast offensichtlich *keine* Ahnung, welchen Anteil "allerlei
>> Zivilisationskrankheiten" finanziell und personell am gesamt der
>> "Gesundheits"kosten machen.
>
>aber sicher. Hier zB. eine interessante Statistik.
>
>http://suite101.de/article/fettleibigkeit-zivilisationskrankheit-nummer-1-a67757


Ja - und? Ich bestreite ja nicht, dass Fettsucht ein
"volksgesundheitliches" Problem sei. Auch Rauchen, Alkohol, Verblödung
und Autofahren sind Probleme.
Aber alle diese sind keine "Archimedischen Punkte", aus denen heraus
sich eine Art Generalgesundung entwickeln ließe!
>>
>> Außerdem ist es  - anders als Du es wohl glauben willst - *nicht* so
>> eindeutig ab- oder ausgrenzbar, was am gesamten Krankheits-Aufkommen
>> denn nun wirklich und tatsächlich "selbstverschuldet" sei.
>> Aber selbst wenn das möglich *wäre*, wäre es keine zivilisierte
>> Option, alle Jene, von deren Beschwerden man dann sagen könnte, sie
>> seien "Folge von Unvernunft" o.ä., aufsitzen zu lassen und ihnen die
>> finanzielle Hilfe der Solidargemeinschaft zu verweigern.
>
>Dieses Problem kann dadurch geloest werden, dass die Versicherten
>einen bestimmten Eigenanteil zahlen und für den Rest kommt die Kasse
>auf. Auf diese Weise hat man immerhin eine starke Motivation für eine
>gesunde Lebensweise.

Wie schon andernorts gesagt, gibt es auch so schon eine starke
Motivation zu gesunder Lebensweise.
Eines der Probleme ist, dass eine mit allen erdenklichen
psychologischen Tricks arbeitende Werbung den Leuten die Vernunft aus-
und die Kindlichkeit einredet, - schlicht weil die Verkäufer wessen
auch immer im Laufe der Jahrtausende herausgefunden haben, dass sich
an Kinder und Kindliche die Masse des Tinneff verhökern lässt - wobei
der Schaden, den die Ware bei den und durch die Kindlichen der
Allgemeinheit erwächst, den Verkäufern aber gleich sowas von Wurscht
ist!
Aber die Verkäufer sind ja zu allermeist selbst auch Kindliche!

>
>> Denn das hieße, den tendenziell umfassend unsolidarischen
>> (letztendlich asozialen) Kräften die Tür, die ohnehin schon nicht mehr
>> zu ist, sperrangelweit zu öffnen.
>> Denn Antisolidarische werden *immer* *jedes* bisschen Solidarität
>> denunzieren als Raubbau an ihrer, der (nach Selbsteinschätzung) so
>> sehr Vernünftigen, Leistung und ihrem Fleiß.
>
>...und was *solidarisch* konkret bedeutet, das weisst natuerlich nur
>DU am allerbesten.;-))

Ich weiß es ganz gut, doch, ja.
Hab's ja andernorts auch skizziert.

Lars P. Wolschner

unread,
Aug 6, 2012, 12:52:48 PM8/6/12
to
Skandalos <skan...@gmx.de>:

> Am Mon, 6 Aug 2012 02:43:49 -0700 (PDT) schrieb Libero:

>> Kompletter Bloedsinn. Der Eigenanteil bei der PV sorgt dafuer,
>> dass die Leute idR gesundheitsbewusster leben und die Kosten
>> somit insgesamt niedriger liegen.
>
> Der Eigenanteil ist doch Verhandlungssache oder? Ich hab den nie
> als Erziehungsmittel betrachtet, sondern schlicht als Garantie,
> da� man sich wirklich nur gegen den Fall versichert, den man
> nicht auch problemlos aus eigenen Mitteln bestreiten kann. Ich
> brauch keine Versicherung gegen ne Zahnarztrechnung von 800
> Euro, genauso wenig wie ich beim Auto ne Reparaturversicherung
> brauche, wenn mal der Turbolader kaputt geht.

Turbolader werden AFAIR entweder auf Garantie oder gar nicht mehr
repariert.

> Ich brauch ne Versicherung f�r den Fall, der meine verf�gbaren
> Mittel �bersteigen w�rde, und f�r nix sonst.

Immer mehr Menschen haben keine verf�gbaren Mittel, sondern leben
von der Hand in den Mund, weil es zum Sparen nicht reicht.

> Allein schon das Fehlen dieses Eigenanteils bei der
> Pflichversicherung ist eine groteske Absurdit�t.

Warum?

> Wobei der Zweck der Sache nat�rlich schlicht darin liegt,
> m�glichst gro�e Geldstr�me in Richtung der medizinisch-
> industriellen Branche umzuleiten. Denn wer gegen jeden Pips
> versichert ist, tendiert nun mal dazu jede Gelegenheit zu
> nutzen, die Versicherung bluten zu lassen.

Andererseits kosten �rztliche Behandlungen Zeit, tun oft weh und
sind mit Risiken verbunden. Es gibt also durchaus noch d�mpfende
Faktoren.

--
Mit freundlichen Gr��en
Lars P. Wolschner

Fritz

unread,
Aug 6, 2012, 1:19:47 PM8/6/12
to
Am 06.08.12 13:18, schrieb Skandalos:
> Der Eigenanteil ist doch Verhandlungssache oder? Ich hab den nie als
> Erziehungsmittel betrachtet, sondern schlicht als Garantie, daß man sich
> wirklich nur gegen den Fall versichert, den man nicht auch problemlos aus
> eigenen Mitteln bestreiten kann. Ich brauch keine Versicherung gegen ne
> Zahnarztrechnung von 800 Euro, genauso wenig wie ich beim Auto ne
> Reparaturversicherung brauche, wenn mal der Turbolader kaputt geht. Ich
> brauch ne Versicherung für den Fall, der meine verfügbaren Mittel
> übersteigen würde, und für nix sonst.

Zahnersatz und Optiker können schon tief ins Geld gehen!

Ein gute Brille kann schon mal bis zu 1000 Euro kosten.

Ein komplettes Gebiss (keine Krankenkassaausführung mit Haftcreme) das
auf Implantaten sitzt, kann dann schon an die 20.000 bis 30.000 Euro und
auch darüber gehen. Wers billiger haben will fährt ins angrenzende
Ungarn, dort gibt es Zahnkliniken zu Hauf - Qualität?

Wenn du dringend einen Termin bei einen Facharzt benötigst, musst du bei
Ärzten mit Krankenkassavertrag mit längeren Wartezeiten rechnen, bei
Wahlärzten bekommt man sehr schnell einen Termin und wird auch bevorzugt
behandelt. Die Honorarrechnungen werden nur zu rund 1/3 von der
Krankenkassa refundiert.

Wer sichs leisten kann, bezahlt das alles auch! Von wegen - keine
Klassenmedizin.

Das ist zumindest die Situation in Österreich.

Skandalos

unread,
Aug 6, 2012, 2:21:19 PM8/6/12
to
Am 06 Aug 2012 16:52:48 GMT schrieb Lars P. Wolschner:

> Turbolader werden AFAIR entweder auf Garantie oder gar nicht mehr
> repariert.

Repariert wird das Auto. Indem man den Turbolader tauscht.

>> Ich brauch ne Versicherung f�r den Fall, der meine verf�gbaren
>> Mittel �bersteigen w�rde, und f�r nix sonst.
>
> Immer mehr Menschen haben keine verf�gbaren Mittel, sondern leben
> von der Hand in den Mund, weil es zum Sparen nicht reicht.

Und dann haben sie Geld f�r eine �berteuerte Zwangsversicherung, die ihnen
jeden Kleinscheiss finanziert und sei es nur den Arztbesuch am Montag
morgen wegen Krankschreiben. Macht voll Sinn. Oder der Staat zahlt.

> Andererseits kosten �rztliche Behandlungen Zeit, tun oft weh und
> sind mit Risiken verbunden. Es gibt also durchaus noch d�mpfende
> Faktoren.

Gib den Zwangsversicherten die M�glichkeit, einen Eigenanteil zu
vereinbaren, und die Wartezimmer der Haus�rzte werden sich ruckartig
leeren. Denn dann merken die Leute pl�tzlich, was der Scheiss wirklich
kostet. Und au�erdem wird ihnen wieder klar werden, da� eigentlich das
meiste von allein heilt. Und drittens wird ihnen m�glicherweise klar, da�
Medizin nicht nur heilen sondern auch ne Menge Schaden anrichten kann.

Ich bin seit ca 25 Jahren gr��tenteils unversichert. Zahnarztrechnungen
beliefen sich in diesem Zeitraum auf runde 2000 Euro, ein Snowboardunfall
kam auf rund 1000 Euro. Das wars. F�r den restlichen Kram bin ich einfach
nicht zum Arzt. F�r Versicherungen h�tte ich in dieser Zeit etliche
zigtausend Euro gelassen.

Solang man jung ist, braucht man sein Geld f�r andere Investitionen.
Familie, Selbst�ndigkeit, Kinder. Und wenn man alt ist, machts eh keinen
Sinn noch viel Kohle in einen K�rper zu stecken, der eh bald den L�ffel
abgibt.

Klar, der Deutsche sieht das genau andersrum: viel Geld ins Altwerden (und
ins ewige Kind-bleiben), wenig in die Zukunft. Kein Wunder, da� er
ausstirbt.

Erika Cieśla

unread,
Aug 6, 2012, 2:59:33 PM8/6/12
to
Antwort auf eine Nachricht vom Laberle
> On 5 Aug., 12:34, Robert Rohling <r...@mailinator.com> wrote:
>
>> *Weniger f r die Banken, mehr f r die Menschen*
>>
>> Oder meinst du etwa, wenn du mal ein Pflegefall wirst, kommt die
>> Bank und putzt dir den Anus aus?
>
> und meinst Du etwa, irgendein Pfleger will das umsonst machen?

Wieso? Ist der Pfleger etwa eine Bank?

> Auch der will seinen Lohn haben und der muss erstmal erwirtschaftet
> werden.

Eben! „Weniger für die Banken, mehr für die Menschen“, das schrieb der
Robert doch! Oder ist der Pfleger etwa kein Mensch?

Oh Mann, Du hast es aber schwer mit dem Denken! :-\

Lars P. Wolschner

unread,
Aug 6, 2012, 4:29:21 PM8/6/12
to
Skandalos <skan...@gmx.de>:

> Am 06 Aug 2012 16:52:48 GMT schrieb Lars P. Wolschner:

>> Turbolader werden AFAIR entweder auf Garantie oder gar nicht
>> mehr repariert.
>
> Repariert wird das Auto. Indem man den Turbolader tauscht.

Ein Kollege hatte das vor einiger Zeit an seinem vier Jahre alten
Leasingfahrzeug. Die Werkstatt hat es noch mal so hingekriegt, aber
ein obligatorischer Tausch w�re ein wirtschaftlicher Totalschaden
gewesen und daher auch nicht mehr genehmigt worden.

>>> Ich brauch ne Versicherung f�r den Fall, der meine verf�gbaren
>>> Mittel �bersteigen w�rde, und f�r nix sonst.
>>
>> Immer mehr Menschen haben keine verf�gbaren Mittel, sondern
>> leben von der Hand in den Mund, weil es zum Sparen nicht
>> reicht.
>
> Und dann haben sie Geld f�r eine �berteuerte Zwangsversicherung,
> die ihnen jeden Kleinscheiss finanziert und sei es nur den
> Arztbesuch am Montag morgen wegen Krankschreiben. Macht voll
> Sinn. Oder der Staat zahlt.

Du hast insofern Recht, als da� die Krankenkassen zuviel Geld
ausgeben, um neue Mitglieder zu werben. Aber man wollte ja - wie Du
hier auch immer - mehr Wettbewerb. Nun stampft die bl�de FDP mit dem
Fu� auf, da� er sich anders als gew�nscht entwickelt. Dabei fehlen
sowohl der "Ware Gesundheit" als auch ihrem "Produktionsproze�"
elementarste Voraussetzungen f�r den Wettbewerb auf einem Markt. Das
f�ngt schon mit der Inkompatibilit�t eines Gesundheitsmarktes mit den
"westlichen Werten" an.

>> Andererseits kosten �rztliche Behandlungen Zeit, tun oft weh
>> und sind mit Risiken verbunden. Es gibt also durchaus noch
>> d�mpfende Faktoren.
>
> Gib den Zwangsversicherten die M�glichkeit, einen Eigenanteil zu
> vereinbaren, und die Wartezimmer der Haus�rzte werden sich
> ruckartig leeren.

Darauf ist man ja mit der Praxisgeb�hr eingestiegen. Urspr�nglich war
beabsichtigt, sie gegebenenfalls auch zu erh�hen. Es gibt ein paar
Kassen und sogar einige wenige �rzte, die sie aus Gr�nden des
Wettbewerbs �bernehmen. Auch der Eigenanteil w�re ja Verhandlungs-
masse im Wettbewerb um j�ngere Kunden.

Nun gibt es ja noch die private Krankenversicherung, die zu meiner
gro�en Entt�uschung nicht in der Lage ist, preisd�mpfend auf die
Gesundheitsindustrie einzuwirken. Im Gegenteil ist sie lt. Fach-
presse der �rztlichen Preistreiberei hilflos ausgeliefert und es ist
allein die gesetzliche Krankenversicherung mit ihrer staatlichen und
auch durch die Masse der gesetzlich Krankenversicherten gegebenen
Verhandlungsmacht, die hier ein wenig ausrichtet.

> Und drittens wird ihnen m�glicherweise klar, da� Medizin nicht
> nur heilen sondern auch ne Menge Schaden anrichten kann.

Das erf�hrt doch aber eher derjenige, der sich viel anstatt wenig
behandeln l��t.

> Ich bin seit ca 25 Jahren gr��tenteils unversichert.
> Zahnarztrechnungen beliefen sich in diesem Zeitraum auf runde
> 2000 Euro, ein Snowboardunfall kam auf rund 1000 Euro. Das wars.
> F�r den restlichen Kram bin ich einfach nicht zum Arzt. F�r
> Versicherungen h�tte ich in dieser Zeit etliche zigtausend Euro
> gelassen.

So reden viele Deines Schlages. Ab einem Lebensalter von 50 Jahren
bitten sie dann still und leise einen guten Freund, sie f�r ein paar
Monate pro forma als Angestellten zu f�hren, um sich in die
gesetzliche Krankenversicherung zur�ckzumogeln. Die gro�en Reden von
fr�her sind dann nat�rlich l�ngst vergessen, obwohl dieses Vorgehen
die gleiche verlogene Qualit�t wie die Bankenrettung hat, nachdem es
den Banken ja sonst auch gar nicht unreguliert genug zugehen kann.

Das mit dem Snowboard-Unfall und nur 1.000 EUR Heilungskosten nehme
ich Dir im �brigen auch nicht ab. Ohne einen hohen vier- oder einen
kleinen f�nfstelligen Betrag kommt man bei Br�chen nicht weg, zumal
ja schon allein die Rettung mehrere Hundert Euro verschlingt, wenn Du
nicht gerade direkt neben dem Krankenhaus verungl�ckst.

> Solang man jung ist, braucht man sein Geld f�r andere
> Investitionen. Familie, Selbst�ndigkeit, Kinder. Und wenn man
> alt ist, machts eh keinen Sinn noch viel Kohle in einen K�rper
> zu stecken, der eh bald den L�ffel abgibt.

Es gibt immer mehr Hundertj�hrige. Ein solcher Mensch lebte damit
nach seiner Pensionierung oder Verrentung noch 30 bis 35 Jahre - das
ist nicht "eh bald". Aber auch 15 bis 20 Jahre w�rde niemand als
vernachl�ssigbaren Zeitraum ansehen.

Deshalb finde ich es - im gegenw�rtigen System - auch nur
folgerichtig, die Lebensarbeitszeit zu verl�ngern. Warum sollte der
Zugewinn an Lebenszeit allein dem Freizeitkonto zugutekommen? Das
Problem mit der Arbeitslosigkeit mu� auf einer anderen Ebene und f�r
alle angegangen werden, denn warum sollten von einer L�sung nur die
Alten profitieren? Letztlich generiert der technische Fortschritt die
Arbeitslosigkeit in gro�em Ma�stab.

Skandalos

unread,
Aug 6, 2012, 5:19:06 PM8/6/12
to
Am 06 Aug 2012 20:29:21 GMT schrieb Lars P. Wolschner:

> Ein Kollege hatte das vor einiger Zeit an seinem vier Jahre alten
> Leasingfahrzeug. Die Werkstatt hat es noch mal so hingekriegt, aber
> ein obligatorischer Tausch w�re ein wirtschaftlicher Totalschaden
> gewesen und daher auch nicht mehr genehmigt worden.

Klingt relativ banane.

> Du hast insofern Recht, als da� die Krankenkassen zuviel Geld
> ausgeben, um neue Mitglieder zu werben. Aber man wollte ja - wie Du
> hier auch immer - mehr Wettbewerb. Nun stampft die bl�de FDP mit dem
> Fu� auf, da� er sich anders als gew�nscht entwickelt.

Die FDP f�r angeblich freie M�rkte verantwortlich zu machen ist so schlau
wie das Getue einer Nutte f�r wahre Liebe zu halten. FDP: freier Markt f�r
den P�bel, Schutz vor Konkurrenz und Lizenz zum Gelddrucken f�r die eigene
W�hlerklientel.

> Dabei fehlen
> sowohl der "Ware Gesundheit" als auch ihrem "Produktionsproze�"
> elementarste Voraussetzungen f�r den Wettbewerb auf einem Markt. Das
> f�ngt schon mit der Inkompatibilit�t eines Gesundheitsmarktes mit den
> "westlichen Werten" an.

Nicht die Gesundheit ist Ware, sondern die angebotenen Therapien und
Medikamente. Aber diese weinerliche Begriffsvermatschung ist so typisch ...

F�r Deine Gesundheit ist kein Markt und auch kein Staat verantwortlich,
sondern ganz allein Du selbst.

> Darauf ist man ja mit der Praxisgeb�hr eingestiegen. Urspr�nglich war
> beabsichtigt, sie gegebenenfalls auch zu erh�hen.

Die Praxisgeb�hr war ein bewu�t untaugliches Mittel. Die FDP ist so
ziemlich die letzte Partei, die den �rzten, ihren Stammw�hlern, die
Patienten aus den Wartezimmern vertreiben will.

> Nun gibt es ja noch die private Krankenversicherung, die zu meiner
> gro�en Entt�uschung nicht in der Lage ist, preisd�mpfend auf die
> Gesundheitsindustrie einzuwirken.

Was n�tzt eine private Versicherung in einem derart �berregulierten Markt.

> Im Gegenteil ist sie lt. Fach-
> presse der �rztlichen Preistreiberei hilflos ausgeliefert

Preistreiber ist hier ausschie�lich der Staat. Nat�rlich nicht zuletzt dank
der erfolgreichen Lobbyarbeit des medizinisch-industriellen Komplexes.

> und es ist
> allein die gesetzliche Krankenversicherung mit ihrer staatlichen und
> auch durch die Masse der gesetzlich Krankenversicherten gegebenen
> Verhandlungsmacht, die hier ein wenig ausrichtet.

LOL? Du glaubst allen Ernstes, die Pflichtversicherungen w�ren Deine Lobby?

>> Und drittens wird ihnen m�glicherweise klar, da� Medizin nicht
>> nur heilen sondern auch ne Menge Schaden anrichten kann.
>
> Das erf�hrt doch aber eher derjenige, der sich viel anstatt wenig
> behandeln l��t.

Oder der, der Leute kennt, die sich viel behandeln lassen. Ich hab
zeitlebens vorzugsweise von den Erfahrungen anderer gelernt. Hat einige
Vorteile.

> So reden viele Deines Schlages. Ab einem Lebensalter von 50 Jahren
> bitten sie dann still und leise einen guten Freund, sie f�r ein paar
> Monate pro forma als Angestellten zu f�hren, um sich in die
> gesetzliche Krankenversicherung zur�ckzumogeln.

Wenn es m�glich ist, warum nicht? Ich komm schlie�lich nicht auf die Welt
um mir einen Gutmenschen-Scheinheiligenschein zu verdienen.

> Die gro�en Reden von
> fr�her sind dann nat�rlich l�ngst vergessen, obwohl dieses Vorgehen
> die gleiche verlogene Qualit�t wie die Bankenrettung hat, nachdem es
> den Banken ja sonst auch gar nicht unreguliert genug zugehen kann.

Und Du meinst nat�rlich an der Bankenrettung sind die Banken schuld und
nicht der Staat, der es toll findet anderer Leute Geld umzuverteilen.

> Das mit dem Snowboard-Unfall und nur 1.000 EUR Heilungskosten nehme
> ich Dir im �brigen auch nicht ab.

War nur ein ausgerenkter Daumen. Bl�derweise war ich nicht schnell genug um
vor den Rettungsdiensten zu fl�chten. Der Dreck hat mich sagenhafte 700
Euro gekostet, erst wollten sie sogar gut das doppelte. Die reine
Behandlung kostete 200 Euro. Reeller Preis hier.

> Es gibt immer mehr Hundertj�hrige.

Nicht mehr lange. Der Schnullerstaat ist in den letzten Z�gen. Danach hat
sich das mit den "immer mehr Hundertj�hrigen" ganz flott erledigt. Und
ehrlich - wer ist eigentlich scharf auf eine Welt, die gr��tenteils aus
welken alten Trotteln besteht? Das Gl�ck der Welt liegt in Kindern und
Jugend.

> Deshalb finde ich es - im gegenw�rtigen System - auch nur
> folgerichtig, die Lebensarbeitszeit zu verl�ngern.

Niemand hindert Dich bis ans Ende zu arbeiten.

Lars P. Wolschner

unread,
Aug 6, 2012, 5:48:20 PM8/6/12
to
Skandalos <skan...@gmx.de>:

> Am 06 Aug 2012 20:29:21 GMT schrieb Lars P. Wolschner:

>> Du hast insofern Recht, als da� die Krankenkassen zuviel Geld
>> ausgeben, um neue Mitglieder zu werben. Aber man wollte ja -
>> wie Du hier auch immer - mehr Wettbewerb. Nun stampft die bl�de
>> FDP mit dem Fu� auf, da� er sich anders als gew�nscht
>> entwickelt.
>
> Die FDP f�r angeblich freie M�rkte verantwortlich zu machen ist
> so schlau wie das Getue einer Nutte f�r wahre Liebe zu halten.
> FDP: freier Markt f�r den P�bel, Schutz vor Konkurrenz und
> Lizenz zum Gelddrucken f�r die eigene W�hlerklientel.

Dann sind wir uns da sogar einig.

>> Dabei fehlen
>> sowohl der "Ware Gesundheit" als auch ihrem "Produktionsproze�"
>> elementarste Voraussetzungen f�r den Wettbewerb auf einem
>> Markt. Das f�ngt schon mit der Inkompatibilit�t eines
>> Gesundheitsmarktes mit den "westlichen Werten" an.
>
> Nicht die Gesundheit ist Ware, sondern die angebotenen Therapien
> und Medikamente. Aber diese weinerliche Begriffsvermatschung ist
> so typisch ...
>
> F�r Deine Gesundheit ist kein Markt und auch kein Staat
> verantwortlich, sondern ganz allein Du selbst.

Es gibt Unf�lle und unser Wissen ist begrenzt.

>> Nun gibt es ja noch die private Krankenversicherung, die zu
>> meiner gro�en Entt�uschung nicht in der Lage ist, preisd�mpfend
>> auf die Gesundheitsindustrie einzuwirken.
>
> Was n�tzt eine private Versicherung in einem derart
> �berregulierten Markt.
>
>> Im Gegenteil ist sie lt. Fach-
>> presse der �rztlichen Preistreiberei hilflos ausgeliefert
>
> Preistreiber ist hier ausschie�lich der Staat. Nat�rlich nicht
> zuletzt dank der erfolgreichen Lobbyarbeit des
> medizinisch-industriellen Komplexes.

Nein, die privaten Krankenversicherungen treiben die Preise, da
sie zus�tzliche Einnahmem�glichkeiten bereitstellen. Ohne sie g�be
es nur gesetzlich Krankenversicherte.

>> und es ist
>> allein die gesetzliche Krankenversicherung mit ihrer
>> staatlichen und auch durch die Masse der gesetzlich
>> Krankenversicherten gegebenen Verhandlungsmacht, die hier ein
>> wenig ausrichtet.
>
> LOL? Du glaubst allen Ernstes, die Pflichtversicherungen w�ren
> Deine Lobby?

Das schrieb ich nicht. Aber nenne mir einen st�rker d�mpfenden
Faktor. Viele privat Krankenversicherte haben ja bereits eine
erhebliche Selbstbeteiligung, und dennoch explodieren Anzahl und
Preise ihrer Behandlungen. Dieses von Dir selbst vorgeschlagene
Mittel wirkt also nicht.

>> So reden viele Deines Schlages. Ab einem Lebensalter von 50
>> Jahren bitten sie dann still und leise einen guten Freund, sie
>> f�r ein paar Monate pro forma als Angestellten zu f�hren, um
>> sich in die gesetzliche Krankenversicherung zur�ckzumogeln.
>
> Wenn es m�glich ist, warum nicht? Ich komm schlie�lich nicht auf
> die Welt um mir einen Gutmenschen-Scheinheiligenschein zu
> verdienen.

Danke f�r das offene Eingest�ndnis, da� Dein Marktradikalismus
pure Show ist und auch Deiner eigenen Ansicht nach nicht wirklich
funktioniert.

>> Die gro�en Reden von fr�her sind dann nat�rlich l�ngst
>> vergessen, obwohl dieses Vorgehen die gleiche verlogene
>> Qualit�t wie die Bankenrettung hat, nachdem es den Banken
>> ja sonst auch gar nicht unreguliert genug zugehen kann.
>
> Und Du meinst nat�rlich an der Bankenrettung sind die Banken
> schuld und nicht der Staat, der es toll findet anderer Leute
> Geld umzuverteilen.

Der Staat sind wir alle. Aber es sind Leute wie Du, die sich in
geradezu rassistischer Weise f�r was Besseres halten und daher vom
Staat mal heimlich, mal aber auch ganz offen Extras fordern genau
wie diese uns�gliche FDP.

>> Das mit dem Snowboard-Unfall und nur 1.000 EUR Heilungskosten
>> nehme ich Dir im �brigen auch nicht ab.
>
> War nur ein ausgerenkter Daumen. Bl�derweise war ich nicht
> schnell genug um vor den Rettungsdiensten zu fl�chten. Der Dreck
> hat mich sagenhafte 700 Euro gekostet, erst wollten sie sogar
> gut das doppelte. Die reine Behandlung kostete 200 Euro. Reeller
> Preis hier.

Ein ausgerenkter Daumen mu� wieder eingerenkt werden, das heilt
nicht von allein.

>> Es gibt immer mehr Hundertj�hrige.
>
> Nicht mehr lange. Der Schnullerstaat ist in den letzten Z�gen.
> Danach hat sich das mit den "immer mehr Hundertj�hrigen" ganz
> flott erledigt. Und ehrlich - wer ist eigentlich scharf auf eine
> Welt, die gr��tenteils aus welken alten Trotteln besteht? Das
> Gl�ck der Welt liegt in Kindern und Jugend.

Seltsamerweise sinkt die Zahl der Kinder im Westen, je l�nger
diese neoliberale Pest w�tet. An Dir sieht man, da� in seiner
Folge nicht nur Staats- und Bankenpleiten stehen, sondern auch ein
genereller Zivilisationsverlust.

Skandalos

unread,
Aug 6, 2012, 6:03:53 PM8/6/12
to
Am 06 Aug 2012 21:48:20 GMT schrieb Lars P. Wolschner:

>> F�r Deine Gesundheit ist kein Markt und auch kein Staat
>> verantwortlich, sondern ganz allein Du selbst.
>
> Es gibt Unf�lle und unser Wissen ist begrenzt.

Und was �ndert das am gesagten?

> Nein, die privaten Krankenversicherungen treiben die Preise, da
> sie zus�tzliche Einnahmem�glichkeiten bereitstellen. Ohne sie g�be
> es nur gesetzlich Krankenversicherte.

Klar, die Preise sinken, wenn alles restlos monopolisiert ist. Oderso.

> Das schrieb ich nicht. Aber nenne mir einen st�rker d�mpfenden
> Faktor.

Der einzige d�mpfende Faktor im gegenw�rtigen Markt-Sozialismus ist die
Angst der Profiteure vor dem Zusammenbruch des Systems. Alle Politik zielt
darauf ab, das System nochmal �ber die n�chste Legislaturperiode zu retten.

>> Wenn es m�glich ist, warum nicht? Ich komm schlie�lich nicht auf
>> die Welt um mir einen Gutmenschen-Scheinheiligenschein zu
>> verdienen.
>
> Danke f�r das offene Eingest�ndnis, da� Dein Marktradikalismus
> pure Show ist und auch Deiner eigenen Ansicht nach nicht wirklich
> funktioniert.

Du redest wieder einen Bl�dsinn ...

> Der Staat sind wir alle. Aber es sind Leute wie Du, die sich in
> geradezu rassistischer Weise f�r was Besseres halten und daher vom
> Staat mal heimlich, mal aber auch ganz offen Extras fordern genau
> wie diese uns�gliche FDP.

Noch mehr Schwachsinn ...

> Ein ausgerenkter Daumen mu� wieder eingerenkt werden, das heilt
> nicht von allein.

Zweifellos. Und jetzt? Schwachsinn #3 oder wie?

> Seltsamerweise sinkt die Zahl der Kinder im Westen, je l�nger
> diese neoliberale Pest w�tet.

Neoliberalismus war ein Versuch der Linken, ihren Sozialstaat noch �ber ein
paar Jahre zu retten. Mit echtem Liberalismus hat das wirklich nix zu tun.

> An Dir sieht man, da� in seiner
> Folge nicht nur Staats- und Bankenpleiten stehen, sondern auch ein
> genereller Zivilisationsverlust.

F�r Dich ist halt der Faschismus der Gipfel der Zivilisation. F�r mich
dagegen die Freiheit des Individuums.

Fritz

unread,
Aug 7, 2012, 2:22:44 AM8/7/12
to
Am 06.08.12 22:29, schrieb Lars P. Wolschner:
> Du hast insofern Recht, als da� die Krankenkassen zuviel Geld
> ausgeben, um neue Mitglieder zu werben. Aber man wollte ja - wie Du
> hier auch immer - mehr Wettbewerb.

Das entf�llt bei uns in at. ... die Krankenkassen sind (so wie auch die
Pensionsversicherung) Selbstverwaltungs-K�rperschaften -
partnerschaftlich von den Arbeitgebern als auch den Arbeitnehmern
verwaltet. Keine, wie immer auch geartete, Privatisierung.


--
Fritz
libert�, �galit�, fraternit�

Libero

unread,
Aug 7, 2012, 2:55:21 AM8/7/12
to
On 6 Aug., 14:12, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:

> >> Darum sind ja auch acht von zehn neuen Medikamenten völlig wirkungslos,
> >> aber scheißeteuer.
>
> > Stimmt. Aber die Kasse zahlt trotzdem. Eine Konsequenz der von Dir
> > geforderten *Solidaritaet*.
>
> Wohl eher ein nachhaltiger Erfolg zielgerichteter Lobby-Arbeit.

Stimmt. Solange sich der Staat in die Wirtschaft einmischt, will jedes
Grueppchen den Staat fuer seine Interessen vereinnahmen.
Uebrigens auch die Gewerkschaften....

Libero

unread,
Aug 7, 2012, 3:03:41 AM8/7/12
to
On 6 Aug., 17:00, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:

> >http://suite101.de/article/fettleibigkeit-zivilisationskrankheit-numm...
>
> Ja - und? Ich bestreite ja nicht, dass Fettsucht ein
> "volksgesundheitliches" Problem sei. Auch Rauchen, Alkohol, Verbl dung
> und Autofahren sind Probleme.
> Aber alle diese sind keine "Archimedischen Punkte", aus denen heraus
> sich eine Art Generalgesundung entwickeln lie e!

Aber sicher. Zivilisationskrankheiten stellen den Loewenanteil an den
Behandlungskosten.

>
> >Dieses Problem kann dadurch geloest werden, dass die Versicherten
> >einen bestimmten Eigenanteil zahlen und f r den Rest kommt die Kasse
> >auf. Auf diese Weise hat man immerhin eine starke Motivation f r eine
> >gesunde Lebensweise.
>
> Wie schon andernorts gesagt, gibt es auch so schon eine starke
> Motivation zu gesunder Lebensweise.

Gibt es eben nicht. Woher kommen denn die Millionen von Fettleibigen,
Alkoholiern, Nikotin-Abhaengigen, Bewegungs-Muffeln?

> Eines der Probleme ist, dass eine mit allen erdenklichen
> psychologischen Tricks arbeitende Werbung den Leuten die Vernunft aus-
> und die Kindlichkeit einredet, -

..wie schon gesagt: die Leute muessen mal lernen, ihren eigenen
Verstand zu gebrauchen anstatt blindlings irgendwelchen *Autoritaeten*
zu gehorchen. Du dagegen willst ihnen diesen Lernprozess vorenthalten,
willst nur die *Reklame-Autoritaet* durch die staatliche Autoritaet
ersetzen.

Robert Rohling

unread,
Aug 7, 2012, 3:16:38 AM8/7/12
to
Libero <liber...@web.de> wrote in news:f049daea-43c1-4a81-9b43-
fe8f07...@z11g2000yqa.googlegroups.com:
Drum weg mit dem Staat. Es lebe die *Konzernokratie*!

Nur, wer garantiert uns, daß die sich nicht irgendwann mal sagen:
"Wieso sollen wir den Deppen eigentlich was produzieren, es reicht
doch wenn sie für uns arbeiten"
(So wie die Mafia. Die ist ja auch hierarchisch strukturiert und
produziert nix.)


Gruß R.R.

--
Ich bin unschuldig, ich hab sie nicht gewählt!

Libero

unread,
Aug 7, 2012, 3:35:43 AM8/7/12
to
On 7 Aug., 09:16, Robert Rohling <r...@mailinator.com> wrote:

> > Stimmt. Solange sich der Staat in die Wirtschaft einmischt, will jedes
> > Grueppchen den Staat fuer seine Interessen vereinnahmen.
> > Uebrigens auch die Gewerkschaften....
>
> Drum weg mit dem Staat. Es lebe die *Konzernokratie*!

Was kann ein Konzernboss Dir schon vorschreiben?
Jeder kleine Finanzbeamte hat tausendmal mehr Macht ueber Dich, da
wurden sogar schon Existenzen ruiniert.

Libero

unread,
Aug 7, 2012, 3:30:45 AM8/7/12
to
On 6 Aug., 15:19, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:

> Nein, nicht "selbst wenn schon"! Das ist der Kern der
> marktwirtschaftlichen Sache, Herr "Libero"!

Der Kern der *marktwirtschaftlichen Sache* ist, dass jeder SELBST
bestimmen kann, was er anbietet und was er kauft.
Und wenn Dir das Angebotene nicht zusagt, dann kauf es eben nicht.
Wo ist Dein Problem?


>
> > Dann sollten die Menschen mal lernen, ihrem eigenen
> >Verstand zu vertrauen als irgendwelchen *Autoritaeten*.blind zu
> >gehorchen.
>
> Manche lernen das schneller als andere.
> Ich finde es saubl d, dass die, die etwas langsamer sind, ausgenommen
> werden und lauter unn tzes Zeug bzw. Leistungen bezahlen m ssen.
> Sowas schafft doch Missmut! Und den wird dann, ber wieviele Umwege
> auch immer, die Gesellschaft ausbaden. Na supi!

In Deinem Universum ist der Mensch wohl total verbloedet, unfaehig zu
lernen, aus seinen Fehlschlaegen Konsequenzen zu ziehen.
Und weil er offenbar von Natur aus so deppert ist, muss er immer und
ueberall von Pappi Staat am Haendchen gehalten werden.

> Ja, "Besserverdienende" usw. haben auch eher die M glichkeit,
> "gesundheitsbewusst" zu leben.
> Auch korreliert das K rperbewusstsein mit der allgemeinen
> Bildungsh he.
> Ich will aber, dass auch arme Einf ltige gesundheits- und arztm ig
> einen guten Tag haben.

Niemand hindert einen Niedrigloehner daran, gesundheitsbewusst zu
leben. Und dafuer braucht es weder Abitur noch Diplom.
Eine Viertelstunde Internet-Recherche und man weiss, was Sache ist.
Ist aber in erster Linie eine Frage des WOLLENS und genau DA hapert es
meistens.

> Die gesunde Lebensweise tr gt ihren "Lohn" ja wohl deutlich in sich
> selbst!

Erzaehl das doch mal einem Uebergewichtigen!

Oder wie erkl rst Du dir sonst die Tatsache, dass es auch
> unter den gesetzlich Versicherten Gesundheitsbewusste gibt - und gar
> nicht mal wenige!?

LOL: Die sind doch zwangsweise in der GKV.

> Dein ostentativ Antigesunder, der die negativen Folgen seiner
> Lebensweise frei-frech dem -rGesundheitssystem vor die F e knallt,
> ist ein Popanz!

Millionen von Uebergewichtige und Nikotin-Abhaengige sind kein Popanz
sondern Fakt.

> Die Solidarischen, die einem aus offenbarem Mangel an
> Eigenverantwortlichkeit in die Bredouille geratenen aushilft, sind
> berechtigt, ja verpflichtet!, diesem Vorhaltungen zu machen und
> Besserung anzumahnen; ihn also, wenn man so will, zu *erziehen*!

LOL. Wie soll den DAS praktisch aussehen???

Erika Cieśla

unread,
Aug 7, 2012, 4:34:32 AM8/7/12
to
Antwort auf eine Nachricht vom Labersack
Den Staat raushaben wollen ist aber ebenfalls ein Wunsch der Magnaten,
Du Blödmann! Wenn DAS erstmal realisiert ist, dann brauchts die Lobby
nicht mehr, dann machens die gleich selbst und wir Menschen wären dann
endgültig nur noch Nutzvieh. Selbst Du kannst das nicht wollen! Oder
möchtest Du eventuell sogar Vieh sein? Bist Du Vieh?

> Uebrigens auch die Gewerkschaften ...

Sei froh, daß es die gibt! Ohne Gewerkschaften hätten wir immer noch den
Zwölfstundentag und die Kinderarbeit. Aber weiß der Teufel, vielleicht
würde Dir das sogar gefallen!

Libero

unread,
Aug 7, 2012, 4:46:58 AM8/7/12
to
On 7 Aug., 10:34, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:

> > Stimmt. Solange sich der Staat in die Wirtschaft einmischt, will
> > jedes Grueppchen den Staat fuer seine Interessen vereinnahmen.
>
> Den Staat raushaben wollen ist aber ebenfalls ein Wunsch der Magnaten,
> Du Blödmann! Wenn DAS erstmal realisiert ist, dann brauchts die Lobby
> nicht mehr, dann machens die gleich selbst und wir Menschen wären dann
> endgültig nur noch Nutzvieh.

Dat musste mal erklaeren. Wer kann Dich auf welche Weise zum *Nutzvieh-
Dasein* zwingen? Ist da irgendein Sklaventreiber, der Dich mit der
Peitsche zum Malochen zwingt?
Werde doch bitte mal konkret anstatt Wischiwaschi abzusondern.
BTW, Unternehmen haben nur die Macht, die Ihnen *der Markt* zugesteht.
Und zum Markt gehoerst auch Du und Gleichgesinnte.

> Sei froh, daß es die gibt! Ohne Gewerkschaften hätten wir immer noch den
> Zwölfstundentag und die Kinderarbeit.

Klar. Analphaten und Kinder haben ja auch die noetige Qualifikation,
um High-Tech-Produkte herzustellen.
Falls Du es noch nicht gecheckt hast: die Unternehmen konkurrieren
untereinander auch um die kreativsten und intelligentesten Mitarbeiter
..und das lassen sie sich schon einiges kosten. Da braucht es kein
Gesetz, das machen die schon im Eigeninteresse.

Robert Rohling

unread,
Aug 7, 2012, 4:55:37 AM8/7/12
to
"Erika Ciesla" <exa...@dummy.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:a8c28...@mid.individual.net...
> Antwort auf eine Nachricht vom Labersack
>> On 6 Aug., 14:12, Erika Ciesla <exam...@dummy.invalid> wrote:
>
>>>>> Darum sind ja auch acht von zehn neuen Medikamenten völlig
>>>>> wirkungslos, aber scheißeteuer.
>>>
>>>> Stimmt. Aber die Kasse zahlt trotzdem. Eine Konsequenz der von
>>>> Dir geforderten *Solidaritaet*.
>>>
>>> Wohl eher ein nachhaltiger Erfolg zielgerichteter Lobby-Arbeit.
>>
>> Stimmt. Solange sich der Staat in die Wirtschaft einmischt, will
>> jedes Grueppchen den Staat fuer seine Interessen vereinnahmen.
>
> Den Staat raushaben wollen ist aber ebenfalls ein Wunsch der Magnaten,
> Du Blödmann! Wenn DAS erstmal realisiert ist, dann brauchts die Lobby
> nicht mehr, dann machens die gleich selbst und wir Menschen wären dann
> endgültig nur noch Nutzvieh. Selbst Du kannst das nicht wollen! Oder
> möchtest Du eventuell sogar Vieh sein? Bist Du Vieh?

Der Libero wird dann König, König Libero I.

Ich vermut mal, daß das der Kardinaldefekt dieser ganzen low-lewel-Neolibs
ist. Im Kern halten die sich alle für grandios. Ein Depressiver würde nicht
auf die Idee kommen, von solchen Bedingungen zu profitieren.

Jon J Panury

unread,
Aug 7, 2012, 5:14:29 AM8/7/12
to
Libero <liber...@web.de> schrieb:

>On 7 Aug., 10:34, Erika Cie?la <exam...@dummy.invalid> wrote:
>
>> > Stimmt. Solange sich der Staat in die Wirtschaft einmischt, will
>> > jedes Grueppchen den Staat fuer seine Interessen vereinnahmen.
>>
>> Den Staat raushaben wollen ist aber ebenfalls ein Wunsch der Magnaten,
>> Du Blödmann! Wenn DAS erstmal realisiert ist, dann brauchts die Lobby
>> nicht mehr, dann machens die gleich selbst und wir Menschen wären dann
>> endgültig nur noch Nutzvieh.
>
>Dat musste mal erklaeren. Wer kann Dich auf welche Weise zum *Nutzvieh-
>Dasein* zwingen? Ist da irgendein Sklaventreiber, der Dich mit der
>Peitsche zum Malochen zwingt?

Ja. Wenn keine irgendwie geartete Macht Einhalt oder zumindest
Mäßigung erzwingt, ist es genau *das*! Die entgrenzte Profitgier macht
alles nieder, am Ende natürlich auch sich selbst. Aber damit sind die
Wahnsinnigen im innersten auch einverstanden.



>Werde doch bitte mal konkret anstatt Wischiwaschi abzusondern.
>BTW, Unternehmen haben nur die Macht, die Ihnen *der Markt* zugesteht.
>Und zum Markt gehoerst auch Du und Gleichgesinnte.
>
>> Sei froh, daß es die gibt! Ohne Gewerkschaften hätten wir immer noch den
>> Zwölfstundentag und die Kinderarbeit.
>
>Klar. Analphaten und Kinder haben ja auch die noetige Qualifikation,
>um High-Tech-Produkte herzustellen.

Die Wahnsinnigen wollen aber gar kein High-Tech!
Profitgier tobt sich am liebsten nach wie vor im "Low-Tech" aus. Und
der Vorrat an diesem "Low-Tech" geht so bald nicht aus.
Die Automatisierung/Robotisierung der Low-Qualification-Scheißmalochen
stockt seit geraumer Zeit! Die Wahnsinnigen *wollen* das nämlich
nicht!

>Falls Du es noch nicht gecheckt hast: die Unternehmen konkurrieren
>untereinander auch um die kreativsten und intelligentesten Mitarbeiter
>..und das lassen sie sich schon einiges kosten.

Das sind völlig andere Baustellen. Und auch nicht massenwirksam. Da
geht es weltweit um ein paar tausend Leute pro Unternehmen.

Fritz

unread,
Aug 7, 2012, 5:18:57 AM8/7/12
to
Am 07.08.12 08:55, schrieb Libero:
> .... Solange sich der Staat in die Wirtschaft einmischt, will jedes
> Grueppchen den Staat fuer seine Interessen vereinnahmen.
> Uebrigens auch die Gewerkschaften....

Liberiose,
stell dir vor die Gewerkschaften wurden eigens dafür gegründet!

<https://de.wikipedia.org/wiki/Gewerkschaft>
Eine Gewerkschaft ist eine Vereinigung von abhängig Beschäftigten zur
Vertretung ihrer wirtschaftlichen und sozialen Interessen.

--
Fritz
liberté, égalité, fraternité

Robert Rohling

unread,
Aug 7, 2012, 5:39:57 AM8/7/12
to
Jon J Panury <io.f...@online.de> wrote in
news:4lm1281slj26tacmu...@4ax.com:

> Libero <liber...@web.de> schrieb:
>
>>On 7 Aug., 10:34, Erika Cie?la <exam...@dummy.invalid> wrote:
>>
>>> > Stimmt. Solange sich der Staat in die Wirtschaft einmischt, will
>>> > jedes Grueppchen den Staat fuer seine Interessen vereinnahmen.
>>>
>>> Den Staat raushaben wollen ist aber ebenfalls ein Wunsch der
>>> Magnaten, Du Blödmann! Wenn DAS erstmal realisiert ist, dann
>>> brauchts die Lobby nicht mehr, dann machens die gleich selbst und
>>> wir Menschen wären dann endgültig nur noch Nutzvieh.
>>
>>Dat musste mal erklaeren. Wer kann Dich auf welche Weise zum
>>*Nutzvieh- Dasein* zwingen? Ist da irgendein Sklaventreiber, der Dich
>>mit der Peitsche zum Malochen zwingt?
>
> Ja. Wenn keine irgendwie geartete Macht Einhalt oder zumindest
> Mäßigung erzwingt, ist es genau *das*!

Und es geht relativ schnell! Man braucht die Menschen nur von der
Energievorsgung und Lebensmittel abkoppeln und aus der Wohnung
rausschmeißen. Der größte Teil der "Arbeitsverweigerer" dürfte dann
schon nach 1 Monat weichgekocht sein. Und für die ganz Hartgesottenen
steht bestimmt irgendein Noske parat.

> Die entgrenzte Profitgier macht
> alles nieder, am Ende natürlich auch sich selbst. Aber damit sind die
> Wahnsinnigen im innersten auch einverstanden.

Naja, ich vermute eher, daß die schon so abgespaced im Wolkenkuckucksheim
wohnen und das Ganze eher wie nen Fernsehfilm betrachten.

Libero

unread,
Aug 7, 2012, 5:39:10 AM8/7/12
to
On 7 Aug., 11:14, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:

> >Dat musste mal erklaeren. Wer kann Dich auf welche Weise zum *Nutzvieh-
> >Dasein* zwingen? Ist da irgendein Sklaventreiber, der Dich mit der
> >Peitsche zum Malochen zwingt?
>
> Ja. Wenn keine irgendwie geartete Macht Einhalt oder zumindest
> Mäßigung erzwingt, ist es genau *das*! Die entgrenzte Profitgier macht

Blosse Phantasien. Genausogut koennte ich behaupten: wenn der Panury
ne Knarre haette, wuerde er Amok laufen.
Und natuerlich hast Du wie immer keinerlei Belege fuer Deine abstrusen
Phantasien.
Oder meinst Du allen Ernstes, Unternehmer wuerden die Grundlagen ihrer
Existenz vernichten wollen? Ziemlich schwachsinnig...


> >Klar. Analphaten und Kinder haben ja auch die noetige Qualifikation,
> >um High-Tech-Produkte herzustellen.
>
> Die Wahnsinnigen wollen aber gar kein High-Tech!

wirklich? Welches groessere Unternehmen kommt denn heute ohne High-
Tech aus?

> Profitgier tobt sich am liebsten nach wie vor im "Low-Tech" aus.

so ein Quatsch. Es gibt solche und solche, bei den Unternehmern und
den den Arbeitnehmern. Oder willst Du allen Ernstes behaupten, alle
Unternehmer seien von Natur aus boese und alle Arbeitnehmer von Natur
aus gut?

Erika Cieśla

unread,
Aug 7, 2012, 6:29:02 AM8/7/12
to
Antwort auf eine Nachricht von Libero
> On 7 Aug., 09:16, Robert Rohling <r...@mailinator.com> wrote:

>>> Stimmt. Solange sich der Staat in die Wirtschaft einmischt, will
>>> jedes Grueppchen den Staat fuer seine Interessen vereinnahmen.
>>> Uebrigens auch die Gewerkschaften....
>>
>> Drum weg mit dem Staat. Es lebe die *Konzernokratie*!
>
> Was kann ein Konzernboss Dir schon vorschreiben?

Konzernbosse kennen keine Menschlichkeit, für die sind wir nur Vieh.

> Jeder kleine Finanzbeamte hat tausendmal mehr Macht ueber Dich, da
> wurden sogar schon Existenzen ruiniert.

Und wenn schon, dann hätte ich immer noch Anspruch auf die Grund-
sicherung und könnte leben. In einer durchliberalisierten Welt aber
hätte ich dieses Recht nicht, denn Vieh, das nicht mehr gemolken werden
kann, läßt man bekanntlich nicht am Leben sondern schlachtet es.

Libero

unread,
Aug 7, 2012, 6:49:26 AM8/7/12
to
On 7 Aug., 12:29, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:
> Antwort auf eine Nachricht von Libero
>
> > On 7 Aug., 09:16, Robert Rohling <r...@mailinator.com> wrote:
> >>> Stimmt. Solange sich der Staat in die Wirtschaft einmischt, will
> >>> jedes Grueppchen den Staat fuer seine Interessen vereinnahmen.
> >>> Uebrigens auch die Gewerkschaften....
>
> >> Drum weg mit dem Staat. Es lebe die *Konzernokratie*!
>
> > Was kann ein Konzernboss Dir schon vorschreiben?
>
> Konzernbosse kennen keine Menschlichkeit, für die sind wir nur Vieh.

Du hast meine Frage immer noch nicht beantwortet....immer nur
Wischiwaschi zeugt von geringer Intelligenz...

> Und wenn schon, dann hätte ich immer noch Anspruch auf die Grund-
> sicherung und könnte leben. In einer durchliberalisierten Welt aber
> hätte ich dieses Recht nicht,

Irrtum. In einer freien Gesellschaft steht es Dir frei, ganz nach
Deinem Gusto, ohne Bevormundung von oben, zu leben. Du kannst sogar
mit Gleichgesinnten ein Unternehmen aufmachen und nach Euren *humanen*
Grundsaetzen leiten.
Der Haken ist nur, dass ihr dann kein Recht haettest, Euch von Anderen
subventionieren zu lassen....und auf eigenen Fuessen zu stehen und
hart zu arbeiten, das schmeckt Deinesgleichen natuerlich ueberhaupt
nicht..;-))


Erika Cieśla

unread,
Aug 7, 2012, 7:22:13 AM8/7/12
to
Antwort auf eine Nachricht von Libero
> On 7 Aug., 12:29, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:
>> Antwort auf eine Nachricht von Libero



>>>> Drum weg mit dem Staat. Es lebe die *Konzernokratie*!
>>
>>> Was kann ein Konzernboss Dir schon vorschreiben?
>>
>> Konzernbosse kennen keine Menschlichkeit, für die sind wir nur
>> Vieh.
>
> Du hast meine Frage immer noch nicht beantwortet

Das war doch meine Antwort! Kann ich was dafür wenn Du zu blöd bist sie
zu verstehen? Ich will nicht Nutzvieh irgend welcher Konzerne sein,
sondern als Mensch unter Menschen leben.

>> Und wenn schon, dann hätte ich immer noch Anspruch auf die Grund-
>> sicherung und könnte leben. In einer durchliberalisierten Welt
>> aber hätte ich dieses Recht nicht,
>
> Irrtum. In einer freien Gesellschaft steht es Dir frei, ganz nach
> Deinem Gusto, ohne Bevormundung von oben, zu leben.

Wer bevormundet denn, wen Leute, die von eigenem Einkommen nicht leben
können, Hilfe erhalten? In Deiner „freien Welt“ würde man die doch
einfach verrecken lassen!


😱 Erika Cieśla

Libero

unread,
Aug 7, 2012, 7:31:27 AM8/7/12
to
On 7 Aug., 13:22, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:

> zu verstehen? Ich will nicht Nutzvieh irgend welcher Konzerne sein,
> sondern als Mensch unter Menschen leben.

kannst Du doch machen. Wer hindert Dich daran und auf welche Weise???

> > Irrtum. In einer freien Gesellschaft steht es Dir frei, ganz nach
> > Deinem Gusto, ohne Bevormundung von oben, zu leben.
>
> Wer bevormundet denn, wen Leute, die von eigenem Einkommen nicht leben
> können, Hilfe erhalten?

Es steht jedem frei, sich einen gut bezahlten Job zu suchen.
Es steht ebenso jedem frei, Beduerftige zu unterstuetzen.
Wo ist Dein Problem?

>In Deiner "freien Welt" würde man die doch
> einfach verrecken lassen!

Wer ist *man*?
Es gibt kein *man*, sondern immer nur reale Menschen, denen es
freisteht, sich fuer beduerftige Menschen zu engagieren.
Da hindert Dich kein Neoliberaler.

Fritz

unread,
Aug 7, 2012, 8:24:13 AM8/7/12
to
Am 07.08.12 12:49, schrieb Libero:
> Du hast meine Frage immer noch nicht beantwortet....immer nur
> Wischiwaschi zeugt von geringer Intelligenz...
>
>> >Und wenn schon, dann hätte ich immer noch Anspruch auf die Grund-
>> >sicherung und könnte leben. In einer durchliberalisierten Welt aber
>> >hätte ich dieses Recht nicht,
> Irrtum. In einer freien Gesellschaft steht es Dir frei, ganz nach
> Deinem Gusto, ohne Bevormundung von oben, zu leben. Du kannst sogar
> mit Gleichgesinnten ein Unternehmen aufmachen und nach Euren*humanen*
> Grundsaetzen leiten.
> Der Haken ist nur, dass ihr dann kein Recht haettest, Euch von Anderen
> subventionieren zu lassen....und auf eigenen Fuessen zu stehen und
> hart zu arbeiten, das schmeckt Deinesgleichen natuerlich ueberhaupt
> nicht..;-))


Liberios,
zum x-ten Mal ...
eine liberale Gesellschaft deiner Prägung bedarf Geschöpfen wie Ameisen
oder Bienen - sie funktioniert beim ausgeprägten Egoist Mensch nicht!

Die größten Ellbogen, die Skrupellosesten würden die Macht übernehmen,
der Rest wären Leibeigene .... den Feudalismus haben wir zum Glück schon
einmal überwunden!

Darum gilt es, Leuten so wie dich, am Zugriff zur Macht zu hindern!

Fritz

unread,
Aug 7, 2012, 8:26:57 AM8/7/12
to
Am 07.08.12 13:22, schrieb Erika Cieśla:
> Wer bevormundet denn, wen Leute, die von eigenem Einkommen nicht leben
> können, Hilfe erhalten? In Deiner „freien Welt“ würde man die doch
> einfach verrecken lassen!

Erika,
Liberios Credo ... jeder hat das Recht verrecken zu wollen und jeder hat
das Recht sich selbst (nebst der Familie) unwiderruflich als Sklave
verkaufen zu dürfen ...

Hindert solche Leuten an die Macht kommen zu können!

Fritz

unread,
Aug 7, 2012, 8:29:41 AM8/7/12
to
Am 07.08.12 10:46, schrieb Libero:
> Klar. Analphaten und Kinder haben ja auch die noetige Qualifikation,
> um High-Tech-Produkte herzustellen.
> Falls Du es noch nicht gecheckt hast: die Unternehmen konkurrieren
> untereinander auch um die kreativsten und intelligentesten Mitarbeiter
> ..und das lassen sie sich schon einiges kosten. Da braucht es kein
> Gesetz, das machen die schon im Eigeninteresse.


Halte du sie dumm, ich halte sie arm!

<https://www.youtube.com/watch?v=BU9w9ZtiO8I>

--
Fritz
libert�, �galit�, fraternit�

Fritz

unread,
Aug 7, 2012, 8:32:08 AM8/7/12
to
Am 07.08.12 10:55, schrieb Robert Rohling:
> Der Libero wird dann K�nig, K�nig Libero I.
>
> Ich vermut mal, da� das der Kardinaldefekt dieser ganzen low-lewel-Neolibs
> ist. Im Kern halten die sich alle f�r grandios. Ein Depressiver w�rde nicht
> auf die Idee kommen, von solchen Bedingungen zu profitieren.

RR,
manchmal habe ich den Eindruck, bei Libero handelt es sich um einen
bezahlten 'liberalen Vorbeter'

Jon J Panury

unread,
Aug 7, 2012, 9:07:33 AM8/7/12
to
Libero <liber...@web.de> schrieb:

>On 7 Aug., 11:14, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:
>
>> >Dat musste mal erklaeren. Wer kann Dich auf welche Weise zum *Nutzvieh-
>> >Dasein* zwingen? Ist da irgendein Sklaventreiber, der Dich mit der
>> >Peitsche zum Malochen zwingt?
>>
>> Ja. Wenn keine irgendwie geartete Macht Einhalt oder zumindest
>> M��igung erzwingt, ist es genau *das*! Die entgrenzte Profitgier macht
>
>Blosse Phantasien.

Zum Teil Geschichte, zum Teil heutige Realit�t in tausenden kleineren
Klitschen. Vielleicht nicht so ausgepr�gt hier in Westeuropa - hier
haben selbst die einfach gestrickten Wahnsinnigen gelernt - sehr
langsam gelernt! -, dass die *ganz* krude Sklaventreiberei eher
*nicht* akzeptiert wird.
Aber Menschenhandel und Sklaverei bl�hen, aufs Weltganze gesehen, wie
nie zuvor in der Geschichte.


> Genausogut koennte ich behaupten: wenn der Panury
>ne Knarre haette, wuerde er Amok laufen.
>Und natuerlich hast Du wie immer keinerlei Belege fuer Deine abstrusen
>Phantasien.

Mann, sogar im stinknormalen �-r-TV kommen regelm��ig Reportagen! Die
haben da, muss man annehmen, sone "Emp�rungsredaktion", weil, das ist
eben auch 'ne Programmsparte, neben Quiz, Comedy und History...

Das richtig Schlimme lassen sie aber dann doch nicht aufs Publikum
los.


>Oder meinst Du allen Ernstes, Unternehmer wuerden die Grundlagen ihrer
>Existenz vernichten wollen? Ziemlich schwachsinnig...

"Die" Unternehmer vielleicht nicht. Aber wenn diese "Grundlage" billig
zu haben ist und keiner weiteren Investitionen bedarf, nimmt die
Sorgfalt doch stark ab.

In so fern ist eine gute Ausbildung, m�glichst sogar Spezialisierung,
eine ganz ordentliche Versicherung gegen allzu unmenschliche
"Arbeit"sbedingungen...

>
>
>> >Klar. Analphaten und Kinder haben ja auch die noetige Qualifikation,
>> >um High-Tech-Produkte herzustellen.
>>
>> Die Wahnsinnigen wollen aber gar kein High-Tech!
>
>wirklich? Welches groessere Unternehmen kommt denn heute ohne High-
>Tech aus?

Die Masse sind immer noch die nicht so gr��eren "Unternehmen".
Und die "gr��eren" Unternehmen greifen, wenn's um die Low-Tech-Maloche
geht, immer gern auf Subunternehmen zur�ck, und fragen nicht, unter
welchen Sklavereibedingungen ihre Zulieferung da entsteht.

Erika Cieśla

unread,
Aug 7, 2012, 9:30:30 AM8/7/12
to
Antwort auf eine Nachricht von Libero
> On 7 Aug., 13:22, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:

>> zu verstehen? Ich will nicht Nutzvieh irgend welcher Konzerne
>> sein, sondern als Mensch unter Menschen leben.
>
> kannst Du doch machen. Wer hindert Dich daran und auf welche
> Weise???
>
>>> Irrtum. In einer freien Gesellschaft steht es Dir frei, ganz
>>> nach Deinem Gusto, ohne Bevormundung von oben, zu leben.
>>
>> Wer bevormundet denn, wen Leute, die von eigenem Einkommen nicht
>> leben können, Hilfe erhalten?
>
> Es steht jedem frei, sich einen gut bezahlten Job zu suchen.

Auch, wenn es keine gibt? Auch Dir kann es nicht verborgen geblieben
sein, daß die Produktion rationalisiert und mechanisiert wird, daß die
Industrie mit immer weniger Leuten immer mehr herstellen. Wo sollen denn
da Deine „gutbezahlten Jobs“ herkommen, kannst Dur mir DAS mal verraten?

Geh Du doch mal ins Ruhrgebiet und such Dir einen Job, – toy-toy-toy!

> Es steht ebenso jedem frei, Beduerftige zu unterstuetzen. Wo ist Dein
> Problem?

Was spricht dagegen, dies geregelt abzuwickeln anstatt es dem Zufall zu
überlassen? Immerhin haben wir hier noch immer einen sozialen Frieden,
und die USA, wo Deine Ideale weitgehend realisiert sind, nicht.

>> In Deiner "freien Welt" würde man die doch einfach verrecken
>> lassen!
>
> Wer ist *man*?

Du zum Beispiel! Du hättest doch nicht die geringsten Skrupel damit,
wenn die „Hartzer“ bei uns verreckten, Du würdest sogar noch grinsen!

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 7, 2012, 9:41:00 AM8/7/12
to
exa...@dummy.invalid (Erika Cie?la) schrieb:

> toy-toy-toy!

Das tut ja beim Lesen weh, Schnatterliese!

http://de.wikipedia.org/wiki/Toi,_toi,_toi

> Du h�ttest doch nicht die geringsten Skrupel damit, wenn die ?Hartzer?
> bei uns verreckten, Du w�rdest sogar noch grinsen!

Bloedsinn! Doch nicht bei allen!

--
> Es gibt Menschen, die sind gerne "langzeitarbeitslos"
[Ottmar Ohlemacher ueber des Sinn seines Daseins:
<https://groups.google.com/group/de.soc.politik.misc/msg/0f5d48a137690961>]
-> http://www.hinterfotz.de - Groesster Usenet-Comedian ever! <-

Lars P. Wolschner

unread,
Aug 7, 2012, 12:25:36 PM8/7/12
to
Skandalos <skan...@gmx.de>:

> Am 06 Aug 2012 21:48:20 GMT schrieb Lars P. Wolschner:

>>> F�r Deine Gesundheit ist kein Markt und auch kein Staat
>>> verantwortlich, sondern ganz allein Du selbst.
>>
>> Es gibt Unf�lle und unser Wissen ist begrenzt.
>
> Und was �ndert das am gesagten?

Du hast eine Errungenschaft der westlichen Zivilisation nicht
verstanden, zumal man auch ohne eigene Schuld verletzt werden kann
oder rein erblich mit gesundheitlichen Problemen zu k�mpfen haben
k�nnte. Da lindert eine allen zug�ngliche Medizin die Wett-
bewerbsnachteile, wom�glich auch mit ein Grund f�r unsere
st�rmische technologische Entwicklung.

>> Nein, die privaten Krankenversicherungen treiben die Preise, da
>> sie zus�tzliche Einnahmem�glichkeiten bereitstellen. Ohne sie
>> g�be es nur gesetzlich Krankenversicherte.
>
> Klar, die Preise sinken, wenn alles restlos monopolisiert ist.
> Oderso.

Eine Monopolisierung setzte voraus, da� es nur eine einzige
Krankenversicherung g�be. Tats�chlich sind sich die gesetzlichen
Krankenkassen die sch�rfsten Wettbewerber. Schon jetzt wird
praktisch fl�chendeckend von privaten Krankenversicherungen
abgeraten ("nur f�r Beamte interesssant"), selbst wenn die in
jungen Jahren preiswerter kommt. Sie behandelt ihre "Gefangenen"
einfach viel zu schlecht und w�rde verdienterma�en verschwinden.

>> Das schrieb ich nicht. Aber nenne mir einen st�rker d�mpfenden
>> Faktor.
>
> Der einzige d�mpfende Faktor im gegenw�rtigen Markt-Sozialismus
> ist die Angst der Profiteure vor dem Zusammenbruch des Systems.

Das ist objektiv ein weiterer d�mpfender Faktor, nur kann ich im
Moment bei den einschl�gigen Akteuren keinerlei Angst in dieser
Richtung entdecken. Die haben eher Goldgr�berstimmung.

> Alle Politik zielt darauf ab, das System nochmal �ber die
> n�chste Legislaturperiode zu retten.

Naja, es existiert bereits �ber ein Jahrhundert.

>>> Wenn es m�glich ist, warum nicht? Ich komm schlie�lich nicht
>>> auf die Welt um mir einen Gutmenschen-Scheinheiligenschein zu
>>> verdienen.
>>
>> Danke f�r das offene Eingest�ndnis, da� Dein Marktradikalismus
>> pure Show ist und auch Deiner eigenen Ansicht nach nicht
>> wirklich funktioniert.
>
> Du redest wieder einen Bl�dsinn ...

Das geht an Dich zur�ck. Wenn Du das n�tig hast, widerlegst Du
Deine Ideologie an Deiner eigenen Person - einfach erb�rmlich.

>> An Dir sieht man, da� in seiner Folge nicht nur Staats- und
>> Bankenpleiten stehen, sondern auch ein genereller
>> Zivilisationsverlust.
>
> F�r Dich ist halt der Faschismus der Gipfel der Zivilisation.
> F�r mich dagegen die Freiheit des Individuums.

Die Freiheit des Individuums steht im Gegenteil am Beginn der
Zivilisation, um es freundlich auszudr�cken. Zivilisiert ist es,
zugunsten der Allgemeinheit und im wohlverstandenen Eigeninteresse
dosiert darauf zu verzichten.

--
Mit freundlichen Gr��en
Lars P. Wolschner

Wahrheitsuche

unread,
Aug 7, 2012, 12:46:40 PM8/7/12
to
Da gibt es ein Ger�cht.
Um Kosten einzusparen sollen alle schwer Erkrankten eingeschl�fert werden,
es sei denn, sie h�tten gen�gend Geld um sich freikaufen zu k�nnen.
Die Organe der Eingeschl�ferten k�nnten dann f�r den Handel freigegeben
werden, f�r diejenigen die sich das leisten k�nnen.
(kleiner Scherz)
www.kluczmann.de


Skandalos

unread,
Aug 7, 2012, 1:01:03 PM8/7/12
to
Am Tue, 07 Aug 2012 15:30:30 +0200 schrieb Erika Cie�la:

>> Es steht jedem frei, sich einen gut bezahlten Job zu suchen.
>
> Auch, wenn es keine gibt?

Erz�hlst Du nicht sonst immer, die Reichen w�rden immer reicher?

Die linke Welt ist so einfach. Einfach immer gerade so, wie der Linke es
gerade braucht um seinen kranken Haďż˝ irgendwie zu rechtfertigen. Mal gibts
zu viele Reiche, dann wieder zu wenige.

Libero

unread,
Aug 7, 2012, 1:58:35 PM8/7/12
to
On Aug 7, 3:30 pm, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:

> > Es steht jedem frei, sich einen gut bezahlten Job zu suchen.
>
> Auch, wenn es keine gibt?

Man muss halt mit dem vorlieb nehmen, was da ist und nicht mit seinen
Phantasievorstellungen. So etwas nennt man *realistisch*.
Auch der Unternehmer muss sich nach den Realitaeten des Marktes
richten, wenn er Gewinn machen will.

> Wo sollen denn
> da Deine "gutbezahlten Jobs" herkommen, kannst Dur mir DAS mal verraten?

Wo bekommt denn der Unternehmer seine Kunden her?
Zwingt er die mit der Pistole zum Kauf seiner Ware?

>
> Geh Du doch mal ins Ruhrgebiet und such Dir einen Job, - toy-toy-toy!

Gutes Beispiel dafuer, wie jahrzehntelang sinnlos Subventionen fuer
den Kohle-Abbau verpulvert wurden, anstatt sich dem strukturellen
Wandel anzupassen. Dein vielgeliebter Staat hat ganze Arbeit
geleistet....

> > Es steht ebenso jedem frei, Beduerftige zu unterstuetzen. Wo ist Dein
> > Problem?
>
> Was spricht dagegen, dies geregelt abzuwickeln anstatt es dem Zufall zu
> überlassen?

Dem steht entgegen, dass sich die Menschen dann immer auf Pappi Staat
verlassen anstatt sich aus eigener Kraft eine bessere Position zu
verschaffen.

>Immerhin haben wir hier noch immer einen sozialen Frieden,
> und die USA, wo Deine Ideale weitgehend realisiert sind, nicht.

Die USA sind schon weit abgekommen vom freien Markt und marschieren in
Richtung Sozialismus. Siehe *Obamacare*.

> > Wer ist *man*?
>
> Du zum Beispiel!

Oder auch Du und Deine Genossen.
Niemand hindert Euch daran, Arbeitsplaetze zu schaffen.
Bei Eurer wirtschaftlichen *Kompetenz* sollte das doch ueberhaupt kein
Problem sein ;-))

Libero

unread,
Aug 7, 2012, 2:07:43 PM8/7/12
to
On Aug 7, 6:25 pm, "Lars P. Wolschner" <lars.wolsch...@nexgo.de>
wrote:

> > Für Dich ist halt der Faschismus der Gipfel der Zivilisation.
> > Für mich dagegen die Freiheit des Individuums.
>
> Die Freiheit des Individuums steht im Gegenteil am Beginn der
> Zivilisation, um es freundlich auszudrücken. Zivilisiert ist es,
> zugunsten der Allgemeinheit und im wohlverstandenen Eigeninteresse
> dosiert darauf zu verzichten.

und was *zugunsten der Allgemeinheit* vonnoeten ist, das wird
dann per ordre de mufti von oben diktiert. LOL.
Leitspruch von Nazis und Kommunisten: das Individuum ist Nichts, es
zaehlt nur das Kollektiv bzw. die Volksgemeinschaft.

Libero

unread,
Aug 7, 2012, 2:21:36 PM8/7/12
to
On Aug 7, 3:07 pm, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:

> >Blosse Phantasien.
>
> Zum Teil Geschichte, zum Teil heutige Realit t in tausenden kleineren
> Klitschen.

Ich schaetze mal, Du kennst keine Unternehmer persoenlich.
Jeder halbwegs vernuenftige Unternehmer weiss, dass nur Mitarbeiter,
die anstaendig behandelt werden, gut und effizient arbeiten.
Andernfalls wuerde er sich ins eigene Fleisch schneiden.
Schon aus dieser simplen Uebelegung heraus ist Deine Aussage
kompletter Schwachsinn.

> Mann, sogar im stinknormalen -r-TV kommen regelm ig Reportagen!

schwarze Schafe hast Du ueberall, bei Unternehmern und Arbeitnehmern.
Das hat nix mit dem System zu tun.

> >Oder meinst Du allen Ernstes, Unternehmer wuerden die Grundlagen ihrer
> >Existenz vernichten wollen? Ziemlich schwachsinnig...

> In so fern ist eine gute Ausbildung, m glichst sogar Spezialisierung,
> eine ganz ordentliche Versicherung gegen allzu unmenschliche
> "Arbeit"sbedingungen...

sehr richtig. Und dafuer kann der Arbeitskraftverkaeufer sogar SELBST
etwas tun, dafuer braucht er nicht mal Pappi Staat.
Ah sorry, ich vergass, dass in Deinem Universum *Eigenverantwortung*
gar nicht existiert .-((

> Die Masse sind immer noch die nicht so gr eren "Unternehmen".
> Und die "gr eren" Unternehmen greifen, wenn's um die Low-Tech-Maloche
> geht, immer gern auf Subunternehmen zur ck, und fragen nicht, unter
> welchen Sklavereibedingungen ihre Zulieferung da entsteht.

wieder mal Klischeebilder. Ich selbst habe vor einigen Jahren über so
ein Unternehmen einen Job bekommen und habe sehr gute Erfahrungen
damit gemacht.
Im uebrigen solltet Du dich mal fragen, warum es diese Unternehmen
ueberhaupt gibt. Denn die wollen ja auch ihre Provision haben..

Erika Cieśla

unread,
Aug 7, 2012, 2:45:28 PM8/7/12
to
Antwort auf eine Nachricht von Libero
> On Aug 7, 3:30 pm, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:

>>> Es steht jedem frei, sich einen gut bezahlten Job zu suchen.
>>
>> Auch, wenn es keine gibt?
>
> Man muss halt mit dem vorlieb nehmen, ...

Du weicht meiner Frage aus, Du feige Sau!

Also ganz direkt! Es leben nun einmal mehr Leute hier als es
Arbeitsplätze gibt, es müssen also ein paar Leute übrig bleiben, die
folglich keine Arbeit kriegen. Was machen wir mit denen? Soll denen
geholfen werden, oder soll man die verrecken lassen?

Gib Antwort, Du Sau!

Jon J Panury

unread,
Aug 7, 2012, 3:07:35 PM8/7/12
to
Libero <liber...@web.de> schrieb:

>On 6 Aug., 15:19, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:
>
>> Nein, nicht "selbst wenn schon"! Das ist der Kern der
>> marktwirtschaftlichen Sache, Herr "Libero"!
>
>Der Kern der *marktwirtschaftlichen Sache* ist, dass jeder SELBST
>bestimmen kann, was er anbietet und was er kauft.
>Und wenn Dir das Angebotene nicht zusagt, dann kauf es eben nicht.
>Wo ist Dein Problem?

Mein Problem - und das Aller - ist, dass Ressourcen und Fl�chen nicht
unendlich sind. Das erzwingt eine Priorisierung. Und die
Priorisierung, die derzeit weltweit durchgesetzt wird - und zwar mit
�u�erster Gewalt durchgesetzt wird -, verunm�glicht Milliarden
Menschen die Subsistenz.
Und selbst in den Zentren der Nutznie�ung dieser Priorisierung findet,
im kleinen und etwas abgemildert, das selbe statt.
>
>
>>
>> > Dann sollten die Menschen mal lernen, ihrem eigenen
>> >Verstand zu vertrauen als irgendwelchen *Autoritaeten*.blind zu
>> >gehorchen.
>>
>> Manche lernen das schneller als andere.
>> Ich finde es saubl d, dass die, die etwas langsamer sind, ausgenommen
>> werden und lauter unn tzes Zeug bzw. Leistungen bezahlen m ssen.
>> Sowas schafft doch Missmut! Und den wird dann, ber wieviele Umwege
>> auch immer, die Gesellschaft ausbaden. Na supi!
>
>In Deinem Universum ist der Mensch wohl total verbloedet, unfaehig zu
>lernen, aus seinen Fehlschlaegen Konsequenzen zu ziehen.

Was hei�t "Fehlschl�ge"? Meinst Du *gesch�ftlichen* Misserfolg? Also
an jemanden geraten zu sein, der besser beschei�en kann als man
selbst?
Welche "Konsequenzen" sollte einer daraus ziehen.... k�nnen?
Oder wenn einer sich - auch ungewollt - mit einem weit St�rkeren
gesch�ftlich anlegt... und nieder gemacht wird: Was, anderes, kann, ja
*darf* die Lehre sein, als insk�nftig besser darauf zu achten, dass
*man selbst* der St�rkere sei - - - und sei es auch nur in der
�berlegenen Beschei�-Pfiffigkeit?


Oder meinst Du, dass jemand etwas konstruiert hat, das nicht h�lt?
Also dass einer _aus Unwissenheit_ (meint: aus Unkenntnis eines
Wissens, das existiert) Fiasko erleidet?

Oder meinst Du den Forscher, den Erfinder, der, in Kenntnis des
Wissensstands, Neues, Weiteres zu entwickeln trachtet und auf dem Weg
Fehlschl�ge erlebt?

Ich sch�tze, dass Du nur an das erst genannte Szenario gedacht hast.
Das w�re auch nicht verwunderlich, ja in bestimmter Hinsicht sogar
konsequent. Denn das Institut *Gesch�ft* hat faktisch s�mtliche
sozialen Institute "besetzt" - - richtiger: usurpiert. Alle Institute,
die nicht _Gesch�ft_ sind, werden heute marginalisiert, negiert,
kriminalisiert, ridik�lisiert - je nachdem, wie gef�hrlich sie dem
�ber-Institut "Gesch�ft" sind bzw. werden k�nnten.

Das Irre an der Sache ist, dass *Gesch�ft* offenbar den aller meisten
Menschen kein bisschen gem�� ist; und die, denen es scheinbar gem��
ist, erweisen sich schon bei schneller, punktueller Analyse als
Zwangsneurotiker.
Die meisten Menschen wollen das unvermeidliche Gesch�ft m�glichst
schnell erledigen: Sie kaufen einfach etwas, indem sie den geforderten
Preis erlegen, und fertig. Schon beim simplen Feilschen (bei
hochpreisigen G�tern) kommen sich die meisten derer, *die* es dann
machen, irgendwie bl�d vor. (Im Wissen, dass das so ist, kommen die
Verk�ufer mit dem Reklametrick des Rabatts, des "Schn�ppchens" usw.,
wo sozusagen das Feilschen schon inbegriffen, also nicht mehr explizit
durch zu spielen ist.) Nur wenige handeln gern rum, ziehen sozusagen
ins Gesch�fts-Gefecht, und prahlen dann auch entsprechend mit ihren
Erfolgen - - - und gehen der weniger gesch�ftst�chtigen Mitwelt damit
geh�rig auf die Nerven.

>Und weil er offenbar von Natur aus so deppert ist, muss er immer und
>ueberall von Pappi Staat am Haendchen gehalten werden.

Der Staat bietet (besser gesagt: bot; er tut es inzwischen praktisch
gar nicht mehr) im g�nstige Fall ein nichtkommerzielles "Biotop"
("Soziotop" w�re wohl treffender). Seine "Schnittstelle" ins
Gesch�ftliche ist der Fiskus auf der Einkommens-, die Ausschreibung
auf der Ausgabenseite.
Er bietet den B�rgern eine M�glichkeit der nichtkommerziellen
Lebensorganisation. Dies im Wissen um die Leerstellen des
kommerziellen Dispositivs. Und jetzt kommt's:

Diese "Leerstellen" kann der Staat mit Inhalt versehen

- entweder im Sinne der Reproduktion des kommerziellen Dispositivs
(das ist weit gehen das, was heute �berall geschieht)

- oder im Sinne eines best�ndigen Atagonismus zum kommerziellen
Dispositiv, auf dass er (der Staat) im selben Augenblick zu existieren
aufh�re, in welchem auch das kommerzielle Dispositiv "bew�ltigt" ist.

>
>> Ja, "Besserverdienende" usw. haben auch eher die M glichkeit,
>> "gesundheitsbewusst" zu leben.
>> Auch korreliert das K rperbewusstsein mit der allgemeinen
>> Bildungsh he.
>> Ich will aber, dass auch arme Einf ltige gesundheits- und arztm ig
>> einen guten Tag haben.
>
>Niemand hindert einen Niedrigloehner daran, gesundheitsbewusst zu
>leben.

Doch. Sein Arbeits-Leben.
Dass es dennoch einige Arme schaffen, ist eine Energieleistung, wie
sie besser Gestellte nie zu erbringen brauchen.

> Und dafuer braucht es weder Abitur noch Diplom.
>Eine Viertelstunde Internet-Recherche und man weiss, was Sache ist.
>Ist aber in erster Linie eine Frage des WOLLENS und genau DA hapert es
>meistens.

Man *kann* nicht immer *wollen*!!
Wir wissen nun langsam, dass f�r dich die Verantwortung f�r die
Allgemeinheit mit dem Verweis auf jemandes "Wollen" oder auf sein
so-Sein ("halt", "eben", "nun mal", "immer schon", "nie wird"...) bzw.
auf das so-Sein wessen auch immer, erledigt wird.

Der Universal-Joker, der dann immer ausgespielt wird, hei�t
"Eigenverantwortung" - - und der Fall sei erledigt.
Sei unterrichtet: There is no such thing as "Eigenverantwortung"! Das
ist nur eine H�llvokabel der politisch Verantwortungslosen (und damit
zwangsl�ufig "Rechten" i.w.S.), die aus Modegr�nden die asozialen
Spruchweisheiten, etwa vom Gl�ck und dem Schmied, von Arbeit und
Essen, vom N�chsten, der selbst ein jeder sich sei - - die tutti
quanti der reaktion�ren, brutalen Selbstvergewisserungen also, nicht
expressis verbis auftischen m�gen.

>
>> Die gesunde Lebensweise tr gt ihren "Lohn" ja wohl deutlich in sich
>> selbst!
>
>Erzaehl das doch mal einem Uebergewichtigen!
>
>Oder wie erkl rst Du dir sonst die Tatsache, dass es auch
>> unter den gesetzlich Versicherten Gesundheitsbewusste gibt - und gar
>> nicht mal wenige!?
>
>LOL: Die sind doch zwangsweise in der GKV.

Wenn sie abh�ngig Besch�ftigte mit einem Einkommen unterhalb der
Befreiungsgrenze.

Und? Was tut das an der Tatsache ihrer Gesundheitsbewusstheit?

>
>> Dein ostentativ Antigesunder, der die negativen Folgen seiner
>> Lebensweise frei-frech dem -rGesundheitssystem vor die F e knallt,
>> ist ein Popanz!
>
>Millionen von Uebergewichtige und Nikotin-Abhaengige sind kein Popanz
>sondern Fakt.

Kannst Du belegen, dass die alle �bergewichtig und Nikotin abh�ngig
sind, *weil* bzw. *infolge* sie �-r pflichtversichert sind?
Die gesundheitsbewusste Klientele gibt es -mit identischen Kenndaten -
sowohl in der �-rKV wie auch in der pKV.
Die Korrelation pKV<>gesundheitsbewusster ist ein sch�nes Beispiel f�r
einen sog. _systematischen Fehler_ (Statistik, lesen machen!).

>
>> Die Solidarischen, die einem aus offenbarem Mangel an
>> Eigenverantwortlichkeit in die Bredouille geratenen aushilft, sind
>> berechtigt, ja verpflichtet!, diesem Vorhaltungen zu machen und
>> Besserung anzumahnen; ihn also, wenn man so will, zu *erziehen*!
>
>LOL. Wie soll den DAS praktisch aussehen???

Das sieht seit Jahrtausenden praktisch aus.

Manchmal ist deine Dummstellerei *nur* peinlich.

Jon J Panury

unread,
Aug 7, 2012, 3:13:58 PM8/7/12
to
Libero <liber...@web.de> schrieb:

>On 6 Aug., 17:00, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:
>
>> >http://suite101.de/article/fettleibigkeit-zivilisationskrankheit-numm...
>>
>> Ja - und? Ich bestreite ja nicht, dass Fettsucht ein
>> "volksgesundheitliches" Problem sei. Auch Rauchen, Alkohol, Verbl dung
>> und Autofahren sind Probleme.
>> Aber alle diese sind keine "Archimedischen Punkte", aus denen heraus
>> sich eine Art Generalgesundung entwickeln lie e!
>
>Aber sicher. Zivilisationskrankheiten stellen den Loewenanteil an den
>Behandlungskosten.
>
>>
>> >Dieses Problem kann dadurch geloest werden, dass die Versicherten
>> >einen bestimmten Eigenanteil zahlen und f r den Rest kommt die Kasse
>> >auf. Auf diese Weise hat man immerhin eine starke Motivation f r eine
>> >gesunde Lebensweise.
>>
>> Wie schon andernorts gesagt, gibt es auch so schon eine starke
>> Motivation zu gesunder Lebensweise.
>
>Gibt es eben nicht. Woher kommen denn die Millionen von Fettleibigen,
>Alkoholiern, Nikotin-Abhaengigen, Bewegungs-Muffeln?
>
>> Eines der Probleme ist, dass eine mit allen erdenklichen
>> psychologischen Tricks arbeitende Werbung den Leuten die Vernunft aus-
>> und die Kindlichkeit einredet, -
>
>..wie schon gesagt: die Leute muessen mal lernen, ihren eigenen
>Verstand zu gebrauchen anstatt blindlings irgendwelchen *Autoritaeten*
>zu gehorchen. Du dagegen willst ihnen diesen Lernprozess vorenthalten,
>willst nur die *Reklame-Autoritaet* durch die staatliche Autoritaet
>ersetzen.

Genau: Die ganze Reklame, all die Milliarden, die da in avancierteste
psychologische "Kriegf�hrung" gesteckt werden: Alles ein gigantisches
Bildungs- und Erziehungsprogramm, an dessen erfolgreichem Ende der
m�ndige, erwachsene, rationale Mensch steht, der vollumf�nglich immun
gegen ebendiese Werb^^H^^ zeihung Lehrveranstaltung ist!

H�tt' ich mir auch denken k�nnen, ich Doofi!

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 7, 2012, 3:25:00 PM8/7/12
to
exa...@dummy.invalid (Erika Cie?la) schrieb:

> Du weicht meiner Frage aus, Du feige Sau!

Bei _einer_ schon, Schnatterliese?
Was ist denn dann Dr. Horst Leps:

http://www.hinterfotz.de/dokterchen.html#fragen
http://www.hinterfotz.de/dokterchen.html#zerlaberer
http://www.hinterfotz.de/dokterchen.html#immernochkeineantworten

> Gib Antwort, Du Sau!

Sag _Du_ es ihm mal, auf mich hoert der selbsteverliebte alte Stiesel
ja nicht!

Gymnasial"lehrer" Dr. Horst Leps (mit der Lizenz zum Beten),
der 'Scharfmacher von Ohlstedt':
|Braune verstehen letztlich nur die Sprache der Macht,
|der Gewalt, der Waffen.
|<http://meinews.niuz.biz/hamburg-t734448p18.html?s=9a9d9a650313ae8caba431ae055fcc97&amp;>
|(Posting #258)
Selbstverliebter ueberheblicher Radschlaeger von dspm:
<http://www.freag.net/de> (Suchwort: 'Leps')
Der ueble Nachrede gesellschaftsfaehig machen moechte:
<http://www.hinterfotz.de/dokterchen.html>
+++NEU+++ Chatten mit Dokterchen:
<http://www.hinterfotz.de/dr_lapsus.html>
Fuerchtet weder Tod noch Teufel. Nur Google!

--
| http://www.hinterfotz.de/dokterchen.html _________
|============================================= ^ _~H~_
| Erklaer einem Arsch, dass er ein Arsch sei. ? o,o ?
| Bis zum letzten Furz wird er es abstreiten! ; _ ;

Lars P. Wolschner

unread,
Aug 7, 2012, 3:56:03 PM8/7/12
to
Libero <liber...@web.de>:

> On Aug 7, 6:25�pm, "Lars P. Wolschner" <lars.wolsch...@nexgo.de>
> wrote:

>>> F�r Dich ist halt der Faschismus der Gipfel der Zivilisation.
>>> F�r mich dagegen die Freiheit des Individuums.
>>
>> Die Freiheit des Individuums steht im Gegenteil am Beginn der
>> Zivilisation, um es freundlich auszudr�cken. Zivilisiert ist es,
>> zugunsten der Allgemeinheit und im wohlverstandenen Eigeninteresse
>> dosiert darauf zu verzichten.
>
> und was *zugunsten der Allgemeinheit* vonnoeten ist, das wird
> dann per ordre de mufti von oben diktiert. LOL.

Ja, da� Du darauf zu verzichten hast, Deinen Nachbarn umzubringen, um
Dir sein Verm�gen zuzueignen, ist auch so eine ordre de mufti.

Alex Bollhagen

unread,
Aug 7, 2012, 5:11:35 PM8/7/12
to
Am Tue, 7 Aug 2012 00:03:41 -0700 (PDT) schrieb Libero:

> On 6 Aug., 17:00, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:
>
>>>http://suite101.de/article/fettleibigkeit-zivilisationskrankheit-numm...
>>
>> Ja - und? Ich bestreite ja nicht, dass Fettsucht ein
>> "volksgesundheitliches" Problem sei. Auch Rauchen, Alkohol, Verbl dung
>> und Autofahren sind Probleme.
>> Aber alle diese sind keine "Archimedischen Punkte", aus denen heraus
>> sich eine Art Generalgesundung entwickeln lie e!
>
> Aber sicher. Zivilisationskrankheiten stellen den Loewenanteil an den
> Behandlungskosten.

Was dann eine Frage der Definition ist: wer sich auf der Karriereleiter
Herz und Kreislauf ruiniert, wird nicht als verantwortungsloser
Kostenfaktor gescholten, sonden wird als tough guy geadelt.

Alex

Libero

unread,
Aug 8, 2012, 3:03:31 AM8/8/12
to
On 7 Aug., 20:45, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:

> > Man muss halt mit dem vorlieb nehmen, ...
>
> Du weicht meiner Frage aus, Du feige Sau!

,,,wenn Du den Rest einfach wegsnippst.....
So ist es nunmal, fuer Unternehmer und Arbeitskraftverkaeufer:
Man bekommt nur dann Kunden bzw. Auftraggeber, wenn man durch Leistung
und/oder Qualitaet ueberzeugt.
Warum sollte da fuer eine bestimmte Gruppe eine Extrawurst gebraten
werden?
>
> Also ganz direkt! Es leben nun einmal mehr Leute hier als es
> Arbeitsplätze gibt,

Das ist kompletter Bloedsinn. Die Anzahl der Arbeitsplaetze ist keine
konstante Groesse. Wecke in den Menschen Wuensche und Beduerfnisse,
fuer die sie Geld auszugeben bereit sind und Du hast neue
Arbeitsplaetze.
*Wirtschaft* ist kein statischer Zustand, sondern sehr dynamisch.
Aber in Deinem linken Universum, wo alles von oben gesteuert wird, ist
fuer individuelle Kreativitaet natuerlich kein Platz.

Robert Rohling

unread,
Aug 8, 2012, 3:22:20 AM8/8/12
to
Libero <liber...@web.de> wrote in news:7fb20cc9-2df5-4a33-8d74-
c8d3af...@q3g2000vbc.googlegroups.com:

> Die Anzahl der Arbeitsplaetze ist keine
> konstante Groesse. Wecke in den Menschen Wuensche und Beduerfnisse,
> fuer die sie Geld auszugeben bereit sind und Du hast neue
> Arbeitsplaetze.


Hach, diese Lyrik in Zeiten des europäischen Niedergangs.
Du solltest, wie damals Nero, dazu auf der Leier spielen.



Gruß R.R.

--
Ich bin unschuldig, ich hab sie nicht gewählt!

Libero

unread,
Aug 8, 2012, 3:33:02 AM8/8/12
to
On 7 Aug., 21:07, Jon J Panury <io.fa...@online.de> wrote:

> >Der Kern der *marktwirtschaftlichen Sache* ist, dass jeder SELBST
> >bestimmen kann, was er anbietet und was er kauft.
> >Und wenn Dir das Angebotene nicht zusagt, dann kauf es eben nicht.
> >Wo ist Dein Problem?
>
> Mein Problem - und das Aller - ist, dass Ressourcen und Flächen nicht
> unendlich sind. Das erzwingt eine Priorisierung. Und die
> Priorisierung, die derzeit weltweit durchgesetzt wird - und zwar mit
> äußerster Gewalt durchgesetzt wird -, verunmöglicht Milliarden
> Menschen die Subsistenz.

Wieder mal Wischiwaschi. Werde doch mal konkret!
Von was redest Du genau und was hat das mit freiem Markt zu tun?

> >In Deinem Universum ist der Mensch wohl total verbloedet, unfaehig zu
> >lernen, aus seinen Fehlschlaegen Konsequenzen zu ziehen.

> Was heißt "Fehlschläge"? Meinst Du *geschäftlichen* Misserfolg?

jede Art von *Fehlschlag*, sei es geschaeftlicher oder privater Natur.
Das Ĺeben ist ein *umfassender* Lernprozess.

> an jemanden geraten zu sein, der besser bescheißen kann als man
> selbst?
> Welche "Konsequenzen" sollte einer daraus ziehen.... können?

Deine Fragen sind wirklich die eines abgehobenen Theoretikers in
seinem Elfenbeinturm.
Das Leben ist ein Lernprozess und man kann sich nur entwickeln, indem
man voranschreitet, aus seinen Fehlern lernt und es somit in Zukunft
besser macht.
Was glaubst Du wohl, wie jemand im Leben zurechtkommt, der von seinen
Eltern vor allem Ungemach behuetet worden ist? Er wird ueberhaupt
nicht zurechtkommen. Und die gleiche unreife, infantile Geisteshaltung
wirst Du erreichen, wenn Du die Menschen durch Pappi Staat vor aller
Unbill *behuetest*.
Der Mensch waechst in dem Masse, wie er lernt, die Schwierigkeiten des
Lebens zu meistern.
In *deinem* System wuerden die Menschen degenerieren und verbloeden.


> sozialen Institute "besetzt" - - richtiger: usurpiert. Alle Institute,
> die nicht _Geschäft_ sind, werden heute marginalisiert, negiert,
> kriminalisiert, ridikülisiert - je nachdem, wie gefährlich sie dem
> Über-Institut "Geschäft" sind bzw. werden könnten.

Es steht Dir doch vollkommen frei, irgendein *Institut* nach DEINEM
Gusto zu gruenden und niemand hindert Dich daran. Wo ist Dein Problem?

[Staat]
> Er bietet den Bürgern eine Möglichkeit der nichtkommerziellen
> Lebensorganisation.

Dazu brauchst Du nicht mal den Staat, das kannste ganz alleine oder
mit Gleichgesinnten auf die Beine stellen.

>Dies im Wissen um die Leerstellen des
> kommerziellen Dispositivs. Und jetzt kommt's:
>
> Diese "Leerstellen" kann der Staat mit Inhalt versehen

Diese *Leerstellen* kannst sogar DU mit Inhalt versehen.
Wer hinderte dich denn daran. Warum braucht es dafuer den Staat?


> >Niemand hindert einen Niedrigloehner daran, gesundheitsbewusst zu
> >leben.
>
> Doch. Sein Arbeits-Leben.

Wieder mal Wischi-Waschi. Was meinst Du *konkret* damit?


> Der Universal-Joker, der dann immer ausgespielt wird, heißt
> "Eigenverantwortung" - - und der Fall sei erledigt.
> Sei unterrichtet: There is no such thing as "Eigenverantwortung"!

ja ich weiss: es ist eben viel bequemer und einfacher, alle
Verantwortung und alles Ungemach auf die *Gesellschaft* abzuschieben,
als sich mal an die eigene Nase zu fassen.
Und genau das ist auch der Grund, warum es so viele Loser und
(relativ) wenige Erfolgreiche gibt.
Der Erfolgreiche tut SELBST etwas, der Loser wartet immer nur darauf,
dass *die Gesellschaft* irgendwas macht...und da wartet er meist
umsonst...


> >Millionen von Uebergewichtige und Nikotin-Abhaengige sind kein Popanz
> >sondern Fakt.
>
> Kannst Du belegen, dass die alle übergewichtig und Nikotin abhängig
> sind, *weil* bzw. *infolge* sie ö-r pflichtversichert sind?

Wo habe ich da einen solchen Kausalzusammenhang hergestellt?
Ich konstatiere lediglich, dass solche Leute die Folgen ihres Tuns auf
die *Solidargemeinschaft* abwaelzen.

Libero

unread,
Aug 8, 2012, 3:35:50 AM8/8/12
to
On 7 Aug., 23:11, Alex Bollhagen <alex.bollha...@gmx.de> wrote:

> > Aber sicher. Zivilisationskrankheiten stellen den Loewenanteil an den
> > Behandlungskosten.
>
> Was dann eine Frage der Definition ist: wer sich auf der Karriereleiter
> Herz und Kreislauf ruiniert, wird nicht als verantwortungsloser
> Kostenfaktor gescholten, sonden wird als tough guy geadelt.

..von wem???

Libero

unread,
Aug 8, 2012, 3:35:03 AM8/8/12
to
On 7 Aug., 21:56, "Lars P. Wolschner" <lars.wolsch...@nexgo.de> wrote:

> > und was *zugunsten der Allgemeinheit* vonnoeten ist, das wird
> > dann per ordre de mufti von oben diktiert. LOL.
>
> Ja, daß Du darauf zu verzichten hast, Deinen Nachbarn umzubringen, um
> Dir sein Vermögen zuzueignen, ist auch so eine ordre de mufti.

Dazu braucht es keinen ordre de mufti.
Es gibt da einen schoenen Kinderspruch, an den man sich halten kann:
"Was Du nicht willst, dass man Dir tu...."

Erika Cieśla

unread,
Aug 8, 2012, 4:48:19 AM8/8/12
to
Antwort auf eine Nachricht von Libero
> On 7 Aug., 20:45, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:


>>> Man muss halt mit dem vorlieb nehmen, ...
>>
>> Du weicht meiner Frage aus, Du feige Sau!

> wenn Du den Rest einfach wegsnippst.....

Antworte doch einfach mal!

> So ist es nunmal, fuer Unternehmer und Arbeitskraftverkaeufer:

Du elendiger Drecksack weichst noch immer aus!

Was gedenkst Du mit den Angestellten von Quelle und Schlecker zu tun?

Helfen, oder erschießen?

Gib Antwort!

> Das ist kompletter Bloedsinn.

Du mußt einfach nur meine Frage beantworten: Erschießen oder vergasen!?

Am leben lassen können wir die Arbeitlosen jedenfalls nicht, den dann
kosten sie entweder Geld, oder sie werden aufmüpfing.

Ich komme Dir sogar entgegen, Du mußt nur noch ankreuzen:

Arbeitslose werden:

[ ] Erhängt!
[ ] Erschossen!
[ ] Geköpft!
[ ] Vergast!

Ich hoffe, meine Auswahl entspricht Deinem Geschmack!

Libero

unread,
Aug 8, 2012, 5:22:03 AM8/8/12
to
On 8 Aug., 10:48, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:

> > So ist es nunmal, fuer Unternehmer und Arbeitskraftverkaeufer:
>
> Du elendiger Drecksack weichst noch immer aus!

ich verweise nur auf die allgemeinen Realitaeten, Du dagegen hast nur
die Interessen deiner Klientele im Auge und ignorierst, dass auch
andere Leute die gleichen Probleme haben koennen.
>
> Was gedenkst Du mit den Angestellten von Quelle und Schlecker zu tun?

Was gedenkst Du mit all den Kleinunternehmern zu tun, deren
Geschaeftsmodell gescheitert ist? Sind die denn besser dran?
Warum misst Du immer mit zweierlei Mass?
Antworte doch mal darauf, anstatt rumzupoebeln.

und warum snippst Du immer die *unbequemen* Passagen weg?
Bist Du wirklich zu dumm, um darauf eine Antwort zu geben?

>
> Helfen, oder erschießen?

Wie waere es, wenn Du und Rohling fuer die Betroffenen mal
Arbeitsplaetze schafft..und zwar *anstaendig* bezahlte?
So eine Leistung waere viel eindrucksvoller und ueberzeugender als
Dein ueblicher Dummschwatz.

Erika Cieśla

unread,
Aug 8, 2012, 5:37:08 AM8/8/12
to
Antwort auf eine Nachricht von Libero
> On 8 Aug., 10:48, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:


>>> So ist es nunmal, fuer Unternehmer und Arbeitskraftverkaeufer:
>>
>> Du elendiger Drecksack weichst noch immer aus!
>
> ich verweise nur ...

Das interessiert mich erst, wenn du beantwortet hast, was Du mit den
ehemaligen Beschäftigen von Quelle und Schlecker zu tun gedenkst, vorher
haben wir nichts miteinander zu bereden.

> Wie waere es, wenn Du und Rohling fuer die Betroffenen mal
> Arbeitsplaetze schafft.

Geht’s noch dümmer?

Das ist weder des Rohlings noch meine Arbeit, – und Du selbst tust es ja
auch nicht! Wir haben Quelle, Schlecker (und demnächst Neckermann) nicht
auf dem Gewissen, wohl aber stehen die Leute da und gucken uns an. Die
Frage ist: was willst Du mit ihnen tun?

Hier nochmal die Auswahl:

[ ] Erhängen!
[ ] Erschießen!
[ ] Köpfen!
[ ] Vergasen!

Triff eine Wahl!

Alle Möglichkeiten die *DIR* gefallen mögen, scheinen mir in dieser
Auswahl enthalten zu sein.

Libero

unread,
Aug 8, 2012, 6:05:19 AM8/8/12
to
On 8 Aug., 11:37, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:

> Das interessiert mich erst, wenn du beantwortet hast, was Du mit den
> ehemaligen Beschäftigen von Quelle und Schlecker zu tun gedenkst, vorher
> haben wir nichts miteinander zu bereden.

von dem Los, keinen Abnehmer bzw. Kunden zu finden, kann _jeder_
Marktteilnehmer getroffen werden. Was soll da die Sonderbehandlung
fuer die ehemaligen Quelle- und Schlecker-Mitarbeiter??

>
> > Wie waere es, wenn Du und Rohling fuer die Betroffenen mal
> > Arbeitsplaetze schafft.
>
> Geht's noch dümmer?
>
> Das ist weder des Rohlings noch meine Arbeit, -

stimmt. Eure *Arbeit* besteht nur darin, die Klappe weit aufzureissen
und Forderungen an ANDERE zu stellen. Forderungen, die IHR SELBST
natuerlich niemals erfuellen koenntet.

> und Du selbst tust es ja
> auch nicht!

Stimmt. Und deshalb reisse ich auch nicht die Klappe auf und stelle
Forderungen an Andere.

>Wir haben Quelle, Schlecker (und demnächst Neckermann) nicht
> auf dem Gewissen, wohl aber stehen die Leute da und gucken uns an.

Da gucken sie wohl die Falschen an, denn Ihr koennt ja gar nix
ausrichten ;-))

acd

unread,
Aug 8, 2012, 6:55:35 AM8/8/12
to erika....@t-online.de
Am Dienstag, 7. August 2012 20:45:28 UTC+2 schrieb Erika Cieśla:

> >>> Es steht jedem frei, sich einen gut bezahlten Job zu suchen.
>
> >>
>
> >> Auch, wenn es keine gibt?
>
> >
>
> > Man muss halt mit dem vorlieb nehmen, ...
>
>
>
> Also ganz direkt! Es leben nun einmal mehr Leute hier als es
>
> Arbeitsplätze gibt, es müssen also ein paar Leute übrig bleiben, die
>
> folglich keine Arbeit kriegen. Was machen wir mit denen?


Die Anzahl der Arbeitsplaetze ist keine feste Groesse.
Oft entstehen dadurch keine neuen Arbeitsplaetze, weil ein einzelner zu lang unbesetzt bleibt.
Wenn die Entwicklung eines neuen Produkts stockt, weil ein geeigneter Fachmann fehlt, dann entstehen keine Arbeitsplaete zur Herstellung dieses Produkts.

Vor allem kann man bei keinem Arbeitslosen sagen, ob nicht gerade dieser einen Job finden koennte.

Andreas

Erika Cieśla

unread,
Aug 8, 2012, 7:19:49 AM8/8/12
to
Antwort auf eine Nachricht von Libero
> On 8 Aug., 11:37, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:


>> Das interessiert mich erst, wenn du beantwortet hast, was Du mit
>> den ehemaligen Beschäftigen von Quelle und Schlecker zu tun
>> gedenkst, vorher haben wir nichts miteinander zu bereden.
>
> von dem Los, keinen Abnehmer bzw. Kunden zu finden, kann _jeder_
> Marktteilnehmer getroffen werden.

Und was gedenkst Du zu tun?

Du wetterst doch immer dagegen, daß Hilfsbedürftige vom „Papi Staat“
(*Deine* dumme Rede!) geholfen kriegen, aber wir wissen immer noch
nicht, was „Papi Staat“ statt dessen mit ihnen tun soll.

>>> Wie waere es, wenn Du und Rohling fuer die Betroffenen mal
>>> Arbeitsplaetze schafft.
>>
>> Geht's noch dümmer?
>>
>> Das ist weder des Rohlings noch meine Arbeit, -
>
> stimmt. Eure *Arbeit* besteht nur darin, die Klappe weit
> aufzureissen

Nein, – wir sind keine Unternehmer, wir haben keine Arbeitsplätze zu
schaffen. Und wir sind auch keine Idioten, die immer dann, wenn sie
nicht weiterwissen, solche eine exorbitant dumme Frage stellen. Wie dumm
das beweise ich Dir: Wie viele Arbeitsplätze hast *DU* geschffen? Mehr
als ich?

Stelle niemals eine Frage, die Du selbst nicht gestellt bekommen willst!

>> Wir haben Quelle, Schlecker (und demnächst Neckermann) nicht auf
>> dem Gewissen, wohl aber stehen die Leute da und gucken uns an.
>
> Da gucken sie wohl die Falschen an, denn Ihr koennt ja gar nix
> ausrichten ;-))

Doch, von uns kriegen sie ALG-I oder zumindest ALG-II, was bekämen sie
von Dir? Diese Frage ist immer noch unbeantwortet!

Hier nochmal die Auswahl:

[ ] Erhängen!
[ ] Erschießen!
[ ] Köpfen!
[ ] Vergasen!

Es muß doch irgend etwas passendes FÜR DICH dabei sein, mach also
endlich dein Kreuzchen!

Mark Busch

unread,
Aug 8, 2012, 7:10:34 AM8/8/12
to
Erika Cieśla schrieb:

> Antwort auf eine Nachricht von Libero
>> On 6 Aug., 08:46, Erika Cieśla <exam...@dummy.invalid> wrote:
>>
>>>> Solch ein System hätte auch keinen Grund die Patienten tatsächlich zu
>>>> heilen, würden sie ja danach kein Geld mehr an ihnen verdienen ...
>>>
>>> Darum sind ja auch acht von zehn neuen Medikamenten völlig wirkungslos,
>>> aber scheißeteuer.
>>
>> Stimmt. Aber die Kasse zahlt trotzdem. Eine Konsequenz der von Dir
>> geforderten *Solidaritaet*.
>
> Wohl eher ein nachhaltiger Erfolg zielgerichteter Lobby-Arbeit.

Genau. Die Verträge sahen kein Rückgaberecht von nicht benötigten
Impfdosen vor. Österreich hat so ein Rückgaberecht bei der
Vertragsverhandlung vereinbart.

Nur gut das der Markt bekanntlich _alles_ regelt; natürlich zu Gunsten
der Lobbyisten.

Mark Busch

unread,
Aug 8, 2012, 7:28:31 AM8/8/12
to
Erika Cieśla schrieb:

> Antwort auf eine Nachricht von Robert F.
>
>> Deutsche Mittelstands Nachrichten Gesundheitssystem: Deutschland
>> verliert im internationalen Vergleich stark
>
> ... et cetera!
>
> Gewiß, – daran haben, seit Ulla Schmidt, etliche Gesundbeitsminister ja
> auch hart dran gearbeitet. Zu befürchten ist, daß auch dieses System,
> ähnlich wie unsere Rente, absichtsvoll zerstört und im Anschluß daran
> den Maschmeyers ausgeliefert werden soll, den in einer radikal durch-
> liberalisierten Welt darf es ja nichts geben, das nicht beraubt, pardon,
> „privatisiert“ ist.

Schließlich hat sich Alles dem globalisierten Markt zu _unterwerfen_.
Das fördert den Wettbewerb. BTW: Unterliegen Friedhöfe auch den Regeln
des Markts? Der Wettbewerb wie man "nutzloses Menschenvieh" möglichst
liberal dahin treibt, ist ja kräftig im Gange.

Unterwerfung ist also das, was die /Liberale/ /Idee/ unter /Freiheit/
versteht?

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 8, 2012, 9:04:00 AM8/8/12
to
exa...@dummy.invalid (Erika Cie?la) schrieb:

> Das interessiert mich erst, wenn du beantwortet hast,

Darauf kann keine Ruecksicht genommen werden:

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 8, 2012, 9:04:00 AM8/8/12
to
exa...@dummy.invalid (Erika Cie?la) schrieb:

> Du elendiger Drecksack weichst noch immer aus!

Ich glaube, das hat Methode:
> Arbeitslose werden:

> [ ] Erh�ngt!
> [ ] Erschossen!
> [ ] Gek�pft!
> [ ] Vergast!
[x] Plaerren den lieben langen Tag im Usenet rum!

--
> Es gibt Menschen, die sind gerne "langzeitarbeitslos"
[Ottmar Ohlemacher ueber des Sinn seines Daseins:
<https://groups.google.com/group/de.soc.politik.misc/msg/0f5d48a137690961>]
-> http://www.hinterfotz.de - Groesster Usenet-Comedian ever! <-

Fritz

unread,
Aug 8, 2012, 10:15:32 AM8/8/12
to
Am 08.08.12 13:10, schrieb Mark Busch:
> Genau. Die Verträge sahen kein Rückgaberecht von nicht benötigten
> Impfdosen vor. Österreich hat so ein Rückgaberecht bei der
> Vertragsverhandlung vereinbart.

Dafür blieb der Staat Österreich auch den Grippechutzmasken sitzen ....

Der dafür verantwortliche Lobbyist war nur rein zufällig der Ehemann der
damaligen Gesundheitsministerin ... Schelm ist wer da Böses denkt

<http://derstandard.at/1339638937238/Causa-Grippeschutzmasken-OeVP-verlangt-von-Rauch-Kallat-Aufklaerung?seite=2>

<http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120623_OTS0040/mensdorff-pouilly-in-oesterreich-vorwuerfe-rund-um-grippeschutzmasken-sind-haltlose-unterstellung>

<http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/768375/MensdorffPouilly_Die-vielen-Geschaefte-des-Grafen>

<http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3051499/rauch-kallat-stellt-sich-weiter-hinter-mensdorff.story>

> Nur gut das der Markt bekanntlich_alles_ regelt; natürlich zu Gunsten
> der Lobbyisten.

FACK

Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung
(dieser Satz ist ein österreichisches Kuriosum - aber in nahezu allen
Pressemeldungen zu finden)

--
Fritz
liberté, égalité, fraternité
Ironie, Satire, Farce, Persiflage, Metapher sind keinesfalls ausgeschlossen
It is loading more messages.
0 new messages