Gruessle Bruno! Hohenwulsch, 05.01.10 10:29
> Nun haben die Muslime das Mittelalter von den Katholen �bernommen.
> Und wenn die Muslime mal aus dem Mittelalter herausgekommen sind, gibt
> es sicher neue extreme Idioten. Die extremen Juden sind auch so eine
> spezielle Sippe, ebenso extreme sog. Christen.
> Juckt mich alles nicht, ich bin Atheist aus �berzeugung. Die ganzen
> Religionen reden den Menschen irgend einen Aberglauben ein, damit sie
es wird hier sicher falsch sein und ungern gehoert. Da gabs aber mal einen
Mann- ist ueber hundert Jahre her- der sagte mal:
*Religion ist Opium fuer das Volk* - und hol mich der Daiwel, der Mann
hatte recht. Jedoch, det darf nicht stuemmen- weil, der Mann war
Kommunist.Und die Kommis bekanntlich poese, ganz ganz poese Menschers :)
--
isch geb Dir gleich :) (Kaya Yanar)
> Juckt mich alles nicht, ich bin Atheist aus Überzeugung. Die ganzen
> Religionen reden den Menschen irgend einen Aberglauben ein, damit sie
> sich einer Gemeinschaft angehörig fühlen, und die Führer bestimmen was
> gut und was böse ist.
Es gab auch Atheisten (zB Hitler und Stalin), die sich selber zum Gott
erhoben und willkürlich über Leben und Tod entschieden haben.
Das Etikett *Gläubiger* oder *Atheist* sagt also nicht sehr viel über
die moralischen Standards aus.
"Bruno Bauer" <bauerb...@yahoo.com> schrieb im Newsbeitrag
news:hhtcih$qed$02$1...@news.t-online.com...
>
> Das ganze relig�se Gesocks kann mir gestohlen bleiben, es gibt wohl mehr
> moralische Atheisten, als unmoralische mittelalterliche Fr�mmler.
Das kann man wohl laut sagen. Moral muss 'gelebt' werden; Ideologien, ,auch
'fromme' helfen da nicht weiter.
PvH
> Juckt mich alles nicht, ich bin Atheist aus �berzeugung. Die ganzen
> Religionen reden den Menschen irgend einen Aberglauben ein, damit sie
> sich einer Gemeinschaft angeh�rig f�hlen, und die F�hrer bestimmen was
> gut und was b�se ist.
Es gab auch Atheisten (zB Hitler und Stalin), die sich selber zum Gott
erhoben und willk�rlich �ber Leben und Tod entschieden haben.
Hitler war ein richtiger Katholik:
http://s270.photobucket.com/albums/jj110/pazuzu_01/?action=view¤t=PapstPiusHitler.jpg
und Stalin ein ehemaliger Sch�ler eines Jesuiten-Seminars
http://one-evil.org/people/people_20c_Stalin.htm
"...
The more credible and controversial conclusion is that Stalin did graduate
from the Jesuit Seminary as a proper Jesuit priest, with his first
assignment being to infiltrate and manage the Georgian underground against
the Russian Tsarist Government.
..."
"...
In 1903, Stalin was exiled to Siberia for three years. However, a few months
later the Jesuits managed to get false papers to the prison camp and free
Stalin, who returned to Tiflis on January 4, 1904.
..."
"Bruno Bauer" <bauerb...@yahoo.com> schrieb
> Hallo,
>
> Mittelalter war nach unseren Begriffen ein unaufgeklärtes Zeitalter, von
> Aberglauben und falschem Glauben beherrscht. Man denkt an
> Hexenverbrennungen, Folterungen bis zum Tod von Andersgläubigen (jeder
> Andersgläubige war sowieso ein Ketzer), das Morden und Brandschatzen in
> den südamerkanischen anderen Ländern, als "Missionierung" getarnt, und
> das fast alles unter dem Mantel der alleinseligmachenden Katholischen
> Kirche.
>
> Nun haben die Muslime das Mittelalter von den Katholen übernommen.
> Schwule sind so etwas wie Ketzer, der Verlust der Jungfräulichkeit einer
> Tochter vor der Heirat rechtfertigt einen Ehrenmord wie eine
> Hexenverbrennung, Andersgläubige sollte man selbstmörderisch umbringen
> um sofort in den Himmel zu kommen, wo sogar noch jede Menge Jungfrauen
> zur Verfügung stehen.
>
> Und wenn die Muslime mal aus dem Mittelalter herausgekommen sind, gibt
> es sicher neue extreme Idioten. Die extremen Juden sind auch so eine
> spezielle Sippe, ebenso extreme sog. Christen.
>
> Juckt mich alles nicht, ich bin Atheist aus Überzeugung. Die ganzen
> Religionen reden den Menschen irgend einen Aberglauben ein, damit sie
> sich einer Gemeinschaft angehörig fühlen, und die Führer bestimmen was
> gut und was böse ist.
>
> Übrigens sind die Katholen unter "unserem Papst" auch keinen kleinen
> Schritt weitergekommen. Ein alter Mann verteidigt seine uralten
> Ansichten, wie die Katholen schon vor langer Zeit bestimmt haben, was
> gut und was böse ist. Und das Böse, das man selber tut, verhängt man
> halt mit einem Deckmäntelchen.
>
> Das ganze religöse Gesocks kann mir gestohlen bleiben, es gibt wohl mehr
> moralische Atheisten, als unmoralische mittelalterliche Frömmler.
>
Es ging im Mittelalter nicht um Religion oder die Suche nach Gott.
Es ging ausschließlich um die Teilung der eigenen Bevölkerung in Herrenmenschen und arbeitenden Pöbel - also genau das, was in unserer Zeit wieder eine Blüte erlebt.
Das Problem dabei liegt in der Stagnation. Die Herrenmenschen sind samt und sonders faule Säcke, deren Bildungsangst jede Entwicklung und jeden Fortschritt verhindert.
Der Kern des Problems für den arbeitenden Pöbel liegt in der Fanatisierung, d.h. das Aufgeben jeder eigenen Gefühle, Gedanken und Tätigkeiten zugunsten einer 'höheren macht'. Ob das ein Gott, ein Fußballverein oder ein Pkw ist, spielt dabei keine Rolle.
In der heutigen Zeit gibt es im Gegensatz zum Mittelalter zusätzlich noch das Problem, daß durch EDV und Automation weniger Fronarbeiter benötigt werden. Wo früher noch Dutzende von Leuten geschuftet haben, braucht es heute nur noch eine Maschine und einen Einzigen, der die Maschine bedient.
Eine teillösung haben die Herrenmenschen schon gefunden:
Die Lebenserwartung eines Hartz4lers liegt 6 Jahre unter dem Durchschnitt. Durch die 'Gesundheitsreform' wird sie noch weiter sinken. Aber es bleiben noch immer sehr, sehr viele übrig, die die Mächtigen unter-halten müssen.
Da ist wohl die Versorgung mit Drogen das Mittel der Wahl. Alkoholwerbung und billiger Fusel (speziell für Jugendliche) funktionieren ganz gut, um Denken und Handeln der 'überflüsigen Bevölkerung' zu verhindern. Nichts ist so einfach zu lenken und zu beherrschen, wie ein Suchtkranker.
Mohn blüht herrlich leuchtend rot - kannste von Weitem wunderbar sehen. Wie schwierig mag es wohl für einen militärischen Aufklärungssateliten sein, die Mohnfelder in Afghanistan ausfindig zu machen? Wie schwierig ist es wohl, die zu bombardieren statt steckengebliebener Tanklaster? Warum werden Unsummen ausgegeben, um Heroin an (Flug-)Häfen) zu finden, statt das Problem an der Wurzel zu lösen?
Das Leben ist voller Rätsel ;-)
Gruß
Harald
> Es gab auch Atheisten (zB Hitler und Stalin), die sich selber zum Gott
> erhoben und willk rlich ber Leben und Tod entschieden haben.
>
> Hitler war ein richtiger Katholik:
>
> http://s270.photobucket.com/albums/jj110/pazuzu_01/?action=view&curre...
klar, bekanntlich ist er ja auch jeden Sonntag in die Kirche gegangen.
> und Stalin ein ehemaliger Sch ler eines Jesuiten-Seminars
>
> http://one-evil.org/people/people_20c_Stalin.htm
...deshalb hat er auch soviel Nächstenliebe und Barmherzigkeit
praktiziert...
Du wolltest schreiben: "Ich hab von Geschichte keine Ahnung." Tus doh
einfach.
>...deshalb hat er auch soviel N�chstenliebe und Barmherzigkeit
>praktiziert...
Es ging darum, das "geistig-moralische" _*Herkommen*_ der Genannten
aufzuzeigen: Kindheit, Bildung, Sozialisation, Ausbildung usw..
> >> Hitler war ein richtiger Katholik:
> >klar, bekanntlich ist er ja auch jeden Sonntag in die Kirche gegangen.
>
> >> und Stalin ein ehemaliger Sch ler eines Jesuiten-Seminars
> >...deshalb hat er auch soviel Nächstenliebe und Barmherzigkeit
> >praktiziert...
>
> Es ging darum, das "geistig-moralische" _*Herkommen*_ der Genannten
> aufzuzeigen: Kindheit, Bildung, Sozialisation, Ausbildung usw..
Ein Mensch kann *nach* seiner Kindheit, Jugend, Erziehung, Ausbildung
etc. ja noch allerlei Wandlungen durchmachen. Im Guten wie im Bösen.
Was besagt also das *Herkommen*?
>Ein Mensch kann *nach* seiner Kindheit, Jugend, Erziehung, Ausbildung
>etc. ja noch allerlei Wandlungen durchmachen. Im Guten wie im B�sen.
>Was besagt also das *Herkommen*?
Das Herkommen bestimmt deine sp�tere Einstellung ...
Nix kommt von nix!
Und Hitler hat sich NIE mit der katholischen Kirche angelegt.
Dass die Kirche Hitler als Instrument zur Judenvernichtung ben�tzt hat, ist
auch noch denkbar.
>On 6 Jan., 12:00, Jon J Panury <jjp.nos...@online.de> wrote:
>
>> >> Hitler war ein richtiger Katholik:
>> >klar, bekanntlich ist er ja auch jeden Sonntag in die Kirche gegangen.
>>
>> >> und Stalin ein ehemaliger Sch ler eines Jesuiten-Seminars
>
>> >...deshalb hat er auch soviel N�chstenliebe und Barmherzigkeit
>> >praktiziert...
>>
>> Es ging darum, das "geistig-moralische" _*Herkommen*_ der Genannten
>> aufzuzeigen: Kindheit, Bildung, Sozialisation, Ausbildung usw..
>
>Ein Mensch kann *nach* seiner Kindheit, Jugend, Erziehung, Ausbildung
>etc. ja noch allerlei Wandlungen durchmachen. Im Guten wie im B�sen.
>Was besagt also das *Herkommen*?
Das besagt schon was. Das ist ja sozusagen das "Startfeld", von
welchem aus man dann zu jenen "allerlei Wandlungen" los legt.
Und statistisch gesehen korrelieren bestimmte nachmalige "Wandlungen"
deutlich mit bestimmten "Startfeldern".
> >Ein Mensch kann *nach* seiner Kindheit, Jugend, Erziehung, Ausbildung
> >etc. ja noch allerlei Wandlungen durchmachen. Im Guten wie im B sen.
> >Was besagt also das *Herkommen*?
>
> Das besagt schon was. Das ist ja sozusagen das "Startfeld", von
> welchem aus man dann zu jenen "allerlei Wandlungen" los legt.
> Und statistisch gesehen korrelieren bestimmte nachmalige "Wandlungen"
> deutlich mit bestimmten "Startfeldern".
Das musst Du aber jetzt mal im Fall von Hitler und Stalin genauer
ausführen. Denn die Biographien einzelner Individuen können nunmal
sehr stark von der *Statistik* abweichen.
Wie aussagekräftig ist das *statistische Durchschnittseinkommen*, wenn
in einer Stadt mit 100 Einwohnern 99 ein Jahresverdienst von 30000
haben und _einer_ einen Verdienst von 10.000.000???
>On Jan 6, 8:04�pm, Jon J Panury <jjp.nos...@online.de> wrote:
>
>> >Ein Mensch kann *nach* seiner Kindheit, Jugend, Erziehung, Ausbildung
>> >etc. ja noch allerlei Wandlungen durchmachen. Im Guten wie im B sen.
>> >Was besagt also das *Herkommen*?
>>
>> Das besagt schon was. Das ist ja sozusagen das "Startfeld", von
>> welchem aus man dann zu jenen "allerlei Wandlungen" los legt.
>> Und statistisch gesehen korrelieren bestimmte nachmalige "Wandlungen"
>> deutlich mit bestimmten "Startfeldern".
>
>Das musst Du aber jetzt mal im Fall von Hitler und Stalin genauer
>ausf�hren.
Was ich so alles "muss"...
> Denn die Biographien einzelner Individuen k�nnen nunmal
>sehr stark von der *Statistik* abweichen.
Deshalb spricht man auch von statistischer Korrelation und nicht von
zB "Kausalnexus".
>Wie aussagekr�ftig ist das *statistische Durchschnittseinkommen*, wenn
>in einer Stadt mit 100 Einwohnern 99 ein Jahresverdienst von 30000
>haben und _einer_ einen Verdienst von 10.000.000???
Du offenbarst tiefe Ahnungslosigkeit von wiss. Statistik. Das ist
nicht schlimm, aber nimm es einfach hin, dass Statistik ein wohl
entwickeltes und erforschtes Feld der Mathematik ist. Da gibt es auch
Verfahren, die den o. von dir angenommenen Fall ber�cksichtigen.
> >> Und statistisch gesehen korrelieren bestimmte nachmalige "Wandlungen"
> >> deutlich mit bestimmten "Startfeldern".
>
> >Das musst Du aber jetzt mal im Fall von Hitler und Stalin genauer
> >ausführen.
>
> Was ich so alles "muss"...
Anders gesagt: Du kannst Deine Behauptung nicht durch reale Fakten
untermauern.
>On 7 Jan., 13:57, Jon J Panury <jjp.nos...@online.de> wrote:
>
>> >> Und statistisch gesehen korrelieren bestimmte nachmalige "Wandlungen"
>> >> deutlich mit bestimmten "Startfeldern".
>>
>> >Das musst Du aber jetzt mal im Fall von Hitler und Stalin genauer
>> >ausf�hren.
>>
>> Was ich so alles "muss"...
>
>Anders gesagt: Du kannst Deine Behauptung nicht durch reale Fakten
>untermauern.
Gerade in den "F�llen" Hitler und Stalin *ist* die Korrelation doch
best�tigt. Ich wei� nicht, was Du hast, bzw. worauf Du hinaus willst.