Eigentlich ist die Europäische Union ja nur für die Wirtschaft gedacht,
damit sich die Unternehmen mal so richtig gesundstoßen können. Aber es
gibt auch unangenehme Folgen. Der europäische Tourist, der bisher in
Betonburgen und auf umzäunten Urlaubsareals gehalten wurde, um ihn
ungestört abzocken zu können, wird plötzlich mit der wahren Bevölkerung
konfrontiert. Wie stößt man sich aber als Normalbürger in ungewohnter
Umgebung gesund? Welche Gefahren lauern in europäischen Betten? Diesen
und anderen völlig sinnlosen Fragen werden wir jetzt mal so richtig
unter die Bluse greifen...
Zufällige (?) Gäste in der Trattoria
Die Italienerin
Es ist leichter, eine Audienz beim Papst zu bekommen, als eine
Italienerin flachzulegen. Da es bei der letzteren jedoch nicht beim
Handkuß bleibt, lohnt sich diese Anstrengung aber durchaus.
Italienerinnen sind sehr anspruchsvoll, was modische Kleidung betrifft
und äußerst empfänglich für Kunst. Die Florentinerin gewinnt man für
sich, indem man in den Uffizien eine Ohnmacht vortäuscht, die
Venezianerin macht es nicht unter einem epileptischen Anfall in der
Markuskirche (hierbei aber nicht zu wild um sich schlagen, da man einen
Leidensgenossen verletzen könnte, der ebenfalls auf Freiersfüßen
wandelt).
Jetzt kann man sich mit ihr in einer Trattoria verabreden. Bei diesem
Rendezvous gilt es, völlig an sich zu halten: sie wird nämlich mit einer
Freundin oder Tante erscheinen, die ihre Jungfräulichkeit bewachen soll.
Aber auch wenn diese Gouvernanten zwischenzeitlich mal austreten, hat
man keinesfalls freie Hand: bei sämtlichen Gästen im Lokal handelt es
sich um verdeckt ermittelnde Familienmitglieder, die nur darauf warten,
einem an die Gurgel gehen zu können. Ist alles glimpflich abgelaufen,
wird sie am nächsten Tag überraschend im Hotel auftauchen und sich in
einer wilden Orgie hingeben, die man sein Lebtag nicht vergessen wird.
Wandlungsfähig: Französin vor, und nach dem Sex
Die Französin
Es gibt grundsätzlich nur zwei Sorten Französinnen: die einen sehen aus
wie Männer, die anderen wie Huren. Was man mit den ersteren anfangen
soll, ist noch nicht erforscht. Um herauszubekommen, ob es sich bei den
zweiteren nicht etwa um gewöhnliche Prostituierte handelt, muß man nach
anfänglichen Augenkontakten die Frage stellen: »Voulez vous couche avec
moi?« Antwortet sie mit etwas, was nach einer Zahl klingt, handelt es
sich um eine Nutte, sagt sie »Oui!«, dann ist es eine normale Frau
(Vorsicht! Hat sie dir eine heruntergehauen, bist du an eine deutsche
Touristin geraten, die sich als Französin verkleidet hat).
Der weitere Kontakt gestaltet sich recht einfach, da Französinnen die
ganze Zeit ohne Unterbrechung reden. Es genügt in der Regel,
zwischendurch kleine Floskeln einzustreuen: etwa so sinnige Sachen wie
»Garde, mon amour«, »J'adoube!«, »En passant...« Es wird nicht weiter
auffallen, daß es sich lediglich um Begriffe aus dem Schachspiel
handelt, Hauptsache man erweckt den Anschein einer Kommunikation. Wenn
sie mit dem Finger in eine bestimmte Himmelsrichtung zeigt, heißt das,
daß sie dich zu sich einlädt.
Französinnen sind sehr einfallsreich und ausdauernd im Bett, was schon
den ganzen Mann erfordert. Trotzdem sollte man sich nicht so
hineinsteigern, daß man nach dem Vollzug einschläft. Wer nämlich am
nächsten Morgen in ihr ungeschminktes Gesicht sieht, wird feststellen,
daß sich die gestrige aufgedonnerte ******** in etwas verwandelt hat,
daß eigentlich wie ein Mann aussieht. Die französische Modebranche ist
nämlich schon deshalb weltweit führend, weil es ihr immer wieder
gelingt, quakende Unken in ganz ansehnliche Weiber zu verwandeln!
Die Engländerin
Fragt man erfahrene Papagalli, wie sie Engländerinnen auf einer Skala
von 1 bis 10 einschätzen würden, bekommt man als Antwort: -8. Diese
bedauerlichen Geschöpfe sind entweder kurvenlose Bohnenstangen oder
kleine dicke Kartoffeln mit Ausbuchtungen an den unmöglichsten Stellen.
Das reizt zu kleinen unschuldigen Spielen: so setzt man sich mit einem
Freund in ein Café und zählt die vorbeigehenden Engländerinnen nach
ihrem Typ. Einer zählt die Bohnenstangen, der andere die Kartoffeln. Wer
als erster zehn zusammen hat, bekommt ein Bier bezahlt usw.
Je nach dem Publikumsverkehr in der angrenzenden Straße kann das zu
einer bösen Sauferei ausarten. Wenn beide Spieler so richtig voll sind,
geht jeder seiner Wege. Hierauf haben die Engländerinnen nur gewartet.
Der Fremdling, der durch den Alkohol jeder freien Willensentscheidung
beraubt ist, wird unter den Arm genommen und in eine Wohnung
abgeschleppt, um dort mißbraucht zu werden.
Was bei diesem Mißbrauch passiert, entzieht sich leider jeder Kenntnis:
entweder schweigen die Betroffenen oder sie hatten einen Blackout.
Schwedisches Paar während des Vorspiels
Die Skandinavierin
Die Frauen der Nordstaaten sind sehr naturverbunden und infolge eines
harten Überlebenskampfes in eisiger Kälte nicht leicht zu nehmen. Völlig
sinnlos ist es, eine Skandinavierin unter den Tisch trinken zu wollen;
es sei denn, man wäre es gewohnt, täglich zwei Flaschen Wodka
runterzuspülen.
Am besten ist es, sich einen Walkman mit einem Ohrknopf zu besorgen und
sich in die freie Natur zu setzen. Während man die Musik hört, fällt es
leichter, die langweilige Landschaft zu bestaunen. Eine Skandinavierin
wird sich schließlich wortlos dazu setzen, um diesen völlig
hingerissenen Naturliebhaber näher kennenzulernen. Nach weiteren Stunden
wortlosen Genießens hat sich eine innige Verbindung gebildet und man
darf ihr in die Hütte folgen.
Skandinavierinnen bevorzugen ein Vorspiel, das eher einem Ringkampf
gleicht. Ziel ist es, die Frau in keinem Fall nach oben kommen zu
lassen.
Sollte dieser Fall trotzdem eintreten, kann man sich schon mal auf einen
langen Krankenhausaufenthalt einrichten, um seine Becken- und
Oberschenkelhalsbrüche ausheilen zu lassen.
Ergebnis mehrerer Wochen harter Arbeit: Einmal draufschauen, dann
nachhause.
Die Spanierin
Sie ist die Romantikerin unter den europäischen Frauen. Um sie zu
gewinnen, muß man sie mindestens eine Woche lang mit Blumen und
schlechten Gedichten überschütten. Selbst völlig überholt erscheinende
Auftritte mit Mandolinen und Gitarren unter dem Balkon verfehlen nicht
ihre Wirkung. Ist man endlich mit ihr verabredet, wird sie mindestens
zwei Stunden zu spät kommen. Dies heißt aber nicht, daß der Mann das
gleiche Recht hat! Alle zehn Minuten kontrollieren nämlich vorgeschickte
Freundinnen und Bekannte, ob der Anwärter auch wirklich pünktlich
erschienen ist und brav wartet.
Wundere dich also nicht, wenn wildfremde Frauen mit tiefen Dekolletés an
deinem Tisch erscheinen und dich zu umgarnen versuchen. Die wollen nur
deine Standhaftigkeit testen! Weise alle Angebote entsetzt zurück und
fasse dich in Geduld. Im weiteren Verlauf eurer Bekanntschaft wird sie
dich zu den unmöglichsten Orten bitten, wo sie selbst jedoch nie
erscheint. Hier wirst du weiter auf die Ernsthaftigkeit deiner
Liebesbemühungen getestet.
Am Tage deiner Abfahrt wird sie plötzlich ein Einsehen haben und dir in
einem lauschigen Gärtchen ihre Brüste zeigen. Durch die lange Wartezeit
mit ständigem Notstand aufgegeilt, genügt dieses Einlenken, um dich voll
zu befriedigen.
Deutsche Frauen beim unauffälligen Beobachten eines Monstermannes
Die Deutsche
Bei deutschen Frauen macht der Mann grundsätzlich alles falsch. Hilft er
ihr in den Mantel, hält er sie für zu dumm, sich selber anzuziehen, tut
er es nicht, ist er ein hoffnungsloser Stiesel. Macht er Komplimente,
will er nur mit ihr ins Bett, macht er keine, glaubt er, alles umsonst
haben zu können etc.
Um eine Deutsche für sich zu gewinnen, hilft nur absolutes Ignorieren.
Wenn sie dich etwas fragt, verlasse sofort den Raum. Lästere mit deinen
Freunden über das weibliche Geschlecht, während sie mit ihren
Freundinnen daneben sitzt.
Dadurch bist du für Wochen der einzige Gesprächsstoff in ihrem Zirkel
und erweckst ihr ungeteiltes Interesse. Schließlich wird sie in
weiblicher Selbstüberschätzung diesen Monstermann zähmen wollen. Zeige
dich jetzt urplötzlich von einer feministischen Seite. Gebe dich als
harter Verfechter von Alice Schwarzer-Thesen zu erkennen, helfe ihr
gnadenlos in den Mantel und ballere sie mit den dümmsten Komplimenten
zu. Um deinem Wahren Ich auf die Spur zu kommen, bleibt ihr jetzt nur
noch, mit dir ins Bett zu gehen.
Hier ist die Deutsche vor allem technisch interessiert: skizziere ihr
kleine Zeichnungen mit den geplanten Stellungen für den heutigen GV,
erkläre ihr den Zusammenhang zwischen Klitoris und Orgasmus und mache
ihr Vorschläge, wie sie ihre Frigidität in den Griff bekommen kann,
selbst wenn sie fünfzig Mal gekommen ist. Da sie alles grundsätzlich
weitererzählt, wirst du bald alle ihre Freundinnen in deinem Bett
begrüßen dürfen, die auch diesen seltsamen Mann kennenlernen wollen.
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http://www.zyn.de/ - erkennt man am Stil ohne nachzuschauen :)
OJ:
"Diese Filme, in denen die Babies vertauscht werden, haben mir als Kind
lange Zeit falsche Hoffnungen gemacht."
(irgendwo in der Werbepause im Privatfernsehen)
Marco