Von Hamburg aus die Wiesbadener "Mysterienschule" angeprangert
Scientology-Jägerin Ursula Caberta hat Informationen über das Institut
für Spirituelle Psychologie gesammelt und an die Öffentlichkeit
gebracht/Kurier-Serie
Vom 08.11.2002
Wiesbaden. (cc) Beim Hamburger Senat leitet sie die Arbeitsgruppe
Scientology, die dort bei der Innenbehörde angesiedelt ist; aber derzeit
nimmt sie im Wiesbadener Sozialministerium am Bund-Länder-Gespräch zum
Themenkomplex "So genannte Sekten und Psychogruppen" teil: Ursula
Caberta ist in Deutschland die wohl profilierteste Kämpferin gegen
"destruktive Kulte" und "konfliktträchtige Gemeinschaften".
Scientology spiele nach wie vor eine Rolle, sagt sie im Gespräch mit dem
Kurier. Denn Scientologen seien "nicht auf Aufgeben programmiert". Aber
es gebe über diese Sekte nichts, „was wir nicht wissen“. Anders dagegen
bei vielen anderen der rund 600 Psychogruppen und Sekten in Deutschland.
Caberta zählt "jeden Tag ein neues Pflänzchen", als "klassischen Fall"
hat sie den des Wiesbadener Diplompsychologen Andreas Hortmann
ausgemacht. Dass vor dessen Institut für Spirituelle Psychologie als
Hort einer Psychogruppe öffentlich gewarnt wurde, dafür hat maßgeblich
sie gesorgt.
Hortmann hat nach Cabertas Schätzungen rund 100 Klienten. Sie alle kämen
aus Hessen. Dennoch suchten Betroffene bei ihr im fernen Hamburg Rat,
"weil Scientology-Aussteiger mich empfohlen hatten". Immer mehr
Hortmann-Geschädigte klopften bei ihr an – Caberta beriet deren
Angehörige oder führte mit sechs Aussteigern intensive Gespräche.
Die waren ursprünglich wegen schwerer Erkrankungen zu Hortmann gekommen,
hatten die Hilfe des spirituellen Diplompsychologen gesucht. Der ist ein
Mann, der sein Institut "Mysterienschule" nennt und von sich sagt, der
"göttliche Segen" ruhe auf seiner Arbeit. Aber 1999 war Hortmann ganz
profan und ohne jegliches Mysterium in Konflikt mit dem Gesetz geraten,
weil er seine Villa in der Alexandrastraße 14 von illegal beschäftigten
Polen ausbauen ließ. Die hatte er – so die Ermittler – in
menschenunwürdigen Unterkünften einquartiert.
Wer sich in Hortmanns Fänge begebe, laufe Gefahr, sich von ihm abhängig
zu machen, sagt Caberta. Besonders alarmiert ist sie, weil der
Psychologe auch Kinder miteinbezieht. Auch deshalb hat sie im Fall
Hortmann erstmal recherchiert, anschließend ihren Kollegen Lutz Lemhöfer
vom Referat für Weltanschauungsfragen beim Bistum Limburg zu Rat gezogen
– um dann auf das Sozialministerium zuzutreten, wo Sekten und
Psychogruppen zum Arbeitsgebiet des Referates Jugend und Familie gehören.
Dass es, anders als etwa in ihrer Heimatstadt, in Hessen kaum staatliche
Unterstützung für Vereine gebe, die sich um Angehörige von Sekten-Opfern
sowie um Aussteiger kümmern, gefällt der Hamburgerin nicht. Natürlich
siedelten sich Psychogruppen in den Bundesländern an, "in denen das
nicht befriedigend organisiert ist", in denen sich Sekten sicher fühlen
und unbehelligt ausbreiten können, sagt sie. Deshalb brauche jedes
Bundesland eine solche Stelle wie die, die sie in Hamburg leitet. "Wir
sind fünf Leute, angesichts des Andrangs können wir aber zehn brauchen",
sagt sie. Aufklärung, Begleitung von Sektenaussteigern und
Öffentlichkeitsarbeit gehört zu den Aufgaben ihrer Stelle. Dass Hortmann
sich über sie beschwerte, weil sie als Hamburgerin in Wiesbaden arbeite
und deshalb eine Dienstaufsichtsbeschwerde an den Senat richtete, hat
die Arbeit Cabertas in keiner Weise beeinträchtigt. Was aus der
Beschwerde geworden ist? "Wir haben ihm zurück geschrieben," sagt sie.
Und zuckt mit den Schultern.
--
Peter Widmer <pwi...@quicknet.ch>
3802 Waldegg <http://www.pewid.ch>
> Scientology spiele nach wie vor eine Rolle, sagt sie im Gespräch mit dem
> Kurier. Denn Scientologen seien "nicht auf Aufgeben programmiert". Aber
> es gebe über diese Sekte nichts, „was wir nicht wissen“.
Das ist doch ein Wort.
Dann sollte es ja auch kein Problem sein, sämtliche Vorwürfe gegen die
Organisation juristisch nachzuweisen, und damit nach 30 Jahren endlich
klare Verhältnisse zu schaffen.
1. Möglichkeit: Kriminelle und verfassungsfeindliche Aktivitäten der
SK werden nachgewiesen --> die Organisation wird verboten.
2. Möglichkeit: Diese Aktivitäten werden nicht nachgewiesen --> die
Organisation wird frei gesprochen und in Ruhe gelassen.
In jedem Fall hätte die Verschwendung von Steuergeldern endlich ein
Ende.
Zak wrote:
> Peter Widmer <pwi...@quicknet.ch> wrote in message news:<aqffcb$gqi$1...@rex.ip-plus.net>...
>
>>Wiesbadener Kurier
>><http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1013907>
>>
>>Scientology spiele nach wie vor eine Rolle, sagt sie im Gespräch mit dem
>>Kurier. Denn Scientologen seien "nicht auf Aufgeben programmiert". Aber
>>es gebe über diese Sekte nichts, „was wir nicht wissen“.
>>
>
> Das ist doch ein Wort.
>
> Dann sollte es ja auch kein Problem sein, sämtliche Vorwürfe gegen die
> Organisation juristisch nachzuweisen, und damit nach 30 Jahren endlich
> klare Verhältnisse zu schaffen.
>
> 1. Möglichkeit: Kriminelle und verfassungsfeindliche Aktivitäten der
> SK werden nachgewiesen --> die Organisation wird verboten.
>
> 2. Möglichkeit: Diese Aktivitäten werden nicht nachgewiesen --> die
> Organisation wird frei gesprochen und in Ruhe gelassen.
>
> In jedem Fall hätte die Verschwendung von Steuergeldern endlich ein
> Ende.
>
Von amerikanischen Steuergeldern war hier zwar nicht die Rede.
Aber es wäre schon toll, wenn sie nicht mehr zur Unbterstützung
dieses Wahnsystems SO eingesetzt würden.
TG
Zak wrote:
> Peter Widmer <pwi...@quicknet.ch> wrote in message
news:<aqffcb$gqi$1...@rex.ip-plus.net>...
>
>>Wiesbadener Kurier
>><http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1013907>
>>
>>Scientology spiele nach wie vor eine Rolle, sagt sie im Gespräch mit dem
>>Kurier. Denn Scientologen seien "nicht auf Aufgeben programmiert". Aber
>>es gebe über diese Sekte nichts, „was wir nicht wissen“.
>>
>
> Das ist doch ein Wort.
>
> Dann sollte es ja auch kein Problem sein, sämtliche Vorwürfe gegen die
> Organisation juristisch nachzuweisen, und damit nach 30 Jahren endlich
> klare Verhältnisse zu schaffen.
>
> 1. Möglichkeit: Kriminelle und verfassungsfeindliche Aktivitäten der
> SK werden nachgewiesen --> die Organisation wird verboten.
>
> 2. Möglichkeit: Diese Aktivitäten werden nicht nachgewiesen --> die
> Organisation wird frei gesprochen und in Ruhe gelassen.
>
> In jedem Fall hätte die Verschwendung von Steuergeldern endlich ein
> Ende.
>
-Von amerikanischen Steuergeldern war hier zwar nicht die Rede.
-Aber es wäre schon toll, wenn sie nicht mehr zur Unbterstützung
-dieses Wahnsystems SO eingesetzt würden.
-TG
Das ist aber nicht nett andere Religionsgemeinschaften als "Wahnsysteme" zu
diffamieren.
Pfui.
>Peter Widmer <pwi...@quicknet.ch> wrote in message news:<aqffcb$gqi$1...@rex.ip-plus.net>...
>> Wiesbadener Kurier
>> <http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1013907>
>>
>> Von Hamburg aus die Wiesbadener "Mysterienschule" angeprangert
>>
>> Scientology-Jägerin Ursula Caberta hat Informationen über das Institut
>> für Spirituelle Psychologie gesammelt und an die Öffentlichkeit
>> gebracht/Kurier-Serie
>>
>> Vom 08.11.2002
>
>> Scientology spiele nach wie vor eine Rolle, sagt sie im Gespräch mit dem
>> Kurier. Denn Scientologen seien "nicht auf Aufgeben programmiert". Aber
>> es gebe über diese Sekte nichts, „was wir nicht wissen“.
>
>Das ist doch ein Wort.
>
>Dann sollte es ja auch kein Problem sein, sämtliche Vorwürfe gegen die
>Organisation juristisch nachzuweisen, und damit nach 30 Jahren endlich
>klare Verhältnisse zu schaffen.
Wir haben klare Verhältnisse. Vorwürfe sind juristisch nachgewiesen. Ein
Vorwurf zu machen, der nicht juristisch nachzuweisen ist, wäre ja
juristisch sofort abgeblockt.
>1. Möglichkeit: Kriminelle und verfassungsfeindliche Aktivitäten der
>SK werden nachgewiesen --> die Organisation wird verboten.
Nicht alles, was schädlich ist, wird auch verboten. Rauchen und
Alkoholkonsum sind auch schädlich, und trotzdem erlaubt. Aber der Staat
darf davor warnen.
Kriminelle Aktivitäten wurden in Deutschland bei einzelnen
Scientology-Anhängern nachgewiesen. Entsprechend wurde gehandelt: die
Kriminellen wurden verurteilt. Das ist ein ganz normaler
rechtsstaatlicher Vorgang.
In Kanada und Frankreich wurde scientology als Organisation verurteilt.
>2. Möglichkeit: Diese Aktivitäten werden nicht nachgewiesen --> die
>Organisation wird frei gesprochen
"frei gesprochen" wird nur bei einer juristischen Anklage (nicht zu
verwechseln wenn irgendjemand rein rhetorisch "anklagt" - so etwas hat
juristisch keine Bedeutung). In Deutschland können *Organisationen*
bekanntlich nicht angeklagt werden. Aktuelles Beispiel (bereits einige
Male erwähnt): die deutsche Bahn. Sie wird nicht angeklagt, auch wenn
die Öffentlichkeit der Meinung ist, sie hätte es verdient, auf der
Anklagebank zu sitzen.
>und in Ruhe gelassen.
Das könnte den scientologen wohl so passen: einfach alles tun was man
möchte, ohne daß Staat und Öffentlichkeit ein kritisches Auge drauf
werfen. Wohin das führt zeigen die USA. Da können scientologen immer
wieder Verbrechen verüben ohne daß der Staat eingreift.
Im übrigen gibt es auch Zivil-Gesetze. Beispiel: "Luigi", der ein völlig
unbescholtener und verfassungstreuer Mann ist, und das Restaurant
"Luigi's" betreibt, darf sein Gewerbe trotzdem nicht auf dem Bürgersteig
ausüben ohne vorherige Genehmigung.
Tilman
--
Tilman Hausherr [SP5.55] Entheta * Enturbulation * Entertainment
til...@berlin.snafu.de http://home.snafu.de/tilman/scientology_ger.html
Fotos aus Leipzig: http://home.snafu.de/tilman/leipzig2002/
Du bist ja ein richtiger Komiker.
>
> >1. Möglichkeit: Kriminelle und verfassungsfeindliche Aktivitäten der
> >SK werden nachgewiesen --> die Organisation wird verboten.
>
> Nicht alles, was schädlich ist, wird auch verboten. Rauchen und
> Alkoholkonsum sind auch schädlich, und trotzdem erlaubt. Aber der Staat
> darf davor warnen.
Von Rauchen hat keiner geredet. Scientology wird unterstellt
verfassungsfeindliche Aktivitäten zu betreiben. 5 Jahre intensiver
Beobachtung durch den VS hat ergeben, daß da nicht der Fall ist.
>
> Kriminelle Aktivitäten wurden in Deutschland bei einzelnen
> Scientology-Anhängern nachgewiesen. Entsprechend wurde gehandelt: die
> Kriminellen wurden verurteilt. Das ist ein ganz normaler
> rechtsstaatlicher Vorgang.
Im gleichen Zeitraum wurden ganz vielen Anhängern der Amtskirchen Kriminelle
Aktivitäten nachgewiesen. Die Kriminellen wurden verurteilt.
Bedeuted das jetzt, daß die Amtskirchen kriminell sind?
>
> In Kanada und Frankreich wurde scientology als Organisation verurteilt.
In Frankreich ging es darum, daß jemand angeblich Post erhielt, obwohl er
keine mehr wollte.
Mach Dich doch nicht lächerlich, Tilman.
>
> >2. Möglichkeit: Diese Aktivitäten werden nicht nachgewiesen --> die
> >Organisation wird frei gesprochen
>
> "frei gesprochen" wird nur bei einer juristischen Anklage (nicht zu
> verwechseln wenn irgendjemand rein rhetorisch "anklagt" - so etwas hat
> juristisch keine Bedeutung).
Damit gibst Du zu, daß Caberta's Anschuldigungen juristisch keine Bedeutung
haben und reiner Rufmord sind?
Du wirst mir sympathischer.:-))
> In Deutschland können *Organisationen*
> bekanntlich nicht angeklagt werden. Aktuelles Beispiel (bereits einige
> Male erwähnt): die deutsche Bahn. Sie wird nicht angeklagt, auch wenn
> die Öffentlichkeit der Meinung ist, sie hätte es verdient, auf der
> Anklagebank zu sitzen.
>
> >und in Ruhe gelassen.
>
> Das könnte den scientologen wohl so passen:
Scientologen haben immer darauf gepocht, daß das Grundgesetz eingehalten
wird.
> einfach alles tun was man
> möchte, ohne daß Staat und Öffentlichkeit ein kritisches Auge drauf
> werfen.
Warum darf die Amtskirche alles tun, ohne dass der Staat ein kritisches Auge
darauf wirft.
Forderst Du dann im Zuge der Gleichbehandlung, dass alle
Religionsgemeinschaften vom VS beobachtet werden?
> Wohin das führt zeigen die USA. Da können scientologen immer
> wieder Verbrechen verüben ohne daß der Staat eingreift.
Das ist eine Verleumdung. Und grober Unfug obendrein.
Da komme ich wirklich nicht mehr mit! Sehr logisch: Frau Caberta bzw.
die Arbeitsgruppe Scientology Hamburg 'weist nach' und 'verbietet' oder
'weist nicht nach' und 'lässt in Ruhe'? Da wird irgend etwas grundlegend
verwechselt und falsch dargestellt, ist die AGS mit dem VS identisch?
Dessen Auftrag lautet doch ganz anders!
"Die Arbeitsgruppe Scientology (AGS) trägt durch Beobachtung und Analyse
der Aktivitäten und Publikationen der Scientology-Organisation zur
Aufklärung der Öffentlichkeit über deren Aktivitäten bei. Die
Arbeitsgruppe-Scientology ist außerdem die oberste Landesjugendbehörde
für neue religiöse und idiologische Gemeinschaften und Psychogruppen."
Und dieser Auftrag bliebe auch im höchst unwahrscheinlichen Fall, dass
man die SO 'in Ruhe lässt' weiter bestehen und wäre genauso wichtig wie
zuvor :-)
Peter
Du (sharky818) meintest am 08.11.02:
> -Von amerikanischen Steuergeldern war hier zwar nicht die Rede.
> -Aber es wäre schon toll, wenn sie nicht mehr zur Unterstützung
> -dieses Wahnsystems SO eingesetzt würden.
> Das ist aber nicht nett andere Religionsgemeinschaften als
> "Wahnsysteme" zu diffamieren.
Scientology ist keine Religionsgemeinschaft; Scientology ist ein
gewinnorientierter Wirtschaftsbetrieb.
Viele Grüße!
Helmut
Unter Berücksichtigung der Programmatik und der Aktivitäten der Klägerin
(Scientology) läßt sich daher die Feststellung treffen, daß zentrale
Elemente des Rechtsstaates von ihr in Frage gestellt bzw. außer Kraft
gesetzt werden sollen. (VG Saarland 6 K 149/00 Urteil vom 29.3.2001 Seite 35)
Du (sharky818) meintest am 08.11.02:
>> In Kanada und Frankreich wurde scientology als Organisation
>> verurteilt.
> In Frankreich ging es darum, daß jemand angeblich Post erhielt,
> obwohl er keine mehr wollte.
Es bedurfte eines Gerichtsurteils, daß Scientology nicht mehr
unverlangte Post verschickte.
Kanada versuchst Du gar nicht erst schönnzureden - Du bist auf dem
richtigen Weg.
>> "frei gesprochen" wird nur bei einer juristischen Anklage (nicht
>> zu verwechseln wenn irgendjemand rein rhetorisch "anklagt" - so
>> etwas hat juristisch keine Bedeutung).
> Damit gibst Du zu, daß Caberta's Anschuldigungen juristisch keine
> Bedeutung haben und reiner Rufmord sind?
Das ist mal wieder eine aberwitzige Verdrehung der Rechtslage.
Scientology hat ja offensichtlich keine juristischen Schritte gegen
Cabertas Feststellungen gewagt.
> Scientologen haben immer darauf gepocht, daß das Grundgesetz
> eingehalten wird.
Solange sie davon profitierten.
> Warum darf die Amtskirche alles tun, ohne dass der Staat ein
> kritisches Auge darauf wirft.
Weil diese Behauptung mal wieder haltlos ist.
Aber die dahinterstehende Vermutung macht verständlich, warum Du für
Scientology den Status einer Religionsgemeinschaft herbeireden willst.
> Du (sharky818) meintest am 08.11.02:
>
>
>>>In Kanada und Frankreich wurde scientology als Organisation
>>>verurteilt.
>
>
>>In Frankreich ging es darum, daß jemand angeblich Post erhielt,
>>obwohl er keine mehr wollte.
>
>
> Es bedurfte eines Gerichtsurteils, daß Scientology nicht mehr
> unverlangte Post verschickte.
<...>
Nö, eine ziemlich kindische Umschreibung :-) Unter anderem diente die
nachgewiesenermassen unverlangt zugestellte Post als Beweis, dass
Scientology gegen die Datenschutzgesetze verstösst! Und darum wurde sie
verurteilt.
>
>>>"frei gesprochen" wird nur bei einer juristischen Anklage (nicht
>>>zu verwechseln wenn irgendjemand rein rhetorisch "anklagt" - so
>>>etwas hat juristisch keine Bedeutung).
>
>
>>Damit gibst Du zu, daß Caberta's Anschuldigungen juristisch keine
>>Bedeutung haben und reiner Rufmord sind?
>
> Das ist mal wieder eine aberwitzige Verdrehung der Rechtslage.
> Scientology hat ja offensichtlich keine juristischen Schritte gegen
> Cabertas Feststellungen gewagt.
>
Was will Scientology gegen beweisbare Tatsachen unternehmen?
>>Scientologen haben immer darauf gepocht, daß das Grundgesetz
>>eingehalten wird.
>
> Solange sie davon profitierten.
Oder, solange sie keine Chance haben, an die Macht zu kommen um die
demokratischen Grundrechte einzuschränken oder ganz abschaffen und durch
faschistoide scientologische Richtlinien zu ersetzen.
>>Warum darf die Amtskirche alles tun, ohne dass der Staat ein
>>kritisches Auge darauf wirft.
>
>
> Weil diese Behauptung mal wieder haltlos ist.
> Aber die dahinterstehende Vermutung macht verständlich, warum Du für
> Scientology den Status einer Religionsgemeinschaft herbeireden willst.
Sie ist sogar ein Widerspruch per se! Verrät nur Unkenntnis und Dummheit.
Peter
Sharky wrote:
> "Thomas Gandow" <gan...@dialogzentrum.de> wrote in message
> news:3DCBBCEF...@dialogzentrum.de...
>
>
> Zak wrote:
>
>
>>Peter Widmer <pwi...@quicknet.ch> wrote in message
>>
> news:<aqffcb$gqi$1...@rex.ip-plus.net>...
>
>>>Wiesbadener Kurier
>>><http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1013907>
>>>
>
>>>Scientology spiele nach wie vor eine Rolle, sagt sie im Gespräch mit dem
>>>Kurier. Denn Scientologen seien "nicht auf Aufgeben programmiert". Aber
>>>es gebe über diese Sekte nichts, ?was wir nicht wissen?.
>>>
>>>
>>Das ist doch ein Wort.
>>
>>Dann sollte es ja auch kein Problem sein, sämtliche Vorwürfe gegen die
>>Organisation juristisch nachzuweisen, und damit nach 30 Jahren endlich
>>klare Verhältnisse zu schaffen.
>>
>>1. Möglichkeit: Kriminelle und verfassungsfeindliche Aktivitäten der
>>SK werden nachgewiesen --> die Organisation wird verboten.
>>
>>2. Möglichkeit: Diese Aktivitäten werden nicht nachgewiesen --> die
>>Organisation wird frei gesprochen und in Ruhe gelassen.
>>
>>In jedem Fall hätte die Verschwendung von Steuergeldern endlich ein
>>Ende.
>>
>>
>
>
> -Von amerikanischen Steuergeldern war hier zwar nicht die Rede.
> -Aber es wäre schon toll, wenn sie nicht mehr zur Unbterstützung
> -dieses Wahnsystems SO eingesetzt würden.
> -TG
>
> Das ist aber nicht nett andere Religionsgemeinschaften als "Wahnsysteme" zu
> diffamieren.
>
> Pfui.
Das habe ich nicht gemacht.
SO ist eine Scientology-Organisation.
Das ist doch keine Religionsgemeinschaft.
Tss,tss!
TG
Sharky wrote:
-Das habe ich nicht gemacht.
-SO ist eine Scientology-Organisation.
-Das ist doch keine Religionsgemeinschaft.
-Tss,tss!
-TG
Dann gibst Du also zu, dass Deine Einlassung eine Diffamierung ist, denn
Scientology ist in den meisten und bedeutensten Ländern der Welt als
Relgionsgemienschaft registriert und anerkannt.
Das ist schon mal ein Fortschritt. Vielleicht kommst Du ja doch noch zur
Vernunft
Eben, gerade indem sie sich irreführenderweise als
'Religionsgemeinschaft' darzustellen versucht erweist sich das 'Racket'
Scientology als Wahnsystem. Was sie hervorbringt ist doch gerade hier
klar erkennbar: schizoide Paranoiker wie 'Sharky'.
Peter
Du (sharky818) meintest am 08.11.02:
> Dann gibst Du also zu, dass Deine Einlassung eine Diffamierung ist,
> denn Scientology ist in den meisten und bedeutensten Ländern der
> Welt als Relgionsgemienschaft registriert und anerkannt.
Schön, wenn Du längst widerlegte Behauptungen hier wieder aufwärmst,
mitsamt den damaligen Tippfehlern.
Nur in aller Kürze: "in den meisten" kollidiert schon inhaltlich mit "in
den bedeutensten (sic!)". Und sachlich falsch ist jede der beiden
Behauptungen.
Scientology ist nur in wenigen Ländern als Religion "anerkannt", und in
vielen bedeutenden Ländern (z.B. Deutschland oder Frankreich) gibt es
keine derartige "Anerkennung".