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Was wurde aus... Wiebke Hansen?

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Karen Zott

unread,
Oct 7, 2002, 2:05:41 PM10/7/02
to
Was ist eigentlich aus der Scientologin Wiebke Hansen, der ehemaligen
Leiterin der Hamburger ORG geworden?

Nach den Berichten in einer TV-Reportage von Peter Raichelt war sie
von einem Tag auf den anderen verscholllen und es wurde vermutet daß
sie im "Happy Valley" (einem Straflager für unethische Scientologen)
untergebracht wurde.

Hat jemand was von dieser Frau gehört?

Wie geht es ihr?

Lebt sie noch?

Karen

Taja Eh

unread,
Oct 8, 2002, 5:17:01 AM10/8/02
to

--
Empfohlene Literatur für alle die hier mitreden wollen :


"Gott & Co"
Nach wessen Pfeife tanzen wir
von L.Kin
Edition ScienTerra

"Die neue Inquisition"
Sektenjagd in Deutschland, Mentalität, Motivation, Methoden kirchlicher und
staatlicher Sektenbeauftragter
von Hubertus Mynarek
Verlag das weiße Pferd


"Karen Zott" <Karen...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8d4a409f.02100...@posting.google.com...


> Was ist eigentlich aus der Scientologin Wiebke Hansen, der ehemaligen
> Leiterin der Hamburger ORG geworden?
>
> Nach den Berichten in einer TV-Reportage von Peter Raichelt war sie
> von einem Tag auf den anderen verscholllen und es wurde vermutet daß
> sie im "Happy Valley" (einem Straflager für unethische Scientologen)
> untergebracht wurde.

> Karen

---------------

Hallo Karen !

"Einem Straflager für unethische Scientologen". Das sprichst Du locker und
selbstverständlich aus. Bedenkst Du, wie sehr jeder zwischen den Zeilen
"Konzentrationslager" herausließt und es mit den grauenhaften Bildern der
Judenverfolgung assoziiert ? Es wäre ein hinterhältiger und übler Trick,
wenn das Deine Absicht war. Was bezweckst Du mit solchen Analogien ? Erkläre
hier, was Du unter "Einem Straflager für unethische Scientologen" verstehst
und was die Scientologen selbst darunter verstehen, alles andere wäre fiese
Propaganda. Wenn Du Scientology für gefährlich hältst, mußt Du bei der
Wahrheit bleiben, ansonsten sorgst Du nur dafür, die Sache zu verschlimmern.
Wäre das Deine Absicht ?

Alle Magie den aufrichtigen und unaufrichtigen Menschen
Taja Eh


Peter Widmer

unread,
Oct 8, 2002, 6:30:56 AM10/8/02
to

Stimmt, die Nachrichten von Rechelt/Brockmann waren die letzten
Nachrichten, welche man von ihr vernahm:

<...>
Plötzlich muß Ina Brockmann auf die Bremse steigen - ein gelber
Bulldozer blockiert die Straße, rechts und links umrahmt von mächtigen
Bäumen, so daß kein Entrinnen mehr möglich ist. Dahinter stehen zwei
Autos. Brockmann versucht zu wenden, doch die Verfolger sowie ein weißer
Lieferwagen schneiden den Rückweg ab. Männer springen aus den Autos und
umzingeln den Wagen der Eindringlinge in die geheime Welt von
Scientology - die sich, wie gesagt, auf einer öffentlichen Straße
bewegen. "Ihr seid Deutsche, Ihr seid alle festgenommen", schreit der
Anführer, der sich als Scientologen-Vize Ken Hoden zu erkennen gibt. Mit
fünf bewaffneten Männern versucht er, Brockmann und Reichelt
einzuschüchtern. Sein Ziel: die Herausgabe der Filmkassetten. Hoden
überreicht seine Visitenkarte und fragt, was die Journalisten suchen.
"Spurlos verschwundene Scientologen, darunter Wiebke Hansen", antwortet
Brockmann, "und wir vermuten, daß sie in Happy Valley steckt." Hoden
bestätigt die Vermutung: "Ja, sie ist hier zur Rehabilitierung."

Nur will er niemanden zu ihr lassen. Ein Wort gibt das andere, bis Hoden
alle Deutschen warnt, in die Nähe eines Scientology-Geländes zu kommen:
"Jedem Deutschen wird das gleiche wie Euch passieren. Deutschland ist
unser Hauptfeind Nr. 1, besonders hier in Kalifornien."
<...>
"Ich bin sicher kein James Bond, obwohl ich wie einer gehandelt habe",
sagt Reichelt. Immerhin hat er Wiebke Hansens Bruder Jochen zur
Erkenntnis verholfen, daß seine Schwester lebt. Zwischenzeitlich kam
eine Postkart aus den USA, in der sie schreibt: "Mir geht es gut, mach'
Dir keine Sorgen, ich bin bald wieder draußen, wenn hier mein
Entwicklung weiter so gut vorangeht." Dann nennt sie eine Telefonnummer,
über die die beiden Geschwister schon miteinander Kontakt aufgenommen
haben. Die Nummer gehört zu Mike Rinder, dem Direktor des berüchtigten
Scientology-Geheimdienstes in Los Angeles.
<...>
Nach wie vor im "Glücklichen Tal" lebt die 51jährige Wiebke Hansen, in
Hamburg zehn Jahre lang eine der erfolgreichsten
Scientology-Managerinnen weltweit. 1995 verschwand sie spurlos, ihr
Bruder Jochen Körner hat nun wieder Kontakt zu ihr. In Hollywood konnte
er sie vor kurzem einen Tag besuchen. Wiebke Hansen produziert
Werbefilme für Scientology. Am Abend kehrte sie mehr oder weniger
freiwillig ins "Happy Valley" zurück. "Umerziehungslager, das hatten wir
doch alles schon einmal", sagt Jochen Körner ratlos.
<...>

Die RPFs sind eine Tatsache von Scientology, auch wenn sie vehement
bestritten oder unzutreffenderweise beschönigt werden. Für Europa
existiert eines in Kopenhagen, hier der Bericht einer mir persönlich
bekannten ehemaligen Scientologin (aus einem Interview):

<...>
Du hättest also nach Kopenhagen fahren sollen, um Rechenschaft
abzulegen, um Kurse zu besuchen, die dich zu mehr Leistung hätten
motivieren sollen?

Ich ging dann nach Kopenhagen, aber erst nach der Hochzeit. Ich
hätte gleich am anderen Tag wieder arbeiten müssen. Aber ich war so
erledigt, also ging ich erst um 13 Uhr in die Org. Das gab einen
Aufstand! Ich könne gleich alles packen und nach Kopenhagen gehen. Dort
angekommen, setzten sie mich in einen separaten Raum. Ich musste da alle
meine Vergehen und Zurückhaltungen, also Dinge, die ich hätte sagen
sollen und es nicht getan habe, aufschreiben. Dies über mehrere Tage
hinweg. Mein Mann fand irgendwie auch, dass da was nicht stimmen kann
und er fuhr mir nach einer Woche nach. Ich erwartete ihn, aber die
passten ihn ab und machten ein richtiges Verhör mit ihm. Drei Leute
haben, wie bei einem grossen Verbrecher, verbal auf ihn eingedroschen
und befragt. Es waren noch andere im Raum. die das mitbekommen sollten.
Es waren auch welche, die in Ungnade gefallen sind. Nach zwei Stunden
kam er von diesem Verhör raus und ich sah ihn. Er sah grauenhaft aus,
wie eine wandelnde Leiche, grau im Gesicht, keine Ausstrahlung, völlig
verwirrt. Da wusste ich, so - hier musst du gehen. Er sagte mir noch,
dass er mit mir nicht reden dürfe. Er kam in eine Einheit von
Scientologen, die in Ungnade gefallen sind. Taxiert als äusserst
gefährlich für die Verbreitung der Lehre von Scientology, bekommen die
da eine Chance, sich wieder in der Gruppe hoch zu arbeiten und
Wiedergutmachung zu leisten. Sie wurden abgesondert und mussten unter
sehr harten Bedingungen arbeiten, nie Pause, schlafen in einem
Kellerverlies und einen Frass, den man nicht dem ärgsten Feind
auftischen würde. Nie Pause, immer sich rennend bewegen, sie wurden
angeschrieen, wenn sie mal kurz innehielten.

Was hatte er denn angestellt?

Eigentlich nichts, aber sie glaubten, dass er schuld daran sei,
dass ich in der Leistung nachgelassen habe. Er hätte mich aufgewiegelt.
Jetzt überlegte ich mir nicht mehr, ob ich gehen sollte, sondern ich
überlegte mir, wie ich es bewerkstelligen könnte, dass ich nicht alleine
gehe, sondern mit meinem Mann. Oder dass er zumindest erfährt, dass ich
abhaute. Ich fragte mich dann am nächsten Morgen durch und tatsächlich
habe ich ihn in einem Gang getroffen. Da konnte ich ihm zuflüstern, dass
ich gehen werde. Er antwortete spontan, dass er mitkäme. Wir mussten uns
richtig wegschleichen, damit niemand bemerkte, dass wir wegwollten. Das
Gepäck liessen wir dort und gingen nicht zusammen zum Bahnhof, sondern
getrennt. Der nächste Zug fuhr erst zwei Stunden später, deshalb gingen
wir in die Stadt und übernachteten in einem Hotel. Am nächsten Morgen
fuhren wir dann nach Basel. Ich hatte riesige Angst, richtig Panik, wenn
die bemerken, dass wir nicht beim Kurs erscheinen, dann werden sie
sicher auf den Bahnhof kommen und uns aus dem Zug herausholen. In Basel
angekommen gingen wir nicht gleich nach Hause. Über uns wohnten auch
Scientologen und wir wollten nicht gesehen werden. Erst als diese das
Licht löschten, wagten wir uns hinein. Danach fuhren wir in die
Ferienwohnung meiner Eltern. Nach der Rückkehr sprach niemand mehr von
der Kirche mit uns. Kein Scientologe durfte mehr das Wort an uns
richten, geschweige denn auf eine Frage antworten. Es hiess, wir wären
zerstörerisch, eine Quelle, dass Scientology nicht mehr wachsen könne.
Wir wurden zur "Unterdrückerischen Person" erklärt.
<...>

So sieht halt die Wahrheit über diese 'Kirche' aus!

Peter

--
Peter Widmer <pwi...@quicknet.ch>
3802 Waldegg <http://www.pewid.ch>

KlausLlynx

unread,
Oct 8, 2002, 6:30:39 AM10/8/02
to
Im Artikel <anu7gu$u9f$04$1...@news.t-online.com>, "Taja Eh" <Taj...@gmx.de>
schreibt:

>Thema: Re: Was wurde aus... Wiebke Hansen?
>Von: "Taja Eh" <Taj...@gmx.de>
>Datum: Tue, 8 Oct 2002 11:17:01 +0200


>Hallo Karen !
>
>"Einem Straflager für unethische Scientologen". Das sprichst Du locker und
>selbstverständlich aus. Bedenkst Du, wie sehr jeder zwischen den Zeilen
>"Konzentrationslager" herausließt und es mit den grauenhaften Bildern der
>Judenverfolgung assoziiert ? Es wäre ein hinterhältiger und übler Trick,
>wenn das Deine Absicht war. Was bezweckst Du mit solchen Analogien ? Erkläre
>hier, was Du unter "Einem Straflager für unethische Scientologen" verstehst
>und was die Scientologen selbst darunter verstehen, alles andere wäre fiese
>Propaganda. Wenn Du Scientology für gefährlich hältst, mußt Du bei der
>Wahrheit bleiben, ansonsten sorgst Du nur dafür, die Sache zu verschlimmern.
>Wäre das Deine Absicht ?
>
>
>
>Alle Magie den aufrichtigen und unaufrichtigen Menschen
>Taja Eh
>

Hallo Taja Eh,
wer immer Du auch sein mögest, die Macht möge mit Dir sein, oder so !
Entschuldige bitte , ich bin Atheist und kenne mich da nicht so aus,
Vier Dinge finde ich an Deiner Mail seltsam:

1. Es war keine Antwort
2.Über diese Lager gibt es ausreichend Berichte, bei Deinen
Literaturkenntnissen denke ich, daß Du ohne weitere Rückfragen und
Redefinitionen die Stellen findest.
3.Nur Scientology propagiert .Lager, die gebaut werden sollen bzw. die
Schaffung eines "Bürgertypes der 2.Klassse" ohne Bürgerrechte.Diese Lager, in
denen solche Leute konzentriert werden(eingesperrt ) sind dannn ganz richtig,
wie Du geschrieben hast , Konzentrationslager.

4.Mit Deinem Literaturwerbeblock bist Du irgendwie ein Trittbrettfahrer, so
sieht es für mich aus.Vielleicht sehe ich das allerdings einseitig und es ist
nicht so.


***************************************************
Rule,Britannia ! Britannia rule the waves,
Britons never-never-never will be slaves
***************************************************

Helmut Hullen

unread,
Oct 8, 2002, 5:50:00 AM10/8/02
to
Hallo, Wolfgang,

Du (Tajaeh) meintest am 08.10.02:


>> Nach den Berichten in einer TV-Reportage von Peter Raichelt war
>> sie von einem Tag auf den anderen verscholllen und es wurde
>> vermutet daß sie im "Happy Valley" (einem Straflager für
>> unethische Scientologen) untergebracht wurde.

> "Einem Straflager für unethische Scientologen". Das sprichst Du


> locker und selbstverständlich aus. Bedenkst Du, wie sehr jeder
> zwischen den Zeilen "Konzentrationslager" herausließt und es mit
> den grauenhaften Bildern der Judenverfolgung assoziiert ?

Nein. Das "ließt" (sic!) nicht "jeder" daraus heraus. Das assoziiert
nicht "jeder".
Mag ja sein, daß Du eine derart blühende Phantasie hast. Aber dann
solltest Du mal mit einem Psychiater über Deine Phantasien reden.

Viele Gruesse!
Helmut

Katharinas Lieblingszitat: Versuchen Sie andere so zu behandeln, wie
Sie von ihnen behandelt werden moechten. L. Ron Hubbard

Freimann/Gefecht

unread,
Oct 8, 2002, 7:36:26 AM10/8/02
to
In article <anu7gu$u9f$04$1...@news.t-online.com>, "Taja Eh"
<Taj...@gmx.de> wrote:

> Was bezweckst Du mit solchen Analogien ?

Die "Analogie" stammt von dir...

So langsam scheint aber dann doch die Beschraenktheit
deiner (magischen) Mittel auf, nicht wahr ?

> Erkläre
> hier, was Du unter "Einem Straflager für unethische Scientologen"
> verstehst
> und was die Scientologen selbst darunter verstehen, alles andere wäre
> fiese
> Propaganda.

ein Straflager fuer Scientologen, das sog. RPF
entspricht so ziemlich den Umerziehungslagern der
Maoisten : totale koerperliche Erschoepfung, Degradierung und
Indoctrination... und sehr schlechtes Essen, kein Obst.

--
---------------------------
www.stade-art-house.de
www.solidinfo.de

Tilman Hausherr

unread,
Oct 8, 2002, 11:50:39 AM10/8/02
to
On 7 Oct 2002 11:05:41 -0700, Karen...@gmx.de (Karen Zott) wrote in
<8d4a409f.02100...@posting.google.com>:

>Was ist eigentlich aus der Scientologin Wiebke Hansen, der ehemaligen
>Leiterin der Hamburger ORG geworden?

Angeblich arbeitet sie als scientologische Künstlerin in Hemet. Sie
wurde jedenfalls im Jahr 2000 gesichtet.

--
Tilman Hausherr [SP5.55] Entheta * Enturbulation * Entertainment
til...@berlin.snafu.de http://home.snafu.de/tilman/scientology_ger.html

Fotos aus Leipzig: http://home.snafu.de/tilman/leipzig2002/

Michael Lagemann

unread,
Oct 8, 2002, 1:47:39 PM10/8/02
to

"Peter Widmer" <pwi...@quicknet.ch> skrev i en meddelelse
news:anuc4n$h0v$1...@rex.ip-plus.net...

> "Mir geht es gut, mach'
> Dir keine Sorgen, ich bin bald wieder draußen, wenn hier mein
> Entwicklung weiter so gut vorangeht."

Diese Aussage (vor allem "Mir gehts gut, mach Dir/euch keine Sorgen")
erinnert mich sehr stark an dass, was wir bei einem Beusch im KZ Mauthausen
gelernt haben: Jede Postkarte, die nicht den Satz "Mir gehts gut, macht euch
keine Sorgen" enthielt, wurde sofort verbrannt. Ich will damit keinesfalls
diese Lager gleichstellen, auch wenn man das unter Umständen könnte (ACHTUNG
FÜR ALLE, DIE SCHON KURZ DAVOR SIND, MIR EINE WÜTENDE E-MAIL ZU SCHREIBEN:
ICH BENUTZE DEN KONJUNKTIV!!!). Etwas kritisches durften diese Brief oder
Postkarten natürlich nicht enthalten

MfG Michael Lagemann


Peter Widmer

unread,
Oct 8, 2002, 1:57:18 PM10/8/02
to

Richtig!
Mehr fundierte Angaben findest du in "Gehirnwäsche im Rehabilitation
Project Force (RPF) der Scientology-Organisation" von Stephen A. Kent
(PhD), Professor am Fachbereich Soziologie, University of Alberta
Edmonton, Alberta, Canada
<http://www.arbeitsgruppe-scientology.de/pdf/gehirn.pdf>

Josef Hessel

unread,
Oct 10, 2002, 4:53:31 PM10/10/02
to
Michael Lagemann schrieb:

Der vergleich ist absolut unangebracht (da die Ihren Bruder gesehen und mit ihm
alleine gesprochen hat) und soll einen bestimmten Zweck erfüllen?

Peter Widmer

unread,
Oct 11, 2002, 12:30:12 AM10/11/02
to
Josef Hessel wrote:

> Michael Lagemann schrieb:
>
>
> >"Peter Widmer" skrev i en meddelelse

Quatsch, M. Lagemann liegt absolut richtig! Wiebke Hansen, volljährig
und mündig, ist im RPF und wurde gezwungen zu behaupten, freiwillig dort
zu sein um ihrem Bruder jede Handhabe gegen den kriminellen Kult zu
entziehen. Dazu wurde auch die 'Filmemacher'-Show abgezogen, das einzige
was ihr Bruder wirklich weiss ist, dass sie damals noch am Leben war und
er nichts weiteres für sie unternehmen kann.

Übrigens, Hubbard will nach der Machtergreifung von Scientology, dass
der von ihm auf 20 Prozent geschätze Anteil der Bevölkerung, der gemäss
scientologischer Umdefinition von Wörtern irreführenderweise 'Ethik'
genannten faschistoiden Ideologie als 'Antisoziale' (Gegner bzw.
gegenüber dem kriminellen Kult kritisch eingestellte Leute) verunglimpft
werden, in 'Isolationslager' stecken und mittels 'Gehirnwäsche'
(Auditing) behandeln, damit jede freie Meinungsäusserung ersticken und
sie ebenfalls zu denkunfähigen und willenlosen Scieno-Zombies machen. Da
darunter etwa 2.5 Prozent 'unverbesserliche' SPs sind, soll man sich von
diesen ohne auch nur eine Träne zu vergiessen gleich entledigen.

Michael Lagemann

unread,
Oct 11, 2002, 9:51:39 AM10/11/02
to
>Da
> darunter etwa 2.5 Prozent 'unverbesserliche' SPs sind, soll man sich von
> diesen ohne auch nur eine Träne zu vergiessen gleich entledigen.
>
> Peter
>
> --
> Peter Widmer <pwi...@quicknet.ch>
> 3802 Waldegg <http://www.pewid.ch>
>

Hmm, ich habe das mal mit einer angenommenen Erdenbevölkerung von 6
Milliarden durchgerechnet. Das wären "nur" 150 Millionen...


Peter Widmer

unread,
Oct 11, 2002, 11:06:27 AM10/11/02
to
Michael Lagemann wrote:

> >Da
> >darunter etwa 2.5 Prozent 'unverbesserliche' SPs sind, soll man sich von
> >diesen ohne auch nur eine Träne zu vergiessen gleich entledigen.
> >
> >Peter
> >
> >--
> >Peter Widmer

> >3802 Waldegg


> >
>
> Hmm, ich habe das mal mit einer angenommenen Erdenbevölkerung von 6
> Milliarden durchgerechnet. Das wären "nur" 150 Millionen...


Du rechnest richtig, ich habe nachgeschaut, es wird von 2.5% der
Menschen gesprochen, welche die eigentliche Quelle allen Übels auf der
Welt seien (SPs), 20 Prozent aller Menschen würden den Einflüssen dieses
'harten Kerns' von 'unterdrückerischen Personen' erliegen (Assoziale).

Früher hatte ich auch schon mal (zugunsten von Scientology) mit 2.5% von
diesen 20% gerechnet, aber auch dann wird die Zahl von 20 Millionen kaum
fassbar (die Schweiz hat heute rund 7.3 Mio Einwohner).

<Zitat>
Antisoziale Persönlichkeiten – der "Antiscientologe"

Die Scientologen selbst behaupten, sie stünden "jeder konstruktiven
Kritik offen gegenüber". Nur, was "konstruktive" Kritik ist, das
entscheidet Scientology selbst. Als Maßstab für den Begriff
"konstruktive Kritik" können einmal mehr die schriftlich niedergelegten
Richtlinien Hubbards gelten. Im September 1966 schrieb Hubbard dazu
einen wichtiges Bulletin. Der Titel ist Programm: "Die Antisoziale
Persönlichkeit – der Antiscientologe". Antiscientologen sind also
"Antisoziale Persönlichkeiten", und diese "Sorte Menschen" läßt sich
laut Hubbard ziemlich genau eingrenzen: "Es gibt gewisse Merkmale und
geistige Einstellungen, die etwa 20 Prozent einer Rasse dazu bewegen,
sich jeder Unternehmung oder Gruppe, die etwas verbessern will, mit
Gewalt zu widersetzen... Kriminalität und verbrecherische Handlungen
werden von antisozialen Persönlichkeiten verübt. Der Zustand von
Anstaltsinsassen läßt sich gewöhnlich auf die Verbindung mit solchen
Persönlichkeiten zurückführen."

Kritikerorganisationen gehören zu jenen "Unternehmen oder Gruppen", die
sich gegen Scientology stellen. Und getreu den Anweisungen Hubbards gilt
es, solche Elemente zurückzudrängen oder, noch besser, aus der
Gesellschaft auszusondern: "Wenn Sie ... alle jene antisozialen
Persönlichkeiten ... aussieben würden und wenn Sie sich dann von ihnen
trennen würden, könnten Sie eine große Erleichterung empfinden. Ebenso
könnte sowohl sozial als auch wirtschaftlich Erholung eintreten, wenn
die Gesellschaft diesen Persönlichkeitstyp als ein krankes Wesen
erkennen und ihn isolieren würde, so wie sie jetzt Leute mit Pocken in
Quarantäne steckt." Formulierungen, die fatal an die Ideen der
"Rassenhygiene" der Nationalsozialisten erinnern. Wo solche Ideen enden,
ist bekannt.

Daß Hubbard erschreckende Phantasien hatte, wie man mit unerwünschten
Per-sonen umzugehen hat, wird auch in anderen seiner Schriften deutlich.
1953, als er den Begriff "Antiscientologe" noch nicht kreiert hatte,
sprach er noch von den "aberrierenden Persönlichkeiten": "Hin und wieder
haben gewalttätige Männer in diesem oder jenem Land Programme
durchgeführt, um die Gesellschaft von solchen Ansteckungsherden zu
reinigen. Könige pflegten in alter Zeit Leute zu enthaupten, die ihnen
ständig schlechte Nachrichten brachten – eine sehr weise Maßnahme. Aus
neuerer Zeit wird von Gomez, dem verstorbenen Diktator von Venezuela,
berichtet, er habe als Ansteckungsherd der Lepra im Lande die Bettler
erkannt... Gomez ließ [alle Bettler] auf zwei große Flußschiffe laden.
Die Flußschiffe fuhren in die Strommitte, die Mannschaft ruderte in
kleinen Booten davon, und die Schiffe explodierten mit gewaltigem
Getöse. Das war das Ende der Lepra in Venezuela... Das Gesetz verbot es
dem Preclear [einem Scientology-Gläubigen], zu den Maßnahmen des
Tyrannen oder eines Gomez zu greifen, denn das Gesetz ist in solche
Leute [aberriende Persönlich-keiten] völlig vernarrt und verteidigt sie
an allen Ecken und Enden, weil es ja auch fast ausschließlich eben diese
Leute sind, die sich des Gesetzes bedienen. Der natürliche Impuls des
Preclears, den Weg freizuräumen, wurde vereitelt; fassungslos mußte er
feststellen, daß die notwendige Aktion – nämlich Mord – durch das
Vorhandensein von Polizei und Gerichten verhindert wurde. Dies brachte
den Preclear dahin, sich von der Gesellschaft und dem Gesetz betrogen zu
fühlen."
<Zitatende>
CHRISTOPH MINHOFF · MARTINA MINHOFF
SCIENTOLOGY
IRRGARTEN DER ILLUSIONEN

Peter Widmer

unread,
Oct 11, 2002, 11:11:58 AM10/11/02
to
Michael Lagemann wrote:

> >Da
> >darunter etwa 2.5 Prozent 'unverbesserliche' SPs sind, soll man sich von
> >diesen ohne auch nur eine Träne zu vergiessen gleich entledigen.
> >
> >Peter
> >
> >--
> >Peter Widmer

> >3802 Waldegg


> >
>
> Hmm, ich habe das mal mit einer angenommenen Erdenbevölkerung von 6
> Milliarden durchgerechnet. Das wären "nur" 150 Millionen...

Du rechnest richtig, ich habe nachgeschaut, es wird von 2.5% der
Menschen gesprochen, welche die eigentliche Quelle allen Übels auf der

Welt seien (SPs), 20 Prozent aller Menschen (Antisoziale) würden den

Einflüssen dieses 'harten Kerns' von 'unterdrückerischen Personen'

erliegen.

Früher hatte ich auch schon mal (zugunsten von Scientology) mit 2.5% von
diesen 20% gerechnet, aber auch dann wird die Zahl von 20 Millionen kaum
fassbar (die Schweiz hat heute rund 7.3 Mio Einwohner).

<Zitat>
Antisoziale Persönlichkeiten ? der "Antiscientologe"

Die Scientologen selbst behaupten, sie stünden "jeder konstruktiven
Kritik offen gegenüber". Nur, was "konstruktive" Kritik ist, das
entscheidet Scientology selbst. Als Maßstab für den Begriff
"konstruktive Kritik" können einmal mehr die schriftlich niedergelegten
Richtlinien Hubbards gelten. Im September 1966 schrieb Hubbard dazu
einen wichtiges Bulletin. Der Titel ist Programm: "Die Antisoziale

Persönlichkeit ? der Antiscientologe". Antiscientologen sind also

ständig schlechte Nachrichten brachten ? eine sehr weise Maßnahme. Aus

neuerer Zeit wird von Gomez, dem verstorbenen Diktator von Venezuela,
berichtet, er habe als Ansteckungsherd der Lepra im Lande die Bettler
erkannt... Gomez ließ [alle Bettler] auf zwei große Flußschiffe laden.
Die Flußschiffe fuhren in die Strommitte, die Mannschaft ruderte in
kleinen Booten davon, und die Schiffe explodierten mit gewaltigem
Getöse. Das war das Ende der Lepra in Venezuela... Das Gesetz verbot es
dem Preclear [einem Scientology-Gläubigen], zu den Maßnahmen des
Tyrannen oder eines Gomez zu greifen, denn das Gesetz ist in solche
Leute [aberriende Persönlich-keiten] völlig vernarrt und verteidigt sie
an allen Ecken und Enden, weil es ja auch fast ausschließlich eben diese
Leute sind, die sich des Gesetzes bedienen. Der natürliche Impuls des
Preclears, den Weg freizuräumen, wurde vereitelt; fassungslos mußte er

feststellen, daß die notwendige Aktion ? nämlich Mord ? durch das

Vorhandensein von Polizei und Gerichten verhindert wurde. Dies brachte
den Preclear dahin, sich von der Gesellschaft und dem Gesetz betrogen zu
fühlen."
<Zitatende>
CHRISTOPH MINHOFF · MARTINA MINHOFF
SCIENTOLOGY
IRRGARTEN DER ILLUSIONEN

Peter Widmer

unread,
Oct 11, 2002, 11:13:52 AM10/11/02
to
Michael Lagemann wrote:

> >Da
> >darunter etwa 2.5 Prozent 'unverbesserliche' SPs sind, soll man sich von
> >diesen ohne auch nur eine Träne zu vergiessen gleich entledigen.
> >
> >Peter
> >
> >--
> >Peter Widmer

> >3802 Waldegg


> >
>
> Hmm, ich habe das mal mit einer angenommenen Erdenbevölkerung von 6
> Milliarden durchgerechnet. Das wären "nur" 150 Millionen...

Du rechnest richtig, ich habe nachgeschaut, es wird von 2.5% der
Menschen gesprochen, welche die eigentliche Quelle allen Übels auf der
Welt seien (SPs), 20 Prozent aller Menschen (Antisoziale) würden den
Einflüssen dieses 'harten Kerns' von 'unterdrückerischen Personen'
erliegen.

Früher hatte ich auch schon mal (zugunsten von Scientology) mit 2.5% von

diesen 20% gerechnet, aber auch dann wird die Zahl von 30 Millionen kaum

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