Philosoph David Engels über Corona: "Kein Vergessen ohne Aufarbeitung und Wiedergutmachung!“

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D. Schlenk

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Dec 5, 2022, 9:42:37 AM12/5/22
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Philosoph David Engels über Corona: „Kein Vergessen ohne
Aufarbeitung und Wiedergutmachung!“


4. Dezember 2022


Eschborn. Angesichts der nicht mehr zu übersehenden
Impfschäden versuchen sich immer mehr Verantwortliche der
bundesdeutschen Corona-Politik dezent davonzustehlen und
rufen dazu auf, die zurückliegenden zwei „Pandemie“-Jahre am
besten einfach zu vergessen. Den Anfang machte im September
der frühere CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der in
einem Buchtitel forderte: „Wir werden einander viel
verzeihen müssen“.

Der Historiker, Philosoph und Publizist David Engels hält
davon nichts – er hat sich jetzt in einem Gastbeitrag für
die Online-Ausgabe von „Tichys Einblick“ strikt dagegen
ausgesprochen, einfach zur Normalität zurückzukehren. Engels
spricht Klartext: „Ich jedenfalls denke überhaupt nicht
daran, irgendjemandem so einfach zu ‚vergeben‘.“

Engels erinnert an das vielfache Unrecht, das Impfkritikern
und -gegnern in den letzten zweieinhalb Jahren zugemutet
wurde, von der öffentlichen und medialen Diffamierung über
massive Zensur in den sozialen Netzwerken bis hin zum
Verlust des Arbeitsplatzes. Hier „scheint mir die Last der
Vergebungsnotwendigkeit ziemlich einseitig verteilt zu
sein“, schreibt Engels.

Aber: „Zur Verzeihung gehört (…) ein bißchen mehr als ein
ziemlich wohlfeiler Aufruf an das Bewußtsein, daß ‚wir alle
Fehler gemacht haben‘.“ Es könne „ohne eine Aufarbeitung der
zahlreichen antidemokratischen und meist wohl auch
verfassungsfeindlichen Maßnahmen der Covid-Zeit keine echte
‚Vergebung‘ erfolgen“. Ausdrücklich bringt Engels in diesem
Zusammenhang auch eine Wiedergutmachung der zahllosen
„Verbrechen“ ins Spiel.

„Erst wenn die letzten politischen (und pharmazeutischen)
Verantwortungen lückenlos aufgedeckt wurden, erst wenn die
letzten Impfschäden erforscht und angemessen entschädigt
wurden, erst wenn die letzten ‚Maßnahmenverweigerer‘ ihren
Arbeitsplatz wieder erhalten haben, erst wenn klar zwischen
Schuldigen und Mitläufern getrennt werden kann – erst dann
also, wenn echte Gerechtigkeit geschehen ist, kann überhaupt
begonnen werden, über Vergebung und Vergessen zu sprechen“,
resümiert Engels. Eine längst fällige Diskussion beginnt
Fahrt aufzunehmen. (rk)
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