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Was ist der wahre Grund für den Unglauben der Menschen?

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Gunnar Gardin

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May 19, 2013, 5:08:34 PM5/19/13
to
Was ist eigentlich der wahre Grund f�r den Unglauben? Man wird daf�r
keinen bestimmten Grund ausmachen k�nnen, dazu sind die Menschen viel zu
unterschiedlich - aber eines scheint mir pers�nlich klar zu sein: Die
Menschen wollen niemanden mehr �ber sich haben! Vor allem keinen Gott,
der ihr Leben in der Hand hat und dem sie vielleicht einmal Rechenschaft
geben m�ssen.

Die Menschen sind bereit den gr��ten Unsinn zu glauben, wenn er
einigerma�en plausibel und wissenschaftlich verbr�mt daher kommt. Sie
sind bereit, bereitwillig an Horoskope, obskure Heilmittel und
Therapien, an dubiose Zinsversprechen und was auch immer zu glauben. Und
oftmals erinnern sie dabei sehr an die Menschen, wie sie in dem M�rchen
von des Kaisers neuen Kleidern geschildert werden. Der "kritische
Verstand des gebildeten und klugen Zeitgenossen, dem man nichts
vormachen kann", setzt merkw�rdigerweise immer dann ein, wenn es um Gott
und dabei insbesondere die Bibel und das Evangelium geht.

Kurzum: Man m�chte niemand mehr �ber sich haben. Wir haben hier die
Urs�nde des alten Adam, der nicht nach Gott fragt, sein eigener Herr
sein, ja letztlich selbst wie Gott sein will, auch wenn er, danach
gefragt, das nat�rlich weit von sich weisen w�rde. Aber das Sein wollen
wie Gott ist das eigentliche, tief im Menschenherzen verborgene Motiv.

Daraus resultiert, dass der Glaube an einen lebendigen Gott als Zeichen
der Schw�che gilt, die sich der autonome Mensch, "der selbst alles in
der Hand hat und deshalb keinen Gott braucht", keinesfalls leisten kann.
Das ist ein Grund, warum es vielen schwerf�llt �ber den Glauben zu
sprechen oder diesen zu bekennen. Denn das w�re peinlich und blamabel!

Ich las jetzt wieder �ber die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft.
Und da ist man (wieder einmal) zu der "Erkenntnis" gekommen, dass es zur
Entstehung eines Kosmos keines Sch�pfers bedarf, weil hierzu
Fluktuationen ausreichen, die "rein zuf�llig" einen "gro�en Knall" -
hier den Urknall, ausl�sen k�nnen. Gleichzeitig h�rt man dann wieder aus
wissenschaftlichem Mund, dass die ganze Sch�pfung von einer gewaltigen,
uns unendlich �berlegenen Intelligenz gesteuert wird, die allerdings
nicht personenhaft ist. Demnach sind wir Menschen die einzigen Wesen,
die mit Bewusstsein und Pers�nlichkeit ausgestattet sind.

Die alles "�berragende Intelligenz" ist also blind, taub, stumm und tot.
Woher dann wohl Leben und Bewusstsein kommen? Einen Gott darf es einfach
nicht geben. So "einfach" ist das!

Wenn ich von solchen supergescheiten wissenschaftlichen Theorien lese,
muss ich immer an Ameisen denken, die sich in ihrem Ameisenhaufen
Gedanken �ber die Globalisierung machen, die auf einer, f�r sie v�llig
unbekannten und unvorstellbaren Welt, stattfindet, von der sie einmal
geh�rt haben.

Jetzt wird mir auch klar, warum es Gott den Unm�ndigen und nicht den
Weisen und Klugen offenbart hat. Die Unm�ndigen oder anders, die ein
kindliches Gem�t haben - was absolut nichts mit Dummheit zu tun hat -
sind eher in der Lage sich der Wirklichkeit Gottes und dem Evangelium zu
�ffnen, weil sie in ihrem Denken nat�rlich geblieben sind und dieses
nicht durch hochgestochene Theorien und eitle Philosophien verbogen
haben.

Die "Unm�ndigen", die mit Gott rechnen und IHM vertrauen, erweisen sich
damit als die wirklich Klugen, so wie es auch im 1. Korintherbrief
geschrieben steht, wonach Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht
hat. M�ge uns Gott bei den Unm�ndigen finden.



J�rgen Bauer, evangelium.de







--- news://freenews.netfront.net/ - complaints: ne...@netfront.net ---

derb...@arcor.de

unread,
May 20, 2013, 7:02:16 AM5/20/13
to
Am Sonntag, 19. Mai 2013 23:08:34 UTC+2 schrieb Gunnar Gardin:
> Was ist eigentlich der wahre Grund f�r den Unglauben? Man wird daf�r
>
> keinen bestimmten Grund ausmachen k�nnen, dazu sind die Menschen viel zu
>
> unterschiedlich - aber eines scheint mir pers�nlich klar zu sein: Die
>
> Menschen wollen niemanden mehr �ber sich haben! Vor allem keinen Gott,
>
> der ihr Leben in der Hand hat und dem sie vielleicht einmal Rechenschaft
>
> geben m�ssen.
>
Lieber Herr Gardin, Sie sagen "wollen" in Bezug auf Göttergläubigkeit. Könnten Sie versuchen, sich ein paar Minuten lang vorzustellen, dass es Menschen gibt, die im tiefsten Grunde ihres Herzens und Gewissens im Laufe eines langen Lebens nach umfangreicher Prüfung ihres Wissens und Gewissens zu dem grundehrlichen Schluss gekommen sind, dass nichts, aber auch gar nichts an den Erscheinungen der Welt irgendwelcher Götterbeihilfen bedarf, die Welt also götterlos funktioniert und die Frage einer Götterexistenz selbstverständlich nicht vom persönlichen Wollen abhängt? Würden Sie diesen Leuten raten, gegen ihr eigenes grundehrliches Gewissen nach außen hin so zu tun, als glaubten sie an die Existenz von Göttern? Oder würden Sie ihnen erlauben, sich so ehrlich wie Abbe Meslier in seinem Testament dazu zu äußern? Können Sie sich vorstellen, dass die persönliche grundehrliche Einsicht in die Götterlosigkeit aller Erscheinungen der Welt nichts, aber auch wirklich gar nichts damit zu tun hat, ob man jemanden über sich haben möchte? Ob wir es wollen oder nicht, haben wir nicht unendlich viele Erscheinungen in der Natur, die uns ohnehin über sind - auch wenn uns das noch so unrecht wäre?

baude

unread,
May 21, 2013, 6:48:50 AM5/21/13
to
Am 19.05.2013 23:08, schrieb Gunnar Gardin:

> ...
> Die Menschen sind bereit den gr��ten Unsinn zu glauben, ...

nur weil er in der Bibel steht.

NB

Erika Cieśla

unread,
May 21, 2013, 4:52:54 PM5/21/13
to
Antwort auf eine Nachricht vom Faulschlamm

> Was ist eigentlich der wahre Grund für den Unglauben?

Der Verstand.


--
Glück auf!
𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪
<www.erika-ciesla.de>

⚠ VORSICHT! ⚠
Bitte nicht weiterlesen, der Text endet hier!

Fabian Gründlich-Jahoida

unread,
May 22, 2013, 1:01:33 AM5/22/13
to
Erika Cie?la <nor...@localhost.invalid> wrote:

> Antwort auf eine Nachricht vom Faulschlamm
>
> > Was ist eigentlich der wahre Grund f�r den Unglauben?
>
> Der Verstand.

Gott gab den Verstand, und der Verstand f�hrt zu Gott.

Nur der Unverstand h�lt Menschen in der Gottlosigkeit.

Amen!

Fabian

Ijon Tichy

unread,
May 22, 2013, 4:40:08 AM5/22/13
to
On Wed, 22 May 2013 08:01:33 +0300, Fabian Gründlich-Jahoida wrote:

> Erika Cie?la <nor...@localhost.invalid> wrote:
>
>> Antwort auf eine Nachricht vom Faulschlamm
>>
>> > Was ist eigentlich der wahre Grund für den Unglauben?
>>
>> Der Verstand.
>
> Gott gab den Verstand, und der Verstand führt zu Gott.
>


Wie?

Erklär mal.

Mit freundlichen Grüßen
Ijon Tichy

Michail Bakunin

unread,
May 22, 2013, 5:04:39 AM5/22/13
to
"Ijon Tichy" <inv...@invalid.invalid> schrieb

>> Gott gab den Verstand, und der Verstand führt zu Gott.
>>
>
>
> Wie?
>
> Erklär mal.

Ich schätze, dass Faulschlamms von "Gott" gegebener Verstand nicht mal dazu
ausreicht, zum Klo zu finden.

-MB-

Erika Cieśla

unread,
May 22, 2013, 5:41:08 AM5/22/13
to
Antwort auf eine Nachricht vom Faulschlamm

>>> Was ist eigentlich der wahre Grund für den Unglauben?
>>
>> Der Verstand.
>
> Gott gab …

Nö.

Odin

unread,
May 22, 2013, 6:57:21 AM5/22/13
to
On 22 Mai, 11:41, Erika Cieśla <nore...@localhost.invalid> wrote:
> Antwort auf eine Nachricht vom Faulschlamm
>
> >>> Was ist eigentlich der wahre Grund für den Unglauben?
>
> >> Der Verstand.
>
> > Gott gab …
>
> Nö.

...DIR nicht, wissen wir aber längst!

Benno Hartwig

unread,
May 22, 2013, 9:41:51 AM5/22/13
to

""Fabian Gr�ndlich-Jahoida"" <fa...@andromeda433.cc> schrieb

> Gott gab den Verstand, und der Verstand f�hrt zu Gott.
> Nur der Unverstand h�lt Menschen in der Gottlosigkeit.

Zu gern w�rde ich sagen, die Realit�t beweist das Gegenteil.
Aber ich kann nicht behaupten, dass alle Gl�ubigen ohne
Verstand w�ren.
Es ist wohl so: Auch Verstand kann einen nicht sicher vor
dem Gl�ubigwerden oder wenigstens Gl�ubigbleiben bewahren. :-(
Man staunt ungl�ubig, aber es ist so.
Noch nicht genug Verstand?

Benno

Michail Bakunin

unread,
May 22, 2013, 11:16:33 AM5/22/13
to
"Benno Hartwig" <benno....@gmx.de> schrieb

> Zu gern w�rde ich sagen, die Realit�t beweist das Gegenteil.
> Aber ich kann nicht behaupten, dass alle Gl�ubigen ohne
> Verstand w�ren.
> Es ist wohl so: Auch Verstand kann einen nicht sicher vor
> dem Gl�ubigwerden oder wenigstens Gl�ubigbleiben bewahren. :-(
> Man staunt ungl�ubig, aber es ist so.
> Noch nicht genug Verstand?

Verstand kommt von "verstehen" und Glauben von "glauben", aber nicht von
"wissen". Etwas, was man weiss kann man verstehen aber etwas, was man nur
glaubt, eben nicht.

Geglaubt haben auch all die Menschen an bestimmte politische Idelogien, und
sind damit gestrandet. H�tten sie beizeiten gewusst was dahinter steckt,
w�re das nicht geschehen. Genauso verh�lt sich das mit den Religionen,
Sekten, Backwahngeschichten u. a.

Der Glaube versetzt Berge von Menschen - unter die Erde.

Deshalb: Finger weg davon.

Verstanden?

-MB-

nobby

unread,
May 22, 2013, 11:44:34 AM5/22/13
to
Am 22.05.2013 17:16, schrieb Michail Bakunin:
> "Benno Hartwig" <benno....@gmx.de> schrieb
>
>> Zu gern w�rde ich sagen, die Realit�t beweist das Gegenteil.
>> Aber ich kann nicht behaupten, dass alle Gl�ubigen ohne
>> Verstand w�ren.
>> Es ist wohl so: Auch Verstand kann einen nicht sicher vor
>> dem Gl�ubigwerden oder wenigstens Gl�ubigbleiben bewahren. :-(
>> Man staunt ungl�ubig, aber es ist so.
>> Noch nicht genug Verstand?
>
> Verstand kommt von "verstehen" und Glauben von "glauben", aber nicht von
> "wissen". Etwas, was man weiss kann man verstehen aber etwas, was man
> nur glaubt, eben nicht.
Ja, deswegen behaupten die Gl�ubigen auch immer wenn ihnen nix mehr
einf�llt:"Gott kann man nicht verstehen."; oder auch:"Gottes Ratschlu�
ist unerforschlich." Als Ausrede aber nur bedingt tauglich, wenn ich
meiner Frau sage sie k�nne mich nicht verstehen......
>
> Geglaubt haben auch all die Menschen an bestimmte politische Idelogien,
> und sind damit gestrandet. H�tten sie beizeiten gewusst was dahinter
> steckt, w�re das nicht geschehen. Genauso verh�lt sich das mit den
> Religionen, Sekten, Backwahngeschichten u. a.
>
> Der Glaube versetzt Berge von Menschen - unter die Erde.
Du meinst also die ganzen Bergleute......
>
> Deshalb: Finger weg davon.
Ja, schon klar. Ich will doch nicht unter die Erde, unter Tage -neenee
lass mal. Ist nicht mein Ding.
>
> Verstanden?
Jau, hab ich.
>
> -MB-
Nobby

Siegfrid Breuer

unread,
May 22, 2013, 4:17:00 PM5/22/13
to
nor...@localhost.invalid (Erika Cie?la) schrieb:

>> Was ist eigentlich der wahre Grund f�r den Unglauben?
>
> Der Verstand.

Dann haben wir ja hier etliche Tiefglaeubige, nichtwahr,
Schnatterliese?

--
Du h�ttest vielleicht gerne was gegen Juden (zum Beispiel Zyklon-B),
aber die Zeit ist abgelaufen.
[Schnatterliese Erika Ciesla froent ihrem hinterfotzigen Naturell
mit primitivsten Unterstellungen in <aupu6g...@mid.individual.net>]

Benno Hartwig

unread,
May 23, 2013, 7:36:28 AM5/23/13
to

"nobby" <nd...@gmx.net> schrieb

> Ja, deswegen behaupten die Gl�ubigen auch immer wenn ihnen nix mehr einf�llt:"Gott kann man nicht verstehen."; oder auch:"Gottes
> Ratschlu� ist unerforschlich." Als Ausrede aber nur bedingt tauglich, wenn ich meiner Frau sage sie k�nne mich nicht
> verstehen......

Und wenn ihnen das "Der Urknall passierte" zu unglaubw�rdig
ist, und sie gefragt werden, wie denn stattdessen ein
Sch�pfergott entstanden sein k�nnte, dann antworten sie
"Ja, Gott entstand nicht, der war eben schon immer da..."
Seelig sind die da bereitwillig glauben (und das Denken daf�r
komplett einstellen)...

Benno

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