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Die Entstehung der Realität

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D.Schlenk

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Oct 27, 2009, 8:48:17 AM10/27/09
to

D.Schlenk

unread,
Oct 27, 2009, 9:28:39 AM10/27/09
to

"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hc6q9l$t1p$1...@news.eternal-september.org...
>
> http://www.schoepfungsprinzip.de/inhalt.htm
>
> http://www.schoepfungsprinzip.de/rezensionen/rezension_saturni.htm
Obige Links wurde rein zuf�llig von mir vor einer Stunde entdeckt. Alles
was hier beschrieben wird, deckt so ziemlich meine derzeitge Weltsicht
(diese Weltsicht ist nicht allgemeinverbindlich, d. h. jeder kann und darf
die Welt sehen wie er will, wie es ihm guttut.)

Zu nachstehendem Text kommt man �ber obenstehende Links.
Viel Spa� mit der Lekt�re. :-D
Sind wir die Sch�pfer unserer Realit�t?
von J�rg Starkmuth
Erschienen im September 2005 in "Die Andere Realit�t" (Ausgabe 5/6 2005)

Wer sich ein wenig in der Esoterik-Szene umsieht, st��t eher fr�her als
sp�ter auf die Idee, dass wir selbst es sind, die unsere Wirklichkeit �
nicht nur die subjektive, sondern auch die "Au�enwelt" � kraft unseres
sch�pferischen Geistes erschaffen oder zumindest erheblich beeinflussen
k�nnen. Bestseller wie die Seth-B�cher und die Gespr�che mit Gott haben
diese Sichtweise ebenso popul�r gemacht wie die Bestellungen beim Universum
oder Das LOLA-Prinzip.

Diese Idee ist nat�rlich reizvoll, verspricht sie doch die M�glichkeit, die
eigene Wirklichkeit weitaus umfassender zu steuern, als es mit blo�en
�u�erlichen Taten m�glich w�re � der Weg zum Gl�ck scheint damit nur mehr
eine Frage der gezielten Lenkung der eigenen Sch�pferkraft zu sein, durch
die die vielen scheinbaren Zuf�lle in unserem Leben in die gew�nschte
Richtung beeinflusst werden k�nnen.

Wie realistisch ist diese Einsch�tzung? Und was nicht minder interessant
ist: Inwieweit untermauert die Naturwissenschaft die These vom
sch�pferischen Bewusstsein?

Wirft man einen Blick in die moderne Physik, so stellt sich heraus, dass
Wirklichkeit und Bewusstsein tats�chlich kaum zu trennen sind. In der
Quantenphysik werden Elementar"teilchen" � die Grundlage der materiellen
Welt � nicht als substantielle Objekte, sondern als
Wahrscheinlichkeitswellen beschrieben. Erst der Akt der Beobachtung l�sst
aus einem solchen unscharfen und im Raum verteilten Gebilde ein reales
"Teilchen" an einem bestimmten Ort entstehen. Wie dieser �bergang vom
"Virtuellen" zum "Realen" genau funktioniert, ist bis heute strittig.

Die am weitesten verbreitete "Kopenhagener Deutung" wirft gewisse logische
Probleme auf, daher wurden verschiedene alternative Erkl�rungsmodelle
entworfen. Die vielleicht popul�rste ist die "Viele-Welten-Deutung", die
von der Existenz zahlloser paralleler Realit�ten ausgeht. In jeder dieser
Realit�ten haben die Elementarteilchen klar definierte Eigenschaften.
Solange allerdings niemand ganz genau hinsieht, �berlagern sich viele
dieser Realit�ten zu dem unscharfen Gebilde, das als Quantenwelle
(Wahrscheinlichkeitswelle) bekannt ist. Erst die exakte Beobachtung einer
bestimmten Teilcheneigenschaft zwingt diese zum Erscheinen � mit anderen
Worten: Die alternativen Realit�ten werden vom Beobachter ausgeblendet, so
dass nur noch eine �brig bleibt. Der Beobachter hat diese Wirklichkeit also
tats�chlich "erschaffen", indem er sie aus einer Vielzahl paralleler
Realit�ten (bewusst oder unbewusst) "ausgew�hlt" hat.

Mehrere Realit�ten parallel � wie soll das gehen? Physikalisch ist das kein
Problem: Wir ben�tigen lediglich ein paar zus�tzliche Dimensionen. So wie
sich in der dritten Dimension beliebig viele zweidimensionale Fl�chen
�bereinander anordnen lassen (wie ein Papierstapel), so k�nnen in einem
h�herdimensionalen "�berraum" tats�chlich beliebig viele dreidimensionale
R�ume oder eben auch zahllose Varianten unseres Universums nebeneinander
existieren � ich nenne diesen Raum daher Multiversum. Beziehen wir auch die
Zeit ein (die ja auch nichts anderes als eine Dimension ist), so lassen
sich im Multiversum s�mtliche m�glichen Entwicklungsgeschichten des
Universums unterbringen.

Wenn nun unser Bewusstsein tats�chlich Realit�t erschafft, indem es eine
dieser Varianten als seine erlebte Realit�t "ausw�hlt", dann k�nnen wir uns
das Bewusstsein eines Individuums als einen (k�rperlosen) reinen Beobachter
vorstellen, der durch das Multiversum wandert und an jeder Position seines
Pfades eine neue Variante der Welt wahrnimmt und damit als seine
pers�nliche Wirklichkeit (einschlie�lich seines materiellen K�rpers)
erschafft. Durch die sinnvolle Anordnung der erlebten Wirklichkeiten auf
einem durchgehenden Pfad entsteht das, was wir als Zeitablauf erleben. Aus
der h�herdimensionalen Perspektive hingegen bewegt sich hier ausschlie�lich
das beobachtende Bewusstsein, w�hrend die erlebte "Au�enwelt" ewig konstant
bleibt � das Bewusstsein nimmt lediglich in jedem Moment einen anderen
Ausschnitt des M�glichkeitsraumes wahr (so wie sich die Landschaft beim
Blick aus einem fahrenden Zug scheinbar st�ndig "ver�ndert", obwohl sie
sich nicht wirklich bewegt oder ihre Form �ndert).

Wie steuern wir uns selbst durch diesen Raum der unbegrenzten
M�glichkeiten? Wenn an den "Bestellungen beim Universum" etwas dran ist,
muss ja eine gezielte Navigation m�glich sein. Tats�chlich gibt es
wissenschaftlich einwandfreie Untersuchungen, die einen solchen (gezielten)
direkten Einfluss des Bewusstseins auf die Realit�t nachweisen: In
Versuchen, bei denen Probanden per Zufallsprozess erzeugte Zahlen
beeinflussen sollten, wurden statistisch hochsignifikante Verschiebungen
des Mittelwertes nachgewiesen. Zwar war der Effekt so minimal, dass er erst
beim Aufaddieren tausender Versuche sichtbar wurde � dennoch ver�nderte
sich der Mittelwert bei den meisten Versuchspersonen in die beabsichtigte
Richtung.

Es gibt eine Interpretation der Quantentheorie � die so genannte
transaktionale Deutung �, die, wenn man sie mit der Idee der parallelen
Realit�ten kombiniert, ein interessantes Erkl�rungsmodell bietet, wie diese
gezielte Auswahl bestimmter Realit�tsvarianten funktionieren k�nnte.
Demnach sendet jede bewusste Beobachtung (also Wahrnehmung) Wellen im
M�glichkeitsraum aus, die sich in die Zukunft und in die Vergangenheit
ausbreiten. Trifft nun eine in die Zukunft laufende Welle auf eine
"passende" Welle, die ihr aus einer der zahllosen m�glichen
Zukunftsvarianten entgegenkommt (denn auch in der Zukunft finden ja
bewusste Beobachtungen statt, die Wellen in die Vergangenheit
zur�cksenden), modulieren sich diese Wellen rechnerisch so, dass eine hohe
Ereigniswahrscheinlichkeit entsteht. Damit ist f�r ein Individuum immer
diejenige Zukunftsvariante am wahrscheinlichsten, die inhaltlich zu seiner
aktuellen Wahrnehmung in der Gegenwart passt. So steuert uns unsere eigene
Wahrnehmung durch das Multiversum � wir nehmen wahr, d. h. wir nehmen uns
eine Wahrheit, und zwar immer die, auf die wir unsere bewusste
Aufmerksamkeit richten.

Theoretisch stehen dem wandernden Bewusstein damit alle M�glichkeiten
offen, seine "Au�enwelt" und damit sein Schicksal zu w�hlen � in der Praxis
gibt es jedoch Einschr�nkungen. Zum einen sind wir offensichtlich so
gestrickt, dass unsere Realit�t gewissen logischen Anforderungen gen�gen
muss, d. h. unser Pfad durch das Multiversum darf keine allzu scharfen
Kurven und schon gar keine Spr�nge machen, damit unsere Lebensgeschichte
widerspruchsfrei bleibt. Zum anderen stehen wir mit unseren Artgenossen in
einem st�ndigen (bewussten wie unbewussten) Informationsaustausch, der
daf�r sorgt, dass unsere pers�nlichen Realit�ten (die ja durchaus nicht
ganz identisch sind) so weit zusammenpassen, dass wir in einer gemeinsamen
Welt leben k�nnen. Mit anderen Worten, wir bewegen uns auf mehr oder
weniger parallelen Pfaden durch das Multiversum.

Unser gemeinsamer Realit�tsrahmen ist damit nichts anderes als die
(gew�hlte) Wirklichkeit des kollektiven Bewusstseins eines "Gruppenwesens"
namens Menschheit. Dieses wiederum ist wahrscheinlich auch wieder Teil
einer noch umfassenderen Bewusstseinsstruktur, die sich hierarchisch bis
hin zum allumfassenden Bewusstsein aufbaut, das man "Gott" nennen k�nnte.

Wenn allerdings diese h�chste Bewusstseinsebene alles umfasst, was m�glich
ist, so ist sie zugleich vollkommen strukturlos � denn die �berlagerung
aller m�glichen Realit�ten ergibt, technisch gesprochen, ein "wei�es
Rauschen" ohne Informationsgehalt, �hnlich wie die �berlagerung zahlloser
Radiosender auch nur Rauschen im �ther erzeugt. Die Buddhisten und Taoisten
wissen es: Gott, das h�chste Prinzip, ist endlose Leere. Aber, wie Laotse
sagt: "Aus der Leere kommen tausend Dinge" � indem sich das allumfassende
Bewusstsein in Teilaspekte spaltet, die jeweils nur begrenzte Ausschnitte
des Multiversums wahrnehmen (so wie ein Radioempf�nger einzelne Sender aus
dem Rauschen herausfiltert), entstehen Strukturen, entsteht erlebte
Wirklichkeit. Somit sind auch wir Aspekte Gottes, die aktiv an der
Sch�pfung mitwirken.

Je stabiler ein Aspekt der Wirklichkeit, desto umfassender ist die
Bewusstseinsebene, die f�r seine Erschaffung zust�ndig ist. Die
Naturgesetze etwa sind sicherlich keine individuelle Sch�pfung, da sie
unseren gesamten Realit�tsrahmen zusammenhalten. Dennoch tr�gt auch unser
individuelles Bewusstsein zur Stabilisierung unserer Wirklichkeit bei. Ich
nenne dieses Prinzip Realostat � wie bei einem Thermostaten ein Regelkreis
die Temperatur konstant h�lt, gibt es eine simple Regelschleife, die unsere
Au�enwelt in normalen Bahnen h�lt. Sie beruht auf unserem Glaubenssystem:
Ich sehe, was ich glaube � und ich glaube, was ich sehe! Wenn aber das, was
wir wahrnehmen, dadurch eigentlich erst erschaffen wird, so ist klar, dass
wir nur das erschaffen k�nnen, an das wir glauben � allzu starke
Abweichungen (auch "Wunder" genannt) erkl�rt unsere Wahrnehmung sofort f�r
ung�ltig, und sie verschwinden, meist bevor wir sie �berhaupt richtig
bemerkt haben.

Das hei�t aber auch, dass Wunder bei einem entsprechend flexibleren
Glaubenssystem durchaus machbar sind. Nicht nur die zahllosen Berichte �ber
Wundert�ter und Wunderheilungen, sondern auch der Erfolg der "Bestellungen
beim Universum" sprechen daf�r, dass es jedem Individuum im Prinzip m�glich
ist, die Flexibilit�t seiner "Au�enwelt" zu erweitern und erstaunliche
Ergebnisse zu erschaffen. Das kann bis zur Aufhebung von Naturgesetzen
reichen � hierzu muss das individuelle Bewusstsein seinen �blichen Rahmen
sprengen und auf einer h�heren Ebene wirken. Dies l�sst sich im Prinzip bis
auf die h�chste, "g�ttliche" Ebene ausdehnen � das Verschmelzen des
individuellen mit dem allumfassenden Bewusstsein, auch "Erleuchtung"
genannt. Da wir Aspekte Gottes sind, besteht der Unterschied zwischen
Mensch und Gott letztlich "nur" in der Wahrnehmungsperspektive.

Warum nun f�llt es uns meist so schwer, die Wirklichkeit zu erschaffen, die
wir uns w�nschen? Warum gelingen "kleine Bestellungen" eher als die
"wirklich wichtigen"? Es ist der Realostat in Gestalt unserer
�berzeugungen, der uns im Wege steht � und diese basieren auf Funktionen
unseres Gehirns. Aus welchem Grund auch immer haben wir (als
Bewussteinsinstanzen oder "Seelen") offenbar vor langer Zeit beschlossen,
uns eng an materielle K�rper zu binden und unsere Wahrnehmung weitestgehend
auf die Informationen zu beschr�nken, die das Gehirn dieser K�rper aus den
�ber die Sinnesorgane empfangenen Daten erzeugt.

Unser Gehirn nun wurde von der Evolution entwickelt, um das �berleben eines
Urmenschenrudels in der Wildnis zu sichern. Dass wir inzwischen in einer
Zivilisation leben, die unser �berleben weitgehend sichert, hat auf die
Gehirnfunktionen wenig Einfluss, da ein paar tausend Jahre
evolutionstechnisch nur ein winziger Zeitraum sind. Wir reagieren nach wie
vor auf das, was unsere Instinkte uns sagen � und diese gehen nach wie vor
von einem gef�hrlichen Leben in einem kleinen Rudel in der Wildnis aus. So
ist etwa Ablehnung durch einen anderen Menschen gleichbedeutend mit der
Gefahr, aus dem Rudel ausgeschlossen und damit den S�belzahntigern
ausgeliefert zu werden. Um uns vor solchen Gefahren zu sch�tzen, erzeugen
unsere Instinkte �ngste.

�ngste wiederum lenken unsere Wahrnehmung auf drohende Gefahren (ob diese
nun real sind oder � wie fast immer in der heutigen Zeit � eingebildet).
Und unsere Wahrnehmung erschafft Realit�t! Wir k�nnen daher noch so oft
einen Lottogewinn beim Universum bestellen � solange dieser Wunsch von der
Angst vor Armut (f�r unsere Instinkte gleichbedeutend mit Verhungern oder
sozialer Ausgrenzung) oder Fluchtinstinkten vor unserem Job motiviert ist
und nicht von der puren Lust auf Reichtum, wird unsere Wirklichkeit immer
nur das widerspiegeln, was wir eigentlich loswerden wollen.

Solange wir also nicht erkennen, dass wir in der heutigen Zeit nicht mehr
wirklich in Gefahr sind (weil uns ein schier endlos gro�es "Rudel" mit
effektiven Sicherheitsstrukturen und Kontaktm�glichkeiten zur Verf�gung
steht), wird unsere Realit�t von unseren �ngsten bestimmt. In der K�rze
dieses Beitrags leuchtet das vielleicht nicht ein, aber die neuesten
Ergebnisse der Gl�cksforschung sprechen klar daf�r, dass so gut wie alle
unsere negativen Gef�hle auf derartige Irrt�mer unseres Gehirns
zur�ckzuf�hren sind.

Es n�tzt also nichts, die Au�enwelt durch herk�mmliche oder esoterische
Ma�nahmen so ver�ndern zu wollen, dass dadurch unsere Probleme gel�st
werden und wir dann endlich gl�cklich sein k�nnen � es funktioniert nur
anders herum: Wenn wir erkennen, dass wir gar keinen Grund haben,
ungl�cklich zu sein, l�sen sich die "Probleme" (die ja gar keine sind) von
selbst auf, und die Au�enwelt passt sich unserer positiven Sichtweise an.
Dann werden vielleicht sogar Wunder m�glich � auch wenn wir sie gar nicht
brauchen, um gl�cklich zu sein.


Obiger Text stammt von:

http://www.schoepfungsprinzip.de/diesunddas/dar-artikel.htm

Autor: J�rg Starkmuth

Mfg

D. S.


As Below

unread,
Oct 27, 2009, 11:44:24 AM10/27/09
to
In article <hc6slc$ibu$1...@news.eternal-september.org>,
"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:

> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:hc6q9l$t1p$1...@news.eternal-september.org...
> >
> > http://www.schoepfungsprinzip.de/inhalt.htm
> >
> > http://www.schoepfungsprinzip.de/rezensionen/rezension_saturni.htm
> Obige Links wurde rein zuf�llig von mir vor einer Stunde entdeckt. Alles
> was hier beschrieben wird, deckt so ziemlich meine derzeitge Weltsicht
> (diese Weltsicht ist nicht allgemeinverbindlich, d. h. jeder kann und darf
> die Welt sehen wie er will, wie es ihm guttut.)

Das ist lieb von dir.
Aber dir bleibt ja auch nichts anderes uebrig.

(....)


> Wenn wir erkennen, dass wir gar keinen Grund haben,
> ungl�cklich zu sein, l�sen sich die "Probleme" (die ja gar keine sind) von
> selbst auf, und die Au�enwelt passt sich unserer positiven Sichtweise an.

No weeds in the bunk
No waters in the well
and another war beginns
Freimann / time to revise
"Hopeless Pokus" 01

--
it's just about music :
noch ein Download und so... (4.08)
http://www.freimanns-music.biz/

D.Schlenk

unread,
Oct 27, 2009, 12:10:24 PM10/27/09
to

"As Below" <Freimann...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Freimann-Gefecht-5A...@news.1und1.de...

Obige Weltsicht kann auch gef�hrlich sein, vor allem wenn man dabei
vergi�t, dass das Leben ein Kampf ist, und dass nicht alle als Gewinner
daraus hervorgehen. Da k�nnte ich sehr viel dr�ber erz�hlen, und da gibt
es auch sehr viel Unsch�nes, was mir gezeigt hat, zu was Menschen alles
f�hig sind, sowohl im Guten als auch im B�sen. Es haben mir sehr viele
Menschen schon sehr weh getan, aus purer Eifersucht, aus Neid, aus
Habgier, aus Heuchelei, aus Mi�brauch meiner Person. Aus letzteren
Gr�nden werden in der Welt sehr viel Leid und sehr viel Unrecht verur-
sacht. Obige Weltsicht war f�r mich der einzige Ausweg, die Dinge
so zu nehmen wie sie sind. Ich mu�te all das erleben, um zu einer
h�heren Einsicht zu gelangen. Alles hat irgendeinen Sinn, auch wenn
das Leben oft knallhart sein kann.

D. S.


As Below

unread,
Oct 27, 2009, 1:41:55 PM10/27/09
to
In article <hc764l$d8p$1...@news.eternal-september.org>,
"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:

ja, aber du trotzt ja der Gefahr...

> vor allem wenn man dabei
> vergi�t, dass das Leben ein Kampf ist, und dass nicht alle als Gewinner
> daraus hervorgehen.

Wieso das denn ?
Man muss sich doch deiner Weltsicht nach, nur das passende Universum
aussuchen, mit purer Lust am Reichtum...

> Da k�nnte ich sehr viel dr�ber erz�hlen, und da gibt
> es auch sehr viel Unsch�nes, was mir gezeigt hat, zu was Menschen alles
> f�hig sind, sowohl im Guten als auch im B�sen.

Noenoe, du Luemmel, die Menschen sind eben nur dem dem faehig, wozu du
sie aussuchst - das zumindest ist deine Weltanschauung (ist zwar keine
Weltanschauung aber egal.)

> Es haben mir sehr viele
> Menschen schon sehr weh getan, aus purer Eifersucht, aus Neid, aus
> Habgier, aus Heuchelei, aus Mi�brauch meiner Person.

Soso, da hast du dir wohl die falschen Universen ausgesucht, oder die
Quantenspruenge falsch gesteuert.

> Aus letzteren
> Gr�nden werden in der Welt sehr viel Leid und sehr viel Unrecht verur-
> sacht.

In deiner Welt ...
In meiner Welt sind das keine Gruende sondern Folgen -
und ich muss auch nicht Schuldige finden oder mich bananamaessig selbst
belasten. seh das doch mal ein, dass ist doch alles Eso-Muell.

Besonders die Quasi-Wissenschaftlichen oder quasi Buddzie -
Implikationen. Hier wird ja letztlich dann doch eher vermittelt wie man
in den Himmel kommt - aber so ist das ja auch beim Verkauf von
totsicheren Lottotips und Systemen.

> Obige Weltsicht war f�r mich der einzige Ausweg, die Dinge
> so zu nehmen wie sie sind. Ich mu�te all das erleben, um zu einer
> h�heren Einsicht zu gelangen. Alles hat irgendeinen Sinn, auch wenn
> das Leben oft knallhart sein kann.

Was du dir immer so zusammenschnatterst...

solange du so sehr abhaengig bist von Bestaetigungen seitens dritter
wird das sowieso nix.

>
> D. S.

As Below

unread,
Oct 27, 2009, 2:36:06 PM10/27/09
to
In article <hc764l$d8p$1...@news.eternal-september.org>,
"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:


> Es haben mir sehr viele
> Menschen schon sehr weh getan, aus purer Eifersucht, aus Neid, aus
> Habgier, aus Heuchelei, aus Mi�brauch meiner Person.


Ja, kannste mal sehen, was dein mytho-hirnchen alles mit dir
gemacht hat...


Vielleicht suchst du dir mal ein anderes ?


Aber vielleicht klappts ja auch mit dem rangieren auf dem
Multiversen-Bahnhof und dem Timetrack-Stellwerk.

Also, kommt der Ludi von Hamburg hier uebers Land gebrettert.
Will nach Cuxhaven, und meint nachts um zwei ginge es schneller
wenn er ueber die Doerfer peest. Hier in Assel gibts eine recht heftige
Rechtskurve. Das wusste er aber nicht. Er geht also mit 110 in die Kurve,
wird wie von Geisterhand auf die entgegengesetzte Fahrbahn getragen. Da
war Pedder unnerwegs, mit sein Fahrrad, die Radkarre mit ein Kasten
voller Entenkueken und die Katze, und sein Hund, den Freedie.

Das hat ganz schoen gekracht. Lude latscht in die Bremse :"Was war das
deen?" Steigt aus, und schaut sich erstmal seinen BMWeh an. Zwei drei
kleine Kratzer, die gehn schnell wieder heile. Als er wieder einsteigen
will, hoert er son ganz seltsames Geraeusch, so roechelndes schnarchen,
mit so fiepen dadrin.

Er denkt sich:"Was'n das??" Und nimmt eersmal seine Knarre aussen
Hanschufach. Man weiss ja nie. Dann richtet er seine Lauscher aus, und
geht der Hoerspur nach, bis er an die zerdepperte Karre kommt. Da liegt
zwischen den Matsche-Entenkueken die Kahzzee, mit riesig vom Bauch
abgeschabte Pelle in den letzten Zuegen.

"Ouhg nee, dat kannichnich ansehn, wenn Tiere leiden tun." Ludi ist
wirklich verzweifelt, so schmerzt ihn das Leid der Katze. Da kuckt er
sich um, alles schlaeft, laedt die Knarre durch und peng, Gnadenschuss
fuer die Kazze.

Als er wieder einsteigen will, hat schon ein Fuss in sein Outouh, hoerda
wiedah son Geraeusch. fieiiep, hoechel hoechel,gaanrrrr gaanrrrrr.
"Du leiber Himmel, wasn hier los?" Ludi, hat so eine LED an sein
Autoschluessel und leuchtet jetzt damit so in die Richtung. Da liecht da
den Freedie, und den hat das orntlich was von die Schaedeldecke
abgerissen, und irgendwie ist der Poppo so cremich. " Noe,och, echtnich,
das tut mir innne Seeile weh, da muss ich mal helfen." ... und wumms,
kriegt auch Freedie den Gnadenschuss.

Ludi is echt feddich mitte Nerven, und horht angestrengt in die dunkle
Nacht. Alles still - aber dann ein unverkennbares :"ohugh chahisseh!"
Ludi geht sofort dahin wo das herkam, und sieht den Peeder da am Boden
hocken. Die Knochen von sein linken Arm stechen durch die Pelle, aber
der offene Bruch blutet nicht so stark wie die riesige Wunde an sein
linken Oberschenkel.

"Wassen hier los?" schreit Ludi leise, " Mann Bauer, du brauchs Hilfee.
Komm ich helf dich mal."

Pedder schaut sich Ludi an, schaut auf die Wumme und sacht, total
gefasst und ruhig : "du Alldaeh, is alles in Ordnung, mir gehts gut."

D.Schlenk

unread,
Oct 27, 2009, 3:29:08 PM10/27/09
to

"As Below" <Freimann...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Freimann-Gefecht-08...@news.1und1.de...
O.K. Du hast vollkommen recht. Bei mir z�hlen immer noch in erster
Linie die Erfahrungen, die ich selber mit meinen "lieben" Mitmenschen
gemacht habe. Ich habe zwar sehr viel esoterisches Zeugs gelesen,
aber die Erfahrungen, die ich im Leben mit meinen Mitmenschen
gemacht habe, w�ren auch ohne all dieses philosophische Ged�ns
die gleichen gewesen. All die Weltbilder und Philosophien dienen doch
nur dazu, um mir zu best�tigen, da� auch andere so �hnlich denken
wie ich, und das ist ein gewisser Trost (n�mlich da� ich nicht ganz
allein bin mit meinen Erfahrungen, ob gute oder schlechte).
Wenns ums Gl�ck geht, sollte man sich von mi�g�nstigen Menschen
nicht die "Butter vom Brot nehmen lassen". Wer da zimperlich ist,
der hat sein Leben lang drunter zu leiden. Wenns ums Eingemachte
geht, wird der Mensch zum Tier; da helfen auch noch so viele kluge
Lebensratschl�ge nichts. Den Mumm, um mich zu wehren, kann mir
kein Philosoph geben, den mu� ich schon selber aufbringen, wenn
mir mein Leben was wert ist.

:-)

D. S.


D.Schlenk

unread,
Oct 27, 2009, 3:54:04 PM10/27/09
to

"As Below" <Freimann...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Freimann-Gefecht-08...@news.1und1.de...

Ja, so holt einen die Realit�t ein, wenn man die ganze Zeit nur tr�umt.
Da hilft dann keine Philodophie mehr, sondern nur noch "Absitzen" oder
du kommst in die Klapse, weil Du's nicht mehr blickst. Von dort kommt
keiner mehr heil raus. So schnell kann das Leben f�r immer verpfuscht
sein. In manchen F�llen hilft da nur noch, sich selbst den Gnadenschu�
zu geben. Das Ganze l�uft dann unter "Trag�die". All das gibt es und
all das kann einem auch passieren, wenn man extrem dumm oder ein
absoluter Pechvogel ist.

D. S.

Monkey Mind

unread,
Oct 27, 2009, 5:16:55 PM10/27/09
to
"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:

> Bestseller wie die Seth-B�cher und die Gespr�che mit Gott haben diese
> Sichtweise ebenso popul�r gemacht wie die Bestellungen beim Universum
> oder Das LOLA-Prinzip.

I met her in a club down in old soho
Where you drink champagne and it tastes just like cherry-cola
C-o-l-a cola
She walked up to me and she asked me to dance
I asked her her name and in a dark brown voice she said lola

> Diese Idee ist nat�rlich reizvoll, verspricht sie doch die M�glichkeit, die
> eigene Wirklichkeit weitaus umfassender zu steuern, als es mit blo�en
> �u�erlichen Taten m�glich w�re

Well Im not the worlds most physical guy
But when she squeezed me tight she nearly broke my spine
Oh my lola lo-lo-lo-lo lola
Well Im not dumb but I cant understand
Why she walked like a woman and talked like a man
Oh my lola lo-lo-lo-lo lola lo-lo-lo-lo lola

> der Weg zum Gl�ck scheint damit nur mehr
> eine Frage der gezielten Lenkung der eigenen Sch�pferkraft zu sein, durch
> die die vielen scheinbaren Zuf�lle in unserem Leben in die gew�nschte
> Richtung beeinflusst werden k�nnen.

Well thats the way that I want it to stay
And I always want it to be that way for my lola
Lo-lo-lo-lo lola
Girls will be boys and boys will be girls
Its a mixed up muddled up shook up world except for lola

> Wie realistisch ist diese Einsch�tzung? Und was nicht minder interessant
> ist: Inwieweit untermauert die Naturwissenschaft die These vom
> sch�pferischen Bewusstsein?

Well Im not the worlds most masculine man
But I know what I am and Im glad Im a man
And so is lola

;)

Cheers,
Florian

--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren w�re
-- Epikur (Spruchsammlung 60)

D.Schlenk

unread,
Oct 27, 2009, 6:27:49 PM10/27/09
to

"Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:hc7o07$laa$1...@news.albasani.net...

> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:
>
>> Bestseller wie die Seth-B�cher und die Gespr�che mit Gott haben diese
>> Sichtweise ebenso popul�r gemacht wie die Bestellungen beim Universum
>> oder Das LOLA-Prinzip.
>
> I met her in a club down in old soho
> Where you drink champagne and it tastes just like cherry-cola
> C-o-l-a cola
> She walked up to me and she asked me to dance
> I asked her her name and in a dark brown voice she said lola
>
>> Diese Idee ist nat�rlich reizvoll, verspricht sie doch die M�glichkeit,
>> die
>> eigene Wirklichkeit weitaus umfassender zu steuern, als es mit blo�en
>> �u�erlichen Taten m�glich w�re
>
> Well Im not the worlds most physical guy
> But when she squeezed me tight she nearly broke my spine
> Oh my lola lo-lo-lo-lo lola
> Well Im not dumb but I cant understand
> Why she walked like a woman and talked like a man
> Oh my lola lo-lo-lo-lo lola lo-lo-lo-lo lola

Der Song ist von The Kinks. Von denen hab ich ne Platte. Schon
lang nicht mehr angeh�rt.


>
>> der Weg zum Gl�ck scheint damit nur mehr
>> eine Frage der gezielten Lenkung der eigenen Sch�pferkraft zu sein,
>> durch
>> die die vielen scheinbaren Zuf�lle in unserem Leben in die gew�nschte
>> Richtung beeinflusst werden k�nnen.
>

Mit gezielt ist da nichts aus meiner Sicht. Ich hab auch schon mal einen
Beitrag geschrieben, wo es genau da drum ging. Ich halte nichts davon,
dem Unterbewu�tsein durch Affirmationen etwas vorzugaukeln, z. B.
weil man reich sein m�chte. Ich denke, da� das zu noch mehr Gier und
Ich-Verhaftung f�hrt. Dem wem soll dieser Reichtum anders n�tzen, als
demjenigen der sich das Reichsein vorstellt, so als w�re es schon
Tatsache. Wenn ich so w�re, k�nnte ich mich nicht ernst nehmen, h�tte
dann keine Achtung mehr vor mir, denn mir ist eingebl�ut worden, da�
arbeiten mu�, wenn man reich sein will. Und Leute, die viel arbeiten
m�ssen, denen g�nne ich auch ihren Reichtum. Nur wenn sie �berheblich
bzw. machtgeil werden, dann nimmt das Ganze eine h��liche Fratze an.
Leider verdirbt bei vielen Menschen der Reichtum den Charakter. Wenn
das nicht so w�re, w�re ich mit Sicherheit auch reich. Mir ist aber mein
Charakter wichtiger als ein Haufen Geld.

> Well thats the way that I want it to stay
> And I always want it to be that way for my lola
> Lo-lo-lo-lo lola
> Girls will be boys and boys will be girls
> Its a mixed up muddled up shook up world except for lola
>
>> Wie realistisch ist diese Einsch�tzung? Und was nicht minder interessant
>> ist: Inwieweit untermauert die Naturwissenschaft die These vom
>> sch�pferischen Bewusstsein?
>
> Well Im not the worlds most masculine man
> But I know what I am and Im glad Im a man
> And so is lola
>

Lola ist also ein Mann? So genau hab ich mir den Liedtext noch nicht
betrachtet. Der Song ist sehr bekannt. Von mir aus kann die Lola
auch trisexuell oder metrosexuell sein. Das juckt mich nicht die
Bohne. Der Song gef�llt mir trotzdem. Aber was meintest Du denn
mit dem Songtext nun eigentlich: I know what I am haben wir da. Ich
wei� auch, wer ich bin, ich mach mir nichts vor. Es gibt aber sehr viele
bornierte und b�se Leute, die Dir vorschreiben wollen, wie Du zu sein
hast. Mit denen hatte ich immer schon �rger. Solche Leute gibt es
�berall, und je mehr Freiheiten Du Dir rausnimmst, umso mehr kriegst Du
eins auf den Deckel, umso mehr hauen sie Dich in die Pfanne. Ich k�nnte
Dir da einiges erz�hlen aus eigener Erfahrung. Leider ist dies hier nicht
die geeignete Plattform dazu.


> Cheers,
> Florian

Ebenfalls Cheers

D. S.

As Below

unread,
Oct 28, 2009, 4:18:00 AM10/28/09
to
In article <hc7hp9$4mi$1...@news.eternal-september.org>,
"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:


> O.K. Du hast vollkommen recht. Bei mir z�hlen immer noch in erster
> Linie die Erfahrungen, die ich selber mit meinen "lieben" Mitmenschen
> gemacht habe.

Wat is denn mit dir los?
Vor 8 Tagen sitzt du noch im Schneidersitz auf dem Bett, trinkst
gemuesesuppe und klopps dir vor Lachen die Schenkel wund -
und jetzt das hier : Drei Beriefe hinereinander mit Gejammer ueber
die boesen Mitmenschen, die Aua machen...

Ich dachte so fuer mich: " Naja, den Weg scheint er doch wohl schon
gegangen zu sein..." Aber, pustekuchen !!

> Ich habe zwar sehr viel esoterisches Zeugs gelesen,
> aber die Erfahrungen, die ich im Leben mit meinen Mitmenschen
> gemacht habe, w�ren auch ohne all dieses philosophische Ged�ns
> die gleichen gewesen.

Ja, dann les doch mal ein gutes Buch. Robinson Crusoe vielleicht,
oder "der lange Marsch" von S.King, oder "Wie wirklich ist die
Wirklichkeit" von Watzlawick.

< All die Weltbilder und Philosophien dienen doch
> nur dazu, um mir zu best�tigen, da� auch andere so �hnlich denken
> wie ich, und das ist ein gewisser Trost (n�mlich da� ich nicht ganz
> allein bin mit meinen Erfahrungen, ob gute oder schlechte).

Na, dann komm mal rueber, erzaehl mal, und dann erzaehl ich dir meines.
Und dann saufen wir uns das weck. Naturheilkunde, du verstehst...

> Wenns ums Gl�ck geht, sollte man sich von mi�g�nstigen Menschen
> nicht die "Butter vom Brot nehmen lassen".

Erstmal welche draufkriegen.
"Ich fuehl mich so duenn - wie Butter auf zuviel Brot verstrichen."
Na, wer sagte das zu wem?

> Wer da zimperlich ist, der hat sein Leben lang drunter zu leiden.

Zimperlich ist nicht gut.
Wir fangen mit Tequilla an und gehen dann ueber Caipies zu Mochitos.
Und am anderen Tag hast du alles vergessen, worueber wir gesprochen
haben. Die entsprechenden Synapsen sind einfach weggebrannt.

> Wenns ums Eingemachte
> geht, wird der Mensch zum Tier; da helfen auch noch so viele kluge
> Lebensratschl�ge nichts.

Tja, da sind wir ja nun bei den echten Lebensweisheiten angekommen.
Keine Wuenschtraeume mehr, nur noch knallharte Realitaet: "Ey, der Typ
hat meine Freundin angemacht."

> Den Mumm, um mich zu wehren, kann mir
> kein Philosoph geben, den mu� ich schon selber aufbringen, wenn
> mir mein Leben was wert ist.

Das schaffst du schon, wenn dir dein Leben was wert ist.

> :-)
>
> D. S.

und Servus

f

As Below

unread,
Oct 28, 2009, 4:26:03 AM10/28/09
to
In article <hc7s8a$a3a$1...@news.eternal-september.org>,
"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:

> "Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb im Newsbeitrag
> news:hc7o07$laa$1...@news.albasani.net...
> > "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:

> > Well Im not the worlds most physical guy
> > But when she squeezed me tight she nearly broke my spine
> > Oh my lola lo-lo-lo-lo lola
> > Well Im not dumb but I cant understand
> > Why she walked like a woman and talked like a man
> > Oh my lola lo-lo-lo-lo lola lo-lo-lo-lo lola
>
> Der Song ist von The Kinks. Von denen hab ich ne Platte. Schon
> lang nicht mehr angeh�rt.

MISTER BOJANGLES

1:
I knew a man, Bojangles , and he played for me
he played a Blues
Silver hair , a ragged shirt, and baggy pants
old stompy Blues
He dreamed so high, yes
he dreamed so high
but he slightly falls down

2:
I met him in a place in neverywhere
when I was down and out
he looked at me, a weary face with eyes of age
as he spoke right out
he talked about life, yes
on heaven, hell and earth
and he played and he sang

3:
He played for you in minstral shows and county fairs
in north and south
He spoke with tears of fifteen years
how his Dog and him
traveling all around
But the Dog up and died
the Dog sickened and diet
and after twenty years he still feel the grieve

4:
He is playing now at every chance in honky tonks
for drinks and tips
but most the time he spend behind those dirty bars
he drink much too bit
he played a blues , a secret everybody knows:
the good comes and goes

last b, 5 :
So he is not dead , he's still alive
still playing the blues
and everybody knows
him well

Chorus

Mister Bojangles
Mister Bojangles
play me some Blues......


> > Cheers,
> > Florian
>
> Ebenfalls Cheers

dito

D.Schlenk

unread,
Oct 28, 2009, 9:34:06 AM10/28/09
to

"As Below" <Freimann...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Freimann-Gefecht-59...@news.1und1.de...

> In article <hc7hp9$4mi$1...@news.eternal-september.org>,
> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:
>
>
>> O.K. Du hast vollkommen recht. Bei mir z�hlen immer noch in erster
>> Linie die Erfahrungen, die ich selber mit meinen "lieben" Mitmenschen
>> gemacht habe.
>
> Wat is denn mit dir los?
> Vor 8 Tagen sitzt du noch im Schneidersitz auf dem Bett, trinkst
> gemuesesuppe und klopps dir vor Lachen die Schenkel wund -
> und jetzt das hier : Drei Beriefe hinereinander mit Gejammer ueber
> die boesen Mitmenschen, die Aua machen...
>
> Ich dachte so fuer mich: " Naja, den Weg scheint er doch wohl schon
> gegangen zu sein..." Aber, pustekuchen !!

Nein. Ich bin jetzt wieder der alte. Hab mich wieder gefangen.
Du kannst wieder auf mir herumhacken und ich gebe Dir dann wieder die
�blichen Antworten. LOL.


>
>> Ich habe zwar sehr viel esoterisches Zeugs gelesen,
>> aber die Erfahrungen, die ich im Leben mit meinen Mitmenschen
>> gemacht habe, w�ren auch ohne all dieses philosophische Ged�ns
>> die gleichen gewesen.
>
> Ja, dann les doch mal ein gutes Buch. Robinson Crusoe vielleicht,
> oder "der lange Marsch" von S.King, oder "Wie wirklich ist die
> Wirklichkeit" von Watzlawick.
>

Nein, ich brauch keinen Watzlawick und keinen Starkmuth, weil die
ja nur das gleiche verbreiten, wie ich das schon getan habe.
Trotzdem bin ich immer noch ein Mensch und k e i n Buddha!
Ich bin auch nicht im Buddhaland geboren, sondern ein einheimisches
Gew�chs. Ich habe mich den hiesigen Gegebenheiten und Gepflogen-
heiten anzupassen. In W�ldern hausen wie der Buddha ist nichts f�r
mich. Dort wo ich wohne, weht einem ein rauher Wind um die Nase.

> < All die Weltbilder und Philosophien dienen doch
>> nur dazu, um mir zu best�tigen, da� auch andere so �hnlich denken
>> wie ich, und das ist ein gewisser Trost (n�mlich da� ich nicht ganz
>> allein bin mit meinen Erfahrungen, ob gute oder schlechte).
>
> Na, dann komm mal rueber, erzaehl mal, und dann erzaehl ich dir meines.
> Und dann saufen wir uns das weck. Naturheilkunde, du verstehst...
>

Nee, zum Saufen braucht man keine Naturheilkunde. Aber die eigene
Natur mu� wieder zur�ck ins Gleichgewicht. Ich fange mich immer
relativ schnell. Der St�renfried ist wieder weg. Jedesmal, wenn der
sich selbst zum Besuch einl�dt, gibts �rger, und ich mach mir immer
ziemlich lautstark Luft.

>> Wenns ums Gl�ck geht, sollte man sich von mi�g�nstigen Menschen
>> nicht die "Butter vom Brot nehmen lassen".
>
> Erstmal welche draufkriegen.
> "Ich fuehl mich so duenn - wie Butter auf zuviel Brot verstrichen."
> Na, wer sagte das zu wem?
>

Der Ludi zum Freedie?

>> Wer da zimperlich ist, der hat sein Leben lang drunter zu leiden.
>
> Zimperlich ist nicht gut.
> Wir fangen mit Tequilla an und gehen dann ueber Caipies zu Mochitos.
> Und am anderen Tag hast du alles vergessen, worueber wir gesprochen
> haben. Die entsprechenden Synapsen sind einfach weggebrannt.
>

Schlechte Synapsen mit schlechtem Ged�chtnisinhalt sollte man wegbrennen
mit ordentlich Schnaps

>> Wenns ums Eingemachte
>> geht, wird der Mensch zum Tier; da helfen auch noch so viele kluge
>> Lebensratschl�ge nichts.
>
> Tja, da sind wir ja nun bei den echten Lebensweisheiten angekommen.
> Keine Wuenschtraeume mehr, nur noch knallharte Realitaet: "Ey, der Typ
> hat meine Freundin angemacht."

Genau. Es geht um etwas, das einem andere gerne wegnehmen m�chten.
Dummerweise geh�rt es aber mir!!!!!!

>> Den Mumm, um mich zu wehren, kann mir
>> kein Philosoph geben, den mu� ich schon selber aufbringen, wenn
>> mir mein Leben was wert ist.
>
> Das schaffst du schon, wenn dir dein Leben was wert ist.
>

Ich habe es bisher immer geschafft. Ich sitz am l�ngeren Hebel, habe
mehr Sitzfleisch. Angestammte Rechte. LOL.

:-)


> und Servus

ja pf�eti.

D. S.


D.Schlenk

unread,
Oct 28, 2009, 11:44:54 AM10/28/09
to

"As Below" <Freimann...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Freimann-Gefecht-2C...@news.1und1.de...

Yeah. I only like good music.
Z. B.: New Radicals - You Get What You Give:
http://www.youtube.com/watch?v=cPAEFnVZVOs
Chris Rea - Fool:
http://www.youtube.com/watch?v=omWZXIwDUP0
Swing Out Sister - Circulate:
http://www.youtube.com/watch?v=ySDWy8KedHs
Eydie Gorme - Somebody waiting:
http://www.youtube.com/watch?v=2gyIPfmp-Ps
Keith West - Grocer Jack:
http://www.youtube.com/watch?v=Yl_V_HLYtdE
Mister Bojangles kenne ich. Es gibt so viele gute
Sachen aus den Sechzigern.


:-D

D. S.


As Below

unread,
Oct 28, 2009, 2:41:17 PM10/28/09
to
In article <hc9hbj$1n1$1...@news.eternal-september.org>,
"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:

> Nein. Ich bin jetzt wieder der alte. Hab mich wieder gefangen.
> Du kannst wieder auf mir herumhacken und ich gebe Dir dann wieder die

> �blichen Antworten. LOL.

Gut.
So und jetzt weiter im Text :
Was willst du von/bei den Buddzie ?

> Trotzdem bin ich immer noch ein Mensch und k e i n Buddha!

Ja nun, es kann nur einen geben.

> Ich bin auch nicht im Buddhaland geboren, sondern ein einheimisches

> Gew�chs. Ich habe mich den hiesigen Gegebenheiten und Gepflogen-
> heiten anzupassen. In W�ldern hausen wie der Buddha ist nichts f�r


> mich. Dort wo ich wohne, weht einem ein rauher Wind um die Nase.

Das ist ja voellig egal.
Obs stuermt oder schneit, ob die sonne uns lacht...
wir sind auf der Wacht, bei Tag und bei Nacht.
Wir haben Kameraden, doch im Kampf ist man allein
Wir sind tapfer und standhaft, und das muss auch so sein.

> Nee, zum Saufen braucht man keine Naturheilkunde. Aber die eigene

> Natur mu� wieder zur�ck ins Gleichgewicht. Ich fange mich immer
> relativ schnell. Der St�renfried ist wieder weg.

So einen Stoerenfried hattest du?
Hatte der die falsche Multiversum-Abzweigung genommen, oder du?

> Jedesmal, wenn der
> sich selbst zum Besuch einl�dt, gibts �rger, und ich mach mir immer
> ziemlich lautstark Luft.

Oh, hattest du Besuch von Mamma?

> > "Ich fuehl mich so duenn - wie Butter auf zuviel Brot verstrichen."
> > Na, wer sagte das zu wem?
> >
> Der Ludi zum Freedie?

Nenee, das war der Bilbo zum Gandalf.

> Schlechte Synapsen mit schlechtem Ged�chtnisinhalt sollte man wegbrennen
> mit ordentlich Schnaps

mhmmm, ist nur so schwierig zu definieren, was ein schlechter
Gedaechtnisinhalt ist. Und schliesslich ist ja jedes Denken ein Prozess
der Erinnerung.

> Genau. Es geht um etwas, das einem andere gerne wegnehmen m�chten.
> Dummerweise geh�rt es aber mir!!!!!!

Dir gehoert was ?
Schaun wir mal, wie lange noch?

We gonna make Plans
We gonna dream dreams
but we own nothing
Everything must pass
we can not hold a little thing
every flower every tree
every moment fades away

Freimann / "everythng must pass" /
A Buddhist Motel 05

> Ich habe es bisher immer geschafft. Ich sitz am l�ngeren Hebel, habe


> mehr Sitzfleisch. Angestammte Rechte. LOL.

na, ich wuensch dir weiter gute Hoffnung und einen festen Glauben
daran, dass dir nichts entgleitet was du halten willst

D.Schlenk

unread,
Oct 28, 2009, 5:23:25 PM10/28/09
to

"As Below" <Freimann...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Freimann-Gefecht-F3...@news.1und1.de...

> In article <hc9hbj$1n1$1...@news.eternal-september.org>,
> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:
>
>> Nein. Ich bin jetzt wieder der alte. Hab mich wieder gefangen.
>> Du kannst wieder auf mir herumhacken und ich gebe Dir dann wieder die
>> �blichen Antworten. LOL.

>
> Gut.
> So und jetzt weiter im Text :
> Was willst du von/bei den Buddzie ?

Ich bin nur neugierig, unterhalte mich gerne mit Leuten, die offen sind.

>> Trotzdem bin ich immer noch ein Mensch und k e i n Buddha!
>
> Ja nun, es kann nur einen geben.

Das erinnert mich an den Highlander. Da gibt es so eine Szene mit
einem anderen Unsterblichen, wie er in einer Kirche Betschwestern
und den Pfarrer anp�belt.


>
>> Ich bin auch nicht im Buddhaland geboren, sondern ein einheimisches

>> Gew�chs. Ich habe mich den hiesigen Gegebenheiten und Gepflogen-
>> heiten anzupassen. In W�ldern hausen wie der Buddha ist nichts f�r


>> mich. Dort wo ich wohne, weht einem ein rauher Wind um die Nase.
>
> Das ist ja voellig egal.
> Obs stuermt oder schneit, ob die sonne uns lacht...
> wir sind auf der Wacht, bei Tag und bei Nacht.
> Wir haben Kameraden, doch im Kampf ist man allein
> Wir sind tapfer und standhaft, und das muss auch so sein.
>

Das betrifft jetzt die Gemeinschaft der Anh�nger der Lehren Buddhas.
Jeder muss sich selbst �berwinden. Das darf aber nicht verkrampft
abgehen. Es geht ums Loslassen, Fallenlassen. Ich hatte schon
�fter Falltr�ume. Kurz vor dem Aufprall bin ich dann schnell aufgewacht.

>> Nee, zum Saufen braucht man keine Naturheilkunde. Aber die eigene

>> Natur mu� wieder zur�ck ins Gleichgewicht. Ich fange mich immer
>> relativ schnell. Der St�renfried ist wieder weg.


>
> So einen Stoerenfried hattest du?
> Hatte der die falsche Multiversum-Abzweigung genommen, oder du?

Ein Schwager.
>
>> Jedesmal, wenn der
>> sich selbst zum Besuch einl�dt, gibts �rger, und ich mach mir immer


>> ziemlich lautstark Luft.
>
> Oh, hattest du Besuch von Mamma?

Nein von diesem Typen. Er kommt mit Famile und will hier Hausherr
spielen, solange er da ist. Dabei wird allerhand angerichtet, alles aus
Bosheit, weil ich der �lteste bin und zuhause geblieben bin. Dort wo
ich wohne, geh�re ich hin. Das Haus ist gro� genug, da� zwei
Familien drin leben k�nnen.


>
>> > "Ich fuehl mich so duenn - wie Butter auf zuviel Brot verstrichen."
>> > Na, wer sagte das zu wem?
>> >
>> Der Ludi zum Freedie?
>
> Nenee, das war der Bilbo zum Gandalf.
>

Oder waren es die Ludolfs?

>> Schlechte Synapsen mit schlechtem Ged�chtnisinhalt sollte man wegbrennen


>> mit ordentlich Schnaps
>
> mhmmm, ist nur so schwierig zu definieren, was ein schlechter
> Gedaechtnisinhalt ist. Und schliesslich ist ja jedes Denken ein Prozess
> der Erinnerung.

Meistens unangenehme Erinnerungen, die man am besten vergi�t. Mit
der Zeit w�chst Gras dr�ber. Man ist aber wie ein gebranntes Kind,
wenn dieselben Situationen, die mit diesen Erinnerungen verkn�pft sind,
erneut erlebt werden m�ssen, ohne da� man scharf darauf w�re.

>
>> Genau. Es geht um etwas, das einem andere gerne wegnehmen m�chten.
>> Dummerweise geh�rt es aber mir!!!!!!


>
> Dir gehoert was ?
> Schaun wir mal, wie lange noch?

Hoffentlich noch lange.

>
> We gonna make Plans
> We gonna dream dreams
> but we own nothing
> Everything must pass
> we can not hold a little thing
> every flower every tree
> every moment fades away
>
> Freimann / "everythng must pass" /
> A Buddhist Motel 05
>

Sch�nes Gedicht. Wenn Du nichts besitzt, kannst Du auch nichts
verlieren und hinterhertrauern. Aber so ganz ohne alles leben
ist auch deprimierend. Wenn man �lter ist, kann man von dem,
was man bisher alles erlebt hat, sch�pfen und res�mieren und
sich seine eigene Philosophie draus machen. Solang man noch
jung ist, m�chte man m�glichst viel erleben und macht sich
weniger Gedanken.

>> Ich habe es bisher immer geschafft. Ich sitz am l�ngeren Hebel, habe


>> mehr Sitzfleisch. Angestammte Rechte. LOL.
>
> na, ich wuensch dir weiter gute Hoffnung und einen festen Glauben
> daran, dass dir nichts entgleitet was du halten willst

Alles ist ersetzbar. Nichts h�lt ewig. Je weniger man hat, um so
weniger Arbeit hat man damit. Mit der Zeit sammelt sich ein Haufen
�berfl�ssiger Mist an, den man gar nicht wirklich braucht. Man h�ngt
aus Sentimentalit�t dran.

:-)

D. S.


As Below

unread,
Oct 29, 2009, 4:34:50 AM10/29/09
to
In article <hcacrj$amc$1...@news.eternal-september.org>,
"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:

> > Obs stuermt oder schneit, ob die sonne uns lacht...
> > wir sind auf der Wacht, bei Tag und bei Nacht.
> > Wir haben Kameraden, doch im Kampf ist man allein
> > Wir sind tapfer und standhaft, und das muss auch so sein.
> >
> Das betrifft jetzt die Gemeinschaft der Anh�nger der Lehren Buddhas.

Noe, das ist das Panzerfahrerlied, der Panzerkraefte Nord des
Bundesheeres.

Von Buddzie-Gemeinschaften weiss ich nix.
Ich bin ja kein Buddzie, ich bin No-Budd, aber kein Un-Budd.

> Man h�ngt aus Sentimentalit�t dran.

Siehste, das mein ich.
und damit hoeren wir jetzt mal auf.

Also: Was willste vom Budd, was haste erwartet,
als du das strahlende Schweigen in dieser NG so lauthals
gestoert hast ?


f

D.Schlenk

unread,
Oct 29, 2009, 5:11:37 AM10/29/09
to

"As Below" <Freimann...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Freimann-Gefecht-E5...@news.1und1.de...

> In article <hcacrj$amc$1...@news.eternal-september.org>,
> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:
>
>> > Obs stuermt oder schneit, ob die sonne uns lacht...
>> > wir sind auf der Wacht, bei Tag und bei Nacht.
>> > Wir haben Kameraden, doch im Kampf ist man allein
>> > Wir sind tapfer und standhaft, und das muss auch so sein.

Ich war nicht bei der Bundeswehr. Mein Schwager hat Karriere bei der
Bundeswehr gemacht. Dort lernt man auch, wie man Terroristen bek�mpft und
selber Sabotageakte ver�bt (wie z.B. meinen Traktor lahmlegen, wenns keiner
sieht).


>> >
>> Das betrifft jetzt die Gemeinschaft der Anh�nger der Lehren Buddhas.
>
> Noe, das ist das Panzerfahrerlied, der Panzerkraefte Nord des
> Bundesheeres.
>

Also bist Du mal indoktriniert worden, hast Dich davon aber
mit der Zeit wieder befreien k�nnen, z.B. durch Besch�ftigung mit
buddhistischem Gedankengut und gelegentlicher praktischer Umsetzung.

> Von Buddzie-Gemeinschaften weiss ich nix.
> Ich bin ja kein Buddzie, ich bin No-Budd, aber kein Un-Budd.

Ich bin auch keiner. Bei der Meditation schlafe ich sowieso nur ein,
und durch meinen Schneidersitz, in dem ich mich andauernd befinde,
z.B. jetzt gerade, tue ich nichts gutes f�r meine Durchblutung.

>
>> Man h�ngt aus Sentimentalit�t dran.
>
> Siehste, das mein ich.
> und damit hoeren wir jetzt mal auf.
>

Ja, das darft Du gerne tun. Wenn Du meditieren w�rdest, h�ttest
Du eh keine Zeit, ins Usenet Beitr�ge zu verschicken. Was n�tzt
so eine Meditation, die man alle halbe Stunde abbrechen mu�.

> Also: Was willste vom Budd, was haste erwartet,
> als du das strahlende Schweigen in dieser NG so lauthals
> gestoert hast ?

Ich erwarte nicht viel. Erwartungen werden in der Regel entt�uscht.

D. S.


As Below

unread,
Oct 31, 2009, 10:33:27 AM10/31/09
to
In article <hcbmbg$gfs$1...@news.eternal-september.org>,
"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:

> Also bist Du mal indoktriniert worden, hast Dich davon aber
> mit der Zeit wieder befreien k�nnen,

Wir sind doch alle mal indoktriniert worden...

> z.B. durch Besch�ftigung mit
> buddhistischem Gedankengut und gelegentlicher praktischer Umsetzung.

Och so gelegentlich ist das nich.

> Bei der Meditation schlafe ich sowieso nur ein,
> und durch meinen Schneidersitz, in dem ich mich andauernd befinde,
> z.B. jetzt gerade, tue ich nichts gutes f�r meine Durchblutung.

Du musst dir ein Meditationsbaenkchen besorgen, oder einen wirklich
guten Sessel - oder eine schoene Stelle im Wald oder so.

Und die Budds zu Buddhas Zeiten die haben ja auch nicht den ganzen Tag
meditiert. Die mussten mal was wandern, Nahrung besorgen, sich ihre
Gewaender naehen, mal waschen und Lageplatz saubermachen, u.s.w.

Meditieren hat ja auch was mit Wohlbefinden zu tun. Das ist das erste
worum du dich sorgen sollst darum, dass es dir gut geht, sowohl mental
wie auch koerperlich.

Ich benutze jede Gelegenheit mal zu meditieren. Gestern hab ich lange in
einer nicht erfreulichen, komplett chaotischen Situation auf meinen
Einsatz warten muessen. Da hab ich mich dann fuer ein Stuendchen hinter
einen Vorhang zurueckgezogen, und den anderen gesagt ich wuerde jetzt
mal ein Stuendchen schlafen. Das sag ich oft, dann sind die Leute immer
ruecksichtsvoll leise :"...der schlaeft da."
War nicht warm. Also hab ich mich zuerstmal mit dem ruecken an die
Heizung gelehnt, und dann die Waerme der Heizung sozusagen in meinen
Koerper gefuehrt, und als ich mich wohl gefuehlt habe, alles unbequeme
einfach nur als "so isset" nehmen konnte, da habn ich dann noch
Meditiert, auf die Spannungen und das Chaos , und den immensen Verlust
an Integritaet aller Beteiligten - ich schliesslich klarsehend eine
Entscheidung treffen konnte.

Und dann bin ich gut gelaunt und tapfer wieder in das Chaos und den
Ego-Zirkus eingestiegen, und konnte dann auch bis zum bitteren Ende
meine Verantwortungen tragen.

Es war fuer alle "arbeitenden" Beteiligte ganz bitter, vom Sternekoch,
ueber das Servicespersonal, die Techniker, das Veranstaltungmanagement -
alle waren voellig erschoepft und schwer frustriert - ich war 15 Minuten
lang veraergert, und hab dann angefangen zu packen, und die Leute die
fuer mich arbeiten, die haben sich nur schlapgelacht und sind gut
gelaunt nach Hause gefahren.

Sowas ist eben wichtig, dass man seine Verantwortungen (er)kennt und sie
auch ausfuellen kann. Auch mal klar und deutlich, und ohne Veraengerung
zu unterdruecken NEIN sagen kann. "so nicht!"

NO - wieviel Freiheit steckt in diesen zwei Buchstaben.

Und das ist erstmal alles worum es in den Leeren des Hernn Gotamo geht.
Und so ungefaehr funktioniert Meditation - ich finde das gut.

> Ja, das darft Du gerne tun. Wenn Du meditieren w�rdest, h�ttest
> Du eh keine Zeit, ins Usenet Beitr�ge zu verschicken. Was n�tzt
> so eine Meditation, die man alle halbe Stunde abbrechen mu�.

Oeh, watt?
Quatsch!

> > Also: Was willste vom Budd, was haste erwartet,
> > als du das strahlende Schweigen in dieser NG so lauthals
> > gestoert hast ?
>
> Ich erwarte nicht viel.

jaja, das haben wir in den letzten Zeilen gerade ganz toll
nachvollziehen koennen...

> Erwartungen werden in der Regel entt�uscht.

Ja, dann hoer mal damit auf, immer die anderen mit deinen Erwartungen zu
belasten... dann weisst du wenigsten wer den Mist angrichtet hat.

> D. S.

D.Schlenk

unread,
Oct 31, 2009, 2:00:09 PM10/31/09
to

"As Below" <Freimann...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Freimann-Gefecht-A1...@news.1und1.de...

> In article <hcbmbg$gfs$1...@news.eternal-september.org>,
> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:
>
>> Also bist Du mal indoktriniert worden, hast Dich davon aber
>> mit der Zeit wieder befreien k�nnen,
>
> Wir sind doch alle mal indoktriniert worden...

Ich nicht.


>
>> z.B. durch Besch�ftigung mit
>> buddhistischem Gedankengut und gelegentlicher praktischer Umsetzung.
>
> Och so gelegentlich ist das nich.
>

Wenn nicht gelegentlich, dann eben �fter.

>> Bei der Meditation schlafe ich sowieso nur ein,
>> und durch meinen Schneidersitz, in dem ich mich andauernd befinde,
>> z.B. jetzt gerade, tue ich nichts gutes f�r meine Durchblutung.
>
> Du musst dir ein Meditationsbaenkchen besorgen, oder einen wirklich
> guten Sessel - oder eine schoene Stelle im Wald oder so.
>

Ich werde mal wieder einen Spaziergang im Wald machen oder mit dem
Fahrrad eine Waldtour machen, aber nur wenn sch�n Wetter ist.

> Und die Budds zu Buddhas Zeiten die haben ja auch nicht den ganzen Tag
> meditiert. Die mussten mal was wandern, Nahrung besorgen, sich ihre
> Gewaender naehen, mal waschen und Lageplatz saubermachen, u.s.w.

Die hatten doch eine feste Bleibe im Wald oder sind die dauernd in der
Gegend herumgezogen, nur um bloss nicht sesshaft zu werden und eine
fette Wampe zu bekommen?


>
> Meditieren hat ja auch was mit Wohlbefinden zu tun. Das ist das erste
> worum du dich sorgen sollst darum, dass es dir gut geht, sowohl mental
> wie auch koerperlich.

Es gibt Zeiten, da muss man sich fordern, was leisten, dann ist man
zufrieden und kann einen langsameren Gang einschalten. Ein sch�nes Bad
in der Badewanne nehmen ist f�r mich Entspannung pur.

>
> Ich benutze jede Gelegenheit mal zu meditieren. Gestern hab ich lange in
> einer nicht erfreulichen, komplett chaotischen Situation auf meinen
> Einsatz warten muessen. Da hab ich mich dann fuer ein Stuendchen hinter
> einen Vorhang zurueckgezogen, und den anderen gesagt ich wuerde jetzt
> mal ein Stuendchen schlafen.

Meinst Du damit eine �ffentliche Auff�hrung auf einer B�hne mit einer Band?
Kannst Du da wirklich abschalten. Ich h�tte da wahrscheinlich Lampenfieber.

Das sag ich oft, dann sind die Leute immer ruecksichtsvoll leise :"...der
schlaeft da."
> War nicht warm. Also hab ich mich zuerstmal mit dem ruecken an die
> Heizung gelehnt, und dann die Waerme der Heizung sozusagen in meinen
> Koerper gefuehrt, und als ich mich wohl gefuehlt habe, alles unbequeme
> einfach nur als "so isset" nehmen konnte, da habn ich dann noch
> Meditiert, auf die Spannungen und das Chaos , und den immensen Verlust
> an Integritaet aller Beteiligten - ich schliesslich klarsehend eine
> Entscheidung treffen konnte.

Die besten Entscheidungen kommen immer spontan, je l�nger man �berlegt,
umso eher trifft man eine falsche Entscheidung.


>
> Und dann bin ich gut gelaunt und tapfer wieder in das Chaos und den
> Ego-Zirkus eingestiegen, und konnte dann auch bis zum bitteren Ende
> meine Verantwortungen tragen.
>
> Es war fuer alle "arbeitenden" Beteiligte ganz bitter, vom Sternekoch,
> ueber das Servicespersonal, die Techniker, das Veranstaltungmanagement -
> alle waren voellig erschoepft und schwer frustriert - ich war 15 Minuten
> lang veraergert, und hab dann angefangen zu packen, und die Leute die
> fuer mich arbeiten, die haben sich nur schlapgelacht und sind gut
> gelaunt nach Hause gefahren.

Hattest Du eine Auff�hrung in einem feineren Ambiente. Sternek�che gibts
ja nicht �berall. Dann war das ja ein ziemlich gro�es Event, wenn es ein
Veranstaltungsmanagement daf�r gab. Wor�ber warst Du denn ver�rgert:
da� nicht alles nach Plan lief?


>
> Sowas ist eben wichtig, dass man seine Verantwortungen (er)kennt und sie
> auch ausfuellen kann. Auch mal klar und deutlich, und ohne Veraengerung
> zu unterdruecken NEIN sagen kann. "so nicht!"

Nein sagen k�nnen und nicht immer alles mit sich machen lassen. Den Leuten
sagen, wie weit sie mit Dir gehen k�nnen. Sonst gibts ein burn-out Syndrom.
Meditation ist ja deswegen gerade bei Managern sehr en vogue.


>
> NO - wieviel Freiheit steckt in diesen zwei Buchstaben.

Ja, das mu� hin und wieder mal sein, sonst wird man zum workaholic.

>
> Und das ist erstmal alles worum es in den Leeren des Hernn Gotamo geht.
> Und so ungefaehr funktioniert Meditation - ich finde das gut.

Meditation ist ja eine Form des Abschaltens. Schlafen oder d�sen finde ich
auch nicht schlecht.

>
>> Ja, das darft Du gerne tun. Wenn Du meditieren w�rdest, h�ttest
>> Du eh keine Zeit, ins Usenet Beitr�ge zu verschicken. Was n�tzt
>> so eine Meditation, die man alle halbe Stunde abbrechen mu�.
>
> Oeh, watt?
> Quatsch!
>
>> > Also: Was willste vom Budd, was haste erwartet,
>> > als du das strahlende Schweigen in dieser NG so lauthals
>> > gestoert hast ?
>>
>> Ich erwarte nicht viel.
>
> jaja, das haben wir in den letzten Zeilen gerade ganz toll
> nachvollziehen koennen...

>
>> Erwartungen werden in der Regel entt�uscht.
>
> Ja, dann hoer mal damit auf, immer die anderen mit deinen Erwartungen zu
> belasten... dann weisst du wenigsten wer den Mist angrichtet hat.

Zicke hier nicht so rum. Ich unterhalte mich nur zur Entspannung, nicht
weil
ich irgendwas will. Bei mir kann jeder tun was er will. Du brauchst mir
nicht
Deine Aufmerksamkeit zu schenken, Du bist dazu nicht verpflichtet. You
are free to do whatever you want. Capisce?

:-D

D. S.


As Below

unread,
Oct 31, 2009, 11:39:34 PM10/31/09
to
In article <hchu2h$6ni$1...@news.eternal-september.org>,
"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:

> > Wir sind doch alle mal indoktriniert worden...
>
> Ich nicht.

LOL

> >> z.B. durch Besch�ftigung mit
> >> buddhistischem Gedankengut und gelegentlicher praktischer Umsetzung.
> > Och so gelegentlich ist das nich.
> Wenn nicht gelegentlich, dann eben �fter.

Ja, immer oefter.

Ich kann beispielsweise an einer Hand abzaehlen, wie oft ich in diesem
Jahr in die Stadt gefahren bin - vier mal.
Aber natuerlich musste ich viel Arbeiten zwischen den Kontemplationen,
und hab da auch immer Freude dran gehabt - obwohl ich dann fast immer
starke Schmerzmittel nehmen muss.

> Ich werde mal wieder einen Spaziergang im Wald machen oder mit dem
> Fahrrad eine Waldtour machen, aber nur wenn sch�n Wetter ist.

Ja, das versteht sich.
Da haben wir es ja nicht immer gemuetlich.

> Die hatten doch eine feste Bleibe im Wald oder sind die dauernd in der
> Gegend herumgezogen,

Ja, die sind ganz schoen rumgekommen, das gehoerte einfach dazu.
Auch um sich auszutauschen - gab ja kein Telefon oder Postdienste, oder
Internet, oder NGs.

> nur um bloss nicht sesshaft zu werden und eine
> fette Wampe zu bekommen?

Jaja, das auch.
Aber Sesshaftigkeit schaft auch soziale Gefuege, die dann leicht wieder
zur abhaengigkeit fuehren koennen - und darueber oft auch zur Aneignung
einer Machtposition in einer Region.
Und dann ist der Budd-Arsch ab, dann wurde aus dem Budd der Buddzie,
oft auch ein Spiritual-Dealer, mit Gebetsdienstleistungen und solchem
Kram, ober Postulierer der Gegend, Heiliger vom Berge...

> > Meditieren hat ja auch was mit Wohlbefinden zu tun. Das ist das erste
> > worum du dich sorgen sollst darum, dass es dir gut geht, sowohl mental
> > wie auch koerperlich.
>
> Es gibt Zeiten, da muss man sich fordern, was leisten, dann ist man
> zufrieden und kann einen langsameren Gang einschalten. Ein sch�nes Bad
> in der Badewanne nehmen ist f�r mich Entspannung pur.

Ja, das kann ich gut nachvollziehen.
Der ehrenwerte Herr Gotamo beispielsweise war ein grosser Freund der
Massage. Er hat sich fast jeden Tag ordentlich massieren und durchkneten
lassen. Er hatte auch Probleme mit dem ruecken und wohl oft, besonders
nach langen Maerschen, ziemlich starke Schmerzen. Und er hatte eine
koerperlich doch recht ungesunde Vergangenheit als Samana.
Damals hatte er erkannt, dass ein weiser und kluger Mensch sich nicht
einem Extrem aussetzt, weder der voelligen Askese noch der Voellerei,
sondern man, gleichgueltig was das Ziel ist den Weg der Mitte, der
Balance beschreiten muss, um anzukommen statt umzukommen.

> > Ich benutze jede Gelegenheit mal zu meditieren. Gestern hab ich lange in
> > einer nicht erfreulichen, komplett chaotischen Situation auf meinen
> > Einsatz warten muessen. Da hab ich mich dann fuer ein Stuendchen hinter
> > einen Vorhang zurueckgezogen, und den anderen gesagt ich wuerde jetzt
> > mal ein Stuendchen schlafen.
>
> Meinst Du damit eine �ffentliche Auff�hrung auf einer B�hne mit einer Band?

Ja, nicht nur das. Das war nur ein Teil einer gross angelegten
Fest-Veranstaltung.

> Kannst Du da wirklich abschalten.

Ohja, und ich nutze jede Gelegenheit dazu - denn wenn ich arbeite geb ich
150%, und bin absolut auf dem Kiwiv, verlass mich aber nur zu 90% davon
auf Routine, und bin ansonsten voll wach und bei der Sache, und loese
jedes Problem (wenn ich darf) sofort.
Aber wenn ich mich dann mal fuer ein paar Minuten oder sogar mal eine
Stunde zurueckziehen kann, dann mach ich das. Es tut mir und allen die
mit mir arbeiten gut. Ich bin beruehmt fuer meine Geduld und meine gute
Laune - und wenn die getruebt ist, dann liegt aber auch schon ein
gigantischer Haufen stinkend in der Szenerie.

> Ich h�tte da wahrscheinlich Lampenfieber.

Hab ich auch.
Aber da muss man sich ja, wie von anderen Gefuehlen auch, nicht von
beieinflussen lassen. Der Spitzenkoch gestern, der konnte das auch -
der wusste auch genau wohin mit seinem Aerger. Der hat in der Kueche und
auf dem Personlaflur gestanden und geflucht - und im selben MOment wo du
ihn angesprochen hast, war er Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft in
Person.

Man kann lernen, alles moegliche zu empfinden, und dies aber nicht zu
verallgemeinern, oder di Kontrolle darueber zu verlieren.
Ich heute genau so viel Lampenfieber (engl. Stagefright ) vor vor
zwanzig Jahren - aber es beeinflusst mich nicht. (naja, ein bischen
vielleicht - so nur um die Spannung zu halten :-) )

> > Das sag ich oft, dann sind die Leute immer ruecksichtsvoll leise :"...der
> > schlaeft da."
> > War nicht warm. Also hab ich mich zuerstmal mit dem ruecken an die
> > Heizung gelehnt, und dann die Waerme der Heizung sozusagen in meinen
> > Koerper gefuehrt, und als ich mich wohl gefuehlt habe, alles unbequeme
> > einfach nur als "so isset" nehmen konnte, da habn ich dann noch
> > Meditiert, auf die Spannungen und das Chaos , und den immensen Verlust
> > an Integritaet aller Beteiligten - ich schliesslich klarsehend eine
> > Entscheidung treffen konnte.
>
> Die besten Entscheidungen kommen immer spontan, je l�nger man �berlegt,
> umso eher trifft man eine falsche Entscheidung.

Das seh ich anders.
Aus meiner Erfahrung weiss ich, dass meine spontanen Entscheidungen
eigentlich nur Improvisationen sind (gaffer-Tape) - viele Probleme aber
beduerfen einer gruendlichen Analyse ihrer Umstaende und Bedingungen, um
ein haltbares Loesungsmodell (neue Schweissnaht) zu entwickeln.

> > Und dann bin ich gut gelaunt und tapfer wieder in das Chaos und den
> > Ego-Zirkus eingestiegen, und konnte dann auch bis zum bitteren Ende
> > meine Verantwortungen tragen.
> >
> > Es war fuer alle "arbeitenden" Beteiligte ganz bitter, vom Sternekoch,
> > ueber das Servicespersonal, die Techniker, das Veranstaltungmanagement -
> > alle waren voellig erschoepft und schwer frustriert - ich war 15 Minuten
> > lang veraergert, und hab dann angefangen zu packen, und die Leute die
> > fuer mich arbeiten, die haben sich nur schlapgelacht und sind gut
> > gelaunt nach Hause gefahren.
>
> Hattest Du eine Auff�hrung in einem feineren Ambiente.

Ja, wir haben in der Regel unsere Auffuehrungen in einem feinen Ambiente,
auf Galas oder Festen.

> Sternek�che gibts ja nicht �berall.

Jaja, der ist schon eine Granate in seinem Job - wenn man ihn laesst.
Gestern war er aber eher ein explodierender Koch, Keine Sterne -
schwarzes Loch. Man koennte auch sagen, die Veranstaltung war eindeutig
zu "gravitaetisch" ! Zuviel Schwerkraft.

> Dann war das ja ein ziemlich gro�es Event, wenn es ein
> Veranstaltungsmanagement daf�r gab. Wor�ber warst Du denn ver�rgert:
> da� nicht alles nach Plan lief?

Och, das ist eine lange Geschichte, von Pannen und Pleiten - und das
nichts was geleistet wurde "gut genug war" fuer die "von ganz Oben".
So wurde das ganze Event jede Stunde neu organisiert, und immer wieder
vom Programm gestrichen, und was neues gefordert, aber was ???
Weisst du, es gibt so viele Menschen, die es zu etwas gebracht haben -
und viele von denen sehen in Dienstleistern dann Lakaien, denen
ununterbrochen nahegebracht werden muss, dass sie den Anspruechen der
Herrschaft nicht wirklich genuegen.
Aber ettis wie ettis.
Man kann dann ja auch nein sagen, wenn der Bogen ueberspannt wird.



> > Sowas ist eben wichtig, dass man seine Verantwortungen (er)kennt und sie
> > auch ausfuellen kann. Auch mal klar und deutlich, und ohne Veraengerung
> > zu unterdruecken NEIN sagen kann. "so nicht!"

> Nein sagen k�nnen und nicht immer alles mit sich machen lassen. Den Leuten
> sagen, wie weit sie mit Dir gehen k�nnen. Sonst gibts ein burn-out Syndrom.
> Meditation ist ja deswegen gerade bei Managern sehr en vogue.

Ach was, das sind Medienfabeln, PR-Rummel, Turmbau zu Babel.
Das Glasperlenspiel von Hesse geht damit ganz hart ins Gericht, denn es
stellt (vorausschauen ?) diese PR-Funktion der Meditation oder anderer
""spiritueller Praktiken"" (esomist) als das dar was es ist : ein
Glasperlenspiel, ein leeres nur anscheinendes Ritual. Und das Ende ist
auch sehr schoen. Als der protagonist erkennt, was fuer einen nonsens er
da die Jahre vertreten hat und, dass es keinen Boden hat, keinen Grund,
will er lieber wieder kein Meister mehr sein - und ertrinkt ganz profan
beim Schwimmen im See.



> > NO - wieviel Freiheit steckt in diesen zwei Buchstaben.
>
> Ja, das mu� hin und wieder mal sein, sonst wird man zum workaholic.

mhmmm oder zum Schwager-holick, oder sonst was familienhohlig

> > Und das ist erstmal alles worum es in den Leeren des Hernn Gotamo geht.
> > Und so ungefaehr funktioniert Meditation - ich finde das gut.
>
> Meditation ist ja eine Form des Abschaltens.

Aber nein. Haste das noch immer nicht begriffen ? Kannste denn nicht
lesen. Nicht abschalten - einschalten, durchdringen, wachsein,
anschauen, nicht weg-schauen...
Kapier das doch mal. Zumindest deine Ansichten ueber Buddhismus und
Meditation sind komplett pervertiert, ins Gegenteil verkehrt.
Woher kommt das ?

> Schlafen oder d�sen finde ich
> auch nicht schlecht.

Das ist ja auch nicht schlecht.
Aber das hat mit Meditieren gar nichts zu tun.
Und auch nicht mit dem "Unnernewurstsein" oder so...

Das ist eben diese Esotter-Schiene, dem Menschen seine Traeume und
Illusionen als Hoehere Wahrheit zu verkaufen, die ihn auch im real-life
irgendwie erfolgreicher und gluecklicher machen koennen soll.
Werf weg, den Muell.

> > Ja, dann hoer mal damit auf, immer die anderen mit deinen Erwartungen zu
> > belasten... dann weisst du wenigsten wer den Mist angrichtet hat.
>
> Zicke hier nicht so rum.

Tu ich gar nicht. Aber das ist doch deiner Schreibe ganz klar zu
entnehmen, dass du immer etwas von "Aussen", von Dritten erwartest -
und wenns die Erwartung ist, sozusagen heldisch dazustehen, weil die
anderen dich fuer bloed einkaufen...

> Ich unterhalte mich nur zur Entspannung, nicht weil
> ich irgendwas will.

... oder nicht will...

Da stellt sich dann nur noch die Frage, was du alles brauchst um die
nervoese spannung, die deinen Geist befallen hat, abzubauen - oder
halt eben zu verhindern, dass sie sich aufbaut...

Och, wirklich ?
Na, das ist ja eine ganze menge Erwartungshaltung die du da vebreitest.

> Bei mir kann jeder tun was er will.

:-)

Das ist doch erbaermlicher Quatsch - der eben nur auf
Erwartungshaltungen gruendet, dass Menschen sich so und so und nicht
grad zu deinem Schaden verhalten.
Das ist aber auch schon ein bischen realer, als deine Erwartungshaltung
"Jaulen des einsamen Wolf" "Held des Geistes", mit der du ja deinen
einstieg hier begonnen hast.

> Du brauchst mir nicht Deine Aufmerksamkeit zu schenken,

Warum nicht ?

Also ich finde das prima. Deine Stress-Momente sind auch von denen
vieler anderer gar nicht so verschieden - und so mag unser dialog, auch
wenn er dir gar nichts bringt, doch jemand anderem einen kleinen Nutzen
und ein Stueck Vorankommen ermoeglichen.

> Du bist dazu nicht verpflichtet. You
> are free to do whatever you want. Capisce?

Ja, jetzt haeng mal den Hilflosen Allein-Allesertraeger nicht ganz so
fett an den Mast.
Sei lieber ueber die Mannschaft froh, die dir durch die Stuerme hilft,
auch wenn es da wo ihr schlaft schlimm stinkt, ziehen sie mit dir an
einem Seil.

D.Schlenk

unread,
Nov 1, 2009, 5:47:56 AM11/1/09
to

"As Below" <Freimann...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Freimann-Gefecht-D0...@news.1und1.de...

> In article <hchu2h$6ni$1...@news.eternal-september.org>,
> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:
>
>> > Wir sind doch alle mal indoktriniert worden...
>>
>> Ich nicht.
>
> LOL
>
>> >> z.B. durch Besch�ftigung mit
>> >> buddhistischem Gedankengut und gelegentlicher praktischer Umsetzung.
>> > Och so gelegentlich ist das nich.
>> Wenn nicht gelegentlich, dann eben �fter.
> Ja, immer oefter.
>
> Ich kann beispielsweise an einer Hand abzaehlen, wie oft ich in diesem
> Jahr in die Stadt gefahren bin - vier mal.
> Aber natuerlich musste ich viel Arbeiten zwischen den Kontemplationen,
> und hab da auch immer Freude dran gehabt - obwohl ich dann fast immer
> starke Schmerzmittel nehmen muss.
>
>> Ich werde mal wieder einen Spaziergang im Wald machen oder mit dem
>> Fahrrad eine Waldtour machen, aber nur wenn sch�n Wetter ist.
>
> Ja, das versteht sich.
> Da haben wir es ja nicht immer gemuetlich.

Bei mir ist grad kalt und neblig. Vielleicht wirds gegen Nachmittag
sonniger.
Habe noch �pfel zu klauben. Morgen ist letzter Annahmetag f�r Most�pfel.


>
>> Die hatten doch eine feste Bleibe im Wald oder sind die dauernd in der
>> Gegend herumgezogen,
>
> Ja, die sind ganz schoen rumgekommen, das gehoerte einfach dazu.
> Auch um sich auszutauschen - gab ja kein Telefon oder Postdienste, oder
> Internet, oder NGs.

Zum Meditieren mu�ten sie sich aber dann doch hin- und wieder irgendwo
niederlassen. Und die restlichen Zeiten haben sie sich Essen erbettelt. So
war das doch oder? Die sind dann im Winter vielleicht mehr in den S�den
gezogen und sind so im Laufe der Zeit �berall herumgekommen.


>
>> nur um bloss nicht sesshaft zu werden und eine
>> fette Wampe zu bekommen?
>
> Jaja, das auch.
> Aber Sesshaftigkeit schaft auch soziale Gefuege, die dann leicht wieder
> zur abhaengigkeit fuehren koennen - und darueber oft auch zur Aneignung
> einer Machtposition in einer Region.

Macht haben �ber andere war nicht ihr Ziel, eher flexibel sein, allen
Situationen,
die sich so ergeben, gewachsen zu sein.

> Und dann ist der Budd-Arsch ab, dann wurde aus dem Budd der Buddzie,
> oft auch ein Spiritual-Dealer, mit Gebetsdienstleistungen und solchem
> Kram, ober Postulierer der Gegend, Heiliger vom Berge...

Mit dem Verramschen von Buddhafiguren, Boddhisatvas, mit
Wochenend-Seminaren zur Selbstfindung, Lebensbew�ltigung k�nnen bestimmt
einige Leute ganz gut
leben. Meditation wird von den meisten Menschen wahrscheinlich eher zum
runterschalten benutzt, um danach wieder den Kopf frei zu haben f�r neues.

>
>> > Meditieren hat ja auch was mit Wohlbefinden zu tun. Das ist das erste
>> > worum du dich sorgen sollst darum, dass es dir gut geht, sowohl mental
>> > wie auch koerperlich.
>>
>> Es gibt Zeiten, da muss man sich fordern, was leisten, dann ist man
>> zufrieden und kann einen langsameren Gang einschalten. Ein sch�nes Bad
>> in der Badewanne nehmen ist f�r mich Entspannung pur.
>
> Ja, das kann ich gut nachvollziehen.
> Der ehrenwerte Herr Gotamo beispielsweise war ein grosser Freund der
> Massage. Er hat sich fast jeden Tag ordentlich massieren und durchkneten
> lassen. Er hatte auch Probleme mit dem ruecken und wohl oft, besonders
> nach langen Maerschen, ziemlich starke Schmerzen. Und er hatte eine
> koerperlich doch recht ungesunde Vergangenheit als Samana.
> Damals hatte er erkannt, dass ein weiser und kluger Mensch sich nicht
> einem Extrem aussetzt, weder der voelligen Askese noch der Voellerei,
> sondern man, gleichgueltig was das Ziel ist den Weg der Mitte, der
> Balance beschreiten muss, um anzukommen statt umzukommen.
>

Bei den Indern ist die �lmassage etwas sehr entspannendes. In dem �l
befinden sich Kr�uter, die ein bestehendes Ungleichgewicht oder auch
Gebrechen lindern helfen. Die Kr�uterkunde wird wahrscheinlich auch
zur Zeit Buddhas schon sehr weit entwickelt gewesen sein.

>> > Ich benutze jede Gelegenheit mal zu meditieren. Gestern hab ich lange
>> > in
>> > einer nicht erfreulichen, komplett chaotischen Situation auf meinen
>> > Einsatz warten muessen. Da hab ich mich dann fuer ein Stuendchen
>> > hinter
>> > einen Vorhang zurueckgezogen, und den anderen gesagt ich wuerde jetzt
>> > mal ein Stuendchen schlafen.
>>
>> Meinst Du damit eine �ffentliche Auff�hrung auf einer B�hne mit einer
>> Band?
>
> Ja, nicht nur das. Das war nur ein Teil einer gross angelegten
> Fest-Veranstaltung.
>
>> Kannst Du da wirklich abschalten.
>
> Ohja, und ich nutze jede Gelegenheit dazu - denn wenn ich arbeite geb ich
> 150%, und bin absolut auf dem Kiwiv, verlass mich aber nur zu 90% davon
> auf Routine, und bin ansonsten voll wach und bei der Sache, und loese
> jedes Problem (wenn ich darf) sofort.
> Aber wenn ich mich dann mal fuer ein paar Minuten oder sogar mal eine
> Stunde zurueckziehen kann, dann mach ich das. Es tut mir und allen die
> mit mir arbeiten gut. Ich bin beruehmt fuer meine Geduld und meine gute
> Laune - und wenn die getruebt ist, dann liegt aber auch schon ein
> gigantischer Haufen stinkend in der Szenerie.

Du hast eben eine M�glichkeit gefunden, mitten im Trubel abzuschalten und
die daraus gewonnene Ausgeglichenheit auch Deiner Umgebung zugute
kommen zu lassen. Nach so einer Meditation kann man m�glicherweise
noch mehr aus sich herausholen und wie Du sagst, 150 % geben.
Das ist dann Konzentration pur, auch wenn viel Routine dabei ist. Aber
man darf sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. In einem Team brauchst
Du viel Feingef�hl, Einf�hlungsverm�gen. Nicht jeder ist immer gleich gut
drauf. Das kostet Nervenst�rke.

>
>> Ich h�tte da wahrscheinlich Lampenfieber.
>
> Hab ich auch.
> Aber da muss man sich ja, wie von anderen Gefuehlen auch, nicht von
> beieinflussen lassen. Der Spitzenkoch gestern, der konnte das auch -
> der wusste auch genau wohin mit seinem Aerger. Der hat in der Kueche und
> auf dem Personlaflur gestanden und geflucht - und im selben MOment wo du
> ihn angesprochen hast, war er Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft in
> Person.

Fluchen, finde ich, ist wie ein Blitzableiter. Man entsch�rft damit nervige
Situationen, wenn mal etwas nicht so schnell von der Hand geht, wenn
man mal ungeschickt war. So lange es unter den Kollegen bleibt, die
einen ja kennen und das eher gew�hnt sind als Au�enstehende. Ja, in
so einer Branche mu� man Privatprobleme hintanstellen und gute Miene
machen, auch wenn einem nicht danach ist, sonst sieht man sehr schnell
alt aus.


>
> Man kann lernen, alles moegliche zu empfinden, und dies aber nicht zu
> verallgemeinern, oder di Kontrolle darueber zu verlieren.

Ja, man kann ja so viel lernen. Es ist aber auch gut, da� man vieles
wieder verlernt, vergisst. Vergessen ist genauso heilsam wie Loslassen.

> Ich heute genau so viel Lampenfieber (engl. Stagefright ) vor vor
> zwanzig Jahren - aber es beeinflusst mich nicht. (naja, ein bischen
> vielleicht - so nur um die Spannung zu halten :-) )

Die Spannung, das hei�t das Adrenalin, brauchst Du, damit Du voll
da bist, damit Du keinen Schei� baust.


>
>> > Das sag ich oft, dann sind die Leute immer ruecksichtsvoll leise
>> > :"...der
>> > schlaeft da."
>> > War nicht warm. Also hab ich mich zuerstmal mit dem ruecken an die
>> > Heizung gelehnt, und dann die Waerme der Heizung sozusagen in meinen
>> > Koerper gefuehrt, und als ich mich wohl gefuehlt habe, alles unbequeme
>> > einfach nur als "so isset" nehmen konnte, da habn ich dann noch
>> > Meditiert, auf die Spannungen und das Chaos , und den immensen Verlust
>> > an Integritaet aller Beteiligten - ich schliesslich klarsehend eine
>> > Entscheidung treffen konnte.
>>
>> Die besten Entscheidungen kommen immer spontan, je l�nger man �berlegt,
>> umso eher trifft man eine falsche Entscheidung.
>
> Das seh ich anders.
> Aus meiner Erfahrung weiss ich, dass meine spontanen Entscheidungen
> eigentlich nur Improvisationen sind (gaffer-Tape) - viele Probleme aber
> beduerfen einer gruendlichen Analyse ihrer Umstaende und Bedingungen, um
> ein haltbares Loesungsmodell (neue Schweissnaht) zu entwickeln.
>

Wenn es um Grunds�tzliches geht, um immer wiederkehrende Probleme,
Schwierigkeiten, dann ist eine L�sungsstrategie, die allen was n�tzt, von
n�ten.

>> > Und dann bin ich gut gelaunt und tapfer wieder in das Chaos und den
>> > Ego-Zirkus eingestiegen, und konnte dann auch bis zum bitteren Ende
>> > meine Verantwortungen tragen.
>> >
>> > Es war fuer alle "arbeitenden" Beteiligte ganz bitter, vom Sternekoch,
>> > ueber das Servicespersonal, die Techniker, das
>> > Veranstaltungmanagement -
>> > alle waren voellig erschoepft und schwer frustriert - ich war 15
>> > Minuten
>> > lang veraergert, und hab dann angefangen zu packen, und die Leute die
>> > fuer mich arbeiten, die haben sich nur schlapgelacht und sind gut
>> > gelaunt nach Hause gefahren.

Und warum haben sie gelacht und nicht Du genauso? Weil Du die Verantwortung
f�r sie hast?


>>
>> Hattest Du eine Auff�hrung in einem feineren Ambiente.
>
> Ja, wir haben in der Regel unsere Auffuehrungen in einem feinen Ambiente,
> auf Galas oder Festen.
>
>> Sternek�che gibts ja nicht �berall.
>
> Jaja, der ist schon eine Granate in seinem Job - wenn man ihn laesst.
> Gestern war er aber eher ein explodierender Koch, Keine Sterne -
> schwarzes Loch. Man koennte auch sagen, die Veranstaltung war eindeutig
> zu "gravitaetisch" ! Zuviel Schwerkraft.

Du meinst, es ist etwas zu Boden gewandert. Und es sind ein paar Leute
ausgerastet. Die anderen haben dumm dr�ber gelacht (auch nur eine Form
der Problembew�ltigung).


>
>> Dann war das ja ein ziemlich gro�es Event, wenn es ein
>> Veranstaltungsmanagement daf�r gab. Wor�ber warst Du denn ver�rgert:
>> da� nicht alles nach Plan lief?
>
> Och, das ist eine lange Geschichte, von Pannen und Pleiten - und das
> nichts was geleistet wurde "gut genug war" fuer die "von ganz Oben".

Jaja, so sind die. Hang zum Perfektionismus, Humorlosigkeit, stressige
Menschen eben, Kontrollfreaks.

> So wurde das ganze Event jede Stunde neu organisiert, und immer wieder
> vom Programm gestrichen, und was neues gefordert, aber was ???
> Weisst du, es gibt so viele Menschen, die es zu etwas gebracht haben -
> und viele von denen sehen in Dienstleistern dann Lakaien, denen
> ununterbrochen nahegebracht werden muss, dass sie den Anspruechen der
> Herrschaft nicht wirklich genuegen.

Nichts ist denen edel genug, erlesen genug. Alles nur vom Feinsten. Wenn
man das alles wieder hinter sich hat, freut man sich wieder auf ein
einfaches
Leben. Der K�rper ist auch mit einfacher Kost zufrieden.

> Aber ettis wie ettis.
> Man kann dann ja auch nein sagen, wenn der Bogen ueberspannt wird.
>

Einfach nein sagen, und dann m�glichst ruhig dabei bleiben.

>> > Sowas ist eben wichtig, dass man seine Verantwortungen (er)kennt und
>> > sie
>> > auch ausfuellen kann. Auch mal klar und deutlich, und ohne
>> > Veraengerung
>> > zu unterdruecken NEIN sagen kann. "so nicht!"
>
>> Nein sagen k�nnen und nicht immer alles mit sich machen lassen. Den
>> Leuten
>> sagen, wie weit sie mit Dir gehen k�nnen. Sonst gibts ein burn-out
>> Syndrom.
>> Meditation ist ja deswegen gerade bei Managern sehr en vogue.
>
> Ach was, das sind Medienfabeln, PR-Rummel, Turmbau zu Babel.
> Das Glasperlenspiel von Hesse geht damit ganz hart ins Gericht, denn es
> stellt (vorausschauen ?) diese PR-Funktion der Meditation oder anderer
> ""spiritueller Praktiken"" (esomist) als das dar was es ist : ein
> Glasperlenspiel, ein leeres nur anscheinendes Ritual. Und das Ende ist
> auch sehr schoen. Als der protagonist erkennt, was fuer einen nonsens er
> da die Jahre vertreten hat und, dass es keinen Boden hat, keinen Grund,
> will er lieber wieder kein Meister mehr sein - und ertrinkt ganz profan
> beim Schwimmen im See.

Ich selber brauch keine Meditation. Ich mache mir sowenig Stress wie
m�glich.
Leuten, die mir auf den Geist gehen, denen begegne ich mit gleicher M�nze.


>
>> > NO - wieviel Freiheit steckt in diesen zwei Buchstaben.
>>
>> Ja, das mu� hin und wieder mal sein, sonst wird man zum workaholic.
>
> mhmmm oder zum Schwager-holick, oder sonst was familienhohlig

Die von der eigenen Familie kann man nicht einfach so wechseln wie
Tapeten. Man mu� sich irgendwie arrangieren. Mit manchen geht das
ganz gut, wenn sie nicht allzu verbissen sind; wenn man miteinander
auskommen will, mu� jeder ein wenig nachgeben. Einseitig immer nur
nach einer Pfeife tanzen, bedeutet, da� da einer dringend einen Denkzettel
braucht.


>
>> > Und das ist erstmal alles worum es in den Leeren des Hernn Gotamo
>> > geht.
>> > Und so ungefaehr funktioniert Meditation - ich finde das gut.
>>
>> Meditation ist ja eine Form des Abschaltens.
>
> Aber nein. Haste das noch immer nicht begriffen ? Kannste denn nicht
> lesen. Nicht abschalten - einschalten, durchdringen, wachsein,
> anschauen, nicht weg-schauen...

Jaja, Du m�chtest gern alles kontrollieren. Aber Du bist doch auch nur ein
Mensch mit Fehlern und Schw�chen. Du h�ngst doch auch am Leben.
Jeder hat seine eigene Lebensbew�ltigungsstrategie; Strategien m�ssen
�fter mal gewechselt werden. Die letzten Dinge der Welt mit wachem
Geist durchdringen, durchschauen, das willst Du gerne. Schmerzliches,
Unangenehmes wird man immer wieder erleben, solange man nur die
Rosinen will. Spa� haben bis zum Abwinken kann ja wohl auch nicht
der Sinn des Lebens sein.

> Kapier das doch mal. Zumindest deine Ansichten ueber Buddhismus und
> Meditation sind komplett pervertiert, ins Gegenteil verkehrt.
> Woher kommt das ?

Vielleicht sollte ich mal mehr in mich kehren.


>
>> Schlafen oder d�sen finde ich
>> auch nicht schlecht.
>
> Das ist ja auch nicht schlecht.
> Aber das hat mit Meditieren gar nichts zu tun.

Ja, das wu�te ich auch schon.

> Und auch nicht mit dem "Unnernewurstsein" oder so...
>
> Das ist eben diese Esotter-Schiene, dem Menschen seine Traeume und
> Illusionen als Hoehere Wahrheit zu verkaufen, die ihn auch im real-life
> irgendwie erfolgreicher und gluecklicher machen koennen soll.
> Werf weg, den Muell.

Ja, Herr Zarathustra.


>
>> > Ja, dann hoer mal damit auf, immer die anderen mit deinen Erwartungen
>> > zu
>> > belasten... dann weisst du wenigsten wer den Mist angrichtet hat.
>>
>> Zicke hier nicht so rum.
>
> Tu ich gar nicht. Aber das ist doch deiner Schreibe ganz klar zu
> entnehmen, dass du immer etwas von "Aussen", von Dritten erwartest -
> und wenns die Erwartung ist, sozusagen heldisch dazustehen, weil die
> anderen dich fuer bloed einkaufen...

Mir reicht mein Innenleben nicht. Ich bin mir nicht selbst genug. Du hast
eben
�ber alles M�gliche feste Ansichten, bist nicht mehr bereit, Dir das nehmen
zu lassen. Ich bin immer noch offen f�r alles M�gliche. Ich lege mich nicht
gerne fest. Das ist im �brigen eine meiner Schw�chen.

>
>> Ich unterhalte mich nur zur Entspannung, nicht weil
>> ich irgendwas will.
>
> ... oder nicht will...
>
> Da stellt sich dann nur noch die Frage, was du alles brauchst um die
> nervoese spannung, die deinen Geist befallen hat, abzubauen - oder
> halt eben zu verhindern, dass sie sich aufbaut...

Ich will doch diese nerv�se Spannung. Ich will doch den Wirbel.
Du hast ja Dein Musikerleben. Ich mache mir meine Action u.a. auf
diese Art und Weise. Du brauchst nicht noch extra Trubel.


>
> Och, wirklich ?
> Na, das ist ja eine ganze menge Erwartungshaltung die du da vebreitest.
>

Was sollte ich von Dir denn erwarten, au�er ein paar netten Antworten.
Du mu�t ja nicht antworten. Von Deinen Lieblingsbesch�ftigungen m�chte
ich Dich doch nicht abhalten.

>> Bei mir kann jeder tun was er will.
>
> :-)
>
> Das ist doch erbaermlicher Quatsch - der eben nur auf
> Erwartungshaltungen gruendet, dass Menschen sich so und so und nicht
> grad zu deinem Schaden verhalten.

Auf Dich hab ich doch gar keinen Einflu�. Du bist doch schon so gefestigt.
Oder hast Du Angst, ich k�nnte andere verwirren, sie manipulieren. Wem
ich zu esoterisch verstiegen bin, der mu� meine �u�erungen ja nicht ernst
nehmen. Ich lege ja auch nicht jeden Satz von Dir auf die Goldwaage.

> Das ist aber auch schon ein bischen realer, als deine Erwartungshaltung
> "Jaulen des einsamen Wolf" "Held des Geistes", mit der du ja deinen
> einstieg hier begonnen hast.

Jaulen darfst Du selber ja auch, wenn Dir irgendwas nicht pa�t. Meine
Beitr�ge sind ja nur der Versuch, etwas schwer verst�ndliches zu
begreifen, etwas das viele Leute sich schon mal gefragt haben.
Ich neige hin und wieder zur �bertreibung, es entsteht vielleicht der
Eindruck, ich betreibe hier Seelenw�sche. Aber so ganz objektiv
kann ich eben nicht sein. Es ist nicht meine Absicht, die Lehren des
Buddha zu trivialisieren. Ich bin ehrlich bem�ht, alles an den "Lehren
des Buddha", die ja erst sp�ter zu Papier gebracht wurden, so zu verstehen,
wie es beabsichtigt war, wie es gemeint war. Gerne lasse ich mich
korrigieren, wenn ich irgendwo falsch liege.

>
>> Du brauchst mir nicht Deine Aufmerksamkeit zu schenken,
>
> Warum nicht ?
>
> Also ich finde das prima. Deine Stress-Momente sind auch von denen
> vieler anderer gar nicht so verschieden - und so mag unser dialog, auch
> wenn er dir gar nichts bringt, doch jemand anderem einen kleinen Nutzen
> und ein Stueck Vorankommen ermoeglichen.

Ja, was andere so denken, ist doch interessant, dr�ber zu erfahren. Wir
labern auch viel Belangloses, es gibt ja auch noch was anderes als nur
den Gautamo, z. B. Gaudamer K�se. Ich habe jetzt richtig Lust bekommen
auf ein gutes K�sebrot.

>
>> Du bist dazu nicht verpflichtet. You
>> are free to do whatever you want. Capisce?
>
> Ja, jetzt haeng mal den Hilflosen Allein-Allesertraeger nicht ganz so
> fett an den Mast.

Ja, Retter der einsamen schmachtenden Herzen, Du....

> Sei lieber ueber die Mannschaft froh, die dir durch die Stuerme hilft,
> auch wenn es da wo ihr schlaft schlimm stinkt, ziehen sie mit dir an
> einem Seil.

Wenn alle am gleichen Seil ziehen w�rden, ginge es schneller voran.
Man mu� seinen Mitmenschen auch dankbar sein, nicht �ber alles und
jeden jammern.

Zu mehreren etwas bew�ltigen erfordert, da� alle zusammenarbeiten,
zusammenhalten.

Man erkennt an Deiner Sprache, da� Du in den letzten Stunden
gefordert worden bist, da� die Ereignisse, von denen Du berichtet hast,
noch in Dir nachklingen, und da� der Cortisonspiegel noch erh�ht ist.

Dann beruhige Dich mal wieder, komm wieder ins Lot.

:-)

D. S.


As Below

unread,
Nov 2, 2009, 3:57:28 AM11/2/09
to
In article <hcjp44$ktr$1...@news.eternal-september.org>,
"D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:

> "As Below" <Freimann...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:Freimann-Gefecht-D0...@news.1und1.de...
> > In article <hchu2h$6ni$1...@news.eternal-september.org>,
> > "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:
> >
> >> > Wir sind doch alle mal indoktriniert worden...
> >>
> >> Ich nicht.
> >
> > LOL

(...)
u.s.w.


> Dann beruhige Dich mal wieder, komm wieder ins Lot.
>
> :-)
>
> D. S.
>
>

Ja, vielen Dank fuer deine wunderbaren einschaetzungen.

mhmm, ja, och...

Mondschein

unread,
Nov 12, 2009, 2:30:51 PM11/12/09
to
D.Schlenk schrieb:
> http://www.schoepfungsprinzip.de/inhalt.htm
>
> http://www.schoepfungsprinzip.de/rezensionen/rezension_saturni.htm
>
>

Raum (ungeboren, unsterblich, grenzenlos, zeitlos, substanzlos, heilung,
reinigung, akzeptanz, vergebung, weisheit, mitgefᅵhl) hat einen
Leerheits- und einen Klarheitsaspekt ... aufrund von Bewegung (Wind) -
(Weisheitswind/ 5 Weisheitswinde oder 5 Aspekte des Bewusstseins) gibt
es Raum, Wind, Feuer, Erde und Wasser, darum die Natur, die Wesen und
die Phᅵnomene ... Dharmakaya (Licht HUNG), Sambogakaya (Energie AH),
Nirmanakya (Form OM)

DHI AH TSA RA NA PA OM

OM PA NA RA TSA AH DHI

D.Schlenk

unread,
Nov 12, 2009, 5:19:53 PM11/12/09
to

"Mondschein" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:hdhnpl$dlo$03$1...@news.t-online.com...

> D.Schlenk schrieb:
>> http://www.schoepfungsprinzip.de/inhalt.htm
>>
>> http://www.schoepfungsprinzip.de/rezensionen/rezension_saturni.htm
>
> Raum (ungeboren, unsterblich, grenzenlos, zeitlos, substanzlos, heilung,
> reinigung, akzeptanz, vergebung, weisheit, mitgef�hl) hat einen
> Leerheits- und einen Klarheitsaspekt ... aufrund von Bewegung (Wind) -
> (Weisheitswind/ 5 Weisheitswinde oder 5 Aspekte des Bewusstseins) gibt es
> Raum, Wind, Feuer, Erde und Wasser, darum die Natur, die Wesen und die
> Ph�nomene ... Dharmakaya (Licht HUNG), Sambogakaya (Energie AH),
> Nirmanakya (Form OM)
>
> DHI AH TSA RA NA PA OM
>
> OM PA NA RA TSA AH DHI
>

Du meinst, der Raum sei schon immer da gewesen und prim�rer als die
Materie. Irgendwo (Youtube?) kriegte ich mal mit, dass im Raum Energie
steckt. Aus dieser Energie schaffen wir kraft Wahrnehmung die Materie.
Der Raum hat also einen Leerheitsaspekt. Dar�ber mu� mich mich noch
n�her befassen. Kann man diesen Raum, den Du hier meinst, gleichsetzen
mit dem Gef��, von dem Laotse spricht (Tao-Te-King), das wir m�glichst
leer halten sollen?


Mondschein

unread,
Nov 13, 2009, 3:02:52 PM11/13/09
to
D.Schlenk schrieb:

> "Mondschein" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
> news:hdhnpl$dlo$03$1...@news.t-online.com...
>> D.Schlenk schrieb:
>>> http://www.schoepfungsprinzip.de/inhalt.htm
>>>
>>> http://www.schoepfungsprinzip.de/rezensionen/rezension_saturni.htm
>> Raum (ungeboren, unsterblich, grenzenlos, zeitlos, substanzlos, heilung,
>> reinigung, akzeptanz, vergebung, weisheit, mitgefᅵhl) hat einen
>> Leerheits- und einen Klarheitsaspekt ... aufrund von Bewegung (Wind) -
>> (Weisheitswind/ 5 Weisheitswinde oder 5 Aspekte des Bewusstseins) gibt es
>> Raum, Wind, Feuer, Erde und Wasser, darum die Natur, die Wesen und die
>> Phᅵnomene ... Dharmakaya (Licht HUNG), Sambogakaya (Energie AH),
>> Nirmanakya (Form OM)
>>
>> DHI AH TSA RA NA PA OM
>>
>> OM PA NA RA TSA AH DHI
>>
>
> Du meinst, der Raum sei schon immer da gewesen und primᅵrer als die

> Materie. Irgendwo (Youtube?) kriegte ich mal mit, dass im Raum Energie
> steckt. Aus dieser Energie schaffen wir kraft Wahrnehmung die Materie.
> Der Raum hat also einen Leerheitsaspekt. Darᅵber muᅵ mich mich noch
> nᅵher befassen. Kann man diesen Raum, den Du hier meinst, gleichsetzen
> mit dem Gefᅵᅵ, von dem Laotse spricht (Tao-Te-King), das wir mᅵglichst
> leer halten sollen?
>
>

Raum selbst ist ungeboren und unsterblich, zeitlos, grenzenlos,
substanzlos, frei von Dauerhaftigkeit und frei von Nichtexistenz, die
Elemente Wind, Feuer, Erde und Wasser haben sich aufgrund von Ursachen
als Wirkung manifestiert. Es manifestieren sich aufgrund der Qualitᅵt
des Raumes automatisch Universen, Sonnensysteme und Paradiese wie dieser
Planet Erde. Es gibt unendlich viele Welten, unendlich viele Universen.
Wir alle haben ohne Anfang unendlich viele Leben durchlebt, als alle
mᅵglichen Wesen gelebt. Wir haben alles mᅵgliche gedacht, gesagt und
getan, niemand ist besser oder schlechter als das Andere Wesen. Wir
haben alle mᅵglichen Beziehungen hinter uns, wir waren Freunde, Feinde,
Geliebte etc., alles mᅵgliche.

Die fᅵnf Weisheiten z.B. beziehen sich auf die 5 Qualitᅵten des
Bewusstseins selbst. Das Bewusstsein selbst ist grundlegend leer und
klar, aufgrund dessen Substanzlosigkeit, aufgrund der Qualitᅵt des
Raumes, darum gibt es inerhalb der grundlegenden/innersten Ebene unseres
Bewusstseins keine Negativitᅵt, keine Gewalt, keine Gedanken, keine
Emotionen, kein Leid, keine Dualitᅵt, sondern reine Weisheit und klares
Mitgefᅵhl die untrennbar sind und darum eine heilsame Kraft haben
Negativitᅵt, Fehler und Verblendungen durch Mitgefᅵhl und Weisheit zu
heilen und zu reinigen, dies entspricht der Freiheit und Gerechtigkeit,
der Zufriedenheit, Dankbarkeit, Entsagung, Akzeptanz, Vergebung,
Liebenden Gᅵte (Selbstliebe/Nᅵchstenliebe wenn man so will),
bedingungslosen Gleichmut, bed. Liebe, bed. Mitfreude, bed. Mitgefᅵhl,
Groᅵzᅵgigkeit, Disziplin, Durchhaltevermᅵgen, Freude an heilsamen
Handlungen, Meditation und Weisheit.

Achtsamkeit, Einsgerichtetheit, Klares Sehen und Meditation sind das
Gegenteil vom Abgelenktsein, das Gegenteil vom verloren sein in Gedanken
und Emotionen bzw. vom verloren sein in Fehlern und Verblendungen und
bezieht sich auf ein nicht ignorieren der absoluten Realitᅵt und
relativen Realitᅵt wie sie tatsᅵchlich ist.

D.Schlenk

unread,
Nov 13, 2009, 7:24:29 PM11/13/09
to

"Mondschein" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:hdke1n$mgu$03$1...@news.t-online.com...

> D.Schlenk schrieb:
>> "Mondschein" <inv...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
>> news:hdhnpl$dlo$03$1...@news.t-online.com...
>>> D.Schlenk schrieb:
>>>> http://www.schoepfungsprinzip.de/inhalt.htm
>>>>
>>>> http://www.schoepfungsprinzip.de/rezensionen/rezension_saturni.htm
>>> Raum (ungeboren, unsterblich, grenzenlos, zeitlos, substanzlos,
>>> heilung, reinigung, akzeptanz, vergebung, weisheit, mitgef�hl) hat
>>> einen Leerheits- und einen Klarheitsaspekt ... aufrund von Bewegung
>>> (Wind) - (Weisheitswind/ 5 Weisheitswinde oder 5 Aspekte des
>>> Bewusstseins) gibt es Raum, Wind, Feuer, Erde und Wasser, darum die
>>> Natur, die Wesen und die Ph�nomene ... Dharmakaya (Licht HUNG),
>>> Sambogakaya (Energie AH), Nirmanakya (Form OM)
>>>
>>> DHI AH TSA RA NA PA OM
>>>
>>> OM PA NA RA TSA AH DHI
>>>
>>
>> Du meinst, der Raum sei schon immer da gewesen und prim�rer als die

>> Materie. Irgendwo (Youtube?) kriegte ich mal mit, dass im Raum Energie
>> steckt. Aus dieser Energie schaffen wir kraft Wahrnehmung die Materie.
>> Der Raum hat also einen Leerheitsaspekt. Dar�ber mu� mich mich noch
>> n�her befassen. Kann man diesen Raum, den Du hier meinst, gleichsetzen
>> mit dem Gef��, von dem Laotse spricht (Tao-Te-King), das wir m�glichst

>> leer halten sollen?
>
> Raum selbst ist ungeboren und unsterblich, zeitlos, grenzenlos,
> substanzlos, frei von Dauerhaftigkeit und frei von Nichtexistenz, die
> Elemente Wind, Feuer, Erde und Wasser haben sich aufgrund von Ursachen
> als Wirkung manifestiert. Es manifestieren sich aufgrund der Qualit�t des
> Raumes automatisch Universen, Sonnensysteme und Paradiese wie dieser
> Planet Erde. Es gibt unendlich viele Welten, unendlich viele Universen.
> Wir alle haben ohne Anfang unendlich viele Leben durchlebt, als alle
> m�glichen Wesen gelebt. Wir haben alles m�gliche gedacht, gesagt und
> getan, niemand ist besser oder schlechter als das Andere Wesen. Wir haben
> alle m�glichen Beziehungen hinter uns, wir waren Freunde, Feinde,
> Geliebte etc., alles m�gliche.
>
> Die f�nf Weisheiten z.B. beziehen sich auf die 5 Qualit�ten des
> Bewusstseins selbst. Das Bewusstsein selbst ist grundlegend leer und
> klar, aufgrund dessen Substanzlosigkeit, aufgrund der Qualit�t des
> Raumes, darum gibt es inerhalb der grundlegenden/innersten Ebene unseres
> Bewusstseins keine Negativit�t, keine Gewalt, keine Gedanken, keine
> Emotionen, kein Leid, keine Dualit�t, sondern reine Weisheit und klares
> Mitgef�hl die untrennbar sind und darum eine heilsame Kraft haben
> Negativit�t, Fehler und Verblendungen durch Mitgef�hl und Weisheit zu
> heilen und zu reinigen, dies entspricht der Freiheit und Gerechtigkeit,
> der Zufriedenheit, Dankbarkeit, Entsagung, Akzeptanz, Vergebung,
> Liebenden G�te (Selbstliebe/N�chstenliebe wenn man so will),
> bedingungslosen Gleichmut, bed. Liebe, bed. Mitfreude, bed. Mitgef�hl,
> Gro�z�gigkeit, Disziplin, Durchhalteverm�gen, Freude an heilsamen
> Handlungen, Meditation und Weisheit.
>
> Achtsamkeit, Einsgerichtetheit, Klares Sehen und Meditation sind das
> Gegenteil vom Abgelenktsein, das Gegenteil vom verloren sein in Gedanken
> und Emotionen bzw. vom verloren sein in Fehlern und Verblendungen und
> bezieht sich auf ein nicht ignorieren der absoluten Realit�t und
> relativen Realit�t wie sie tats�chlich ist.

Du sprichst mir aus der Seele. Obiges ahne ich auch in mir. Oft denke ich
mir,
da� meine Seele schon alt ist und da� sie schon viel mitgemacht hat. All
das
obige ist ihr nicht fremd, sie hat all das schon durchlebt, wenn nicht in
diesem
Leben, dann schon in soundsoviel vorherigen Leben. Bei manchen Menschen
habe ich das Gef�hl, da� sie noch sehr oft inkarnieren m�ssen: sie sind
noch
so voller Verblendungen, sind noch nicht bereit zu verschmelzen, sich zu
verschenken, eins zu werden, sie versuchen durch Anh�ufung von Geld und
Besitz, sch�nen Dingen sich ein irdisches Paradies zu schaffen, weil sie es
nur so
verwirklichen k�nnen und ihr inneres Paradies noch nicht entdeckt haben.
Wenn das Paradies in Deinem Herzen ist, dann ist all das bedeutungslos.
Dieses Paradies ist unverg�nglich. Es kann nur getr�bt werden, aber Du
findest
es immer wieder, wenn die �u�ere Welt (die des sch�nen Scheins) ihre
verg�ngliche unstete Natur beweist. Das irdische Gl�ck, dem man so
hinterherjagt, ist nur kurzweilig. Die Liebe ist nur von kurzer Dauer,
danach
kehrt wieder der Alltag ein.

D. S.


Ingrid Liebeler

unread,
Nov 17, 2009, 11:29:20 AM11/17/09
to
Hallo Mondschein,

was Du so schreibst in diversen Newsgruppen interessiert mich sehr.
Wer bist Du?

Im Moment lese ich einfach nur passiv mit ...

Lieber Gru�

von Ingrid


Mondschein schrieb

> Raum selbst ist ungeboren und unsterblich, zeitlos, grenzenlos,
> substanzlos, frei von Dauerhaftigkeit und frei von Nichtexistenz, die
> Elemente Wind, Feuer, Erde und Wasser haben sich aufgrund von Ursachen

> als Wirkung manifestiert. Es manifestieren sich aufgrund der Qualit�t


> des Raumes automatisch Universen, Sonnensysteme und Paradiese wie dieser
> Planet Erde. Es gibt unendlich viele Welten, unendlich viele Universen.
> Wir alle haben ohne Anfang unendlich viele Leben durchlebt, als alle

> m�glichen Wesen gelebt. Wir haben alles m�gliche gedacht, gesagt und


> getan, niemand ist besser oder schlechter als das Andere Wesen. Wir

> haben alle m�glichen Beziehungen hinter uns, wir waren Freunde, Feinde,


> Geliebte etc., alles m�gliche.
>

> Die f�nf Weisheiten z.B. beziehen sich auf die 5 Qualit�ten des


> Bewusstseins selbst. Das Bewusstsein selbst ist grundlegend leer und

> klar, aufgrund dessen Substanzlosigkeit, aufgrund der Qualit�t des


> Raumes, darum gibt es inerhalb der grundlegenden/innersten Ebene unseres

> Bewusstseins keine Negativit�t, keine Gewalt, keine Gedanken, keine
> Emotionen, kein Leid, keine Dualit�t, sondern reine Weisheit und klares
> Mitgef�hl die untrennbar sind und darum eine heilsame Kraft haben
> Negativit�t, Fehler und Verblendungen durch Mitgef�hl und Weisheit zu


> heilen und zu reinigen, dies entspricht der Freiheit und Gerechtigkeit,
> der Zufriedenheit, Dankbarkeit, Entsagung, Akzeptanz, Vergebung,

> Liebenden G�te (Selbstliebe/N�chstenliebe wenn man so will),


> bedingungslosen Gleichmut, bed. Liebe, bed. Mitfreude, bed. Mitgef�hl,

> Gro�z�gigkeit, Disziplin, Durchhalteverm�gen, Freude an heilsamen


> Handlungen, Meditation und Weisheit.
>
> Achtsamkeit, Einsgerichtetheit, Klares Sehen und Meditation sind das
> Gegenteil vom Abgelenktsein, das Gegenteil vom verloren sein in Gedanken
> und Emotionen bzw. vom verloren sein in Fehlern und Verblendungen und

Mond

unread,
Nov 17, 2009, 4:07:33 PM11/17/09
to
Ingrid Liebeler wrote:

> Hallo Mondschein,
>
> was Du so schreibst in diversen Newsgruppen interessiert mich sehr.
> Wer bist Du?
>
> Im Moment lese ich einfach nur passiv mit ...
>

> Lieber Gruᅵ
>
> von Ingrid

Ich bin vᅵllig unwichtig. Da drauᅵen sind viele denen die Weisheit in allen
Bereichen weiterhelfen kann...da kann eine heilsame Kreativitᅵt angestoᅵen
werden und Fortschritte die bisher undenkbar waren verwirklicht werden...Es
soll der Menschheit nutzen, den Tieren, der Natur, den Elementen...

Die Menschheit ist vor einem Groᅵen Schritt in eine heilsame Richtung und es
darf auf gar keinen Fall in die falsche Richtung gehen...

Es gibt sehr heilsame Zeichen...

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