Wahrnehmung und Wahrheit (Ein Vortrag von Santuttho)
Was bedeuten diese Worte? Pfl�cken wir sie einmal auseinander. Etwas als "wahr" nehmen
(f�r wahr annehmen) und etwas, was "wahr" ist. Beide haben als Wortstamm "wahr". Was ist
wahr und was nicht? Dar�ber gibt es endlose Diskussionen. Wahrheit kann sowohl subjektiv
sein, also f�r den jeweiligen als wahr empfunden, als auch allgemein, also f�r alle sein.
Das ist nicht so einfach zu erkl�ren bzw. zu verstehen. Das, was wir als wahr bzw.
Wahrheit in unserem Ged�chtnis abgespeichert haben, beruht auf unseren Sinneseindr�cken.
"Ich habe es selbst gesehen" ist der hier am meisten benutzte Ausspruch. Aber ob es
tats�chlich wahr ist, kann oftmals nicht von allen anderen nachempfunden werden. Ganz
einfach weil jeder Mensch sein eigenes Sinneserleben und daraus resultierendes Urteil hat.
Prinzipiell einigen wir uns auf ein gewisses Ma� an �bereinstimmung, einen Kompromiss
sozusagen, um etwas Festgestelltes allgemein als Wahr zu bezeichnen. Was hier entsteht,
ist die so genannte konventionelle Wahrheit. Eine Art Wahrheit, die ziemlich oberfl�chlich
ist. Dennoch die Sorte von wahr, mit der wir allt�glich Umgang haben, die wir
normalerweise st�ndig gebrauchen.
Wie es ist, wenn jemand etwas als wahr heraus posaunt, was wir selber nicht nachvollziehen
k�nnen - oder wollen, wissen wir sehr genau. Da fallen Worte wie L�gner oder Spinner usw.,
bis hin zur Gerichtsverhandlung und schlimmstenfalls dem Ende desjenigen. In der
Geschichte der Menschheit und auch heute noch ein ziemlich allt�gliches Vorkommen. Was
kann man da tun? Selbstverst�ndlich sollte man immer die Wahrheit sagen. Aber man muss
nicht immer etwas sagen. Man kann genausogut auch mal den Mund halten. Oder man �berlegt
genau, Was man Wie sagt, um niemandem Schaden zuzuf�gen. Bitte nicht mit der Diplomatie
verwechseln. Diplomatie ist, kurz gesagt, "Nicht die Wahrheit sagen, ohne zu l�gen" oder
umgekehrt, "Ohne zu l�gen, nicht die Wahrheit sagen". "L�gen, ohne Unwahrheit zu sagen"
oder "zu l�gen obwohl man die Wahrheit sagt", sind Wortsspielereien und f�hren ins
Abseits. Das soll auf keinem Fall hei�en, dass Diplomaten L�gner sind! Wir sollten immer
genau hinh�ren, wenn jemand etwas sagt.
Immer pr�fen, ob es wahr sein k�nnte bedeutet, erst einmal vorurteilsfrei aufnehmen, dann
mit den eigenen Erfahrungen vergleichen, danach wertungsfrei entscheiden, ob es, falls wir
keine dazu passenden Erfahrungen haben, akzeptabel ist oder nicht. Wertungsfrei zu
entscheiden klingt wie ein Widerspruch in sich. Ist es auch gewisserma�en.
Wir sind gepr�gt von unseren Erfahrungen, Sinneseindr�cken und nicht zuletzt von unserer
Umwelt. "Die Umwelt formt den Menschen." Dieser Spruch ist ziemlich wahr. Auf der
konventionellen Ebene. Nicht aber auf der absoluten. Absolut wahr ist, dass wir jede
Information als wahr bezeichnen, im Ged�chtnis bewahren, die uns als wahr vorkommt. Und
das so lange, bis wir diese mit der n�chsten Information ersetzen oder korrigieren. Das
ist mitunter ein lebenslanges Unternehmen. Was wir als Kinder f�r wahr gehalten haben, ist
uns heute ziemlich suspekt oder eben als unwahr verworfen worden. Wenn uns
vertrauensw�rdige Menschen etwas an Worten sagen, so sind wir meist bereit, dies als wahr
abzuspeichern. Haben wir kein Vertrauen, so kommt erst einmal ein Filter dazwischen.
Skepsis. Der skeptische Zweifel kann einem Menschen den letzten Nerv rauben. Der blind
Vertrauende und der ewige Zweifler sind hier die Extreme. Beide sind zu verwerfen.
Die gro�en Fragen sind nun: "Was tun?", "Wie kann ich wissen, ob etwas wahr ist oder
nicht?", "Woran erkenne ich die Wahrheit?". Diese Fragen kann und will ich Ihnen nicht
beantworten. Es sind die Fragen, die jeder Mensch f�r sich selber beantworten muss. Was
ich tun kann ist, Ihnen aufzuzeigen, wie man vorgehen kann, um heraus zu finden, ob da
etwas wahr ist oder nicht. Im allgemeinen ist das ganz einfach: Fragen Sie nach. Bohren
Sie tiefer. Lernen Sie zu unterscheiden zwischen Dahingeplappertem und Tiefgr�ndigem. Als
wichtigstes Werkzeug benutzen Sie bitte Ihren Verstand. Einen, den Sie nicht durch Alkohol
oder �hnlichem getr�bt haben. Zum Eintr�ben k�nnen wir getrost das Unterdr�cken mittels
der Medien Fernsehen und Zeitung z�hlen. Wer hat noch nicht den Werbeslogan der "Bild"
geh�rt, "bild Dir Deine Meinung"? Wie soll jemand, der sowas liest eine eigene Meinung
bekommen? Er wird die bekommen, die ihm als wahr suggeriert wird.
Der Einfluss der Medien ist enorm und wird oftmals untersch�tzt. Der Name Dr. G�bbels
b�rgt f�r entsprechende Qualit�t und Resultate. Jetzt d�rften die Meisten aufschreiend
antworten, "Ja aber ich muss doch wissen, was los ist!" Antwort: "Ja wozu denn?". K�nnen
Sie das �ndern? Was machen Sie mit diesen Nachrichten? Die Zeitungen sind ziemlich voll
von Mord und Totschlag. �berf�lle und Katastrophen. Das sind die Schlagzeilen, die sich
verkaufen lassen. Seien Sie mal ehrlich: Eine Tages-Zeitung, wo keine fette Schlagzeile
prangt, was da wieder irgendwo passiert ist, kauft doch keiner. Wenn niemand die Zeitung
kauft, geht der Laden den Bach �runter. Also sind die Medien gewisserma�en gezwungen,
Informationen zu bringen, die unsere Aufmerksamkeit wecken.
Bohren wir mal noch tiefer: WAS weckt da unsere Aufmerksamkeit? Die Gier nach Neuigkeiten.
Kurz, die Neugier. Das ist menschlich, also keine Schande. Scham sollte entstehen, wenn
wir uns dabei ertappen, dass wir uns beim Lesen der �blen Nachrichten mit den Opfern,
schlimmer noch mit den T�tern, vergleichen. Gedanken wie "Hab ich ein Gl�ck, dass das
nicht mir passiert ist" sind da als normale Reaktion allt�glich. "Das kann mir nicht
passieren" ist eine Steigerung ins Negative. Und "Das geschieht denen recht" ist ziemlich
�bel. Auch "Mir doch egal" ist nicht gerade sch�n, aber recht h�ufig anzutreffen.
Unser Geist ist nach au�en orientiert. Lebt von �u�erem. Basiert auf Sinneseindr�cken, die
von Au�en kommen. Das ist unsere Natur. Und es ist wahr. Das k�nnen Sie selber an und in
sich nachvollziehen. Sie werden zu dem selben Schluss kommen m�ssen. Dies ist so zu sagen
ein Naturgesetz. Ob Sie wollen oder nicht, ob es Ihnen passt oder nicht, es ist dennoch
so. Keine konventionelle, sondern absolute Wahrheit. Punkt. Da ist nichts zu machen.
Hartes Brot.
Aber es liegt ein Trost anbei: Dieses harte Brot der absoluten Wahrheit ist NEUTRAL. Es
ist weder gut noch schlecht. Eben neutral. Wir k�nnen es aufweichen, damit ist nicht
gemeint verf�lschen, indem wir diese Wahrheit erst einmal akzeptieren.
Als n�chsten Schritt bauen wir sie in unsere eigenen Denk- und Urteilsvorg�nge ein. Wir
haben nun ein klareres Sichtfeld. Indem wir wissen, dass wir auf �u�erlichkeiten fixiert
sind, haben diese keine so allumfassende Macht mehr �ber uns. Ein gesundes Misstrauen,
also nicht der skeptische Zweifel, kann entstehen. Wir werden beginnen zu fragen, wieso,
weshalb, warum. Oder die ganze Informationsflut nicht mehr so ernst nehmen. Nicht mehr
alles annehmen, aufnehmen. Der Computer ist da �hnlich. St�ndig werden Daten auf der
Festplatte gelagert. Mehr und mehr. Brauchen wir vielleicht nie wieder. Irgendwann ist sie
voll. Es kommt zu Fehlern. Im Gehirn ist das Speichervolumen nie ausgesch�pft. Dennoch
passieren fast st�ndig Fehler. Falsche Verbindungen werden gekn�pft, falsche Reaktionen
sind das Resultat. Diese kommen wieder zur�ck, l�sen erneut etwas aus und so weiter. Ein
st�ndiger Fluss. Dauernde Ver�nderung. Aber andererseits wollen wir st�ndig Informationen.
Da ist Gier nach Sinneseindr�cken. Von nichts kommt nichts. Wir alle kennen das Gef�hl der
Langeweile. Das ist nichts weiter als ein Gef�hl, hervorgerufen durch Mangel an
Sinneseindr�cken, oder Mangel an gew�nschten Sinneseindr�cken. Eigentlich ganz einfach.
Wir Menschen sind nicht die hochkomplizierten Wesen, wie uns oftmals einzureden versucht
wird. Denken Sie mal in Ruhe dar�ber nach.
Zur�ck zum Thema wahr.
Wahrnehmung beruht auf unseren Sinnesf�higkeiten. Das d�rfen Sie getrost als wahr
akzeptieren. Gibt es (funktionierende) Sensoren und die dem entsprechenden (dazu
passenden) Objekte, dann kommt es zum Kontakt der beiden. Da l�sst sich nichts daran
�ndern. Der Kontakt ist die Ursache, dass Gef�hl entsteht. Gef�hl ist hier nicht die
emotionale Reaktion. Was wir f�hlen, das nehmen wir wahr. Also Wahrnehmung entsteht. Was
wir wahrnehmen, das wird im Geist innerhalb von Bruchteilen von Sekunden verarbeitet: a)
gibt es fr�here gleichartige Kontakte dazu?; b) was war das? c) wie war die Reaktion usw.
Also ganz grob: vergleichen, erkennen, bewerten. Erst jetzt erfolgt eine Reaktion. Und
diese ist beeinflusst durch unsere ganz pers�nlichen Neigungen. Je nachdem wie unser Geist
gerade von Hinneigung, Abneigung, Wissen oder Unwissen beeinflusst ist. So ist es also nur
zu verst�ndlich, warum wir mal so und mal anders auf eben fast den selben Sinneseindruck
reagierten.
"Etwas f�r wahr nehmen" ist dann schon schwieriger zu erkl�ren. Hier stehen unsere
Erfahrungssch�tze und nicht zuletzt unsere Neigungen an erster Stelle. Neugier und
Unwissen sind hier die Nummer eins. W�rden wir wissen, dann w�re die Ursache der Gier nach
Neuigkeit gestillt. Das ist logisch nachvollziehbar. Aber wer kann schon f�r sich
behaupten, er w�rde wissen? Wer so spricht, macht sich verd�chtig. Wie kann man das
pr�fen? Das ist ziemlich schwer. Dazu muss man erst einmal selber versuchen, Wissen zu
erlangen. Eigenes wohlgemerkt. Nicht das aus B�chern.
B�cherwissen ist das Wissen von anderen. Geklautes sozusagen. Eigenes Wissen kommt von
innen, vom Erkennen, dass etwas so ist, wie es ist. Ganz gef�hrlich ist das, wenn man
ungeheure Mengen an Gelesenem gespeichert hat und dann gar nicht mehr unterscheiden kann,
woher welche Information kam. Kinder zum Beispiel haben eine bl�hende Fantasie. Sie k�nnen
ohne Gewissensskrupel Wahres mit Unwahrem mischen. Erlebtes, Erfahrenes mit Geh�rtem und
Gelesenem, aus TV, B�chern und woher auch immer bunt mixen und sich einbilden, es sei so.
G�nnen wir es ihnen. Viele Menschen beneiden die Kinder um diese F�higkeit, die ganz
offensichtlich bei Erwachsenen versch�tt gegangen ist. Verfallen Sie bitte nicht auch
darauf. Seien Sie froh, wenn Sie die F�higkeit haben, klar unterscheiden zu k�nnen. Wahres
von Gesponnenem zu trennen ist nicht so einfach. Sobald Sie sich aber daran gew�hnt haben,
k�nnen Sie viel gelassener mit sich und Ihrer Umwelt umgehen. Ganz einfach, weil Sie sich
nicht alles mehr annehmen, was auf Sie einst�rmt. Weil Sie klarer sehen und erkennen.
Die Devise hei�t DURCHSCHAUEN nicht ANSCHAUEN !!! Durchschauen Sie das Au�en. Lernen Sie
verstehen, dass das Au�en nur eine Bedingtheit ist, eine Bedingung, damit im Innen, in
Ihrem Geist etwas vorgehen kann. Was auch immer das sein mag. Das Verstehen, dass Au�en
und Innen miteinander verbunden sind, kommt m�glicherweise nicht sofort. Auch kann man
nicht erwarten, dass einem sofort diese Erfahrung, das daraus resultierende Wissen
aufsteigt. Dazu sind wir viel zu sehr, viel zu lange von unserer Umwelt konditioniert
worden. Bewusst oder unbewusst. Gewollt oder ungewollt. Im Prinzip haben wir uns selber
das Wasser abgegraben, wollten wir ein Bild benutzen. Wir haben durch unsere Gier nach
Sinneseindr�cken verhindert, dass die in uns m�glicherweise schon vorhanden seiende
Erkenntnis, wie die Dinge wirklich sind, entstehen, aufsteigen kann. Aber das ist kein
Grund, in Tr�nen auszubrechen, in Depressionen zu fallen. Das ist menschlich. Unsere
Natur. Aber ebenso unsere menschliche F�higkeit und in unserer Natur ist es, die
M�glichkeit zu haben, das Wissen, und zwar auf absoluter Wahrheit beruhendes, zu erlangen.
Das funktioniert aber nur, wenn wir unseren eigenen Geist anstrengen, nicht den der
anderen. Wenn wir uns selber daran begeben, die Dinge sehen zu wollen, wie sie wirklich
sind. Uns nicht l�nger blenden lassen von �u�eren Eindr�cken. Uns nicht l�nger Einfl�ssen
aussetzen, die verhindern, dass wir uns eine eigene Meinung bilden. Nat�rlich k�nnen Sie
weiter Ihre Bildzeitung lesen. Nur benutzen Sie Ihren Verstand zum Filtern. Fragen Sie
sich, was bezweckt man damit, wenn man so eine Zeitung macht. Wozu das alles?
Erneut zur�ck zu Wahrheit und Wahrnehmung.
Was Wahrnehmung ist, haben wir nun einigerma�en gekl�rt. Was Wahrheit ist, bisher nur
andeutungsweise. Wie unfassbar es ist, wenn die absolute Wahrheit �ber unsere Natur
aufsteigt, das k�nnen wir aus den Worten entnehmen, die Siddhartha Gotama, der, der als
Buddha in die Geschichte einging, selber sprach:
'Die von mir erkannte Lehre ist tief, schwierig zu verstehen, schwer zu durchschauen,
friedvoll, erhaben, nicht dem logischen Denken zug�nglich, subtil, nur den Weisen
zug�nglich. Dem Begehren hingegeben ist doch die Menschenwelt, findet Gefallen am
Begehren, erregt sich am Begehren. F�r die dem Begehren hingebebene, am Begehren Gefallen
findende, am Begehren sich erregende Menschenwelt ist diese Lehre schwer zu verstehen, die
da ist: der urs�chliche Zusammenhang durch die Entstehung in Abh�ngigkeit. Und auch diese
Lehren sind schwer zu verstehen, die da sind: die Beruhigung aller Aktivit�ten, das
Aufgeben der zu Wiedergeburt f�hrenden Dinge, die Ausl�schung des Durstes, die
Leidenschaftslosigkeit, die v�llige Erl�schung, das Nibbana. Wenn ich diese Lehre
verk�nden w�rde, w�rden die anderen mich nicht verstehen, dies w�rde mich ersch�pfen, dies
w�rde f�r mich Anstrengung sein.'
Und genau so ist es auch, wenn wir selber etwas als wahr erfahren haben und es denen
mitteilen wollen, wo wir der Meinung sind, sie sollten es wissen. Das funktioniert eben
nicht so. Es muss beim anderen erst einmal Bedarf sein, etwas wahres verstehen zu wollen.
Es muss die Tendenz zur Wahrheit, das Dazu-hin-neigen da sein. Sonst k�nnen wir viel
erz�hlen, der andere wird es nicht verstehen bzw. verstehen wollen. Auch muss Raum sein,
um das Gesagte aufnehmen zu k�nnen. Raum im Sinne von Zeit daf�r, Ruhe, die Umgebung.
Sonst dringt das Gesagte nicht ein. Des weiteren muss die F�higkeit zum verstehen da sein.
Sonst wird das Gesagte nicht verstanden werden k�nnen. Es m�ssen also verschiedene innere
und �u�ere Bedingungen erf�llt sein, damit �berhaupt erst etwas als Wahrheit verstanden
werden kann. Ob sie dann verstanden wird, das wei� man vorher nicht.
�brigens ist das Anh�ngen an eine Religion oder Philosophie mitunter ein schwer wiegender
Faktor, dass Verstehen nicht aufkommen kann. Das trifft generell zu. Anh�ngen an Meinungen
und Ansichten sind die ganz allt�glichen Fallgruben. Kaum einer, der frei ist davon. Sogar
das Anhaften an dem, was man als wahr erfahren hat ist letztendlich ein Hemmnis. Schwer zu
verstehen, das gebe ich gern zu. Aber �ber die so genannte letztendliche Sache k�nnen wir
heute und in diesem Rahmen nicht sprechen. Lernen wir erst einmal, mit den ganz normalen,
t�glich auf uns einstr�menden Sinneseindr�cken richtig umzugehen. Dann haben wir eine gute
Basis, um die tieferen, verborgenen Erkenntnisse zu wecken.
Der Schl�ssel zum Erkennen, wie die Dinge wirklich sind, liegt in uns. In unserem Geist.
Nicht au�en. In B�chern. Im Fernseher. Oder in der "Bild". Es sind also zwei Arten von
Wissen, die wir uns zu eigen machen. Ebenso, wie es zwei Arten von Wahrheit gibt. Wissen,
welches wir durch Studieren gewinnen (ob das tats�chlich ein Gewinn ist, sei dahin
gestellt) und Wissen, das wir durch das Meditieren, das dar�ber Nachdenken gewonnen haben.
Dieses ist dann eher ein Gewinn. Es sei denn, durch falsche Schlussfolgerung, falsche
Erkenntnis, gelangen wir nicht zur Wahrheit. Womit wir wieder beim Thema sind: Wahrheit.
Zweierlei Art, herk�mmliche und absolute. Es gibt bestimmte Situationen und Objekte, die
nach �berlieferter Gewohnheit wahr sind, da sie nach den allgemeinen Kriterien wahr zu
sein scheinen und die Verst�ndigung einfacher machen. Diese werden dem entsprechend als
herk�mmliche Wahrheiten oder als herk�mmliche Wirklichkeiten bezeichnet. Wenn diese
konventionellen Wirklichkeiten mit Weisheit analysiert werden, finden wir, dass sie nicht
in der Weise existieren, wie man sie sich vorstellt. W�hrend sie als reale, wirkliche
Wesenheiten ersonnen werden, sind sie tats�chlich eher begriffliche Konstruktionen, die
auf wirklich existierende Ph�nomene aufgesetzt werden. In etwa, als w�rde man eine Flasche
mit einem Etikett versehen. Diese wirklich existierenden Dinge werden absolute Wahrheiten
oder letztendliche Wirklichkeiten genannt.
Betrachten wir unsere eigene Pers�nlichkeit. Wir machen Gebrauch von dem Ausdruck "ich".
Solche Alltagsphrasen wie "Ich gehe", "Ich erlebe", "Ich erkenne", "Ich tue", "Ich wei�"
usw. schaffen den Eindruck, dass da ein reales unabh�ngiges "Ich" in einem existiert. Aber
wenn dieses "Ich" genannte Wesen untersucht wird, um sein wirkliches Wesen zu entdecken,
ist alles, was wir finden, eine Kombination der so genannten 'f�nf Anh�ufungen' -
materielle Gestalt, Gef�hl, Wahrnehmung, geistige Gestaltungen und Bewusstsein - welche
ferner in Geist und Materie unterteilt sind. Was ist da unter all diesen Ph�nomenen der
Existenz das, was man f�r ein reales "Ich" halten kann? Wenn der physische K�rper weiter
zerlegt wird in zweiunddrei�ig Teile - Kopfhaare, K�rperhaare, N�gel, Z�hne, Haut,
Fleisch, Sehnen, Knochen usw., das ist eine h�ufig als Meditationsart praktizierte
Methode, - kollabiert die konventionelle Vorstellung eines "Ich". Wenn diese materiellen
Ph�nomene weiter mit Weisheit analysiert werden, wird zu erkennen sein, dass sie alle aus
den Grundelementen zusammen gesetzt sind: die hart-weiche, grobe Natur (= das
Erd-Element); die verbindend-flie�ende, haftende Natur (= das Wasser-Element); die
hei�-kalte, verdauende Natur (= das Feuer-Element); die aufrechterhaltend-mobile,
ausdehnende Natur (= das Luft-Element) und die freie, leere Natur (= das Raum-Element).
Der Geist ist auch eine reine Energieform, f�hig, Objekte zu erkennen, somit ist er auch
als ein Element klassifiziert, n�mlich als das "Bewusstseins-Element". Dementsprechend ist
ein "Ich", obwohl auf der herk�mmlichen Ebene akzeptiert, im letztendlichen Sinne gar
nicht vorhanden.
Was in Wirklichkeit vorgefunden wird, ist eine Verbindung von sechs Elementen, ohne
jegliche Natur eines Wesens oder Individuums. In Wirklichkeit durchdringen nur diese sechs
Elemente der Festigkeit, Fl�ssigkeit, Hitze, Bewegung, des Raums und des Bewusstseins das
ganze Universum. Diese sind keine Substanzen, sondern eher st�ndig wechselnde
Energieformen auf der Grundlage einer Ursache-Wirkungs-Beziehung. Sie sind lediglich eine
Fortsetzung bewegter Prozesse, so schnell entstehend und vergehend, dass ihre Umwandlungen
nicht mit gew�hnlichen Mitteln wahrgenommen werden k�nnen. Alle vermeintlich existierenden
Gegebenheiten - sowohl bewusste als auch unbewusste - sind nur verschiedene Kombinationen
eben dieser Elemente. Sie k�nnen nur in den Grenzen des Konventionellen als real
betrachtet werden; das selbe gilt f�r die Bezeichnungen, die f�r ihre Identifikation
akzeptiert werden.
Folglich sind Begriffe wie Meer, Berg, Baum, Land, Haus, Bett, Stuhl, Kleidung, Leute,
G�tter, Tiere, "ich" und "du" neben den Dingen, die sie bezeichnen, eher Konzepte oder
Konventionen als Bild: Etikette. Wenn Worte selbst nur Konventionen sind, folgt daraus,
dass die Begriffe, welche die letztendlichen Wahrheiten identifizieren, ebenfalls
lediglich Konventionen sind. Doch welche herk�mmlichen Begriffe auch immer verwendet
werden, um sie zu beschreiben, ihre Natur als letztendliche Realit�ten bleibt unber�hrt.
In und um uns sind immer die letztendlichen Realit�ten wirksam, aber wir erkennen diese
Wahrheit nicht wegen unserer Verblendung, oder Unwissenheit, welche ebenfalls eine
letztendliche Realit�t ist und zum Bewusstseins-Element geh�rt. Durch das Akzeptieren von
Herk�mmlichkeiten als letztendliche Wahrheit h�ufen wir mehr und mehr Leiden, das ist das,
was wir in der schw�chsten Form als Unzul�nglichkeit kennen, an.
Die angebrachte Technik zur Beseitigung dieses Schleiers der Unwissenheit und zum
Ans-Licht-Bringen der letztendlichen Wahrheit ist Meditation. Meditation beginnt mit einer
herk�mmlichen Realit�t als Objekt, wie z.B. Atemachtsamkeit, die zweiunddrei�ig
K�rperbestandteile oder das Heben und Senken der Bauchdecke. Wenn sich Achtsamkeit und
Aufmerksamkeit des Meditierenden vertiefen, wird er die konventionelle Ebene �bersteigen
und direkt die letztendlichen Realit�ten wahrnehmen. Durch wiederholte Betrachtung dieser
letztendlichen Realit�ten von verschiedenen Gesichtspunkten aus, gewinnt der Meditierende
Einsicht in die wahre Natur der bedingten Welt. Durch diese Einsicht rottet er die Neigung
zur Welt aus und realisiert die �berweltliche letztendliche Realit�t, Nibbana, und erlangt
dabei Befreiung vom Leiden. Die weltlichen absoluten Realit�ten, hier als die sechs
Elemente erw�hnt, m�ssen durch pers�nliches Erleben verstanden werden wie sie wirklich
sind. Trotzdem k�nnen sie bis zu einem bestimmten Punkt auch verbal beschrieben werden,
wenn auch unzul�nglich. Im Gegensatz dazu widersteht die �berweltliche absolute Realit�t,
Nibbana, allen Versuchen einer verbalen Beschreibung, denn es ist jenseits aller
weltlichen Ma�st�be, Konventionen und Beschreibungen, wie z.B. Raum und Zeit. Nibbana kann
jedoch direkt wahrgenommen, besser gesagt, erfahren werden durch intuitive Weisheit,
welche durch die Erf�llung der Grundprinzipien, die dazu notwendig sind entsteht, kurz:
ethisch korrektes Verhalten als Basis, zusammen mit Geistessammlung und Weisheit.
In unseren t�glichen Aktivit�ten haben wir auf die Herk�mmlichkeiten zur�ck zu greifen,
aber es ist gut, sich daran zu erinnern, dass diese nicht die letztendliche Wahrheit ist.
Erinnern bedeutet, sich bewusst st�ndig gegenw�rtig haltend, dass alles, was auf uns
einstr�mt sich st�ndig ver�ndert, ohne Substanz ist und letztendlich unbefriedigend.
Unfassbar, zumindest anf�nglich. Daher auch die Schwierigkeiten, wenn man sich zur
Meditation hinsetzt. Meditation ist im Grunde genommen eine �u�erst lieblose T�tigkeit.
Denn sie geht direkt gegen das vor, woran wir am allermeisten h�ngen: der Vorstellung,
dass es ein Ich gibt. Dieses Ich, ist nur ein Etikett, welches wir benutzen, benutzen
m�ssen, um miteinander kommunizieren zu k�nnen. Eine Vorstellung, wie schon erw�hnt, die
aus unserer Wahrnehmung entstanden ist. Kurz: nicht real existent.
Es gibt viele, die sich dem Buddhismus zuwenden, weil er gerade in ist, also eine
Modeerscheinung. Man m�chte meditieren lernen, um sich besser zu f�hlen, gesund zu werden
oder auch nur, um mitreden zu k�nnen. Kein Wunder also, wenn die erwarteten
Erfolgserlebnisse ausbleiben. Entt�uschung breitet sich aus. Eigentlich wird nur ein
Aspekt dieser Lehre heraus gepickt. Die Essenz aber weg gelassen.
Das ist, als w�rde man von der Banane die Schale essen und die eigentliche Frucht
wegwerfen. Oder man geht wegen eines Unwohlseins zum Doktor, dieser untersucht einen und
stellt eben ein Leiden fest. Er schreibt ein Rezept und schickt uns mit dem Hinweis: "drei
mal t�glich diese Medizin nehmen" nach Hause. Was machen wir aber? Wir freuen uns, dass
der Doktor sich so nett mit uns unterhalten hat, einen Strahl seiner Weisheit auf uns hat
scheinen lassen. Das Rezept rahmen wir mit Gold ein, stellen es in die Glasvitrine, freuen
uns daran, da es von so viel Weisheit k�ndet. Jedem erz�hlen wir, was f�r ein toller Arzt
doch dieser Doktor ist. Und was f�r ein extrem wirksames Rezept der uns ausgestellt hat!
Wie gut es uns jetzt schon f�hlen. Wir sonnen uns in der auf uns gerichteten
Aufmerksamkeit. Nach einer Weile stellen wir dann fest, dass gewisse Anzeichen des
Unwohlseins doch nicht so recht geschwunden sind. Was f�r ein bl�der Arzt! Dieser
Scharlatan! Hat der uns doch was vor gegaukelt! Wie konnten wir so doof sein und darauf
herein fallen! Usw. Nat�rlich m�ssen wir unsere gerechte Entr�stung heraus posaunen! Allen
m�ssen wir erz�hlen, wie dieser Arzt uns abgezockt hat. Schlie�lich war ja gerade
Quartalswechsel und wir mussten dem auch die 10 Euro blechen. So ein Mistkerl aber auch!
Dieses Rezept hat �berhaupt nichts getaugt! Wegschmei�en sollten wir es! Immer und immer
wieder steigt dieser �rger hoch. Groll nennt man das �brigens. Im g�nstigsten Fall kommt
mal jemand zu uns zu Besuch und fragt uns, was denn das f�r ein rosa Zettel in dem
Goldrahmen sei. Besch�mt blicken wir zu Boden und murmeln was vom Taugenichts Dr. Soundso
und wie wir doch doof waren, auf den rein zu fallen. Vor Scham laufen wir dunkelrot an und
m�chten am liebsten im Boden versinken. Als unser Gast aber anf�ngt laut zu lachen, steigt
Wut hoch. Wie kann der blo�! Ist es nicht schlimm genug, dass wir sauer verdiente ganze 10
Euro abknapsen mussten f�r den bl�den Wisch? Nichts hat er geholfen. Wie oft haben wir
inbr�nstig vor dem golden eingerahmten Zettel auf Knien gelegen und darum gebeten, dass er
uns helfen mag! Der Typ, den wir jedenfalls nie wieder als Gast begr��en werden, das walte
Hugo!, kriegt sich gar nicht mehr ein vor Lachen. Was hat der blo�? - - -
Dieses Beispiel soll stellvertretend daf�r sein, wie verfilzt unser Denken ist. Wie
kurzsichtig wir nur all zu oft sind und dem zufolge sprechen und handeln. Wie aus unserer
Wahrnehmung verkorkste Vorstellungen entstehen, die wir f�r "wahr" ansehen. Wie unsere
�berzeugung nur auf Oberfl�chlichkeiten beruht. Gehen wir tiefer. Bitte gehen Sie tiefer.
Lassen Sie sich nicht von Scheinwahrheiten aus der Zeitung, deren Meinung Sie sich bilden
sollen, oder dem Fernsehen irre f�hren. Auch wenn Sie dort in der ersten Reihe sitzen. Wie
in den anderen Vortr�gen auch appellieren wir dringend an Sie: Gebrauchen Sie Ihren
eigenen Verstand.
haben deine Zwaenge auch mal wieder ausgang ?
mfG
f
--
it's just about music :
noch ein Download und so... (4.08)
http://www.freimanns-music.biz/
> In article <hfc6t0$rjd$1...@news.eternal-september.org>,
> "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> wrote:
>
> haben deine Zwaenge auch mal wieder ausgang ?
>
> mfG
>
Ob seine Zw�nge Ausgang haben ist mit egal!
Was sagst du zum Inhalt vom "Vortrag des Santuttho"
halo
> http://www.satinanda.de/thema-01/wahrnehmung-wahrheit.htm
...
> Die angebrachte Technik zur Beseitigung dieses Schleiers der
> Unwissenheit und zum Ans-Licht-Bringen der letztendlichen Wahrheit
> ist Meditation. Meditation beginnt mit einer herk�mmlichen Realit�t
> als Objekt, wie z.B. Atemachtsamkeit, die zweiunddrei�ig
> K�rperbestandteile oder das Heben und Senken der Bauchdecke.
...
> Oder man geht wegen eines Unwohlseins zum Doktor, dieser untersucht
> einen und stellt eben ein Leiden fest. Er schreibt ein Rezept und
> schickt uns mit dem Hinweis: "drei mal t�glich diese Medizin nehmen"
> nach Hause. Was machen wir aber? Wir freuen uns, dass der Doktor
> sich so nett mit uns unterhalten hat, einen Strahl seiner Weisheit
> auf uns hat scheinen lassen. Das Rezept rahmen wir mit Gold ein,
> stellen es in die Glasvitrine, freuen uns daran, da es von so viel
> Weisheit k�ndet.
Interessant, dass Du das postest.
Was h�ltst Du davon?
Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren w�re
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
Mit dem oben ausgepickten Abschnitt wolltest Du wohl gerne andeuten,
da� es Leute gibt, die das Usenet als Doktorersatz benutzen und da� es
eigentlich arme Schweine sind, die andauernd im Usenet rumgeistern.
Was kann man dazu sagen: Wahrscheinlich hast Du recht.
Warum habe ich das schon wieder gepostet? Keine Ahnung. Vielleicht
einfach nur, weil ich dachte, das Gepostete ist, so wie Du selber meinst,
interessant. Ich habe den Text, ehrlich gesagt, gar nicht richtig gelesen.
Das m��te ich jetzt aber tun, um mich mit Dir dr�ber zu unterhalten. Wie
w�r's denn, wenn sich mal andere dr�ber unterhalten.
Da� Dir die Meditation wichtig ist, ist bekannt. Und da� ich nicht
meditiere, ist auch bekannt. Gibt's sonst noch was wichtiges?
Tschau.
D. S.
> "Monkey Mind" <monke...@hactrn.ch> schrieb im Newsbeitrag
> news:hfqi2q$gon$1...@news.eternal-september.org...
> > "D.Schlenk" <detmar...@hotmail.de> writes:
> >
> >> http://www.satinanda.de/thema-01/wahrnehmung-wahrheit.htm
> >
> > ...
> >
> >> Die angebrachte Technik zur Beseitigung dieses Schleiers der
> >> Unwissenheit und zum Ans-Licht-Bringen der letztendlichen Wahrheit
> >> ist Meditation. Meditation beginnt mit einer herk�mmlichen Realit�t
> >> als Objekt, wie z.B. Atemachtsamkeit, die zweiunddrei�ig
> >> K�rperbestandteile oder das Heben und Senken der Bauchdecke.
> >
> > ...
> >
> >> Oder man geht wegen eines Unwohlseins zum Doktor, dieser untersucht
> >> einen und stellt eben ein Leiden fest. Er schreibt ein Rezept und
> >> schickt uns mit dem Hinweis: "drei mal t�glich diese Medizin nehmen"
> >> nach Hause. Was machen wir aber? Wir freuen uns, dass der Doktor
> >> sich so nett mit uns unterhalten hat, einen Strahl seiner Weisheit
> >> auf uns hat scheinen lassen. Das Rezept rahmen wir mit Gold ein,
> >> stellen es in die Glasvitrine, freuen uns daran, da es von so viel
> >> Weisheit k�ndet.
> >
> > Interessant, dass Du das postest.
> >
> > Was h�ltst Du davon?
Na, was hat uns Schlottgar Denk dazu zu sagen ?
> >
> Interessant, da� Du gerade diese Abschnitte herausgepickt hast. Das dort
> Geschriebene scheint also f�r Dich von Bedeutung zu sein. Es ist doch so,
> da� man die Sachen rauspickt, mit denen man was anfangen kann oder zu
> denen man eine Beziehung hat.
Jaja...
> Mit dem oben ausgepickten Abschnitt wolltest Du wohl gerne andeuten,
> da� es Leute gibt, die das Usenet als Doktorersatz benutzen und da� es
> eigentlich arme Schweine sind, die andauernd im Usenet rumgeistern.
> Was kann man dazu sagen: Wahrscheinlich hast Du recht.
achso...
> Warum habe ich das schon wieder gepostet? Keine Ahnung. Vielleicht
> einfach nur, weil ich dachte, das Gepostete ist, so wie Du selber meinst,
> interessant. Ich habe den Text, ehrlich gesagt, gar nicht richtig gelesen.
> Das m��te ich jetzt aber tun, um mich mit Dir dr�ber zu unterhalten. Wie
> w�r's denn, wenn sich mal andere dr�ber unterhalten.
mhmmm, lustick
> Da� Dir die Meditation wichtig ist, ist bekannt. Und da� ich nicht
> meditiere, ist auch bekannt. Gibt's sonst noch was wichtiges?
vor oder hinter dem Maschendrahtzaun...
>
> Tschau.
finde ich auch.
>
> D. S.
Denk Schlottgar,
denk clever,
denk Rohrschacht :
mal sehen wen ich mir ertraeume
immer hoeflixt
> Interessant, da� Du gerade diese Abschnitte herausgepickt hast. Das
> dort Geschriebene scheint also f�r Dich von Bedeutung zu sein. Es
> ist doch so, da� man die Sachen rauspickt, mit denen man was
> anfangen kann oder zu denen man eine Beziehung hat.
Das steht ganz am Ende des Vortrags, dort, wo der Vortragende
gew�hnlich seine Pointe macht.
> Ich habe den Text, ehrlich gesagt, gar nicht richtig gelesen.
Ach so. Ich war �berrascht, dass Du einen Text postest, der in einen
solchen Aufruf zur Praxis gipfelt.
> Da� Dir die Meditation wichtig ist, ist bekannt. Und da� ich nicht
> meditiere, ist auch bekannt. Gibt's sonst noch was wichtiges?
Nein. Machs gut.