>
>Gem�� einer EU-Statistik sind von den ca. 39.000 Verkehrstoten in der
>EU nur 5 % Radfahrer. 43 % sind Fu�g�nger, 25 % Autofahrer, 21 %
>Benutzer von Bussen und Bahnen.
>
>Das liegt imho in erster Linie an der Entmischung des Verkehrs. Ohne
>die vielen Radwege, w�rden die viel �fters �berfahren.
>
Komisch - die Fu�g�nger sind entmischter als die Radfahrer und dennoch
sterben 9 mal so viel Fu�g�nger als Radfahrer.
--
F�r pers�nliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einf�gen.
Amerika ist die in Wunschtr�umen oder Albtr�umen wahrgewordene
Fortsetzung des Abendlandes. (Robert Crumb)
> Komisch - die Fu�g�nger sind entmischter als die Radfahrer
> und dennoch sterben 9 mal so viel Fu�g�nger als Radfahrer.
Vielleicht liegt das schlicht daran, dass sich die Anzahl der Fu�g�nger
von der der Radfahrer um den Faktor 9 unterscheidet.
Merke: Unfallstatistiken sagen gar nichts aus, wenn man die Anzahl der
Verunfallten nicht mit der Anzahl der Verkehrsteilnehmer derselben
Gruppe (also Autofahrer, Motorradfahrer, Radfahrer, Fu�g�nger etc.) in
Relation setzt.
Gru�
Michael
>
> Gemäß einer EU-Statistik sind von den ca. 39.000 Verkehrstoten in der
> EU nur 5 % Radfahrer. 43 % sind Fußgänger, 25 % Autofahrer, 21 %
> Benutzer von Bussen und Bahnen.
>
> Das liegt imho in erster Linie an der Entmischung des Verkehrs. Ohne
> die vielen Radwege, würden die viel öfters überfahren.
>
> Ich vermute sogar, das ein nicht unerheblicher Teil der verünglückten
> Radfahrer selber schuld an ihrem Tod sind. Sei es, das sie auf der
> Fahrbahn fahren anstatt auf dem Radweg, sei es, das sie bsoffen und
> sich das Genick brechen oder einfachste Regeln wie rote Ampeln,
> Bremsen vor abschüssigen Kurven, nachts Licht anmachen usw. nicht
> beachten.
>
> Im Grund genommen, wurde für diese Klientel genug Geld ausgegeben.
> Jetzt kann sich die Politik wieder wichtigeren Dingen zuwenden. Zb den
> Ausbau des Autobahnnetzes, Landstraßen begradigen und mehrspurig
> ausbauen ode Kreisstraßen verbreitern.
>
> Btw, die Politik könnte Airbags für Fußgänger vorschreiben, um die
> besser vor Autos zu schützen. Gemäß der Statistik kommen besonders
> viele Fußgänger in Ländern mit vielen dicen Wgen um, weil die Insassen
> geschützt sind aber nicht die Opfer der sich in Sicherheit wiegenden
> Dahinraser.
Entgegen einer oft wiederholten Behauptung ist es keineswegs immer dumm, was
du so von dir gibst. Dann wieder bewegt es sich aber in einer Kategorie,
für die auch die Bezeichnung "saudumm" noch ein Euphemismus wäre.
Davon abgesehen, sagt die eingangs zitierte Statistik ohne Angaben über die
relativen Anteile der verschiedenen Verkehrsarten nichts aus, und die
EU-weite Durchschnittsbildung ist angesichts der zu vermutenden
Heterogenität der Verhältnisse weitgehend sinnfrei.
Ralf
> Ralf Bader wrote:
>
>>Entgegen einer oft wiederholten Behauptung ist es keineswegs immer dumm,
>>was du so von dir gibst. Dann wieder bewegt es sich aber in einer
>>Kategorie, für die auch die Bezeichnung "saudumm" noch ein Euphemismus
>>wäre.
>
> Diese Freiheiten nehme ich mir. Besonders dann, wenn es um Radfahrer
> geht, die glauben, alle müßten auf sie Rücksicht nehmen, damit sie
> keine Rücksicht auf die anderen nehmen müssen.
Und ich nehme mir die Freiheit, nach nochmaliger Lektüre deines
Geschreibsels die Ansicht zu vertreten, daß man eine Straße autobahnartig
direkt durch dein Grundstück ausbauen sollte, auf der du dann samt Airbag
aus eigener Schuld final verunglücken kannst.
> Ralf Bader wrote:
>
>>Entgegen einer oft wiederholten Behauptung ist es keineswegs immer dumm,
>>was du so von dir gibst. Dann wieder bewegt es sich aber in einer
>>Kategorie, für die auch die Bezeichnung "saudumm" noch ein Euphemismus
>>wäre.
>
> Diese Freiheiten nehme ich mir. Besonders dann, wenn es um Radfahrer
> geht, die glauben, alle müßten auf sie Rücksicht nehmen, damit sie
> keine Rücksicht auf die anderen nehmen müssen.
Und ich nehme mir die Freiheit, nach nochmaliger Lektüre deines
Geschreibsels die Ansicht zu vertreten, daß man eine Straße autobahnartig
direkt durch dein Grundstück ausbauen sollte, auf der du dann samt Airbag
(den hast Du quasi schon integriert, zum Auslösen müßtest Du nur mal einen
Augenblick die Klappe halten) aus eigener Schuld final verunglücken kannst.
Ralf
Es geht nicht um die Anzahl der Radfahrer/Fu�g�nger. Man muss den
Aufenthalt der Radfahrer bzw. Fu�g�nger im Konfliktbereich zu den
Autos heranziehen und der ist bei Radfahrern, da sie auch auf der
Fahrbahn fahren, schon weit h�her als bei Fu�g�ngern. Weiters muss man
auch Ber�cksichtigen, dass es f�r Fu�g�nger eigene Ampeln gibt, die
beim �berqueren der Fahrbahn helfen, diese Konfliktbereich sozusagen
neutralisiert wurden, w�hrend Radwege und insbesondere Kreuzungen von
Fahrbahnen mit Radwegen besondere Gefahrenpunkte darstellen.
Du siehst also......
> Es geht nicht um die Anzahl der Radfahrer/Fu�g�nger.
Aber sicher geht es um die.
> Man muss den Aufenthalt der Radfahrer bzw. Fu�g�nger im
> Konfliktbereich zu den Autos heranziehen
Und dabei die Anzahl der sich in einem ganz konkret bestimmten
Konfliktbereich aufhaltenden Radfahrer/Fu�g�nger ber�cksichtigen. Erst
dann kann man eine fundierte Aussage machen, die dann aber auch nur f�r
diesen ganz konkret bestimmten Konfliktbereich gilt. Ansonsten k�nnte
man n�mlich behaupten, dass die Autobahn f�r Radfahrer und Fu�g�nger
ein besonders sicherer Ort ist, weil Radfahrer und Fu�g�nger dort
vergleichsweise selten verungl�cken.
Gru�
Michael
> Gemäß einer EU-Statistik sind von den ca. 39.000 Verkehrstoten in der EU
> nur 5 % Radfahrer. 43 % sind Fußgänger, 25 % Autofahrer, 21 % Benutzer
> von Bussen und Bahnen.
und Arne, die Verkehrsanteile?
> Das liegt imho in erster Linie an der Entmischung des Verkehrs.
Nachweis?
Die Bast und andere Wissenschaftler fanden Anderes heraus, u.A. sinkt die
Unfallwahrscheinlichkeit in den entseparierten Shared Space Bereichen
deutlich - bei einer verflüssigung des gesamtverkehrs auf einem
niedrigen, sicheren Geschwindigkeitsniveau.
<spaß>
> Ohne die vielen Radwege, würden die viel öfters überfahren.
> Ich vermute sogar, das ein nicht unerheblicher Teil der verünglückten
> Radfahrer selber schuld an ihrem Tod sind. Sei es, das sie auf der
> Fahrbahn fahren anstatt auf dem Radweg, sei es, das sie bsoffen und sich
> das Genick brechen oder einfachste Regeln wie rote Ampeln, Bremsen vor
> abschüssigen Kurven, nachts Licht anmachen usw. nicht beachten.
</spaß>
Die meisten Radfahrer kommen auf Fuhrten im Zuge von Radverkehrs oder
Fußgängeranlagen um...
> Im Grund genommen, wurde für diese Klientel genug Geld ausgegeben.
Nö es können gerne weitere Gelder für separate, nicht
benutzungspflichtige, raumerschließende Radwege und Durchlässe ausgegeben
werden, nur nicht für fahrbahnbegleitende, benutzungspflichtige.
Auch sollten viele Wege ertüchtigt werden, also angemessene Breite (>=3m)
und Asphaltdeckschicht.
> Jetzt kann sich die Politik wieder wichtigeren Dingen zuwenden. Zb den
> Ausbau des Autobahnnetzes,
mit Benutzungspflicht?
> Landstraßen begradigen
führt zu höheren Geschwindigkeiten und mehr Toten.
> und mehrspurig ausbauen
überflüssig führt zu höheren Geschwindigkeiten und mehr Toten.
> oder Kreisstraßen verbreitern.
Bessere Oberflächen sind wichtiger, verbreitern führt zu höheren
Geschwindigkeiten und mehr Toten.
<spaß>
> Btw, die Politik könnte Airbags für Fußgänger vorschreiben, um die
> besser vor Autos zu schützen.
</spaß>
<ernst>
> Gemäß der Statistik kommen besonders viele
> Fußgänger in Ländern mit vielen dicen Wgen um, weil die Insassen
> geschützt sind aber nicht die Opfer der sich in Sicherheit wiegenden
> Dahinraser.
</ernst>
ervin
--
"Ich gehe immer an die Arbeit, weil sie mich davon
abhält, all die anderen Sachen machen zu müssen"
Bill Nighy in der Takt vom Mai 2009
> > Jetzt kann sich die Politik wieder wichtigeren Dingen zuwenden. Zb den
> > Ausbau des Autobahnnetzes,
>
> mit Benutzungspflicht?
http://tandem-fahren.de/Mitglieder/Framstag/Autowege/
--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
> Airbag (den hast Du quasi schon integriert
Airbag = Luft-Sack :-) (Ein Sack voller Anti-Radfahrer-Getrolle)
> Und dabei die Anzahl der sich in einem ganz konkret bestimmten
> Konfliktbereich aufhaltenden Radfahrer/Fu�g�nger ber�cksichtigen.
Wir d�rfen nicht die vergessen, die in selbstm�rderischer Absicht
"verungl�cken", sich also das eigene Verunfallen billigend in Kauf
nehmend verhalten, da sie dem Leben momentan keine erfreulichen Seiten
abgewinnen k�nnen.
Das bedeutet, zu jedem Einzelfall eine m�gliche
psychiatrische/psychologische/seelsorgerliche Vorbehandlung in Erfahrung
zu bringen, die Behandelnden von der Schweigepflicht zu entbinden und
die genauen Hintergr�nde zu erfahren, damit solche F�lle in der
Statistik gesondert erfasst werden. Nur dann wird sie aussagekr�ftig.
(SCNR - ich wollte nur an die bisherige Klugschei�erdiskussion nahtlos
anschlie�en)
--
�Wirklich hat sich der Verkehr zu einer Art Moloch entwickelt, der
jahraus, jahrein eine Summe von Opfern verschlingt, wie sie nur an denen
des Krieges zu messen ist. (Ernst J�nger, 1932)
der erste abschnitt fing ja gut an, der zweite ist daf�r nachgewiesener
ma�en falsch!
es ist statistisch nachgewiesen das mit anlage eines ( abgetrennten)
Radwegs die Unfallh�ufigkeit und schwere steigt
Gr��e aus der Eifel
Steffen
Ich glaube, dass man das nicht so eindimensional sehen darf.
Welche Gruppe ist wie lange exponiert?
Welche Gruppe hat die größere Gefahr in sich (wenn ein Fußgänger gegen einen Brückenpfeiler läuft, hat er idR eine Beule, ein Mopedfahrer wohl seine letzte)?
Welche Gruppe ist welcher Gruppe ausgesetzt?
Wundern tut mich allerdings die 21% von Bussen und Bahnen. Sind da die terroristischen Anschläge aus London und Madrid mit drin und wenn ja, gehören die da rein?
Klaus
>
>"Johann Mayerwieser" <johann.ma...@gmail.com> wrote in message news:bd5545pj50bl9hllp...@4ax.com...
>> Arne Luft <ne...@yhsg3.invalid> wrote:
>>
>>>
>>>Gem�� einer EU-Statistik sind von den ca. 39.000 Verkehrstoten in der
>>>EU nur 5 % Radfahrer. 43 % sind Fu�g�nger, 25 % Autofahrer, 21 %
>>>Benutzer von Bussen und Bahnen.
>>>
>>>Das liegt imho in erster Linie an der Entmischung des Verkehrs. Ohne
>>>die vielen Radwege, w�rden die viel �fters �berfahren.
>>>
>>
>> Komisch - die Fu�g�nger sind entmischter als die Radfahrer und dennoch
>> sterben 9 mal so viel Fu�g�nger als Radfahrer.
>
>Ich glaube, dass man das nicht so eindimensional sehen darf.
Es war nur eine bl�de Antwort auf eine bl�de Statistik.
>
>Welche Gruppe ist wie lange exponiert?
>Welche Gruppe hat die gr��ere Gefahr in sich (wenn ein Fu�g�nger gegen einen Br�ckenpfeiler l�uft, hat er idR eine Beule, ein Mopedfahrer wohl seine letzte)?
>Welche Gruppe ist welcher Gruppe ausgesetzt?
>
>Wundern tut mich allerdings die 21% von Bussen und Bahnen. Sind da die terroristischen Anschl�ge aus London und Madrid mit drin und wenn ja, geh�ren die da rein?
Wundern mich auch, allerdings gibt es in Bussen und Stra�enbahnen
relativ viele leichte mit mittelschwere Verletzungen durch Sturz bei
Bremsungen (Prellungen, Knochenbr�che etc.). Ob man da auf 21% kommt
ist fraglich.
Liebe Gr��e
Hannes
Sicher. Welche Ma�zahl sollte man �berhaupt ansetzen, um etwas
Gescheites �ber die Unfallzahlen auszusagen? FG-Unf�lle pro Einwohner?
FG-Unf�lle pro fu�gelaufenem Kilometer? FG-Unf�lle pro Einwohner pro
gelaufenem km? FG-Unf�lle pro angemeldetem Auto? FG-Unf�lle pro Anzahl
der Regentage am Gro�glockner?? Und selbst dann ist die
Vergleichbarkeit fraglich.
Schon der Vergleich Autounf�lle - FG-Unf�lle ist doch im Grunde
Humbug, es sind �pfel und Birnen. Die eigenen F��e sind nun mal kein
Fahrzeug, die Bedingungen f�r die Teilnahme am Stra�enverkehr anders
als bei jedem Fz.: Vmax 8km/h, Beschleunigung aus dem Stand enorm,
Wendekreis null, Bremsweg null, Kollisionen mit anderen FG in der
Regel folgenlos, Verkehr innerhalb der Gruppe der FG v�llig ungeregelt.
Wie oft werden Fu�g�nger wegen zu hoher Geschwindigkeit aus der Kurve
getragen und wegen lebensbedrohlicher Verletzungen mit dem
Rettungshubschrauber ins Krankenhaus bef�rdert?
Frank (der findet, dass die Anzahl versch�tteter
Kaffeetassen in Deutschland viel zu hoch ist)
--
Freiheit f�r das iranische Volk!
Danke für die Blumen
> Wundern mich auch, allerdings gibt es in Bussen und Straßenbahnen
> relativ viele leichte mit mittelschwere Verletzungen durch Sturz bei
> Bremsungen (Prellungen, Knochenbrüche etc.). Ob man da auf 21% kommt
> ist fraglich.
Deine Antwort ist aber auc nicht wirklich intelligent. Man spricht oben von Toten! ;-)
Klaus
>
>"Johann Mayerwieser" <johann.ma...@gmail.com> wrote in message news:o2k645l116tkaihmc...@4ax.com...
>> "Klaus Kreider" <Klaus....@gmx.de> wrote:
>
>>
>> Es war nur eine bl�de Antwort auf eine bl�de Statistik.
>
>Danke f�r die Blumen
Ich meinte nicht dich, sondern meine Antworten. Solltest du dich
angegriffen oder bleleidigt gef�hlt haben - sorry.
>
>
>> Wundern mich auch, allerdings gibt es in Bussen und Stra�enbahnen
>> relativ viele leichte mit mittelschwere Verletzungen durch Sturz bei
>> Bremsungen (Prellungen, Knochenbr�che etc.). Ob man da auf 21% kommt
>> ist fraglich.
>
>Deine Antwort ist aber auc nicht wirklich intelligent. Man spricht oben von Toten! ;-)
Ja du hast REcht - ich hab da schlampig weiter gedacht.
Wegen dieser Zahlen halte ich diese Statistik f�r warme Luft.
erz�hl hier keinen Mist!
>
> Bei mir in der Gegend wurden landstra�enbegleitende �berlandradwege
> angelegt, nachdem vorher auf der Fahrbahn mehrer Radler totgefahren
> wurden. Seitdem ist keiner mehr umgekommen und der Radverkehr hat
> signifikant zugenommen, weil sich die Leute sicherer f�hlen.
ok; �berlandradwege sind ok! Der absolut haupverkehr findet in der Stadt
statt.
> Wo, glaubst du, fahren nun die Radhammel auf ihren Rennr�dern, wenn
> sie ihrem Freizeitvergn�gen nachgehen? Richtig, auf der Fahrbahn, weil
> sie sich von den anderen Radlern auf dem Radweg aufgehalten f�hlen.
Rennr�der sind kaum innerst�dtisch unterwegs! �berland st�ren die kaum.
in Gruppen sollen sie sogar auf der Stra�e fahren laut
star�enverkehrsordnung
> Deshalb nehmen sie sich das Recht, Autofahrer aufzuhalten, weil bei
> dem dichten Verkehr, der herrscht, wenn die unterwegs sind, nicht bzw.
> kaum �berholt werden kann.
wenn dichter verkehr ist halten sich die Autofahrer selber auf.
innerst�dtisch istd as Rad schneller
> Denen geh�rt �ffentlich der Arsch verhauen.
dazu musst du die aber aus den Autos holen, gar nicht so einfach
>>> es ist statistisch nachgewiesen das mit anlage eines ( abgetrennten)
>>> Radwegs die Unfallh�ufigkeit und schwere steigt
>>
>> [...]
>>
>> Bei mir in der Gegend wurden landstra�enbegleitende �berlandradwege
>> angelegt, nachdem vorher auf der Fahrbahn mehrer Radler totgefahren
>> wurden. Seitdem ist keiner mehr umgekommen und der Radverkehr hat
>> signifikant zugenommen, weil sich die Leute sicherer f�hlen.
>
> ok; �berlandradwege sind ok! Der absolut haupverkehr findet in der Stadt
> statt.
>
>> Wo, glaubst du, fahren nun die Radhammel auf ihren Rennr�dern, wenn
>> sie ihrem Freizeitvergn�gen nachgehen? Richtig, auf der Fahrbahn, weil
>> sie sich von den anderen Radlern auf dem Radweg aufgehalten f�hlen.
>
> Rennr�der sind kaum innerst�dtisch unterwegs! �berland st�ren die kaum.
> in Gruppen sollen sie sogar auf der Stra�e fahren laut
> star�enverkehrsordnung
Du redest dir auch deine Erfahrungen sch�n. Hier an der Ecke, wo ich
wohne, kommen dauernd die ach so sozialverhaltensvorbildlichen
Radfahrer auf ihren Rennr�dern vorbei. Weil es eine Einbahn von unten
nach oben ist, die abw�rts f�r Radler freigegeben ist, f�hlen sie
sich, da sie ja bessere Menschen sind, berechtigt, volle Kanne hier um
die un�bersichtliche Ecke mit Zufahrt zu einem �ffentlichen
Grundst�ck, Parkpl�tzen, zwei Grundst�cksausfahrten und Gegenverkehr
zu pfeifen. Weiter unten ist die Gasse an einer Stelle kaum vier Meter
breit; egal, wir sind ja Radfahrer! Nachdem mir dann so ein Ar*****ch
hier an der oberen Einfahrt mal entgegenkam und er dann pl�tzlich
rechts fahren musste, wie sich's geh�rt, rutschte er auf seinen
daumenbreiten stehenden Trennscheiben �ber den Split bzw. Schmutz die
steile Stra�e abw�rts auf das stehende Hindernis zu. Nachdem das
deutsche Ar*****ch dann f�nfzig Meter weiter unten endlich zum Stehen
gekommen war, br�llte er irgendwas von unten hoch, was mich nicht
sonderlich interessierte, da der Neuigkeits- und Informationswert
gegen Null tendiert haben d�rfte. Jedenfalls h�lt mich sowas nicht vom
Kaffee ab.
Ich �berlasse nun dir die Entscheidung, ob er ein Ar*****ch mit oder
ohne Kinderm�rder-Kopfbedeckung war.
Hab ich das Ganze schon mal erz�hlt? Kann sein.
> innerst�dtisch ist das Rad schneller
Ist sicher h�ufig so, ich bin mit dem Nullachtfuffzehn-Rad auch fix in
der Innenstadt, weil ich andere Wege als mit der Blechdose fahre, die
andauernd warten muss. Noch schneller sind nat�rlich die
professionellen windschnittigen durchgestylten Trennscheibendreher,
die sich moralisch ert�chtigt f�hlen, inmitten des Verkehrs dicht
besiedelter R�ume ihre pers�nlichen Rekordversuche zu starten: "Mal
sehen, ob ich meine letzte Fahrt noch um zehn Sekunden unterbieten
kann, um zu beweisen, wie schwachsinnig Autofahren ist!" Oder bei
Sommerwetter an der Rheinuferpromenade.
>> Denen geh�rt �ffentlich der Arsch verhauen.
So kann man das sehen. Jedem sein pers�nliches Hassbild. Was f�r ein
Gl�ck f�r uns, dass immer nur die anderen die Vorurteile haben.
Gr��e
Frank
--
Freiheit f�r das iranische V�lk!
Natᅵrlich will er.
Frag mal die Verkehrsexperten in de.rec.fahrrad: Ein 16jᅵhriger
Halbstarker auf der Flucht vor der Polizei ohne Fᅵhrerschein ᅵberfᅵhrt
sturzbesoffen in einem gestohlenen schrottreifen ᅵberbreiten 30-Tonner
nachts im Winter bei Schneetreiben auf einer unbeleuchteten
unᅵbersichtlichen Dorfkreuzung einen LSD-bekifften, einbeinigen,
kurzsichtigen Hᅵrbehinderten im Tarnanzug auf einem unbeleuchteten
schwarzen Fahrrad - schuld ist natᅵrlich der Radweg!
SCNRA
Frank
> Ja, aber dass man auf einem Radweg eigentlich nur umkommen kann, indem man trotz
> besserem Wissens ob der Krᅵfteverhᅵltnisse auch gegenᅵber Lastkraftwagen auf seine
> Vorfahrt besteht, willst Du doch wohl nicht ernsthaft in Frage stellen, oder?
Also, die letzten Fᅵlle die mir hiererorten bekannt wurden:
- ᅵltere Frau betritt ohnen zu gucken den Radweg (an der Stelle stehen
dicht am Radweg Bᅵume) wird von einem Fahrrad erfasst und stirbt wenig
spᅵter an den Verletzungen.
- Autobeifahrer ᅵffnet die Tᅵr zum Radweg, Radfahrer fᅵhrt dagegen,
fliegt ᅵber die Tᅵr und schlᅵgt mit dem Kopf voran auf.
- Radfahrer vertraut bei rechts blinkendem , stehendem LKW darauf, das
diese Fahrrᅵder geradeaus durchlᅵᅵt. War auch grundsᅵtzlich richtig,
zwei hat er durchgelassen, den dritten ᅵbersehen und ist wieder angefahren.
> Also, die letzten Fᅵlle die mir hiererorten bekannt wurden:
Meine Fᅵlle des letzten Jahres:
In einem Ort in der Nᅵhe wird ein 11jᅵhriges, radfahrendes Mᅵdchen auf
dem Gehweg von einem abbiegenden Beton-Laster "erfasst", wie es so schᅵn
heisst, und ᅵberrollt (tot).
Auf einem Fahrrad-"Schutz"-Streifen in der Innenstadt ᅵberrollt ein
griechischer Lastwagen beim Rechtsabbiegen einen 23-jᅵhrigen Radfahrer
und tᅵtet diesen. Der Azubi hatte geradeausfahren wollen und dabei
Vorfahrt. (Vor fast genau einem Jahr hier passiert.)
Wenige Wochen danach: ein Laster "erfasst" beim Rechtsabbiegen eine
Studentin auf dem Radweg. Diese stᅵrzt und kann sich an der Front des
Lasters festklammern, wird mitgeschleift. Der Fahrer reagiert erst auf
Signale anderer Passanten, die das Malheur beobachteten. Er selbst hᅵtte
nichts gemerkt und hatte schon deutlich beschleunigt. Die Frau kam nur
wegen ihrer Fitness ohne grᅵᅵere Blessuren davon.
(Diese Liste ist nicht notwendigerweise vollstᅵndig.)
Das Problem sind ja nicht die anonymen Dummschwaller und feigen
Hassprediger in dieser Gruppe, wie diese Kreatur, die sich hinter "Arne
Luft" versteckt. Solche Leute spielen in der ᅵffentlichkeit ja keine
Rolle und suchen deswegen sich Internetforen wie dieses hier, um ihre
niedrigen Triebe auszuleben.
Das groᅵe Problem ist die vᅵllig selbstverstᅵndliche, ritualisierte
Verdrᅵngung dieses alltᅵglichen Blutvergieᅵens auf unseren Straᅵen, bei
dem alltᅵglich so viele Menschen sterben wie durch den Amoklauf von
Winnenden. Kᅵme diesen Menschen wenigsten ein Bruchteil der
Aufmerksamkeit zu. Oder: wᅵrde "Arne Luft" wenigstens einmal den Eltern
des 11-jᅵhrigens Mᅵdchens gegenᅵbersitzen und sein widerliches Gesᅵlze
ᅵber "die Radfahrer" wiederholen mᅵssen - das wᅵre schon was.
--
"Wirklich hat sich der Verkehr zu einer Art Moloch entwickelt, der
jahraus, jahrein eine Summe von Opfern verschlingt, wie sie nur an denen
des Krieges zu messen ist. (Ernst Jᅵnger, 1932)
>>
>>Rennr�der sind kaum innerst�dtisch unterwegs!
>
> Ich wohne auf dem Land.
>
>> �berland st�ren die kaum.
>
> Doch, ganz gewaltig. Nicht immer oder �berall, aber da, wo sie st�ren,
> sollten sie auch die vorhandenen, asphaltierten und breiten Radwege
> benutzen. Tun aber viele nicht, weil siehe oben.
mich st�ren die nicht6, auch wenn ich ebenso auf dem Land wohne! die
eine sekunge die die mich aufhalten...
ebenso halten mich auf in dem bereich: mofas, trecker und was weis ich.
>>
>>wenn dichter verkehr ist halten sich die Autofahrer selber auf.
>
> Das ist Bl�dsinn, was du erz�hlst. Mich st�rt der Gegenverkehr
> normalerweise nicht. Nur wenn einer langsam f�hrt und nicht �berholt
> werden kann.
und wie ist der Zeitverlust? ne halbe minute auf 100 km?
ich habe es mal erlebt:
200km strecke. ich VW bus (~100kmh) meine Frau was einiges schnelleres,
strecke 80% autobahn!
ich ahtte mich schon aufs essen gefreut..
was war? meine Frau war 10 minuten schneller.
Was du beim RAdfahrer an Zeit verlierst ist nicht relevant.
> Ich hab das mal mit so einen ausdiskutiert. Das letzte, was ihm
> einfiel, warum er auf der Fahrbahn fahren m�sse, war, das das Gras
> neben dem Radweg nicht kurz geschnitten war. Der Kreis m�ht halt nicht
> t�glich und auf dem Land gibt es nun mal Gras neben der Stra�e. Es hat
> aber nicht den Lichtraum �ber dem Radweg verringert.
wi du dich hier benimmst wirst du das auch au�erhalb machen! wen wundert
dann dumme antworten!
der wird schnell gemerkt haben das er dich nicht erst zu nehmen braucht
> Kann man richtig beobachten. Auf dem Radweg f�hrt ein Rennradler und
> ein anderer Rennradler f�hrt um 30m versetzt auf der Fahrbahn. Keiner
> ist schneller. Wer von beiden ist der Idiot?
du :-P
Wer so mimosenhaft ist hat hier nix zu suchen ;-)
>>
>>Deine Antwort ist aber auc nicht wirklich intelligent. Man spricht oben von Toten! ;-)
> Wegen dieser Zahlen halte ich diese Statistik für warme Luft.
LOL, der ist gut....
Gruß
Klaus
Nix, da, die bleiben wo sie sind.
Ich bin bei jeder Landstraße froh, mir nicht mit den Autos (als Radfahrer) und nicht mit den Rädern (als Autofahrer) die Straße teilen zu müssen.
Klaus
> Gem�� einer EU-Statistik sind von den ca. 39.000 Verkehrstoten in der
> EU nur 5 % Radfahrer. 43 % sind Fu�g�nger, 25 % Autofahrer, 21 %
> Benutzer von Bussen und Bahnen.
Wieviel Prozent der Radler verungl�cken denn? Und wieviel der Autofahrer?
Und wieviele Radler sind denn schuldig an ihrem Tod?
> Das liegt imho in erster Linie an der Entmischung des Verkehrs. Ohne
> die vielen Radwege, w�rden die viel �fters �berfahren.
Also seit dem Urteil �ber den Wegfall der Radbenutzungspflicht bei
Unzumutbarkeit f�hrt hierzulande alles auf der Stra�e, was sich auch nur
ann�hernd rollend vorw�rts bewegen kann. Gut gemeint ist eben wie so oft das
Gegenteil von gut gemacht.
Und wie immer in Deutschland die Langsamsten vorne links. �berholen und
�berholt werden ist eben in Deutschland vor allem eine Frage der
Ehre(nmorde).
Frank Werner
--
World's in heaven with Windows 7
> Also seit dem Urteil �ber den Wegfall der Radbenutzungspflicht bei
> Unzumutbarkeit f�hrt hierzulande alles auf der Stra�e, was sich auch nur
> ann�hernd rollend vorw�rts bewegen kann. Gut gemeint ist eben wie so oft
> das Gegenteil von gut gemacht.
Komisch - was haben denn diese Idioten vor dem Urteil auf dem Radweg zu
suchen gehabt?
--
�Wirklich hat sich der Verkehr zu einer Art Moloch entwickelt, der
jahraus, jahrein eine Summe von Opfern verschlingt, wie sie nur an denen
des Krieges zu messen ist. (Ernst J�nger, 1932)
Nicht ganz, aber in Holland ist das Fahrradfahren in der Tat
gef�hrlicher als in Deutschland.
> [ ] Je beschikt �berhaupt over een minimum van verstand.
^^^^^^^^
Du magst ja Recht haben, aber dies Wort klingt nicht gerade sehr
holl�ndisch .. unsere lieben Nachbarn kennen keine solchen Umlaute
nicht.
[ ] Du liest eifrig die nl.fiets und wei�t daher, _wie_ sehr sich
niederl�ndische Radfahrer dar�ber freuen, wie gut sie es haben.
[X] Je hebt geen verstand van de Nederlandse taal.
[ ] Je beschikt �berhaupt over een minimum van verstand.
Groeten
NL
--
Ab und zu muss man mal das Ekel raush�ngen. Immer nur freundlich wird
von den Leuten nur ausgenutzt.
(Luigi Rotta am 04.06.2004 in de.rec.fotografie)
Hihi, dieses Wort haben sich die Niederl�nder tats�chlich bei uns
ausgeliehen. [1]
Na gut, wer gerade keine Lust hat, sich die Tastenkombination f�r "�"
heraus zu suchen, schreibt's halt mit "u".
Gru�
Norbert
[1] 176 Treffer:
http://groups.google.de/groups/search?q=%C3%BCberhaupt+group%3Anl.fiets&qt_s=Groups-Suche
Gehen wir mal davon aus, dass ich
a) schon mehr km auf dem Rad zurückgelegt habe als die meisten hier
b) das auch schon etwas länger tue.
c) ich fast jeden Tag eine 5 km-Strecke auf einer Landstraße zurücklege, die keinen gegleitenden RW hat und ich mir da nicht wirklich sicher vorkomme
Klaus
Sind sie den Idioten auf der Straße aus dem Weg gegangen?
Klaus
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=2082
MfG
Wolfgang