>Ich bin langsam stocksauer!
Das ist das Falscheste, was Du machen kannst. Lächele!
>Als Radfahrer werde ich immer wieder angehupt von rücksichtslosen
>Autofahrern, vor allem dann, wenn ich mal leicht mit dem Lenker schlenkere,
>weil ich ja nur zwei Raeder habe.
>Haben diese Kretins von Autofahrern keine Ahnung, wie es sich mit einem Rad
>faehrt, oder? Langsam werde ich stinkig; und wenn mich einer dieser
>Autofahrer anfährt, wenn ich auf einer Straße ohne Radweg unterwegs bin
>(Baut viel mehr Radwege, liebe Politiker!!!), dann hat derjenige nichts mehr
>zu lachen, das garantiere ich ihm!
Was meinst Du denn, warum Du angehupt wirst? Die gängige Theorie ist, daß
Du angehupt wirst, _weil_ es Radwege gibt. Nimm's gelassen hin; fahre
generell ein bißchen mehr zur Mitte. Schon dann wirst Du seltener angehupt,
weil man Dich offensichtlich besser bemerkt und nicht so erschreckt, daß
da irgendetwas wackelt. Grüße freundlich zurück; auffälliges Winken mit
der linken Hand hat sich da bewährt.
Wie willst Du solchen Autofahrern denn das Lachen vermiesen? Was garantierst
Du da? Schlimm wird es erst bei den Zeitgenossen, die nicht Hupen, sondern
versuchen, Dich mit dem Auto zu bedrohen. Da hört der Spaß dann auf. Da
sollte man zur Anzeige greifen.
--
Werner Icking Werner...@gmd.de (+49 2241) 14-2443 __o
GMD - Forschungszentrum Informationstechnik GmbH _`\<,_
Schloss Birlinghoven, D-53754 Sankt Augustin, Germany (_)/ (_)
"Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod." ~~~~~~~~~~~~~~~
> (Baut viel mehr Radwege, liebe Politiker!!!)
> Was meinen denn andere Radfahrer dazu?
Daß Du lebensmüde bist.
h.
--
I'm no address falsificator.
My mail address is the right one, and h...@zierke.com will bounce.
Norbert Raps wrote:
> Als Radfahrer werde ich immer wieder angehupt von rücksichtslosen
> Autofahrern, vor allem dann, wenn ich mal leicht mit dem Lenker schlenkere,
> weil ich ja nur zwei Raeder habe.
Wie schnell faehrst Du denn, und wann?
Vielleicht halten die Dich fuer einen besoffenen Heimkehrer...
Sonst kenne ich das v.a. aus dem Berufsverkehr, wo es anscheinend
manchen stinkt, dass sie im Stau stehen und ich legal bis zur Ampel
vorfahren darf.
Statt Hupen gibt's auch:
- mit dem Spiegel unter'm Lenker durchdruecken
- Schimpfen (durch die geschlossene Scheibe -- <grin>)
- an der naechsten Ampel bewusst ganz rechts hinstellen
- in engen Strassen: ueberholen und 10m weiter vorn ankern,
weil ein Auto entgegenkommt ("...und Du *WIRST* bremsen!!",
oder was soll das heissen?)
Im Berufsverkehr ist das wahrscheinlich einfach nur Frust, und Du
bist ein willkommenes Klo zum Abladen...
> Und wenn mich einer dieser Autofahrer anfährt, wenn ich auf einer
> Straße ohne Radweg unterwegs bin (Baut viel mehr Radwege, liebe
> Politiker!!!), dann hat derjenige nichts mehr zu lachen, das
> garantiere ich ihm!
Dass Du auf Radwegen dieser Gefahr entgehst, glaube ich aber
nicht. Du tauschst das geringe Risiko, von hinten umgefahren zu
werden, gegen das hoehere Risiko, von der Seite umgefahren zu
werden oder ueber eine Motorhaube zu segeln.
Und pass ein bisschen auf, dass Du Deinen angestauten Frust
nicht auf wen ablaedst, der das nicht verdient hat.
> Einen habe ich nach dem Angehuptwerden schon angesprochen; er
> mußte dann klein beigeben und hat sich bei mir entschuldigt!
Ist mir auch einmal passiert (einmal...)
Wenn ich mir rechtzeitig in den Stinkefinger beisse, gruesse
ich freundlich zurueck, das nimmt den Leuten meistens total
den Wind aus den Segeln.
HTH,
Stefan Barnikow
Ich habe gerade erreicht, dass ein benutzungspflichtiger Radweg
beseitigt wird (s. "Radwege: Positives"). Die wenigsten Radwege erhoehen
die Sicherheit fuer der Fahrradverkehr, im Gegenteil.
Klaus
:Als Radfahrer werde ich immer wieder angehupt von rücksichtslosen
:Autofahrern, vor allem dann, wenn ich mal leicht mit dem Lenker schlenkere,
:weil ich ja nur zwei Raeder habe.
Der Autofahrer ist durch zunehmende Verengung der Straßen aus ökologischen
oder sonstigen, üblicherweise nicht näher erläuterten Gründen ohnehin nicht
mehr in der Position, sein Auto sicher und rücksichtsvoll zu führen.
Durch die Verlagerung des Fußgängerverkehrs vom Gehsteig auf die Straße z.
B. durch Tempo-30-Zonen wird eine weitere Gefahr künstlich erzeugt.
Ampeln, die weder geschwindigkeits- noch verkehrsabhängig geschaltet sind,
sondern einzig das Ziel zu haben scheinen, den Verkehr aus den Innenstädten
zu verdrängen, erhöhen die Aggression und damit die Bereitschaft "mal über
Rot zu fahren", was die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer nicht eben
verbessern dürfte.
:Haben diese Kretins von Autofahrern keine Ahnung, wie es sich mit einem Rad
:faehrt, oder? Langsam werde ich stinkig; und wenn mich einer dieser
:Autofahrer anfährt, wenn ich auf einer Straße ohne Radweg unterwegs bin
:(Baut viel mehr Radwege, liebe Politiker!!!), dann hat derjenige nichts
mehr
:zu lachen, das garantiere ich ihm!
Zwei Urteile jüngerer Zeit, das eine erlaubt Radfahrern an der dem Fahrer
abgewandten und damit uneinsehbaren Seite zu überholen, das andere erlaubt
in bestimmten Straßen das Fahren mit dem Rad entgegen der Hauptfahrtrichtung
bei Einbahnstraßen, senken das Gefahrenbewußtsein der Radler und belasten
den Autofahrer zusätzlich. Ein weiteres Urteil erlaubt den Radlern den
Radweg nicht zu benutzen, wenn sie ihn nicht für zumutbar halten. Es muß
also auch in Straßen mit breiten Radwegen und damit viel schmalerer Fahrbahn
zusätzlich mit Radverkehr gerechnet werden.
Wenn unter diesem ganzen Druck und der Tatsache, daß Autos aus
sicherheitstechnischen Gründen größer gebaut werden und damit schwieriger zu
handhaben sind außerdem sich einige Radfahrer zu obszönen oder beleidigenden
Gesten herablassen, ohne daß sie erkennbar (namentlich durch Aufhebung der
Anonymität z. B. durch Kennzeichen) sind, bleibt als einzige Flucht die
Aggression gegen die Radfahrer selbst.
:dann hat derjenige nichts mehr
:zu lachen, das garantiere ich ihm!
Gewalt scheint allgemein akzeptiertes Mittel zur Durchsetzung eigener Ideale
zu sein. Wer regt sich da eigentlich noch über den Kosovo- oder den
Irak-Krieg auf? Die Staaten tun nur das, was ihre Bürger tun.
:Einen habe ich nach dem Angehuptwerden schon angesprochen; er mußte dann
:klein beigeben und hat sich bei mir entschuldigt!
Was heißt denn "klein beigeben"? Warum hat er denn nun gehupt? Im Übrigen
ist die Hupe ein Zeichen der Warnung. Andere Interpretationen sind
ausschließlich Sache des Angehupten.
Frank
---
Ich beantworte Kommentare zu Newsbeiträgen
grundsätzlich nicht per Email. :-)
Frank Werner wrote:
> Der Autofahrer ist durch zunehmende Verengung der Straßen aus ökologischen
> oder sonstigen, üblicherweise nicht näher erläuterten Gründen ohnehin nicht
> mehr in der Position, sein Auto sicher und rücksichtsvoll zu führen.
Wie scheusslich. Das wirkliche Problem ist die bornierte Gleichgueltigkeit
vieler Autofahrer, die sich um die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer
einen Dreck scheren, beispielsweise konsequent den armen Wuerstchen, die auf dem
Radweg herumradeln, mit Karacho die Vorfahrt nehmen. So ein Radfahrerknie ist
schnell kaputt, aber was ist so eine Sorge gegen die grossen Probleme der von
allen Seiten verfolgten Autofahrer.
> Wenn unter diesem ganzen Druck und der Tatsache, daß Autos aus
> sicherheitstechnischen Gründen größer gebaut werden und damit schwieriger zu
> handhaben sind außerdem sich einige Radfahrer zu obszönen oder beleidigenden
> Gesten herablassen, ohne daß sie erkennbar (namentlich durch Aufhebung der
> Anonymität z. B. durch Kennzeichen) sind, bleibt als einzige Flucht die
> Aggression gegen die Radfahrer selbst.
Laecherlich.
wissen die autofahrer auch wie teuer solch ein hupen ist?
steffen
> Durch die Verlagerung des Fußgängerverkehrs vom Gehsteig auf die
> Straße z. B. durch Tempo-30-Zonen wird eine weitere Gefahr künstlich
> erzeugt.
Die Regel ist neu -- ich darf also in Zunkunft als Fussgaenger in
Tempo-30-Zonen den Buergersteig nicht mehr benutzen?!
> Im Übrigen ist die Hupe ein Zeichen der Warnung.
Na, das beruhigt mich: Wenigstens die Regel ist also bei Dir haengen
geblieben...
> Andere Interpretationen sind ausschließlich Sache des Angehupten.
...dann erklaer mal: Wovor will mich ein Autofahrer auf einer breiten
Strasse ohne parallelen Radweg nachts um halb zwoelf warnen?
Das jedenfalls ist die letzte Situation, bei der ich auch nach
laengerem Nachdenken keine vernuenftige Begruendung fuer's Hupen
finden konnte (BTW war ich natuerlich vorschriftsmaessig
beleuchtet). Dass solche Hupereien keinesfalls Ausnahmen sind, kann
ich aus eigener Erfahrung bestaetigen. Das Gehupe an vorhandenen, aber
nicht benutzungspflichtigen und unbrauchbaren Radwegen nicht
mitgerechnet.
--
o o Jens Peter Lindemann o
/\ /\ Technische Fakultaet, Fachschaft /\ _____
_`\-`\-`_ Universitaet Bielefeld, 33501 Bielefeld _'-/'_--| _ |
(_)/--/-(_) e-Mail: jlin...@TechFak.Uni-Bielefeld.DE (_)-\(_) +-(_)-+
Norbert Raps schrieb:
> Hallo!
> Ich bin langsam stocksauer!
> Als Radfahrer werde ich immer wieder angehupt von rücksichtslosen
> Autofahrern, vor allem dann, wenn ich mal leicht mit dem Lenker schlenkere,
> weil ich ja nur zwei Raeder habe.
Komisch, ich werde als Radfahrer fast nie angehupt, obwohl ich fast immer
im dichtesten Stadtgewühl fahre. Seit ich hier mitlese, versuche ich, mir solche
Vorfälle zu merken, weil immer wieder behauptet wird, so etwas geschehe
oft. Das letzte Mal war letzten Herbst und zählt eigentlich nicht, denn es
war ein Taxifahrer.
Wenn du häufiger angehupt wirst, dann muß das an dir liegen. Entweder
du hast so viele Freunde, die dich grüßen wollen, oder du machst beim
Radfahren etwas verkehrt.
> Haben diese Kretins von Autofahrern keine Ahnung, wie es sich mit einem Rad
> faehrt, oder?
Egal ob Kretin oder nicht, viele Autofahrer haben tatsächlich keine Ahnung
vom Radfahren. Darauf muß man sich als Radfahrer einstellen, genauso, wie
man sich als Autofahrer darauf einstellen muß, daß viele Radfahrer keine
Ahnung von den speziellen Problemen des Autofahrens haben (z.B. das
rechtzeitige Erkennen von rechtsüberholenden Radfahrern trotz Kopfstützen
und C-Säule), manchmal sogar von der Straßenverkehrsordnung.
> Langsam werde ich stinkig; und wenn mich einer dieser
> Autofahrer anfährt, wenn ich auf einer Straße ohne Radweg unterwegs bin
> (Baut viel mehr Radwege, liebe Politiker!!!), dann hat derjenige nichts mehr
> zu lachen, das garantiere ich ihm!
Erst haben sie gehupt, jetzt fahren sie dich schon an! Teufel auch, sie sind
wirklich hinter dir her...
Herbert
--
Dieser anonyme Brief ist nur gültig ohne Signatur und Unterschrift
[...]
> Haben diese Kretins von Autofahrern keine Ahnung, [...]
Deine Wortwahl laesst schwer zu wuenschen uebrig - kein Wunder, dass
diese Kretins ein nur geringes Interesse daran haben, die von Dir
eingeforderte Ahnung zu erwerben oder sich gar mit Deinen Ansichten
auseinanderzusetzen.
- Borris -
--
"Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das
friedliche Zusammenleben der Voelker zu stoeren, insbesondere die Fuehrung
eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter
Strafe zu stellen." (Artikel 26 des Grundgesetzes der BRD)
[...]
>Durch die Verlagerung des Fußgängerverkehrs vom Gehsteig auf die Straße z.
>B. durch Tempo-30-Zonen wird eine weitere Gefahr künstlich erzeugt.
Ach, da isser ja wieder, unser passionierter Nicht-Kenner der StVO.
Zeichen 325 ist und bedeutet etwas anderes als Zeichen Zeichen 274.1 mit
Inschrift 30. Letzteres hat auch nichts mit Gehsteigen zu tun, ersteres
nur wenig. Und wer zur Fahrbahn Straße sagt und Gehsteige nicht zur
Straße rechnet, weiß eh' nicht, wovon er spricht. Dafür spricht auch,
daß im weiteren Artikel Gesetzesänderung und Gerichtsurteile durchein-
ander gebracht werden; daß schon sehr lange geltende Gesetzesänderungen
als Urteile jüngerer Zeit dargestellt werden; daß Autofahrern unterstellt
wird, sie könnten die lenkerabgewandte Seite des Fahrzeugs nicht einsehen;
usw. usf.
Kannst Du Deine Beiträge nicht einfach am nächstbesten Stammtisch austoben?
Ansonsten kann ich nur warnen: wer in verkehrlichen Dingen einen solchen
Stuß von sich gibt, der sollte durchaus damit rechnen, daß die zuständige
StVB mal eine MPU anordnet. Ich hielte es für angebracht.
Norbert Raps <ra...@odn.de> schrieb in im Newsbeitrag:
7g23rc$8p9$1...@news.odn.de...
> Ich bin langsam stocksauer!
Zu diesem Thema ist mir erst letzten Samstag etwas passiert!
Folgende Situation: Ich fahre auf einer Straße Innerorts an die ein Radweg
angrenzt. Es gibt nichts was dazwischen liegt. Vor mir ein Rennradfahrer,
mitten auf der Straße. Solche "Radprofis" die sich zu gut für den Radweg
sind, sollte man zum Abschuß freigeben. Was mich aber noch mehr auf die
Palme brachte: Der geistig Minderbemittelte hatte seinen Sohn
vorsichherfahren! Auch auf der Straße! Da werden jährlich zig Mark in die
Verkehrssicherheit unserer Kinder gesteckt und so ein Übervater bringt dem
Kind
sowas bei.
Nachdem ich dreimal hupte, zeigte mir der Radfahrer den Stinkfinger und auf
meine Frage, wofür wohl der Radweg sei, meinte er nur (Wörtlich): "Verpiss
Dich Du Depp, das geht Dich doch garnichts an!"
Leider haben Rennräder keine Nummernschilder und umfahren ist (noch) nicht
erlaubt.
Aber ich gehe ja davon aus, daß Du immer einen Radweg benutzt. Aber wegen
solcher Lowlevels reagier ich auch des öfteren ärgerlich auf Radfahrer, wenn
sie mir im Weg rumgondeln. So zerstören einzelne wieder das Bild einer
ansonst friedlichen Gruppe.
Wie auch immer, werde ich mich jetzt auf mein Mountenbike schwingen und die
Rehe durch den Wald jagen :-)
Tschau
Mario
wenn mir das passiert fahre ich hinter dem Auto links
vorbei und vor dem Auto wieder zurück (Rennrad)
oder springe auf den Fußgängerstreifen (nur wenn er frei ist)
und vor dem Auto wieder zurück (MTB + ATB)
Das macht die "Rechtsparker" rasend :-)
mit dem Liegerad hab ich die obengenanten Manöver
noch nicht probiert :-(
> - in engen Strassen: ueberholen und 10m weiter vorn ankern,
ganz toll Grinsen dann platzen sie fast
> > Und wenn mich einer dieser Autofahrer anfährt, wenn ich auf einer
> > Straße ohne Radweg unterwegs bin (Baut viel mehr Radwege, liebe
> > Politiker!!!), dann hat derjenige nichts mehr zu lachen, das
> > garantiere ich ihm!
Es lebe Die Radler Aktions Front ( RAF )
Michael (Der mit dem Hornet tanzt)
:> Der Autofahrer ist durch zunehmende Verengung der Straßen aus
ökologischen
:> oder sonstigen, üblicherweise nicht näher erläuterten Gründen ohnehin
nicht
:> mehr in der Position, sein Auto sicher und rücksichtsvoll zu führen.
:Wie scheusslich. Das wirkliche Problem ist die bornierte Gleichgueltigkeit
:vieler Autofahrer, die sich um die Sicherheit der anderen
Verkehrsteilnehmer
:einen Dreck scheren, beispielsweise konsequent den armen Wuerstchen, die
auf dem
:Radweg herumradeln, mit Karacho die Vorfahrt nehmen.
Wenn Du auf diesem Level argumentierst: warum sollten sich denn die
Autofahrer rücksichtsvoller verhalten, als die Radfahrer? Was ist denn mit
dem "armen Würstchen" hinter dem Steuer, das plötzlich auf die Bremse
latschen muß und womöglich die Gesundheit mitfahrender Kinder durch
Auffahrunfälle der Nachfolgenden gefährdet, nur weil ein Radler mal wieder
nicht weiß, daß man den Arm vor dem Abbiegen herausstrecken muß. Die
"professionellsten" unter den Radlern machen das eh nie, was sicher eine
positive Wirkung auf das Verkehrsverhalten kleiner Kinder hat.
:So ein Radfahrerknie ist
:schnell kaputt, aber was ist so eine Sorge gegen die grossen Probleme der
von
:allen Seiten verfolgten Autofahrer.
Okay, sperrt die Autofahrer noch enger ein und alle werden Rad fahren.
:> Wenn unter diesem ganzen Druck und der Tatsache, daß Autos aus
:> sicherheitstechnischen Gründen größer gebaut werden und damit schwieriger
zu
:> handhaben sind außerdem sich einige Radfahrer zu obszönen oder
beleidigenden
:> Gesten herablassen, ohne daß sie erkennbar (namentlich durch Aufhebung
der
:> Anonymität z. B. durch Kennzeichen) sind, bleibt als einzige Flucht die
:> Aggression gegen die Radfahrer selbst.
:Laecherlich.
Ich schrieb es schonmal: wovor haben die Radler eigentlich Angst, daß sich
alle so vehement gegen Kennzeichen wehren? Mir kommt da der Verdacht, daß
die kleinen Schweinereien des Alltags gut versteckt werden sollen. Und die
Autofahrer sind ja alle an ihren Nummern eh erkennbar. Wozu also seine gute
Position als Radfahrer gefährden?
Frank
:> Durch die Verlagerung des Fußgängerverkehrs vom Gehsteig auf die
:> Straße z. B. durch Tempo-30-Zonen wird eine weitere Gefahr künstlich
:> erzeugt.
:Die Regel ist neu -- ich darf also in Zunkunft als Fussgaenger in
:Tempo-30-Zonen den Buergersteig nicht mehr benutzen?!
In bestimmten T30-Zonen ist der Unterschied zwischen Fahrbahn und Gehsteig
nicht mehr vorhanden. Eine tolle Idee, um Kinder loszuwerden.
:> Im Übrigen ist die Hupe ein Zeichen der Warnung.
:Na, das beruhigt mich: Wenigstens die Regel ist also bei Dir haengen
:geblieben...
Kannst Du im Gesetz nachlesen.
:> Andere Interpretationen sind ausschließlich Sache des Angehupten.
:...dann erklaer mal: Wovor will mich ein Autofahrer auf einer breiten
:Strasse ohne parallelen Radweg nachts um halb zwoelf warnen?
Ich schrieb "sind ausschließlich Sache des Angehupten". Warum der gehupt
hat, wirst Du uns hier besser erklären können, als alle anderen.
:Das jedenfalls ist die letzte Situation, bei der ich auch nach
:laengerem Nachdenken keine vernuenftige Begruendung fuer's Hupen
:finden konnte (BTW war ich natuerlich vorschriftsmaessig
:beleuchtet).
Ist das ein Vorstoß, die Hupe zu verbieten?
:Dass solche Hupereien keinesfalls Ausnahmen sind, kann
:ich aus eigener Erfahrung bestaetigen. Das Gehupe an vorhandenen, aber
:nicht benutzungspflichtigen und unbrauchbaren Radwegen nicht
:mitgerechnet.
Dieses Urteil war bei weitem das Dümmste, was deutsche Richter sich haben
einfallen lassen. Ich bezweifle das Verantwortungsbewußtsein des oder der
Politiker, die dieses Gesetz beschlossen haben. Das kann kein normaler
Mensch für gut heißen, der täglich am Verkehr teilnimmt. Es widerspricht
jeder Praxis, Radfahrer an besonders engen Straßen mit Radweg auf die
Fahrbahn zu quetschen. Da wurde wieder versucht, Politik durch die Hintertür
zu machen.
Frank
:>Durch die Verlagerung des Fußgängerverkehrs vom Gehsteig auf die Straße z.
:>B. durch Tempo-30-Zonen wird eine weitere Gefahr künstlich erzeugt.
:Ach, da isser ja wieder, unser passionierter Nicht-Kenner der StVO.
:Zeichen 325 ist und bedeutet etwas anderes als Zeichen Zeichen 274.1 mit
:Inschrift 30. Letzteres hat auch nichts mit Gehsteigen zu tun, ersteres
:nur wenig. Und wer zur Fahrbahn Straße sagt und Gehsteige nicht zur
:Straße rechnet, weiß eh' nicht, wovon er spricht.
Ich wollte hier keine juristische Diskussion führen. Ich meine nur, daß
diejenigen T30-Zonen, bei denen zwischen Gehsteig und Straße kein
Unterschied mehr ist, hervorragend als Unfallbrennpunkte geeignet sind. Ob
Zeichen 274.1 oder Zeichen 325.
:Dafür spricht auch,
:daß im weiteren Artikel Gesetzesänderung und Gerichtsurteile durchein-
:ander gebracht werden; daß schon sehr lange geltende Gesetzesänderungen
:als Urteile jüngerer Zeit dargestellt werden;
Dennoch ist alles geltendes Recht.
:daß Autofahrern unterstellt
:wird, sie könnten die lenkerabgewandte Seite des Fahrzeugs nicht einsehen;
:usw. usf.
Ich unterstelle nichts. Ich halte es aber für sehr wahrscheinlich, daß die
lenkerabgewandte Seite schlechter einsehbar ist, als die andere Seite. Ob
mit oder ohne Spiegel.
:Kannst Du Deine Beiträge nicht einfach am nächstbesten Stammtisch austoben?
Tust Du das denn?
:Ansonsten kann ich nur warnen: wer in verkehrlichen Dingen einen solchen
:Stuß von sich gibt, der sollte durchaus damit rechnen, daß die zuständige
:StVB mal eine MPU anordnet. Ich hielte es für angebracht.
Zum Glück entscheidet die GMD nicht über derartige Fragen.
=> (...) Es widerspricht
=> jeder Praxis, Radfahrer an besonders engen Straßen mit Radweg auf die
=> Fahrbahn zu quetschen.
Es widerspricht nicht jeder Praxis, sondern ausschliesslich jener, das
Fahrrad als einzige Fahrzeugart von der Fahrbahnbenutzung auszuschliessen.
Wo siehst Du denn Probleme, wenn Fahrraeder, Traktoren, Mofas, Fahr-
schulfahrzeuge mit einem Fahrschueler in seiner ersten Fahrstunde (*),
Lkw, Pkw, Motorraeder usw. hintereinander auf der Fahrbahn fahren und
wem bringt es welchen Vorteil, wenn die Radfahrer statt dessen neben
den Traktoren, Mofas, Fahrschulfahrzeugen mit einem Fahrschueler in
seiner ersten Fahrstunde, Lkw, Pkw, Motorraedern usw. fahren?
(*) So eins haette ich heute ueberholen koennen, wenn die Fahrbahn
breiter gewesen waere. Mit dem Fahrrad.
Gruss
Sven
--
"Milosevic, die serbischen Nationalisten und ihr Counterpart auf der alba-
nischen Seite, die Kosovo-Untergrundarmee UCK, koennen sich freuen: die
NATO hat alle potentiell an einer friedlichen Loesung interessierten Kraefte
ausgeschaltet. Das Feld gehoert den Nationalisten." -- taz 1999-04-12
=> Was heißt denn "klein beigeben"? Warum hat er denn nun gehupt? Im Übrigen
=> ist die Hupe ein Zeichen der Warnung.
Genau. Es empfiehlt sich, die Geschwindigkeit zu vermindern, bis
sich die Verkehrssituation geklaert hat.
=> vorsichherfahren! Auch auf der Straße! Da werden jährlich zig Mark in die
=> Verkehrssicherheit unserer Kinder gesteckt und so ein Übervater bringt dem
=> Kind sowas bei.
"Eine Radfahrerin ist gestern Nachmittag bei einem Unfall schwer
verletzt worden. Die 20jaehrige Frau befuhr gegen 14.35 Uhr den
Radweg auf der Berliner Strasse stadtauswaerts. ... Direkt hinter
der Eisenbahnunterfuehrung wollte dann ein Lastwagen nach rechts
in die Rackwitzer Strasse abbiegen. ..."
"Von einem Lastzug ueberrollt und schwer verletzt wurde eine 30-
jaehrige Radfahrerin gestern kurz nach 8.30 Uhr an der Kreuzung
Eutritzscher Strasse Ecke Roscherstrasse. Die Frau kam vom Chaus-
seehaus und benutzen den Radweg ..."
"Ein Radfahrer wurde gestern nachmittag gegen 16 Uhr in Thonberg
von einem Mercedes-Kipper mit Haenger ueberrollt und toedlich ver-
letzt. Der junge Mann, er waere eine Woche spaeter 17 Jahre alt
geworden, fuhr auf dem Radweg ..."
Genuegt das fuer den Anfang? Alles aus einer Stadt, alles aus ei-
nem Sommer, alles besonders schwere Unfaelle, da sie sich jeweils
zwischen einem Radfahrer und einem Lkw abspielten. Zwar lassen
sich aus drei Einzelfaellen keine allgemeinen Aussagen ableiten,
aber ein Anlass zum Staunen sind sie schon. Wieso werden diese
-zig Mark jaehrlich in eine Sicherheitsmassnahme gesteckt, die
anscheinend wirkungslos ist?
=> Nachdem ich dreimal hupte, zeigte mir der Radfahrer den Stinkfinger und auf
=> meine Frage, wofür wohl der Radweg sei, meinte er nur (Wörtlich): "Verpiss
=> Dich Du Depp, das geht Dich doch garnichts an!"
Das haette er hoeflicher formulieren koennen, aber er hat dennoch
recht: Es geht Dich einen Scheissdreck an. Weder bestimmst Du,
wer wann welche Strassenteile benutzen darf, noch bist Du mit der
Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten beauftragt -- falls es denn
eine gewesen sein sollte.
Vielleicht kannst Du mir eine Frage beantworten, die ich schon
laenger mit mir herumtrage. Was geht im Kopf eines Menschen vor,
der wildfremde Menschen auf der Strasse anherrscht: "Verpiss
Dich!" (So war das Hupen wohl gemeint, nicht wahr?), und allen
Ernstes a) Gehorsam und b) auch noch Hoeflichkeit von ihnen ver-
langt.
> Was mich aber noch mehr auf die
> Palme brachte: Der geistig Minderbemittelte hatte seinen Sohn
> vorsichherfahren! Auch auf der Straße!
Also völlig korrekt im Sinne der Verkehrssicherheit.
> Da werden jährlich zig Mark in die
> Verkehrssicherheit unserer Kinder gesteckt und so ein Übervater bringt dem
> Kind
> sowas bei.
Verkehrssicheres Verhalten, ja.
> Leider haben Rennräder keine Nummernschilder
Du hast allerdings eins, und das ist ein Problem für Dich: Weil Dich Dein
Verhalten eine Anzeige wegen Nötigung kostet, wenn der Radfahrer mies
gelaunt ist. Oder andere vor solchen Rowdies wie Dir zu schützen
entschlossen ist.
hajo
> Ich schrieb es schonmal: wovor haben die Radler eigentlich Angst, daß sich
> alle so vehement gegen Kennzeichen wehren?
> Mir kommt da der Verdacht, daß
> die kleinen Schweinereien des Alltags gut versteckt werden sollen.
*lol* Die Verkehrsverstöße per Rad sind nur andere als per Auto.
Zu schnell fahren, falsch parken, bei "Dunkelgelb" über die Ampel,
im Überholerbot vorbei, durchgezogene Linien und Sperrflächen
übernageln, rechts überholen, Drängeln. Und wann wird man schon
mal erwischt? So gut wie nie.
> Und die Autofahrer sind ja alle an ihren Nummern eh erkennbar.
Die *Fahrer*? Tatsächlich? Wo wohnst Du denn?
> Wozu also seine gute
> Position als Radfahrer gefährden?
Nenn mir einen Nutzen von Kennzeichen am Rad. Außer das "wenn
ich sowas hab, sollens andre auch haben". Da ist von Dir
nämlich noch nie was gekommen.
Beim Auto dient das Kennzeichen in erster Linie als deutlich
sichtbarer Versicherungsnachweis (die Schäden, die Radler
anrichten, sind nicht größer als die von Fußgängern - un dvon
der Privathaftpflicht gedeckt). In zweiter Linie, um beim
Falschparken Abkassieren zu können. In dritter Linie für
Radarfallen, zum Abkassieren. All diese Zwecke kommen
bei Radlern nicht in Frage. Und was hilfts Dir, wenn Du
bei dem legendären unfallflüchtenden Radler (der laut
Statistik auch relativ viel seltener ist als der
unfallflüchtende Autofahrer - trotz Kennzeichen) das
Kennzeichen lesen kannst? Den Fahrer kannste dennoch kaum
belangen.
Deine "Argumente" beschränken sich allein darauf, aus purem
Neid anderen das nicht zu gönnen, was Du gerne selber mit dem
Auto machen würdest, aber wegen des Kennzeichend für zu
riskant hälst. Wobei ein Radler, der bei Rot über die AMpel
kachelt, im Zwiefelsfalls draufgeht - ein autofahrer eher
nicht. Quasi Todesstrafe für Radler, die bei Rot fahren,
ohne zu gucken. Was willste denn noch mehr?
--
Rasmus 'Don Metal' Althoff
"But if they tell you that I've lost my mind,
Maybe it's not gone, just a little hard to find." (Manowar)
> Zu diesem Thema ist mir erst letzten Samstag etwas passiert!
> Folgende Situation: Ich fahre auf einer Straße Innerorts an die ein Radweg
> angrenzt. Es gibt nichts was dazwischen liegt. Vor mir ein Rennradfahrer,
> mitten auf der Straße.
Kauf Dir mal n Rennrad - gängige radwege führen ganz fix zu ner
acht in der Felge. Aber da sist Dir ja egal, ist ja nicht Dein
Problem.
> Solche "Radprofis" die sich zu gut für den Radweg
> sind, sollte man zum Abschuß freigeben.
Ja, Mindeststrafe (!) Kopf ab! Und auch alle Autofahrer, die
mir den Parkplatz wegnehmen, wenn ich selber per Auto unterwegs
bin, alle an die Wand, und auch alle Autofahrer, die mit mir
zusammen nen Stau bilden, alle erschießen. Ich kauf mir nen Panzer,
dann malm ich diese ganzen Penner alle platt, denen werd ichs
zeigen, mir im Weg rumzustehn,
> Was mich aber noch mehr auf die
> Palme brachte: Der geistig Minderbemittelte hatte seinen Sohn
> vorsichherfahren! Auch auf der Straße!
Tja, es gibt halt Leute, die nicht an der nächsten Kreuzung von
abbiegenden Autofahrern umgekachelt werden woll, die zu dumm sind
zum Schulterblick.
> Nachdem ich dreimal hupte, zeigte mir der Radfahrer den Stinkfinger und auf
> meine Frage, wofür wohl der Radweg sei, meinte er nur (Wörtlich): "Verpiss
> Dich Du Depp, das geht Dich doch garnichts an!"
Au das ist schlimm. Wenn so ein toller Verkehrserzieher wie Du nicht
respektiert wird, das ist schlimm für Dich. Da leidet Dein Oberlehrer-
Ego.
> Leider haben Rennräder keine Nummernschilder
Andere auch nicht.
> und umfahren ist (noch) nicht erlaubt.
Weswegen ich ja auch nen Panzer will, dann kann ich die ganzen
Schisser im Stau endlich umfahren.
> Aber ich gehe ja davon aus, daß Du immer einen Radweg benutzt. Aber wegen
> solcher Lowlevels reagier ich auch des öfteren ärgerlich auf Radfahrer, wenn
> sie mir im Weg rumgondeln.
Wieso reagierst Du nicht genauso ärgerlich auf Autofahrer, die Dir im
Weg rumgondeln und Dir nen Parkplatz wegnehmen?
> So zerstören einzelne wieder das Bild einer ansonst friedlichen Gruppe.
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Er hat Deine
Signale (ausm Weg, Du Arschloch) genauso verstanden, wie sie ge-
meint waren, und dementsprechend reagiert. Was hast Du erwartet?!
Montag, 26 April 1999 17:25, "Norbert Raps" wrote to All:
NR> Als Radfahrer werde ich immer wieder angehupt von rncksichtslosen
NR> Autofahrern,
Sei nicht traurig. Hupende Outler zeigen Dir doch nur mit embrionaler
Kommunikation, dass sie Dich gesehen haben. Schlimmer sind die, die nicht
hupen...
Ciao/2
Falk
... Die Computerrevolution ist vorbei. Sie haben gewonnen.
Dienstag, 27 April 1999 20:41, "Frank Werner" wrote to All:
FW> sind, bleibt als einzige Flucht die Aggression gegen die Radfahrer
FW> selbst.
Wenn Du mit derartigen Aggressionen im Strassenverkehr unterwegs bist, solltest
Du IMHO kein KFZ fahren.
Ciao/2
Falk
... Wer zu frueh kommt, den bestraft die Freundin
|> Du hast allerdings eins [Kennzeichen], und das ist ein Problem
|> für Dich: Weil Dich Dein Verhalten eine Anzeige wegen Nötigung
|> kostet, wenn der Radfahrer mies gelaunt ist. Oder andere vor
|> solchen Rowdies wie Dir zu schützen entschlossen ist.
Nein, das Kennzeichen hilft da gerade nicht. Es muss schon die
Person selbst erkannt werden.
Davon ab ist es auch keine Nötigung (sofern nicht noch weitere
Tatbestände hinzugekommen sind).
Mir ist sowas Ähnliches vor kurzem in Berlin widerfahren: grund-
los angehupt. Das Auto überholte danach, ich hinterher, und hatte
ihn nach einigen hundert Metern eingeholt, rangewunken, und zur
Rede gestellt. Der Fahrer, fing daraufhin an, sich aufzublasen und
Handgreiflichkeiten anzudrohen, blieb aber dann im Auto (übermä-
ßig klein und schmächtig bin ich nicht), und forderte mich mehr-
mals auf: "Verpiss dich, du Wichser." Dann tat er eben dieses,
und weigerte sich, meiner Aufforderung, sich gemeinsam zur nächs-
ten Polizeidienststelle zu begeben, Folge zu leisten.
Jetzt liegt die Sache bei Staatsanwaltschaft und Polizeipräsident
in Berlin, wegen "Beleidigung und missbräuchlicher Betätigung von
Schallzeichen", wie es auf der Mitteilung heißt.
Hans Crauel
Frank Werner wrote:
> Wenn Du auf diesem Level argumentierst: warum sollten sich denn die
> Autofahrer rücksichtsvoller verhalten, als die Radfahrer? Was ist denn mit
> dem "armen Würstchen" hinter dem Steuer, das plötzlich auf die Bremse
> latschen muß und womöglich die Gesundheit mitfahrender Kinder durch
> Auffahrunfälle der Nachfolgenden gefährdet, nur weil ein Radler mal wieder
> nicht weiß, daß man den Arm vor dem Abbiegen herausstrecken muß. Die
> "professionellsten" unter den Radlern machen das eh nie, was sicher eine
> positive Wirkung auf das Verkehrsverhalten kleiner Kinder hat.
>
Umgekehrt ist es richtig:: ploetzliches Bremsen wird gerade dann noetig, wenn
Radfahrer auf Radwegen fahren und dadurch den unaufmerksamen Autofahrer
ueberraschen. Im fliessenden Verkehr habe ich noch nie einen Autofahrer zur
scharfen Bremsung gebracht, weil man da rechtzeitig gesehen wird. Deshalb
ist es ja auch noetig, eben da zu fahren.
Ansonsten sollen die Autofahrer wenigstens genauso ruecksichtsvoll sein wie
die Radfahrer, das heisst vor allem: sie sollen keinen totfahren, bitte bitte.
>
> :So ein Radfahrerknie ist
> :schnell kaputt, aber was ist so eine Sorge gegen die grossen Probleme der
> von
> :allen Seiten verfolgten Autofahrer.
>
> Okay, sperrt die Autofahrer noch enger ein und alle werden Rad fahren.
Genau. Dafuer gibt es - wenigstens im der Stadt - eine ganze Menge gute
Gruende. Im Uebrigen: wer sperrt zur Zeit eigentlich wen ein ?
>
> Ich schrieb es schonmal: wovor haben die Radler eigentlich Angst, daß sich
> alle so vehement gegen Kennzeichen wehren? Mir kommt da der Verdacht, daß
> die kleinen Schweinereien des Alltags gut versteckt werden sollen. Und die
> Autofahrer sind ja alle an ihren Nummern eh erkennbar. Wozu also seine gute
> Position als Radfahrer gefährden?
Ueberall grosse Probleme. Und was ist mit den Fussgaengern? Die rennen auch
mal ein Auto ueber den Haufen...
> Folgende Situation: Ich fahre auf einer Straße Innerorts an die ein
> Radweg angrenzt. Es gibt nichts was dazwischen liegt. Vor mir ein
> Rennradfahrer, mitten auf der Straße.
...mit anderen Worten: Ein Autofahrer begegnet einem anderen, nur das
der gerade sein Blechkleid vergessen hat...
> Solche "Radprofis" die sich zu gut für den Radweg sind, sollte man
> zum Abschuß freigeben.
(...)
> Leider haben Rennräder keine Nummernschilder und umfahren ist (noch) nicht
> erlaubt.
Das ist nichts anderes, als die Forderung, Menschenrechte
abzuschaffen. Niemand kann in diesem Lande soviel Mist bauen, dass
dafuer die Todesstrafe verhaengt wird. Schon garnicht von irgendeinem
anderen dahergelaufenen Buerger. Beides ist gut so! Wer das ernsthaft
und oeffentlich in Frage stellt, gehoert IMHO in psychologische
Behandlung und nicht hinter das Steuer einer Maschine, die leicht zur
Waffe werden kann.
> Ich schrieb es schonmal: wovor haben die Radler eigentlich Angst, daß sich
> alle so vehement gegen Kennzeichen wehren?
Wir koennen ja ueber eine Kennzeichnung reden --- unter der
Voraussetzung, dass die Kennzeichnungspflicht mit dem Recht
einhergeht, offensichtlich unsichere Radwege zu meiden, kann man IHMO
darueber reden. Aber solange zugeparkte Schlaglochsammlungen oberhalb
der Bordsteinkanten verpflichtend sind: Nein!
Gute Radwege brauchen keine Benutzungspflicht.
> Und die Autofahrer sind ja alle an ihren Nummern eh erkennbar.
Falsch: Die *Autos* sind an ihrer Nummer erkennbar. Die Fahrer sind
anonym. Das macht es ja auch so schwer, das Gepoebel mit der Hupe und
die staendigen Noetigungen anzuzeigen: Wenn Du die Anzeige schreibst,
braucht der Autofahrer ja nur zu behaupten, ein Verwandter sei
gefahren und ist aus dem Schneider. Fahrzeugkennzeichen nuetzen
ueberhaupt nichts!
> Zu diesem Thema ist mir erst letzten Samstag etwas passiert!
> Folgende Situation: Ich fahre auf einer Straße Innerorts an die ein Radweg
> angrenzt. Es gibt nichts was dazwischen liegt. Vor mir ein Rennradfahrer,
> mitten auf der Straße. Solche "Radprofis" die sich zu gut für den Radweg
> sind, sollte man zum Abschuß freigeben.
Da hast Du völlig recht. Hast Du eine Ahnung, wieviel von Deinen (Kfz-)
Steuern für Radwege ausgegeben werden, auf denen Radfahrer schnell und
sicher voran kommen?
> Was mich aber noch mehr auf die Palme brachte: Der geistig
> Minderbemittelte hatte seinen Sohn vorsichherfahren! Auch auf der
> Straße! Da werden jährlich zig Mark in die Verkehrssicherheit unserer
> Kinder gesteckt und so ein Übervater bringt dem Kind sowas bei.
Das Kind wird schon noch früh genug lernen, wofür Radwege gut sind, wenn
es erst mal ohne Vater aufwachsen wird.
> Nachdem ich dreimal hupte,
Du bist offensichtlich ein sicherer und verantwortungsbewußter Autofahrer.
Du setzt die Hupe als Warnzeichen vor drohender Gefahr ein. Die meisten
Autofahrer überholen einfach mit viel zu großem Abstand -- so groß, daß
Verkehr auf der Gegenfahrbahn gefährdet werden könnte. Oder bremsen sogar
ab, mit unabsehbaren Folgen für den nachfolgenden Autoverkehr.
> zeigte mir der Radfahrer den Stinkfinger und auf meine Frage, wofür wohl
> der Radweg sei, meinte er nur (Wörtlich): "Verpiss Dich Du Depp, das
> geht Dich doch garnichts an!"
Welch ein Vorbild für das arme Kind. Schamlos einen faktisch rechtsfreien
Raum derart auszunutzen -- um Dir dann, unerkannt ohne Nummernschild,
breit grinsend davonzufahren.
> Aber ich gehe ja davon aus, daß Du immer einen Radweg benutzt. Aber
> wegen solcher Lowlevels reagier ich auch des öfteren ärgerlich auf
> Radfahrer, wenn sie mir im Weg rumgondeln. So zerstören einzelne wieder
> das Bild einer ansonst friedlichen Gruppe.
Friedliche Gruppe? Ich weiß ja nicht. Gerade heute bin ich wieder hinter
einem Radfahrer auf der Straße (mit Radweg) hergezuckelt.
Mit sportliche Grüßen,
--Daniel
--
"The obvious mathematical breakthrough would be development of an easy
way to factor large prime numbers." -- Bill Gates, "The Road Ahead"
> :Die Regel ist neu -- ich darf also in Zunkunft als Fussgaenger in
> :Tempo-30-Zonen den Buergersteig nicht mehr benutzen?!
>
> In bestimmten T30-Zonen ist der Unterschied zwischen Fahrbahn und Gehsteig
> nicht mehr vorhanden. Eine tolle Idee, um Kinder loszuwerden.
Wo auch immer Du das getraumt hast --- ich kenne solche Situationen
nur bei Beschilderung mit "Spielstrasse". Da fahren zwar viel 30,
erlaubt ist aber nur Schritgeschwindigkeit.
> :Das jedenfalls ist die letzte Situation, bei der ich auch nach
> :laengerem Nachdenken keine vernuenftige Begruendung fuer's Hupen
> :finden konnte (BTW war ich natuerlich vorschriftsmaessig
> :beleuchtet).
>
> Ist das ein Vorstoß, die Hupe zu verbieten?
Weil Radfahrer grundsaetzlich Oekos sind, und Oekos immer alles gleich
verbieten wollen, oder was? Sorry, aber Du traemst schon wieder.
> Dieses Urteil war bei weitem das Dümmste, was deutsche Richter sich haben
> einfallen lassen.
Du hast immernochnicht gelesen, was schon irgendwer anders geschrieben
hat, oder? Das ist kein Urteil, sondern steht in der StVO
(Strassenverkehrsordnung) dick und fett 'drin:
Par. 2 Absatz 4 Satz 2+3:
Sie muessen Radwege benutzen, wenn die jeweilige Fahrtrichtung
mit Zeichen 237, 240 oder 241 gekennzeichnet ist. Andere
rechte Radwege duerfen sie benutzen
> Ich bezweifle das Verantwortungsbewußtsein des oder der Politiker,
> die dieses Gesetz beschlossen haben.
Gerad war's noch ein Urteil, jetzt ist's ploetzlich doch ein Gesetz?
Ich lade Dich zu einer Radtour ueber die Radwege ein, die inzwischen
nicht mehr benutzungspflichtig sind. Wenn Du die Tour ueberlebt hast,
hast Du Deine Meinung sicher geaendert...
> Das kann kein normaler Mensch für gut heißen, der täglich am Verkehr
> teilnimmt.
Nur dann nicht, wenn er nur vorn rechts in einem Auto am Verkehr
teilnimmt ;-)
> Es widerspricht jeder Praxis, Radfahrer an besonders engen Straßen
> mit Radweg auf die Fahrbahn zu quetschen.
Es widerspricht jeder Vernunft, auf einer zu schmalen Trasse die
Fahrbahn zu verengen um einen unbenutzbar schmalen Radweg anzulegen
- der Praxis widerspricht das leider ueberhauptnicht!
>Ich wollte hier keine juristische Diskussion führen.
Die von Dir verwendeten Formulierungen zeigen überdeutlich, daß Du das
auch gar nicht könntest, selbst wenn Du es wolltest.
> Ich meine nur, daß
>diejenigen T30-Zonen, bei denen zwischen Gehsteig und Straße kein
>Unterschied mehr ist, hervorragend als Unfallbrennpunkte geeignet sind. Ob
>Zeichen 274.1 oder Zeichen 325.
Es gibt keinen Zusammenhang dazwischen, daß irgendetwas eine Tempo 30
Zone ist und ob es einen Gehweg hat oder nicht. Es gibt auch viele
"Tempo 100 Zonen", in denen es keine Gehwege gibt und wo trotzdem
auch Kinder herumlaufen müssen. Meinst Du auch da, daß das eine
Herausforderung sei, die Kinder dort totzufahren?
Wenn es in einer Straße keine Gehwege gibt, haben sich alle so zu
verhalten, daß es nicht zu Unfällen kommt - egal, ob da Tempo30 Zone,
Tempo 100 indirekt oder sonst was angeordnet ist. Selbst da, wo man
eigentlich nicht mit Fußgängern rechnen müßte, z.B. auf Autobahnen
wird man zu Recht bestraft, wenn man dort Fußgänger zu Tode fährt,
die man rechtzeitig erkennen konnte. Du hast irgendwie nicht richtig
verstanden, wofür Verkehrschilder gut sein sollen. Sie sind nicht
dafür da, daß man sich ausschließlich nach ihnen richtet und vor dem
sonstigen Verkehrsgeschehen, insbesondere dem anderer Arten von Verkehrs-
teilnehmnern, eher keine Notiz nimmt.
Und insbesondere bei Kindern wird in allen Fällen, in denen man als Verkehrs-
teilnehmer ihrer nur ansichtig wird, eine stark erhöhte Vorsicht gefordert
... unabhängig von Tempo 30, An- oder Abwesenheit von Gehsteigen, usw.
Das ist Gesetz und nicht Deine Vermutung, daß eine Tempo 30 Zone
ohne Gehsteige als Unfallschwerpunkt hervorragend geeignet sei.
Ich habe wirklich den Verdacht, daß Du bei einer solchen Denkweise den
Führerschein, so Du denn einen hast, schnellstens abgeben solltest.
> In bestimmten T30-Zonen ist der Unterschied zwischen Fahrbahn
> und Gehsteig nicht mehr vorhanden. Eine tolle Idee, um
> Kinder loszuwerden.
Verwechselt du da nicht verkehrsberuhigte Zonen ("Spielstraße") mit
T30-Zonen?
In verkehrsberuhigten Zonen ist Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben
und AFAIR Parken nur auf gekennzeichneten Flächen erlaubt.
Heinz "aber daran hält sich nahezu niemand, am wenigsten die Anwohner"
> Warum sperrt die Polizei ihre Schnellfeuerwaffen
Seit wann hat unsere Polizei denn Schnellfeuerwaffen?!
Und überhaupt, wie hießen sie? Wie waren ihre Namen?
Ah, Du hast es Dir ausgedacht! ;-)
>Wo auch immer Du das getraumt hast --- ich kenne solche Situationen
> nur bei Beschilderung mit "Spielstrasse". Da fahren zwar viel 30,
> erlaubt ist aber nur Schritgeschwindigkeit.
Und da haben wir das Problem. Wer immer nur mit Auto faehrt,
und nix mehr laeuft, der kann mit diesem Begriff "Schrittgeschwindigkeit"
absolut nichts anfangen :-)
"30", das ist klar, sowas steht auf dem Tacho.
Ralf Reske
> > nur bei Beschilderung mit "Spielstrasse". Da fahren zwar viel 30,
> > erlaubt ist aber nur Schritgeschwindigkeit.
>
> Und da haben wir das Problem. Wer immer nur mit Auto faehrt,
> und nix mehr laeuft, der kann mit diesem Begriff "Schrittgeschwindigkeit"
> absolut nichts anfangen :-)
Es sei denn, man hat einen Fuehrerschein gemacht :-) und dort gelernt, dass es
sich um 7 km/h handelt. Das ist mit Autos schon ziemlich anstrengend, was vor
allen Dingen die Leute stoert, die Spielstrassen als Durchgangsstrassen benutzen.
MfG Frank
--
Man darf nicht verzagen, Verzagtheit ist eine grosse Suende (M. Bulgakow)
--------------------------------------------------------------------------
Dipl.-Phys. Frank K. Wilhelm ----- Phone +49/(0)721/608/3370
Email wil...@tfp.physik.uni-karlsruhe.de, Fax +49/(0)721/698150
W3: http://www-tfp.physik.uni-karlsruhe.de/~wilhelm
> Es sei denn, man hat einen Fuehrerschein gemacht :-) und dort
> gelernt, dass es sich um 7 km/h handelt. Das ist mit Autos schon
> ziemlich anstrengend, was vor allen Dingen die Leute stoert, die
> Spielstrassen als Durchgangsstrassen benutzen.
...und jetzt loesen wir die ultimative Denksportaufgabe: Warum nur
werden einem von den alten Verbietern dauernd die besten Schleichwege
durch so daemliche Beschilderungen versauert...
Hm, ich erinnere mich an einen Zeitungsartikel, in dem es hieß, daß im
Rahmen irgendeiner Hafenstraßen-Auseinandersetzung eine MP aus einem
Streifenwagen entwendet worden sei. Auf die entgeisterte Nachfrage, was
denn eine solche Waffe in einem Streifenwagen zu suchen hätte, hieß es,
daß das durchaus normal sei (in einem abschließbaren Fach an der
Beifahrertür).
Kann natürlich auch sein, daß das alles polizeiliche Eskalationspropaganda
zur Rechtfertigung massiver Hausdurchsuchungen war. Vertrauenserweckend in
keinem Fall.
Im Übrigen besitzt die deutsche Polizei durchaus Maschinenpistolen. Sah
ich neulich in Berlin vor der israelischen Botschaft, und auch hier in
Hamburg vor dem Untersuchungsknast patroullierten sie mal damit herum. Es
ist mir unangenehm genug, daß überhaupt Schußwaffen in der Öffentlichkeit
herumgetragen werden, aber diese Dinger sind ausschließlich zum
Niedermähen von Menschenmengen gemacht. Leider ließen sich die MP-
tragenden Beamte nie mit mir auf eine diesbezügliche Diskussion ein (und
stritten auch nicht ab, daß ich recht hatte). Soweit OT.
Daniel Haude schrieb:
> Friedliche Gruppe? Ich weiß ja nicht. Gerade heute bin ich wieder hinter
> einem Radfahrer auf der Straße (mit Radweg) hergezuckelt.
>
Waaaas !!! Dieser Aggressor gehört eingesperrt oder noch besser
Helm ab.
gewaltätigste Grüße Michael
Die "Berliner Zeitung" wusste mal zu berichten, dass
eine Polizeistreife einen durchgegangenen Pitbull erst
mit einer MP stoppen (dann aber fuer immer :-) ) konnte.
Daraus kann man messerscharf folgern, dass Polizeistreifen
derartige Waffen dabei haben.
cu, Volker
--
Volker Sievert, Inst. f. Genetik FU Berlin
D-14195 Berlin Arnimallee 7, tel. +49(0)30838-2995 fax -4395
* Neblige Zeiten erfordern laute Tuten! *
Bloss nicht, das Gehupe liegt doch nur an den existenten oder
eingebildeten Radwegen!
> zu lachen, das garantiere ich ihm!
> Einen habe ich nach dem Angehuptwerden schon angesprochen; er mußte dann
> klein beigeben und hat sich bei mir entschuldigt!
> Was meinen denn andere Radfahrer dazu? Bitte eine Email an ra...@odn.de
Fahr selbstbewusst und nicht zu weit rechts (besonders musst Du
genuegend Abstand zu parkenden Autos halten, es kann auch mal eine
Autotuer aufgehen).
Lass dich von Hupen nicht aergern, sondern erwidere den "Gruss" mit
freundlichem Winken.
Erfordert etwas Uebung, aber mit der Zeit wird's besser. (Naja, mit
dem Zurueckwinken klappt bei mir noch nicht so gut, aber wenigsten
erchrecke ich inzwischen nicht mehr so wie frueher.)
Sven
--
Sven Marcus Sven....@gmx.de O
FB 17/Informatik Uni-GH Paderborn J\
33098 Paderborn Germany _/-/'_
S-Mail: 8°45'23"E 51°42'40"N (u)`\(U)
? Hier gibt es auch in den Tempo 30 Zonen Gehsteige. Ist das dort, wo
Du wohnst anders?
[...]
> :Haben diese Kretins von Autofahrern keine Ahnung, wie es sich mit einem Rad
> :faehrt, oder? Langsam werde ich stinkig; und wenn mich einer dieser
> :Autofahrer anfährt, wenn ich auf einer Straße ohne Radweg unterwegs bin
> :(Baut viel mehr Radwege, liebe Politiker!!!), dann hat derjenige nichts
> mehr
> :zu lachen, das garantiere ich ihm!
>
> Zwei Urteile jüngerer Zeit, das eine erlaubt Radfahrern an der dem Fahrer
> abgewandten und damit uneinsehbaren Seite zu überholen, das andere erlaubt
Urteile? Ich kenne nur das langsame rechts ueberholen von wartenden
Fz. Das ist aber nicht laut einem "Urteil" erlaubt, sondern steht so
in der StVO.
> in bestimmten Straßen das Fahren mit dem Rad entgegen der Hauptfahrtrichtung
> bei Einbahnstraßen, senken das Gefahrenbewußtsein der Radler und belasten
Auch das ist jetzt in der StVO geregelt und war auch vorher schon in
abgewandelter Form (unechte Einbahnstrassen etc.) durchaus nicht
voellig unueblich.
BTW: Die meisten Einbahnregelungen sind nur aufgrund der Breite vieler
KFZ engefuehrt worden, da spricht nichts dagegen sie fuer schmale,
einspurige Fz freizugeben. (Wann kommt die erste unechte
Einbahnstrasse, die fuer Kraftraeder frei ist?)
> den Autofahrer zusätzlich. Ein weiteres Urteil erlaubt den Radlern den
> Radweg nicht zu benutzen, wenn sie ihn nicht für zumutbar halten. Es muß
Wenn er unzumutbar oder gar unbenutzbar ist.
> also auch in Straßen mit breiten Radwegen und damit viel schmalerer Fahrbahn
> zusätzlich mit Radverkehr gerechnet werden.
Bei vielen mir bekannten Radwegen ist allrdings nichtdie Fahrbahn,
sondern der Fussweg schmaler geworden. Aber vernuenftige
Fahrbahnbreiten mit jeglichem Fahrzeugverkehr auf diesen Fahrbahnen
waeren wirklich wuenschenswert.
> Wenn unter diesem ganzen Druck und der Tatsache, daß Autos aus
> sicherheitstechnischen Gründen größer gebaut werden und damit schwieriger zu
> handhaben sind außerdem sich einige Radfahrer zu obszönen oder beleidigenden
> Gesten herablassen, ohne daß sie erkennbar (namentlich durch Aufhebung der
Fahrbahnbenutzung und eventuelle Schlenker empfindest Du als obszoene
und beleidigende Gesten?
> Anonymität z. B. durch Kennzeichen) sind, bleibt als einzige Flucht die
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
sehr schoen formuliert, auch wenn es anders gemeint war ;-)
> Aggression gegen die Radfahrer selbst.
Siehst Du das wirklich so? Bleibt den Schuelern in den USA auch als
einzige Flucht die Aggression mit Waffengewalt gegen Mitschueler und
Lehrer selbst?
Vor was fluechten die Autofahrer ueberhaupt? Der boesen Realitaet?
> :dann hat derjenige nichts mehr
> :zu lachen, das garantiere ich ihm!
>
> Gewalt scheint allgemein akzeptiertes Mittel zur Durchsetzung eigener Ideale
> zu sein. Wer regt sich da eigentlich noch über den Kosovo- oder den
Ja leider.
> Irak-Krieg auf? Die Staaten tun nur das, was ihre Bürger tun.
>
> :Einen habe ich nach dem Angehuptwerden schon angesprochen; er mußte dann
> :klein beigeben und hat sich bei mir entschuldigt!
>
> Was heißt denn "klein beigeben"? Warum hat er denn nun gehupt? Im Übrigen
> ist die Hupe ein Zeichen der Warnung. Andere Interpretationen sind
> ausschließlich Sache des Angehupten.
Ich denkemal, er hat "klein beigegeben", weil er die Gefahr, vor der
er per Hupe gewarnt hat, nicht benennen konnte.
[...]
> Ich schrieb es schonmal: wovor haben die Radler eigentlich Angst, daß sich
> alle so vehement gegen Kennzeichen wehren? Mir kommt da der Verdacht, daß
Geh mit gutem Beispiel voran, trage als Fussgaenger ein Kennzeichen,
sorge dafuer, dass Du bei KFZ-Fuehrung eindeutig als derzeitiger
KFZ-Fuehrer erkennbar bist. Vielleicht folgen Dir auch einige
Radfahrer.
> die kleinen Schweinereien des Alltags gut versteckt werden sollen. Und die
> Autofahrer sind ja alle an ihren Nummern eh erkennbar. Wozu also seine gute
Aeh, Autofahrer haben Nummern? Ich kann gerade keine an mir entdecken.
> :> Durch die Verlagerung des Fußgängerverkehrs vom Gehsteig auf die
> :> Straße z. B. durch Tempo-30-Zonen wird eine weitere Gefahr künstlich
> :> erzeugt.
>
> :Die Regel ist neu -- ich darf also in Zunkunft als Fussgaenger in
> :Tempo-30-Zonen den Buergersteig nicht mehr benutzen?!
>
> In bestimmten T30-Zonen ist der Unterschied zwischen Fahrbahn und Gehsteig
> nicht mehr vorhanden. Eine tolle Idee, um Kinder loszuwerden.
Das kenne ich nur au Verkehrsberuhigten Bereichen, dort gibt es dann
allerdings keinen Gehsteig im eigentlichen Sinne mehr, sondern
hoechstens halt fuer Fz-Verkehr gesperrte Flaechen.
> :> Im Übrigen ist die Hupe ein Zeichen der Warnung.
[...]
> :...dann erklaer mal: Wovor will mich ein Autofahrer auf einer breiten
> :Strasse ohne parallelen Radweg nachts um halb zwoelf warnen?
>
> Ich schrieb "sind ausschließlich Sache des Angehupten". Warum der gehupt
> hat, wirst Du uns hier besser erklären können, als alle anderen.
Nein konnte Jens Peter Lindemann (aka Uni Bielefeld ??) nicht, darum
fragte er ja, ob Du Dir einen Grund vorstellen konntest.
> :Das jedenfalls ist die letzte Situation, bei der ich auch nach
> :laengerem Nachdenken keine vernuenftige Begruendung fuer's Hupen
> :finden konnte (BTW war ich natuerlich vorschriftsmaessig
> :beleuchtet).
>
> Ist das ein Vorstoß, die Hupe zu verbieten?
Nein, aergerlich ist nur, wenn man dann denkt das Licht sei
ausgefallen, war es aber gar nicht.
> :Dass solche Hupereien keinesfalls Ausnahmen sind, kann
> :ich aus eigener Erfahrung bestaetigen. Das Gehupe an vorhandenen, aber
> :nicht benutzungspflichtigen und unbrauchbaren Radwegen nicht
> :mitgerechnet.
>
> Dieses Urteil war bei weitem das Dümmste, was deutsche Richter sich haben
> einfallen lassen. Ich bezweifle das Verantwortungsbewußtsein des oder der
Wie willst Du ueber einen unbrauchbaren Weg fahren?
> Politiker, die dieses Gesetz beschlossen haben. Das kann kein normaler
> Mensch für gut heißen, der täglich am Verkehr teilnimmt. Es widerspricht
> jeder Praxis, Radfahrer an besonders engen Straßen mit Radweg auf die
> Fahrbahn zu quetschen. Da wurde wieder versucht, Politik durch die Hintertür
> zu machen.
Da der Radweg schon jeder Praxis widerspricht ...
Ich nehme an, die "Spielstrasse" steht deswegen in Anfuehrungszeichen,
weil sie in Wirklichkeit ein verkehrsberuhigter Bereich ist?
In Spielstrassen (ohne "") ist naemlich gar kein Fz-Verkehr erlaubt.
Was fuer ein Auto faehrst Du? Auf meinem Tacho kann ich 7 km/h nicht
sicher von 0 km/h oder 15 km/h unterscheiden.
BTW: Die 7 km/h sind auch nur ein Anhaltspunkt.
> sind, sollte man zum Abschuß freigeben. Was mich aber noch mehr auf die
^^^^^^^
Und wer sowas schreibt, den sollte man ...
> Palme brachte: Der geistig Minderbemittelte hatte seinen Sohn
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Woher weisst du das? Und vor allem, wenn Du es schon weisst, solltest
Du auch etwas mehr ruecksicht darauf nehmen?
> vorsichherfahren! Auch auf der Straße! Da werden jährlich zig Mark in die
^^^^^^
Das hat Strassenverkehr (auch mit dem Fahrrad) so an sich, dass man
Strassen benutzt. Sonst waere es eine Rennveranstaltung, Sport oder
sonstwas.
> Verkehrssicherheit unserer Kinder gesteckt und so ein Übervater bringt dem
> Kind
> sowas bei.
> Nachdem ich dreimal hupte, zeigte mir der Radfahrer den Stinkfinger und auf
^^^^^^^^^^^^^
Vor welchen drei Gefahren wolltest du den Radfahrer warnen?
> meine Frage, wofür wohl der Radweg sei, meinte er nur (Wörtlich): "Verpiss
> Dich Du Depp, das geht Dich doch garnichts an!"
Etwas unhoeflich ausgedrueckt, aber im Prinzip hat er recht.
> Leider haben Rennräder keine Nummernschilder und umfahren ist (noch) nicht
> erlaubt.
Wozu braucht es ein Nummernschild? Was haettest Du gemacht, wenn er
eine Nummernschild gehabt haette, oder Dir seinen Namen genannt
haette?
> Aber ich gehe ja davon aus, daß Du immer einen Radweg benutzt. Aber wegen
> solcher Lowlevels reagier ich auch des öfteren ärgerlich auf Radfahrer, wenn
> sie mir im Weg rumgondeln. So zerstören einzelne wieder das Bild einer
> ansonst friedlichen Gruppe.
>
> Wie auch immer, werde ich mich jetzt auf mein Mountenbike schwingen und die
> Rehe durch den Wald jagen :-)
Na klasse, erst im Strassenverkehr Radfahrer aergern und dann (weiles
ja auch noch andere Autofahrer gibt, die sich genasuo verhalten
koennten) Rehe aergern.
STVO §2: Absatz4:
Radfahrer müssen einzeln hintereinander fahren; nebeneinander dürfen sie nur
fahren, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird. Sie haben rechte
Radwege zu benutzen; linke Radwege dürfen sie nur benutzen,
> Seit wann hat unsere Polizei denn Schnellfeuerwaffen?!
Nie in eine RAF-Kontrolle geraten? Nervös herumfuchtelnde Kinder mit
Knarren, die drei Nummern zu groß waren für die sie tragende Person.
So weit OT.
hajo
--
I'm no address falsificator.
My mail address is the right one, and h...@zierke.com will bounce.
Und wieso soll das ein Widerspruch sein? Mir ist bekannt, daß die STVO ein
Verhalten verlangt, daß das Unfallrisiko verdoppelt, in manchen Fällen
verzehnfacht.
Aber deshalb würde ich doch nicht mein Kind in den Tod schicken. Ich kenne
schließlich außer der Statistik auch noch die Berliner Pressemeldungen,
die illustrieren, was die Statistik sagt: 2 Achtjährige unter Sattelzug am
Spandauer Damm, ein Fünfjähriger unter abbiegendem Müllwagen, etc. pp.
Ich bin ja kein Freund kleiner Kinder, weil der Ausschaltknopf fehlt, aber
wenn schon, dann möchte man sie meistens behalten.
> > Ich bin langsam stocksauer!
>
> Zu diesem Thema ist mir erst letzten Samstag etwas passiert!
Ja, da habe ich letztens auch was gesehen.
Kam mir im Wohngebiet eine Familie im Auto entgegen. Auf der
Hinterbank Mutti, auf dem Fahrersitz Papi, auf dessen Schoß das
vielleicht 3jährige Kind, welches stolz das Auto lenkte.
Auf was für Ideen die Leute kommen...
> Wie auch immer, werde ich mich jetzt auf mein Mountenbike schwingen und die
> Rehe durch den Wald jagen :-)
Was mich noch interessieren würde, bist Du eigentlich mit Norbert oder
mit Frank oder gar beiden identisch?
elke
Mittwoch, 28 April 1999 09:40, Jens Peter Lindemann wrote to All:
JL> ...dann erklaer mal: Wovor will mich ein Autofahrer auf einer breiten
JL> Strasse ohne parallelen Radweg nachts um halb zwoelf warnen?
Davor, dass Dich gleich ein Angetrunkener outler in Schlaengellinie ueberholt?
Ciao/2
Falk
... Romani ite domum
Mittwoch, 28 April 1999 12:11, Borris Balzer wrote to All:
BB> Deine Wortwahl laesst schwer zu wuenschen uebrig - kein Wunder, dass
BB> diese Kretins ein nur geringes Interesse daran haben, die von Dir
mal ne Frage am Rande: Was genau ist ein Kretin? oder soll das Kroeten heissen?
Ciao/2
Falk
... Was halten Sie als Aubenstehender von Intelligenz?
Dienstag, 27 April 1999 21:13, "Steffen Heinz" wrote to All:
SH> wissen die autofahrer auch wie teuer solch ein hupen ist?
Du meinst, weil sie dem freundlich Gegruessten sicher einen Drink spendieren
muessen? Meist druecken die sich vor dieser Pflicht...
Ciao/2
Falk
... Microsoft: What do you want to crash today?
Mittwoch, 28 April 1999 18:24, Rasmus Althoff wrote to All:
RA> riskant hElst. Wobei ein Radler, der bei Rot nber die AMpel
RA> kachelt, im Zwiefelsfalls draufgeht - ein autofahrer eher
RA> nicht.
Schlimmer, er schickt eventuell jemand bei gruen laufenden/fahrenden ins
Jenseits
Ciao/2
Falk
... My other computer is a toy (Better known as an Amiga).
Mittwoch, 28 April 1999 21:16, "Frank Werner" wrote to All:
FW> Ich schrieb es schonmal: wovor haben die Radler eigentlich Angst, da#
FW> sich alle so vehement gegen Kennzeichen wehren?
Vor allem vor den Buerokraten. vielleicht muss ich mein rad dann auch noch
jedes Jahr fuer 50 Mark zum Abgastest schaffen?
FW> Und die Autofahrer sind ja alle an ihren Nummern eh erkennbar.
Dies hat aber auch mit der Einordnung der Motorfahrzeuge als potentielle
Gefahrenquellen zu tun. Ansonsten kannst Du ja schon mal als vorbild wirken und
dir als Fussgaenger ne Nummer an den Mantel heften.
Ciao/2
Falk
... Hardware: The part you kick. Software: this you corrupt!
Frank Werner hat vollkommen recht, wenn er sich über die arrogante
autofeindliche Politik der Kommunen aufregt. Ampeln, die mitten in der
Nacht fern jeder Bebauung rot werden, nur um gleich wieder auf Grün zu
springen, stellen einen Mißbrauch der Verkehrsregleungsinstrumente
seitens der Kommunen dar. Sozusagen eine lange Nase von der Political
Correctness. Ein anderes Wort dafür ist Linientreue.
Das ist allerdings kein Grund, Radfahrer anzuhupen.
Ich hupe lediglich Radfahrer an, die nachts ohne Licht fahren. Das sind
aber weitaus mehr, als in dieser Gruppe zugegeben würde. Es sind mehr
als 50%, aber da haben sicher auch die Autofahrer die Schuld dran.
Beste Grüße
Peter
Sven Marcus schrieb:
> Frank Werner wrote:
> [...]
> > Autofahrer rücksichtsvoller verhalten, als die Radfahrer? Was ist denn mit
> > dem "armen Würstchen" hinter dem Steuer, das plötzlich auf die Bremse
> > latschen muß und womöglich die Gesundheit mitfahrender Kinder durch
> > Auffahrunfälle der Nachfolgenden gefährdet, nur weil ein Radler mal wieder
> > nicht weiß, daß man den Arm vor dem Abbiegen herausstrecken muß. Die
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Du solltest Dich informieren. Dieses Arm herausstrecken ist nirgendwo
> vorgechrieben. Es ist lediglich eine Moeglichkeit fuer Radfahrer einen
> Abbiegevorgang anzuzeigen, nicht immer die passende.
Informieren ist immer gut, z.B. unter
http://www.bezreg-detmold.nrw.de/aufgaben/dezernat53/radinfo/rad3.htm.
Dort steht: 'Wer abbiegen will, muß dies rechtzeitig und deutlich ankündigen;
dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen.' Wenn mein Fahrrad
dummerweise keine Blinker hat, welche Möglichkeiten habe ich dann?
Mir fällt da nur die alte Sache mit dem Arm ein.
Herbert
--
Dieser anonyme Brief ist nur gültig ohne Signatur und Unterschrift
Rasmus Althoff schrieb:
> Mario Jung wrote:
>
> > Zu diesem Thema ist mir erst letzten Samstag etwas passiert!
> > Folgende Situation: Ich fahre auf einer Straße Innerorts an die ein Radweg
> > angrenzt. Es gibt nichts was dazwischen liegt. Vor mir ein Rennradfahrer,
> > mitten auf der Straße.
>
> Kauf Dir mal n Rennrad - gängige radwege führen ganz fix zu ner
> acht in der Felge. Aber da sist Dir ja egal, ist ja nicht Dein
> Problem.
Nein, in der Tat nicht, denn ich würde nie auf die Idee kommen,
auf den holperigen Radwegen (die Straßen sind auch nicht besser)
mit einem Rennrad 'rumzufahren. Dennoch sehe ich immer mehr
Leute mit diesen fingerdicken Reifen - das kann doch nicht
funktionieren.
Ich überlege vorher, ob das, was ich kaufen will, auch zweck-
mäßig ist und verlange das auch von anderen. Wer sich ein
Rennrad kauft und hinterher feststellt, daß es für den Alltag
nicht taugt, hat einen Fehler gemacht und sollte daraus lernen.
Was würdest du zu einem Autofahrer sagen, der sich ein Auto
mit 5 cm Bodenfreiheit kauft und nun von der Stadt verlangt,
alle Straßen so umzubauen, daß er sie störungsfrei benutzen kann?
Genau - und das ist auch die richtige Antwort an Rennradler.
Herbert
Ps.: Echte Rennräder können anscheinend unebene Straßen
ganz gut ab. Wenn ich so lese, was für Straßen die bei der
Tour den France mit Tempo 80 fahren...
Na, da hab ich ja ein bisschen mehr erlebt:-)
Aber das stimmt schon, wenn da so halbgare Typen, martialisch aufgemacht,
misstrauisch blickend, sich an ihren langlaeufigen Knarren festhaltend,
Auto und Personen visitieren, da kommt man schon auf seltsame Gedanken:-)
Ralf Reske
> Nein, in der Tat nicht, denn ich würde nie auf die Idee kommen,
> auf den holperigen Radwegen (die Straßen sind auch nicht besser)
Och doch, durchaus, im Großen und Ganzen schon.
> Was würdest du zu einem Autofahrer sagen, der sich ein Auto
> mit 5 cm Bodenfreiheit kauft und nun von der Stadt verlangt,
> alle Straßen so umzubauen, daß er sie störungsfrei benutzen kann?
Die Frage sieht anders aus. Dieser Mensch kauft sich son Auto
und wird anschließend per Gesetz verpflichtet, nicht auf guten,
sondern fast nur auf Schlaglochstraßen zu fahren.
> Genau - und das ist auch die richtige Antwort an Rennradler.
Ebend - die Antowrt, die ich geben würde, lautet: Such Dir
Wege, wo Du das Ding fahren kannst, und meide solche, wo
das nicht geht.
> Ps.: Echte Rennräder können anscheinend unebene Straßen
> ganz gut ab. Wenn ich so lese, was für Straßen die bei der
> Tour den France mit Tempo 80 fahren...
Na toll, mit Profi-Schraubern, die nach der Etappe das Ding
wieder auf Vordermann bringen.
--
Rasmus 'Don Metal' Althoff
"But if they tell you that I've lost my mind,
Maybe it's not gone, just a little hard to find." (Manowar)
ja, was ist da anstrengend ? Auto rollen lassen , indem man mit dem rechten Fussdas
Gaspedal sanft streichelt.
Ralf Reske
> > Also völlig korrekt im Sinne der Verkehrssicherheit.
>
> STVO §2: Absatz4:
> Radfahrer müssen einzeln hintereinander fahren; nebeneinander dürfen sie nur
> fahren, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird. Sie haben rechte
> Radwege zu benutzen; linke Radwege dürfen sie nur benutzen,
Nur als Anmerkung: Du zitierst eine inzwischen ungueltige Version der
StVO.
Sie muessen Radwege benutzen, wenn die jeweilige
Fahrtrichtung mit Zeichen 237, 240 oder 241 gekennzeichnet
ist. Andere rechte Radwege duerfen sie benutzen.*
* Tritt am 1. Oktober 1998 in Kraft
237, 240, 241 sind die blauweissen Fahrrad-Karrikaturen wahlweise mit
Strichmaennchen darueber bzw. daneben.
--
o o Jens Peter Lindemann o
/\ /\ Technische Fakultaet, Fachschaft /\ _____
_`\-`\-`_ Universitaet Bielefeld, 33501 Bielefeld _'-/'_--| _ |
(_)/--/-(_) e-Mail: jlin...@TechFak.Uni-Bielefeld.DE (_)-\(_) +-(_)-+
Im Normalfall muss man nicht mal Gas geben - der Leerlauf reicht.
--
roman kawe
Bitte keine 'courtesy copies' - wenn ich irgendwo schreibe, lese ich
da auch.
Ist Dein Arm ein Fahrtrichtungsanzeiger? Meiner nicht. Also bleibt mir
die Möglichkeit Fahrtrichtungsanzeiger schon einmal vorenthalten
("Blinker" darf ich nicht an mein Fahrrad schrauben).
> Mir fällt da nur die alte Sache mit dem Arm ein.
Tja, dann mußt Du halt den Arm benutzen.
Du kannst aber z.B. auch Deine Position in der Fahrspur als
rechtzeitige und deutliche Ankündigung verwenden.
Sven
--
Sven Marcus Sven....@gmx.de O
FB 17/Informatik Uni-GH Paderborn /L
33098 Paderborn Germany _`\-\_
S-Mail: 8°45'23"E 51°42'40"N (U)/'(u)
Dann hat der entsprechende outler aber irgendwas nicht ganz
verstanden. Gefahren, die von einem selbst ausgehen sind abzustellen,
nicht vor ihnen zu warnen.
Sven Marcus schrieb:
> Herbert Albrecht wrote:
>
> > Informieren ist immer gut, z.B. unter
> > http://www.bezreg-detmold.nrw.de/aufgaben/dezernat53/radinfo/rad3.htm.
> >
> > Dort steht: 'Wer abbiegen will, muß dies rechtzeitig und deutlich ankündigen;
> > dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen.' Wenn mein Fahrrad
> > dummerweise keine Blinker hat, welche Möglichkeiten habe ich dann?
>
> Ist Dein Arm ein Fahrtrichtungsanzeiger? Meiner nicht. Also bleibt mir
> die Möglichkeit Fahrtrichtungsanzeiger schon einmal vorenthalten
> ("Blinker" darf ich nicht an mein Fahrrad schrauben).
>
> > Mir fällt da nur die alte Sache mit dem Arm ein.
>
> Tja, dann mußt Du halt den Arm benutzen.
> Du kannst aber z.B. auch Deine Position in der Fahrspur als
> rechtzeitige und deutliche Ankündigung verwenden.
Wo steht das? Nicht in der StVO, dort steht:
'Radfahrer, die auf der Fahrbahn abbiegen wollen, müssen an der rechten Seite
der in
gleicher Richtung abbiegenden Fahrzeuge bleiben, wenn dort ausreichender Raum
vorhanden
ist. Radfahrer, die nach links abbiegen wollen, brauchen sich nicht einzuordnen.
Sie
können die Fahrbahn hinter der Kreuzung oder Einmündung vom rechten Fahrbahnrand
aus
überqueren. Dabei müssen Sie absteigen, wenn es die Verkehrslage erfordert.'
Daß man den Wunsch, nach links abzubiegen, dadurch kenntlich machen kann/
soll, daß man sich auf seiner Fahrspur links einordnet, kann ich aus diesem
Text nicht herauslesen. Eher das Gegenteil.
Außerdem: was ist denn so schlimm daran, den Arm rauszustrecken?
Herbert
Rasmus Althoff schrieb:
> Herbert Albrecht wrote:
>
> > Was würdest du zu einem Autofahrer sagen, der sich ein Auto
> > mit 5 cm Bodenfreiheit kauft und nun von der Stadt verlangt,
> > alle Straßen so umzubauen, daß er sie störungsfrei benutzen kann?
>
> Die Frage sieht anders aus. Dieser Mensch kauft sich son Auto
> und wird anschließend per Gesetz verpflichtet, nicht auf guten,
> sondern fast nur auf Schlaglochstraßen zu fahren.
Das stimmt für die Leute, die sich ihr Rad nach der Einführung der
Radwegbenutzungspflicht gekauft haben. Wie lange gibts die schon?
> > Ps.: Echte Rennräder können anscheinend unebene Straßen
> > ganz gut ab. Wenn ich so lese, was für Straßen die bei der
> > Tour den France mit Tempo 80 fahren...
>
> Na toll, mit Profi-Schraubern, die nach der Etappe das Ding
> wieder auf Vordermann bringen.
Klar, aber dennoch glaube ich nicht, daß die Räder öfter mal 'ne
8 haben. Auch wenn der Fahrer es nicht selbst reparieren muß,
der Zeitverlust wird ihm wehtun, wo es doch um Sekunden geht.
Es wird eher so sein, daß die Leute sich Murks kaufen: 1. zu
schmale Reifen für zu holprige Wege und 2. nicht stabil genug.
3. federt ein echter Rennfahrer aus dem Knie, wenns holprig
wird und bleibt nicht, so wie der Möchtegern-Renner mit dem
dicken A..... auf dem Sattel sitzen.
Wer nicht soviel Geld ausgeben möchte, wie ein echtes Qualitäts-
Rennrad kostet und nicht soviel trainieren möchte, daß die Kraft
zum kunstgerechte Rennfahren reicht, der sollte sich ein Touren-
rad kaufen mit normalen Reifen und evtl. eine Federung. Ich habe
einen starren Rahmen mit gefederter Sattelstange, das bringt
schon einiges.
Aber ungeeignetes Material kaufen, damit so zu tun, als ob man
sportlich wäre und dann noch, weil einem der Radweg dafür
nicht genehm ist, die Autofahrer zwingen, hinter einen hinter-
herzutrödeln - _das_ ist frech. Ich hupe solche Leute zwar
nie an (ich käme ja zu nichts anderem, wenn ich jeden Idioten
anhupen wollte) aber ich kann Leute, denen der Kragen platzt,
schon ein bißchen verstehen.
Zum Thema *Re: Anhupen von Radfahrern und sonstige Frechheiten* von
*Mario.News* vom 29.04.99 möchte ich folgendes loswerden:
>> Also völlig korrekt im Sinne der Verkehrssicherheit.
>
> STVO 2: Absatz4:
> Radfahrer müssen einzeln hintereinander fahren; nebeneinander
> dürfen sie nur fahren, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert
> wird. Sie haben rechte Radwege zu benutzen; linke Radwege dürfen
> sie nur benutzen,
Das steht nicht in der gültigen STVO. Dort steht:
STVO 2, Abs. 4:
Radfahrer müssen einzeln hintereinander fahren; nebeneinander dürfen sie
nur fahren, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird. Sie müssen
Radwege benutzen, wenn die jeweilige Fahrtrichtung mit Zeichen 237, 240
oder 241 gekennzeichnet ist. Andere rechte Radwege dürfen sie benutzen.
[...]
Anm. Die Zeichen sind die, die jeweils ein weißes Fahrrad auf blauem Grund
darstellen, bei 240 und 241 ist zusätzlich noch ein Sinnbild eines
Fußgängers, vom Fahrrad getrennt durch einen vertikalen bzw. horizontalen
weißen Balken, dargestellt.
Solche Autofahrer, die sich zu fein sind, sich über die Änderungen der
STVO zu informieren, sollte man zum Abschuss freigeben.
Gruß,
Skander
=> Dort steht: 'Wer abbiegen will, muß dies rechtzeitig und deutlich ankündigen;
=> dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen.' Wenn mein Fahrrad
=> dummerweise keine Blinker hat, welche Möglichkeiten habe ich dann?
Man koennte zum Beispiel laut rufen: "Ich moechte abbiegen!"
Gruss
Sven
--
"Milosevic, die serbischen Nationalisten und ihr Counterpart auf der alba-
nischen Seite, die Kosovo-Untergrundarmee UCK, koennen sich freuen: die
NATO hat alle potentiell an einer friedlichen Loesung interessierten Kraefte
ausgeschaltet. Das Feld gehoert den Nationalisten." -- taz 1999-04-12
Freitag, 30 April 1999 02:21, peter....@gmd.de wrote to All:
pk> Ich hupe lediglich Radfahrer an, die nachts ohne Licht fahren.
Auch das ist nicht Deine Aufgabe. Ich glaube kaum, dass es jemand nicht besser
weiss, die Dunkelfahrer wollen also absichtlich ungesehen bleiben. Und etwas
dagegen zu unternehmen ist ausschliesslich Aufgabe der gruenen Minna
Ciao/2
Falk
... Scotch me up, Beamie.
Eigenartigerweise sind die Unfallfluchtraten bei Radlern aber kleiner
als bei Autofahren. Am schlimmsten sind Busfahrer.
Radfahrer können nämlich meist gar nicht mehr wegfahren nach einem
Unfall.
Freitag, 30 April 1999 09:07, Herbert Albrecht wrote to All:
HA> Was wnrdest du zu einem Autofahrer sagen, der sich ein Auto
HA> mit 5 cm Bodenfreiheit kauft und nun von der Stadt verlangt,
HA> alle Stra#en so umzubauen, da# er sie st/rungsfrei benutzen kann?
Nur das die Strasse als benutzbare Flaeche schon existiert, und nur durch den
willen einiger Besserwisser die Radfahrer davon abgedraengt werden. Gewoehnlich
waren die Strasse vor den Radwegen da.
Oder was wuerdest Du sagen, wenn Du mit Deinem Outo mit 20 cm bodenfreiheit
nicht mehr auf der Strasse fahren duerftest, sondern einen Holperweg mit 30 cm
tiefen Loechern nutzen muesstest, obwohl die glatte Strasse danebenlaeuft.
HA> Ps.: Echte RennrEder k/nnen anscheinend unebene Stra#en
HA> ganz gut ab. Wenn ich so lese, was fnr Stra#en die bei der
HA> Tour den France mit Tempo 80 fahren...
Die Tour fuehrt AFAIK nie ueber Radwege mit Zentimeterdichen Absaetzen...
Ciao/2
Falk
... Wir sparen bei jedem Pfennig, es koste, was es wolle
Freitag, 30 April 1999 08:39, Herbert Albrecht wrote to All:
HA> Dort steht: 'Wer abbiegen will, mu# dies rechtzeitig und deutlich
HA> anknndigen; dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen.' Wenn
HA> mein Fahrrad dummerweise keine Blinker hat, welche M/glichkeiten habe
HA> ich dann?
HA> Mir fEllt da nur die alte Sache mit dem Arm ein.
Wenn ein Polizist meine Arme als Fahrtrichtungsanzeiger bezeichnet, bekommt er
ne Anzeige wegen Beleidigung :->>>
Es gibt durchaus andere (und in einigen Faellen, z.B bei glitschiger Strasse
oder starkem Gefaelle sicherere) Methoden, die Fahrtrichtung anzuzeigen, z.b.
durch entsprechendes einordnen oder aehnliches. Im uebrigen vermisse ich bei
vielen Autlern das Blinken, ist hier mittlerweile fast genauso schlimm wie in
den USA.
Ciao/2
Falk
... Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger, Volksvertreter ver...
Freitag, 30 April 1999 15:51, Herbert Albrecht wrote to All:
HA> 'Radfahrer, die auf der Fahrbahn abbiegen wollen, mnssen an der
HA> rechten Seite der in gleicher Richtung abbiegenden Fahrzeuge bleiben,
HA> wenn dort ausreichender Raum vorhanden ist.
Also steht man dann beim Linksabbiegen links von den Geradeausfahrern, die
Absicht abzubiegen ist also deutlich sichtbar.
HA> Radfahrer, die nach links abbiegen wollen, brauchen sich
HA> nicht einzuordnen. Sie k/nnen die Fahrbahn hinter der Kreuzung oder
HA> Einmnndung vom rechten Fahrbahnrand aus nberqueren. Dabei mnssen Sie
HA> absteigen, wenn es die Verkehrslage erfordert.'
Da steht: Sie koennen, aber nicht muessen. Wenn man wes wie oben macht, wuerde
ein Handzeichen nach Links nur Irritieren
HA> Au#erdem: was ist denn so schlimm daran, den Arm rauszustrecken?
Siehe andere Mail. Es gibt Strecken, wo man den Griffel lieber am Lenker bzw.
der Bremse behaelt, um nicht die Fahrtrichtung im Tiefflug anzuzeigen.
Ciao/2
Falk
... Trost gibt mir in allen Dingen Ritter Goetz von Berlichingen
Freitag, 30 April 1999 14:30, Skander Morgenthaler wrote to All:
SM> Solche Autofahrer, die sich zu fein sind, sich nber die -nderungen der
SM> STVO zu informieren, sollte man zum Abschuss freigeben.
Du wirst doch nicht fuer die Einfuehrung der Todesstrafe plaedieren wollen?
Sinnvoller waere eine regelmaessige Wiederholungspruefung fuer
Fuehrerscheininhaber (z.B. alle 10 Jahre), einfach und unbuerokratisch als
Multiple Choice am Computer.
Ciao/2
Falk
... @N?! Was fuer ein abgefahrener Name! ;-)
:> Mir kommt da der Verdacht, daß
:> die kleinen Schweinereien des Alltags gut versteckt werden sollen.
:*lol* Die Verkehrsverstöße per Rad sind nur andere als per Auto.
Das steht nicht zur Debatte. Durch die Ablehnung der Kennzeichnungspflicht
machen sich die Lobbyisten der Radler halt verdächtig.
:> Und die Autofahrer sind ja alle an ihren Nummern eh erkennbar.
:Die *Fahrer*? Tatsächlich? Wo wohnst Du denn?
Meine Güte, hast Du einen Diskussionsstil.
:> Wozu also seine gute
:> Position als Radfahrer gefährden?
:Nenn mir einen Nutzen von Kennzeichen am Rad. Außer das "wenn
:ich sowas hab, sollens andre auch haben". Da ist von Dir
:nämlich noch nie was gekommen.
Die Argumente für eine Kennzeichnungspflicht von Rädern sind dieselben, wie
die für Autos: Identifizierbarkeit im Falle von Schadensersatzansprüchen und
Straftaten.
:Deine "Argumente" beschränken sich allein darauf, aus purem
:Neid anderen das nicht zu gönnen, was Du gerne selber mit dem
:Auto machen würdest, aber wegen des Kennzeichend für zu
:riskant hälst.
Das ist doch Blödsinn. Du kennst mich doch überhaupt nicht. Ich benehme mich
in der Regel und halte mich überwiegend an die Verkehrsregeln. Ansonsten
wäre ich sicher auch längst Radfahrer, weil man mir den Führerschein
entzogen oder das Auto sichergestellt hätte.
Ich verstehe nur nicht, warum man als Radler mit einem Fahrzeug ohne Motor
im rechtsfreien Raum lebt und sobald auch nur ein Zylinderchen dran hängt
wie am Mofa, Kennzeichnungspflicht besteht. Radler sind doch auch
Verkehrsteilnehmer.
Ob es statistisch relevant ist oder nicht, interessiert mich nicht. Ich
zeige i. d. R. auch keine Autofahrer an, die mich behindern oder bedrängen.
Also geht es mir nicht um die Möglichkeit der Anzeige.
Aber es wäre halt fair allen anderen gegenüber, wenn Radler auch zu belangen
wären.
Frank
---
Ich beantworte Kommentare zu Newsbeiträgen
grundsätzlich nicht per Email. :-)
:Okay, sperrt die Autofahrer noch enger ein und alle werden Rad fahren.
:Genau. Dafuer gibt es - wenigstens im der Stadt - eine ganze Menge :gute
Gruende. Im Uebrigen: wer sperrt zur Zeit eigentlich wen ein ?
Ich bin gegen Einsperren, Überregulierung und Politik durch die Hintertür.
Für mich ist das Gewalt, die ich grundsätzlich ablehne. Ich will Menschen
überzeugen, nicht zwingen.
Wenn Du also der Meinung bist, die Städte sollten autofrei werden, dann
gestehe ich Dir dieses Recht natürlich zu. Aber Du hast ein Recht, Deine
Meinung politisch durchzusetzen. Und zwar nur mit legalen und legitimen
Mitteln.
Alles andere schadet der demokratischen Kultur dieses Landes.
:Wir koennen ja ueber eine Kennzeichnung reden --- unter der
:Voraussetzung, dass die Kennzeichnungspflicht mit dem Recht
:einhergeht, offensichtlich unsichere Radwege zu meiden, kann man IHMO
:darueber reden. Aber solange zugeparkte Schlaglochsammlungen oberhalb
:der Bordsteinkanten verpflichtend sind: Nein!
Soweit ich weiß, sind die Radwege nicht mehr verpflichtend. Ich beobachte
allerdings auch öfter, daß vor allem "Profiradler" (damit meine ich z. B.
die, die mit Radlerkluft auf Rennrädern fahren) meiden allerdings Radwege.
Dabei interessiert es die auch einen feuchten Kehricht, wieviele Leute sie
damit wie lange aufhalten.
Es ist da eine "LMAA"-Kultur entstanden, die ich nicht akzeptiere. Wenn die
Leute sich nicht benehmen können, müssen sie sanktioniert werden. Ansonsten
geht hier zuviel kaputt.
:Falsch: Die *Autos* sind an ihrer Nummer erkennbar. Die Fahrer sind
:anonym. Das macht es ja auch so schwer, das Gepoebel mit der Hupe und :die
staendigen Noetigungen anzuzeigen: Wenn Du die Anzeige schreibst, :braucht
der Autofahrer ja nur zu behaupten, ein Verwandter sei :gefahren und ist aus
dem Schneider. Fahrzeugkennzeichen nuetzen
ueberhaupt nichts!
Nach meinen Erfahrungen nützt das in den meisten Fällen nichts.
:Überleg' doch mal. Warum sperrt die Polizei ihre Schnellfeuerwaffen
:wohl sorgfältiger weg als ihre Gummiknüppel? Warum haben erstere eine
:registrierte Seriennummer, letztere aber nicht? Irgend eine Idee? Hmm?
Wenn Du damit meinst, daß Räder weniger gefährlich sind als Autos und
weniger Schaden anrichten können, gebe ich Dir recht. Aber es geht um die
Möglichkeit des Regresses. Da sind nur Autofahrer greifbar. Ds ist unfair.
Frank
:Du solltest Dich informieren. Dieses Arm herausstrecken ist nirgendwo
:vorgechrieben. Es ist lediglich eine Moeglichkeit fuer Radfahrer einen
:Abbiegevorgang anzuzeigen, nicht immer die passende.
Ja, wir können uns über die Feinheiten des Lebens in einem gesonderten
Thread unterhalten. Meinen Argumenten widerspricht das von Dir gesagte
jedenfalls nicht.
:Aeh, Autofahrer haben Nummern? Ich kann gerade keine an mir entdecken.
...und einen schlechten Diskussionsstil hast Du auch.
Frank
---
:Vor allem vor den Buerokraten. vielleicht muss ich mein rad dann auch noch
:jedes Jahr fuer 50 Mark zum Abgastest schaffen?
Sicher nicht.
: FW> Und die Autofahrer sind ja alle an ihren Nummern eh erkennbar.
:Dies hat aber auch mit der Einordnung der Motorfahrzeuge als potentielle
:Gefahrenquellen zu tun. Ansonsten kannst Du ja schon mal als vorbild wirken
und
:dir als Fussgaenger ne Nummer an den Mantel heften.
Wenn ein Radfahrer einen Tankwagen von der Spur bringt, und der in ein
Einfamilienhaus rast, wird sicher niemand den Tankwagenfahrer belangen
wollen. Verursacher ist der Radler in diesem Fall, der wird aber nicht
greifbar.
Sicher ein hypothetischer Fall, aber es geht mir auch um die
Gleichbehandlung von Radlern und Autofahrern, zumal sie denselben
Verkehrsweg benutzen.
Frank
Leider immer seltener. Die Zeichen-237/240/241-Seuche greift um sich.
Klaus
> Soweit ich weiß, sind die Radwege nicht mehr verpflichtend.
Sie muessen benutzt werden, wenn sie mit Zeichen 237, 240 oder 241
gekennzeichnet sind ($41 (2) 5a StVO).
> Ich beobachte
> allerdings auch öfter, daß vor allem "Profiradler" (damit meine ich z. B.
> die, die mit Radlerkluft auf Rennrädern fahren) meiden allerdings Radwege.
> Dabei interessiert es die auch einen feuchten Kehricht, wieviele Leute sie
> damit wie lange aufhalten.
Allerdings interessiert es auch keinen Autofahrer, wie lange Radfahrer
durch das Umkurven von Muelltonnen, Werbetafeln, Fußgaengern,
Schlagloechern, _parkenden Autos_, und aehnlichen "Radwegbestandteilen"
aufgehalten werden.
> Es ist da eine "LMAA"-Kultur entstanden, die ich nicht akzeptiere. Wenn die
> Leute sich nicht benehmen können, müssen sie sanktioniert werden. Ansonsten
> geht hier zuviel kaputt.
Sehe ich auch so. Allerdings bitte nicht einseitig. Auch die Autofahrer
sollten mitmachen.
[...]
Klaus
Ah, nach Deinem ersten Posting war ich mir sicher, daß Du von der Existenz
eines Werkes mit Namen "StVO" noch nie etwas gehört hattest. Inzwischen
scheinst Du mal reingeschaut zu haben. Hast Du auch schon mal eine
Fahrschule von innen gesehen (falls ja: Wie oft)?
Fragt sich:
--Daniel
--
"The obvious mathematical breakthrough would be development of an easy
way to factor large prime numbers." -- Bill Gates, "The Road Ahead"
> Radwege erzeugen eine Art von Revierschutzverhalten, das, wie man
> sieht, aus mutmaßlich ansonsten ganz normalen Leuten Menschen macht,
> die offen zu Kriminaldelikten, zu lebensbedrohlichen Straftaten
> aufrufen. Und das beschränkt sich leider keineswegs auf den (zum
> Glück) immer noch die Ausnahme darstellenen Teil des Straßennetzes, der
> von dieser Radwegepest tatsächlich verseucht ist.
Auf die Gesamt-Straßenkilometer bezogen vielleicht die Ausnahme, in
Hamburg die absolute Regel. Im Gegensatz zu anderen Städten ist es hier
immerhin der Polizei völlig egal, wenn man auf der Straße fährt. Aber was
sollte sie sich auch drum scheren, wenn ein berufenerer Teil der
Bevölkerung (zu der auch M. Jung stolz sich zählen darf) es sich
wesentlich effektiver auf die Fahnen geschrieben hat, die Radfahrer mit
Waffengewalt dahin zu vertreiben, wohin sie vermeintlch "gehören".
> HA> Ps.: Echte RennrEder k/nnen anscheinend unebene Stra#en
> HA> ganz gut ab. Wenn ich so lese, was fnr Stra#en die bei der
> HA> Tour den France mit Tempo 80 fahren...
>
> Die Tour fuehrt AFAIK nie ueber Radwege mit Zentimeterdichen Absaetzen...
_Diese_ Tour heißt, glaube iich, Paris-Roubaix. Oder auch
Hamburg-Innenstadt --> Rahlstedt.
> Die Argumente für eine Kennzeichnungspflicht von Rädern sind dieselben, wie
> die für Autos: Identifizierbarkeit im Falle von Schadensersatzansprüchen und
> Straftaten.
Und mangels Handlungsbedarf gibt es sie einfach nicht, Punkt. Oder glaubst
Du, daß Fahrradunfälle von jeder Privathaftpflichtversicherung nur deshalb
ohne Aufpreis mitversichert sind, weil die Versicherung ein illegales
Entfernen vom Unfallort voraussetzt?
--Daniel
|> Ich bin gegen Einsperren, Überregulierung und Politik durch die
|> Hintertür. Für mich ist das Gewalt, die ich grundsätzlich ablehne.
|> Ich will Menschen überzeugen, nicht zwingen.
Ein solch überzeugtes und überzeugendes Statement gegen Radwege
hätte ich gerade von dir nicht erwartet.
Hans Crauel
|> Wenn Du damit meinst, daß Räder weniger gefährlich sind als Autos
|> und weniger Schaden anrichten können, gebe ich Dir recht. Aber es
|> geht um die Möglichkeit des Regresses. Da sind nur Autofahrer
|> greifbar. Ds ist unfair.
Autofahrer sind eben nicht wegen des Autokennzeichens greifbar.
Dieses ist nur zur Feststellung des Halters geeignet. Nicht zur
Feststellung des Fahrers.
Ein Beispiel:
Eine Freundin von mir wird in den nächsten Tagen vor Gericht ver-
nommen. Sie war Zeugin, wie ein Auto auf dem Kudamm mit deutlich
überhöhter Geschwindigkeit einen Fußgänger anfuhr. Der Fahrer
beging Unfallflucht.
Sie sah sowohl den Fahrer als auch das Kennzeichen. Letzteres be-
wirkte, dass das Auto ausfindig gemacht werden konnte. Es ist ein
Firmenwagen, und der Mensch, der zu der Zeit über das Auto verfüg-
te, ist nicht der Täter. Meine Freundin hatte den ja gesehen. Der
Mensch, der über das Auto verfügte, macht jetzt geltend, er hätte
zur fraglichen Zeit das Auto gefahren, allerdings _nicht_ auf dem
Kudamm, sondern ganz woanders. Zweifel daran, dass es das gleiche
Auto ist, gibt es nicht: Die Freundin hat neben dem Kennzeichen auch
Typ und Farbe festgehalten; auch andere hatten das Auto gesehen und
Typ, Farbe sowie das Kennzeichen teilweise angegeben.
Die StA hat Anklage gegen den Verfügungsberechtigten erhoben, doch
das Gericht wird ihn (zu Recht) nicht verurteilen können. Denn der
Fahrer war er nicht.
So: Und was nützte nun das Kennzeichen des Autos?
In diesem Fall jedenfalls eines: Dass die Kfz-Versicherung zur Be-
gleichung des materiellen Schadens herangezogen werden kann.
Nun sind die durch Unfallflucht mit Fahrrädern unbeglichen bleiben-
den Schäden peanuts. Wenn nach einem Unfall mit einem Fahrrad ge-
flüchtet wird, ist der Schaden typischerweise niedrig. Ebenso na-
türlich bei Unfallflucht seitens des Fußverkehrs.
Die Unfallfluchtquote ist bei Autos allerdings trotz Kennzeichen
erheblich höher als bei Fahrrädern. Meines Wissens ist übrigens
auch die Unfallfluchtquote des Fußverkehrs höher als die des Fahr-
radverkehrs.
Meine Frage an dich also: Wo soll das Kennzeichen befestigt wer-
den? Am Arm? Auf dem Rücken? Beim Auto müsste das Kennzeichen des
Fahrers allerdings so angebracht werden, dass man es auch außer-
halb des Autos sehen kann.
Hans Crauel
|> Wenn ein Radfahrer einen Tankwagen von der Spur bringt, und der in ein
|> Einfamilienhaus rast, wird sicher niemand den Tankwagenfahrer belangen
|> wollen. Verursacher ist der Radler in diesem Fall, der wird aber nicht
|> greifbar.
Die Frage danach, wer diesen Schaden verursacht hat, ist nicht so
einfach, und hängt erheblich vom konkreten Hergang des Unfalls ab.
Auf jeden Fall wird ein erheblicher Teil des Schadens von der Ver-
sicherung des Tankwagens beglichen werden müssen. Die Höhe des
Schadens wäre wesentlich niedriger, wenn anstelle eines Tankwagens
ein Pkw oder ein Kraftrad oder ein weiteres Fahrrad beteiligt gewe-
sen wäre. Dieser Teil des Schadens ist dem Fahrradfahrer nicht an-
zulasten, sondern gehört zur Betriebsgefährdung des Tankwagens.
Hans Crauel
Herbert Albrecht wrote:
> Nein, in der Tat nicht, denn ich würde nie auf die Idee kommen,
> auf den holperigen Radwegen (die Straßen sind auch nicht besser)
> mit einem Rennrad 'rumzufahren. Dennoch sehe ich immer mehr
> Leute mit diesen fingerdicken Reifen - das kann doch nicht
> funktionieren.
Auch mit normalen Raedern faehrt es sich auf der Strasse entspannter und sicherer.
Eine interessante Frage ist:
Warum soll ich als Radfahrer, an einer Hauptstrasse entlang, an jeder
Seitenstrasse
ueber Kantsteine fahren, waehrend die wartepflichtigen Autos aus den
Seitenstrassen
bequem ebenerdig durchbrettern?
Immerhin haben Autos immer Federung, und Fahrraeder normalerweise nicht. Es
waere folglich umgekehrt viel logischer. Dazu kommt, dass Autofahrer energischer
zur Einhaltung der Vorfahrtsregeln angehalten werden muessten, weil sie ein viel
geringeres Risiko tragen.
Ganz von allein gibt es auch unter kernigen Fahrrad-Outlaws keinen, der *ohne zu
kucken*
Ampeln oder Vorfahrtsregeln missachtet. Unter Autofahrern ist vor allem das zweite
nicht selten.
Asmus Buengener
Zum Thema *Anhupen von Radfahrern und sonstige Frechheiten* von *moelle* vom
01.05.99 möchte ich folgendes loswerden:
>> Solche Autofahrer, die sich zu fein sind, sich nber die -nderungen
>> der STVO zu informieren, sollte man zum Abschuss freigeben.
> Du wirst doch nicht fuer die Einfuehrung der Todesstrafe plaedieren
> wollen? Sinnvoller waere eine regelmaessige Wiederholungspruefung
> fuer Fuehrerscheininhaber (z.B. alle 10 Jahre), einfach und
> unbuerokratisch als Multiple Choice am Computer.
Noe, fuer die Todesstrafe bin ich nicht. Ich hab nur in seiner eigenen
Aussage 'Radfahrer' mit 'Autofahrer' und 'zu fein für den Radweg' mit 'zu
fein sind, sich ueber die Aenderungen der STVO zu informieren' ersetzt -
in der Hoffnung, er begreift, was er da schrieb. Gegen regelmaessige
wiederholungspruefungen, unbuerokratisch (ist das moeglich?) und
kostenfrei durchgefuehrt haette ich auch nix - die wuerden auch einigen
Radfahrern guttun - und den Verkehrsplanern erst...
Gruss,
Skander
>Hi Nobert,
>
>Norbert Raps <ra...@odn.de> schrieb in im Newsbeitrag:
>7g23rc$8p9$1...@news.odn.de...
[...]
>
>Wie auch immer, werde ich mich jetzt auf mein Mountenbike schwingen und die
>Rehe durch den Wald jagen :-)
Feigling!
Versuche es doch mal auf dem Radweg. Das richtiche Rad hasste ja
schon.
>
>Tschau
>Mario
>
Steffen
Samstag, 01 Mai 1999 23:33, "Frank Werner" wrote to All:
FW> Das steht nicht zur Debatte. Durch die Ablehnung der
FW> Kennzeichnungspflicht machen sich die Lobbyisten der Radler halt
FW> verdEchtig.
Sie waren halt vor Unfug. Der Gesetzgeber stuft nicht Verkehrsmittel wie Autos
als besonders gefaehrlich ein, um die Autler zu aergern, sondern weil sie es
sind, die bei Verstoessen besondere Gefahrensituationen hervorrufen.
:>> Und die Autofahrer sind ja alle an ihren Nummern eh erkennbar.
FW> :Die *Fahrer*? TatsEchlich? Wo wohnst Du denn?
FW> Meine Gnte, hast Du einen Diskussionsstil.
Mit der Autonummer ist nix gekonnt, solange der Fahrer kein Fahrtenbuch fuehrt.
Die Ausrede "Ich bin nicht gefahren und weiss nicht, wer es war"
ziehtbekanntlich immer, solange es keine anderen Beweise gibt.
FW> Die Argumente fnr eine Kennzeichnungspflicht von REdern sind
FW> dieselben, wie die fnr Autos: Identifizierbarkeit im Falle von
FW> Schadensersatzansprnchen und Straftaten.
Mit der Masche kannst Du genauso Fussgaenger, Hunde etc. zur kennzeichnung
verpflichten.
FW> Das ist doch Bl/dsinn. Du kennst mich doch nberhaupt nicht. Ich
FW> benehme mich in der Regel und halte mich nberwiegend an die
FW> Verkehrsregeln. Ansonsten wEre ich sicher auch lEngst Radfahrer, weil
FW> man mir den Fnhrerschein entzogen oder das Auto sichergestellt hEtte.
Nur dass die meisten Radler nen Fuehrerschein besitzen...
FW> Ich verstehe nur nicht, warum man als Radler mit einem Fahrzeug ohne
FW> Motor im rechtsfreien Raum lebt und sobald auch nur ein Zylinderchen
FW> dran hEngt wie am Mofa, Kennzeichnungspflicht besteht. Radler sind
FW> doch auch Verkehrsteilnehmer.
Hunde auch. Der Grund fuer die Entscheidung steht oben - gefaehrdungspotential.
Das stammt nicht von mir, sondern vom Gesetzgeber. Beim mofa ist die Nummer im
uebrigen nur ein Versicherungsnachweis. Da Radunfaellen von der
Privathaftpflicht gedeckt sind, besteht dieses Problem nicht.
FW> Aber es wEre halt fair allen anderen gegennber, wenn Radler auch zu
FW> belangen wEren.
Sind sie das nicht? Die Polizei bekommt sie, wenn sie will. Und die Verstoese,
wo Autler "automatisch" abkassiert werden, kommen bei Radlern nicht vor.
FW> Ich beantworte Kommentare zu NewsbeitrEgen
FW> grundsEtzlich nicht per Email. :-)
Wen sie priva sind, solltest Du aber :)
Ciao/2
Falk
... Der Geist ist willig, das Fleisch erst recht.
Samstag, 01 Mai 1999 23:43, "Frank Werner" wrote to All:
FW> Soweit ich wei#, sind die Radwege nicht mehr verpflichtend.
Im Zweifelsfall musst Du aber beweisen, dass der Radweg unbenutzbar ist. Und
woher sollst Du wissen, ob die Scherben, die die letzten 3 Wochen rumlagen,
nicht dochmal weggeraeumt wurden?
FW> Ich beobachte allerdings auch /fter, da# vor allem "Profiradler"
FW> (damit meine ich z. B. die, die mit Radlerkluft auf RennrEdern
FW> fahren) meiden allerdings Radwege. Dabei interessiert es die auch
FW> einen feuchten Kehricht, wieviele Leute sie damit wie lange
FW> aufhalten.
Wenn an deren Stelle ein Tieflader waere, der wesentlich schwieriger zu
ueberholen ist, waere das allerdings kein Problem. Von den PKWs mit 25-Schild
fuer Idiotentest-Durchfaller red ich schon garnicht.
Ciao/2
Falk
... Kleine Kinder spielen gern, grosse noch viel lieber...
Samstag, 01 Mai 1999 23:48, "Frank Werner" wrote to All:
FW> Wenn ein Radfahrer einen Tankwagen von der Spur bringt, und der in ein
FW> Einfamilienhaus rast, wird sicher niemand den Tankwagenfahrer belangen
FW> wollen. Verursacher ist der Radler in diesem Fall, der wird aber nicht
FW> greifbar.
Sicher ist er greifbar, weil meistens von Zeugen stopbar. Und bei Deinem
Beispiel kann man problemlos statt Radfahrer auch Fussgaenger einsetzen.
Und im Zweifelsfall laesst sich ein tankwagenfahrer nicht aus der Spur bringen,
sondern bringt den radler aus der spur des lebens...
Ciao/2
Falk
... Frei ist, wer will, was er ohnehin muss.
Sonntag, 02 Mai 1999 11:36, Daniel Haude wrote to All:
>> HA> Tour den France mit Tempo 80 fahren...
>> Die Tour fuehrt AFAIK nie ueber Radwege mit Zentimeterdichen
>> Absaetzen...
DH> _Diese_ Tour hei#t, glaube iich, Paris-Roubaix.
Hat aber mit der Tour de France nix gemein (vom Organisator abgesehen)
Und wenn Du Dir die Kisten anschaust, sie teilweise extra fuer das eine Rennen
gebaut werden...
Ciao/2
Falk
... Ein Origin Spiegel><legeipS nigirO niE
Was heißt vermeindlich ? Wenn es das Gesetz so vorsieht, ist es
vielleicht nicht immer ganz bequem, aber man kann nicht einfach sagen:
Weil mir diese oder jene Vorschrift nicht in den Kram paßt, hat sie für
mich keine Gültigkeit. Wenn man so handelt, dann sollte man sich auch
nicht beschweren, wenn die anderen (Autofahrer) es auch nicht so genau
nehmen - z.B. mit der Vorfahrt.
Es ist also ganz einfach: Entweder ich handele nach dem Motto ICH und
nach mir die Sinnflut, oder aber man versucht es mit gegenseitiger
Rücksichtnahme und zwar von beiden Seiten. Ich für meinen Teil bin mit
zweiterem immer noch am besten gefahren - egal ob nun im Auto oder auf
dem Radl.
Grüße an alle, die vernünftig miteinander umgehen wollen.
Hans-Peter
> Gegen regelmaessige wiederholungspruefungen, unbuerokratisch (ist
> das moeglich?)
Wohl kaum --- jedenfalls dann nicht, wenn man sicher stellen will, das
auch die hingehen, die's noetig haben :-(
> und kostenfrei durchgefuehrt haette ich auch nix -
Tipfehler. Du meinst "auf Staatskosten". Kostenfrei geht nicht: Auch
Fahrpruefer muessen von irgendwas leben...
> die wuerden auch einigen Radfahrern guttun -
Keine Frage. Insbesondere denen, die nur bei wolkenlosem Himmel das
Auto gegen das Fahrrad wechseln und dann wie die Wildsau fahren: Was
ich in den letzten Tagen schon wieder an katastrophalem Leichtsinn
gesehen habe, weht auf keine Kuhhaut --- im Winter koennen die Leute
seltsamer Weise vernuenftiger fahren ;-)
> und den Verkehrsplanern erst...
Da hilft die Nachschulung nicht, fuerchte ich...
--
o o Jens Peter Lindemann o
/\ /\ Technische Fakultaet, Fachschaft /\ _____
_`\-`\-`_ Universitaet Bielefeld, 33501 Bielefeld _'-/'_--| _ |
(_)/--/-(_) e-Mail: jlin...@TechFak.Uni-Bielefeld.DE (_)-\(_) +-(_)-+