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Wie unser Planet schützen

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Jean

unread,
Dec 20, 2009, 11:53:45 AM12/20/09
to
Um unser Planet zu schützen, muss man vorher Automobilrennen und
Motorradrennen verbieten. Muss man ihrer Rennstrecken nur für
Radrennen nutzen.

Carsten Thumulla

unread,
Dec 20, 2009, 12:18:35 PM12/20/09
to
Jean wrote:
> Um unser Planet zu sch�tzen, muss man vorher Automobilrennen und
> Motorradrennen verbieten. Muss man ihrer Rennstrecken nur f�r
> Radrennen nutzen.

Sch�tze erstmal Dein Hirn -- vor ideotologischen Einbl�sern. Bevor Du
andere sch�tzt mu�t Du erstmal lernen, Dich selbst zu sch�tzen -- Kleiner.


Carsten
--
________________________
< Museum of Modern Farts >
------------------------
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\
__
UooU\.'@@@@@@`.
\__/(@@@@@@@@@@)
(@@@@@@@@)
`YY~~~~YY'
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Jens Müller

unread,
Dec 20, 2009, 12:35:48 PM12/20/09
to
Am 12/20/09 18:19, schrieb Gernot Pruenster:
> Jean <Polari...@orange.fr> wrote:
>
>> Um unser Planet zu sch�tzen, muss man vorher Automobilrennen und
>> Motorradrennen verbieten. Muss man ihrer Rennstrecken nur f�r
>> Radrennen nutzen.
>
> Halte ich f�r den falschen Ansatz. Das Problem sind nicht die paar
> Autorennen

Doch. Die suggerieren dem Plebs, da� Autofahren etwas Tolles ist.

> oder die Hand voll Leute, die sich einen Ferrari kaufen.

Doch. Die suggerieren dem Plebs und weiten Teilen der Mittelschicht, da�
Autos ein erstrebenswertes Statussymbol ist.

Dietmar Vollmeier

unread,
Dec 20, 2009, 12:36:40 PM12/20/09
to
*Carsten Thumulla* schrieb am 20.12.2009 um 18:18 Uhr...
> Jean wrote:

>> [TROLLiges]

> Sch�tze erstmal Dein Hirn -- vor ideotologischen Einbl�sern. Bevor Du
> andere sch�tzt mu�t Du erstmal lernen, Dich selbst zu sch�tzen -- Kleiner.

Danke, da� du den Sch... dann auch noch quotest :/

X-Post �ber 2 Gruppen & F'up2 Poster
--
und tsch�ss | Auch stille Wasser sind na�.
Didi |

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Dietmar Vollmeier

unread,
Dec 20, 2009, 12:58:49 PM12/20/09
to
*Peter Muehlbauer* schrieb am 20.12.2009 um 18:40 Uhr...

> On Sun, 20 Dec 2009 18:36:40 +0100, Dietmar Vollmeier wrote:

>> X-Post �ber 2 Gruppen & F'up2 Poster

^^^^^^^^^^^^
Du wei�t schon, was das bedeutet?
BTW: dein FUP2 in die genannte Gruppe habe ich daf�r dankend ignoriert.

> Dein X-Face verschwendet da weitaus mehr wertvolle Bandbreite.

Dann hast du mein Face noch garnicht gesehen.

Au�erdem geht es hier nicht um Bandbreite, die d�rfte heutzutage kein
Problem mehr sein, sondern vielmehr darum, da� zwar das OP in meinem
Filter verschwunden ist, ich aber durch das Trollfutter diesen Beitrag
wieder zu Gesicht bekomme.

Da� du nichts Wichtiges zum Beitragen hast, kennt man ja auch an deinem
gesetzten XNAY. Aber falls du noch mehr so Weisheiten wie oben zur Hand
hast, dann kannst du dich gerne melden - in diesem Fall bitte FUP2
beachten.

X-Post �ber 2 Gruppen & F'up2 Poster
--

und tsch�ss | Ein Mensch sollte nie mehr Staub aufwirbeln, als er bereit
Didi | ist zu schlucken.

Message has been deleted

Klaus Grünenthal

unread,
Dec 20, 2009, 1:36:07 PM12/20/09
to
"Jens M�ller" <usenet-...@tessarakt.de> schrieb im Newsbeitrag
news:7p75jk...@mid.individual.net...

> Doch. Die suggerieren dem Plebs und weiten Teilen der Mittelschicht, da�
> Autos ein erstrebenswertes Statussymbol ist.

...auch - oder besser gerade - die Oberschicht ist davon betroffen. Die
prollen mit den dicksten Schlitten herum. Bei den "Plebs", wie Du diese
Leute herabw�rdigend bezeichnest, reicht�s oft gerade mal f�r einen alten
Polo.

Klaus

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Dietmar Vollmeier

unread,
Dec 20, 2009, 2:05:05 PM12/20/09
to
*Peter Muehlbauer* schrieb am 20.12.2009 um 20:00 Uhr...
> Dein F'up2 poster auf eine ung�ltige Mailadresse

Sagt wer? Meine Adresse ist genau wie angegeben g�ltig!

> ist genauso krank, wie deine reichlich dumme Antwort.

Deine n�chste Blamage.

Hier ist bei mir aber EOD f�r OT, wenn du was zu sagen hast, dann bitte
gesetztes FUP2 beachten.

X-Post �ber 2 Gruppen & F'up2 Poster
--

und tsch�ss | Ein Mann mit einer Uhr wei� wie sp�t es ist.
Didi | Ein Mann mit zwei Uhren wei� es nie.

Jens Müller

unread,
Dec 20, 2009, 2:14:07 PM12/20/09
to
Am 12/20/09 19:36, schrieb Klaus Gr�nenthal:

> "Jens M�ller" <usenet-...@tessarakt.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:7p75jk...@mid.individual.net...
>> Doch. Die suggerieren dem Plebs und weiten Teilen der Mittelschicht, da�
>> Autos ein erstrebenswertes Statussymbol ist.
>
> ...auch - oder besser gerade - die Oberschicht ist davon betroffen.

Das sind ja gerade die mit den Ferraris, von denen es ja angeblich nur
so wenige gibt.

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Roland Mösl

unread,
Dec 20, 2009, 6:29:43 PM12/20/09
to
"Jean" <Polari...@orange.fr> schrieb im Newsbeitrag
news:afde1aba-a23c-47e4...@g7g2000yqa.googlegroups.com...
>Um unser Planet zu sch�tzen, muss man vorher Automobilrennen und
>Motorradrennen verbieten. Muss man ihrer Rennstrecken nur f�r
>Radrennen nutzen.

L�cherlicher Fatzke

Was ist schlimme an Autos und Motorr�dern?

Nur was aus dem Auspuff kommt,
und das kann man �ndern indem man auf Strom umstellt.

Aber diese seltsamen Verb�ndeten der ewig gestrigen Fossilen
http://auto.pege.org/2009-mobilitaet/seltsame-verbundete.htm

Sehen ja durch die elektrische Mobilit�t Ihren Traum
vom goldenen Zeitalter des Aksese verschwinden.

Deswegen ist ja auf deren Webseiten so wenig davon zu lesen

http://auto.pege.org/2009-mobilitaet/informationssperre.htm


--
Roland M�sl
http://politik.pege.org Steuerreform pro Mensch
http://notebook.pege.org mobile Computing
http://auto.pege.org Auto und Verkehr
http://wohnen.pege.org Bauen und Wohnen

Stephan Gerlach

unread,
Dec 20, 2009, 7:31:26 PM12/20/09
to
Roland M�sl schrieb:

> "Jean" <Polari...@orange.fr> schrieb im Newsbeitrag
> news:afde1aba-a23c-47e4...@g7g2000yqa.googlegroups.com...
>> Um unser Planet zu sch�tzen, muss man vorher Automobilrennen und
>> Motorradrennen verbieten. Muss man ihrer Rennstrecken nur f�r
>> Radrennen nutzen.
>
> L�cherlicher Fatzke
>
> Was ist schlimme an Autos und Motorr�dern?
>
> Nur was aus dem Auspuff kommt,
> und das kann man �ndern indem man auf Strom umstellt.

Kohle-Strom?


--
> Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)

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Florian Gross

unread,
Dec 20, 2009, 8:17:42 PM12/20/09
to
["Followup-To:" nach de.rec.umwelt gesetzt.]
Stephan Gerlach glaubte zu wissen:
> Roland M�sl schrieb:

>> L�cherlicher Fatzke

Und das von dir? Genial.

>> Was ist schlimme an Autos und Motorr�dern?
>>
>> Nur was aus dem Auspuff kommt,
>> und das kann man �ndern indem man auf Strom umstellt.
>
> Kohle-Strom?

Hey, zerst�re mal M�sls Vorstellung vom schadstofffreien
Autofahren nicht.

Der Strom kommt selbstverst�ndlich aus der Steckdose.

flo, bitte fup beachten
--
> Agent, Gnus, und diverse andere...
Bei denen ist es aber auch keine Kunst weniger Fehler zu haben denn sie
k�nnen ja auch einiges weniger als OE. [Quelle verloren gegangen...]

Alfred Weidlich

unread,
Dec 20, 2009, 8:46:10 PM12/20/09
to
Stephan Gerlach wrote:

> Roland Mösl schrieb:


>> "Jean" <Polari...@orange.fr> schrieb im Newsbeitrag
>> news:afde1aba-a23c-47e4...@g7g2000yqa.googlegroups.com...

>>> Um unser Planet zu schützen, muss man vorher Automobilrennen und
>>> Motorradrennen verbieten. Muss man ihrer Rennstrecken nur für
>>> Radrennen nutzen.
>>
>> Lächerlicher Fatzke
>>
>> Was ist schlimme an Autos und Motorrädern?


>>
>> Nur was aus dem Auspuff kommt,

>> und das kann man ändern indem man auf Strom umstellt.
>
> Kohle-Strom?

Weshalb?
Nicht immer von De ausgehen, andere Länder haben viel weniger Strom aus
fiossilen Quellen, auch wenn es mit Öffnung des Marktes wieder mehr
Kohlestrom und Atomstrom sind.
Ohne jetzt einen speziellen Ökotarif zu nehmen bekomme ich problemlos
100% Wasserkraft zum Beispiel beim Verbund.

Ingo Heinscher

unread,
Dec 21, 2009, 12:53:55 AM12/21/09
to
Wolfgang Schwanke schrieb:

> Autofahren ist bequemer und schneller als die Alternativen. Als
> �PNV-Benutzer beneide ich Autofahrer manchmal sehr. Die k�nnen zu jeder
> Tag- und Nachtzeit da hinkommen wo sie wollen, ohne auf die Entfernung
> zur n�chsten Haltestelle oder Fahrpl�ne achten zu m�ssen. Sie k�nnen
> gro�e Mengen Gep�ck ohne Anstrengung direkt bis vor ihre Haust�r
> chauffieren, w�hrend der �PNV-Nutzer maximal soviel transportieren kann,
> wie er mit 2 H�nden wegtragen kann, und dabei gro�e Unbequemlickeit in
> Kauf nehmen muss. Autofahrer sitzen sofort in ihren vollklimatisierten
> "eigenen 4 W�nden", ohne dabei stundenlang auf irgendwelchen Bahnsteigen
> frierend wartend zu m�ssen. Das Auto ist in aller Regel erheblich
> schneller als selbst ein gut ausgebautes �PNV-System. Mit irgendwelchen
> Statssymbol-Geschichten haben diese Beobachtungen sehr wenig zu tun. Wer
> mehr Menschen weg vom Auto kriegen will, sollte sich f�r billigeren und
> vor allem besser organisierten, schnelleren und komfortableren �PNV
> einsetzen.

Ich glaube allerdings auch, dass Individualverkehr prinzipiell dem �PNV
�berlegen ist. Statt �PNV auszubauen sollte meines Erachtens eher

- ...der Energieverbrauch von Autos optimiert werden.
- ...die Erschwinglichkeit von Kleinwagen f�r jedermann erm�glicht werden.
- ...das Stra�ennetz so ausgebaut werden, dass man Staus und Baustellen
nicht mehr erlebt (was auch heisst, die Bevlkerung mit
ordnungspolitischen Ma�nahmen nicht noch immer weiter in Ballungsr�umen
zu konzentrieren.

Ervin Peters

unread,
Dec 21, 2009, 2:08:54 AM12/21/09
to
Wolfgang Schwanke am Mon, 21 Dec 2009 01:39:22 +0100:

> Jens Müller <usenet-...@tessarakt.de> wrote in
> news:7p75jk...@mid.individual.net:


>
>>> oder die Hand voll Leute, die sich einen Ferrari kaufen.
>>
>> Doch. Die suggerieren dem Plebs und weiten Teilen der Mittelschicht,

>> daß Autos ein erstrebenswertes Statussymbol ist.


>
> Autofahren ist bequemer und schneller als die Alternativen.

Nur wenn man alle Erstehungs-, Wartungs-, Verwaltungs-, Reinigungs-, und
Pflegekosten ignoriert und auch die Nebenwirkungen wie Bewegungsarmut,
Aufmerksamkeitsbindung, Kommunikationsarmut und Vergefährlichung des
öffentlichen Raumes mit den Folgen einer mangelnden Leistungsfähigkeit
für sinnvolle Dinge und der Vernichtung von Lebenszeit auch nicht
beachtet.

Wenn man das alles ernsthaft mit einrechnet ist Autofahren unbequem und
langsam.

> Als ÖPNV-Benutzer beneide ich Autofahrer manchmal sehr. Die können zu


> jeder Tag- und Nachtzeit da hinkommen wo sie wollen, ohne auf die

> Entfernung zur nächsten Haltestelle oder Fahrpläne achten zu müssen.

Das geht auch mit dem Rad.

> Sie können große Mengen Gepäck ohne Anstrengung direkt bis vor ihre
> Haustür chauffieren,

Mit Anstrengung und Anhänger geht es auch mit dem Rad, meist sogar viel
näher vor die Haus- oder Wohnungstür.

> während der ÖPNV-Nutzer maximal soviel transportieren kann,
> wie er mit 2 Händen wegtragen kann,

Rollkoffer existieren...

> und dabei große Unbequemlickeit in Kauf nehmen muss.

welche?

> Autofahrer sitzen sofort in ihren vollklimatisierten "eigenen 4 Wänden",

bewegen sich nicht, holen sich Schnupfen und atmen eine ganze Menge
giftiger und beeinträchtigender Stoffe ein. Ausserdem müssen sie dabei
noch *ntenn* $irgendwas hören und gefährden Andere.

> ohne dabei stundenlang auf irgendwelchen Bahnsteigen frierend warten zu
> müssen.

Man kann mittlerweile mit 'nem Händi die Benutzung von Öffis planen und
koordinieren.

Aber es gibt auch andere Alternativen zum Auto, den auch die Öffis sind
von ihrer Belastung der Umwelt nicht harmlos.

> Das Auto ist in aller Regel erheblich schneller als selbst ein gut

> ausgebautes ÖPNV-System.

In ländlichen Gegenden und nur auf die Zeit für die Bewältigung von Wegen
bezogen: ja.

In städtischen Gegenden und bei kürzeren Wegen (ca. 6km für
Torkelradfahrer, ca. 15km für Alltagsradfahrer) ist es mit dem Rad
schneller.

> Mit irgendwelchen Statssymbol-Geschichten haben diese Beobachtungen
> sehr wenig zu tun.

Die Argumentation 'Statussymbol' greift in der Tat etwas kurz, ich sehe
als allgemeinere Motivation eher der Wunsch 'dazu zu gehören' als ein
gruppendynamischer Anpassungsdruck durch die kommunizierten
Wertvorstellungen und 'normalen Handlungen'.

> Wer mehr Menschen weg vom Auto kriegen will, sollte sich für billigeren
> und vor allem besser organisierten, schnelleren und komfortableren ÖPNV
> einsetzen.

Auch das.

> Die Autofahrer künstlich "bestrafen" zu wollen ist ungerecht
> sowohl den Autofahrern als auch den bisherigen ÖPNV-Nutzern gegenüber.

Es geht ja nicht um Bestrafung, es geht um das Umlegen der bisher
ignorierten Gemein- und Folgekosten auf die, die Autos benutzen und einen
Anpassungsdruck die Fremd- und Zukunftsgefährdung durch Autofahrer im
öffentlichen Raum abzustellen.

Ganzheitlicher Betrachtet sieht es also sehr schlecht aus, für das
Konzept motorisierter individueller Schnellverkehr.

ervin

--
"Hätte er einen Helm aufgehabt, wäre er ohne jetzt tot!"

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Frank Studt

unread,
Dec 21, 2009, 2:58:40 AM12/21/09
to
Roland M�sl schrieb:

> "Jean" <Polari...@orange.fr> schrieb im Newsbeitrag
> news:afde1aba-a23c-47e4...@g7g2000yqa.googlegroups.com...
>> Um unser Planet zu sch�tzen, muss man vorher Automobilrennen und
>> Motorradrennen verbieten. Muss man ihrer Rennstrecken nur f�r
>> Radrennen nutzen.
>
> L�cherlicher Fatzke
>
> Was ist schlimme an Autos und Motorr�dern?
>
> Nur was aus dem Auspuff kommt,

Fslach: Verkehrstote, Fl�chenverbrauch etc.


Frank

Michael Paap

unread,
Dec 21, 2009, 3:16:35 AM12/21/09
to
Am 21.12.2009 01:31, schrieb Stephan Gerlach:

> Kohle-Strom?

Beim Herrn M�sl kommt der Strom aus der Steckdose. So einfach ist das.

Gru�,
Michael

Ervin Peters

unread,
Dec 21, 2009, 3:31:19 AM12/21/09
to
Wolfgang Schwanke am Mon, 21 Dec 2009 08:40:43 +0100:

> ...

Danke, das Du das Ignorieren wesentlicher Zusammenhänge des Systems Auto
mal wieder bestätigt hast...

Jon J Panury

unread,
Dec 21, 2009, 4:40:31 AM12/21/09
to
Roland M�sl <fou...@pege.org> schrieb:

[...]

>Was ist schlimme an Autos und Motorr�dern?

Die Kinder, die drin/drauf sitzen.

(scnr)

Anton Ertl

unread,
Dec 21, 2009, 5:45:09 AM12/21/09
to
Wolfgang Schwanke <s...@sig.nature> writes:
>Die Autofahrer k�nstlich "bestrafen" zu wollen ist ungerecht
>sowohl den Autofahrern als auch den bisherigen �PNV-Nutzern gegen�ber.

Wie kommst Du auf letzteres?

- anton
--
de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/

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Christoph Maercker

unread,
Dec 21, 2009, 7:59:54 AM12/21/09
to
Gernot Pruenster wrote:
> Halte ich f�r den falschen Ansatz. Das Problem sind nicht die paar
> Autorennen oder die Hand voll Leute, die sich einen Ferrari kaufen.

Das Problem ist ihr schlechtes Vorbild.

> Ich kenne Leute, die passionierte Rennradfahrer sind und es auf
> wesentlich mehr Fahrrad-Kilometer im Jahr bringen als ich. Sie w�rden
> aber nie mit dem Rad zur Arbeit fahren. Oder einkaufen.

Eine Minderheit mit ebenfalls schlechter Vorbildwirkung, die sich auf
das Image des Fahrrades auswirkt. Entgegen anderslautendem Mediengefasel
werden Fahrr�der mehrheitlich im Alltagsverkehr benutzt, sogar in
Deutschland, wo selbige stets und st�ndig nur als Sportger�te betrachtet
werden.

> Das Problem ist ein strukturelles: Weil Autofahren so komfortabel und
> billig ist, wachsen die zur�ckgelegten Wege an: Man kauft sich ein
> Haus im Gr�nen ("Speckg�rtel"), weil es billiger ist und man mit dem
> Auto auch 30km zur Arbeit fahren kann. Man baut Einkaufszentren in die
> Pampa, weil die Kunden eh mit dem Auto kommen k�nnen. Und die Menschen
> argumentieren dann umgekehrt: Ich brauche ein Auto, um Arbeit und
> Einkaufen fahren zu k�nnen.

ACK, vor allem wenn man v�llig au�er Acht l�sst, dass es fr�her oder
sp�ter deutlich teurer wird.

> Sparsame Autos bringen gar nichts. Das f�hrt dazu, dass tendenziell
> mehr gefahren wird (sehe ich an mir selber)[1].

Es w�rde schon was bringen, wenn nicht mehr Stra�en gebaut w�rden. Dann
hat das mehr fahren wollen ziemlich enge Grenzen. ;-)

> Die bessere Variante w�re: Das Autofahren sollte zum unvern�nftigen
> Luxus werden. Wer will, soll sich gerne einen Spritfresser kaufen und
> damit Spass haben. Vielleicht auch ab und zu auf der Rennstrecke in

Wenn dieser Spa� teuer genug ist, OK. Ansonsten empfehle ich guten
Fahrsimulator. Zum halben Preis eines Ferraris nebst Rennstrecken-Maut
k�nnte ich mir vorstellen, dass man daf�r ein System bekommt, das kaum
noch von echtem Auto zu unterscheiden ist.

> paar Runden drehen. Aber f�r den t�glichen Bedarf muss das Auto
> verteuert werden - zumindest langfristig.

Eine inzwischen 20 Jahre alte Forderung, die von der Politik nie
ernsthaft umgesetzt wurde, schon gar nicht mit dem Ziel, den Autoverkehr
einzud�mmen. Eher schon - unfreiwillig - von der Wirtschaft.

--


CU Christoph Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER!

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Ingo Heinscher

unread,
Dec 21, 2009, 10:52:38 AM12/21/09
to
Klaus Mueller schrieb:

> Ingo Heinscher <use...@heinscher.de> wrote:
>
>> Wolfgang Schwanke schrieb:
>>
>>> Autofahren ist bequemer und schneller als die Alternativen. Als
>>> �PNV-Benutzer beneide ich Autofahrer manchmal sehr. Die k�nnen zu jeder
>>> Tag- und Nachtzeit da hinkommen wo sie wollen, ohne auf die Entfernung
>>> zur n�chsten Haltestelle oder Fahrpl�ne achten zu m�ssen. Sie k�nnen
>>> gro�e Mengen Gep�ck ohne Anstrengung direkt bis vor ihre Haust�r
>>> chauffieren, w�hrend der �PNV-Nutzer maximal soviel transportieren kann,
>>> wie er mit 2 H�nden wegtragen kann, und dabei gro�e Unbequemlickeit in
>>> Kauf nehmen muss. Autofahrer sitzen sofort in ihren vollklimatisierten
>>> "eigenen 4 W�nden", ohne dabei stundenlang auf irgendwelchen Bahnsteigen
>>> frierend wartend zu m�ssen. Das Auto ist in aller Regel erheblich
>>> schneller als selbst ein gut ausgebautes �PNV-System. Mit irgendwelchen
>>> Statssymbol-Geschichten haben diese Beobachtungen sehr wenig zu tun. Wer
>>> mehr Menschen weg vom Auto kriegen will, sollte sich f�r billigeren und
>>> vor allem besser organisierten, schnelleren und komfortableren �PNV
>>> einsetzen.
>> Ich glaube allerdings auch, dass Individualverkehr prinzipiell dem �PNV
>> �berlegen ist. Statt �PNV auszubauen sollte meines Erachtens eher
>>
>> - ...der Energieverbrauch von Autos optimiert werden.
>> - ...die Erschwinglichkeit von Kleinwagen f�r jedermann erm�glicht werden.
>
> Auf dass die paar Leute, die heute umweltfreundliche Mobilit�t pflegen,
> sich auch noch in den Individualstinker hocken? Autofahren auch mit den
> gr��ten Dreckschleudern ist derzeit noch viel zu billig.

Warum?

>> - ...das Stra�ennetz so ausgebaut werden, dass man Staus und Baustellen
>> nicht mehr erlebt (was auch heisst, die Bevlkerung mit
>> ordnungspolitischen Ma�nahmen nicht noch immer weiter in Ballungsr�umen
>> zu konzentrieren.
>

> Restdeutschland zubetonieren?

Es ist f�r den Fl�chenverbrauch effektiv egal, ob Autobahnen zwei- oder
vierspurig sind.

> Und zum Thema Ballungszentren: Schau dir
> lieber mal an, wo und wann die t�glichen Staus stattfinden: Fr�h, wenn
> sich die Im-Gr�nen-Wohner in die Ballungszentren w�lzen und abends
> umgekehrt.

Und daf�r gibt es technische L�sungen, die will man in der Wirtschaft
nur nicht: Homeoffice.

Martin Speiser

unread,
Dec 21, 2009, 2:53:28 PM12/21/09
to
Am 21.12.2009 06:53, schrieb Ingo Heinscher:
> - ...das Stra�ennetz so ausgebaut werden, dass man Staus und Baustellen
> nicht mehr erlebt (was auch heisst, die Bevlkerung mit
> ordnungspolitischen Ma�nahmen nicht noch immer weiter in Ballungsr�umen
> zu konzentrieren.

Ja, das hat man in den 70ern in Stuttgart versucht, die autogerechte
Stadt zu bauen. Heute wird man den Moloch nicht mehr los. Es galt und
gilt immer noch der Spruch "Wer Stra�en baut, wird Verkehr ernten".

Martin Speiser

unread,
Dec 21, 2009, 2:59:31 PM12/21/09
to
Am 21.12.2009 08:40, schrieb Wolfgang Schwanke:
> Und damit bringst Du M�belst�cke oder den neuen Fernseher nach Hause?

Wie oft kaufst du sowas, da� sicher der Unterhalt eines entsprechenden
gro�en Kfz im Vergleich zur Lieferung rechnet?

Jean

unread,
Dec 21, 2009, 3:03:27 PM12/21/09
to
> > Um unser Planet zu schützen, muss man vorher Automobilrennen und
> > Motorradrennen verbieten. Muss man ihrer Rennstrecken nur für
> > Radrennen nutzen
>
> Was ist schlimme an Autos und Motorrädern?

Der Lärm, die Umweltverschmutzung, und die Zwecklosigkeit.

Jan Witt

unread,
Dec 21, 2009, 3:55:16 PM12/21/09
to
On 2009-12-21 13:59:54 +0100, Christoph Maercker <cm-spa...@gmx.net> said:

> Wenn dieser Spa� teuer genug ist, OK. Ansonsten empfehle ich guten
> Fahrsimulator. Zum halben Preis eines Ferraris nebst Rennstrecken-Maut
> k�nnte ich mir vorstellen, dass man daf�r ein System bekommt, das kaum
> noch von echtem Auto zu unterscheiden ist.
>
>> paar Runden drehen. Aber f�r den t�glichen Bedarf muss das Auto
>> verteuert werden - zumindest langfristig.
>
> Eine inzwischen 20 Jahre alte Forderung, die von der Politik nie
> ernsthaft umgesetzt wurde, schon gar nicht mit dem Ziel, den
> Autoverkehr einzud�mmen. Eher schon - unfreiwillig - von der Wirtschaft.

Mit einer Verteuerung des MIV werden in erster Linie selekiv
Einkommensgruppen ausgegenzt bzw. andere bevorzugt.
Eine Verl�ngerung der Wegzeiten des MIV (Verkehrssteuerung zugunsten
�PNV, Fussg�nger etc) und das Abschaffen, von auch k�uflichen
Parkfl�chen in Ballungszentren, tr�fe hingegen alle gleichermassen.
Eine Pendlerpauschale, die f�r MIVs ab einer km-Obergrenze gekappt
wird, w�rde der autoinduzierten Zersiedlung ebenfalls entgegenwirken.

Ingo Heinscher

unread,
Dec 21, 2009, 3:56:13 PM12/21/09
to
Jean schrieb:
>>> Um unser Planet zu sch�tzen, muss man vorher Automobilrennen und
>>> Motorradrennen verbieten. Muss man ihrer Rennstrecken nur f�r
>>> Radrennen nutzen
>> Was ist schlimme an Autos und Motorr�dern?
>
> Der L�rm, die Umweltverschmutzung,

Technische Probleme. Bauen wir eben leisere und umweltfreundliche Autos.

> und die Zwecklosigkeit.

Ich finde Autos h�chst zweckvoll, um von A nach B zu gelangen.

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Klaus Grünenthal

unread,
Dec 21, 2009, 5:42:54 PM12/21/09
to
"Wolfgang Schwanke" <s...@sig.nature> schrieb im Newsbeitrag
news:1c5507-...@wschwanke.de...
> Immer wieder das Gleiche. Liebe �kos: Es ist grunds�tzlich unbillig,
<...>

Vielleicht sollte man Kraftstoffe f�r Kfz nicht teuerer machen (die besser
Betuchten w�rde es sowieso nicht interessieren) sondern rationalisieren und
entsprechend zuteilen. Wer z. B. einen Arbeitsweg nachweisen kann, der ohne
�PNV nicht zur�ckgelegt werden kann, bekommt �ber den Grundbedarf eine
Zuteilung f�r zus�tzlichen Treibstoff. W�re doch ein Ansatz, oder?

Klaus

Skep Tiker

unread,
Dec 21, 2009, 5:43:48 PM12/21/09
to
Am 20.12.2009, 18:19 Uhr, schrieb Gernot Pruenster
<lochoh...@hotmail.com>:

> Jean <Polari...@orange.fr> wrote:
>
>> Um unser Planet zu schützen, muss man vorher Automobilrennen und
>> Motorradrennen verbieten. Muss man ihrer Rennstrecken nur für
>> Radrennen nutzen.
>
> Halte ich für den falschen Ansatz. Das Problem sind nicht die paar


> Autorennen oder die Hand voll Leute, die sich einen Ferrari kaufen.
>

> Ich kenne Leute, die passionierte Rennradfahrer sind und es auf

> wesentlich mehr Fahrrad-Kilometer im Jahr bringen als ich. Sie würden


> aber nie mit dem Rad zur Arbeit fahren. Oder einkaufen.
>

> Das Problem ist ein strukturelles: Weil Autofahren so komfortabel und

> billig ist, wachsen die zurückgelegten Wege an: Man kauft sich ein
> Haus im Grünen ("Speckgürtel"), weil es billiger ist und man mit dem


> Auto auch 30km zur Arbeit fahren kann. Man baut Einkaufszentren in die

> Pampa, weil die Kunden eh mit dem Auto kommen können. Und die Menschen


> argumentieren dann umgekehrt: Ich brauche ein Auto, um Arbeit und

> Einkaufen fahren zu können.
>
> Sparsame Autos bringen gar nichts. Das führt dazu, dass tendenziell


> mehr gefahren wird (sehe ich an mir selber)[1].
>

> Die bessere Variante wäre: Das Autofahren sollte zum unvernünftigen


> Luxus werden. Wer will, soll sich gerne einen Spritfresser kaufen und
> damit Spass haben. Vielleicht auch ab und zu auf der Rennstrecke in

> paar Runden drehen. Aber für den täglichen Bedarf muss das Auto


> verteuert werden - zumindest langfristig.
>

> Schöne Grüße,
> Gernot.
>
> [1] Ich hatte mir fest vorgenommen, einen spassiges Auto zu kaufen:
> Benziner, Heckantrieb, besser 6 Zylinder und eher so gegen 200PS. Es
> ist schließlich vernünftig, für sein hart erarbeitetes Geld auch einen
> emotionalen Wert zu bekommen. Leider hab ich dann einen sparsamen
> Diesel günstig angeboten bekommen und zugeschlagen. Mit dem fahre ich
> viel mehr, als ich es mit dem Spritfresser gemacht hätte.


Und du bist dir da ganz sicher das deine Bekannten,passionierten
Rennradfahrer
nicht mehr CO2 in die Luft blasen als manch einer der mit dem Auto zur
Arbeit oder
einkaufen fährt?
Schon vergessen CO2 ist ein Grundelement des Lebens und selbst die Tiere
dieser
Erde , pusten viel viel mehr CO2 pro Jahr in die Luft als die gesamte
Industrie
oder die Autos.
Willst evtl alle Tiere umbringen? dann stoppst du bestimmt die
Erderwärmung, welche
natürlich nur für kleingeistige Leute existiert die nicht lesen können!
CO2 Anstieg folgt nämlich dem Anstieg der Erdtemperatur und nicht
umgekehrt ,
falls du das noch nicht wusstest ... und ach ja es ist höchswahrscheinlich
die Sonne
die es auslöst, aber möchte dich nicht aus deiner kleinen Scheinwelt
reissen!


--
#####################################
#Wer nicht denken will, fliegt raus!#
#####################################

Florian Gross

unread,
Dec 21, 2009, 8:28:02 PM12/21/09
to
["Followup-To:" nach de.soc.umwelt gesetzt.]
Ingo Heinscher glaubte zu wissen:
> Jean schrieb:

>>> Was ist schlimme an Autos und Motorr�dern?
>> Der L�rm, die Umweltverschmutzung,
> Technische Probleme. Bauen wir eben leisere und umweltfreundliche Autos.

Die dann wieder keiner kauft, da deutlich teurer wie die anderen
Autos oder Motorr�der.

flo
--
> Frag einmal in de.comp.os.os2.misc wie tot OS/2 ist, die erkl�ren
> dir das freundlich und geduldig.
Lass mich raten: OShalbe ist so tot, dass es eindeutig zu den Untoten zu
z�hlen ist... [Gerald Eischer und Hauke Heidtmann in dag�]

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Martin Speiser

unread,
Dec 22, 2009, 1:23:40 AM12/22/09
to
Am 21.12.2009 22:19, schrieb Wolfgang Schwanke:
> Immer wieder das Gleiche. Liebe �kos: Es ist grunds�tzlich unbillig,
> Eure Ideologie damit durchsetzen zu wollen, dass die Euch unbeliebten
> Techniken/Verhaltensweisen/wasauchimmer k�nstlich verteuert oder
> sonstwie unattraktiv gemacht werden.

Wieso k�nstlich? Auto fahren ist k�nslich billig gemacht worden. Es ist
an der Zeit die Subventionierung des MIV abzuschaffen.

Martin Speiser

unread,
Dec 22, 2009, 1:26:29 AM12/22/09
to
Am 21.12.2009 22:19, schrieb Wolfgang Schwanke:
> Lies nochmal den Thread von Anfang an.

Das habe ich, keine Bange.

> Ich hab gesagt, dass die
> Behauptung, Autos seien nur wegen irgendeiner Statussymbol-Propaganda
> so beliebt, reichlich naiv ist. Sie haben definitiv Bequemlichkeits-
> und N�tzlichkeitsvorteile; der Transport schwerer Lasten ist ein
> wichtiges Beispiel von mehreren.

Und ich halte dagegen da� schwere Lasten nicht mal ann�herend so oft
vorkommen wie du dir das einbildest.

Du wirst dich vielleicht wundern, aber ich hatte noch nie ein Auto.
Meine Freundin mag auf ihres noch nicht verzichten, aber wenn ich hier
im Haus rumschaue ist sogar eine Familie mit Kind autolos. Wozu auch?
Das Ding kostet nur, verbraucht viel Platz, und langsamer in der Stadt
ist es auch.

> Nein, nicht Autos k�nstlich teurer
> machen, das ist ganz falsch.

Nochmal: nicht k�nstlich teurer machen lautet die Devise, sondern
Autofahrer das zahlen lassen, was ihr Vergn�gen tats�chlich kostet. Und
nein, diese Milchm�dchenrechnungen von ADAC oder Bild stimmen nicht.

Martin Speiser

unread,
Dec 22, 2009, 1:27:25 AM12/22/09
to
Am 21.12.2009 22:19, schrieb Wolfgang Schwanke:
> Die haben dann dieselbe Dienstleistung wie bisher auf demselben oftmals
> eher schlecht organisierten Komfortniveau, und zus�tzlich noch vollere
> Bahnen und Busse.

Nur kurzzeitig, dann werden die Kapazit�ten angepasst.

Martin Speiser

unread,
Dec 22, 2009, 1:29:04 AM12/22/09
to
Am 21.12.2009 21:55, schrieb Jan Witt:
> Mit einer Verteuerung des MIV werden in erster Linie selekiv
> Einkommensgruppen ausgegenzt bzw. andere bevorzugt.

Das ist jetzt schon der Fall.

Martin Speiser

unread,
Dec 22, 2009, 1:30:08 AM12/22/09
to
Am 21.12.2009 21:03, schrieb Jean:
> Der L�rm, die Umweltverschmutzung, und die Zwecklosigkeit.

Du hast den Platzbedarf und die Versiegelung der Landschaft vergessen.

Ingo Heinscher

unread,
Dec 22, 2009, 1:41:53 AM12/22/09
to
Klaus Mueller schrieb:
> Ingo Heinscher <use...@heinscher.de> wrote:
[...]

>>> Auf dass die paar Leute, die heute umweltfreundliche Mobilit�t pflegen,
>>> sich auch noch in den Individualstinker hocken? Autofahren auch mit den
>>> gr��ten Dreckschleudern ist derzeit noch viel zu billig.
>> Warum?
>
> Schau einfach mal auf die Stra�e und z�hle die Protzpanzer.

Das ist keine Antwort. Warum ist Autofahren "zu billig"? Was st�rt daran
genau?


>> Es ist f�r den Fl�chenverbrauch effektiv egal, ob Autobahnen zwei- oder
>> vierspurig sind.
>

> Sehr interessant. Spuren mit Nullbreite, das solltest du dir patentieren
> lassen.

So dumm kannst Du doch nicht sein?

>>> Und zum Thema Ballungszentren: Schau dir
>>> lieber mal an, wo und wann die t�glichen Staus stattfinden: Fr�h, wenn
>>> sich die Im-Gr�nen-Wohner in die Ballungszentren w�lzen und abends
>>> umgekehrt.
>> Und daf�r gibt es technische L�sungen, die will man in der Wirtschaft
>> nur nicht: Homeoffice.
>

> Warum lenkst du ab?

Tue ich nicht. Autos sind okay, aber *unn�tiger*, *vermeidbarer* Verkehr
nicht. Daf�r gibt es L�sungen, die sich aber ohne Hilfe aus der Politik
nicht durchsetzen werden.

Ingo Heinscher

unread,
Dec 22, 2009, 1:42:56 AM12/22/09
to
Klaus Mueller schrieb:
[...]
> es w�rde mir schon reichen, wenn der
> Autoverkehr endlich mit einen realen Kosten belastet w�rde, statt das
> Geld in Massen hingekippt zu kriegen.

Wie hoch w�rdest Du die Differenz ansetzen und wie leitest Du das her?

Ingo Heinscher

unread,
Dec 22, 2009, 1:43:36 AM12/22/09
to
Martin Speiser schrieb:

Und darum sollte man es verschlimmern?

Ingo Heinscher

unread,
Dec 22, 2009, 1:39:03 AM12/22/09
to
Florian Gross schrieb:

> ["Followup-To:" nach de.soc.umwelt gesetzt.]
> Ingo Heinscher glaubte zu wissen:
>> Jean schrieb:
>
>>>> Was ist schlimme an Autos und Motorr�dern?
>>> Der L�rm, die Umweltverschmutzung,
>> Technische Probleme. Bauen wir eben leisere und umweltfreundliche Autos.
>
> Die dann wieder keiner kauft, da deutlich teurer

Daf�r gibt's Regulierung. Kats h�tte ohne staatlichen Anreiz auch keiner
eingebaut.

Ingo Heinscher

unread,
Dec 22, 2009, 1:45:59 AM12/22/09
to
Klaus Gr�nenthal schrieb:

Nein, das w�re der Weg in einen �berwachungsstaat oder in den
Schwarzmarkt, oder beides. "Sie sind mit dem Auto unterwegs? Ihre
Autofahrberechtigungspapiere bitte."

Christoph Strauch

unread,
Dec 22, 2009, 1:51:07 AM12/22/09
to
On 22 Dez., 07:41, Ingo Heinscher wrote:

> Tue ich nicht. Autos sind okay,

Ack

> aber *unn tiger*, *vermeidbarer* Verkehr
> nicht.

Welche Fahrt nötig oder vermeidbar ist, darüber entscheiden die
Nutzer.

Daf r gibt es L sungen,

Ja, nämlich den Preis. Wenn du glaubst es gäbe unnötigen Verkehr, dann
ist der Preis den die Nutzer für diese Fahrten entrichten offenbar zu
niedrig.

Markus Imhof

unread,
Dec 22, 2009, 1:58:52 AM12/22/09
to
On 21 Dez., 22:19, Wolfgang Schwanke <s...@sig.nature> wrote:
> tonne0...@radwegweg.info (Klaus Mueller) wrote innews:1jb2pqp.1slmpaulhtpubN%tonn...@radwegweg.info:
>
> > Autofahren auch mit den größten Dreckschleudern ist derzeit
> > noch viel zu billig.
>
> Immer wieder das Gleiche. Liebe Ökos: Es ist grundsätzlich unbillig,

> Eure Ideologie damit durchsetzen zu wollen, dass die Euch unbeliebten
> Techniken/Verhaltensweisen/wasauchimmer künstlich verteuert oder
> sonstwie unattraktiv gemacht werden.

Wer redet denn von künstlich verteuern? Es würde ja schon reichen,
wenn diejenigen, die unbedingt irgendwelchen asozialen Hobbies
nachgehen wollen, auch die vollen Kosten (auch Folgekosten) dafür
übernehmen würden, anstelle diese der Gesellschaft in Rechnung zu
stellen.

Gruß
Markus

Klaus Grünenthal

unread,
Dec 22, 2009, 1:58:27 AM12/22/09
to
"Ingo Heinscher" <use...@heinscher.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4b306b27$0$6584$9b4e...@newsspool3.arcor-online.net...

> Nein, das w�re der Weg in einen �berwachungsstaat oder in den
> Schwarzmarkt, oder beides. "Sie sind mit dem Auto unterwegs? Ihre
> Autofahrberechtigungspapiere bitte."
>

Den totalen �berwachungsstaat haben wir sowieso schon und die
Autofahrberechtigungspapiere ("F�hrerschein und Papiere bitte") muss man
jetzt auch bei Kontrollen vorzeigen. Aber vielleicht hast Du Recht mit dem
Schwarzmarkt.

Klaus

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Christoph Strauch

unread,
Dec 22, 2009, 2:03:25 AM12/22/09
to

Weil es keinen Grund gibt, Mobilität zu subventionieren. Die hohen
Preise für Champagner und Zigarren aus Havanna grenzen ebenfalls
Bezieher niedriger Einkommen vom Genuß dieser Güter aus. Trotzdem
werden sie nicht subventionert. Milch und Brot übrigens (vom
niedrigeren Mehrwertsteuersatz einmal abgesehen) ebenfalls nicht.

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Ingo Heinscher

unread,
Dec 22, 2009, 3:05:55 AM12/22/09
to
Christoph Strauch schrieb:

> On 22 Dez., 07:41, Ingo Heinscher wrote:
>
>> Tue ich nicht. Autos sind okay,
>
> Ack
>
>> aber *unn tiger*, *vermeidbarer* Verkehr
>> nicht.
>
> Welche Fahrt n�tig oder vermeidbar ist, dar�ber entscheiden die
> Nutzer.

Theoretisch. Praktisch wird man h�ufig mehr oder weniger dazu gezwungen.
Wenn Home Office m�glich ist, der Chef aber eher traditionelle
Vorstellungen vom Arbeitsleben hat, dann ist "unn�tig" eine Entscheidung
des Chefs.

> Daf r gibt es L sungen,
>

> Ja, n�mlich den Preis.

Nein, das ist ein unzureichender Regulator. Wer viel Geld hat, den
interessiert der gar nicht.

Ingo Heinscher

unread,
Dec 22, 2009, 3:08:05 AM12/22/09
to
Christoph Strauch schrieb:

> On 22 Dez., 07:43, Ingo Heinscher wrote:
>> Martin Speiser schrieb:
>>
>>> Am 21.12.2009 21:55, schrieb Jan Witt:
>>>> Mit einer Verteuerung des MIV werden in erster Linie selekiv
>>>> Einkommensgruppen ausgegenzt bzw. andere bevorzugt.
>>> Das ist jetzt schon der Fall.
>> Und darum sollte man es verschlimmern?
>
> Weil es keinen Grund gibt, Mobilit�t zu subventionieren.

Doch, den gibt es. Er lautet: Zunehmende Freiheit von Zw�ngen, auch
bekannt als "steigende Lebensqualit�t". Da muss nicht jeder drauf
stehen, aber die meisten tun es. Und das reicht als Begr�ndung.

Christoph Strauch

unread,
Dec 22, 2009, 3:30:11 AM12/22/09
to
On 22 Dez., 09:05, Ingo Heinscher wrote:
> Christoph Strauch schrieb:
>
> > On 22 Dez., 07:41, Ingo Heinscher  wrote:
>
> >> Tue ich nicht. Autos sind okay,
>
> > Ack
>
> >> aber *unn tiger*, *vermeidbarer* Verkehr
> >> nicht.
>
> > Welche Fahrt nötig oder vermeidbar ist, darüber entscheiden die
> > Nutzer.
>
> Theoretisch. Praktisch wird man häufig mehr oder weniger dazu gezwungen.
> Wenn Home Office möglich ist, der Chef aber eher traditionelle
> Vorstellungen vom Arbeitsleben hat, dann ist "unnötig" eine Entscheidung
> des Chefs.

Dein Chef zwingt dich, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren?

> >  Daf r gibt es L sungen,
>

> > Ja, nämlich den Preis.


>
> Nein, das ist ein unzureichender Regulator. Wer viel Geld hat, den
> interessiert der gar nicht.

Und was stört dich daran?

Christoph Strauch

unread,
Dec 22, 2009, 3:31:38 AM12/22/09
to
On 22 Dez., 09:08, Ingo Heinscher wrote:
> Christoph Strauch schrieb:
>
> > On 22 Dez., 07:43, Ingo Heinscher  wrote:
> >> Martin Speiser schrieb:
>
> >>> Am 21.12.2009 21:55, schrieb Jan Witt:
> >>>> Mit einer Verteuerung des MIV werden in erster Linie selekiv
> >>>> Einkommensgruppen ausgegenzt bzw. andere bevorzugt.
> >>> Das ist jetzt schon der Fall.
> >> Und darum sollte man es verschlimmern?
>
> > Weil es keinen Grund gibt, Mobilität zu subventionieren.
>
> Doch, den gibt es. Er lautet: Zunehmende Freiheit von Zwängen, auch
> bekannt als "steigende Lebensqualität". Da muss nicht jeder drauf
> stehen, aber die meisten tun es. Und das reicht als Begründung.

Gutes Argument. Für mich dann bitte Freibier.

Ingo Heinscher

unread,
Dec 22, 2009, 3:35:24 AM12/22/09
to
Christoph Strauch schrieb:
> On 22 Dez., 09:05, Ingo Heinscher wrote:
>> Christoph Strauch schrieb:
>>
>>> On 22 Dez., 07:41, Ingo Heinscher wrote:
>>>> Tue ich nicht. Autos sind okay,
>>> Ack
>>>> aber *unn tiger*, *vermeidbarer* Verkehr
>>>> nicht.
>>> Welche Fahrt n�tig oder vermeidbar ist, dar�ber entscheiden die
>>> Nutzer.
>> Theoretisch. Praktisch wird man h�ufig mehr oder weniger dazu gezwungen.
>> Wenn Home Office m�glich ist, der Chef aber eher traditionelle
>> Vorstellungen vom Arbeitsleben hat, dann ist "unn�tig" eine Entscheidung

>> des Chefs.
>
> Dein Chef zwingt dich, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren?

Der Kunde in meinem Fall, und nein, er will mich nur vor Ort haben, und
die beste, weil schnellste und bequemste, Alternative, ist in dem Fall
das Auto.

Das Internet erm�glicht es eigentlich, dass solche Wege nahezu v�llig
�berfl�ssig werden. Ich sehe jede Woche die Blechlawine auf den
Autobahnen in die Ballungszentren, und das ist einfach *Verschwendung*.

>>> Daf r gibt es L sungen,

>>> Ja, n�mlich den Preis.


>> Nein, das ist ein unzureichender Regulator. Wer viel Geld hat, den
>> interessiert der gar nicht.
>

> Und was st�rt dich daran?

Dass es dann nicht funktioniert. Wenn das Ziel ist, Verkehr zu
vermeiden, aber stattdessen einfach die Fahrtkostenerstattungen
einef�hrt oder erh�ht werden (in welcher Form auch immer), dann ist
nichts gewonnen.

Ingo Heinscher

unread,
Dec 22, 2009, 3:36:18 AM12/22/09
to
Christoph Strauch schrieb:
> On 22 Dez., 09:08, Ingo Heinscher wrote:
>> Christoph Strauch schrieb:
>>
>>> On 22 Dez., 07:43, Ingo Heinscher wrote:
>>>> Martin Speiser schrieb:
>>>>> Am 21.12.2009 21:55, schrieb Jan Witt:
>>>>>> Mit einer Verteuerung des MIV werden in erster Linie selekiv
>>>>>> Einkommensgruppen ausgegenzt bzw. andere bevorzugt.
>>>>> Das ist jetzt schon der Fall.
>>>> Und darum sollte man es verschlimmern?
>>> Weil es keinen Grund gibt, Mobilit�t zu subventionieren.
>> Doch, den gibt es. Er lautet: Zunehmende Freiheit von Zw�ngen, auch
>> bekannt als "steigende Lebensqualit�t". Da muss nicht jeder drauf
>> stehen, aber die meisten tun es. Und das reicht als Begr�ndung.
>
> Gutes Argument. F�r mich dann bitte Freibier.

Bier wird bereits subventioniert, in der gleichen Weise wie auch Autos.

Christoph Strauch

unread,
Dec 22, 2009, 3:39:56 AM12/22/09
to
On 22 Dez., 09:36, Ingo Heinscher wrote:
> Christoph Strauch schrieb:
> > On 22 Dez., 09:08, Ingo Heinscher wrote:
> >> Christoph Strauch schrieb:
>
> >>> On 22 Dez., 07:43, Ingo Heinscher  wrote:
> >>>> Martin Speiser schrieb:
> >>>>> Am 21.12.2009 21:55, schrieb Jan Witt:
> >>>>>> Mit einer Verteuerung des MIV werden in erster Linie selekiv
> >>>>>> Einkommensgruppen ausgegenzt bzw. andere bevorzugt.
> >>>>> Das ist jetzt schon der Fall.
> >>>> Und darum sollte man es verschlimmern?
> >>> Weil es keinen Grund gibt, Mobilität zu subventionieren.
> >> Doch, den gibt es. Er lautet: Zunehmende Freiheit von Zwängen, auch
> >> bekannt als "steigende Lebensqualität". Da muss nicht jeder drauf
> >> stehen, aber die meisten tun es. Und das reicht als Begründung.
>
> > Gutes Argument. Für mich dann bitte Freibier.
>
> Bier wird bereits subventioniert, in der gleichen Weise wie auch Autos.- Zitierten Text ausblenden -

Das war nicht mein Punkt.

Christoph Strauch

unread,
Dec 22, 2009, 3:45:26 AM12/22/09
to
On 22 Dez., 09:35, Ingo Heinscher wrote:
> Christoph Strauch schrieb:
> > On 22 Dez., 09:05, Ingo Heinscher wrote:
> >> Christoph Strauch schrieb:
> >>> On 22 Dez., 07:41, Ingo Heinscher  wrote:
> >>>> Tue ich nicht. Autos sind okay,
> >>> Ack
> >>>> aber *unn tiger*, *vermeidbarer* Verkehr
> >>>> nicht.
> >>> Welche Fahrt nötig oder vermeidbar ist, darüber entscheiden die
> >>> Nutzer.
> >> Theoretisch. Praktisch wird man häufig mehr oder weniger dazu gezwungen.
> >> Wenn Home Office möglich ist, der Chef aber eher traditionelle
> >> Vorstellungen vom Arbeitsleben hat, dann ist "unnötig" eine Entscheidung

> >> des Chefs.
>
> > Dein Chef zwingt dich, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren?
>
> Der Kunde in meinem Fall, und nein, er will mich nur vor Ort haben, und
> die beste, weil schnellste und bequemste, Alternative, ist in dem Fall
> das Auto.

Dann ist das doch nicht überflüssig und nutzlos, vorausgesetzt der
Kunde zahlt dafür.

> Das Internet ermöglicht es eigentlich, dass solche Wege nahezu völlig
> überflüssig werden. Ich sehe jede Woche die Blechlawine auf den


> Autobahnen in die Ballungszentren, und das ist einfach *Verschwendung*.

Woher willst du das wissen?

> >>>  Daf r gibt es L sungen,

> >>> Ja, nämlich den Preis.


> >> Nein, das ist ein unzureichender Regulator. Wer viel Geld hat, den
> >> interessiert der gar nicht.
>

> > Und was stört dich daran?


>
> Dass es dann nicht funktioniert.  Wenn das Ziel ist, Verkehr zu
> vermeiden,

Es ging nicht darum Verkehr zu vermeiden, sondern die Nutzer dafür
kostendeckend zahlen zu lassen. Wenn sie dann am Ende genausviel oder
sogar mehr fahren, dann ist das eben so.

> aber stattdessen einfach die Fahrtkostenerstattungen

> eineführt oder erhöht werden (in welcher Form auch immer), dann ist
> nichts gewonnen.

Von Fahrtkostenerstattugnen habe ich nichts geschrieben.

Ingo Heinscher

unread,
Dec 22, 2009, 3:48:51 AM12/22/09
to
Christoph Strauch schrieb:
> On 22 Dez., 09:36, Ingo Heinscher wrote:
>> Christoph Strauch schrieb:
>>> On 22 Dez., 09:08, Ingo Heinscher wrote:
>>>> Christoph Strauch schrieb:
>>>>> On 22 Dez., 07:43, Ingo Heinscher wrote:
>>>>>> Martin Speiser schrieb:
>>>>>>> Am 21.12.2009 21:55, schrieb Jan Witt:
>>>>>>>> Mit einer Verteuerung des MIV werden in erster Linie selekiv
>>>>>>>> Einkommensgruppen ausgegenzt bzw. andere bevorzugt.
>>>>>>> Das ist jetzt schon der Fall.
>>>>>> Und darum sollte man es verschlimmern?
>>>>> Weil es keinen Grund gibt, Mobilit�t zu subventionieren.
>>>> Doch, den gibt es. Er lautet: Zunehmende Freiheit von Zw�ngen, auch
>>>> bekannt als "steigende Lebensqualit�t". Da muss nicht jeder drauf
>>>> stehen, aber die meisten tun es. Und das reicht als Begr�ndung.
>>> Gutes Argument. F�r mich dann bitte Freibier.

>> Bier wird bereits subventioniert, in der gleichen Weise wie auch Autos.
>
> Das war nicht mein Punkt.

Doch, Du hast es nur nicht gemerkt.

Ingo Heinscher

unread,
Dec 22, 2009, 3:52:57 AM12/22/09
to
Christoph Strauch schrieb:
> On 22 Dez., 09:35, Ingo Heinscher wrote:
>> Christoph Strauch schrieb:
>>> On 22 Dez., 09:05, Ingo Heinscher wrote:
>>>> Christoph Strauch schrieb:
>>>>> On 22 Dez., 07:41, Ingo Heinscher wrote:
>>>>>> Tue ich nicht. Autos sind okay,
>>>>> Ack
>>>>>> aber *unn tiger*, *vermeidbarer* Verkehr
>>>>>> nicht.
>>>>> Welche Fahrt n�tig oder vermeidbar ist, dar�ber entscheiden die
>>>>> Nutzer.
>>>> Theoretisch. Praktisch wird man h�ufig mehr oder weniger dazu gezwungen.
>>>> Wenn Home Office m�glich ist, der Chef aber eher traditionelle
>>>> Vorstellungen vom Arbeitsleben hat, dann ist "unn�tig" eine Entscheidung

>>>> des Chefs.
>>> Dein Chef zwingt dich, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren?
>> Der Kunde in meinem Fall, und nein, er will mich nur vor Ort haben, und
>> die beste, weil schnellste und bequemste, Alternative, ist in dem Fall
>> das Auto.
>
> Dann ist das doch nicht �berfl�ssig und nutzlos, vorausgesetzt der
> Kunde zahlt daf�r.

Naja, f�r die eigentliche T�tigkeit *ist* es �berfl�ssig und nutzlos. Es
w�re problemlos m�glich, f�r einen niedrigeren Stundensatz
ausschlie�lich oder �berwiegend im Home Office zu arbeiten -

>> Das Internet erm�glicht es eigentlich, dass solche Wege nahezu v�llig
>> �berfl�ssig werden. Ich sehe jede Woche die Blechlawine auf den


>> Autobahnen in die Ballungszentren, und das ist einfach *Verschwendung*.
>
> Woher willst du das wissen?

Wenn die gleiche Leistung auch ohne das Aufwenden einer Ressource (in
dem Fall Kraftstoff) erbracht werden kann, diese aber dennoch
aufgewendet wird, dann ist das als "Verschwendung" definiert.

>>>>> Daf r gibt es L sungen,

>>>>> Ja, n�mlich den Preis.


>>>> Nein, das ist ein unzureichender Regulator. Wer viel Geld hat, den
>>>> interessiert der gar nicht.

>>> Und was st�rt dich daran?


>> Dass es dann nicht funktioniert. Wenn das Ziel ist, Verkehr zu
>> vermeiden,
>

> Es ging nicht darum Verkehr zu vermeiden, sondern die Nutzer daf�r
> kostendeckend zahlen zu lassen.

Und das ist Selbstzweck? Oder soll damit ein Ziel erreicht werden, wie
eben zum Beispiel Verkehrsvermeidung.

>> aber stattdessen einfach die Fahrtkostenerstattungen

>> einef�hrt oder erh�ht werden (in welcher Form auch immer), dann ist


>> nichts gewonnen.
>
> Von Fahrtkostenerstattugnen habe ich nichts geschrieben.

Doch, aber Du hast es nicht gemerkt.

Ervin Peters

unread,
Dec 22, 2009, 4:09:03 AM12/22/09
to
Ingo Heinscher am Tue, 22 Dec 2009 09:08:05 +0100:

> Christoph Strauch schrieb:
>> Weil es keinen Grund gibt, Mobilität zu subventionieren.
>
> Doch, den gibt es. Er lautet: Zunehmende Freiheit von Zwängen,

Und was hat das mit dem Mobilitätskonzept 'Auto' zu tun?

> auch bekannt als "steigende Lebensqualität".

Ich empfinde den Besitz und die Unterhaltung eines Autos als Ursache
vieler Zwänge - man muß sich drum kümmern, man muß dafür Geld- und andere
Ressourcen bereitstellen und man muß öffentlichen Raum in Anspruch nehmen
was, berechtigterweise, zunehmend schwieriger wird.

Auch die Nutzung, also das Fahren an sich, *nötigt* mir konzentrierte
Verhaltensweisen auf, die sich aus dem Zwang ergeben andere nicht unnötig
zu gefährden und behindern. Auch diese Zwänge sind berechtigt, kommen
doch immer noch viele Menschen durch den Kraftverkehr zu Tode oder werden
verletzt.

Auch auch die mit der Bereitstellung und dem Fahren einhergehenden
Umweltbeeinträchtigungen *zwängen* mir und anderen unerwünschte
Verhaltensweisen auf, der Raum für Kfz steht nicht als Lebens- und
Kommunikationsraum zur Verfügung, die Luft wird verpestet, es ist laut
und in bestimmten Bereichen des öffentlichen Raumes ist man ohne ein
*Kraftfahrzeug* unerwünscht.

Früher war das Autofahren allerdings auch mal ein freiheitlich gewähltes
Ziel meiner Handlungen. Genauer: ich wollte es ausprobieren, ich wollte
die Grenzen austesten und ich wollte den sinnvollen Platz dafür in meinem
Leben finden.

Nachdem ich das ausgelebt habe, also den sinnvollen Platz gefunden habe,
habe ich mich weitgehend von dem Zwangssystem Auto befreit. Ohne
allerdings komplett darauf zu verzichten, denn die Omnipräsenz von Kfz
und die strukturelle Ausrichtung darauf in unserer Welt legen es
gelegentlich nahe ein Kfz zu nutzen.

> Da muss nicht jeder drauf stehen, aber die meisten tun es.

> Und das reicht als Begründung.

Natürlich hat jeder das Recht jeden selbstgewählten Schwachsinn zu
machen, allerdings hat es da Grenzen, wo dieser Schwachsinn Andere
beeinträchtigt, gefährdet und zwängt, weil dann die eigene Freiheit auf
Kosten Anderer ausgelebt wird.

Das sind individuelle Entscheidungen, aber da wir auf recht beengt auf
eine kleinen blaugrünen Planeten wohnen gab es schon immer eine soziale
Kontrolle, die den schlimmsten Auswüchsen individueller, von Vernunft
befreiter Entscheidungsfreiheit Korrekturmaßnahmen entgegensetzt.

Und glücklicherweise entwickelt sich da was einiges im Bezug zum Umgang
mit Natur, Ressourcen und unserem kleinen, beengten, blaugrünen Planeten.

ervin

--
"Hätte er einen Helm aufgehabt, wäre er ohne jetzt tot!"

Christoph Strauch

unread,
Dec 22, 2009, 4:10:15 AM12/22/09
to
On 22 Dez., 09:52, Ingo Heinscher wrote:
> Christoph Strauch schrieb:
> > On 22 Dez., 09:35, Ingo Heinscher wrote:
> >> Christoph Strauch schrieb:
> >>> On 22 Dez., 09:05, Ingo Heinscher wrote:
> >>>> Christoph Strauch schrieb:
> >>>>> On 22 Dez., 07:41, Ingo Heinscher  wrote:
> >>>>>> Tue ich nicht. Autos sind okay,
> >>>>> Ack
> >>>>>> aber *unn tiger*, *vermeidbarer* Verkehr
> >>>>>> nicht.
> >>>>> Welche Fahrt nötig oder vermeidbar ist, darüber entscheiden die
> >>>>> Nutzer.
> >>>> Theoretisch. Praktisch wird man häufig mehr oder weniger dazu gezwungen.
> >>>> Wenn Home Office möglich ist, der Chef aber eher traditionelle
> >>>> Vorstellungen vom Arbeitsleben hat, dann ist "unnötig" eine Entscheidung

> >>>> des Chefs.
> >>> Dein Chef zwingt dich, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren?
> >> Der Kunde in meinem Fall, und nein, er will mich nur vor Ort haben, und
> >> die beste, weil schnellste und bequemste, Alternative, ist in dem Fall
> >> das Auto.
>
> > Dann ist das doch nicht überflüssig und nutzlos, vorausgesetzt der
> > Kunde zahlt dafür.
>
> Naja, für die eigentliche Tätigkeit *ist* es überflüssig und nutzlos. Es
> wäre problemlos möglich, für einen niedrigeren Stundensatz
> ausschließlich oder überwiegend im Home Office zu arbeiten -

Wenn das so ist, dann ist der Kunde ein Idiot.

> >> Das Internet ermöglicht es eigentlich, dass solche Wege nahezu völlig
> >> überflüssig werden. Ich sehe jede Woche die Blechlawine auf den


> >> Autobahnen in die Ballungszentren, und das ist einfach *Verschwendung*.
>
> > Woher willst du das wissen?
>
> Wenn die gleiche Leistung auch ohne das Aufwenden einer Ressource (in
> dem Fall Kraftstoff) erbracht werden kann, diese aber dennoch
> aufgewendet wird, dann ist das als "Verschwendung" definiert.

Es ist ja nicht die gleiche Leistung. In deinem Beispiel verspricht
der Kunde sich etwas von deiner physischen Anwesenheit.

> >>>>>  Daf r gibt es L sungen,

> >>>>> Ja, nämlich den Preis.


> >>>> Nein, das ist ein unzureichender Regulator. Wer viel Geld hat, den
> >>>> interessiert der gar nicht.

> >>> Und was stört dich daran?


> >> Dass es dann nicht funktioniert.  Wenn das Ziel ist, Verkehr zu
> >> vermeiden,
>

> > Es ging nicht darum Verkehr zu vermeiden, sondern die Nutzer dafür


> > kostendeckend zahlen zu lassen.
>
> Und das ist Selbstzweck?

In einer Marktwirtschaft ja.

> Oder soll damit ein Ziel erreicht werden, wie
> eben zum Beispiel Verkehrsvermeidung.

Mein Ziel ist das nicth. Wer Spaß daran hat den ganzen Tag mit dem
Auto durch die Gegend zu fahren soll das meinetwegen tun, solange er
dafür zahlt. Schließlich tue ich dasselbe mit dem Rad.

> >> aber stattdessen einfach die Fahrtkostenerstattungen

> >> eineführt oder erhöht werden (in welcher Form auch immer), dann ist


> >> nichts gewonnen.
>
> > Von Fahrtkostenerstattugnen habe ich nichts geschrieben.
>
> Doch, aber Du hast es nicht gemerkt.

Zeigst du mir wo?

Christoph Strauch

unread,
Dec 22, 2009, 4:12:15 AM12/22/09
to
On 22 Dez., 09:48, Ingo Heinscher wrote:
> Christoph Strauch schrieb:
> > On 22 Dez., 09:36, Ingo Heinscher  wrote:
> >> Christoph Strauch schrieb:
> >>> On 22 Dez., 09:08, Ingo Heinscher wrote:
> >>>> Christoph Strauch schrieb:
> >>>>> On 22 Dez., 07:43, Ingo Heinscher  wrote:
> >>>>>> Martin Speiser schrieb:
> >>>>>>> Am 21.12.2009 21:55, schrieb Jan Witt:
> >>>>>>>> Mit einer Verteuerung des MIV werden in erster Linie selekiv
> >>>>>>>> Einkommensgruppen ausgegenzt bzw. andere bevorzugt.
> >>>>>>> Das ist jetzt schon der Fall.
> >>>>>> Und darum sollte man es verschlimmern?
> >>>>> Weil es keinen Grund gibt, Mobilität zu subventionieren.
> >>>> Doch, den gibt es. Er lautet: Zunehmende Freiheit von Zwängen, auch
> >>>> bekannt als "steigende Lebensqualität". Da muss nicht jeder drauf
> >>>> stehen, aber die meisten tun es. Und das reicht als Begründung.
> >>> Gutes Argument. Für mich dann bitte Freibier.

> >> Bier wird bereits subventioniert, in der gleichen Weise wie auch Autos.
>
> > Das war nicht mein Punkt.
>
> Doch, Du hast es nur nicht gemerkt.- Zitierten Text ausblenden -

Ich sehe nicht, wo.

Tichon Popp

unread,
Dec 22, 2009, 4:37:46 AM12/22/09
to
Am 22.12.09 07:41, schrieb Ingo Heinscher:
> Klaus Mueller schrieb:
>> Ingo Heinscher <use...@heinscher.de> wrote:
> [...]
>>>> Auf dass die paar Leute, die heute umweltfreundliche Mobilit�t pflegen,
>>>> sich auch noch in den Individualstinker hocken? Autofahren auch mit den
>>>> gr��ten Dreckschleudern ist derzeit noch viel zu billig.
>>> Warum?
>>
>> Schau einfach mal auf die Stra�e und z�hle die Protzpanzer.
>
> Das ist keine Antwort. Warum ist Autofahren "zu billig"? Was st�rt daran
> genau?
Nun ja, innerst�dtisch sind Immobilienpreise an Durchfahrtsstra�en
immens gesunken, bzw. wird erw�gt, die Unbewohnbarkeit von
Erdgescho�wohnungen amtlich festzustellen. Es sind ca 5000 Verkehrstote
pro Jahr zu beklagen, die ja dann dem Volksverm�gen nichts mehr
beisteuern. Die Mineral�lsteuer deckt nicht im Entferntesten die Kosten,
die der Allgemeinheit durch die Abgase entstehen. Man nehme mal nur die
Kosten der Geb�udereinigungen und -sanierungen. Von Kosten im
Gesundheitswesen mal ganz zu schweigen. Sicherlich alles schwer
bezifferbar; es hat aber mangels �ffentlichem Interesse noch nicht
einmal jemand versucht.


>>> Es ist f�r den Fl�chenverbrauch effektiv egal, ob Autobahnen zwei- oder
>>> vierspurig sind.
>>
>> Sehr interessant. Spuren mit Nullbreite, das solltest du dir patentieren
>> lassen.
Jain. Genau genommen ist nicht egal, sondern nur ziemlich egal, ob die
Autobahn zwei- oder vierspurig ist. Seitenstreifen, seitliche
Befestigungen und Mittelstreifen wiegen mehr, als die zus�tzlichen sechs
Meter f�r noch zwei Fahrspuren.

> So dumm kannst Du doch nicht sein?
>
Er hat nur gerechnet. Kannst Du aber sicherlich nachvollziehen.


> Tue ich nicht. Autos sind okay, aber *unn�tiger*, *vermeidbarer* Verkehr
> nicht. Daf�r gibt es L�sungen, die sich aber ohne Hilfe aus der Politik
> nicht durchsetzen werden.
Ann�hernd jeglicher Verkehr ist notwendig, wenn man die offizielle
Lesart bem�ht. Sprit ist so billig, da� es billiger ist, die Lagerhallen
mit Motoren auszustatten und in Form von LKW auf die Autobahn zu
stellen. Sprit ist so billig, da� es sich lohnt, billiges Bauland auf
dem Acker zu kaufen und jeden Tag zwei oder mehr Stunden zu pendeln. Vor
zwanzig Jahren war man schon bei einer Stunde pendeln knapp wahnsinnig.
Tendenz schon seit jeher steigend. Sprit ist so billig, da� man es
heutzutage akzeptiert, die Kinder in die Schule/Kindergarten zu karren
und die Eink�ufe vom Supermarkt auf der gr�nen Wiese herbeizuschaffen.

Das ist alles "notwendiger" Verkehr. Und der wird solange als
"notwendig" erachtet werden, wie die aktuelle Denkweise anh�lt.

Tichon Popp

unread,
Dec 22, 2009, 4:45:54 AM12/22/09
to
Am 22.12.09 08:06, schrieb Peter Muehlbauer:
> On Tue, 22 Dec 2009 07:27:25 +0100, Martin Speiser wrote:
>
>> Am 21.12.2009 22:19, schrieb Wolfgang Schwanke:
>>> Die haben dann dieselbe Dienstleistung wie bisher auf demselben oftmals
>>> eher schlecht organisierten Komfortniveau, und zus�tzlich noch vollere
>>> Bahnen und Busse.
>>
>> Nur kurzzeitig, dann werden die Kapazit�ten angepasst.
>
> Das sieht man ja auch an der Bahn, die seit Jahren anpasst.
> (Vorsicht, Ironie!)
Die Deutsche Bahn verfolgt seit 1999 anderer Ziele. Die Subvention aus
der �ffentlichen Hand hat seitdem aber leicht zugenommen.

Tichon Popp

unread,
Dec 22, 2009, 4:47:38 AM12/22/09
to
Am 22.12.09 08:00, schrieb Wolfgang Schwanke:
> Martin Speiser<martin.spe...@online.de> wrote
> in news:hgpolb$8c9$1...@online.de:

>
>> Am 21.12.2009 22:19, schrieb Wolfgang Schwanke:
>>> Immer wieder das Gleiche. Liebe �kos: Es ist grunds�tzlich unbillig,

>>> Eure Ideologie damit durchsetzen zu wollen, dass die Euch unbeliebten
>>> Techniken/Verhaltensweisen/wasauchimmer k�nstlich verteuert oder
>>> sonstwie unattraktiv gemacht werden.
>>
>> Wieso k�nstlich?
>
> Weil er schrieb "Ist zu billig". Er will doch offensichtlich eine
> politische Forderung nach k�nstlicher Verteuerung aufstellen.
>
>> Auto fahren ist k�nslich billig gemacht worden.
>
> Das ist Quatsch.
>
Und wie erk�rst Du Dir dann die Existenz einer Pendlerpauschale? Nur mal
um ein offensichtliches Beispiel neben der k�rzlich noch
offensichtlicheren Abwrackpr�mie zu nennen.

Frank Wuest

unread,
Dec 22, 2009, 5:00:58 AM12/22/09
to
Tichon Popp wrote:

> Und wie erk�rst Du Dir dann die Existenz einer Pendlerpauschale? Nur mal

Gibt's die nur f�r Autofahrer? W�re mir neu.

> um ein offensichtliches Beispiel neben der k�rzlich noch
> offensichtlicheren Abwrackpr�mie zu nennen.

Damit wurden Leute dazu gebracht, sich einen Neuwagen hinzustellen,
obwohl der alte es noch eine ganze Weile getan h�tte. es wurde also mehr
Geld als n�tig ausgegeben.


--
They were at the rim of the clearing now, and Sheriff Saunders closed his eyes
and stuck the corner of one out from behind the tree. Seeing nothing, he paused,
then tried again, eyes open this time. Results were, naturally, better.
-Isaac Asimov

Carsten Thumulla

unread,
Dec 22, 2009, 5:03:44 AM12/22/09
to
Klaus Mueller wrote:
>
> Lieber Dreckschleuderer, es w�rde mir schon reichen, wenn der
> Autoverkehr endlich mit einen realen Kosten belastet w�rde, statt das
> Geld in Massen hingekippt zu kriegen.

Was real ist bestimmst Du?


Carsten
--
[Klima unterliegt nat�rlichen Schwankungen]
> Nicht b�se gemeint, aber erz�hle das doch den Eisb�ren, denen der
> Lebensraum wegschmilzt.
Tom Jerry
Ich hab den Eindruck, manche Leute verdienen es, Carbon Tax zu zahlen,
in's Dunkle Zeitalter zur�ckkatapultiert zu werden oder zu den 5
Milliarden zu z�hlen, die ohnehin wegm�ssen, damit die Menschheit
nachhaltig und mit Respekt vor Gaia leben kann.
Ingo Menger

Frank Wuest

unread,
Dec 22, 2009, 5:06:37 AM12/22/09
to
Martin Speiser wrote:

> Nur kurzzeitig, dann werden die Kapazit�ten angepasst.

Bekanntes Gegenbeispiel: der Stuttgarter S-Bahn-Tunnel arbeitet im
Berufsverkehr bereits seit Jahren an seiner Kapazit�tsgrenze. Eine
einfache Erh�hung ist also nicht m�glich.

Message has been deleted

Christoph Maercker

unread,
Dec 22, 2009, 6:42:07 AM12/22/09
to
Jan Witt wrote:
> Mit einer Verteuerung des MIV werden in erster Linie selekiv
> Einkommensgruppen ausgegenzt bzw. andere bevorzugt.

Was zwar unsozial ist, aber den massenhaften Gebrauch von Autos dennoch
einschr�nken w�rde. Eine reiche Minderheit, die mit PS-Boliden rumd�st,
sind, bezogen auf das Gesamtsystem Erde, vor allem wegen ihres
schlechten Vorbildes ein Problem, weniger wegen ihrer �kobilanz. Genau
diesen Zustand haben wir heute, global verteilt, zwischen Industrie- und
Entwicklungsl�ndern.

> Eine Verl�ngerung der Wegzeiten des MIV (Verkehrssteuerung zugunsten
> �PNV, Fussg�nger etc) und das Abschaffen, von auch k�uflichen
> Parkfl�chen in Ballungszentren, tr�fe hingegen alle gleichermassen.
> Eine Pendlerpauschale, die f�r MIVs ab einer km-Obergrenze gekappt wird,
> w�rde der autoinduzierten Zersiedlung ebenfalls entgegenwirken.

Letzteres ist auch eine indirekte Verteuerung des MIV. Ansonsten FULL
ACK, es muss nicht allein mit der �konomischen Brechstange erledigt werden.

--


CU Christoph Maercker.

Transport + Sport = Radfahren

Jens Müller

unread,
Dec 22, 2009, 6:46:31 AM12/22/09
to
Am 22.12.2009 12:42, schrieb Christoph Maercker:
> Jan Witt wrote:
>> > Mit einer Verteuerung des MIV werden in erster Linie selekiv
>> > Einkommensgruppen ausgegenzt bzw. andere bevorzugt.
> Was zwar unsozial ist, aber den massenhaften Gebrauch von Autos dennoch
> einschr�nken w�rde. Eine reiche Minderheit, die mit PS-Boliden rumd�st,
> sind, bezogen auf das Gesamtsystem Erde, vor allem wegen ihres
> schlechten Vorbildes ein Problem, weniger wegen ihrer �kobilanz. Genau
> diesen Zustand haben wir heute, global verteilt, zwischen Industrie- und
> Entwicklungsl�ndern.
>

Und aufgrund unseres tollen Vorbildes denken die Chinesen, Autos f�r
jeden w�ren erstrebenswert ...

Christoph Strauch

unread,
Dec 22, 2009, 7:00:51 AM12/22/09
to
On 22 Dez., 12:42, Christoph Maercker wrote:
> Jan Witt wrote:
> > Mit einer Verteuerung des MIV werden in erster Linie selekiv
> > Einkommensgruppen ausgegenzt bzw. andere bevorzugt.
>
> Was zwar unsozial ist,

Was bitte ist daran unsozial ausser der Tatsache, daß es
unterschiedliche Einkommen gibt als solcher?

Manfred Albat

unread,
Dec 22, 2009, 7:33:38 AM12/22/09
to
Christoph Maercker schrieb:

> Eine reiche Minderheit, die mit PS-Boliden rumdüst,

> sind, bezogen auf das Gesamtsystem Erde, vor allem wegen ihres

> schlechten Vorbildes ein Problem, weniger wegen ihrer Ökobilanz.

Ich sehe das etwas anders. Gerade Kopenhagen nehme ich zum Anlass,
zukünftig ungerührt Kohlendioxid zu produzieren. Es ist dort
imho überdeutlich geworden, dass die Menschen nicht wirklich eine
intelligente Spezies sind. Die Menscheit wird weiter mehr sogenannte
Klimagase produzieren und nicht weniger. Und sie wird dies in
zunehmenden Maße tun und nicht weniger.

Damit werden die Termine, zu denen man noch gegensteuern könnte,
verpasst werden. Falls es überhaupt jemals zu einem Umdenken
kommt, wird es zu spät sein. Vermutlich verschwinden wir
schneller von diesem Planeten, als sich die meisten auch
nur annähernd vorstellen können. Was (mir) bleibt, ist Resignation.

Ich werde im Januar zum Mercedes-Händler gehen und mir einen
tonnenschweren, luxuriösen E-Klasse-Sechszylinder ordern.
Inzwischen ganz ohne jegliches schlechte Gewissen. Autofahren
ist grundsätzlich überflüssiger Luxus, warum soll ich dann
nicht auch eine Luxuskarre fahren...

--
Manfred Albat
der computer rechnet, der mensch zählt!

Ervin Peters

unread,
Dec 22, 2009, 8:12:04 AM12/22/09
to
Manfred Albat am Tue, 22 Dec 2009 13:33:38 +0100:

> Ich werde im Januar zum Mercedes-Händler gehen und mir einen
> tonnenschweren, luxuriösen E-Klasse-Sechszylinder ordern.

Echt?

Und was willst Du mit 2t Sondermüll?

> Inzwischen ganz ohne jegliches schlechte Gewissen.

Ein schlechtes Gewissen ist auch so eine Eigenart von Menschen die
Beschreibt, das man entweder nicht zu ende gedacht hat oder nicht
konsequent handeln möchte.

> Autofahren ist grundsätzlich überflüssiger Luxus, warum soll ich dann
> nicht auch eine Luxuskarre fahren...

Weil es, wie Du schreibst, überflüssig ist.

Allerdings ist diese Art von Luxus, wenn Du damit Deine Zeit und Deine
Ressourcen vergeuden möchtest, doch nicht so ganz überflüssig...

Also, was bringt Dir der überflüssige Luxus, was ist Deine Motivation
dazu?

Message has been deleted

Manfred Albat

unread,
Dec 22, 2009, 9:28:26 AM12/22/09
to
Ervin Peters schrieb:

> Manfred Albat am Tue, 22 Dec 2009 13:33:38 +0100:
>> Inzwischen ganz ohne jegliches schlechte Gewissen.
>
> Ein schlechtes Gewissen ist auch so eine Eigenart von Menschen die
> Beschreibt, das man entweder nicht zu ende gedacht hat oder nicht
> konsequent handeln möchte.

Nun, meine Schlussfolgerungen habe ich beschrieben. Auch glaube
nicht mehr daran, dass unsere Spezies es noch lange macht.

>> Autofahren ist grundsätzlich überflüssiger Luxus, warum soll ich dann
>> nicht auch eine Luxuskarre fahren...
>
> Weil es, wie Du schreibst, überflüssig ist.
>
> Allerdings ist diese Art von Luxus, wenn Du damit Deine Zeit und Deine
> Ressourcen vergeuden möchtest, doch nicht so ganz überflüssig...

Inzwischen muss ich eingestehen, dass die nicht unerheblichen
finanziellen Mittel, die ich in den letzten 30 Jahren diversen
Umweltschutzorganisationen zuwendete, nichts bewirken konnten.
Deshalb habe ich nun auch meine Fördermitgliedschaften bei
Greenpeace und Co. beendet. Sie konnten nur minimale Ziele
erreichen. Dasselbe gilt für mein Engagement vor Ort, die
Bilanz ist düster und deprimierend, ich hätte für diese
Zeit und diese Kohle besser eine mehrmonatige Weltreise
machen sollen.

Lediglich einige Politiker häkeln an grünen Mäntelchen, lecken
aber in der Lobby Schuhe und noch ganz anderes... Kopenhagen
zeigt, dass nichts als wirtschaftliche Interessen und ihre
Verbände das sagen haben.

Und selbst der Einzelne ist zu fast nichts bereit, wenn es Geld
oder Mühe kostet, lediglich auf gesetzliche Zwangsmaßnahmen
wird reagiert. Dies bleiben aber aus bzw. werden erst kommen,
wenn es zu spät ist. Gefrierhähnchen für 1,99 EUR wollen
alle gerne haben, aber wenn im eigenen Umland Hähnchenmast-
anlagen gebaut werden, sind sie empört.

Insofern habe ich seit Mitte der 70er sehr viel Zeit und
Ressourcen vergeudet, Dein Vorwurf trifft mich nicht (mehr).

> Also, was bringt Dir der überflüssige Luxus, was ist Deine Motivation
> dazu?

Es macht Spaß, in klimatisierten Ledersitzen nahezu geräuschlos
dahinzugleiten. Mehr als 6-7tkm/anno fahre ich ohnehin nicht,
also wenn schon, denn schon... Auf Lippenbekenntnisse anderer
reagiere ich nicht mehr und glaube auch keinem mehr, der behauptet,
es besser machen zu wollen.

Es hat schon seinen Grund, dass gerade in unserer Zeit Sprüche
wie "Geiz ist geil" erfolgreich waren. Inzwischen sparen wir
uns zu Grunde, nur wo es sinnvoll wäre und um existientelle
Fragen geht, da ist es aus mit dem Sparen. Deshalb ziehe ich
meine persönlichen Konsequenzen. Ich werde sich nicht weniger
Rad fahren und mehr mit dem Auto, aber ich werde nicht auf
Konsequenzen Rücksicht nehmen. Wozu auch? Wir sind evolutionär
gescheitert, was jetzt noch kommt, ist Abwicklung.

Florian Gross

unread,
Dec 22, 2009, 9:54:28 AM12/22/09
to
Peter Muehlbauer glaubte zu wissen:

> On Tue, 22 Dec 2009 07:26:29 +0100, Martin Speiser wrote:
>> Am 21.12.2009 22:19, schrieb Wolfgang Schwanke:

>> > Ich hab gesagt, dass die
>> > Behauptung, Autos seien nur wegen irgendeiner Statussymbol-Propaganda
>> > so beliebt, reichlich naiv ist. Sie haben definitiv Bequemlichkeits-
>> > und N�tzlichkeitsvorteile; der Transport schwerer Lasten ist ein
>> > wichtiges Beispiel von mehreren.
>>
>> Und ich halte dagegen da� schwere Lasten nicht mal ann�herend so oft
>> vorkommen wie du dir das einbildest.
>
> Erz�hl das mal dem Transportgewerbe.
> Bankrotte und Pleiten seit mehreren Jahren.
> R�ckgang des Transportgewerbes um mehr als 60%, und das betrifft nicht
> ausschlie�lich den G�terschwerverkehr.
> Ich bin mal gespannt, wie lange du dein "Gegenargument" noch aufrecht
> erh�ltst, wenn dir Br�tchen, Zeitung, Wurst und Marmelade auf dem
> Fr�hst�ckstisch fehlen.

Das Transportgewerbe transportiert seine Ladung in PKW von
Privatpersonen?

flo
--
Kannst Du Vollpfosten, der zu doof ist, selbst zu denken und wie ein Hosen-
schei�er winselt, wenn man ihm nicht den Arsch hinterhertr�gt, nicht gef�lligst
die T�r von au�en zumachen, wenn Du Dich schon nicht selbst entleibst? Erb�rm-
licher Jammerlappen, Du nervst einfach nur noch! [Mathias B�we zu L�ko Willms]

Wolfgang Broeker

unread,
Dec 22, 2009, 10:23:37 AM12/22/09
to
Peter Muehlbauer schrieb:

> Erz�hl das mal dem Transportgewerbe.
> Bankrotte und Pleiten seit mehreren Jahren.
> R�ckgang des Transportgewerbes um mehr als 60%, und das betrifft nicht
> ausschlie�lich den G�terschwerverkehr.

Bis zum Ausbruch der derzeitigen Wirtschaftskrise waren hier in
Hamburg Jahr f�r Jahr exorbitante Steigerungen im Transport-
gewerbe zu beobachten. Das galt f�r die Seetransporte wie f�r
die vor- und nachlaufenden Verkehre.

Ohne aktuelle Zahlen zu pr�fen bezweifele ich, dass ein Einbruch
der Wirtschaftsleistung im einstelligen Prozentbereich einen
R�ckgang der Transporte um 60% zur Folge haben k�nnte.


> Ich bin mal gespannt, wie lange du dein "Gegenargument" noch aufrecht
> erh�ltst, wenn dir Br�tchen, Zeitung, Wurst und Marmelade auf dem
> Fr�hst�ckstisch fehlen.

Vom Papier f�r die Zeitung abgesehen sind das alles Produkte,
die sich lokal bis regional beschaffen lassen, also mit �ber-
schaubarem Transportaufwand auskommen k�nnen.

Gru� - Wolfgang, den grammatikalisch eigenwilligen Betreff mal
stehen lassend

Ingo Heinscher

unread,
Dec 22, 2009, 10:51:52 AM12/22/09
to
Ervin Peters schrieb:

> Ingo Heinscher am Tue, 22 Dec 2009 09:08:05 +0100:
>
>> Christoph Strauch schrieb:
>>> Weil es keinen Grund gibt, Mobilität zu subventionieren.
>> Doch, den gibt es. Er lautet: Zunehmende Freiheit von Zwängen,
>
> Und was hat das mit dem Mobilitätskonzept 'Auto' zu tun?

Alles. Ein Auto gibt mir die Möglichkeit, schnell und unkompliziert,
wann immer ich es will, alles und jeden zu transportieren.

>> auch bekannt als "steigende Lebensqualität".
>
> Ich empfinde den Besitz und die Unterhaltung eines Autos als Ursache
> vieler Zwänge

Dann musst Du Dir ja keines kaufen, wenn Du das so empfindest.

[...]


>> Da muss nicht jeder drauf stehen, aber die meisten tun es.
>> Und das reicht als Begründung.
>
> Natürlich hat jeder das Recht jeden selbstgewählten Schwachsinn zu
> machen, allerdings hat es da Grenzen, wo dieser Schwachsinn Andere
> beeinträchtigt, gefährdet und zwängt, weil dann die eigene Freiheit auf
> Kosten Anderer ausgelebt wird.
>
> Das sind individuelle Entscheidungen, aber da wir auf recht beengt auf
> eine kleinen blaugrünen Planeten wohnen gab es schon immer eine soziale
> Kontrolle, die den schlimmsten Auswüchsen individueller, von Vernunft
> befreiter Entscheidungsfreiheit Korrekturmaßnahmen entgegensetzt.

Du schreibst, Du selbst hast auch ein Auto, weil es eben doch praktisch
ist. Die Frage ist doch nicht, wollen wir Autos, sondern wie können wir
Autos bauen, die alle anderen Belange noch besser berücksichtigen.

Ingo Heinscher

unread,
Dec 22, 2009, 10:52:26 AM12/22/09
to
Christoph Strauch schrieb:
> On 22 Dez., 09:48, Ingo Heinscher wrote:
>> Christoph Strauch schrieb:
>>> On 22 Dez., 09:36, Ingo Heinscher wrote:
>>>> Christoph Strauch schrieb:
>>>>> On 22 Dez., 09:08, Ingo Heinscher wrote:
>>>>>> Christoph Strauch schrieb:
>>>>>>> On 22 Dez., 07:43, Ingo Heinscher wrote:
>>>>>>>> Martin Speiser schrieb:
>>>>>>>>> Am 21.12.2009 21:55, schrieb Jan Witt:
>>>>>>>>>> Mit einer Verteuerung des MIV werden in erster Linie selekiv
>>>>>>>>>> Einkommensgruppen ausgegenzt bzw. andere bevorzugt.
>>>>>>>>> Das ist jetzt schon der Fall.
>>>>>>>> Und darum sollte man es verschlimmern?
>>>>>>> Weil es keinen Grund gibt, Mobilit�t zu subventionieren.
>>>>>> Doch, den gibt es. Er lautet: Zunehmende Freiheit von Zw�ngen, auch
>>>>>> bekannt als "steigende Lebensqualit�t". Da muss nicht jeder drauf
>>>>>> stehen, aber die meisten tun es. Und das reicht als Begr�ndung.
>>>>> Gutes Argument. F�r mich dann bitte Freibier.

>>>> Bier wird bereits subventioniert, in der gleichen Weise wie auch Autos.
>>> Das war nicht mein Punkt.
>> Doch, Du hast es nur nicht gemerkt.
> Ich sehe nicht, wo.
Das jetzt zu erl�utern w�re aber auch nicht gut.

Ingo Heinscher

unread,
Dec 22, 2009, 11:02:53 AM12/22/09
to
Christoph Strauch schrieb:
> On 22 Dez., 09:52, Ingo Heinscher wrote:
>> Christoph Strauch schrieb:
>>> On 22 Dez., 09:35, Ingo Heinscher wrote:
>>>> Christoph Strauch schrieb:
>>>>> On 22 Dez., 09:05, Ingo Heinscher wrote:
>>>>>> Christoph Strauch schrieb:
>>>>>>> On 22 Dez., 07:41, Ingo Heinscher wrote:
>>>>>>>> Tue ich nicht. Autos sind okay,
>>>>>>> Ack
>>>>>>>> aber *unn tiger*, *vermeidbarer* Verkehr
>>>>>>>> nicht.
>>>>>>> Welche Fahrt n�tig oder vermeidbar ist, dar�ber entscheiden die
>>>>>>> Nutzer.
>>>>>> Theoretisch. Praktisch wird man h�ufig mehr oder weniger dazu gezwungen.
>>>>>> Wenn Home Office m�glich ist, der Chef aber eher traditionelle
>>>>>> Vorstellungen vom Arbeitsleben hat, dann ist "unn�tig" eine Entscheidung

>>>>>> des Chefs.
>>>>> Dein Chef zwingt dich, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren?
>>>> Der Kunde in meinem Fall, und nein, er will mich nur vor Ort haben, und
>>>> die beste, weil schnellste und bequemste, Alternative, ist in dem Fall
>>>> das Auto.
>>> Dann ist das doch nicht �berfl�ssig und nutzlos, vorausgesetzt der
>>> Kunde zahlt daf�r.
>> Naja, f�r die eigentliche T�tigkeit *ist* es �berfl�ssig und nutzlos. Es
>> w�re problemlos m�glich, f�r einen niedrigeren Stundensatz
>> ausschlie�lich oder �berwiegend im Home Office zu arbeiten -

>
> Wenn das so ist, dann ist der Kunde ein Idiot.
>
>>>> Das Internet erm�glicht es eigentlich, dass solche Wege nahezu v�llig
>>>> �berfl�ssig werden. Ich sehe jede Woche die Blechlawine auf den

>>>> Autobahnen in die Ballungszentren, und das ist einfach *Verschwendung*.
>>> Woher willst du das wissen?
>> Wenn die gleiche Leistung auch ohne das Aufwenden einer Ressource (in
>> dem Fall Kraftstoff) erbracht werden kann, diese aber dennoch
>> aufgewendet wird, dann ist das als "Verschwendung" definiert.
>
> Es ist ja nicht die gleiche Leistung. In deinem Beispiel verspricht
> der Kunde sich etwas von deiner physischen Anwesenheit.
>
>>>>>>> Daf r gibt es L sungen,
>>>>>>> Ja, n�mlich den Preis.

>>>>>> Nein, das ist ein unzureichender Regulator. Wer viel Geld hat, den
>>>>>> interessiert der gar nicht.
>>>>> Und was st�rt dich daran?

>>>> Dass es dann nicht funktioniert. Wenn das Ziel ist, Verkehr zu
>>>> vermeiden,
>>> Es ging nicht darum Verkehr zu vermeiden, sondern die Nutzer daf�r

>>> kostendeckend zahlen zu lassen.
>> Und das ist Selbstzweck?
>
> In einer Marktwirtschaft ja.
>
>> Oder soll damit ein Ziel erreicht werden, wie
>> eben zum Beispiel Verkehrsvermeidung.
>
> Mein Ziel ist das nicth. Wer Spa� daran hat den ganzen Tag mit dem

> Auto durch die Gegend zu fahren soll das meinetwegen tun, solange er
> daf�r zahlt. Schlie�lich tue ich dasselbe mit dem Rad.

Du m�chtest also h�here KFZ-Steuern. Das zu fordern ist demokratisches
Recht. Die Mehrheiten allerdings entscheiden dann.

>>>> aber stattdessen einfach die Fahrtkostenerstattungen

>>>> einef�hrt oder erh�ht werden (in welcher Form auch immer), dann ist


>>>> nichts gewonnen.
>>> Von Fahrtkostenerstattugnen habe ich nichts geschrieben.
>> Doch, aber Du hast es nicht gemerkt.
>
> Zeigst du mir wo?

Nein, da kommst Du auch selber drauf, Ist auch sinnvoller so.

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