"Erika Ciesla" <exa...@dummy.invalid> schrieb im Newsbeitrag
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> Antwort auf eine Nachricht von Robert Rohling
>> "Erika Ciesla" <exa...@dummy.invalid> schrieb im Newsbeitrag
>>> Antwort auf eine Nachricht von Robert Rohling
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>>>> So, das mußte mal raus!
>>>
>>> Vergiß bitte nicht die Spülung zu betätigen!
>>
>> Ja, wenn das nur so einfach wäre die ganzen Klimawandelisten durchs
>> Klo runterspülen zu können...
>
> Ja, schön wär's, geht aber nicht.
Das wäre weder schön, noch wünschenswert. Der Planet unterliegt bekanntlich
Wandeln in unterschiedlich langen Perioden, die unterschiedliche Ursachen
haben. Damit kann - und muß - man leben.
> Tatsache ist, daß das Polareis in der Arktis schwindet.
Es kommt und geht.
> Leider trifft
> dies neuerdings auch auf das antarktische Eis zu,
Nicht erst neuerdings; es hat nur länger gebraucht, auf die Wärme zu
reagieren, was in der größeren Eismasse begründet liegt.
> von dem man bisher
> stets annahm, daß dieses noch stabil sei.
Stabilität auf einem Planeten, der rund um die Uhr sich ändernden
Kräfteeinflüssen unterliegt? Wie soll das gehen?
> Überdies schrumpfen weltweit
> die Gletscher,
Na endlich! Dann hört das Überschwemmen einiger Täler vielleicht endlich
auf.
> wir haben also eine panglobale Eisschmelze!
Woraufhin sich die Erdoberfläche ausdehnen wird, was auch zu Landgewinnung
führen wird.
> Im Augenblick scheint uns das noch nicht aufzuregen.
Nur Endzeit-Enthusiasten wohl.
> Eher genießen wir
> es sogar noch, den mediterranen Sommer
Ein Anomaliechen.
> und den milden Winter
Auf den kommenden Winter kann man aufgrund sommerlicher Temperaturen
mitnichten schließen!
> und ahnen
> die Gefahr nicht, in der wir schweben, wenn es der Erwärmung hier und
> jetzt kein Ende hat.
Da ist keine Gefahr! Der Mensch kann innerhalb eines recht breiten
Klimaspektrums leben; er ist seit seiner Entstehung - vor rund 10 Millionen
Jahren - mit solchen Wetter- und Klimaänderungen aufgewachsen.
> Spätestens wenn die beiden Polkappe komplett weg sind, bleiben die
> Meeresströmungen stehen, die Ozeane werden dann zu stehenden Tümpeln
> umfunktioniert.
Aber warum denn? Die Kräfte, welche diese Strömungen verursachen, sind eine
Wirkung sich kurzfristig ändernder Konstellationen der Erde in bezug auf das
Sonnensystem. Über das Jahr verteilt sind diese recht ausgewogen, weshalb
Sommer und Winter auch mal sporadisch Extreme zeigen können.
> Das letztemal, als das geschah, trat ein Massensterben
> ein, bei dem rund 90 Prozent aller damals lebenden Arten ausgelöscht
> wurden.
Spinnkram! Hierfür waren andere Ursachen verantwortlich.
> Wir haben uns zivilisatorisch, kulturell und auch technisch/wissen-
> schaftlich in einem unbeschreiblichen Maße entwickelt, aber unser Genom
> hat sich seit den letzten 50.000 Jahren nicht mehr verändert.
Eine Spezies - 50.000 Jahre lang - ohne mutative Anpassung? Wer erzählt dir
denn so einen Mist? Oder ist das auf deinem eigenen Mist gewachsen?
> Das heißt,
> eigentlich sind wir noch immer Steinzeitmenschen,
Zeiträume sind relativ.
> die angesichts eines
> Tigers zwar binnen Sekundenbruchteilen entscheiden können, ob sie noch
> weglaufen sollen oder sich zum Kampf stellen müssen.
Hier sind unbewußte Handlungen im Spiel!
> Aber Entscheidungen
> treffen, deren Erfolg wir erst zehn, - zwanzig oder dreißig Jahren
> erfahren werden, können wir offenbar nicht.
Spinnerei! Wer meistert denn die Zukunft seit eh und je?
> Darum werden wir hier und
> jetzt auch unser Verhalten nicht ändern
Doch. Das tun wir permanent.
> und weiterhin alles verbrennen,
> was wir in der Erde finden.
Nun. Die Natur hat es uns vorgemacht; warum sollten wir die Möglichkeiten
der Energieumwandlung nicht zu unseren Gunsten nutzen? Daß dabei ein
Lernprozeß entstanden ist, damit wir also lernen, mit Energien besser
hauszuhalten, ist ebenfalls natürlich.
> Erst wenn das schlimmstmögliche eingetreten
> ist, werden wir uns das angucken, werden uns am Kopf kratzen und uns
> mit verwunderter Stimme fragen: wie konnte *DAS* nur passieren!?
Das Schlimmstmögliche wird nicht durch das Wirken des Menschen ausgelöst
werden.
> Glück auf!
> ...
Immer diese albernen Untergangs-Fanatiker ...
J. M.-O.