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Biercomment

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Wolfram Schlosser

unread,
Apr 18, 2002, 3:44:41 PM4/18/02
to
Einen schönen guten abend,


auch, wenn wir uns regelmäßig nicht an einen Comment halten, interessiert es
mich doch:


Wo finde ich im Netz den deutschen Biercomment von 18xx????


Gruß
Wolfram

--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de

Stefan Kaden

unread,
Apr 18, 2002, 6:48:02 PM4/18/02
to
Wolfram Schlosser wrote:

> Wo finde ich im Netz den deutschen Biercomment von 18xx????


http://www.passauer-senioren-convent.de
--> Lexikon --> Biercomment

Bin mir nicht ganz sicher, ab ich denke es sollte der von 18xx sein.

Ciao

Stefan

Jochen Unland

unread,
Apr 19, 2002, 8:48:30 AM4/19/02
to
Wolfram Schlosser wrote:
>
> Wo finde ich im Netz den deutschen Biercomment von 18xx????

Die Version, die vom reclam-Verlag als Allgemeiner Deutscher Biercomment
angeboten wird, ist auch unter:

http://www.student-sein.de/com.htm

zu finden.

Mit couleurstudentischem Gruß und Clausthaler Glückauf
Jochen Unland OLD(xxx) GlC!(FM,xxxx)

Message has been deleted

Henrik Becker

unread,
Apr 29, 2002, 12:55:44 PM4/29/02
to
Carsten Hoyer <buxenno...@freenet.de> wrote:

> nachahmen wollen. Das sinnentleerte Gebrabbel lateinischer Floskeln und blinde

> Hoyer Teutoniae

Was verstehen Sie unter sinnentleertem Gebrabbel lat. Floskeln, wenn Sie
brav "Teutoniae" schreiben?


--
Henrik...@web.de | www.HenrikBecker.de | Fax +49(0)1212 51 37 15 218

Failure is not an option. It comes bundled with your Microsoft product.

Stefan Kaden

unread,
Apr 29, 2002, 3:08:41 PM4/29/02
to
Carsten Hoyer wrote:

> Hoyer Teutoniae

Ist das der ominöse Antibursch, wie er in Gaudeamus igitur besungen wird?

Ciao

Stefan Kaden

Wolfram Schlosser

unread,
Apr 29, 2002, 4:08:51 PM4/29/02
to
N´schönen abend,


Carsten Hoyer <buxenno...@freenet.de> wrote:


>Es muß allerdings dringend abgeraten werden, diese Kumulation von buxoiden
Regeln ...


don´t panic ;-)
Meine Verbindung und meiner einer hat schrecklich wenig mit irgendeinem "Comment"
- is ja eh in jeder Ausgabe nur eine Zusammenstellung vn Bräuchen und für
niemanden verbindlich - zu tun.
Nur für den Fall, daß man man auch mal bei anderen Verbindungen auschlägt, finde
ich es nicht schlecht zu wissen, wie es nach dem Comment theoretisch wäre. Ob man
sich dran hält, is ja was anderes.
Außerdem: manchmal ist es ganz lustig, speziellen Kandidaten, die einem was
anhängen wollen, durch bessere Kenntnis des Comments zu kommen ;-)

>(Bsp: Auf der Kneipe hat man sich mit seinem Biernamen/Spitz


würde allein schon voraussetzen, daß alle Biernamen haben ....


>Soweit ich weiß, wurde dieser Comment zusammengestellt
>aus "Pennälerregeln", die den studentischen Comment überzogen und pseudosteil
>nachahmen wollen.


das is doch mal ne interessante Info.


>Das sinnentleerte Gebrabbel lateinischer Floskeln


kommt drauf an, was man als "sinnentleert" bezeichnet. Daß unter Akademikern
bspw. bei der Burschung eine lateinische Formel am Start ist, ist doch nicht per
se falsch.

>und blinde Schlägergehämmer auf den Tisch findet man auch
> heute noch bei diversen Verbindungen.


Lassen Sie sie doch.
Außerdem: Wie schon früher geschrieben, haben wir ja nicht mal Schläger.
Drum war ich etwas überrascht, als mir im Rahmen einer Kreuzkneipe der
Dingenskirchen (Contra oder wie man ihn nennt) mit dem Teil fast auf die Finger
gehauen hat ....

Noch ein Wort zu angeblichen Traditionen:
Daß manche Verirrten Vorgänge wie das Entwenden der Fahne etc. als eine
verbindungsstudentische Tradition ansehen und man die Sachen auch noch mit Bier
auslösen soll, halte ich auch für ...*zensiert*....
Ich seh da nur nen strafrechtlichen Aspekt.


Wird so etwas eigentlich von der Mehrzahl der Verbindungen so akzeptiert und
mitgemacht? Auch über Verbände hinaus?

Message has been deleted

Stefan Kaden

unread,
Apr 29, 2002, 5:08:59 PM4/29/02
to
Hallo Wolfram

Wolfram Schlosser wrote:

> Noch ein Wort zu angeblichen Traditionen:
> Daß manche Verirrten Vorgänge wie das Entwenden der Fahne etc. als eine
> verbindungsstudentische Tradition ansehen und man die Sachen auch noch mit Bier
> auslösen soll, halte ich auch für ...*zensiert*....

Also eine Fahne läßt man nicht unbewacht rumstehen und einen Schläger
auch nicht, denn ansonsten ist einem das ja offensichtlich nichts wert.
Und dann kann man es ja gleich jemanden geben, der halt noch einen Sinn
für Coleur und studentisches Farbenleben hat...

Und wenn sich schon ein paar artige und brave Pennäler die Mühe machen,
die Sachen sicher zu stellen, die ein anderer einfach unachtsam so in
die Landschaft stellt - man stelle sich nur vor, was alles damit
passiern könnte - dann sollte so etwas schon mit einem Kasten Bier
honoriert werden...


> Ich seh da nur nen strafrechtlichen Aspekt.

Und wenn auf dem Dorf der Maibaum geklaut wird, dann ist das auch ein
Kapitalverbrechen...

Für den Fall haben wir viele Anwälte unter unseren AHAH (...und nen
Bankier für die Kaution...) ;-)

Ciao

Stefan

Arnd Reinhardt

unread,
Apr 29, 2002, 5:46:16 PM4/29/02
to
Am 29 Apr 2002 22:08:51 +0200, schrieb Wolfram Schlosser
<WolfSc...@web.de> :

>Noch ein Wort zu angeblichen Traditionen:
>Daß manche Verirrten Vorgänge wie das Entwenden der Fahne etc. als eine
>verbindungsstudentische Tradition ansehen und man die Sachen auch noch mit Bier
>auslösen soll, halte ich auch für ...*zensiert*....
>Ich seh da nur nen strafrechtlichen Aspekt.

Jedem seine Meinung. Uns wollten auch mal ein paar KVer mit Anwalt und
sonstwas drohen... Und? Wenn die meinen, daß die Traditionen für sie
nicht zählen, dann geben wir die Fahne halt so zurück. Und verzichten
des Weiteren auf Kontakte mit dem entsprechenden Bund.
Mein erstes Erlebnis in meinem Bund (damals noch als Keilgast) war das
Auspauken unserer Fahne beim Bonner Corps Rhenania. Etwas schockierend
war es schon zuzusehen, wie sich Menschen 5 Gläser Bier in Folge
reinziehen und die dann gleich in einen Abfalleimer "entsorgen". Aber
manchmal muß ein Mann eben tun, was ein Mann tun muß ;-) Und daß man
was "leisten" muß, um einen Tradionsgegenstand, den man sich hat
entwenden lassen, wiederzubekommen, fand ich auch damals schon völlig
nachvollziehbar.
Den Brauch mit dem Fahneklauen kenne ich schon aus meiner
Pfadfinderzeit, nur die Art des Bierkonsums beim Auslösen ist eine
andere ;-)


>
>
>Wird so etwas eigentlich von der Mehrzahl der Verbindungen so akzeptiert und
>mitgemacht? Auch über Verbände hinaus?

Also bei allen mit denen wir Kontakt haben (wollen): JA!
Ich kenne wenige, die sich da wirklich beschweren.
Und abgesehen davon: Ich halte das Fechten für einen seltsameren und
unverständlicheren Brauch als das Fahneklauen und -auspauken. Auch der
Ablauf einer Kneipe ist sicher nicht wirklich "normal".
>
>Gruß
>Wolfram
>
Gruß,
Arnd Reinhardt Z!
L! Salia zu Bonn im CC
Arnd.Re...@gmx.net

Markus Gail

unread,
Apr 29, 2002, 6:16:52 PM4/29/02
to
Wolfram Schlosser <WolfSc...@web.de> wrote:

> kommt drauf an, was man als "sinnentleert" bezeichnet. Daß unter
> Akademikern bspw. bei der Burschung eine lateinische Formel am Start ist,
> ist doch nicht per se falsch.

Was für eine lateinische Formel gibt es denn bei der "Burschung"?

> Noch ein Wort zu angeblichen Traditionen:
> Daß manche Verirrten Vorgänge wie das Entwenden der Fahne etc. als eine
> verbindungsstudentische Tradition ansehen und man die Sachen auch noch mit
> Bier auslösen soll, halte ich auch für ...*zensiert*....
> Ich seh da nur nen strafrechtlichen Aspekt.

Äh ... -- Ich glaube, das sollte man eher als nett gemeinte Einladung
verstehen, mal wieder vorbeizuschauen ... ;)

Wobei es interessant wäre, mal zusammenzutragen, unter welchen Umständen
es als commentgemäß angesehen wird, eine Fahne zu klauen. Ich glaube,
diese brisante Materie verlangt tatsächlich nach einer Kofifikation. :)

Was haltet Ihr für commentgemäß und was nicht?

> Wird so etwas eigentlich von der Mehrzahl der Verbindungen so akzeptiert
> und mitgemacht? Auch über Verbände hinaus?

Klar.

Markus Gail
alsatia.de

--
Markus Gail ------- <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>

"DDR-Witz: Was passiert, wenn in der Sahara der Sozialismus eingeführt
wird? Nach einem Jahr wird der Sand knapp." Florian Ritter in dssv

Marco Dieckhoff

unread,
Apr 29, 2002, 6:40:08 PM4/29/02
to
In article <1fbfejt.1p434mg13lvbjiN%ga...@gmx.de>, Markus Gail wrote:

> Wolfram Schlosser <WolfSc...@web.de> wrote:
>
>> Noch ein Wort zu angeblichen Traditionen:
>> Daß manche Verirrten Vorgänge wie das Entwenden der Fahne etc. als eine
>> verbindungsstudentische Tradition ansehen und man die Sachen auch noch mit
>> Bier auslösen soll, halte ich auch für ...*zensiert*....
>> Ich seh da nur nen strafrechtlichen Aspekt.
>
> Äh ... -- Ich glaube, das sollte man eher als nett gemeinte Einladung
> verstehen, mal wieder vorbeizuschauen ... ;)

Na sicher, es ist eine freundliche Geste der "Sicherstellung"
wertvoller Gegenstände :)

> Wobei es interessant wäre, mal zusammenzutragen, unter welchen Umständen
> es als commentgemäß angesehen wird, eine Fahne zu klauen. Ich glaube,
> diese brisante Materie verlangt tatsächlich nach einer Kofifikation. :)
>
> Was haltet Ihr für commentgemäß und was nicht?

Was man jetzt davon als commentgemäß und was unter "gesunder
Menschenverstand" einordnen oder gerade nicht einordnen will
überlasse ich mal dem/der Leser/In.

- Es darf bei der "Sicherstellung" nichts beschädigt werden, nicht
Fahne, nicht Halterung, nicht Gegenstände die zum Sicherstellen
benutzt werden (Leiter?) etc.

- Die Fahne muss sich an einem leicht zugänglichen Ort befinden,
damit die Sicherstellung auch gerechtfertigt ist.

- Ein solcher Ort ist *nicht* der Keller/Raum in dem
Couleurgegenstände aus diversen Gründen aufbewahrt werden.

- Auf jeden Fall sollte eine "Sicherstellung" innerhalb von max. 24
Stunden (gerne weniger) bei den Besitzern gemeldet werden.

- Wenn noch ein lustiger Aspekt dabei ist, wunderbar.
(So hat mal eine befreundete Turnerschaft zwei Häuser weiter
während unser Haus renoviert wurde eine fahrbare Arbeitsbühne
benutzt um während unseres Stiftungsfestes unsere Fahne
sicherzustellen. Sie haben dabei gleich ihre eigene befestigt, um
kenntlich zu machen wo sich die sichergestellte Fahne befindet - so
musste doppelt ausgelöst werden, man ist damals wohl auf seine
Kosten gekommen *G*)



>> Wird so etwas eigentlich von der Mehrzahl der Verbindungen so akzeptiert
>> und mitgemacht? Auch über Verbände hinaus?
>
> Klar.

So lange es in der Vergangenheit keine Unstimmigkeiten zwischen den
Verbindungen gab - ja.
Wenn es bereits zu "unangenehmen" Vorfällen welcher Art auch immer
gekommen sein sollte sind solche "Späße" meistens unangemessen.


--
Marco Dieckhoff, Z!x
S! Frankonia-Brunonia i.d. DS
http://www.frankonia-brunonia.de

Gerhard Killesreiter

unread,
Apr 29, 2002, 4:57:02 PM4/29/02
to
Wolfram Schlosser <WolfSc...@web.de> writes:

> N´schönen abend,

Gleichfalls!



>
> Carsten Hoyer <buxenno...@freenet.de> wrote:
>
>
> >Es muß allerdings dringend abgeraten werden, diese Kumulation von buxoiden
> >Regeln ...

Merkwürdig, daß ausgerechnet ich ausgerechnet Hoyer rechtgeben muß.

>
> don´t panic ;-) Meine Verbindung und meiner einer hat schrecklich
> wenig mit irgendeinem "Comment" - is ja eh in jeder Ausgabe nur eine
> Zusammenstellung vn Bräuchen und für niemanden verbindlich - zu tun.

Insbesondere ist das Dings von 1899 und hatte wohl schon damals den
Geruch des Angestaubten.

> Nur für den Fall, daß man man auch mal bei anderen Verbindungen
> auschlägt, finde ich es nicht schlecht zu wissen, wie es nach dem
> Comment theoretisch wäre. Ob man sich dran hält, is ja was anderes.

Und ob der Gegenüber damit was anfangen will/kann.

> Außerdem: manchmal ist es ganz lustig, speziellen Kandidaten, die
> einem was anhängen wollen, durch bessere Kenntnis des Comments zu
> kommen ;-)

Wer läßt sich denn von sowas abhalten?

> >(Bsp: Auf der Kneipe hat man sich mit seinem Biernamen/Spitz
>
>
> würde allein schon voraussetzen, daß alle Biernamen haben ....

Das wäre sicher extrem buxig.

> >Soweit ich weiß, wurde dieser Comment zusammengestellt aus
> >"Pennälerregeln", die den studentischen Comment überzogen und
> >pseudosteil nachahmen wollen.
>
>
> das is doch mal ne interessante Info.

Würde einiges erklären.

> >Das sinnentleerte Gebrabbel lateinischer Floskeln
>
>
> kommt drauf an, was man als "sinnentleert" bezeichnet. Daß unter
> Akademikern bspw. bei der Burschung eine lateinische Formel am Start
> ist, ist doch nicht per se falsch.

Hab ich mir mal beim CV angehört. Schon peinlich, wenn sich der Senior
dabei n-mal verspricht. Dann lieber auf Deutsch.


> >und blinde Schlägergehämmer auf den Tisch findet man auch
> > heute noch bei diversen Verbindungen.
>
>
> Lassen Sie sie doch. Außerdem: Wie schon früher geschrieben, haben
> wir ja nicht mal Schläger. Drum war ich etwas überrascht, als mir im
> Rahmen einer Kreuzkneipe der Dingenskirchen (Contra oder wie man ihn
> nennt) mit dem Teil fast auf die Finger gehauen hat ....

*g* Ich hab mal ne Lampe von der Decke geholt. Und ich hab sie
eigentlich gar nicht berührt. Ehrlich!!!!¹²³

> Noch ein Wort zu angeblichen Traditionen: Daß manche Verirrten
> Vorgänge wie das Entwenden der Fahne etc. als eine
> verbindungsstudentische Tradition ansehen und man die Sachen auch
> noch mit Bier auslösen soll, halte ich auch für ...*zensiert*....
> Ich seh da nur nen strafrechtlichen Aspekt.

Spielverderber!!!!!!!¹²³

> Wird so etwas eigentlich von der Mehrzahl der Verbindungen so
> akzeptiert und mitgemacht? Auch über Verbände hinaus?

In Freiburg ist das völlig normal. Dient dem gegenseitigen
Kennenlernen (»Jungs, wir haben da so einen Fetzen gefunden, der eure
Farben hat. Kommt doch mal wieder vorbei. Und bringt Bier mit.«).

Gruß,
Gerhard

--
Dipl.-Phys. Gerhard Killesreiter <killes...@physik.uni-freiburg.de>
> Außerdem brauche ich noch Materialien über Heinrich Bölls Ansichten
> über den II. Weltkrieg.
Ich glaub, er war dagegen. (G. Horriar zu Black Mesa in desd)

Henrik Becker

unread,
Apr 29, 2002, 7:30:21 PM4/29/02
to
Wolfram Schlosser <WolfSc...@web.de> wrote:

> Meine Verbindung und meiner einer hat schrecklich wenig mit irgendeinem "Comment"
> - is ja eh in jeder Ausgabe nur eine Zusammenstellung vn Bräuchen und für
> niemanden verbindlich - zu tun.

Naja, vielleicht mit einem geschriebenen. Aber bei Euch gibts doch sicher
auch Regeln. Fallen die nicht auch unter den Begriff Comment?

> Nur für den Fall, daß man man auch mal bei anderen Verbindungen auschlägt, finde
> ich es nicht schlecht zu wissen, wie es nach dem Comment theoretisch wäre. Ob man
> sich dran hält, is ja was anderes.

Sehr lobenswert.

> kommt drauf an, was man als "sinnentleert" bezeichnet. Daß unter Akademikern
> bspw. bei der Burschung eine lateinische Formel am Start ist, ist doch nicht per
> se falsch.

Ack!

> Noch ein Wort zu angeblichen Traditionen:
> Daß manche Verirrten Vorgänge wie das Entwenden der Fahne etc. als eine
> verbindungsstudentische Tradition ansehen und man die Sachen auch noch mit Bier
> auslösen soll, halte ich auch für ...*zensiert*....
> Ich seh da nur nen strafrechtlichen Aspekt.

> Wird so etwas eigentlich von der Mehrzahl der Verbindungen so akzeptiert und
> mitgemacht? Auch über Verbände hinaus?

Ist in Marburg absolut üblich und eine wirklich alte Tradition. Und wenn man
es richtig macht auch lustig. Man darf halt nichts zerstören und muß sich
dabei immer fair verhalten. Aber das sollte selbstverständlich sein.

Anekdote: B! Germania hat mal vor einigen Jahren unser gesamtes Kneipgestühl
auf ihr Haus verbracht und uns dann beim Marktfrühschoppen auf eine Kneipe
im eigenen Mobiliar aufs Germanenhaus geladen. War sehr witzig. Alles wieder
heil zurückgekommen und eine Mütze, die verlustig gegangen war, anstandslos
ersetzt. So stelle ich mir farbige Streiche vor.


--
Henrik...@web.de | www.HenrikBecker.de | Fax +49(0)1212 51 37 15 218

The dark ages were caused by the Y1K problem.

Gerhard Killesreiter

unread,
Apr 30, 2002, 6:30:54 AM4/30/02
to
Henrik Becker <Henrik...@web.de> writes:


> Anekdote: B! Germania hat mal vor einigen Jahren unser gesamtes
> Kneipgestühl auf ihr Haus verbracht und uns dann beim
> Marktfrühschoppen auf eine Kneipe im eigenen Mobiliar aufs
> Germanenhaus geladen. War sehr witzig. Alles wieder heil
> zurückgekommen und eine Mütze, die verlustig gegangen war,
> anstandslos ersetzt. So stelle ich mir farbige Streiche vor.

Hmm, Stühle, da war doch was.
Ist hier die Geschichte von Dolly Buster und dem Seniorsthron einer
Freiburger CV-Verbindung bekannt?

Gruß,
Gerhard

--
Dipl.-Phys. Gerhard Killesreiter <killes...@physik.uni-freiburg.de>

Man soll nciht so tun, als wenn es "neutrale" oder "objektive"
Wissenschaften gibt. (Stephan Peters aka Kang0815 in dssv)

cornelius engelhardt

unread,
Apr 30, 2002, 7:47:45 AM4/30/02
to

Gerhard Killesreiter wrote:
>
> Hmm, Stühle, da war doch was.
> Ist hier die Geschichte von Dolly Buster und dem Seniorsthron einer
> Freiburger CV-Verbindung bekannt?
>
>

erzähl!!

Gerhard Killesreiter

unread,
Apr 30, 2002, 8:29:34 AM4/30/02
to
cornelius engelhardt <cornelius....@gmx.de> writes:

*g* Ist vor ein paar Jahren passiert.

Füxe vom einen CV marschieren ungestört mit Seniorsthron vom anderen
CV aus dessen Haus und bringen das gute Stück nach Hause.

Zufälligerweise fand sich dort auch noch eine Kopfcouleur von jenem
anderen CV. Mit Thron und Mütze sind sie zu DB gefahren, die zufällig
in der Nähe weilte. »Frau Buster könnten Sie sich mal in diesen Stuhl
setzen und die Mütze aufsetzen?«. Das hat sie auch getan. Die Photos
habe ich selber gesehen.

Danach bekam dann der andere CV seinen Thron wieder. ganz glücklich
waren sie aber nicht und haben ihren Cbr² ein Hausverbot erteilt, was
ich das lustigste an der Geschichte fand.

Gruß,
Gerhard

--
Dipl.-Phys. Gerhard Killesreiter <killes...@physik.uni-freiburg.de>

Soziologie ist wieder Mode? Studieren das die Kinder der Soziologen
der siebziger Jahre? (Ralf Heinrich Arning in desd)

Markus Gail

unread,
Apr 30, 2002, 12:28:45 PM4/30/02
to
Gerhard Killesreiter <nutz...@killesreiter.de> wrote:

> Die Photos habe ich selber gesehen.

Was hatte sie denn an? :)

> Danach bekam dann der andere CV seinen Thron wieder. ganz glücklich waren
> sie aber nicht und haben ihren Cbr" ein Hausverbot erteilt, was ich das
> lustigste an der Geschichte fand.

Na, sowas! Richtig wäre es natürlich gewesen, eine groß angelegte
Plakataktion aufzuziehen ... ;)

Markus
alsatia.de

--
Markus Gail ------- <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail/>
------------------------------------------------------------------------
"Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren,
was er bewahren möchte." Gustav Heinemann

Joerg Haverkamp

unread,
Apr 30, 2002, 6:53:46 PM4/30/02
to

"Gerhard Killesreiter" <nutz...@killesreiter.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4aheltx...@helios.physik.uni-freiburg.de...

> Danach bekam dann der andere CV seinen Thron wieder. ganz glücklich
> waren sie aber nicht und haben ihren Cbr² ein Hausverbot erteilt, was
> ich das lustigste an der Geschichte fand.

Jaja, die werte KDStV Hercynia und ihre ungezogenen Töchter :-)

Ins Netz gestellt haben die bösen Buben die Bilder von der Aktion damals
auch noch unter der gekaperten Domain der Inhaber des Seniorenstuhls *lol*

Farbengrüße aus dem Breisgau,

Jörg Haverkamp
B! Saxo-Silesia (DB)


Florian Ritter

unread,
Apr 30, 2002, 7:11:53 PM4/30/02
to
Wolfram Schlosser <WolfSc...@web.de> schreibt:

> >und blinde Schlägergehämmer auf den Tisch findet man auch
> > heute noch bei diversen Verbindungen.
>
> Lassen Sie sie doch.
> Außerdem: Wie schon früher geschrieben, haben wir ja nicht mal Schläger.
> Drum war ich etwas überrascht, als mir im Rahmen einer Kreuzkneipe der
> Dingenskirchen (Contra oder wie man ihn nennt) mit dem Teil fast auf die Finger
> gehauen hat ....

Bei uns hat im Inoffizium der Kneipwart (so heißt der bei uns) mal, was
sonst verpönt ist, zum Paradeschläger gegriffen und einen Aschnbecher
glatt zerteilt, daß die Teile durch die Luft flogen. Das Silentium war
sofort da. Ich, in gleicher Funktion, hatte mal einen nur mit
Schießbaumwolle geladenen Vorderlader abgefeuert; der Effekt war der
nämliche. Leider waren zwei Sprengstoffchemiker anwesend, die etwas
grün im Gesicht wurden.

> Noch ein Wort zu angeblichen Traditionen:
> Daß manche Verirrten Vorgänge wie das Entwenden der Fahne etc. als eine
> verbindungsstudentische Tradition ansehen und man die Sachen auch noch mit Bier
> auslösen soll, halte ich auch für ...*zensiert*....
> Ich seh da nur nen strafrechtlichen Aspekt.
>
> Wird so etwas eigentlich von der Mehrzahl der Verbindungen so akzeptiert und
> mitgemacht? Auch über Verbände hinaus?

Ich verurteile solchen Unfug nachdrücklich.

Das Schwert zum Schutz,das Glas aufs Wohl, das Lied zum Preise,
Fürs schöne, große deutsche Vaterland! - FR

Florian Ritter

unread,
Apr 30, 2002, 7:17:41 PM4/30/02
to
ga...@gmx.de (Markus Gail) schreibt:

> > kommt drauf an, was man als "sinnentleert" bezeichnet. Daß unter
> > Akademikern bspw. bei der Burschung eine lateinische Formel am Start ist,
> > ist doch nicht per se falsch.
>

> Was für eine lateinische Formel gibt es denn bei der "Burschung"?

Acception.



> > Noch ein Wort zu angeblichen Traditionen:
> > Daß manche Verirrten Vorgänge wie das Entwenden der Fahne etc. als eine
> > verbindungsstudentische Tradition ansehen und man die Sachen auch noch mit
> > Bier auslösen soll, halte ich auch für ...*zensiert*....
> > Ich seh da nur nen strafrechtlichen Aspekt.
>

> Äh ... -- Ich glaube, das sollte man eher als nett gemeinte Einladung
> verstehen, mal wieder vorbeizuschauen ... ;)

Dieser Unfug nervt nur.



> Wobei es interessant wäre, mal zusammenzutragen, unter welchen Umständen
> es als commentgemäß angesehen wird, eine Fahne zu klauen. Ich glaube,
> diese brisante Materie verlangt tatsächlich nach einer Kofifikation. :)

Ich kenne nur Kofi Anan.

Frei ist der Busch: FR

Florian Ritter

unread,
Apr 30, 2002, 7:31:37 PM4/30/02
to
Gerhard Killesreiter <nutz...@killesreiter.de> schreibt:

> Hab ich mir mal beim CV angehört. Schon peinlich, wenn sich der Senior
> dabei n-mal verspricht. Dann lieber auf Deutsch.

Ja, solche Dinger wie "ad septem ultimamque", fürchterbar. Auch diese
witzich sein sollenden Ansagen " auf pagina Doppelloch. Loch unten,
Schwanz oben...": Und dann noch das Unterbrechen eines Liedes
zwischen den Strophen, eventuell noch mit Vertreterreden gefüllt.
Als Kneipwart sage ich immer: "Das Lied zieht durch", und damit
hat sich's.
Wir hatten einen AH, er war 1 große Nr. im III. Reich, lebt nicht mehr,
der brachte jeden Vertreter eines anderen Verbandes aus dem Tritt, indem
er bei dessen Rede mal kurz einwarf: "Bin kein Farbenbruder" oder
"Bin kein Waffenbruder".



> *g* Ich hab mal ne Lampe von der Decke geholt. Und ich hab sie
> eigentlich gar nicht berührt. Ehrlich!!!!¹²³

Ich war mal auf einer Kneipe bei einer L!, da bekam 1 AH einen
Prunkschläger dediziert für 250 sekundierte Partien oder so.
Der Mann, Bauunternehmer, war schon ein wenig angegangen, wirbelte
den Schläger herum, verfing sich in der Gardine und ging mit dieser
zu Boden. Anetschlecht.

> In Freiburg ist das völlig normal. Dient dem gegenseitigen
> Kennenlernen (»Jungs, wir haben da so einen Fetzen gefunden, der eure
> Farben hat. Kommt doch mal wieder vorbei. Und bringt Bier mit.«).

Gott, das kann man aber auch anners machen - FR

Florian Ritter

unread,
Apr 30, 2002, 7:35:29 PM4/30/02
to
Gerhard Killesreiter <nutz...@killesreiter.de> schreibt:

> > Anekdote: B! Germania hat mal vor einigen Jahren unser gesamtes
> > Kneipgestühl auf ihr Haus verbracht und uns dann beim
> > Marktfrühschoppen auf eine Kneipe im eigenen Mobiliar aufs
> > Germanenhaus geladen. War sehr witzig. Alles wieder heil
> > zurückgekommen und eine Mütze, die verlustig gegangen war,
> > anstandslos ersetzt. So stelle ich mir farbige Streiche vor.
>

> Hmm, Stühle, da war doch was.
> Ist hier die Geschichte von Dolly Buster und dem Seniorsthron einer
> Freiburger CV-Verbindung bekannt?

Nee, aber mir ist bekannt, was eine Hochkneipe ist und was für
Schäden daraus entstehen. Vielleicht sehe ich aber das als AH, der
mit der baulichen Erhaltung des Hauses befaßt ist, etwas zu
verkniffen - FR

figyel

unread,
May 1, 2002, 12:14:42 PM5/1/02
to
"Florian Ritter" schrieb im Newsbeitrag news:aan8bo$bha$1...@news.eusc.inter.net...

> Das Schwert zum Schutz,das Glas aufs Wohl, das Lied zum Preise,
> Fürs schöne, große deutsche Vaterland! - FR

Wie groß hättest Du's denn gern?
Darf's auch ein wenig mehr sein...,
als in den Grenzen von 2002?

figyel

Michael Bell

unread,
May 1, 2002, 8:46:00 PM5/1/02
to

"Markus Gail" <ga...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1fbfejt.1p434mg13lvbjiN%ga...@gmx.de...

> Was für eine lateinische Formel gibt es denn bei der "Burschung"?
>
"Ego NN., pro tempore Verbindungsname senior, te NN. bursarium nomino,
nomitatum declaro, declaratum proclamo"

Im übrigen: Ist zwar eine blöde Frage, aber: Ich bin soeben von einer
Couleurfahrt nach Aachen und Heidelberg heimgekommen und wir ÖCVer wurden
dort mehrmals von Corpsstudenten als "buxig" bezeichnet. Was zeichnet
"buxiges" Verhalten aus?

Mit couleurstudentischem Gruße,

Michael Bell,
KÖStV Austro-Millennia Voitsberg im MKV, KÖStV Rudolfina im ÖCV


Raoul Niklewski

unread,
May 2, 2002, 6:35:57 AM5/2/02
to

"Florian Ritter" <flor...@yahoo.com> schrieb im Newsbeitrag
news:aan8ml$bis$1...@news.eusc.inter.net...

> ga...@gmx.de (Markus Gail) schreibt:
>
> > > kommt drauf an, was man als "sinnentleert" bezeichnet. Daß unter
> > > Akademikern bspw. bei der Burschung eine lateinische Formel am Start
ist,
> > > ist doch nicht per se falsch.
> >
> > Was für eine lateinische Formel gibt es denn bei der "Burschung"?
>
> Acception.

Aeh, ist das nicht die Reception?

Gruesse
Raoul Niklewski
http://www.corps-baruthia.de


Klaus Samtleben

unread,
May 2, 2002, 7:05:10 AM5/2/02
to
Moin!


>Im übrigen: Ist zwar eine blöde Frage, aber: Ich bin soeben von einer
>Couleurfahrt nach Aachen und Heidelberg heimgekommen und wir ÖCVer wurden
>dort mehrmals von Corpsstudenten als "buxig" bezeichnet. Was zeichnet
>"buxiges" Verhalten aus?


Es bezeichnet all das, was der Corpslümmel nicht kennt oder nicht mag ohne es
begründen zu können oder nicht begreift oder als zu anstrengend erachtet oder ...
!
Eine weitere Differenzierung gibt es da nicht, aber es ist auch nicht wirklich
wichtig.

Gruß Klaus Samtleben T!G!Mm!


B! Teutonia-Germania Marburg
B! Markomannia Aachen Greifswald

cornelius engelhardt

unread,
May 2, 2002, 8:16:31 AM5/2/02
to

Klaus Samtleben wrote:
>
> Es bezeichnet all das, was der Corpslümmel nicht kennt oder nicht mag ohne es
> begründen zu können oder nicht begreift oder als zu anstrengend erachtet oder ...
> !
> Eine weitere Differenzierung gibt es da nicht, aber es ist auch nicht wirklich
> wichtig.

man könnte auch nett nachfragen, wie es dein vorschreiben getan hat,
dann bekommt man vielleicht auch eine sachliche antwort :)

als "buxig" bezeichne ich nicht prinzipiell alle verhaltensweisen von
nicht-corpstudenten, sondern eher eine übermässige zurschaustellung
tatsächlicher oder vermeintlicher studentischer traditionen oder
verhaltenseweisen. werden derartige traditionen oder verhaltenweisen nur
zum selbstzweck oder zum zwecke den "eindruckschindens" vor sich
hergetragen, so empfinde ich ein derariges verhalten eben als "buxig".

ein derartiges berhalten findet man (meiner erfahrung nach) meisstens
nicht bei corps, sondern bei "buxen", also verbindungen, die keine corps
sind.

selbstverständlich nicht bei allen :)
und ob das bei der mehrheit so ist, kann ich schon garnicht beurteilen.

andererseits wird als "buxe" mittlerweile jeder bezeichnet, den man,
warum auch immer, nicht mag.

Matthias Muehlich

unread,
May 2, 2002, 10:02:19 AM5/2/02
to
Hallo!

> >ÖCVer wurden
> >dort mehrmals von Corpsstudenten als "buxig" bezeichnet. Was zeichnet
> >"buxiges" Verhalten aus?
>
> Es bezeichnet all das, was der Corpslümmel nicht kennt oder nicht mag ohne es
> begründen zu können oder nicht begreift oder als zu anstrengend erachtet oder ...

Auch wenn es sehr drastisch formuliert ist: man muß manchmal genau
diesen Eindruck gewinnen. Leider. Wobei man fairerweise sagen muß, daß
es auch einige sehr anständige Corpsstudenten (vorwiegend aus dem Lager
der schwarzen Corps) gibt. Im Sinne der interkorporativen Idee (trotz
aller trennender Unterschiede) wäre mir Klaus' Formulierung also ein
bißchen zu pauschalisierend... Schließlich sind wir hier in einem
INTERKORPORATIVEN Forum.

Dennoch: manche Corps sollten schon ein wenig darauf achten, daß sie
nicht so wahrgenommen werden: pseudo-elitär. Große Klappe, alles andere
ablehnend ohne es zu kennen, selbstverliebt, und das ganze ohne
irgendetwas dahinter. (Stattdessen wild durch die Gegend papstend und
das toll findend.) Musterbeispiel: unser dssv-Vorzeige-Corpslümmel, der
neulich auch wieder aufgetaucht ist.

Gruß,
MM Z!Z!

--
===================================================================
Matthias Mühlich mueh...@iap.uni-frankfurt.de
Institut für Angewandte Physik J.W.Goethe-Universität Frankfurt
===================================================================

Matthias Muehlich

unread,
May 2, 2002, 10:07:47 AM5/2/02
to
Hallo!

> als "buxig" bezeichne ich nicht prinzipiell alle verhaltensweisen von
> nicht-corpstudenten, sondern eher eine übermässige zurschaustellung
> tatsächlicher oder vermeintlicher studentischer traditionen oder
> verhaltenseweisen. werden derartige traditionen oder verhaltenweisen nur
> zum selbstzweck oder zum zwecke den "eindruckschindens" vor sich
> hergetragen, so empfinde ich ein derariges verhalten eben als "buxig".

In der Mißbilligung des angesprochenen Verhaltens gebe ich Dir 100%
recht. Nur weiß ich absolut nicht, wieso das ausgerechnet "buxig" sein
sollte. Solchen Unfug wie "Doppelloch", "Schwanenhals" und ähnliches für
Seitennummern im Kommersbuch habe ich bisher vornehmlich bei Corps
erlebt, ebenso übertriebenen Biercomment mit Salamander & Co auf
Kneipen, "Begrüßungsstaffetten" bei Couleurbesuch und anderes, was auf
Deine Definition paßt. Niemals bei uns.

Gruß,
MM, Burschenschafter

Mike

unread,
May 2, 2002, 10:29:06 AM5/2/02
to
man könnte auch nett nachfragen, wie es dein vorschreiben getan hat,
dann bekommt man vielleicht auch eine sachliche antwort :)

ein derartiges berhalten findet man (meiner erfahrung nach) meisstens


nicht bei corps, sondern bei "buxen", also verbindungen, die keine corps
sind.

andererseits wird als "buxe" mittlerweile jeder bezeichnet, den man,


warum auch immer, nicht mag.

Das ist aber auch nicht sehr nett von Dir formuliert, alle anderen
Verbindungen außer Corps als Buxen zu betrachten und im nächsten Satz zu
sagen, daß man sie nicht mag!

Grüße
Mike WE! Alb! Fris!


Henrik Becker

unread,
May 2, 2002, 10:03:26 AM5/2/02
to
Michael Bell <a010...@unet.univie.ac.at> wrote:

> dort mehrmals von Corpsstudenten als "buxig" bezeichnet. Was zeichnet
> "buxiges" Verhalten aus?

All das, wozu sich die Herren Corpsstudenten angeblich zu fein sind. Kurz -
alles was Spaß macht und ein wenig Benehmen zeigt ... ;-)

--
Henrik...@web.de | www.HenrikBecker.de | Fax +49(0)1212 51 37 15 218

It is easier to fix Unix than to live with NT.

Klaus Samtleben

unread,
May 2, 2002, 12:00:37 PM5/2/02
to
Moin!

>
> Es bezeichnet all das, was der Corpslümmel nicht kennt oder nicht mag ohne
es
> begründen zu können oder nicht begreift oder als zu anstrengend erachtet
oder ...

> Auch wenn es sehr drastisch formuliert ist: man muß manchmal genau
> diesen Eindruck gewinnen. Leider. Wobei man fairerweise sagen muß, daß
> es auch einige sehr anständige Corpsstudenten (vorwiegend aus dem Lager
> der schwarzen Corps) gibt. Im Sinne der interkorporativen Idee (trotz
> aller trennender Unterschiede) wäre mir Klaus' Formulierung also ein
> bißchen zu pauschalisierend... Schließlich sind wir hier in einem
> INTERKORPORATIVEN Forum.

Stimmt, war zu pauschal gedacht; nicht jeder Corpsstudent muß auch gleich
ein Corpslümmel sein.

--

Gerhard Killesreiter

unread,
May 2, 2002, 2:23:14 PM5/2/02
to
"Joerg Haverkamp" <joerg_h...@t-online.de> writes:

> "Gerhard Killesreiter" <nutz...@killesreiter.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:4aheltx...@helios.physik.uni-freiburg.de...
>
> > Danach bekam dann der andere CV seinen Thron wieder. ganz glücklich
> > waren sie aber nicht und haben ihren Cbr² ein Hausverbot erteilt, was
> > ich das lustigste an der Geschichte fand.
>
> Jaja, die werte KDStV Hercynia und ihre ungezogenen Töchter :-)

Da bemühe ich mich, das ganze zu anonymisieren, und dann kommst Du.
;-)

> Ins Netz gestellt haben die bösen Buben die Bilder von der Aktion
> damals auch noch unter der gekaperten Domain der Inhaber des
> Seniorenstuhls *lol*

Den Teil kannte ich noch gar nicht.

Wo wir grad bei den Hercynen sind: Kann auf deren Seiten (hercynia.de)
irgendjemand den Begriff »katholisch« oder Abwandlungen davon finden?

Gruß,
Gerhard

--
Dipl.-Phys. Gerhard Killesreiter <killes...@physik.uni-freiburg.de>

Ich bin solidarisiert mit denen, zum Zeichen meiner Solidarität zu
Afrika, den schwarzen allgemein habe ich schon seit meinem 14.
Lebensjahr Dreadlocks. (Nils Ritter in das.antifa)

Gerhard Killesreiter

unread,
May 2, 2002, 2:12:15 PM5/2/02
to
Florian Ritter <flor...@yahoo.com> writes:

> Gerhard Killesreiter <nutz...@killesreiter.de> schreibt:
>
> > Hab ich mir mal beim CV angehört. Schon peinlich, wenn sich der Senior
> > dabei n-mal verspricht. Dann lieber auf Deutsch.

> Ja, solche Dinger wie "ad septem ultimamque", fürchterbar. Auch

Das geht ja noch, dabei verhaspelt sich auch keiner. Aber wehe, das
Lied ist länger.

> diese witzich sein sollenden Ansagen " auf pagina Doppelloch. Loch
> unten, Schwanz oben...":

Kann ich auch drauf verzichten.

> Und dann noch das Unterbrechen eines Liedes zwischen den Strophen,
> eventuell noch mit Vertreterreden gefüllt. Als Kneipwart sage ich
> immer: "Das Lied zieht durch", und damit hat sich's. Wir hatten
> einen AH, er war 1 große Nr. im III. Reich, lebt nicht mehr, der
> brachte jeden Vertreter eines anderen Verbandes aus dem Tritt, indem
> er bei dessen Rede mal kurz einwarf: "Bin kein Farbenbruder" oder
> "Bin kein Waffenbruder".

Das halte ich dann wieder für unhöflich.

> > In Freiburg ist das völlig normal. Dient dem gegenseitigen
> > Kennenlernen (»Jungs, wir haben da so einen Fetzen gefunden, der eure
> > Farben hat. Kommt doch mal wieder vorbei. Und bringt Bier mit.«).
>
> Gott, das kann man aber auch anners machen - FR

Es ist die effektivste Methode.

Gruß,
Gerhard

--
Dipl.-Phys. Gerhard Killesreiter <killes...@physik.uni-freiburg.de>

Nota bene: wenn Word für Längeres geeignet wäre, würde es schließlich
nicht Word, sondern Sentence, Page oder Article heißen.
(Matthias Mühlich in dctt)

Gerhard Killesreiter

unread,
May 2, 2002, 2:15:23 PM5/2/02
to
ga...@gmx.de (Markus Gail) writes:

> Gerhard Killesreiter <nutz...@killesreiter.de> wrote:
>
> > Die Photos habe ich selber gesehen.
>
> Was hatte sie denn an? :)

Außer der Mütze? Irgendein Kleid. Es ging hier um _CV_-Bünde.

> > Danach bekam dann der andere CV seinen Thron wieder. ganz
> > glücklich waren sie aber nicht und haben ihren Cbr" ein Hausverbot
> > erteilt, was ich das lustigste an der Geschichte fand.
>
> Na, sowas! Richtig wäre es natürlich gewesen, eine groß angelegte
> Plakataktion aufzuziehen ... ;)

Nun, die Freiburger Couleurszene hat es auch so ganz gut mitbekommen.

Gruß,
Gerhard

--
Dipl.-Phys. Gerhard Killesreiter <killes...@physik.uni-freiburg.de>

Gerhard Killesreiter

unread,
May 2, 2002, 2:13:20 PM5/2/02
to
Florian Ritter <flor...@yahoo.com> writes:

> Gerhard Killesreiter <nutz...@killesreiter.de> schreibt:

> > Hmm, Stühle, da war doch was. Ist hier die Geschichte von Dolly
> > Buster und dem Seniorsthron einer Freiburger CV-Verbindung
> > bekannt?
>
> Nee, aber mir ist bekannt, was eine Hochkneipe ist und was für
> Schäden daraus entstehen. Vielleicht sehe ich aber das als AH, der
> mit der baulichen Erhaltung des Hauses befaßt ist, etwas zu
> verkniffen - FR

Die einzigen Schäden, die ich mir bei einer Hochkneipe vorstellen
kann, sind die an runtergefallenen Kneipanten.

Gruß,
Gerhard

--
>Verantwortung in Gemeinschaften zu übernehmen (egal, welche
>Gemeinschaften!), Pflichtgefühl, Anstand ...
Diese Werte sind so inhaltsleer, dass ich dazu nichts sagen kann.
(Alexandra Kurth zu Henrik Becker in de.soc.studium.verbindungen)

Mike

unread,
May 2, 2002, 4:11:32 PM5/2/02
to
> > Ja, solche Dinger wie "ad septem ultimamque", fürchterbar. Auch
>
> Das geht ja noch, dabei verhaspelt sich auch keiner. Aber wehe, das
> Lied ist länger.

Siehste, genau das meint er, bei der siebten heißt es " ad septIMam
ultimamque"

Markus Gail

unread,
May 2, 2002, 4:13:10 PM5/2/02
to
Gerhard Killesreiter <nutz...@killesreiter.de> wrote:

> > > Die Photos habe ich selber gesehen.
> >
> > Was hatte sie denn an? :)
>
> Außer der Mütze? Irgendein Kleid. Es ging hier um _CV_-Bünde.

Deswegen war ich ja so besorgt. ;)

> > > Danach bekam dann der andere CV seinen Thron wieder. ganz
> > > glücklich waren sie aber nicht und haben ihren Cbr" ein Hausverbot
> > > erteilt, was ich das lustigste an der Geschichte fand.
> >
> > Na, sowas! Richtig wäre es natürlich gewesen, eine groß angelegte
> > Plakataktion aufzuziehen ... ;)
>
> Nun, die Freiburger Couleurszene hat es auch so ganz gut mitbekommen.

Die zählt eher nicht zur Zielgruppe, würde ich sagen.

Markus
alsatia.de

--
Markus Gail ------- <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>

Neue Adresse: <http://www.svfaq.de/svfaq/>.
Bitte Links und Bookmarks anpassen!

Joerg Haverkamp

unread,
May 2, 2002, 6:02:48 PM5/2/02
to
> > "Gerhard Killesreiter" <nutz...@killesreiter.de> schrieb im Newsbeitrag
> > news:4aheltx...@helios.physik.uni-freiburg.de...

> > Jaja, die werte KDStV Hercynia und ihre ungezogenen Töchter :-)


>
> Da bemühe ich mich, das ganze zu anonymisieren, und dann kommst Du.
> ;-)


*lacht*
Ehre, wem Ehre gebührt

> Wo wir grad bei den Hercynen sind: Kann auf deren Seiten (hercynia.de)
> irgendjemand den Begriff »katholisch« oder Abwandlungen davon finden?

Ja!
"Ihr erstes Ziel war die Unterstützung des katholischen Glaubens
im universitären Bereich. Bis heute ist diese Konfession allen Mitgliedern
gemeinsam und wesentlich."
2 x Messe + Himmelsfahrtprozession im Programm

Also um das R-Prinzip muss man sich glaube ich bei Hercynia keine Sorgen
machen.


MfG aus dem Breisgau,

Jörg Haverkamp II
Saxo-Silesia (DB)


cornelius engelhardt

unread,
May 3, 2002, 2:31:28 AM5/3/02
to

Matthias Muehlich wrote:
>en als "buxig".
>
> In der Mißbilligung des angesprochenen Verhaltens gebe ich Dir 100%
> recht. Nur weiß ich absolut nicht, wieso das ausgerechnet "buxig" sein
> sollte.


ich denke, das hat sich eben so eingebürgert. wie gesagt, es ist albern
zu glauben, ein derartiges verhalten wäre auf burschenschaften
beschränkt.

cornelius engelhardt

unread,
May 3, 2002, 2:32:52 AM5/3/02
to

Mike wrote:
>
> Das ist aber auch nicht sehr nett von Dir formuliert,

da habe ich mich wohl etwas ungeschickt ausgedrückt.

ich sprach vom allgemeinen sprachgebrauch.

leute, die ICH nicht mag, bezeichne ich entweder garnicht, oder, wenn es
angemessen ist, als idioten.

Laubmann

unread,
May 3, 2002, 4:00:42 AM5/3/02
to
> >Im übrigen: Ist zwar eine blöde Frage, aber: Ich bin soeben von einer
> >Couleurfahrt nach Aachen und Heidelberg heimgekommen und wir ÖCVer wurden
> >dort mehrmals von Corpsstudenten als "buxig" bezeichnet. Was zeichnet
> >"buxiges" Verhalten aus?

Ständig Mütze rauf und runter (gilt nicht für KVer :-)), ellenlange
Lateinische floskeln, bei Kneipen mit Schlägern krach machen, usw...

> Es bezeichnet all das, was der Corpslümmel nicht kennt oder nicht mag ohne es
> begründen zu können oder nicht begreift oder als zu anstrengend erachtet oder ...
> !
> Eine weitere Differenzierung gibt es da nicht, aber es ist auch nicht wirklich
> wichtig.

Und kaum ist von Buxig die Rede kommen schon die Burschenschafter und
fühlen sich angegriffen...jeder zieht sich den Schuh an der ihn passt.
(Kling, kling... 3&#8364; ins Phrasenschwein)

Hintergrund: Der Begriff "Buxig" stammt nicht von dem Wort
Burschenschafter sondern von dem Wort "Büchse", das früher für das an
der Paukbrille befestigte Nasenblech benutzt wurde. Als das Nasenblech
aufkam (müsste so um 1870 gewesen sein, wer weis es genau?!) empfand
man anfangs die Benutzung desselben als unangebracht (oder wie auch
immer, heute würde man sagen unsteil) und bezeichnete die Verbindungen
die damit fochten als "Büchsiers" oder "Büchse", naja, daraus hat sich
dann eben mit der Zeit Buxig entwickelt.
Bevor jetzt tausende CVer o.ä. fragen: Heute wird in der Regel überall
mit Nasenblech gefochten.

MfG,

Laubmann, Corps Thuringia HD

cornelius engelhardt

unread,
May 3, 2002, 4:24:04 AM5/3/02
to

man lernt nie aus...

damit kann ich demnächst sicherlich mal angeben :)

danke für die info :)

Swen Habenberger

unread,
May 3, 2002, 4:31:41 AM5/3/02
to
Michael Bell wrote:

> Im übrigen: Ist zwar eine blöde Frage, aber: Ich bin soeben von einer
> Couleurfahrt nach Aachen und Heidelberg heimgekommen und wir ÖCVer wurden
> dort mehrmals von Corpsstudenten als "buxig" bezeichnet. Was zeichnet
> "buxiges" Verhalten aus?
Wenn man in Vollcouleur auf eine Corpsparty in Heidelberg geht muss man
sich nicht wundern, als buxig beschimpft zu werden, wobei bei den anderen
KSCV-Corps haette man ihnen den Zutritt verweigert. Allerdings verstehe ich
auch, warum man wegen eines roten Pullovers am 1. Mai des Hauses einer
Burschenschaft verwiesen wird.

Mit freundlichen Gruessen

Swen Habenberger
Corps Rheno-Nicaria

Hannes Gnad

unread,
May 3, 2002, 4:45:12 AM5/3/02
to
Swen Habenberger <swe...@uni-mannheim.de> wrote:

Hallole !

> Wenn man in Vollcouleur auf eine Corpsparty in Heidelberg geht muss man
> sich nicht wundern, als buxig beschimpft zu werden, wobei bei den anderen
> KSCV-Corps haette man ihnen den Zutritt verweigert.

Zur Cocktailparty reicht Band völlig aus.


> Allerdings verstehe ich
> auch, warum man wegen eines roten Pullovers am 1. Mai des Hauses einer
> Burschenschaft verwiesen wird.

Hm?


--
Beste Gruesse, Trekking onward hanne...@rus.uni-stuttgart.de
Hannes Gnad Hv! B! Hilaritas han...@studserv.uni-stuttgart.de
http://helpdesk.rus.uni-stuttgart.de/~rusamiga/
* Preisfrage der Woche: Welche beiden Staaten haben heute als National- *
* flagge die Farben ihrer großen verbindungsstudentischen Bewegungen? *

Henrik Becker

unread,
May 3, 2002, 6:16:48 AM5/3/02
to
Laubmann <laub...@hotmail.com> wrote:

> Hintergrund: Der Begriff "Buxig" stammt nicht von dem Wort
> Burschenschafter sondern von dem Wort "Büchse", das früher für das an
> der Paukbrille befestigte Nasenblech benutzt wurde. Als das Nasenblech

Hui, das wußte ich nicht. Danke für die Aufklärung!

MfG,

Becker, L! Chattia Marburg.

--
Henrik...@web.de | www.HenrikBecker.de | Fax +49(0)1212 51 37 15 218

Ist ein interessantes neurologisches Phänomen: auf der einen Seite
reklamiert niemand defekte kommerzielle Software, auf der anderen
Seite kaufen die gleichen Leute kommerzielle Software, weil man da ja
Gewährleistung hat. [Michael Bode in ger.ct]

Markus Gail

unread,
May 3, 2002, 7:10:53 AM5/3/02
to
Laubmann <laub...@hotmail.com> wrote:

> Hintergrund: Der Begriff "Buxig" stammt nicht von dem Wort
> Burschenschafter sondern von dem Wort "Büchse", das früher für das an der
> Paukbrille befestigte Nasenblech benutzt wurde. Als das Nasenblech aufkam
> (müsste so um 1870 gewesen sein, wer weis es genau?!) empfand man anfangs
> die Benutzung desselben als unangebracht (oder wie auch immer, heute würde
> man sagen unsteil) und bezeichnete die Verbindungen die damit fochten als
> "Büchsiers" oder "Büchse", naja, daraus hat sich dann eben mit der Zeit
> Buxig entwickelt.

Woher stammt diese Information?

Meines Wissens gab es bereits in der ersten Hälfte des 19. Jh. den
Ausdruck "Büchsier" für Burschenschafter, was sich möglicherweise
ableitete von der Buchs/Bux, der weißen (früher) bocksledernen Hose als
Bestandteil des Wichses.

Markus
alsatia.de

--
Markus Gail ------- <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail/>
------------------------------------------------------------------------
So notwendig wie Freundschaft ist nichts im Leben:
<http://www.coburger-convent.de/faq/>

Guido Jurock

unread,
May 3, 2002, 9:42:33 AM5/3/02
to
Markus Gail schrieb:

> Gerhard Killesreiter <nutz...@killesreiter.de> wrote:
>
>> Danach bekam dann der andere CV seinen Thron wieder. ganz glücklich
>> waren sie aber nicht und haben ihren Cbr" ein Hausverbot erteilt,
>> was ich das lustigste an der Geschichte fand.
>
> Na, sowas! Richtig wäre es natürlich gewesen, eine groß angelegte
> Plakataktion aufzuziehen ... ;)

Mir wären da eher ganzseitige Anzeigen in der Lokalpresse in den Sinn
gekommen. ;-)

Guido

--
Guido Jurock Gst!
K.St.V. Guestphalia-Berlin zu Frankfurt am Main im KV
http://www.kstvguestphaliaberlin.de
http://www.kartellverband.de

Guido Jurock

unread,
May 3, 2002, 9:47:43 AM5/3/02
to
Florian Ritter schrieb:

> Nee, aber mir ist bekannt, was eine Hochkneipe ist und was für
> Schäden daraus entstehen.

Mir ist leider weder bekannt, was eine Hochkneipe sein soll, nich was
für Schäden aus Ihr entstehen könnten. Kann mir da mal jemand auf die
Sprünge helfen?

Guido Jurock

unread,
May 3, 2002, 9:38:03 AM5/3/02
to
Swen Habenberger schrieb:

> Michael Bell wrote:
>
>> Im übrigen: Ist zwar eine blöde Frage, aber: Ich bin soeben von
>> einer Couleurfahrt nach Aachen und Heidelberg heimgekommen und wir
>> ÖCVer wurden dort mehrmals von Corpsstudenten als "buxig"
>> bezeichnet. Was zeichnet "buxiges" Verhalten aus?
>
> Wenn man in Vollcouleur auf eine Corpsparty in Heidelberg geht muss
> man sich nicht wundern, als buxig beschimpft zu werden,

Stimmt. Lachhaft.

> wobei bei
> den anderen KSCV-Corps haette man ihnen den Zutritt verweigert.

Finde ich dann auch wieder übertrieben. Laßt die Jungs doch rein. Das
kann doch nur zur Erheiterung beitragen.

> Allerdings verstehe ich auch, warum man wegen eines roten Pullovers
> am 1. Mai des Hauses einer Burschenschaft verwiesen wird.

Das nun wieder kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, es sei denn, es
handelte sich um die allseits bekannten Schwaren Schaafe.


MBuH

Swen Habenberger

unread,
May 3, 2002, 10:48:24 AM5/3/02
to
Guido Jurock wrote:

> Florian Ritter schrieb:
>
>> Nee, aber mir ist bekannt, was eine Hochkneipe ist und was für
>> Schäden daraus entstehen.
>
> Mir ist leider weder bekannt, was eine Hochkneipe sein soll, nich was
> für Schäden aus Ihr entstehen könnten. Kann mir da mal jemand auf die
> Sprünge helfen?

Hochkneipe = Die Kneipteilnehmer sitzen auf den Tischen. Bei uns wird am
Ende der Kneipe manchmal "die Kneipe abgritten". Man setze sich hierzu mit
den Unterschenkeln und Knien auf die Sitzflaeche und habe die Lehne dabei
vor der Brust und stuerze sich mit Stuhl vom Tisch. Dabei geht ab und zu
mal ein Stuhl aus dem Leim oder der Reitende verletzt sich.

Hoffe gesprungen zu haben.

Swen Habenberger Rheno-Nicariae

Swen Habenberger

unread,
May 3, 2002, 10:43:16 AM5/3/02
to
Guido Jurock wrote:

> Swen Habenberger schrieb:
>
>> Michael Bell wrote:
>>
>>> Im übrigen: Ist zwar eine blöde Frage, aber: Ich bin soeben von
>>> einer Couleurfahrt nach Aachen und Heidelberg heimgekommen und wir
>>> ÖCVer wurden dort mehrmals von Corpsstudenten als "buxig"
>>> bezeichnet. Was zeichnet "buxiges" Verhalten aus?
>>
>> Wenn man in Vollcouleur auf eine Corpsparty in Heidelberg geht muss
>> man sich nicht wundern, als buxig beschimpft zu werden,
>
> Stimmt. Lachhaft.
>
>> wobei bei
>> den anderen KSCV-Corps haette man ihnen den Zutritt verweigert.
>
> Finde ich dann auch wieder übertrieben. Laßt die Jungs doch rein. Das
> kann doch nur zur Erheiterung beitragen.

Ich glaub, du kennst die anderen Heidelberger Corps nicht. Da kommt man
selbst als Weinheimer nur selten rein.

>> Allerdings verstehe ich auch, warum man wegen eines roten Pullovers
>> am 1. Mai des Hauses einer Burschenschaft verwiesen wird.
>
> Das nun wieder kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, es sei denn, es
> handelte sich um die allseits bekannten Schwaren Schaafe.

Das hat nix mit schwarzen Schaafen zu tun. Ich bin lediglich von der Party
aufs Buxenhaus um einen Fux zu holen und war ohne ein Bier getrunken zu
haben wieder vor der Tuer wegen obigen Gegenstandes, wobei das voellig
akzeptabel ist, schliesslich geh ich ja auch nicht im Poloshirt zur
Weinheimtagung.

Mit freundlichen Gruessen

Swen Habenberger Rheno-Nicariae

Arnd Reinhardt

unread,
May 3, 2002, 12:24:45 PM5/3/02
to
Am Fri, 3 May 2002 16:43:16 +0200, schrieb Swen Habenberger
<swe...@uni-mannheim.de> :

>> Finde ich dann auch wieder übertrieben. Laßt die Jungs doch rein. Das
>> kann doch nur zur Erheiterung beitragen.
>Ich glaub, du kennst die anderen Heidelberger Corps nicht. Da kommt man
>selbst als Weinheimer nur selten rein.

Hatte neulich in Duisburg mit zwei Schwaben zu tun, die schienen ja
ganz nett zu sein, allerdings haben die richtig lange auch nicht
durchgehalten...
Aber wo wir gerade bei den Heidelberger Corps sind, ein kleiner
Literaturtip: Harry Domela: "Der falsche Prinz". Das Buch ist schon
insgesamt lesenswert (geht um die Adelshörigkeit in der Weimarer
Republik), aber das Kapitel über das Heidelberger weiße Corps
übertrifft das nochmal... (In Bonn gibt´s das in der Unibibliothek.)


>
>>> Allerdings verstehe ich auch, warum man wegen eines roten Pullovers
>>> am 1. Mai des Hauses einer Burschenschaft verwiesen wird.
>>
>> Das nun wieder kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, es sei denn, es
>> handelte sich um die allseits bekannten Schwaren Schaafe.
>Das hat nix mit schwarzen Schaafen zu tun. Ich bin lediglich von der Party
>aufs Buxenhaus um einen Fux zu holen und war ohne ein Bier getrunken zu
>haben wieder vor der Tuer wegen obigen Gegenstandes, wobei das voellig

Abgesehen davon, daß auch Gewerkschafter ehrenwerte Leute sein können,
irgendwie finde ich das übertrieben, die Besucher nach Pulloverfarben
zu sortieren. Ausnahme wäre natürlich eine Veranstaltung, die
offizielle oder hochoffizielle Kleidung voraussetzt.
Und unter der roten Fahne der Gewerkschaften werden im 19. Jahrhundert
genügen Burschenschafter mitmarschiert sein. Und einige auch noch
jetzt, würde ich sagen...

>akzeptabel ist, schliesslich geh ich ja auch nicht im Poloshirt zur
>Weinheimtagung.

Ohne jetzt hier groß auffallen zu wollen, was tragt Ihr denn da? Einen
Blaumann? *duck und wegrenn* ;-))

Gruß,
Arnd Reinhardt Z!
L! Salia zu Bonn im CC
Arnd.Re...@gmx.net

Swen Habenberger

unread,
May 3, 2002, 12:49:16 PM5/3/02
to

>>akzeptabel ist, schliesslich geh ich ja auch nicht im Poloshirt zur
>>Weinheimtagung.
>
> Ohne jetzt hier groß auffallen zu wollen, was tragt Ihr denn da? Einen
> Blaumann? *duck und wegrenn* ;-))

Ich wuerde nur Gruenmann tragen, da ich zum einen Informatiker bin und zum
anderen meine Blaumaenner alle gruen sind. ((-:

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Klaus Samtleben

unread,
May 6, 2002, 4:24:43 AM5/6/02
to
Moin!


>> Es bezeichnet all das, was der Corpslümmel nicht kennt oder nicht mag ohne es
>> begründen zu können oder nicht begreift oder als zu anstrengend erachtet oder .
..
>> !
>> Eine weitere Differenzierung gibt es da nicht, aber es ist auch nicht wirklich
>> wichtig.
>
>Und kaum ist von Buxig die Rede kommen schon die Burschenschafter und
>fühlen sich angegriffen...jeder zieht sich den Schuh an der ihn passt.

>(Kling, kling... 3€ ins Phrasenschwein)


Eigentlich habe ich bloß etwas erklärt und bin sicherlich nicht derjenige, der
sich angegriffen fühlt.


>Hintergrund: Der Begriff "Buxig" stammt nicht von dem Wort
>Burschenschafter sondern von dem Wort "Büchse", das früher für das an
>der Paukbrille befestigte Nasenblech benutzt wurde. Als das Nasenblech
>aufkam (müsste so um 1870 gewesen sein, wer weis es genau?!) empfand
>man anfangs die Benutzung desselben als unangebracht (oder wie auch
>immer, heute würde man sagen unsteil) und bezeichnete die Verbindungen
>die damit fochten als "Büchsiers" oder "Büchse", naja, daraus hat sich
>dann eben mit der Zeit Buxig entwickelt.
>Bevor jetzt tausende CVer o.ä. fragen: Heute wird in der Regel überall
>mit Nasenblech gefochten.


Das ist allerdings auch für mich neu.


--
Gruß Klaus Samtleben T!G!Mm!


B! Teutonia-Germania Marburg
B! Markomannia Aachen Greifswald

--
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Markus Gail

unread,
May 6, 2002, 2:15:11 PM5/6/02
to
Guido Jurock <guido...@web.de> wrote:

> >> Danach bekam dann der andere CV seinen Thron wieder. ganz glücklich
> >> waren sie aber nicht und haben ihren Cbr" ein Hausverbot erteilt,
> >> was ich das lustigste an der Geschichte fand.
> >
> > Na, sowas! Richtig wäre es natürlich gewesen, eine groß angelegte
> > Plakataktion aufzuziehen ... ;)
>
> Mir wären da eher ganzseitige Anzeigen in der Lokalpresse in den Sinn
> gekommen. ;-)

Richtig, noch besser! :)

M.

Swen Habenberger

unread,
May 7, 2002, 2:43:02 AM5/7/02
to
Carsten Hoyer wrote:

> Gruß zuvor!
>
>
> Es soll aber auch vorkommen, dass Corpsiers an allen Tagen der
> Weinheimtagung im vollen Geraffel incl. Paradeschläger umherlaufen. Auch
> schon davon gehört? ;-))

Ich kenne nur ein Corps welches dies praktiziert, und wer sagt dass das
Paradeschlaeger sind?

Mit freundlichen Gruessen

Swen Habenberger Rheno-Nicariae

Laubmann

unread,
May 7, 2002, 4:25:33 AM5/7/02
to
> Das ist allerdings auch für mich neu.

Hab ich mal gelesen, ich weiss jetzt nicht mehr genau wo, entweder in
Historia Academia (gab mal 2 Lexikonbände) oder... ich weis jetzt
wirklich nicht genau. Bin mir aber ob dieser Erklärung ziemlich
sicher. Sicherlich gibt es aber auch noch andere
Deutungsmöglichkeiten.

Mit corpsstudentischen Grüssen, (=> nicht buxig!)

Laubmann, Corps Thuringia Heidelberg

P.S.: Wer ist denn alles in Weinheim?

Message has been deleted

Swen Habenberger

unread,
May 7, 2002, 5:46:29 AM5/7/02
to
Laubmann wrote:

> Laubmann, Corps Thuringia Heidelberg
>
> P.S.: Wer ist denn alles in Weinheim?

Meiner einer ist in Weinheim. Vielleicht sieht man sich ja mal.

Mit freundlichen Gruessen

Swen Habenberger Corps Rheno-Nicaria

Swen Habenberger

unread,
May 7, 2002, 5:52:08 AM5/7/02
to
Carsten Hoyer wrote:

> Gruß zuvor!
>
>
> Keine Ahnung, ob Parade oder nicht, jedenfalls sieht's anstrengend aus.

Sieht nicht nur so aus, ist auch anstrengend, vor allem wen man frisch
genaeht fuer Touristen possieren muss. ))-: Und man muss sich immer im
Vollwichs benehmen, auch morgens um 5, von daher ist die WHT fuer die
Chargierten immer eine Herausforderung.

Message has been deleted

Jens Rademacher

unread,
May 13, 2002, 3:51:30 AM5/13/02
to
Ich will ja nicht schon wieder die "buxig"-Diskussion anfangen, aber im Vollwichs über die WHT zu wanken, kommt dem ziemlich nahe. Wobei andererseits, schneidig aussehen tuts schon.....

Rademacher

cornelius engelhardt

unread,
May 13, 2002, 5:22:12 AM5/13/02
to

Jens Rademacher wrote:
Wobei
> andererseits, schneidig aussehen tuts schon.....
>
> Rademacher


vollwichs sieht schneidig aus?

naja....:)))))

das ist wohl geschmackssache.....

Andreas Netzmann

unread,
May 14, 2002, 8:52:14 AM5/14/02
to
> > Wobei
> > andererseits, schneidig aussehen tuts schon.....
> >
> > Rademacher
>
>
> vollwichs sieht schneidig aus?
>
> naja....:)))))
>
> das ist wohl geschmackssache.....

Ich finde schon, daß es schneidig aussieht, solange die Leute in die
Sachen passen. ;-)
Aber über Geschmack läßt sich ja schließlich streiten.
Ich bin trotzdem froh, daß ich Weinheim nicht die ganze Zeit im
Vollwichs 'rumrennen mußte. Wäre beim Shuttlebus fahren auch recht
lästig gewesen.

Andreas Netzmann Z!
Suevo-Guestphaliae

ottoar

unread,
May 16, 2002, 5:46:10 AM5/16/02
to
Werte Kommilitonen,

bereits seit längerer Zeit bin ich auf der Suche nach Spielfilmen über
Studentenverbindungen. Vor einigen Jahren sind einmal eine ganze Reihe
davon im Sonntag-Nachmittagprogramm der ARD gelaufen, aber da ich mich
damals noch nicht dafür interessiert hatte, habe ich nicht
weiter Notiz davon genommen. Die meisten der Streifen stammen entweder
aus der Zwischen- oder der unmittelbaren Nachkriegszeit. Frage: Hat einer
von Euch vielleicht einen oder mehrere dieser Filme den er mir in irgend
einer Weise zur Verfügung stellen könnte?

Ich bin Mediävist und von daher interessieren mich natürlich Rituale, Formen
und
traditionsbewußtes Selbst- und Gruppenverständnis. Dazu gebe ich
im Rahmen eines Forschungsprojektes der Unis Salzburg und St. Gallen ("The
Middle Ages at Cinema") auch ein Paper auf dem diesjährigen International
Medieval Congress in Leeds, zu dem ich wie oben bereits erwähnt noch einige
Filme brauchen könnte.
(Website: http://www.leeds.ac.uk/imi/imc/imc2002/main.htm#16).

Einstweilig schon einmal vielen Dank und freundliche Grüße aus
Düsseldorf von

Arnold Otto

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