--
Markus Gail - PGP - <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>
-------------------- Freiheit ist eine Zumutung. Aber sie ist zumutbar.
Die GDS wird 25: <http://www.shnet.de/gds/g_nachr.htm>.
von verfeindet kann wohl keine rede sein.
--
________________________________grisu________________________________
/ Christoph Gruber | In theory, theory and practice are the same, \
\ gr...@guru.at | in practice, they are not! /
¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
> Ich habe irgendwann aufgeschnappt, Corps und Burschenschaften seien
> bereits seit 1821 verfeindet. Warum ausgerechnet 1821? Was ist denn da
> passiert?
Karlsbader Beschluesse. Burschenschaften mussten aufgeloest werden und die
Corps unterstuetzten die Feudalherren, denen Sie teilweise selbst
angehoerten. Ist zumindest eine moegliche Erklaerung, wenn auch keine
eindeutig belegbare.
Mit freundlichen Gruessen
Swen Habenberger
> Markus Gail wrote:
Die Karlsbader Beschlüsse können nicht der Grund sein, die wurden
schon 1919 verabschiedet.
Der Gegensatz (Feindschaft ist - denke ich - hier nicht der richtige
Ausdruck) zwischen Burschenschaften und Corps hatte ganz
unterschiedliche Gründe:
1) Konkurrenz auf organisatorischer Ebene: Die frühe
Burschenschaftsbewegung trat ja nicht nur für Gründung eines deutschen
Einheitsstaates ein, sondern sie wollte die Einigung auch auf dem Gebiet
der Hochschulen. So wurde bspw. Burschenschaft häufig als Synonym für
Gesamtstudentenschaft verwendet, das heisst alle Studenten sollten
Mitglied einer Burschenschaft werden. Andere studentische Vereinigungen
wie Landsmannschaften oder Corps (diese Bezeichnung wurde erst ab 1920
allgemein verwendet) wären damit überflüssig geworden. Doch die
Entwicklung verlief nicht überall wie 1815 in Jena, wo sich bisher an
den Hochschulen bestehenden Verbindungen auflösten und in deren
Mitglieder in die Burschenschaft eintraten. Vielerorts traten die
unterschiedlichen Verbindungen in Konkurrenz zueinandern.
2)Unterschiedliche Inhalte: Während die Burschenschaften als bürgerliche
Bewegung unter anderem für die Überwindung des Feudalismus eintraten,
traten die Corps für dessen Beibehaltung ein.
3) Unterschiedliche Mitgliederstruktur: In den Corps waren vor allem die
Söhne des Adels und des Großbürgertums Mitglied, wohingegen die Söhne
des mittleren und zum Teil auch des Kleinbürgertums in Burschenschaften
eintraten. (Teilweise ist der Habitus, der nicht zuletzt aus der
unterschiedlichen Sozialstruktur der Verbindungen resultiert, bis heute
erhalten geblieben.)
Alexandra Kurth
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
Hallole !
:>3) Unterschiedliche Mitgliederstruktur: In den Corps waren vor allem die
:>Söhne des Adels und des Großbürgertums Mitglied, wohingegen die Söhne
:>des mittleren und zum Teil auch des Kleinbürgertums in Burschenschaften
:>eintraten. (Teilweise ist der Habitus, der nicht zuletzt aus der
:>unterschiedlichen Sozialstruktur der Verbindungen resultiert, bis heute
:>erhalten geblieben.)
: Hast Du für den letzten Satz Beispiele/Belege ? Ich finde es im überhaupt
: nicht besonders wissenschaftlich - das ist wohl der Anspruch dem Deine
: Arbeit genügen soll - keine Quellen anzugeben.
Macht nix - ich kann aus nunmehr 14 Couleursemestern heraus
diese Beobachtung voll bestaetigen. =:)
--
Beste Gruesse, Trekking onward hanne...@rus.uni-stuttgart.de
Hannes Gnad Hv! B! Hilaritas han...@studbox.uni-stuttgart.de
http://helpdesk.rus.uni-stuttgart.de/~rusamiga/
** "... it is known to the State of California that drinking **
** beer and wine causes cancer ..." (Warnschild an einer Hotelbar) **
ich hab 30 und stimme auch zu, obwohl zwischen schwarzen, weißen und grünen
corps noch unterschiede ergeben.
>:>eintraten. (Teilweise ist der Habitus, der nicht zuletzt aus der
>:>unterschiedlichen Sozialstruktur der Verbindungen resultiert, bis heute
>:>erhalten geblieben.)
>
>: Hast Du für den letzten Satz Beispiele/Belege ? Ich finde es im überhaupt
>: nicht besonders wissenschaftlich - das ist wohl der Anspruch dem Deine
>: Arbeit genügen soll - keine Quellen anzugeben.
>
>Macht nix - ich kann aus nunmehr 14 Couleursemestern heraus
>diese Beobachtung voll bestaetigen. =:)
Trotzdem hätte ich gerne ein Beispiel.
Hallole !
:>Macht nix - ich kann aus nunmehr 14 Couleursemestern heraus
:>diese Beobachtung voll bestaetigen. =:)
: Trotzdem hätte ich gerne ein Beispiel.
Mitten im Sommer (war heiss) fuhr bei uns hier in Stuttgart
(wir waren gerade im Garten am schaffen) ein Golf
Cabrio mit zwei smarten Jungs vor, beide mit Halstuch
aus Seide und Designer-Sonnenbrille in der Styling-Frisur.
Waren zwei Buben vom Corps Rhenania Heidelberg auf
Couleurbummel in der Hauptstadt - und haben es auch voll
rausgehaengt, verwoehnte Kinder reicher Eltern wie aus
dem Bilderbuch, samt dem kompletten Corpsluemmel-Auftritt.
Am 16.10.99 schrieb Hannes Gnad an All:
> : Oder anders gefragt: Warum legen Deiner Meinung nach : Mitglieder
> einer Burschenschaft solche Verhaltensweisen : nicht an den Tag ?
> Weil Dinge wie "Knattern" nicht zum burschenschaftlichen Habitus
> gehoeren.
dabei macht das soooo einen Spaß:
Du kleiner Mann in Deiner kleinen Welt ;))))
gruss,
christoph
(auch nach der 'reform' mit 'ph')
------------------------------------------------------------
UIN: 1628889
http://www.demandt.de
chri...@demandt.de
Jetzt muß ich doch leider Euern kleinen Buxenstammtisch stören.
Ich versuche das mal zu erklären.
Eine ordentliche Verbindung steht auf drei Säulen: Mensur, Kneipe, Convent
(So CVer! Das könnt Ihr Euch ja wohl nicht bieten lassen!)
Dazu kommt aber noch... ich nenne es mal Gesellschaftskultur.
Die verschiedenen Corps legten im Laufe der Geschichte ihre Schwerpunkte auf
die
3+1 Säulen. Weiße Corps nahmen grundsätzlich nur Adelige auf, Grüne
rekrutierten häufig aus dem Geldadel und hatten und haben daher einen Hang
zur Dekadenz.
Blaue Corps vertraten "das Gesellschaftsprinzip" also möglichst gute
Umgangsformen
auf bürgerlicher Ebene. Die schwarzen Corps vertreten "das
Sparsamkeitsprinzip",
was aber nicht bedeutet, daß es sich hier um arme Schlucker handelt, sondern
damit ist eher die Ablehnung von Dekadenz gemeint. Dafür wird hier aber sehr
viel Wert auf die Mensur gelegt. Ferner gibt es noch eine Menge Corps die
keinem Kreis angehören.
Dies alles gilt übrigens nur für Kösener Corps. Der Weinheimer Senioren
Convent kennt keine Kreise.
Es gibt aber keine offiziellen Definitionen der Kreise. So ist Bismarck z.B.
blauer
Corpsstudent, obwohl er adelig ist.
Heutzutage ist alles sehr verschwommen, sicherlich auch aus dem Grund, daß
die soziale Herkunft keine so große Rolle mehr spielt. So kommt es vor, daß
man grünen Corpsstudenten begegnet, die auf großen Zampano machen und keinen
Pfennig Knete in der Tasche haben. Ich gebe zu, es wirkt manchmal ein
bißchen lächerlich.
Aber nun zum Unterschied Corps/Burschenschaften!
Historische Erklärungen gab es ja schon.
Laien erkennen den Unterschied zunächst nicht. Wir alle tragen Band, Mütze
und Einige von uns hat es mal bei der Mensur erwischt.
Aber schaut genauer hin: Wenn Euch ein Korporierter entgegenkommt und der
schaut
ganz, ganz böse, dann ist es ein Burschenschafter. Burschenschafter lachen
grundsätzlich nicht.
Wir Corpsstudent sind mehr vom lebenslustigem Schlag, nicht alles so ernst
nehmen,
man ist nur einmal Student. Anstatt im Keller über die Lage der Nation
nachzugrübeln,
laden wir ein paar Mädels aufs Haus ein und tanzen auf den Tischen. Ja,
jetzt verstehe ich selbst erst richtig: Wahrscheinlich sind Burschenschafter
sexuell frustriert, und schauen daher immer so böse. Das gilt auch für CVer.
Aber wer wird es ihnen verübeln, bis zur Hochzeitsnacht zu warten ist kein
Spaß. Die heilige Inquisition lauert an jeder Ecke.
Wenn man dann auch noch seine Späßchen mit ihnen treibt, nur ein bißchen
Schabernack,
o weia, dann werden sie ganz ernst und steif. Dann will man ein Bierchen zur
Versöhnung trinken und man wird belehrt das das Bier auf diesem Haus
"gemütlich" getrunken wird.
Das heißt, man soll am Bier so lange rumnuckeln, bis es wirklich nicht mehr
schmeckt.
Vor einigen Wochen war ich doch auf dem Haus der Burschenschaft Franconia
Münster
und, Wunder gibt es immer wieder, da blieb das Bier frisch. Ich meine, ich
habe sogar
einen Franken erwischt, wie ein dezentes Lächeln über sein Gesicht
hereinbrach.
Ja, ja, unsere Buxen! Man kann nicht mit ihnen, aber ohne sie wäre es auch
langweilig.
Mit den besten Wünschen für das Wintersemester 99/00,
Michael Lorenz, Corps Rheno-Guestphalia Münster (blaues Corps)
Du kennst Corrys, die mit Buxen, Landsern etc. fechten? Sag bloß noch,
daß das ein grüner war!?
Gunar Klemm L! Thuringia Z!
Oliver Much schrieb:
> On 17 Oct 1999 18:49:34 GMT, Hannes Gnad
> <rusa...@helpdesk.rus.uni-stuttgart.de> wrote:
>
> >: Du hast meine Frage nicht verstanden: Warum werden Personen
> >: obigen Typus Corpsstudenten und die eines anderen Typus
> >: Burschenschafter ?
> >
> >Hm, ich denke, dass a) die Corps gezielt ihre neuen
> >Mitglieder in dieser Hinsicht schon aussuchen, und
>
> Warum bemühen sich dann Corps durch entsprechende Werbung
> und rekrutieren ihre Mitglieder nicht aus den einschlägigen Kreisen
> mittels Empfehlung von Alten Herren o.ä., wie es früher wohl üblich
> war ?
>
Sie rekrutieren sich zu einem Grossteil aus den "einschlägigen" Kreisen,
wie Du es nennst. Zumindest die, die ich näher kenne. Werbung dient eher
der Verbreitung der Bekanntheit, weniger der Rekrutierung. Meiner
Erfahrung nach kann man fast nur über persönliche Bekanntschaft keilen,
alles andere funktioniert nicht zufriedenstellend.
Gruss, Michael L!
> >b) die Fuexe dann auch dementsprechend "erziehen", waehrend
> >bei den Burschenschaften andere Schwerpunkte gelegt werden.
>
> Nunja, reicher Sohn wird man eigentlich durch Geburt und nicht
> durch Erziehung :-)
>
> >P.S.
> >Bist Du auch korporiert?
>
> Nein.
Hannes Gnad schrieb:
> Michael Kurr <Michae...@unisg.ch> wrote:
>
> Hallole !
>
> :> Weil Dinge wie "Knattern" nicht zum
> :> burschenschaftlichen Habitus gehoeren.
>
> : Gewagte These!!!!Bin meist in burschenschaftlichen Kreisen unterwegs und mir
> : ist das "knattern" sehr wohl bekannt. Hat mir auch die ein oder andere Partie
> : eingebracht (davon nur eine mit einem Corpsluemmel ;-,) ).
>
> In welchen burschenschaftlichen Kreisen denn?
>
> Mir ist das corpstypische "Knattern" aus den mir bekannten
> DB-Kreisen (und das sind im Lauf der Jahre schon einige)
> eher kaum gelaeufig ...
>
Dann solltest Du mir bitte kurz erläutern, was "corpstypisches" Knattern ist und
dann kann ich Dir mitteilen, ob wir das gleiche meinen und es das ist, was ich auch
aus burschenschaftlichen Kreisen äusserst gewöhnt bin.
Mit burschenschaftlichem Gruss,
Michael L!
Gunar Klemm schrieb:
> Du kennst Corrys, die mit Buxen, Landsern etc. fechten? Sag bloß noch,
> daß das ein grüner war!?
>
Die Grünen fechten noch? Das ist mir neu. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die
sich nur noch bekotzen (bepapsten, Entschuldigung :) )Aber viel, viel Spass kann
man mit den meisten Schwarzen haben. Die kennen sich in den waffenstudentischen
Gepflogenheiten bestens aus und dann versteht man sich auch!!!
Gruss, Michael L!
>
>Wenn man dann auch noch seine Späßchen mit ihnen treibt, nur ein bißchen
>Schabernack,
>o weia, dann werden sie ganz ernst und steif. Dann will man ein Bierchen zur
>Versöhnung trinken und man wird belehrt das das Bier auf diesem Haus
>"gemütlich" getrunken wird.
So kann man das natürlich sehen. Andererseits profitieren doch gerade
Corpsstudenten davon, wenn man sie erst einmal auflaufen läßt:
Erfahrungsgemäß beschränkt sich der Wortschatz eines typischen
Corpsstudenten, der bei einer Burschenschaft zu Gast ist, zunächst mal auf
"Bierjunge, Bierjunge, Bierjunge". Hat er damit ca. 30 Minuten keinen
Erfolg, weil er nur mit seinen eigenen Bundesbrüdern trinken kann, stellt
sich auf einmal raus, daß er auch ganze Sätze reden kann, die nicht aus
einer Wiederholung von "Bierjunge" bestehen. Mit einigen kann man sich
dann sogar richtig vernünftig unterhalten!
Also: Auch "ungewöhnliche" Trinkgewohnheiten können sich positiv auswirken.
;-)
Christian
B! Hanseatia Passau
Hallole !
:>Hm, ich denke, dass a) die Corps gezielt ihre neuen
:>Mitglieder in dieser Hinsicht schon aussuchen, und
: Warum bemühen sich dann Corps durch entsprechende Werbung
: und rekrutieren ihre Mitglieder nicht aus den einschlägigen Kreisen
: mittels Empfehlung von Alten Herren o.ä., wie es früher wohl üblich
: war ?
Auch die Corps werben - wie alle Verbindungen - sicherlich
ueber alle moeglichen bekannten Wege: AH-Soehne, persoenliche
Bekannte, Zimmer, Party, etc.
Die Frage ist, welche Klientel welche Verbindung
bevorzugt anspricht.
:>b) die Fuexe dann auch dementsprechend "erziehen", waehrend
:>bei den Burschenschaften andere Schwerpunkte gelegt werden.
: Nunja, reicher Sohn wird man eigentlich durch Geburt und nicht
: durch Erziehung :-)
Schon, aber das Gehabe wird tatsaechlich trainiert.
:>Bist Du auch korporiert?
: Nein.
Ah, und welches Interesse fuehrt Dich dann in das
Wunderland dieser Newsgruppe? :)
Hallole !
:> Mir ist das corpstypische "Knattern" aus den mir bekannten
:> DB-Kreisen (und das sind im Lauf der Jahre schon einige)
:> eher kaum gelaeufig ...
: Dann solltest Du mir bitte kurz erläutern, was "corpstypisches" Knattern ist und
: dann kann ich Dir mitteilen, ob wir das gleiche meinen und es das ist, was ich auch
: aus burschenschaftlichen Kreisen äusserst gewöhnt bin.
Hm, das sollte eigentlich lieber ein entsprechender Corpsstudent
erklaeren ... =;)
Ich kenne "knattern" so, dass man im Umgang mit anderen Korporierten
ueber dessen Couleur, Bund, Verband so lange irgendwelche Sprueche
reisst, bis man zumindest einen Bierjungen oder im Extremfall auch
mal eine Partie aushandelt.
> Aber nun zum Unterschied Corps/Burschenschaften!
> Historische Erklärungen gab es ja schon.
> Laien erkennen den Unterschied zunächst nicht. Wir alle tragen Band, Mütze
> und Einige von uns hat es mal bei der Mensur erwischt.
> Aber schaut genauer hin: Wenn Euch ein Korporierter entgegenkommt und der
> schaut ganz, ganz böse, dann ist es ein Burschenschafter. Burschenschafter
> lachen
> grundsätzlich nicht.
:))
> Vor einigen Wochen war ich doch auf dem Haus der Burschenschaft Franconia
> Münster und, Wunder gibt es immer wieder, da blieb das Bier frisch. Ich meine,
> ich habe sogar einen Franken erwischt, wie ein dezentes Lächeln über sein
> Gesicht
> hereinbrach.
Na sowas! Ich werde mich sofort um den Verräter kümmern! ;-)
Zum Thema Bier "schnell" bzw. "gemütlich" trinken kann ich folgendes sagen:
Unsere Herrentoilette sah nach der Waffenringkneipe, auf die Du Dich beziehst,
so ekelig aus, daß alle, die sich auf dem Frankenhaus auskannten, nur noch auf
die Damentoiletten gegangen sind... *Ein* "Papst" scheint wohl für eine Horde
Nicht-Burschenschafter zu wenig...
Das Vorurteil, daß Buxen zum Lachen in den "Keller gehen", dürften wir Dir
Michael doch gründlich wiederlegt haben. Abgesehen davon fühlst Du Dich in
unserem Keller doch ganz besonders wohl - vor allem, wenn auf unseren Partys
eine hübsche Studentin dort die Garderobe entgegennimmt :))
Grüße
Stefan Bauer Z!
Münsterer Burschenschaft Franconia
Wenn Du das nicht mal warst!
>
> Zum Thema Bier "schnell" bzw. "gemütlich" trinken kann ich folgendes sagen:
> Unsere Herrentoilette sah nach der Waffenringkneipe, auf die Du Dich beziehst,
> so ekelig aus, daß alle, die sich auf dem Frankenhaus auskannten, nur noch auf
> die Damentoiletten gegangen sind... *Ein* "Papst" scheint wohl für eine Horde
> Nicht-Burschenschafter zu wenig...
>
Stimmt! Ich glaube, die Schuldigen waren die Vertreter der L! Rhenania.
>
> Das Vorurteil, daß Buxen zum Lachen in den "Keller gehen", dürften wir Dir
> Michael doch gründlich wiederlegt haben.
Nicht ganz richtig! Nach der letzten Party sind wir in der Tat in den Keller
gegangen,
u.a. um zu lachen.
Als wir Füchse waren, lieber Stefan, waren Eure Burschen, abgesehen von O.H.,
wirklich absolut spaßfrei. Heute nehmt Ihr Euern Job eben nicht mehr "ernst" genug.
Burschenschafter sind und bleiben Spielverderber.
> Abgesehen davon fühlst Du Dich in
> unserem Keller doch ganz besonders wohl - vor allem, wenn auf unseren Partys
> eine hübsche Studentin dort die Garderobe entgegennimmt :))
Na und? Die wollte mit mir aber nicht ausgehen, weil Ihr ihr mit Sicherheit Angst
gemacht habt.
Gruß zurück!
Hannes Gnad schrieb:
> Michael Kurr <Michae...@unisg.ch> wrote:
>
> Hallole !
>
> :> Mir ist das corpstypische "Knattern" aus den mir bekannten
> :> DB-Kreisen (und das sind im Lauf der Jahre schon einige)
> :> eher kaum gelaeufig ...
>
> : Dann solltest Du mir bitte kurz erläutern, was "corpstypisches" Knattern ist und
> : dann kann ich Dir mitteilen, ob wir das gleiche meinen und es das ist, was ich auch
> : aus burschenschaftlichen Kreisen äusserst gewöhnt bin.
>
> Hm, das sollte eigentlich lieber ein entsprechender Corpsstudent
> erklaeren ... =;)
>
> Ich kenne "knattern" so, dass man im Umgang mit anderen Korporierten
> ueber dessen Couleur, Bund, Verband so lange irgendwelche Sprueche
> reisst, bis man zumindest einen Bierjungen oder im Extremfall auch
> mal eine Partie aushandelt.
>
I.O., dann meinen wir tatsächlich nicht das Gleiche. Das ist ja nun wirklich zu blöd,
wenn einem nichts besseres einfällt, als über anderer Leute Couleur, etc. herzuziehen. So
einem würde ich vermutlich höchstens völlig unakademisch auf die Zwölf hauen. Ist mir
aber bisher auch noch nicht untergekommen. Das geht dann im Regelfall schon etwas
geistreicher und subtiler zu (vermutlich doch ein Riesenunterschied zwischen Corps und
Burschenschaften :-,) na ja, liegt wahrscheinlich daran, dass das Hauptinteresse der
Herren Corpsstudenten darin liegt, möglichst vielen Frauen möglichst oft "Gutes" zu tun,
wie wir ja an anderer Stelle soeben gelernt haben).
Gruss, Michael
Hallole !
:> Weil Dinge wie "Knattern" nicht zum burschenschaftlichen Habitus
:> gehoeren.
: dabei macht das soooo einen Spaß:
: Du kleiner Mann in Deiner kleinen Welt ;))))
Ich wichtiger Vertreter von wichtiger DB bei noch
wichtiger CDA/CDK - haengt!!
d;-)/ *=|
Dann hol schon mal die Karaffen raus und zieh Deinen schäbigsten
(Jagd)Mantel an... ;-)))))
Ach ja, und begibt Dich in Euren "Vollpapstraum"...
Gruß!
Alex
Da Hannes ja wichtiger Vertreter eines wichtigen Verbandes in einem
wichtigen Oberverband ist - und eben kein Corpslümmel - bezog sich das
"Hängt" doch wohl nicht auf einen Bierjungen, oder?!
Gruß, Klaus Samtleben B! Markomannia Aachen Greifswald zu Greifswald
Alexander Voigt schrieb:
--
Klaus Samtleben
Priv.: Bahnhofstr. 44/450
17489 Greifswald
Tel.: 03834/821499
Arb.: Ernst Moritz Arndt-Universität
Institut für Geologische Wissenschaften
Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 17a
D-17487 Greifswald
Tel.: 03834-86 4570 (Sekretariat)
Klaus Samtleben schrieb:
> Moinm Moin!
>
> Da Hannes ja wichtiger Vertreter eines wichtigen Verbandes in einem
> wichtigen Oberverband ist - und eben kein Corpslümmel - bezog sich das
> "Hängt" doch wohl nicht auf einen Bierjungen, oder?!
>
Das was Du meinst, ist in Stuttgart leider auch nur mehr als dürftig
vorhanden ;-,) Er meint vermutlich BJ.... :-,(
Gruss, Michael
Hallole !
>> wichtigen Oberverband ist - und eben kein Corpslümmel - bezog sich das
>> "Hängt" doch wohl nicht auf einen Bierjungen, oder?!
> Das was Du meinst, ist in Stuttgart leider auch nur mehr als dürftig
> vorhanden ;-,) Er meint vermutlich BJ.... :-,(
Aber selbstverstaendlich. =:)
Denn erstens wurde unser Bund gegruendet zum "Betreiben des
vereinsmaessigen Biertrinkens", und zweitens findet sich
in unserer Satzung gleich unter Paragraph 2:
"Die Burschenschaft Hilaritas Stuttgart verwirft den
Zweikampf mit der Waffe zur Austragung von Ehrenhaendeln."
(Siehe http://www.uni-stuttgart.de/hilaritas/HANDBUCH/satzung-hv.html)
Hannes Gnad schrieb:
> Michael Kurr <Michae...@unisg.ch> wrote:
>
> Hallole !
>
> >> wichtigen Oberverband ist - und eben kein Corpslümmel - bezog sich das
> >> "Hängt" doch wohl nicht auf einen Bierjungen, oder?!
>
> > Das was Du meinst, ist in Stuttgart leider auch nur mehr als dürftig
> > vorhanden ;-,) Er meint vermutlich BJ.... :-,(
>
> Aber selbstverstaendlich. =:)
>
> Denn erstens wurde unser Bund gegruendet zum "Betreiben des
> vereinsmaessigen Biertrinkens", und zweitens findet sich
> in unserer Satzung gleich unter Paragraph 2:
>
> "Die Burschenschaft Hilaritas Stuttgart verwirft den
> Zweikampf mit der Waffe zur Austragung von Ehrenhaendeln."
>
> (Siehe http://www.uni-stuttgart.de/hilaritas/HANDBUCH/satzung-hv.html)
>
Immer diese Ausflüchte zu den Ehrenhändeln. Die haben im Zusammenhang mit der
Schlägermensur (oder auch Glocke) nichts zu suchen. Das ist reines
waffenstudentisches Brauchtum. Ehrenhändel: Pistole oder Säbel - AUS!
Mit waffenstudentischen Grüssen
Michael L!
Bei uns ist es genau wie bei Euch; Ehrenhändel werden nicht über den Zweikampf
mit der Waffe geklärt.
Allerdings war ich mir nicht bereit, daß Du mit Christoph bereits in einen
Ehrenhändel involviert bist. Ich dachte, Ihr knattert ein wenig - natürlich
mit burschenschaftlichem Anstand - und kombiniert das mit dem
Waffenstudentischen.
Gruß, Klaus Samtleben B! Markomannia Aachen Greifswald zu Greifswald
Klaus Samtleben
Priv.: Bahnhofstr. 44/45
17489 Greifswald
Tel.: 0173/2358339
> > > Weil Dinge wie "Knattern" nicht zum
> > > burschenschaftlichen Habitus gehoeren.
> > >
> >
> > Gewagte These!!!!Bin meist in burschenschaftlichen Kreisen unterwegs und mir
> > ist das "knattern" sehr wohl bekannt. Hat mir auch die ein oder andere Partie
> > eingebracht (davon nur eine mit einem Corpsluemmel ;-,) ).
>
> Du kennst Corrys, die mit Buxen, Landsern etc. fechten? Sag bloß noch,
> daß das ein grüner war!?
In Heidelberg sind im Waffenring (HIG) WSC-Corps, CC, DB und Sueddeutsche
Karteller vertreten.
Mit freundlichen Gruessen
Swen Habenberger
ehrenhändel mit der waffe?
ende des 20.jhdt?
im ernst?
*kopfschüttel*
> Michael Kurr <Michae...@unisg.ch> schrieb in im Newsbeitrag:
> 380EC9DA...@unisg.ch...
> > Immer diese Ausflüchte zu den Ehrenhändeln. Die haben im Zusammenhang mit
> der
> > Schlägermensur (oder auch Glocke) nichts zu suchen. Das ist reines
> > waffenstudentisches Brauchtum. Ehrenhändel: Pistole oder Säbel - AUS!
>
> ehrenhändel mit der waffe?
> ende des 20.jhdt?
> im ernst?
Eben nicht!
Was wir betreiben (Bestimmungsmensur), hat mit Ehrenhändeln nichts zu
tun. (O-Ton Michael Kurr: "... nichts zu suchen ... AUS!")
> *kopfschüttel*
Gleichfalls.
--
...und tschuess!
Michael
E-mail: M.Otte...@sailor.ping.de
Hallole !
>> ehrenhändel mit der waffe?
>> ende des 20.jhdt?
>> im ernst?
> Eben nicht!
> Was wir betreiben (Bestimmungsmensur), hat mit Ehrenhändeln nichts zu
> tun. (O-Ton Michael Kurr: "... nichts zu suchen ... AUS!")
Naja, PPs, PCs und/oder Hatzen gibt es noch oefters, als man meint.
Christoph Gruber schrieb:
> Michael Kurr <Michae...@unisg.ch> schrieb in im Newsbeitrag:
> 380EC9DA...@unisg.ch...
> > Immer diese Ausflüchte zu den Ehrenhändeln. Die haben im Zusammenhang mit
> der
> > Schlägermensur (oder auch Glocke) nichts zu suchen. Das ist reines
> > waffenstudentisches Brauchtum. Ehrenhändel: Pistole oder Säbel - AUS!
>
> ehrenhändel mit der waffe?
> ende des 20.jhdt?
> im ernst?
Natürlich nicht im Ernst... deshalb sind sie ja auch verboten...das muss ja
echt schwer zu verstehen sein....KOPFSCHUETTEL.... es gibt keine Ehrenhändel
mit der Waffe mehr, das ist alles was ich sagen wollte.Michael L!
Michael Ottenbruch schrieb:
> Am Thu, 21 Oct 1999 12:44:31 +0200, schrieb Christoph Gruber:
>
> > Michael Kurr <Michae...@unisg.ch> schrieb in im Newsbeitrag:
> > 380EC9DA...@unisg.ch...
> > > Immer diese Ausflüchte zu den Ehrenhändeln. Die haben im Zusammenhang mit
> > der
> > > Schlägermensur (oder auch Glocke) nichts zu suchen. Das ist reines
> > > waffenstudentisches Brauchtum. Ehrenhändel: Pistole oder Säbel - AUS!
> >
> > ehrenhändel mit der waffe?
> > ende des 20.jhdt?
> > im ernst?
>
> Eben nicht!
>
> Was wir betreiben (Bestimmungsmensur), hat mit Ehrenhändeln nichts zu
> tun. (O-Ton Michael Kurr: "... nichts zu suchen ... AUS!")
>
> > *kopfschüttel*
>
> Gleichfalls.
DANKE! Scheint ja doch jemand zu verstehen :-,)Michael L!
Hannes Gnad schrieb:
> Michael Ottenbruch <M.Otte...@sailor.ping.de> wrote:
>
> Hallole !
>
> >> ehrenhändel mit der waffe?
> >> ende des 20.jhdt?
> >> im ernst?
>
> > Eben nicht!
>
> > Was wir betreiben (Bestimmungsmensur), hat mit Ehrenhändeln nichts zu
> > tun. (O-Ton Michael Kurr: "... nichts zu suchen ... AUS!")
>
> Naja, PPs, PCs und/oder Hatzen gibt es noch oefters, als man meint.
O HERR im Himmel und sowas von einem Burschenschafter, ich schäme mich in Grund
und Boden....
Du bist wirklich unser Vertreter im CDA/CDK..... :-,( ???
Da bleibt mir echt die Luft weg. Aber wie ich schon sagte: Stuttgart ist ein
wirklich bescheidenes Pflaster für so etwas. Dies ist die beste
Bestätigung......
Michael L!
Hallole !
>> Naja, PPs, PCs und/oder Hatzen gibt es noch oefters, als man meint.
> O HERR im Himmel und sowas von einem Burschenschafter, ich schäme mich in Grund
> und Boden....
> Du bist wirklich unser Vertreter im CDA/CDK..... :-,( ???
> Da bleibt mir echt die Luft weg. Aber wie ich schon sagte: Stuttgart ist ein
> wirklich bescheidenes Pflaster für so etwas. Dies ist die beste
> Bestätigung......
Du scheinst ja sehr bewandert zu sein in dem Thema.
Vielleicht reden wir hier nur aneinander vorbei, vielleicht kann es
aber auch sein, dass es Dinge gibt, die Du nicht kennst oder nicht
wahrhaben moechtest.
Klaer' uns doch mal auf, damit wir und insbesondere ich hier nicht
dumm sterben ...
Hannes Gnad schrieb:
> Michael Kurr <Michae...@unisg.ch> wrote:
>
> Hallole !
>
> >> Naja, PPs, PCs und/oder Hatzen gibt es noch oefters, als man meint.
>
> > O HERR im Himmel und sowas von einem Burschenschafter, ich schäme mich in Grund
> > und Boden....
> > Du bist wirklich unser Vertreter im CDA/CDK..... :-,( ???
>
> > Da bleibt mir echt die Luft weg. Aber wie ich schon sagte: Stuttgart ist ein
> > wirklich bescheidenes Pflaster für so etwas. Dies ist die beste
> > Bestätigung......
>
> Du scheinst ja sehr bewandert zu sein in dem Thema.
>
> Vielleicht reden wir hier nur aneinander vorbei, vielleicht kann es
> aber auch sein, dass es Dinge gibt, die Du nicht kennst oder nicht
> wahrhaben moechtest.
>
> Klaer' uns doch mal auf, damit wir und insbesondere ich hier nicht
> dumm sterben ...
Ich glaube eigentlich nicht, dass hier irgendwelche Fragen offen geblieben sein
dürften. Die Aussage, dass es keine Ehrenhändel unter Waffenstudenten gibt war doch
eindeutig, oder nicht?
Entschuldige im Übrigen den rüden Tonfall.... war nicht persönlich gemeint.
Können wir ja mal einen BJ trinken ;-,)
Gruss, Michael L!
> Michael Ottenbruch <M.Otte...@sailor.ping.de> wrote:
>
> Hallole !
>
> >> ehrenhändel mit der waffe?
> >> ende des 20.jhdt?
> >> im ernst?
>
> > Eben nicht!
>
> > Was wir betreiben (Bestimmungsmensur), hat mit Ehrenhändeln nichts zu
> > tun. (O-Ton Michael Kurr: "... nichts zu suchen ... AUS!")
>
> Naja, PPs, PCs und/oder Hatzen gibt es noch oefters, als man meint.
Ich weiß nicht, wie das an anderen Universitätsorten gehandhabt wird; in
Marburg (in den frühen achtziger Jahren - ich sollte mich schämen, so
lange auf keinem Pauktag mehr gewesen zu sein!) jedenfalls gab es das
natürlich auch, aber mit "Ehrenhändel" würde ich das nun nicht gerade
bezeichnen (wobei ich nicht weiß, was eine "Hatz" ist), eher mit
fortgeschrittenem Fechten nach direkter Absprache.
Insbesondere ist mir kein Fall erinnerlich, in dem ein Bund oder eine
Person nun in irgendeiner Form gedrängt worden wäre, auf eine derartiges
freundliches Angebot einzugehen. Einen Bierjungen abzulehnen halte ich
für weit schwieriger (wenn auch keinesfalls für unmöglich).
Wie hieß es in "Herzflimmern" von Louis Malle so schön: "Ich würde Ihnen
ja gerne Satisfaktion geben, aber ich kann mich doch unmöglich mit jedem
Penner schlagen."
<Entsetzt guck on> Ehrlich!?!?!? <Entsetzt guck off>
Mensch, Hannes, es gibt doch Ehrengerichte? ;)
Gunar Klemm L! Thuringia Z!
Äh, ... ich schick Dir ´ne Mail. OK?
Schönen Gruß,
Müller II
Frankonia Heidelberg
Alles beste Heidelberger Gerüchteküche!!!!!!
Fragt mich doch!!!!
Müller II
Frankonia Heidelberg
> Dabei ist doch Rhenania in Heidelberg das unter Hand als Arbeiter und
> Bauerncorps bezeichnete Corps!!! Ist nicht von mir der Spruch, aber in
> Heidelberg hat den jeder schon einmal gehört!!! Mit den Weißen hier in
> Heidelberg und den Schwaben als eines der ältesten und den Vandalen als
> grünes freies Corps mit ähnlichem Rekrutierungspool wie die Weißen, haben
> die Rhenanen nun mal nicht viel zu lachen in Heidelberg!! Sie sind ja nicht
> umsonst aus dem SC Vorsitz am Ort rausgeflogen!!!!
>
> Alles beste Heidelberger Gerüchteküche!!!!!!
> Fragt mich doch!!!!
Immerhin fechten? die Rhenanen auch auswaerts und nicht nur im SC, und die
Vandalen noch als Corps zu bezeichnen ist fast schon eine Beleidigung des
Bergrifefs Corps. Ein Corps ist eine pflichtschlagende Studentenverbindung,
und keine pflichtsaufende, aber als Heidelberger Franke quasi oberhalb der
Vandalen beheimatet weiss man sowas natuerlich.
Mit freundlichen Gruessen
Swen Habenberger
Rheno-Nicaria zu Ma und Hd
> Wie hieß es in "Herzflimmern" von Louis Malle so schön: "Ich würde Ihnen
> ja gerne Satisfaktion geben, aber ich kann mich doch unmöglich mit jedem
> Penner schlagen."
Sehr schön! :)
Aus der aktuellen Zeit, Nr. 43, Leben S. 13:
Was, bitte, ist guter Stil?, von Gunter Sachs:
| Eine Geschichte von Lebens- oder besser Sterbestil trug sich vor einem
| Menschalter vor den Toren Limas zu. Mein sehr viel älterer Freund
| Emanuel Miro Quesada -- ein Name wie Zorro -- wurde von einem
| spanischen Granden zum Duell gefordert. Emanuel bestimmte die Waffen
| und die Art des Duells. Er entschied für Pistolen aus einer Distanz
| von 100 Metern, mit allmählicher Annäherung -- und nur einer Kugel.
| Wer zuerst das Gefühl hatte, er träfe, schoß. Doch wenn er fehlte, war
| es um das Leben des Caballeros geschehen.
| Auf einer Hocheben in den Morgennebeln schoß mein Freund als erster
| -- und fehlte. Der Spanier kam auf ihn zu, setzte ihm die Pistole auf
| die Brust und forderte in der Duellsprache Französisch: /»Maintenant
| fa^ites-moi vos excuses!/ (»Jetzt entschuldigen Sie sich!«) Und Miro
| Quesada antwortete: /»Mais tirez donc, vieux con!«/ (»Schießen Sie
| doch, Sie altes A...!«)
| Die Kugel verpaßte Emanuels Herz um einen knappen Zentimeter. Viele
| Jahre später ist er eines natürlichen Todes gestorben. Die peruanische
| Hochebene mag ein Wort von Emanuel überhört haben, aber sie war stolz
| auf ihn.
Gleiche Ausgabe, S. 2, Zeitspiegel, Beitrag von Dieter E. Zimmer:
| Und gar nicht entbehrlich ist der /Kontrahent/. Der ist keineswegs
| der Gegener oder Feind, sondern in gewisser Weise das Gegenteil,
| nämlich derjenige, mit dem ich einen /Kontrakt/ schließe, ein
| Vertragspartner. In einem Bericht über den Zweikampf zwischen Kohl
| und Strauß oder Habermas und Sloterdijk sind sie manches, nur keine
| /Kontrahenten/. Wenn der Unterschied nicht bewußt bleibt, ist das
| Wort perdu.
[Rechtschreibkorrektur von mir, M. G. :-) ]
--
Markus Gail - PGP - <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>
»Junge Leute gehen nicht zu Parteiveranstaltungen der
Grünen, weil sie nicht auch noch abends ihren Eltern und Lehrern be-
gegnen möchten.« Guido Westerwelle
> /»Mais tirez donc, vieux con!«/ (»Schießen Sie | doch, Sie altes
> A...!«) | Die Kugel verpaßte Emanuels Herz um einen knappen
> Zentimeter. Viele | Jahre später ist er eines natürlichen Todes
> gestorben. Die peruanische | Hochebene mag ein Wort von Emanuel
> überhört haben, aber sie war stolz | auf ihn.
Mir versuchte mal ein Bbr., der in Tübingen aktiv geworden war, zu
versichern, daß dort noch Ende der 60er ein Bbr. jemand anders beim
Duell erschossen habe. Ich halte das allerdings für eine
Schauergeschichte für die Fuxenstunde. Das Duell ist im VVDSt, wie
bei den anderern Verbänden wohl auch, nicht mehr zulässig. Vom
Strafgesetzbuch einmal ganz abgesehen.
> [Rechtschreibkorrektur von mir, M. G. :-) ]
Sehr ordentlich, weitermachen! ;-))
Gruß,
Gerhard
Das kopfschütteln war wohl etwas ironisch gemeint, oder ?
Die meisten schlagenden Korporationen in Ö unterliegen neben dem
örtlichen Schlägerbrauch oft einer eigenen Ehrenordnung (z.B. Busson).
Was auf jeden Fall klar ist: Ehrenangelegenheiten werden NICHT mit
dem Schläger ausgetragen. In diesem Fall wird nach der geltenden
Ehrenordnung verfahren...
Was PC´s oder PP´s (=Hatzen) angeht:
Wie gesagt, das hat absolut nichts mit Ehrenangelegenheiten zu tun.
Wenn nun jemand (ein fechtaktiver einer schlagenden Österreichischen
Korporation) kontrahiert wird, hat er aber auch keine Wahl. D.h.
die Kontrahage MUSS innerhalb einer Woche gefochten werden.
(auch hier gilt: Bei Ehrenangelegenheiten entsprechende Ehrenordnung)
Das System hat sich auch bewährt. Jeder weiss was Sache ist,
entsprechend ist der Umgang miteinander. Anpöbeleien übelster
Art wie in der BRD leider in bestimmten Städten eingerissen gibt es
nicht.
Schöne Grüße
Alex Z!Z!
Natürlich weiß ich das!!!!! Und auf Ihre Art und Weise sind die Vandalen in
sich schon ganz in Ordnung. Wenn man sich an das Saufen gewöhnt hatte,
konnte man vernünftig mit denen auskommen. Man geht ja freiwillig dahin! Ich
musste natürlich immer auf dem Weg in die Stadt noch einen kleinen
"Einkehrschwung" machen und wer Karaffen nicht mag, der soll es lassen.
Prinzipiell ist die Devise:"Behandele jeden so wie er Dich behandelt" in der
Korporationsszene ziemlich gut anwendbar. Ich habe zumindest noch nie damit
Probleme gehabt. Blöd ist es nur, wenn sich nicht benehmen kann, aber da
gibt es ja genügend Beispiele!!!
Also Prost Mahlzeit
Jacques D. Müller II Z!
die war auch nicht gemeint.
aber kurr schrieb deutlich ehrenhändel: säbel oder pistole-aus
aber doch nicht zur austragung von ehrenangelegenheiten, oder?
nein. ehrenangelegenheiten dürfen heute nicht mehr mit der waffe ausgetragen
werden.
_meine_ meinung.
ich kenne auch leute, die das anders sehen.
>
> Die meisten schlagenden Korporationen in Ö unterliegen neben dem
> örtlichen Schlägerbrauch oft einer eigenen Ehrenordnung (z.B. Busson).
stimmt, wir auch, aber wir schließen ehrenhändel mit der waffe für
mitglieder aus.
>
> Was auf jeden Fall klar ist: Ehrenangelegenheiten werden NICHT mit
> dem Schläger ausgetragen. In diesem Fall wird nach der geltenden
> Ehrenordnung verfahren...
>
> Was PC´s oder PP´s (=Hatzen) angeht:
> Wie gesagt, das hat absolut nichts mit Ehrenangelegenheiten zu tun.
stimmt.
> Wenn nun jemand (ein fechtaktiver einer schlagenden Österreichischen
> Korporation) kontrahiert wird, hat er aber auch keine Wahl. D.h.
> die Kontrahage MUSS innerhalb einer Woche gefochten werden.
> (auch hier gilt: Bei Ehrenangelegenheiten entsprechende Ehrenordnung)
> Das System hat sich auch bewährt. Jeder weiss was Sache ist,
> entsprechend ist der Umgang miteinander. Anpöbeleien übelster
> Art wie in der BRD leider in bestimmten Städten eingerissen gibt es
> nicht.
bei uns werden ehrenangelegenheiten vom ehrenrat abgehandelt.
wenn sich einer unbedingt schießen will, muß er austreten.
> Natürlich weiß ich das!!!!! Und auf Ihre Art und Weise sind die Vandalen in
> sich schon ganz in Ordnung. Wenn man sich an das Saufen gewöhnt hatte,
> konnte man vernünftig mit denen auskommen. Man geht ja freiwillig dahin! Ich
> musste natürlich immer auf dem Weg in die Stadt noch einen kleinen
> "Einkehrschwung" machen und wer Karaffen nicht mag, der soll es lassen.
Deswegen benutze ich ja auch das Haus auf der anderen Strassenseite
> Prinzipiell ist die Devise:"Behandele jeden so wie er Dich behandelt" in der
> Korporationsszene ziemlich gut anwendbar. Ich habe zumindest noch nie damit
> Probleme gehabt. Blöd ist es nur, wenn sich nicht benehmen kann, aber da
> gibt es ja genügend Beispiele!!!
Schoenen Tag auch
Swen Habenberger Z!
Hannes Gnad <rusa...@helpdesk.rus.uni-stuttgart.de> writes:
>> Was wir betreiben (Bestimmungsmensur), hat mit Ehrenhändeln nichts zu
>> tun. (O-Ton Michael Kurr: "... nichts zu suchen ... AUS!")
>Naja, PPs, PCs und/oder Hatzen gibt es noch oefters, als man meint.
Jetzt hast Du mich abgehaengt. Was ist letzteres ?
Gruss
Christoph Weber-Fahr
--
Christoph Weber-Fahr | E-Mail: we...@rhrk.uni-kl.de
-------------------------- My personal opinion only ---------------------
Christoph Weber-Fahr schrieb:
> Hallo,
>
> Hannes Gnad <rusa...@helpdesk.rus.uni-stuttgart.de> writes:
>
> >> Was wir betreiben (Bestimmungsmensur), hat mit Ehrenhändeln nichts zu
> >> tun. (O-Ton Michael Kurr: "... nichts zu suchen ... AUS!")
>
> >Naja, PPs, PCs und/oder Hatzen gibt es noch oefters, als man meint.
>
> Jetzt hast Du mich abgehaengt. Was ist letzteres ?
Hatzen und PP's sind das Gleiche!
Gruss, Michael L!
>Deswegen benutze ich ja auch das Haus auf der anderen Strassenseite
Aber Swen, das ist doch schon wieder ein anderer Typ von Verbindung! Der
Thread heißt doch Corps und Burschenschaften! Davon abgesehen, habe ich Dich
auch noch nie auf unserem Haus begrüßen können. Sind nur 500 m den Berg
rauf. Probier das auch mal aus, die Aktiven sind gut drauf und ich wette mit
denen kann man sich auch gut unterhalten. Ich bin ja leider nicht mehr so
oft in Heidelberg, sonst hätten wir uns a. d. H. mal treffen können!
Außerdem ist der Name Corps bei den Vandalen ja auch geschichtlich geprägt.
Nach Deiner Definition tragen sie den Namen Corps zu Unrecht. Aber wie
sollten sie sich dann nennen?
Dir auch einen schönen Tag
Jacques D. Müller-Broich Z!
> Außerdem ist der Name Corps bei den Vandalen ja auch geschichtlich geprägt.
> Nach Deiner Definition tragen sie den Namen Corps zu Unrecht. Aber wie
> sollten sie sich dann nennen?
Verbindung? Akademischer Klub? Heidelberger Gesellschaft? Saufklub?
Mit den besten Wuenschen ins Wochenende
Swen Habenberger Z!
Wir haben die HIG mit aufgemacht!!! Das vergessen die meisten in Heidelberg
leider immer wieder! Und das wir jetzt ein paar Jahre in Darmstadt oder
sonst wo gefochten haben ist kein Grund einen Besuch auszulassen! Insofern
sind wir nicht mit anderen Verbindungen zu vergleichen, die nicht schlagen
und von Dir deswegen nicht besucht werden!!! Auf der anderen Seite haben wir
es aber auch nicht nötig Partien in der HIG zu stellen nur damit Du uns
jetzt besuchen kommen kannst! Wir freuen uns die Möglichkeit wieder Partien
in Heidelberg schlagen zu können zu haben, das hat aber nichts mit anbiedern
oder so zu tun!
Jacques D. Müller-Broich Z!
www.frankonia-hd.de
Bitte was ist HIG?
MfG
Christian Delhey
KStV Markomannia Münster
Wir sind damals dort ausgetreten, weil wir das fakulttative Prinzip
angenommen haben! "Und jetzt kommt wieder mein Lieblingssatz: Das
fakultative Schlagen ist nicht mit dem Nichtschlagen von Partien zu
vergleichen!"
Im letzten Sommersemester habe ich wieder eine unserer Partien in der Hing
sekundiert. Wir haben Waffenschutz bei der B! Alemannia angenommen. Jetzt
werden wir mal sehen wie das mit den Aktiven so weitergeht!
>>:> eintraten. (Teilweise ist der Habitus, der nicht zuletzt aus der
>>:> unterschiedlichen Sozialstruktur der Verbindungen resultiert, bis
>>:> heute erhalten geblieben.)
> >
>>: Hast Du für den letzten Satz Beispiele/Belege ? Ich finde es im
>>: überhaupt nicht besonders wissenschaftlich - das ist wohl der
>>: Anspruch dem Deine Arbeit genügen soll - keine Quellen anzugeben.
Warum so ärgerlich?
Der letzte Satz ist von mir überhaupt nicht wertend gemeint, sondern nur
deskriptiv. Eine empirische Untersuchung gibt es dazu nicht, weil
Habitusstrukturen nicht per Fragebogen o.ä. erfasst werden können. Meine
Aussage resultiert aus eigenen Beobachtungen und da ist in der Regel
aufgrund des Auftretens (z.B. im Hinblick auf Fragen der Höflichkeit)
die Unterscheidung zwischen Corpsstudenten und Burschenschaftern
ziemlich einfach.
Alexandra Kurth
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
Swen Habenberger Z!
Ohne zu wissen, worauf sich Euer "Gespräch" nun bezieht, würde ich gerne
wissen, nach welchen Kriterien Du ganz einfach zwischen Corpsstudent und
Burschenschafter unterscheiden kannst?! Oder mal ganz neugierig: lege ich
als Burschenschafter nun " in Hinblick auf Fragen der Höflichkeit" ein
ordentliches Benehmen an den Tag oder nicht?
Gruß, Klaus Samtleben B! Markomannia Aachen Greifswald zu Greifswald
--
Klaus Samtleben
Priv.: Bahnhofstr. 44/45
17489 Greifswald
Tel.: 0173/2358339
Arb.: Ernst Moritz Arndt-Universität
Institut für Geologische Wissenschaften
Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 17a
D-17487 Greifswald
Tel.: 03834-86 4570 (Sekretariat)
> Ohne zu wissen, worauf sich Euer "Gespräch" nun bezieht, würde ich
> gerne wissen, nach welchen Kriterien Du ganz einfach
> zwischen Corpsstudent und Burschenschafter unterscheiden kannst?!
Ursprünglich ging es um die historischen Gründe für die
Konflikte/Differenzen zwischen Burschenschaften und Corps.
Die Kriterien sind nicht so einfach zu benennen, weil eher der
Gesamteindruck (im Sinne der soziologischen Kategorie "Habitus")
ausschlaggebend ist. Ich versuche es trotzdem anhand eines Frankfurter
Beispiels (Diskussionsveranstaltung an der sowohl ein Corpsstudent, ein
Burschenschafter und eine katholische Verbindungsstudentin beteiligt
waren). Unterschiede zwischen Burschenschafter und Corpsstudent
bestanden in: a) äussere Erscheinung (z.B. Kleidung - der Corpsstudent
war sichtlich teurer gekleidet als der Burschenschafter) b) sprachlicher
Ausdruck (die Sprache des Corpsstudenten war gewählter; linguistisch
würde man sagen, er verwendete den elaborierteren Sprachcode) c)
Gestik/Mimik (nehmen wir mal an, ich hätte entscheiden sollen, in
welches Ambiente die beiden jeweils perfekt hineinpassen, wäre das beim
Corpsstudenten eine Ballveranstaltung um die Jahrhundertwende gewesen,
beim Burschenschafter ein x-beliebiger Stammtisch). Man könnte sicher
noch mehr aufzählen, aber ich denke, es ist deutlich geworden, was ich
meine!?
Hinzu kommen natürlich noch die entsprechenden (politischen) Positionen,
die vertreten werden, aber die betreffen das Habitusproblem eher
weniger. (Am Rande und zugespitzt: wenn ein Verbindungsstudent in einem
Diskussionsbeitrag fünfmal das Wort "Toleranz" in drei Sätzen
unterbringt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es sich hierbei
um einen Corpsstudenten handelt.)
> Oder mal ganz neugierig: lege ich als Burschenschafter nun " in
> Hinblick auf Fragen der Höflichkeit" ein ordentliches Benehmen an den
> Tag oder nicht?
Zum Glück sind die Menschen nicht so einfach strukturiert, dass man
diese Frage beantworten könnte. Da ich dich nicht kenne, kann ich über
dein Benehmen nichts sagen, zumal mir auch nicht ganz klar ist, was
"ordentliches Benehmen" meint. Das scheint mir in diesem Zusammenhang zu
wertend zu sein, d.h. in verschiedenen sozialen Gruppen kann unter
"ordentlichem Benehmen" ganz Unterschiedliches verstanden werden.
eines muss man der dame lassen, damit hat sie absolut recht. es ist
durchaus einfach, von dem auftreten eines korprierten zu urteilen, ob er
ein C!-muckel oder etwas anderes ist.
die unterscheidung zwischen B!, L! und T! faellt da rein aus dem
alltaeglichen verhalten heraus schon schwerer.
gruesse
hightower Gf!
Das ist ja hoffentlich nicht ernst gemeint oder???
Nur weil der eine teurere Kleidung trägt ist der jetzt schon Corpsstudent
und der andere ein Burschenschafter???
Als bestes Gegenbeispiel für Deine Pauschalargumente habe ich auch ein
Beispiel.
Bei den meisten Korporationsveranstaltungen hält man mich selber auch immer
für einen Curry, da die von Dir abgegebene Beschreibung auch bei mir
zutrifft. Nach der Begutachtung meines Bandes klärt sich das dan aber immer
schnell auf. Ich passe also nicht in Dein Schema. Ist schon traurig hier so
eine billige Aussage von Dir lesen zu müssen!!!
O.K. das interessiert mich jetzt aber wirklich mal! Wäre aber ganz nett,
wenn Du mir das in einer privaten Mail mitteilst!
Für den Fall das wirklich was war kann man dem demnächst ja vorbeugen und
Konsequenzen ziehen.
Das Du Karaffen nicht trinkst ist ja auch völlig in Ordnung! War ja auch
kein Vorwurf!!!
> Auf der anderen Seite haben wir es aber auch nicht nötig Partien in der
HIG zu
> stellen nur damit Du uns jetzt besuchen kommen kannst! Wir freuen uns die
> Möglichkeit wieder Partien
> in Heidelberg schlagen zu können zu haben, das hat aber nichts mit
anbiedern
> oder so zu tun!
>
Habe ich niemals behauptet.
Den Eindruck hast Du leider bei mir geweckt! Alles klar jetzt, dann hat sich
das ja erledigt!
Swen Habenberger Z!
> alexand...@my-deja.com schrieb in Nachricht <
>>Die Kriterien sind nicht so einfach zu benennen, weil eher der
>>Gesamteindruck (im Sinne der soziologischen Kategorie "Habitus")
>>ausschlaggebend ist. Ich versuche es trotzdem anhand eines
>>Frankfurter Beispiels (Diskussionsveranstaltung an der sowohl ein
>>Corpsstudent, ein Burschenschafter und eine katholische
>>Verbindungsstudentin beteiligt
>>waren). Unterschiede zwischen Burschenschafter und Corpsstudent
>>bestanden in: a) äussere Erscheinung (z.B. Kleidung - der
>>Corpsstudent war sichtlich teurer gekleidet als der Burschenschafter)
>>b)sprachlicher Ausdruck (die Sprache des Corpsstudenten war gewählter;
>>linguistisch würde man sagen, er verwendete den elaborierteren
>>Sprachcode) c) Gestik/Mimik (nehmen wir mal an, ich hätte entscheiden
>>sollen, in welches Ambiente die beiden jeweils perfekt hineinpassen,
>>wäre das beim Corpsstudenten eine Ballveranstaltung um die
>>Jahrhundertwende gewesen, beim Burschenschafter ein x-beliebiger
>>Stammtisch). Man könnte sicher noch mehr aufzählen, aber ich denke, es
>>ist deutlich geworden, was ich meine!?
> Das ist ja hoffentlich nicht ernst gemeint oder???
> Nur weil der eine teurere Kleidung trägt ist der jetzt schon
> Corpsstudent und der andere ein Burschenschafter???
> Als bestes Gegenbeispiel für Deine Pauschalargumente habe ich auch ein
> Beispiel. Bei den meisten Korporationsveranstaltungen hält man mich
> selber auch immer für einen Curry, da die von Dir abgegebene
> Beschreibung auch bei mir zutrifft. Nach der Begutachtung meines
> Bandes klärt sich das dan aber immer schnell auf. Ich passe also nicht
> in Dein Schema. Ist schon traurig hier so eine billige Aussage von Dir
> lesen zu müssen!!!
Die Aussage von mir ist durchaus ernst gemeint, wenn auch nicht in der
banalen und verflachten Variante, in der du sie zu einer Gleichung
zusammenzufassen versucht hast. Im Übrigen zeigt dein Hinweis auf dich
selbst, dass ich mindestens in der Tendenz der Beschreibung richtig
liege; warum sollte sonst irgendjemand aufgrund der auf dich
zutreffenden Kriterien auf die Idee kommen, dich für einen
Corpsstudenten zu halten? (Woher kommt eigentlich der Ausdruck "Curry"
in diesem Zusammenhang?)
Meine Beschreibung ist auch kein Schema, in das man um jeden Preis alle
Burschenschafter und Corpsstudenten pressen sollte, sondern lediglich
der Versuch einer (unvollständigen) Annäherung an beobachbare
Unterschiede. Ausnahmen gibt es natürlich immer und das ist auch gut so,
sonst wäre die Welt doch wirklich langweilig.
> Ich versuche es trotzdem anhand eines Frankfurter Beispiels
> (Diskussionsveranstaltung an der sowohl ein Corpsstudent, ein
> Burschenschafter und eine katholische Verbindungsstudentin beteiligt
> waren).
Wann und wo fand denn diese Diskussionsveranstaltung statt?
Markus
--
Markus Gail - PGP - <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail/>
------------------------------------------------------------------------
So notwendig wie Freundschaft ist nichts im Leben:
<http://www.coburger-convent.de/faq.html>
> <alexand...@my-deja.com> wrote:
> > Ich versuche es trotzdem anhand eines Frankfurter Beispiels
> > (Diskussionsveranstaltung an der sowohl ein Corpsstudent, ein
> > Burschenschafter und eine katholische Verbindungsstudentin beteiligt
> > waren).
>
> Wann und wo fand denn diese Diskussionsveranstaltung statt?
Wann diese Veranstaltung genau stattfand, weiss ich nicht mehr (falls
das wichtig ist, müsste ich versuchen, es nachzuschlagen -
vermutlich irgendwann zwischen 1994 und 1996). Ort der einstündigen
live-Radiosendung zum Thema "Studentenverbindungen" war das
HR-Gebäude in Frankfurt am Main. Von den Teilnehmenden sind mir weder
Namen noch Verbindungen in Erinnerung geblieben. Aber das ist
wahrscheinlich auch nicht von so zentraler Bedeutung; ich wollte mit dem
Beispiel ja lediglich meine Aussage illustrieren.
> Corpsstudenten zu halten? (Woher kommt eigentlich der Ausdruck "Curry"
> in diesem Zusammenhang?)
aus dem Französischen Corpsier wurde verballhornt Curry und weiter
interpretiert "Gewürzbuxe"
Bibelfeste Wingolfsgrüße
Klaus Schlupp Os94
Grossartig! Darf ich Dich zitieren, Alexandra?!? Gruss, Schomberg,
Suevia-Strassburg zu MR.
P.S.: Das mit dem "Curry" würde mich auch interessieren. Hat sicher nix
damit zu tun, daß wir mehrere indischstämmige Mitglieder haben, oder....
was ist ein c!-muckel? neugierig, schomberg.
>
> aus dem Französischen Corpsier wurde verballhornt Curry und weiter
> interpretiert "Gewürzbuxe"
>
>
Oder weil Buxen "Corpsier" nicht aussprechen können, und daher, in Anlehnung
an ihr Lieblingsessen, auf Curry gekommen sind.
Michael Lorenz, Corps Rheno-Guestphalia Münster
> > Ich versuche es trotzdem anhand eines Frankfurter Beispiels
> > (Diskussionsveranstaltung an der sowohl ein Corpsstudent, ein
> > Burschenschafter und eine katholische Verbindungsstudentin beteiligt
> > waren).
>
> Wann und wo fand denn diese Diskussionsveranstaltung statt?
Die Sendung hiess "Radio unfrisiert", Thema: Studentenverbindungen,
lief am Do 18.7.1996 von 20-22 h auf HR1.
Die Teilnehmer waren:
Wolfgang Voelger, Frankfurt-Leipziger Burschenschaft Arminia zu
Frankfurt
Alexander Kluschniek (?, Lautschrift), Corps Austria zu Frankfurt
Johanna Ritz, W.k.St.V. Unitas Hassia-Sophia zu Frankfurt im UV
Alexandra Kurth, Projekt Konservatismus und Wissenschaft, Uni Marburg
Die Kleiderordnung gibt meine Aufzeichnung allerdings nicht wieder.
:-)
Mit besten Gruessen
Friederike Pachl-Kaib
W.k.St.V. Unitas Hassia-Sophia zu Frankfurt im UV
Ein Curry!
Mit waffenstudentischen Grüßen
Gunar Klemm L! Thuringia Z!
--
http://www.l-thuringia.de
>>
>> was ist ein c!-muckel? neugierig, schomberg.
>
>Ein Curry!
>
aha, ein mittagsgericht! sehr froh wieder etwas gelernt zu haben, schomberg
(C! Suevia-Strassburg)
Nein, ich will Dich nicht essen! Keine Angst! ;-)
>> Meine Aussage resultiert aus eigenen Beobachtungen und da ist in der
>> Regel aufgrund des Auftretens (z.B. im Hinblick auf Fragen der
>> Höflichkeit) die Unterscheidung zwischen Corpsstudenten und
>> Burschenschaftern ziemlich einfach.
> Grossartig! Darf ich Dich zitieren, Alexandra?!? Gruss, Schomberg,
> Suevia-Strassburg zu MR.
Ich verstehe zwar nicht, warum und in welchem Zusammenhang du diese
Aussage zitieren willst (hast du dein Forschungsthema gewechselt?); zum
Zitieren braucht man im Übrigen keine Erlaubnis.
Jacques D. Müller-Broich
Gruss
Swen Habenberger
können sich die heidelberger curries zur abwechslung benehmen?
ps: bitte schalte QP ab, danke
--
________________________________grisu________________________________
/ Christoph Gruber | In theory, theory and practice are the same, \
\ gr...@guru.at | in practice, they are not! /
¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
Was ist den QP???
Jacques Z!
> [...]
Alle Fragen, alle Antworten zu einem der fehlerhaftesten Programme auf
diesem Planeten:
<http://www.trionet.de/~florenzvillegas/OE-FAQ/>.
Da steht auch, wie man OE beibringt, wenigstens halbwegs richtig zu
zitieren.
--
Markus Gail - PGP - <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail/>
--------------------- If you go out and buy the most expensive,
fastest Compaq running Microsoft's best operating system, NT, you'll
simply be spending less time with your family. (Steven P. Jobs, Apple)
Schade
Jacques Z!
Markus Gail schrieb in Nachricht <1e15wxx.oxokho8kmvimN%ga...@gmx.de>...
> > Alle Fragen, alle Antworten zu einem der fehlerhaftesten Programme auf
> > diesem Planeten:
> >
> > <http://www.trionet.de/~florenzvillegas/OE-FAQ/>.
> >
> > Da steht auch, wie man OE beibringt, wenigstens halbwegs richtig zu
> > zitieren.
>
> Habe ich nicht gefunden!!!
Das überrascht mich. Kommt da eine Fehlermeldung?
Probier mal diese Adresse: <http://rbriel.cjb.net/oe-faq>.
Lass ich jetzt unkommentiert stehen!!
Gruss
Swen Habenberger
Bei MS: qu.e.d.! ;-)
Alex Dinhobl