In einem Fax entlarvt sich die Frankonia
Bekenntnis zu allen Strophen des Deutschlandliedes - Innenministerium
entsetzt
ERLANGEN (mk). - Als die Tagesthemen Mitte Juni über die Erlanger
Burschenschaft Frankonia berichtet hatten, schotteten sich die Mitglieder
ab. An der Villa in der Loewenichstraße ließen sie die Rolos herunter,
öffneten die Tür nicht und gingen nur selten ans Telefon. Erst jetzt meldet
sich die Frankonia mit einer Stellungnahme zum "Rechtsextremismus-Vorwurf"
zu Wort, die nun selbst auf heftige Kritik aus dem Innenministerium stößt.
"Leider wird oftmals bereits dann von ,Rechtsextremismus' gesprochen, wenn
unsere Nationalhymne mit all ihren Strophen gesungen wird", vermeldet die
Frankonia in einem Fax aus dem Erlanger Architekturbüro Josef Maier,
angeblich im Auftrag des Alt-Vorsitzenden Wolfgang Fischer. Das
Innenministerium zeigte sich entsetzt: "Die ersten beiden Strophen des
Deutschlandslieds sind verboten. Wer es trotzdem tut, setzt damit ein
deutliches Zeichen, dass er sich von der Republik distanziert", sagte
Sprecherin Ulrike Frowein und kündigte an: "Sofern man der Leute habhaft
wird, werden Strafverfahren eingeleitet."
Den Vorwurf der Erlanger Burschenschaft, Innenminister Günther Beckstein
sei schlichtweg falsch informiert gewesen, als er den Bund mit der Münchner
Danubia und der Regensburger Teutonia in Zusammenhang mit Rechtsextremismus
gebracht hatte, konterte Ministeriumssprecherin Frowein: "Das ist eine
Beschönigung. Die Ergebnisse des Verfassungsschutzes sind eindeutig. Der
Frankonia rennen natürlich Interessenten davon, deshalb versuchen sie, sich
jetzt in ein gutes Bild zu rücken."
Insider sprechen in der Tat von zahlreichen Austritten in den vergangenen
Monaten, darunter Ärzte, Wissenschaftler und ein Schulleiter. "Das kann
eine Reaktion auf den Machtkampf zwischen einem demokratischen und einem
extremistischen Flügel sein", sagte Frowein. "Die Tendenz geht wohl dahin,
dass sich die Demokratischen von der Burschenschaft loslösen." Die
Frankonia war gestern telefonisch nicht erreichbar. Der Machtkampf zwischen
den beiden Flügeln ist nach Aussage des Innenministeriums aber noch nicht
entschieden. Noch will Ulrike Frowein die Erlanger Frankonia nicht auf eine
Stufe mit der Münchner Danubia stellen, obwohl sie bei beiden eine
rechtsextremistische Unterwanderung ausmacht. "Die Danubia hat eindeutig
zum rechtsextremistischen Spektrum zählende Redner eingeladen, die zum Teil
den Judenmord geleugnet haben." Wohin geht die Frankonia?
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Danubia:
Es sei gleich richtig gestellt: Auf unserem Haus hat niemand den Holocaust
geleugnet!
Gibt es den Artikel irgendwo im Internet? Daß Zeitungen solchen Blödsinn
verzapfen, das habe ich schon gesehen; aber dies ist noch eine "Klasse
besser"! Dieses Entsetzen seitens bayerisch-staatlicher Seite sollte man
mittels eines Verweises festhalten.
Gruß, Klaus Samtleben T!G!Mm!
B! Teutonia-Germania Marburg
B! Markomannia Aachen Greifswald
das behaupten die wiener olympen auch stets in der oeffentlichkeit. ohne
etwas unterstellen zu wollen: was nach aussen praesentiert und innen
propagiert wird, sind stets zwei unterschiedliche dinge. daher werden sie
sich gefallen lassen muessen, nicht nach ihren worten, sondern an ihren
taten gemessen zu werden, in zukunft noch staerker als bisher.
lippenbekenntnisse alleine reichen nunmal nicht, meine herren.
In article <9ikmvc$kad$02$1...@news.t-online.com>, aktivitas@danubia-
muenchen.de says...
Ich hoffe, daß jemand in verantwortlicher Stelle diese Sprecherin in Zukunft
über etwas reden läßt, wovon Sie Ahnung hat.
Es ist schon ein starkes Stück, Strophen, die immerhin durch den Briefwechsel
Heuss-Adenauer (bis zum Briefwechsel Weizsäcker-Kohl) Teil unserer
Nationalhymne waren, als verboten zu bezeichnen.
Da wir unsere Stiftungsfestkommerse nie als staatliche Veranstaltung gesehen
haben, wird die Nationalhymne resp. jetzt das Lied der Deutschen in voller
Länge gesungen.
Außerdem habe ich noch nie vorher von irgendjemandem gehört, daß die zweite
Strophe problematisch sei. Für Frauen gibt es eigene Ministerien und der
Weinbau wird staatlicherseits gefördert. Gegen Gesang kann höchstens die
Lärmschutzverordnung ins Felde geführt werden. Also muß das Innenministerium
seine Probleme mit der Treue haben oder im Jahr des Ehrenamtes ist die edle Tat
halt nicht mehr gefragt.
Was sollen wir uns jetzt aussuchen ?
Jürgen Stienecke
L! Teutonia Bonn im CC
Hallole !
>> Das
>> Innenministerium zeigte sich entsetzt: "Die ersten beiden Strophen des
>> Deutschlandslieds sind verboten. Wer es trotzdem tut, setzt damit ein
>> deutliches Zeichen, dass er sich von der Republik distanziert", sagte
>> Sprecherin Ulrike Frowein und kündigte an: "Sofern man der Leute habhaft
>> wird, werden Strafverfahren eingeleitet."
>> ...
> Ich hoffe, daß jemand in verantwortlicher Stelle diese Sprecherin in Zukunft
> über etwas reden läßt, wovon Sie Ahnung hat.
>
> ( ... )
Ich habe noch am gleichen Tag (10.07.) direkt mit Fr. Frowein tele-
foniert. Die Aussagen in dem Zeitungsartikel seien "mißverständlich"
gewesen, und "nicht ganz korrekt wiedergegeben", so ein Verbot gebe
es natürlich nicht.
Sie würden einen Leserbrief an die betreffende Zeitung schreiben,
um diesen "Irrtum" richtigzustellen - hat den auch jemand
gefunden?
Dazu bekam sie noch eine Email von mir, mit der URL unserer
ausfuehrlichen Seite zum Thema "Lied der Deutschen".
--
Beste Gruesse, Trekking onward hanne...@rus.uni-stuttgart.de
Hannes Gnad Hv! B! Hilaritas han...@studserv.uni-stuttgart.de
http://helpdesk.rus.uni-stuttgart.de/~rusamiga/
** Ich bin umgezogen - neue Adresse auf meiner Homepage oder auf Anfrage **
im prinzip ist es voellig egal, was frau wie-auch-immer sagt oder nicht
sagt: die nationalhymne der bundesrepublik deutschland war bis 1991 das
"lied der deutschen" mit dem text von hoffmann von fallersleben zur musik
von haydn. allerdings wurde bei offiziellen anlaessen nur die dritte
strophe gesungen. seit 1991 allerdings ist ausschliesslich die dritte
strophe teil der nationalhymne.
allerdings empfehle ich ihnen die seite http://www.csu-
schweinfurt.de/nathymn.html zur lektuere. vor allem der kurze abschnitt
ueber den tod kaempfender studenten vor langemarck sollte ihnen zu denken
geben (falls sie zum denken gewillt sind, versteht sich). aus den
ausfuehrungen dort geht auch hervor, inwiefern der art. 22 gg involviert
ist.
vielleicht lesen sie sich die ausfuehrungen der csu einmal durch - dann
sollten sie sich auch nicht wundern, warum sie in rechtsextreme kreise
gestellt werden, wenn sie darauf bestehen, "in allen drei strophen" zu
singen. dabei geht es sicher weniger um die an sich unproblematische
zweite strophe (daher eruebrigen sich ihre "lustigen" kommentare),
sondern eher um die erste. und dass die csu frei von jeder
"vaterlandsverraeterischen gesinnung", um den bei ihnen offensichtlich
ueblichen jargon anzuwenden, ist, muessen wir hier ja kaum diskutieren.
In article <9il585$dq2$1...@infosun2.rus.uni-stuttgart.de>,
rusa...@helpdesk.rus.uni-stuttgart.de says...
> Jürgen Stienecke <J.Sti...@arcormail.de> wrote:
[blah]
______________________________________________________
Steffen Kaiser
s...@gmx.co.uk
Vivat academia,
vivant professores,
vivat membrum quodlibet,
vivant membra quaelibet,
semper sint in flore!
NÜRNBERG (NZ). - Ein falsches Faktum hat sich in den NZ-Bericht vom 10. Juli
2001 über die Erlanger Burschenschaft "Frankonia" eingeschlichen.
Es sei verboten, die ersten beiden Strophen des Deutschlandliedes zu singen,
hieß es. Und eben dies würde die "Frankonia" immer wieder tun.
Nun, das darf sie auch. Das Absingen der ersten beiden Strophen ist nicht
verboten, ihre Intonierung ist allerdings verpönt - mit Blick auf die
jüngste deutsche Vergangenheit.
http://www.nn-online.de/nz/b5.htm
Gruß,
Frank Kimmerle, xxxx
B! Cimbria zu Nürnberg
http://www.cimbria-nuernberg.de
Steffen Kaiser <s...@gmx.co.uk> schrieb in im Newsbeitrag:
MPG.15b843f6d...@news.nexgo.de...
> verehrte herren,
(nur so am Rande, es gibt durchaus auch Damen, die in dssv mitdiskutieren)
>
> im prinzip ist es voellig egal, was frau wie-auch-immer sagt oder nicht
> sagt: die nationalhymne der bundesrepublik deutschland war bis 1991 das
> "lied der deutschen" mit dem text von hoffmann von fallersleben zur musik
> von haydn. allerdings wurde bei offiziellen anlaessen nur die dritte
> strophe gesungen. seit 1991 allerdings ist ausschliesslich die dritte
> strophe teil der nationalhymne.
>
> allerdings empfehle ich ihnen die seite http://www.csu-
> schweinfurt.de/nathymn.html zur lektuere. vor allem der kurze abschnitt
> ueber den tod kaempfender studenten vor langemarck sollte ihnen zu denken
> geben (falls sie zum denken gewillt sind, versteht sich). aus den
> ausfuehrungen dort geht auch hervor, inwiefern der art. 22 gg involviert
> ist.
Aeusserst korrekt und informativ diese Seite, danke.
> vielleicht lesen sie sich die ausfuehrungen der csu einmal durch - dann
> sollten sie sich auch nicht wundern, warum sie in rechtsextreme kreise
> gestellt werden, wenn sie darauf bestehen, "in allen drei strophen" zu
> singen. dabei geht es sicher weniger um die an sich unproblematische
> zweite strophe (daher eruebrigen sich ihre "lustigen" kommentare),
> sondern eher um die erste. und dass die csu frei von jeder
> "vaterlandsverraeterischen gesinnung", um den bei ihnen offensichtlich
> ueblichen jargon anzuwenden, ist, muessen wir hier ja kaum diskutieren.
Wie Sie auf das schmale Brett kommen, solche Ausdruecke seien der übliche
Jargon in corporierten Kreisen oder auch nur unter Burschenschaftern ist mir
allerdings sehr schleierhaft, denn das ist beileibe nicht der Fall. Die
meissten Burschenschafter (zumindest alle die ich kenne) verstehen sich
selbst als demokratische Mitmenschen, die fern von der Gesinnung stehen, die
als rechtsradikal zu bezeichnen waere. Von einem Vertreter einer
"Antifa-Gruppe" haette ich ja solche Sprueche erwartet, aber die bezeichnen
auch die CSU als "Faschistische Organisation" und dem werden Sie (ich
uebrigens auch nicht) wohl kaum zustimmen. Das Singen aller drei Strophen
des Liedes der Deutschen, wie es v. Fallersleben geschrieben hat ist meiner
Meinung nach kein Zeichen irgendeiner politischen Gesinnung, sondern ein
Bekenntnis zu unseren Traditionen (und da gehoehren die Toten von Langemark
genauso dazu, wie diejenigen die 1948 auf den Barrikaden durch die Hand des
Preusischen Militaers fielen) und eine, wenn Sie so wollen,
"Liebeserklaerung" an das Land in dem wir alle leben. Deshalb kann ich Ihre
Ausdruckweise nur als schmerzhaft und beleidigend betrachten und waere sehr
erfreut, wenn Sie diese in Zukunft aendern koennten.
> Steffen Kaiser
> s...@gmx.co.uk
>
> Vivat academia,
> vivant professores,
> vivat membrum quodlibet,
> vivant membra quaelibet,
> semper sint in flore!
Mit freundlichen Gruessen und Clausthaler Glueckauf
Siegfried Wenninger Z! x
Clausthaler B! "Schlaegel & Eisen"
Sie haben schon recht, die Nationalhymne der BRD war bis 1991 das "Lied der
Deutschen" (häufig fälschlicherweise "Deutschlandlied" genannt), danach
wurde die 3.Strophe als alleiniger Bestandteil zur Hymne erhoben.
So weit, so gut.
Nun empfahlen Sie die Internet-Seite der CSU-Schweinfurt. Auch das ist in
Ordnung.
Jetzt jedoch unterlagen Sie gehörigen Fehlinterpretationen. Nicht das Lied
ließ die kämpfenden Studenten (man beachte: Studenten!) im 1.Weltkrieg zu
Tausenden in gegnerisches Feuer laufen, sondern der Krieg trug die Schuld.
Dass es gerade Studenten sangen, hatte weniger mit der Kriegsbegeisterung zu
tun, als vielmehr damit, dass dieses Lied eben besonders in Studentenkreisen
beliebt war - weniger in Herrschaftskreisen., wegen der im Lied sich
widerspiegelnden studentischen Demokratieforderung des 19.Jahrhunderts. Wohl
der große Teil der Soldaten sah den Krieg damals - wir haben heute eine
andere, eine aufgeklärtere Sichtweise! - als Überlebenskampf des deutschen
Volkes, der den Deutschen von den Alliierten aufgezwungen gewesen sein soll.
Weniger also blinder Fanatismus als Hoffen auf einen vermeintlichen
Befreiungsschlag ließ die jungen Kameraden ihr Leben hingeben. Nicht das
Lied, vielmehr eine verfehlte Außenpolitik, die schließlich zu einem
grauenvollen Krieg führte, war verantwortlich. Aus den noch erhaltenen
Soldatenbriefen spricht ebenfalls kaum Fanatismus, sondern eben die Lösung
des gordischen Knotens, der sich in den Jahrzehnten zuvor in Europa gebildet
hat.
Die CSU stellte in ihrem Internet-Artikel die Situation bedenklich kurz da.
Ja, Herr Kaiser, ich bin zum Denken gewillt. Aber doch müssen Sie mir etwas
auf die Sprünge helfen, denn was der Artikel 22 Grundgesetz, der einzig
aussagt, dass die Bundesflagge schwarz-rot-gold ist, mit dem Thema zu tun
haben soll und weshalb es so von Bedeutung ist, dass eben dieser Artikel
"involviert" ist, kann ich noch nicht nachvollziehen? Sie werden es mir
erläutern?
Ich bemühte mich, lieber Herr Kaiser, den Ausführungen der CSU zu folgen.
Weshalb ich mich deshalb nicht wundern brauche, dass ich in rechtsextreme
Kreise gestellt werden würde (ist das so? von wem? wieso? wer sagt das?),
wenn ich darauf "bestehe 'in allen drei strophen' zu singen" bleibt mir noch
verhüllt.
Vielleicht können Sie mir das näher erklären, sonst verstehe ich das nicht?
Sie meinen, die CSU sei frei von jeder "vaterlandsverraeterischen
gesinnung"? Kann sein - muss ich mal meine Bundesbrüder von der SPD fragen.
"Üblicher Jargon" ist es bei uns jedenfalls nicht, andere Menschen, Gruppen,
Minderheiten oder Parteien als vaterlandsverräterisch zu bezeichnen. Das
würde uns zum Einen nicht in den Sinn kommen - wir haben wirklich andere
Probleme -, und dies wäre auch nicht mit unseren Leitmotiven "Ehre,
Freiheit, Vaterland" und "Einigkeit und Recht und Freiheit" vereinbar. Wir
gehören nicht zu der Kategorie Menschen, die meinen, Freiheit sei die
Freiheit des Gleichdenkenden. Toleranz gegenüber Andersdenkenden ist uns
wichtig. Sie verwechseln uns mit irgendwelchen Dummschwätzern und
Schreihälsen. Es sei Ihnen verziehen. Wer uns nicht kennt, läßt sich zu
leicht mit Vorurteilen beladen.
Lassen Sie uns diskutieren!
Mit freundlichem Gruß
Holger H. Macht
MB! Franco-Bavaria
Hallole !
> Nun empfahlen Sie die Internet-Seite der CSU-Schweinfurt. Auch das ist in
> Ordnung.
> Jetzt jedoch unterlagen Sie gehörigen Fehlinterpretationen. Nicht das Lied
> ließ die kämpfenden Studenten (man beachte: Studenten!) im 1.Weltkrieg zu
> Tausenden in gegnerisches Feuer laufen, sondern der Krieg trug die Schuld.
> Dass es gerade Studenten sangen, hatte weniger mit der Kriegsbegeisterung zu
> tun, als vielmehr damit, dass dieses Lied eben besonders in Studentenkreisen
> beliebt war - weniger in Herrschaftskreisen., wegen der im Lied sich
> widerspiegelnden studentischen Demokratieforderung des 19.Jahrhunderts. Wohl
Zum Langemar(c)k-Mythos empfehle ich zusaetzlich folgende Information:
"1914 kam das Lied zum ersten Mal zu trauriger Berühmtheit. Viele tausend
studentische (damals fast alle korporierte) Kriegsfreiwillige zogen damit in
den ersten Weltkrieg und dessen Schlachten. Ein große Zahl von ihnen fand
schon bald, verursacht durch schlechte Ausrüstung, Ausbildung und Führung
den Tod in einem Desaster bei Langemarck (so die deutsche Schreibweise, "ck"
mit der schärferen Aussprache war damals in Mode, auf flämisch heißt der Ort
"Langemark") in Flandern. Verglichen mit dem Mythos, die jungen Soldaten
hätten in der Schlacht bei Langemarck das Lied aus nationaler Begeisterung
gesungen, sieht die historische Wirklichkeit nüchtern aus: Die Führung der
einzelnen Truppenteile war so chaotisch, und der Nebel und Pulverdampf so
dicht, daß das laute Singen des Liedes als letzte Möglichkeit der
Freund-Feind-Erkennung übrigblieb, um ein gegenseitiges Beschiessen der
eigenen Seite zu vermeiden."
http://www.uni-stuttgart.de/hilaritas/HANDBUCH/lied-dd.html
> Die CSU stellte in ihrem Internet-Artikel die Situation bedenklich kurz da.
Einfach nur falsch.
Ansonsten fallen mir noch zwei Dinge auf: Erstens kann man offensichtlich
eine lange WWW-Seite zum Lied der Deutschen, schwarz-rot-gold und der
deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts schreiben, ohne die Burschen-
schaft auch nur zu erwaehnen. Zweitens kommt mir die auf deren Seite
bereitgestellte mp3-Datei mit dem Namen "dkorps.mp3" ziemlich vertraut
vor, wenn auch von 128 auf 64 kbps runtergerechnet ... =;)
sie verzeihen mir hoffentlich, dass ich kurz und knapp in ihre
ausfuehrungen hereinquote.
In article <9ile5g$1k4$1...@ariadne.rz.tu-clausthal.de>,
Siegfried...@heim10.tu-clausthal.de says...
> (nur so am Rande, es gibt durchaus auch Damen, die in dssv mitdiskutieren)
aber nicht bei der laufenden diskussion, oder habe ich ein posting einer
dame ueberlesen?
> Aeusserst korrekt und informativ diese Seite, danke.
da stimme ich mit ihnen ueberein.
> Wie Sie auf das schmale Brett kommen, solche Ausdruecke seien der übliche
> Jargon in corporierten Kreisen oder auch nur unter Burschenschaftern ist mir
> allerdings sehr schleierhaft, denn das ist beileibe nicht der Fall. Die
> meissten Burschenschafter (zumindest alle die ich kenne) verstehen sich
> selbst als demokratische Mitmenschen, die fern von der Gesinnung stehen, die
> als rechtsradikal zu bezeichnen waere.
da habe ich im gegensatz zu ihnen wohl andere erfahrungen gemacht, wobei
ich mich gegen jede art der verallgemeinerung allerdings wehre. ich habe
damit auch mehr auf die art und weise anspielen wollen, in der hier auf
die vorwuerfe gegen die muenchener burschenschaft danubia, das problem
"lied der deutschen in allen drei strophen" und die zusammengefasste
stellungnahme der bayrischen landesregeierung.
dabei wuerde es mich wundern, wenn es zufall waere, dass eben diese
erwaehnte burschenschaft zusammen mit zwei anderen als extrem
rechtslastig bekannten db-buenden auf "nationalen" seiten wie z. b. dem
stoertebecker-netz verlinkt wird. falls das nur zufall und von den
betreffenden buenden nicht gewuenscht ist, waere es sicher ein leichtes,
dafuer zu sorgen, dass diese links verschwinden. damit koennte man dem
lippenbekenntnis, mit diesen stumpfnationalen kreisen nichts zu tun haben
zu wollen, einmal mit leben fuellen.
falls sie jetzt behaupten wollen, dass weder das stoertebecker-netz noch
andere "nationale" online-angebote sowie die npd doch gar nicht
neofaschistisch waeren, koennen wir die diskussion sofort einstellen, da
wir uns dann offensichtlich nicht auf der gleichen grundlage bewegen.
> Von einem Vertreter einer
> "Antifa-Gruppe" haette ich ja solche Sprueche erwartet, aber die bezeichnen
> auch die CSU als "Faschistische Organisation" und dem werden Sie (ich
> uebrigens auch nicht) wohl kaum zustimmen.
ich stehe grundsaetzlich allem, was aus dem munde solcher selbsternannter
antifaschisten und weltverbesserer kommt, aeusserst skeptisch gegenueber.
letztendlich ist es gleich, ob es links- oder rechtsextreme sind: beide
seiten zeichnen sich durch ein schmalspurweltbild aus, in dem "andere"
keinen platz haben. solchen ansichten gilt es sich entgegenzustellen!
> Das Singen aller drei Strophen
> des Liedes der Deutschen, wie es v. Fallersleben geschrieben hat ist meiner
> Meinung nach kein Zeichen irgendeiner politischen Gesinnung, sondern ein
> Bekenntnis zu unseren Traditionen (und da gehoehren die Toten von Langemark
> genauso dazu, wie diejenigen die 1948 auf den Barrikaden durch die Hand des
> Preusischen Militaers fielen) und eine, wenn Sie so wollen,
> "Liebeserklaerung" an das Land in dem wir alle leben. Deshalb kann ich Ihre
> Ausdruckweise nur als schmerzhaft und beleidigend betrachten und waere sehr
nanana... das vertreten einer von ihrer meinung abweichenden ansicht ist
doch nun nicht gleich beleidigend. auch gegen ihre
traditionsverbundenheit habe ich absolut nichts einzuwenden. allerdings
sollte man sich beizeiten fragen, ob traditionen sich unter dem aspekt
einer sich wandelnden welt und geaendertem gesellschaftlichen
gesellschaftlichem konsens nicht eine ueberarbeitung vertragen koennten.
mit studentischem gruss aus goettingen,
--
Sehr geehrter Herr Kaiser,
Ihren Ausführungen entnehme ich, daß Sie mich wohl etwas mißverstanden
haben.
Mich stört, daß wir freiwillig auf die Verteidigung von Symbolen dieses
Staates verzichten und sie rechten Spinnern überlassen. Es hat nichts
mit Demokratie zu tun, Positionen zu räumen wo eine klare Haltung
angebrachter ist.
Das Lied der Deutschen ist in seiner Gesamtheit ein Symbol des
Freihatskampfes des Deutschen Volkes gegen Fürstenwillkür (heute
vielleicht zu übersetzen mit Diktatur) und Partikularismus.
Bis 1991 war es in einer Gesamtheit auch ein offizielles Symbol der
Bundesrepublik Deutschland - wie die Farben Schwarz-Rot-Gold es eben
auch sind.
Verstehen wir das Lied doch bitte so wie es der Autor gewollt hat und
wie es auch Reichspräsident Ebert anläßlich des 3. Jahrestages der
Verkündung der WRV in seiner Proklamation des Liedes zur Nationalhymne
gewünscht hat. Dann gibt es keine Mißverständnisse.
In article <3B4EADAA...@ArcorMail.de>, you say...
> Ihren Ausführungen entnehme ich, daß Sie mich wohl etwas mißverstanden
> haben.
ich habe das gefuehl, dass wir alle uns langsam nur noch missverstehen.
vielleicht waere es angebracht, gemeinsam noch einmal den
diskussionspunkt herauszustellen. ich werde versuchen, dieses aus meiner
sicht in dieser antwort zu tun.
> Mich stört, daß wir freiwillig auf die Verteidigung von Symbolen dieses
> Staates verzichten und sie rechten Spinnern überlassen. Es hat nichts
> mit Demokratie zu tun, Positionen zu räumen wo eine klare Haltung
> angebrachter ist.
in diesem punkt gebe ich ihnen absolut recht. allerdings geht es mir
keinesfalls darum, staatssymbole irgendwelchen rechtsabdriftern zum
"geschenk" zu machen. zumal das herzlich sinnlos waere... was sollen
verfassungsfeinde mit den symbolen des staates, den sie ja gerade
abschaffen oder stark veraendern wollen? ihr denkansatz erscheint mir
daher in dieser beziehung unsinnig.
> Das Lied der Deutschen ist in seiner Gesamtheit ein Symbol des
> Freihatskampfes des Deutschen Volkes gegen Fürstenwillkür (heute
> vielleicht zu übersetzen mit Diktatur) und Partikularismus.
> Bis 1991 war es in einer Gesamtheit auch ein offizielles Symbol der
> Bundesrepublik Deutschland - wie die Farben Schwarz-Rot-Gold es eben
> auch sind.
das war es in seinem urspruenglichen sinn ohne zweifel, aber sie werden
mir sicher nicht widersprechen wollen, dass sich die zeiten geaendert
haben. heute wird der grossteil der bevoelkerung gerade die erste strophe
des liedes mehr mit nazidiktatur und unmenschlichen verbrechen in
verbindung bringen als mit freiheit und bruederlichkeit - wobei das
keinesfalls heissen soll, dass diese einschaetzung historisch unstrittig
sein muss.
auch die tatsache, dass die studenten vor langemarck zur ersten strophe
in den sicheren tod rannten, ist absolut kein verschulden des dichters
oder des liedes. darueber muessen wir nicht diskutieren. allerdings bin
ich der meinung, dass der allgemeine gedankengang nicht "studenten -
freiheitskampf - andere zeiten" ist, sondern "erste strophe - krieg -
verderben - tod". ergo: die meinung ueber die erste strophe ist wohl eher
negativ besetzt, wie gesagt gerade in verbindung mit den
"enschenmaterialschlachten" des wk 1 und dem unseligen
nationalsozialismus.
noch einmal: das lied oder der dichter sind dafuer nicht verantwortlich
zu machen. aber die art und weise der assoziationen, die gerade das
absingen der ersten stophe hervorruft sind sicher nicht der art, die sie
sich wuenschen. es mag sich also um ein reines "aufklaerungsproblem"
handeln. ich bin gespannt, wie sie das empfinden eines grossteiles der
bevoelkerung aendern moechten.
> Verstehen wir das Lied doch bitte so wie es der Autor gewollt hat und
> wie es auch Reichspräsident Ebert anläßlich des 3. Jahrestages der
> Verkündung der WRV in seiner Proklamation des Liedes zur Nationalhymne
> gewünscht hat. Dann gibt es keine Mißverständnisse.
die historischen tatsachen sind wie gesagt voellig unstrittig! mir geht
es um die assoziationen, die ein absingen des deutschlandliedes in allen
drei strophen verursacht, und zwar nicht nur im eigenen lande, sondern
auch im ausland. dass sie im juristischen sinne im recht sind, gestehe
ich ihnen zu. ob sie allerdings mit ihrem handeln moralisch richtig
liegen, wage ich aus meiner sicht zu bezweifeln. nicht immer sind recht
und gerechtigkeit das gleiche.
--
> da habe ich im gegensatz zu ihnen wohl andere erfahrungen gemacht, wobei
> ich mich gegen jede art der verallgemeinerung allerdings wehre. ich habe
> damit auch mehr auf die art und weise anspielen wollen, in der hier auf
> die vorwuerfe gegen die muenchener burschenschaft danubia, das problem
> "lied der deutschen in allen drei strophen" und die zusammengefasste
> stellungnahme der bayrischen landesregeierung.
Genau die Verallgemeinerung ist es ja, gegen die ich mich wehre. Wenn Sie in
dssv einen Text mit der Anrede "Sehr geehrte Herren" beginnen sprechen Sie
uns alle an und ich wehre mich, wenn mein Bund oder die mit uns befreundeten
Buende und Personen mit Buenden wie Danubia Muenchen oder Teutonia
Regensburg in einen Topf geworfen werden. Solche Buende sind nicht die
Burschenschaft. Ich behaupte sogar, dass solche Buende auch innerhalb der DB
nur eine kleine (aber leider sehr lautstarke) Minderheit darstellen. Leider
ist die Organisationstruktur der DB nicht dazu geeignet, wirkungsvoll gegen
so etwas vorzugehen.
(Wenn Sie wissen, wo man die vollstaendige Stellungsnahme der bay.
Landesregierung bekommen kann, sagen Sie bitte Bescheid.)
> dabei wuerde es mich wundern, wenn es zufall waere, dass eben diese
> erwaehnte burschenschaft zusammen mit zwei anderen als extrem
> rechtslastig bekannten db-buenden auf "nationalen" seiten wie z. b. dem
> stoertebecker-netz verlinkt wird. falls das nur zufall und von den
> betreffenden buenden nicht gewuenscht ist, waere es sicher ein leichtes,
> dafuer zu sorgen, dass diese links verschwinden. damit koennte man dem
> lippenbekenntnis, mit diesen stumpfnationalen kreisen nichts zu tun haben
> zu wollen, einmal mit leben fuellen.
>
> falls sie jetzt behaupten wollen, dass weder das stoertebecker-netz noch
> andere "nationale" online-angebote sowie die npd doch gar nicht
> neofaschistisch waeren, koennen wir die diskussion sofort einstellen, da
> wir uns dann offensichtlich nicht auf der gleichen grundlage bewegen.
Um ehrlich zu sein, die meissten dieser Netzangebote sind mir unbekannt, da
ich weder deren Meinung teile noch sie als erbauend empfinde halte ich mich
von solchen Seiten fern.
> nanana... das vertreten einer von ihrer meinung abweichenden ansicht ist
> doch nun nicht gleich beleidigend. auch gegen ihre
> traditionsverbundenheit habe ich absolut nichts einzuwenden. allerdings
> sollte man sich beizeiten fragen, ob traditionen sich unter dem aspekt
> einer sich wandelnden welt und geaendertem gesellschaftlichen
> gesellschaftlichem konsens nicht eine ueberarbeitung vertragen koennten.
Als beleidigend empfand ich nicht Ihre Meinung, sondern Ihre Ausdrucksweise
("(falls sie zum denken gewillt sind, versteht sich)."; "
"vaterlandsverraeterischen gesinnung", um den bei ihnen offensichtlich
ueblichen jargon anzuwenden"). So etwas, das sich, wie ich schon weiter oben
erwaehnte, offensichtlich auf uns alle bezog empfinde ich wirklich als ein
wenig beleidigend, deshalb bat ich Sie dieses zu aendern.
Da Tradition nicht Stillstand bedeutet und das Traditionen, wie auch alles
andere im Leben (z.B. Sprache, Kleidung, Industriedesing...) einer
staendigen Veraenderung unterworfen ist, (die zugegeben manchmal im
Korporationswesen etwas langsamer laeuft, da dieses
generationenuebergreifend ist und man nicht unbedingt mit Gewalt einem
aelteren Bundesbruder vor den Kopf stossen muss; bewahrt uns aber auch vor
einer ganzen Menge Missgriffe, die erst so topaktuell erscheinen und sich
ein Jahr spaeter als Irrtum herausstellen *g*) ist regelmaessigd
Ueberarbeitung von Traditionen meiner Ansicht nach sowieso gegeben. Eine
Verbindung ist im stetigen Wandel begriffen, da staendig (wollen wir doch
hoffen *g*) neue Mitglider hinzukommen, Aktive ihr Studium abschliessen und
zu Alten Herren werden und, logischerweise bei Buenden die schon ueber 100
Jahre bestehen, auch staendig Alte Herren von uns gehen. Viele Traditionen
die wir allerdings haben waren am Anfang ihrer Zeit weit vorraus (z.B.
Demokratie) andere sind meiner Meinung nach zeitlos (z.B. Ehrlichkeit, ein
essentieller Bestandteil von Ehre und auch das Eintreten fuer unsere Sache
(die Studenten in Langemark glaubten zumindest fuer ihre Sache einzutreten,
in Wirklichkeit war es die Sache des Kaisers und der damaligen
Fuehrungschicht aber das wissen wir HEUTE)) von anderen haben wir uns
durchaus auch getrennt, da sie uns als weniger essentiell erschienen (z.B.
die unbedingte Satisfaktion , die heute wohl wirklich nicht mehr zeitgemaess
waere).
Mit freundlichen Gruessen und Clausthaler Glueckauf
Siegfried Wenninger Z! x
Clausthaler B! "Schlaegel & Eisen"
P.S. : Ich habe mir die Freiheit genommen, Ihre Signatur und die Teile Ihres
Postings auf die ich mich nocht bezieghe zu loeschen, es waere sonst zu lang
geworden.
In article <9im6vo$9ne$1...@infosun2.rus.uni-stuttgart.de>,
rusa...@helpdesk.rus.uni-stuttgart.de says...
> > Nun empfahlen Sie die Internet-Seite der CSU-Schweinfurt. Auch das ist in
> > Ordnung.
> > Jetzt jedoch unterlagen Sie gehörigen Fehlinterpretationen. Nicht das Lied
> > ließ die kämpfenden Studenten (man beachte: Studenten!) im 1.Weltkrieg zu
> > Tausenden in gegnerisches Feuer laufen, sondern der Krieg trug die Schuld.
> > Dass es gerade Studenten sangen, hatte weniger mit der Kriegsbegeisterung zu
> > tun, als vielmehr damit, dass dieses Lied eben besonders in Studentenkreisen
> > beliebt war - weniger in Herrschaftskreisen., wegen der im Lied sich
> > widerspiegelnden studentischen Demokratieforderung des 19.Jahrhunderts. Wohl
ich habe niemals behauptet, dass das lied schuld traegt... was fuer eine
unterstellung. ausserdem gehe ich davon aus, dass sie mir mit ihrer
antwort unterstellen wollen, dass mein intellekt nicht weit genug reicht,
um solche - mit verlaub - bekloppten annahmen zu treffen.
> Zum Langemar(c)k-Mythos empfehle ich zusaetzlich folgende Information:
>
> "1914 kam das Lied zum ersten Mal zu trauriger Berühmtheit. Viele tausend
> studentische (damals fast alle korporierte) Kriegsfreiwillige zogen damit in
> den ersten Weltkrieg und dessen Schlachten. Ein große Zahl von ihnen fand
> schon bald, verursacht durch schlechte Ausrüstung, Ausbildung und Führung
> den Tod in einem Desaster bei Langemarck (so die deutsche Schreibweise, "ck"
> mit der schärferen Aussprache war damals in Mode, auf flämisch heißt der Ort
> "Langemark") in Flandern. Verglichen mit dem Mythos, die jungen Soldaten
> hätten in der Schlacht bei Langemarck das Lied aus nationaler Begeisterung
> gesungen, sieht die historische Wirklichkeit nüchtern aus: Die Führung der
> einzelnen Truppenteile war so chaotisch, und der Nebel und Pulverdampf so
> dicht, daß das laute Singen des Liedes als letzte Möglichkeit der
> Freund-Feind-Erkennung übrigblieb, um ein gegenseitiges Beschiessen der
> eigenen Seite zu vermeiden."
das ist eine interessante information, die aber nichts an der tatsache
aendert, dass die erste strophe des "lied der deutschen" aus diesem und
noch weiteren, wohlbekannten gruenden mit negativen erinnerungen besetzt
ist. und das sicher im grossteil der bevoelkerung. wir muessen und
sollten hier aber nicht ueber die historischen hintergruende diskutieren
sondern uns imho fragen, welche assoziationen gewisse teile des liedes
heute hervorrufen und ob daran gelegen sein kann, diese auch zu
provozieren.
> Die CSU stellte in ihrem Internet-Artikel die Situation bedenklich kurz da.
>
> Einfach nur falsch.
das ist eine annahme, die sich sicher nur auf langemarck bezieht? oder
wollen sie behaupten, dass die darstellung der kompletten seite falsch
ist? ich bitte um differenzierung.
> Ansonsten fallen mir noch zwei Dinge auf: Erstens kann man offensichtlich
> eine lange WWW-Seite zum Lied der Deutschen, schwarz-rot-gold und der
> deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts schreiben, ohne die Burschen-
> schaft auch nur zu erwaehnen.
da sehen sie mal, wie wenig die deutsche burschenschaft im lichte der
oeffentlichkeit steht und wie daher solche aktionen wie das absingen des
"lied der deutschen" in allen drei strophen wirken muss. es mag sich um
ein informationsdefizitproblem handeln. dieses loesen sich aber sicher
nicht durch stumpfes beharren auf historischen fakten, die unter dem
eindruck des "anderen" und vor allem juengeren teils der vergangenheit
ohnehin in den hintergrund treten.
--
In Artikel <9imn5f$mor$1...@ariadne.rz.tu-clausthal.de> schreibt
Siegfried...@heim10.tu-clausthal.de:
> Ist schon OK, mache ich ja auch. Halte ich fuer praktischer, da man so
> sieht, auf welchen Teil des Postings sich die Antwort bezieht.
so isses. :o)
> Genau die Verallgemeinerung ist es ja, gegen die ich mich wehre.
sagte ich nicht, ich bemuehe mich, jede verallgemeinerung zu vermeiden?
> Wenn Sie in
> dssv einen Text mit der Anrede "Sehr geehrte Herren" beginnen sprechen Sie
> uns alle an
das moechte ich ja auch, mir ist an einem breiten meinungsspektrum
gelegen.
> und ich wehre mich, wenn mein Bund oder die mit uns befreundeten
> Buende und Personen mit Buenden wie Danubia Muenchen oder Teutonia
> Regensburg in einen Topf geworfen werden. Solche Buende sind nicht die
> Burschenschaft.
danke, das wollte ich hoeren. damit kann ich sie als gespraechspartner
auch ernst nehmen. ;-))
> Ich behaupte sogar, dass solche Buende auch innerhalb der DB
> nur eine kleine (aber leider sehr lautstarke) Minderheit darstellen. Leider
> ist die Organisationstruktur der DB nicht dazu geeignet, wirkungsvoll gegen
> so etwas vorzugehen.
dann aendern sie sich doch endlich einmal, das wuerde ihrem dachverband
gut zu gesicht stehen. sie sollten nicht aus falscher
verbandssolidaritaet indiskutable "haufen" wie danubia, teutonia rgb.
oder germania hh in ihren reihen dulden. entschuldigen sie, aber diese
einschaetzung masse ich mir als aussenstehender einfach einmal in der
hoffnung an, dass sie mich dafuer nicht gleich unter den tisch trinken.
;-))
> (Wenn Sie wissen, wo man die vollstaendige Stellungsnahme der bay.
> Landesregierung bekommen kann, sagen Sie bitte Bescheid.)
ich meine, den link irgendwo hier in einem posting gelesen zu haben, ich
glaube, es war von herrn gnad.
> Um ehrlich zu sein, die meissten dieser Netzangebote sind mir unbekannt, da
> ich weder deren Meinung teile noch sie als erbauend empfinde halte ich mich
> von solchen Seiten fern.
sie sollten diesen seiten - nur um einmal einschaetzen zu koennen, wie
stark die dort vorhandenen verflechtungen sind - einen kurzen besuch
abstatten. ich bin mir sicher, dass sie danach ebenso angewidert und
verstoert sein werden wie ich es war, wenn sie gesehen haben, in welchem
zusammenhang dort burschenschaften auftreten (da frag ich doch mal
provokant: wie kommt es wohl, dass die rechten keine corps verlinken?).
> P.S. : Ich habe mir die Freiheit genommen, Ihre Signatur und die Teile
> Ihres Postings auf die ich mich nocht bezieghe zu loeschen, es waere sonst
> zu lang geworden.
Das bedarf keiner besonderen Erwähnung.
Die Netiquette verlangt ausdrücklich, nur das zu zitieren, worauf man
sich bezieht, und alles andere zu löschen.
Das Zitieren von Signaturen, sofern auf diese nicht inhaltlich Bezug
genommen wird, wird sogar aus Ausdruck der Geringschätzung verwendet und
verstanden, sofern derjenige, der das tut, nicht irgendwelche
Anhaltspunkte liefert, daß er ein Newbie ist.
Die Kenntnis der nachfolgenden Seiten darf hier im Usenet vorausgesetzt
werden:
<http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/netiquette>;
<http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/>.
Markus
alsatia.de
--
Markus Gail ------- <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail/>
--------------------- Freiheit ist eine Zumutung. Aber sie ist zumutbar.
> noch einmal: das lied oder der dichter sind dafuer nicht verantwortlich
> zu machen. aber die art und weise der assoziationen, die gerade das
> absingen der ersten stophe hervorruft sind sicher nicht der art, die sie
> sich wuenschen. es mag sich also um ein reines "aufklaerungsproblem"
> handeln. ich bin gespannt, wie sie das empfinden eines grossteiles der
> bevoelkerung aendern moechten.
Bestimmt nicht, indem man ohne jede Differenzierung alle, die /im Wissen
um die historische Bedeutung/ die erste Strophe singen, als Nazis
diffamiert. Damit wird genau die fehlende Aufklärung unterbunden sowie
demokratisches Gedankengut und Traditionen völlig ohne Not den
Rechtsradikalen überlassen und dabei deren (und Adolfs)
Fehlinterpretation von "Deutschland über alles" gestärkt.
Gruß,
MM Z!Z! (FLB!A)
--
=========================================================================
Dipl.-Phys. Matthias Mühlich mueh...@iap.uni-frankfurt.de
Institut für Angewandte Physik J.W.Goethe-Universität Frankfurt
=========================================================================
> dieses loesen sich aber sicher
> nicht durch stumpfes beharren auf historischen fakten, die unter dem
> eindruck des "anderen" und vor allem juengeren teils der vergangenheit
> ohnehin in den hintergrund treten.
Höre ich da heraus, daß historische Fakten nicht mehr die Grundlage für
historische Betrachtungen sind, sondern durch "Eindrücke" ersetzt werden
dürfen? Dann glaubst Du sicher auch, daß Engländer im amerikanischen
Unabhängigkeitskrieg Kirchen anzünden und deutsche Soldaten des Zweiten
Weltkrieges allesamt geistig minderbemittelte blutrünstige Monster
waren, wenn beides so Hollywood-Filmen dargestellt wird? 1984, wir kommen!
Gruß,
MM
In Artikel <3B4EEB59...@iap.uni-frankfurt.de> schrieb
mueh...@iap.uni-frankfurt.de:
> Bestimmt nicht, indem man ohne jede Differenzierung alle, die /im Wissen
> um die historische Bedeutung/ die erste Strophe singen, als Nazis
> diffamiert. Damit wird genau die fehlende Aufklärung unterbunden sowie
> demokratisches Gedankengut und Traditionen völlig ohne Not den
> Rechtsradikalen überlassen und dabei deren (und Adolfs)
> Fehlinterpretation von "Deutschland über alles" gestärkt.
aber herr muehlich! das hat doch nun niemand behauptet oder auch nur
andeuten wollen. das habe ich doch in meinen letzten beiden postings mehr
als ausfuehrlich erlaeutert. keinen fuss breit den faschisten, da sind
wir uns offensichtlich einig.
ausserdem, lieber herr muehlich, habe ich sie weder pauschal noch in
einzelfaellen als nazis bezeichnet - bitte lesen sie genau und
noetigenfalls zweimal, bevor sie antworten.
ich habe lediglich davon gesprochen, dass es zu ungewollten assoziationen
kommen koennte. dazu wuerde doch eine oeffentliche distnazierung von den
rechts ausgerichteten burschenschaften reichen. verbunden mit der
noetingen aufklaerung ueber die fuer die (demokratischen, als den
grossteil der) burschenschaften massgeblichen historischen hintergruende
waere ihnen doch sicher gedient.
um nicht mehr - aber auch nicht weniger als das - geht es mir.
In Artikel <3B4EED35...@iap.uni-frankfurt.de> schrieb
mueh...@iap.uni-frankfurt.de:
> Höre ich da heraus, daß historische Fakten nicht mehr die Grundlage für
> historische Betrachtungen sind, sondern durch "Eindrücke" ersetzt werden
> dürfen?
aber nein... keinesfalls. trotzdem sollte man bedenken, welche
aussenwirkung man mit manchen taten hervorruft. und gleich nochmal: lesen
sie meine postings bitte komplett, bevor sie antworten, dann haetten sie
diese fragen nicht stellen muessen. das war bereits klargestellt.
> Dann glaubst Du sicher auch, daß Engländer im amerikanischen
> Unabhängigkeitskrieg Kirchen anzünden und deutsche Soldaten des Zweiten
> Weltkrieges allesamt geistig minderbemittelte blutrünstige Monster
> waren, wenn beides so Hollywood-Filmen dargestellt wird? 1984, wir kommen!
du? seit wann duzen wir uns? haben wir gemeinsam ein bier getrunken?
wahren sie doch bitte die form, herr muehlich. und ihre albernen
unterstellungen koennen sie sich auch sparen, hier wird eine ersthafte
diskussion gefuehrt, die durch ihre billige polemik nicht weiterkommt.
> du? seit wann duzen wir uns? haben wir gemeinsam ein bier getrunken?
> wahren sie doch bitte die form, herr muehlich.
ROTFL! Lies die usenet-FAQ! Zur Info: im deutschsprachigen Nutznetz (und
so auch in dssv) herrscht Duz-Comment!
> ROTFL! Lies die usenet-FAQ! Zur Info: im deutschsprachigen Nutznetz (und
> so auch in dssv) herrscht Duz-Comment!
ach? na dann, wenn sie meinen, herr muehlich.
Hallole !
> du? seit wann duzen wir uns? haben wir gemeinsam ein bier getrunken?
> wahren sie doch bitte die form, herr muehlich.
Willkommen im Usenet, siehe Netiquette - Du Newbie!
wenn alle in die elbe springen, springen sie sicher auch mit.
hervorragend.
Hallole !
>> ( ... )
>>
>> gesungen, sieht die historische Wirklichkeit nüchtern aus: Die Führung der
>> einzelnen Truppenteile war so chaotisch, und der Nebel und Pulverdampf so
>> dicht, daß das laute Singen des Liedes als letzte Möglichkeit der
>> Freund-Feind-Erkennung übrigblieb, um ein gegenseitiges Beschiessen der
>> eigenen Seite zu vermeiden."
> das ist eine interessante information, die aber nichts an der tatsache
> aendert, dass die erste strophe des "lied der deutschen" aus diesem und
> noch weiteren, wohlbekannten gruenden mit negativen erinnerungen besetzt
> ist. und das sicher im grossteil der bevoelkerung. wir muessen und
> sollten hier aber nicht ueber die historischen hintergruende diskutieren
> sondern uns imho fragen, welche assoziationen gewisse teile des liedes
> heute hervorrufen und ob daran gelegen sein kann, diese auch zu
> provozieren.
Es ist nicht unsere Absicht, irgendjemand mit dem "Lied der Deutschen"
zu provozieren. Wir singen dieses Lied nur zu ganz bestimmten Anlaessen,
dann jeweils in sehr gewahrter Form, schon seit min. 130 Jahren - wer die
Burschenschaft kennt, mag dies verstehen, und wer es nicht verstehen will,
will es eben nicht. Zugegeben: Die herrschende politische Ordnung, die
oeffentliche Meinung oder gar der Zeitgeist hat uns in dieser Hinsicht nie
sonderlich beeindruckt.
>> Die CSU stellte in ihrem Internet-Artikel die Situation bedenklich kurz da.
>>
>> Einfach nur falsch.
> das ist eine annahme, die sich sicher nur auf langemarck bezieht? oder
Ja, diese Mythos-Aufdeckung sollte man mit aufnehmen.
>> Ansonsten fallen mir noch zwei Dinge auf: Erstens kann man offensichtlich
>> eine lange WWW-Seite zum Lied der Deutschen, schwarz-rot-gold und der
>> deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts schreiben, ohne die Burschen-
>> schaft auch nur zu erwaehnen.
> da sehen sie mal, wie wenig die deutsche burschenschaft im lichte der
> oeffentlichkeit steht und wie daher solche aktionen wie das absingen des
> "lied der deutschen" in allen drei strophen wirken muss. es mag sich um
> ein informationsdefizitproblem handeln. dieses loesen sich aber sicher
Ein Informationsdefizit beim Autor dieser Seite vielleicht. Abgesehen
davon erlebt man sehr oft, dass die Burschenschaft im Rahmen der
deutschen Geschichte sehr gern "vergessen" wird, und das hat wohl wenig
mit der aktuellen PR-Arbeit der Verbindungen zu tun - sondern viel
eher mit politisch interessiertem Vorsatz.
>> Willkommen im Usenet, siehe Netiquette - Du Newbie!
>
>wenn alle in die elbe springen, springen sie sicher auch mit.
>hervorragend.
Moin auch,
ich muß zugeben, daß mir der oberlehrerhafte Ton des Herrn Kaiser so
langsam auf den Keks geht.
Zumal bisher keiner seiner Postings zu entnehmen ist, ob, und wenn ja
welcher Verbindung er angehört.
Gruß von der Ostsee
Hanjo Grüßner C! Saxonia zu Kiel
Hallole !
> noch einmal: das lied oder der dichter sind dafuer nicht verantwortlich
> zu machen. aber die art und weise der assoziationen, die gerade das
> absingen der ersten stophe hervorruft sind sicher nicht der art, die sie
> sich wuenschen. es mag sich also um ein reines "aufklaerungsproblem"
> handeln. ich bin gespannt, wie sie das empfinden eines grossteiles der
> bevoelkerung aendern moechten.
Wir sind keine aktiven Volksaufklaerer. In der Frage des "Liedes der
Deutschen" halten wir einfach den gleichen Kurs wie schon seit ueber
100, eher bald 150 Jahren - und irgendwann, wenn WK I und WK II nicht
erst 90/60 Jahre vergangen sind, sondern noch deutlich mehr, werden
sich die Leute fragen: "Hm, warum singen die Burschenschafter dieses
Lied?" Und vielleicht wird dann, ca. 2050, mal irgendein TV-Macher/
Zeitungsschreiber/etc. auf die Idee kommen, dass der gemeinte Bezug
woanders liegt als im 20. Jahrhundert und dessen Weltkriegen ...
Bis dahin haben wir so eine kleine WWW-Seite im Angebot, siehe:
http://www.uni-stuttgart.de/hilaritas/HANDBUCH/lied-dd.html
> ich ihnen zu. ob sie allerdings mit ihrem handeln moralisch richtig
> liegen, wage ich aus meiner sicht zu bezweifeln. nicht immer sind recht
> und gerechtigkeit das gleiche.
Solange wir das schwarz-rot-goldene Banner fuehren, und die die gegen
uns schreien, wahlweise mit Hakenkreuz oder rotem Stern anruecken -
solange liegen wir voellig richtig!
ich haette sie fast vergessen, aber ohne ueble absicht. es sind einfach
ein paar viele postings geworden, daher sollen auch sie nun mit etwas
verspaetung ihre antwort bekommen. :o)
In Artikel <9ilf8k$sid$01$1...@news.t-online.com> schrieb HH.M...@gmx.de:
> Sie haben schon recht...
danke fuer ihre zustimmung.
> Nun empfahlen Sie die Internet-Seite der CSU-Schweinfurt. Auch das ist in
> Ordnung.
danke nochmals. es ehrt mich fast schon, dass sie in diesen punkten mit
mir konform gehen.
> Jetzt jedoch unterlagen Sie gehörigen Fehlinterpretationen. [...] - als Überlebenskampf des deutschen
> Volkes, der den Deutschen von den Alliierten aufgezwungen gewesen sein soll.
mag alles sein, historische tatsachen oder annahmen und fuer den kontext,
ueber den wir im zusammenhang mit den vorwuerfen der rechtslastigkeit
reden, nicht weiter relevant.
> Weniger also blinder Fanatismus als Hoffen auf einen vermeintlichen
> Befreiungsschlag [...] der sich in den Jahrzehnten zuvor in Europa gebildet
> hat.
verzeihung, aber ich habe niemals dem lied oder seinem dichter die schuld
an irgendetwas gegeben. das unterstellen sie mir.
> Die CSU stellte in ihrem Internet-Artikel die Situation bedenklich kurz da.
sehe ich nicht so, die relevanten informationen sind durchaus vorhanden,
gerade die aus juengster vergangenheit.
> Ja, Herr Kaiser, ich bin zum Denken gewillt. [...] Sie werden es mir
> erläutern?
tue ich doch sehr gerne. aus art. 22 gg leiten sich nicht nur die
bundesfarben ab, sondern zusaetzlich im rahmen der rechtsauslegung das
ungeschriebene recht des staatsoberhauptes, weitere nationale symbole
(staatswappen, hymne, kriegsflagge etc.) festzulegen. ich denke diese
erlaeuterung reicht, falls nicht hilft ein blick in die relevanten
verfassungsrechtlichen werke weiter.
> Ich bemühte mich, lieber Herr Kaiser, [...] bleibt mir noch
> verhüllt.
in diesem falle sollten sie dem volke "auf's maul schauen", herr macht.
oder vielleicht mal darueber nachdenken, wieso die bayrische
landesregierung so empfindlich reagiert. und diese ist in fragen
nationaler art sonst eher gelassen.
> Vielleicht können Sie mir das näher erklären, sonst verstehe ich das nicht?
schade, herr macht. aber ich bemuehe mich gerne.
> Sie meinen, die CSU sei frei von jeder "vaterlandsverraeterischen
> gesinnung"? Kann sein - muss ich mal meine Bundesbrüder von der SPD fragen.
tun sie das!
> "Üblicher Jargon" ist es bei uns jedenfalls nicht, [...] Es sei Ihnen verziehen.
danke, das wird zu meinem ruhigen schlaf beitragen. ;-)
> Wer uns nicht kennt, läßt sich zu leicht mit Vorurteilen beladen.
ich kenne weder sie noch ihren bund persoenlich. allerdings haben mir
meine bisherigen kontakte mit db-buenden in bayreuth, hamburg und
goettingen gereicht. bleibt mir nur zu hoffen, dass diese nicht
repraesentativ waren, ich moechte keinesfalls verallgemeinern.
--
Hallole !
>> Willkommen im Usenet, siehe Netiquette - Du Newbie!
> wenn alle in die elbe springen, springen sie sicher auch mit.
Noch so ein paar Postings in dem Stil, und Du kannst Dir Deine
baldige Einweisung in de.alt.gruppenkasper buchen.
Hallole !
> tue ich doch sehr gerne. aus art. 22 gg leiten sich nicht nur die
> bundesfarben ab, sondern zusaetzlich im rahmen der rechtsauslegung das
> ungeschriebene recht des staatsoberhauptes, weitere nationale symbole
> (staatswappen, hymne, kriegsflagge etc.) festzulegen. ich denke diese
> erlaeuterung reicht, falls nicht hilft ein blick in die relevanten
> verfassungsrechtlichen werke weiter.
Spannende Information, gut zu wissen.
> meine bisherigen kontakte mit db-buenden in bayreuth, hamburg und
> goettingen gereicht. bleibt mir nur zu hoffen, dass diese nicht
> repraesentativ waren, ich moechte keinesfalls verallgemeinern.
Gut so, denn die DB ist von Ort zu Ort und von Bund zu Bund
so verschieden, dass da kein einheitliches Bild existiert.
In Artikel <9imvbb$1co$4...@infosun2.rus.uni-stuttgart.de> schrieb
rusa...@helpdesk.rus.uni-stuttgart.de:
> Spannende Information, gut zu wissen.
gerne, freut mich, wenn ich ihnen mal was neues verkuenden konnte. :o)
> Gut so, denn die DB ist von Ort zu Ort und von Bund zu Bund
> so verschieden, dass da kein einheitliches Bild existiert.
das moechte ich stark hoffen, denn diese "laeden" vermitteln leider das
gleiche bild wie die muenchner danuben oder die wiener olympen. und ich
bezweifle stark, dass die vorwuerfe an diese alle aus der luft gegriffen
oder aufgebauscht sind (das zeigt ja auch die tatsache, dass es fuer
einige davon augenzeugen etc. gibt, siehe paukbodenaffaere. diese hat
sich uebrigens bis in die usa herumgesprochen.).
dummerweise ist es ja nunmal so, dass die oeffentlichkeit aufgrund der
(vielleicht auch zu teilen tendenziellen) berichterstattung ueberwiegeng
solche vorfaelle mitbekommt. da moechte ich der deutschen burschenschaft
(auch wenn mich mit ihr rein gar nichts verbindet) fuer diejenigen in
ihr, die fest auf dem boden der verfassung stehen, auch einmal postives
feedback in der oeffentlichkeit wuenschen.
> verstoert sein werden wie ich es war, wenn sie gesehen haben, in welchem
> zusammenhang dort burschenschaften auftreten (da frag ich doch mal
> provokant: wie kommt es wohl, dass die rechten keine corps verlinken?).
BTW: was macht eigentlich das C! Germania München?
FR
> >wenn alle in die elbe springen, springen sie sicher auch mit.
> >hervorragend.
> ich muß zugeben, daß mir der oberlehrerhafte Ton des Herrn Kaiser so
> langsam auf den Keks geht.
> Zumal bisher keiner seiner Postings zu entnehmen ist, ob, und wenn ja
> welcher Verbindung er angehört.
Es scheint sich um 1 rechten Scherzbold zu handeln; aber immerhin sind
seine Beiträge gut formuliert.
FR
> Es scheint sich um 1 rechten Scherzbold zu handeln; aber immerhin sind
> seine Beiträge gut formuliert.
ich danke fuer die blumen. und nein, der oberlehrerhafte herr kaiser ist
nicht aktiv. duerfen hier nur aktive mitdiskutieren oder reicht es, wenn
man weiss, worum es geht?
>Es scheint sich um 1 rechten Scherzbold zu handeln; aber immerhin sind
>seine Beiträge gut formuliert.
>
Moin auch,
na gut, nachdem wir soviel linke Scherzbolde hier hatten, werden wir
den auch noch überleben ;-))
meinen sie rechts in der tat politisch oder im sinne von "wirklich"? so
habe ich es jedenfalls aufgefasst. das wuerde mich ja nun ernsthaft
interessieren.
mit bestem, moeglichst nicht oberlehrerhaftem gruss,
In Artikel <3b4f1196...@news.btx.dtag.de> schrieb
ha...@gruessner.de:
> [schnipp-schnapp qoute ab]
In Artikel <9imtq6$lbt$4...@infosun2.rus.uni-stuttgart.de> schrieb
rusa...@helpdesk.rus.uni-stuttgart.de:
> [schnipp]
> Noch so ein paar Postings in dem Stil, und Du kannst Dir Deine
> baldige Einweisung in de.alt.gruppenkasper buchen.
sein sie doch froh, dass sie von jemandem bespasst werden. abgesehen
davon bevorzuge ich die bezeichnung "pausenclown". :o)
> du? seit wann duzen wir uns? haben wir gemeinsam ein bier getrunken?
> wahren sie doch bitte die form, herr muehlich. und ihre albernen
> unterstellungen koennen sie sich auch sparen, hier wird eine ersthafte
> diskussion gefuehrt, die durch ihre billige polemik nicht weiterkommt.
Wenn man schon siezt, dann kann man wenigstens die Höflichkeit
aufbringen, "Sie" und "Ihre" groß zu schreiben, um, wie Du ja schon
angemerkt hast, die Form zu waren.
Gruß
Frank
> In Artikel <9imv21$1co$3...@infosun2.rus.uni-stuttgart.de> schrieb
> rusa...@helpdesk.rus.uni-stuttgart.de:
>
> > Noch so ein paar Postings in dem Stil, und Du kannst Dir Deine
> > baldige Einweisung in de.alt.gruppenkasper buchen.
>
> sein sie doch froh, dass sie von jemandem bespasst werden. abgesehen
> davon bevorzuge ich die bezeichnung "pausenclown". :o)
Es gibt gar keine Neuigkeitenverbreitungsgruppe de.alt.pausenclown.
Ein paar Froschpillen gefällig?
-Hilko
In Artikel <871ynku...@ataraxia.vdst-ka.inka.de> schrieb bengen@vdst-
ka.inka.de:
>
> Ein paar Froschpillen gef=E4llig?
die wahl von gross- oder kleinschreibung ist im vergleich zur wahl der
anrede wohl eher nebensaechlich.
In Artikel <3B4F882E...@vdst-ka.inka.de> schrieb drefahl@vdst-
ka.inka.de:
> Wenn man schon siezt, dann kann man wenigstens die H=F6flichkeit
> aufbringen, "Sie" und "Ihre" gro=DF zu schreiben, um, wie Du ja schon
> angemerkt hast, die Form zu waren.
--
> sagt ihnen die bezeichnung "troll" etwas?
Ihm schon. Dir wohl auch. Geh woanders spielen.
Freundliche Gruesse,
Pitt
> einmal kurz aufgemerkt: da schreibt jemand alles klein und keine
> umlaute aus. was inhalt und aussage allerdings keinen abbruch tut.
Richtig. Dein Gefasel ist inhaltsleer, egal, wie Du es mit der
Orthographie hältst, Schatzi.
Das versichere ich dir, so wahr ich Gott helfe. [dsf 3.1]
-Hilko
> Richtig. Dein Gefasel ist inhaltsleer, egal, wie Du es mit der
> Orthographie h=E4ltst, Schatzi.
suess... ist das vdst karlsruhe knatterbuch seite 1?
> Das versichere ich dir, so wahr ich Gott helfe. [dsf 3.1]
blasphemisch auch noch... vielleicht ist es doch schon seite 2?
Du meinst sie warfen gelochte Bonbons aus dem Fenster? Haben wir denn
schon wieder Karneval?
Steffen Kaiser wrote:
> dann aendern sie sich doch endlich einmal, das wuerde ihrem dachverband
> gut zu gesicht stehen. sie sollten nicht aus falscher
> verbandssolidaritaet indiskutable "haufen" wie danubia, teutonia rgb.
> oder germania hh in ihren reihen dulden.
Nur kurz zur Info, da Herr Wenninger Ihnen dies wohl selbst noch
antworten wird.
Die Clausthaler Burschenschaft "Schlaegel & Eisen" gehört schon seit
einigen Jahren nicht mehr dem Dachverband an. Sie ist zur Zeit ohne
Dachverband.
Ergo können ihre Mitglieder nicht die DB beeinflussen oder gar
veraendern. Solidaritaet mit oben erwaehnten Buenden wird schon gar
nicht geuebt; allein schon dehalb, weil einige Bbr² nicht die deutsche
Staatsangehoerigkeit besitzen.
Mit freundlichen Grüßen,
Annette Meyer.
Hallole !
> Die Clausthaler Burschenschaft "Schlaegel & Eisen" gehört schon seit
> einigen Jahren nicht mehr dem Dachverband an. Sie ist zur Zeit ohne
> Dachverband.
Ja, schade eigentlich.
> Ergo können ihre Mitglieder nicht die DB beeinflussen oder gar
> veraendern. Solidaritaet mit oben erwaehnten Buenden wird schon gar
> nicht geuebt; allein schon dehalb, weil einige Bbr² nicht die deutsche
> Staatsangehoerigkeit besitzen.
Sowas soll auch bei Buenden vorkommen, die in der DB sind - und nun?
ich hoffe sehr, dass sie es mir nicht uebel nehmen, aber ich quote auch
bei damen "flegelhaft" *g*:
In Artikel <3B507B41...@tu-clausthal.de> schrieb annette.meyer@tu-
clausthal.de:
> Die Clausthaler Burschenschaft "Schlaegel & Eisen" gehört schon seit
> einigen Jahren nicht mehr dem Dachverband an. Sie ist zur Zeit ohne
> Dachverband.
dann war seine stellungnahme zur organisationsstruktur der db also der
kommentar eines aussenstehenden - das ging aus seinem posting aber nicht
hervor. das relativiert die sache natuerlich.
> Ergo können ihre Mitglieder nicht die DB beeinflussen oder gar
> veraendern.
damit ist die aufforderung zur aenderung bei ihm absolut an der falschen
adresse. damit haben sie voellig recht.
> Solidaritaet mit oben erwaehnten Buenden wird schon gar
> nicht geuebt; allein schon dehalb, weil einige Bbr² nicht die deutsche
> Staatsangehoerigkeit besitzen.
es freut mich zu lesen, dass die oftmals falsch verstandene solidaritaet
zu irgendwelchen rechtsabdriftern offensichtlich dachverbandsunabhaengig
nachlaesst (womit ich niemandem persoenlich unterstellen moechte, dass er
jemals welche geuebt hat).
ich wuerde gerne noch eine frage anschliessen: war die tatsache, dass man
auch auslaendische staatsbuerger aufnehmen wollte, der grund fuer den
austritt aus dem dachverband?
mit freundlichem gruss aus goettingen,
> Sowas soll auch bei Buenden vorkommen, die in der DB sind - und nun?
verzeihen sie mir die frage, herr gnad, aber sie sind der fachmann
dafuer, meine ich:
ist die deutsche staatsangehoerigkeit nicht eine unabdingbare
voraussetzung fuer die aufnahme in einem bund der db?
ein schoenes wochenende wuenscht
Hannes Gnad wrote:
> Sowas soll auch bei Buenden vorkommen, die in der DB sind - und nun?
Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass man sich nicht mit
"rechtslastigen" Buenden solidarisieren kann, wenn man auslaendische
Bundesbrueder hat, da man ja sonst eben diesen in den Ruecken faellt.
Oder sehen Sie das anders?
Mit freundliche Grüßen,
Annette Meyer
ich kann mich zwar nicht erinnern, dass bei uns je das deutschlandlied
auf einem kommers gesungen wurde (zumindestens seitdem ich im bund bin).
aber ein schönes lied aus dem allgemeinen deutschen kommersbuch sollte
man nun wirklich singen können, ohne gleich in den verdacht zu geraten,
dass man in eine bestimmte ecke gehört. zu meiner aktivenzeit wurde z.b.
häufig "wenn alle untreu werden" ( auch in einem anderen zusammenhang
bekannt) auf kneipen gesungen, und wir stehen nun wirklich nicht im ruf
in eine bestimmte ecke zu gehören ...
weiterhin viel spass dabei!
die gedanken sind frei!
axel müller
( l! cimbria im cc freiburg )
> zu meiner aktivenzeit wurde z.b. häufig "wenn alle untreu werden" ( auch
> in einem anderen zusammenhang bekannt) auf kneipen gesungen, und wir
> stehen nun wirklich nicht im ruf in eine bestimmte ecke zu gehören ...
Es hält sich hartnäckig das Gerücht, bei der SS sei die jeweils letzte
Zeile jeder Strophe als Refrain gesungen worden.
Ist das eine Urban legend, oder kann das jemand bestätigen?
Ich habe auch gehört, daß die Sache mit dem Refrain im Liederbuch der
Bundeswehr stehe. Hat die Bundeswehr überhaupt ein Liederbuch? ;)
Markus
alsatia.de
--
Markus Gail ------- <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>
-------------------- Freiheit ist eine Zumutung. Aber sie ist zumutbar.
Hallole !
>> Sowas soll auch bei Buenden vorkommen, die in der DB sind - und nun?
> verzeihen sie mir die frage, herr gnad, aber sie sind der fachmann
> dafuer, meine ich:
Jeder DB-Angehoerige sollte seine Verbandsgrundsaetze kennen. =:)
> ist die deutsche staatsangehoerigkeit nicht eine unabdingbare
> voraussetzung fuer die aufnahme in einem bund der db?
Nein.
> ein schoenes wochenende wuenscht
Danke, ebenfalls.
Hallole !
>> Sowas soll auch bei Buenden vorkommen, die in der DB sind - und nun?
> Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass man sich nicht mit
> "rechtslastigen" Buenden solidarisieren kann, wenn man auslaendische
> Bundesbrueder hat, da man ja sonst eben diesen in den Ruecken faellt.
> Oder sehen Sie das anders?
Die Antifa antwortet auf diesen Hinweis immer mit:
"Es gibt auch rechtsradikale Auslaender."
=;)
Jepp, hat sie. Mit diesem verhaelt es sich aber so wie mit allen anderen
Gegenstaenden der "Sonderausruestung": Sind grad nicht genug da, bekommen
halt mal ein paar Jahrgaenge keine, sind genug da Muessen sie sie bekommen.
Ich hatte damals eins, wurde aber nie benutzt.
Mit freundlichen Gruessen und Clausthaler Glueckauf
Siegfried Wenninger Z! x
Clausthaler B! "Schlaegel & Eisen"
Neg, immerhin waren wir bis 1996 in der DB. Immerhin haben wir im
Geschaeftsjahr 1993/1994 den Vorsitz gefuehrt, weshalb auch so couleurjunge
Bundesbrueder wie ich die Gelegenheit haben sehr viel ueber die DB zu
lernen. Ausserdem hatten wir erst vor kurzer Zeit das Vergnuegen, dem
Vortrag eines Bundesbruders zuzuhoeren, der sich ausschliesslich mit diesem
Thema befasste. Ich glaube ganz ehrlich nicht, dass die DB in diesser kurzen
Zeit ihre gesamte Organisationsstruktur so umkrempelt, dass meine Aussage
dadurch voellig an Wert verliert. Wir stehen mit einigen Buenden der DB auch
heute noch auf sehr freundschaftlichem Fusse, ich bin mir sicher, dass diese
uns wirklich grosse Veraenderung sofort und bruehwarm mitteilen wuerden.
Zum besseren Verstaendnis: Wir haben uns waehrend der Zeit unserer
DB-Mitgliedschaft ueber ein paar Bestandteile der Organisationsstruktur sehr
geaergert, die mit uns befreundeten Buende uebrigens auch (manche davon tun
es noch immer, da sie in der DB sind).
> ich wuerde gerne noch eine frage anschliessen: war die tatsache, dass man
> auch auslaendische staatsbuerger aufnehmen wollte, der grund fuer den
> austritt aus dem dachverband?
Nicht der alleinige aber auch das spielte eine Rolle.
Mit freundlichen Gruessen und Clausthaler Glueckauf
Siegfried Wenninger Z! x
Claustaler B! "Schlaegel & Eisen"
Hallo Hannes,
sollte mir da ein wichtiges Detail entgangen sein oder hab ich einen
wesentlichen Kurswechsel der DB verpasst? Muss man nicht deutschstaemmig
sein um Mitglied in einer der DB angehoerenden Burschenschaft zu werden? Gab
es da nicht mal so was wie die "Selbstausschlussklausel"?
Mit freundlichen Gruessen und Clausthaler Glueckauf
Siegfried Wenninger Z! x
> sollte mir da ein wichtiges Detail entgangen sein oder hab ich einen
> wesentlichen Kurswechsel der DB verpasst? Muss man nicht deutschstaemmig
> sein um Mitglied in einer der DB angehoerenden Burschenschaft zu werden? Gab
> es da nicht mal so was wie die "Selbstausschlussklausel"?
Meines Wissens können Ausländern nach Genehmigung der Verbandsspitze
aufgenommen werden.
Ich frage mich allerdings, wie es zu dieser Regelung kommen
konnte. Griff nicht bereits beim Stellen des Antrages die
Selbstausschlußklausel? :)
Markus
alsatia.de
--
Markus Gail ------- <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail/>
--------------------- Freiheit ist eine Zumutung. Aber sie ist zumutbar.
Turnerschaft Alsatia: <http://www.alsatia.de>
> sollte mir da ein wichtiges Detail entgangen sein oder hab ich einen
> wesentlichen Kurswechsel der DB verpasst? Muss man nicht deutschstaemmig
> sein um Mitglied in einer der DB angehoerenden Burschenschaft zu werden? Gab
> es da nicht mal so was wie die "Selbstausschlussklausel"?
Meines Wissens können Ausländer nach Genehmigung der Verbandsspitze
Hallole !
> Thema befasste. Ich glaube ganz ehrlich nicht, dass die DB in diesser kurzen
> Zeit ihre gesamte Organisationsstruktur so umkrempelt, dass meine Aussage
> dadurch voellig an Wert verliert. Wir stehen mit einigen Buenden der DB auch
Die DB hat am BT 2001 eine umfassende Reform ihrer Verbandsfuehrungs-
und Gremienstruktur beschlossen, die ab Mitte 2002 in Kraft tritt.
Hallole !
> sollte mir da ein wichtiges Detail entgangen sein oder hab ich einen
> wesentlichen Kurswechsel der DB verpasst? Muss man nicht deutschstaemmig
> sein um Mitglied in einer der DB angehoerenden Burschenschaft zu werden?
Das ist der Punkt: Die Staatsangehoerigkeit spielt keine Rolle,
die Abstammung schon. Daher kann nach offzieller DB-Lesart auch
ein Deutscher mit einem Pass der Republik Oesterreich, Chiles,
Russlands, etc. ohne weiteres eintreten, ein Tuerke, Chinese, etc.
mit einem deutschen Pass nicht.
Fuer Faelle, in denen der Grad an deutscher Abstammung als nicht
ausreichend angesehen wird, gibt es ein verbandsinternen Verfahren,
nach denen eine Aufnahme trotzdem vollzogen werden kann.
> Gab es da nicht mal so was wie die "Selbstausschlussklausel"?
Verstoesse gegen die Aufnahmeregularien stellen meines Wissens
nach keine umfassende "Aufgabe der Grundsaetze" dar, und fuehren
daher nicht zum sofortigen Selbstauschluss (zumindest, was diese
unselige Abstammungspruefung angeht - bei der Zivifrage wurde das
gleich am Grundsatz der Wehrhaftigkeit aufgehaengt ...).
>Das ist der Punkt: Die Staatsangehoerigkeit spielt keine Rolle,
>die Abstammung schon. Daher kann nach offzieller DB-Lesart auch
>ein Deutscher mit einem Pass der Republik Oesterreich, Chiles,
>Russlands, etc. ohne weiteres eintreten, ein Tuerke, Chinese, etc.
>mit einem deutschen Pass nicht.
also geht es um das blutrecht, welches im gegensatz z. b. zu den usa
(bodenrecht) fuer die faehigkeit zur deutschen staatsbuergerschaft
massgeblich ist. ergo: es koennen nur solche personen in die db-buende
aufgenommen werden, die "theoretisch" deutsche sind. also doch keine
"echten" auslaender.
>Fuer Faelle, in denen der Grad an deutscher Abstammung als nicht
>ausreichend angesehen wird, gibt es ein verbandsinternen Verfahren,
>nach denen eine Aufnahme trotzdem vollzogen werden kann.
hussa... "der grad deutscher abstammung"... da fehlen selbst mir die
worte!
>Verstoesse gegen die Aufnahmeregularien stellen meines Wissens
>nach keine umfassende "Aufgabe der Grundsaetze" dar, und fuehren
>daher nicht zum sofortigen Selbstauschluss (zumindest, was diese
>unselige Abstammungspruefung angeht - bei der Zivifrage wurde das
>gleich am Grundsatz der Wehrhaftigkeit aufgehaengt ...).
aber wenn jemand offiziell protest einlegt... dann ist der bart ab,
oder wie?
> Die DB hat am BT 2001 eine umfassende Reform ihrer Verbandsfuehrungs-
> und Gremienstruktur beschlossen, die ab Mitte 2002 in Kraft tritt.
Was beinhaltet denn diese Reform?`
Markus
alsatia.de
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Markus Gail ------- <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>
----- »Die Wasser der Weltgeschichte fließen unablässig hinab zum Tale,
das da Freiheit heißt. Sie lassen sich durch nichts umkehren, höchstens
aufhalten, doch überlange Stauung bricht die Dämme.« Walter Rathenau --
Hallole !
>>Das ist der Punkt: Die Staatsangehoerigkeit spielt keine Rolle,
>>die Abstammung schon. Daher kann nach offzieller DB-Lesart auch
>>ein Deutscher mit einem Pass der Republik Oesterreich, Chiles,
>>Russlands, etc. ohne weiteres eintreten, ein Tuerke, Chinese, etc.
>>mit einem deutschen Pass nicht.
> also geht es um das blutrecht, welches im gegensatz z. b. zu den usa
> (bodenrecht) fuer die faehigkeit zur deutschen staatsbuergerschaft
> massgeblich ist. ergo: es koennen nur solche personen in die db-buende
> aufgenommen werden, die "theoretisch" deutsche sind. also doch keine
> "echten" auslaender.
Genau. Obwohl die DB fuer diese Regelung immer wieder heftig
kritisiert und massiv angegriffen wird, entspricht diese im Geiste
dem Paragraphen 116 des Grundgesetzes, der den Begriff "Deutscher"
definiert - allerdings eben nur dem Abstammungsteil.
>>Fuer Faelle, in denen der Grad an deutscher Abstammung als nicht
>>ausreichend angesehen wird, gibt es ein verbandsinternen Verfahren,
>>nach denen eine Aufnahme trotzdem vollzogen werden kann.
> hussa... "der grad deutscher abstammung"... da fehlen selbst mir die
> worte!
Mir fiel keine bessere Formulierung dafuer ein, aber es ist
tatsaechlich genau so.
>>Verstoesse gegen die Aufnahmeregularien stellen meines Wissens
>>nach keine umfassende "Aufgabe der Grundsaetze" dar, und fuehren
>>daher nicht zum sofortigen Selbstauschluss (zumindest, was diese
>>unselige Abstammungspruefung angeht - bei der Zivifrage wurde das
>>gleich am Grundsatz der Wehrhaftigkeit aufgehaengt ...).
> aber wenn jemand offiziell protest einlegt... dann ist der bart ab,
> oder wie?
Ach, dann gibt es Untersuchungsverfahren, nachtraegliche Pruefungen,
schriftliches Gerangel - und es passiert nix weiter.
Neben diesen formalen Dingen ist noch wichtig, wie es im Alltag
aussieht: Es gibt Buende, die neben nur Deutsche auf, und es gibt
Buende, die auch (bis zu einem gewissen, je nach Bund unter-
schiedlichen Grad) Auslaender aufnehmen. Hat der betreffende
Bund im Einzelfall Zweifel bei einem Kandidaten, geht er entweder
den offiziellen Weg, oder hin und wieder auch mal nicht.
Viele liberale Buende moegen diese Aufnahmehuerden und Verfahren
nicht besonders, und bemuehen sich, eine Aenderung der Statuten
der DB zu erreichen, die die Entscheidung ueber die Aufnahme von
Auslaendern wie die ueber Zivis und FH'lern allein in die Zu-
staendigkeit des Einzelbundes verlagert.
Hallole !
>> Die DB hat am BT 2001 eine umfassende Reform ihrer Verbandsfuehrungs-
>> und Gremienstruktur beschlossen, die ab Mitte 2002 in Kraft tritt.
> Was beinhaltet denn diese Reform?
Der Hauptausschuss (Leitungsgremium der DB zwischen den Burschentagen)
wird anders zusammengesetzt und nennt sich anders, HpA und AfbA werden
durch was gemeinsames neues ersetzt, einige Einzelaemter gestrichen,
andere umbenannt und mit anderen Aufgaben versehen, etc.
> > Was beinhaltet denn diese Reform?
>
> Der Hauptausschuss (Leitungsgremium der DB zwischen den Burschentagen)
> wird anders zusammengesetzt und nennt sich anders,
Wie?
> HpA und AfbA werden durch was gemeinsames neues ersetzt,
Und zwar?
Markus
alsatia.de
--
Hallole !
>> > Was beinhaltet denn diese Reform?
>>
>> Der Hauptausschuss (Leitungsgremium der DB zwischen den Burschentagen)
>> wird anders zusammengesetzt und nennt sich anders,
> Wie?
>> HpA und AfbA werden durch was gemeinsames neues ersetzt,
> Und zwar?
Frag' mich nicht, ich war dieses Jahr zum ersten Mal seit 8 Jahren
nicht selbst am BT. Sowie das ganze in veroeffentlichungsfaehiger
Schriftform vorliegt, kannst Du mich gern nochmal danach fragen.
Wehrdienstverweigerer wurden von den Corps immer aufgenommen, obwohl
ich's albern finde, daß jene dann ausgerechnet in 1 schlagende
Verbindung gehen.
FR
ich denke, daß der unterschied zwischen tödlichen waffen, die im zweifel
auch als solche eingesetzt werden sollen, und sportwaffen, bei denen
höchstens ein verletzungsrisiko besteht, groß genug ist, um das nicht albern
zu finden... von der wirkung her ist halt nunmal ein schmiß z.b. einem
kopfschuß nicht wirklich gleichzusetzen, oder?!?
obermüller markus
corps cisaria
--
Steffen Kaiser
s...@gmx.co.uk
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"Florian Ritter" <flor...@yahoo.com> schrieb im Newsbeitrag
news:9iu9bq$9j6$1...@unlisys.unlisys.net...
> Wehrdienstverweigerer wurden von den Corps immer aufgenommen, obwohl
> ich's albern finde, daß jene dann ausgerechnet in 1 schlagende
> Verbindung gehen.
es soll ja auch nicht-schlagende corps geben... dafür dann wohl
verbandsfrei.
In article <9iu9bq$9j6$1...@unlisys.unlisys.net>, flor...@yahoo.com says...
> Wehrdienstverweigerer wurden von den Corps immer aufgenommen, obwohl
> ich's albern finde, daß jene dann ausgerechnet in 1 schlagende
> Verbindung gehen.
--
Steffen Kaiser
s...@gmx.co.uk
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> es soll ja auch dachverbandsfreie corps geben, die nicht schlagend sind?
Ob es sich dabei wirklich um Corps handelt?
> Ob es sich dabei wirklich um Corps handelt?
jedenfalls nennen sie sich so. ich kenne nur zwei davon, eines hier am
ort. die schlagen zwar nicht, aber dafür können sie ganz ordentlich
trinken.
--
Steffen Kaiser
s...@gmx.co.uk
+++ Bitte beachten Sie unsere AGB auf der Rückseite dieser Mail. +++
Heute ja - im 19. Jahrhundert gab es aber bei Stichmensuren (= Lungenfuxer)
noch Todesfälle.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Frhr.v.Gravenreuth
(einfacher Philster der
KBStV Rhaetia)
http://www.rhaetia.de
http://www.gravenreuth.de
ups, ich glaub, meine uhr geht zwei jahrhunderte vor....
obermüller markus
corps cisaria
> Ob es sich dabei wirklich um Corps handelt?
KSCV bzw. WSC dürften auf den Namen "Corps" genauso wenig ein Copyright
haben wie die DB auf den Namen Burschenschaft. Auch da gibt's
bekanntlich eine breite Palette bis zu gemischten, nichtschlagenden
Bünden. Fazit: die Welt ist ist ganz schön komplex und nicht mit
einfachem Schubladendenken beschreibbar...
Gruß,
MM
--
=========================================================================
Dipl.-Phys. Matthias Mühlich mueh...@iap.uni-frankfurt.de
Institut für Angewandte Physik J.W.Goethe-Universität Frankfurt
=========================================================================
Naja das Corps Cisaria ist ja ein ganz moderns Corps, wenn man da so einen
gewissen Flyer mit dem Foto einer netten Dame (oben ohne + Mütze und Band;
Text: "Machen Sie doch persönlich Bekanntschaft mit Cisaria") ansieht ;-))
Frage:
Ist das Foto von einer Colleur-Dame oder von einem Fotomodel?
jaja... so sind wir halt
>
>
> Frage:
> Ist das Foto von einer Colleur-Dame oder von einem Fotomodel?
was denken sie?
obermüller markus
corps cisaria
> > Ob es sich dabei wirklich um Corps handelt?
>
> KSCV bzw. WSC dürften auf den Namen "Corps" genauso wenig ein Copyright
> haben wie die DB auf den Namen Burschenschaft.
Du irrst Dich. :)
Allerdings verzichten die Corps darauf, die Verwendung des Markennamens
durch studentische Verbindungen zu unterbinden.
Nach meinem Verständnis ist ein Corps bereits vom Begriff her
pflichtschlagend, genauso wie eine Landsmannschaft oder eine
Turnerschaft.
Markus
alsatia.de
--
Markus Gail ------- <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>
-------------------- Freiheit ist eine Zumutung. Aber sie ist zumutbar.
> es soll ja auch dachverbandsfreie corps geben, die nicht schlagend sind?
Es gibt auch nichtschlagende Corps _in_ Dachverbänden.
FR
Hallole !
>> es soll ja auch dachverbandsfreie corps geben, die nicht schlagend sind?
> Es gibt auch nichtschlagende Corps _in_ Dachverbänden.
Ah? Wie und wo?
> > zu finden... von der wirkung her ist halt nunmal ein schmiß z.b. einem
> > kopfschuß nicht wirklich gleichzusetzen, oder?!?
> Heute ja - im 19. Jahrhundert gab es aber bei Stichmensuren (= Lungenfuxer)
> noch Todesfälle.
Hat auch in diesem Jhdt. einige tragische Fälle gegeben, auch nach dem letzten Krieg
noch. Ich entsinne mich an 1 Fall in Süddt., da wurde 1 Paukanten die Fontanelle
eingeschlagen. Der Mann war dann nur noch bei einem AH als Bürobote einzusetzen.
Mit Genuß & Belehrung zu lesen: Felix Schnabels Univ.-Jahre. Sind Erinnerungen
an die Zeit um 1830. Neu hrsg. von Otto J. Bierbaum (glaube C! Thuringia Lpzg.).
FR
> >> es soll ja auch dachverbandsfreie corps geben, die nicht schlagend sind?
> > Es gibt auch nichtschlagende Corps _in_ Dachverbänden.
> Ah? Wie und wo?
BDIC (e.g. Corps Elektra, TU Bln.), leider.
Kordial: FR
> > > Es gibt auch nichtschlagende Corps _in_ Dachverbänden.
>
> > Ah? Wie und wo?
>
> BDIC (e.g. Corps Elektra, TU Bln.), leider.
Ist im Civs zuletzt als DB-Burschenschaft verzeichnet, mit dem Vermerk
"Verbleib unbekannt".
Markus
alsatia.de
--
Markus Gail ------- <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>
- »Freiheit bedeutet für uns nicht Disziplinlosigkeit, sondern Pflicht.
Liberal sein heißt nicht herrschen, sondern der Freiheit dienen.« -----
---------------------------------------------- Karl Hermann Flach -----
Historisch schon. Daß die damaligen Aktiven von Brems Gö und Silberrhenanen
sich das Fechten abgewöhnten, tut der Geschichte ihrer Corps keinen Abbruch.
Nur Kösener sind sie nicht mehr...
J. Christoph Amberger
Baltimore, MD
Im BDIC gibt es schon seit lange keine Corps mehr.
Kay Reich
W. Normannia im BDIC und RTV
C. Saxo-Montania zu Freiberg und Dresden in Aachen (IdC)
"Florian Ritter" <flor...@yahoo.com> schrieb im Newsbeitrag
news:9j1gj9$grh$1...@unlisys.unlisys.net...
> > BDIC (e.g. Corps Elektra, TU Bln.), leider.
>
> Ist im Civs zuletzt als DB-Burschenschaft verzeichnet, mit dem Vermerk
> "Verbleib unbekannt".
Wie kann 1 BDIC-Corps inne DB geraten?? Erkläret mir diesen Zwiespalt der Natur!
Gips noch annere BDIC-Corps im Civis (ich hab'n nich)?
FR
> Im BDIC gibt es schon seit lange keine Corps mehr.
Sicher? Also, ich kenne Corps Elektra noch (bin allerdinx nie a.d.H., so sie
eines haben, gewesen.
> Kay Reich
> W. Normannia im BDIC und RTV
Was ist denn eine W. (etwa eine Wehrschaft? - die gab's früher häufiger) und was RTV?
FR
Hallole !
>> BDIC (e.g. Corps Elektra, TU Bln.), leider.
Der BDIC listet auf seiner WWW-Seite kein Corps Elektra zu Berlin,
noch nicht mal als AH-Verband.
> Ist im Civs zuletzt als DB-Burschenschaft verzeichnet, mit dem Vermerk
> "Verbleib unbekannt".
Das ist dann wohl die B! Elektra-Teplitz zu Muenchen - siehe:
http://www.Elektra-Teplitz.de/
Dieser Bund war zwischen 1959 (?) und 1996 im BDIC, aber nie
in Berlin und nie ein Corps. 1999 (via Umweg DHB) Eintritt in die
DB.
Hallole !
>> > BDIC (e.g. Corps Elektra, TU Bln.), leider.
>>
>> Ist im Civs zuletzt als DB-Burschenschaft verzeichnet, mit dem Vermerk
>> "Verbleib unbekannt".
> Wie kann 1 BDIC-Corps inne DB geraten??
Siehe anderes Posting: Eine BDIC-*Burschenschaft* kann ... !
> Erkläret mir diesen Zwiespalt der Natur!
"Es gibt kein *Corps* Elektra".
> Gips noch annere BDIC-Corps im Civis (ich hab'n nich)?
Gibt es ueberhaupt welche?
> Gips noch annere BDIC-Corps im Civis (ich hab'n nich)?
Sind offenbar alle suspendiert oder fusioniert. Eins hat anscheinend
sogar Frauen aufgenommen ... ;)
hmmm, glaub ich nicht ganz - hab zumindest einen link gefunden
(http://studenten.freepage.de/korpos/), wo genanntes "corps" als
angehöriger des bdic ("vertagt", also wohl suspendiert) genannt ist.
zugegebenermaßen mit einem letzten update von 1998 nicht mehr wirklich
aktuell, aber immerhin ein hinweis!
gruß,
obermüller markus
corps cisaria
> Es gibt auch nichtschlagende Corps _in_ Dachverbänden.
auch im kscv und im wsc???
> Fortan nannte er sich Steffen Kaiser, glaubte nie aktiv gewesen
> zu sein und in Göttingen zu studieren. Tragisch!
und schon wieder vorbei. und das auf kurze distanz. sie sind ein armer
tropf.
> Fortan nannte er sich Steffen Kaiser, glaubte nie aktiv gewesen
> zu sein und in Göttingen zu studieren. Tragisch!
fortan versuchte uzs...@uni-bonn.de witzig zu sein und scheiterte
kläglich.
Hm, ich muß dazu sagen, daß ich an der Pom. Landes-Univ. Gwd. studiert
habe, dann durch den Eisernen Vorhang gesprungen bin & bis auf den
heutigen Tag über die Animositäten der Dachverbände gegeneinander
schier erstaunt bin.
Kinder, 1 wenig mehr Toleranz!
Ich war auf 1 Hochzeit in Bielefeld, der Vater des Bräutigams, ärztl.
Direktor im Osten, ehem. Oberstarzt der Wehrmacht, Kieler
Burschenschafter (Teutonia), remarquable Schmisse, kam mit 1 Lada
angefahren & hielt 1 schwere Brandrede: Kann da ja jeder hier mit 1
Schlauchboot über die Oostsee flüchten, das süße Leben im Westen zu
genießen. Nein! Der Mensch soll da bleiben, wo GOtt ihn hingestellt
hat. - Schwere Betroffenheit im Saale.
DAS ist für mich Korporationsstudententum, egal welchen Dachverbandes.
Durch meine Familie bin ich in 1 Corps aktiv geworden, wäre jedoch
genauso Burschenschafter geworden und kann jene nicht verstehen, die
nur aus ihrer Zugehörigkeit zu 1 Bund 1 durch nix gerechtfertigte
Arrojanz produzieren.
Fecit: FR
Weiß Jott. Aber wir haben'n Cbr., der macht auf links & Antifa,
das's sowas von belastend, dat glöwstu nech...
Entre nous: ich bin rechts, & ich glaube mich dafür nicht entschuldigen
zu müssen: FR