Wer weiß genaueres über die "verunglückte Mensur" in Innsbruck?
Es soll angeblich nun die Staatsanwaltschaft wegen Sittenwidrigkeit gegen einen
der Paukanten ermitteln, da der andere eine leichte Fraktur des Schädels
davontrug. Da sich in Österreich die Sittenwidrigkeit nach der schwere der
Verletzung richtet, wird nun ermittelt.
Mich würde genaueres interessieren.
Gruß
Stephan Peters
Hallole !
Steht bei mir gerade im "Artikel-Aufbereitungs-Stau":
http://www.dolomiten.it/dolomiten/2000/11/07/a0711c05f.html
http://www.salzburg.com/sn/00/11/07/oesterreich-24345.html
http://derstandard.at/Textversion/20001107/92.htm
http://www.tirol.com/tt/Land/Politik/article_97071.html
(ausfuehrlicher)
Seite des Bundes, auf dessen Haus der Unfall geschah:
http://members.aon.at/landsmannschaft-tyrol/
--
Beste Gruesse, Trekking onward hanne...@rus.uni-stuttgart.de
Hannes Gnad Hv! B! Hilaritas han...@studserv.uni-stuttgart.de
http://helpdesk.rus.uni-stuttgart.de/~rusamiga/
*** "He, die zielen mit Kanonen auf uns, die Schweine!" ***
*** (Neulich, gegen Ende des AC/DC-Konzerts) ***
Ich hab gehört, dass wegen schwerer Körperverletzung ermittelt wird! Das
Krankenhaus hat Anzeige erstattet (oder so)...
Grüsse!
Euer
Roland Kemer v. Galileo
K.Ö.St.V. Traungau zu Wels im MKV
Mit freundlichen Grüßen
Günter Frhr. v. Gravenreuth
KBStV Rhaetia
http://www.rhaetia.de
http://www.gravenreuth.de
>Frei nach Asterix: "Die spinnen die Ösi-Staatsanwälte".
Wieso? Was kann der Staatsanwalt dafür?
Stefan
>Frei nach Asterix: "Die spinnen die Ösi-Staatsanwälte".
Was hätten sie denn sonst tun sollen? Gottseidank ist endlich mal was
passiert, vielleicht wird dann mal jemand aufmerksam auf diese
pseudoheroischen Initationsriten, die von der Geschichte seit über
einem Jahrhundert überholt sind!
naja, ich denke mal,daß Du nicht korporiert bist, oder ? Auch ich als
nicht-schlagender Korporierter denke nicht, daß eine Mensur "überholt" ist.
Ich denke, daß man die Argumntation, warum und wieso durchaus nachvollziehen
kann.
Viele Grüße
André Bach
B! Alemannia Leipzig-Erlangen zu Bamberg im CCB im SB
http://www.uni-bamberg.de/stud/alemannia
"Tobias Schreiner" <c.u.on.c...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3a150c34...@news.cis.dfn.de...
>naja, ich denke mal,daß Du nicht korporiert bist, oder ?
Nein, mein gesunder Selbsterhaltungstrieb und die Fähigkeit, auch ohne
Verbindung Freundschaften zu schließen sowie eine Wohnung zu finden
hat mich glücklicherweise davor bewahrt.
Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: ja, ich habe schon
auch Freunde in Verbindungen (nicht schlagende allerdings).
>Auch ich als
>nicht-schlagender Korporierter denke nicht, daß eine Mensur "überholt" ist.
>Ich denke, daß man die Argumntation, warum und wieso durchaus nachvollziehen
>kann.
Als da wäre?
Und jetzt bitte nicht diesen fadenscheinigen geistigen Dünnschiss, den
man auf den einschlägigen Homepages nachlesen kann.
Tobias Schreiner
Hallole !
> Und jetzt bitte nicht diesen fadenscheinigen geistigen Dünnschiss, den
> man auf den einschlägigen Homepages nachlesen kann.
Ich wuerde Dir ja eine Antwort geben, aber Dein Ton verhindert das.
Lerne Dich benehmen, und probiere es dann nochmal.
>
> Nein, mein gesunder Selbsterhaltungstrieb und die Fähigkeit, auch ohne
> Verbindung Freundschaften zu schließen sowie eine Wohnung zu finden
> hat mich glücklicherweise davor bewahrt.
Du hast ein Problem! ;->
> Als da wäre?
> Und jetzt bitte nicht diesen fadenscheinigen geistigen Dünnschiss, den
> man auf den einschlägigen Homepages nachlesen kann.
>
Meinst Du, daß irgendjemand mit Leuten, die sich so ausdrücken,
diskutieren möchte?
Gruß,
Gerhard
--
Physiker gehören zu einer bedrohten Art.
Dirk Maxeiner, Wissenschaftspublizist, in der Welt, 6.4.2000
http://derstandard.at/Textversion/20001108/89.htm
Christian Z!
--
_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de
>> Und jetzt bitte nicht diesen fadenscheinigen geistigen Dünnschiss, den
>> man auf den einschlägigen Homepages nachlesen kann.
>>
>
>Meinst Du, daß irgendjemand mit Leuten, die sich so ausdrücken,
>diskutieren möchte?
Alle ausser denen die bis auf o.g. keine Argumente zu bieten haben?
>> Und jetzt bitte nicht diesen fadenscheinigen geistigen Dünnschiss, den
>> man auf den einschlägigen Homepages nachlesen kann.
>
>Ich wuerde Dir ja eine Antwort geben, aber Dein Ton verhindert das.
>Lerne Dich benehmen, und probiere es dann nochmal.
^^^^
da fehlt ein _zu_
Nun, dieser pseudointelektuelle Anspruch, den man auch bei Treffe mit
den alten Herren feststellen kann, geht IMHO spätestens auf der Kneipe
nach der dritten Halben verloren. Wohin der Tonfall (und, was
bedeutsamer scheint, auch die Themen!) dann driften, brauche ich wohl
niemandem zu erklären...
Es scheint nur so zu sein, dass ausser o.g. Argumenten, die für mich
keine sind, keine Gründe für organisierte Selbstverstümmelung
existieren.
Hallole !
> Nun, dieser pseudointelektuelle Anspruch, den man auch bei Treffe mit
> den alten Herren feststellen kann, geht IMHO spätestens auf der Kneipe
> nach der dritten Halben verloren.
Benimmregeln haben mit "pseudointelektuellem Anspruch" nichts zu tun.
^^^
Hoeflichkeit ist ein Grundgebot unter zivilisierten Menschen, hier
im Netz gibt es dafuer u. a. die Netiquette.
> Wohin der Tonfall (und, was
> bedeutsamer scheint, auch die Themen!) dann driften, brauche ich wohl
> niemandem zu erklären...
Ah ja? Erzaehl' mal, solche Geschichten sind immer wieder spannend.
> Es scheint nur so zu sein, dass ausser o.g. Argumenten, die für mich
> keine sind, keine Gründe für organisierte Selbstverstümmelung
> existieren.
Besser, schon besser. Nochmal so eine Steigerung, und Du
bekommst eine Antwort.
> Nun, dieser pseudointelektuelle Anspruch, den man auch bei Treffe mit
> den alten Herren feststellen kann, geht IMHO spätestens auf der Kneipe
> nach der dritten Halben verloren. Wohin der Tonfall (und, was
> bedeutsamer scheint, auch die Themen!) dann driften, brauche ich wohl
> niemandem zu erklären...
Doch! Mir bitte!
> Es scheint nur so zu sein, dass ausser o.g. Argumenten, die für mich
> keine sind, keine Gründe für organisierte Selbstverstümmelung
> existieren.
Das ist bei einer Reihe menschlicher Tätigkeiten so.
Z.B. Rauchen, Mountainbiken im Gebirge, Bergsteigen, Drachenfliegen,
Skifahren, Wettrennen jeglicher Art, ...
Und trotzdem wird das alles anerkannt von der Gesellschaft.
Der primäre Sinn beim Paukenist auch nicht der, sich Schmisse
zuzuziehen, genauso wie der beinbruch beim Skifahren. Und trotzdem
passiert essehr häufig.
Gruss, Friedrich
S! Germania zu Aachen
Naja, was mich immer wieder fasziniert, ist der Eifer, mit der sich einige
Leute gegen etwas wenden, was Ihnen überhaupt nicht schadet, sie eigentlich
nicht tangiert und für das sie daher auch kein Verständnis aufbringen. Sie
stellen sich damit mind. auf die gleiche Stufe, auf der (vermeintlich) die
stehen, gegen die sie wettern.
Evver jeder Jäck iss anders!
Gruß aus Kölle!
Henner Z!
PS: Ruhig bleiben, wir können (!) alle mit- und nebeneinander leben.
>> Es scheint nur so zu sein, dass ausser o.g. Argumenten, die für mich
>> keine sind, keine Gründe für organisierte Selbstverstümmelung
>> existieren.
>Das ist bei einer Reihe menschlicher Tätigkeiten so.
>Z.B. Rauchen, Mountainbiken im Gebirge, Bergsteigen, Drachenfliegen,
>Skifahren, Wettrennen jeglicher Art, ...
>Und trotzdem wird das alles anerkannt von der Gesellschaft.
>Der primäre Sinn beim Paukenist auch nicht der, sich Schmisse
>zuzuziehen, genauso wie der beinbruch beim Skifahren. Und trotzdem
>passiert essehr häufig.
Stell dir eine Statistik vor:
auf der einen Seite Unfälle+Verletzungen beim z.B. Skifahren pro
gesamtdurchgeführte Abfahrten
und dann Verletzungen beim Fechten pro durchgeführte Kämpfe.
Merkst du was?
>Tobias Schreiner <c.u.on.c...@gmx.de> wrote:
>>
>>>naja, ich denke mal,daß Du nicht korporiert bist, oder ?
>>
>> Nein, mein gesunder Selbsterhaltungstrieb und die Fähigkeit, auch ohne
>> Verbindung Freundschaften zu schließen sowie eine Wohnung zu finden
>> hat mich glücklicherweise davor bewahrt.
>
>Naja, was mich immer wieder fasziniert, ist der Eifer, mit der sich einige
>Leute gegen etwas wenden, was Ihnen überhaupt nicht schadet, sie eigentlich
>nicht tangiert und für das sie daher auch kein Verständnis aufbringen.
Sehe ich anders. IMHO wirkt es sich auf die Persönlichkeitsbildung
eines Menschen nicht immer positiv aus, wenn er sich - aus welchen
Gründen auch immer - einer Verbindung anschließt.
Weisst du, mir für mich persönlich kann es natürlich egal sein, da es
mich ja nicht betrifft. Ich sehe aber auch die ganzen Erstsemester,
die sich u.U. einer Verbindung primät erstmal nicht wegen der
Lebensgemeinschaft etc. anschließen, sondern aus viel profaneren
Gründen. Und oft sind das dann gerade diejenigen, die froh sind, in
einer mögicherweise fremden Stadt Leute zu haben, die sich bisserl um
einen bemühen und einem beim Studienanfang helfen. So weit, so gut.
Nur sind eben diese Personen idR auch leicht beeinflussbar und das
Gedankengut, mit dem sie dann in manchen (nicht allen, ich denke nicht
einmal die meisten) Verbindungen beeinflusst werden, widerstrebt mir
wiederum persönlich. Und da ist genau der Punkt, an dem ich anzweifle,
dass es mich als engagierten Staatsbürger nichts angeht.
mfg,
Tobias Schreiner
Hallole !
> Weisst du, mir für mich persönlich kann es natürlich egal sein, da es
> mich ja nicht betrifft. Ich sehe aber auch die ganzen Erstsemester,
> die sich u.U. einer Verbindung primät erstmal nicht wegen der
> Lebensgemeinschaft etc. anschließen, sondern aus viel profaneren
> Gründen. Und oft sind das dann gerade diejenigen, die froh sind, in
> einer mögicherweise fremden Stadt Leute zu haben, die sich bisserl um
> einen bemühen und einem beim Studienanfang helfen. So weit, so gut.
> Nur sind eben diese Personen idR auch leicht beeinflussbar und das
> Gedankengut, mit dem sie dann in manchen (nicht allen, ich denke nicht
> einmal die meisten) Verbindungen beeinflusst werden, widerstrebt mir
> wiederum persönlich. Und da ist genau der Punkt, an dem ich anzweifle,
> dass es mich als engagierten Staatsbürger nichts angeht.
Wenn Dich das Seelenheil Deiner Mit-Staatsbuerger dermassen betrifft,
dann solltest Du meiner Ansicht nach erstmal ein viel wichtigeres
Problem anpacken: Es gibt in diesem Land unheimlich viele arme
Menschen, die sich zum FC Bayern (Codename: PC Pack) bekennen, aus
ganz profanen Gruenden: "Boah, Bayern ist cool, die gewinnen immer."
Wer sich so freiwillig dem institutionalisierten Boesen und Feind
des fairen und freien Fussballs hingibt, braucht dringend Hilfe.
> auf der einen Seite Unfälle+Verletzungen beim z.B. Skifahren pro
> gesamtdurchgeführte Abfahrten
>
> und dann Verletzungen beim Fechten pro durchgeführte Kämpfe.
>
> Merkst du was?
Ja, die Anzahl der ernsthaften Verletzungen ist beim Skifahren um ein
Vielfaches höher.
Wie ich gestern hörte, ist der Betroffene wieder wohlauf.
--
Markus Gail - PGP - <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>
-----------------------------------------------------------------------
"Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten einmischen."
Max Frisch
> Nur sind eben diese Personen idR auch leicht beeinflussbar und das
> Gedankengut, mit dem sie dann in manchen (nicht allen, ich denke nicht
> einmal die meisten) Verbindungen beeinflusst werden, widerstrebt mir
> wiederum persönlich.
Normalerweise wird sich der Kandidat im Rahmen der Anbahnung der
Mitgliedschaft wahrscheinlich unter anderem auch nach der Programmatik
der Verbindung erkundigen, und dann hat er immer noch die gesamte
Fuchsenzeit, um zu prüfen, ob er sich mit dieser Programmatik
identifizieren kann oder nicht.
> Seite des Bundes, auf dessen Haus der Unfall geschah:
>
> http://members.aon.at/landsmannschaft-tyrol/
Allerdings gehörte keiner der Paukanten der Landsmannschaft Tyrol an.
--
Markus Gail - PGP - <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>
»Tiefe Überzeugungen führen immer zur Mäßigung. Extremismus und
Sektierertum, links wie rechts, sind ein Ausdruck von Schwäche.«
Felipe GonzAlez
> Gottseidank ist endlich mal was passiert,
Was bist denn Du für einer?
> vielleicht wird dann mal jemand aufmerksam auf diese pseudoheroischen
Die Berufsgruppe der Juristen, auf die es hier ankommt, dürfte auch
schon vorher hinreichend informiert gewesen sein, in Deutschland, und in
Österreich sicherlich auch.
> Initationsriten, die von der Geschichte seit über einem Jahrhundert
> überholt sind!
Du mußt es ja wissen ...
Schreibst Du eigentlich sonst auch immer anderen vor, was sie zu tun und
zu lassen haben?
>Und da ist genau der Punkt, an dem ich anzweifle, dass es >mich als engagierten
Staatsbürger nichts angeht.
Nur nebenbei: In der Bundesrepublik gibt es keine Staatsbürger (die gab es u.A.
in der DDR und im 3.Reich), sondern nur Staatsangehörige.
Gruß,
>> Gottseidank ist endlich mal was passiert,
>
>Was bist denn Du für einer?
Welch fundierte Aussage....ich bin begeistert.
>> vielleicht wird dann mal jemand aufmerksam auf diese pseudoheroischen
>
>Die Berufsgruppe der Juristen, auf die es hier ankommt, dürfte auch
>schon vorher hinreichend informiert gewesen sein, in Deutschland, und in
>Österreich sicherlich auch.
[ ] Alle Juristen sind korporiert.
>> Initationsriten, die von der Geschichte seit über einem Jahrhundert
>> überholt sind!
>
>Du mußt es ja wissen ...
>
>Schreibst Du eigentlich sonst auch immer anderen vor, was sie zu tun und
>zu lassen haben?
Sprichst du eigentlich allen, die nicht deiner Meinung sind, das Recht
auf freie Meinungsäußerung ab?
Leute gibts...
>> auf der einen Seite Unfälle+Verletzungen beim z.B. Skifahren pro
>> gesamtdurchgeführte Abfahrten
>>
>> und dann Verletzungen beim Fechten pro durchgeführte Kämpfe.
>>
>> Merkst du was?
>
>Ja, die Anzahl der ernsthaften Verletzungen ist beim Skifahren um ein
>Vielfaches höher.
Quelle?
Andererseits ist das Davontragen eines Schmisses ja keine Verletzung
an sich, deren Folgen man durch adäquate ärztliche Behandlung
minimieren kann, so dass man nach einigen Wochen nichts mehr davon
sieht, oder?
Hallole !
>>Ja, die Anzahl der ernsthaften Verletzungen ist beim Skifahren um ein
>>Vielfaches höher.
> Quelle?
Allein die Anzahl der Skifahrer pro Wintersaison (vermutlich
viele hunderttausend Menschen) im Vergleich zu mensurfechtenden
Studenten (ich tippe auf ein paar tausend Parteien pro Jahr)
und die uebliche Schwere der Verletzungen (eine Schnittwunde
am Kopf mit zwei, drei Nadelstichen oder Klammern fixiert gegen
Oberschenkelhalsbruch und Kreuzbandriss) sollte das belegen.
> Andererseits ist das Davontragen eines Schmisses ja keine Verletzung
> an sich, deren Folgen man durch adäquate ärztliche Behandlung
> minimieren kann, so dass man nach einigen Wochen nichts mehr davon
> sieht, oder?
Wenn der betreffende Paukant nicht gerade darauf besteht, oder
der Schmiss kein Backendurchschlag ist, dann wird genau das heute
gemacht: Gute Versorgung, und nach zwei Monaten sieht man fast
nichts mehr.
>> Quelle?
>
>Allein die Anzahl der Skifahrer pro Wintersaison (vermutlich
>viele hunderttausend Menschen) im Vergleich zu mensurfechtenden
>Studenten (ich tippe auf ein paar tausend Parteien pro Jahr)
>und die uebliche Schwere der Verletzungen (eine Schnittwunde
>am Kopf mit zwei, drei Nadelstichen oder Klammern fixiert gegen
>Oberschenkelhalsbruch und Kreuzbandriss) sollte das belegen.
Mal abgesehen davon, dass das für meine ursächliche Kritik an den
Burschenschaften an sich (institutionalisierter Umgang mit Alkohol, um
nur ein Beispiel zu nennen) keine Rolle spielt:
um eine Aussage über Statistiken zu machen, müsstest du wiederum die
Anzahl der Verletzungen pro durchgeführten Skiabfahrten betrachten und
die Anzahl der Verletzungen pro durchgeführten Gefechten. Wenn du
dafür eine Quelle bieten kannst - bitte.
Hallole !
> Mal abgesehen davon, dass das für meine ursächliche Kritik an den
> Burschenschaften an sich (institutionalisierter Umgang mit Alkohol, um
> nur ein Beispiel zu nennen) keine Rolle spielt:
Die versoffene und verkokste Gesellschaft, das waere noch
einen Thread wert.
> um eine Aussage über Statistiken zu machen, müsstest du wiederum die
> Anzahl der Verletzungen pro durchgeführten Skiabfahrten betrachten und
> die Anzahl der Verletzungen pro durchgeführten Gefechten. Wenn du
> dafür eine Quelle bieten kannst - bitte.
Gibt es vielleicht fuer's Skifahren (bei den Krankenkassen bzw.
Versicherungen!?), fuer Mensuren ganz bestimmt nicht.
Aber auch hier laesst sich einfach zeigen: Pro Mensur wird im
Schnitt (ha, ein Wortspiel! =;) sicherlich mehr passieren als
pro Abfahrt.
Die Frage ist dabei, wo prinzipiell schwerere Unfaelle (das in
Innsbruck war ein Unfall) bzw. Verletzungen oder gar Todesfaelle
vorkommen. Da laesst sich nun wiederum einfach feststellen, dass
Skifahren sehr viel mehr Reha und Opfer fordert.
Grüße,
Franz Schneider
"Kang1702" <kang...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
news:20001115102433...@ng-ck1.aol.com...
> Hallo!
>
> Wer weiß genaueres über die "verunglückte Mensur" in Innsbruck?
> Es soll angeblich nun die Staatsanwaltschaft wegen Sittenwidrigkeit gegen
einen
> der Paukanten ermitteln, da der andere eine leichte Fraktur des Schädels
> davontrug. Da sich in Österreich die Sittenwidrigkeit nach der schwere der
> Verletzung richtet, wird nun ermittelt.
> Mich würde genaueres interessieren.
>
> Gruß
> Stephan Peters
> On Sun, 19 Nov 2000 10:02:28 +0200, Henrik...@web.de wrote:
>
> Sehe ich anders. IMHO wirkt es sich auf die Persönlichkeitsbildung
> eines Menschen nicht immer positiv aus, wenn er sich - aus welchen
> Gründen auch immer - einer Verbindung anschließt.
Wenn Du das auf die von Dir beschriebene (politische) Beeinflußbarkeit
beziehst, dann kann ich das nicht nachvollziehen.
Ich empfinde es zwar als angenehm, wenn ich mich mit jemandem
unterhalten kann, der mit mir eine "Wellenlänge" teilt, und politische
Diskussion besteht für mich zumindest vordergründig darin, seine
Meinung zu vertreten und andere zu überzeugen. Das tue ich aber nur
als Privatperson. Wir werfen jemanden nicht wieder hinaus, weil sich
seine politische Meinung von der aller anderen Mitglieder
unterscheidet, es sei denn, sie ist radikal.
> Und oft sind das dann gerade diejenigen, die froh sind, in einer
> mögicherweise fremden Stadt Leute zu haben, die sich bisserl um
> einen bemühen und einem beim Studienanfang helfen. So weit, so gut.
> Nur sind eben diese Personen idR auch leicht beeinflussbar
Unselbstständigkeit (überspitzt formuliert) hat mit politischer
Unentschlossenheit aber auch gar nichts zu tun. Jemand, der gerade von
zuhause in die Universitätsstadt verlassen hat, ist eben unerfahren,
was die neue Situation, z.B. Wohnungssuche, angeht. Ein Interesse an
Politischer Bildung hat bei ihm im Idealfall schon die Schule geweckt.
Wen wir wollen, das sind Leute, die die Gemeinschaft, die wir bieten,
bereichern und Charakter haben. Dazu gehört für mich die Fähigkeit,
sich selbstständig eine Meinung zu bilden und zu seiner Meinung zu
stehen, genausosehr wie die Toleranz gegenüber anderen.
Man _könnte_ übrigens auch argumentieren, daß leicht beeinflußbare
Leute in politischen Parteien nichts verloren haben...Nichts für
ungut,
-Hilko
Tobias Schreiner schrieb:
> Andererseits ist das Davontragen eines Schmisses ja keine Verletzung
> an sich, deren Folgen man durch adäquate ärztliche Behandlung
> minimieren kann, so dass man nach einigen Wochen nichts mehr davon
> sieht, oder?
Mann oh Mann!
Ich bin ja nicht unbedingt ein militanter Vertreter des Mensurfechtens,
aber angesichts obiger Aussage.................!
In der Tat fliesst bei der Mensur wohl öfters mal Blut als vielleicht beim
Skifahren, jedoch sind dies in aller Regel kleinste, saubere
Schnittwunden, welche oft noch nicht mal genäht werden müssen. Wenn genäht
wird, dann sind es allenfalls wenige Stiche. Nach wenigen Tagen werden die
Fäden gezogen und nach kurzer Zeit sieht man in der Regel garnichts mehr.
Denn die Zeiten, wo man einen Schmiß durch Narbenbildung provozierte, sind
längst vorbei. Wobei es sicher hier und da Ausnahmen gibt. Solche
Kandidaten werden aber selbst unter Waffenstudenten eher belächelt.
Ernste Verletzungen z.B. Knochenverletzungen sind ÄUSSERST selten. Zu
meiner Zeit musste man vorsorglich sogar den Schädel röntgen lassen, bevor
man überhaupt zur Mensur zugelassen wurde, damit man ja jedes Risiko einer
Schädelfraktur vermied.
Bei der Mensur in Österreich scheint es sich ja auch um eine Säbel-Partie
gehandelt zu haben. Mit sowas wird in Deutschland i.d.R. gar nicht
gefochten. Der deutsche Schläger ist eine leichtere Waffe.
Ansonsten ist wohl jeder Waffenring darum bestrebt jegliche Art schwererer
Verletzungen zu vermeiden. Entsprechend wird der Paukcomment wohl
angepasst. Wer sich den "Schädel einschlagen" will, der muß dies dann
anderswo machen. Stichwort: "ohne Nasenblech" etc.
Der "Schmiß" ist also mitnichten der Sinn und Zweck einer Mensur, erst
recht nicht sind frische Schmisse nicht so zu behandeln, daß sie nicht
nach kürzester Zeit gut verheilt und kaum noch wahrzunehmen sind.
Ein sauberer Schmiß ist auf jeden Fall schneller verheilt als ein sauberer
Beinbruch!!
MfG
Frank Hintermaier
Danke im voraus, TVLLIVS
AFAIK waren es zwei Burschenschafter.
--
Markus Gail - PGP - <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>
----- »Die Wasser der Weltgeschichte fließen unablässig hinab zum Tale,
das da Freiheit heißt. Sie lassen sich durch nichts umkehren, höchstens
aufhalten, doch überlange Stauung bricht die Dämme.« Walter Rathenau --
Ja: Du baust gerne irreführende Statistiken.
> Es war doch eine Bestimmungsmensur?)
Bin ich der einzige, dem die Frage in den Sinn gekommen ist, daß es
vielleicht keine war?
Gruß,
Gerhard
--
Physiker gehören zu einer bedrohten Art.
Dirk Maxeiner, Wissenschaftspublizist, in der Welt, 6.4.2000
> > Es war doch eine Bestimmungsmensur?)
>
> Bin ich der einzige, dem die Frage in den Sinn gekommen ist, daß es
> vielleicht keine war?
In einer Zeitung stand was von "Säbeln". :-)
--
Markus Gail - PGP - <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>
-----------------------------------------------------------------------
Grundlagen-Informationen über das Usenet: <news:de.newusers.infos>
Weitergehende Fragen zum Usenet?: <news:de.newusers.questions>
Kennt der Verfasser des Artikels den Unterschied zwischen Säbel und
Schläger? Solange alle die, die dabei waren, Stillschweigen bewahren,
wird die Diskussion hier doch nur auf Spekulation basieren.
Philipp Schwartz Z!Z!Z!
--
L! im CC Slesvico-Holsatia v.m. L! Cheruscia zu Kiel et
T! im CC Merovingia zu Darmstadt
> In einer Zeitung stand was von "Säbeln". :-)
Ja, aber eine Zeitungsmeldung halte ich im Zusammenhang mit
Studentenverbindungen bis zum Beweis des Gegenteils für schlecht
recherchiert.
Aber wenn die Bemerkung von Dir kommt ...
Et tu ...
Ist denn das angemessene Vergleich? Ist die Mensur nicht einmalige
Kulmination langer Vorbereitung? Ich würde eher gleichsetzen eine
Abfahrt mit einem Schlag (Begriff?) oder eine Mensur mit einem
Skiurlaub.
--
Tschö wa
Axel (ohne Zirkel und ohne Durchblick)
Tobias Schreiner wrote:
>
> Stell dir eine Statistik vor:
>
> auf der einen Seite Unfälle+Verletzungen beim z.B. Skifahren pro
> gesamtdurchgeführte Abfahrten
>
> und dann Verletzungen beim Fechten pro durchgeführte Kämpfe.
>
> Merkst du was?
Ich weiß zwar, woraus du hinaus willst, aber ich kenne da keine Zahlen.
Es wäre aber schon mal interessant die Zahl und Schwere der
Verletzungen/Erkrankungen für Raucher, Freeklimber, Skifahrer,
Profisportler, echtes Mountainbiken (also querfeldein etc.) zu
vergleichen.
Hast Du eine solche Statistik?
Gruß, Friedrich
S! Germania zu Aachen
Tobias Schreiner wrote:
> >Allein die Anzahl der Skifahrer pro Wintersaison (vermutlich
> >viele hunderttausend Menschen) im Vergleich zu mensurfechtenden
> >Studenten (ich tippe auf ein paar tausend Parteien pro Jahr)
> >und die uebliche Schwere der Verletzungen (eine Schnittwunde
> >am Kopf mit zwei, drei Nadelstichen oder Klammern fixiert gegen
> >Oberschenkelhalsbruch und Kreuzbandriss) sollte das belegen.
>
> Mal abgesehen davon, dass das für meine ursächliche Kritik an den
> Burschenschaften an sich (institutionalisierter Umgang mit Alkohol, um
> nur ein Beispiel zu nennen) keine Rolle spielt:
Aha! Wenn man argumentativ nicht weiterkommt, wechselt man das Thema.
"Institutionalisierter Umgang mit Alkohol". Klingt echt toll.
Und was genau heißt das?
> um eine Aussage über Statistiken zu machen, müsstest du wiederum die
> Anzahl der Verletzungen pro durchgeführten Skiabfahrten betrachten und
> die Anzahl der Verletzungen pro durchgeführten Gefechten. Wenn du
> dafür eine Quelle bieten kannst - bitte.
Auf die Quelle Deiner Behauptung warten wir auch.
Wie gesagt: Relative Häufigkeit und Schwere der Verletzung sind gefragt.
Gruß, Friedrich Z!
S! Germania zu Aachen
Tobias Schreiner wrote:
> Sehe ich anders. IMHO wirkt es sich auf die Persönlichkeitsbildung
> eines Menschen nicht immer positiv aus, wenn er sich - aus welchen
> Gründen auch immer - einer Verbindung anschließt.
"Nicht immer" unterschreibe ich, schließlich können auch Verbindungen
keine Garantien übernehmen. Die Erfolgsquote dürfte wahrscheinlich etwa
der jerder anderen Gruppierung entsprechen, die sich die
Persönlichkeitsbildung zum Ziel gesetzt hat. Aber 100% Erfolg hat man
nie. Freuen wir uns also über diejenigen, bei denen es geklappt hat.
> Weisst du, mir für mich persönlich kann es natürlich egal sein, da es
> mich ja nicht betrifft. Ich sehe aber auch die ganzen Erstsemester,
> die sich u.U. einer Verbindung primät erstmal nicht wegen der
> Lebensgemeinschaft etc. anschließen, sondern aus viel profaneren
> Gründen. Und oft sind das dann gerade diejenigen, die froh sind, in
> einer mögicherweise fremden Stadt Leute zu haben, die sich bisserl um
> einen bemühen und einem beim Studienanfang helfen. So weit, so gut.
> Nur sind eben diese Personen idR auch leicht beeinflussbar und das
> Gedankengut, mit dem sie dann in manchen (nicht allen, ich denke nicht
> einmal die meisten) Verbindungen beeinflusst werden, widerstrebt mir
> wiederum persönlich. Und da ist genau der Punkt, an dem ich anzweifle,
> dass es mich als engagierten Staatsbürger nichts angeht.
Komisch! Ich hatte nie den Eindruck, dass meine Bundes-, Verbands- und
Farbenbrüder und -schwestern, die ich persönlich kennen gelernt habe,
unselbstständiger und leichter beeinflussbar waren als andere.
Vielleicht habe ich aber mit meinen paar hundert Begegnungen im Laufe
der Jahre einfach immer die "falschen" getroffen.
Du sprichst wahrscheinlich aus eigener Erfahrung, wenn Du davon
berichtest?
Gruß, Friedrich Z!
S! Germania zu Aachen
>
> mfg,
>
> Tobias Schreiner
> > In einer Zeitung stand was von "Säbeln". :-)
>
> Ja, aber eine Zeitungsmeldung halte ich im Zusammenhang mit
> Studentenverbindungen bis zum Beweis des Gegenteils für schlecht
> recherchiert.
Ich fürchte, es ist sogar noch schlimmer: Der Journalist hatte
wahrscheinlich nur sehr unklare Vorstellungen, was er da
geschrieben hat.
man Suchmaschine
> Bei der Mensur in Österreich scheint es sich ja auch um eine Säbel-Partie
> gehandelt zu haben.
Glaube ich weniger, da beim Saebel meines wissens nicht auf den Kopf gehauen
wird.
> Mit sowas wird in Deutschland i.d.R. gar nicht gefochten.
Ist in Deutschland auch verboten, da es sich beim Saebel um eine Duellwaffe
handelt. Und das Duell ist in Deutschland verboten.
> Der deutsche Schläger ist eine leichtere Waffe.
Es gibt 2 verschiedene Arten: den (Heidelberger) Korbschlaeger und den
Glockenschlaeger.
Swen Habenberger schrieb:
> Frank Hintermaier wrote:
>
> > Bei der Mensur in Österreich scheint es sich ja auch um eine Säbel-Partie
> > gehandelt zu haben.
>
> Glaube ich weniger, da beim Saebel meines wissens nicht auf den Kopf gehauen
> wird.
Mit dem Schläger kann ich mir aber kaum vorstellen eine Schädelfraktur zu
verursachen. Das muß schon äusserst unglücklich abgelaufen sein. Aber wer weiß
was die Herren dort für Klingen aufgezogen haben. Vielleicht war die
Schädelfraktur auch nur eine kleine Knochenabsplitterung und man hat aus einer
Mücke einen Elefanten gemacht!?
> > Der deutsche Schläger ist eine leichtere Waffe.
>
> Es gibt 2 verschiedene Arten: den (Heidelberger) Korbschlaeger und den
> Glockenschlaeger.
Meine Aktivenzeit liegt nun schon länger zurück, aber wenn ich mich recht
erinnere liegt doch der Unterschied hauptsächlich im Griffstück (Korb/Glocke).
Von der Klinge her müssten sie sich doch ähneln, oder?
MfG
Frank Hintermaier
Friedrich Sauerlaender schrieb:
> Hast Du eine solche Statistik?
Wo bei solche Statistiken wohl von den Krankenkassen etc aufgestellt
werden.
Nun begab es sich aber zu meiner Zeit, daß die Arztkosten bzgl. Mensur
nicht der Krankenkasse und somit der Allgemeinheit aufgebürdet wurden,
sondern daß der Bund diese trug. Was ich ansich auch konsequent finde.
"Mensurunfälle" werden also kaum in irgend einer Statistik geführt.
Hingegen wird ja über jede Mensur im Mensurbuch Buch geführt. In wie weit
dort die Schwere von Verletzungen aufgeführt ist, entzieht sich meiner
Kenntnis. Selber nicht in die Verlegenheit gekommen soetwas führen zu
müssen. Auch trage weder ich noch meine Gegenpaukanten einen Schmiß.
MfG
Frank Hintermaier
> "Institutionalisierter Umgang mit Alkohol". Klingt echt toll.
> Und was genau heißt das?
Comment.
SCNR,
Franz S. Borgerding R-S! Nm!
--
fehlt heut.
Von den waffenstudentisch korporierten Zeitungsjournalisten in Österreich
fallen mir momentan nur Andreas Mölzer, Staberls "Kron"-Prinz, (KSCV), und
der Erich Witzmann (CC) bei der Presse ein.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß es beim Standard (der hat mW von Säbeln
gesprochen) einen Waffenstudenten gibt. Und der dort beschäftigte CVer
schreibt auch nicht unbedingt verbindungsfreundlich; dennoch würde er den
Unterschied zwischen Säbel und Schläger erkennen.
Alex Dinhobl
> Meine Aktivenzeit liegt nun schon länger zurück, aber wenn ich mich recht
> erinnere liegt doch der Unterschied hauptsächlich im Griffstück (Korb/Glocke).
Richtig. Das nennt man "Gefäß".
> Von der Klinge her müssten sie sich doch ähneln, oder?
Ja.
--
Markus Gail - PGP - <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail/>
------------------------------------------------------------------------
So notwendig wie Freundschaft ist nichts im Leben:
<http://www.coburger-convent.de/faq/>
> >> Gottseidank ist endlich mal was passiert,
> >
> >Was bist denn Du für einer?
>
> Welch fundierte Aussage....ich bin begeistert.
Ich finde es menschlich nicht besonders wertvoll, wenn sich jemand über
das Unglück eines anderen freut.
> >> vielleicht wird dann mal jemand aufmerksam auf diese pseudoheroischen
> >
> >Die Berufsgruppe der Juristen, auf die es hier ankommt, dürfte auch
> >schon vorher hinreichend informiert gewesen sein, in Deutschland, und in
> >Österreich sicherlich auch.
>
> [ ] Alle Juristen sind korporiert.
Im Laufe des Studiums wird es nur mit Mühen möglich sein, dem Thema
"Körperverletzung mit Einwilligung" aus dem Wege zu gehen.
> >> Initationsriten, die von der Geschichte seit über einem Jahrhundert
> >> überholt sind!
> >
> >Du mußt es ja wissen ...
> >
> >Schreibst Du eigentlich sonst auch immer anderen vor, was sie zu tun und
> >zu lassen haben?
>
> Sprichst du eigentlich allen, die nicht deiner Meinung sind, das Recht
> auf freie Meinungsäußerung ab?
Ich habe gefragt, ob Du sonst auch immer anderen vorschreibst, was sie
zu tun und zu lassen haben. Merkst Du was?
--
Markus Gail - PGP - <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>
- »Freiheit bedeutet für uns nicht Disziplinlosigkeit, sondern Pflicht.
Liberal sein heißt nicht herrschen, sondern der Freiheit dienen.« -----
---------------------------------------------- Karl Hermann Flach -----
Wäre auch sinnlos, da bei einer Säbelmensur ein Stierkopf getragen wird und
somit ein Treffer am Kopf praktisch keiner wäre. Prinzipiell gibt es den
Hieb auf den Kopf schon. Angewandt wird die Prim aber meistens nur als
"Einschüchterungshieb" ganz am Anfang einer Partie.
> > Mit sowas wird in Deutschland i.d.R. gar nicht gefochten.
>
> Ist in Deutschland auch verboten, da es sich beim Saebel um eine
Duellwaffe
> handelt. Und das Duell ist in Deutschland verboten.
Diese Aussage ist unrichtig, da auch in Deutschland einige (ich glaube 4)
Pennalien auf die LPO fechten und diese als Waffe den Säbel vorsieht. Dieser
ist stumpf und daher keine Duellwaffe. Wenn er scharf ist, schauts natürlich
anders aus... In Östereich fechten übrigens beinahe alle Pennalien
(außerhalb Wiens) auf LPO und auch bei uns ist das Duell verboten.
Gruß
Rainer Gruber Z!
d.c.SV Gothia Wels
> Nun, dieser pseudointelektuelle Anspruch, den man auch bei Treffe mit den
> alten Herren feststellen kann, geht IMHO spätestens auf der Kneipe nach
> der dritten Halben verloren. Wohin der Tonfall (und, was bedeutsamer
> scheint, auch die Themen!) dann driften, brauche ich wohl niemandem zu
> erklären...
Du redest wie der Blinde von der Farbe.
> Es scheint nur so zu sein, dass ausser o.g. Argumenten, die für mich keine
> sind, keine Gründe für organisierte Selbstverstümmelung existieren.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Beim Mensurfechten bleiben die Extremitäten normalerweise unversehrt.
--
Markus Gail - PGP - <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>
»Junge Leute gehen nicht zu Parteiveranstaltungen der
Grünen, weil sie nicht auch noch abends ihren Eltern und Lehrern be-
gegnen möchten.« Guido Westerwelle
> Wenn der betreffende Paukant nicht gerade darauf besteht, oder
> der Schmiss kein Backendurchschlag ist, dann wird genau das heute
> gemacht: Gute Versorgung, und nach zwei Monaten sieht man fast
Ich kannte mal jemand, der hatte eine 1 cm breite rötliche Narbe
senkrecht über das ganze Gesicht. Skiunfall.
--
Markus Gail - PGP - <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>
»Tiefe Überzeugungen führen immer zur Mäßigung. Extremismus und
Sektierertum, links wie rechts, sind ein Ausdruck von Schwäche.«
Felipe GonzAlez
> Merkst Du was?
Glaube ich nicht. Vielleicht sollte man ihn davon befreien?
> Diese Aussage ist unrichtig, da auch in Deutschland einige (ich glaube 4)
> Pennalien auf die LPO fechten und diese als Waffe den Säbel vorsieht. Dieser
> ist stumpf und daher keine Duellwaffe. Wenn er scharf ist, schauts natürlich
Die Linzer Pauk- und Ehrenordnung?
Da war doch mal was ...
Ach ja:
Leider fehlern die Bilder.
Und die Leserbriefe dazu:
> anders aus... In Östereich fechten übrigens beinahe alle Pennalien
> (außerhalb Wiens) auf LPO und auch bei uns ist das Duell verboten.
Von einem stumpfen Gerät war in dem hier diskutierten Fall nicht
ausgegangen worden.
> > Merkst Du was?
>
> Glaube ich nicht. Vielleicht sollte man ihn davon befreien?
Habe das passende Formular gerade nicht da ...
--
Markus Gail - PGP - <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail/>
------------------------------------------------------------------------
> Du redest wie der Blinde von der Farbe.
Weltklasse!
--
Windows Error #08: Keyboard locked. Try anything you can think of.
> > "Institutionalisierter Umgang mit Alkohol". Klingt echt toll.
> > Und was genau heißt das?
>
> Comment.
Ich wollte es eigentlich von Tobias hören, und zwar etwas genauer als
mit einem Schlagwort.
Also, Tobias, wie schaut's aus?
>Leider fehlern die Bilder.
Aber hier gibts welche, wenn es auch nicht die im Stern veröffentlichten sind.
Es handelt sich aber wohl um einen Bericht über den gleichen Pauktag.
http://archiv.bz-berlin.de/pdfviewer/pdfviewer.php3/archiv/001103_pdf/9
Christian Z!
--
_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de
> Ja, seit diesem Artikel hat sie traurige Berühmtheit erlangt. In Österreich
Ich kannte sie vorher auch noch nicht. ;-)
> (zumindest in OÖ) sind alle mir bekannten Pennäler ob so viel Dummheit
> erschrocken.
Worüber? Die Presse beim Pauktag oder die dummen Bemerkungen?
>"Institutionalisierter Umgang mit Alkohol". Klingt echt toll.
>Und was genau heißt das?
Stichwort "Kneipe", "Papst", "Comment".
Sorry, aber du wirst nicht ernsthaft bestreiten wollen, dass sich die
meisten Verbindungen damit brüsten, unglaublich trinkfest zu sein, und
diese Fähigkeit bei jeder Gelegenheit auszubauen?
Siehe lediglich z.B. das offizielle Infomaterial, welches auf dem Weg
vom Eingang des Hauptgebäudes der Münchner Uni zum
Studentensekretariat hängt.
Das ist mir jetzt echt zu müßig.
>> um eine Aussage über Statistiken zu machen, müsstest du wiederum die
>> Anzahl der Verletzungen pro durchgeführten Skiabfahrten betrachten und
>> die Anzahl der Verletzungen pro durchgeführten Gefechten. Wenn du
>> dafür eine Quelle bieten kannst - bitte.
>Auf die Quelle Deiner Behauptung warten wir auch.
>Wie gesagt: Relative Häufigkeit und Schwere der Verletzung sind gefragt.
Normalerweise hat die Minderheit gegenüber der Mehrheit einen
Erklärungsnotstand und nicht andersrum. Aber auch hier läuft die
Diskussion ins Leere, weil über die Häufigkeit/Schwere der
Verletzungen bei Mensurgefechten (im Gegensatz zu nahezu allen
Sportarten) keine Statistiken existieren. Es hat schlicht niemand ein
Interesse daran, dass sowas in der Öffentlichkeit diskutiert würde.
Die Paukanten werden doch bei den "üblichen" Verletzungen (kleine
Schnitte, soweit ich weiss) direkt vor Ort verarztet und das wars
dann.
EOD
Tobi
Hallo Tobias,
> On Tue, 21 Nov 2000 18:06:50 -0800, Friedrich Sauerlaender
> <FuA.Saue...@gmx.de> wrote:
>
> >"Institutionalisierter Umgang mit Alkohol". Klingt echt toll.
> >Und was genau heißt das?
>
> Stichwort "Kneipe", "Papst", "Comment".
wir haben unseren Papst in Rom;-)
> Sorry, aber du wirst nicht ernsthaft bestreiten wollen, dass sich die
> meisten Verbindungen damit brüsten, unglaublich trinkfest zu sein, und
> diese Fähigkeit bei jeder Gelegenheit auszubauen?
Deine Aussage "die meisten Verbindungen" ist m.E. an den Haaren
herbeigezogen. Während meiner gesamten Aktivenzeit sind mir - bei
insgesamt über fünfzig besuchten Bünden der verschiedensten
Verbände - lediglich *zwei* untergekommen, auf die Deine Aussage
zuträfe. Offensichtlich leitest Du aus einer zu kleinen Stichprobe
eine Aussage ab, die sich mit der Wirklichkeit nicht deckt.
> Siehe lediglich z.B. das offizielle Infomaterial, welches auf dem Weg
> vom Eingang des Hauptgebäudes der Münchner Uni zum
> Studentensekretariat hängt.
Von welcher Seite stammt dieses "offizielle" Info-Material und
welchen Inhalt hat es? Bitte sieh' es mir nach, daß ich dazu
jetzt nicht extra nach München fahre.
> Normalerweise hat die Minderheit gegenüber der Mehrheit einen
> Erklärungsnotstand und nicht andersrum.
Das ist eine interessante Aussage. Dennoch hat ein nicht
korporierter Besucher bei uns auf dem Haus sich nicht in einem
Erklärungsnotstand zu wähnen, nur weil die Mehrheit um ihn herum
korporiert ist;-)
> Aber auch hier läuft die
> Diskussion ins Leere, weil über die Häufigkeit/Schwere der
> Verletzungen bei Mensurgefechten (im Gegensatz zu nahezu allen
> Sportarten) keine Statistiken existieren. Es hat schlicht niemand ein
> Interesse daran, dass sowas in der Öffentlichkeit diskutiert würde.
Damit implizierst Du, daß absichtlich und aus dem Beweggrund, das
böse, dunkle Treiben auf den Paukböden vor der Öffentlichkeit zu
verheimlichen, keine Diskussion aufkommen gelassen wird. Das ist aber
nicht der Fall. Dem an der Mensur beteiligten Personenkreis ist diese
Diskussion einfach zu unwichtig und zu egal, als daß sie unterstützt
würde.
> Die Paukanten werden doch bei den "üblichen" Verletzungen (kleine
> Schnitte, soweit ich weiss) direkt vor Ort verarztet und das wars
> dann.
Eben.
> EOD
Nach Deinen ersten zwei Sätzen sehe ich das noch nicht so.
> Tobi
Mit Farbengruß,
Franz S. Borgerding R-S! Nm!
[KDStV Rheno-Saxonia zu Halle i. CV]
[KDStV Normannia zu Karlsruhe i. CV]
p.s.: Dir ist aber schon aufgefallen, daß mein Beitrag
<3A1BDB93...@borgerding.de> nicht wörtlich zu nehmen ist?
--
Dipl.-Chem. Franz S. Borgerding | Glück heißt Wasser bei 4°C.
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH | (Ken-Dominic Flechtner)
fr...@borgerding.de |
Ich schon, mein Bund ficht auf LPO. d;-)//
>
> > (zumindest in OÖ) sind alle mir bekannten Pennäler ob so viel Dummheit
> > erschrocken.
>
> Worüber? Die Presse beim Pauktag oder die dummen Bemerkungen?
Über die Mensurfotos im Stern. Und vor allem darüber: Wir distanzieren uns
von den Stiefelskins. Wir mach das intelligenter.
Meinern Meinung nach ein klarer Fall von Selbstüberschätzung...
>>"Institutionalisierter Umgang mit Alkohol". Klingt echt toll.
>>Und was genau heißt das?
>
> Stichwort "Kneipe", "Papst", "Comment".
Oh, das ist doch mal wieder ne gute Idee, was ich am Wochenende mache. So
kurz vor dem 2. Examen sollte man von liebgewonnenen Gewohnheiten, die schon
das 1. Examen erleichtert haben, nicht Abstand nehmen ... ;-)
> Sorry, aber du wirst nicht ernsthaft bestreiten wollen, dass sich die
> meisten Verbindungen damit brüsten, unglaublich trinkfest zu sein, und
> diese Fähigkeit bei jeder Gelegenheit auszubauen?
Wieso brüsten? Wir trinken/saufen genauso, wie andere Menschen auch, aber
wir wissen was wir tun und haben reichlich Erfahrung. Dafür rauchen wir kein
Dope! Hihihi, und mal ehrlich, bei so einem Rempel-Rock-Konzert (heißt das
Mashen oder so?) einfach nur Bierdosen austrinken und pöbeln - dann doch
lieber gemütlich Kneipen und mit rethorischen Spielereien und
urgemütlichen Liedern einen prima Abend in Ruhe verbringen. Find ich besser.
Ävver jeder Jeck iss anders! Laß doch jeden so, wie er will. Warum ist man
in Deutschland eigentlich immer gegen alles? Schlimm, diese
Spiegel-Leser-Jammerei!
>>Wie gesagt: Relative Häufigkeit und Schwere der Verletzung sind gefragt.
Dreht Ihr eigentlich alle noch sauber - Skifahren und Fechten? Ich lach mich
schlapp: Breitensport und Randsportart. DAS kann doch gar nicht gehen. Und
außerdem: Der Vergleich wäre doch eher Fallschirmspringen und 1 Meter Brett
Wasserbombe ... Irgendwie gewinnt das Internet doch immer weiter an
Humorwert.
> Sorry, aber du wirst nicht ernsthaft bestreiten wollen, dass sich die
> meisten Verbindungen damit brüsten, unglaublich trinkfest zu sein, und
> diese Fähigkeit bei jeder Gelegenheit auszubauen?
Ich glaube nicht, daß bei Verbindungen mehr getrunken wird als sonst in
der Welt, zumal bei Verbindungen harte Sachen verpönt sind, was übrigens
im Comment steht.
Daß es auch anders geht, sieht man hier:
* <http://www.geocities.com/oldie12345de/hardcore2.htm>;
* <http://www.geocities.com/oldie12345de/hardcore3.htm>;
* <http://www.geocities.com/oldie12345de/hardcore4.htm>;
* <http://www.geocities.com/oldie12345de/hardcore5.htm>.
> Aber auch hier läuft die Diskussion ins Leere, weil über die
> Häufigkeit/Schwere der Verletzungen bei Mensurgefechten (im Gegensatz zu
> nahezu allen Sportarten) keine Statistiken existieren.
Es gab nach dem Krieg genau einen Todesfall bei einer Mensur, wg.
Herzversagen. Seither, und das war vor Jahrzehnten, gehört auch das
Herz-Kreislauf-System zur ärztlichen Mensuruntersuchung. Wieviele Leute
sind im selben Zeitraum beim Skifahren (Lawinen!) oder anderen
risikoreichen Sportarten, etwa Bergsteigen oder Motorradfahren, ums
Leben gekommen?
Die üblichen Verletzungen bei einer Mensur sind meist nur ein
kosmetisches Problem und werden an Ort und Stelle versorgt. Sollte im
Ausnahmefall mal eine Krankenhauseinweisung notwendig sein, sind die
Korporationsverbände oder Einzelbünde versichert. Die Krankenkassen
kommen also gar nicht in die Situation, Mensurunfälle statistisch zu
erfassen, weil sie sie gar nicht betreffen.
Ich verstehe diese Diskussion über die Mensur ganz und gar nicht. Ein
unübersehbarer Anteil der Bevölkerung hat nicht die geringsten Probleme,
sich dem Risiko eines Herzinfarkts, Raucherbeins oder Lungenkrebses
auszusetzen, aber wenn jemand bei einer Mensur einen schmucken Schmiß
abbekommt, dann kocht das "gesunde Volksempfinden" hoch.
--
Markus Gail - PGP - <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>
------------------------------------------- Die liberale Idee ist stark
wie eh und je -- es sind die Menschen, die schwach sind; sie müssen von
Zeit zu Zeit wachgerüttelt werden. Marion Gräfin Dönhoff --------------
Ich verstehe diese Diskussion über die Mensur, ganz und gar nicht. Ein
Hallole !
> Wieso brüsten? Wir trinken/saufen genauso, wie andere Menschen auch, aber
> wir wissen was wir tun und haben reichlich Erfahrung. Dafür rauchen wir kein
> Dope! Hihihi, und mal ehrlich, bei so einem Rempel-Rock-Konzert (heißt das
> Mashen oder so?) einfach nur Bierdosen austrinken und pöbeln - dann doch
> lieber gemütlich Kneipen und mit rethorischen Spielereien und
> urgemütlichen Liedern einen prima Abend in Ruhe verbringen. Find ich besser.
He, das AC/DC-Konzert vor ein paar Wochen hier in Stuttgart
in der Schleyerhalle war auch ziemich genial. =;)
> Ävver jeder Jeck iss anders! Laß doch jeden so, wie er will. Warum ist man
> in Deutschland eigentlich immer gegen alles? Schlimm, diese
> Spiegel-Leser-Jammerei!
Genau! Ich habe auch den SPIEGEL abonniert, und bin ganz
besonders gegen das &/(%$&*'!-FCB-Pack! =;)
> Wasserbombe ... Irgendwie gewinnt das Internet doch immer weiter an
> Humorwert.
Ach was.
(*Prust*)
--
Beste Gruesse, Trekking onward hanne...@rus.uni-stuttgart.de
Hannes Gnad Hv! B! Hilaritas han...@studserv.uni-stuttgart.de
http://helpdesk.rus.uni-stuttgart.de/~rusamiga/
*** "He, die zielen mit Kanonen auf uns, die Schweine!" ***
*** (Neulich, gegen Ende des AC/DC-Konzerts) ***
>
> Habe das passende Formular gerade nicht da ...
<http://bundesamt.fuer.merk.befreiung.de>
Du hattest doch nicht etwas erwartet, daß eine so wichtige Aufgabe wie
das Befreien vom Merken, in unserem Staat ungeregelt bleiben würde?
> Ich schon, mein Bund ficht auf LPO. d;-)//
Gilt die nur für Pennälerverbindungen oder auch für Studentenverbindungen?
Kann man sich die im Netz angucken?
> Über die Mensurfotos im Stern. Und vor allem darüber: Wir distanzieren uns
> von den Stiefelskins. Wir mach das intelligenter.
Leute, die sowas sagen, führen die Intelligenz meist nicht gerade im Schilde.
> Meinern Meinung nach ein klarer Fall von Selbstüberschätzung...
Dem kann ich nur beipflichten.
> Stichwort "Kneipe", "Papst", "Comment".
> Sorry, aber du wirst nicht ernsthaft bestreiten wollen, dass sich die
> meisten Verbindungen damit brüsten, unglaublich trinkfest zu sein, und
> diese Fähigkeit bei jeder Gelegenheit auszubauen?
Ob das die *meisten* Verbindungen tun, weiß ich natürlich nicht. In den
mir bekannten gab es nur die Berichte und die üblichen Prahlereien von
Studenten, wobei sich dies nicht wesentlich von dem unterschied, was ich
von vergleichbaren Gruppen (z.B. Kegelvereinen, Parties von Schülern und
Studenten etc.) gehört habe. Ich behaupte aber mal, dass das immer
einzelne Korporierte waren, die auch in ihrer Verbindung keine Mehrheit
darstellten.
Kneipe ist eine Veranstaltung, auf der jeder nach seiner Lust Alkohol
oder auch andere Getränke konsumieren kann. Das kann jeder durch sein
persönliches Verhalten gestalten.
der "Papst" ist nur eine andere Entsorgungsmöglichkeit, die sich auch
icht auf jedem Verbindungshaus findet, die aber beim Zielen durchaus
hilfreich sein kann. Das kann Dir aber auch jeder Betroffene von z.B.
Maximilians Brauwiesen in Lahnstein bestätigen.
Und "Comment" heißt nichts anders als gewisse Umgangsformen. Wie z.B. am
Stammtisch das zuprosten.
Insgesamt kann ich als Teilnehmer an verschiedenen Kneipen Deine
Ansichten nicht ganz teilen.
Wenn ich es mir so überlege, möchte ich Deine Ansichten doch ernsthaft
bestreiten!
> Siehe lediglich z.B. das offizielle Infomaterial, welches auf dem Weg
> vom Eingang des Hauptgebäudes der Münchner Uni zum
> Studentensekretariat hängt.
> Das ist mir jetzt echt zu müßig.
Und mir ist es bis München zu weit.
> Normalerweise hat die Minderheit gegenüber der Mehrheit einen
> Erklärungsnotstand und nicht andersrum. Aber auch hier läuft die
> Diskussion ins Leere, weil über die Häufigkeit/Schwere der
> Verletzungen bei Mensurgefechten (im Gegensatz zu nahezu allen
> Sportarten) keine Statistiken existieren. Es hat schlicht niemand ein
> Interesse daran, dass sowas in der Öffentlichkeit diskutiert würde.
> Die Paukanten werden doch bei den "üblichen" Verletzungen (kleine
> Schnitte, soweit ich weiss) direkt vor Ort verarztet und das wars
> dann.
Du hast also keine Belege für Deine Behauptungen.
Du scheinst ja schon so richtig oft auf Kneipen gewesen zu sein!!! Werd
aktiv, schaus Dir von innen an, mache Dir dann noch mal mit Verstand
Gedanken und wenn Du dann immer noch der gleichen Meinung bist, dann können
wir ja mal wieder miteinander reden, aber vorher hat es doch gar keinen
Zweck!
J.D. Müller-Broich II Z!
Zunächst kann ich sagen, daß die Gerüchteküche von dem Gebrauch einer
Fünferklinge spricht.
Für den CV, KV, u.a.: Eine Paradeklinge hat etwa die Stärke eine
ungeschliffenen
Zweier, max. Dreier.
Für Nicht-Korporierte: Die in die Schläger eingezogene Klingen haben
verschiedene Stärken beginnend mit null bis x.
In Münster benutzen die meisten Paukanten Zweier, manche Einer, sehr
wenige Dreier.--- hat extremen Einfluß auf die Paukgeschwindigkeit.
Zur Bestimmungsmensur:
Es soll auch Städte geben, in denen Bestimmungsmensuren zwischen den
Dachverbänden stattfinden.
Zur Gefahr bei Mensuren: Statistik hin oder her.
Ich persönlich denke mit Ruhe an meine kassierten Nadeln zurück, wo
gegen ich heute noch eine Gänsehaut bekomme, wenn ich an das
Barrenturnen
im Schulsport denke.
Von der Schule wurde man zur Körpeverletzung gezwungen, aus einer
Verbindung kann man austreten.
Die eigentlichen Gefahren liegen meistens da, wo man sie nicht vermutet!
Mit den besten Wünschen
Michael Lorenz, Corps Rheno-Guestphalia Münster
>Zunächst kann ich sagen, daß die Gerüchteküche von dem Gebrauch einer
>Fünferklinge spricht.
Was kann man daraus schließen? Handelt es sich um einen ungewöhnlich
schweren Prügel, mit dem schwere Verletzungen wahrscheinlicher sind?
>Für den CV, KV, u.a.: Eine Paradeklinge hat etwa die Stärke eine
>ungeschliffenen
>Zweier, max. Dreier.
Sprechen wir von diesen (wenigstens bei uns) in letzter Zeit immer
mehr in Mode kommenden Paradeklingen mit rhombischem Querschnitt in
einem Winkel von ca. 30°, dafür ohne Spitze? Sind stärkere Klingen nur
dicker oder auch breiter?
>Für Nicht-Korporierte: Die in die Schläger eingezogene Klingen haben
>verschiedene Stärken beginnend mit null bis x.
Null = Laserschwert?
>In Münster benutzen die meisten Paukanten Zweier, manche Einer, sehr
>wenige Dreier.--- hat extremen Einfluß auf die Paukgeschwindigkeit.
Verstehe ich das richtig, daß man sich mit einer schweren Klinge
langsamer bewegt und deswegen mehr Blut fließt?
Stefan
--
K.Ö.St.V.Aggstein St.Pölten
Wenn der Paukant über die Kraft verfügt. Ja. Nicht unbedingt mehr, aber
schwerere
Verletzungen.
>
> Sprechen wir von diesen (wenigstens bei uns) in letzter Zeit immer
> mehr in Mode kommenden Paradeklingen mit rhombischem Querschnitt in
> einem Winkel von ca. 30°, dafür ohne Spitze? Sind stärkere Klingen nur
> dicker oder auch breiter?
Da habe ich mich wohl ein bißchen weit aus dem Fenster gelehnt.
Ich sehe schon, da spricht ein Paradeklingenfachmann.
Ich kenne mich damit nicht so gut aus, insbesondere nicht mit
Paradeklingenmoden.
Ich schätze, Dicke und Breite bleiben im Verhältnis.
>
> >Für Nicht-Korporierte: Die in die Schläger eingezogene Klingen haben
> >verschiedene Stärken beginnend mit null bis x.
>
> Null = Laserschwert?
Korrekt. Aber vorher wird gelost, und wer gewinnt, darf sich aussuchen, ob
er Luke Skywalker oder Darth Vader sein möchte.
>
> >In Münster benutzen die meisten Paukanten Zweier, manche Einer, sehr
> >wenige Dreier.--- hat extremen Einfluß auf die Paukgeschwindigkeit.
>
> Verstehe ich das richtig, daß man sich mit einer schweren Klinge
> langsamer bewegt und deswegen mehr Blut fließt?
Nein, meiner Meinung nach. Aber im Schwarzeneggerland ist sicher auch das
möglich.
MdbW
hier mag die Crux des Mißverständnisses liegen:
>>>Normalerweise hat die Minderheit gegenüber der Mehrheit einen
Erklärungsnotstand und nicht andersrum.<<<
Wenn es um die Minderheit der freien Männer und Bürger geht, die die
persönliche Wahl treffen, sich einmal oder mehrmals auf Mensur zu stellen, so
besteht auf ihrer Seite weder ein Erklärungs- noch ein Rechtfertigungsgrund...
geschweige denn ein Notstand. Denn, ganz ehrlich, es geht niemanden etwas an...
ausser den beteiligten Individuen.
Daß das ebenso individuelle wie individualistische Vorrecht, sich als freier
Mensch auf Mensur stellen zu können, den Befürwortern kollektivistischer
Gesellschaftsideale ein Dorn im Auge ist, hat die Geschichte ja wiederholt
bewiesen. (Und ganz ehrlich: Was vom Papst, von den Nazis, von den
Realsozialisten und Sowjets verboten wurde MUSS individuellen Wert haben!)
Eine Mensur ist eine selbstauferelegte Streßprobe, ein surrealistisches
subjektives Erlebnis, das den Beteiligten in eine künstliche Drucksituation
bringt, in der sich das eigene Verhalten nicht komplett voraussagen oder
eintrainieren läßt. Es ist weniger eine Konfrontation mit dem Gegenpaukanten
als eine Konfontation mit dem eigenen vegetativen Nervensystem.
Daß die kollektive Mehrheit dies nicht verstehen kann und auch nicht das
Bedürfnis verspürt, diese Situation selbst zu durchleben, ist
selbstverständlich. Daß dieses Erlebnis kultur-übergreifend positive Resonnanz
auslöst, läßt sich an der internationalen Mitgliedschaft der Corps belegen und
an der historischen Verbreitung der Mensur belegen.
Du hast selbstredend ein Recht auf Dein persönliches Vorurteil... und es wird
unter Korporierten jeder Couleur keinen geben, der nicht dazu bereit wäre,
dieses Recht zur freien Äußerung Deines Vorurteils zu verteidigen.
Nur folge nicht so blind dem historischen Vorbild weniger appetitlicher
Charaktere, die aus ihrem persönlichen Vorurteil kolliktivistisch-repressive
Tendenzen wachsen liessen.
Meine Bitte: Nimm die Mensur ebenso tolerant auf, wie Du (nach eigenen Angaben)
gerne ein Gratisbier auf dem Haus von korporierten Freunden annimmst.
J. Christoph Amberger
>> Sprechen wir von diesen (wenigstens bei uns) in letzter Zeit immer
>> mehr in Mode kommenden Paradeklingen mit rhombischem Querschnitt in
>> einem Winkel von ca. 30°, dafür ohne Spitze? Sind stärkere Klingen nur
>> dicker oder auch breiter?
>Ich kenne mich damit nicht so gut aus, insbesondere nicht mit
>Paradeklingenmoden.
Ich wollte nur beschreiben, was ich unter einer Paradeklinge verstehe,
weil sich das in den letzten Jahren tatsächlich verändert hat und mir
scheint, daß sich die neuen Klingen stärker an Mensurklingen anlehnen.
Unsere alten Klingen haben alle annähernd elliptischen Querschnitt und
eine abgerundete Spitze, da ist die Verwechslungsgefahr wohl gering.
(Dafür konnte man damit definitiv leichter einen Landesvater stechen.)
Eine Stärkenangabe kenne ich aber überhaupt nicht, wollte nur wissen,
was ich mir vorzustellen habe.
>> Null = Laserschwert?
>Korrekt. Aber vorher wird gelost, und wer gewinnt, darf sich aussuchen, ob
>er Luke Skywalker oder Darth Vader sein möchte.
Null hätte ja auch eine ganz dünne Klinge sein können.
>> Verstehe ich das richtig, daß man sich mit einer schweren Klinge
>> langsamer bewegt und deswegen mehr Blut fließt?
>Nein, meiner Meinung nach. Aber im Schwarzeneggerland ist sicher auch das
>möglich.
Weil hier generell langsamer gefochten wird?
Entschuldige meine unbedarften Fragestellungen, aber mein
Vorstellungsvermögen hält sich in dieser Hinsicht in Grenzen, deswegen
bohre ich so genau nach.
Stefan
Hallole !
>>> Null = Laserschwert?
>>Korrekt. Aber vorher wird gelost, und wer gewinnt, darf sich aussuchen, ob
>>er Luke Skywalker oder Darth Vader sein möchte.
> Null hätte ja auch eine ganz dünne Klinge sein können.
Hm? Ist "Null" nicht die feinste Mensurklinge, und nach "oben"
(Richtung eins, zwei, etc.) werden sie schwerer?
Ungeschliffene Mensurklingen sehen aus wie aktuelle Paradeklingen, also
eckig, stumpf und ohne Spitze. Möglicherweise sind es welche.
>
> Null hätte ja auch eine ganz dünne Klinge sein können.
>
Es IST eine ganz dünn Klinge!
> >Aber im Schwarzeneggerland ist sicher auch das möglich.
>
> Weil hier generell langsamer gefochten wird?
> Entschuldige meine unbedarften Fragestellungen, aber mein
> Vorstellungsvermögen hält sich in dieser Hinsicht in Grenzen, deswegen
> bohre ich so genau nach.
Ich habe noch nie eine Partie in Österreich gesehen.
Daher reine Spekulation.
In Münster. z.B. wird auf Geschwindigkeit annonciert.
Ein gut trainierter Paukant schafft 4 Hiebe in 1,8-2,0 Sekunden mit einer
Zweierklinge.
Nimmt er nun eine Fünfer, wäre er klar im Nachteil, es sei denn er hat eine
wirklich gute Deckung und eine ausgefuchste Technik.
Dies sind aber Themen, die man selbst mit Schlagenden nächtelang diskutieren
könnte.
Soviel zum Thema....
>> Null hätte ja auch eine ganz dünne Klinge sein können.
>Es IST eine ganz dünn Klinge!
Ach so. Ich dachte, die Zählung beginnt bei eins.
>Dies sind aber Themen, die man selbst mit Schlagenden nächtelang diskutieren
>könnte.
Macht doch nichts, ich lerne gern dazu.
Außerdem ist es um ein gutes Stück interessanter als die Frage, ob
jetzt die Burschenschaft x oder der ortsansässige AStA die Bösen sind.
Stefan
Guten Morgen!
> Ich habe noch nie eine Partie in Österreich gesehen.
> Daher reine Spekulation.
> In Münster. z.B. wird auf Geschwindigkeit annonciert.
> Ein gut trainierter Paukant schafft 4 Hiebe in 1,8-2,0 Sekunden mit einer
> Zweierklinge.
> Nimmt er nun eine Fünfer, wäre er klar im Nachteil, es sei denn er hat eine
> wirklich gute Deckung und eine ausgefuchste Technik.
Ein Kartellbruder von mir ist Bundesbruder von dem, der "gehauen" hat.
Die Ösis haben m.W. die Angewohnheit alles mit "Breitschwertern",
sprich: ziemlich schweren Klingen, zu fechten. Darüberhinaus ist
defensives Fechten dort verpönt, ich habe schon munkeln hören, daß dort
Partien nicht gezogen haben, weil der Paukant nicht explizit genug auf
Abstich gefochten hat. Dann wäre auch noch der dort geltende Comment zu
beachten, der einen sehr weiten Abstand zwischen den Paukanten vorsieht
und dem zufolge der Paukant nur jeden zweiten Hieb der Gegenseite
erwidern muß. Mit entsprechend schwerer Klinge könnte dort ein Paukant
schon den nötigen Schwung für einen derartigen Abstich hinkriegen.
> Dies sind aber Themen, die man selbst mit Schlagenden nächtelang diskutieren
> könnte.
Yep!
Gunar Klemm Z!
--
http://www.l-thuringia.de
> Ach so. Ich dachte, die Zählung beginnt bei eins.
Das war wahrscheinlich auch früher so, aber dann ergab sich offenbar der
Bedarf an leichteren Klingen.
--
Markus Gail - PGP - <mailto:ga...@gmx.de> - <http://home.pages.de/~gail>
---------------------------------------------- "Das Verhalten von Gates
hatte mir bewiesen, daß ich auf ihn und seine Gefährten nicht zu zählen
brauchte." Karl May, Winnetou, Band 3 ---------------------------------
Was ist daran abwegig? Auch ich habe meine erste Bestimmungspartie mit einem
Landsmannschafter gefochten, so ungewöhnlich kann das doch also nicht sein.
Mit Clausthaler Glückauf
Siegfried Wenninger Z!
Clausthaler B! "Schlägel & Eisen"
Habe ich mit folgendem Satz zu erklären versucht:
> > Mit entsprechend schwerer Klinge könnte dort ein Paukant schon den
> > nötigen Schwung für einen derartigen Abstich hinkriegen.
>
> Sehr rustikaler Comment.
Naja...
Probier es mal beim Pauken aus! Wir haben es gemacht, nachdem wir von
dem "Malheur" erfahren haben und herausgefunden, daß, wenn man geschickt
mit der Erwiderung des Hiebes abwartet ziemlich hart durchziehen kann.
Der weite Abstand sorgt für den nötigen Schwung (Kraft = Masse x
Beschleunigung).
Alos ich habe in Jena und Heidelberg schon einige Partien gesehen bei denen
das Tempo deutlich schneller war. Ich denke wenn man wirklich fit für seine
teife Partie sein will, sollte man schon 6 Hiebe in 2 Sekunden schaffen und
dabei trotzdem seine Deckung nicht vernachlässigen.
Allerdings habe ich vor zwei bis drei Wochen eine Partie in Münster gesehen,
wo das bei beiden nicht der Fall war und es auch dementsprechend mies war...
Man sollte sich halt nicht auf Sachen einlassen, wenn ma Sie nicht
beherrscht...
MfG
Jacques D. Müller-Broich II Z!
B! Frankonia Heidelberg
>
> Allerdings habe ich vor zwei bis drei Wochen eine Partie in Münster gesehen,
> wo das bei beiden nicht der Fall war und es auch dementsprechend mies war...
> Man sollte sich halt nicht auf Sachen einlassen, wenn ma Sie nicht
> beherrscht...
Richtig Buxe!
Berufsspektanten gibt es schon genug! Das war wohl nicht jene Partie, wo ein
solcher
Bonner Buxenspektant in die Knie ging, bevor es überhaupt anfing?
Beste Wünsche,
Aber Michael!
Doch nicht so harte Worte in dieser vorweihnachtlichen Zeit bitte - auch
wenn mir das ungemein den Vormittag versüsst.:-)
Gruß
Christian Delhey Markomanniae Münster
P.S. Falls irgendwelche Münsteraner in dieser Gruppe heute abend Langeweile
haben sollten, bzw. die Gefahr zu einer solchen bestehen sollte: die Saxen
feiern heuer Weihnachtscommers. Nur ein Tipp....
----- Original Message -----
From: "Gunar Klemm" <dog...@blinx.de>
Newsgroups: de.soc.studium.verbindungen
Sent: Monday, December 04, 2000 12:36 AM
Subject: Re: Mensur in Innsbruck
> Probier es mal beim Pauken aus! Wir haben es gemacht, nachdem wir von
> dem "Malheur" erfahren haben und herausgefunden, daß, wenn man geschickt
> mit der Erwiderung des Hiebes abwartet ziemlich hart durchziehen kann.
> Der weite Abstand sorgt für den nötigen Schwung (Kraft = Masse x
> Beschleunigung).
Nun, dies erinnert mich an einen "Schweinehieb". Nach Münchener Schläger
Paukkomment wird ja vorm Kopf abgedreht. Verzögert man nun, indem man nicht
vorm Kopf, sondern hinten rum abdreht, und gleichzeitig aber diesen langen
Weg zur Beschleunigung nutzt, dann schlägt der Hieb ein wie eine Bombe.
Stimmt das Timing, der Gegenpaukant ist im richtigen Moment offen und der
Treffer sitzt auch noch auf der Temporalis, dann heißt es mit großer
Sicherheit Abfuhr. Während des langen Aufziehen dieses Hiebes riskiert man
natürlich selber einen Treffer auf der Backe, jedoch ist man von oben zu. Es
bietet sich also an, wenn der Gegenpaukant fast ausschließlich hohe Hiebe
schlägt. Sprich defensiv ficht.
Solcherlei Aktionen sind aber zumindest bei normalen Bestimmungsmensuren
verpönt gewesen. Da ging es ja nicht ums "abstechen" und dieser Hieb hätte
auch der "Besprechung" widersprochen. Bei PCs etc. bzw. bei höheren Mensuren
sah man diesen Hieb aber immer wieder. Gerade wenn Zweitchargierte
gegeneinander antraten konnte man allerhand "Spielereien" beobachten. :-))
Inzwischen sind 10 Jahre ins Land gegangen. Wie sich die Sache inzwischen
entwickelt hat weiß ich nicht.
MfG
Frank
"Oliver Much" <uzs...@uni-bonn.de> schrieb im Newsbeitrag
news:871yvqs...@walras.econ.de...
> > Null hätte ja auch eine ganz dünne Klinge sein können.
>
> Das ist sie auch und daher auch kaum zu empfehlen, da sie nach
> einigen flachen (ie nicht scharfen) Hieben nicht mehr zu
> gebrauchen ist, da sie sich dabei verbiegt.
Dann muß der Testant eben beim desinfizieren eben dezent etwas Kraft
aufbringen. :-)))
MfG
Frank
"Ich kenn da einen Hieb..."
oh Mann, verschon uns !!
Kann einem Fux bei seinem ersten Pauktag ja schon mal passieren...
War aber nicht von meinem Bund...
Aber mal im Ernst die PArtie war doch auch schlecht, oder etwa nicht???
Wie recht DU hast!!!! Aber nach der Anleitung ist derjenige der trotzdem
vorsetzt klar im Vorteil!!! Funktioniert nämlich auch!!!
J. D. Müller-Broich II Z!
> >> Das ist sie auch und daher auch kaum zu empfehlen, da sie nach
> >> einigen flachen (ie nicht scharfen) Hieben nicht mehr zu gebrauchen
> >> ist, da sie sich dabei verbiegt.
>
> > Dann muß der Testant eben beim desinfizieren eben dezent etwas Kraft
> > aufbringen. :-)))
>
> Damit sie dann fünf Gänge später abbricht und einen Spektanten tötet.
> :-)
Genau! Die wollen ja schliesslich auch was davon haben ;-)
MMG Na!
Markus Gail <ga...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
1eki495.7hm6irp05yqoN%ga...@gmx.de...
> Frank Hintermaier <frank.hi...@t-online.de> wrote:
>
> > Meine Aktivenzeit liegt nun schon länger zurück, aber wenn ich mich
recht
> > erinnere liegt doch der Unterschied hauptsächlich im Griffstück
(Korb/Glocke).
>
> Richtig. Das nennt man "Gefäß".
>
Das Gefaess bezeichnet nicht den Griff, mE, sondern die Parrierflaeche. Beim
"Korb"schlaeger eben ein "Korb" aus Metall, welcher nochmals durch eine
Blecheinlage ergaenzt wird; in diese Flaechen werden idR, soweit nicht
schwarz gefochten wird, die Farben des jwlg. Bundes eingelegt. Beim
Glockenschlaeger eine geschlossene "Glocke", i.e. ein bzgl. der abgedeckten
Flaeche kleineres Gefaess als beim Korbschlaeger, das wie eine kleine
"Schale" die Hand beim Parrieren schuetzen soll. Die Glocke ist am besten
mit den Gefaessen beim Sportgechten im Degen/Saebel vergleichbar, sie ist
idR aus einem Stueck Metal, so das keine Farben eingelegt werden.. Da der
Schutz beim Glockenschlaeger eben nicht so gross ist, wie beim Korbschlaeger
hat der Paukant einen staerker gepolsterten Handschuh, um die Hiebe hiermit
abzufangen/ zu daempfen.
> > Von der Klinge her müssten sie sich doch ähneln, oder?
>
> Ja.
>
Da bin ich mir nicht so sicher, aber ich meine Glockenklingen sind hohl.
Sicher sind sie etwas leichter als die Korbschlaegerklingen, daher sind bei
Glockenpartien Doppelhiebe sehr gelaeufiger und das Tempo etwas schneller im
Vergleich mit den Korbschlaegerpartien.
Soweit!
Mit besten Grussen & guten wuenschen fuer das herannahende Neue Jahr!
Joerg Begner Z! FB B!Alemannia alias von Usus Z! GI B! Alemannia
Nein. Die Klingen ähneln sich nicht! Die Klingen sind zwar ungefähr gleich
lang und auch der Schliff ist ähnlich, jeweils abhängig natürlich von dem
genauen Comment. Allerdings sind die Klingen im Querschnitt sehr
unterschiedlich:
Die Korbklinge hat einen rhombischen Querschnitt über die ganze Länge und
weist keine weiteren Strukturen auf. Die Glockenklinge hat einen ellipsoiden
Querschnitt und besitzt außerdem beiderseits eine Blutrinne. Aufgrund dieser
Eigenschaften ist die Glockenklinge leichter als die Korbklinge, auch ist
sie elastischer/federnder.
Mit burschenschaftlichem Gruß
Klaus Samtleben
B! Teutonia Germania Marburg
B! Markomannia Aachen Greifswald zu Greifswald
> > > Meine Aktivenzeit liegt nun schon länger zurück, aber wenn ich mich
> > > recht erinnere liegt doch der Unterschied hauptsächlich im Griffstück
> > > (Korb/Glocke).
> >
> > Richtig. Das nennt man "Gefäß".
>
> Das Gefaess bezeichnet nicht den Griff, mE, sondern die Parrierflaeche.
> Beim "Korb"schlaeger eben ein "Korb" aus Metall, welcher nochmals durch
> eine Blecheinlage ergaenzt wird; in diese Flaechen werden idR, soweit
> nicht schwarz gefochten wird, die Farben des jwlg. Bundes eingelegt.
Ich hatte doch recht:
| Man unterscheidet: I. Korbrapier, II. Glockenrapier. Das Rapier
| zerfällt in zwei Hauptteile: 1. das Gefäß, 2. die Klinge. Das Gefäß
| des "Korbrapiers" umfaßt: a) den Korb, b) den Griff, c) die
| Lederschlaufe, d) den Knopf bzw. die Mutter.
Quelle: Akademische Fechtschule, hrsg. v. Verein Deutscher Fechtmeister,
3. Auflage, Jena, 1925/26.