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Damenrede gesucht

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Dirk Herrmann

unread,
Oct 20, 1997, 3:00:00 AM10/20/97
to

Hallo allerseits!

Nächstes Jahr feiert mein Bund (T! Alania im MK, Braunschweig)
das 110. Stiftungsfest. Auf dem Ball soll eine traditionelle
Damenrede gehalten werden. Nach dem Motto: 'gut geklaut ist
besser als schlecht erfunden` wäre ich daher für Hinweise jeder
Art (z.B. URLs etc.) sehr dankbar.

Nett wäre eine Antwort (auch) per eMail, da ich nicht immer
Gelegenheit habe, die News zu lesen.

Mit farbenstudentischen Grueßen,
Dirk Herrmann Z!
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Ulrich Voelker

unread,
Oct 20, 1997, 3:00:00 AM10/20/97
to

Moin Dirk

DH>Nach dem Motto: 'gut geklaut ist
DH>besser als schlecht erfunden`
Danacdh habe ich auch schon eine Rede zusammengestellt.

DH>Nett wäre eine Antwort (auch) per eMail, da ich nicht immer
DH>Gelegenheit habe, die News zu lesen.

Kommt. Ich laß dir mal eine kleine Sammlung zukommen.

Damenrede 1988


Meine sehr verehrten Damen !

Mir fällt heute die besondere Ehre zu , die Damenrede halten zu dürfen.In
Vorbereitung dieser Rede bekam ich mehrmals zu hören , daß ein Aktiver in
meinem Alter noch viel zu jung und unerfahren für diese Aufgabe wäre , ich
solle es doch lieber den Älteren Herren überlassen , die mehr Erfahrung auf
diesem Gebiet haben.

Da ich gerne Ratschläge annehme und befolge , möchte ich nun etwas über ein
Hobby von mir , Boote/Schiffe , erzählen.Da dies ein sehr weitläufiges
Thema ist , greife ich nur eine Gruppe , die Kriegs- schiffe , heraus.Ich
meine sogar , Kriegsschiffe und Frauen haben einiges gemeinsam.Sie sind
schön gebaut , gut anzusehen, schnittig aber auch gefährlich.
Nun aber zur Sache ! Kriegsschiffe gibt es eine ganze Menge. Große
und kleine , lange und kurze , alte und neue , schwere und leichte
Typen.Aus dieser Vielzahl greife ich einige heraus und stelle sie Ihnen ,
verehrte Damen , näher vor.

Da haben wir zunächst die Schlachtschiffe.
Es sind meist ältere Modelle , die noch aus der Zeit vor dem ersten
Weltkrieg stammen.Diese ganz alten Typen sind breit gebaut, behäbig und
langsam.Die Jüngeren sind schlanker , schneller und auch stark armiert.Sie
hatten vor 40 - 50 Jahren ihren Höhepunkt , waren da gefürchtet und
geliebt.Heute sind sie nicht mehr voll ge- fechtsfähig , es sind andere
Typen in den Vordergrund getreten. Daran sieht man , daß auch in der
Entwicklung der Kriegsschiffe die Zeit ihren Tribut fordert.

Zu den größten Schiffen gehören heutzutage die Flugzeugträger.
Auch sie sind breit und schwer gebaut , aber sehr schnell und meistens
etwas jünger als die Schlachtschiffe.Piloten , die auf ihnen landen möchten
, brauchen sehr viel Geschick.Sind die Flug-zeugträger so richtig im Sturm
, dann gehört schon eine Portion Mut dazu , sich ihnen zu nähern ,
geschweige denn zur Landung an- zusetzen.Obwohl einige schon recht alt sind
, gehören sie auf Grund ihrer ausgereiften Technik immer noch zu den
aktuellen und mächtigsten Schiffen auf den Ozeanen.

Eine geheime Waffe der Marine sind die U-Boote.
Ihr Äußeres ist recht unscheinbar und weißt nicht auf die Per-fektion im
Inneren hin.Sie arbeiten meist unter der Oberfläche. Nur wenn Feuer an Bord
ausbricht oder etwas explodiert , tauchen sie auf und zeigen ihre ganze
Größe.
EIne spezielle Sorte sind die Atom-U-Boote.Sie sind fast ständig in Fahrt ,
immer in Lauerstellung und orten den Gegner schon früh. Was das den Männern
für Energie abfordert ist sagenhaft.Manch einem ist dabei schon die Luft
ausgegangen.Trotzdem ist es eine schöne , wenn auch schwere Aufgabe , sie
zu fahren.

Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Schiffe.Viele kleine Typen , wie
Zerstörer , Schnellboote , Fregatten , Minensuchboote.Man muß oft sehr
genau hinsehen , um zu erkennen , was solch ein Schiff kennzeichnet , was
in solch einem Schiff steckt.
Manches kleine Schiff hat einen erheblichen Gefechtswert. Doch kann nicht
darüber hinweggesehen werden , daß diese kleinen Schiffe sehr verletzlich
sind und behutsam behandelt werden müs?sen.Diese kleinen Schiffe bilden
jedoch das Gros der Marine.Die meisten Männer fahren auf solchen und sind
stolz darauf.Sie lieben ihr Boot und behandeln es mit Sorgfalt und
Achtung.Jetzt gestatte ich mir eine Anmerkung : auch mit kleinen Schiffen
kann man große Fahrten machen und bei einem Abenteuer sein blaues Wunder
erleben. So manche Korvette entpuppte sich mit der Zeit als stattliches
Schlachtschiff mit großem Gefechtswert.

Meine Damen entschuldigen sie bitte , wenn ich sie mit meinem Hobby
gelangweilt habe.Aber es ist nun mal mein Hobby und das vieler Männer , die
unterschiedlichen Schiffstypen zu studieren und mit ihnen Erfahrungen zu
sammeln.

Meine Herren , ich möchte sie bitten , mit mir das Glas zu erheben und auf
das Wohl unserer Damen zu trinken.

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Damenrede 1995 in Warberg

Meine sehr verehrten Damen, werte Corona!

Unser Stiftungsfest neigt sich dem Ende, Petrus hat es diesmal nicht so gut
mit uns gemeint, von Borussenwetter keine Spur, was der Stimmung aber
keinen Abbruch tat.

Wieder einmal haben wir uns versammelt, um die Gründung unserer Borussia zu
feiern. Wir, das sind nicht nur alte Herren, Burschen, Füxe und die Söhne
unserer Bb`s, das sind genauso unsere Coleurschwestern, Coleurdamen,
Ehefrauen, Freundinen und Töchter, die unserer Verbindung Interesse und
Wohlwollen entgegenbringen. Dafür sind wir dankbar, darauf sind wir stolz.
Schließlich haben Sie, meine Damen, uns gegenüber damit ein hohes Maß an
Toleranz und Offenheit bewiesen.
Denn sind wir nicht eine Gemeinschaft, die - glaubt man der
pauschalisierenden Berichterstattung der Medien- vollkommen unzeitgemäße
Werte vertitt?
Sind wir nicht rechtsradikale Kaoten?
Haben wir nicht auch sehr verschrobene Ansichten über die Rolle der Frauen
in unserer Gesellschaft? Grenzen wir sie nicht planmäßig aus, ja sind wir
nicht gar frauenfeinllich?

Ihre Anwesenheit auf unserem Stiftungsfest, meine Damen, ist Antwort genug.
Sie wissen es besser, weil Sie dazugehören, weil Sie ein wesentlicher Teil
unserer Gemeinschaft sind.
Bei 2 Dritteln der Veranstaltungen in unserem Semesterprogramm sind Sie,
meine Damen , uns hezlich willkommen und gern gesehene Gäste.
Daß die Herren der Schöpfung bei der einen oder anderen Veranstaltung unter
sich sein wollen, ist wohl eine natürliche Regung:
Man ist ungezwungener, die Witze haben eine andere Qualität, das Kind im
Mann erwacht zum Leben....
Aber ist es bei Ihnen, meine Damen, nicht das gleiche?
Haben Sie nicht auch ab und zu das Bedürfnis, einfach unter sich zu sein?
Von berufener Seite weiß ich, daß dem so ist.
Niemand käme auf den Gedanken, Ihnen das zu verübeln.
Daß Sie auch uns diesen Freiraum zubilligen, meine Damen, ohne uns der
Frauenfeindlichkeit zu verdächtigen, das rechnen wir Ihnen hoch an.

Auch kämen wir nicht auf den Gedamken:
Der Frau obliegen Kind und Küche.
Vielmehr bestätigt der aktuelle Trend das Gegenteil:
Der Anteil von Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft nimmt immer mehr
zu, auch der Prozentsatz junger Frauen in technischen Studiengängen steigt
erfreulicherweise an, und der schulische Erfolg gibt ihnen recht: Bei den
weiblichen Absolventen derFachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel ist die
Studiendauer im Durchschnitt kürzer als bei ihren männnlichen Kollegen,
auch ist die Rate der Studienabbrecher bei Ihnen kleiner.
Frauen und Technik? - Für uns gewiß kein Gegensatz!
Auch für die Zeit nach dem Studium werden den Frauen arbeitsrechtlich neue
Möglichkeiten für eine Karriere eröffnet: Das Baby-Jahr für den Mann ist
ein Anfang.

Daß wir als Burschenschaft diese Entwicklung begrüßen, paßt sicher nicht zu
dem Klischee, in das wir oft vorschnell gepresst werden. Wer uns richtig
beurteilen will, der muß bereit sein zur Offenheit uns gegenüber, der muß
uns eine Chance geben. Sie, meine Damen, haben uns diese Chance gegeben,
und wir haben Sie hoffentlich nicht enttäuscht.

So freuen wir uns schon jetzt auf das nächste Stiftungsfest in Ihrer
reizenden Gesellschaft und auf die vielen weiteren Stiftungsfeste, die noch
folgen werden.

Ich möchte Sie, meine Herren, nun bitten, mit mir das Glas zu erheben, um
auf das Wohl unserer Damen zu trinken.
Johannes Klitsch al. Hannibal Z!xxx

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Damenrede 1996

Meine sehr verehrten Damen, werte Corona!

Wieder einmal haben wir uns versammelt, um die Gründung unserer Borussia zu
feiern. Wir, das sind nicht nur alte Herren, Burschen, Füxe und die Söhne
unserer Bb`s, das sind genauso unsere Coleurschwestern, Coleurdamen,
Ehefrauen, Freundinen und Töchter, die unserer Verbindung Interesse
entgegenbringen und uns unterstützen. Dafür sind wir dankbar, darauf sind
wir stolz.
Schließlich haben Sie, meine Damen, uns gegenüber damit ein hohes Maß an
Toleranz und Offenheit bewiesen.
Denn sind wir nicht eine Gemeinschaft, die - glaubt man der
pauschalisierenden Berichterstattung der Medien- vollkommen unzeitgemäße
Werte vertitt?
Sind wir nicht rechtsradikale Kaoten?
Haben wir nicht auch sehr verschrobene Ansichten über die Rolle der Frauen
in unserer Gesellschaft? Grenzen wir sie nicht planmäßig aus, ja sind wir
nicht gar frauenfeinllich?

Ihre Anwesenheit auf unserem Stiftungsfest, meine Damen, ist Antwort genug.
Sie wissen es besser, weil Sie dazugehören, weil Sie ein wesentlicher Teil
unserer Gemeinschaft sind.
Bei 2 Dritteln der Veranstaltungen in unserem Semesterprogramm sind Sie,
meine Damen , uns hezlich willkommen und gern gesehene Gäste.
Daß die Herren der Schöpfung bei der einen oder anderen Veranstaltung unter
sich sein wollen, ist wohl eine natürliche Regung:
Ist es bei Ihnen, meine Damen, nicht das gleiche?
Haben Sie nicht auch ab und zu das Bedürfnis, einfach unter sich zu sein?
Niemand käme auf den Gedanken, Ihnen das zu verübeln.
Daß Sie auch uns diesen Freiraum zubilligen, meine Damen, ohne uns der
Frauenfeindlichkeit zu verdächtigen, das rechnen wir Ihnen hoch an.

Manche Leute verbinden mit der antiquierten Haltung, die sie bei uns
angeblich vorfinden, daß wir die Frau in die Küche und an die Wiege
verbannen wollten. Diese Einstellung ist bei uns zum Glück nicht zu finden.
Eine solche Haltung wäre auch wirklich nicht zeitgemäß.
Der Anteil von Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft nimmt immer mehr
zu, auch der Prozentsatz junger Frauen in technischen Studiengängen steigt
erfreulicherweise an.
Frauen und Technik? - Für uns gewiß kein Gegensatz!
Auch für die Zeit nach dem Studium werden den Frauen arbeitsrechtlich neue
Möglichkeiten für eine Karriere eröffnet: Das Baby-Jahr für den Mann ist
ein Anfang.

Daß wir als Burschenschaft diese Entwicklung begrüßen, paßt sicher nicht zu
dem Klischee, in das wir oft vorschnell gepresst werden. Wer uns richtig
beurteilen will, der muß zur Offenheit uns gegenüber bereit sein, der muß
uns eine Chance geben uns sich selbst die Chance uns kennenzulernen.. Sie,
meine Damen, haben sich und uns diese Chance gegeben, und wir haben Sie
hoffentlich nicht enttäuscht.

So freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Veranstaltung in Ihrer
Gesellschaft und auf die vielen Stiftungsfeste, die noch folgen werden.


Ich möchte Sie, meine Herren, nun bitten, mit mir das Glas zu erheben, um
auf das Wohl unserer Damen zu trinken.
Ulrich Völker al.Ulze Z!xxx


Bis demnächst in diesem Theater

Ulrich
Ulrich Völker al. Ulze, B!Borussia zu Wolfenbüttel im BDIC
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Jerry PM 2.0.094

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