Ich suche alles was irgendwie mit Radardetektoren zu tun hat !
Im Klartext:
Was ist verboten, was ist erlaubt ? Besitz/Benutzung/Mitfuehrung in Kfz ?
Ich bin fuer jede Antwort Dankbar !
Material am besten per E-Mail !
Besten Dank im Voraus
Henning Daum
--
Henning Daum - Email: da...@rbg.informatik.th-darmstadt.de
Benutzung ist auf jeden Fall verboten; bei Mitfuehrung kommt es wohl
auch darauf an, wie schnell Du das Ding betriebsbereit machen kannst.
Besitz und Verkauf fuer den Export sind erlaubt ;-)
Aber es gibt ein paar andere Dinge, die Du Dir ueberlegen solltest:
- viele der angebotenen Anlagen funktionieren nicht.
Es gibt viele Verfahren, in denen gegen Hersteller/Vertreiber
deswegen geklagt wurde. Soweit ich weiss, wurde in _allen_ Verfahren
die Klage abgewiesen, weil der Klaeger nicht glaubhaft nachweisen
konnte, dass das Ding nicht funktionierte ;-)
- Selbst wenn der Radarwarner funktioniert - schaetze mal ab, wie
lang Dein Bremsweg ist, bis Du wieder die vorgeschriebene Geschwindig-
keit hast. Bis dahin bist Du laengst geblitzt.
--
int m,u,e=0;float l,_,I;main(){for(;e<1863;putchar((++e>923&&952>
e?60-m:u)["\n)ed.fsg@eum(rezneuM drahnreB"]))for(u=_=l=0;(m=e%81)
<80&&I*l+_*_<6&&20>++u;_=2*l*_+e/81*.09-1,l=I)I=l*l-_*_-2+m/27.;}
Wie ich mal gelesen habe, sind die angebotenen Radarwarner i. d. R. fuer
den amerikanischen Markt entwickelt. Dort benutzt man Radarpistolen, mit denen
das Auto von vorne angepeilt wird. Die abgegebenen Radarwellen lassen sich
schon aus einiger Entfernung messen. In Deutschland dagegen wird von der
Seite her gemessen, d.h. wenn das Warngeraet ansprich, ist es meist schon zu
spaet. Ausserdem koennte ich mir vorstellen, dass die deutschen Geraete auf
anderen Frequenzen arbeiten.
Oliver Rothe
>Wie ich mal gelesen habe, sind die angebotenen Radarwarner i. d. R. fuer
>den amerikanischen Markt entwickelt. Dort benutzt man Radarpistolen, mit denen
>das Auto von vorne angepeilt wird. Die abgegebenen Radarwellen lassen sich
>schon aus einiger Entfernung messen. In Deutschland dagegen wird von der
>Seite her gemessen, d.h. wenn das Warngeraet ansprich, ist es meist schon zu
>spaet. Ausserdem koennte ich mir vorstellen, dass die deutschen Geraete auf
>anderen Frequenzen arbeiten.
Das mit den Frequenzen stimmt, allerdings lassen sich die Geraete
entsprechend einstellen. Dazu braucht es allerdings den Fachmann, was
bedeutet, dass man in Deutschland nur bei professionellen Importeuren
dieser Dinger kaufen sollte (wenn ueberhaupt), Selbstimport scheidet
aus.
Radarmessungen VON DER SEITE her sind mir nicht bekannt, geht das
denn ueberhaupt? Entsprechend justiert, koennen diese Geraete durch-
aus vor den Radarwellen deutscher Geraete warnen (allerdings viele
eher schlecht als recht).
Hauptargument gegen Radarwarner ist die Tatsache, dass vermehrt
Lichtschranken eingesetzt werden, gegen die es keine Warnmittel gibt.
Gleiches gilt fuer stationaere Anlagen, die mit Fahrbahnkontakten
arbeiten.
Mal ganz abgesehen davon sind solche Warner eh verboten, meiner
Meinung nach lohnen sie sich nicht.
Tschuess,
Rainer
--
Rainer Schreurs // "NEVER EVER mess with a PCB jumper you
Schippertsaecker 5 // don't understand, even if it's labelled
71332 Waiblingen \\ // 'SEX AND FREE BEER'."
Germany \X/ (Dave Haynie in <35...@cbmvax.commodore.com>)
HD> Ich suche alles was irgendwie mit Radardetektoren zu tun hat !
Radar wird eh immer seltener verwandt, der Multanovo-Schnelldienst
entwickelt zunehmend Infrarot-Meßgeräte.
Die machen so schöne Paßfoto`s..
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gut machen |___ | | | | |_| | |_| | __| \ Y / |::::::|
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Funkuhren lügen bei Funkstille des Funkturms
>> [andere Radarfrequenzen in den USA]
>Da muss ich dir leider widersprechen. Ich habe selbst ein Geraet aus den
>USA importiert, das 3 verschiedene RADAR-Arten und angeblich auch Laser
>erkennen soll.
Oh, das ist mir neu. Allerdings sind meine Informationen auch schon
etwas aelter, etwa aus der Zeit als Geraete wie Spectrum E und aehnliche
bei uns aktuell waren.
>Wie bereits oben geschrieben erkennt (soll erkennen) MEIN Detektor
>auch Laser, und die einschlaegigen Lichtschranken sollen *angeblich*
>mit Laser arbeiten !?
Weiss ich nicht... Musst mal nach einer stationaeren Anlage mit
Lichtschrankentechnik Ausschau halten und dort probieren :-)
Allerdings frage ich mich, wie so ein Ding (gebuendelte) Lichtstrahlen
erkennen soll, die im Falle von Lichtschranken ja nicht mal auf es
selbst sondern quer zur Fahrbahn gerichtet sind?
>Gegen stationaere Anlagen mit Bodenschleifen ist natuerlich kein Kraut
>gewachsen... aber die sollte man eigentlich kennen, oder ? :)
Wenn man in der Gegend wohnt, ja. Wer allerdings viel unterwegs ist,
wird sich kaum in jeder Stadt alle Messstellen merken koennen, und ab
und zu kommt ja auch mal eine neue dazu.
Tschuess,
Rainer
--
Rainer Schreurs // "Ich bin ein grosser Freund des Fussballs
Schippertsaecker 5 // und ich kenne auch den Unterschied zwi-
71332 Waiblingen \\ // schen einem Strafstoss und einem Elf-
Germany \X/ meter." (Unser Kanzler)
Um den Flames zu entgehen: Ja ich weiss, dass die Statistik von wegen
Unfaellen durch ueberhoehte Geschwindigkeit luegt, ebenso wie die gruenen
Spinner wegen des Waldsterbens, oder die Chaoten die behaupten dass der
Wirkungsgrad von Katalysatoren mit der Geschwindigkeit abnimmt, ganz zu
schweigen von den Berechnungen wieviel Tote pro Jahr noch leben koennten wenn
andere Tote zwei cm weniger aufs Gaspedal getreten haetten.
Bitte verschont mich auch mit Begruendungen wie "20 % mehr ist in den Limits
bereits eingeplant"
Mir ist nach wie unklar, warum hierzulande eine 20 km/h geringere
Durchschnittsgeschwindigkeit immer wieder einen Aufstand hervorruft.
Und vor allen Dingen: warum sind wir nach wie vor in dem einzigen Land, wo
prinzipiell schneller gefahren wird als es die Vernunft, die Faehigkeiten
der Fahrer und eben auch die Geschwindigkeitskontrollen verlangen ?
Ich finde es sehr zweifelhaft, hier ueber die Wirksamkeit von Methoden zum
Entgehen von Radarkontrollen zu diskutieren, da durch das Ignorieren von
Geschwindigkeitslimits buchstaeblich ueber Leichen gegangen wird.
Gruesse,
Jochen
--
Jochen Alt
Forschungszentrum Informatik (FZI) e-mail a...@fzi.de
Haid-und-Neu-Str. 10-14 phone +49-721-9654-720
D-76131 Karlsruhe, Germany fax +49-721-9654-709
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe mit unmotivierten (oder
offensichtlich politisch motivierten) Tempolimits hin und wieder meine
Probleme.
50 km/h in Ortschaften und 30 km/h in Spielstrassen sind schnell genug.
Aber so manche Tempolimits wurden aus mir nicht nachvollziehbaren Gruenden
eingefuehrt (jaja, jetzt kommt gleich ne Anwort a la 'fuer gewissenlose
Leute wie dich nicht nachvollziehbar, fuer mich immer').
Ich setze selbst keinen Radarwarner ein, weil ich nicht glaube, dass so
ein Ding funktioniert. Aber nachdem ich oft genug bemerkt habe, dass die
Polizei nicht an Stellen 'knipst', bei denen eine Ueberschreitung des
Limits einfach gefaehrlich ist (Schulen etc.), sondern an breit
ausgebauten Strassen (lukrativer), wo das Limit nicht noetig ist (und
deshalb natuerlich oefter uebertreten wird), waere ein funktionierender
Radarwarner ein Segen fuer alle, die auf das Auto angewiesen sind.
Jetzt flamt mal schoen.
--
:bogo-sort: /boh`goh-sort'/ n. (var. `stupid-sort') The archetypical
perversely awful algorithm (as opposed to {bubble sort}, which is
merely the generic *bad* algorithm).
Bogo-sort is equivalent to repeatedly throwing a deck of cards in
the air, picking them up at random, and then testing whether they
are in order.
50 in Ortschaften sind zu schnell! Ausser fuer die Durchgangsstrasse.
30 in Spielstrassen sind so schnell, dass Du wahrscheinlich Deinen Fuehrerschein
schnell los bist (ich habs aber noch nicht ausprobiert :-)) ).
: Aber so manche Tempolimits wurden aus mir nicht nachvollziehbaren Gruenden
: eingefuehrt (jaja, jetzt kommt gleich ne Anwort a la 'fuer gewissenlose
Ja, da gibts die: an der Stelle ist schon soviel passiert, dann machen wir
mal ein Tempolimit - SCHWACHSINN !!
Hubert
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______________________________________________________
| Dipl.-Inf. Hubert Ertl | |
| Seeriederstr. 27 | email: h.e...@ieee.org |
| D-81675 Muenchen | voice: ++49-89-475949 |
|_____________________________________________________|
| LOOKING FOR EMPLOYMENT IN PARALLEL/DISTR. COMPUTING |
|_____________________________________________________|
: Gruesse,
Das Problem auf deutschen Strassen stellt sich fuer mich so dar, dass ein
Grossteil der Fahrer sich in der Lage sieht, die "vernuenftige" Geschwindigkeit
selbst zu erkennen. Ein Blick in die Zeitung und Statistik zeigt, dass gerade an
vermeintlich ungefaehrlichen Stellen die Unfaelle nicht deutlich unter der Rate
an ersichtlich gefaehrlichen Stellen liegt. Meine These hierzu ist (analog zu
ABS und aehnlichem), dass der Sicherheitsvorteil durch erhoehte
Geschwindigkeit u.ae. mehr als kompensiert wird.
Und genau da liegt doch der Hase im Pfeffer: Wieso muss die Geschwindigkeit
immer am Maximum liegen ? Unfaelle entstehen meines Erachtens am
ehesten durch den Anspruch, die Fahrweise vollstaendig selbst zu bestimmen. Dies
erfolgt aus dem eigenen isolierten Blickwinkel ohne Uebersicht auf die Situation
anderer Verkehrsteilnehmer, und kann daher kaum objektiv bzw. globale betrachtet
angebracht sein. Um dies zu vermeiden, ist es notwendig, sich an einen
gemeinsamen Standard zu halten, der von einer zentralen Instanz gesetzt
wird. Diese Instanz sieht die Situation eher ganzheitlich und hat zusaetzlich
noch die (Unfall)-Erfahrung der letzten Jahre in der Tasche.
Das diese Instanz (also Land und Kommunen) nicht immer auf das Wohlwollen aller
stoesst, ist klar. Aber wie immer bei zentralen Instanzen bleibt bei
Unzufriedenheit der Weg direkt an die entsprechende Stelle. Ich finde, dass das
Umgehen der Bestimmungen keine Loesung ist. In jedem anderen Bereich der
Jurisprudenz ist dieser Vorgang doch auch ueblich: Man bricht nicht einfach
geltende Regeln, sondern zieht vor den Kadi.
> Jetzt flamt mal schoen.
Hoffentlich bleibt dieser Thread sachlich
Beste Gruesse,
: Und genau da liegt doch der Hase im Pfeffer: Wieso muss die Geschwindigkeit
: immer am Maximum liegen ? Unfaelle entstehen meines Erachtens am
Fuer viele muss das einfach sein, was zu voellig perversen Situationen
fuehren kann.
Erst letzten Montag stand ich in einem 7 km langen Stau und Madame hinter mir
glaubte darauf bestehen zu muessen immer Stossstange an Stossstange fahren zu
muessen und veranstaltete jedesmal ein Hupkopnzert, wenn ich den Abstand zum
Vordermann ueber zwei Wagenlaengen anwachsen liess, wohl in der Hoffnung, da-
durch die Durchschnittsgeschwindigkeit der Kolonne anzuheben.
Das das nix bringt, sondern lediglich das Unfallrisiko bei 30 Min. Stossstangen
fahrt erhoeht kam ihr wohl nicht in den Sinn.
: Hoffentlich bleibt dieser Thread sachlich
Glaub es nicht! Was ist im dt. Verkehr schon noch sachlich ;-)
Dass aber in Deutschland wesentlich mehr Verkehrsteilnehmer dem Rausch
der unlimitierten Geschwindigkeit unterliegen ist keine Legende.
Und bei allem Chaos erstaunt mich im Ausland immer wieder, dass diese
Chaos dort oft Regeln kennt, die nur Eingeweihte zu verstehen scheinen.
Mit Schrecken denke ich an eine Busfahrt in Athen ueber mehrere rote Ampeln,
bei denen der Busfahrer meinte, bei diesen Ampeln sei das abends ueblich :-))
Wenn mans vorher weiss kein Problem, aber ...
Gruesse,
Jochen
Und das ist wirklich so schlimm, wenn man nur 80 anstelle von 100 faehrt ?
Wenn die Rate der Raser, die hernach den Fuehrerschein loshaben steigt, ist das
fuer mich ein legitimes Mittel. Abgesehen davon: Was bleibt denn sonst noch als
Gegenmittel gegen Raser ? Die Leute sind nun mal nur ueber
Geschwindigkeitskontrollen am Geldbeutel zu packen, und das ist die einzige
Stelle, an der Einsicht bis zum Kopf durchdiffundieren kann.
>Erst letzten Montag stand ich in einem 7 km langen Stau und Madame hinter mir
>glaubte darauf bestehen zu muessen immer Stossstange an Stossstange fahren zu
>muessen und veranstaltete jedesmal ein Hupkopnzert, wenn ich den Abstand zum
>Vordermann ueber zwei Wagenlaengen anwachsen liess, wohl in der Hoffnung, da-
>durch die Durchschnittsgeschwindigkeit der Kolonne anzuheben.
Wenn Dir sowas wieder passiert: aussteigen und mit der Dame ein
nettes Gespraech anfangen! :-) Taktisch guenstiger Moment: wenn sie
an Deiner Stossstange klebt - dann ist nix mit ausscheren :-) Frag
Sie dann, ob sie ein Problem hat weil sie immer so hupt und Du ihr
helfen kannst, usw. Die Gespraechsdauer kannste dann von ihren Re-
aktionen abhaengig machen...
Tschuess,
Rainer
--
Rainer Schreurs //
Schippertsaecker 5 // "Die Menschen haben so etwas hoffnungs-
71332 Waiblingen \\ // volles im Blick, wenn sie mich ansehen."
Germany \X/ (Unser Kanzler)
Das Wort 'Raser' ist zum Propagandawort von Autohassern geworden. Fuer
diese Leute ist grundsaetzlich jeder, der schneller als erlaubt faehrt,
ein Raser. Wobei natuerlich obrigkeitshoerig jedwedes Tempolimit, sei es
noch so absurd, als absolut bindend angesehen wird.
Fuer mich ist jemand, der z.B. auf der Autobahn (wenig befahren, gute
Fahrbahn, gerade, uebersichtliche Strecke) Tempo 80 um 20(!) km/h
ueberschreitet, kein Raser.
So wie der oben beschriebene Autofahrer bestraft wird, wenn er erwischt
wird (und zwar unabhaengig davon, ob er jemanden nachweislich gefaehrdet
hat), so muesste der fuer ein Tempolimit Verantwortliche bestraft werden,
falls die Ueberschreitung dieses Limits keine (nachweisliche) Gefaehrdung
mit sich zieht.
Das waere Chancengleichheit :)
--
Holger Marzen
hma...@marzen.saar.de http://bellona.wg.saar.de/~hmarzen/hm.html
Primstal, Hauptstr.85, D-66620 Nonnweiler, Germany +49.6875/93014
Ne, das geht anders herum. An dieser Einmuendung sind schon mehrere
schwere Unfaelle verursacht worden, bei denen einige Menschen starben.
Geschwindigkeitsbeschraenkung, nein, das lehnen wir ab. Die Strasse
ist doch zu breit und gut ausgebaut fuer so etwas.
Sonst kommt ja jemand wie Du daher und meint: Ach was, die Strasse ist
doch zu gut ausgebaut fuer diese Beschraenkung. Da kann ich ruhig mal
etwas schneller fahren.
--
_
A __| |__
A A |__ __| Bernd Sluka
A A u u | | ooo be...@sledge.phiger.com
AAAAAAA u u | | o o sl...@kirk.fmi.uni-passau.de
A A uuu |_| ooo be...@fons.nbg.de
Da verwechselst Du was. 30 km/h sollten ueberall dort oberste Grenze
sein, wo Menschen wohnen oder entlang der Strassen unterwegs sind,
also ueblicherweise in Ortschaften mit Ausnahem einiger weniger
Strassen, auf die die obengenannte Charakteristik nicht zutrifft.
"Spielstrasse" ist die umgangssprachliche Bezeichnung fuer einen
Verkehrsberuhigten Bereich (das blaue Schild mit den Kindern drauf).
Dort ist maximal Schrittgeschwindigkeit fuer alle Fahrzeuge zulaessig.
>Aber so manche Tempolimits wurden aus mir nicht nachvollziehbaren Gruenden
>eingefuehrt (jaja, jetzt kommt gleich ne Anwort a la 'fuer gewissenlose
>Leute wie dich nicht nachvollziehbar, fuer mich immer').
Ja, freilich. Du hast diese Antwort zwar vorweggenommen, was Dich aber
nicht vor Kritik schuetzt. Wenn Du eine Geschwindigkeitsbegrenzung
nicht nachvollziehen kannst, informiere Dich doch bei der zustaendigen
Behoerde, die diese Massnahme veranlasst hat. Aber ignorieren und sich
selbst mit "nicht nachvollzeihbar" rechtfertigen ist halt einfacher.
Was vergibst Du Dir, wenn Du trotzdem langsamer faehrst?
>Ich setze selbst keinen Radarwarner ein, weil ich nicht glaube, dass so
>ein Ding funktioniert. Aber nachdem ich oft genug bemerkt habe, dass die
>Polizei nicht an Stellen 'knipst', bei denen eine Ueberschreitung des
>Limits einfach gefaehrlich ist (Schulen etc.), sondern an breit
>ausgebauten Strassen (lukrativer), wo das Limit nicht noetig ist (und
>deshalb natuerlich oefter uebertreten wird), waere ein funktionierender
>Radarwarner ein Segen fuer alle, die auf das Auto angewiesen sind.
Die Stellen von Kontrollen moegen problematisch sein. Ist Dir
allerdings schon mal eingefallen, dass auch Deine Wahrnehmnug hier
subjektiv sein kann? Du siehst selbstverstaendlich mehr Kontrollen an
vielbefahrenen Stellen, weil Du selbst dort oefter vorbeifaehrst.
Mir faellt aber auch auf, zumeist aus Zeitungsberichten, dass
teilweise an den umoeglichsten Stellen Geschwindigkeitskontrollen
durchgefuehrt werden, waehrend es an anderen viel noetiger waere.
Andererseits ist es so, dass Gemeinden, die Geschwindigkeitskontrollen
selbst durchfuehren wollen, verpflichtet sind, dies zu 90% an Unfall-
schwerpunkten zu tun. Ich nehme nicht an, dass die Polizei hier andere
Vorschriften zu befolgen hat. Nun sind Unfallschwerpunkte nicht unbe-
dingt Gefahrstellen. Dein Beispiel mit der Schule zeigt das. Solange
dort nichts passiert ist, wird wenig oder gar nicht kontrolliert, was
ich nicht gut finde. Meines Erachtens laesst sich das nur aendern,
indem man die Kontrollen wesentlich intensiviert.
>Jetzt flamt mal schoen.
Ist nicht notwendig. Ich diskutiere lieber sachlich.
> Fuer mich ist jemand, der z.B. auf der Autobahn (wenig befahren, gute
> Fahrbahn, gerade, uebersichtliche Strecke) Tempo 80 um 20(!) km/h
> ueberschreitet, kein Raser.
>
> So wie der oben beschriebene Autofahrer bestraft wird, wenn er erwischt
> wird (und zwar unabhaengig davon, ob er jemanden nachweislich gefaehrdet
> hat), so muesste der fuer ein Tempolimit Verantwortliche bestraft werden,
> falls die Ueberschreitung dieses Limits keine (nachweisliche) Gefaehrdung
> mit sich zieht.
Wenn ich das zusammenfasse, dann steht da: Wenn jemand andere durch rasen
gefaehrdet, dann ist das genauso zu verfolgen, wie andere an der maximalen
Geschwindigkeit zu hindern ?
Ich kann es nach wie vor nicht nachvollziehen, warum rationale Gruende nicht
ausreichen, um das irrationale Beduerfnis nach Geschwindigkeit zu unterdruecken.
Und unabhaengig von der Polemik ganz oben, habe ich das richtig verstanden:
Jeder Autofahrer sollte seine Geschwindigkeit selbst bestimmen duerfen ?
> Aber ignorieren und sich
> selbst mit "nicht nachvollzeihbar" rechtfertigen ist halt einfacher.
> Was vergibst Du Dir, wenn Du trotzdem langsamer faehrst?
Wenn ich es einsehe, z.B. bei Regen, Nebel oder sonstwie schlechten
Verhaeltnissen - nichts.
>
> >ein Ding funktioniert. Aber nachdem ich oft genug bemerkt habe, dass
> >die Polizei nicht an Stellen 'knipst', bei denen eine Ueberschreitung
> >des Limits einfach gefaehrlich ist (Schulen etc.), sondern an breit
> >ausgebauten Strassen (lukrativer), wo das Limit nicht noetig ist (und
> >deshalb natuerlich oefter uebertreten wird), waere ein funktionierender
> >Radarwarner ein Segen fuer alle, die auf das Auto angewiesen sind.
>
> Die Stellen von Kontrollen moegen problematisch sein. Ist Dir
> allerdings schon mal eingefallen, dass auch Deine Wahrnehmnug hier
> subjektiv sein kann?
Kann ich nicht ausschliessen.
> Du siehst selbstverstaendlich mehr Kontrollen an
> vielbefahrenen Stellen, weil Du selbst dort oefter vorbeifaehrst.
Es geht mir hier besonders um Autobahnen und Kraftfahrstrassen, die
natuerlich meist viel befahren sind.
>Dass aber in Deutschland wesentlich mehr Verkehrsteilnehmer dem Rausch
>der unlimitierten Geschwindigkeit unterliegen ist keine Legende.
>Und bei allem Chaos erstaunt mich im Ausland immer wieder, dass diese
>Chaos dort oft Regeln kennt, die nur Eingeweihte zu verstehen scheinen.
Mit welch verzeihenden Augen man doch im Urlaubsland umherschaut...
Wenn wir in Deutschland so "berauscht" sind, aber das "Chaos" im Ausland
an "Regeln" gebunden ist... dann erkläre mir bitte einmal warum es in
Deutschland *die wenigsten Verkehrstoten* gibt - insbesondere wenn man
sich auf die Autobahnen oder auf die gefahrenen Kilometer bezieht!?
Freundliche Grüsse,
Andreas.
## CrossPoint v3.0 ##
Das heisst uebrigens - was von vielen Befuerwortern moeglichst einengender
Tempolimits vergessen wird - dass z.B. in Ortschaften oder bei dichtem
Nebel etwa so schnell gefahren wird, wie es viele vernuenftige Limits
vorschreiben. Es heisst auch, dass bei besonderer Lage (Wetter,
Unuebersichtlichkeit) besonders vorsichtig und langsam gefahren werden
muss.
Wozu also die 1000e Schilder und Limits? Sie verfuehren nur viele dazu,
das Denken aufzugeben.
> > Ich kann es nach wie vor nicht nachvollziehen, warum rationale Gruende
> > nicht ausreichen, um das irrationale Beduerfnis nach Geschwindigkeit zu
> > unterdruecken. Und unabhaengig von der Polemik ganz oben, habe ich das
> > richtig verstanden: Jeder Autofahrer sollte seine Geschwindigkeit selbst
> > bestimmen duerfen ?
> Ja, allerdings gemaess Paragraph 1, der vollkommen ausreicht: Jeder
> Teilnehmer des Strassenverkehrs hat sich so zu verhalten, dass andere
> nicht mehr als unbedingt noetig gefaehrdet, behindert oder belaestigt
> wird.
>
> Das heisst uebrigens - was von vielen Befuerwortern moeglichst einengender
> Tempolimits vergessen wird - dass z.B. in Ortschaften oder bei dichtem
> Nebel etwa so schnell gefahren wird, wie es viele vernuenftige Limits
> vorschreiben. Es heisst auch, dass bei besonderer Lage (Wetter,
> Unuebersichtlichkeit) besonders vorsichtig und langsam gefahren werden
> muss.
Du willst jedes Tempolimit fallenlassen ? Und Deine These ist, dass sich
daraufhin alle vernuenftig verhalten ?
> Wozu also die 1000e Schilder und Limits? Sie verfuehren nur viele dazu,
> das Denken aufzugeben.
Langsam fahren heisst Denken aufgeben ?
Fassungslos,
: Wenn wir in Deutschland so "berauscht" sind, aber das "Chaos" im Ausland
: an "Regeln" gebunden ist... dann erkläre mir bitte einmal warum es in
: Deutschland *die wenigsten Verkehrstoten* gibt - insbesondere wenn man
: sich auf die Autobahnen oder auf die gefahrenen Kilometer bezieht!?
Du lieferst die Begruendung ja selbst, man muss jede Statistik nur unter
dem gewuenschten Aspekt betrachten, dann kommt auch das raus was man will.
Wieso nicht Verkehrstote pro Einwohner, sieht nicht mehr so gut aus, oder?
Faehrst Du denn nur langsam, wenn Du explizit dazu gezwungen wirst? Willst
Du moeglichst eingeschraenkt leben? Brauchst Du dieses eingeschraenkte
Feeling? Denkst Du, dass andere es brauchen? Weisst Du, was andere
brauchen?
Es beschreibt doch recht praezise einen Sachverhalt.
> Fuer
>diese Leute ist grundsaetzlich jeder, der schneller als erlaubt faehrt,
>ein Raser.
Ich finde das eher zu zahm. Fuer mich ist jeder ein Gesetzesbrecher,
mit allen Konsequenzen.
> Wobei natuerlich obrigkeitshoerig jedwedes Tempolimit, sei es
>noch so absurd, als absolut bindend angesehen wird.
Es ist doch absurd, wieviel Geld Du verdienst (nehm ich jetzt mal so
an), da kann ich mir doch was davon abzweigen!
>Fuer mich ist jemand, der z.B. auf der Autobahn (wenig befahren, gute
>Fahrbahn, gerade, uebersichtliche Strecke) Tempo 80 um 20(!) km/h
>ueberschreitet, kein Raser.
Ok, ich nehme Dir nur einen Hunderter ab und nicht mehrere Monatsgehael-
ter, bin ich dann kein Raeuber?
>So wie der oben beschriebene Autofahrer bestraft wird, wenn er erwischt
>wird (und zwar unabhaengig davon, ob er jemanden nachweislich gefaehrdet
>hat), so muesste der fuer ein Tempolimit Verantwortliche bestraft werden,
>falls die Ueberschreitung dieses Limits keine (nachweisliche) Gefaehrdung
>mit sich zieht.
Du bist nur noch verwirrt.
>Das waere Chancengleichheit :)
Jeder hat die Chance und den gesetzlichen Auftrag, sich an die Regeln
der menschlichen Gemeinschaft zu halten. Wer meint, diese Regeln gaelten
fuer ihn nicht, stellt sich ausserhalb der Gemeinschaft (konkret im
Verkehr: Die anderen Teilnehmer muessen darauf vertrauen koennen, dass
sich alle an die Regeln halten) und muss die Konsequenzen tragen.
--
Best Regards, Dr. Peter Kittel // Email: ganesha.com!combo!peterk or:
Private Site in Frankfurt, Germany \X/ peterk%combo.ads...@ganesha.com
Ich habe diese Wort bislang von allen Seiten vernommen, wobei ich
zusaetzlich bemerken muss, dass ich eigentlich keinen Autohasser
persoenlich kenne. Es wird eigentlich zumeist benutzt um als Ver-
kehrsteilnehmer ueber andere Verkehrsteilnehmer (Autofahrer ueber
Autofahrer, Autofahrer ueber Radfahrer, Radfahrer ueber Autofahrer,
Fussgaenger ueber Radfahrer, Fussgaenger ueber Autofahrer,..., je
nachdem, wie man gerade unterwegs ist) zu schimpfen und so oft von
eigenem Fehlverhalten abzulenken.
Von Leuten, die Autos und ihrer Nutzung kritisch gegenueberstehen,
wird es zumeist in Diskussionen ueber das Unfallgeschehen verwendet,
und zwar dann, wenn die Diskussion ins Emotionale abdriftet, was sehr
frueh der Fall sein kann. Es ist eben ein Schimpfwort und seine Be-
nutzung haengt dementsprechend sehr von der individuellen Einteilung,
wie auch der konkreten Situation, in der es benutzt wird, ab.
>Fuer mich ist jemand, der z.B. auf der Autobahn (wenig befahren, gute
>Fahrbahn, gerade, uebersichtliche Strecke) Tempo 80 um 20(!) km/h
>ueberschreitet, kein Raser.
Raser im Sinne von Verkehrkehrgefaehrder wohl nicht, solange die Fahr-
bahn nicht rutschig ist und die Sicht ausreichend ist. Allerdings
moechte ich zu Bedenken geben, dass sich die Anwohner der Strecke
bedanken beim Fahrer des Autos ob der scheinbaren Verdoppelung der
Verkehrsstaerke bedanken werden. Das Auto emmitiert 2.5 dB(A) mehr
Laerm als eines bei 80 km/h und ist damit fast so laut wie zwei
langsame Pkw. Vielleicht kommt dann auch einer der Anwohner auf die
Idee und schimpft den Vorbeifahrenden einen Raser, setzt sich in sein
Auto und macht aehnliches an anderer Stelle.
> > Wobei natuerlich obrigkeitshoerig jedwedes Tempolimit, sei es
> >noch so absurd, als absolut bindend angesehen wird.
> Es ist doch absurd, wieviel Geld Du verdienst (nehm ich jetzt mal so
> an), da kann ich mir doch was davon abzweigen!
Selbst wenn ich im Monat das 10fache Deines Gehalts habe, schraenke ich
damit weder deine Freiheit ein, noch stehle ich Dir Zeit auf dem Weg zur
Arbeit.
>
> >Fuer mich ist jemand, der z.B. auf der Autobahn (wenig befahren, gute
> >Fahrbahn, gerade, uebersichtliche Strecke) Tempo 80 um 20(!) km/h
> >ueberschreitet, kein Raser.
> Ok, ich nehme Dir nur einen Hunderter ab und nicht mehrere Monatsgehael-
> ter, bin ich dann kein Raeuber?
Wenn offensichtlich ist, dass mein Geld zum groessten Teil daher kommt,
dass ich Dein Gehalt willkuerlich gekappt habe, nicht.
>
> >So wie der oben beschriebene Autofahrer bestraft wird, wenn er erwischt
> >wird (und zwar unabhaengig davon, ob er jemanden nachweislich
> >gefaehrdet hat), so muesste der fuer ein Tempolimit Verantwortliche
> >bestraft werden, falls die Ueberschreitung dieses Limits keine
> >(nachweisliche) Gefaehrdung mit sich zieht.
>
> Du bist nur noch verwirrt.
Du hast den zugehoerigen Smiley (s.u.) nicht beachtet.
>
> >Das waere Chancengleichheit :)
>
> Jeder hat die Chance und den gesetzlichen Auftrag, sich an die Regeln
> der menschlichen Gemeinschaft zu halten. Wer meint, diese Regeln gaelten
> fuer ihn nicht, stellt sich ausserhalb der Gemeinschaft (konkret im
> Verkehr: Die anderen Teilnehmer muessen darauf vertrauen koennen, dass
> sich alle an die Regeln halten) und muss die Konsequenzen tragen.
Paragraph 1 der StVo regelt alles, und zwar vernuenftig. Weiterhin gibt es
zulaessige Hoechstgeschwindigkeiten z.B. fuer Ortschaften und
Landstrassen, deren Sinn ich nicht anzweifle. Moeglich, dass ich mich
missverstaendlich ausgedrueckt habe, so dass es scheint, ich akzeptierte
generell keine Tempolimits. Es faellt mir auch in den meisten Faellen
nicht schwer, die maximal erlaubte Geschwindigkeit *nicht* auszunutzen.
Wenn aber z.B. ein ideologisch angehauchter Lokalpolitiker meint, sich ein
Denkmal setzen zu muessen (Tempo 80 auf einer geraden
Autobahnteilstrecke), in dem er andere mehr als unbedingt notwendig
behindert und belaestigt (siehe Paragraph 1 der StVo), so muss es erlaubt
sein, in besonderen Faellen diese Limits als Unfug zu bezeichnen.
Zum Thema Obrigkeitshoerigkeit:
Mir ist es schon passiert, dass ich in meinem Auto in einer Einbahnstrasse
15 min vor einer roten Ampel gewartet habe. Es waren sonst fast keine
Autos zu sehen. Danach habe ich mich erdreistet, die Ampel eigenmaechtig
als defekt zu erklaeren und bin weitergefahren. Du als perfekter
Musterbuerger waerst natuerlich lieber in Deinem Auto verhungert.
>Zum Thema Obrigkeitshoerigkeit:
>Mir ist es schon passiert, dass ich in meinem Auto in einer Einbahnstrasse
>15 min vor einer roten Ampel gewartet habe. Es waren sonst fast keine
>Autos zu sehen. Danach habe ich mich erdreistet, die Ampel eigenmaechtig
>als defekt zu erklaeren und bin weitergefahren. Du als perfekter
>Musterbuerger waerst natuerlich lieber in Deinem Auto verhungert.
Warum sollte er? In dieser Situation ist es voellig legal,
(vorsichtig) ueber die Ampel zu fahren.
Beide Faelle koennen moeglich sein. Allerdings kenne ich fuer meine
Behauptung mehrere konkrete Beispiele hier aus der Gegend (Aussagen
der zustaendigen Behoerden). Dagegen ist mir Deine Argumentations-
kette als Begruendung fuer eine Geschwindigkeitbeschraenkung nur
aus Aussagen von Autofahrern bekannt, die damit die eigene Nichtbe-
achtung dieser Beschraenkung rechtfertigen wollen, nicht jedoch als
Statment der zustaendigen Behoerden. Von daher stammt mein Zweifel.
Auch wenn Deine Beispiele wirklich als Begruendung herangezogen wird,
was ich mal fuer den Rest des Artikels annehmen will, so bleiben
einige Einwaende.
Zum einen variieren Deine Geschwindigkeitsangaben stark. Mal soll mit
80-Schilder 100 km/h erreicht werden, mal sogar die Geschwindigkeit zu
diesem Zweeck auf 60 km/h beschraenkt worden sein. Dagegen stehen die
Ergebnisse von Untersuchungen ueber den Einhaltungsgrad von Geschwin-
digkeitsbeschraenkungen, die ergeben, dass sich ein Grossteil (mehr
als 95%) der Fahrer an eine Geschwindigkeitsbeschraenkung +20 km/h
haelt, waehrend es immer einzelne Ausreisser nach oben gibt. Es ist
also im zweiten Fall damit weder eine Beschraenkung auf 60 km/h zu
begruenden, 80 waeren angesagt, wenn man wirklich das Ziel 100 km/h
hat, noch waere aber damit zu verhindern, dass einzelne schneller
fahren und dennoch Unfaelle, wie der geschilderte, verursachen.
Letztendlich waere der Grund fuer die niedrige Wahl der Beschraenkung
doch nur der, dass die Fahrer, oder vielleicht nur ein Fahrer, die
bestehende Beschraenkung auf 100 km/h individuell ausgelegt und
erhoeht hat. Das aber machst Du doch auch, wie Du zugibst. Du kannst
also in diesem Fall niemandem vorwerfen, dass er so handelt, ausser
dem/den Fahrer(n), die Anlass fuer die Beschraenkung waren, weil sie
genauso wie Du handeln, nur war ihre individuelle Auslegung eben etwas
weiter gefasst als bei Dir. Das Problem laesst sich aber nicht dadurch
bekaempfen, dass man zusaetzlich diesen persoenlichen Geschwindig-
keitszuschlag limitiert, sondern dass man ihn verbietet und verhindert.
Du kannst auch nur etwas daran aendern, indem Du Dich grundsaetzlich
an Geschwindigkeitsbeschraenkungen haeltst, und so zeigst, dass es
auch anders geht.
Du uebersiehst hier, dass die Befuerworter von Geschwindigkeitsbe-
schraenkungen nicht die Leute im Sinn haben, die sich gemaess Par. 1
verhalten und langsam fahren, sondern genau diejenigen, die diesen
Paragraphen vergessen oder von der von ihnen verursachten Gefahr nicht
ueberzeugt genug sind, um ihre Geschwindigkeit daran anzupassen. Nicht
wegen der ersten Gruppe werden Geschwindigkeitsbeschraenkungen aufge-
stellt, sondern wegen der zweiten Gruppe.
>Wozu also die 1000e Schilder und Limits? Sie verfuehren nur viele dazu,
>das Denken aufzugeben.
Das tun leider ohnehin viele Menschen im Strassenverkehr, wie
Psychologen immer wieder aufzeigen. Viele Handlungen im Strassen-
verkehr sind nicht rationell begruendbar, sondern werden von
Instinkten veranlasst.
Nicht zuletzt hast Du in einem anderen Artikel zugegeben, dass eine
Beschraenkung der Geschwindigkeit dazu fuehrt, dass langsamer, auf
jeden Fall nicht schneller gefahren wird, was ja nur einsichtig ist.
Die Schilder am Strassenrand verfehlen also ihre Wirkung nicht, denn
noch stets wurde gezeigt, dass eine geringere Geschwindigkeit weniger
und vor allem weniger schwere Unfaelle bedeutet.
Wenn das Radio zu laut ist legen wir dann um es leiser zu stellen
eine Decke davor ?
Oder wenn die Badewanne ueberlaeuft....legen wir dann etwa eine
Leitung nach draussen um das ueberlaufen zu verhindern ?
Nein.
Aber Politik,...wird so betrieben,...zb. Verkehrspolitik.
Wir sollen keine Autos mehr benutzen ?,...Nun warum gibts dann keine
wirklich neuen Nahverkehrs-mittel bzw. Konzepte ?
Weil Restriction das billigste Mittel ist,und noch Geld einbringt.
Wir sollen weniger Autofahren,also wird das Benzin teurer,....das
bringt Geld.
Aber der Bedarf nach Beförderung besteht immer noch ,...er wächst
sogar.
Aber sowas wird ignoriert,....
Auch zb. Parkplätze auf den Autobahnen in Ost-Deutschland sucht man
vergebens,.....zb. für die riesigen Mengen an LKWs,die Nachts einen
Rastplatz suchen,....
Da werden dann Unfälle und TOTE in kauf genommen,....Hauptsache
in den Orten gibts nen neuen Strassenbelag,...(was aufschiebbar waere).
ERGO: Das Problem sind nicht die Probleme,sondern wir.
und wie wir mit unseren Mitmenschen und uns selbst umgehen.
Sollten letztere eine gewisse Harmonie erreichen werden alle Probleme
zum Kinderspiel.
Achja,...da wäre noch die Wirtschaft...die uns trotzdem noch einen
"Strich durch die Rechnung" machen wird,...abba...das lassen wir jezz
vieleicht doch besser,oder ?
Ein kleiner Hinweis:" Würde die Wirtschaft nicht EX&Hopp produzieren
würden WIR nich EX&Hopp behandelt werden,genauso wie Umwelt
und Ressourcen."
MFG
Kurt Derpmanns
[Ende der communication]
--MicroDot 1.6
tschuess,
> > Fuer mich ist jemand, der z.B. auf der Autobahn (wenig befahren, gute
> > Fahrbahn, gerade, uebersichtliche Strecke) Tempo 80 um 20(!) km/h
> > ueberschreitet, kein Raser.
Denk doch bitte mal nach: Tempo 80 wird ueblicherweise ausschliesslich aus
Laermschutzgruenden verhaengt. Daher ist jemand, der aus rein egoistischen
Trieben diese Tempo 80 ueberschreitet sehr wohl ein Raser !!!!
Jan
---
Jan Peters, J.PE...@LINK-N.cl.sub.de
>: ... dann erkläre mir bitte einmal warum es in
>: Deutschland *die wenigsten Verkehrstoten* gibt - insbesondere wenn man
>: sich auf die Autobahnen oder auf die gefahrenen Kilometer bezieht!?
>
>Wieso nicht Verkehrstote pro Einwohner, sieht nicht mehr so gut aus, oder?
Da Deutschland auch das Land mit den meisten Einwohnern in Europa ist,
koennte ich mir ganz im Gegenteil vorstellen, dass diese Statistik fuer
unser Land noch besser aussieht!
> Letztendlich waere der Grund fuer die niedrige Wahl der Beschraenkung
> doch nur der, dass die Fahrer, oder vielleicht nur ein Fahrer, die
> bestehende Beschraenkung auf 100 km/h individuell ausgelegt und
> erhoeht hat. Das aber machst Du doch auch, wie Du zugibst.
So darf eine Behoerde meiner Meinung nach nicht argumentieren!
Sie stempelt damit die Leute, die +15 fahren einerseits als Straftaeter
ab, andererseits bewegen sich diese Leute im von der Behoerde angepeilten
Geschwindigkeitsbereich. Also: kassieren UND regeln gleichzeitig!
Die Loesung kann nur heissen, dass sich erstmal die Behoerde korrekt
verhaelt und wenige, aber glaubwuerdige und nachvollziehbare Limits
aufstellt. Die werden erfolgreich sein und befolgt werden.
Das ist weitaus bessere Psychologie als die Gewuenschte-Geschwindigkeit-20-
Praxis.
Thema Laerm durch Fahrzeuge ist natuerlich in der Tat ein sehr uebles
Problem. Ich kann Dir aber als Betroffener klipp und klar sagen, wer den
groessten Krach verursacht: (modifizierte) Motorraeder und LKWs (die
sowieso nicht schneller als 80 fahren duerfen). Deshalb ist Tempo 80 aus
"Laermschutzgruenden" normalerweise ein politisch motiviertes Tempo 80 und
eben oft *keins* aus Laermschutzgruenden.
Das ist der Punkt. Du kannst anzweifeln, soviel Du willst, aber erstmal
musst Du die Regeln beachten. Punkt.
> Moeglich, dass ich mich
>missverstaendlich ausgedrueckt habe, so dass es scheint, ich akzeptierte
>generell keine Tempolimits. Es faellt mir auch in den meisten Faellen
>nicht schwer, die maximal erlaubte Geschwindigkeit *nicht* auszunutzen.
Mir faellt es auch manchmal schwer, die Regeln (besonders Geschwindig-
keitsbeschraenkungen) einzuhalten, wenn ich z. B. am Wochenende eine
leere Autobahn (A66 Wi-F) befahre, die wegen ihrer Ueberfuellung wochen-
tags auf 100 km/h gesetzt ist. Aber auch in diesem Fall gilt:
Derjenige, der sich an die Regeln haelt, muss darauf vertrauen koennen,
dass sich alle anderen Verkehrsteilnehmer genauso verhalten, ihr Verhalten
also auf einer gewissen Vertrauensgrundlage vorhersagbar bleibt. Wer
dieses Vertrauen bricht, vermindert signifikant die allgemeine Sicher-
heitssituation.
Und wenn ich dann da mit Tacho-120 (ich *weiss*, dass mein Tacho
reichlich 10 km/h vorgeht), da laengszuckele, aergere ich mich schwarz
ueber diese Arroganzlinge, die meinen, fuer sie gaelten diese Regeln
nicht. Der absolute Hoehepunkt ist aber, wenn sich solche Typen in
Leserbriefen oder hier im Netz ueber die Infamie der Polizei aufregen,
die sie dann blitzen und zur Rechenschaft ziehen. Recht geschieht ihnen,
nicht mehr und nicht weniger. Sie sollten zerknirscht in sich gehen,
anstatt rumzukrakeelen.
>Wenn aber z.B. ein ideologisch angehauchter Lokalpolitiker meint, sich ein
>Denkmal setzen zu muessen
Bist Du Dir wirklich *ganz* sicher, dass das der Grund ist? Kannst Du
widerlegen, dass da womoeglich wirklich eine gestiegene Unfallzahl der
Anlass war? Wieder mag die oben erwaehnte A66 als Beispiel dienen.
Als die SPD-Regierung unter Boerner damals das erste Tempolimit auf
100 km/h eingefuehrt hatte, schaeumte die CDU als Raser-Partei
(a la Freie Fahrt fuer Freie Buerger) auf. Sobald sie dann mit Wallmann
an die Regierung kam, wurde das Limit auf 130 km/h hochgesetzt, was die
Raser als absoluten Freifahrtschein verstanden, womoeglich in einer
realistischen Interpretation der Motive. Es muss dann aber umgehend
so furchtbar viel geknallt haben, dass sogar der CDU-Verkehrsminister
das Limit nach wenigen Monaten wieder auf 100 km/h zuruecknehmen musste.
Also scheint das *dort* irgendwie begruendet zu sein.
Wenn ich als einfacher Verkehrsteilnehmer die Begruendung einer Massnahme
nicht gleich erkennen oder nachvollziehen kann, habe ich zwei Moeglich-
keiten: akzeptieren oder zaehneknirschen. Aber trotzdem muss ich diese
einmal oeffentlich durch Beschilderung in Kraft gesetzten Regeln
beachten, sonst mache ich mich strafbar.
> (Tempo 80 auf einer geraden
>Autobahnteilstrecke), in dem er andere mehr als unbedingt notwendig
>behindert und belaestigt (siehe Paragraph 1 der StVo), so muss es erlaubt
>sein, in besonderen Faellen diese Limits als Unfug zu bezeichnen.
Dir ist jede Kritik erlaubt, Du darfst aber nicht in Wildwestmanier
dann einfach andere Regeln aufstellen.
>Zum Thema Obrigkeitshoerigkeit:
>Mir ist es schon passiert, dass ich in meinem Auto in einer Einbahnstrasse
>15 min vor einer roten Ampel gewartet habe. Es waren sonst fast keine
>Autos zu sehen. Danach habe ich mich erdreistet, die Ampel eigenmaechtig
>als defekt zu erklaeren und bin weitergefahren. Du als perfekter
>Musterbuerger waerst natuerlich lieber in Deinem Auto verhungert.
Noe, habe ich schon genauso gemacht. Da hier tatsaechlich ein *techni-
scher* Defekt anzunehmen ist, ist das ein ganz anderes Kapitel, als
wenn Du Boeswilligkeit irgendwelcher Autogegner *unterstellst*, auch
wenn es in manchen Faellen (ich wage nicht zu behaupten den meisten)
voellig legitime Anlaesse gibt.
Ich bin uebrigens auch der Meinung, dass man es in Deutschland mit
Restriktionen uebertreibt. Das ist schaedlich, weil damit wie in Deinem
Fall die allgemeine Akzeptanz solcher Regulationen leidet und eine
Art Vertrauensschwund in die Weisheit dieser Massnahmen eintritt. Das
sehe ich im Prinzip genauso. Wenn ich wegen einer mir nicht fuehlbaren
Bodenwelle auf einer breiten Autobahn auf 80 runtergebremst werde,
fange ich genauso an zu fragen, ob die sie noch alle haben. Solchen
Leuten empfehle ich eine Fahrt durch Finnland: Da haben wir mal am
Strassenrand die Schilder "Bodenwelle" und "40 km/h" gesehen. Wir also
nach deutscher Manie mit 60 und mehr drueber. Dort entpuppte sich aber
diese "Bodenwelle" als mittlerer Strassengraben, und unser Auto haette
es fast gefetzt. Danach haben wir solche Schilder *buchstabengetreu*
gefolgt, kann ich Dir sagen. Hierzulande tun die Behoerden anscheinend
so, als ob man permanent Eisregen und Nebel haette und legt die Ge-
schwindigkeiten fuer diesen Worst Case aus. Aber *trotzdem* muss man
auch die bescheuertste Regelung erstmal beachten!
Ich hoffe mit der folgenden Liste dem Subject wieder etwas naeher zu kommen :)
------------------- Schnapp(s) !--------------------------- < CUT HERE
+------------------------------------------------------------------------+
: V1.16 Juni 94 :
: Groesste :
: Radarfallenliste :
: Deutschlands :
: ================ :
: :
: Herausgeber: Carsten Meyer :
: Postfach 11 12 :
: 31596 Uchte :
: :
: E-Mail : dark...@darkness.gun.de :
: :
: Verbreitung: auf Anfrage / diverse Netze / diverse Mailboxen :
: :
: Diese Liste soll eine moeglichst vollstaendige und aktuelle Ueber- :
: sicht aller stationaeren Radarfallen und Blitzampeln etc. der :
: Bundesrepublik Deutschland sein/werden. Sie soll und kann nicht dazu :
: dienen den sogenannten "Rasern" das Leben zu erleichtern! :
: :
: Ich bitte daher jeden, der Standorte von noch nicht aufgefuehrten :
: oder Berichtigungen und Ergaenzungen von bereits aufgefuehrten :
: Radarfallen kennt, mir diese zuzusenden! :
: (Damit die noch magere Liste mal etwas dicker wird ... :-) :
: :
: Folgende Angaben waeren wunschenswert: :
: :
: - Bundesland/Landkreis/Stadt/Ort/PLZ etc. :
: - Nummer/Name der Strasse bzw. zwischen welchen Orten :
: - Genaue Bestimmung des Radarfallenstandortes an der Strasse :
: (z. B. "in Hoehe Abfahrt sowieso" oder "2 km nach Ortsschild") :
: - Richtung, aus der geblitzt wird (Wichtig!) :
: - die dort zulaessige Hoechstgeschwindigkeit (Wichtig!) :
: - Infos ueber die "Tarnung" der Falle (z. B. "hinter Vorwegweiser") :
: - Art der Anlage (Radar, Lichtschranke, etc.) / Fabrikat :
: :
: Die Angaben sollten "Umlaut- und Sonderzeichenfrei" sein. :
: :
: :
: DBF- (xBase) und SBF-Datei (Superbase) sind in Planung! :
: Layer fuer AutoRoute denkbar :-) :
: :
: Fuer die Richtigkeit der Angaben wird selbstverstaendlich KEINE :
: GEWAEHR uebernommen. :
: :
: Eine Verbreitung der Liste z. B. in andere Netze/Boxen ist gestattet :
: und erwuenscht, sofern Liste und Header nicht veraendert werden! :
: :
: Jegliche kommerzielle Nutzung ist AUSDRUECKLICH UNTERSAGT! :
: :
: (C)opyright 1992 - 1994 by Carsten Meyer :
: // DarkStar of Shadow Systems :
+------------------------------------------------------------------------+
Einteilung:
0 ... Autobahnen
1 ... Schleswig-Holstein
2 ... Hamburg
3 ... Bremen
4 ... Niedersachsen
5 ... Mecklenburg-Vorpommern
6 ... Berlin
7 ... Brandenburg
8 ... Sachsen-Anhalt
9 ... Sachsen
10 ... Thueringen
11 ... Hessen
12 ... Nordrhein-Westfalen
13 ... Saarland
14 ... Rheinland-Pfalz
15 ... Bayern
16 ... Baden-Wuertemberg
17 ... noch nicht einsortierte Eintraege
Exkurs: Radarmessgeraete - Technische Daten
Exkurs: Kosten/Punkte
Exkurs: xyz
Exkurs: Literatur
--------------------------------------------------------------------------
Autobahnen
A 9 Nuernberg - Berlin
- vor Rasthof Rudolphstein
- km 220, Hoehe Schleiz
- im Bereich der Abfahrt Dittersdorf
- km 180 bei Doberstau
- km 86 Hoehe Dessau
- km 60 bei Ausfahrt Coswig
- km 27,2 vor Niemegk
- bei km 23,8 Bereich Beelitz
Berlin - Nuernberg
- 5 km nach Auffahrt Schleiz
- km 216
- 3 km hinter Hermsdorfer Kreuz
A 2 Hannover - Berlin
- km 118 - Ostingersleben/Eilsleben
- km 94 - bei Irxleben
- km 10,8 - zwischen Abzweigung Magdeburg und Abzweigung Leipzig
- bei Raststaette Ziesar
- ca 1 km hinter Wollin
Berlin - Hannover
- km 102
- zwischen Abfahrten Burg und Lostau
- 2,5 km hinter Raststaette Ziesar
- 3 km nach Auffahrt Brandenburg
A 24 Berlin - Hamburg
- zwischen Wittenberg und Hornbeck
- zwischen Suchkow und Neustadt-Glewe
- km 40,5 - vor Wittstock
- km 26,5 - hinter Hakenberg
Hamburg - Berlin
- km 40 Wittenburg-Hagenow
A 4 Eisennach - Dresden
- km 221 - Waltershausen
- 1 km vor Wandersleben
- zwischen Arnstadt und Tankstelle Eichelborn
- hinter Auffahrt Erfurt-Ost
- 3 km - hinter Abfahrt Weimar
- Bereich Ausfahrt Gera
- kurz vor Chemnitz
- zwischen Dresden-Altstadt und Dresden-Neustadt
- hinter Abzweigung Berlin - Richtung Bautzen
Dresen - Eisenach
- hinter Ausfahrt Gotha
- zwischen Erfurt-Ost und Arnstadt
A 13 Berlin - Dresden
- zwischen Kittlitz und Bathow
A 10 Berliner Ring (beide Fahrtrichtungen)
- kurz vor Ausfahrt Phoeben
- vor Abzweig Potsdam-Nord
- zwischen Birkenwerder und Pankow
- Hoehe Abfahrt Birkenwerder
- zwischen Koepenick und Ruedersdorfer Bruecke
- zwischen Ausfahrt Freienbrink und Koepenick
- Naehe Raststaette Rangsdorf
- bei Abfahrt Ludwigsfelde
- im Dreieck Drewitz
- zwischen Raststaette Michendorf und Abzweigung Leipzig
- im Dreieck Potsdam
- Naehe Ausfahrt Glindow
A 5
- Hoehe Darmstaedter Kreuz - auf der Bruecke, welche die
Ausfahrt "Darmstadt Stadtmitte" darstellt, stehen oft
Radarfallen hinter den Anzeigetafeln. Beide Richtungen,
haeufiger jedoch Richtung Frankfurt.
Hoechstgeschwindigkeit 100 km/h.
--------------------------------------------------------------------------
Schleswig-Holstein
Luebeck
"Stadt des Marzipans"
(04 51)
PLZ 23552 - 23570
Stellen, wo oftmals Geschwindigkeitskontrollen mit Lichtschranke erfolgten:
- Travemuender Allee, verschiedene Stellen (z. B. Ecke Eschenburgstrasse)
- Falkenstrasse, Bushaltestelle Falkendamm
- Hohelandstrasse, kurz vor dem Polizeirevier
- Schwartauer Allee in Richtung Bad Schwartau an der Ampel Abzweigung
Triftstrasse
- Schwartauer Landstrasse gegenueber Firma F.R. Meyer + Sohn
- Krempelsdorfer Allee in Richtung Stockelsdorf, nachdem man unter der
Autobahnbruecke durch ist, gleich nach der Litfasssaeule
- Kanalstrasse, verschiedene Stellen
- Huexterdamm, stadtauswaerts
- Huextertorallee, beidseitig auf Hoehe der Tanzschule Wollgast
- Heiligen-Geist-Kamp, verschiedene Stellen, z. B. nach Altpapier-
Containern
- St.-Juergen-Ring in Richtung Wakenitzbruecke, 200 m vor Abzweigung
Moenkhofer Weg
- Neue Hafenstrasse runter in Richtung City. Auf der rechten Seite steht
am Rand ein kleines Bahnerhaeuschen. Auf dieser Hoehe...
Etwas ausserhalb Luebeck:
- Landstrasse (L184) in Richtung Ahrensboek/Eutin; auf dem Weg dorthin
durchquert man ein Dorf Namens Curau, in dem auf der rechten Seite
in einer Einfahrt die Kamera steht ... (selten)
- B206 Luebeck Richtung Bad Segeberg; die unfalltraechtigste Strasse
Deutschlands; dort wird an den verschiedensten Stellen geblitzt, vor
allem auch in der kleinen Ortschaft Langniendorf an den verschiedensten
Stellen
- Von Luebeck ueber Bad Segeberg Richtung Neumuenster (B205); Man kommt
durch eine Ortschaft 'Klein Kummerfeld', wo hin und wieder geblitzt wird.
Ampeln in Luebeck, die bei ueberqueren bei Rot fotografieren:
- Ratzeburger Allee, wo der St.-Juergen-Ring diese ueberquert. Wer
aus der Stadt Richtung Ratzeburg faehrt, loest die Kamera aus (bei Rot).
- Fackenburger Allee gekreuzt von Schoenboekener Str. und Lohmuehle
(2 Kameras)
- Ziegelstrasse, Kreuzung bei Plaza. Geblitzt werden die von der Autobahn
kommenden Autos...
--------------------------------------------------------------------------
Hamburg
- noch keine Eintraege
--------------------------------------------------------------------------
Bremen
- noch keine Eintraege
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Niedersachsen
Kreis Diepholz
- Zwischen Wetschen und Diepholz, aus beiden Richtungen, 50 km/h
- B 6
Hannover Richtung Nienburg, kurz nach Hannover, 3 Stueck, 70 km/h
Abstand 1 km
- Nordgoltern
aus Richtung Hannover, 50 km/h, in Ortsmitte auf der linken
Seite, keine Tarnung
- Ronnenberg B217
Ortsdurchfahrt, 50 km/h, von Hannover aus gesehen, vor der Ampelkreuzung,
linke Strassenseite, deutlich sichtbar, zwei grosse graue Kaesten (die
Strasse ist dort gemeinerweise vierspurig ... )
Richtung : wahrscheinlich beide Richtungen
Messmethode: Induktionsschleifen unter der Strassendecke
Betrieb : Nur zeitweise, erkennbar u.a. durch eine Aufschraub-Antenne
auf einem der Kaesten; die sieht man aber erst, wenn's zu
spaet ist!
--------------------------------------------------------------------------
Mecklenburg-Vorpommern
- noch keine Eintraege
--------------------------------------------------------------------------
Berlin
Blitzampeln
- Attilaplatz
- Altonaer Strasse x Bachstrasse
- Antonienstrasse x Scharnweberstrasse
- Schildhornstrasse x Gritznerstrasse
- Hallesches Ufer x Schoeneberger Strasse
- Yorckstrasse x Katzbachstrasse
- Siemensdamm x Nikolaus-Gross-Weg
- Amrumer Strasse x Seestrasse
- Dohnagestell x Seestrasse
- Buckower Damm x Gutschmidtstrasse
- Schlossstrasse x Wolfensteindamm
- Bismarckstrasse x Leibnizstrasse
- Friedrichstrasse x Leipziger Strasse
- Muehlendamm x Spandauer Strasse
--------------------------------------------------------------------------
Brandenburg
- noch keine Eintraege
--------------------------------------------------------------------------
Sachsen-Anhalt
- noch keine Eintraege
--------------------------------------------------------------------------
Sachsen
- noch keine Eintraege
--------------------------------------------------------------------------
Thueringen
- noch keine Eintraege
--------------------------------------------------------------------------
Hessen
Lampertheim die komplette Hauptstrasse ist beidseits ausstaffiert mit
Radargeraeten (haben schon viele Autofahrer fuer Muelleimer,
Zeitungsstaender etc. gehalten).
Hoechstgeschwindigkeit 50 km/h.
Bensheim Wormser Strasse (Autobahnzubringer), in dem kleinen
(PLZ 6140) von Gruenstreifen umsaeumten Stueck stehen oftmals
Kreis HP Radarfallen, beidseits, vom Gruen verdeckt. Bei Fahrt
in Richtung Autobahn vor allem auf Hoehe der Bus-
haltestelle.
Hoechstgeschwindigkeit 50 km/h.
B3 Kraftfahrstrasse von/zu Darmstadt, in Naehe der Bruecken-
pfeiler aber auch am Fahrbahnrand (im Buschwerk) oftmals
Radarfallen, beidseits.
Hoechstgeschwindigkeit 100 km/h, streckenweise (jeweils
Anfang bzw. Ende) 70km/h.
B3 Kraftfahrstrasse Richtung Darmstadt, direkt nach dem
Ortsschild haeufig Radarfalle, vom Ortsschild selbst
verdeckt.
VORSICHT: Wegen Ortsschild geht die Hoechstgeschwindigkeit
nach der Schnellstrasse abrupt auf 50 km/h runter!!
Folgende Radarfallen sind fest in Bruchkoebel installiert (evtl. austausch-
bare Kamera) und zwar mit Kontaktschleifen in der Strasse:
An der Einfahrt in den Ortsteil Rossdorf; abschuessige Einfahrt in
den Ort; dichte Baeume und Rechtskurve, so dass man das Geraet spaet
erkennt; etwa 50 m nach Ortsschild/Anfang; in Richtung Ortsmitte; 50 km/h.
Zwischen Ortsteil Niederissgheim und Bruchkoebel; Verbindungsstrasse auf
der linken Seite Feld, auf der rechten Haeuser, dann Baumschule;
etwa 75 m nach Einfahrt der Baumschule in Richtung Ortsmitte Bruchkoebel;
relativ gut zu sehen.
Vorsicht: durch Spiegelungen im Glas der Anlage sieht es immer so aus als
waere man jetzt geblitzt worden; 50 km/h.
Im Ort Bruchkoebel, Kirlesiedlung, im Kirleweg; Richtung Ortseingang
Hanau kommend in Richtung Innenstadt; in Hoehe des Festplatzes;
Parkplaetze auf der rechten Seite, auf der linken der Festplatz;
Anlage etwas versteckt hinter Baeumen; 50 km/h.
Ausserdem hat die Stadt Bruchkoebel noch eine mobile Blitzanlage mit
ueber die Strasse gelegten Kontaktstreifen; diese sind leicht an dem etwa
15 x 15 cm großen Kasten auf dem Buergersteig, nahe dem Strassenrand zu
erkennen; geblitzt wird wissentlich an folgenden (aber bestimmt noch
an weiteren) Stellen:
- Ortseingang Bruchkoebel Kirlesiedlung; in Hoehe der Tankstelle, die
gut zu sehen ist; 100 m nach Ortsschild; 50km/h.
- Waldseestrasse; vom Kirleweg kommend; linke Seite war mal eine Tankstelle
und dann Parkplaetze und Geschaefte; dann Strasse nach links rein;
etwa 30 m nach dieser Einbiegung; 50 km/h.
- B 45; aus Richtung Hanau kommend; die B 45 wird einspurig und das
Tempo von 100 km/h auf 60 km/h gedrosselt; geblitzt wird kurz nach
dem Tempo 60 Schild.
Ortsausgang Erlensse in Richtung Rodenbach ist eine Fussgaengerampel;
etwa 50 m in den Ort rein; auf beiden Seiten sind Blitzanlagen installiert.
Unklar ob Rotlichtanlagen oder Geschwindgkeitsanlagen; auf jeden Fall
in die Strasse eingelassene Kontaktschleifen; 50 km/h.
Ortseingang Gross-Auheim; unklar welcher, muß aber von Westen kommend sein;
Geschwindigkeitsanlage; etwa 10 m nach Ortsschild; 50 km/h.
Bad Vilbel; von Frankfurt kommend; abschuessige Hauptstrasse/Durchgangs-
strasse; mehrere Ampeln; an der ersten und einer der naechsten nochmal
sind Rotlichtanlagen; und weiter in Bad Vilbel auf der Strasse in Richtung
Bad Homburg; an einer Ampel ist noch eine Rotlichtanlage; in Gegenrichtung
etwa 150 m nach dem Ortsschild ist eine Geschwindigkeitsanlage; 50 km/h.
--------------------------------------------------------------------------
Nordrhein-Westfalen
----------------------------
Offizielle Statistik fuer NRW
----------------------------
RP Arnsberg insgesamt: 6 Messgeraete fuer 77 Messstellen
Kreis Olpe - 1 Messgeraet fuer 25 Messstellen
Kreis Schwelm - 1 10
Kreis Siegen - 2 25
Kreis Soest - 1 10
Kreis Unna - 1 07
-----------------------------------------------------
RP Detmold insgesamt: 10 Messgeraete fuer 68 Messstellen
Kreis Detmold - 1 Messgeraet fuer 07 Messstellen
Kreis Guetersloh - 2 20
Kreis Herford - 2 13
Kreis Hoexter - 1 05
Kreis Minden - 2 10
Kreis Paderborn - 2 13
-----------------------------------------------------
RP Duesseldorf insgesamt: 13 Messgeraete fuer 97 Messstellen
Duesseldorf - 2 Messgeraete fuer 04 Messstellen
Essen - 1 10
Moenchengladbach - 1 06
Wuppertal - 4 26
Kreis Kleve - 2 17
Kreis Mettmann - 2 20
Kreis Wesel - 1 14
------------------------------------------------------
RP Koeln insgesamt: 23 Messgeraete fuer 186 Messstellen
Aachen - 5 Messgeraete fuer 71 Messstellen
Bonn - 3 06
Koeln - 3 21
Kreis Bergheim - 3 30
Kreis Berg.-Gladbach - 2 13
Kreis Dueren - 1 11
Kreis Euskirchen - 1 05
Kreis Gummersbach - 1 09
Kreis Heinsberg - 1 07
Kreis Siegburg - 1 13
---------------------------------------------------------
RP Muenster insgesamt: 9 Messgeraete (nur Anzahl bekannt!)
Kreis Recklinghausen - 1 Messgeraet
Kreis Borken - 3
Kreis Coesfeld - 2
Kreis Steinfurt - 2
Kreis Warendorf - 1
---------------------------------------------------------
Kreis Minden-Luebbecke
- B 239, Ortsdurchfahrt Buettendorf (innerorts 50 km/h),
suedlich der Einmuendungen "Kurze Strasse" und des "Hongenser
Weges" (Messung der Geschwindigkeiten des Verkehrs aus
Richtung Sueden)
- B 239, Ortsausfahrt Luebbecke (innerorts 50 km/h), suedlich
Einmuendung der Franz-VWelschoff-Strasse (Messung der Ge-
schwindigkeiten des Verkehrs aus Richtung Sueden)
- B 239, Rahden (ausserorts 70 km/h), suedlich der Einmuendung
der Luebbecker Strasse (L 765), Messung der Geschwindigkeiten
des Verkehrs aus Richtung Sueden.
- L 770, Stemwede-Twiehausen (ausserorts 70 km/h), westlich der
Kreuzung mit der L 557 (bei Opel Pieper), Messung der Geschwin-
digkeiten des Verkehrs aus Richtung Westen
- L 770, Espelkamp-Vehlage (ausserorts 70 km/h), oestlich der
Kreuzung mit der K 60 (bei Gastwirtschaft Nolte), Messung der
Geschwindigkeiten aus Richtung Osten
- L 770 Hille - Pohlsche Heide (ausserorts 70 km/h), westlich
der Kreuzung mit der L 803, Messung der Geschwindigkeiten des
Verkehrs aus Richtung Westen
- B 482, Petershagen-Lahde (ausserorts 70 km/h), suedlich der
Einmuendung der Stadtstrasse "Vor der Reihe", Messung der
Geschwindigkeiten aus Richtung Sueden
- B 482, Minden-Meissen (ausserorts 80 km/h), noerdlich der Auf-
muendung von der L534, Messung der Geschwindigkeiten des Ver-
kehrs aus Richtung Norden
- B 61, Porta-Westfalica (ausserorts 80 km/h) oestlich Gut Wedigen-
stein, Messung der Geschwindigkeiten des Verkehrs aus Richtung
Osten
- B 61, Bad Oeynhausen (innerorts 60 km/h), in Hoehe "Dehmer Strasse"
Haus Nr. 30, Messung der Geschwindigkeiten aus Richtung Sueden
- Buende: Holzhauser Strasse 128, stadteinwaerts
- Enger: K 13 (Minden-Weseler-Weg) Ortsdurchfahrt Besenkamp gegen-
ueber "Kleffmann-Siedlung" aus Richtung Enger
- Herford: L 712 (Salzufler Strasse 181) aus Richtung Bad Salzuflen
- Herford: B 61, "Tanken Heinl" Haus Nr. 304 aus Richtung Bad
Oeynhausen
- Hiddenhausen: L 545 (Buender Strasse) Ortsdurchfahrt Eilhausen
aus Richtung Lippinghausen
- Hiddenhausen: L 545 (Buender Strasse 393) aus Richtung Buende
- Hiddenhausen: L 545 (Buender Strasse 55, Sundern) aus Richtung
Lippinghausen
- Hiddenhausen: K 7 (Untere Talstrasse) aus Richtung Herford
- Kirchlengern: B 239, Knotenpunkt L 774 und K 25 aus Richtung
Luebbecke
- Loehne: B 61 vor Einmuendung "Ratio" aus Richtung Herford
- Loehne: L 773 (Koenigsstrasse), Haltestelle "Auf der Hude"
- Vlotho: L 778 Mindener Strasse, Winterbergstrasse, Burgstrasse
aus Richtung Uffeln
- Vlotho: L 778 (Mindener Strasse 83) aus Richtung Holtrup
- Dehme: B 61 Richtung Porta Westfalica und in Gegenrichtung
zwischen Porta Westfalica und Dehme.
NRW, Ostwestfahlen, Autobahnzubringer (A 44 Abfahrt Warburg) Richtung
Warburg, (muesste aber auch in Gegenrichtung arbeiten), fast gegenueber
der Abzweigung Germete. Blitzrichtung: In Richtung Autobahn, also
wenn man von der Autobahn kommt, von Vorne, 70 km/h, hohe Buesche sowie
Baeume.
NRW, Ostwestfahlen, B 7, Ossendorf Richtung Warburg, ca. 1000 m vor einer
grossen Kreutzung (die der B 7 mit dem genantem Autobahnzubringer) mit Ampel,
in der Naehe ist eine Einmuending zu einem "Haus Maria", ist aber fuer den
Ortsunkundigen uninteressant (die Einmuendung), da sie zu leicht uebersehen
wird. 100 km/h, Baeume.
Anmerkung: Die Strasse ist in dieser Richtung Zweispurig, in der Fahrbahn-
mitte ist ein Doppelstreifen, so das ein Ortsunkundiger leicht dem Trugschluss
verfallen koennte - Richtgeschwindigkeit 130 km/h. Dummerweise ist die Gegen-
fahrbahn nur einspurig!
Koeln
1. Innere Kanalstrasse zw. Weinsberger/Vogelsangerstrasse (beidseitig)
2. Innere Kanalstrasse zw. Hornstrasse/Merheimerstrasse (beidseitig)
3. Innere Kanalstrasse - Zoobruecke (beidseitig)
4. Autobahnzubringer - Waldeckerstrasse (beidseitig)
5. Universitaetsstrasse - Albertus Magnusplatz
6. Universitaetsstrasse - Luxemburgstrasse
7. Nieckerlaender Ufer - An der Schanz
8. Riehlerstradde - Elsa-Brandstroemstrasse
9. Holzmarkt - Severinsbruecke
10. Severinsbruecke - Richtung Autobahn
11. Aachener Strasse - Liebermannstrasse (Koenigsdorf)
12. Industriestrasse - Hoehe Laterne Nr 31
13. Bergischer Ring - Overbergstrasse
14. Zoobruecke je Richtung in Hoehe Nothaltebucht
15. Zoobruecke - Ausfahrt Kalk
16. Aachener Strasse Kreuzung Universitaetsstrasse
17. Sachsenring - Ulrepforte
18. Koelner Autobahnring (12 x)
- Auf der B8 zwischen Wesel und Dinslaken (nur in dieser Richtung) gibt
es eine; es ist dort, ca 300 m vor einer Kreuzung 70 km/h,
nach der Kreuzung wieder 100 km/h.
Moenchengladbach (41061)
- Theodor Heuss Strasse, Fahrtrichtung Berliner Platz/MG-Mitte,
Nach Krz. Hofstrasse in Hoehe der Fussgaengerbruecke auf dem
Radweg, Starenkasten gruen (staendige Kontrolle), 60 km/h
- Gartenstrasse, Fahrtrichtung Ortsteil Rheydt, zwischen Einmuendung
Steubenstrasse und Nordstrasse, nicht erkennbar zwischen Baeumen
und Haeusern versteckt, Starenkasten gruen, 60 km/h
- Waldnieler Strasse, Fahrtrichtung AB-Kreuz MG-West/Roermonderstrasse,
kaum erkennbar zwischen Streukasten/Reklameschild/Strassenschild,
Starenkasten grau, 60 km/h
- Kaldenkirchener Strasse, Fahrtrichtung Viersen/AB-Kreuz MG-Nord,
zwischen Einmuendung Schwogenstrasse und Schuerenweg (Fussballstation),
hinter Ortshinweisschild, Starenkasten grau, 70 km/h
- Korschenbroicher Strasse, Fahrtrichtung Stadt Korschenbroich,
zwischen Kreuz Korschenbroicher/Volksbadstrassse und Ortseingang
Korschenbroich, kaum erkennbar zwischen Baeumen und Ortsschild auf
dem Radweg, Nachts zusätzlich Streifenwagen 500 m spaeter,
Starenkasten gruen, 70 km/h
- Dahlener Strasse, Fahrtrichtung Innenstadt Rheydt, an der Einmuendung
Katharinenstrasse, kaum erkennbar durch Schilder/Reklametafeln/Haeuser,
Starenkasten grau, 50 km/h
Duesseldorf
- St. Franziskusstrasse vor der Schule, stadteinwaerts, 50 km/h
- Werstener Feld Nr 55, stadtauswaerts.
- Suedring, Haltestelle Hamm, stadtauswaerts, 70 km/h
- Duesseldorfer Strasse/Ecke Marktgrafenstrasse, stadtauswaerts
- Auf'm Hennekamp/Ecke Gurlittstrasse, stadtauswaerts
- Bergische Landstrasse (Klinik) stadteinwaerts
- Bonner Strasse/Ecke Adolf-Klarenbachstrasse, stadtauswaerts
- Werstener Feld am Suedfriedhof vor der Bushaltestelle, stadteinwaerts
- Torfbruchstrasse 223, stadtauswaerts
- Deherstrasse 225, stadtauswaerts
- Vennhauser Allee/Huerthstrasse stadteinwaerts
4300 Essen
Zulaessige Hoechstgeschwindigkeit wahrscheinlich 50 km/h.
A 40 (alte A 430) - Auffahrt Holsterhausen
Fahrtrichtung Dortmund
- Berliner/Hausackerstrasse
Fahrtrichtung Klinikum
Altenessener Strasse
Hoehe Nr 162 a ... 164 - ca 50 m vor (H) Hoeltestrasse
Fahrtrichtung Altenessen
Starenkasten
50 km/h (innerorts)
Richtung vom Zentrum nach ausserhalb,
Strasse leicht abschuessig, rechte Seite,
bei einem Edeka-Laden
Bredeneyer Strasse
(Werdener Berg) - Hoehe (H) Seeblick
Fahrtrichtung Werden
Frankenstrasse 343 - Hoehe Einmuendung Aegidiusstrasse
Fahrtrichtung Rellinghausen
Franziskastrasse - vor Einmuendung Kunigundastrasse/
Hedwigstrasse
Fahrtrichtung Huttrop
Frintroper Strasse - ca 50 m hinter Einmuendung
Aktienstrasse
Fahrtrichtung Frintrop
Hammerstrasse - Ludscheidtstrasse
Hans-Boeckler-Strasse/ - in Fahrtrichtung Stoppenberg/Alten-
Grillostrasse essen, ca 20 m hinter der Kreuzung
Segerothstrasse/Bottroper Strasse
Haus-Berge-Strasse - Ende Pferdebahn
Heisinger Strasse 39 - ca 100 m hinter Einmuendung
Schellstrasse, Heimliche Liebe /
Schwarze Lehne (H)
Karolingerstrasse 60 - ca 100 m vor Einmuendung
Katzenbruchstrasse
Fahrtrichtung Altenessen
Krayer Platte - 2 Anlagen
Ruhrtalstrasse 131 - ca 100 m vor Schuirweg
Fahrtrichtung Werden
Westfalenstrasse 96a - vor Einmuendung Spillenburgstrasse
Fahrtrichtung Steele
Wuppertaler Strasse - Hoehe (H) Annenfaehre/
Ostpreussenstrasse
Fahrtrichtung Stadtmitte
(H) bedeutet Haltestelle (Bus oder Strassenbahn).
Stadt : Bochum
Typ : Blitzampel
Strasse: Harpener Hellweg, Kreuzung mit Sheffieldring/Harpener Hellweg
Beschreibung: blitzt Autofahrer, die vom Bochumer Zentrum ueber die
Castroper Str. am Planetarium und Ruhrstadion vorbei
in Richtung A430 fahren, an der Kreuzung geht es rechts
in den Sheffieldring.
Stadt : Bochum
Typ : Blitzampel
Strasse: Hauptstrasse, Kreuzung mit Baroper Str.
Beschreibung: blitzt Autofahrer, die aus Richtung Witten/Heven in
Richtung Langendreer fahren.
Wuppertal-Elberfeld
Strasse "Kleeblatt", Richtung Uni ins Tal runter, Einbahnstrasse,
50 km/h, ca. 100 m vor der Hauptpost kommt auf der rechten Seite
ein Starenkasten.
4709 Bergkamen-Ruenthe
Ostenhellweg in Richtung Hamm, in der Hoehe vom Friedhof
Hoechstgeschwindigkeit 50 km/h
Anlage wahrscheinlich inaktiv oder nicht mehr vorhanden, da die
Strasse zurueckgebaut wurde.
Kamen
Hochstrasse Fahrtrichtung Innenstadt
Hoechstgeschwindigkeit 70 km/h
Bochum-Langendreer
Provinzialstrasse in beiden Richtungen
Hoechstgeschwindigkeit 50 km/h
Humane Messstelle! Ankuendigung durch Hinweisschild
(leider oft genug uebersehen :-( )
Unna
Am Ring
Hoechstgeschwindigkeit 50 km/h
Raum Aachen
Strasse Geschw. Richtung
Aachen:
Bruesseler Ring 50 km/h Stadt von Luetticher Strasse
Kohlscheider Strasse 50 km/h Stadt vor Abbieg Laurensberg
direkt nach 50 Schild
Turmstrasse/Prof-Pirlet-Str. 50 km/h beide
Horbach vor Bushaltestelle 30 km/h Locht
Hohenstaufenallee/ Fachhochschule
Ecke Klemensstrasse
Karl-Marx-Allee / Mensa 30 km/h Stadt
Aachen-Laurensberg:
Rathausstrasse 50 km/h beide
vor Pannhauserstrasse
Alsdorf:
Eschweiler Strasse 48/Schule 30 km/h Dreieck
Siersdorfer Strasse 50 km/h stadteinwaerts
(Hoehe Vosspfaedchen)
Hoengener Strasse L47/240 70 km/h Hoengen (direkt hinter Vorampel)
(Einmuendung Falterstrasse)
Uebacher Weg 145 50 km/h
Alsdorf-Bettendorf:
Baesweilerstrasse 29 50 km/h
Baesweiler:
Kapellenstrasse 161 (Schule) 30 km/h
Baesweiler-Oidtweiler:
Bahnhof Strasse 90 50 km/h
Baesweiler-Puffendorf:
Aldenhovener Strasse 17 70 km/h
Baesweiler-Setterich:
Bushaltestelle Siedlung 50 km/h
Eschweiler:
Juelicher Strasse 88 50 km/h
Stolberger Strasse 91 50 km/h
Duerener Strasse 292 50 km/h
Eschweiler-Huecheln:
Huechelner Strasse 131 50 km/h
Herzogenrath:
Bierstrasse 50 km/h
(gegenueber Engerweg)
Linnich:
!! Strecke Setterich-Linnich
- kurz vor Linnich 70 km/h Linnich
- 300 m weiter Gegenrichtung 70 km/h Aachen
Monschau-Hoefen:
Hauptstrasse 74 50 km/h
Monschau-Konzen:
Blumgasse 35 50 km/h
Monschau-Muetzenich:
Eupener Strasse 42 (Schule) 30 km/h
Morsbach:
Schweilbacherstr vorTeuterhof 50 km/h Herzogenrath
Roetgen
(2x) B 258 Fringshaus 70 km/h
B 258 Nr 118 a 50 km/h
B 258 Nr 161 a 50 km/h
Roetgen-Rott:
Roetgener Strasse 34 a 50 km/h
Simmerath:
Hauptstrasse 3 a 50 km/h
Kammerbruchstrasse 39 50 km/h
Simmerath-Erkensruhr:
20 m vor Einmuendung
Erkensruhr 50 km/h Gemuend
Simmerath-Kesternich:
B 266 Nr. 115 a 50 km/h
B 266 Nr. 42 a 50 km/h
Simmerath-Lammersdorf:
Hoscheiter Strasse 27 50 km/h
Im Pohl (Schule) 30 km/h
Stolberg:
Aachener Strasse 44 50 km/h
Buschmuehle 30 km/h
Sebastianusstrasse 50 km/h
Wuerselener Strasse/
Gut Schwarzenbruch 70 km/h
Wuerselener Strasse km 0.95 70 km/h
Stolberg-Breinig:
Breiniger Strasse 104 50 km/h
Breinigerberg 104 50 km/h
Stolberg-Gressenich:
Am Pannes 1b 50 km/h
!! hinter Ortsausgang 70 km/h beide
(-> Eschw.-Hastenrath)
Stolberg-Mausbach:
Gressenicher Strasse 110 50 km/h
Stolberg-Venwegen:
Mulartshuetter Str. (Schule) 30 km/h
Stolberg-Vicht:
Eifelstrasse 90 50 km/h
Leuwstrasse 84 50 km/h
Stolberg-Zweifall:
Jaegerhausstrasse 91 50 km/h
Warden
Muellkippe 70 km/h Eschweiler
Wuerselen-Bardenberg:
Duffesheider Weg 50 km/h beide
Wuerselen-Broichweiden:
Lindener Strasse 29 50 km/h
Kreisgebiet Kleve
- Kleve K26, Querallee Fahrtrichtung Materborn, ca 30 m vor der
Einmuendung Triftstrasse (K10) - 50 km/h
- Kleve Umgehungsstrasse von Kellen in Fahrtrichtung Bedburg-Hau,
ca 50 m vor der Einmuendung zur Kalkarer Strasse - 70 km/h
- Goch B67, Kalkarer Strasse, Fahrtrichtung Kalkar, ca 30 m vor
der Kreuzung Ostring - 50 km/h
B9, Kleve Fahrtrichtung Goch (BAB A57), ca 30 m vor Ein-
muendung/Abfahrt Goch/Kranenburg - 70 km/h
- Pfalzdorf B9, Goch Fahrtrichtung Kleve, ca 30 m vor der Einmuendung/
Abfahrt Pfalzdorf/Goch - 70 km/h
Oberbergischer Kreis
- Weiden B506, Richtung Koeln: Nach dem Ortsschild relativ gut
sichtbar, andere Richtung:
Schlecht sichtbar, da unter einem Baum, in Hoehe der
Verkehrsinseln. Normaler Starenkasten (Grau, roter Blitz).
Ansonsten gelten 50 km/h, da innerhalb der geschlossenen
Ortschaft.
- Marienheide B256 Wenn man aus Richtung Wipp kommt hinter der
Tankstelle (Verkehrsinsel) aufpassen. Orange Blitz-Blende.
- Issum-Sevelen Kreuzung L362/L478
- Wachtendonk Kreuzung L361/Batzensteg
- Straelen B221 Ortsdurchfahrt Broekhuysen
- Kranenburg B9 Ortsdurchfahrt Nuetterden
- Straelen vor der Kreuzung B58/B221
- Luellingen K?? Fahrtrichtung Kevelaer 100 m nach Ortsschild.
- Emmerich B8 Ortsdurchfahrt Vrasselt
- Geldern B221, Fahrtrichtung Straelen an der T-Kreutzung in Rich-
tung Acen!
- Walbeck K?? Fahrtrichtung Luellingen hinter dem Ortsschild
Luellingen
RP Muenster
Kreis Borken --> Hauptstrasse von 48734 Reken-Bhf. Richtung
Heiden . Radarkontrolle (fest) bei 70 km/h Begrenzung , kurz vor
erster Abfahrt Richtung Heiden .
Kreis Soest
Feste Kamera an der B63 von Werl nach Hamm, direkt nach der Kurve
am Lindenhof auf der linken Fahrbahnseite. Ein gruener Kasten auf
einer 2 Meter Stange.
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Saarland
- noch keine Eintraege
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Rheinland-Pfalz
- noch keine Eintraege
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Bayern
8000 Muenchen
- Luise-Kisselbach-Platz, Autobahnende Muenchen-Garmisch. Gnadenlose
Ampelfalle, wenn man versucht, noch bei Rot darueberzuhuschen.
- Kreuzung Einsteinstrasse/Richard-Strauss-Strasse. Geblitzt wird beim
Versuch, aus der Leuchtenbergunterfuehrung kommend, die Einsteinstrasse
bei Rot noch zu ueberqueren.
- Kreillerstrasse/Baumkirchnerstrasse. Wieder Rotlichtkontrolle, wenn
man auf der Kreillerstrasse stadtauswaerts ueber obengenannte Kreuzung
faehrt.
- Zweibrueckenstrasse/Steinstrasse. Wieder Rotlichtkontrolle, von der
Ludwigsbruecke kommend zur Zweibrueckenstrasse.
- Belgradstrasse/Herzogstrasse. Ebenfalls Rotlichtkontrolle auf der
Belgradstrasse stadtausaerts.
- Isarring/Unterfuehrung Dietlindenstrasse. Dort gibt es manchmal
Geschwindigkeitsmessungen. Dabei wird der Verkehr, von Schwabing
kommend in Richtung Bogenhausen, von der Dietlindenbruecke oben geblitzt.
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Baden-Wuertemberg
Mannheim
- Jungbuschbruecke, 50 km/h, beide Richtungen, Kamera-, Mess-
geraete deutlich sichtbar an zwei Stellen(!) ueber der Fahrbahn
angebracht
Heidelberg
- Stadtteil Handschuhsheim, Ampel am OEG-Bahnhof, B3 Richtung
Dossenheim
- Stadtteil Altstadt, Ampel am Adenauerplatz
1. Bismarkplatz Richtung Rohrbach
2. Kurfürstenanlage Richtung Neckargemuend (vor dem ersten Tunnel)
- Stadtteil Weststadt, Ampel am Roemerkreis, Altstadt Richtung Bahnhof
- Stadtteil Eppelheim, Ampel am Pfaffengrund Richtung Bergheim, vor
der Cernybruecke
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noch nicht einsortierte Eintraege
Kaarst
- Umgehungsstrasse Kaarst-Buettgen Richtung Kleinenbroich vor
Abzweig Richtung Kaarst/Holzbuettgen, erlaubt ist 70 km/h
Neuss
- Ecke Konrad-Adenauer-Ring/Juelicher Landstrasse, Richtung Haupt-
friedhof/Lukaskrankhaus, kurz hinter Ecke vor Bushaltestelle,
erlaubt ist 50 km/h
- Ecke Bergheimerstrasse/Erpratherstrasse, Richtung Innenstadt,
kurz hinter Ecke vor Bushaltestelle, erlaubt ist 50 km/h
- Roemerstrasse, Hoehe Fesserstrasse, Richtung Innenstadt, erlaubt
sind 50 km/h
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Exkurs Radarmessgeraete - Technische Daten
"Multinova 6f"
- Daten naechste Ausgabe
"LTI 20.20" (Laserpistole)
- Daten naechste Ausgabe
"ESO-Drillings-Lichtschranke"
- Daten naechste Ausgabe
"Truvelo-Kabel"
- Daten naechste Ausgabe
"LAVEG"
- Daten naechste Ausgabe
"Police Pilot Providat II"
- Daten naechste Ausgabe
"Speedcontrol"
- Daten naechste Ausgabe
--------------------------------------------------------------------------
Exkurs Kosten/Punkte/Fahrverbote
Ueberschreitung
DM/Punkte/Monate
innerhalb ausserhalb
km/h geschlossener Ortschaften
21 - 25 100/1/- 80/1/-
26 - 30 120/3/- 100/3/-
31 - 40 200/3/1 150/3/-
41 - 50 250/4/1 200/3/1
51 - 60 350/4/1 300/4/1
60 - ... 450/4/2 400/4/1
18 Punkte = Fahrverbot / Löschung nach 2 punktefreien Jahren
Punktestand abfragen
--------------------
Mit beglaubigtem Brief kann man seine Punkte beim
Verkehrszentralregister anfragen:
Verkehrszentralregister
24932 Flensburg
Gebuehr: DM 10,00
--------------------------------------------------------------------------
Exkurs xyz
- vorgeschrieben ist eine Gewaehrung von 3 km/h Messtoleranz.
Ab 100 km/h werden i. d. R. 3 % der gemessenen Geschwindigkeit
als Toleranz abgezogen.
- Unzuverlaessige Messgeraete koennen Toleranzabzuege erhoehen
Fehlertraechtig lt. ADAC:
Radar-Handpistole "Speedstar"
Laserpistole "LTI 20.20" (vorwiegend Anwendungsfehler)
"ESO-Lichtschranke" (nur alte Baureihe)
--------------------------------------------------------------------------
Literatur
Strassenkarte ( Messpunkte )
Tourist-Verlag, Berlin
DM 9,80
------------------------------ Schnipp ----------------------------< CUT HERE
So long !
--
Henning Daum - FB 20 - TH Darmstadt
Email: da...@rbg.informatik.th-darmstadt.de
gut gemacht,
: Fuer mich ist jemand, der z.B. auf der Autobahn (wenig befahren, gute
: Fahrbahn, gerade, uebersichtliche Strecke) Tempo 80 um 20(!) km/h
: ueberschreitet, kein Raser.
Da gerade an solchen Stellen eine Geschwindigkeitsbegrenzung nicht
nachvollziehbar und deshalb -aus der Sicht des Kutschers- zu ignorieren
ist, wird diese Situation -aus der Sicht des Kutschers- auf andere, evtl.
gefaehrliche Streckenfuehrungen uebertragen, und schon haben wir einen
echten Raser mehr.
Meiner Meinung nach gibt es zu viele unmotivierte Geschwindigkeitsbe-
grenzungen und allgemein zu viele unmotivierte Ver- bzw. Gebotsschilder
im Strassenverkehr.
: So wie der oben beschriebene Autofahrer bestraft wird, wenn er erwischt
: wird (und zwar unabhaengig davon, ob er jemanden nachweislich gefaehrdet
: hat), so muesste der fuer ein Tempolimit Verantwortliche bestraft werden,
: falls die Ueberschreitung dieses Limits keine (nachweisliche) Gefaehrdung
: mit sich zieht.
Ganz meine Meinung. Aber wer entscheidet die bestehende Gefaehrdung?
Die Gerichte, meine Mutti, der Autofahrer individuell,...?
Ciao Volker
Das mit den Unfallzahlen ist eine ganz schwierige Sache. Wenn ich dort
Tempo 30 einfuehre, passieren noch weniger Unfaelle, wetten?
Mit dem letzen Satz magst Du recht haben. Variable Beschraenkungen
aber sind teuer und bislang nur auf wenigen Strecken zu verwirklichen.
Bis dahin aber bleiben Geschwindigkeitsbeschraenkungen ueberall da
notwendig, wo es auch wenige gibt, die sich dort fehlverhalten und
somit andere und sich gefaehrden. Dass man dabei den Grossteil (?)
vernueftiger Fahrer etwas aufhaelt (nicht behindert, das trifft die
Sache bei weitem nicht) muss man auch zu deren Sicherheit in Kauf
nehmen, solange es auch unvernuenftige Fahrer gibt. Ansonsten wuerde,
was Du an anderer Stelle selbst behauptest, Par. 1 StVO genuegen.
Warum sollte er es nicht zugeben, wenn es seiner wirklichen Intention
entspricht? Was vergibt er sich mit dieser, Du nennst es "Enttarnung"?
Diese absurde Forderung (30, damit 50 gefahren wird und aehnliches)
hoert man ausser von Autofahrern, die es als rechtfertigende
Unterstellung verwenden, nur von Anwohnern, die Beschraenkungen der
Geschwindigkeit fordern, nie jedoch von Seiten der zustaendigen Ver-
waltung. Und Anwohner sind zumeist auch Autobesitzer. Es scheint sich
dabei also um ein tiefsitzendes Fehlurteil zu handeln.
>> Zum einen variieren Deine Geschwindigkeitsangaben stark. Mal soll mit
>> 80-Schilder 100 km/h erreicht werden, mal sogar die Geschwindigkeit zu
>> diesem Zweeck auf 60 km/h beschraenkt worden sein. Dagegen stehen die
>> Ergebnisse von Untersuchungen ueber den Einhaltungsgrad von Geschwin-
>> digkeitsbeschraenkungen, die ergeben, dass sich ein Grossteil (mehr
>> als 95%) der Fahrer an eine Geschwindigkeitsbeschraenkung +20 km/h
>Das ist es doch! Sogar dort wird +20 irgendwie als tolerabel bezeichnet.
>Tempolimit = vernuenftige Geschwindigkeit-20. Mehr will ich gar nicht
>behaupten.
Ich habe nicht geschrieben, dass es in den Untersuchungen als
tolerablen bezeichnet wird, wenn bis zu 20 km/h schneller gefahren
wird. Ich habe nur gezeigt, dass es wohl die Auffassung der meisten
Fahrer ist, dass ein Zuschlag bis 20 km/h tolerabel sei. Angesichst
dieser Tatsache kann man dann wirklich schon zufrieden sein, wenn eine
Geschwindigkeitsbeschraenkung wenigstens das Geschwindigkeitniveau
senkt.
>> Letztendlich waere der Grund fuer die niedrige Wahl der Beschraenkung
>> doch nur der, dass die Fahrer, oder vielleicht nur ein Fahrer, die
>> bestehende Beschraenkung auf 100 km/h individuell ausgelegt und
>> erhoeht hat. Das aber machst Du doch auch, wie Du zugibst.
>So darf eine Behoerde meiner Meinung nach nicht argumentieren!
>
>Sie stempelt damit die Leute, die +15 fahren einerseits als Straftaeter
>ab, andererseits bewegen sich diese Leute im von der Behoerde angepeilten
>Geschwindigkeitsbereich. Also: kassieren UND regeln gleichzeitig!
Nochmal: Behoerden peilen das *nicht* an. Sie im Gegenteil dazu bei
der Wahl der Beschraenkungen auch an Gesetze und Verwaltungsvor-
schriften gebunden.
>Die Loesung kann nur heissen, dass sich erstmal die Behoerde korrekt
>verhaelt und wenige, aber glaubwuerdige und nachvollziehbare Limits
>aufstellt. Die werden erfolgreich sein und befolgt werden.
>
>Das ist weitaus bessere Psychologie als die Gewuenschte-Geschwindigkeit-20-
>Praxis.
Bitte jetzt entgueltig: Beweise, dass es diese von Dir wiederholt
behauptete "Praxis" beim Erlass von Geschwindigkeitsbeschraenkungen
gibt, oder hoere endlich auf damit dieses Maerchen zu verbreiten.
Der Bedarf an Befoerderung ist seit Jahrzehnten konstant. Mobile
Personen (solche, die an Wochentagen regelmaessig ihre Wohnung
verlassen) legen im Schnitt pro Tag 4 Wege zurueck und wenden dafuer
im Schnitt eine Stunde auf. Das ist sein mindestens 30 Jahren
unveraendert. Als einziges aenderte sich die Geschwindigkeit, mit der
die Wege zurueckgelegt werden und damit die Entfernung. Dennoch ist
die Haelfte aller Wege noch immer kuerzer als 3 km, nur ein Fuenftel
laenger als 10 km.
Was Du oben darstelltst ist die Begruendung, die Poltiker fuer diese
Massnahmen liefern. Etwa wird die Erhoehung von Mineraloelsteuern mit
notwendigen Mehreinnahmen begruendet. Dass dann viele nur diesen Grund
sehen, ist wohl nicht zu bezweifeln.
Andere, wirkliche Gruende, die fuer eine Verteuerung sprechen, werden
verschwiegen. So der, endlich Kostenwahrheit im Strassenverkerh zu
erreichen, oder der, dass nur so der versprochene Rueckgang der
CO2-Emissionen zu erreichen ist. Deswegen empfiehlt auch der
Sachverstaendigenrat fuer Umweltfragen (Berater der Bundesregierung)
eine stufenweise Erhoehung der Mineraloelsteuer auf das Preisniveau
von 5 DM/l.
Aehnliches gilt auch fuer den Rueckbau von Strassen. Nach jahrzehnte-
langer einseitiger Foerderung der Strassenverkehrs muss man sich nicht
wundern, wenn er nun langsam aus allen Naehten quillt, sich selbst
stellenweise lahmlegt und die Folgen langsam unertraeglich werden. Aus
solchen Tatsachen heraus entstehen Forderung nach Strassenrueckbau und
sogar -sperrungen.
Welche neuen Nahverkehrsmittel und -konzepte willst Du denn sehen? Ich
bitte hier um Vorschlaege. Wozu brauchst Du sie denn? Es gibt bereits
genug Alternativen. Fuer kurze Wege (mehr als 50%, s.o.) tut's zumeist
das Fahrrad. Dann gibt es, zumindest innerhalb von Staedten genuegend
vorhanden, oeffentliche Verkehrsmittel. Dass diese nicht genuegend
ausgebaut werden, liegt nicht zuletzt daran, dass sie den Kommunen
ueberlassen, diese aber oft nicht mit genuegend Geld fuer diese
Aufgabe ausgestattet werden.
Oder schwebt Dir ein Konzept wie in z.B. Zuerich vor? Ausbau des
oeffentlichen Verkehrs. Vorrang an allen Ampeln. Eigene Trassen fuer
Tram und Busspuren, soviele wie moeglich, auch auf Kosten von Platz
fuer Kfz. Hervorragendes Betriebsleitsystem. Umleitungsstrecken.
Einsatzfahrzeuge fuer Engpaesse im oeffentlichen Verkehr. Aber auch
Strassenrueckbau, Reduzierung von Parkplaetzen. Dafuer tagsueber 6 bis
8 Minuten-Takt. Keine Haltestelle weiter als 300 bis 500 Meter
entfernt. Resultat: Mehr Dauerkarten fuer den oeffentlichen Verkehr
als zugelassene Autos.
Motorraedern bekommt man mit Geschwindigkeitsbeschraenkungen und
Laermgrenzwerten leider nicht in Griff, da sie aufgrund der Fahrweise
im Mittel schon etwa 5 dB(A) lauter sind als Pkw. Das Problem mit
Basteleien wird jetzt versucht dadurch in den Griff zu bekommen, das
nur noch EG-zugelassene, laermgepruefte Auspufanlagen verkauft und
eingebaut werden duerfen. Mal sehen ob das wirklich hilft.
Pkw allerdings sind bei 80 km/h gegenueber 100 km/h schon um 2.5 dB(A)
und gegenueber 120 km/h um 4.5 dB(A) leiser. Gegenueber einer unbe-
schraenkten Autobahn ergibt sich sogar ein Rueckgang von 5.5 dB(A)
(entspricht weniger als 1/3 der Fahrzeuge). Lkw erreicht man mit einer
Beschraenkung auf 80 km/h natuerlich nicht, so dass sie weiter genauso
laut sind. Dennoch wird eine Autobahn auch bei 20% Lkw-Anteil bei
einer Beschraenkung auf 80 km/h um etwa 2 dB(A) leiser. Das koennte
man aequivalent nur dann erreichen, wenn man nur 2/3 aller Fahrzeuge
darauf passieren liesse. Bei 0% Lkw-Anteil (Wochenenden, Erholungszeit)
greift natuerlich wieder der extremere Rueckgang der Pkw alleine.
Fuer Motorraeder gilt im uebrigen das gleiche wie fuer Pkw. Auch sie
sind bei niedrigeren Geschwindigkeiten erheblich leiser, wenn auch
lauter als ein Pkw.
Die Wirksamkeit duerfte damit hinreichend begruendet sein.
Interessanterweise hat man das in den Niederlanden in Sachen
Autobahnlimit tatsaechlich getan.
Frueher gab es mal ein Tempo 100 Limit auf niederlaendischen
Autobahnen, was allgemein ignoriert wurde.
Irgendwann hat man dann beschlossen, dieses Limit
auf 120 zu erhoehen und dafuer aber zu versuchen
dieses Limit auch ernsthaft durchzusetzen.
Das scheint auch zu funktionieren.
Joerg
: --
Da hast du wohl vollkommen recht !
>Das setzt der Diskussion wirklich die Krone auf. Das Ganze dient dann wohl
>dazu, sich eine Route zusammenzustellen, bei der man nirgends durch Kontrollen
>belaestigt wird. Koennte man auf beliebige andere Straftaten ausdehnen, zum
>Beispiel eine Liste von Koerperverletzungen, die am schwierigsten nachzuweisen
>sind, waere sehr praktisch.
Das ist doch toll ! Du kannst fuer das naechste Rennen mit dem Manta vor
(oder wahlweise neben/hinter) Dir schon gleich von deinem Beifahrer eine
Route raussuchen lassen, auf der du ungehindert fahren kannst !
Zu der Ausdehnung auf andere Straftaten kann ich nur antworten, dass ich
annehme, das solche Listen wohl bei jedem gutsortierten Rechtsanwalt
zu finden sind !
>Besonders schoen ist der Passus ueber die Blitzampeln, damit man endlich
>ungestoert bei Rot durchrauschen kann.
Du scheinst dir die Liste ja genau angeschaut zu haben... Wozu, wenn du
sie nicht benutzen willst ?
>gut gemacht,
> Jochen
Danke fuer das Lob ! Ich finde toll, dass dieses Posting gewuerdigt wird.
> Der Bedarf an Befoerderung ist seit Jahrzehnten konstant. Mobile
> Personen (solche, die an Wochentagen regelmaessig ihre Wohnung
> verlassen) legen im Schnitt pro Tag 4 Wege zurueck und wenden dafuer
> im Schnitt eine Stunde auf. Das ist sein mindestens 30 Jahren
> unveraendert.
Unter "Bedarf an Befoerderung" versteht man ja wohl eher das
Befoerderungsvolumen insgesamt. Und das ist zweifellos staendig gewachsen.
Deine Argumentation entspraeche in etwa folgender: "Der Bedarf an
elektrischer Energie ist in den letzten Jahren staendig gesunken. Ein
moderner Kuehlschrank verbraucht heute wesentlich weniger Strom als vor 30
Jahren. Also brauchen wir auch weniger Kraftwerke."
> Aehnliches gilt auch fuer den Rueckbau von Strassen. Nach jahrzehnte-
> langer einseitiger Foerderung der Strassenverkehrs muss man sich nicht
> wundern, wenn er nun langsam aus allen Naehten quillt,...
Dieser letzte Satz widerspricht ganz eklatant Deiner urspruenglich
aufgestellten Behauptung.
Franz.
****************************************************
Franz J. Betzel (bet...@rferl.org), Munich, Bavaria
The main difference between men and boys
is the price of their toys.
Welchen Zweck verfolgt sie dann?
>: Ich bitte daher jeden, der Standorte von noch nicht aufgefuehrten :
>: oder Berichtigungen und Ergaenzungen von bereits aufgefuehrten :
>: Radarfallen kennt, mir diese zuzusenden! :
>: (Damit die noch magere Liste mal etwas dicker wird ... :-) :
Da bin ich auch dafuer. Lassen wir dem Autor moeglichst viele Standorte
zukommen. Mag er dann selber entscheiden, ob die Angaben wahr oder
gefaelscht sind.
Ein Konzept a la Zuerich ist das einzig vertretbare, wobei gerade
der Ausbau des offentlichen Nahverkehrs und seine uneingeschraenkte
Verfuegbarkeit (man kann einfach zur naechsten Haltestelle gehen,
der naechste Bus/Tram laesst nicht lange auf sich warten) der
entscheidende Punkt ist.
Als ich in Basel gewohnt habe (wo die Lage aehnlich ist wie in Zuerich),
habe ich mein Auto oft wochenlang nicht benutzt, weil die oeffentlichen
Verkehsmittel eben einfach viel bequemer waren.
Von solchen Zustaenden kann man in Deutschland leider nur traeumen.
Selbst in Ballungsgebieten wie dem Ruhrgebiet laesst der offentliche
Naheverkehr erheblich zu wuenschen uebrig, es gibt Verbindungen zwischen
Nachbarstaedten im Ruhrgebiet (zB Witten-Bochum) die soger tagsueber
nur im 60-Minuten-Takt bedient werden und dann auch frueh am Abend
eingestellt werden.
Man kann nicht erwarten, dass die Leute weniger Auto fahren, wenn man
ihnen nicht akzeptable Alternativen zur Verfuegung stellt.
Eine Politik, die ausschliesslich auf Strassenrueckbau, Fahrverbote
etc. setzt, ist zum Scheitern verurteilt.
Joerg
: _
>[...] wobei ich
>zusaetzlich bemerken muss, dass ich eigentlich keinen Autohasser
>persoenlich kenne.
[...]
>--
> _
> A __| |__
> A A |__ __| Bernd Sluka
> A A u u | | ooo be...@sledge.phiger.com
> AAAAAAA u u | | o o sl...@kirk.fmi.uni-passau.de
> A A uuu |_| ooo be...@fons.nbg.de
Schon schlimm, wenn man sich selbst nicht kennt.
MfG,
Rainer
--
Rainer Schreurs //
Schippertsaecker 5 // "Die Menschen haben so etwas hoffnungs-
71332 Waiblingen \\ // volles im Blick, wenn sie mich ansehen."
Germany \X/ (Unser Kanzler)
b>Welche neuen Nahverkehrsmittel und -konzepte willst Du denn sehen? Ich
b>bitte hier um Vorschlaege. Wozu brauchst Du sie denn? Es gibt bereits
b>genug Alternativen. Fuer kurze Wege (mehr als 50%, s.o.) tut's zumeist
b>das Fahrrad.
Sicher die bessere Alternative. Bloß wen man das Gefährt schon mal zuhause
stehen hat...? Dann sehen es viele leider doch anders.
b>Dann gibt es, zumindest innerhalb von Staedten genuegend
b>vorhanden, oeffentliche Verkehrsmittel. Dass diese nicht genuegend
b>ausgebaut werden, liegt nicht zuletzt daran, dass sie den Kommunen
b>ueberlassen, diese aber oft nicht mit genuegend Geld fuer diese
b>Aufgabe ausgestattet werden.
Und teilweise, daß sie von den Bürgern nnicht stark genug frequentiert
werden. Würden sie das, könnten die Städte ruhigen Gewissens mehr Geld da
reinstecken und die Preise könnten gesenkt werden.
Leider wohne ich aber auf dem Lande. Dort fahren pro Tag vier Busse. Wie
haben hier kein geschäft, keine Post, bald keine Kneipe mehr. Da ist man dann
zwangsläufihg auf ein Auto angewiesen. Und alle diese Leute würden von einer
hohen Sprit-Steuer gleich mehrfach getroffen.
Manni
--
*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*
Man kann alles erreichen,
man muß nur zu träumen wagen. (Werbung)
*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*
Ja, sowas kann man mit der Sekundenanzeige seiner Armbanduhr leicht
ueberpruefen. Und wenn man Zeit hat, kann man sich auch noch zusaetz-
lich ausrechnen, dass solche Messungen ausreichend genau sind. Verfahren:
gleichmaessige Geschwindigkeit auf einer leeren Autobahn einhalten,
die Strecke an den kleinen Kilometerschildchen (alle 500 m) ablesen
und dann messen, wieviele Minuten plus Sekunden man fuer eine
bestimmte Strecke braucht. Wenn die Messdauer mehrere Minuten betraegt,
ist man bis auf einzelne km/h genau.
> Er zeigt
>dies aber nicht an.
Doch, s. o.
> Dann "weiss" ICH, dass ein Tempo-80-Schild auf der A62
>nur dort "vergessen" wurde und eigentlich reichlich 20 km/h nachgeht.
Nein, das kannst Du mit normalen Mitteln nicht so leicht nachvollziehen.
Das ist ein riesiger Unterschied.
>> Als die SPD-Regierung unter Boerner damals das erste Tempolimit auf
>> 100 km/h eingefuehrt hatte, schaeumte die CDU als Raser-Partei
> die CDU ist keine Raser-Partei
Och, kann man glaubich doch sagen.
--
Best Regards, Dr. Peter Kittel // Email: ganesha.com!combo!peterk or:
Private Site in Frankfurt, Germany \X/ peterk%combo.ads...@ganesha.com
Currently employed at "Commodore Konkursverwaltung Hembach"
Dann steht aber der weitaus groesste deutsche Waehlerblock voll auf's
Rasen. Als Demokrat muesstest Du das akzeptieren :)
Warum muss einer ein Autohasser sein, wenn er nur darauf hinweist, das
voellig legal Gegenstaende in den Umlauf gebracht werden, die
hierzulande u.a. 10 000 Tote pro Jahr "produzieren".
Ralf Reske
Nein. Der Bedarf an Befoerdeung bemisst sich nach der Zahl der
noetigen Wege. Dass diese Wege gerade wegen der moeglichen hoeheren
Geschwindigkeiten laenger geworden sind, ist keine unabaenderlich
Tatsache, denn diese Entwickllung laesst sich entsprechend wieder
umkehren. Der Bedarf an Ortsveraenderungen abe ist noch immer derselbe
wie vor 30 Jahren.
>Deine Argumentation entspraeche in etwa folgender: "Der Bedarf an
>elektrischer Energie ist in den letzten Jahren staendig gesunken. Ein
>moderner Kuehlschrank verbraucht heute wesentlich weniger Strom als vor 30
>Jahren. Also brauchen wir auch weniger Kraftwerke."
Nein. In Deinem Beispiel waere der korrekte Vergleich: Die Anzahl der
Kuehlschranke ist seit 30 Jahren gleich, nur ihr Stromverbrauch ist
gestiegen, weil man den Strom zu billig gemacht hat (oder was Dir auch
immer fuer Gruende einfallen) und damit der Anreiz zum Sparen fehlte.
Es wird Zeit, das umzukehren, etwa, indem man die Stormpreise erhoeht.
Dann werden auch sparsamere Kuehlschraenke nachgefragt, gebaut und
verkauft.
>> Aehnliches gilt auch fuer den Rueckbau von Strassen. Nach jahrzehnte-
>> langer einseitiger Foerderung der Strassenverkehrs muss man sich nicht
>> wundern, wenn er nun langsam aus allen Naehten quillt,...
>
>Dieser letzte Satz widerspricht ganz eklatant Deiner urspruenglich
>aufgestellten Behauptung.
Niet. Die Fahrleistung als Produkt aus Anzahl der Fahrzeuge mal
gefahrene Kilometer oder als Produkt von transportierte Personen mal
Kilometer des Strassenverkehrs hat zugenommen. Das ist auf viele
Ursachen zurueckzufuehren. Da ist einmal die Zunahme der Weglaengen,
sowie aber auch und nicht zuletzt die wachsende Ineffektivitaet des
motorisierten Strassenverkehrs. Die autobezogene Mobilitaet, also die
Anzahl der mit dem Auto zurueckgelegten Wege stieg, von der einseiti-
gen Foerderung des Strassenverkehrs stark unterstuetzt, wenn nicht
erst bewirkt, von 1960 auf 1991 auf knapp das Doppelte. Dabei wurde
etwa das Vierfache an Personenkilometern mit dem Auto zurueckgelegt,
baer dazu musste das 5.5.fache der Fahrzeugkilometer gefahren werden,
und es wurde das 7fache an Pkw verwendet.
Also Auto-Mobilitaet * 2, Fahrzeugkilometer aber * 5.5,
Stellplaetze * 7.
Ich kenne mich sehr gut, Du aber anscheinend nicht, sonst waerst Du
nicht, wie manche vor Dir reingefallen.
Du verwechselst hier gleich mehrere Dinge. Erstens: Ich weise mit der
obigen Signatur auf die staendige und in der Gesellschaft stark ver-
draengte Gefaehrlichkeit des Strassenverkehrs hin, dessen Hauptgefahr
nun mal von den Pkw ausgeht. Leider ist es mir nicht moeglich, sie
11000 mal oder mehr pro Jahr zu verwenden. Zweitens: Ich plaediere fuer
einen sinn- und ruecksichtsvollen Umgang mit Autos. Beides hat nichts
mit Hassen von Autos, nicht einmal von deren Nutzern, zu tun. Ich kenne
eigentlich auch niemanden, der Autos hasst, bestenfalls Leute, die es
ablehnen eines zu benutzen, weil sie auch gut ohne auskommen.
Oder bezeichnest Du auch die Menschen, die Kreuze am Rand von Strassen
aufstellen, einfach als Auto-Hasser?
Denk' mal ueber Deine Vorurteile nach!
Moin,
RR> |>Schon schlimm, wenn man sich selbst nicht kennt.
RR>
RR> Warum muss einer ein Autohasser sein, wenn er nur darauf hinweist, das
RR> voellig legal Gegenstaende in den Umlauf gebracht werden, die
RR> hierzulande u.a. 10 000 Tote pro Jahr "produzieren".
Weil der Ton und der Unterton hier sehr wohl verstanden werden. Man wird
hier als Schwerverbrecher hingestellt, wenn man für Tempo 180 km/h auf
der freien linken Spur ist, obwohl das geltende Gesetz dies zuläßt.
Dem "zügig Fahrenden" wird unentwegt in einem aggressiven Unterton der
Eindruck vermittelt, er sein ein Wesen, das nach niederen Trieben handle,
denn sonst würde es ja wohl nicht schnell fahren wollen.
Dem "Raser" wird Ignoranz und kranker Egoismus unterstellt, die gleiche
Ignoranz kommt aber von den "Verfechtern des Tempolimits", die sich gar
nicht die Mühe machen wollen, die Argumente anderer nachzuvollziehen.
Das Thema Tempolimit habe ich hier jedenfalls aufgegeben, da man hier wie
ein Mörder und Schwerverbrecher behandelt wird, wenn man für Geschwin-
digkeiten oberhalb der 130km/h plädiert.
Ich habe es nicht nötig, mir das in einer Diskussion bieten zu lassen.
BTW: Nicht Autos "produzieren" Tote, sondern deren Fahrer.
Bis denne
Mark
---
Mark Deskowski
E-Mail: ma...@umd.allcon.com
j> Wenn man das Mitsprachrecht an die Stuern koppeln wuerde, waere keine
j> Mehrheit fuer ein Limit drin.
Ja. Das liegt wohl daran, dasz sich die reichen Herren teure Autos leisten
koennen, fuer die diese Tempolimit bedeutet, dasz sie nicht mehr zeigen
koennen,was man von einem 600er Mercedes hat. Dies liegt jedoch nicht im
Interesse der Allgemeinheit (Sicherheit,Umweltschutz). Deshalb muss sich
die Minderheit der Mehrheit beugen, bzw. ein Kompromiss eingegangen
werden.
j>
j> Und ausserdem sind sicher 90% derr Leute fuer keine Steuern,Geld ohne
j> Arbeit,garantiertes Lebensglueck und Absicherung gegen den Tod.
j>
Natuerlich sind die Menschen fuer eine moeglichst angenehme Lebensweise.
Dafuer haben sie den Staat gegruendet, der sie durch Absicherung von der
Gemeinschaft in ihrem Wohlstand schuetzt. Das bedeutet auch, dasz reiche
Leute ihr Reichtum mit den Armen teilen muessen, nach dem gut-christlichen
Prinzip (das sich die CDU angeblich als Grundlage genommen hat). Es heisst
aber nicht, dasz Menschen ,die aus irgendwelchen Gruenden weniger leisten
koennen/wollen ,auf Kosten der Reichen leben. Vielmehr soll jeder nach
seiner Leistung bezahlt werden und notfalls einen Ausgleich bekommen, wenn
er durch die Umstaende benachteiligt wurde.
Ich glaube nicht, dasz ein Manager haerter arbeitet als ein
Fabrikarbeiter, der 60 Ueberstunden pro Monat im Akkord leistet. Jedoch
besitzt der Manager eine hoehere Qualifikation und ein hoeheres
Bildungsniveau, wodurch ein hoeherer Verdienst gerechtfertigt ist. Er kann
aber auch gleichzeitig mehr Steuern zahlen, und so zum Gemeinwohl
beitragen, und besitzt immer noch mehr Geld auf "der hohen Kante" als der
Arbeiter.
Der Staat muss diesen Ausgleich regulieren.
j> Sollen wir`s auch ins Gesetz schreiben, als Demokraten ?
Es ist doch das Ziel des Menschen eine fuer sich moeglichst angenehme
Gesellschaft zu schaffen. Die oben beschriebenen Zustaende waeren das
Paradies auf Erden, einen Zustand den die Menschen schon ewig anstreben
und zum Teil auch verwirklichen koennen (in ihrem bescheidenen Rahmen).
Und in den Menschenrechten steht schliesslich auch das Grundrecht auf
Glueckseligkeit und Entfaltung der Persoenlichkeit.
Ciao
Andre
## CrossPoint v3.02 ##
Logik?
--
Bernd Sluka Wer will,
Fakultaet fuer Mathematik und Informatik dass die Welt so bleibt,
Universitaet Passau wie sie ist,
94030 Passau der will nicht,
sl...@kirk.fmi.uni-passau.de dass sie bleibt.
be...@sledge.phiger.com (Erich Fried)
Warum sollte das nicht logisch sein ?
Bei einer AG gilt auch der Grundsatz pro Aktie eine Stimme.
Wenn Ich doppelt so viel am Unterhalt eines Autos trage, im Vergleich
zu meinem Kumpel, dann werde Ich auch mehr Mitsprecherecht am Auto
haben.
Wer bei uns weiss, wie man Geld handhabt, hat es schwer.
Denn es gibt immer eine Mehrheit, die das nicht kann und damit
ihre Ideen durchsetzt.
Die Verschuldung von Staedten und Gemeinden ist wohl ein klarer
Beweis dafuer....
--
<< JUDAS >> }-O_O-{ `Es wird immer DIE und DIEWO geben.`
\_/
Die Beschreibung ist toll, nur der Versuch, dieses Konzept umzusetzen ist
leider klaeglich gescheitert, obwohl die Grundlage von einem gelehrten
Mann namens Karl Marx zu Papier gebracht wurde.
--
=======================================================================
|| ma...@graf.mayn.sub.de (Rainer "Major" Graf) ||
|| Amiga 3000 "Idle lawyers tend to become politicians, so there is ||
|| // a certain social value in keeping lawyers busy" ||
|| \X/ Galvin, Peterson, Silberschatz: "Operating System Concepts" ||
=======================================================================
Weil weder der erste Satz einen Sinn ergibt, noch der zweite eine
korrekte Schlussfolgerung daraus darstellt.
>Wer bei uns weiss, wie man Geld handhabt, hat es schwer.
>Denn es gibt immer eine Mehrheit, die das nicht kann und damit
>ihre Ideen durchsetzt.
Ich hatte gedacht, die monetaere Oligarchie wurde in der Neuzeit
offiziell abgeschafft und existiert in der Demokratie nur indirekt.
Aber was bringt uns diese Ueberlegung? Zu einer Entscheidung sollte
man immer die heranziehen, die direkt davon betroffen sind. Und das
sind bei einer Geschwindigkeitsbeschraenkung auf Autobahnen alle
Buerger. Ich weiss auch nicht, was sie mit Geld zu tun haben sollte.
>>>>2/3 sing fuer Tempolimit, aber weniger als 1/3 sind die Leute die
>>>>mehr als 50% Steuern zahlen.
>>>>Wenn man das Mitsprachrecht an die Stuern koppeln wuerde, waere keine
>>>>Mehrheit fuer ein Limit drin.
>>>
>>>Logik?
>>
>>Warum sollte das nicht logisch sein ?
>
>Weil weder der erste Satz einen Sinn ergibt, noch der zweite eine
>korrekte Schlussfolgerung daraus darstellt.
Wenn man davon ausgeht, dass die sog. Leistungstraeger staerker
auf das Auto setzen, als der Rest der Bevoelkerung, macht das durchaus
Sinn.
(Dass dem so ist, kann man in einer EMNID-Umfrage nachlesen.)
In unserem System ist es moeglich, dass bei einer Mehrheit von Leistungs-
empfaengern ein Finaznzkollaps eintritt. (vgl. Schweden)
>>Wer bei uns weiss, wie man Geld handhabt, hat es schwer.
>>Denn es gibt immer eine Mehrheit, die das nicht kann und damit
>>ihre Ideen durchsetzt.
>
>Ich hatte gedacht, die monetaere Oligarchie wurde in der Neuzeit
>offiziell abgeschafft und existiert in der Demokratie nur indirekt.
Das stimmt. Wenn es dich nicht stoert, dass fleissige Politiker
sich taeglich muehen, die Staatsverschuldung zu steigern, beneide Ich
dich.
Mir ist es nicht geheuer, mit 50.000DM pro Kopf-verschuldung zu leben
und Zinsen dafuer zu zahlen.
>Aber was bringt uns diese Ueberlegung? Zu einer Entscheidung sollte
>man immer die heranziehen, die direkt davon betroffen sind. Und das
>sind bei einer Geschwindigkeitsbeschraenkung auf Autobahnen alle
>Buerger. Ich weiss auch nicht, was sie mit Geld zu tun haben sollte.
Wie waer`s damit, das Mitsprachrecht an die gefahrenen Kilometer zu koppeln ?
Eine Rentnerin ohne Auto ist fuer mich gaenzlich inkompetent in Fragen des
Autobahnbaus verglichen mit einem LKW-Fahrer.
>Wie waer`s damit, das Mitsprachrecht an die gefahrenen Kilometer zu koppeln ?
>Eine Rentnerin ohne Auto ist fuer mich gaenzlich inkompetent in Fragen des
>Autobahnbaus verglichen mit einem LKW-Fahrer.
Das ist doch endlich mal ein Wort. Wie wär's zusätzlich mit folgender
Idee: wir koppeln das Mitspracherecht beim Schußwaffengebrauch an
den Besitz einer Waffe. "Ein Mensch ohne Knarre ist für mich gänzlich
inkompetent in Fragen wann und wo eine Waffe getragen und benutzt
werden darf". Gleiches für Drogen: wir koppeln das Mitspracherecht beim
Drogengebrauch an den Besitz von Drogen. Ein Mensch ohne ...
Lachhaft.
--
o ( Wolfgan...@gmd.de (+49 2241) 14-2394
/\ * GMD mbH #include
_`\ `_<=== Schloss Birlinghoven, <std.disclaimer>
__(_)/_(_)___.-._ 53754 Sankt Augustin, Germany ________________
Konsequenz:
Ich werde demnaechst mal ganz nuechtern nachrechnen, was ich als
Sozialhilfeempfaenger unterm Strich haben werde. Dann nehme ich meinen
Verdienst, ziehe Autokosten und andere Unannehmlichkeiten/Kosten meiner
Berufstaetigkeit ab.
Ich glaube nicht, dass es sich wirklich lohnt, heutzutage zu arbeiten.
Leider. Auf dem Land fressen einen die Pendelkosten auf, in der Stadt die
Wohnungs- und Lebenshaltungskosten.
Vielleicht sollte ich Politiker werden. Dann kann ich fuer die
proletarischen Massen...aeh...fuer's Volk die eingeschraenkte Mobilitaet
predigen und mich selbst ungeachtet aller Tempolimits und Kosten
rumchauffieren lassen.
--
Holger Marzen
h...@marzen.saar.de http://bellona.wg.saar.de/~hmarzen/hm.html
In punkto Drogen kann Ich nur voll zustimmen. Wenn von Leuten, die
der Ansicht sind, dass Joints gespritzt werden eine Neubeurteilung
der Schaedlichkeit von Drogen abgelehnt wird, ist das wohl eine
tragische Demonstration von Inkompetenz.
Wenn Du der Meinung bist, jeden geht alles an, dann wunder dich nicht, wenn
man dir morgen vorschreibt, was in deinem Garten zu wachsen hat, welche Haarfarbe
du zu tragen und wann du zu sterben hast.
Möglich, aber das stand hier nicht zur Debatte. Inkompetenz gibt
es überall, und sie hat oft schlimme Folgen. Fragt sich nur, ob man
es zu einem Maßstab für Kompetenz machen sollte, wie oft und wie-
viel jemand spritzt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Du das
wirlich vorschlagen möchtest.
>Wenn Du der Meinung bist, jeden geht alles an, dann wunder dich nicht, wenn
>man dir morgen vorschreibt, was in deinem Garten zu wachsen hat, welche Haarfarbe
>du zu tragen und wann du zu sterben hast.
Es schreibt mir längst jemand vor, was in meinem Garten zu wachsen
hat. Die Bonner Vorgartensatzung legt nämlich fest, wie viel davon
begrünt sein muß. Wenn ich diese Aufteilung verändern will (etwa
um Platz für meine Fahrräder zu schaffen, weil ich für den Park-
streifen zwischen Straße und Bürgersteig zwar bezahlen durfte, mir
seine Benutzung mit dem Rad aber streitig gemacht wird), muß ich
erst einen Antrag stellen.
Möchtest Du es noch mal probieren? :-}
--
o ( Wolfgang Strobl Wolfgan...@gmd.de (+49 2241) 14-2394
/\ * GMD mbH
_`\ `_<=== Schloss Birlinghoven, P.O. Box 1316, | #include
__(_)/_(_)___.-._ 53731 Sankt Augustin, Germany | <std.disclaimer.hpp>
Natuerlich geht nicht jeden alles an. Nur Betroffene duerfen sollten
mitreden duerfen. Das sind aber beim Strassenverkehr und seinen
Auswirkungen (fast) alle.
In der Demokratie ist es dann wiederum so, dass das Mitspracherecht
an die Volljaehrigkeit gekoppelt ist.
h>Ich glaube nicht, dass es sich wirklich lohnt, heutzutage zu arbeiten.
h>Leider. Auf dem Land fressen einen die Pendelkosten auf, in der Stadt die
h>Wohnungs- und Lebenshaltungskosten.
Nu bin ich aber baff!!! :-C
[flame_on]
Du bist also der Meinung, daß es sich nicht lohnt zu arbeiten. Statt
dessen sollte dann jeder ganz einfach, um ein möglichst bequemes Leben zu
haben, ganz einfach zum Amt gehen und sich dort von Vater Staat den
monatlichen Scheck abholen, nicht wahr? Warum denn auch überhaupt
arbeiten, schließlich zahlt das doch alles der Steuerzahler - aber wer ist
das überhaupt? Sind das nicht die Leute, die tatsächlich noch arbeiten!?
Du solltest Dir erst mal darüber im Klaren sein, daß es die arbeitende
Gesellschaft ist, die Dich - verzeihe den Ausdruck - durchfüttert! Wenn
nun jeder so denken würde wie Du, woher soll denn dann der Staat das Geld
nehmen?
Zweitens sind es gerade Leute wie Du, die diese Misere überhaupt
verursacht haben. Was soll der Staat denn machen - jedes Jahr erhöhen sich
die Kosten im sozialen Bereich, und all das muß ja irgendwie bezahlt
werden. Und woher bekommt der Staat das Geld? Natürlich von den Steuern,
und so müssen diese eben dann von Zeit zu Zeit erhöht werden, damit die
Kosten sich decken!
Und drittens möchte ich dann noch von Dir wissen, wie denn Deiner Meinung
nach der ideale Staat aussehen soll? Ganz ohne Arbeit, das heißt nämlich
auch ohne Dienstleistungen, ohne Industrie, ohne Konsum- oder Luxusgüter.
Ja, nicht einmal Fernsehen oder Netzwerke gibt es dann noch, schließlich
gibt es ja auch Admins, die die ganzen Dinger instandhalten müssen, und
dazu müssen sie nun mal arbeiten. Willkommen also in der Steinzeit, wo wir
wieder mit der Keule auf die Jagd gehen. (Aber genaugenommen ist auch das
Arbeit!)
Und letztendlich interessiert es mich dann noch, wieso Du es Dir überhaupt
leisten kannst, hier öffentlichen für die Arbeitsniederlegung zu
plädieren. Dir geht es immerhin noch so gut, daß Du Dir dir Kosten für die
DFÜ scheinbar bequem leisten kannst!?
Wäre nett, wenn Du dazu mal Stellung nehmen würdest, gerne auch per Mail
(Account s.u.) !
[flame_off]
Bis denne,
Karsten
--
Vollbrachte Taten dienen mir als Bänder; | Please reply to:
Den Witz hab ich zum Zierat mir erkoren, |
Und ritterlich, bei müßigem Geschlender, | pac...@private.ruhr.de :-)
Laß ich die Wahrheit klingen statt der Sporen. | pac...@uni-muenster.de :-|
## CrossPoint v3.02 ##
Das ist eben die Frage, ob z.B nicht-Autofahrer ueber ein Tempolimit
eintscheiden koennen.
Eigentlich geht alles auch jeden etwas an, irgendwie.
"Wenn du z.B zuviel Sport treibst, habe Ich was dagegen, weil damit
CO2 emitiert wird, das MEINE Umwelt zerstoert."
"Telefonier nicht so viel mit deinem Anschluss, denn sonst erhoehst du
die Warscheinlichkeit,dass Ich einmal keine freie Leitung bekomme..."
P.S:
Ich fuettere sogar all die Politiker-Ideologen mit durch, die meinen die
(zwangsweise) autofahrenden Werktaetigen immer weiter ausnehmen und
verarschen zu muessen.
Genau, das ist die Frage. Sie wurde von Bernd soeben begründet mit
einem deutlichen "ja" beantwortet. Your point?
>Eigentlich geht alles auch jeden etwas an, irgendwie.
Eben nicht nur "irgendwie", sondern ganz erheblich und auf
wohlbestimmbare Weise, jedenfalls im Falle der im
Straßenverkehr gefahrenen Geschwindigkeiten.
>"Wenn du z.B zuviel Sport treibst, habe Ich was dagegen, weil damit
> CO2 emitiert wird, das MEINE Umwelt zerstoert."
Wenn ich mit dem Auto zum Sport fahre, dann mit Sicherheit. Wenn ich
es nicht tue: vernachlässigbar. Wenn ich Sport und zielgerichtete
Fortbewegung verbinde (Radfahren ist dafür das klassische Beispiel),
dann trifft eher das genaue Gegenteil zu.
>"Telefonier nicht so viel mit deinem Anschluss, denn sonst erhoehst du
> die Warscheinlichkeit,dass Ich einmal keine freie Leitung bekomme..."
Die zum Thema passende äquivalente Formulierung wäre "fahr' nicht
so viel Auto, denn sonst erhöhst Du Die Wahrscheinlichkeit, daß ich
in einen Stau gerate".
Stimmt, irgendwie. :-} Sind wir jetzt weit genug vom
Thema weg?
Glaubt das außer der Presseabteilung der DEKRA und Herausgebern
von Motorradzeitschriften eigentlich immer noch wer? Zum
soundsovielten Male:
_Die_Menge_an_CO2,_das_ich_ausatme,_ist_exakt_gleich_der_Menge,_die_eine
Pflanze_durch_Photosynthese_aufgenommen_hat_und_der_Rest_läuft_
_über_die_Nahrungskette.
Kohletabletten bilden eine vernachlässigbare Ausnahme.
[...]
--
Johannes Faßbinder, Inst. f. med. Statistik, Inf. und Dokum. |
Jahnstraße 3 +-------------------------------------------+
D-07740 Jena |
(03641)25447 | Je entlegener die Fußball-Provinz,
i...@rz.uni-jena.de| desto mehr Bayern-Fans.
: _Die_Menge_an_CO2,_das_ich_ausatme,_ist_exakt_gleich_der_Menge,_die_eine
: Pflanze_durch_Photosynthese_aufgenommen_hat_und_der_Rest_läuft_
: _über_die_Nahrungskette.
Und woher nimmst Du jetzt ein Argument gegen Rapsdiesel? Da trifft naemlich
exakt das gleiche zu: die Menge, die der Dieselmotor spaeter "ausatmet", hat
die Rapspflanze vorher aufgenommen.
Man wird ja mal fragen duerfen...
--
Patrick
---
() Patrick Bosch, Inst. fuer Informatik II
__//=\) _________ Roemerstr. 164, 53119 Bonn, Tel. 550417
___(_)>>/(_)____/ R1100RS \....... e-Mail: bo...@informatik.uni-bonn.de
Ich bin der Meinung, dass jeder nur dann Mitspracherecht haben sollte,
wenn es ihn primaer betrifft.
Im Falle eines Tempolimits betrifft das Nicht-Autofahrer nur sekundaer,
also sollten diese keine Stimme dazu abgeben duerfen.
Ebenso masse Ich mir auch nicht an, ueber einem Jaeger vorzuschreiben,
wann er jagen darf, wann nicht. Es sollte hier die Kompetenz und
Einschaetzung des Jaegers massgeblich sein, auch wenn diese den
Ansichten tierlieber Spaziergaenger widersprechen sollte ...
>Wenn ich mit dem Auto zum Sport fahre, dann mit Sicherheit. Wenn ich
>es nicht tue: vernachlässigbar. Wenn ich Sport und zielgerichtete
>Fortbewegung verbinde (Radfahren ist dafür das klassische Beispiel),
>dann trifft eher das genaue Gegenteil zu.
Wenn Du Rad faehrst, kostet mich das indirekt Geld:
Radfahrer sind eine Risikogruppe bei Versicherungen und Krankenkassen.
Da Radfahrer statistisch mehr Schaden anrichten als sie Beitraege
zahlen, muss Ich dir mit Blick auf meinen Geldbeutel das Radfahren leider
untersagen .. =)
Ok. Also lassen wir die Autofahrer gar nicht mehr mitreden - bei denen
geht's nämlich nur um wenige Minuten (manchmal nur Sekunden) mehr
oder weniger Fahrzeit. Bei anderen Leuten hingegen geht es um
Wichtigeres, das sie primär betrifft. Ihre Gesundheit beispielsweise,
oder ihr Unbeschädigtsein an Leib und Leben.
Ist es so recht?
>Im Falle eines Tempolimits betrifft das Nicht-Autofahrer nur sekundaer,
>also sollten diese keine Stimme dazu abgeben duerfen.
Genau umgekehrt. Die Autofahrer betrifft es nur sekundär. Siehe oben.
>Ebenso masse Ich mir auch nicht an, ueber einem Jaeger vorzuschreiben,
>wann er jagen darf, wann nicht.
Das kommt aber sehr darauf an, was dieser Jäger jagt, und wo seine
Streuschüsse sonst noch hintreffen. Ich hätte schwer was dagegen
einzuwenden, wenn zehn Meter neben der Grundschule, die meine
Kinder besuchen (müssen), jemand anfangen würde, seiner Jagdleiden-
schaft zu frönen und sich auch ab und zu ein paar Schrotkugeln auf den
Schulhof verirrten. Genauso habe ich etwas dagegen einzuwenden, wenn
genau an der selben Stelle jemand anfängt, seinen Geschwindigkeits-
rausch auszuleben und der Schulhof ein ordentliches Quantum giftiger
Gase (Stickoxide, unverbrannte Kohlenwasserstoffe, Benzol, Stäube,
Kohlenmonoxid) zusätzlich abbekommt, ganz abgesehen von der
höheren Gefahr beim Überqueren der Straße.
>Es sollte hier die Kompetenz und
>Einschaetzung des Jaegers massgeblich sein, auch wenn diese den
>Ansichten tierlieber Spaziergaenger widersprechen sollte ...
Der Vergleich ist insofern lachhaft, als daß sich die Kompetenz,
was die Beurteilung schädlicher Auswirkungen von Automobilen angeht,
zwischen Autofahrern und Nichtautofahren wenig bis gar nicht unter-
scheiden dürfte (ich persönlich besitze keine Auto, wundere mich
aber immer wieder, mit welcher teilweise unsäglichen Inkompetenz
die meisten Autos betrieben und benutzt werden, nur nebenbei).
Wenn überhaupt, so dürfte man von Autofahrern sogar eher noch
eine kräftige Beschönigung (die Wirkungen betreffen ja eher
andere, nicht sie selber) erwarten können, eine stark von
den eigenen Individualinteressen geprägte Einschätzung. Was hier
zu verlangen ist, das ist Objektivität, nicht eine
(ziemlich fiktive) Kompetenz.
>>Wenn ich mit dem Auto zum Sport fahre, dann mit Sicherheit. Wenn ich
>>es nicht tue: vernachlässigbar. Wenn ich Sport und zielgerichtete
>>Fortbewegung verbinde (Radfahren ist dafür das klassische Beispiel),
>>dann trifft eher das genaue Gegenteil zu.
>
>Wenn Du Rad faehrst, kostet mich das indirekt Geld:
Im Gegenteil, es ist wahrscheinlicher, daß Du von meinen
Krankenversicherungsbeiträgen profitieren wirst als umge-
kehrt, wenn Du Auto fährst und ich Rad. Aber das wirst Du
vermutlich nicht mal dann glauben, wenn Du in 20 Jahren von
meinen Beiträgen finanziert (mit dem Auto) zur Kur fährst,
weil der Bewegungsmangel bei Dir die ersten Spuren hinterlassen
hat, während ich immer noch Rad fahre, und niemand mir die
Kur genehmigen will. :-}
>Radfahrer sind eine Risikogruppe bei Versicherungen und Krankenkassen.
Frag' mal Deine Krankenkasse, und sie wird Dir das genaue Gegenteil
sagen. Das mit Abstand größte Loch reißen die Behandlungskosten bei
Herz- und Kreislauferkrankungen auf. Die Kassen versuchen inzwischen,
die Kosten durch div. Präventivmaßnahmen ein wenig zu senken, etwa
durch Propagierung von Breitensport, Spezialsport für Infarktgefährdete,
"Herz-Kreislaufgruppen" etc. pp., und geben dafür eine ganze Menge
Geld aus. Das ist immer noch viel billiger als die medikamentöse oder
chirugische Behandlung von Infarkten, Schlaganfällen usw. Das sind
ganz andere Größenordnungen als die paar Radfahrer, die Unfälle
erleiden (wobei ich hier mal ganz außen vorlassen möchte, daß
die schweren Unfälle, die Radfahrer erleiden, überwiegend fremd-
verschuldet sind, was man von angefressenen oder durch zu wenig
Bewegung (Auto!) verursachte Infarkte usw. nicht gerade behaupten
kann). All diese Kosten (nicht nur die Behandlungskosten, sondern
darüberhinaus auch die Kosten für Vorbeugemaßnahmen) können sich
die Kassen bei regelmäßigen Radfahrern sparen - die Radfahrer
erstrampeln sich das notwendige Bewegungsprogramm gewissermaßen aus
eigener Kraft, und auf eigene Rechnung.
Die Kassen/Versicherungen wissen das ganz genau, und propagieren
aus diesen Gründen das Radfahren bei vielen Gelegenheiten. Eine Ge-
legenheit, die vielleicht nicht so bekannt ist, besteht darin, daß
Kassen/Krankenversicherungen gemeinsam mit dem ADFC Flugblätter, Falt-
blätter oder Broschüren herausgeben. Ein Beispiel dafür ist die aus-
gezeichnete 26-seitige Broschüre "Fahr Rad, aber richtig, 19 Tips zum
Radfahren", die der ADFC zusammen mit der "Vereinten" herausgegeben hat.
>Da Radfahrer statistisch mehr Schaden anrichten als sie Beitraege
>zahlen,
Falsch. Das Gegenteil ist richtig. Radfahrer richten keinen
Schaden an (i.e. sie verschmutzen keine Luft, sie überfahren
niemanden, ...). Selbst den, den sie anrichten (auf die Formulierung
könnte man in Orwells Wahrheitsministerium gekommen sein) indem
sie Opfer anderer sind, die Schaden anrichten, wird mehr als
aufgewogen durch das, was sie durch ihre eigene, gesündere
Lebensweise den Krankenversicherungen ersparen. Kurzum: das Rad-
fahren ist zwar auch individuell gesehen ein Gewinn, aber der
Nutzen für die Allgemeinheit (also auch Dich!) ist größer.
>muss Ich dir mit Blick auf meinen Geldbeutel das Radfahren leider
>untersagen .. =)
Aus einer falschen Aussage kann man beliebigen Unsinn folgern.
Stimmt. Das Argument war insofern etwas wackelig. Es kommt hier aller-
dings auf die Größenordnung an. Die Menge, die jemand essen kann, ist
nach oben ziemlich begrenzt, genauso wie die Geschwindigkeit, die man
aus eigener Kraft erreichen kann. Es ist ein selbstregulierendes und
-begrenzendes System, man kann die Grenzen herausschieben, aber nicht
sehr viel. Anders beim Ressourcenverbrauch beim motorisierten
Transport - da kann eine Person problemlos die doppelte, zehnfache,
tausendfache Menge verbrauchen, ohne einen (vom Verbrauch) nennens-
wert neuen Effekt zu erzielen. Die Vorstellung, achzig Prozent
Deutschlands zur Rapsanbaufläche zu machen, um auf den restlichen
zwanzig Prozent weiter so schnell und so viel wie gewohnt fahren zu
können, die ist ziemlich absurd. Die Vorstellung, daß genau so viel
angepflanzt wird wie gegessen wird, die ist es nicht. Wenn man es
genau bedenkt, wird ja heute schon annähernd so verfahren. Und
genau das ist die obige Aussage.
Ahja. Wenn mehr Fußgänger überfahren werden, weil die allein
stimmberechtigten Autofahrer das Tempolimit erhöht haben, sind sie
'sekundär betroffen'. Merkst Du eigentlich, was für einen Mist Du da
verzapfst? Unser aller Lebensqualität leidet unter dem Mobilitätswahn
eines Teils der Bevölkerung! Wir alle zahlen für die Raserei einiger,
sei es über die Krankenversicherung, sei es über die Steuern, mit
denen die Straßen häufiger instandgesetzt werden müssen; aber damit
sind die Nicht-Automanen ja nur 'sekundär betroffen' und haben brav
die Klappe zu halten.
Ein kleiner Hinweis: auch Nicht-Autofahrer sind Verkehrsteilnehmer,
und zwar vollwertige!
> Ebenso masse Ich mir auch nicht an, ueber einem Jaeger vorzuschreiben,
> wann er jagen darf, wann nicht. Es sollte hier die Kompetenz und
> Einschaetzung des Jaegers massgeblich sein, auch wenn diese den
> Ansichten tierlieber Spaziergaenger widersprechen sollte ...
Auch hier sind alle betroffen. Wald ist zu einem guten Teil im Besitz
der Allgemeinheit, und diese unterhält ihn mit ihren Steuergeldern.
Wenn das Heuchlerpack aus Mordlust im Winter die Viecher hegt und damit
vermehrt Schutzmaßnahmen für junge Pflanzungen erforderlich werden,
dann kostet das unser aller Geld. Wenn Jäger im Suff (das scheint der
Normalzustand für einige zu sein) Menschen im Wald erschießen (erst
kürzlich wieder geschehen), sind diese 'sekundär betroffen'. Oder
'getroffen'? Wenn einige Waldgebiete mittlerweile so stark
bleibelastet sind (rate mal wodurch), daß das Trinkwasser
beeinträchtigt wird: sollen die Wasserversorger doch sehen, wo sie
unser Wasser herkriegen...
> >Wenn ich mit dem Auto zum Sport fahre, dann mit Sicherheit. Wenn ich
> >es nicht tue: vernachlässigbar. Wenn ich Sport und zielgerichtete
> >Fortbewegung verbinde (Radfahren ist dafür das klassische Beispiel),
> >dann trifft eher das genaue Gegenteil zu.
> Wenn Du Rad faehrst, kostet mich das indirekt Geld:
> Radfahrer sind eine Risikogruppe bei Versicherungen und
> Krankenkassen. Da Radfahrer statistisch mehr Schaden anrichten als
> sie Beitraege zahlen, muss Ich dir mit Blick auf meinen Geldbeutel
> das Radfahren leider untersagen .. =)
Radfahrer kosten vor allem dann die Krankenversicherungen Geld, wenn
sie mal wieder von Schraubenhaufenlenkern übersehen wurden. Dadurch
daß sie viel für ihre körperliche Fitneß tun sparen sie im Gegenteil
Geld ein, mit dem dann herzverfettete Automanen behandelt werden können.
Fazit: wo immer das Verhalten Einzelner mehr als unbedeutenden Einfluß
auf die Gesamtbevölkerung hat (und bei Tempolimit ist das der Fall),
entscheidet die Gesamtbevölkerung. Unter anderem deswegen gibt es
Gesetze.
Chris "wo ist nur mein Teppich?" Blum
--
Chris Blum <ch...@phil15.uni-sb.de> http://www.phil.uni-sb.de/~chris/
Bloß in der Nacht zu schlafen hieß die Sache nicht ernst nehmen.
-- Douglas Adams, Der lange Dunkle Fünfuhrtee der Seele
Was mein Auto emmitiert wurde vor langer Zeit von Baeumen aufgenommen
und jetzt frei gesetzt.
Ausserdem stehen in unserem Garten 8 grosse Tannen, die ebenfalls CO2
abbauen.
Waere das vielleicht ein Kriterium, wer wieviel Auto fahren darf ???
Nicht-Autofahrer sind von dem (Fehl)Verhalten von Autofahrern primaer
betroffen. Als Unfallopfer. Als Leidtragender von Laermbelaestigung. Als
Opfer der Umweltverschmutzung. Als Finacier flankierender Massnahmen.
Leider.
Fifi
--
Axel Zinser +49 511 699945 fi...@hiss.han.de
This option is mandatory. [aus: Sun-OS 4.1.3-Kernel]
Wenn man so etwas schreibt, sollte man sich wenigstens vorher mit Daten
versorgen, damit nicht - wie hier geschehen - himmelschreiender Bloedsinn
entsteht. Aber ein wahrer Kern steckt darin: bei jaehrlich mehreren
hunderttausend Unfallopfern zahlt natuerlich jeder Krankenversicherte
indirekt die Folgekosten des Autoverkehrs :-((
fifi
>>_Die_Menge_an_CO2,_das_ich_ausatme,_ist_exakt_gleich_der_Menge,_die_eine
>>Pflanze_durch_Photosynthese_aufgenommen_hat_und_der_Rest_läuft_
>>_über_die_Nahrungskette.
>Was mein Auto emmitiert wurde vor langer Zeit von Baeumen aufgenommen
>und jetzt frei gesetzt.
>Ausserdem stehen in unserem Garten 8 grosse Tannen, die ebenfalls CO2
>abbauen.
>Waere das vielleicht ein Kriterium, wer wieviel Auto fahren darf ???
Nicht fuer Einzelpersonen, aber vielleicht fuer Staaten. Eine globale Verein-
barung, nach der Staaten, die mehr CO2 erzeugen, als auf ihrem Gebiet durch
Pflanzen abgebaut wird, Zahlungen an andere leisten, bei denen das Verhaelt-
nis umgekehrt ist, haette den Vorteil, dass Wald einen wirtschaftlichen Wert
bekommt. Dann wird nicht mehr soviel abgeholzt.
Herbert
If my .sig got lost, please complain to
.
Rechenzentrum der . Herbert Albrecht
Universitaet Hamburg . tel. 040 4123 5657
Schlueterstrasse 70 . fax. 040 4123 6270
20146 Hamburg . internet: rz2...@rzaix315.rrz.uni-hamburg.de
Unfug. Nicht nur, dass Du CO2 ausstoesst. Du verhinderst auch noch, dass
diese Menge von Pflanzen aufgenommen wird, denn du vernichtest zusaetzlich
noch Pflanzen durch Nahrungsaufnahme (direkt oder indirekt durch die
Nahrungskette). Und Deine Blaehungen enthalten keine nennenswerte Menge an
Sauerstoff.
Die Menge an CO2, die mein Auto ausstoesst, wird/wurde uebrigens auch von
Pflanzen aufgenommen. Und mein Auto frisst keine Pflanzen, so wie Du. Die
Pflanzen, aus denen der Treibstoff fuer mein Auto gemacht wird, starben
eines natuerlichen Todes.
:)
Jetzt mal ernsthaft:
Die Menge an CO2, die Du ausatmest, muss von Pflanzen aufgenommen (und
dabei Sauerstoff abgegeben) werden, damit wir nicht alle ersticken. Das
ist alles.
In <IJF.95Ja...@fsuj56.rz.uni-jena.de> i...@fsuj56.rz.uni-jena.de
(Johannes FaBbinder=) writes:
>Die Menge an CO2, das ich ausatme, ist exakt gleich der Menge, die eine
>Pflanze durch Photosynthese aufgenommen hat und der Rest lduft
>|ber die Nahrungskette.
Es haben ja auch schon andere, zum Beispiel Wolfgang, ausgefuehrt, dass
die Aussage so etwas undifferenziert ist. Was man eigentlich fordern
sollte, waere, dass das ausgestossene CO_2 in vergleichbarer Menge
wieder von Pflanzen aufgenommen werden kann. Denn selbst Benzin ist ja
ein urspruenglich pflanzlicher Rohstoff.
Und _die_ Forderung laesst sich dann auch gut verallgemeinern:
Verbrauchte Rohstoffe sollten soweit irgendwie moeglich wieder
nachwachsen koennen, und erzeugte Belastungen sollten wieder abgebaut
werden koennen.
Mit dieser Forderung koennte dann sogar Rapsdiesel vertraeglich sein.
Naemlich dann, wenn alle unnoetigen Autofahrten vermieden wuerden. Das
wiederum ist im Moment leider nur eine Utopie.
Gruss, Martin.
--
Martin Gebhardt, D-30880 Laatzen, +49 5102 915324 (10-22h), g...@diktyon.han.de
"If dolphins are so smart, why did Flipper work for television?"
: ich bin der Meinung, dass jeder nur dann Mitspracherecht haben sollte,
: wenn es ihn primaer betrifft.
: Im Falle eines Tempolimits betrifft das Nicht-Autofahrer nur sekundaer,
: also sollten diese keine Stimme dazu abgeben duerfen.
so? fussgaenger muessen also keine strassen ueberqueren ?
anwohner an strassen hoeren den laerm nicht ?
fahradfahrer haben ueberall fahradwege ?
: Ebenso masse Ich mir auch nicht an, ueber einem Jaeger vorzuschreiben,
: wann er jagen darf, wann nicht. Es sollte hier die Kompetenz und
: Einschaetzung des Jaegers massgeblich sein, auch wenn diese den
: Ansichten tierlieber Spaziergaenger widersprechen sollte ...
meines wissens gibt es gesetzliche regelungen fuer jaeger. und auch
wer haette das gedacht ? fuer verkersteilnehmer !
was du nun noch wissen musst ist das dazu nicht nur autofahrer gehoeren.
: Wenn Du Rad faehrst, kostet mich das indirekt Geld:
: Radfahrer sind eine Risikogruppe bei Versicherungen und Krankenkassen.
: Da Radfahrer statistisch mehr Schaden anrichten als sie Beitraege
: zahlen, muss Ich dir mit Blick auf meinen Geldbeutel das Radfahren leider
: untersagen .. =)
ja genau ! in letzter zeit werden so viele fahradfahrer von anderen
wild in der gegend rumrasenden fahradfahrern breit und totgefahren !
hasta la ... pizza Andreas.
********************** hier nix mit signature ! **********************
[...]
>Was mein Auto emmitiert wurde vor langer Zeit von Baeumen aufgenommen
>und jetzt frei gesetzt.
Richtig. Was Millionen Jahre lang angesammelt wurde, verfährst Du
in ein paar Wochen.
>Ausserdem stehen in unserem Garten 8 grosse Tannen, die ebenfalls CO2
>abbauen.
>
>Waere das vielleicht ein Kriterium, wer wieviel Auto fahren darf ???
Gute Idee. Na dann schauen wir mal, was das über den Daumen gerechnet
ausmacht.
Der Heizwert von trockenem Holz ist etwa ein Viertel so groß wie der
von Benzin, auf der anderen Seite ist Holz etwas dichter als Benzin
(glaube ich - dafür habe ich keine Zahl parat).. Nehmen wir an, daß
ein 1 m³ Holz etwa 500 l Benzin entspricht - wahrscheinlich ist es
aber weniger.
Wieviel Holz hat nun so ein Baum? Nehmen wir an, der Bau ist 20 m hoch
und hat im Mittel einen Stammdurchmesser von 1 m (das wäre dann aber
schon ein Prachtexemplar), dann hat der Stamm etwa ein Volumen von
16 m³. Runden wir für's Astwerk auf 20 Kubikmeter Holz auf.
Wie lange haben diese 8 Tannen gebraucht, um so groß zu werden?
40 Jahre? Die Fichten im Garten meiner Eltern sind in der Zeit nicht
so groß geworden.
Einen halben Kubikmeter Holz pro Jahr für eine (vierköpfige?) Familie,
das entspräche also also etwa 170 l Krafstoff pro Person und Jahr.
Wenn wir rechnen, daß für Produktion und Vermüllung des Fahrzeuges
nochmal dieselbe Energiemenge wie für den Gebrauch aufgewandt werden
muß, bleiben 85 l pro Person und Jahr. Bei einem Verbrauch von
10 l/100km kommt so eine maximale Fahrleistung pro Person von 850 km
im Jahr zustande. Wenn wir die durchschnittliche Besetzungungszahl
von 1,3 Personen pro Pkw dagegenrechnen, kommen wir auf darauf, daß
mit dem kalkulierten Pkw also schon bei 1000 km im Jahr das von den
oben zitierten Tannen aufgesammelte CO2 vollständig verfahren wird.
Voraussetzung ist, daß das Fahrzeug mehrere zehn Jahre hält, sonst
geht's noch schneller.
Die obige Überschlagsrechnung hat einen entscheidenden Fehler: sie
unterstellt, daß 100 % der Ressourcen für den Autogebrauch ver-
feuert werden können. Das ist natürlich völlig unrealistisch. Auch
das Bauen, Wohnen, Heizen, Konsumieren verschlingt Energie und
produziert CO2.
Sie zeigt aber jedenfalls, daß sich der derzeit übliche Auto-
gebrauch auch mit einem ganzen Wald im großen Garten CO2mäßig
nicht aufwiegen läßt.
>Frag' mal Deine Krankenkasse, und sie wird Dir das genaue Gegenteil
>sagen. Das mit Abstand größte Loch reißen die Behandlungskosten bei
>Herz- und Kreislauferkrankungen auf. Die Kassen versuchen inzwischen,
>die Kosten durch div. Präventivmaßnahmen ein wenig zu senken, [...]
und wies darauf hin, daß der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club
regelmäßig zusammen mit Krankenkassen und Versicherungen Broschüren
und Ratgeber zur Förderung des Radfahrens herausgibt, was von
Seiten der Krankenkassen wohl hauptsächlich davon motiviert sein
dürfte, die Kosten in den Griff zu bekommen. Ein weiteres
Beispiel ist mir gerade zufällig in die Finger gekommen, es stand
im Radfahren Sept/Okt 94:
ADFC/AOK:
Familienradeln
leicht gemacht
Der Allgemeine Deutsche Fahr-
rad-Club (ADFC) und die AOK
haben gemeinsam eine neue
Broschüre mit dem Namen "Frei-
zeitspaß mit Kind und Kegel" her-
ausgebracht. Das Heft richtet sich
speziell an Eltern, die Radausflü-
ge planen, jedoch noch keinerlei
Erfahrungen in bezug auf Radtou-
ren haben. Es gibt neben vielen
praktischen Tips für unterwegs
auch ausführliche Informationen,
die vom Kindersitz und Kinderan-
hänger bis zum Kinder- und Ju-
gendrad und dem richtig ausge-
statteten Fahrrad für die Eltern
reichen. Die Ernährungs- und
Sportfachkräfte der AOK geben
zahlreiche Tips zur richtigen
Ernährung und Gymnastik für
Radfahrer. Die Broschüre ist ab
sofort bei jeder AOK-Geschäfts-
stelle in Bayern kostenlos erhält-
lich.
Noch ein paar absolute Zahlen: die Anzahl der Todesfälle
durch Herz- und Kreislauferkrankungen lag 1993 in frühreren
Bundesgebiet bei 343.317. Wie viele _Behandlungsfälle_ es gab,
weiß ich im Moment nicht. Im gleichen Zeitraum und
Gebiet gab es 313.606 Verkehrsunfälle mit Personenschaden
mit 6.926 Getöteten und 411.314 Verletzten. Davon dürften
die Radfahrer etwa ein Zehntel gestellt haben. Schon diese
Zahlen alleine belegen, wie irrwitzig die oben erwähnte
Stammtischparole ist.
Zitiert wird "Re: Wen geht was an? (war Re: Radarwarner/-detektoren)"
aus /DE/SOC/RECHT
Ersteller: i...@fsuj56.rz.uni-jena.de
Realname : Johannes FaBbinder=
Erstellt/erhalten 09.01.95 / 10.01.95
Hallo alle, hallo Johannes !
> _Die_Menge_an_CO2,_das_ich_ausatme,_ist_exakt_gleich_der_Menge,_di
> _eine Pflanze_durch_Photosynthese_aufgenommen_hat_und_der_Rest_laeu
> t_ _ueber_die_Nahrungskette.
Das ist bei Erdoel auch so. Allerdings war dessen CO_2 schon
vor Millionen von Jahren in der Luft :-)
Mit rudersportlichem Gruss
Sven (Heinz-Willi)
## CrossPoint v3.0 R ##
Faszinierend. Gaebe es also auf Schlag keine Pflanzen mehr, wuerde
auch kein Mensch mehr CO2 ausatmen. Immer mehr Menschen, immer
weniger Pflanzen ==> der einzelne Mensch atmet weniger CO2 aus.
Glaube ich kaum.
Tschuess
Peter
--
ex-Z-Netz: peter....@kbbs.org Fido: Peter Gahbler, 2:240/2110.20
Nieder mit GMT; Freiheit fuer die lokalen Zeitzonen...
Genau so steht das dort oben.
>Unser aller Lebensqualität leidet unter dem Mobilitätswahn
>eines Teils der Bevölkerung! Wir alle zahlen für die Raserei einiger,
>sei es über die Krankenversicherung, sei es über die Steuern, mit
>denen die Straßen häufiger instandgesetzt werden müssen; aber damit
>sind die Nicht-Automanen ja nur 'sekundär betroffen' und haben brav
>die Klappe zu halten.
Du zahlst es so und so.
Jeder der nicht 100% autark lebt, nimmt indirekt den Verkehr in Anspruch.
Die Kosten des Verkehrs werden auf die Preise umgelegt und dann von allen
Leuten gezahlt.
Wer Strassenrueckbau betreibt und Verkehrsverhinderung betreibt, der
muss eben akzeptieren, dass er im Supermarkt mehr bezahlen muss.
>Ein kleiner Hinweis: auch Nicht-Autofahrer sind Verkehrsteilnehmer,
>und zwar vollwertige!
Also auch ein Tempolimit fuer Fussgaenger auf Autobahnen u. Landstrassen ?
>Auch hier sind alle betroffen. Wald ist zu einem guten Teil im Besitz
>der Allgemeinheit, und diese unterhält ihn mit ihren Steuergeldern.
Wenn Ich einen Wald pachte, dann ist er in meinem Besitz, der Staat
ist Eigentuemer.
>Wenn das Heuchlerpack aus Mordlust im Winter die Viecher hegt und damit
>vermehrt Schutzmaßnahmen für junge Pflanzungen erforderlich werden,
>dann kostet das unser aller Geld.
Wenn der Jaeger Paechter ist, ist es sein Geld.
>'getroffen'? Wenn einige Waldgebiete mittlerweile so stark
>bleibelastet sind (rate mal wodurch), daß das Trinkwasser
>beeinträchtigt wird: sollen die Wasserversorger doch sehen, wo sie
>unser Wasser herkriegen...
=) ... Aha, im Wilden Westen hatte man das Problem mit verbleiter Luft.
Woher kommen die Schwefelverbindungen im sauren Regen ?
(Schwefelgeschosse,Atomkraft,Mafia ? )
>Radfahrer kosten vor allem dann die Krankenversicherungen Geld, wenn
>sie mal wieder von Schraubenhaufenlenkern übersehen wurden. Dadurch
>daß sie viel für ihre körperliche Fitneß tun sparen sie im Gegenteil
>Geld ein, mit dem dann herzverfettete Automanen behandelt werden können.
Dann tue dich bitte mit den Drachenfliegern,Skifahrern zusammen und
erklaere den Krankenkassen, wo sie falsch liegen.
>Fazit: wo immer das Verhalten Einzelner mehr als unbedeutenden Einfluß
>auf die Gesamtbevölkerung hat (und bei Tempolimit ist das der Fall),
>entscheidet die Gesamtbevölkerung. Unter anderem deswegen gibt es
>Gesetze.
Es gibt auch noch die Freiheit des Individuums.
Wenn man die Leute mit Gesetzen ueberfluted und sie dadurch beschraenkt,
wunder dich nicht, wiso sich kaum einer an die Gesetze haelt.
>Ok. Also lassen wir die Autofahrer gar nicht mehr mitreden - bei denen
>geht's nämlich nur um wenige Minuten (manchmal nur Sekunden) mehr
>oder weniger Fahrzeit. Bei anderen Leuten hingegen geht es um
>Wichtigeres, das sie primär betrifft. Ihre Gesundheit beispielsweise,
>oder ihr Unbeschädigtsein an Leib und Leben.
Eine Tempolimit ist fuer den Autofahrer direkt bestimmt.
Er muss diese Regelung beachten, wenn sie geaendert wird.
Effekte fuer Umwelt,Fussgaenger sind Folgeerscheinungen einer
solchen Regelung, also sekundaer.
>Das mit Abstand größte Loch reißen die Behandlungskosten bei
>Herz- und Kreislauferkrankungen auf.
Dann sind Skifahrer,Drachenflieger also beliebte Kunden ?
(wobei ich hier mal ganz außen vorlassen möchte, daß
>die schweren Unfälle, die Radfahrer erleiden, überwiegend fremd-
>verschuldet sind,
Quelle ? Ich habe gehoert, dass 60% der Unfaelle mit Radlern von den
Radlern selbst verschuldet sind.
50% der Radfahrer verstossen taeglich gegen eine Regelung der STVO,
die mit dem Auto den Schein gekosted haette.
Um`s klar zu sagen:
Ich fahre jeden Tag, bei jedem Wetter mit dem Rad zur Uni.
Seit dem Ich das tue, wuenschten sich einige Leute, dass
Ich wieder auf`s Auto umsteigen wuerde.
Leute, die dir als Autofahrer ein Dorn im Auge sind, fahren mit
dem Rad auch nicht anders.
Radfahren ist eben Anarchie pur.Man faehrt mit 40 auf dem Gehweg,
Einbahnstrassen gibt`s nicht mehr und rote Ampeln definiert man um
auf gruen.
Als Radfahrer bin Ich eine umweltfreundliche, heilige Kuh;
wer gegen mich ist, ist gegen die Umwelt.
Die Zeichen der Zeit sprechen gegen das Auto und fuer das
Fahrrad, dem passe Ich mich an.
Nur meinen Charakter aendert die Wahl der Verkehrsmittels nicht.
Primaer betroffen ist der, der eine Regelung beachten muss.
Sekundaer derjenige, der indirekt davon beeinflusst wird.