Beim gestrigen Berufsverkehr ist ein Motorradfahrer auf der
Gegenverkehrsspur einer zweispurigen Wohnstraße an der langen Schlange
stehender Autos vorbei bis ganz nach vorne an die Ampel gefahren und hat
sich links vor den vordersten BMW auf die Haltelinie gestellt.
Ich sehe darin kein Problem da Motorradfahrer auf Grund ihres besseren
Motorleistung/Gewichtverhältnisses sowieso schneller weg sind als jeder
normale Autofahrer anfährt.
Nun habe ich jedoch beobachtet wie sich der BMW-Fahrer so sehr über das
unerlaubte Überholen des Motorradfahrers aufgeregt hat daß er bei gelb/grün
mit Vollgas rechts an dem vor ihm gerade anfahrenden Motorradfahrer vorbei
gedrängelt hat.
Zwischen beiden Fahrzeugen war ein Abstand von ca. 1cm und ich war sicher
daß es kracht. Hat es aber zum Glück nicht.
Wie sähe die Schuldfrage aus wenn ein Unfall geschehen währe?
Gruß Jürgen
100% Schuld beim BMW. Wir leben nicht mehr im Mittelalter.
(Jedenfalls nicht alle.)
Chris
--
Chris Huebsch www.hübsch-gemacht.de | TU Chemmnitz, Informatik, RNVS
GPG-Encrypted mail welcome! ID:7F2B4DBA | Str. d. Nationen 62, B204
Chemnitzer Linux-Tage 2005, 5.-6.März | D-09107 Chemnitz
http://chemnitzer.linux-tage.de/ | +49 371 531-1377, Fax -1803
Jürgen Wagner wrote:
> Zwischen beiden Fahrzeugen war ein Abstand von ca. 1cm und ich war sicher
> daß es kracht. Hat es aber zum Glück nicht.
>
> Wie sähe die Schuldfrage aus wenn ein Unfall geschehen währe?
Ermessensfrage des Richters. Zweimaliges Fehlverhalten, so was
ist in keinem Gesetz verankert.
Rainer Haessner
> Ermessensfrage des Richters. Zweimaliges Fehlverhalten, so was
> ist in keinem Gesetz verankert.
Normalerweise trägt immer der die Schuld der auf ein stehendes Fahrzeug (zum
Beispiel an einer Ampel) auf fährt.
Wie das Fahrzeug dort hin kam ist doch eigentlich ne andere Sache solange
kein unmittelbarer, zeitlicher Zusammenhang z.B. durch Spurwechsel besteht
oder?
Gruß Jürgen
Jürgen Wagner wrote:
>>Ermessensfrage des Richters. Zweimaliges Fehlverhalten, so was
>>ist in keinem Gesetz verankert.
>
>
> Normalerweise trägt immer der die Schuld der auf ein stehendes Fahrzeug (zum
> Beispiel an einer Ampel) auf fährt.
O.K., habe nicht richtig gelesen. Sorry. Beim zu schnellen Lesen
stand der Motorradfahrer links.
Rainer Haessner
Aber die Kampfgene von stark motorisierten Autofahrern (insbesondere solcher
mit Autos in Phallusform) sind noch dieselben woe damals.
Gruß, Bernd
> Beim gestrigen Berufsverkehr ist ein Motorradfahrer auf der
> Gegenverkehrsspur einer zweispurigen Wohnstraße an der langen Schlange
> stehender Autos vorbei bis ganz nach vorne an die Ampel gefahren und
> hat sich links vor den vordersten BMW auf die Haltelinie gestellt.
>
> Ich sehe darin kein Problem da Motorradfahrer auf Grund ihres besseren
> Motorleistung/Gewichtverhältnisses sowieso schneller weg sind als
> jeder normale Autofahrer anfährt.
Eines der sich daraus ergebenden Probleme hast du aber doch selbst
geschildert
> Wie sähe die Schuldfrage aus wenn ein Unfall geschehen währe?
Kommt drauf an :-)
Wenn es so war, daß der Mopedfahrer schon längere Zeit (also mehrere
Sekunden) gestanden ist, dann mußte der Autofahrer ihn als Hindernis
wahrnehmen und durfte somit nicht losfahren. In diesem Fall wäre dem
Autofahrer wohl die volle Haftung aufzubürden. Dasselbe gilt natürlich
auch dann, wenn er den Motoradfahrer etwa gar absichtlich angefahren
haben sollte.
Wenn der Motoradfahrer aber gerade beim Anhalten war, während die Ampel
auf grün wechselte, dann mag er den gerade anfahrenden Autofahrer kalt
erwischt haben, der womöglich nicht damit rechnete, daß sich jemand
derart grob verkehrswidrig unmittelbar vor ihn setzen würde und seine
Aufmerksamkeit nur der Ampel gewidmet hatte. Dann wird man dem
Autofahrer nur noch sehr eingeschränkt vorhalten können, daß er ein
stehendes Hindernis angefahren hat. Die Haftungsverteilung könnte man
dann wohl eher auf 2:1 zu Lasten des Mopedfahrers festlegen
MfG
Rupert
> Wie kommst zu auf die Idee, das Überholen sei dort nicht zulässig
> gewesen?
Vor den meisten Ampeln ist eine durchgezogene Linie.
> Bisher hast Du nur einen Verstoß gegen § 41 Abs. 3 Nr. 2 StVO
> (Haltlinie überfahren) geschildert.
Falsch. Der Motorradfahrer hat sich auf die Haltelinie gestellt und dort ca.
30 Sekunden darauf gewartet daß die Ampel grün wird. Erst dann hat er die
Haltelinie ganz legal überfahren.
Gruß Jürgen
>Falsch. Der Motorradfahrer hat sich auf die Haltelinie gestellt und dort ca.
>30 Sekunden darauf gewartet daß die Ampel grün wird. Erst dann hat er die
>Haltelinie ganz legal überfahren.
>
>
Zeige mir bitte den Dosisten, der mit seiner Karre an einer Haltelinie
deutlich über 2m Platz lässt (sonst kannst du mit dem Mopped schlecht
vor ihm einscheren, ohne ihn zu berühren bzw. du hast die Linie vor'm
Rückrangieren überfahren!).
-Andreas
--
Disclaimer - These opiini^H^H damn! ^H^H ^Q ^[ .. :w :q :wq :wq! ^d X^?
exit X Q ^C ^c ^? :quitbye CtrlAltDel ~~q :~q logout save/quit :!QUIT
^[zz ^[ZZZZZZ ^H man vi ^@ ^L ^[c ^# ^E ^X ^I ^T ? help helpquit ^D ^d
man help ^C exit ?Quit ?q CtrlShftDel "Hey, what does this button d..."
> Zeige mir bitte den Dosisten, der mit seiner Karre an einer Haltelinie
> deutlich über 2m Platz lässt (sonst kannst du mit dem Mopped schlecht
> vor ihm einscheren,
Währe der Moppedafahrer wirklich komplett eingeschert hätte der BMW nicht an
ihm vorbei gekonnt.
Lediglich das Vorderrad des Motorrades befand sich vor dem PKW.
o = Ampel
________ = Haltelinie
/
/ = Motorradfahrer
/
[ BMW ]
[ ]
[ ]
[_______]
Komplette Skizze:
_o__/_________
/ ________
/ [ BMW ]
[ PKW ]
[ ]
[_______]
>> Wie sähe die Schuldfrage aus wenn ein Unfall geschehen währe?
>
> Ermessensfrage des Richters. Zweimaliges Fehlverhalten, so was
> ist in keinem Gesetz verankert.
Nachdem ausschließlich das Verhalten des BMW-Fahrers zum Unfall geführt
hätte, kann ich einen Ermessenspielraum nicht erkennen.
cu
Jan
> Ich habe manchmal das Gefühl,
> dass viele Dosentreiber glauben, ihr Auto hätte die Motorhaube eines
> E-Types. Mindestens.
>
ack2, und so wie manche beim Abbiegen erst mal in die andere Richtung
ausholen, außerdem auch noch den Wendekreis eines Sattelschleppers.
--
Macht Sinnmachen Sinn? http://fb14.uni-mainz.de/~sth/sinnweb2.htm
>Andreas Portz <Andrea...@gmx.de> wrote:
>
>> Zeige mir bitte den Dosisten, der mit seiner Karre an einer Haltelinie
>> deutlich über 2m Platz lässt
>
>Äh, so selten ist das nun wirklich nicht. Ich habe manchmal das Gefühl,
>dass viele Dosentreiber glauben, ihr Auto hätte die Motorhaube eines
>E-Types. Mindestens.
Manchmal sieht man dann die Ampel besser.
mfg, elke
--
Radwege bauen heißt Fallen stellen.
>Manchmal sieht man dann die Ampel besser.
>
>
Nicht, wenn sich dann ein Moppedfahrer vor einen stellt! ;-)
>Und aus welchem Grund hält der Vierte hinter der Ampel diesen Abstand
>zum Dritten? Ist ja nicht so, dass das nur beim Ersten zu beobachten
>ist.
>
>
Das ist doch sonnenklar für einen rücksichtsvollen Fahrer: genau wie auf
der Landstraße lässt man zum Vordermann eine hinreichend große Lücke,
damit schnellere Fahrzeuge "häppchenweise" überholen können, ohne
riskant eine insgesamt zu lange Schlange passieren zu müssen. ;-)
Als ob wir das nötig hätten. Bisher waren die Straßen noch immer breit
genug, daß ich problemlos auf meiner eigenen dritten Spur überholen
könnte.
Und auf schmaleren Sträßchen bin ich noch keinen Kolonnen >10 Fahrzeuge
begegnet, also nix, was man nicht sowieso am Stück überholen könnte.
Martin
--
C.H.E.R.R.Y.:
Cybernetic Humanoid Engineered for Repair and Rational Yardwork
> Und aus welchem Grund hält der Vierte hinter der Ampel diesen Abstand
> zum Dritten?
Damit er nach ca. 30s (völlig sinnlos) noch eine Wagenlänge vorfahren
kann.
Den Sinn dieses Verhalten kann ich auch nicht nachvollziehen, aber ich
beobachte es regelmäßig. Besonders lustig finde ich, wenn man zwei oder
drei dieser "Metersparer" ("Ich spar mir ein paar Meter für später zum
Aufrücken auf") vor sich hat und ohne daß sich am Anfang der Schlange
was bewegt hätte, auf einmal fast vier Autolängen freier Platz vor einem
sind und der Hintermann meint, er müsse einen mit der Hupe auffordern,
endlich ein paar Meter weiter nach vorn zu fahren... (obwohl es wegen
der immer noch roten Ampel gar nicht weiter als diese paar Meter geht)
Tschüß
Dietmar
--
Lesbar quoten kann so einfach sein:
http://www.learn.to/quote
http://www.volker-gringmuth.de/usenet/zitier.htm
>Elke Bock <e.b...@gmx.de> wrote:
>
>> Kathinka Wenz <kath...@rrr.de> schrieb:
>> > Äh, so selten ist das nun wirklich nicht. Ich habe manchmal das Gefühl,
>> > dass viele Dosentreiber glauben, ihr Auto hätte die Motorhaube eines
>> > E-Types. Mindestens.
>> Manchmal sieht man dann die Ampel besser.
>
>Und aus welchem Grund hält der Vierte hinter der Ampel diesen Abstand
>zum Dritten? Ist ja nicht so, dass das nur beim Ersten zu beobachten
>ist.
Damit überholende Zweiradfahrer Platz zum Einscheren haben?
:-)
> Klar, und dann kann man - bei vorhandener Kontaktschleife - den
> Anblick dieser wunderschönen Ampel auch stundenlang so richtig
> genießen.
Nein, sie warten dann maximal drei Minuten
MfG
Rupert
>Nein, sie warten dann maximal drei Minuten
>
>
Passt doch! Wenn sie sich dann wegen einer vermeintlich defekten Ampel
langsam in den Kreuzungsbereich hinein tasten, um doch bei Rot zu
fahren, hat die Ampel vermutlich genügend Zeit, um jetzt per
Kontakschleife auf Grün zu schalten. *eg*
Dein Satz da oben ist unvollständig.
Da fehlt ein ..."in Hightraffic-Gebieten".
Ja, in den Alpen war ich noch nicht, hier bei mir (tm) kenn ich die
Straßen, die man wegen übermäßiger Dosistenblockade besser meiden
sollte.
>> Manchmal sieht man dann die Ampel besser.
>
> Und aus welchem Grund hält der Vierte hinter der Ampel diesen Abstand
> zum Dritten? Ist ja nicht so, dass das nur beim Ersten zu beobachten
> ist.
Damit der bis, weitere vier Autos weiter hinten, _gerade_ nicht in seine
beginnende Busbucht/-spur einbiegen kann und *ich* noch eine Ampelphase
später erst in den Bus steigen kann. Passiert hier /immer/ nur, wenn ich an
der Haltestelle stehe.
--
"the prius is so slow, the child could run on the street, retrieve the ball
ang grow to puberty before you actually hit it."
Jeremy Clarkson, Topgear
>Passiert hier /immer/ nur, wenn ich an der Haltestelle stehe.
>
>
Wenn das wirklich immer nur dann passiert, wenn du an der Haltestelle
stehst, solltest du deinen Mitbürgern gegenüber sozial genug eingestellt
sein und es künftig unterlassen, dich dort hin zu stellen! Geh'
gefälligst zu Fuß, wenn du dir schon kein eigenes Fahrzeug leisten
kannst, aber halte nicht die halbe Bevölkerung durch deine Busblockade
mit auf! *eg*
-Andreas, asoziale ÖPNV Fahrer *kopfschüttel* SCNR
Nein, das passiert auch mir, auch vor dem Aussteigen. (Welche
Haltestelle(n)? In AC?)
Und dann pöbelt mich ein anderes Mal ein Busfahrer an, ich würde ihn
behindern, weil ich als Radfahrer nicht auf einem "sonstigen" Radweg
sondern auf einer der beiden Richtungsfahrspuren fahre.
(Beschwerdestelle rulez!) Den kurz danach folgenden Dosenstau im
nächsten Stadtteil (wo's auch nur noch eine Richtungsfahrspur gibt) und
(allgemein) die Hohlnieten, die ihn nicht aus der
Haltebucht fahren lassen, nimmt er wahrscheinlich nicht als Behinderung
wahr.
Gruß
Norbert
--
Die Ochsenkarren sind nicht wirklich ausgestorben. Nur sind die Ochsen
jedoch nicht mehr vorm Karren...
(Chris Huebsch am 14.09.2005 in de.soc.recht.strassenverkehr)
>> Damit der bis, weitere vier Autos weiter hinten, _gerade_ nicht in
>> seine beginnende Busbucht/-spur einbiegen kann und *ich* noch eine
>> Ampelphase später erst in den Bus steigen kann. Passiert hier /immer/
>> nur, wenn ich an der Haltestelle stehe.
>
> Nein, das passiert auch mir, auch vor dem Aussteigen. (Welche
> Haltestelle(n)? In AC?)
Jep, Schanz, vorzugsweise Linie 3 oder 13 vom Hbf kommend.
> Und dann pöbelt mich ein anderes Mal ein Busfahrer an, ich würde ihn
> behindern, weil ich als Radfahrer nicht auf einem "sonstigen" Radweg
> sondern auf einer der beiden Richtungsfahrspuren fahre.
Mich hat sogar einmal einer umgenietet, als ich An der Kreuzung Lütticher /
Prager Ring (?) den Radweg nutzte. Die vor mir gehende Frau ließ er noch
vorbei, ich hing dann an der Tür...
Immerhin: obwohl der Fahrer mir nur Infos gab, mit denen sein Chef nix
anfangen konnte, hat der ohne Mucken meine Rad-Reparaturrechnung bezahlt
(>100 FRZ)
> (Beschwerdestelle rulez!) Den kurz danach folgenden Dosenstau im
> nächsten Stadtteil (wo's auch nur noch eine Richtungsfahrspur gibt) und
> (allgemein) die Hohlnieten, die ihn nicht aus der
> Haltebucht fahren lassen, nimmt er wahrscheinlich nicht als Behinderung
> wahr.
Gerüchteweise sind ca. 50% der Oecher Busfahrer selbst hohlnieten mit LMAA-
Einstellung und binärer Fahrweise (jedes Pedal hat nur zwei verschiedene
Stellungen...)
Ah, ja. Wobei da ja noch (in beiden Richtungen) das Anfahren am Berg
dazu kommt. Wie gut, dass mein Auto-Fahrlehrer mich damals damit so
getriezt hat.
> Gerüchteweise sind ca. 50% der Oecher Busfahrer selbst hohlnieten mit
> LMAA-Einstellung und binärer Fahrweise (jedes Pedal hat nur zwei
> verschiedene Stellungen...)
Diesen Eindruck kann ich auch aus Fahrgastperspektive bestätigen.
Die Fahrer von RVE und anderen (Sub-)Unternehmen haben allerdings zum
Teil eine noch "rustikalere" (oder eben binäre) Fahrweise als die Fahrer
der ASEAG.
Gruß
Norbert (bei der ASEAG registrierter Meckerer)
Dann hast Du noch nicht an einer "konsequent" kontaktschleifen-
gesteuerten Ampel gestanden. Haben wie hier in BaWü etliche.
Und an denen stehst Du wirklich stunden- bis tagelang ...
Greets, Dirk
--
"You never know what is enough until you know what is too much."
William Blake, nicely 200 years ago
> Dann hast Du noch nicht an einer "konsequent" kontaktschleifen-
> gesteuerten Ampel gestanden. Haben wie hier in BaWü etliche.
> Und an denen stehst Du wirklich stunden- bis tagelang ...
Hmm, Andreas hat es schon richtig erkannt, was ich meinte...
MfG
Rupert
Ja super. So was haben wir hier auch.
Clevererweise für Rechtsabbieger (die erst ne ganze Weile nach dem
Gradeausverkehr grün kriegen), und die Kontaktschleife reagiert nicht
auf Moppeds.
Wie oft ich da schon abends gestanden hab, wenn keine Dosen in die
Richtung wollten.
Und wenn dann doch mal eine kommt, mach dem Fahrer mal klar, daß er
bitte so dicht aufrücken soll, daß die Ampel ihn registriert.
Spätestens nach in der 3. Grünphase für den Geradeausverkehr ignorier
ich dann das Rot für meine Richtung. Oder ich mach eh schon vorher die
Biege über den Bürgersteig.
Du weisst nicht, wie geduldig die Leute hier unten sein können.
Erinnert gern mal an eine Kuhherde ...
Nein, Letzeres ist verboten, Ersteres nicht (da die Ampel offensichtlich
nicht ordentlich funktioniert; Vorsicht usw. vorausgesetzt).
> Warum meldest du das Problem nicht den zuständigen Behörden, wenn du
> dort öfter lang musst? Das ist auf Dauer deutlich nervenschonender.
Wahrscheinlich die beste Möglichkeit.
Gruß
Norbert
Auch, wenn ich absteige und schiebe?
> Warum meldest du das Problem nicht den zuständigen Behörden, wenn du
> dort öfter lang musst? Das ist auf Dauer deutlich nervenschonender.
Weil selbiges schon passiert ist, mit bisher 0 Effekt.
Und wie lange muß ich denn an einer (mich offensichtlich ignorierenden)
roten Ampel stehen bleiben, bis ich etwas (und was genau) unternehmen
darf, um mich aus diese mißlichen Lage zu befreien?
[JSA 1.0]
WIMRE musst du so lange warten, bis du sicher bist, dass die Ampel nicht
ordnungsgemäß funktioniert (dich offensichtlich ignoriert, wie du
schreibst) und darfst dann vorsichtig losfahren.
Die von dir erwähnten drei Grünphasen für den Geradeausverkehr wären für
mich ein hinreichender Hinweis --- aber IBKJ (und Google ist dein Freund).
Absteigen und schieben wären mir zu blöd (wenn ich noch ein Mopped hätte
und in eine solche Situation käme).
Gruß
Norbert
> [Motorrad drängelt sich vor]
> Wie sähe die Schuldfrage aus wenn ein Unfall geschehen währe?
1. Hoffe ich dass der Motorradfahrer auch rechtlich schuld ist.
2. Sollte irgendwann ein Autofahrer mal _aus Versehen_ ein sich
vordrängendels Moped über den Haufen fahren und anschließend Probleme haben
(z. B. weil er die Schuld zugesprochen bekommt) erkläre ich mich bereit
finanzielle Unterstützung - OHNE weitere Gegenleistung zu leisten!
--
Die im Header angegebene eMail- Adresse ist nicht replyfähig!
Wenn im Berufsverkehr 2-Radfahrer probieren sich zwischen den Autoreihen
hindurchzuschlängeln hilft folgendes Wunder: Sofern man auf der linken Spur
fährt sollte man sich an das gesetzlich vorgeschriebene Rechtsfahrgebot
halten und innerhalb der eigenen Spur äußerst rechts fahren.
Warum weiß ich nicht, jedenfalls fahren die 2-Radfahrer dann immer sehr
dicht auf - dummerweise verschlafe ich in diesen Momenten immer rechtzeitig
zu bremsen und muss dann etwas beherzter in die Bremsen hauen - auf diese
Art und Weise habe ich die 2-Radfahrer im Rückspiegel schon die heistensten
Stunts hinlegen sehen - ein Rollerfahrer hat schon den Abflug gemacht (das
war aber in einer Kurve, wo ich plötzlich bremsen musste weil ich dachte
ein Fußgänger will die Fahrbahn überqueren - war aber doch nicht der voll -
dummerweise hatte der Rollerfahrer ein klein bisschen zu wenig
Sicherheitsabstand - zum Glück war er nicht in mein Auto gerutscht!)
> Und aus welchem Grund hält der Vierte hinter der Ampel diesen Abstand
> zum Dritten? Ist ja nicht so, dass das nur beim Ersten zu beobachten
> ist.
Willst du das wissen?
Ich halte generell diesen Abstand zu meinem Vordermann an der Ampel, weil
1. Es mein Fahrlehrer mir beigebracht hat und
2. Meine A-Klasse beispielsweise noch nicht über eine automatische
Umschaltung bei CO2 Abgaben verfügt und meine Lüftung so die ganze frische
Auspuffluft des Vordermann ansaugen würde! *kopfschüttel*
Dein Verständnis von 'defensivem Fahren' ist arg gewöhnungsbedürftig.
Ich denke, ich bin nicht alleine, wenn ich meine, daß Dir der Lappen
abgenommen gehört.
Markus
> Ich denke, ich bin nicht alleine, wenn ich meine, daß Dir der Lappen
> abgenommen gehört.
Welcher, den Auto oder den Moped?
Was ich damit ausdrücken möchte ist: Ich habe selbst den
Motorradführerschein und bin selbst sehr lange 2-Rad gefahren - und
trotzdem hat sich kein Motorrad zwischen irgendwelchen Autos
hindurchzuschlängeln - fährt mir so ein Kasperkopp nur einmal an den
Spiegel bin ich 350 € los - streift er nur meine Tür kost mich das nicht
unter 1000,- € - und das muss nicht sein für die paar Minuten die er spart!
Von den gefährlichen Situationen welche dadurch enstehen möchte ich gar
nicht erst erzählen!
> Welcher, den Auto oder den Moped?
demjenigen der das Fahrzeug aggressiv als eine Art Waffe verwendet um damit
sein Recht durchzusetzen natürlich.
--
cu |_|
|olger
> demjenigen der das Fahrzeug aggressiv als eine Art Waffe verwendet um damit
> sein Recht durchzusetzen natürlich.
Falls deine Antwort ernst gemeint war:
Meine Frage sollte in Langform heißen:
Welchen Lappen? Meinen Auto oder meinen Moped-(Lappen?)
> Meine Frage sollte in Langform heißen:
> Welchen Lappen? Meinen Auto oder meinen Moped-(Lappen?)
da wird nicht unterschieden.
--
cu |_|
|olger
>> Welchen Lappen? Meinen Auto oder meinen Moped-(Lappen?)
>
> da wird nicht unterschieden.
Diverse im Gehirn normalerweise vorhandene Lappen wurden ihm bereits
abgenommen.
HTH, Ansgar
>Am Sat, 19 Nov 2005 16:44:03 +0100 schrieb Markus Becker:
>
>> Ich denke, ich bin nicht alleine, wenn ich meine, daß Dir der Lappen
>> abgenommen gehört.
>Welcher, den Auto oder den Moped?
Wenn der Lappen weg ist, sind immer /alle/ <eingetragenen
Fahrerlaubnisse futsch.
In deinem speziellen Fall wäre es gut, wenn du die auch nie mehr
wieder bekämest.
Volker
--
Im uebrigen bin ich der Meinung, dass TCPA verhindert werden muss.
www.againsttcpa.com
> In deinem speziellen Fall wäre es gut, wenn du die auch nie mehr
> wieder bekämest.
Gut, dass Lappen ein dehnbarer Begriff ist:
Wenn sie mir den Führerschein wegnehmen habe ich immer noch meine Mofa
Prüfbescheinigung - und schon mein damliges Mofa fuhr 110 km/h (50 ccm
Roller). :-)
> Am Sun, 20 Nov 2005 15:49:48 +0100 schrieb Volker Neurath:
>
>> In deinem speziellen Fall wäre es gut, wenn du die auch nie mehr
>> wieder bekämest.
> Gut, dass Lappen ein dehnbarer Begriff ist:
> Wenn sie mir den Führerschein wegnehmen habe ich immer noch meine Mofa
> Prüfbescheinigung - und schon mein damliges Mofa fuhr 110 km/h (50 ccm
> Roller). :-)
Tja - _das_ wäre dann
-fahren ohne Fahrerlaubnis
-ohne Versicherungsschutz
-ohne Zulassung
-und irgendwas Steuerrechtliches
So viele Straftaten in einem. Und das von jemanden, der sich doch
unbedingt bei der Polizei bewerben will.
Ellen
--
Better stand tall when they're calling you out
Don't bend, don't break, baby, don't back down.
Bon Jovi "It's my life"
Der erste Prinz Frédéric von Anhalt Fanclub:
http://www.fanclub-frederic.de.to/
Dass die solcherart verlängerten Warteschlangen regelmäßig Abbiegespuren
blockieren und potentielle Abbieger so eine Ampelphase länger warten
müssen, bis sie auf die eigentlich freie Abbiegerspur kommen, stört dich
dabei vermutlich weniger.
Ich beobachte dieses rücksichtslose Verhalten von Autofahrern häufiger:
Wer hinter einem in der Schlange steht, hat eben Pech gehabt. Hauptsache
man selbst hat seine zehn Meter Abstand in jeder Richtung. In meinen
Augen kommt diese Form der Verkehrsblockade mittlerweile auf Platz drei
der beliebtesten Unarten im innerstädtischen Straßenverkehr. Gleich nach
der Abriegeln vielbefahrener Ausfallstraßen durch warnblinkende
Kurzparker und dem Zuparken von Fuß- und Radwegen sowie Kreuzungen.
Gruß,
Lorenz Steinke
Hat meiner auch. Nur hat er mir erklärt, daß ich den Verkehrsfluß nicht
aufhalten soll und deshalb etwas Abstand (und keine LKW-Parklücke)
halten soll.
>> 2. Meine A-Klasse beispielsweise noch nicht über eine automatische
>> Umschaltung bei CO2 Abgaben verfügt und meine Lüftung so die ganze frische
>> Auspuffluft des Vordermann ansaugen würde! *kopfschüttel*
man Umluftzirkulation.
>
>Dass die solcherart verlängerten Warteschlangen regelmäßig Abbiegespuren
>blockieren und potentielle Abbieger so eine Ampelphase länger warten
>müssen, bis sie auf die eigentlich freie Abbiegerspur kommen, stört dich
>dabei vermutlich weniger.
>
natürlich nicht. Alternativ steht man dann ungewollterweise im nächsten
Kreuzuungsbereich fest, weil man davon ausgegangen ist, daß noch genug
Platz ist (was es ja auch ist) und deshalb hinter dem Auto noch in die
Kreuzung eingefahren ist. 1-2 mal habe ich dann den anderen
Verkehrsteilnehmer auch schon überholt, wenn ich schon seit >100m mit
schleifender Kupplung im 1. Gang hinterherfahren mußte, obwohl die Lücke
vor ihm immer größer wurde, da alle anderen vernünftig gefahren sind.
Dessen Freudesbekundungen per (licht-)Hupe oder Handzeichen lassen mich
dann auch relativ kalt :)
>Ich beobachte dieses rücksichtslose Verhalten von Autofahrern häufiger:
>Wer hinter einem in der Schlange steht, hat eben Pech gehabt. Hauptsache
>man selbst hat seine zehn Meter Abstand in jeder Richtung.
Oder man fährt auf eine (auch in 30 Sekunden noch) rote Ampel zu, legt
100m davor schon eine Vollbremsung ein, um die 100m dann mit
schleifender Kupplung zurückzulegen. Hauptsache, man muss nicht aus
0km/h, sondern aus 4km/h beschleunigen.
> In meinen
>Augen kommt diese Form der Verkehrsblockade mittlerweile auf Platz drei
>der beliebtesten Unarten im innerstädtischen Straßenverkehr. Gleich nach
>der Abriegeln vielbefahrener Ausfallstraßen durch warnblinkende
>Kurzparker und dem Zuparken von Fuß- und Radwegen sowie Kreuzungen.
>
Biete noch das sinnlose Zustauen von Kreuzungen. Muss leider öfters
links aus einer Seitenstraße auf eine Ausfallstraße abbiegen, wo in 250m
rechts eine Ampel ist (leider nur umständlich für mich zu erreichen).
Auch wenn für die Fahrer gut zu sehen ist, daß jemand aus der
rechten Seitenstraße nach links abbiegen will, die Gegenfahrspur frei
ist, es in der eigenen aber nicht wirklich vorangeht (Ampel auf Rot,
viele Autos vor einem) muß man ja wiederum keinen Abstand zum Vordermann
halten (da wünsche ich mir manschmal die oben genannten 10m ABstand) *g*
Beste Grüße
Thomas
> In article <dm33u0$ign$03$1...@news.t-online.com>, Lorenz Steinke wrote:
>
>>Egon Mang schrieb:
>>
>>>Ich halte generell diesen Abstand zu meinem Vordermann an der Ampel, weil
>>>
>>>1. Es mein Fahrlehrer mir beigebracht hat und
>
> Hat meiner auch. Nur hat er mir erklärt, daß ich den Verkehrsfluß nicht
> aufhalten soll und deshalb etwas Abstand (und keine LKW-Parklücke)
> halten soll.
Mir sagte er, wenn ich die Hinterreifen des Autos vor mir erkennen kann,
sei der Abstand in Ordnung. Ist mir aber häufig noch zu großzügig.
>>In meinen
>>Augen kommt diese Form der Verkehrsblockade mittlerweile auf Platz drei
>>der beliebtesten Unarten im innerstädtischen Straßenverkehr. Gleich nach
>>der Abriegeln vielbefahrener Ausfallstraßen durch warnblinkende
>>Kurzparker und dem Zuparken von Fuß- und Radwegen sowie Kreuzungen.
>
> Biete noch das sinnlose Zustauen von Kreuzungen.
Nicht nur sinnlos sondern laut § 11 Abs. 1 StVO auch verboten.
--
Meine E-Mail-Adresse ist gültig und braucht nicht wegen Spamschutz
angepasst zu werden.
>> Biete noch das sinnlose Zustauen von Kreuzungen.
>
>Nicht nur sinnlos sondern laut § 11 Abs. 1 StVO auch verboten.
Erkläre das mal dem Autofahrer, wenn man - nachdem man schon ins Lenkrad
beißt, weil die hintere Spur (in die man will) frei ist, und man seit 3
min wartet, man eigentlich problemlos fahren könnte, wenn nicht das
Stück Blech im Weg wäre - den Verkehrsteilnehmer auf sein Fehlverhalten
durch den akkustischen Signalgeber des Autos hinweist und wahlweise
fragende ("Wieso hupt der? Mich kann der ja nicht meinen") oder
strafende ("Ich bin wie der Papst. Ich bin unfehlbar!") Blicke auf sich
zieht.
Beste Grüße
Thomas