Rainer Maí wrote:
> Henning Koch <
HKoch...@web.de> schrieb:
>>Bei höherer Fußgängerfrequenz kann ein Fußgängerüberweg den
>>Fahrverkehr ebenso weitgehend blockieren, wie eine hohe Fahrzeugdichte
>>das Überqueren der Fahrbahn für Fußgänger ohne Querungshilfen bald
>>unmöglich machen kann.
>
> Kann ich beides nicht nachvollziehen.
>
> Aber umgekehrt wird ein Schuh draus: Hierzustadt gibt es diverse
> Bettelampelfurten, an denen der Fußverkehr eine gefühlte Ewigkeit auf sein
> Grün wartet.
Gibt's andersrum genauso. Ich hab mich noch nicht mit der Stoppuhr
hingestellt, aber die Ampeln in Dresdem am Karstadt oder am Kulturpalast
haben gefühlt mehr Fußgänger- als Autogrün. Da braucht man mit dem Auto
in der Stoßzeit jedenfalls einiges an Geduld.
> Das dann nur wenige Sekunden dauert, man müsste also sofort losgehen. Was
> aber oft nicht geht, weil der Dosenrückstau partout die Kreuzung räumen
> will. Die benehmen sich oft richtig aggressiv - was ich vor allem darauf
> zurückführe, dass sie nicht sehen können, dass sie längst Rot haben und die
> Fußgängerampel nicht beobachten.
Das passiert mit Auto vs. Auto auch. Der Unterschied ist: auch, wenn die
Kfz-Fahrer illegal über die Kreuzung stehen, fahren sie ja nun wirklich
selten so dicht auf, dass kein Fußgänger mehr durchpasst.
> Das ist bei einem Überweg anders: Der ist unübersehbar genug, dass die
> Fußgängerjagd kriminelle Energie voraussetzt.
Wer 'ne Kreuzung zustellt, stellt auch einen Zebrastreifen zu.
Stefan