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Verschwenkter Radweg: Vorfahrt?

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Jan Völkers

unread,
May 4, 2012, 3:42:06 PM5/4/12
to
Häufig sehe ich folgendes:

Ein benutzungspflichtiger Radweg an einer vorfahrtberechtigten Straße ist
an Einmündungen verschwenkt und kreuzt erst in ~10m Entfernung die
einmündende Fahrbahn.

- Bleibt die RWBP bestehen?
- Wenn ja: Wer hat Vorfahrt? (Rechtsabbieger der Vorfahrtberechtigten
Straße vs. "querender" Radfahrer; Ausfahrender aus einmündender Straße vs.
"querender" Radfahrer, Linksabbieger...)
- Wenn nein, darf der Radweg vorher an geeigneter Stelle verlassen
werden? (Hochbord)

Zusatzaufgabe: Der verschwenkte Radweg bekommt eine Ampel, die anders als
die der Vorfahrtberechtigten Straße geschaltet wird.
Zusatzaufgabe b): Es ist eine Bettelampel.




Gerald Gruner

unread,
May 4, 2012, 4:02:37 PM5/4/12
to
Jan Völkers schrieb am 4.05.12:

> Häufig sehe ich folgendes:
>
> Ein benutzungspflichtiger Radweg an einer vorfahrtberechtigten Straße ist
> an Einmündungen verschwenkt und kreuzt erst in ~10m Entfernung die
> einmündende Fahrbahn.
>
> - Bleibt die RWBP bestehen?

Was spräche dagegen?

> - Wenn ja: Wer hat Vorfahrt? (Rechtsabbieger der Vorfahrtberechtigten
> Straße vs. "querender" Radfahrer; Ausfahrender aus einmündender Straße vs.
> "querender" Radfahrer, Linksabbieger...)

Das kommt wohl auf die Beschilderung an dieser Kreuzung an.

> - Wenn nein, darf der Radweg vorher an geeigneter Stelle verlassen
> werden? (Hochbord)

Mit welcher Begründung?

> Zusatzaufgabe: Der verschwenkte Radweg bekommt eine Ampel, die anders als
> die der Vorfahrtberechtigten Straße geschaltet wird.
> Zusatzaufgabe b): Es ist eine Bettelampel.

Was ist dann die Aufgabe???

Vermutlich steht für dich die Antwort schon fest (und entspricht nicht dem
obigen).

Außerdem sind es eh Scherzfragen: Sowohl die EWBP, als auch Vorfahrtsregeln
oder Ampeln sind für /echte Radfahrer/[tm] grundsätzlich nur optional. Also
lautet die wirkliche Antwort auf alle obigen Fragen Schulzerzucken und
Abwinken.

MfG
Gerald

--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.

Jan Völkers

unread,
May 4, 2012, 5:04:16 PM5/4/12
to
>> ist an Einmündungen verschwenkt und kreuzt erst in ~10m Entfernung die
>> einmündende Fahrbahn.
>>
>> - Bleibt die RWBP bestehen?
> Was spräche dagegen?

Nach fünf Metern Entfernung ist der Radweg nicht mehr Fahrbahnbegleitend?

> Das kommt wohl auf die Beschilderung an dieser Kreuzung an.
Keine weitere.
>> - Wenn nein, darf der Radweg vorher an geeigneter Stelle verlassen
>> werden? (Hochbord)
> Mit welcher Begründung?
Kein fahrbahnbegleitender Rdaweg mehr voranden (s.o.)

> Was ist dann die Aufgabe???
Hm. Blöde Frage, stimmt. Bitte streichen ;-)

> Vermutlich steht für dich die Antwort schon fest (und entspricht nicht
> dem obigen).

> Außerdem sind es eh Scherzfragen: Sowohl die EWBP, als auch
> Vorfahrtsregeln oder Ampeln sind für /echte Radfahrer/[tm] grundsätzlich
> nur optional. Also lautet die wirkliche Antwort auf alle obigen Fragen
> Schulzerzucken und Abwinken.
EWBP? Optional? Hä?

Jan
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Gerald Gruner

unread,
May 5, 2012, 12:55:12 PM5/5/12
to
Klaus Mueller schrieb am 5.05.12:

[...]
> ... am Vollgäslerstammtisch mit seinem Mitglied Gruner.

Oder im Parallelpostig:
: weil Finger durch Dauer-Hupenbenutzung verkümmert sind.

Aha, der Müller hetzt wieder.
Danke für diese Bestätigung, dass du offensichtlich keine Argumente hast.
Message has been deleted

Gerald Gruner

unread,
May 5, 2012, 1:09:46 PM5/5/12
to
Klaus Mueller schrieb am 5.05.12:

> Gerald Gruner <gera...@yahoo.de> wrote:
>
>> Klaus Mueller schrieb am 5.05.12:
>>
>> [...]
>>> ... am Vollgäslerstammtisch mit seinem Mitglied Gruner.
>>
>> Oder im Parallelpostig:
>>: weil Finger durch Dauer-Hupenbenutzung verkümmert sind.
>>
>> Aha, der Müller hetzt wieder.
>> Danke für diese Bestätigung, dass du offensichtlich keine Argumente hast.
>
> Bei gewissen Personen, die die Welt nur vom Doseninneren kennen,

Bloß wen meinst du damit?

> sind Argumente eh nutzlos.

...die du eh nicht hast.
Da bleibt dir nur dummes hetzen. Typisch.

Manfred Albat

unread,
May 5, 2012, 1:28:48 PM5/5/12
to
Am 05.05.2012 19:01, schrieb Klaus Mueller:
> Gerald Gruner<gera...@yahoo.de> wrote:

>> Aha, der Müller hetzt wieder.
>> Danke für diese Bestätigung, dass du offensichtlich keine Argumente hast.
>
> Bei gewissen Personen, die die Welt nur vom Doseninneren kennen, sind
> Argumente eh nutzlos.

Na ja, dass das Gruner nichts auf der Pfanne hat, weiß man
ja nicht nur hierzugroups. Wenn es seine Medikamente genommen
hat, ist es aber harmlos.

--
Manfred Albat
der computer rechnet, der mensch zählt!

Gerald Gruner

unread,
May 5, 2012, 3:59:34 PM5/5/12
to
Manfred Albat schrieb am 5.05.12:

> Am 05.05.2012 19:01, schrieb Klaus Mueller:
>> Gerald Gruner<gera...@yahoo.de> wrote:
>
>>> Aha, der Müller hetzt wieder.
>>> Danke für diese Bestätigung, dass du offensichtlich keine Argumente hast.
>>
>> Bei gewissen Personen, die die Welt nur vom Doseninneren kennen, sind
>> Argumente eh nutzlos.
>
> Na ja, dass das Gruner nichts auf der Pfanne hat, weiß man
> ja nicht nur hierzugroups. Wenn es seine Medikamente genommen
> hat, ist es aber harmlos.

Drückt dir mal wieder der Helm die Blutzufuhr an Gehirn ab?

Nunja, wenn nun sogar zwei Zweiradtrolle gemeinsam trollen und hetzen, muss
ich wohl richtig liegen. Danke für die indirekte Zustimmung... ;-)

Theodor.Hellwald

unread,
May 6, 2012, 3:00:59 AM5/6/12
to
Am 05.05.2012 21:59, schrieb Gerald Gruner:
> Manfred Albat schrieb am 5.05.12:
>
>> Am 05.05.2012 19:01, schrieb Klaus Mueller:
>>> Gerald Gruner<gera...@yahoo.de> wrote:
>>
>>>> Aha, der Müller hetzt wieder.
>>>> Danke für diese Bestätigung, dass du offensichtlich keine Argumente hast.
>>>
>>> Bei gewissen Personen, die die Welt nur vom Doseninneren kennen, sind
>>> Argumente eh nutzlos.
>>
>> Na ja, dass das Gruner nichts auf der Pfanne hat, weiß man
>> ja nicht nur hierzugroups. Wenn es seine Medikamente genommen
>> hat, ist es aber harmlos.
>
> Drückt dir mal wieder der Helm die Blutzufuhr an Gehirn ab?

Nee, der Wanst ist so fett das es ihm die Lunge zusammenpresst weil er
ein zu enges Bauchwegmieder genommen hat....
>
> Nunja, wenn nun sogar zwei Zweiradtrolle gemeinsam trollen und hetzen, muss
> ich wohl richtig liegen. Danke für die indirekte Zustimmung... ;-)

Das ist bei das albatchen pathologisch wie der pawlowsche Reflex.... MfG
theo

Laszlo Lebrun

unread,
May 6, 2012, 3:28:22 AM5/6/12
to
Teleologisch ein klarer Fall: Diese vorbildliche Konstruktion (man
wünsche sich mehr davon) ist genau deswegen gebaut worden, um ein
Blockieren des Verkehrs durch Radfahrervorfahrt zu verhindern.




Jan Völkers

unread,
May 6, 2012, 1:44:01 PM5/6/12
to
Am Sun, 06 May 2012 09:28:22 +0200 schrieb Laszlo Lebrun:

> Blockieren des Verkehrs durch Radfahrervorfahrt zu verhindern.

Ah verstehe, Verkehr vs Radfahrer, zwei diametral einander
entgegenstehende Dinge.

Jan

HC Ahlmann

unread,
May 6, 2012, 1:59:15 PM5/6/12
to
Laszlo Lebrun <lazlo_...@laszlomail.com> wrote:

> Teleologisch ein klarer Fall: Diese vorbildliche Konstruktion (man
> wünsche sich mehr davon) ist genau deswegen gebaut worden, um ein
> Blockieren des Verkehrs durch Radfahrervorfahrt zu verhindern.

"Radfahrervorfahrt" gibt es nicht. Derzeit müssen Abbiegende alle
Geradeausfahrenden durchfahren lassen, auch wenn sie auf anderen
Straßenteilen wie Radwegen, Gegenfahrbahnen oder Busspuren unterwegs
sind.

Man könnte die StVO auch umkehren: Wer geradeaus fährt, muss Abbiegende
durchfahren lassen. Viel Spaß beim Warten vor Linksabbiegern und immer
schön langsam fahren, um rechtzeitig halten zu können.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte

Andreas Portz

unread,
May 7, 2012, 2:34:45 AM5/7/12
to
Jan Völkers wrote:

> Zusatzaufgabe: Der verschwenkte Radweg bekommt eine Ampel, die anders als
> die der Vorfahrtberechtigten Straße geschaltet wird.
> Zusatzaufgabe b): Es ist eine Bettelampel.

'Invertierung' der ursprünglichen Aufgabe:
gemeinsamer RW/FW parallel zu einer Fahrbahn außerorts, wird zwecks
'natürlichem Empfinden' durch einen baum- und buschbewachsenen
Grünstreifen einige Meter [tm] weit von der Fahrbahn entfernt im
Waldrand geführt. [1]
Alle 1-2km kommt eine einmündende Fahrbahn, die zu queren ist. Dort wird
der RW/FW erkennbar bis auf (weniger als) 5m an die begleitete Fahrbahn
herangeführt.


[1] Mit Zollstock durch's Gebüsch krabbeln, um die magischen 5m Abstand
zu widerlegen und sich anschließend genüsslich zwischen die LKW der
örtlichen Abfallentsorgung zu reihen, deren Deponie über diese Straße
angefahren wird, überlasse ich den Besserradlern.


-Andreas, dieses Wochenende leider mit durchgängig dem Zweirad
unterwegs und offline und schon entspinnen sich hier zwei
charakteristische Besserradler-threads, die für eine Verdoppelung des
monatlichen traffics sorgen.
de.soc.recht.radwege und
de.soc.recht.radwege.bp JETZT!

Christoph Maercker

unread,
May 7, 2012, 6:55:33 AM5/7/12
to
Jan Völkers wrote:
> Häufig sehe ich folgendes:

> Ein benutzungspflichtiger Radweg an einer vorfahrtberechtigten Straße ist
> an Einmündungen verschwenkt und kreuzt erst in ~10m Entfernung die
> einmündende Fahrbahn.

> - Bleibt die RWBP bestehen?

Wenn die Verschwenkungen relativ kurz und übersichtlich sind und der
Radweg ansonsten nahe der zugehörigen Straße verläuft, trifft
"straßenbegleitend" meines Erachtens noch zu.

> - Wenn ja: Wer hat Vorfahrt? (Rechtsabbieger der Vorfahrtberechtigten
> Straße vs. "querender" Radfahrer; Ausfahrender aus einmündender Straße vs.
> "querender" Radfahrer, Linksabbieger...)

Solange der Radweg zur parallel verlaufenden Straße gehört, bleibt die
Vorfahrt der Radfahrer erhalten. Problematisch ist aber, dass in 10m
Entfernung vom Knoten nicht jeder mit Radfahrern rechnet.

> - Wenn nein, darf der Radweg vorher an geeigneter Stelle verlassen
> werden? (Hochbord)

Wenn es eindeutig ein selbständiger Radweg ist, bedeutet seine
Beschilderung nicht mehr und nicht weniger als Fahrverbot für Kfz. Aber
eben nur dann. Wo die Grenze ist, ist obendrein strittig, die VwV-StVO
sprechen z.B. im Zusammenhang mit § 9 StVO bereits bei mehr als 5m
Abstand von "nicht mehr neben der Fahrbahn fahrend".

> Zusatzaufgabe: Der verschwenkte Radweg bekommt eine Ampel, die anders als
> die der Vorfahrtberechtigten Straße geschaltet wird.
> Zusatzaufgabe b): Es ist eine Bettelampel.

Damit wird fraglich, ob ein so regulierter Radweg noch als zur gleichen
Straße gehörig anzusehen ist. Im Zusammnhang mit unterschiedlicher
Vorfahrtregelung ist mind. ein Gericht allerdings dieser Meinung, vgl.
meine Anfrage hierzugroups vom 30.04., "Benutzungspflicht bei
abegesetzten Radwegen?":
"Radwegebenutzungspflicht hängt nicht davon ab, ob an Kreuzungen
rechtsabbiegenden Fahrzeugen abweichend von § 9 Abs. 3 Satz 1 StVO die
Vorfahrt eingeräumt wird (vgl. VwV-StVO I zu § 9 Abs. 3). "

--


CU Christoph Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER!

Christoph Maercker

unread,
May 7, 2012, 6:59:20 AM5/7/12
to
Laszlo Lebrun wrote:
> Teleologisch ein klarer Fall: Diese vorbildliche Konstruktion (man
> wünsche sich mehr davon) ist genau deswegen gebaut worden, um ein
> Blockieren des Verkehrs durch Radfahrervorfahrt zu verhindern.

Das können sie viel einfacher haben, indem auf "Radwege" verzichtet
wird. Außerdem: Wann und wo wurde jemals der (Kfz!!-)Verkehr durch
Radfahrervorrang an "Radwegen" ernsthaft behindert geschweige denn
blockiert? Wenn überhaupt, dann durch die zahlreichen Unfälle, die durch
solche unmöglichen Verkehrtführungen entstehen.
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Laszlo Lebrun

unread,
May 8, 2012, 2:56:09 AM5/8/12
to
On 06.05.2012 19:59, HC Ahlmann wrote:
> "Radfahrervorfahrt" gibt es nicht. Derzeit müssen Abbiegende alle
> Geradeausfahrenden durchfahren lassen,

Genau genommen, ja!
Deshalb die Enschwenkung, um aus Geradeausfahrende Straßenüberquerende
zu machen.

--
One computer and three operating systems, not the other way round.
One wife and many hotels, not the other way round ! ;-)

Laszlo Lebrun

unread,
May 8, 2012, 3:06:33 AM5/8/12
to
On 07.05.2012 18:50, Udo Steinbach wrote:
>> Teleologisch ein klarer Fall
>
> Ei jei jei, da haben schon 3 Leute nicht die feine Satire erkannt.

Hey, das war aber ernst !
Es gibt wirklich Stellen, wo ein unnuterbrochenen aber dünnen Strom von
Fußgänger und Radfahrer kilomertlangen Rückstaus verursacht. (z.B. am
Münchner Tiergarten bei Schönwetter)
Deshalb m.M.n. die geniale Konstruktion der Einschwenkung mit Bettelampel.
Laszlo

Jan Völkers

unread,
May 8, 2012, 4:01:34 AM5/8/12
to
Laszlo Lebrun wrote:

> Hey, das war aber ernst !

*HUCH*!

Jan, den Ironiedetektor nachjustierend.

Christoph Maercker

unread,
May 8, 2012, 7:20:39 AM5/8/12
to
Udo Steinbach wrote:
> Hier muß ich einschreiten. 2 Absätze nach
> http://radwege.udoline.de/recht/fahren.html#vorfahrt

Danke, ich nehme Deine Site mit in meine Urteilsammlung auf.
Auf den Widerspruch zu dieser Lesart und einem Gerichtsurteil hatte ich
am 30.04.2012 in meinem Thread
"Benutzungspflicht bei abgesetzten Radwegen?"
aufmerksam gemacht. Leider gab es dazu kaum Antworten, so dass ich die
Frage, ob und wann abgesetzte Radwege benutzungspflichtig sind, nach wie
vor für offen halte. Meiner Erfahrung nach akzeptieren bisher sehr
wenige die Argumentation, abgesetzte bzw. mit unterschiedlicher
Vorfahrtregelung versehene Radwege würden nicht zur betr. Straße gehören
und seien deshalb nicht pflichtig.

HC Ahlmann

unread,
May 8, 2012, 11:12:29 AM5/8/12
to
Laszlo Lebrun <lazlo_...@laszlomail.com> wrote:

> On 06.05.2012 19:59, HC Ahlmann wrote:
> > "Radfahrervorfahrt" gibt es nicht. Derzeit müssen Abbiegende alle
> > Geradeausfahrenden durchfahren lassen,
>
> Genau genommen, ja!
> Deshalb die Enschwenkung, um aus Geradeausfahrende Straßenüberquerende
> zu machen.

Damit ist der Radweg aber nicht mehr straßenbegleitend, was eine
Benutzungspflicht unmöglich macht.

Derzeit muss man mit dem Vorrang geradeausfahrender Radfahrer auf
straßenbegleitenden Radwegen oder mit Radfahrern auf der Fahrbahn leben.
Es gibt Leute, denen weder das eine noch das andere gefällt.

Laszlo Lebrun

unread,
May 8, 2012, 1:41:09 PM5/8/12
to
On 08.05.2012 17:12, HC Ahlmann wrote:
>> Genau genommen, ja!
>> > Deshalb die Enschwenkung, um aus Geradeausfahrende Straßenüberquerende
>> > zu machen.
> Damit ist der Radweg aber nicht mehr straßenbegleitend, was eine
> Benutzungspflicht unmöglich macht.

Ich sehe: die Schwenkkonstruktion reicht nicht aus um die
Radfahrerrowdies zur Vernunft zu bringen.
Es müssen noch Barrieren hin, um sie zu zwingen dort zu überqueren, wo
der Verkehrsplaner es vorgesehen hat.

Joerg Fischer

unread,
May 8, 2012, 3:30:57 PM5/8/12
to
Laszlo Lebrun <lazlo_...@laszlomail.com> wrote:

> Ich sehe: die Schwenkkonstruktion reicht nicht aus um die
> Radfahrerrowdies zur Vernunft zu bringen.
> Es müssen noch Barrieren hin, um sie zu zwingen dort zu überqueren, wo
> der Verkehrsplaner es vorgesehen hat.

Viel einfacher. Man versehe alle Straßen mit einer
Höchstgeschwindigkeit von >40km/h generell mit Z254. Dann *dürfen* die
Kameraden den Radweg benutzen und sind froh das sie nicht schieben oder
tragen müssen. :-D Da hat sich das "Problem" mit der Benutzungspflicht
gleich gelöst und es werden nicht weiter absurde Ausreden gesucht.
"Herr Wachtmeister, vor 5 Monaten lag da aber Schnee und vor 3 Jahren
eine Glasscherbe, der Radweg ist nicht benutzbar!!!elf"

Tschau, Jörg

--
There are only 10 types of people in the world:
Those who understand binary, and those who don't...

Andreas Portz

unread,
May 8, 2012, 3:47:51 PM5/8/12
to
Joerg Fischer wrote:

> "Herr Wachtmeister, vor 5 Monaten lag da aber Schnee und vor 3 Jahren
> eine Glasscherbe, der Radweg ist nicht benutzbar!!!elf"

Du hast die Verschwenkung auf 5,01m Abstand zur Fahrbahn vergessen,
weshalb die gesamten x km Radweglänge in's potentielle Nirvana führend
und somit nicht mehr pflichtig werden.


-Andreas

Thomas Sçhlüter

unread,
May 8, 2012, 5:57:16 PM5/8/12
to
Am 08.05.2012 21:30, schrieb Joerg Fischer:
>
> Viel einfacher. Man versehe alle Straßen mit einer
> Höchstgeschwindigkeit von>40km/h generell mit Z254.

Mein Vorschlag ist noch simpler: man kommt als Kraftfahrer einfach
seinen Pflichten aus §§ 1, 3 und 5 StVO nach.

Tom

Laszlo Lebrun

unread,
May 9, 2012, 2:53:26 AM5/9/12
to
On 08.05.2012 23:57, Thomas Sçhlüter wrote:
> § 1

Es würde schon reichen, wenn Radfahrer die StVO folgen würden,
insbesondere §1.

Thomas Sçhlueter

unread,
May 9, 2012, 3:47:05 AM5/9/12
to
Am Wed, 09 May 2012 hat Laszlo Lebrun geschrieben:
> On 08.05.2012 23:57, Thomas Sçhlüter wrote:
>
> > § 1
>
> Es würde schon reichen, wenn Radfahrer die StVO folgen
> würden, insbesondere §1.

Wofür? Dein Ziel ist doch offenbar, dich davor zu bewahren,
dass du deinerseits gegenüber einer willkürlich ausgewählten
Teilmenge der langsameren Verkehrsteilnehmer nicht deinen
normalen Wartepflichten aus der StVO nachzukommen brauchst.

Ich finde dieses Verständnis von der geforderten
_gegenseitigen_ Rücksicht sehr seltsam.

Tom


Georg Anton

unread,
May 9, 2012, 6:21:38 AM5/9/12
to
Laszlo Lebrun schrieb:
> On 08.05.2012 23:57, Thomas Sçhlüter wrote:
> > § 1
>
> Es würde schon reichen, wenn Radfahrer die StVO folgen würden,
> insbesondere §1.

Welches Problem hast Du als Radfahrer, §1 StVO zu folgen? Ist doch simpel,
macht man immer.

Ich finde Radwegverschwenkungen als Autofahrer erst mal richtig doof. So
muss der Radfahrer langsamer werden, seine Reaktionen sind schlechter
einschätzbar, oft ist auch die Sicht schlechter und die Vorfahrtslage
unklar. Da ich als Autofahrer niemanden auf meiner Motorhaube haben möchte,
bedeuten klare, einfache Verhältnisse stets insgesamt flotteres Vorankommen.

Wie man an der Thalkirchener Brücke ein Problem haben kann versteh ich
nicht.

Gruß,
Georg

Ulli Horlacher

unread,
May 9, 2012, 7:01:02 AM5/9/12
to
Laszlo Lebrun <lazlo_...@laszlomail.com> wrote:

> Es würde schon reichen, wenn Radfahrer die StVO folgen würden,
> insbesondere §1.

Damit Autofahrer das nicht muessen? Jaja, das haettest du gerne, schon klar.

--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

Laszlo Lebrun

unread,
May 9, 2012, 7:50:55 AM5/9/12
to
On 09.05.2012 09:47, Thomas Sçhlueter wrote:
> Wofür? Dein Ziel ist doch offenbar, dich davor zu bewahren,
> dass du deinerseits gegenüber einer willkürlich ausgewählten
> Teilmenge der langsameren Verkehrsteilnehmer nicht deinen
> normalen Wartepflichten aus der StVO nachzukommen brauchst.

Nein.
der OP wollte klar der Verlust der Vorfahrt mit der Einschwenkung des
Radwegs und Bettelampel umgehen in dem er dennoch geradeaus fahren will.

Wenn die Strassenplaner sich was sinnvolles einfallen lassen, damit die
normale Wartepflicht so reduziert wird, dass kein Verkehr lahmgelgt
wird, darf ich das begrüßen und den Radfahrerowdies, die das zu umgehen
versuchen, auf §1 richtigerweise hinweisen.

Laszlo Lebrun

unread,
May 9, 2012, 7:54:30 AM5/9/12
to
On 09.05.2012 12:21, Georg Anton wrote:
> Ich finde Radwegverschwenkungen als Autofahrer erst mal richtig doof. So
> muss der Radfahrer langsamer werden, seine Reaktionen sind schlechter
> einschätzbar, oft ist auch die Sicht schlechter und die Vorfahrtslage
> unklar. Da ich als Autofahrer niemanden auf meiner Motorhaube haben möchte,
> bedeuten klare, einfache Verhältnisse stets insgesamt flotteres Vorankommen.
>
> Wie man an der Thalkirchener Brücke ein Problem haben kann versteh ich
> nicht.

Du verstehst anscheinend nicht viel.
Lese nochmal.
Und nochmal.
Dass Du die Verhältnisse an einer Bettelampel als unübersichtlich
einstuftst, ist schon seltsam.

Laszlo Lebrun

unread,
May 9, 2012, 7:55:09 AM5/9/12
to
On 09.05.2012 13:01, Ulli Horlacher wrote:
> Damit Autofahrer das nicht muessen? Jaja, das haettest du gerne, schon klar.

Wie kommst Du auf so einen dummen Rückschluss?

Thomas Sçhlueter

unread,
May 9, 2012, 8:03:01 AM5/9/12
to
Am 09.05.2012 13:50, schrieb Laszlo Lebrun:

> Wenn die Strassenplaner sich was sinnvolles einfallen lassen, damit die
> normale Wartepflicht so reduziert wird, dass kein Verkehr lahmgelgt
> wird, darf ich das begrüßen und den Radfahrerowdies, die das zu umgehen
> versuchen, auf §1 richtigerweise hinweisen.

Deine Vorstellung davon, was "Verkehr" ist (und was offenbar nicht), ist
ebenso seltsam wie deine Auffassung von gegenseitiger Rücksicht.

Tom


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Andreas Portz

unread,
May 9, 2012, 9:36:21 AM5/9/12
to
Klaus Mueller wrote:

> Ist doch völlig klar, Verkehr ist nur was lärmt, stinkt und giftet.

Also ein verschwitzter, PKW-fahrer als Autisten bezeichnender Radfahrer,
der seine Airzound einsetzt, um den gemeinsamen RW/GW freizu'hupen'. :->>


-Andreas

Christoph Maercker

unread,
May 9, 2012, 11:09:56 AM5/9/12
to
Joerg Fischer wrote:
> Viel einfacher. Man versehe alle Straßen mit einer
> Höchstgeschwindigkeit von>40km/h generell mit Z254. Dann *dürfen* die
> Kameraden den Radweg benutzen und sind froh das sie nicht schieben oder
> tragen müssen. :-D

Einige *werden* schieben - auf der Fahrbahn. Aber Dein Vorschlag ist
gut, er bedarf nur einer kleinen Ergänzung: alle übrigen Straßen
bekommen VZ260.

Markus Imhof

unread,
May 9, 2012, 11:48:15 AM5/9/12
to
Du brauchst halt nur die richtige Hupe, dann dürfte das sogar auf der
Autobahn klappen:

http://www.geekologie.com/2012/05/honk-and-ill-kill-you-train-horn-attache.php

;-)

Gruß
Markus


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Laszlo Lebrun

unread,
May 10, 2012, 3:36:17 AM5/10/12
to
On 09.05.2012 15:03, Klaus Mueller wrote:

>>> Damit Autofahrer das nicht muessen? Jaja, das haettest du gerne, schon klar.
>>
>> Wie kommst Du auf so einen dummen Rückschluss?
>
> Siehe nebenan. Da hast du klar zum Ausdruck gebracht, dass in deinen
> Augen nur Motorstinker Verkehr sind.
>

Wo bitte?

Laszlo Lebrun

unread,
May 10, 2012, 3:51:03 AM5/10/12
to
Sagen wie mal *Deine* Interpretation ist ziemlich seltsam und anmaßend.

Wenn ich schreibe "dass kein Verkehr lahmgelgt wird" schliesst es
niemanden aus, auch kein Radfahrer und kein Fußgänger.
Eine Einschwenkung mit Bettelampel stellt kein Radverkehr lahm.
Auch wenn ein Radfahrer auch mal deshalb 13 Sekunden auf eine Ampel
warten müsste.

Vielmehr findet man es hier in Ordnung, wenn die Radler dennoch den
Radweg geradeaus verlassen, um sich über die Verkehrsplanung
hinwegzustellen?

Soviel zum gegenseitigem Rücksicht.

Und jetzt könnt ihr mich!

Christoph Maercker

unread,
May 10, 2012, 4:45:23 AM5/10/12
to
Klaus Mueller wrote:
> Und Jörgi, der Vollgasgewaltdösler, darf sich dann über denn
> allgegenwärtigen Stau freuen, wenn all die, die die Möglichkeit dazu
> haben, dann das Kfz benutzen. Lieber Jörgi, staustehen macht wirklich
> Spaß. Ich genieße es jedesmal wenn ich Gelegenheit dazu habe. Man kann
> dabei wunderbare Beobachtungen in Sachen unter Überdruck stehender
> Halsstöpsel anstellen.

Ganz ohne "Radwege" kann es freilich passieren, dass Radfahrer mit im
Club der Hochdruckhälse sind.

HC Ahlmann

unread,
May 10, 2012, 5:35:06 AM5/10/12
to
Laszlo Lebrun <lazlo_...@laszlomail.com> wrote:

> Wenn ich schreibe "dass kein Verkehr lahmgelgt wird" schliesst es
> niemanden aus, auch kein Radfahrer und kein Fußgänger.
> Eine Einschwenkung mit Bettelampel stellt kein Radverkehr lahm.
> Auch wenn ein Radfahrer auch mal deshalb 13 Sekunden auf eine Ampel
> warten müsste.

Dann legen Radfahrer, die vor Abbiegern vorrangig sind, auch den
abbiegenden Verkehr nicht lahm. Das war ein Eigentor, Lazlo.

Thomas Sçhlueter

unread,
May 10, 2012, 7:28:12 AM5/10/12
to
Am Thu, 10 May 2012 hat Laszlo Lebrun geschrieben:
>
> Vielmehr findet man es hier in Ordnung, wenn die Radler
> dennoch den Radweg geradeaus verlassen, um sich über die
> Verkehrsplanung hinwegzustellen?
>
> Soviel zum gegenseitigem Rücksicht.

Außergewöhnliches Verhalten ist auch dann Rücksicht, wenn es
von der Verkehrsplanung vorgeschrieben ist. Die Radfahrer
sind also bereits in Vorleistung getreten, wenn sie die
Fahrbahn verlassen, um dem Kraftverkehr das gesetzlich
vorgeschriebene Warten auf Überholgelegenheiten zu ersparen.

Wenn Radfahrer jetzt auch noch an der Querstraße mittels
Schwenk + Bettelampel viel weitere Zeit verlieren (zeige mir
die Bettelampel, die im Mittel nur 13 Sekunden kostet...),
so wird aus dem sowieso schon willkürlichen Deal definitiv
einseitige Zurücksetzung. Dass du das als deren Nutznießer
genial und nicht anstößig empfindest, kann ich
nachvollziehen - objektiv betrachtet ist es allerdings eine
Frechheit, ein schlitzohriges Umgehen der gleich doppelten
institutionellen Zurücksetzung als Verstoß gegen § 1
anzuprangern.

Tom


Laszlo Lebrun

unread,
May 10, 2012, 7:55:24 AM5/10/12
to
On 10.05.2012 11:35, HC Ahlmann wrote:
> Laszlo Lebrun<lazlo_...@laszlomail.com> wrote:
>
>> Wenn ich schreibe "dass kein Verkehr lahmgelgt wird" schliesst es
>> niemanden aus, auch kein Radfahrer und kein Fußgänger.
>> Eine Einschwenkung mit Bettelampel stellt kein Radverkehr lahm.
>> Auch wenn ein Radfahrer auch mal deshalb 13 Sekunden auf eine Ampel
>> warten müsste.
>
> Dann legen Radfahrer, die vor Abbiegern vorrangig sind, auch den
> abbiegenden Verkehr nicht lahm. Das war ein Eigentor, Lazlo.

??? Lese genauer.

Laszlo Lebrun

unread,
May 10, 2012, 8:09:01 AM5/10/12
to
On 10.05.2012 13:28, Thomas Sçhlueter wrote:
> Wenn Radfahrer jetzt auch noch an der Querstraße mittels
> Schwenk + Bettelampel viel weitere Zeit verlieren

Also ist das Warten an einer Bettelampel (13 Sekunden is wohl der
Durchschnitt, eher weniger, stoppen Sie es mal genau mit) von Radfahrer
nicht akzeptiert?
§1 in aller Schönheit, was kümmern mich die Anderen!
Warten sollen immer die Autofahrer, die ja bekantlich immer den Kürzeren
ziehen.
Feine Denkweise!

Thomas Sçhlueter

unread,
May 10, 2012, 9:31:40 AM5/10/12
to
Am Thu, 10 May 2012 hat Laszlo Lebrun geschrieben:
>
> Warten sollen immer die Autofahrer,

Das einzige Verkehrsmittel, wo Autofahrer grundsätzlich
warten, ist die Bahn. Wenn es dich tröstet: dies betrifft
auch den Radverkehr.

Wo Autofahrer auf der Straße überhaupt mal ernsthaft
"warten" müssen, warten sie immer auf andere Autofahrer
(Autobahnstau, Rush-Hour). Sorry, aber _dafür_ kann der
Radverkehr nix.

Extra für Radfahrer "warten", ist so ziemlich das letzte,
was man als Autofahrer im Straßenverkehr machen muss.
Paradoxerweise sorgt die übliche Autoförderung durch die
reichlich gefüllten Radwegebau-Fördermitteltöpfe manchmal
dafür, dass die MIV-Beschleunigung wegen der Verflechtung
der zahlreichen Parallelspuren zu einer _alle_ ausbremsenden
lose-lose-Situation führt. Wegen dieser Ausnahmefälle ein
beleidigtes "ich muss immer auf euch warten" auszurufen,
zeugt allerdings von einer recht selektiven Wahrnehmung.

Im Übrigen streiten wir um des Kaisers Bart. Selbst wenn man
irgend eine Autorität dazu kriegen würde, amtlich
anzuerkennen, dass das Umfahren der dreisten Schikane
mangels benutzungspflicht nicht ordnungswidrig ist, wäre
nach den bisherigen Erfahrungen mit entschilderten Radwegen
nicht damit zu rechnen, dass die Radfahrer dann in dem Maße
davon Gebrauch machen würden, dass der Herr Lebrun das am
eigenen Leibe mitbekäme.

Und schließlich muss ein Radfahrer, der sich zwecks Umgehung
der Schikane auf der Fahrbahn einordnet, ebenfalls warten,
bis sich gegebenenfalls der Rückstau wegen der Radwegquerung
aufgelöst hat.

Tom


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Christoph Maercker

unread,
May 10, 2012, 10:37:29 AM5/10/12
to
Klaus Mueller wrote:
> Mag vereinzelt vorkommen, sicherlich aber nicht so massiv wie bei den
> Blechbewohnern.

ACK, es passierte bisher seltener als ich befürchtet hatte. Häufig gibt
es zudem Alternativrouten.

Laszlo Lebrun

unread,
May 10, 2012, 1:00:14 PM5/10/12
to
On 10.05.2012 16:34, Klaus Mueller wrote:
>> Eine Einschwenkung mit Bettelampel stellt kein Radverkehr lahm.
> Doch, tut sie.
>
Definiere lahm stellen.

Laszlo Lebrun

unread,
May 10, 2012, 1:05:28 PM5/10/12
to
On 10.05.2012 16:34, Klaus Mueller wrote:
>> Auch wenn ein Radfahrer auch mal deshalb 13 Sekunden auf eine Ampel
>> > warten müsste.
> Der Herr beliebt zu scherzen. 13 Sekunden.
>
ggf weniger, wenn einen anderen Radler vorher gedrückt hat.

Die Radler echauffieren sich angeblich über Sekunden, wenn sie warten
müssen,

Laszlo Lebrun

unread,
May 10, 2012, 1:06:54 PM5/10/12
to
On 10.05.2012 15:31, Thomas Sçhlueter wrote:
> Das einzige Verkehrsmittel, wo Autofahrer grundsätzlich
> warten...

Dummbatz.

Laszlo Lebrun

unread,
May 10, 2012, 1:11:18 PM5/10/12
to
On 10.05.2012 16:34, Klaus Mueller wrote:
> Laszlo Lebrun<lazlo_...@laszlomail.com> wrote:
>
>> On 09.05.2012 15:03, Klaus Mueller wrote:
>
> [Das habe ich nicht geschrieben]
>>>>> Damit Autofahrer das nicht muessen? Jaja, das haettest du gerne, schon
>>>>> klar.
>>>>
> [das auch nicht]
>>>> Wie kommst Du auf so einen dummen Rückschluss?
>>>
>>> Siehe nebenan. Da hast du klar zum Ausdruck gebracht, dass in deinen
>>> Augen nur Motorstinker Verkehr sind.
>>>
>>
>> Wo bitte?
>
> <jodlmv$860$1...@tota-refugium.de>
>
> Klaus

lerne lesen.

Laszlo Lebrun

unread,
May 10, 2012, 1:15:07 PM5/10/12
to
On 10.05.2012 16:34, Klaus Mueller wrote:

>> Ganz ohne "Radwege" kann es freilich passieren, dass Radfahrer mit im
>> Club der Hochdruckhälse sind.
>
> Mag vereinzelt vorkommen, sicherlich aber nicht so massiv wie bei den
> Blechbewohnern.
>

Klaro, sie scheren sich auch nicht um die StVo.
Siehe hier in Thread wo, sie sich wegen ein Paar Sekunden warten
schikaniert sehen und davon überzeugt sind, dass ein UMgehen der
Straßenplanungsmaßnahme denen zu steht.

Christoph Maercker

unread,
May 11, 2012, 1:35:40 AM5/11/12
to
Laszlo Lebrun wrote:
> Die Radler echauffieren sich angeblich über Sekunden, wenn sie warten
> müssen,

Sollichma stoppen? Von wegen 13 Sekunden ...

Christoph Maercker

unread,
May 11, 2012, 1:43:01 AM5/11/12
to
Thomas Sçhlueter wrote:
> Das einzige Verkehrsmittel, wo Autofahrer grundsätzlich
> warten, ist die Bahn.

Ach, wirklich? ;-)

> Wo Autofahrer auf der Straße überhaupt mal ernsthaft
> "warten" müssen, warten sie immer auf andere Autofahrer
> (Autobahnstau, Rush-Hour). Sorry, aber _dafür_ kann der
> Radverkehr nix.

> Extra für Radfahrer "warten", ist so ziemlich das letzte,
> was man als Autofahrer im Straßenverkehr machen muss.

10s..20s hinterherzuckeln ist so ziemlich das Schlimmste, was Radfahrer
Autofahrern zumuten. Nur: echte Radwege können dieses Problem nicht
lösen, Straßen haben nun mal endliche Breiten. Die praktizierte
Scheinlösung heißt indes Gehwege zu Radwegen pervertieren d.h. das
Problem wird von der Fahrbahn auf den Gehweg verlagert, weiter nix.
Hinzu kommen natürlich Sicherheitsprobleme, die hierzugroups nicht mehr
erläutert werden müssen.

> Im Übrigen streiten wir um des Kaisers Bart. Selbst wenn man
> irgend eine Autorität dazu kriegen würde, amtlich
> anzuerkennen, dass das Umfahren der dreisten Schikane
> mangels benutzungspflicht nicht ordnungswidrig ist, wäre
> nach den bisherigen Erfahrungen mit entschilderten Radwegen
> nicht damit zu rechnen, dass die Radfahrer dann in dem Maße
> davon Gebrauch machen würden, dass der Herr Lebrun das am
> eigenen Leibe mitbekäme.

Nun ja, lt. BASt V184 würde der Anteil der Radfahrer auf den Radwegen
von 98% auf 96% abnehmen d.h. auf Fahrbahnen würde er sich von 2% auf 4%
VERDOPPELN!! KATASTROPHE!! DIE WELT GEHT UNTER!!!

Thomas Sçhlueter

unread,
May 11, 2012, 4:51:36 AM5/11/12
to
Am Fri, 11 May 2012 hat Christoph Maercker geschrieben:
>
> [Benutzungsquote entschilderter Radwege]
> Nun ja, lt. BASt V184 würde der Anteil der Radfahrer auf
> den Radwegen von 98% auf 96% abnehmen

Und selbst diese geringfügige Veränderung dürfte für die
Straße, die Laszlo offenbar so ein Dorn im Auge ist, noch
viel zu hoch geschätzt sein. Die BASt hat für ihre Studie ja
nicht eigens irgendwelche vielbefahrenen Magistralen
entschildert, sondern nur das Verhalten von Radfahrern auf
ruhigen Nebenstrecken verglichen. Auf "Hauptstraßen" hätte
man entschilderte Studienobjekte ja gar nicht auftreiben
können.

Tom


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Laszlo Lebrun

unread,
May 11, 2012, 8:37:48 AM5/11/12
to
On 11/05/2012 12:29, Klaus Mueller wrote:
>> Definiere lahm stellen.
> Ewig warten lassen.

Definiere "ewig".

Laszlo Lebrun

unread,
May 11, 2012, 8:56:59 AM5/11/12
to
On 11/05/2012 12:29, Klaus Mueller wrote:
> Laszlo Lebrun<lazlo_...@laszlomail.com> wrote:
>
>> On 10.05.2012 16:34, Klaus Mueller wrote:
>>
>>>> Ganz ohne "Radwege" kann es freilich passieren, dass Radfahrer mit im
>>>> Club der Hochdruckhälse sind.
>>>
>>> Mag vereinzelt vorkommen, sicherlich aber nicht so massiv wie bei den
>>> Blechbewohnern.
>>>
>>
>> Klaro, sie scheren sich auch nicht um die StVo.
>> Siehe hier in Thread wo, sie sich wegen ein Paar Sekunden warten
>> schikaniert sehen und davon überzeugt sind, dass ein UMgehen der
>> Straßenplanungsmaßnahme denen zu steht.
>
> Sehr schön hast du hier das Verhalten der Stinkeblechbewohner
> beschrieben.


Hä?

> Falls du wieder auf die Bettelampel rauswillst, wo bitte
> steht eine solche Wunderamoel, bei der es nur um ein paar Sekunden geht?

So ziemlich jede Bedarfsampel in München schaltet nach ca 8-15 Sekunden
auf Grün für Fußgänger/Querende Radfahrer, ausreichende Zykluszeit
vorausgesetzt (eine erneute Nutznug ist nach ca 40-90 Sekunden freigegeben).
Wo ist Dein Problem?

Laszlo Lebrun

unread,
May 11, 2012, 8:59:47 AM5/11/12
to
On 11/05/2012 12:29, Klaus Mueller wrote:
> Laszlo Lebrun<lazlo_...@laszlomail.com> wrote:
>
>> On 10.05.2012 16:34, Klaus Mueller wrote:
>>> Laszlo Lebrun<lazlo_...@laszlomail.com> wrote:
>>>
>>>> On 09.05.2012 15:03, Klaus Mueller wrote:
>>>
>>> [Das habe ich nicht geschrieben]
>>>>>>> Damit Autofahrer das nicht muessen? Jaja, das haettest du gerne, schon
>>>>>>> klar.
>>>>>>
>>> [das auch nicht]
>>>>>> Wie kommst Du auf so einen dummen Rückschluss?
>>>>>
>>>>> Siehe nebenan. Da hast du klar zum Ausdruck gebracht, dass in deinen
>>>>> Augen nur Motorstinker Verkehr sind.
>>>>>
>>>>
>>>> Wo bitte?
>>>
>>> <jodlmv$860$1...@tota-refugium.de>
>>>
>>> Klaus
>>
>> lerne lesen.
>
> Du hast darin klar zwischen Verkehr und Radfahrern unterschieden.
>
Nein. Das unterstellst du.

Tim Wittrock

unread,
May 11, 2012, 9:08:36 AM5/11/12
to
Laszlo Lebrun, 11.05.2012 14:56:
[...]
> So ziemlich jede Bedarfsampel in München schaltet nach ca 8-15 Sekunden
> auf Grün für Fußgänger/Querende Radfahrer, ausreichende Zykluszeit
> vorausgesetzt (eine erneute Nutznug ist nach ca 40-90 Sekunden
> freigegeben).
> Wo ist Dein Problem?

Das bedeutet also:
a) Entweder ist so wenig Fahrradverkehr, dass nach einer
Fahrrad-Grünphase der nächste Radfahrer erst nach mindestens 40 Sekunden
kommt (dann sehe ich Dein Problem nicht, dass der Fahrradverkehr den
abbiegenden KfZ-Verkehr blockieren würde, da ja offenbar große Lücken im
Fahrradstrom vorhanden sind)
b) oder es ist so viel Fahrradverkehr, dass ohne Ampel der KfZ-Verkehr
viele Minuten lang keine Gelegenheit hätte, abzubiegen. Dann jedoch
müssen die nach dem letzten Fahrradgrün eintreffende Radfahrer deutlich
länger als die von Dir erwähnten 13 Sekunden warten, da ja die nächste
Nutzung erst nach 40-90 Sekunden freigegeben wird.

Im Fall a) gibt es keinen wirklichen Grund für eine Bettelampel, im Fall
b) ist Deine Aussage von 13 Sekunden Wartezeit falsch.

Tschüß
Tim
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Tim Wittrock

unread,
May 11, 2012, 11:34:14 AM5/11/12
to
Klaus Mueller, 11.05.2012 16:56:
> Laszlo Lebrun <lazlo_...@laszlomail.com> wrote:
>
>> On 11/05/2012 12:29, Klaus Mueller wrote:
[...]
>>> Du hast darin klar zwischen Verkehr und Radfahrern unterschieden.
>>>
>> Nein. Das unterstellst du.
>
> | Wenn die Strassenplaner sich was sinnvolles einfallen lassen, damit
> | die normale Wartepflicht so reduziert wird, dass kein Verkehr
> | lahmgelgt wird, darf ich das begrüßen und den Radfahrerowdies, die
> | das zu umgehen versuchen, auf §1 richtigerweise hinweisen.
>
> Das hast du geschrieben. Die Radfahrer werden verschwenkt und zum Warten
> gezwungen, "damit die normale Wartepflicht so reduziert wird, dass kein
> Verkehr lahmgelgt wird". Damit stellst du klar, dass Radfahrer für dich
> nicht zum Verkehr gehören. Der Verkehr darf fließen, die Radfahrer
> müssen dafür warten.

Naja, 'warten' heißt nicht zwangsläufig 'lahmgelegt sein'. Wenn man
annimmt, dass die an der Verschwenkung angebrachte Bettelampel für
Radfahrer tatsächlich nach 13 Sekunden grün wird, ist der Radverkehr
nicht unbedingt vollkommen "lahmgelegt".
Und für den Fall einer Fahrbahn ohne Überholmöglichkeit mit nur wenigen
Abbiegern aber einem mehrere Minuten lang nicht endenden Strom von
Fahrradfahrern könnte so eine Verschwenkung eventuell dafür sorgen, dass
ein abbiegewilliges Kfz den übrigen Kfz-Verkehr nicht aufhält und auch
die Fahrradfahrer nur für den kurzen Abbiegevorgang des Kfz anhalten
müssten (aber grundsätzlich zu erhöhter Vorsicht und zusätzlichen
Fahrmanövern gezwungen wären).
In diesen beiden beliebig unwahrscheinlichen Fällen ließe sich Laszlos
Aussage tatsächlich so deuten, dass 'Verkehr' sowohl Kfz als auch
nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer einschließt.

> Klaus

Tim
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Laszlo Lebrun

unread,
May 11, 2012, 1:06:42 PM5/11/12
to
On 11/05/2012 17:34, Tim Wittrock wrote:

> Naja, 'warten' heißt nicht zwangsläufig 'lahmgelegt sein'. Wenn man
> annimmt, dass die an der Verschwenkung angebrachte Bettelampel für
> Radfahrer tatsächlich nach 13 Sekunden grün wird, ist der Radverkehr
> nicht unbedingt vollkommen "lahmgelegt".
> Und für den Fall einer Fahrbahn ohne Überholmöglichkeit mit nur wenigen
> Abbiegern aber einem mehrere Minuten lang nicht endenden Strom von
> Fahrradfahrern könnte so eine Verschwenkung eventuell dafür sorgen, dass
> ein abbiegewilliges Kfz den übrigen Kfz-Verkehr nicht aufhält und auch
> die Fahrradfahrer nur für den kurzen Abbiegevorgang des Kfz anhalten
> müssten (aber grundsätzlich zu erhöhter Vorsicht und zusätzlichen
> Fahrmanövern gezwungen wären).
> In diesen beiden beliebig unwahrscheinlichen Fällen ließe sich Laszlos
> Aussage tatsächlich so deuten, dass 'Verkehr' sowohl Kfz als auch
> nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer einschließt.
>
Endlich einer hier, der denken kann!

Wenn eine Ampel für Radfahrer rot ist, konnen die Späterkommenden sich
aufsammeln und bei Grün gruppiert über die Fahrbahn gelangen.
Sie warten im Durchschnitt einen halben Ampelzyklus.

Das können die "Blechbewohnenden" bekannterweise nicht.
Ohne Einschwenkug bedeutet es nicht selten, dass ein einziges
linksabbiegendes Auto pro Ampelzyklus durchkommt (vielleicht kommen auch
zwei durch, mehr nicht), weil straßenüberquerende Füßgänger und
Fahrräder Vorrang haben und zum Aufsammeln der Linksabbiegenden kein
Platz vorhanden ist.
Damit ist der Verkehr praktisch lahmgelegt, da alle Autos dahinter
vielen kompletten Ampelzyklen warten müssen.

Mit einer Einschwenkung 10m nach der Kreuzung kommen schon über die
Doppelte Menge Autos pro Ampelzyklus durch.
Mit zusätzlich eine Bedarfsampel und eine Verzögerung von nur 13
Sekunden locker das fünffaches.

Damit fließt das Verkehr für beide Verkehrsteilnehmer wieder
einigermaßen, Radler warten dafür _im Durchschitt einen halben
Ampelzyklus_, Linksabbiegenden sparen dabei _unzählige kompletten
Ampelzyklen_ (und emittieren dabei wesentlich weniger unnötige Abgase).

Wer's nicht einsieht, dem ist nicht zu helfen.

Laszlo, der auch als Fußgänger oder Radfahrer gerne unmißverständlich
auf sein Vorrang verzichtet, wenn der Verkehr licht genug ist, und eine
Überquermöglichkeit ohne Verkehrsbehinderung in Aussicht ist.

Der Stadtumwelt zuliebe.






Laszlo Lebrun

unread,
May 11, 2012, 1:09:57 PM5/11/12
to
On 11/05/2012 18:18, Klaus Mueller wrote:

> Hier böte sich eine Bettelampel für die Kfz an, natürlich mit Knopf und
> nicht mit bequemer Induktionsschleife.

Gerne. Die Idee ist interessant.
Dann aber bitte _mit Vorrang_ auf die Überquerenden!

Laszlo Lebrun

unread,
May 11, 2012, 1:18:45 PM5/11/12
to
(da würde man auch keine teuere Bedarfsampel aufbauen.

> b) ist Deine Aussage von 13 Sekunden Wartezeit falsch.
Moment! da gibbet es ein Mißverständnis.
Die Wartezeit der Hauptampel 10m zuvor kommt natürlich dazu, die trifft
jeder!
Ohne Bedarfsampel hättet Ihr Radler doch nicht bei Rot überquert, oder?
Siehe meine Antwort 19:10.


Tim Wittrock

unread,
May 11, 2012, 2:16:09 PM5/11/12
to
Laszlo Lebrun (11.05.2012 19:06):
> On 11/05/2012 17:34, Tim Wittrock wrote:
>
>> Naja, 'warten' heißt nicht zwangsläufig 'lahmgelegt sein'. Wenn man
>> annimmt, dass die an der Verschwenkung angebrachte Bettelampel für
>> Radfahrer tatsächlich nach 13 Sekunden grün wird, ist der Radverkehr
>> nicht unbedingt vollkommen "lahmgelegt".
>> Und für den Fall einer Fahrbahn ohne Überholmöglichkeit mit nur wenigen
>> Abbiegern aber einem mehrere Minuten lang nicht endenden Strom von
>> Fahrradfahrern könnte so eine Verschwenkung eventuell dafür sorgen, dass
>> ein abbiegewilliges Kfz den übrigen Kfz-Verkehr nicht aufhält und auch
>> die Fahrradfahrer nur für den kurzen Abbiegevorgang des Kfz anhalten
>> müssten (aber grundsätzlich zu erhöhter Vorsicht und zusätzlichen
>> Fahrmanövern gezwungen wären).
>> In diesen beiden beliebig unwahrscheinlichen Fällen ließe sich Laszlos
>> Aussage tatsächlich so deuten, dass 'Verkehr' sowohl Kfz als auch
>> nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer einschließt.
>>
> Endlich einer hier, der denken kann!
>
> Wenn eine Ampel für Radfahrer rot ist, konnen die Späterkommenden sich
> aufsammeln und bei Grün gruppiert über die Fahrbahn gelangen.
> Sie warten im Durchschnitt einen halben Ampelzyklus.

Das wäre bei den von Dir genannten Bettelampeln also 40s - 50s im
Durchschnitt, selbst wenn gar kein abbiegendes Kfz kommt. Die
Verkehrsplaner haben dann schon ziemlich viel Rücksicht der Radfahrer
verbaut...

> Das können die "Blechbewohnenden" bekannterweise nicht.

Das ist zunächst einmal das Problem der mehrspurigen Fahrzeuge selbst.
Wenn sich eine einzelne beförderte Person durch die Wahl ihres Fahrzeugs
so breit macht (weil sie unnötigerweise noch einen zweiten leeren Sessel
neben sich spazieren fährt), dass sie an der vorausfahrenden bzw.
wartenden Person nicht mehr vorbeikommt, dann muss sie eben warten -
oder auf ein schmaleres Fahrzeug umsteigen. Da der Trend allerdings
offenbar zu immer breiteren Kfz geht, haben die Käufer offenbar noch
nicht begriffen, dass sie selbst es sind, die die Fahrbahnen immer mehr
verstopfen.

> Ohne Einschwenkug bedeutet es nicht selten, dass ein einziges
> linksabbiegendes Auto pro Ampelzyklus durchkommt (vielleicht kommen auch
> zwei durch, mehr nicht), weil straßenüberquerende Füßgänger und
> Fahrräder Vorrang haben und zum Aufsammeln der Linksabbiegenden kein
> Platz vorhanden ist.

Jetzt zeige mir bitte mal eine Ampelanlage, die einerseits eine
Fahrbahnkreuzung für Kfz regelt und knapp daneben noch eine Bettelampel
für Rad- und Fußverkehr enthält. Wann soll denn diese Bettelampel
Fuß-/Radgrün zeigen? Du willst doch die Abbieger des Längsverkehrs nicht
bremsen, und den Querverkehr wirst Du doch wohl auch nicht gleich nach
der Kreuzung an der rote Bettelampel anhalten lassen!

> Damit ist der Verkehr praktisch lahmgelegt, da alle Autos dahinter
> vielen kompletten Ampelzyklen warten müssen.

Dann wäre ein kurzes Stück Rechtsabbiegespur angebracht. Oder vielleicht
ein Rechtsabbiegeverbot.

> Mit einer Einschwenkung 10m nach der Kreuzung kommen schon über die
> Doppelte Menge Autos pro Ampelzyklus durch.

Mit Einschwenkung und Vorrangverlust für Radfahrer kommen diese dann
also so gut wie gar nicht mehr über die Querstraße, da mal die Abbieger
durchfahren und ansonsten der Querverkehr.

> Mit zusätzlich eine Bedarfsampel und eine Verzögerung von nur 13
> Sekunden locker das fünffaches.

Deine 13 Sekunden sind Unsinn, da Du selbst zugibst, die nächste
Grünanforderung wird nicht früher als 40 Sekunden nach der letzten
Grünphase freigegeben.
Und wann diese Bedarfsampel überhaupt grün schalten darf, ohne den
Kfz-Verkehr, der an der Kreuzung noch Grün hatte, sofort wieder
auszubremsen, musst Du auch noch erklären.

> Damit fließt das Verkehr für beide Verkehrsteilnehmer wieder
> einigermaßen, Radler warten dafür _im Durchschitt einen halben
> Ampelzyklus_, Linksabbiegenden sparen dabei _unzählige kompletten
> Ampelzyklen_ (und emittieren dabei wesentlich weniger unnötige Abgase).

Wenn Kfz-Rechtsabbiegen an dieser Stelle regelmäßig derartige Probleme
bereitet, könnte man die Stauungen auch dadurch verhindern, dass das
Abbiegen dort verboten wird und auf die nächste/vorige Kreuzung mit mehr
Platz ausgewichen wird. Wenn die Kfz Dreck machen, dann liegt es
zunächst mal an ihnen, diesen zu verringern.

> Wer's nicht einsieht, dem ist nicht zu helfen.

Die Forderung an andere, freie Fahrt zu schaffen, damit der unnötig viel
Sprit fressende Motor nicht so lange laufen muss, ist fast schon
unverschämt.

> Laszlo, der auch als Fußgänger oder Radfahrer gerne unmißverständlich
> auf sein Vorrang verzichtet, wenn der Verkehr licht genug ist, und eine
> Überquermöglichkeit ohne Verkehrsbehinderung in Aussicht ist.
>
> Der Stadtumwelt zuliebe.

Der Stadtumwelt zuliebe auf Autofahrten zu verzichten, wann immer es
möglich ist, hilft dieser noch mehr. Wenn allerdings durch diesen
Verzicht der Weg durch den dann noch zusätzlich von den nicht
verzichtenden Kfz-Nutzern geforderten Vorrangverzicht doppelt so lange
dauert, dann könnte das die Wahl der Verkehrsmittel wieder ungünstig
beeinflussen.

Tim

Laszlo Lebrun

unread,
May 11, 2012, 2:22:59 PM5/11/12
to
On 11/05/2012 20:16, Tim Wittrock wrote:
>> Wenn eine Ampel für Radfahrer rot ist, konnen die Späterkommenden sich
>> > aufsammeln und bei Grün gruppiert über die Fahrbahn gelangen.
>> > Sie warten im Durchschnitt einen halben Ampelzyklus.
> Das wäre bei den von Dir genannten Bettelampeln also 40s - 50s im
> Durchschnitt, selbst wenn gar kein abbiegendes Kfz kommt.

Einen halben Ampelzyklus warten Straßenquerwollenden sowieso, oder quert
Ihr bei Rot?

Laszlo Lebrun

unread,
May 11, 2012, 2:24:32 PM5/11/12
to
On 11/05/2012 20:16, Tim Wittrock wrote:
> Jetzt zeige mir bitte mal eine Ampelanlage, die einerseits eine
> Fahrbahnkreuzung für Kfz regelt und knapp daneben noch eine Bettelampel
> für Rad- und Fußverkehr enthält.

Das war doch die Ausgangslage dieser Thread!

Tim Wittrock

unread,
May 11, 2012, 2:28:39 PM5/11/12
to
Laszlo Lebrun (11.05.2012 19:18):
> On 11/05/2012 15:08, Tim Wittrock wrote:
[...]
>> Im Fall a) gibt es keinen wirklichen Grund für eine Bettelampel
> (da würde man auch keine teuere Bedarfsampel aufbauen.
>
>> b) ist Deine Aussage von 13 Sekunden Wartezeit falsch.
> Moment! da gibbet es ein Mißverständnis.
> Die Wartezeit der Hauptampel 10m zuvor kommt natürlich dazu, die trifft
> jeder!

Du willst die Radfahrer erst an der Hauptampel warten lassen und dann
10m später nochmals? Das klingt verlockend...
Oder sollen sie da nicht warten, sondern bis zur Bedarfsampel
durchfahren, dort dann während Querverkehr-Grün ihre Grünphase bekommen,
so dass sich der Querverkehr dann auf der Kreuzung staut und kurz danach
bei Längsverkehr-Grün gar nichts mehr vorwärts geht?

> Ohne Bedarfsampel hättet Ihr Radler doch nicht bei Rot überquert, oder?
> Siehe meine Antwort 19:10.

Die Konstruktion "Hauptampel nach 10m gefolgt von einer Bedarfsampel"
ist mir noch nie untergekommen und kommt mir auch dermaßen absurd vor,
dass ich bisher davon ausgegangen bin, dass es sich um eine Kreuzung
ohne Ampel (abgesehen von der um einige Meter in die Nebenstraße
versetzen Bedarfsampel) handelt.
Gibt es so eine von Dir beschriebene Konstruktion wirklich irgendwo?

Ansonsten kenne ich es von den meisten Kreuzungen so, dass Radweggrün
deutlich vor dem Fahrbahngrün auf Rot umschaltet, so dass dann Abbieger
ungehindert fahren können.

Tschüß
Tim

Laszlo Lebrun

unread,
May 11, 2012, 2:41:41 PM5/11/12
to
On 11/05/2012 20:16, Tim Wittrock wrote:
> Und wann diese Bedarfsampel überhaupt grün schalten darf, ohne den
> Kfz-Verkehr, der an der Kreuzung noch Grün hatte, sofort wieder
> auszubremsen, musst Du auch noch erklären.

Nicht sofort... nach den 13 Sekunden.
Diese kleine 13 Sekunden machen den Unterschied.

Das habe ich ja beschrieben, muss es nicht wiederholen.

Tim Wittrock

unread,
May 11, 2012, 2:42:49 PM5/11/12
to
Laszlo Lebrun (11.05.2012 20:24):
Ich bin nicht sicher, was mit Zusatzaufgabe b) im Ausgangsposting
gemeint war. Ich hielt es bisher lediglich für eine Lichtzeichenanlage
für den Radweg, ohne zusätzliche Lichtzeichen für die Fahrbahn, wobei
der Radweg nur dann überhaupt Grün bekommen sollte, wenn der Bedarf
angemeldet wurde (in diesem Fall hätten dann evtl. alle Kfz zugleich
Rot, ansonsten wäre das grüne Licht für Radfahrer aufgrund des
Vorrangverlustes durch die Verschwenkung nicht viel wert).
Eine erneute Lichtzeichenregelung für die Fahrbahn wenige Meter nach der
Hauptampel halte ich für ein vollkommen absurdes Konstrukt (aber das ist
das, was ich aus Deinen Äußerungen entnommen habe). Ich bezweifele, dass
es so etwas in Deutschland gibt.

Tim

Laszlo Lebrun

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May 11, 2012, 3:11:38 PM5/11/12
to
On 11/05/2012 20:42, Tim Wittrock wrote:
> Ich hielt es bisher lediglich für eine Lichtzeichenanlage
> für den Radweg, ohne zusätzliche Lichtzeichen für die Fahrbahn

Das wäre ein absurdes Konstrukt!
Bedarfampeln haben m.E. immer mindestens eine Teillichtzeichen
(gelb-rot) für die Fahrbahn.

Tim Wittrock

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May 11, 2012, 4:09:17 PM5/11/12
to
Laszlo Lebrun (11.05.2012 21:11):
Ich meine natürlich eine vollständige Lichtzeichenanlage für Fahrbahn
und Radverkehr, aber eben nicht an der Kreuzung, sondern einige Meter
abgesetzt davon. Die Kreuzung selbst bleibt unbeampelt.

Tim

Tim Wittrock

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May 12, 2012, 12:53:51 AM5/12/12
to
Laszlo Lebrun (11.05.2012 20:41):
Du meinst also, die Radfahrer sollen nach Bedarfsanmeldung 13 Sekunden
nach dem Kfz-Längsverkehr Grün bekommen? D.h. Kfz-Abbieger von weiter
hinten in der Schlange bekommen wenige Meter nach ihrem Abbiegevorgang
plötzlich Rot? Ich möchte nicht wissen, wie viele Unfälle das provoziert
- Auffahrunfälle von noch späteren Abbiegern, die nicht mit anhaltenden
Vorherfahrenden rechnen, rotlichtüberfahrende Kfz. deren Fahrer die
zweite Ampel einfach übersehen...

Wenn der starke Radverkehr und geringe freie Platz an der Stelle so ein
Problem darstellen, ist es im Übrigen wahrscheinlich auch den
abbiegenden Radfahrern nicht lange möglich, an den vor der Bedarfsampel
wartenden 'verschwenkt-geradeaus'-Radlern regelkonform vorbei zu fahren,
da die Warteflächen für Radfahrer üblicherweise ein Witz sind.
Warum sollte ein Rückstau den Radfahrern zuzumuten sein, den Kfz-Führern
aber nicht?

Wenn Radfahrer und Kfz dagegen gemeinsam auf der Fahrbahn geführt
würden, könnte diese einerseits (aufgrund des wegfallenden Radweges)
breiter sein und Überholvorgänge deutlich leichter machen, außerdem die
Abbieger nicht mehr für geradeausfahrende Radfahrer anhalten müssten, da
die Abbieger dann üblicherweise an der Kreuzung nicht neben, sondern vor
oder hinter den Radfahrern fahren würden. Da Abbieger zwar noch immer
auf Fußgänger warten müssten, könnte an diesen wartenden Fahrzeugen
jedoch auch leichter vorbeigefahren werden. *Das* wäre in meinen Augen
eine klassische win-win Situation.

Tim

Laszlo Lebrun

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May 12, 2012, 5:59:49 AM5/12/12
to
On 12/05/2012 06:53, Tim Wittrock wrote:
> D.h. Kfz-Abbieger von weiter
> hinten in der Schlange bekommen wenige Meter nach ihrem Abbiegevorgang
> plötzlich Rot? Ich möchte nicht wissen, wie viele Unfälle das provoziert

Mehr als heute, wo der KFZ Verkehr wegen überquerende Radler und
Abbiegewilligen auch ohne Vorwarnung abrupt still stehen muss?

Laszlo Lebrun

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May 12, 2012, 6:01:43 AM5/12/12
to
On 12/05/2012 06:53, Tim Wittrock wrote:
> Warum sollte ein Rückstau den Radfahrern zuzumuten sein, den Kfz-Führern
> aber nicht?

ein Rückstau von Radfahrern? ;-)

Laszlo Lebrun

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May 12, 2012, 6:04:31 AM5/12/12
to
On 12/05/2012 06:53, Tim Wittrock wrote:
> Abbieger dann üblicherweise an der Kreuzung nicht neben, sondern vor
> oder hinter den Radfahrern fahren würden

;-)

Jaja, wie sich auch heute die Motorradfahrer brav verhalten und nicht
links und rechts jede noch so kleine Lücke belegen...
Träum weiter!

Laszlo Lebrun

unread,
May 12, 2012, 6:14:57 AM5/12/12
to
On 11/05/2012 22:09, Tim Wittrock wrote:
> Die Kreuzung selbst bleibt unbeampelt.

Achso!

Tim Wittrock

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May 12, 2012, 7:10:51 AM5/12/12
to
Laszlo Lebrun (12.05.2012 11:59):
> On 12/05/2012 06:53, Tim Wittrock wrote:
>> D.h. Kfz-Abbieger von weiter
>> hinten in der Schlange bekommen wenige Meter nach ihrem Abbiegevorgang
>> plötzlich Rot? Ich möchte nicht wissen, wie viele Unfälle das provoziert
>> - Auffahrunfälle von noch späteren Abbiegern, die nicht mit anhaltenden
>> Vorherfahrenden rechnen, rotlichtüberfahrende Kfz. deren Fahrer die
>> zweite Ampel einfach übersehen...
>
> Mehr als heute, wo der KFZ Verkehr wegen überquerende Radler und
> Abbiegewilligen auch ohne Vorwarnung abrupt still stehen muss?

Wenn der Vordermann blinkt, sollte der Hinterherfahrende (der den
Radfahrer-/Fußgängerverkehr ja auch sehen kann) mit Bremsmanövern
rechnen. Aber leider scheint der Blinker bei Autofahrern immer mehr in
Vergessenheit zu geraten. Wie groß ist der Anteil der Autofahrer, die
einen Spurwechsel rechtzeitig anzeigen? Man muss ja schon froh sein,
wenn der Blinker überhaupt noch angeschaltet wird, auch wenn zu dem
Zeitpunkt der Abbiegevorgang schon eingeleitet ist...

Tim

Tim Wittrock

unread,
May 12, 2012, 7:17:19 AM5/12/12
to
Laszlo Lebrun (12.05.2012 12:01):
> On 12/05/2012 06:53, Tim Wittrock wrote:

Du hast vergessen, den Kontext zu zitieren:
>> Wenn der starke Radverkehr und geringe freie Platz an der Stelle so ein
>> Problem darstellen, ist es im Übrigen wahrscheinlich auch den
>> abbiegenden Radfahrern nicht lange möglich, an den vor der Bedarfsampel
>> wartenden 'verschwenkt-geradeaus'-Radlern regelkonform vorbei zu fahren,
>> da die Warteflächen für Radfahrer üblicherweise ein Witz sind.

>> Warum sollte ein Rückstau den Radfahrern zuzumuten sein, den Kfz-Führern
>> aber nicht?
>
> ein Rückstau von Radfahrern? ;-)

Hatte ich gerade darüber erklärt.

Du forderst einerseits regelkonformes Verhalten von Radfahrern, wenn es
um die Verkehrsführung zugunsten des Kfz-Verkehrs geht, andererseits
allerdings sollen die Radfahrer also regelwidrig über den Gehweg an
wartenden Radfahrern vorbeifahren?
Und wenn sie das dann tun, dann schreien wieder alle, die bösen
Radfahrer halten sich nicht an die Regeln...

Wenn wir also konsequent die Einhaltung von Regeln fordern, dann werden
sich die Radfahrer auf den schmalen Radwegen bei Deiner vorgeschlagenen
Lösung wahrscheinlich stauen.

Tim

Tim Wittrock

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May 12, 2012, 7:29:22 AM5/12/12
to
Laszlo Lebrun (12.05.2012 12:04):
Wenn ein Pkw rechts blinkt, werden nur lebensmüde Radfahrer sich noch
von hinten rechts neben den fahrenden Pkw quetschen (aber Blinken ist
heutzutage ja eher Glückssache). Da doch aber normalerweise angeblich
die Radfahrer die Autofahrer ausbremsen, sollten Radfahrer eigentlich
gar nicht von hinten an die Kfz herankommen. Wenn der Abbieger selbst
sich noch links neben einen Radfahrer begibt, dann hat der Kfz-Führer es
selbst verbockt.
Wo kommt bei Dir dann also plötzlich der Radfahrer rechts her?
Betrachtest Du nur die wartende Ampelschlange? Da können sich
Rechtsabbieger durchaus so eng an den Bordstein stellen, dass nicht mehr
mit endlosen Ketten rechts vorbeifahrender Radfahrer zu rechnen ist.
Dass sich ein Motorradfahrer rechts neben einen Rechtsabbieger quetscht,
habe ich auch noch nicht erlebt. Wenn dafür genug Platz ist, dann müsste
auch genug Platz sein, um an am rechten Rand auf freie Fahrt wartenden
Abbiegern mit andern Pkw links vorbei zu fahren.

Tim

Laszlo Lebrun

unread,
May 12, 2012, 9:09:13 AM5/12/12
to
On 12/05/2012 13:17, Tim Wittrock wrote:
> Du forderst einerseits regelkonformes Verhalten von Radfahrern, wenn es
> um die Verkehrsführung zugunsten des Kfz-Verkehrs geht, andererseits
> allerdings sollen die Radfahrer also regelwidrig über den Gehweg an
> wartenden Radfahrern vorbeifahren?

Das ist aber stark an den Haaren gezogen.
Zeige mir dann bitte den Radweg, wo die Radler zu wenig Platz haben, um
sich aufzusammeln bis die Ampel grün wird.
Ist es dir (Radrennen mal ausgeschlossen) schon ein einziges mal
passiert, dass Du als Radler einen Ampelzyklus abwarten mußtest, weil
zuviele vor Dir an der Ampel standen?


Laszlo Lebrun

unread,
May 12, 2012, 9:10:34 AM5/12/12
to
On 12/05/2012 13:29, Tim Wittrock wrote:
> Wenn ein Pkw rechts blinkt, werden nur lebensmüde Radfahrer...

Die gibbet es mehr als Du denkst!

Tim Wittrock

unread,
May 12, 2012, 1:14:46 PM5/12/12
to
Laszlo Lebrun (12.05.2012 15:09):
> On 12/05/2012 13:17, Tim Wittrock wrote:
und noch früher schrieb ich:

: Wenn der starke Radverkehr und geringe freie Platz an der Stelle so ein
: Problem darstellen, ist es im Übrigen wahrscheinlich auch den
: abbiegenden Radfahrern nicht lange möglich, an den vor der Bedarfsampel
-----------
: wartenden 'verschwenkt-geradeaus'-Radlern regelkonform vorbei zu fahren,
: da die Warteflächen für Radfahrer üblicherweise ein Witz sind.
: Warum sollte ein Rückstau den Radfahrern zuzumuten sein, den Kfz-Führern
: aber nicht?

>> Du forderst einerseits regelkonformes Verhalten von Radfahrern, wenn es
>> um die Verkehrsführung zugunsten des Kfz-Verkehrs geht, andererseits
>> allerdings sollen die Radfahrer also regelwidrig über den Gehweg an
>> wartenden Radfahrern vorbeifahren?
>
> Das ist aber stark an den Haaren gezogen.

Ein Fahrradaufkommen, das keine Abbiegevorgänge durch Pkw zulässt, ist
es auch. Fahrradgrün ist üblicherweise deutlich vor Fahrbahngrün vorbei.

> Zeige mir dann bitte den Radweg, wo die Radler zu wenig Platz haben, um
> sich aufzusammeln bis die Ampel grün wird.
> Ist es dir (Radrennen mal ausgeschlossen) schon ein einziges mal
> passiert, dass Du als Radler einen Ampelzyklus abwarten mußtest, weil
> zuviele vor Dir an der Ampel standen?

Du meinst doch, dass dort so viele Radfahrer fahren, dass (so gut wie)
kein Kfz abbiegen kann und dadurch der Geradeausverkehr blockiert wird.
Dann müssen das doch wohl so viele Radfahrer sein, dass sich an der
roten Radfahrerampel eine ganze Menge stauen. Wie dann noch Radfahrer,
die abbiegen wollen (also die Ampel gar nicht überqueren und ihretwegen
warten müssten), an diesen regelkonform vorbeikommen sollen, Und wenn
die Grünphase dem lieben Kfz-Verkehr zuliebe kurz genug ist, kommen
nicht alle Radfahrer durch - sofern sie sich nicht regelwidrig parallel
auf dem Fussweg mit sammeln.

Tim

Kay-Uwe Pesch

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May 12, 2012, 1:19:21 PM5/12/12
to
ACK!

Gruß - Kay


--
punkt = . und gmicks = gmx ;-)
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Tim Wittrock

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May 12, 2012, 1:47:21 PM5/12/12
to
Laszlo Lebrun (12.05.2012 15:10):
> On 12/05/2012 13:29, Tim Wittrock wrote:
>> Wenn ein Pkw rechts blinkt, werden nur lebensmüde Radfahrer...

Du löschtest sinnverfälschend:
>> sich noch von hinten rechts neben den fahrenden Pkw quetschen
---------
>
> Die gibbet es mehr als Du denkst!

Das kommt Dir nur so vor. Wie sollten die langsamen Radfahrer denn
überhaupt von hinten an den fahrenden Pkw herankommen?

Tim

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