Juergen Roesener schrieb:
> Rupert Haselbeck <
mein-re...@gmx.de> wrote:
>
>>Bei der Anzeigenerstattung sieht das dann etwa so aus: "Da ist einer mit
>>seinem Auto ganz dicht auf mich aufgefahren, aus dem Auto gesprungen und
>>wild gestikulierend auf mich zugekommen.
>
> Och nö, da hätte ich wahrscheinlich die besseren Karten gehabt - mit
> zwei Zeugen gesetzteren Alters (so wie ich auch) nicht verwandt und
> nicht verschwägert.
Ach so - dann wars wohl etwas schlimmer: "Da kam plötzlich ein Schlägertrupp
auf mich zu, genau sehen konnte ich die Typen natürlich nicht, weils ja
dunkel war. Aber ich hatte eben Angst und fühlte mich massiv bedroht...
> Selbstverständlich habe ich ihn nicht angezeigt, dass habe ich nicht
> einmal getan, als mich bei fast leerer Autobahn ein notorischer
> Linksfahrer über 110 Kilometer nicht hat überholen lassen.
Es bringt auch nicht wirklich viel, da hast du natürlich recht
>> > Ich habe sie gefragt, was sie selbst gemacht hätte: sie hätte überholt
>> > und dann die Kelle rausgehalten. :-)
>>
>>Das glaube/hoffe ich eher nicht. Gerade auch Polizeibeamte tun gut
>>daran, sich nicht wegen derlei Lappalien über die Verkehrsvorschriften
>>hinwegzusetzen.
>
> Wir haben exakt diesen Fall mit mehreren Polizeibeamten diskutiert.
> Alle hätten so reagiert wie es meine Tochter hypothetisch auch getan
> hätte. Wer auf einer Strecke, die auch nachts problemlos 100 km/h
> erlaubt, vor jeder Kurve auf unter 30 km/h abbremst, macht den
> Eindruck, nicht fahrtüchtig zu sein. Da kontrolliert man lieber einmal
> zuviel bevor man ihn später verletzt aus dem Graben ziehen muss.
Ich überlege gerade, welche Beschaffenheit eine Straße wohl haben könnte,
welche einerseits mit 100 km/h locker zu befahren sein soll, welche es aber
dennoch nicht ermöglicht, ein vorausfahrendes Fahrzeug mit nur 30 km/h zu
überholen. Und warum auf einer derartigen Strecke gar ein durchgehendes
Überholverbot erforderlich sein könnte
MfG
Rupert