> ... oder "verwendet" man Handy-Klingeltöne "öffentlich"?
Natürlich. Wenn man unterwegs ist, nutzt das klingelnde Handy zuhause
wenig.
Michael
Das Lied ist nicht verboten.
Aber die Melodie ist in den ersten Takten identisch mit der des Horst-
Wessel-Liedes, welches vorboten ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Horst-Wessel-Lied#Melodie
Wieviele abweichende Töne gibt es beim Klingelton? Ralf weiß das
bestimmt.
Ich habe mich allerdings erst informiert, nachdem Michael sein
Unverständnis bekundet hat. Normalerweise interessiert mich sowas
nicht.
> > Wieviele abweichende Töne gibt es beim Klingelton? Ralf weiß das
> > bestimmt.
>
> Da muß ich Dich enttäuschen.
Wieso fragst du dann nach Jennerwein im Zusammenhang mit "öffentlich
verwenden"?
> Un laß mich raten: Die aufgeregten
> Gutmenschen wissen das auch nicht.
Müssen sie ja auch nicht, das kann die Staatsanwaltschaft überprüfen.
Was war denn der Anlass für dein OP? Ich hatte angenommen, es sei ein
Urteil gesprochen worden.
Von einer etwaigen Aufregung habe ich nichts mitbekommen. Etwa auf
lokaler Ebene?
>> Was war denn der Anlass für dein OP? Ich hatte angenommen, es sei ein
>> Urteil gesprochen worden.
>
> Meines Wissens gab es nur ein Disziplinarverfahren, weil der
> Beschuldigte Beamter sein soll - der Ausgang wird nicht
> bekanntgegeben. Möglicherwiese dämmerte es dem StA, daß man
> Bayerisches Brauchtum vielleicht doch nicht angreifen sollte, wenn man
> sich nicht lächerlich machen will. Nur sollte die gleiche rechtliche
> Bewertung auch in Disziplinarverfahren angewendet werden.
Laut Wikipedia:
Urteil des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 15. März 1989,
Aktenzeichen 3 St 133/88, Fundstelle: NJW 1990, 2006
Hammerneuheit, die du uns hier auftischst ...
Wenn du etwas weniger Kampfbegriffe verwenden würdest, wären deine Texte
ggf. für mich leichter verständlich. Ich weiss z.B. nicht, was die
"Gutmenschenpublikation" ist, es wird sich vermutlich um irgendeine deutsche
Zeitschrift handeln.
Gruss
Roman°
--
IRC: Freenode, #usenet-friends
> Urteil des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 15. M�rz 1989,
> Aktenzeichen 3 St 133/88, Fundstelle: NJW 1990, 2006
1989 gabs schon programmierbare Klingelt�ne?
SCNR,
Frank
Bei den üblichen Verdächtigen (taz und Spiegel) konnte ich nichts
finden; Tante Google liefert auch nur Besprechungen des Krimis von
Jörg Maurer.
Wahrscheinlich bist Du einem Fake oder einer UL aufgesessen.
Das trifft nicht zu. Schon am Ende des 2. Taktes unterscheiden sich
beide Melodien.
Möchtest du diese Korrektur nicht auch den anderen Wikipedia-Nutzern
zugute kommen lassen?
Wenn ich als Begründung schreibe "ich kenne das Lied gut genug, um
beim Nachsingen den Unterschied zu bemerken", wird das mit dem
Argument "no original research" gelöscht.
Wenn ich zum Beleg etwas wie "http://www.free-notes.net/cgi-bin/
noten_SongImage.pl?song=Der+Wildsch%FCtz+Jennerwein&low=60" anführe,
wird zuerst der Link aus urheberrechtlichen Gründen gelöscht und
anschließend meine Änderung, weil ich keinen validen Beleg angeben
konnte und außerdem irgendwelche Relevanzkriterien nicht erfüllt sind.
Mein Enthusiasmus für die deutschsprachige Wikipedia hat in den
letzten Jahren leider deutlich nachgelassen.
> Da muᅵ ich Dich enttᅵuschen. Un laᅵ mich raten: Die aufgeregten
> Gutmenschen wissen das auch nicht. Die wissen hᅵchstens um "die
> verbotene erste Strophe des Deutschlandlieds" und ᅵhnlichen Dummfug.
Derartigen Dummfug habe ich in den letzten Jahren meist nicht von
"aufgeregten Gutmenschen", sondern aus der Ecke ganz rechts auᅵen
gehᅵrt. Dort versucht man gern, alles mᅵgliche als verboten hinzu-
stellen, das ᅵberhaupt nicht verboten ist, um dann ᅵber den bᅵsen
Unterdrᅵckungsstaat herziehen zu kᅵnnen.
... Martin
Das wei� ich nicht.
Eine Quellenangabe (am besten ein Link) k�nnte helfen, dass au�er Dir auch noch
andere Leute von diesem Fall erfahren.
--
#!/usr/bin/perl -- -* Nie wieder Nachtschicht! *- -- lrep\nib\rsu\!#
use Inline C=>'void C(){int m,u,e=0;float l,_,I;for(;1840-e;putchar((++e>905
&&942>e?61-m:u)["\t*nl`-llkbzCqfymfvna+qfymfvN#gqbkmqfA"]^3))for(u=_=l=0;79-
(m=e%80)&&I*l+_*_<6&&28-++u;_=2*l*_+e/80*.09-1,l=I)I=l*l-_*_-2+m/27.;}';&C
>> Das trifft nicht zu. Schon am Ende des 2. Taktes unterscheiden sich
>> beide Melodien.
>
> M�chtest du diese Korrektur nicht auch den anderen Wikipedia-Nutzern
> zugute kommen lassen?
Wozu? Soll das doch die Wikipedia tun. Ich wei� ja, was korrekt ist
und was nicht, und ich habe auch den falschen Inhalt nicht zu
verantworten. :)
Ausserdem: Ist das denn relevant im Sinne der Wikipedia?
Magnus
> Ralf . K u s m i e r z schrieb:
>> Da muß ich Dich enttäuschen. Un laß mich raten: Die aufgeregten
>> Gutmenschen wissen das auch nicht. Die wissen höchstens um "die
>> verbotene erste Strophe des Deutschlandlieds" und ähnlichen Dummfug.
>
> Derartigen Dummfug habe ich in den letzten Jahren meist nicht von
> "aufgeregten Gutmenschen", sondern aus der Ecke ganz rechts außen
> gehört. Dort versucht man gern, alles mögliche als verboten hinzu-
> stellen, das überhaupt nicht verboten ist, um dann über den bösen
> Unterdrückungsstaat herziehen zu können.
Das mag sein. Aber naheliegend erscheint durchaus auch die Möglichkeit,
dummdreist anzugeben, es handle sich um das Jennerwein-Lied, wenn ein
Nazi-Spinner mit dem Horst-Wessel-Lied als Klingelton oder dergleichen
angeben möchte und dabei erwischt wird
MfG
Rupert
Und ich habe in �ganz normalen� Zeitungen schon so einen Unsinn wie
�die verbotene dritte(!) Strophe des Deutschlandliedes� lesen m�ssen.
Das ist allerdings schon ein paar Jahre l�nger her.
--
F�r 10 EUR im Jahr erfahre ich hier sogar was meine Meinung ist.
Andere Leute m�ssen daf�r heiraten.
[Lars Friedrich �ber UseNet]
>>> Da muᅵ ich Dich enttᅵuschen. Un laᅵ mich raten: Die aufgeregten
>>> Gutmenschen wissen das auch nicht. Die wissen hᅵchstens um "die
>>> verbotene erste Strophe des Deutschlandlieds" und ᅵhnlichen Dummfug.
>>
>> Derartigen Dummfug habe ich in den letzten Jahren meist nicht von
>> "aufgeregten Gutmenschen", sondern aus der Ecke ganz rechts auᅵen
>> gehᅵrt.
>
> Und ich habe in ?ganz normalen? Zeitungen schon so einen Unsinn wie
> ?die verbotene dritte(!) Strophe des Deutschlandliedes? lesen mᅵssen.
Pfft! War das freiwillige oder unfreiwillige Satire von der Zeitung?
... Martin
>> Und ich habe in ?ganz normalen? Zeitungen schon so einen Unsinn wie
>> ?die verbotene dritte(!) Strophe des Deutschlandliedes? lesen mᅵssen.
>> Das ist allerdings schon ein paar Jahre lᅵnger her.
> Aha, wenn da "erste Strophe" gestanden hᅵtte, dann wᅵre es natᅵrlich
> sofort sinnvoll...
Nur unwesentlich sinnvoller. Aber daraus, daᅵ die erste (und zweite)
Strophe nicht mehr Teil der Nationalhymne sind, den Fehlschluᅵ zu
ziehen, sie seien verboten, ist noch halbwegs nachvollziehbar. Bei der
dritten Strophe fᅵllt das schwerer.
> Das Interessante an der Umerziehung ist, daᅵ deren Existenz immer
> sofort abgestritten und als "rechte Erfindung" diffamiert wird, sobald
> man mit dem Finger draufzeigt.
Gerade auch in den Medien wird (nicht nur zu dem Thema) so viel Falsches
und Halbwahres geschrieben, daᅵ ich zunᅵchst mal von Inkompetenz und nicht
Absicht ausgehe.
Im ᅵbrigen setzt "Umerziehung" voraus, daᅵ es etwas umzuerziehen gibt. Das
mag in den ersten Jahrzehnten nach 1945 durchaus so gewesen sein, aber heute?
Glaubst du ernsthaft, signifikant viele Leute wᅵrden nur durch staatliche
Umerziehungsmaᅵnahmen davon abgehalten, rechtsradikalen Ideen zu folgen?
... Martin
> Im übrigen setzt "Umerziehung" voraus, daß es etwas umzuerziehen gibt.
> Das mag in den ersten Jahrzehnten nach 1945 durchaus so gewesen sein,
Auch vor 1945 und dann erst recht nach 1945 gab es nicht viel
umzuerziehen, weil die meisten Leute keine überzeugten Nazis waren,
auch wenn sie ihnen bei den Wahlen anfangs der 1930er Jahre ihre Stimme
gegeben hatten. Man kann den Menschen allenfalls Dummheit oder
Leichtgläubigkeit vorwerfen, weil sie den Versprechungen von Hitler und
Konsorten Glauben schenkten
> aber heute? Glaubst du ernsthaft, signifikant viele Leute würden nur
> durch staatliche Umerziehungsmaßnahmen davon abgehalten,
> rechtsradikalen Ideen zu folgen?
Nein, natürlich werden sie das nicht. Schließlich wird wohl jeder,
dessen Intelligenz sich auch nur marginal von einem Stück Fallobst
abhebt, schon deshalb Radikale jeglicher Couleur ablehnen, weil er
weiß, daß derartige Ideen, völlig egal ob unter rechter oder linker
Flagge, stets zur Katastrophe führten.
MfG
Rupert
> Nein, nat�rlich werden sie das nicht. Schlie�lich wird wohl jeder,
> dessen Intelligenz sich auch nur marginal von einem St�ck Fallobst
> abhebt, schon deshalb Radikale jeglicher Couleur ablehnen, weil er
> wei�, da� derartige Ideen, v�llig egal ob unter rechter oder linker
> Flagge, stets zur Katastrophe f�hrten.
warum hat man dann weltweit marktradikale in fuehrende positionen
gelassen, und jammert nun ueber eine gigantische finanzkrise?
ah, moment. das waren ja 'Wirtschaftsliberale' und deshalb ungefaehrlich.
--
frobnicate foo
Warum? Weil es dir auch noch den Rest deiner "Argumentation"
zerlegen w�rde?
Realitycheck: mp3-Klingelt�ne d�rften inzwischen weit h�ufiger
anzutreffen sein, als das MIDI/AMR-Gepiepse, das noch im letz-
ten Jahrtausend �blich war (Insbesondere bei Leuten, die sich
noch Klingelt�ne aus dem Netz laden, anstatt die Standardt�ne
ihres Ger�tes zu nutzen ...)
Wenig �berraschend findet eine geeignete Suche via Google tat-
s�chlich vor allem Klingelt�ne mit "dem kernigen Gesang eines
M�nnerchores" dessen "verst�ndlicher Text" nach einem etwa 7
sek�ndigen und doch recht eindeutigen Fanfarenteil zu Beginn
zu h�ren ist.
Aber schlie� das ruhig weiter aus. Ist ja auch wahrscheinich,
dass die Sache wg. ein paar gepiepster T�nne des "Jennerwein-
liedes" aufgefallen ist.
ciao
Olaf
Bitte hier: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,662116,00.html
Angesichts eurer Rechercheschw�chen argumentiert ihr �brigens
erstaunlich selbstbewusst.
ciao
Olaf
Ich hatte nach "Jennerwein" gesucht und nichts gefunden - was kein Wunder ist, da
der Beschuldigte Berliner Beamte gerade nicht den "Wildsch锟絫z Jennerwein", sondern
das Horst-Wessel-Lied als Klingelton auf seinem Handy hatte.
Die Links auf die jeweiligen Liednoten, aus denen hervor geht, dass diese beiden
Lieder sich schon am Ende des zweiten Taktes unterscheiden (ganz abgesehen von der
unterschiedlichen Metrik und der anderen Tonart) hatte ich ja schon gepostet.
Der Beamte hatte offenbar auch gar nicht versucht zu argumentieren, es handle sich
um das Jennerwein-Lied; deswegen kommt das Wort "Jennerwein" in diesem Artikel gar
nicht vor.
Das hat auch niemand behauptet, oder?
ciao
Olaf
Ralf hatte behauptet, ein Beamter hätte wegen des Jennerwein-Liedes
auf seinem Handy ein Disziplinarverfahren bekommen, und Du hattest mir
Rechercheschwäche vorgeworfen, weil ich keinen Link auf einen Artikel
finden konnte, der Ralfs Version gestützt hätte (und auch der von Dir
gefundene tut dies nicht).
>> aber heute? Glaubst du ernsthaft, signifikant viele Leute wᅵrden nur
>> durch staatliche Umerziehungsmaᅵnahmen davon abgehalten,
>> rechtsradikalen Ideen zu folgen?
>
> Nein, natᅵrlich werden sie das nicht. Schlieᅵlich wird wohl jeder,
> dessen Intelligenz sich auch nur marginal von einem Stᅵck Fallobst
> abhebt, schon deshalb Radikale jeglicher Couleur ablehnen, weil er
> weiᅵ, daᅵ derartige Ideen, vᅵllig egal ob unter rechter oder linker
> Flagge, stets zur Katastrophe fᅵhrten.
Da scheinst du mir ein wenig zu optimistisch zu sein. Auch sehr intelligente
Leute haben sich immer mal wieder radikalen Ideen angeschlossen (wohl in der
Tendenz mehr links- als rechtsradikalen). Aber sie haben das getan und sich
dabei nicht von Umerziehungsmaᅵnahmen (so es die denn gab) abhalten lassen.
Und auch ein nicht so intelligenter Neonazi wird sich durch den einschlᅵgigen
StGB-Paragraphen vielleicht (vielleicht auch nicht) vom ᅵffentlichen Absingen
des "Horst-Wessel-Liedes", aber nicht von der dahinter stehenden Ideologie
abbringen lassen.
... Martin
> Martin Bienwald schrieb:
>
>> Im ᅵbrigen setzt "Umerziehung" voraus, daᅵ es etwas umzuerziehen gibt.
>> Das mag in den ersten Jahrzehnten nach 1945 durchaus so gewesen sein,
>
> Auch vor 1945 und dann erst recht nach 1945 gab es nicht viel
> umzuerziehen, weil die meisten Leute keine ᅵberzeugten Nazis waren,
Flasch. Sagt Dir der Begriff "Persilschein" was? Daᅵ jemand, der am
Volksgerichtshof verkᅵndete "der Fᅵhrer macht das Recht" nach 1950 wieder die
Made im Speck gegeben hat ist imnsho durchaus bezeichnend. Der alte 68er-
Spruch, "unter den Talaren der Muff von 1000 Jahren" ist leider viel zu wahr.
> auch wenn sie ihnen bei den Wahlen anfangs der 1930er Jahre ihre Stimme
> gegeben hatten.
Sie haben mit gejubelt, sind mit gelaufen und die Anzahl derer, die
tatsᅵchlich die Eier besaᅵen, z.B. Juden zu verstecken war sehr, sehr
ᅵberschaubar. Daher ist die Frage, ob jemand "ᅵberzeugter Nazi" war eigentlich
nicht wirklich relevant. Imho ist der, welcher aus welchen Grᅵnden auch immer
weg schaut durchaus nicht unschuldig.
> Man kann den Menschen allenfalls Dummheit oder
> Leichtglᅵubigkeit vorwerfen, weil sie den Versprechungen von Hitler und
> Konsorten Glauben schenkten
Feigheit, Duckmᅵusertum, eigene Vorteilnahme durch Enteignung (ja, die haben
alle nicht selber und waren nur arme Systemopfer) und ein paar andere eher
negative Charaktermerkmale ebenfalls.
>> aber heute? Glaubst du ernsthaft, signifikant viele Leute wᅵrden nur
>> durch staatliche Umerziehungsmaᅵnahmen davon abgehalten,
>> rechtsradikalen Ideen zu folgen?
>
> Nein, natᅵrlich werden sie das nicht.
Es ist die Frage, was man unter "staatlicher Umerziehung" verstehen mᅵchte.
Daᅵ Gulags (Understatement) suboptimal funktionieren steht denke ich auᅵer
Frage.
Als ich allerdings in der 7. Klasse war gab es in meiner Klasse ein paar
(sechs oder sieben) recht braun angehauchte Mitschᅵler. Die Geschichtslehrerin
hat, als sie dessen gewahr wurde, kurzfristig vier Wochen 3. Reich
eingeschoben (laut Lehrplan 10. oder 11.). Danach war es noch ein Braunhemd.
Nur am Rande sei bemerkt, daᅵ die Gute (sie war eine *verdammt* fᅵhige
Lehrerin) deswegen von einigen Eltern bᅵse Flak ab bekam. Glᅵcklicherweise war
der Direktor (alles andere als ein Linker) ein integerer Mensch und hat wohl
in einem "klᅵrenden Gesprᅵch" recht deutliche Worte zu den Beschwerden
geᅵuᅵert.
Auch wurden iirc nach dem zweiten Weltkrieg die Filme aus den KZs auch
ᅵffentlich vor gefᅵhrt. Und es muᅵ wohl nicht wenige gegeben haben, die davon
durchaus nicht unbeeinflusst blieben.
> Schlieᅵlich wird wohl jeder,
> dessen Intelligenz sich auch nur marginal von einem Stᅵck Fallobst
> abhebt, schon deshalb Radikale jeglicher Couleur ablehnen, weil er
> weiᅵ, daᅵ derartige Ideen, vᅵllig egal ob unter rechter oder linker
> Flagge, stets zur Katastrophe fᅵhrten.
"Radikal" hat so viele Nuancen daᅵ die These in der Allgemeinheit schlicht und
einfach Unsinn ist. Z.B. Ulrike Meinhof (bei Herrn Bader sieht das imo schon
ein wenig anders aus, aber Intelligenz verliert gegen Testosteron in aller
Regel) mangelnde Intelligenz zu unterstellen hat schon ein ganz eigenes
Gschmᅵckle. Schau' Dir bei Gelegenheit mal den entsprechenden Film an. Der
geht zwar sicher nicht als wissenschaftlich zitierfᅵhige Quelle durch,
beleuchtet einige der Hintergrᅵnde aber durchaus akkurat.
Alleine für den Spiegel bräuchte man schon ein Pendant zum bildblog -
aber wer will sich das schon antun?
Dass man auch besser recherchieren kann, zeigt z.B
http://www.heise.de/tp/blogs/6/146656
Interessanterweise steht bei tp, dass Peter Doherty das
Deutschlandlied als Reaktion auf Buhrufe aus dem Publikum anstimmte,
während der Spiegel-Artikel den Eindruck erweckt, das Publikum habe
erst auf das Deutschlandlied mit Missfallen reagiert.
> Der Typ sagt mir ja nun nichts (und wird unter "nichts verpaᅵt"
> einsortiert), aber "Die Hymne war von den Nationalsozialisten
> [...] missbraucht worden.
Das dᅵrfte sogar stimmen, auch wenn es mehr oder weniger eine Nullaussage
ist. Die Nazis haben ziemlich viel miᅵbraucht.
> Nach langem Zᅵgern erklᅵrte Bundesprᅵsident
> Theodor Heuss am 6. Mai 1952 das Deutschlandlied wieder zur Hymne. Es
> gilt als Nationalhymne - seit 1991 allerdings nur mit der 3. Strophe
> des Textes und der Anfangszeile "Einigkeit und Recht und Freiheit"."
ᅵber Heuss' langes Zᅵgern weiᅵ ich nichts weiter, aber der Rest stimmt
so halbwegs - es fehlt nur, daᅵ auch zwischen 1952 und 1991 bei offiziellen
Anlᅵssen nur die dritte Strophe gesungen wurde.
Der von dir nicht zitierte Rest des Artikels ist allerdings ziemlich
albern. Geschmackloses Benehmen kommt bei Rockmusikern (und anderen
Leuten) so oft vor, daᅵ man daraus nicht gleich einen Skandal machen
muᅵ. Aber vielleicht war Sauregurkenzeit beim Spiegel ...
... Martin
Nein. War aber auch gar nicht der Punkt. Dass Ralfs Kon-
struktion ("Anzunehmen ist, da� aus dem Handy Tonfolgen
quollem, und nicht �berm��ig lange.") mit dem zu Grunde
liegenden realweltlichen Sachverhalt wohl nicht in Deckung
zu bringen ist, hatte ich ja bereits dargelegt.
> und Du hattest mir
> Rechercheschw�che vorgeworfen, weil ich keinen Link auf einen Artikel
> finden konnte, der Ralfs Version gest�tzt h�tte
Genau.
> (und auch der von Dir
> gefundene tut dies nicht).
Richtig, weil's n�mlich nicht um's Jennerwein-Lied ging,
was aber auch schon diskutiert wurde.
ciao
Olaf