Marc Haber schrieb:
>
> Beim Verbuchen der Dezemberrechnnugen für Telekommunikationsleistungen
> (DSL, Mobilfunk, Serverhousing) bin ich diesen Monat fast blöd
> geworden, bei dem taggenauen Aufsplitten der Umsatzsteuer für Beträge
> von unter 30 Euro brutto. Da ist man echt versucht, das einheitlich
> mit 16 % Vorsteuer zu buchen und bei einer Steuerprüfung zu
> argumentieren, man hätte mit der inkorrekten Verbuchung ja zu den
> eigenen Ungunsten gehandelt.
Da hatte ich eigentlich keine Probleme...
> Was allerdings auch daran liegt, dass die UX-Katastrophe der von mir
> verwendeten Buchhaltungssoftware bei Splittbuchungen gerade zu epische
> Ausmaße erreicht, bis hin zum plötzlichen Bestehen auf die Eingabe
> eines Dezimalkomma, wo es in demselben Dialogfeld in der "normalen"
> Betriebsart auch ohne geht. Da ist dann die Mobilfunkrechnung
> plötzlich 990 Euro hoch.
...ich hab halt vorher mitm Taschenrechner die zwei Bruttobeträge
ausgerechnet (den einen inkl. 16% Vorsteuer, den anderen inkl. 19%
Vorsteuer - die Nettosummenbeträge für beide Teile stehen ja auf
der Rechnung, so dass das nur zwei Rechenvorgänge sind), und beide
in einer Splitbuchung jeweils mit dem passenden Steuerschlüssel
eingegeben.
Also wenn die Rechnung so ausschaut...
Dings xxxx Euro
Bums xxxx Euro
-------------------
Nettosumme 100 Euro
16% Mwst. auf 60 Euro = 9,60 Euro
19% Mwst. auf 40 Euro = 7,60 Euro
----------------------------
Zu zahlender Betrag 117,20 Euro
============================
dann macht man einfach eine Splitbuchung über 117,20 Euro, einmal
69,60 Euro mit dem Steuerkennzeichen für 16% und einmal 47,60 Euro
mit 19% und fertig.
Oder hab ich da was übersehen?
Gruß Matthias.