ich mache gerade die Einkommensteuererklᅵrung fᅵr eine Bekannte
(nichtstelbstᅵndig). Bei der Datenᅵbernahme in meinen Steuerprogramm ergibt
sich die folgende, in meinen Augen paradoxe Situation:
Der (geschiedene) Vater ihrer Kinder ist im Jahr 2009 verstorben. Wenn ich
dieses korrekt angebe, erhᅵht sich der Kinderfreibetrag laut Steuerprogramm
pro Kind um ca. 1000 EUR (von 4200 auf 5200 EUR). Die Steuererstattung sinkt
aber mit jedem Kind um ca. 150 EUR. Irgendwie verstehe ich das nicht:
Vater verstorben -> hᅵherer Kinderfreibetrag -> mehr Steuern?
Wer kann mir das erklᅵren?
Danke :-)
> Geschieden, beide Eltern leben ---> pro Kind je 0,5 Kinderfreibetrag
>
> Stirbt einer, erh lt der andere ab dann 1,0 Kinderfreibetrag.
>
> (gerechnet wird pro Monat)
>
> Das Kindergeld erh lt immer nur einer. Es wird mit der steuerlichen
> Wirkung des Kinderfreibetrages verrechnet.
>
Ja, das ist soweit klar. Das Kindergeld hat immer meine Bekannte
erhalten. Durch den Tod des Ex-Mannes erhöht sich der
Kinderfreibetrag. Das ist auch klar. Aber warum steigt dadurch die
steuerliche Belastung? Normalerweise sollte ein höhere Freibetrag doch
zu sinkender Steuerbelastung führen.
Grundsatz:
Entweder Kindergeld oder Kinderfreibetrag.
Das Finanzamt ber�cksichtigt das G�nstigere.
Uwe