"Ralf . K u s m i e r z" <m...@privacy.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:aqemv6...@mid.uni-berlin.de...
> Wie in aller Welt kann jemand an einem Ort, an dem er sich
> üblicherweiser aufhält, Kleidungsstücke "verlieren"? Das muß doch
> auffallen, daß zu Hause etwas nicht mehr da ist, was vorher noch
> vorhanden war. Und dann geht man eben am nächsten Tag danach auf die
> Suche.
Hi,
aha, der Herr ist kinderlos.
Und schon so alt, daß er "seine Kindheit" schon vergessen hat.
Oder mußte er denselben Rock mit den drei Schwestern reihum teilen?
Dann hätte er den wohl eher nicht irgendwo vergessen.
>
> Oder ist das Pack heutzutage wirklich so schwerbehindert, wie es sich
> darstellt?
eher schlau. Was "verlorengeht", gibts neu. Insbesondere wenn das
"wiederfinden" mit Nachteilen verbunden ist, wie "warum ist da ein Loch
drin?" oder "Du solltest doch nicht mit der guten Hose Fußball spielen.."
etc., für Kinder hört der Besitz auf, sobald sie etwas nichtmehr sehen. Und
fängt im Gegenzug an, sobald sie etwas sehen.
> Da muß mal ein bißchen Drill und Disziplin rein: Wenn dieses Dummvolk
> wirklich nicht in der Lage ist, auf seine Klamotten aufzupassen, dann
> muß es das eben reingeprügelt kriegen: Jede Fundsache hat drei Tage
> lang die Chance, von selbst wieder zu ihrem Besitzer heimzufinden (und
> der darf sich nicht etwa nach gusto bedienen und Erwünschtes zu Seinem
> zu erklräen, sondern hat hybsch plausibel zu machen, daß er Eigentümer
> einer Fundsache ist). Und wenn das nicht geschehen ist, dann darf die
> ganze Mannschaft im Block auf dem Hof antreten und erhält somit die
> Gelegenheit, in gemeinsamer Anstrengung dem vergeßlichen Verlierer
> wieder zu seinem Eigentum zu verhelfen.
>
> Das stärkt Bewußtsein und Aufmerksamkeit!
eher macht es verflixt viel Arbeit. Und wer schonmal soeinen
Schweinchenauftrieb organisieren half, träumt lieber Alp und Alb zusammen.
>
>> Dankbar fuer hilfreiche Gedanken
>
> Mir fehlt jegliches Verständnis.
Das sind wir von Dir gewohnt, also mach Dir nix draus. Kann nicht jeder
empathisch sein, wenigstens erkennt man Holzköpfe so leichter.
Es hatte durchaus seinen Grund, weshalb früher die Mütter den Namen in die
Klamotten nähten. Zu Zeiten gekaufter Billigklamotten entfällt das. Aber
dafür bist Du wiederum wohl zu jung.
--
mfg,
gUnther