>>> Keine Panik, die sind jetzt nicht auch pleite.
>>>
>>> Angenommen, ein Kunde bezahlt beim Aldi bar
>>> und behauptet, er habe zuwenig Wechselgeld
>>> herausbekommen. Aldi macht in solchen Fällen
>>> einen Kassensturz;
>>
>> Tatsächlich?
>>
>> Normal wird das entgegengenommene Geld nicht in die Kasse einsortiert, ehe
>> der Kunde das Wechselgeld entgegengenommen hat. Wenn der Kunde dann
>> reklamiert, können einfach beide Summen gegeneinander gehalten werden.
>>
>> Wundert mich, wenn es irgendeinen Laden gibt, bei dem das anders gehandhabt
>> wird.
>
> Je kleiner, desto Aushilfe ;)
>
> Bei real und Kaufland legen sie hier immer das bekommene Geld erst auf
> der Kasse ab, geben heraus, und sortieren dann ein. Bei mittleren
> Supermaerkten ist es unterschiedlich, und bei kleinen (wie hier im
> Viertel) IMHO haeufig, dass die (oft nur stundenweise beschaeftigten)
> Kassiererinnen das Geld erst einsortieren und dann rausgeben. Einmal
> hatte ich es schon, dass die Kassiererin mich nach dem Einsortieren
> fragte "Hatten Sie mir 10 oder 20 Euro gegeben?". Ich war froh, dass
> ich ihr nur 10 gegeben hatte.
Sowas ist ganz böse, denn da gibt es einen uralten Betrügertrick, der nur
funktioniert, wenn die Scheine zuerst in die Kasse gelegt werden:
Betrüger 1 kauft ein und zahlt mit einem 50 EUR-Schein, auf dessen
Rückseite klein eine Telefonnummer gekritzelt ist. Kurze Zeit später kommt
Betrüger 2, kauft ein und zahlt mit einem 10er. Die Kassiererin gibt das
Wechselgeld heraus und der Kunde reklamiert, er habe 50 EUR gegeben. Er
seie sich da ganz sicher, auf der Rückseite des Scheines habe er nämlich
eine Telefonnummer notiert, als er kürzlich nichts zum Schreiben dabei
hatte. Die Kassiererin nimmt also den 50er raus und voila, da steht die
Nummer drauf.
Nein, ich will hier niemanden zu sowas anstiften, dieser Trick kam vor
Jahrzehnten schon bei "Aktenzeichen XY" im Fernsehen. Wenn man das Geld
nicht gleich in die Kasse legt, funktioniert die Nummer nicht.
Grüße,
Frank