im Anschluß an die Diskussion um den 50 Euro Schein im Bus.
Ich habe heute mal an einer Tankstelle in Schwaben gefragt, was denn der
Tankwart machen würde, wenn ich mit einem 200Euro Schein bezahlen müßte
(würde)...
Er meinte: "Da hen Sie ein Problem!".
Abgesehen von seinen mangelnden Deutschkenntnissen....kann der Tankwart die
Annahme verweigern...am Wechselgeld kann es bei einer gut besuchten
Tankstelle heute ja nicht liegen.
Was macht er, wenn ich den Sprit im Tank habe...Polizei holen?
Oder anders ...ich komme mit einem LKW...lasse 250 Euro in den Tank und muß
mit 5 Euro Scheinen bezahlen?
Hat der Tankwart das Recht andere Scheine als 200 oder 500 Euro zu fordern?
Lustig, oder?
G. Roland
> Oder anders ...ich komme mit einem LKW...lasse 250 Euro in den Tank und muß
> mit 5 Euro Scheinen bezahlen?
> Hat der Tankwart das Recht andere Scheine als 200 oder 500 Euro zu fordern?
Damit solche Einschränkungen gültig sind, müssen sie Dir vor
dem Verkauf mitgeteilt werden - also ein Zettel an jeder
Zapfsäule, nicht erst an der Kasse. Imho darf er das dann, und
wenn Du trotz fehlenden kleinen Scheinen tankst, ist es Dein
Pech.
Grüße
Ingrid
>Nein, in diesem Fall wird er einen 200er und einen 50er akzeptieren. Es
>geht darum Leuten den Zahn zu ziehen die "Tankstelle" mit "Wechselstube"
>verwechseln oder zur Kompensation von Minderwertigkeitsgefühlen 10Euro
>für Zigaretten und Kleinkram mit 200ern bezahlen wolen.
nur komisch, dass dann die Hinweise nur an den Zapfsäulen kleben.
> Was macht er, wenn ich den Sprit im Tank habe...Polizei holen?
Entweder den 200er nehmen oder dir eine Rechnung in die Hand drücken und
um baldige Überweisung bitten. Wenn er nicht _vor_ dem Einkauf, z.B.
durch Aushang/Aufkleber an jeder einzelnen Zapfsäule auf seine
kundenfeindlichen Absichten hinweist, dann gerät er in Annahmeverzug,
wenn er die angebotende Bezahlung ablehnt.
Mit der Polizei hat das garnichts zu tun.
> Hat der Tankwart das Recht andere Scheine als 200 oder 500 Euro zu
> fordern?
Wenn er das vor Vertragsabschluß tut, dann hat er es wohl. Als
potentieller Kunde hat man aber natürlich das Recht, solche Tankstellen
wieder zu verlassen und künftig zu meiden
MfG
Rupert
> Ich halte es für kundenfreundlich, wenn allgemein bekannt ist, dass sich in
> einer Kasse einer Tankstelle höchstens 100 EUR befinden und das
> Überfallgesocks damit sich von dieser fern hält.
Die Tankstelle wollte ich mal sehen, wo der Kassierer nach jedem
zweiten Kunden an den Tresor rennen muss! Die meisten Tankstellen
die ich kenne, haben nur einen einzigen Kassierer; wenn der immer
wegrennen müsste, würden die Wartezeiten aber enorm zunehmen, was
der von dir geforderten Kundenfreundlichkeit eher abträglich ist.
Wegen OT setze ich einen Fup2 poster.
Grüße, Dominik
> Roland May wrote:
>
>> Oder anders ...ich komme mit einem LKW...lasse 250 Euro in den Tank und muß
>> mit 5 Euro Scheinen bezahlen?
>> Hat der Tankwart das Recht andere Scheine als 200 oder 500 Euro zu fordern?
>
> Damit solche Einschränkungen gültig sind, müssen sie Dir vor
> dem Verkauf mitgeteilt werden - also ein Zettel an jeder
> Zapfsäule, nicht erst an der Kasse.
Also an "meiner" Tanke klebt an jeder Zapfsäule ein gut sichtbarer Hinweis,
daß aus Sicherheitsgründen keine 500 EUR-Scheine angenommen werden können.
Grüße,
Frank
Das Problem hatte ich schon. Ich hatte den Hinweis an der Tanksäule nicht
bemerkt und merkte dann an der Kasse, dass ich nur einen 200-Eoro-Schein
hatte. Die Kassiererin lehnte ab. Ich sagte ok, das sei Ihre Entscheidung,
und ging Richtung Ausgang. Sie rief mir *Betrüger* hinterher. Ich verwahrte
mich streng dagegen und bot nochmals meinen Schein an. Wieder sagte sie, sie
dürfe den Schein nicht annehmen. Ich ging zu meinem Auto und fuhr nach
Hause. Sie brüllte mir nach, sie würde die Polizei rufen. Ich rief von zu
Hause die Polizei an und erklärte ihnen den Vorgang. Kurz darauf rief die
Chefin der Tankstelle bei mir an und sagte, dass sie gleich zu mir kommen
würde, um den Betrag zu kassieren. Sie nahm jetzt den Schein und gut wars.
Gruß, Wolfgang
> Das Problem hatte ich schon. Ich hatte den Hinweis an der Tanksäule nicht
> bemerkt und merkte dann an der Kasse, dass ich nur einen 200-Eoro-Schein
> hatte. Die Kassiererin lehnte ab. Ich sagte ok, das sei Ihre Entscheidung,
> und ging Richtung Ausgang. Sie rief mir *Betrüger* hinterher. Ich verwahrte
> mich streng dagegen und bot nochmals meinen Schein an. Wieder sagte sie, sie
> dürfe den Schein nicht annehmen. Ich ging zu meinem Auto und fuhr nach
> Hause. Sie brüllte mir nach, sie würde die Polizei rufen. Ich rief von zu
> Hause die Polizei an und erklärte ihnen den Vorgang. Kurz darauf rief die
> Chefin der Tankstelle bei mir an und sagte, dass sie gleich zu mir kommen
> würde, um den Betrag zu kassieren. Sie nahm jetzt den Schein und gut wars.
> Gruß, Wolfgang
>
Ich kann Dir gratulieren. Das zeigt, wie man mit Mut und
Entschlossenheit unsinnige bürokratische Hürden überwinden kann. Ich
wünschte mir, daß in Deutschland viel mehr Leute so denken.
Gruß
Peter
Du weißt aber das das nicht korrekt war?
Der Tankwart hat ein Recht auf die Bezahlung des Rechnungsbetrags.
Den hast du zu zahlen und zwar genau auf den Cent.
Wenn du z.B. für 89 Euro tankst, dann mußt du 89 Euro bezahlen und zwar
genau, wenn du dem Tankwart 100 Euro gibst, zwingst du ihn damit dir 11 Euro
rauszugeben und das ist nur dann möglich wenn er das auch macht. Er hat ein
Recht auf 89 Euro, da kannst du nicht einfach fahren, weil du es nicht
passend hast, das ist deine Pflicht es passend zu haben, denn du hast eine
Rechnung von 89 Euro verursacht. Es gibt nirgends ein Recht auf Zahlung mit
beliebigen Scheinen, sondern nur die Pflicht den Betrag genau zu bezahlen.
Wenn du z.B. für 201 Euro getankt hast, dann muß der Tankwart einen 200
Euroschein und eine 1 Euro Münze annehmen, denn es ist genau der Betrag und
es ist ein gesetzliches Zahlungsmittel, das er in diesem Fall auch nicht
ablehnen darf.
So zumindest meine Meinung, aber
google auch mal, das Thema ist hier nämlich schon öfters durchgegangen.
Gruß
Ralf
> "Wolfgang Kieckbusch" <wolfgang.1...@spamgourmet.com> schrieb im
> Newsbeitrag news:cvmo30$c6o$05$1...@news.t-online.com...
> > [...200-Euro-Geschichte...]
> Du weißt aber das das nicht korrekt war?
>
> Der Tankwart hat ein Recht auf die Bezahlung des Rechnungsbetrags.
> Den hast du zu zahlen und zwar genau auf den Cent.
> Wenn du z.B. für 89 Euro tankst, dann mußt du 89 Euro bezahlen und zwar
> genau, wenn du dem Tankwart 100 Euro gibst, zwingst du ihn damit dir 11 Euro
> rauszugeben und das ist nur dann möglich wenn er das auch macht.
NAK
Es ist auch möglich, daß der Tankwart ein Schuldanerkenntnis in Höhe von
11 Euro abgibt - oder eben, daß der Kunde ein selbiges in Höhe von 89 Euro
hinterläßt.
> Er hat ein
> Recht auf 89 Euro, da kannst du nicht einfach fahren, weil du es nicht
> passend hast, das ist deine Pflicht es passend zu haben, denn du hast eine
> Rechnung von 89 Euro verursacht. Es gibt nirgends ein Recht auf Zahlung mit
> beliebigen Scheinen, sondern nur die Pflicht den Betrag genau zu bezahlen.
Kannst Du diese Pflicht zum "passend zahlen" bitte mal belegen?
Dirk
> Ich kann Dir gratulieren. Das zeigt, wie man mit Mut und
> Entschlossenheit unsinnige bürokratische Hürden überwinden kann. Ich
> wünschte mir, daß in Deutschland viel mehr Leute so denken.
Welche bürokratische Hürden hat er denn da überwunden? Er hat einen
Vertrag nicht erfüllt und die Sache ausgesessen, mehr nicht.
> NAK
> Es ist auch möglich, daß der Tankwart ein Schuldanerkenntnis in Höhe
> von 11 Euro abgibt - oder eben, daß der Kunde ein selbiges in Höhe
> von 89 Euro hinterläßt.
Klar. Wenn beide Seiten das wollen. Wenn aber z.B. dem Tankwart das nicht
reicht, muß er das nicht annehmen - bringt ihm auch nicht wirklich was,
denn schulden tut der Kunde das Geld auch ohne Schuldanerkenntnis, und
eine höhere Sicherheit ist damit auch nicht verbunden.
> Kannst Du diese Pflicht zum "passend zahlen" bitte mal belegen?
§§ 241, 311 I, 362 I BGB: Leistungspflichten sind so zu erfüllen, wie sie
vereinbart wurden.
Wobei ich in der Tat sagen würde, daß bis zu einer gewissen Höhe über dem
geschuldeten Betrag es aus der Verkehrssitte verlangt werden kann, daß
gewechselt wird. Diese gewisse Höhe würde ich aus dem Bauch heraus je
nach Höhe des geschuldeten Betrags irgendwo zwischen 5 und 10 EUR
festmachen.
--
( ROT-13 if you want to email me directly: uv...@ervzjrexre.qr )
"Sie tragen Trauer? Der Untergang der DDR?" - "Nein, Leni Riefenstahl.
Der Führer hat sie zu sich genommen." -- Abschiedsshow Scheibenwischer,
02.10.2003
Also vielen Dank für die zahlreichen Meinungen...
aber:
1. kenne ich keine Tankstelle, die nicht genug Wechselgeld in der Kasse hat.
Wenn man ein wenig mit Geld zu tun hat, kann man schon beim Blick in die
Kasse grob überschlagen, wieviel da drinn ist...meist so gegen 1000 Euro
Ergo...Wechselgeld ist genug da, zumal bei einer Kundenfrequenz von ca. 2
Kunden pro Minute
2. Falschgeld...dieses Problem würde ich noch gelten lassen....aber es gibt
mehr kleines als großes Falschgeld...denke ich ...also z.B. 50 Euro
Scheine.
Ergo....auch kein Grund
3. In Zeiten von Onlinebanking habe ich keine Direktbank....Geld umtauschen
in kleine Scheine läßt sich die Bank vor Ort was kosten, wenn man nicht
Kunde ist....wer es nicht glaubt...mal ausprobieren.
4. Manchmal spuckt der Automat halt 200 Euro Scheine aus. Oder man bekommt
halt mal einen.
5. Aldi, Lidl und Co. hat mit diesen Scheinen auch kein Problem.
6. Die Scheine sind ein gesetzliches Zahlungsmittel. Nachher kommt der
Autoverkäufer und nimmt nur 100er, die rechts unten einen Knick habe ;-),
im Aldi kann man nur noch mit Zahngold bezahlen ;-)
...wo kommen wir da hin...mit der freien Vertragsgestaltung?
Es kann auch nicht sein, daß ich bei Aldi erst was kaufen muß, um dann ein
paar kleine Scheine für die Tankstelle zu haben.
und nicht zu vergessen.
Die Vertragsgestaltung mit der Tankstelle ist alles andere als
frei....manchmal grenzt die Preisgestaltung eher einer Erpressung.
10 cent Preisdifferenz also fast 20 Pfennig am Tag pro Liter.
Nein eine Tankstelle kann kein Pardon erwarten.
Aber ich vergaß...es sind ja nicht die Tankstellenpächter...es sind ja die
Ölscheiche, Mineralölkonzerne, eben die ANDEREN dran SCHULD.
In diesem Sinne werde ich es wohl wie Wolfgang halten, falls ich mal wieder
einen zu großen Schein habe
G. Roland
> 6. Die Scheine sind ein gesetzliches Zahlungsmittel. Nachher kommt
> der Autoverkäufer und nimmt nur 100er, die rechts unten einen Knick
> habe ;-), im Aldi kann man nur noch mit Zahngold bezahlen ;-)
>
> ...wo kommen wir da hin...mit der freien Vertragsgestaltung?
Wieso soll das ein Problem sein? Wenn der Autoverkäufer nur solche
Scheine annimmt und das mit dir im Vertrag vereinbart, dann willst du es
ja auch. Wenn du es nicht willst, vereinbare es halt nicht.
> Die Vertragsgestaltung mit der Tankstelle ist alles andere als
> frei....manchmal grenzt die Preisgestaltung eher einer Erpressung.
"G Roland schreibt immer Müll in Newsgroups."
Nur, weil mir nicht paßt, was du schreibst, wird diese obige Aussage
nicht wahr. Und nur, weil dir (und mir) die Preisgestaltung der
Tankstellen und Mineralölkonzerne nicht gefällt, heißt das nicht, daß das
an Erpressung grenzt.
> Roland May <Tini...@onlinehome.de> schrieb:
>
>> 6. Die Scheine sind ein gesetzliches Zahlungsmittel. Nachher kommt
>> der Autoverkäufer und nimmt nur 100er, die rechts unten einen Knick
>> habe ;-), im Aldi kann man nur noch mit Zahngold bezahlen ;-)
>>
>> ...wo kommen wir da hin...mit der freien Vertragsgestaltung?
>
> Wieso soll das ein Problem sein? Wenn der Autoverkäufer nur solche
> Scheine annimmt und das mit dir im Vertrag vereinbart, dann willst du es
> ja auch. Wenn du es nicht willst, vereinbare es halt nicht.
>
>> Die Vertragsgestaltung mit der Tankstelle ist alles andere als
>> frei....manchmal grenzt die Preisgestaltung eher einer Erpressung.
>
> "G Roland schreibt immer Müll in Newsgroups."
kann schon sein ;-)
>
> Nur, weil mir nicht paßt, was du schreibst, wird diese obige Aussage
> nicht wahr. Und nur, weil dir (und mir) die Preisgestaltung der
> Tankstellen und Mineralölkonzerne nicht gefällt, heißt das nicht, daß das
> an Erpressung grenzt.
Einzeln gesehen sicher nicht.
aber
1. da es kein funktionierendes und vor allem >> bezahlbares <<
Personennahverkehrssystem in Deutschland mehr gibt
(welche Lobby daran auch immer Schuld hat)
und
2. mein Auto gerade noch mit Erdgas laufen würde (nach einer Investition,
die sich nicht lohnen würde..
sehe ich nicht, wie ich am gesellschaftlichen Leben (Arbeit, Hobby,
Einkaufen, Kultur) teil haben kann, ohne ein Auto zu benutzen.
Pferdefuhrwerke sind keine Option, wegen der geringen Geschwindigkeit. Ich
würde es wohl nicht zum 25 km entfernten Aldi schaffen nachdem ich 2
Stunden von der Arbeit nach Hause gebraucht habe.
Fahrrad ja OK ....außer im Winter hier liegt 60 cm Schnee aber Aldi ist ein
Problem...
Kinderarzt auch ~40 km
Ergo
die Tankstellen nutzen die Lage schon aus.
Jetzt schauen wir mal nach, ob wir noch ein anderes Wort für diese Situation
finden ***grins*** Du weißt es schon
G. Roland
> Ergo
> die Tankstellen nutzen die Lage schon aus.
>
> Jetzt schauen wir mal nach, ob wir noch ein anderes Wort fuer diese
> Situation finden ***grins*** Du weisst es schon
Sie tun das aber nicht in verwerflicher Weise. Und damit ist es keine
Erpessung. Nein, nicht mal umgangssprachlich, denn die Tankstellen tun
genau das, was sie in unserem Wirtschaftssystem können sollen.
--
( ROT-13 if you want to email me directly: uv...@ervzjrexre.qr )
"Sie tragen Trauer? Der Untergang der DDR?" - "Nein, Leni Riefenstahl. Der
Fuehrer hat sie zu sich genommen." -- Abschiedsshow Scheibenwischer,
02.10.2003
Man ist diese Chefin vielleicht dumm. Ich hätte auch die Polizei gerufen
und dich wegen Diebstahl angezeigt. Das und nichts anderes war es
nämlich. Ich denke dieser Ablauf wie bei dir ist Gott sei Dank die Ausnahme.
Jürgen Kost
> Das Problem hatte ich schon.
ich auch. Wir haben uns drauf geeinigt das ich meinen perosnalausweis
als pfand da lassen (kurz auf ein blatt notiert das ssie emienn ausweis
hat ich der firma xy euro "schulde" und von beiden unetrzeichnet). habe
dann am automaten kleineres geld geholt und bezahlt, war kein problem,
hat 10 minuten gedauert.
gruss, enno
--
. . . . o o o o o http://www.hacktrain.de
_____ o _______
____==== ]OO|_n_n__][. | WTH | http://hand.verbrennung.org
[________]_|__|________)< | 2005|
oo oo 'oo OOOO-| oo\\_ ~~~|~~~
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> 1. da es kein funktionierendes und vor allem >> bezahlbares <<
> Personennahverkehrssystem in Deutschland mehr gibt
> (welche Lobby daran auch immer Schuld hat)
das ist eine falschbehauptung,
> und
> 2. mein Auto gerade noch mit Erdgas laufen würde (nach einer Investition,
> die sich nicht lohnen würde..
>
>
> sehe ich nicht, wie ich am gesellschaftlichen Leben (Arbeit, Hobby,
> Einkaufen, Kultur) teil haben kann, ohne ein Auto zu benutzen.
aus der du dann falsche schluesse ziehst. was soll sowas?
> Pferdefuhrwerke sind keine Option, wegen der geringen Geschwindigkeit. Ich
> würde es wohl nicht zum 25 km entfernten Aldi schaffen nachdem ich 2
> Stunden von der Arbeit nach Hause gebraucht habe.
> Fahrrad ja OK ....außer im Winter hier liegt 60 cm Schnee aber Aldi ist ein
> Problem...
>
> Kinderarzt auch ~40 km
>
> Ergo
> die Tankstellen nutzen die Lage schon aus.
deine individuelle wahl von wohn- und arbeitsort haben die tankstellen
nicht zu verantworten. sie machen dir ein angebot, dass du wahrnehmen
kannst, oder es bleiben laesst.
> Jetzt schauen wir mal nach, ob wir noch ein anderes Wort für diese Situation
> finden ***grins*** Du weißt es schon
marktwirtschaft.
--
frobnicate foo
> sehe ich nicht, wie ich am gesellschaftlichen Leben (Arbeit, Hobby,
> Einkaufen, Kultur) teil haben kann, ohne ein Auto zu benutzen.
Denkst du es gibt keine Leute ohne Auto? Ich komm eigentlich ganz gut
zurecht, und hab nichtmal nen Führerschein.
--
http://www.dunkelheit.at/
thou shallst fear...
ich wohne 100m von der arbeit, 100m vom stadtzentrum, 5 minuten vom hbf
und habe eine bahncard 50. Und ich lebe noch ;)
--> du wohnst falsch
> die Tankstellen nutzen die Lage schon aus.
Die firma bei der du arbeitst nutzt auch aus, dass andere leute eure
produkte benoetigen ;)
> Man ist diese Chefin vielleicht dumm. Ich hätte auch die Polizei
> gerufen und dich wegen Diebstahl angezeigt.
Lötzinn. Der Gewahrsam am Treibstoff war schon mit dessen Willen vom
Tankstellenbetreiber auf den Kunden übergegangen; es kommt also kein
Diebstahl mehr in Frage, weil es schon am Gewahrsamsbruch fehl.
> Das und nichts anderes war es nämlich.
Das war es nämlich gar nicht. Bitte nicht so voreilig Schlüsse ziehen,
wenn man die gesetzlichen Tatbestände nicht kennt.
--
( ROT-13 if you want to email me directly: uv...@ervzjrexre.qr )
"Sie tragen Trauer? Der Untergang der DDR?" - "Nein, Leni Riefenstahl.
Der Führer hat sie zu sich genommen." -- Abschiedsshow Scheibenwischer,
02.10.2003
> 2. Falschgeld...dieses Problem würde ich noch gelten
> lassen....aber es gibt mehr kleines als großes Falschgeld...denke
> ich ...also z.B. 50 Euro Scheine.
>
> Ergo....auch kein Grund
Du meinst es macht keinen Unterschied ob er genau einen falschen 50er oder
genau einen falschen 200er annimmt.
Nach alter Mathematik macht das eine Differenz von rund 300 Doppelmark.
> 3. In Zeiten von Onlinebanking habe ich keine Direktbank....Geld
> umtauschen in kleine Scheine läßt sich die Bank vor Ort was
> kosten, wenn man nicht Kunde ist....wer es nicht glaubt...mal
> ausprobieren.
Das sit nicht das Problem der Tankstelle.
> 4. Manchmal spuckt der Automat halt 200 Euro Scheine aus. Oder
> man bekommt halt mal einen.
Dein Pech.
> 5. Aldi, Lidl und Co. hat mit diesen Scheinen auch kein Problem.
Na und?
Muss der Tankwart nach den Geschäftbedingungen von Alsi handeln?
> 6. Die Scheine sind ein gesetzliches Zahlungsmittel. Nachher
> kommt der Autoverkäufer und nimmt nur 100er, die rechts unten
> einen Knick habe ;-), im Aldi kann man nur noch mit Zahngold
> bezahlen ;-)
Lediglich im öffentlichen Bereich, bzw. bei einer Verurteilung zur Zahlung
einer Summe ist gesetzliches Zahlungsmittel zwingend.
Wenn es Aldi gefällt können die Bezahlung in Zahngold verlangen und der
Autoverkäufer kann sich auch mit lebenden Schweinen bezahlen lassen, alles
eine Frage des Vertrags.
Was bei Aldi gegen Zahngold spricht ist die Verkehrssitte, man müsste es dir
vorer bekannt machen.
Andererseits, darfst du deine Ware ohnehin erst nach Bezahlung mitnehmen.
> ...wo kommen wir da hin...mit der freien Vertragsgestaltung?
Ja, die ist wirklich frei.
Allerdings kannst du an der Tankstelle darauf vertrauen, dass der Tankwart
gesetzliches Zahlungsmittel in *üblicher* Größe annimmt. Der 200er gehört
leider nicht dazu.
> Es kann auch nicht sein, daß ich bei Aldi erst was kaufen muß, um
> dann ein paar kleine Scheine für die Tankstelle zu haben.
Das ist, wie gesagt, dein Problem.
Im Grunde muss die Tankstelle dir überhaupt nichts verkaufen.
> und nicht zu vergessen.
>
> Die Vertragsgestaltung mit der Tankstelle ist alles andere als
> frei....manchmal grenzt die Preisgestaltung eher einer Erpressung.
Du bist völlig frei in der Auswahl deiner Tankstelle, für die Preise ist vor
allem die Politik verantwortlich.
Es steht die frei ein Fahrrad zu nehmen oder zu Fuß zu gehen.
> 10 cent Preisdifferenz also fast 20 Pfennig am Tag pro Liter.
> Nein eine Tankstelle kann kein Pardon erwarten.
Mir passen die Preise auch nicht und am wenigsten die harten Änderungen, nur
ist das eine Frage die in Berlin von gewissen Herrschaften geklärt werden
muss, die kassieren aber lieber gute Geld für Aufsichtsratpöstchen und
lassen die Konzerne absahnen.
Aber das ist eine völlig andere Baustelle.
Harald
> NAK
> Es ist auch möglich, daß der Tankwart ein Schuldanerkenntnis in
> Höhe von 11 Euro abgibt - oder eben, daß der Kunde ein selbiges
> in Höhe von 89 Euro hinterläßt.
Ja und?
Warum NAK, das ist kein Widerspruch zur vorangegangenen Aussage.
[...]
> Kannst Du diese Pflicht zum "passend zahlen" bitte mal belegen?
Umgekehrt wird ein Schuh draus.
Belege die Pflicht Wexchselgeld bereit zu halten.
Da kann bestenfalls die Verkehrssitte herhalten.
Es ist aber nicht Verkeherssitte, dass Tankstellen beliebig hohe Scheine
wechseln.
Praktisch hast du zu zahlen und zwar genau die Summe in gültiger Währung,
anderes wirst du im BGB nicht finden. Den Paragrafen suche ich dir jetzt
nicht raus.
Harald
> Damit solche Einschränkungen gültig sind, müssen sie Dir vor
> dem Verkauf mitgeteilt werden - also ein Zettel an jeder
> Zapfsäule, nicht erst an der Kasse.
Nach welcher Rechtsnorm ist die Tankstelle verpflichtet beliebig große
Scheine zu wechseln?
Es gibt keine, du musst zahlen, und zwar passend, kannst du das nicht ist es
dein Pech.
Harald
> Lediglich im öffentlichen Bereich, bzw. bei einer Verurteilung zur
> Zahlung einer Summe ist gesetzliches Zahlungsmittel zwingend.
Wenn ich aus Vertrag die Zahlung einer Geldsumme schulde, tue ich das auch
ohne daß ein gericht das festgestellt hat.
> Roland May <Tini...@onlinehome.de> writes:
>
>> 1. da es kein funktionierendes und vor allem >> bezahlbares <<
>> Personennahverkehrssystem in Deutschland mehr gibt
>> (welche Lobby daran auch immer Schuld hat)
>
> das ist eine falschbehauptung,
na ich weiß nicht wo Du wohnst....vielleicht in der Stadt? Auf dem Land NULL
>
>> und
>> 2. mein Auto gerade noch mit Erdgas laufen würde (nach einer Investition,
>> die sich nicht lohnen würde..
>>
>>
>> sehe ich nicht, wie ich am gesellschaftlichen Leben (Arbeit, Hobby,
>> Einkaufen, Kultur) teil haben kann, ohne ein Auto zu benutzen.
>
> aus der du dann falsche schluesse ziehst. was soll sowas?
welche *grins*
>
>> Pferdefuhrwerke sind keine Option, wegen der geringen Geschwindigkeit.
>> Ich würde es wohl nicht zum 25 km entfernten Aldi schaffen nachdem ich 2
>> Stunden von der Arbeit nach Hause gebraucht habe.
>> Fahrrad ja OK ....außer im Winter hier liegt 60 cm Schnee aber Aldi ist
>> ein Problem...
>>
>> Kinderarzt auch ~40 km
>>
>> Ergo
>> die Tankstellen nutzen die Lage schon aus.
>
> deine individuelle wahl von wohn- und arbeitsort haben die tankstellen
> nicht zu verantworten. sie machen dir ein angebot, dass du wahrnehmen
> kannst, oder es bleiben laesst.
aha, sie haben aber auch ein Monopol auf die Lieferung von Brennstoffen,
vielleicht solltest Du mal die Bestimmungen zur Kraftstofflagerung und
Transport lesen.
>
>> Jetzt schauen wir mal nach, ob wir noch ein anderes Wort für diese
>> Situation finden ***grins*** Du weißt es schon
>
> marktwirtschaft.
Vielleicht solltest Du Dich mal ein wenig schlau machen,
Monopol, Oligopol sind z.B. 2 Stichworte
google ist Dein Helfer ;-)
Wenn Du Deine Hausaufgaben gemacht hast, kannst Du wieder Posten ansonsten
schönen Abend noch ;-)
G. Roland
>
> Roland May <Tini...@onlinehome.de> schrieb:
>
>> Ergo
>> die Tankstellen nutzen die Lage schon aus.
>>
>> Jetzt schauen wir mal nach, ob wir noch ein anderes Wort fuer diese
>> Situation finden ***grins*** Du weisst es schon
>
> Sie tun das aber nicht in verwerflicher Weise. Und damit ist es keine
> Erpessung. Nein, nicht mal umgangssprachlich, denn die Tankstellen tun
> genau das, was sie in unserem Wirtschaftssystem können sollen.
>
Nein tun Sie nicht, denn sie haben vom Gesetzgeber ein quasi Monopol
erhalten. Ich sage nur Gefahrgut, Lagerung ... etc. Nur zur Info für manche
Poster..das gab es schon vor dem (T)euro.;-)
z.B.: ist der Dieselpreis um ca. 25-30 Prozent gestiegen, der Staat sagt
nichts, da er auch fleißig mit abkassiert(Kraftstoffsteuer,
Umsatzsteuer...). Das kann es nicht sein...denke ich.
G. Roland
> Nein tun Sie nicht, denn sie haben vom Gesetzgeber ein quasi Monopol
> erhalten. Ich sage nur Gefahrgut, Lagerung ... etc. Nur zur Info für manche
> Poster..das gab es schon vor dem (T)euro.;-)
Wenn Du hier behaupten willst, dass der Staat ein Monopol vergeben
hat, dann solltest Du nicht "nur" etwas sagen, sondern das etwas
ausfuehrlicher begruenden. Dass Treibstoffe Gefahrgut sind und
entsprechend befoerdert und gelagert gehoeren, hat fuer mich
mit der Gewaehrung und/oder Sicherung eines Monopols wenig zu
tun. Und mit der Einfuehrung des Euro auch nicht. Lass uns doch
an Deiner tiefergehenden Weltsicht teilhaben.
> z.B.: ist der Dieselpreis um ca. 25-30 Prozent gestiegen, der Staat sagt
> nichts, da er auch fleißig mit abkassiert(Kraftstoffsteuer,
> Umsatzsteuer...). Das kann es nicht sein...denke ich.
Stahlschrott ist den vergangenen Monaten um fast 100% teurer geworden,
das schlaegt sich auch schlussendlich auf Preise fuer Endverbraucher
um. Auch da sagt der Staat nichts.
Was sollte er denn DMn dazu sagen?
Stephan
> Gibts Du uns mal die Adresse dieser Bank? Da werde ich ab jetzt immer Geld
> abheben ;-)
Ralf
Ich schränke meine Fahrten zu meinen Verwandten und Familie auch schon sehr
ein, weil ich es mir nicht mehr leisten kann,
mehr als alle 6-8 Wochen kann ich das nicht mehr. Entfremdung
erzwungenermassen!
Bahn ist nur noch was für Millionäre und andere Möglichkeiten gibt es ja
wohl nicht 200km zu überbrücken, oder?
Ralf
schön für dich, aber in der Stadt wohnen muß man sich leisten können!
10 Euro und mehr für einen QM, wer soll das denn mit einem normalen Gehalt
bezahlen können????
Auf dem Land ist es nun mal bis zur Hälfte billiger zu wohnen und für viele
die einzige Möglichkeit!
Ralf
>> Lediglich im öffentlichen Bereich, bzw. bei einer Verurteilung
>> zur Zahlung einer Summe ist gesetzliches Zahlungsmittel zwingend.
>
> Wenn ich aus Vertrag die Zahlung einer Geldsumme schulde, tue ich
> das auch ohne daß ein gericht das festgestellt hat.
Habe ich etwas anderes gesagt?
Harald
> Jürgen Kost <J.Kost.T...@t-online.de> schrieb:
>
>
>>Man ist diese Chefin vielleicht dumm. Ich hätte auch die Polizei
>>gerufen und dich wegen Diebstahl angezeigt.
>
>
> Lötzinn. Der Gewahrsam am Treibstoff war schon mit dessen Willen vom
> Tankstellenbetreiber auf den Kunden übergegangen; es kommt also kein
> Diebstahl mehr in Frage, weil es schon am Gewahrsamsbruch fehl.
Wie bitte würdest du es dann bezeichne, wenn ich an die Tanke fahre,
meinen Tank voll laufen lasse und dann ohne zu bezahlen davonfahre? darf
das jetzt jeder machen?
M.f.G.
Jürgen Kost
gruß
markus
> Roland May schrieb:
>
>
>>2. Falschgeld...dieses Problem würde ich noch gelten
>>lassen....aber es gibt mehr kleines als großes Falschgeld...denke
>>ich ...also z.B. 50 Euro Scheine.
>>
>>Ergo....auch kein Grund
>
>
> Du meinst es macht keinen Unterschied ob er genau einen falschen 50er oder
> genau einen falschen 200er annimmt.
> Nach alter Mathematik macht das eine Differenz von rund 300 Doppelmark.
das ist aber ein schlechter vergleich. da falsche 50er m.E. häufiger
sind als falsche 200er müsste man da x*50 mit y*200 vergleichen. (x,y
relative häufigkeit) und cih würde fast sagen, dass dei differenz da
fast verschwindet, sind doch 50er so ziemlich beliebt bei fälschern
(wenn man diversen reportagen im tv glaubt)
Das würde ich doch für sehr eingeengt halten.
Nehmen wir einmal an, die Händler würden tatsächlich darauf bestehen, jedes
Mal nur zwischen 5 und 10 € herauszugeben, dann müsste ich mindestens einmal
täglich zur Bank gehen, um Geld zu wechseln. Oder die Geldautomaten dürften
nur noch 10er und 5er ausspucken.
Die Verkehrsüblichkeit würde ich auch eher an der Stelle, wo ich bezahle als
an der Höhe des Betrags festmachen. Z.B. im Bus (Bsp. im anderen Thread, der
letztlich Auslöser für diesen war) würde ich es nicht als verkehrsüblich
ansehen, mit einem 50er oder größer zu bezahlen, so dass man Glück hat, wenn
der Fahrer trotzdem wechseln kann.
In einem Supermarkt, der große Umsätze macht, ist es die ganz große
Ausnahme, wenn der Kassierer nicht wechseln kann, so dass man dort m.E.
erwarten kann, auch kleine Beträge mit einem 50er oder 100er bezahlen zu
können.
Gruß
Marco
>Bahn ist nur noch was für Millionäre und andere Möglichkeiten gibt es ja
>wohl nicht 200km zu überbrücken, oder?
200 km im Intercity hin und zurück (z.B. Dortmund - Koblenz) kosten
übers Wochenende (Sparpreis 50) 32 Euro, mit Bahncard 25 reduziert
sich der Preis auf 24 Euro. Dafür brauche ich kein Millionär zu sein.
Für weitere Spartipps empfehle ich de.etc.bahn.tarif+service.
Gruß
E.S.
Ralf Weber wrote:
>
> schön für dich, aber in der Stadt wohnen muß man sich leisten können!
> 10 Euro und mehr für einen QM, wer soll das denn mit einem normalen Gehalt
> bezahlen können????
>
> Auf dem Land ist es nun mal bis zur Hälfte billiger zu wohnen und für viele
> die einzige Möglichkeit!
Wenn sie dann Kosten für ein Auto haben, das sie sich in der Stadt
sparen könnten, muss man das sauber gegenrechnen. In vielen Fällen ist
die Stadt dann konkurrenzfähig.
Ciao Henning
> Bahn ist nur noch was für Millionäre und andere Möglichkeiten gibt es ja
> wohl nicht 200km zu überbrücken, oder?
insbesondere fuer fahrgaeste mit kindern und seltenfahrer, die nicht
auf vollflexible tickets angewiesen sind, ist bahnfahren zumindest im
fernverkehr derzeit 'Billig wie nie'. es ist sogar regelmaessig
billiger als autofahren.
es ist bedauerlich, dass das in der bevoelkerung so nicht wahrgenommen
wird.
Crosspost & Followup-To: de.etc.bahn.tarif+service
--
frobnicate foo
Jürgen Kost schrieb:
>>> Man ist diese Chefin vielleicht dumm. Ich hätte auch die Polizei
>>> gerufen und dich wegen Diebstahl angezeigt.
>>
>> Lötzinn. Der Gewahrsam am Treibstoff war schon mit dessen Willen vom
>> Tankstellenbetreiber auf den Kunden übergegangen; es kommt also kein
>> Diebstahl mehr in Frage, weil es schon am Gewahrsamsbruch fehl.
>
> Wie bitte würdest du es dann bezeichne, wenn ich an die Tanke fahre,
> meinen Tank voll laufen lasse und dann ohne zu bezahlen davonfahre?
Als Unterschlagung oder ggf. Betrug.
> darf
> das jetzt jeder machen?
Natürlich nicht.
Gruß
Bastian
--
"Januar 1986: Die ersten europäischen Versionen von Windows
werden ausgeliefert. Jetzt können auch Europäer nichts Sinn-
volles mit Windows anfangen."
PC Magazin 3/98, S. 84
Ja. Du hast behauptet, zwingend sei das erst bei einer Verurteilugn zur
Zahlung. Das stimmt nicht; zwingend ist es ab Abschluß des Vertrages.
>> Wobei ich in der Tat sagen würde, daß bis zu einer gewissen Höhe
>> über dem geschuldeten Betrag es aus der Verkehrssitte verlangt
>> werden kann, daß gewechselt wird. Diese gewisse Höhe würde ich
>> aus dem Bauch heraus je nach Höhe des geschuldeten Betrags
>> irgendwo zwischen 5 und 10 EUR festmachen.
>
> Das würde ich doch für sehr eingeengt halten.
> Nehmen wir einmal an, die Händler würden tatsächlich darauf
> bestehen, jedes Mal nur zwischen 5 und 10 € herauszugeben, dann
> müsste ich mindestens einmal täglich zur Bank gehen, um Geld zu
> wechseln. Oder die Geldautomaten dürften nur noch 10er und 5er
> ausspucken.
Ähm... verstehe ich das richtig: du beklagst dich gerade darüber, daß
du immer sehr große Scheine hast, mit denen du Pisselsbeträge bezahlst,
und weil du die, sollte sich jemand darauf berufen, soviel nicht
rausgeben zu müssen, nicht mehr so einfach kleingewechselt kriegst,
DARUM soll das nicht der Fall sein?
Also "paßt mir nicht, darum kann das nicht sein"?
Ich hoffe ja mal, ich habe dich falsch verstanden.
> Die Verkehrsüblichkeit würde ich auch eher an der Stelle, wo ich
> bezahle als an der Höhe des Betrags festmachen.
Ich zitiere mich mal selbst:
| je nach Höhe des geschuldeten Betrags
Wenn du'n Kaugummi für 20 Cent kaufst, würde ich nicht sagen, daß der
Verkäufer auf 10 EUR rausgeben muß. Kaufst du einen Kleinstbackofen für
24,99 EUR im Supermarkt, würde ich dagegen problemlos sagen, daß dir da
auf 30 EUR rauszugeben ist.
Nur mal als Erinnerung: ich sage nicht, daß man nicht auch größere
Summen rausgeben DARF, ich frage mich nur, bis wohin jemand nach
Verkehrssitte verpflichtet ist, auf größere Scheine wieviel Geld
rauszugeben. Und da würde ich sagen, daß grundsätzlich niemand
erwartet, daß man ein Brötchen für 2,50 EUR mit einem 50-EUR-Schein
bezahlen kann, sondern dann immer höflich fragt "können Sie auf einen
50er rausgeben? Was kleineres habe ich leider nicht".
Und auch im Supermarkt habe ich es schon erlebt, daß mein 50er zu groß
war, wenn ich nur einen kleinen Betrag hatte.
Jedoch solltes du die Fähigkeit zur Einsicht besitzen, Äpfel nicht mit
Birnen vergleichen zu können.
Gruß Ingo
> Wenn es nicht Diebstahl war, was war es denn dann?
Zunächst ein ganz normaler Kaufvertrag von Treibstoff. Die Besonderheit
ist lediglich, daß der Verkäufer hinsichtlich der Annahme der Zahlung
in Annahmeverzug geriet. Ganz einfach, nicht?
MfG
Rupert
Ja, hast du. Ich hab mich aber wohl auch etwas missverständlich ausgedrückt.
> Wenn du'n Kaugummi für 20 Cent kaufst, würde ich nicht sagen, daß der
> Verkäufer auf 10 EUR rausgeben muß. Kaufst du einen Kleinstbackofen
> für 24,99 EUR im Supermarkt, würde ich dagegen problemlos sagen, daß
> dir da auf 30 EUR rauszugeben ist.
Und da würde ich nach der Verkehrssitte ebenso unproblematisch erwarten,
dass der Kassierer auch zumindest auf 50 EUR rausgeben kann und dies auch
tut.
> Nur mal als Erinnerung: ich sage nicht, daß man nicht auch größere
> Summen rausgeben DARF, ich frage mich nur, bis wohin jemand nach
> Verkehrssitte verpflichtet ist, auf größere Scheine wieviel Geld
> rauszugeben.
Ja, das frage ich mich auch. Und da haben wir anscheinend unterschiedliche
Vortellungen von der Verkehrssitte.
> Und da würde ich sagen, daß grundsätzlich niemand
> erwartet, daß man ein Brötchen für 2,50 EUR mit einem 50-EUR-Schein
> bezahlen kann, sondern dann immer höflich fragt "können Sie auf einen
> 50er rausgeben? Was kleineres habe ich leider nicht".
Und ich würde eben sagen, dass das davon abhängt, wo ich das kaufe. In der
Bäckerei an der Ecke stimme ich dir vollkommen zu, im (größeren) Supermarkt
erwarte ich das Wechselgeld.
> Und auch im Supermarkt habe ich es schon erlebt, daß mein 50er zu groß
> war, wenn ich nur einen kleinen Betrag hatte.
Ich nicht (wenn du mit Supermarkt nicht einen kleinen Edeka-, Spar- oder
wasauchimmer-Markt meinst, der einen Tante-Emma-Laden mit Selbstbedienung
darstellt).
Gruß
Marco
>> Kurz darauf rief die Chefin der Tankstelle bei mir an und sagte,
>> dass sie gleich zu mir kommen würde, um den Betrag zu kassieren. Sie
>> nahm jetzt den Schein und gut wars. Gruß, Wolfgang
> Ich kann Dir gratulieren. Das zeigt, wie man mit Mut und
> Entschlossenheit unsinnige bürokratische Hürden überwinden kann.
Es zeigt wohl eher, wie man eine Situation unnötig eskalieren läßt. Der
Weg zur Bank und die anschließende Bezahlung wäre angebrachter gewesen.
--
Erstaunlich ist, daß sie noch nicht ausgestorben
Sind, denn wenn sie einen Führerschein erworben
Haben, fahren sie grundsätzlich wie Idioten
Und bauen Unfälle mit mehreren Toten.
-- Knorkator "Ich verachte Jugendliche"
>Ekkehard Schwarz wrote:
>
>> 200 km im Intercity hin und zurück (z.B. Dortmund - Koblenz) kosten
>> übers Wochenende (Sparpreis 50) 32 Euro, mit Bahncard 25 reduziert
>> sich der Preis auf 24 Euro. Dafür brauche ich kein Millionär zu sein.
>
>Jedoch solltes du die Fähigkeit zur Einsicht besitzen, Äpfel nicht mit
>Birnen vergleichen zu können.
Selbstverständlich.
Ich habe aber weder von Äpfeln noch von Birnen geschrieben, sondern
von den Fahrpreisen der Deutschen Bahn, auf die Ralf in seinem Posting
anspielte.
Und was wolltest du mit deinem Beitrag jetzt sagen?
Gruß
E.S.
>Wie bitte würdest du es dann bezeichne, wenn ich an die Tanke fahre,
>meinen Tank voll laufen lasse und dann ohne zu bezahlen davonfahre? darf
>das jetzt jeder machen?
Lies deinen eigenn Text noch mal, lies dann nochmal *genau* was
Wolfgang schrieb -- und dann versuche die Unterschiede im Detail zu
erkennen.
Volker
--
Im uebrigen bin ich der Meinung, das TCPA verhindert werden muss.
> aha, sie haben aber auch ein Monopol auf die Lieferung von Brennstoffen,
> vielleicht solltest Du mal die Bestimmungen zur Kraftstofflagerung und
> Transport lesen.
Erzähl' mal. Daß sich nicht jeder kleine Mann einen Mineralöltank in den
Hof stellen kann ist klar, aber es ist imo nirgends festgeschrieben, daß
der Vertrieb von Mineralöl und Folgeprodukten nur Shell, Mobil und Co.
vorbehalten ist. Der Sinn von scharfen Bestimmungen für den Umgang mit
Brennstoffen sollte sich jedem erschließen, der einmal z.B. eine
Verpuffung von Benzin erlebt hat.
lc#
Hätte der Kunde dazu nicht zunächst die Leistung "wie geschuldet"
anbieten müssen?
Offensichtlich hat er ja keine EUR 89, sondern EUR 200 angeboten, und
damit zwar nicht die Leistung verweigert, aber sie nicht so angeboten,
wie sie geschuldet war.
Oder nicht?
Gruß
Fred
>> Habe ich etwas anderes gesagt?
>
> Ja. Du hast behauptet, zwingend sei das erst bei einer
> Verurteilugn zur Zahlung. Das stimmt nicht; zwingend ist es ab
> Abschluß des Vertrages.
Nein, bei Abschluss eines Vertrages kannst die Art der Bezahlung bestimmen.
Die Bezahlung kann auch in Pferdemist, Honig oder Dienstleistung bestehen.
Klar, dass man von gültiger Währung ausgehen muss wenn nichts vereinbart
ist.
Harald
> Hätte der Kunde dazu nicht zunächst die Leistung "wie geschuldet"
> anbieten müssen?
Er hat an einer Tankstelle eine Forderung von 89 Euro zu erfüllen
(versucht).
Es ist, jedenfalls für Tankstellen, Supermärkte etc., anerkannt, daß
Geldforderungen nicht auf Euro und Cent genau erfüllt werden müssen.
Diskussionsbedarf kann man insoweit allenfalls über die Höhe des
Wechselgeldbetrages annehmen. Und da halte ich es für durchaus üblich
(und durchaus auch angemessen) daß ein nicht ganz unerheblicher Betrag
von immerhin 89 Euro mit einem 200 Euro-Schein ordnungsgemäß erfüllt
werden kann.
Mal ganz davon abgesehen, daß es nicht sonderlich werbewirksam sein
wird, wenn ein Unternehmer sich derart verhält. Aber das ist natürlich
ein anderes Thema...
> Offensichtlich hat er ja keine EUR 89, sondern EUR 200 angeboten, und
> damit zwar nicht die Leistung verweigert, aber sie nicht so angeboten,
> wie sie geschuldet war.
> Oder nicht?
Letzteres, IMHO
MfG
Rupert
>> Ja. Du hast behauptet, zwingend sei das erst bei einer
>> Verurteilugn zur Zahlung. Das stimmt nicht; zwingend ist es ab
>> Abschluß des Vertrages.
>
> Nein, bei Abschluss eines Vertrages kannst die Art der Bezahlung
> bestimmen. Die Bezahlung kann auch in Pferdemist, Honig oder
> Dienstleistung bestehen. Klar, dass man von gültiger Währung
> ausgehen muss wenn nichts vereinbart ist.
Wenn der Vertrag auf "Bezahlung" in Mist lautet, wird dich das Gericht
wohl kaum zur Zahlung einer Summe verurteilen.
Wieso, der Vertrag wurde doch erfüllt, nur etwas verspätet. Ich finde
Wolfgangs Verhalten auch etwas übereskaliert, da man ja zunächst noch
Zahlung mit ec-Karte oder Kreditkarte anbieten kann (wenn man sowas hat
- Kreditkarten sind bei Tankstellen aus gutem Grund aber auch nicht
allzu beliebt).
Wenn gar kein Weg zur sofortigen Zahlung gefunden werden kann,
hinterlässt man seine Adresse, lässt sich die Bankverbindung geben und
überweist so schnell wie möglich.
Damit die Tankstelle nicht zu sehr um ihr Geld zittert, darf sie sich
auch gern noch das Kennzeichen notieren (falls sie das nicht eh schon
gefilmt hat) und die Ausweisdaten abschreiben.
Das Benzin aus dem Tank pumpen ist ja eher unrealistisch, und festhalten
darf die Tankstelle einen vermutlich auch nicht, wenn man grundsätzliche
Zahlungsbereitschaft signalisiert, die nur an der momentanen
Nichtumsetzbarkeit scheitert.
Viele Grüße
Jaakob
Also erst mal sagte ich was von Land, nicht City!
Der nächste Bahnhof (s-Bahn) ist hier etwa 5km entfernt von mir.
Das fährt am Wochenende sogar ein Bus hin (einmal die Stunde)
dann muß ich eine Bahnkarte kaufen, kostet 200Euro erst mal für gar nix
außer etwas Plastik,
das reicht schon mal für etwa 2300km Autobahn (mit meinem alten Auto)
dann kommt für die Strecke nach Ettlingen
für das Ticket noch einmal 34 Euro dazu, (das ist in etwas das Spritgeld)
und das ganze dauert 2 Stunden 46 Minuten (nur die Bahn, dass ich am Zielort
nochmal Bus fahren muß ist klar,
dauert auch nochmal etwa 20 Minuten), das entspricht einem Durchschnitt von
53km/h (nur die Bahn, wenn
ich den Bus mit einrechne, deutich unter 40km/h)
Was ist daran jetzt günstig?
Mit dem Auto komme ich auf die selben Kosten und bin aber in etwa 1:30
Stunden dort.
Also es ist so oder so deutlich zu teuer!
Ralf
> [...] zum 25 km entfernten Aldi [...]
> Kinderarzt auch ~40 km
Darf ich fragen, wo du wohnst? Ich stamme selber aus einer ländlichen
Gegend, aber so lange Wege waren da undenkbar.
Robert Weemeyer
> "Ekkehard Schwarz" <es+n...@nurfuerspam.de> schrieb:
>
> > 200 km im Intercity hin und zurück (z.B. Dortmund - Koblenz) kosten
> > übers Wochenende (Sparpreis 50) 32 Euro, mit Bahncard 25 reduziert
> > sich der Preis auf 24 Euro.
>
> Also erst mal sagte ich was von Land, nicht City!
Das ändert an den Preisen aber nichts.
> Der nächste Bahnhof (s-Bahn) ist hier etwa 5km entfernt von mir.
Das ist aber höchstens die halbe Wahrheit. Der nächste Bahnhof liegt
nur 1600 Meter Straßenentfernung von dir entfernt und heißt Dreieich-
Sprendlingen. Der nächste S-Bahnhof heißt Dreieich-Buchschlag, das
sind auch deutlich unter vier Kilometer.
> Da fährt am Wochenende sogar ein Bus hin (einmal die Stunde)
Soweit ich sehe, fahren von deiner nächstgelegenen Bushaltestelle
(Sprendlingen Siedlung) keine Busse zu den Bahnhöfen Sprendlingen und
Buchschlag. Möglicherweise meinst du den Bahnhof Neu-Isenburg. Der ist
nämlich tatsächlich ziemlich genau fünf Kilometer von dir entfernt.
Allerdings fahren die Busse dorthin (Linien 972 und 973) am Wochenende
alle halbe Stunde.
> dann muß ich eine Bahnkarte kaufen, kostet 200Euro erst mal für gar nix
> außer etwas Plastik,
Die Bahncard 25 kostet 50 Euro.
> dann kommt für die Strecke nach Ettlingen
> für das Ticket noch einmal 34 Euro dazu, (das ist in etwas das Spritgeld)
Ich komme auf 36 Euro für eine voll flexible Hin- und Rückfahrt Neu
Isenburg - Ettlingen West (inklusive Intercity).
Mit Vorausbuchung lässt sich das auf 22,50 Euro (mit Wochenendbindung)
oder 27,00 Euro (sonst) drücken.
> und das ganze dauert 2 Stunden 46 Minuten (nur die Bahn, dass ich am Zielort
> nochmal Bus fahren muß ist klar, dauert auch nochmal etwa 20 Minuten),
Wohin genau musst du in Ettlingen?
> Was ist daran jetzt günstig?
>
> Mit dem Auto komme ich auf die selben Kosten
Aber nur, wenn du bei den Autokosten nur den Sprit rechnest. Und eine
Fahrkarte mit Vorausbuchung liegt etwa ein Drittel unter den reinen
Spritkosten.
> und bin aber in etwa 1:30 Stunden dort.
Dass die Verbindung ungünstig ist, gebe ich zu.
> Also es ist so oder so deutlich zu teuer!
Wie teuer darf deiner Meinung eine Rückfahrkarte Neu Isenburg -
Ettlingen sein?
Robert Weemeyer, Berlin
Weiter in de.soc.verkehr
>> Hat der Tankwart das Recht andere Scheine als 200 oder 500 Euro zu
>> fordern?
>
> Damit solche Einschränkungen gültig sind, müssen sie Dir vor
> dem Verkauf mitgeteilt werden - also ein Zettel an jeder
> Zapfsäule, nicht erst an der Kasse. Imho darf er das dann, und
> wenn Du trotz fehlenden kleinen Scheinen tankst, ist es Dein
> Pech.
Die Frage ist doch eher, ob solche Einschränkungen überhaupt zulässig
sind. Immerhin sind auch 200 und 500 EUR-Scheine gesetzliches
Zahlungsmittel. Beim Bäcker wollen sie laut Aushang nichtmal mehr 50'er
annehmen...
Gruß
Thorsten
--
PGP welcome!
Thorsten online: http://www.ostermann-net.de/electronic
Rund um Schrittmotor, Fräs-Bohr-Plotter & Mikrocontroller
Thorsten Ostermann schrieb:
> Die Frage ist doch eher, ob solche Einschränkungen überhaupt zulässig
> sind. Immerhin sind auch 200 und 500 EUR-Scheine gesetzliches
> Zahlungsmittel. Beim Bäcker wollen sie laut Aushang nichtmal mehr 50'er
> annehmen...
Der Bäcker könnte sogar in guter alter Türsteher-Manier sagen: "Du
nicht!" Es herrscht Vertragsfreiheit, so daß die potentiellen
Vertragspartner schon gewisse Dinge vorgeben können. Und wenn das nicht
rechtsmißbräuchlich geschieht, was ich bei kleineren Geschäften nicht
unbedingt sehen kann, ist das (abgesehen von einer Einbuße an
Kundenfreundlichkeit) nicht zu beanstanden. Wieviel Wechselgeld hat so
ein Bäcker schon? Wenn Du nicht gerade für 47,35 EUR einkaufst und drei
Leute in den frühen Morgenstunden mit einem Fuffi bezahlen, muß er
direkt neues Wechselgeld besorgen.
>"Ekkehard Schwarz" <es+n...@nurfuerspam.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:38b18pF...@individual.net...
>> On Sat, 26 Feb 2005 01:55:57 +0100, Ralf Weber wrote:
>>
>> >Bahn ist nur noch was für Millionäre und andere Möglichkeiten gibt es ja
>> >wohl nicht 200km zu überbrücken, oder?
>>
>> 200 km im Intercity hin und zurück (z.B. Dortmund - Koblenz) kosten
>> übers Wochenende (Sparpreis 50) 32 Euro, mit Bahncard 25 reduziert
>> sich der Preis auf 24 Euro. Dafür brauche ich kein Millionär zu sein.
>
>Also erst mal sagte ich was von Land, nicht City!
Das war ja auch nur ein Beispiel für die von dir in die Diskussion
geworfene Entfernung von 200 km. Ob Start und/oder Ziel in der Stadt
oder irgendwo auf dem Land liegen, ist an dieser Stelle aber egal.
>Der nächste Bahnhof (s-Bahn) ist hier etwa 5km entfernt von mir.
>Das fährt am Wochenende sogar ein Bus hin (einmal die Stunde)
Na also.
>dann muß ich eine Bahnkarte kaufen, kostet 200Euro erst mal für gar nix
>außer etwas Plastik,
Das ist der Preis für die Bahncard 50.
Die Bahncard 25 kostet 50 Euro im Jahr und hat für Gelegenheitsfahrer
zudem den Vorteil, dass sie mit den Sparpreisen kombinierbar ist, also
bis zu 62,5% Rabatt ermöglicht (für Einzelreisende, mit Mitfahrerra-
batt noch mehr).
>für das Ticket noch einmal 34 Euro dazu, (das ist in etwas das Spritgeld)
(...)
>Was ist daran jetzt günstig?
>
>Mit dem Auto komme ich auf die selben Kosten
^^^^^^^^^^^^^^^^^
Aha! Ist also ein Auto deswegen auch nur etwas "für Millionäre"?
>und bin aber in etwa 1:30
>Stunden dort.
Dass du mit dem Auto einen Zeitvorteil hast, ist gut möglich (und will
ich ohne genauere Kenntnis der Situation auch gar nicht abstreiten),
aber das ist etwas völlig anderes als deine ursprüngliche Aussage, die
Bahn sei "nur noch was für Millionäre".
Followup-To: de.soc.verkehr
Gruß
E.S.
Bei der Provision.
Grüße
Florian
--
Mail to the "From" address will be silently discarded. Use the
"Reply-To" address only.
Drei bis fünf Prozent. Das ist für viele Tankstellenpächter mehr als die
Umsatzrendite bei Mineralölerzeugnissen.
>Vollautomatische personallose Zapfsäulen, man mußte - vorher! -
>EC-Card einfüttern und mit PIN 80 Euronen autorisieren, abgebucht
>wurde der tatsächlich gezapfte Betrag - nachdem ich kapiert hatte, wie
>es funktioniert, konnte ich es dann gleich den nächsten erklären, die
>stirnrunzelnd vor dem Apparatismus standen. Trotz Provision vermutlich
>deutlich billiger als eine angestellte Kraft und Umgang mit Bargeld.)
Du verwechselst EC-Karten mit Kreditkarten. Zahlungen mit EC-Karte und
PIN lassen sich die Banken mit nur 0,3% vergüten.
> begin quoting, Peter Bruells schrieb:
>
> >>> Sie sind dazu nicht verpflichtet. eine Tanke, die das aber nicht anbietet,
> >>> wird wenig Chancen am Markt haben.
> >> Ist das so? Wäre mir im Prinzip gleichgültg, ob ich mit EC- oder
> >> Mastercard zahle.
> > EC Karte: Geheimnummer
> > Kreditkarte: Unterschrift
>
> Ja. Und?
Die meisten Leute können sich den eigenen Namen besser merken als eine
vierstellige Zahl.
> Drei bis fünf Prozent. Das ist für viele Tankstellenpächter mehr als
> die Umsatzrendite bei Mineralölerzeugnissen.
Hast du dafür eine Quelle?
Nach meinem Kenntnisstand beläuft sich die Provision auf Sätze zwischen
0,75% und 1,5%, je nach Kartenfirma.
Daher sind beispielsweise Visa-Karten deutlich beliebter als etwa
AmericanExpress-Karten
MfG
Rupert
> begin quoting, Florian Kleinmanns schrieb:
>
> >> Ich habe zwar keine Ahnung, wie hoch die ist,
>> Drei bis fünf Prozent. Das ist für viele Tankstellenpächter mehr als die
>> Umsatzrendite bei Mineralölerzeugnissen.
> Ziemlich fett. Warum machen Akzeptanzstellen das?
3 bis 5% stimmt meines Wissens nicht mehr, und ist wohl auch variabel.
> begin quoting, Florian Unger schrieb:
>
> >> Ich habe zwar keine Ahnung, wie hoch die ist, aber die Tanken bieten
> >> das doch freiwillig an, nicht?
> Daher sind beispielsweise Visa-Karten deutlich beliebter als etwa
> AmericanExpress-Karten
>
Evtl liegt es auch daran, dass Visa schneller zahlt....
andre
>>> Hat der Tankwart das Recht andere Scheine als 200 oder 500 Euro zu
>>> fordern?
>> Damit solche Einschränkungen gültig sind, müssen sie Dir vor
>> dem Verkauf mitgeteilt werden - also ein Zettel an jeder
>> Zapfsäule, nicht erst an der Kasse. Imho darf er das dann, und
>
>Die Frage ist doch eher, ob solche Einschränkungen überhaupt zulässig
>sind. Immerhin sind auch 200 und 500 EUR-Scheine gesetzliches
>Zahlungsmittel. Beim Bäcker wollen sie laut Aushang nichtmal mehr 50'er
>annehmen...
Warum sollen die denn nicht zulaessig sein?
Wenn Du beim Baecker fuer 198,00 EUR Ware kaufst wird er sicherlich
auch Deinen 200,00 EUR Schein annehmen, aber wenn Du nur ein Broetchen
damit kaufen willst koennte es sein, dass Du damit die Wechselkasse
ueberforderst.
Im Prinzip musst Du passend zahlen, wobei nach der Verkehrssitte von
einem gewissen (kleinen) ueberzahltem Betrag und einem Rueckgeld
auszugehen ist, nur ist auch schon der 50,00 EUR Schein viel zu viel
fuer den Broetchen.
Atschuess
Andreas
>von immerhin 89 Euro mit einem 200 Euro-Schein ordnungsgemäß erfüllt
>werden kann.
224% des geforderten Betrages sind ordnungsgemaess?
IMHO nicht.
Atschuess
Andreas
I*M*HO gerade noch an der Grenze. der nächstgrößere Schein von 89 Euro aus
wären 100 Euro, aber den hat man halt nicht da.
Bei einem Betrag von höchstens knapp über 50 Euro würde ich aber einen 200er
für definitiv zu groß halten.
--
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN"><html><title
>CSS</title><style type="text/css">.f:before{content:"CSS _ist_ wirksam.";}
</style><div class=f>Der vorhergehende Satz ist kopiergeschützt.</div>
<hr>Best viewed with Mozilla Firefox 0.8 at 320x240 on FreeBSD 4.10.</html>
> Ist doch echt die Pest: Da soll man sich für ein Dutzend Karten
> die PINs merken, die man im Gegensatz zu den zahllosen
> Telephonnummern auch noch nicht aufschreiben darf, dazu noch
> Myriaden von Passwords, die man auch noch alle Nase lang ändern
> soll ... haben die eigentlich alle 'nen Knall?
keine Sorge, in 20 Jahren machst du das alles mit deinem Fingerabdruck,
einer DNA-Probe und einem Retina-Scan, das wird dann immer mit der vom
BKA geführten Kartei abgelichen, in die jeder die Daten bei Erreichen des
10. Lebensjahres einspeisen lassen muß, damit alle Verbrehcen leichter
aufzuklären werden.
> Folgeprodukten nur Shell, Mobil und Co. vorbehalten ist. Der Sinn
> von scharfen Bestimmungen für den Umgang mit Brennstoffen sollte
> sich jedem erschließen, der einmal z.B. eine Verpuffung von
> Benzin erlebt hat.
Der Gesetzgeber sorgt für diese Unternehmen.
Es ist noch nicht lange her, da wurden dei Bestimmungen frü den Bodenbelag
an Taknstellen geändert, viele kleine freie Tankstellen mussten aufgeben,
weil die Umbaukosten angesichts ihrer kleinen Umsätze nicht hereinholbar
sind.
Für die Großkonzerne war die Inverstition kein Problem, allerdings haben
auch die kleinere Tanken geschlossen.
Ein weiterer Schritt in Richtung Monopol.
Shell, BP(Aral), Esso, 3 große Konzerne, mehr nicht, dass da keine
Marktwirtschaft funktionieren kann dürfte jedem klar sein.
Harald
achso, vrgessen :) das terminal bei denen wollte irgendwie weder meine
Karte noch die der Begleitung fressen.
Gruss, enno
--
. . . . o o o o o http://www.hacktrain.de
_____ o _______
____==== ]OO|_n_n__][. | WTH | http://hand.verbrennung.org
[________]_|__|________)< | 2005|
oo oo 'oo OOOO-| oo\\_ ~~~|~~~
+--+--+--+--+--+--+--+--+-$1-+--+--+--+--+
ja das stimmt, solche priviligien geniesst man nur als AzuBi im ersten
Lehrjahr.
> Auf dem Land ist es nun mal bis zur Hälfte billiger zu wohnen und für viele
> die einzige Möglichkeit!
Man braucht in Auto, viel Sprit viel Zeit, die man rum faehr. Man hat
imho oft weniger Geschaefte zur Auswahl und somit teilweise hoehere Preise.
Also unterm strich denke ich rechnet sich das. Sagen wir man wohnt 25 km
von der Arbeit, hat einn kleinen Diesel PKW (frisst in diesem Beispiel
6l/100km), Diesel Kostet 1 Euro. Steuern + Versicherung 750 Euro/Jahr.
Jeden Wochentag zur Arbeit (Geschaefste liegen alle auf diesem Weg) +
100km im Monat fuer sonstige fahrten, weahrend der 4 Wochen Jahresurlaub
faehrt man kein Auto (was sicher noch optimistisch ist):
Dazu ein Satz neue Reifen /Jahr fuer 200 Euro, Oelwechsel 50 Euro und
ncohmal 250 Euro fuer diversen Kram der so anfaellt an reperaturen oder
sonstwas.
25(km)*2(hin+her)*5(Tage)*48(Wochen)+11(Monate)*100(km)= 13.100 km
13.100 / 100 * 6 = 786 Euro
786+750+200+50+250 = 2.036 Euro
Nicht bedacht ist hierbei der Anschaffungspreis des Fahrzeuges der fuer
einen kleinwagen sagen wir mal 12.500 Euro betraegt. Ein Fahrzeu wird
heutzugtage im schnitt 7 Jahre gnutzt. Sind also aufs Jahr gerechnet
1.785,71 Euro.
Also haetten wir im Jahr (recht optimistisch): 3821.71 Euro, bzw. knapp
320 Euro/Monat. (nanu!? ich dachte jetzt kommt viel mehr raus).
d.h. die muss man erstmal an der miete Sparen. Davon ab kommts dann cnoh
drauf an, ob man das Land mag. Fuer mich waere es einfach nichts.
Gruss, Enno
ich fahre jede Woche 2 mal Bochum-Koblenz, was ja ganz aehlich ist. 12
bzw. 13 Euro je Richtung mit Bahncar 50 welche 100 bzw. 200 euro kostet
(je nach Alter und ob Schuelr oder nicht)
Ist fuer mich deutlich guenstiger als Autofahren.
Könntest du mir bitte nach deinem Rechenexempel nach 7 Jahren den Wagen
schenken, damit ich diesem gewinnbringend veräußern kann?
Gruß Ingo
> Könntest du mir bitte nach deinem Rechenexempel nach 7 Jahren den Wagen
> schenken, damit ich diesem gewinnbringend veräußern kann?
Ich habe den Wert genommen der zur Zeit als durschhnitt in der BRD gilt
(aus einer Fachzeitschrift fuer das KFZ Handwerk, aus der Werkstatt
meines Vertrauens). Das hielt ich fuer eie angemessene Grundlage. Hast
du andere Werte dazu?
Gruss, enno
>> >von immerhin 89 Euro mit einem 200 Euro-Schein ordnungsgemäß erfüllt
>> >werden kann.
>> 224% des geforderten Betrages sind ordnungsgemaess?
>> IMHO nicht.
>
>I*M*HO gerade noch an der Grenze. der nächstgrößere Schein von 89 Euro aus
>wären 100 Euro, aber den hat man halt nicht da.
Im Prinzip musst Du passend zahlen, wobei nach der Verkehrssitte von
einem gewissen (kleinen) ueberzahltem Betrag und einem Rueckgeld
auszugehen ist.
Somit waere ein 200,00 EUR Schein doch deutlich zu viel.
>Bei einem Betrag von höchstens knapp über 50 Euro würde ich aber einen 200er
>für definitiv zu groß halten.
Warum? Auch da ist der "nächstgrößere Schein der zu 100 Euro; und wenn
man den halt nicht da hat"?
Atschuess
Andreas
.
Eben genau...
> Somit waere ein 200,00 EUR Schein doch deutlich zu viel.
Nein, IMHO gerade noch im Rahmen der Verkehrssitte. Wenn es aber nicht mehr
genügend Geld in der Kasse gibt, geht das dann halt eben trotzdem nicht.
> >Bei einem Betrag von höchstens knapp über 50 Euro würde ich aber einen 200er
> >für definitiv zu groß halten.
>
> Warum? Auch da ist der "nächstgrößere Schein der zu 100 Euro; und wenn
> man den halt nicht da hat"?
Naja, hier kann man "50 Euro und etwas Kleinkram" erwarten.