Matthias Hanft wrote:
> Tja, da haben sies halt gelernt, sich bei Zahlen nicht zu
> verschreiben
> (das gilt in der Regel auch für Telefonnummern) :-)
Das kann ich wegen der häufigen Fehlanrufe bei mir leider
nicht bestätigen.
> Außerdem gibts nur zehn Ziffern, das ist deutlich weniger
> als 26
> Buchstaben zuzüglich etliche Sonderzeichen (von denen man
> nie weiß,
> ob sie grad mal eben zulässig sind oder nicht).
Wenn du denken würdest, dann könntest du darauf kommen, ich
schrieb es auch mehrfach, dass nur wenige Buchstaben
notwendig sind.
Das derzeite lange Feld ist nur durch Dummheit der Gestalter
von Überweisungen entstanden, die in irgendeiner
Gründlichkeit jeden noch so komplizierten Namen interbringen
wollten, was völlig unnötig ist und war.
Früher galt übrigens die Kontonummer nicht, der Name alles.
>> Ich glaube ud hast das eigentliche Problem nicht erkannt.
>> Viele Firmen haben recht kreative und lange Namen, incl.
>> GmbH & Co
>> KG bla sonstwas.
>
> Stimmt.
>
>> Das führt letzlich dazu, dass die Kunden keine Lust haben
>> den ganzen
>> Schmonz auf die Überweisung zu schreiben, in die 27 zur
>> Verfügung
>> stehenden Stellen passt es oft auch nicht.
>
> Stimmt auch. (Es sind übrigens sogar 2 x 27 = 54 Zeichen,
> wenn mans
> elektronisch einliefert.)
Und niemanden interessiert es, das ist doch Lächerlichkeit
pur.
>> Erst dieser Schmonz führt zur Krativität der Kunden und
>> macht einen
>> autoamtischen Abgleich schwer. Sinnvolle Namen für das
>> Überweisungsformular lösen das Problem.
>
> Was würdest Du denn als "sinnvollen Namen" für die "August
> Meier
> Maschinenfabrik GmbH & Co. KG" ansehen? "Meier"? oder
> einfach
> "938471236" (die Firmennummer, wenn wir eine einführen)?
AM
> Jedenfalls
> müßte man dann den "Überweisungsnamen" wohl auch noch im
> Briefbogen
> bei der Bankverbindung mit angeben, damit der Kunde weiß,
> wie er das
> abkürzen bzw. reinschreiben soll.
Richtig, das steht heute auch auf den Rechnungen.
Und demnächst wird es noch schlimmer IBAN und SWIFT muss
drauf.
Swifft ist ein nich ausprechbarer Buchstabencode, IBAN ein
Mischmasch aus Buchstaben und Zahlen in einer schwer
merkbaren und auch schwer abschreibbaren Kombination.
Das ist die Lösung der Zukunft und du jammerst über die
Idee, dass ein Name eindeutig angegeben werden soll.
> Aber ehrlich gesagt weiß ich eigentlich gar nicht so
> recht, warum man
> überhaupt noch einen Namen angeben soll, wenn der eh
> nirgendwo
> ausgewertet wird.
Ich auch nicht.
Ein Relikt aus vergangener Zeit, als der Name noch das
Wesentliche war, die Kontonummer eher Beiwerk.
Damals stand noch drauf, oder anderes Konto des Empfängers.
> Wenn man am Telefon jemanden anruft, definiert sich
> der ja auch nur durch seine Telefon- nummer.
Da versenkst du auch keine Zigtausende, wenn der
Klarschriftleser der Bank flasch liest und das Geld auf
einem überzogenen Konto einer Inxolvenz landet.
> Warum kann sich ein
> Kontoinhaber nicht auch einfach durch seine Konto- nummer
> definieren?
Weil man sich verschreiben oder auch irren kann.
Der Fehlanruf, der recht häufig vorkommt, zeigt doch die
Fehlerträchtigkeit eines nicht abgesicherten
Nummernverfahrens.
> Nur damit ein netter Bankmitarbeiter bei einem Vertipper
> anhand des
> Namensfelds erraten kann, wer denn gemeint sein könnte?
Er muss nicht raten, im autoamtisierten Verfahren wird
zurückgebucht und fertig.
Das kostet praktisch nichts.
>> Ich würde in dem Zusammenhang auch das Namenfeld gewaltig
>> kürzen, 27
>> Buchstaben für die Empängerangabe sind mehr als zu viel.
>
> Pech für Dich, das wurde soeben verlängert: Bei SEPA sinds
> 70 :-)
Und niemanden interessiert es.
Ich habe schon vorgefertigte Überweisungsformulare in der
Hand gehabt, die hatten kein Feld für den den Namen.
Grüße Harald