Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Schulpraktikum in den Ferien

628 views
Skip to first unread message

aaron

unread,
Jul 30, 2004, 6:41:31 AM7/30/04
to
Hallo,
unsere Schule sieht für die Schüler meines Jahrgangs (12) ein
Schulpraktikum vor.
Dieses soll in der Schulzeit, als auch in der Ferienzeit stattfinden.

Ist es rechtlich einwandfrei, Schüler zu einer Aktivität bzw.
Beschäftigung innerhalb deren Freizeit (mehr oder weniger) zu zwingen?

Antworten a la "Faule Schüler.... Das tut euch auch ganz gut" sind
nicht hilfreich.

Es geht nur um die Frage, ob die Schüler in ihrer Freizeit einer
Schulbestimmung folgen müssen, oder ob dies gegen ein Gesetz verstößt
bzw. fraglich ist.

Matthias Kryn

unread,
Jul 30, 2004, 7:13:39 AM7/30/04
to
aaron <aa...@melun.de> schrieb:

> Antworten a la "Faule Schüler.... Das tut euch auch ganz gut"
> sind nicht hilfreich.
>
> Es geht nur um die Frage, ob

KATHINKAAAA! KUNDSCHAFT!!!!11

Grüße
Matthias

Frank Hötting

unread,
Jul 30, 2004, 9:21:09 AM7/30/04
to
aaron schrieb:

> Es geht nur um die Frage, ob die Schüler in ihrer Freizeit einer
> Schulbestimmung folgen müssen, oder ob dies gegen ein Gesetz verstößt
> bzw. fraglich ist.

Es kommt auf dein Alter an. Wenn du 18 Jahre alt bist, darfst du in den
Ferien alle Arbeiten ausführen. Wenn du darunter bist, gelten
gesetzliche Bestimmungen. Darin ist geregelt, wieviel minderjährige
arbeiten dürfen. Darüber kenne ich mich leider nicht aus.

Das ist nur zu deinem Schutz, damit dich keiner ausbeutet!


Gruß
Frank Hötting

PS: Die Rechtschreibung, hat dir dein Deutschlehrer aber gut beigebracht.

Florian Kleinmanns

unread,
Jul 30, 2004, 9:24:15 AM7/30/04
to
aa...@melun.de (aaron) schrieb:

>Ist es rechtlich einwandfrei, Schüler zu einer Aktivität bzw.
>Beschäftigung innerhalb deren Freizeit (mehr oder weniger) zu zwingen?

So ähnlich wie man Schüler auch dazu zwingen kann, in ihrer
nachmittäglichen Freizeit Hausaufgaben zu machen.

>Antworten a la "Faule Schüler.... Das tut euch auch ganz gut" sind
>nicht hilfreich.

Aber angebracht.

Grüße
Florian
--
European Law Students' Association Bremen -- http://www.elsa-bremen.de/

Klaus Opel

unread,
Jul 30, 2004, 10:46:01 AM7/30/04
to
Hallo Namenloser,

>Dieses soll in der Schulzeit, als auch in der Ferienzeit stattfinden.
>
>Ist es rechtlich einwandfrei, Schüler zu einer Aktivität bzw.
>Beschäftigung innerhalb deren Freizeit (mehr oder weniger) zu zwingen?

wenn Du zur Uni gehst, wird Dich ein Schock erwarten: Die sogenannten
Semesterferien sind nämlich gar keine Ferien, sondern nur vorlesungs-
freie Zeit.

Es gibt jede Menge Sachen, die man für sein Studium in dieser Zeit
machen muss, wenn man sein Studium ohne vermeidbare Verzögerungen zum
Abschluss bringen will.

Auch in der Schule sollte man die Ferien spätestens in der Oberstufe
nicht nur als reine Freizeit sehen, sondern halt als unterrichtsfreie
Zeit.

Klaus

--
1. http://www.klaus-opel.de
2. Wer will, dass emails bei mir und nicht bei SpamGourmet ankommen,
ersetze den local part meiner Adresse durch was anderes

Holger Moenikes

unread,
Jul 30, 2004, 12:44:02 PM7/30/04
to
On Fri, 30 Jul 2004 15:24:15 +0200, Florian Kleinmanns
<usene...@kleinmanns.dyndns.org> wrote:


>
>>Antworten a la "Faule Schüler.... Das tut euch auch ganz gut" sind
>>nicht hilfreich.

Ich möchte mal sehen was Du sagtst, wenn Dich ein Arbeitgeber in
Deiner Urlaubszeit zum kostenlosen Arbeiten verdonnert.

Gruss
Holger

--

eMail-Adresse ist reply-fähig. Mails werden i.d.R. aber nicht gelesen

Jens Müller

unread,
Jul 30, 2004, 12:53:13 PM7/30/04
to
Holger Moenikes <hmoe...@web.de> writes:

> Ich möchte mal sehen was Du sagtst, wenn Dich ein Arbeitgeber in
> Deiner Urlaubszeit zum kostenlosen Arbeiten verdonnert.

Aha. Arbeitnehmer haben also 12 Wochen Urlaub im Jahr?

Frank Hötting

unread,
Jul 30, 2004, 12:59:14 PM7/30/04
to
Jens Müller schrieb:

> Aha. Arbeitnehmer haben also 12 Wochen Urlaub im Jahr?

Was ist aus dir geworden, weil du als Kind gearbeitet hast? Hast du es
weit gebracht? Ich glaube nicht!

Nur weil du zu faul zum lernen warst und gearbeitet hast, müssen Kinder
nicht deinem Beispiel folgen.


Gruß
Frank Hötting

Message has been deleted

Erhard Schwenk

unread,
Jul 30, 2004, 1:23:36 PM7/30/04
to
Holger Moenikes wrote:
> On Fri, 30 Jul 2004 15:24:15 +0200, Florian Kleinmanns
> <usene...@kleinmanns.dyndns.org> wrote:

>>>Antworten a la "Faule Schüler.... Das tut euch auch ganz gut" sind
>>>nicht hilfreich.

> Ich möchte mal sehen was Du sagtst, wenn Dich ein Arbeitgeber in
> Deiner Urlaubszeit zum kostenlosen Arbeiten verdonnert.

Ferien sind keine Urlaubszeit, sondern Unterrichtsfreie Tage, in denen
sich die Schüler auf die nachfolgenden Unterrichtstage vorbereiten
sollten, indem sie den vor den Schulferien durchgenommenen Lernstoff
wiederholen und festigen :-)

Das gleiche gilt übrigens für "Semesterferien" an der Uni, die offiziell
nur Vorlesungsfreie Zeit sind.

--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de
K-ITX Webhosting - http://webhosting.k-itx.net

Erhard Schwenk

unread,
Jul 30, 2004, 1:26:35 PM7/30/04
to
Frank Hötting wrote:
> aaron schrieb:
>
>> Es geht nur um die Frage, ob die Schüler in ihrer Freizeit einer
>> Schulbestimmung folgen müssen, oder ob dies gegen ein Gesetz verstößt
>> bzw. fraglich ist.
>
>
> Es kommt auf dein Alter an. Wenn du 18 Jahre alt bist, darfst du in den
> Ferien alle Arbeiten ausführen. Wenn du darunter bist, gelten
> gesetzliche Bestimmungen. Darin ist geregelt, wieviel minderjährige
> arbeiten dürfen. Darüber kenne ich mich leider nicht aus.
>
> Das ist nur zu deinem Schutz, damit dich keiner ausbeutet!

Ahem...

Es ging hier glaub ich darum, ob die Schule in den Ferien zusätzliche
Aktivitäten in Form eines Praktikums anordnen darf. Nicht darum, ob er
als Schüler einen Ferienjob machen darf.

An sich sollten die Schüler in so einem Fall IMHO schlicht und
ergreifend froh sein, daß sie so eine Chance, sich besser aufs
Berufsleben vorzubereiten, überhaupt bekommen.

Holger Moenikes

unread,
Jul 30, 2004, 1:56:00 PM7/30/04
to
On Fri, 30 Jul 2004 18:53:13 +0200, Jens Müller
<jens.m...@ira.uka.de> wrote:


>> Ich möchte mal sehen was Du sagtst, wenn Dich ein Arbeitgeber in
>> Deiner Urlaubszeit zum kostenlosen Arbeiten verdonnert.
>
>Aha. Arbeitnehmer haben also 12 Wochen Urlaub im Jahr?

Nee, aber Arbeitnehmer sind auch keine Kinder/Jugendliche, welche noch
besonderen Schutz (dazu zählt auch genug Freizeit) durch die
Gesellschaft bedürfen.

Holger Moenikes

unread,
Jul 30, 2004, 1:56:01 PM7/30/04
to
On Fri, 30 Jul 2004 19:23:36 +0200, Erhard Schwenk <esch...@fto.de>
wrote:

Hi,

>Das gleiche gilt übrigens für "Semesterferien" an der Uni, die offiziell
>nur Vorlesungsfreie Zeit sind.

Unbestritten und geht auch klar. Sollte jedem Studenten auch bekannt
sein.

>Ferien sind keine Urlaubszeit, sondern Unterrichtsfreie Tage, in denen
>sich die Schüler auf die nachfolgenden Unterrichtstage vorbereiten
>sollten, indem sie den vor den Schulferien durchgenommenen Lernstoff
>wiederholen und festigen :-)

Das ist mir nicht bekannt. Kannst Du bitte offizielle Paragraphen,
Verordnungen oder Anordnungen posten, die das belegen!?

Wenn das (für Schüler) stimmen sollte, bekäme ich das kotzen.

Jens Müller

unread,
Jul 30, 2004, 2:11:21 PM7/30/04
to
Frank Hötting <Fran...@gmx.net> writes:

>> Aha. Arbeitnehmer haben also 12 Wochen Urlaub im Jahr?
>
> Was ist aus dir geworden, weil du als Kind gearbeitet hast?

Hä?

> Hast du es
> weit gebracht?

Ich habe in einem Monat mein Informatik-Vordiplom. Reicht das vorerst?

> Ich glaube nicht!

Aha. Ich auch nicht, deswegen bin ich auch vor ein paar Monaten aus
der Kirche ausgetreten.

> Nur weil du zu faul zum lernen warst

In den Ferien? Da hatte ich das zu meiner Schulzeit eigentlich nicht nötig.

> und gearbeitet hast,

Es geht afaik in diesem Thread um ein Praktikum. Kann man doch
durchaus als "Lernen" betrachten, oder nicht?

> müssen
> Kinder nicht deinem Beispiel folgen.

Aha.

Jens Müller

unread,
Jul 30, 2004, 2:14:53 PM7/30/04
to
Erhard Schwenk <esch...@fto.de> writes:

> Ferien sind keine Urlaubszeit, sondern Unterrichtsfreie Tage, in denen
> sich die Schüler auf die nachfolgenden Unterrichtstage vorbereiten
> sollten, indem sie den vor den Schulferien durchgenommenen Lernstoff
> wiederholen und festigen :-)

Ja. Die, die das nötig haben, müssen das wohl machen.

> Das gleiche gilt übrigens für "Semesterferien" an der Uni, die
> offiziell nur Vorlesungsfreie Zeit sind.

Ja. Sind halt genausoviel oder -wenig Ferien wie die Vorlesungszeit
(nur daß man in der Vorlesungszeit in der Regel nicht auf Klausuren
lernen muß).

aaron

unread,
Jul 30, 2004, 3:13:14 PM7/30/04
to
Frank Hötting <Frankhoe1-BEI_...@gmx.net> wrote in message news:<2mv08mF...@uni-berlin.de>...

Ist das PS ironisch oder ernst gemeint?
Sollte Erstes der Fall sein, sag mir bitte, wo ich Fehler gemacht habe.

aaron

unread,
Jul 30, 2004, 3:16:24 PM7/30/04
to
"Matthias Kryn" <usene...@planet-interkom.de> wrote in message news:<410a2d31$0$3951$9b4e...@newsread2.arcor-online.net>...

Gehören sinnfreie Beiträge zu deinen Hobbies?

aaron

unread,
Jul 30, 2004, 3:19:46 PM7/30/04
to
es geht mir primär nicht darum, wie es mit dem gesetz bzgl. der
arbeitszeit, oder dergleichen aussieht, sondern, ob die schule mich
zwingen kann, etwas ungewolltes in meiner freizeit zu tun

Holger Pollmann

unread,
Jul 30, 2004, 3:26:15 PM7/30/04
to
Jens Müller <jens.m...@ira.uka.de> schrieb:

> (nur daß man in der Vorlesungszeit in der Regel nicht auf
> Klausuren lernen muß).

Das hängt vom Studium ab. Zumindest bei usn schreiben die
Rechtswissenschaftler NUR während des Semesters Klausuren, niemals
währned der Ferien.

--
( ROT-13 if you want to email me directly: uv...@ervzjrexre.qr )
"Sie tragen Trauer? Der Untergang der DDR?" - "Nein, Leni Riefenstahl.
Der Führer hat sie zu sich genommen." -- Abschiedsshow Scheibenwischer,
02.10.2003

Jens Müller

unread,
Jul 30, 2004, 4:32:41 PM7/30/04
to
Holger Pollmann <hi...@uboot.com> writes:

> Jens Müller <jens.m...@ira.uka.de> schrieb:
>
>> (nur daß man in der Vorlesungszeit in der Regel nicht auf
>> Klausuren lernen muß).
>
> Das hängt vom Studium ab. Zumindest bei usn schreiben die
> Rechtswissenschaftler NUR während des Semesters Klausuren, niemals
> währned der Ferien.

Hier in der Residenz des Rechts gibt es keine Rechtswissenschaftler :-)

Matthias Kryn

unread,
Jul 30, 2004, 4:44:17 PM7/30/04
to
aaron <aa...@melun.de> schrieb:

> "Matthias Kryn" <usene...@planet-interkom.de> wrote:
> > aaron <aa...@melun.de> schrieb:
> >
> > > Antworten a la "Faule Schüler.... Das tut euch auch ganz
> > > gut" sind nicht hilfreich.
> > >
> > > Es geht nur um die Frage, ob
> >
> > KATHINKAAAA! KUNDSCHAFT!!!!11
> >
> > Grüße
> > Matthias
>
> Gehören sinnfreie Beiträge zu deinen Hobbies?

Weils sooo schön passt:

CvN's Erweiterung :-).

Grüße
Matthias

Frank Hötting

unread,
Jul 30, 2004, 4:50:56 PM7/30/04
to
aaron schrieb:

> es geht mir primär nicht darum, wie es mit dem gesetz bzgl. der
> arbeitszeit, oder dergleichen aussieht, sondern, ob die schule mich
> zwingen kann, etwas ungewolltes in meiner freizeit zu tun

Ich bin kein Rechtsanwalt, aber Freizeit bleibt Freizeit.

Die Schule darf dich nicht zu einem Praktikum während der Ferienzeit
zwingen. Jedoch werden die Streber in deiner Klasse auf jeden Fall ein
Praktikum machen, damit sie sich bei den Lehrern tiefer einschleimen können.

Es bleibt dir überlassen, ob du zu den Strebern gehören oder
selbstbewußt sein willst.

Am besten, du gehst zu deinem Amtsgericht, besorgst dir einen
Beratungsbeihilfe-Schein und gehst damit zu einem Rechtsanwalt deines
Vertrauens. Dazu rate ich dir, weil ich kein Rechtsanwalt bin und du
vielleicht auch keine Antworten von Rechtsanwälten bekommst.


Gruß
Frank Hötting

Marco Sondermann

unread,
Jul 30, 2004, 4:39:13 PM7/30/04
to
Erhard Schwenk folterte am 30.07.2004 folgende Tasten:

> An sich sollten die Schüler in so einem Fall IMHO schlicht und
> ergreifend froh sein, daß sie so eine Chance, sich besser aufs
> Berufsleben vorzubereiten, überhaupt bekommen.

Wo ist denn das bitte eine Chance? Er könnte das ganze in den Ferien auch
ohne Zwang tun. Mal abgesehen davon, daß ein paar Tage Schüler-Praktikum
nicht wirklich auf den Beruf *vorbereiten*. IMHO ist der Sinn und Nutzen so
einer Veranstaltung, einen Beruf kennenzulernen. Und selbst das klappt nur
in den wenigsten Fällen.

Marco


--
Nur Narren sind sicher - der kluge Mann denkt weiter nach.

Peter Kaisers

unread,
Jul 30, 2004, 6:17:55 PM7/30/04
to
Hallo

aaron wrote:
> Hallo,
> unsere Schule sieht für die Schüler meines Jahrgangs (12) ein
> Schulpraktikum vor.
> Dieses soll in der Schulzeit, als auch in der Ferienzeit stattfinden.
>
> Ist es rechtlich einwandfrei, Schüler zu einer Aktivität bzw.
> Beschäftigung innerhalb deren Freizeit (mehr oder weniger) zu zwingen?
>

> Es geht nur um die Frage, ob die Schüler in ihrer Freizeit einer
> Schulbestimmung folgen müssen, oder ob dies gegen ein Gesetz verstößt
> bzw. fraglich ist.

Von welchem Bundesland redest du? Wie lange soll das Praktikum dauern?
Wann genau soll es stattfinden? Wie wird die Betreuung der Schüler durch
die Lehrer in den Ferien gewährleistet sein?

Gruß
Peter

Hans-Lothar Werner

unread,
Jul 30, 2004, 6:28:43 PM7/30/04
to
Erhard Schwenk <esch...@fto.de> wrote:

>
> Ahem...
>
> Es ging hier glaub ich darum, ob die Schule in den Ferien zusätzliche
> Aktivitäten in Form eines Praktikums anordnen darf. Nicht darum, ob er
> als Schüler einen Ferienjob machen darf.
>
> An sich sollten die Schüler in so einem Fall IMHO schlicht und
> ergreifend froh sein, daß sie so eine Chance, sich besser aufs
> Berufsleben vorzubereiten, überhaupt bekommen.
>

Soweit ACK...allerdings kann ich mich *zu meiner Zeit* nciht an sowas
erinnern...da galt imho: vom 1ten bis zum letzten Ferientag hat die Schule
nichts zu vermelden, es sei denn freiwillig

hlw

Thomas Stoll

unread,
Jul 30, 2004, 7:59:33 PM7/30/04
to
Uns aller aaron hat hier:
<d242b451.04073...@posting.google.com>
geradezu gebettelt. So sei es.

aaron wrote:

> es geht mir primär nicht darum, wie es mit dem gesetz bzgl. der

"es" schreibt man groß. Also: "Es".
"gesetz" auch. Also: "Gesetz".

> arbeitszeit, oder dergleichen aussieht, sondern, ob die schule mich

"arbeitszeit" auch. Also: "Arbeitszeit".
"schule" auch. Also: "Schule".
Das Komma vor dem "oder" lassen wir dann mal weg.
Das nach dem "sondern" auch.

> zwingen kann, etwas ungewolltes in meiner freizeit zu tun

"freizeit" auch. Also: "Freizeit".
"ungewolltes" hier auch. Also "Ungewolltes".
Nach dem "tun" kommt noch ein Punkt.

Soweit mal die Orthograpie.
Jetzt zum Stil. Das ist ein klassischer Vorläufer vom Bandwurmsatz. Ein
Beispiel: Der Hugo, der war ein guter Torwart, der, sofern die
Wetterlage während des Spiels, das letzte Woche in Niederreute, welches
neben Oberreute liegt, nicht ganz so drückend schwül ist und kein
Gewitter von Norden heranzieht, immer wieder mit seinen Vereinskameraden
und dem Bürgermeister oder dem Vertreter der örtlichen Versicherung,
während dessen Auto nicht von ADAC zur Werkstatt im Nachbarort, die
natürlich immer das Beste wollte, geschleppt wurde, gerne mal ein paar
Bier getrunken hat, bevor der Schiedsrichter einen epileptischen Anfall
bekommen hat und der Tochter des Vorsitzenden des Tennisclubs, der
gerade wegen einem Totalversagen des Rasensprinklers einen
Nervenzusammenbruch hatte und deshalb mit dem Hubschrauber in das
Kreiskrankenhaus Mittelreute geflogen wurde, und obwohl die
Gemeindesatzung völlig anders lautet, volle Kanne eine gescheuert hat.

Was macht Hugo?

Jetzt formuliere ich deine Frage mal um:
Primär geht es mir nicht darum, was das Gesetz bzgl. der Arbeitszeit
oder vergleichbaren Dingen vorsieht, sondern ob die Schule mich in
meiner Freizeit zwingen kann, Dinge zu tun, die ich in meiner Freizeit
nicht tun will.

Alles klar?

SCNR,
tom

Klaus Opel

unread,
Jul 31, 2004, 12:19:49 AM7/31/04
to
Hallo aaron,

>es geht mir primär nicht darum, ..., sondern, ob die schule mich


>zwingen kann, etwas ungewolltes in meiner freizeit zu tun

da Du in der 12. Klasse wohl die Schulpflicht mittlerweile hinter Dir
gelassen haben dürftest, kann Dich die Schule zu gar nichts zwingen.

Nicht einmal zur Teilnahme am Unterricht.

Maik Zumstrull

unread,
Jul 31, 2004, 5:25:29 AM7/31/04
to
Jens Müller schrieb:

>>> (nur daß man in der Vorlesungszeit in der Regel nicht auf
>>> Klausuren lernen muß).
>>
>> Das hängt vom Studium ab. Zumindest bei usn schreiben die
>> Rechtswissenschaftler NUR während des Semesters Klausuren, niemals
>> währned der Ferien.
>
> Hier in der Residenz des Rechts gibt es keine Rechtswissenschaftler
> :-)

Als Studenten nicht. Im vollen Sinne des Begriffes haben wir aber schon
ein paar: http://www.ira.uka.de/~recht/

Egon Vellusig

unread,
Jul 31, 2004, 5:29:46 AM7/31/04
to
aaron schrieb:

Kauf Dir einen anständigen Namen. Du wirst doch nicht wirklich erwarten,
daß Du, wenn Du Dich so einführst, ernsthafte Antworten erhältst.

> Ist es rechtlich einwandfrei, Schüler zu einer Aktivität bzw.
> Beschäftigung innerhalb deren Freizeit (mehr oder weniger) zu zwingen?

Ja.

> Antworten a la "Faule Schüler.... Das tut euch auch ganz gut" sind
> nicht hilfreich.

Abgesehen davon, daß Dir anscheinend ohnehin nicht mehr zu helfen ist,
was willst Du denn einmal werden? Sozialhilfeempfänger? Du bringst die
besten Voraussetzungen dazu mit.

> Es geht nur um die Frage, ob die Schüler in ihrer Freizeit einer
> Schulbestimmung folgen müssen, oder ob dies gegen ein Gesetz verstößt
> bzw. fraglich ist.

Stell Dir vor, man kann Schüler sogar dazu zwingen, in ihrer Freizeit
Hausaufgaben zu machen. :-)

Egon

Egon Vellusig

unread,
Jul 31, 2004, 5:43:16 AM7/31/04
to
Holger Moenikes schrieb:

> Ich möchte mal sehen was Du sagtst, wenn Dich ein Arbeitgeber in
> Deiner Urlaubszeit zum kostenlosen Arbeiten verdonnert.

Da kommt es darauf an wie das im Dienstvertrag des Schülers geregelt ist.

Schöne Grüße, Egon (Selbständig und ohne Urlaubsanspruch)

Egon Vellusig

unread,
Jul 31, 2004, 5:47:12 AM7/31/04
to
Erhard Schwenk schrieb:

> Ferien sind keine Urlaubszeit, sondern Unterrichtsfreie Tage, in denen
> sich die Schüler auf die nachfolgenden Unterrichtstage vorbereiten
> sollten, indem sie den vor den Schulferien durchgenommenen Lernstoff
> wiederholen und festigen :-)
>
> Das gleiche gilt übrigens für "Semesterferien" an der Uni, die offiziell
> nur Vorlesungsfreie Zeit sind.

Anspruch auf Urlaub haben schließlich auch nur Leute die arbeiten! :-)

Schöne Grüße, Egon <gd&r>

aaron

unread,
Jul 31, 2004, 6:08:29 AM7/31/04
to
Thomas Stoll <mail_will_...@gmx.net> wrote in message news:<ceend4$s1n$03$1...@news.t-online.com>...


Hast du zu viel Zeit? Ich habe absichtlich klein geschrieben und nicht
sehr auf den Stil geachtet, da ich, scheinbar im Gegensatz zu anderen,
nicht mehr viel Zeit hatte, diesen Beitrag zu schreiben. Und da ist
schlichtes Kleinschreiben nun mal leichter, als auf jeden Schmarn zu
achten. Ganz nebenbei sollte man sich daran gewöhnen, dass die Groß-
und Kleinschreibung im Internet nicht sehr beachtet wird und daher
eher letzteres häufiger zu finden ist.

aaron

unread,
Jul 31, 2004, 6:12:21 AM7/31/04
to
>
> Von welchem Bundesland redest du? Wie lange soll das Praktikum dauern?
> Wann genau soll es stattfinden? Wie wird die Betreuung der Schüler durch
> die Lehrer in den Ferien gewährleistet sein?
>
> Gruß
> Peter


Ich rede von Schleswig-Holstein. Das Praktikum soll 2 Wochen vor den
Herbstferien und eine Woche in den Herbstferien stattfinden.
(20.09.2004-10.10.2004)
Unser zuständiger Fachlehrer wird einmal vor Ort sein und sich von der
"Situation" des jeweiligen Schülers ein Bild machen.

Holger Pollmann

unread,
Jul 31, 2004, 6:53:21 AM7/31/04
to
aa...@melun.de (aaron) schrieb:

Hmmm... sinnloser Fullquote, kein Realname,
Standard-falsches-Kleinschreibungsargument...

Du hast soeben erklärt, daß du nicht mehr gelesen werden willst.

Marco Sondermann

unread,
Jul 31, 2004, 6:35:24 AM7/31/04
to
aaron folterte am 31.07.2004 folgende Tasten:

> Hast du zu viel Zeit? Ich habe absichtlich klein geschrieben und nicht
> sehr auf den Stil geachtet, da ich, scheinbar im Gegensatz zu anderen,
> nicht mehr viel Zeit hatte, diesen Beitrag zu schreiben. Und da ist
> schlichtes Kleinschreiben nun mal leichter, als auf jeden Schmarn zu
> achten.

Oh Gott komme ich mir gerade alt vor. Bei mir kommt die automatische
Rechtschreibung jedenfalls (mehr oder weniger, Fehler gibts immer)
automatisch. Und erst recht, wenn es um einen verständlichen Satzbau geht.
Da würde es eher Zeit kosten, extra alles klein zu schreiben. BTW, wieviel
Zeit würde ich denn ein vernünftiges Posting kosten? Muß ja schon sehr
schwer für Dich sein, wenn das meßbar ist.

> Ganz nebenbei sollte man sich daran gewöhnen, dass die Groß-
> und Kleinschreibung im Internet nicht sehr beachtet wird und daher
> eher letzteres häufiger zu finden ist.

Ach nein? Vielleicht in Deinem Haus- und Hofforum im WWW, aber hier im
Usenet (und nebenbei bemerkt auch nicht auf halbwegs vernünftigen
Webseiten) wird das schon beachtet. Ich befürchte allerdings, du nicht
mehr.

Marco


--
Der Igel mit viel Winterspeck
spritzt unter'm Rad viel besser weg.

Erhard Schwenk

unread,
Jul 31, 2004, 7:32:00 AM7/31/04
to
aaron wrote:

> Hast du zu viel Zeit?

Nein. Und deshalb pflege ich normalerweise Postings, die nur aus einer
Kleinbuchstaben-Wüste mit Kettensätzen bestehen, auch nicht zuende zu
lesen oder gar zu beantworten.

Du hast "bitte ignoriert mich" sehr umständlich ausgedrückt.

Peter Kaisers

unread,
Jul 31, 2004, 8:02:09 AM7/31/04
to
Hallo

aaron wrote:
>>Von welchem Bundesland redest du? Wie lange soll das Praktikum dauern?
>>Wann genau soll es stattfinden? Wie wird die Betreuung der Schüler durch
>>die Lehrer in den Ferien gewährleistet sein?

> Ich rede von Schleswig-Holstein. Das Praktikum soll 2 Wochen vor den


> Herbstferien und eine Woche in den Herbstferien stattfinden.
> (20.09.2004-10.10.2004)
> Unser zuständiger Fachlehrer wird einmal vor Ort sein und sich von der
> "Situation" des jeweiligen Schülers ein Bild machen.

Sprich doch mal mit eurerm Vertrauenslehrern und lasst euch von diesen
die aktuellen Verordnungen zum Praktikum zeigen. Ansonsten dürfte auch
ein Blick in das Schulgesetz deines Bundeslandes helfen. Beschwerden der
Eltern und das Einschalten der Presse sind bestimmt auch nicht schlecht.

Gruß
Peter

Enrico Dörre

unread,
Jul 31, 2004, 9:19:38 AM7/31/04
to
Peter Kaisers schrieb:

> Sprich doch mal mit eurerm Vertrauenslehrern und lasst euch von diesen
> die aktuellen Verordnungen zum Praktikum zeigen. Ansonsten dürfte auch
> ein Blick in das Schulgesetz deines Bundeslandes helfen. Beschwerden der
> Eltern

In der 12. Klasse wo die armen Kinder sogar ihre Noten nicht mehr den
Eltern zeigen müssen und es irgendwo einen Prozess gibt ob die Eltern
überhaupt über gravierende Vorkommnisse wie Dauerschwänzen unterrichtet
werden dürfen?

> und das Einschalten der Presse sind bestimmt auch nicht schlecht.

Ja klar dann war das mit Sicherheit das letzte mal das ein Lehrer sich
um sowas gekümmert hat und die Schüler der Folgejahre werden sich über
Unterrischt vom ersten bis letzten Tag freuen.

Grüße

Enrico

Maik Zumstrull

unread,
Jul 31, 2004, 10:20:33 AM7/31/04
to
Enrico Dörre schrieb:

>> Sprich doch mal mit eurerm Vertrauenslehrern und lasst euch von
>> diesen die aktuellen Verordnungen zum Praktikum zeigen. Ansonsten
>> dürfte auch ein Blick in das Schulgesetz deines Bundeslandes helfen.
>> Beschwerden der Eltern
>
> In der 12. Klasse wo die armen Kinder sogar ihre Noten nicht mehr den
> Eltern zeigen müssen

Präzisierung: Das liegt an der Volljährigkeit, nicht an "12. Klasse".
Trifft sich aber meistens zeitlich.

>> und das Einschalten der Presse sind bestimmt auch nicht schlecht.
>
> Ja klar dann war das mit Sicherheit das letzte mal das ein Lehrer sich
> um sowas gekümmert hat

"Na, hoffentlich!" sage ich dazu, wenn ich bedenke, wie mir das
Praktikumsprogramm meiner Schule gefallen hat (das Praktikum selbst war
gut -- geht nur um den organisatorischen Teil, den die Schule macht).
Nein, alleine stand ich mit der Ansicht in der Jahrgangsstufe nicht da.
Ja, es gab auch (vereinzelt) Schüler, die die Sache gut fanden.

> und die Schüler der Folgejahre werden sich über
> Unterrischt vom ersten bis letzten Tag freuen.

In den Ferien?
Bezweifle ich dann irgendwie doch.

Stephan Lange

unread,
Jul 31, 2004, 10:23:20 AM7/31/04
to
aaron schrieb:

> Hast du zu viel Zeit? Ich habe absichtlich klein geschrieben und nicht
> sehr auf den Stil geachtet, da ich, scheinbar im Gegensatz zu anderen,
> nicht mehr viel Zeit hatte, diesen Beitrag zu schreiben. Und da ist
> schlichtes Kleinschreiben nun mal leichter, als auf jeden Schmarn zu
> achten. Ganz nebenbei sollte man sich daran gewöhnen, dass die Groß-
> und Kleinschreibung im Internet nicht sehr beachtet wird und daher
> eher letzteres häufiger zu finden ist.

Das mag in den Kreisen so ueblich sein, in denen Du Dich ansonsten
rumtreibst; im de.*-Usenet ist es durchaus ueblich und erwuenscht,
seinen geschriebenen Gedanken etwas Aufmerksamkeit zu widmen und
dazu gehoert u.a. die deutsche Rechtschreibung.

Dazu zwingen kann Dich keiner, aber dann brauchst Du Dich auch nicht
zu wundern und schon gar nicht auftzuregen, wenn auf Deine
hingerotzten Postings keine Dir genehmen Reaktionen kommen.

Und sowas soll mal meine Rente bezahlen...

Stephan

aaron

unread,
Jul 31, 2004, 11:42:21 AM7/31/04
to
Egon Vellusig <e...@vellusig.de> wrote in message news:<cefoqa$45e$05$1...@news.t-online.com>...

> aaron schrieb:
>
> Kauf Dir einen anständigen Namen. Du wirst doch nicht wirklich erwarten,
> daß Du, wenn Du Dich so einführst, ernsthafte Antworten erhältst.
>
> > Ist es rechtlich einwandfrei, Schüler zu einer Aktivität bzw.
> > Beschäftigung innerhalb deren Freizeit (mehr oder weniger) zu zwingen?
>
> Ja.
>
> > Antworten a la "Faule Schüler.... Das tut euch auch ganz gut" sind
> > nicht hilfreich.
>
> Abgesehen davon, daß Dir anscheinend ohnehin nicht mehr zu helfen ist,
> was willst Du denn einmal werden? Sozialhilfeempfänger? Du bringst die
> besten Voraussetzungen dazu mit.

>
> Egon

Mein vollständiger Name würde an der Lage nichts ändern und hat auch
keinen zu interessieren, wozu auch?

Wo steht, dass die Schule zu einer Aktivität innerhalb der Freizeit
zwingen darf?

Warum ist mir nicht zu helfen? Ich mache mein Abitur, habe bereits
einen Schulabschluss und auch schon mal ein Praktikum gemacht.

Matthias Kryn

unread,
Jul 31, 2004, 11:51:53 AM7/31/04
to
aaron <aa...@melun.de> schrieb:

> Mein vollständiger Name würde an der Lage nichts ändern
> und hat auch keinen zu interessieren, wozu auch?

Damit Du Antworten bekommst. Du beweist damit eindrucksvoll,
dass Deine Sozialkompetenz (noch) wenig ausgeprägt ist.

> Warum ist mir nicht zu helfen?

Weil Du nichts merkst.

> Ich mache mein Abitur,

Traurig genug.

Gehab Dich wohl[1],
Matthias

[1] Den begriff "plonk" kannst Du Dir ergoogeln.

Stephan Lange

unread,
Jul 31, 2004, 11:55:57 AM7/31/04
to
aaron schrieb:

> Warum ist mir nicht zu helfen?

Weil Deine Manieren sehr zu wuenschen uebrig lassen.

Sie moegen dort, wo Du Dich ansonsten rumtreibst, gut ankommen;
hier eben nicht. Genauso, wie uns IYO Dein Name nicht zu
interessieren hat, interessiert uns halt Dein Problem nicht.

Stephan

Klaus Opel

unread,
Jul 31, 2004, 11:41:29 AM7/31/04
to
Hi Aaron-ohne-Nachnamen,

Du sparst 1 Minute während Du Deine Beiträge unübersichtlich und
unlesbar zusammenstammelst und tausende potentieller Leser sollen sich
die Mühe machen, das zu lesen?

Na ja, wer offen zeigt, dass er keine ernsthaften Antworten will,
bekommt auch keine ...

Egon Vellusig

unread,
Jul 31, 2004, 1:00:07 PM7/31/04
to
Holger Moenikes schrieb:

>>Aha. Arbeitnehmer haben also 12 Wochen Urlaub im Jahr?
>
> Nee, aber Arbeitnehmer sind auch keine Kinder/Jugendliche, welche noch
> besonderen Schutz (dazu zählt auch genug Freizeit) durch die
> Gesellschaft bedürfen.

Lehrlinge sind in der Regel Jugendliche.

Schöne Grüße, Egon

Egon Vellusig

unread,
Jul 31, 2004, 1:06:24 PM7/31/04
to
Holger Moenikes schrieb:

> Das ist mir nicht bekannt. Kannst Du bitte offizielle Paragraphen,
> Verordnungen oder Anordnungen posten, die das belegen!?

Um Genaueres sagen zu können müßte man das Bundesland (ist Ländersache),
den Schulzweig und Jahrgangsstufe bzw. Alter des Schülers kennen.

Nach Art. 50 Abs. 4 BayEUG kann das Ministerium Praktika fordern.

> Wenn das (für Schüler) stimmen sollte, bekäme ich das kotzen.

Vermutlich kannst Du schon mal den Kübel herholen. :-)

Schöne Grüße, Egon

Egon Vellusig

unread,
Jul 31, 2004, 1:11:35 PM7/31/04
to
aaron schrieb:

Wer ist "aaron"?

> es geht mir primär nicht darum, wie es mit dem gesetz bzgl. der

> arbeitszeit, oder dergleichen aussieht, sondern, ob die schule mich

> zwingen kann, etwas ungewolltes in meiner freizeit zu tun

Ja.

Schöne Grüße, Egon

Egon Vellusig

unread,
Jul 31, 2004, 1:17:57 PM7/31/04
to
Marco Sondermann schrieb:

> Wo ist denn das bitte eine Chance? Er könnte das ganze in den Ferien auch
> ohne Zwang tun. Mal abgesehen davon, daß ein paar Tage Schüler-Praktikum
> nicht wirklich auf den Beruf *vorbereiten*. IMHO ist der Sinn und Nutzen so
> einer Veranstaltung, einen Beruf kennenzulernen. Und selbst das klappt nur
> in den wenigsten Fällen.

Ich nehme an, daß es bei Captain Okona nicht geklappt hat?

Schöne Grüße, Egon

Egon Vellusig

unread,
Jul 31, 2004, 1:20:30 PM7/31/04
to
Hans-Lothar Werner schrieb:

> Soweit ACK...allerdings kann ich mich *zu meiner Zeit* nciht an sowas
> erinnern...da galt imho: vom 1ten bis zum letzten Ferientag hat die Schule
> nichts zu vermelden, es sei denn freiwillig

Die Schule nicht, wohl aber das Ministerium.

Schöne Grüße, Egon

Egon Vellusig

unread,
Jul 31, 2004, 1:32:23 PM7/31/04
to
aaron schrieb:

> Hast du zu viel Zeit? Ich habe absichtlich klein geschrieben und nicht
> sehr auf den Stil geachtet, da ich, scheinbar im Gegensatz zu anderen,
> nicht mehr viel Zeit hatte, diesen Beitrag zu schreiben. Und da ist
> schlichtes Kleinschreiben nun mal leichter, als auf jeden Schmarn zu
> achten. Ganz nebenbei sollte man sich daran gewöhnen, dass die Groß-
> und Kleinschreibung im Internet nicht sehr beachtet wird und daher
> eher letzteres häufiger zu finden ist.

LOL

Du bist so erheiternd, daß ich Dich, zumindest derzeit noch nicht, nicht
einmal plonken mag.

Schöne Grüße, Egon

Marco Sondermann

unread,
Jul 31, 2004, 1:35:58 PM7/31/04
to
Egon Vellusig folterte am 31.07.2004 folgende Tasten:

Interessant, die Qualität Deines Beitrages. Sehe ich das richtig, daß du
bei fehlenden Argumenten versuchst, mich über den Nick in meiner
E-Mail-Adresse anzugreifen?

Marco


--
Warum sich selber foltern, wenn das leben es tut?

Egon Vellusig

unread,
Jul 31, 2004, 1:59:59 PM7/31/04
to
aaron schrieb:

> Mein vollständiger Name würde an der Lage nichts ändern und hat auch
> keinen zu interessieren, wozu auch?

Es wäre doch interessant, welcher erwachsene Mensch so blöd sein kann,
sich darüber zu beschweren, daß man ihm "Arbeit" zumutet. Zumindest das
Bundesland kennen wir jetzt -- NRW. :-)

> Wo steht, dass die Schule zu einer Aktivität innerhalb der Freizeit
> zwingen darf?

Dort wo geregelt ist wann ein Schüler Freizeit hat. In den Gesetzen,
Verordnungen etc. Deines Bundeslandes, bzw. des zuständigen Ministeriums.

> Warum ist mir nicht zu helfen? Ich mache mein Abitur, habe bereits
> einen Schulabschluss und auch schon mal ein Praktikum gemacht.

Und dann beschwerst Du Dich, daß Dir ein Praktikum zugemutet wird?

Schöne Grüße, Egon

Message has been deleted

Egon Vellusig

unread,
Jul 31, 2004, 2:09:02 PM7/31/04
to
Marco Sondermann schrieb:

>>Ich nehme an, daß es bei Captain Okona nicht geklappt hat?
>
> Interessant, die Qualität Deines Beitrages. Sehe ich das richtig, daß du
> bei fehlenden Argumenten versuchst, mich über den Nick in meiner
> E-Mail-Adresse anzugreifen?

Ich Dich angreifen? Aber nicht doch. Mir ist der Nick ganz zufällig
aufgefallen und ich finde solche infantile Bezeichnungen recht
erheiternd, zumal wenn sie so wunderschön mit dem Posting korrespondieren.

Schöne Grüße, Egon

Marco Sondermann

unread,
Jul 31, 2004, 2:32:55 PM7/31/04
to
Egon Vellusig folterte am 31.07.2004 folgende Tasten:

>>>Ich nehme an, daß es bei Captain Okona nicht geklappt hat?


>>
>> Interessant, die Qualität Deines Beitrages. Sehe ich das richtig, daß du
>> bei fehlenden Argumenten versuchst, mich über den Nick in meiner
>> E-Mail-Adresse anzugreifen?
>
> Ich Dich angreifen? Aber nicht doch. Mir ist der Nick ganz zufällig
> aufgefallen und ich finde solche infantile

Na du must es ja wissen.

> Bezeichnungen recht erheiternd, zumal wenn sie so wunderschön mit dem
> Posting korrespondieren.

Sag ich doch, keinerlei Argumente zur Sache. Das spricht für sich (und für
Dich).

Marco


--
Hat die Magd nen wunden Po, lag die Egge unterm Stroh.

Frank Hötting

unread,
Jul 31, 2004, 2:35:25 PM7/31/04
to
aaron schrieb:

> Schmarn

Sag das doch gleich! Ach, du bist Bayer! Na dann:

In Bayern gelten andere Gesetze als im zivilisierten Deutschland. Da
Bayern unzivilisiert und von einem Bergvolk bevölkert wird, ist dort
alles denkbar. Auch das Praktikum in den Ferien.

Du hättest es uns am Anfang sagen sollen, dass du ein Bayer bist. Dann
hättest du adäquate Antworten bekommen.

Zur Frage, ob die hier schreibenden zuviel Zeit hätten, ist folgendes zu
sagen. Es sind zu mindestens 90% Berufstätige an einem
Bildschirmarbeitsplatz. Wenn jemanden eine Frage drückt, stellt er sie
in einer Newsgroup. Es sind überwiegend Abiturienten. Ein Teil hat einen
akademischen Abschluß, was du nicht hast. Du hast noch nicht mal Abitur.

Und nun zu dir, du bist Bayer, also hast du eben Pech gehabt. Wärst du
in einem Hochentwickelten Bundesland zur Schule gegangen, hättest du
keine Bergvolkmanieren zu spüren bekommen.

Tja, es sieht, wie ich es zum wiederholten mal geschrieben habe, sehr
schlecht um deine Ferien in Bayern aus. Du mußt ein Praktikum absolvieren.

Abhilfe: Ziehe in ein zivilisiertes Bundesland um. Oder lade die Preußen
ein, Bayern von den Bayern zu befreien, wie sie es schon öfter gemacht
haben. Oder beantrage vor Gericht zivilisierten Umgang mit Schülern an
Bayerischen Schulen. Aber die Klage solltest du unbedingt in einem
Bundesland einreichen, wo die Bayern unbeliebt sind.

Also mein Junge, schreibe einen neuen Beitrag, wo du darum bittest, dass
dir jemand hilft, Bayern wegen unzivilisiertem Verhalten gegen
minderjährige Schüler zu verklagen. Wenn du eine gute
Rechtschutzversicherung hast, wird dich bestimmt ein zivilisierter
Jurist vertreten. Hier in Preußen gibt es genug und die wollen alle
deinem Stoiber in den Arsch treten oder ihm ein Schweinehirn implatieren.

Also, viel Spaß im tiefen Urwald wünscht:
Frank Hötting

Holger Pollmann

unread,
Jul 31, 2004, 3:19:41 PM7/31/04
to
Egon Vellusig <e...@vellusig.de> schrieb:

>> Interessant, die Qualität Deines Beitrages. Sehe ich das richtig,
>> daß du bei fehlenden Argumenten versuchst, mich über den Nick in
>> meiner E-Mail-Adresse anzugreifen?
>
> Ich Dich angreifen? Aber nicht doch. Mir ist der Nick ganz
> zufällig aufgefallen und ich finde solche infantile Bezeichnungen
> recht erheiternd, zumal wenn sie so wunderschön mit dem Posting
> korrespondieren.

Ich <plonk>e dich jetzt mal, damit das Niveau von dsrm in meinem
Newsreader wieder ansteigt.

Marcus Schwarz

unread,
Jul 31, 2004, 4:44:39 PM7/31/04
to
"Frank Hötting" schrieb:

> Hier in Preußen gibt es genug und die wollen alle deinem
Stoiber
> in den Arsch treten oder ihm ein Schweinehirn implatieren.

Wieso wollt ihr den upgraden?


verwirrte Grüße
Marcus


Rupert Haselbeck

unread,
Jul 31, 2004, 4:49:00 PM7/31/04
to
Egon Vellusig schrieb:

> Die Schule nicht, wohl aber das Ministerium.

Tante Google erzählt dazu aber gerade, daß zumindest in
Schleswig-Holstein, wo der kleine Flenner ja wohl leider einen Platz in
einer teuren Schule nutzlos vergeudet, nicht das Ministerium, sondern
die einzelnen Schulen über Betriebspraktika und dergleichen befinden
können. Ganz vernünftig geregelt also.

MfG
Rupert

Rupert Haselbeck

unread,
Jul 31, 2004, 4:59:13 PM7/31/04
to
Marco Sondermann schrieb:

>> An sich sollten die Schüler in so einem Fall IMHO schlicht und
>> ergreifend froh sein, daß sie so eine Chance, sich besser aufs
>> Berufsleben vorzubereiten, überhaupt bekommen.


>
> Wo ist denn das bitte eine Chance?

Es ist die Chance, einen Beruf mal ganz oberflächlich kennenzulernen um
nach der Schule nicht blindlings etwas anzufangen, was sich dann völlig
anders darstellt, als die rosaroten Träumereien erwarten liessen

> Er könnte das ganze in den Ferien auch ohne Zwang tun.

Richtig. Hier, in Bayern, ist das auch so geregelt, daß derartige
Betriebspraktika in den Ferien freiwillig sind. Seltsamerweise schlagen
sich die Kids aber dennoch darum, die drei oder vier Wochen in
wechselnden Betrieben zu verbringen (abgesehen von Ausnahmen, welche es
durchaus auch gibt), wobei natürlich die Zahl der Bewerbungen für die
einzelnen Angebote mehr von der gerade aktuellen Mode hinsichtlich der
Berufswahl abhängt, als von rationalen Faktoren.

> Mal abgesehen davon, daß ein paar Tage
> Schüler-Praktikum nicht wirklich auf den Beruf *vorbereiten*.

Das sollen sie auch garnicht

> IMHO ist der Sinn und Nutzen so einer Veranstaltung, einen Beruf
> kennenzulernen.

Richtig, wobei "kennenlernen" wohl etwas zuviel verlangt ist. Das geht
in einer Woche nicht. Es geht aber wohl, zu erkennen, daß der gerade
"praktizierte" Beruf nicht das ist, was man machen möchte.

> Und selbst das klappt nur in den wenigsten Fällen.

Tja, das stellt sich hier etwas anders, erfolgreicher, dar.

MfG
Rupert

Klaus Opel

unread,
Aug 1, 2004, 12:49:05 AM8/1/04
to
Hallo Aaron-ohne-Nachname,

>Warum ist mir nicht zu helfen? Ich mache mein Abitur, habe bereits
>einen Schulabschluss und auch schon mal ein Praktikum gemacht.

also kein "normales" Gymnasium, sondern FOS oder was ähnliches.

Damit stellt sich die Frage, ob das Praktikum eine Forderung der Schule,
oder eine Forderung des ministeriellen Lehrplanes ist.

Marco Sondermann

unread,
Aug 1, 2004, 4:42:00 AM8/1/04
to
Rupert Haselbeck folterte am 31.07.2004 folgende Tasten:

> Marco Sondermann schrieb:
>
>>> An sich sollten die Schüler in so einem Fall IMHO schlicht und
>>> ergreifend froh sein, daß sie so eine Chance, sich besser aufs
>>> Berufsleben vorzubereiten, überhaupt bekommen.
>>
>> Wo ist denn das bitte eine Chance?
>
> Es ist die Chance,

Es wäre dann eine Chance, wenn die Schule den Schülern etwas anbietet. Aber
wie gesagt, dafür braucht es keinen Zwang. Und in NRW bietet die Schule den
Schülern eigentlich nichts an, außer eben die zwei Wochen in der
Unterrichtszeit. Deshlab wüßte halt nicht, wo der Fall des OP eine Chance
der Schule sein soll, die er sonst nicht hätte /bezogen auf die Woche in
den Ferien).

> einen Beruf mal ganz oberflächlich kennenzulernen um nach der Schule

^^^^^^^^^^^^^


> nicht blindlings etwas anzufangen, was sich dann völlig anders
> darstellt, als die rosaroten Träumereien erwarten liessen

Ack. Nichts anderes wollte ich sagen. Man kann mal hineinschnuppern und
grobe Mißverhältnisse zwischen Erwartung und Realität aufdecken. Mal mehr,
mal weniger gut (bis grarnicht). Hängt halt vom Praktikumsbetrieb ab. Und
wenn man nur Kaffeekochen darf (wie damals einige in meiner Klasse), bringt
das halt nicht viel.

>> Er könnte das ganze in den Ferien auch ohne Zwang tun.
>
> Richtig. Hier, in Bayern, ist das auch so geregelt, daß derartige
> Betriebspraktika in den Ferien freiwillig sind. Seltsamerweise schlagen
> sich die Kids aber dennoch darum, die drei oder vier Wochen in
> wechselnden Betrieben zu verbringen

Aber eben keine Chance, die die Schule einem verschafft. :-) Ich hoffe du
weißt, jetzt wie ich das meine. Ich kanns ja nur auf NRW beziehen, denn da
macht die Schule (außer die Unterrichtsteit zur Verfügugn stellen) nichts.

>> Mal abgesehen davon, daß ein paar Tage
>> Schüler-Praktikum nicht wirklich auf den Beruf *vorbereiten*.
>
> Das sollen sie auch garnicht

Das hab ja auch nicht ich behauptet.

>> IMHO ist der Sinn und Nutzen so einer Veranstaltung, einen Beruf
>> kennenzulernen.
>
> Richtig, wobei "kennenlernen" wohl etwas zuviel verlangt ist. Das geht
> in einer Woche nicht. Es geht aber wohl, zu erkennen, daß der gerade
> "praktizierte" Beruf nicht das ist, was man machen möchte.
>
>> Und selbst das klappt nur in den wenigsten Fällen.
>
> Tja, das stellt sich hier etwas anders, erfolgreicher, dar.

Du hast es ja selbst auf oberflächlich eingegrenzt, und da kann ich dir
durchaus zustimmen.

Marco


--
Der Pfuscher schafft, der Hebel wächst,
es steigt die Kraft, die Schraube ächzt..
.. zu spät merkt seine Grosshirnrinde:
die Schraube trug ein Linksgewinde.

Rupert Haselbeck

unread,
Aug 1, 2004, 5:20:48 AM8/1/04
to
Marco Sondermann schrieb:

> Aber eben keine Chance, die die Schule einem verschafft. :-) Ich hoffe
> du weißt, jetzt wie ich das meine. Ich kanns ja nur auf NRW beziehen,
> denn da macht die Schule (außer die Unterrichtsteit zur Verfügugn
> stellen) nichts.

Hierzulande macht sie recht viel, abhängig natürlich auch vom
persönlichen Engagement von Lehrern und Schulleitung.
Das ganze Betriebspraktikum wird von der Schule organisiert. Das fängt
an mit der Suche nach entsprechenden Angeboten (da den
Praktikumsbetrieben nur Kosten entstehen, welchen keine Einnahmen
gegenüberstehen, ist der Erfolg häufig von der Redekunst der dafür
verantwortlichen Lehrer abhängig), geht weiter mit dem Abschluß einer
Versicherung (Unfall, Haftpflicht), dem Erstellen der Liste mit den
verfügbaren Plätzen, der Einteilung der angemeldeten Schüler auf die
gewünschten Betriebe und endet noch nicht mit den Besuchen jedes
einzelnen Schülers während des Praktikums im jeweiligen Betrieb.

Und dann gibt es natürlich auch die Schüler, welche sich selber um
Praktika bemühen. Aber auch diese werden von der Schule betreut

>> Tja, das stellt sich hier etwas anders, erfolgreicher, dar.
> Du hast es ja selbst auf oberflächlich eingegrenzt, und da kann ich
> dir durchaus zustimmen.

Die Quote derjenigen, welche ihre Ausbildung abbrechen, weil sie sich
unter der angestrebten Tätigkeit etwas völlig anderes vorgestellt
hatten, sinkt. Das ist für beide Beteiligte, Auszubildender und auch
Ausbildungsbetrieb, vorteilhaft.
Auch die Suche nach einer Ausbildungsstelle wird leichter. Es ist für
einen Betrieb nunmal etwas risikoärmer, die Entscheidung pro oder
contra Bewerber XY zu treffen, wenn man diesen schon mal eine Woche
kennenlernen konnte.

MfG
Rupert

Marco Sondermann

unread,
Aug 1, 2004, 5:44:20 AM8/1/04
to
Rupert Haselbeck folterte am 01.08.2004 folgende Tasten:

>> Aber eben keine Chance, die die Schule einem verschafft. :-) Ich hoffe
>> du weißt, jetzt wie ich das meine. Ich kanns ja nur auf NRW beziehen,
>> denn da macht die Schule (außer die Unterrichtsteit zur Verfügugn
>> stellen) nichts.
>
> Hierzulande macht sie recht viel, abhängig natürlich auch vom
> persönlichen Engagement von Lehrern und Schulleitung.
> Das ganze Betriebspraktikum wird von der Schule organisiert. Das fängt
> an mit der Suche nach entsprechenden Angeboten (da den
> Praktikumsbetrieben nur Kosten entstehen, welchen keine Einnahmen
> gegenüberstehen, ist der Erfolg häufig von der Redekunst der dafür
> verantwortlichen Lehrer abhängig),

Das machen bei uns die Schüler selbst. Was ich sogesehen auch ganz gut
finde, da kann man schon mal die Bewerbung trainieren.

> geht weiter mit dem Abschluß einer Versicherung (Unfall, Haftpflicht),

Gut, ist bei uns nicht notwendig, da das ganze ja als Schulveranstaltung
gilt.

> dem Erstellen der Liste mit den verfügbaren Plätzen, der Einteilung der
> angemeldeten Schüler auf die gewünschten Betriebe

Entfällt ja (s.o.). Mit Ausnahme der Experten, die das nicht gebacken
bekommen haben. Da gibts dann immer ein paar "Notfallplätze". Bei meiner
Schule hatte sich immer die örtliche Hauptpost erbarmt - zum
Briefesortieren.

> und endet noch nicht mit den Besuchen jedes
> einzelnen Schülers während des Praktikums im jeweiligen Betrieb.

Ja, das machen sie bei uns auch. Da hätte ich allerdings genauso gut drauf
verzeichten können.

Holger Pollmann

unread,
Aug 1, 2004, 7:17:01 AM8/1/04
to
Rupert Haselbeck <mein-re...@gmx.de> schrieb:

> Hierzulande macht sie recht viel, abhängig natürlich auch vom
> persönlichen Engagement von Lehrern und Schulleitung.
> Das ganze Betriebspraktikum wird von der Schule organisiert. Das
> fängt an mit der Suche nach entsprechenden Angeboten (da den
> Praktikumsbetrieben nur Kosten entstehen, welchen keine Einnahmen
> gegenüberstehen, ist der Erfolg häufig von der Redekunst der dafür
> verantwortlichen Lehrer abhängig), geht weiter mit dem Abschluß
> einer Versicherung (Unfall, Haftpflicht), dem Erstellen der Liste
> mit den verfügbaren Plätzen, der Einteilung der angemeldeten
> Schüler auf die gewünschten Betriebe und endet noch nicht mit den
> Besuchen jedes einzelnen Schülers während des Praktikums im
> jeweiligen Betrieb.

Hmmm... 1997, als ich in der 11. Klasse war, gab's so was in der
RIchtugn mal in Baden-Württemberg an meinem Gymnasium. Die Schule hat
es großteils den Schülern überlassen, sich zu kümmern, und ich fand die
ganze Sache damals schon eher hirnlos, denn schon damals wollte ich
Jura studieren, abner Anwaltskanzleien wollten irgendwie nicht.

Da hab ich's gelassen, statt dessen für die Zeit am Unterricht der 12.
Klasse erfolgreich teilgenommen, hinterher noch zum Ausgleich ein
Referat über irgend ein Thema geschrieben udn die ganze Sache war sehr
zufriedenstellend für alle geregelt :-) Klar hat sich am Anfang der
Gemeinschaftskundelehrer quergestellt, als ich sagte, ich wolle das
nicht machen, aber...

Marco Sondermann

unread,
Aug 1, 2004, 7:47:48 AM8/1/04
to
Holger Pollmann folterte am 01.08.2004 folgende Tasten:

> und ich fand die
> ganze Sache damals schon eher hirnlos, denn schon damals wollte ich
> Jura studieren, abner Anwaltskanzleien wollten irgendwie nicht.

Ja, ich erinnere mich auch, wie die Dame von McKinsey bei meinem Ansinnen
spürbar darum bemerkt war, am Telefon nicht in Lachen auszubrechen. Bei mir
fand das Praktikum übrigens in der 10. Klassse statt.

Marco


--
Auszug aus einem Kinderaufsatz: "Meine Tante schenkte mir eine Sparbüchse.
Sie war ein Schwein. Sie hatte 2 Schlitze. Hinten fürs Papier und vorne
einen fürs harte."

Rupert Haselbeck

unread,
Aug 1, 2004, 7:47:08 AM8/1/04
to
Holger Pollmann schrieb:

> Hmmm... 1997, als ich in der 11. Klasse war, gab's so was in der
> RIchtugn mal in Baden-Württemberg an meinem Gymnasium. Die Schule hat
> es großteils den Schülern überlassen, sich zu kümmern, und ich fand
> die ganze Sache damals schon eher hirnlos, denn schon damals wollte
> ich Jura studieren, abner Anwaltskanzleien wollten irgendwie nicht.

Das ist durchaus nachvollziehbar.
Auf Gymnasien werden hier aber auch keine derartigen Praktika angeboten
oder verlangt.
Es betrifft vielmehr die Haupt- und Realschulen, deren Absolventen
großteils eine betriebliche Ausbildung anstreben.

MfG
Rupert

Michael Kauffmann

unread,
Aug 1, 2004, 8:24:26 AM8/1/04
to
Rupert Haselbeck verlautbarte zum Themenkomplex
Re: Schulpraktikum in den Ferien:

> Auf Gymnasien werden hier aber auch keine derartigen Praktika angeboten
> oder verlangt.
> Es betrifft vielmehr die Haupt- und Realschulen, deren Absolventen
> großteils eine betriebliche Ausbildung anstreben.

Hier ist es Mode, auch Gymnasiasten den Ernst des Berufslebens zeigen zu
wollen. Passenderweise (?) an der Universität.

Michael Kauffmann

Ingo Thies

unread,
Aug 1, 2004, 8:46:00 AM8/1/04
to
esch...@fto.de (Erhard Schwenk) schrieb am 30.07.04:

> Das gleiche gilt übrigens für "Semesterferien" an der Uni, die offiziell
> nur Vorlesungsfreie Zeit sind.

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

Studieren tut keiner gegen seinen Willen, und wenn ich ein Praktikum in
den Semesterferien belegt habe, dann war das stets mein eigener
Entschluss. Allerdings betrifft das OP ein Praktikum im 12. Jahrgang,
und da sind Schüler bereits nicht mehr schulpflichtig. Die Diskussion
scheint sich aber ein wenig auf Schule allgemein, sprich vom 1. bis zum
13. Schuljahr ausgebreitet zu haben.

Für Schuljahr < 10 würde ich sagen, wäre ein Pflichtpraktikum in den
Ferien unzulässig.

Gruß
Ingo

--
Nein zu Software-Patenten!

Lukas Metzger

unread,
Aug 1, 2004, 11:41:24 AM8/1/04
to
In article <ceend4$s1n$03$1...@news.t-online.com>,
Thomas Stoll <mail_will_...@gmx.net> wrote:

> Das ist ein klassischer Vorläufer vom Bandwurmsatz.

Rettet des Genitivs!

Duckend und rennend,

lukas

Florian Kleinmanns

unread,
Aug 1, 2004, 12:10:32 PM8/1/04
to
Lukas Metzger <nutz...@lmetzger.de> schrieb:

>> Das ist ein klassischer Vorläufer vom Bandwurmsatz.
>
>Rettet des Genitivs!

Rettet _dem_ _Genitiv_, bitt'schön.

SCNR
Grüße
Florian
--
European Law Students' Association Bremen -- http://www.elsa-bremen.de/

Holger Pollmann

unread,
Aug 1, 2004, 12:33:03 PM8/1/04
to
Florian Kleinmanns <usene...@kleinmanns.dyndns.org> schrieb:

>>> Das ist ein klassischer Vorläufer vom Bandwurmsatz.
>>
>> Rettet des Genitivs!
>
> Rettet _dem_ _Genitiv_, bitt'schön.

Das heißt immer noch "Möchtest du nicht Mitglied werden im Verein zur
Rettung von dem Genitiv?" ;-)

Michael Kauffmann

unread,
Aug 2, 2004, 11:23:52 AM8/2/04
to
Ingo Thies verlautbarte zum Themenkomplex

Re: Schulpraktikum in den Ferien:

> wenn ich ein Praktikum in den Semesterferien belegt habe, dann war das
> stets mein eigener Entschluss.

Wenn es ein Pflichtpraktikum ist, ist der Entschluss nicht sehr eigen.
Und es gibt auch Übungen an der höheren Lehranstalt in der vorlesungsfreien
Zeit.

Michael Kauffmann

Christian Praetorius

unread,
Aug 2, 2004, 12:36:37 PM8/2/04
to
On Mon, 2 Aug 2004 17:23:52 +0200, Michael Kauffmann <ne...@koben.DE>
wrote:

>Wenn es ein Pflichtpraktikum ist, ist der Entschluss nicht sehr eigen.

Selten zumindest.

>Und es gibt auch Übungen an der höheren Lehranstalt in der vorlesungsfreien
>Zeit.

Es heißt eben nur vorlesungsfreie Zeit, nicht unifreie Zeit.

Christian

--
This signature is temporarily under construction

Egon Vellusig

unread,
Aug 4, 2004, 4:04:03 AM8/4/04
to
Ingo Thies schrieb:

> Für Schuljahr < 10 würde ich sagen, wäre ein Pflichtpraktikum in den
> Ferien unzulässig.

Wenn es vom zuständigen Ministerium angeordnet oder die Schule dazu
ermächtigt wurde?

Schöne Grüße, Egon

Egon Vellusig

unread,
Aug 4, 2004, 12:00:47 PM8/4/04
to
Frank Hötting schrieb:

> In Bayern gelten andere Gesetze als im zivilisierten Deutschland. Da
> Bayern unzivilisiert und von einem Bergvolk bevölkert wird, ist dort
> alles denkbar. Auch das Praktikum in den Ferien.

Ach ja, schöne Grüße aus Pisa.

> Und nun zu dir, du bist Bayer, also hast du eben Pech gehabt. Wärst du
> in einem Hochentwickelten Bundesland zur Schule gegangen, hättest du
> keine Bergvolkmanieren zu spüren bekommen.

Zudem hättest Du dann viel bessere Aussichten keine Arbeitsstelle zu
bekommen.

> Tja, es sieht, wie ich es zum wiederholten mal geschrieben habe, sehr
> schlecht um deine Ferien in Bayern aus. Du mußt ein Praktikum absolvieren.

Derweil sich die Schüler anderer Bundesländer auf das ALG-II vorbereiten
könne.

> Abhilfe: Ziehe in ein zivilisiertes Bundesland um. Oder lade die Preußen
> ein, Bayern von den Bayern zu befreien, wie sie es schon öfter gemacht
> haben. Oder beantrage vor Gericht zivilisierten Umgang mit Schülern an
> Bayerischen Schulen. Aber die Klage solltest du unbedingt in einem
> Bundesland einreichen, wo die Bayern unbeliebt sind.

Nun, erfahrungsgemäß verbessert sich der Notendurchschnitt, leider aber
nicht das Wissen, solcher Schüler sehr stark.

> Also mein Junge, schreibe einen neuen Beitrag, wo du darum bittest, dass
> dir jemand hilft, Bayern wegen unzivilisiertem Verhalten gegen
> minderjährige Schüler zu verklagen. Wenn du eine gute
> Rechtschutzversicherung hast, wird dich bestimmt ein zivilisierter
> Jurist vertreten. Hier in Preußen gibt es genug und die wollen alle
> deinem Stoiber in den Arsch treten oder ihm ein Schweinehirn implatieren.

Nein, eure Schröders, Fischers, Clements und das ganze sonstige
Polit-Gesocke, die lassen wir euch.

Schöne Grüße, Egon

Egon Vellusig

unread,
Aug 4, 2004, 12:04:17 PM8/4/04
to
Rupert Haselbeck schrieb:

Sicher vernünftig geregelt. Geregelt vom Ministerium.

Schöne Grüße, Egon

Egon Vellusig

unread,
Aug 4, 2004, 12:16:20 PM8/4/04
to
Holger Pollmann schrieb:

> Hmmm... 1997, als ich in der 11. Klasse war, gab's so was in der
> RIchtugn mal in Baden-Württemberg an meinem Gymnasium. Die Schule hat
> es großteils den Schülern überlassen, sich zu kümmern, und ich fand die
> ganze Sache damals schon eher hirnlos, denn schon damals wollte ich
> Jura studieren, abner Anwaltskanzleien wollten irgendwie nicht.

Und Du bist heute noch der Ansicht, daß Dir ein "Blick" über den Zaun
geschadet hätte? Vermutlich hätte er Dir nicht viel gebracht. Zugegeben.
Aber geschadet hätte es wohl auch nicht.

Krankt die heutige Politik nicht vielfach daran, daß die Politiker,
vielfach Juristen, vom realen Leben so weit entfernt sind? Clement und
ALG-II ist doch ein typisches Beispiel. Clement kann auf Grund seiner
beschränkten Übersicht einfach nicht begreifen, daß eine fehlende
Monatszahlung abgeht. Entweder am Beginn oder am Ende. Vermutlich ist
aber an ein Ende gar nicht gedacht.

Schöne Grüße, Egon

Percy Noethel

unread,
Aug 9, 2004, 8:50:09 AM8/9/04
to
"Marcus Schwarz" <msspa...@gmx.de> schrieb:

>> Hier in Preußen gibt es genug und die wollen alle deinem
>Stoiber
>> in den Arsch treten oder ihm ein Schweinehirn implatieren.
>
>Wieso wollt ihr den upgraden?

Wie meinen?
Seine Verteidigungsrede für Hohlmeier war doch hervorragend:
"Sie hat sich entschuldigt; und wer sich entschuldigt hat,
der hat, verdammt, ein Recht auf eine zweite Chance".

Und das Ganze so gebrüllt, daß es einer Sau grausen möcht'

Schade, daß ich bisher keine Veranlassung habe, in Bayern
als Strafverteidiger aufzutreten. Oder vielleicht möchte ja
mal jemand dort in den öffentlichen Dienst und wird wegen
irgend welcher belanglosen Kapitalverbrechen nicht
eingestellt.
--
Erteilungsvoraussetzung für einen solchen Waffenschein sind außer
dem Alterserfordernis von 18 Jahren die Zuverlässigkeit und
persönliche Eignung (z.B. Vorstrafen oder Alkoholabhängigkeit ).

http://www.berlin.de/polizei/LKA/lka5gasschreckschusswaffen.html

Percy Noethel

unread,
Aug 9, 2004, 8:50:09 AM8/9/04
to
Klaus Opel <Dev-...@Klaus-Opel.de> schrieb:

>Damit stellt sich die Frage, ob das Praktikum eine Forderung der Schule,
>oder eine Forderung des ministeriellen Lehrplanes ist.

Eine sachliche Stellungnahme in diesem Thread?
Parbleu!

Percy Noethel

unread,
Aug 9, 2004, 8:50:15 AM8/9/04
to
Holger Pollmann <hi...@uboot.com> schrieb:

>>>> Das ist ein klassischer Vorläufer vom Bandwurmsatz.
>>>
>>> Rettet des Genitivs!
>>
>> Rettet _dem_ _Genitiv_, bitt'schön.
>
>Das heißt immer noch "Möchtest du nicht Mitglied werden im Verein zur
>Rettung von dem Genitiv?" ;-)

Nö: "Möchtest du nicht Mitglied werden im Verein zur
Rettung von dem Genitiv seine Verwendung?"

Percy Noethel

unread,
Aug 10, 2004, 7:38:51 AM8/10/04
to
Egon Vellusig <e...@vellusig.de> schrieb:

>Clement und
>ALG-II ist doch ein typisches Beispiel. Clement kann auf Grund seiner
>beschränkten Übersicht einfach nicht begreifen, daß eine fehlende
>Monatszahlung abgeht. Entweder am Beginn oder am Ende. Vermutlich ist
>aber an ein Ende gar nicht gedacht.

Wie kommst Du darauf?
Vor Jahrzehnten stellte sich eine deutsche Sozialsenatorin
auf den Standpunkt, in ihrem Stadtstaat gebe es keine
Obdachlosen, weil ja diejenigen, die von allen anderen als
Obdachlose angesehen wurden, in (mitunter täglich
wechselnden) Asylen "untergebracht" waren.
Alles eine Frage des Blickwinkels ...

Warum allerdings Parlamentarier, die ja nicht
leistungsabhängig bezahlt, sondern lediglich auskömmlich
alimentiert werden sollen, ein Mehrfaches des
Sozialhilfesatzes benötigen, der ja bekanntlich für sich
genommen bereits ein menschenwürdiges Daseim sichert, hat
noch niemand zu begründen vermocht. Ich erinnere mich
allerdings auch nicht, daß es mal jemand versucht hätte.

Egon Vellusig

unread,
Aug 10, 2004, 12:57:59 PM8/10/04
to
Percy Noethel schrieb:

> Schade, daß ich bisher keine Veranlassung habe, in Bayern
> als Strafverteidiger aufzutreten.

Och, an Klientel sollte es hier doch nicht mangeln. Allein die
Mitglieder der Staatsregierung ... <gd&r>

Schöne Grüße, Egon

Ulrich Mindrup

unread,
Aug 10, 2004, 1:11:23 PM8/10/04
to
Percy Noethel schrieb:

>
> Wie meinen?
> Seine Verteidigungsrede für Hohlmeier war doch hervorragend:
> "Sie hat sich entschuldigt; und wer sich entschuldigt hat,
> der hat, verdammt, ein Recht auf eine zweite Chance".

Und gedacht hat er vermutlich: "Wer weiß, was Monika in ihren
Aktenordnern so alles über mich gesammelt hat" ;-)

SCNR

Ulrich

Ingo Thies

unread,
Aug 10, 2004, 2:08:00 PM8/10/04
to
e...@vellusig.de (Egon Vellusig) schrieb am 04.08.04:

>> Für Schuljahr < 10 würde ich sagen, wäre ein Pflichtpraktikum in den
>> Ferien unzulässig.

> Wenn es vom zuständigen Ministerium angeordnet oder die Schule dazu
> ermächtigt wurde?

Ich kenne zwar die Gesetzeslage dazu nicht allzu genau, aber auch das
zuständige Ministerium kann sicher nicht einfach tun und lassen, was es
will.

Welche "von ganz obne" angeordneten Ferienpflichttätigkeiten schweben
Dir da vor?

Ingo Thies

unread,
Aug 10, 2004, 2:17:00 PM8/10/04
to
ne...@koben.DE (Michael Kauffmann) schrieb am 02.08.04:

>> wenn ich ein Praktikum in den Semesterferien belegt habe, dann war
>> das stets mein eigener Entschluss.

> Wenn es ein Pflichtpraktikum ist, ist der Entschluss nicht sehr eigen.

Was heißt "Pflichtpraktikum"? Das ist ein Praktikum, das man belegen
muss, wenn man einen bestimmten Abschluss in einem bestimmten
Studiengang (und ggf. an einer bestimmten Uni) anstrebt. Mag sein, dass
die eigenen Zukunftspläne oder das Schicksal an sich einen dazu zwingen,
aber die Uni zwingt Dich ganz gewiss nicht zum Studieren (im Gegenteil,
will demnächst sogar bundesweit dafür Kohle sehen).

Wie schon gesagt, üblicherweise beginnt man ein Studium im
Erwachsenenalter, und das mit dem Ziel, etwas zu erreichen. Dass man
dazu einiges investieren muss, ist eine Tatsache, die man leider nicht
so ohne weiteres ausschalten kann. Dazu gehören Blockpraktika ebenso wie
konsequentes Lernen/Wiederholen in der vorlesungsfreien Zeit (was nicht
heißt, dass nicht ein vernünftiger Prof auch über den Zeitraum des
Praktikums verhandeln können sollte).

Und in während Studienarbeiten wie Diplomarbeit, Promotion Habilitation
usw. wird man auch nicht drum herum kommen, sogar an Wochenenden und
Feiertagen durchzuarbeiten (natürlich nicht ständig, das überlebt
keiner). Es ist halt eine Herausforderung, der man sich stellt.

Aber Kinder und Jugendliche bis einschließlich dem 9. Schuljahr
*müssen* die Schule besuchen, sie tun das nicht aus eigenem Entschluss,
sondern aufgrund einer bekannten Regel namens Schulpflicht. Zudem gibt
es gerade in der schulpflichtigen Zeit Pflichtfächer, die sich die
Schüler nicht aus eigenen Kosten-Nutzen-Erwägungen heraus aussuchen
können, sondern belegen *müssen*.

Daraus, und aus der Tatsache, dass Kinder und Jugendliche in der
persönlichen Entwicklung zumeist noch nicht so weit wie die meisten
Erwachsenen sind (obgleich es im Einzelfall auch umgekehrt sein kann),
folgt für mich, dass der Staat, der sie zum Schulbesuch zwingt, ihnen
auch schulfreie Phasen gewähren muss, die ihnen kein Lehrplan nehmen
kann. Das sind die Ferien (üblicherweise sollten über die Ferien hinweg
auch keine Pflichthausaufgaben aufgegeben werden) und die Sonn- und
Feiertage (meist auch Samstage, aber das war zu meiner Zeit noch
anders).

Nun ist der OP aber schon im 12. Schuljahr und somit nicht mehr
schulpflichtig, von daher trifft dies auf ihn ohnehin nicht mehr zu.

> Und es gibt auch Übungen an der höheren Lehranstalt in der
> vorlesungsfreien Zeit.

<loriot>
Ach...
</loriot>

Egon Vellusig

unread,
Aug 13, 2004, 11:39:39 AM8/13/04
to
Ingo Thies schrieb:

> Ich kenne zwar die Gesetzeslage dazu nicht allzu genau, aber auch das
> zuständige Ministerium kann sicher nicht einfach tun und lassen, was es
> will.

In Bayern Art. 5 BayEUG:

(1) Das Schuljahr beginnt am 1. August und endet am 31. Juli des
folgenden Kalenderjahres. Für einzelne Schularten können in der
Schulordnung aus besonderen Gründen davon abweichende
Ausbildungsabschnitte vorgesehen werden.

(2) Die Ferien werden durch die Ferienordnung festgesetzt, die das
zuständige Staatsministerium erlässt; in der Ferienordnung können
bewegliche Ferientage vorgesehen werden.

> Welche "von ganz obne" angeordneten Ferienpflichttätigkeiten schweben
> Dir da vor?

Jede vom Ministerium per Lehrplan angeordnete Tätigkeit.

Schöne Grüße, Egon

0 new messages