ich möcht emal eine Frage stellen, die mich aufgrund
eines eine Woche zurückliegenden Ereignisses (leider)
immer noch beschäftigt: Was soll man als Fahrradfahrer
eigentlich tun, wenn man sich von einem Hund verfolgt
fühlt? Was kann/soll man eigentlich praktisch tun? Und
wie ist eigentlich die genaue Rechtslage in solchen
Fällen?
Folgendes ist passiert: Am vergangenen Sonntag bin ich
mit dem Fahrrad ein wenig durch entlegenere Gegenden
im Dortmunder Süden gefahren, u.a. um dort ein paar
hübsche Photos zu schießen.
Dabei bin ich u.a. auch eine recht einsam gelegene
Sackgasse hineingefahren, die in ein Waldstück mit
verschiedenen größeren Anwesen mündet (für Ortskenner:
Dortmund-Buchholz, Untere Dorfstraße). Dort bin ich
an einem Steinbruch vorbeigekommen (wo ich auch ein
paar Photos gemacht habe), anschließend kamen noch
ein paar Häuser, bevor die Straße endete.
Bei der Vorbeifahrt an diesen Häusern raste plötzlich
ein großer Hund laut bellend von einem Grundstück auf
mich zu. Mir ist der Schrecken in alle Glieder
gefahren, ich habe kräftig in die Pedale getreten,
bin dabei recht unsaft durch diverse Schlaglöcher
gepoltert und schließlich am Ende der Straße wieder
zum Stehen gekommen. Von dem Hund war nichts mehr
zu sehen.
Nun stand ich da. Vor mir eine Schranke mit der
Beschilderung "Privatgrundstück, Betreten verboten" -
dort ging die Straße in die Geragenzufahrt des letzten
Anwesens über; auf der einen Seite eine Baustelle
für einen Hausanbau, auf der anderen Seite ein Stück
entfernt ebenfalls das nächste Haus. Es war kein
Mensch zu sehen oder zu hören.
Nun wusste ich: Ich muß denselben Weg wieder
zurückfahren, um hier herauszukommen. Mein Herz
raste. Ich wusste nicht, ob ich auf eines der
Grundstücke gehen und dort auf gut Glück mal
anklingeln und um Hilfe bitten sollte oder ob
ich da womöglich vom Regen in die Traufe komme.
Ich habe ziemlich lange mit mir gehadert, habe
trotz mehrmaliger Anläufe nicht den Mut gefunden,
den Weg tatsächlich wieder zurückzufahren oder
zu einem der Häuser zu gehen.
Ich habe dann schließlich von Handy aus den
Notruf gewählt, die Situation geschildert und
gesagt, daß ich nicht weiß, was ich tun
soll. Ich bekam zur Antwort, daß die Polizei
rauskäme.
Ich habe dann etwa eine halbe Stunde gewartet.
In der Zwischenzeit tauchten auf dem Gebäude,
was vor Kopf der Straße stand (ca. 100 bis 200
Meter entfernt) Personen auf. Es sah so aus,
als würden sie mich von der Terasse aus mit
einem Fernglas beobachten. Ich wusste nicht, ob
ich diesen nun zuwinken oder auf sie zugehen
sollte. Ich habe statt dessen weiter gewartet
auf das Eintreffen der Beamten.
Nachdem die da waren, habe ich denen das
Erlebnis geschildert. Sie forderten mich auf,
mit dem Fahrrad vorzufahren, sie würden hinter-
herfahren. Da tat ich dann auch, wobei mir
sehr mulmig zumute war. Ich hatte allerdings
Glück, der Hund ist nicht wieder aufgetaucht,
es war noch nicht einmal Gebell zu hören.
Von den Beamten bekam ich dann erst mal eine
lange Belehrung, daß sie für so etwas gar
nicht zuständig seien, daß sie nur gekommen
seien, weil sie gerade Zeit gehabt hätten
und daß ich überall mit freilaufenden Hunden
rechnen müsste. Wörtlich sagte einer der
Polizisten zu mir "Wenn etwas passiert ist,
dann dürfen Sie uns rufen". Sie sagten mir,
in dem Steinbruch würden auch scharfe Hunde
herumlaufen und auch im Wald würden die Jäger
ihre Jagdhunde frei laufen lassen. Wenn ich
Angst vor Hunden hätte, dürfte ich außerhalb
geschlossener Bebauung nicht Fahrradfahren.
Da hat mich natürlich erst recht fertiggemacht,
daß ich zusätzlich zu meinem Schreck und meiner
Angst hier auch noch eins auf den Deckel
bekam. Zudem hatte ich die Beamten auch gar
nicht explizit zum Kommen aufgefordert, sondern
am Telephon lediglich die Situation geschildert
und gesagt "Ich weiß nicht, was ich tun soll".
Wer, wenn nicht die Polizei, soll einem denn
überhaupt noch Rat und Hilfe geben, wenn man
nicht mehr weiterweiß?
Ich muß dazusagen, daß ich als intensiver
Fahrradfahrer mit negativen Erfahrungen bzgl.
Hunden vorbelastet bin.
Bereits als Schüler bin ich beim Weg zur Schule
(mit dem Fahrrad) mehrfach vom Hund einer entlang
des Weges gelegenen Gastwirtschaft verfolgt
und einmal auch gebissen worden. Mein Fehler war
damals wohl, daß ich angehalten habe, als der
Hund bellend hinter mir herlief. Hätte ich
kräftig in die Pedale getreten, hätte er mich
wohl nicht erwischt. Teilweise habe ich Panik
bekommen, wenn ich einen Hund nur gesehen habe.
Mit Verwandten und Bekannten, die einen Hund
besaßen, hatte ich dagegen keine Probleme. Die
Hunde habe ich auch gerne gestreichelt. Für die
Fahrt zur Schule habe ich fortan einen anderen
Weg gewählt.
Als Student bin ich mal auf dem Heimweg vom
einem Hund gebissen worden. Ich fuhrt mit dem
Fahrrad eine wenig befahrene Anliegerstraße
entlang, auf der ein Hund scheinbar schlafend
auf der Fahrbahn lag. In dem Moment, in dem
ich vorbeifuhr, sprang er auf und biß mich
ins Beim. Ich hatte eine Jeans mit ziemlich
dickem Jeansstoff an, durch den der Hund mehrere
Löcher gebissen hatte. An meinem Bein dagegen
waren nur recht kleine Wunden sichtbar,
ähnlich wie Kratzer (die blauen Flecken habe
ich erst später gesehen). Von der Hundehalterin,
die dann dazukam, bin ich damals ziemlich rüde
beschimpft worden: Was mir denn einfiele, mit
dem Fahrrad hier so schnell durchzufahren, es
musste doch jeder sehen, daß hier ein nicht
angeleinter Hund liegt, ich hätte ihren Hund
ja überfahren können und ich wolle mir nun
mit dem absichtlich herbeigeführten Vorfall
eine neue Hose ergaunern. Ich habe schließlich
kein beigegeben, weil ich mich nicht weiter
rumstreiten wollte. Eine Komminitonin, der ich
davon erzählt habe, sagte mir "Mensch Daniel,
was bist Du blöd, da einfach nachzugehen! In
Dortmund gibt es eine Ortssatzung, nach der
Hund grundsätzlich anzuleinen sind". Seitdem
weiß ich, daß es in Dortmund eine Anleinpflicht
gibt.
Dieser letzte Vorfall ist nun schon fast
10 Jahre her. Als Fahrradfahrer habe ich
seitdem keine ernsthaften Probleme mit Hunden
gehabt, allerdings wird mir immer noch recht
mulmig, wenn ich irgendwo Hunde sehe und ich
schrecke jedesmal heftig zusammen, wenn ich
aus einem Grundstück heraus plötzlich kräftig
angebellt werden. Allerdings war da bisher
immer ein Zaun dazwischen.
Mittlerweile habe sich die Regularien bzgl.
des Haltens von Hunden sogar noch verschäft
und trotzdem ernte ich nur Belehrungen und
Zurechtweisungen, wenn ich mich als Fahrrad-
fahrer von einem freilaufenden Hund bedroht
fühle. Ich habe meine Kollegen mal gefragt,
wie sie sich in solchen Situationen verhalten.
Eine Kollege sagte, er würde nur zu mehreren
Fahrradfahren und wenn dann ein Hund käme,
würden sie enger zusammenfahren. Anderen
Kollegen habe mir Vorfälle von Beißwunden
beim Joggen erzählt und daß ich doch als
Fahrradfahrer noch viel besser dran wäre,
weil ich damit schneller sei und im Zweifels-
fall das Fahrrad als Schutzwall oder als
Waffe zwischen mich und dem Hund stellen
könnte.
Das hat mir alles natürlich nicht viel Mut
gemacht. Vor allem weiß ich nun überhaupt
nicht, an wen ich mich bei solchen Vorfällen
wenden soll. Nun ist wieder Wochenende und
ich würde bei dem schönen Wetter gerne
wieder mit dem Fahrrad herumfahren, aber
der Schrecken von letzter Woche steckt mir
immer noch in den Knochen. Jetzt, nachdem
ich dieses Posting geschrieben habe, ist
mein Pulsschlag schon wieder rasend schnell :-(
Dieses Gefühlt von Angst und Hilflosigkeit
möchte ich eigentlich möglichst schnell
wieder loswerden. Ich möchte auf mein
Fahrrad steigen und angstfrei auch durch
Gegenden fahren, wo keine geschlossene
Bebauung ist, sondern wo sich Wald und
Flur befinden.
Wer kann mir Rat geben?
Gruß aus Dortmund,
Daniel Rehbein
http://www.mein-dortmund.de/
> Wer kann mir Rat geben?
Kenne das Problem, ist mir aber seit zehn Jahre nicht mehr begegnet. Ich habe
dafuer eine Pistole mit CS-Gas, staerkt mein Selbstvertrauen und wirkt Wunder.
Ich habe sie aber eigentlich nie mehr dabei. Ich muss allerdings sagen, dass
ich sie als Fussgaenger beim Sonntagsspaziergang oefert mitnehme, weil ich es
hasse, dass irgenwelche grossen Toelen ihre Nasen in meinen Kinderwagen stecken
und Frauchen oder Herrchen erst nach drei- oder viermaligem "Ablecken" vor Ort
sind, um den Bello zu bremsen. Ich kann sagen, Bello mag kein CS-Gas. Kind
kriegt vom Knall allerdings auch einen Schreck :-( Diskussionen mit
Hundebesitzern sind sinnlos ("der will doch nur spielen") und reizen nur zum
erneuten Einsatz von CS-Gas. Das Haerteste, was ich erlebt habe (abgesehen von
meinen eigenen Hundebissen), ist der vierjaehrigen Tochter von Bekannten
passiert: Dogge springt Kind an (wirklich nur im Spiel, aber das weiss ein
vierjaehriges Maedchen nicht), Kind faellt rueckwaerts in den Matsch, Dogge
steht drueber und faengt an zu lecken,...
Wenn Knarre nicht bei der Hand, hilft auch Anhalten, Fahrrad zwischen sich und
Hund bringen und aufrecht hinstehen. Das irritiert die Hunde, die sind
gewoehnt, dass man wegfaehrt und dann hetzen sie erst richtig hinterher.
Soweit, dass ich mein Rad auf einen Koeter schmeissen musste, ist es noch nie
gekommen.
Viele Gruesse
Christoph Gartmann
-----------------------------------------------------------------------+
| Max-Planck-Institut fuer Phone : +49-761-5108-464 Fax: -452 |
| Immunbiologie |
| Postfach 1169 Internet: gart...@immunbio.mpg.de |
| D-79011 Freiburg, FRG |
+--------- http://www.immunbio.mpg.de/home/english/menue.html ---------+
(Angst vorm Großen Hund)
Hallo Daniel, ich habe ein paar Tips für Dich:
Schick die Story (war echt nett geschrieben :)
an die Bildzeitung, an Hans Meiser
und an Arabella, von dem Honorar kaufst Dich ein
Hundchen.
Mit dem trainierst dann Stressbewältigung bzw. nimmst Ihn
immer mit auf Deine Ausflüge in die Pampa.
Dort wird er Dich dann sicher verteidigen :)))
jeje,
scnr,
joe
> Was soll man als Fahrradfahrer
> eigentlich tun, wenn man sich von einem Hund verfolgt
> fühlt?
langsamer werden, auf keinen fall schnell treten, das reizt seinen
jagdinstinkt nur noch mehr.
ausserdem hast du ausser bergab auf freilandstrassen ohne drohende
einmündungen oder kreuzungen gegen die meisten hunde 0 (in worten:
NULL) chancen (in 3 sekunden auf 40kmh)
adrenalinausschütten ist bei der geschwindigkeit der meisten angriffe
ohnedies das einzige wozu du noch kommst.
> Was kann/soll man eigentlich praktisch tun?
fals zeit bleibt und du pfefferspray dabei hast (gaspistolen sind tw
nicht emp-
fehlenswert, da viele hunde trainiert sind *vor dem schusse zu stehen*),
denk daran
es hat nur drei meter reichweite und du solltes nicht in die wolke
fahren.
hunde sind wesentlich schmerzresistenter und einige nutzen das
zusätzliche aggressions-
potential für einen neuangriff.
>
> wie ist eigentlich die genaue Rechtslage in solchen
> Fällen?
langes thema!
die rechtslage sieht natürlich überall anders aus.
grundsätzlich trifft den hundehalter die schuld und zwar zu 100%!!!
lass dich nicht auf diskussionen ein, viele der halter haben sehr viele
sehr schlechte
tätowierungen und einen bart wie jason king.
ende 70 war es in mödling sogar so, dass ein hund, der drei registrierte
bisse hatte
eingeschläfert wurde!
> [...]
>
>
> Bei der Vorbeifahrt an diesen Häusern raste plötzlich
> ein großer Hund laut bellend von einem Grundstück auf
> mich zu. Mir ist der Schrecken in alle Glieder
> gefahren, ich habe kräftig in die Pedale getreten,
vollschas!
vor allem da du wusstest, es ist eine sackgasse!!
mein 5 monate alter kleinstinker (jack russel terrier) holt mich bei
jeder geschwindigkeit
die ich mit dem grobstolligen 26"er erreiche ein.
>
> bin dabei recht unsaft durch diverse Schlaglöcher
> gepoltert und schließlich am Ende der Straße wieder
> zum Stehen gekommen.
SS
> Von dem Hund war nichts mehr
> zu sehen.
so endet es meistens.
> [...]
>
> Ich habe ziemlich lange mit mir gehadert, habe
> trotz mehrmaliger Anläufe nicht den Mut gefunden,
> den Weg tatsächlich wieder zurückzufahren oder
> zu einem der Häuser zu gehen.
absteigen und das rad auf der seite führen von der aus der angriff kam.
halte immer dein rad zwischen dir und dem hund, mit beiden händen, wie
einen schild.
und unterschätze nie die kraft und schnelligkeit eines hundes.
tips aus eigener erfahrung:
wenn es geht: rauf auf den zaun und laut hilfe rufen.
wenn nicht:
wenn er klein genug ist und ein halsband trägt, kannst du versuchen ihn
dort zu packen,
wenn er zwischen vorderrad und unterrohr durchbricht.
du musst in diesem falle ohnedies das rad fallen lassen.
mit dem handrücken am hals entlang unter das halsband fahren und es dann
wie einen
knebel verdrehen.
vorsicht!
der hals eines hundes ist sehr beweglich und die schnauze oft recht lang
meinen unterarm hat es so mal erwischt.
versuch den hund von den beinen zu reissen, wenn du gross und stark
genug bist.
das geht mit einem boxer noch recht gut, ein schäfer ist schon zu massig
und zu schwer.
aufpassen auf die krallen! (schau mal zu wie die in welchem untergrund
in welcher zeit
was für löcher graben)
nicht locker lassen!
wenn es schon so weit gekommen ist und du in der situation mit einem
fremden hund bist,
musst du ihn bedingungslos töten wollen, alles andere spürt er und dir
geht es schlecht.
hoffe dass der besitzer irgendwann auftaucht. (hat mir letztendlich
immer aus der patsche geholfen)
nicht aufgeben!
im idealfall bekommst du seinen körper in die beinschere.
dann zudrücken und nix mehr locker lassen. das kann ihn zwar töten
(selbst einen amstaff), aber
er dich auch.
>
>
> Ich habe dann schließlich von Handy aus den
> Notruf gewählt, die Situation geschildert und
> gesagt, daß ich nicht weiß, was ich tun
> soll. Ich bekam zur Antwort, daß die Polizei
> rauskäme.
das ist aber nett, kommt in ö-land eher nicht vor.
dort steht der radler eher unten in der nahrungskette
>
>
> Ich habe dann etwa eine halbe Stunde gewartet.
> In der Zwischenzeit tauchten auf dem Gebäude,
> was vor Kopf der Straße stand (ca. 100 bis 200
> Meter entfernt) Personen auf. Es sah so aus,
> als würden sie mich von der Terasse aus mit
> einem Fernglas beobachten. Ich wusste nicht, ob
> ich diesen nun zuwinken oder auf sie zugehen
> sollte.
oja, schon um den hundehalter festzustellen oder um hilfe zu erhalten.
wenn du bei so kleingartenparanoikern rumstehst, hetzen sie dir noch die
bullen auf den hals.
> Ich habe statt dessen weiter gewartet
> auf das Eintreffen der Beamten.
lieb
> [...]Sie forderten mich auf,
> mit dem Fahrrad vorzufahren, sie würden hinter-
> herfahren.
indiskutable inkompetzenz!
im erstfall müssen sie auf den hund schiessen, wenn er sich schon in dir
verbissen hat.
schöne aussichten!
> Da tat ich dann auch, wobei mir
> sehr mulmig zumute war. Ich hatte allerdings
> Glück, der Hund ist nicht wieder aufgetaucht,
> es war noch nicht einmal Gebell zu hören.
>
> Von den Beamten bekam ich dann erst mal eine
> lange Belehrung, daß sie für so etwas gar
> nicht zuständig seien, daß sie nur gekommen
> seien, weil sie gerade Zeit gehabt hätten
> und daß ich überall mit freilaufenden Hunden
> rechnen müsste. Wörtlich sagte einer der
> Polizisten zu mir "Wenn etwas passiert ist,
> dann dürfen Sie uns rufen"
gefahr in verzug ist ein grund zum einschreiten!
> . Sie sagten mir,
> in dem Steinbruch würden auch scharfe Hunde
> herumlaufen und auch im Wald würden die Jäger
> ihre Jagdhunde frei laufen lassen. Wenn ich
> Angst vor Hunden hätte, dürfte ich außerhalb
> geschlossener Bebauung nicht Fahrradfahren.
Mannscharfe hunde sollten nur auf befehl hin angreifen, jagdhunde
sollten nicht auf radler gehen.
alles andere ist zwar natürlich, aber auch verantwortungslos vom halter.
klar wär es nett, wenn du ein bischen ahnung von hunden hättest, dann
erweisen
sich die meisten *angriffe* schnell als harmlos.
angst haben darf man, radfahren aber auch
und die letzten bisse die ich abbekam, ereilten mich innerhalb
geschlossener bebauung.
ein schasargument eines inkompetenten beamten.
>
> Ich muß dazusagen, daß ich als intensiver
> Fahrradfahrer mit negativen Erfahrungen bzgl.
> Hunden vorbelastet bin.
ich kenn welche, die noch nie was abbekamen.
ich selbst weis nicht mehr ob meine waden mehr narben von hundebissen
oder von bärentatzen haben.
erwischt mich so durchschnittlich einmal im jahr, meist sehr leicht,
aber infektionsgefahr!
> [...] Mein Fehler war
> damals wohl, daß ich angehalten habe, als der
> Hund bellend hinter mir herlief. Hätte ich
> kräftig in die Pedale getreten, hätte er mich
> wohl nicht erwischt.
ganz grosser irrtum!
> Teilweise habe ich Panik
>
stay cool, in fast allen fällen ist das aufkreuzen eines hunds
vollkommen harmlos.
> [...] Von der Hundehalterin,
> die dann dazukam, bin ich damals ziemlich rüde
> beschimpft worden: Was mir denn einfiele, mit
> dem Fahrrad hier so schnell durchzufahren, es
> musste doch jeder sehen, daß hier ein nicht
> angeleinter Hund liegt, ich hätte ihren Hund
> ja überfahren können und ich wolle mir nun
> mit dem absichtlich herbeigeführten Vorfall
> eine neue Hose ergaunern.
anzeigen! gnadenlos!
pampig werden auch noch! ha! gib der schlampe saures!
> Ich habe schließlich
> kein beigegeben, weil ich mich nicht weiter
> rumstreiten wollte. Eine Komminitonin, der ich
> davon erzählt habe, sagte mir "Mensch Daniel,
> was bist Du blöd, da einfach nachzugehen!
nicht nur in dortmund blöd!
aber sei ihr gegenüber wenigstens freundlich und höflich!
ein hund kann eine geladene waffe sein!
> [...]und im Zweifels-
> fall das Fahrrad als Schutzwall oder als
> Waffe zwischen mich und dem Hund stellen
> könnte.
ack
> [...] aber
> der Schrecken von letzter Woche steckt mir
> immer noch in den Knochen. Jetzt, nachdem
> ich dieses Posting geschrieben habe, ist
> mein Pulsschlag schon wieder rasend schnell :-(
>
> Dieses Gefühlt von Angst und Hilflosigkeit
> möchte ich eigentlich möglichst schnell
> wieder loswerden. Ich möchte auf mein
> Fahrrad steigen und angstfrei auch durch
> Gegenden fahren, wo keine geschlossene
> Bebauung ist, sondern wo sich Wald und
> Flur befinden.
ohne witz:
bevor du dsd liebgewordene radfahren aufgibst würde ich eine therapie
anraten , um einer angstpsychose vorzubeugen.
wenn dir beim schreiben der zeilen schon mulmig wird, ist es höchste
zeit.
dannach!! erst dannach!!!
frag deine eltern oder deine freundin, ob sie sich nicht einen hund
nehmen wollen.
die intensive auseinandersetzung wird dir dann sicher helfen.
til *radfahren und hundebesitzen schliessen sich nicht aus* man
> Bereits als Schüler bin ich beim Weg zur Schule
> (mit dem Fahrrad) mehrfach vom Hund einer entlang
> des Weges gelegenen Gastwirtschaft verfolgt
> und einmal auch gebissen worden. Mein Fehler war
> damals wohl, daß ich angehalten habe, als der
> Hund bellend hinter mir herlief.
Nein, ich halt immer an, wenn ein andere Hund auf mich zukommt. Gerade
gestern, Hund kommt vom Bauernhof und verhaut meinen (am Rad an Flexileine).
Angehalten, beide Hunde mit tiefer Stimme zusammengeschissen, prompt lagen
dort zwei und guckten ziemlich doof drein, was das denn jetzt war.
Nur eines nicht, wegfahren, meiner schafft es in wenigen Sekunden auf 50km/h,
bis ich mit dem Rad so schnell bin dauert das.
Wirklich, auch wenn es schwer fällt. Angst zu zeigen ist das dümmste
überhaupt, wegrennen auch. Nur erwarten, daß außerhalb jeglicher
geschlossener Wohnbebauung gleiche Gesichtspunkte wie in der Stadt angesetzt
werden, ist illusiorisch. Ich respektiere es ja, wenn Personen Angst haben
vor Hunden, nur ist die einfachste Möglichkeit dann, an sich selber zu
arbeiten.
Ein Beispiel noch aus der Praxis, Mädchen, 16 Jahre hat panische Angst vor
Katzen. Sie sah Katze im Dorf plötzlich auf sich zukommen, drehte sich
panisch um, wollte wegrennen und rannte einem Radfahrer ins Rad - beide
hatten Knochenbrüche erlitten. Es ist faktisch die gleiche Situation, nur
halt Katze, kleiner, aber eine Überreaktion, wo die Mehrheit eindeutig sagen
würde, die Kleine hat selber Schuld und müsse an sich arbeiten ...
Denkt mal drüber nach.
--
Mario Thies http://thies.xero.de
Offensichtlich gibt es also drei Probleme:
1.) Ich muß permanent dieses Pfefferspray so mitführen, daß ich
da im Ernstfall möglichst schnell herankomme. Ich würde
also permanent daran denken, daß ich eventuell einem Hund
begegnen könnte, gegen den ich mich vieleicht würde
verteidigen müssen. Da erscheint mir nicht gerade sehr
hilfreich bei dem Ansinnen, ohne Angst vor Hunden mit
dem Fahrrad zu fahren.
2.) Wenn der Ernstfall tatsächlich eintritt, muß ich das Zeug
rechtzeitig zu Hand haben und auch noch richtig damit
umgehen.
3.) Im Nachhinein muß ich beweisen können, was wirklich
passiert ist. In der Zeitung liest man ab und zu Berichte
von Hundehaltern, die Passanten anzeigen, weil diese
ohne Grund auf Hunde geschossen oder andere Waffen
gegen diese eingesetzt hätten. Was mache ich, wenn der
Hundehalter im Nachhinein behauptet, ich hätte völlig
ohne Grund gehandelt? Noch schlimmer wirds, wenn der
Hundehalter sogar aggressiv wird.
Ich bin alleine, habe keinen Zeugen. Der Hundehalter
hat vielleicht noch Freunde dabei. Oder (wenns sich
z.B. wie im beschriebenen Fall an einem Grundstück
abgespielt hat), wird nachher behauptet, die ganze
Familie hätte am Fenster angesehen, wie ich auf den
Hund losgegangen sei.
Dann habe ich wohl ziemlich schlechte Karten :-(
Gruß aus Dortmund-Hörde,
Daniel Rehbein
http://www.mein-dortmund.de/
> [...]
> Ich habe mich wohl verschrieben: "nachzugeben" muß
> es heißen, nicht "nachzugehen".
hatte ich auch so verstanden.
> [...]
> > ohne witz:
> > bevor du dsd liebgewordene radfahren aufgibst würde ich eine therapie
> > anraten , um einer angstpsychose vorzubeugen.
>
> Wer zahlt mir denn so was? Eigentlich musste ich ja die
> Kosten (und den Verdienstausfall?) für solche Angelegenheiten
> von denen einfordern, deren Hunde mich bisher gebissen oder
> bedroht haben.
kann man ja mal versuchen
aber im regelfall ist das opfer fürderhin alleine!
> Nur dürfte es dafür wohl im Nachhinein zu
> spät sein :-(
nona!
>
>
> BTW: Wie ist dies eigentlich bei Opfern von Verkehrsunfällen
> oder Straftaten, die danach Ängste oder ähnliches haben? Wer
> bezahlt dort Verdienstausfälle oder andere Kosten, die
> dadurch entstehen?
niemand ausser sie selbst.
>
>
> > die intensive auseinandersetzung wird dir dann sicher helfen.
> > til *radfahren und hundebesitzen schliessen sich nicht aus* man
>
> Naja, ich schrieb in meiner Mail schon, daß ich eigentlich
> mit Bekannten, die einen Hund haben, keine Probleme haben.
> Wenn man die das erste Mal besucht, dann bellt der Hund erst
> recht aggressiv, bis der Besitzer mich als Freund vorgestellt
> hat. Danach ist der Hund dann das liebste Tier der Welt ;-)
> Ich liebe es, Hunde zu streicheln, gerade so große wuschelige.
es ist etwas anderes einem hund vorgestellt zu weden und ihn ein wenig zu
streicheln, als mit ihm umgehen zu können oder etwas aus seinem verhalten
ableiten zu können.
hast du schon mal mit ihm gebalgt?
hast du ihm schon mal versucht sein lieblingsspielzeug abzuluchsen?
bist du ihm so vertraut (und er somit auch dir), dass du ihm futter während
der fressenszeit, also wenn er gerade seinen hunger stillt, aus dem maul zu
nehmen?
>
>
> Wenn aber beim Radfahren plötzlich so ein Hund aus heiterem
> Himmel hinter einem herbellt,
deswegen???
> dann empfinde ich das ganz
> anders. Dann bekomme ich regelrecht Panik.
na ich erschrecke auch regelmässig sehr, wenn ich merke dass die tür zum
garten offen
ist oder der hofhund nicht an der kette, oder wenn ich auf einer abfahrt
plötzlich einem
hund solo gegenüberstehe.
vor allem wenn er selbst erschrickt und einen (schein?)angriff führt und
mir den weg versperrt.
aber ist ein leichter adrenalinschub schon panik?
>
>
> Interessanterweise habe ich viele andere Ängste, die weit
> verbreitet sind, dagegen nicht: Zum Beispiel habe ich
> keine Angst vor Wespen, Bienen oder ähnlichen, obwohl ich
> als Kind auch mehrfach von Wespen gestochen worden bin.
> Wenn eine Wespe kommt, achte ich nur darauf, daß meine
> Lippen geschlossen sind, damit sie mir nicht in den Mund
> fliegt.
wenn das alleine nicht schon der absurde auswuchs einer irrationalen angst
ist.
> Ansonsten unternehme ich weiter nichts, während
> andere Leute anfangen, wild um sich zu schlagen.
ich schlage ihnen von vorne oben auf den kopf, wenn sie dann benommen am
boden liegen
mach ich sie alle (wespen).
bienen lass ich in ruhe, die interessieren sich auch nicht für
frühstückstische.
> [...]
> Das Dumme ist aber, daß der Anlaß für meine Adrenalin-
> ausschüttungen meist aus heiterem Himmel kommt - völlig
> ohne Vorwarnung.
>
Na no na! (was anderes hättest du erwartet)
til
> "Daniel A. Rehbein" <daniel.rehbe...@berghofen.de> schrieb:
>
> [Terror durch freilaufende Hunde]
>
> > Wer kann mir Rat geben?
>
> Besorge dir zwei kleine Dosen Pfefferspray. Ein gegen den Hund,
> die zweite, falls nötig, gegen den Hundebesitzer.
>
> Grüße Gerald
>
eine reicht für etwa 5-8 einsätze, wenn du cool bist und gut zielst.
> * usen...@utanet.at (Gerald Eischer) wrote:
>
> >Besorge dir zwei kleine Dosen Pfefferspray. Ein gegen den Hund,
> >die zweite, falls nötig, gegen den Hundebesitzer.
>
> ...und sollte er dabei an mich geraten, noch eine schußsichere Weste.
>
>
schon mal pfefferspray geschnupft?
oder so leichtfertig im einsatz der waffe gegen menschen?
SbICNRe
til
> conrad graf schrieb:
>
> > >Besorge dir zwei kleine Dosen Pfefferspray. Ein gegen den Hund,
> > >die zweite, falls nötig, gegen den Hundebesitzer.
> >
> > ...und sollte er dabei an mich geraten, noch eine schußsichere Weste.
>
> Offensichtlich gibt es also drei Probleme:
>
> 1.) Ich muß permanent dieses Pfefferspray so mitführen, daß ich
> da im Ernstfall möglichst schnell herankomme. Ich würde
> also permanent daran denken, daß ich eventuell einem Hund
> begegnen könnte, gegen den ich mich vieleicht würde
> verteidigen müssen. Da erscheint mir nicht gerade sehr
> hilfreich bei dem Ansinnen, ohne Angst vor Hunden mit
> dem Fahrrad zu fahren.
sowieso
>
>
> 2.) Wenn der Ernstfall tatsächlich eintritt, muß ich das Zeug
> rechtzeitig zu Hand haben und auch noch richtig damit
> umgehen.
das ist das härteste, denn üben ist teuer!
>
>
> 3.) Im Nachhinein muß ich beweisen können, was wirklich
> passiert ist[...] Was mache ich, wenn der
> Hundehalter im Nachhinein behauptet, ich hätte völlig
> ohne Grund gehandelt? Noch schlimmer wirds, wenn der
> Hundehalter sogar aggressiv wird.
Pfefferspray und abhauen
>
> Ich bin alleine, habe keinen Zeugen. Der Hundehalter
> hat vielleicht noch Freunde dabei.
pfefferspray und abhauen
> Oder (wenns sich
> z.B. wie im beschriebenen Fall an einem Grundstück
> abgespielt hat), wird nachher behauptet, die ganze
> Familie hätte am Fenster angesehen, wie ich auf den
> Hund losgegangen sei.
> Dann habe ich wohl ziemlich schlechte Karten :-(
die sollen sich deine nummer aufschreiben und dich anzeigen.
mach dir nicht ins hemd.
die meisten attacken sind harmlos, und die, dies nicht sind, sind so
schnell
dass du ohnedies vergisst, dass du *bewaffnet* bist.
wenn du nicht zu den paranoikern mit erhöhtem aggressionspotential gehörst
und permanent den ernstfall übst, gehst du besser davon aus, dass dir sowas
sehr selten passiert und vergisst den rest.
til
> > [...] Von der Hundehalterin,
> > die dann dazukam, bin ich damals ziemlich rüde
> > beschimpft worden: Was mir denn einfiele, mit
> > dem Fahrrad hier so schnell durchzufahren, es
> > musste doch jeder sehen, daß hier ein nicht
> > angeleinter Hund liegt, ich hätte ihren Hund
> > ja überfahren können und ich wolle mir nun
> > mit dem absichtlich herbeigeführten Vorfall
> > eine neue Hose ergaunern.
>
> anzeigen! gnadenlos!
> pampig werden auch noch! ha! gib der schlampe saures!
>
> > Ich habe schließlich
> > kein beigegeben, weil ich mich nicht weiter
> > rumstreiten wollte. Eine Komminitonin, der ich
> > davon erzählt habe, sagte mir "Mensch Daniel,
> > was bist Du blöd, da einfach nachzugehen!
>
> nicht nur in dortmund blöd!
> aber sei ihr gegenüber wenigstens freundlich und höflich!
> ein hund kann eine geladene waffe sein!
Ich habe mich wohl verschrieben: "nachzugeben" muß
es heißen, nicht "nachzugehen".
> > [...] aber
> > der Schrecken von letzter Woche steckt mir
> > immer noch in den Knochen. Jetzt, nachdem
> > ich dieses Posting geschrieben habe, ist
> > mein Pulsschlag schon wieder rasend schnell :-(
> >
> > Dieses Gefühlt von Angst und Hilflosigkeit
> > möchte ich eigentlich möglichst schnell
> > wieder loswerden. Ich möchte auf mein
> > Fahrrad steigen und angstfrei auch durch
> > Gegenden fahren, wo keine geschlossene
> > Bebauung ist, sondern wo sich Wald und
> > Flur befinden.
>
> ohne witz:
> bevor du dsd liebgewordene radfahren aufgibst würde ich eine therapie
> anraten , um einer angstpsychose vorzubeugen.
Wer zahlt mir denn so was? Eigentlich musste ich ja die
Kosten (und den Verdienstausfall?) für solche Angelegenheiten
von denen einfordern, deren Hunde mich bisher gebissen oder
bedroht haben. Nur dürfte es dafür wohl im Nachhinein zu
spät sein :-(
BTW: Wie ist dies eigentlich bei Opfern von Verkehrsunfällen
oder Straftaten, die danach Ängste oder ähnliches haben? Wer
bezahlt dort Verdienstausfälle oder andere Kosten, die
dadurch entstehen?
> die intensive auseinandersetzung wird dir dann sicher helfen.
> til *radfahren und hundebesitzen schliessen sich nicht aus* man
Naja, ich schrieb in meiner Mail schon, daß ich eigentlich
mit Bekannten, die einen Hund haben, keine Probleme haben.
Wenn man die das erste Mal besucht, dann bellt der Hund erst
recht aggressiv, bis der Besitzer mich als Freund vorgestellt
hat. Danach ist der Hund dann das liebste Tier der Welt ;-)
Ich liebe es, Hunde zu streicheln, gerade so große wuschelige.
Wenn aber beim Radfahren plötzlich so ein Hund aus heiterem
Himmel hinter einem herbellt, dann empfinde ich das ganz
anders. Dann bekomme ich regelrecht Panik.
Interessanterweise habe ich viele andere Ängste, die weit
verbreitet sind, dagegen nicht: Zum Beispiel habe ich
keine Angst vor Wespen, Bienen oder ähnlichen, obwohl ich
als Kind auch mehrfach von Wespen gestochen worden bin.
Wenn eine Wespe kommt, achte ich nur darauf, daß meine
Lippen geschlossen sind, damit sie mir nicht in den Mund
fliegt. Ansonsten unternehme ich weiter nichts, während
andere Leute anfangen, wild um sich zu schlagen.
In letzter Zeit ist mir auch aufgefallen, wie viele Leute
es gibt, die Höhenangst haben, die deswegen z.B. beim
Gang über eine Fußgängerbrücke genau in der Mitte gehen
(bloß nicht am Geländer) oder die beim Betreten technischer
Anlagen es nicht schaffen, über Gitterroste zu gehen, durch
die man die darunterliegenden Etagen sehen kann.
Insofern glaube ich nicht, daß meine Angst vor Hunden
etwas besonders herausragendes und unbegründetes ist.
Das Dumme ist aber, daß der Anlaß für meine Adrenalin-
ausschüttungen meist aus heiterem Himmel kommt - völlig
ohne Vorwarnung.
Gruß aus Dortmund,
Daniel Rehbein
http://www.mein-dortmund.de/
"Daniel A. Rehbein" wrote:
> Bei der Vorbeifahrt an diesen Häusern raste plötzlich
> ein großer Hund laut bellend von einem Grundstück auf
> mich zu. Mir ist der Schrecken in alle Glieder
> gefahren, ich habe kräftig in die Pedale getreten,
> bin dabei recht unsaft durch diverse Schlaglöcher
> gepoltert und schließlich am Ende der Straße wieder
> zum Stehen gekommen. Von dem Hund war nichts mehr
> zu sehen.
als kind hatten wir einen mischling, der ist auch allen
leuten mit fahrrad hinterher gelaufen und hat sich dann
laut kläffend an den füssen/unterschenkeln der radler
zu schaffen gemacht.
hier war der grund tatsächlich "spieltrieb" (das bewegt sich
so schön...)
inzwischen in berlin und mit etlichen freilaufenden hunden
und kampfkötern konfrontiert, mache ich als fussgänger
ziemlich weite bögen um die köter. als radler ist mir
bislang nicht sowas wie dir passiert.
trotzdem überlege ich, ob ich nicht zwei schilder fürs
rad machen sollte, auf denen der dezente hinweis auf
leinenpflicht vermerkt ist. weil: hier sind die meisten
radwege ziemlich schmal und des öfteren kreuen leute mit
unangeleinten viechern meinen weg. und das ist ziemlich dumm,
weil köter ja noch unberechenbarer als keinkinder sind
bei beiden fahre ich jedenfalls langsam, bei hunden trete
ich dann zur not eine weile nicht. bei kampfkötern weiss
ich bislang keine andere alternative, als abknallen.
angelika
--
EDV-BEGRIFFE IM DUDEN:
http://www.heise.de/newsticker/data/fm-23.08.00-000/
> ich schlage ihnen von vorne oben auf den kopf, wenn sie dann benommen am
> boden liegen
> mach ich sie alle (wespen).
> bienen lass ich in ruhe, die interessieren sich auch nicht für
> frühstückstische.
Wespen sind kaum aggressiver als anderes Getier. Was sollte also der Grund
sein, die "alle" zu machen?
Eine Wespe auf der Hand ist evtl. für manche ein unangenehmes Gefühl, aber
stechen wird sie wohl nur, wenn Gefahr droht.
mfg
--
Christian Prochaska
06749 Bitterfeld
http://www.bitterfeld-online.de
> Nur eines nicht, wegfahren, meiner schafft es in wenigen Sekunden auf
50km/h,
> bis ich mit dem Rad so schnell bin dauert das.
>
> Wirklich, auch wenn es schwer fällt. Angst zu zeigen ist das dümmste
> überhaupt, wegrennen auch. Nur erwarten, daß außerhalb jeglicher
> geschlossener Wohnbebauung gleiche Gesichtspunkte wie in der Stadt
angesetzt
> werden, ist illusiorisch. Ich respektiere es ja, wenn Personen Angst haben
> vor Hunden, nur ist die einfachste Möglichkeit dann, an sich selber zu
> arbeiten.
Danke, das erspart mir meine Antwort. Volle Zustimmung.
> "tilman wetter" <wet...@sunsquare.com> wrote
>
> > ich schlage ihnen von vorne oben auf den kopf, wenn sie dann benommen am
> > boden liegen
> > mach ich sie alle (wespen).
> > bienen lass ich in ruhe, die interessieren sich auch nicht für
> > frühstückstische.
>
> Wespen sind kaum aggressiver als anderes Getier. Was sollte also der Grund
> sein, die "alle" zu machen?
> Eine Wespe auf der Hand ist evtl. für manche ein unangenehmes Gefühl, aber
> stechen wird sie wohl nur, wenn Gefahr droht.
>
>
schon mal versucht im spätsommer im südsteirischen hügelland im freien zu
frühstücken?
am besten mit vielen hungrigen kindern.
30 wespen holen dir in wenigen minuten den speck vom brot, und aufstehen um
kaukau
auszuschenken soltest du auch nicht.
schon mal versucht ein kind zu überzeugen ein mit 5-6 wespen verziertes
marmeladebrot zu essen?
also an solchen tagen schaff ich bis zu 100 wespen mit zeitung und blosser
hand vom
himmel zu holen.
alle zwei jahre haben sie sich so stark vermehrt, dass wir bei unseren
ausrottungsfeldzügen
an einem tag manchmal 20 und mehr nester finden und ausräuchern.
andernfalls müssten wir das häuschen wegen unbewohnbarkeit aufgeben.
> ich möcht emal eine Frage stellen, die mich aufgrund
> eines eine Woche zurückliegenden Ereignisses (leider)
> immer noch beschäftigt: Was soll man als Fahrradfahrer
> eigentlich tun, wenn man sich von einem Hund verfolgt
> fühlt? Was kann/soll man eigentlich praktisch tun? Und
> wie ist eigentlich die genaue Rechtslage in solchen
> Fällen?
Das kommt auf den Hund an. Wegfahren reizt den Jagdinstinkt von Hunden und
sie laufen hinterher. Große Hunde meist schneller, als man Fahren kann, wenn
man nicht gerade Jan Ullrich heißt.
> Bei der Vorbeifahrt an diesen Häusern raste plötzlich
> ein großer Hund laut bellend von einem Grundstück auf
> mich zu. Mir ist der Schrecken in alle Glieder
> gefahren, ich habe kräftig in die Pedale getreten,
> bin dabei recht unsaft durch diverse Schlaglöcher
> gepoltert und schließlich am Ende der Straße wieder
> zum Stehen gekommen. Von dem Hund war nichts mehr
> zu sehen.
Dann scheint er es nicht sehr ernst gemeint zu haben. Ein großer Hund hätte
Dich auf einer schlechten Straße kriegen können, wenn er es gewollt hätte.
Garantiert.
> Ich habe dann schließlich von Handy aus den
> Notruf gewählt, die Situation geschildert und
> gesagt, daß ich nicht weiß, was ich tun
> soll. Ich bekam zur Antwort, daß die Polizei
> rauskäme.
Nett, aber wohl eher ungewöhnlich.
> Ich habe dann etwa eine halbe Stunde gewartet.
> In der Zwischenzeit tauchten auf dem Gebäude,
> was vor Kopf der Straße stand (ca. 100 bis 200
> Meter entfernt) Personen auf. Es sah so aus,
> als würden sie mich von der Terasse aus mit
> einem Fernglas beobachten. Ich wusste nicht, ob
> ich diesen nun zuwinken oder auf sie zugehen
> sollte. Ich habe statt dessen weiter gewartet
> auf das Eintreffen der Beamten.
Na ja. Ich hätte ihnen vielleicht schon zugerufen, daß Du die Straße
passieren möchtest und darum bätest, den Hund festzumachen.
> Nachdem die da waren, habe ich denen das
> Erlebnis geschildert. Sie forderten mich auf,
> mit dem Fahrrad vorzufahren, sie würden hinter-
> herfahren.
Ziemlich unsinnig und wenig hilfreich.
> Da tat ich dann auch, wobei mir
> sehr mulmig zumute war. Ich hatte allerdings
> Glück, der Hund ist nicht wieder aufgetaucht,
> es war noch nicht einmal Gebell zu hören.
Nun, die Besitzer werden ihn auch ohne Deine bitte festgemacht haben.
> Von den Beamten bekam ich dann erst mal eine
> lange Belehrung, daß sie für so etwas gar
> nicht zuständig seien, daß sie nur gekommen
> seien, weil sie gerade Zeit gehabt hätten
> und daß ich überall mit freilaufenden Hunden
> rechnen müsste.
Das ist aber Quatsch. Im Dortmunder Stadtgebiet gilt Leinenzwang und in NRW
die neue Hundeverordnung, wenn es denn wirklich ein großer Hund war.
> Wörtlich sagte einer der
> Polizisten zu mir "Wenn etwas passiert ist,
> dann dürfen Sie uns rufen". Sie sagten mir,
> in dem Steinbruch würden auch scharfe Hunde
> herumlaufen und auch im Wald würden die Jäger
> ihre Jagdhunde frei laufen lassen.
Jagdhunde sind darauf trainiert, Wild zu jagen und keine Fahrradfahrer, und
scharfe Hunde fallen unter die Hundeverordnung.
> Wenn ich
> Angst vor Hunden hätte, dürfte ich außerhalb
> geschlossener Bebauung nicht Fahrradfahren.
Das kann eher als gut gemeinter persönlicher Rat gemeint sein, als zur
Erläuterung der Rechtslage. Natürlich darfst Du überall fahrradfahren, wo
es nicht verboten ist und mußt Dir nicht gefallen lassen, von einem Hund
angegriffen zu werden.
> Das hat mir alles natürlich nicht viel Mut
> gemacht. Vor allem weiß ich nun überhaupt
> nicht, an wen ich mich bei solchen Vorfällen
> wenden soll. Nun ist wieder Wochenende und
> ich würde bei dem schönen Wetter gerne
> wieder mit dem Fahrrad herumfahren, aber
> der Schrecken von letzter Woche steckt mir
> immer noch in den Knochen. Jetzt, nachdem
> ich dieses Posting geschrieben habe, ist
> mein Pulsschlag schon wieder rasend schnell :-(
Das spricht ein wenig für eine Angstneurose: Ein Hund hat Dich angebellt,
ist Dir wenige Meter gefolgt, gar nicht einmal besonders schnell und Du bist
noch eine Woche später verstört...
> Dieses Gefühlt von Angst und Hilflosigkeit
> möchte ich eigentlich möglichst schnell
> wieder loswerden.
Das kann ich verstehen.
> Ich möchte auf mein
> Fahrrad steigen und angstfrei auch durch
> Gegenden fahren, wo keine geschlossene
> Bebauung ist, sondern wo sich Wald und
> Flur befinden.
Darauf hast Du auch ein gutes Recht. Vielleicht solltest Du einmal eine Beratungsstelle aufsuchen?
Grüße
Chris
> Besorge dir zwei kleine Dosen Pfefferspray. Ein gegen den Hund,
> die zweite, falls nötig, gegen den Hundebesitzer.
Ist es nicht so, daß Pfefferspray in D nur gegen Tiere eingesetzt werden
darf?
Grüße
Chris
>Und wer soll die Therapie zahlen? Die Hundehalter?
>Hundehalter sollten sich sich selbst an der Nase nehmen und ihre
>Köter nicht frei herumlaufen lassen.
Erstens schrieb ich, daß das eine außerhalb geschlossener Wohnbebauung
illusiorische Forderung ist, zum anderen hat sich hier im Dorf im Winter auch
schon ein Kind vor mir bzw. meinem Hund auf die Nase gelegt. Ich ca. 20m weg,
sie das P in den Augen, umgedreht und bei dem Versuch, auf einer
geschlossenen Eisdecke auf dem Gehsteig wegzurennen, gescheitert.
Tut mir ja auch leid, nur was soll ich ändern?
Oder halt das Dumme Beispiel mit der Katze? Da wirst auch du nicht die
Forderung stellen, Katzen dürfen im Dorf nicht rumlaufen, oder?
>Ist es nicht so, daß Pfefferspray in D nur gegen Tiere eingesetzt werden
>darf?
Dann duerfte die NRW-Polizei mit ihren Sprays nur noch gegen Hunde
vorgehen - die wurde naemlich kuerzlich umgeruestet, weg von CS, hin
zu Pfeffer. Aus einer (zugegeben obskuren) Quelle wurde mir uebrigens
neulich berichtet, dass zum einen CS-Gas bei manchen Hunden einfach
nicht wirke, zum anderen richtig boese Schlaeger sich in langem,
hartem Training an CS "gewoehnen" koennen - an Pfeffer nicht.
Das habe ich auch gedacht - schlimm wieweit sich manche
Menschen vom echten Leben entfernt haben. Ich bin in
meinem schon zigmal vom Hund (und anderen Vierbeinern)
gebissen, gekratzt und getreten worden.
Im Grunde immer, weil sich das Tier erschrocken hat oder
wehren wollte. Und das Hunde "weglaufendes" jagen weiss
ja nun jedes Kind: Entweder man ist schneller oder
bleibt stehen und schreit den Hund an. Hilft in den
meisten Faellen.
Die Polizei deswegen zu rufen ?
Scheint mir RealSatire zu sein.
Andreas
Gegenerische Haftpflichtversicherung bzw. der Unfallgegner selber.
Und nochmal klipp und klar: ein Hund ist ein Hund und ein Mensch ist ein
Mensch. Und wenn Hund sich nicht benimmt, dann muss man dem geschaedigten
Menschen keine Therapie empfehlen. Die braucht Mensch nur, wenn Mensch sich
nicht zu benehmen weiss, was im konkreten Fall hier ja nicht das Problem ist.
Gruss
> schon mal versucht im spätsommer im südsteirischen hügelland im freien zu
> frühstücken?
> am besten mit vielen hungrigen kindern.
> 30 wespen holen dir in wenigen minuten den speck vom brot, und aufstehen
um
> kaukau
> auszuschenken soltest du auch nicht.
> schon mal versucht ein kind zu überzeugen ein mit 5-6 wespen verziertes
> marmeladebrot zu essen?
Ich kann mir gut vorstellen, das es nicht so schön ist.
> also an solchen tagen schaff ich bis zu 100 wespen mit zeitung und blosser
> hand vom
> himmel zu holen.
> alle zwei jahre haben sie sich so stark vermehrt, dass wir bei unseren
> ausrottungsfeldzügen
> an einem tag manchmal 20 und mehr nester finden und ausräuchern.
> andernfalls müssten wir das häuschen wegen unbewohnbarkeit aufgeben.
Aber ich frage mich, ob hier nicht Ursache und Wirkung verwechselt wird. Wir
hatten hier bsw. bis vor wenigen Jahren kaum Zecken, da zu den "guten" alten
Zeiten hier noch die Chemie in voller Blüte stand.
Seit dem die Weg ist, gibts im 2-3 Jahresrythmus eine regelrechte
Zeckenplage. Bis die natürlichen Feinde der Zecken ein normales Verhältnis
herstellen, wird es wohl noch Jahre dauern, wenn das überhaupt passiert.
Mit dem Wespen wird das so ähnlich sein, die natürlichen Feinde hat der
Mensch nahezu ausgerottet oder vertrieben, über die vermehrten anderen
Populationen regen wir uns dann auf.
Im übrigen, wer war wohl zuerst da, die Wespen oder Du?
Das soll kein Angriff sein, nur ein Diskussionspunkt.
"Daniel A. Rehbein" schrieb:
> es ist etwas anderes einem hund vorgestellt zu weden und ihn ein wenig zu
> streicheln, als mit ihm umgehen zu können oder etwas aus seinem verhalten
> ableiten zu können.
> hast du schon mal mit ihm gebalgt?
> hast du ihm schon mal versucht sein lieblingsspielzeug abzuluchsen?
> bist du ihm so vertraut (und er somit auch dir), dass du ihm futter während
> der fressenszeit, also wenn er gerade seinen hunger stillt, aus dem maul zu
> nehmen?
Ist das nicht ein wenig viel verlangt, daß ich nun plötzlich
zum Hunde-Kenner werden soll? Es gibt sicherlich auch zahlreiche
andere Gebiete, auf denen ich keine Ahnung bzw. Erfahrung habe
und trotzdem fühle ich mich deswegen nicht bedroht.
Ich behaupte auch nicht von mir, daß ich mit allen Menschen, die
so tagtäglich um mich herum sind, richtig umgehen kann und sie
verstehen kann. Trotzdem fühle ich mich von Menschen nicht
bedroht, wenn ich z.B. in eine vollbesetzte U-Bahn einsteige.
Ich möchte doch eigentlich einfach nur in Ruhe gelassen werden,
mehr nicht.
Was soll das "vor dem Schuss stehen" bedeuten.
>> Ich habe ziemlich lange mit mir gehadert, habe
>> trotz mehrmaliger Anläufe nicht den Mut gefunden,
>> den Weg tatsächlich wieder zurückzufahren oder
>> zu einem der Häuser zu gehen.
>
>tips aus eigener erfahrung:
<snip>
Mir hat ein J"ager folgende Empfehlungen gegeben:
-Auf die Nase schlagen, falls der Hund schon so nahe ist
-Bei kleinen Hunden mit niedriger (*wichtig*) Beisskraft kann man seine
Faust in die Schnauze des Hundes schlagen. So kann er nicht mehr
zubeissen.
Ich habe beides noch nicht aussprobiert, also mit Vorsicht behandeln.
cu
Jonny
>Mir hat ein J"ager folgende Empfehlungen gegeben:
>-Auf die Nase schlagen, falls der Hund schon so nahe ist
>-Bei kleinen Hunden mit niedriger (*wichtig*) Beisskraft kann man seine
>Faust in die Schnauze des Hundes schlagen. So kann er nicht mehr
>zubeissen.
Aggression mit Aggression zu behandeln ist dumm und geht i.d.R. nach hinten
los. Zum einen reicht auch die Beißkraft eines Dackels aus einen Menschen zu
töten, zum anderen ist es gerade die Frage, was der Hund eigentlich wollte.
Bellt er, so stört das eigentlich keinen, denn Hunde, die bellen beißen
nicht, der Schnack gilt immer noch. Außerdem kann auch ein lautes Bellen
freundlich gemeint sein, kommst du dann mit einer Aggression, so wird er dies
als Angriff werten und sich verteidigen. Und glaube mir, auch ein kleinerer
Hund ist wendig, wird sich befreien können, wenn du ihn nicht wirklich im
Griff hast, und dann hast du ein Problem.
Und ich muß dann auch sagen, leider aus einer Verantwortung, denn ich kann
kein Tier verurteilen, was sich nur verteitigen will.
Dann ist es allemal besser, den Ton mit tiefer Stimme anzusprechen, so in der
Art "Was willst du hier, abmarsch, ..." und einfach weitergehen. Das ist
allemal sicherer und wirkungsvoller als eine überhastete Aktion.
> Im Dortmunder Stadtgebiet gilt Leinenzwang und in NRW
> die neue Hundeverordnung, wenn es denn wirklich ein großer Hund war.
Und? Halten sich alle dran?
Hier in Berlin gibt es seit längerem eine Verordnung, daß
Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge zu beseitigen
haben. Gerüchten zufolge machen das sogar welche, gesehen habe ich
noch keinen und die Anzahl der Tretminen ist nach empirischen
Betrachtungen auch nicht zurückgegangen.
Wie gehst Du vor, wenn sich ein Hundebesitzer nicht an eine
Verordnung hält?
Gruß Flo
Letzteres kann ich nur bestätigen. Wenn mir mal ein Hund ernsthaft
hinterherläuft (meist legen es die Tierchen IMO nur auf den
Schockeffekt an - auch der Hofhund liebt kleine Späße) mache ich eine
Vollbremsung, drehe mich um und schrei das Tier an. Danach fahre ich
weiter und lasse einen paralysierten Hund zurück ;-). Hunde sind halt
Herdentiere und wenn man Ruhe haben will muß man mal das
Alpha-Tierchen rauskehren - auch wenn´s schwerfällt.
Als Tip für Daniel: Such dir mal einen einsamen Wachhund, der
angekettet ist und versuch, das Tierchen aus sicherer Distanz
einzuschüchtern. Ist nicht schwer, wenn man sehr bestimmt auftritt. Du
wirst überrascht sein :-)
Gruß Boris
ne tip für dich gibbet eigentlich nicht da du schon negative erfahrungen zur
genüge gemacht hast :-(((
dein problem ist das du angst vor hunden hast, dummerweise merken die tiere
das auch noch. hier gibbet ne menge freilaufender hunde ich hatte nie
probleme (andere mit den gleichen tieren schon). ich fahre ruhig weiter und
nach ein paar metern hat der hund seine bewachungspflicht fürs grundstück
getan und zieht ab.
im grunde ist noch immer erste wahl stehen zu bleiben und das rad zwischen
dich und den hund zu bringen, das tier nicht anschreihen oder was weis ich.
ruhig auf das tier einreden (zu deiner beruhigung) nicht in die augen sehen
und langsam weitergehen.
einem hund der es ernst meint kannst du nicht wegfahren (schaffst du 50 kmh
über einenlängere zeit?) n guten tip hab ich hier schon mal gelesen:
wasserpistole mitnehmen oder mit der trinkflasche spritzen. ansonsten ruhig
bleiben.
die flucht per rad erhöht das unfallrisiko enorm, schon durch alleinesturz;
auch braucht der hund dich zum sturz nur zu streifen.
im unfallfall haftet der hundebesitzer IMMER (gefährdenshaftung)
steffen
Das sehe ich anders. Wenn mich der Hund angeht, muss er bzw. der
Hundehalter damit rechnen, dass ich mich wehre. Und das halbherzige
Notwehr gef"arhlicher ist, als sich gr nicht zu wehren, werde ich
mit allen Mitteln vorgehen.
>Zum einen reicht auch die Beißkraft eines Dackels aus einen Menschen zu
>töten, zum anderen ist es gerade die Frage, was der Hund eigentlich wollte.
Wenn der Hund mich angeht, ist das nicht mehr die Frage. Dann gilt nur
noch: Mensch *vor* Hund.
>Bellt er, so stört das eigentlich keinen, denn Hunde, die bellen beißen
>nicht, der Schnack gilt immer noch.
Das stimmt nicht. Ein Hund der bellt kann auch beissen, muss aber nicht.
>Außerdem kann auch ein lautes Bellen
>freundlich gemeint sein, kommst du dann mit einer Aggression, so wird er dies
>als Angriff werten und sich verteidigen.
Wenn ich mich von einem *Hund* (es sollte hier wirklich mal wieder klar
werden, dass das bloss ein Tier ist) bedroht f"uhle ist das f"ur mich
ein Angriff. Sollte er es freundlich meinen, dann kann ihn ja sein
Herrchen festhalten und somit mir die Entscheidung, ob ich mich jetzt
f"urchten muss oder nicht, abnehmen.
>Und glaube mir, auch ein kleinerer
>Hund ist wendig, wird sich befreien können, wenn du ihn nicht wirklich im
>Griff hast, und dann hast du ein Problem.
Ich nehme geeignete Mittel mit, um mich gegen solche Probleme zu wehren.
>Und ich muß dann auch sagen, leider aus einer Verantwortung, denn ich kann
>kein Tier verurteilen, was sich nur verteitigen will.
Oh, das arme Tier. ICH habe es nicht provoziert. L"asst es mich nicht
Frieden, muss es die Konsequenzen tragen.
>Dann ist es allemal besser, den Ton mit tiefer Stimme anzusprechen, so in der
>Art "Was willst du hier, abmarsch, ..." und einfach weitergehen. Das ist
>allemal sicherer und wirkungsvoller als eine überhastete Aktion.
Wenn das geht ist das gut. Sonst m"ussen andere Massnahmen ergriffen
werden.
cu
Jonny
--
>"Durch die vermeintliche Anonymität bei der Verwendung eines Pseudonyms
>wird deutlich die Hemmschwelle gesenkt, 'Unsinn' zu posten." [Werner Arts]
Dies ist nicht wahr. Unter meinem Pseudonym schreibe ich sogar Dinge, die
ich mich unter meinem Namen nicht zu veröffentlichen traue, ... [Lesnar]
> >Ist es nicht so, daß Pfefferspray in D nur gegen Tiere eingesetzt werden
> >darf?
>
>
> Dann duerfte die NRW-Polizei mit ihren Sprays nur noch gegen Hunde
> vorgehen - die wurde naemlich kuerzlich umgeruestet, weg von CS, hin
> zu Pfeffer.
In einem Geschäft hatte ich neulich solche Sprays gesehen. Die mit dem
Pfeffer enthielten den Hinweis, daß sie nur gegen Tiere eingesetzt werden
dürften, die mit Reizgas nicht. Für die Polizei mag anderes gelten. Aber
klar, im Prinzip darf alles eingesetzt werden, was noch verhältnismäßig ist,
bei Lebensgefahr ist das ziemlich viel...
Grüße
Chris
Gruß
Claus
an sich nicht schlecht, kann aber zum Einen in manchen Situationen böse
Folgen haben (wenn Du das Ding 'mal gegen einen Hund mit weniger als
vier Beinen einsetzen willst) und zum Anderen ist CP (Pfefferspray)
angeblich gegen Hunde wirksamer. _Daß_ es wirkt habe ich auch schon
probiert, und last not least sind die Sprühdosen billiger als eine
Pistole (und Munition).
Gruß
Markus
P.S. Und für Gegenden, in denen man nicht mal mit einer Sprühdose
rumlaufen darf, gibt's auch noch Ultraschallgeräte.
>>bleibt stehen und schreit den Hund an. Hilft in den
>>meisten Faellen.
>
> Letzteres kann ich nur bestätigen.
Ich auch. Allerdings mit Betonung auf MEISTE Faelle. Eben nicht bei allen!
Ich schreie einen Hund nur an, wenn ich keinen anderen Ausweg mehr seh und
er mich in den naechsten Sekunden erwischen wuerde. Dann aber richtig:
Vollbremsung, Absteigen, Arme in die Hoehe und mit Wut anbruellen:
"EYYY du SCHEISS-Koeter! HAU BLOSS AB oder ich mach dich ALLLE!!"
oder andere Nettigkeiten :-)
Ich muss mich in solchen Situation gar nicht verstellen, weil ich sowieso
wuetend bin wegen so einer Misttoele schon wieder aufgehalten worden zu
sein. Noch besser kommt das auf dem Tandem, weil dann ZWEI Leuten den
Koeter anbruellen. Das verwirrt ihn vollens :-)
Wichtig ist keine Angst zu haben oder gar zu zeigen. Das sagt sich so
leicht, ich weiss. Nur ein richtiges dominantes Auftreten hilft da aber.
Wie gesagt: Wut hilft hilf :-)
Allerdings:
> Als Tip für Daniel: Such dir mal einen einsamen Wachhund, der
> angekettet ist und versuch, das Tierchen aus sicherer Distanz
> einzuschüchtern. Ist nicht schwer, wenn man sehr bestimmt auftritt.
Verneine ich das. Das funktioniert fast nie, weil der Wachhund auf SEINEM
Territorium ist und da sehr selbstbewusst ist. Da ziehst du fast immer den
kuerzeren im gegenseitigen Anschreien. Das schadet dann eher deinem
Selbstbewusstsein.
--
\ Ulli Horlacher \ fram...@moep.bb.bawue.de \ SAFT://saft.to/framstag \
\ "We don't brake for SPAMmers - BO-FH 666" \
Dafür gibt's zu diesen Dosen Halteclips, mit denen sie sich z.B. am
Lenker oder am Oberrohr befestigen lassen.
> 2.) Wenn der Ernstfall tatsächlich eintritt, muß ich das Zeug
> rechtzeitig zu Hand haben und auch noch richtig damit
> umgehen.
S. 1
>
> 3.) Im Nachhinein muß ich beweisen können, was wirklich
> passiert ist.
Ist mir in dem Fall egal. Der Typ/die Typin hat das Vieh so zu
beherrschen, egal wie, daß es mich in Ruhe läßt. Ist das nicht der Fall
(und/oder das Tier noch nicht mal an der Leine), hat er eben Pech. Und
wenn's ernst wird ist in der Dose hoffentlich noch genug Rest.
Gruß
Markus
> Wenn ich mich von einem *Hund* (es sollte hier wirklich mal wieder klar
> werden, dass das bloss ein Tier ist) bedroht f"uhle ist das f"ur mich
> ein Angriff. Sollte er es freundlich meinen, dann kann ihn ja sein
> Herrchen festhalten und somit mir die Entscheidung, ob ich mich jetzt
> f"urchten muss oder nicht, abnehmen.
Nunja,
auch der Mensch ist bloß ein Tier...
Vom Standpunkt der Natur aus gesehen,
sogar ein recht gefährliches, das sich den Ast,
auf dem es lebt, selber absägt, von der Fähigkeit,
Kriege, Mord und Totschlag bewusst zu planen und
durchzuführen, mal ganz abgesehen.
Anyway, falls mal jemand dieser Spezies Mensch
'Hallo' zu Dir sagt, musst Du auch selbst entscheiden,
ob Du Dich nun fürchten musst oder nicht ;)
*SCNR*
Joe
>Boris Joehren <joe...@uni-trier.de> wrote:
>
>>>bleibt stehen und schreit den Hund an. Hilft in den
>>>meisten Faellen.
>>
>> Letzteres kann ich nur bestätigen.
>
>Ich auch. Allerdings mit Betonung auf MEISTE Faelle. [...]
>
Wenn´s nicht klappt (ist mir noch nie passiert, weil 99,9% der Hunde
wirklich friedlich sind), dann stehe ich wenigstens und werde von dem
Vieh nicht in voller Fahrt angefallen.
>
>Allerdings:
>
>> Als Tip für Daniel: Such dir mal einen einsamen Wachhund, der
>> angekettet ist und versuch, das Tierchen aus sicherer Distanz
>> einzuschüchtern. Ist nicht schwer, wenn man sehr bestimmt auftritt.
>
>Verneine ich das. Das funktioniert fast nie, weil der Wachhund auf SEINEM
>Territorium ist und da sehr selbstbewusst ist. Da ziehst du fast immer den
>kuerzeren im gegenseitigen Anschreien. Das schadet dann eher deinem
>Selbstbewusstsein.
Fast immer würde ich nicht sagen. Die meisten Hunde kann man schon
nachdenklich machen, ob es wirklich *ihr* Revier ist, auf dem sie sich
befinden. Insbesondere wenn man zum richtigen Zeitpunkt entschlossen
ein paar Schritte auf sie zustürmt. Allerdings einige nicht. Da hast
Du recht. Also ev. den Hund von einem Bekannten ohne Hundeangst testen
lassen :-). Vor einiger Zeit lief mal in Stern-TV oder einer ähnlichen
Trash-Sendung ein Beitrag zu dem Thema Hofhundtest. Der engagierte
Hundführer ist einfach in sicherem Abstand stehen geblieben und hat
Dominanz markiert. Die Tierchen wurden mit der Zeit sehr nervös. Als
der Hundeführer sie hinterher streichelte, waren die meisten Hunde
richtig erleichtert.
Gruß Boris
> > Im Dortmunder Stadtgebiet gilt Leinenzwang und in NRW
> > die neue Hundeverordnung, wenn es denn wirklich ein großer Hund war.
>
> Und? Halten sich alle dran?
Nö. Natürlich nicht.
Das war nur eine Antwort auf die Zurechtweisung von der Polizei.
> Hier in Berlin gibt es seit längerem eine Verordnung, daß
> Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge zu beseitigen
> haben. Gerüchten zufolge machen das sogar welche, gesehen habe ich
> noch keinen und die Anzahl der Tretminen ist nach empirischen
> Betrachtungen auch nicht zurückgegangen.
> Wie gehst Du vor, wenn sich ein Hundebesitzer nicht an eine
> Verordnung hält?
Wenn der Hund offensichtlich so harmlos ist wie in dem geschilderten Fall,
wo er sich noch nicht einmal die Mühe machte, den Radfahrer einzuholen und
ihn offenbar nur von der Grundstückseinfahrt fernhalten wollte, natürlich
gar nichts.
Grüße
Chris
Bei mir geht es primaer um Wirkung, weniger um das Geld. Spruehdosen sind
sehr windabhaengig, Pistolen nicht so. Und nicht zu unterschaetzen ist der
fulminante Knall. Bis jetzt war die Wirkung immer phaenomenal. Das letzte Mal
bei einem Hund hinterm Zaun, der immer angerast kam und losbellte, sobald ich
mit meinem damals Zweijaehrigen am Zaun vorbeilief. Es war einfach nicht
abzustellen (Besitzer uneinsichtig,...). Bis ich halt einmal wieder vorbeikam
samt Pistole... Bello ward nie mehr am Zaun gesehen.
>P.S. Und f=FCr Gegenden, in denen man nicht mal mit einer Spr=FChdose
>rumlaufen darf, gibt's auch noch Ultraschallger=E4te.
Wirkt das bei Hunden wirklich?
Bis jetzt schon - es gibt da an meiner Einkaufsstrecke nach NL so einen
kleinen freilaufenden giftigen Kläffer, an dem ich gelegentlich einen
Funktionstest mache (nee, das Vieh ist so blöd, jedesmal an- und
hinterhergerannt zu kommen, wenn ich auf dem Lieger vorbeifahre - hing
deswegen auch schon mal unter'm Auto).
Gruß
Markus
André
>Anyway, falls mal jemand dieser Spezies Mensch
>'Hallo' zu Dir sagt, musst Du auch selbst entscheiden,
>ob Du Dich nun fürchten musst oder nicht ;)
Nett geschrieben ;-)
Ich kann auch nichts mehr tun, als Tips zu geben. Und ich kenne zig Hunde und
weiß, wie ich mich zu verhalten habe. Wenn andere dann keine Hunde kennen und
vorgeben, ihr Verhalten sei Richtig, dann kann ich nicht mehr tun als ihnen
ihren Irrtum klar zu machen.
> Ich kann auch nichts mehr tun, als Tips zu geben. Und ich kenne zig
> Hunde und weiß, wie ich mich zu verhalten habe.
Absolut richtig.
> Wenn andere dann keine Hunde kennen und vorgeben, ihr Verhalten sei
> Richtig, dann kann ich nicht mehr tun als ihnen ihren Irrtum klar zu
> machen.
Leider falsch. Hunde sind im Normallfall Hobby, daher ist es
reichtlich unsinnig, von anderen Menschen zu erwarten, daß sie sich
mit Hundemn beschäftigen, um sich unbelästigt und gefahrlos in der
Öffentlichkeit aufhalten zu können.
Nö: posten lernen.
Leute, die so unsinnige Crossposts ohne passendes
F'up2: loslassen (vor allem, wenn sie es eigentlich besser
wissen sollten), können von mir aus gerne vom Hund
gejagt werde.
Der überwiegende Teil dieser Scheiß-Diskussion hat
jedenfalls übrhaupt nichts in dsrm zu suchen
CvN *schnaub*
--
Enteignet Springer!
Welchen Irrtum? Sich nicht mit Hunden auszukennen?
cu
Jonny
--
Evolution of Language Through The Ages:
6000 B.C.: ungh. grrf. booga.
2000 A.D.: grep. awk. sed.
PGP-Key available at www.Johannes-Segitz.de | ICQ #46585533
Ja. Ich kam Sivester in den "Genuss" das Abfeuern mehrerer Sch"usse
mitzuerleben. Das ist hinter dem Sch"utzen immer noch brutal laut. Davor
d"urfte es noch viel "ubler sein, evt. wirkt auch noch das
M"undugsfeuer.
cu
Jonny
--
In /etc steht, was Du denkst. In /proc steht, was das OS denkt.
Thomas Blum in doc
Christoph Gartmann schrieb:
>
> In article <39D83A5C...@bch.siemens.de>, Markus Imhof <markus...@bch.siemens.de> writes:
> >P.S. Und für Gegenden, in denen man nicht mal mit einer Sprühdose
> >rumlaufen darf, gibt's auch noch Ultraschallgeräte.
>
> Wirkt das bei Hunden wirklich?
*veg*
Ja. Ein Bekannter hatte bis vor kurzem noch so einen alten Fernseher mit
Ultraschall-Fernbedienung. Als ich mal bei ihm war, hatte sich der Hund
seines Vermieters zwischen mir und dem Fernseher breitgemacht und
ratzte, daß sich die Balken bogen. Da ich Infrarot-Fernsteuerungen
gewöhnt war, richtete ich ohne mir etwas dabei zu denken die
Fernsteuerung über den Hund auf den Fernseher und wollte die Lautstärke
höher stellen. Im gleichen Moment, als ich den Knopf berührte, stand das
Vieh wie in einem Zeichentrickfilm mit allen vier Beinen in der Luft und
suchte jaulend das Weite, als es wieder festen Boden unter den Krallen
hatte. Wenn die geringe Leistung einer Fernsteuerung bereits so einen
Effekt hat, müssen richtig laute Ultraschallgeräte erst recht wirken.
Gruß,
Garfield
--
Opa Heinrich, der bis jetzt mit seinem ollen Granada standesgemäß mit
50km/h durch die Gegend geschlichen ist, fängt mit seinem neuen Mondeo
(natürlich mit ABS) an wie ein Wilder zu rasen. Da kann man halt nichts
dran machen, alles das böse ABS schuld. (Ulf M. Müller in d.e.f.a.)
> hier gibbet ne menge freilaufender hunde ich hatte nie
> probleme (andere mit den gleichen tieren schon). ich fahre ruhig weiter und
> nach ein paar metern hat der hund seine bewachungspflicht fürs grundstück
> getan und zieht ab.
Das hat er auch hier getan.
Grüße
Chris
>Leider falsch. Hunde sind im Normallfall Hobby, daher ist es
>reichtlich unsinnig, von anderen Menschen zu erwarten, daß sie sich
>mit Hundemn beschäftigen, um sich unbelästigt und gefahrlos in der
>Öffentlichkeit aufhalten zu können.
T'schuldigung, wenn hier jemand fragt, wie er sich zu verhalten habe und
jemand gibt unsinnige Antworten, dann versuche ich sie in meinem Sinne zu
berichtigen. Dies lasse ich mir dann auch nicht vorwerfen.
Andersrum, ich werfe niemandem vor, keine Ahnung zu haben. Andererseits gibt
es eine Art Allgemeinwissen, was ich von einem erwachsenen Menschen erwarten
kann. Dazu zählt, was mir auch vorgeworfen wurde, daß Aggression gegen
Aggression kein Mittel ist, daß ist sowohl beim Menschen wie bei Tieren der
Fall. Damit wäre dann auch die Möglichkeit abgegolten, daß das Tier keine
Aggression zeigt und es nur fälschlicherweise als solche gedeutet wird.
> Ein Beispiel noch aus der Praxis, Mädchen, 16 Jahre hat panische
> Angst vor Katzen. Sie sah Katze im Dorf plötzlich auf sich zukommen,
> drehte sich panisch um, wollte wegrennen und rannte einem Radfahrer
> ins Rad - beide hatten Knochenbrüche erlitten. Es ist faktisch die
> gleiche Situation, nur halt Katze, kleiner, aber eine Überreaktion,
> wo die Mehrheit eindeutig sagen würde, die Kleine hat selber Schuld
> und müsse an sich arbeiten ...
Dein Vergleich hinkt nicht, er kriecht geradzu. Solange die Katze
kein Gepard oder eine größere Katze war, war die Angst irrational.
Hunde jenseits des Dackels könen hingegen relativ problemlos
erhebliche bis lebensbedrohliche Verketzungen zufügen und sind daher
natürlich mit Bedacht zu betrachten.
>Toller Tip, auf dem Rad duerfte es dem Hund IMHO erheblich schwieriger
>fallen, einen ernsthaft zu verletzen.
Ja, was soll ich sagen, natürlich ist das ein toller Tip. Wie schon mehrfach
abgemerkt hat ein Hund einen Spiel- und einen Jagdtrieb, beides förderst du,
ohne es vielleicht zu wollen, wenn du wegfährst. Vorallem würde er sich
einholen, ich bin schon mit 50km/h neben meinem hergefahren.
>Dieses Beispiel passt nicht. Die Angst vor Katzen ist unbegruendet, sehr
>viele Hunde (auch wenn ihre Besitzer das nicht glauben) sind bissig.
Diese Aussage in dieser Allgemeinheit ist nichts anderes als rethorisch, da
einzig aus deiner Meinung resultierend. Oder welche Argumente kannst du sonst
anbringen? Du hast halt Vorurteile und versuchst damit zu Argumentieren,
ignorierst aber die Leute, die sich mit Hunden auskennen. Ich versuche mich
selber zu informieren, falls ich mich mit bestimmten Sachen nicht auskenne
und dazu Stellung nehmen muß. Vielleicht solltest du das auch tun?
Verstehe mich nicht falsch, ich sehe, daß einige Leute Angst vor Hunden
haben. Nur ist es wie bei vielen Ängsten, sie sind unbegründet.
> Moin Peter Bruells <p...@ecce-terram.de>,
> du schriebst am 2 Oct 2000 00:00:00 +0000:
>> Leider falsch. Hunde sind im Normallfall Hobby, daher ist es
>> reichtlich unsinnig, von anderen Menschen zu erwarten, daß sie sich
>> mit Hundemn beschäftigen, um sich unbelästigt und gefahrlos in der
>> Öffentlichkeit aufhalten zu können.
> T'schuldigung, wenn hier jemand fragt, wie er sich zu verhalten habe
> und jemand gibt unsinnige Antworten, dann versuche ich sie in meinem
> Sinne zu berichtigen. Dies lasse ich mir dann auch nicht vorwerfen.
Ack. Allerdings hast Du an anderen Stellen im Thread druchaus zum
Ausdruck gebracht, daß das korrekte Verhalten zum normalen Wissen
gehören sollte.
> Andersrum, ich werfe niemandem vor, keine Ahnung zu
> haben. Andererseits gibt es eine Art Allgemeinwissen, was ich von
> einem erwachsenen Menschen erwarten kann. Dazu zählt, was mir auch
> vorgeworfen wurde, daß Aggression gegen Aggression kein Mittel ist,
> daß ist sowohl beim Menschen wie bei Tieren der Fall.
Bitte? Natürlich hilft Aggression, inbesondere, wenn sowihl die
Befähigung und vor allem die Bereitschaft besteht, einen Angriff
solcherart entgegenzutreten, daß der Agressor kampfunfähig gemacht
wird, *sofern dies notwendig wird*.
Nun sind Menschen vor allem dazu begabt, mit Menschen zu kommunizieren
und sie zu deuten. Es ist eine Laune der Evolution, daß Menschen und
Hunden überhaupt eine Art Sozialgefüge bilden können, aber das muß von
Menschen besonders gelernt werden -- und selbst Tierhalter begehen
immer wieder grundlegende fehler, wenn sie etwa dem Tier menschliches
Denken unterstellen.
> Damit wäre dann auch die Möglichkeit abgegolten, daß das Tier keine
> Aggression zeigt und es nur fälschlicherweise als solche gedeutet
> wird.
Halter haben dafür zu sorgen, daß Situationen, in denen das Verhalten
ihrer Haustiere falsch gedeutet werden nicht, nicht entstehen. Ich
halte es u.a. generell für unakzeptabel, wenn ein nicht gesicherter
Hund einen fremden Menschen anspringt oder anbellt.
> wie ist eigentlich die genaue Rechtslage in solchen
> Fällen?
da kann ich Dir leider nicht bei helfen, aber schon aufgrund der
raeumlichen Naehe interessiert mich die Sache...
> Dabei bin ich u.a. auch eine recht einsam gelegene
> Sackgasse hineingefahren, die in ein Waldstück mit
> verschiedenen größeren Anwesen mündet (für Ortskenner:
> Dortmund-Buchholz, Untere Dorfstraße).
recht einsam?
naja ;-)
> Dort bin ich
> an einem Steinbruch vorbeigekommen (wo ich auch ein
> paar Photos gemacht habe), anschließend kamen noch
> ein paar Häuser, bevor die Straße endete.
>
> Bei der Vorbeifahrt an diesen Häusern raste plötzlich
> ein großer Hund laut bellend von einem Grundstück auf
damit hast Du nur einen kleinen Teil der dort lebenden Tiere
kennengelernt :-)
> mich zu. Mir ist der Schrecken in alle Glieder
> gefahren, ich habe kräftig in die Pedale getreten,
> bin dabei recht unsaft durch diverse Schlaglöcher
> gepoltert und schließlich am Ende der Straße wieder
> zum Stehen gekommen. Von dem Hund war nichts mehr
> zu sehen.
da hast Du aber maechtig Glueck gehabt, das waren doch maximal 100
Meter zwischen dem Haus und dem Ende der Strasse?!
oder genauer gesagt, vermutlich war der Hund also nicht an Dir
interessiert sondern nur an seinem Territorium, was Du ja
offensichtlich nicht verletzt hast.
> Ich habe dann schließlich von Handy aus den
> Notruf gewählt,
ach Du warst das ;-)
> Von den Beamten bekam ich dann erst mal eine
> lange Belehrung, daß sie für so etwas gar
> nicht zuständig seien, daß sie nur gekommen
> seien, weil sie gerade Zeit gehabt hätten
jetzt die Fragen, die mich bei der Sache echt interessieren:
welchen Notruf hast Du gewaehlt (Netz?) und wo bist Du dabei gelandet?
von wo kam der Streifenwagen, UN oder DO?
BTW: auch wenn das gute Wetter anhalten sollte, solltest Du die
Strasse 'Auf der Wittbraeucke' meiden, da habe ich mich vor einiger
Zeit auch gut erschrocken, als ein nicht ganz kleiner Hund hinter
einem offenen Tor auftauchte und garnicht friedlich aussah...
fup2 de.soc.recht.misc
--
mfg,
Henning Koch
http://studserver.uni-dortmund.de/Henning.Koch
FF Dortmund-Holzen: (inoffizielle Seite! nicht von mir!)
http://home.t-online.de/home/martinreimann/lz8.htm zha
> Sonst geht es aber noch gut? Wie kommen andere Buerger dazu, ihre sehr
> begruendete Angst vor bissigen Hunden zu ignorieren, damit einige
> Arschloescher von Hundebesitzern ihre Hunde frei laufen lassen koennen?
> Hunde gehoeren ausserhalb des eigenen, geschlossenen Grundstuecks
> grundsaetzlich an die Leine.
blödsinn!
hunde sind dinge des alltags, also muß auch ein radfahrer damit leben
(lernen). schlieslich leben sie auch mit dem autoverkehr, der
schätzungsweise um den faktor 1000 gefährlicher ist. (oder wars 10000?).
wieso hat eigentlich keiner so panische angst vor autos? immerhin sitzen da
gerüchteweise intelligente wesen drin. ;-)
denke das angeleinte hunde wesentlich gefährlicher für den radfahrer sind.
>
> P.S.: Ja es gibt Hundebesitzer, die ihre Hunde sofort anleinen bzw.
> ihre Hunde sehr gut unter Kontrolle haben. Das gilt aber leider
> nur fuer einige wenige.
es soll auch radfahrer geben die menschen (und hund) "anständig" überholen,
vor allem in aureichendem abstand und nicht zu schnell!
steffen
"Späße" mit Schockwirkung im öffentlichen Straßenverkehr -
Greift das nicht schon das StGB ?
> Als Tip für Daniel: Such dir mal einen einsamen Wachhund, der
> angekettet ist und versuch, das Tierchen aus sicherer Distanz
> einzuschüchtern. Ist nicht schwer, wenn man sehr bestimmt auftritt. Du
> wirst überrascht sein :-)
Wenn ich zu Fuß unterwegs bin, ist das auch kein Problem. Wenn
da von irgendeinem Gehöft ein Hund auf mich zugelaufen kommt,
brülle ich den an, daß er weggehen soll, und das macht er
dann meist auch (das letzte Mal ist allerdings auch schon
länger her).
Beim Fahrradfahren ist die Situation aber ganz anders: Da
kommt der Hund nicht frontal auf einen zu, sondern jagt
plötzlich hinter einem her. Aus heiterem Himmel wird mal
zum Gejagten :-(
Gruß aus Dortmund,
Daniel Rehbein
http://www.mein-dortmund.de/
> Mir hat ein J"ager folgende Empfehlungen gegeben:
> -Auf die Nase schlagen, falls der Hund schon so nahe ist
> -Bei kleinen Hunden mit niedriger (*wichtig*) Beisskraft kann man seine
> Faust in die Schnauze des Hundes schlagen. So kann er nicht mehr
> zubeissen.
>
> Ich habe beides noch nicht aussprobiert, also mit Vorsicht behandeln.
Ich sitze da also auf meinem Fahrrad, Hände am Lenkrad, Füße auf den
Pedalen. Plötzlich jagt ein Hund hinter mir her. Nun soll ich mit
meiner Faust dem Hund auf die Nase schlagen? Wie geht das?
Scheint sich mehr um einen Tip nur für Fußgänger zu halten.
Gruß,
Daniel.
> Leute, die so unsinnige Crossposts ohne passendes
> F'up2: loslassen (vor allem, wenn sie es eigentlich besser
> wissen sollten), können von mir aus gerne vom Hund
> gejagt werde.
In den meisten Fällen halte ich das Setzen eines
gezielten Follow-UPs nicht für sinnvoll.
So auch hier: Ich habe Antworten zum rechtlichen
Hintergrund erwartet, die natürlich nach dsrm
gehören, sowie praktische Antworten mit
konkreten Tips, die natürlich nach drf gehören.
Wenn ich das Follow-Up auf dsrm gesetzt hätte, hätte
ich ja damit zum Ausdruck gebracht, daß ich nur
über Recht diskutieren will und keine praktischen
Tips lesen möchte. Wenn ich das Follow-Up auf drf
gesetzt hätte, hätte ich damit zum Ausdruck gebracht,
daß ich über die rechtliche Situation gar nicht
diskutieren will.
Beides wäre verkehrt gewesen - da hätte ich doch
das Posten in der jeweils anderen Gruppe gleich
sein lassen können.
> Der überwiegende Teil dieser Scheiß-Diskussion hat
> jedenfalls übrhaupt nichts in dsrm zu suchen
Abgesehen davon, daß ich die Diskussion als sehr
konstruktiv einschätze, finden ich es natürlich
schade, daß nicht mehr zum rechtlichen Background
kommt.
Denn neben der eigentlichen Situation mit dem
Hund hat mich natürlich auch ganz erheblich das
Verhalten der Beamten geärgert. Warum wird mir
erst am Telephon gesagt, daß Beamte rauskämen,
während die mir nachher erst mal eine Predigt
halten, daß sie doch gar nicht zuständig seien
und mir zwischen den Zeilen zu verstehen geben,
daß ein freilaufender Hund mein persönliches Problem
sei, mit dem ich bitterschön niemanden zu belästigen
hätte.
Das heißt ja dann: Nicht der, der den Leinenzwang
nicht einhält, sondern der, der sich bedroht fühlt,
krieg einen auf die Rübe :-(
> CvN *schnaub*
Baldrian! ;-)
> --
> Enteignet Springer!
>Dein Vergleich hinkt nicht, er kriecht geradzu. Solange die Katze
>kein Gepard oder eine größere Katze war, war die Angst irrational.
Angst ist letzlich immer irrational, oder? Wobei dies kein Vorwurf sein soll,
ich respektiere auch Angst vor Insekten etc, logisch.
>Hunde jenseits des Dackels könen hingegen relativ problemlos
>erhebliche bis lebensbedrohliche Verketzungen zufügen und sind daher
>natürlich mit Bedacht zu betrachten.
Nach Feddersen-Petersen gab es auch schon einen tödlichen Unfall mit einem
Dackel, und es war bisher nur ein Dackel, der mich aus Bosheit biß, die
ganzen s.g. "Kampfhunde" waren dabei die friedlichsten, auch in Bezug auf
meinen Hund, ernste Kloppereien mit Schäferhund und Labrador.
Und nebenbei, auch eine Katze hat messerscharf Krallen und kann einen
Menschen, falls sie sich bedroht fühlt, sehr schwer verletzen. Nur steht das
genauso wie Dackel und Goldie-Angriffe natürlich in keiner Zeitung.
Damit wir uns richtig verstehen, ich habe meinen normal auch an der Leine,
lasse ihn nur los, wenn fremde Hunde frei auf ihn zulaufen, in diesem Falle
fördert die Leine die Aggression, vorallem dann, wenn der andere grummelt.
Schaumal, ich will ja auch keinen Streß mit meinem Hund und Fremden. Nur was
war im org. Posting, ein Hund verteidigte bellend den Hof und jemand hatte
davor Angst. Ok, dennoch war die Reaktion, wegfahren, sich nicht umdrehen,
Pol rufen, durch nichts begründet. Und ich bleibe dabei, nur ausgehend von
der Möglichkeit einer Gefahr ist die Angst unbegründet. Leider, ich muß
wirklich leider sagen, wird sie durch übertriebene Presseberichte geschührt.
>Halter haben dafür zu sorgen, daß Situationen, in denen das Verhalten
>ihrer Haustiere falsch gedeutet werden nicht, nicht entstehen. Ich
>halte es u.a. generell für unakzeptabel, wenn ein nicht gesicherter
>Hund einen fremden Menschen anspringt oder anbellt.
Ack, zumindest fast. Wenn ein Fremder in unser Haus kam, was schonmal
leichtfertigerweise passierte, dann sagt der Hund lautstark "Hallo, hier ist
jemand" und ihm "Bis hierher, und nicht weiter". Ja nun, kann ich ihm ja nun
nicht böse sein drum, oder?
> begründet. Und ich bleibe dabei, nur ausgehend von der Möglichkeit
> einer Gefahr ist die Angst unbegründet. Leider, ich muß wirklich
> leider sagen, wird sie durch übertriebene Presseberichte
> geschührt.
es ist ab einer gewissen groesse des hundes eine reale gefahr, und
wer schonmal von einem hund angefallen und gebissen worden ist,
braucht idR keine uebertreibende presse. ich kann mich relativ
einfach mit der theorie des hundes vertraut machen, aber mangels
erfahrung kann ich nie sagen, ob der hund sich daran haelt oder
evtl. gerade durchgetickt¹ ist. ein hundetrainer zB hat viel mehr
sicherheitsreserven zur kommnikation mit dem hund, wo ein laie sich
(subjektiv) bereits vor die wahl 'im zweifelsfall jetzt gebissen
werden oder den heranstuermenden hund bei unterschreitung des
minimalabstandes voll angehen' gestellt sieht.
¹ die wahrscheinlichkeit dazu steigt wohl mit inkompetenz des
halters, und die ist zumal in grosstadtnaehe beliebig...
--
MfG/best regards, helmut springer
de...@FaVeVe.Uni-Stuttgart.DE
"Freedom's just another word for nothing left to lose"
>Boris Joehren schrieb:
>
>> meist legen es die Tierchen IMO nur auf den
>> Schockeffekt an - auch der Hofhund liebt kleine Späße
>
>"Späße" mit Schockwirkung im öffentlichen Straßenverkehr -
>Greift das nicht schon das StGB ?
IMO greift bei Vorsatz ("Faß") oder grober Fahrlässigkeit des
Besitzers ev. gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr.
>Wenn ich zu Fuß unterwegs bin, ist das auch kein Problem. Wenn
>da von irgendeinem Gehöft ein Hund auf mich zugelaufen kommt,
>brülle ich den an, daß er weggehen soll, und das macht er
>dann meist auch (das letzte Mal ist allerdings auch schon
>länger her).
Na also. Geht doch.
>Beim Fahrradfahren ist die Situation aber ganz anders: Da
>kommt der Hund nicht frontal auf einen zu, sondern jagt
>plötzlich hinter einem her. Aus heiterem Himmel wird mal
>zum Gejagten :-(
Deshalb stehenbleiben und Randale machen. Die "Jagdsituation" nimmt so
für den Hund eine sehr überraschende Wendung. In der Regel sind die
Tierchen dann sehr perplex, da sie derart wehrhafte "Beute" nicht
gewohnt sind.
Gruß Boris
> Ack, zumindest fast. Wenn ein Fremder in unser Haus kam, was
> schonmal leichtfertigerweise passierte, dann sagt der Hund lautstark
> "Hallo, hier ist jemand" und ihm "Bis hierher, und nicht weiter". Ja
> nun, kann ich ihm ja nun nicht böse sein drum, oder?
Nein, absolut nicht! Ich ging davon aus, daß sich diese Diskussionn
auf das Verhalten von Hunden als Haustier in der allgemeinen
Öffentlichkeit bezieht.
Für das Verhalten im Besitz des Halters gelten natürlich andere
Standard -- das ist i.A. keine Öffentlichkeit.
Bei den Spraydosen der Polizei fehlt der Hinweis, dass es nicht gegen
Menschen eingesetzt werden darf, der bei Pfefferspray in Deutschland
ansonsten vorgeschrieben ist.
Marion
War nicht nur speziell f"ur Fussg"anger gedacht. Aber wenn dich ein Hund
auf dem Fahrrad anf"allt, bist du eh schneller Fussg"anger als du denkst
)-;
cu
Jonny
--
"Caution: Cape does not enable user to fly."
(Batman Costume warning label)
Christoph Gartmann schrieb:
>>[..]
>> P.S. Und fuer Gegenden, in denen man nicht mal mit einer Spruehdose
>> rumlaufen darf, gibt's auch noch Ultraschallgeraete.
>
> Wirkt das bei Hunden wirklich?
Nein, dieses Ultraschallgeraet ist voellig wirkungslos.
Ich habe hier so´n Teil in der Schublade liegen(hat mich fast
einen Hunderter gekostet). Ich hatte es naemlich auch mal mit so
einen totalen Nervkoeter zu tun, der jedesmal hinterm Gartenzaum
Amok lief, sobald irgendjemand vorbeikam.
Zuerst wollte ich ihn auf die sanfte Tour ruhig stellen (eben
mit diesem Ultraschallgeraet).Das Vieh reagierte darauf aber in
keinster Weise. Dann wurde mir die Sache endgueltig zu bloede
und ich habe den Koeter eines Tages mit einer vollen Ladung
Pfefferspray eingenebelt.
Und seitdem ist Ruhe...
>
>Bei den Spraydosen der Polizei fehlt der Hinweis, dass es nicht gegen
>Menschen eingesetzt werden darf, der bei Pfefferspray in Deutschland
>ansonsten vorgeschrieben ist.
>
>Marion
>
Hallo,
ist der Pfeffer in den Dosen der Polizei ein anderer als der in den
frei erhältlichen Spraydosen?
Ansonsten kann ich mir die ungleiche Freigabe nicht erklären.
Gruss Wolfgang
--
vy 73 de DC9FO, Wolfgang
url: http://people.freenet.de/dc9fo/
Hi,
>blödsinn!
>hunde sind dinge des alltags,
nein, sie sind oft nur gequälte Kreaturen, die nur angeschafft wurden,
weil es schick oder modern ist und dann vernachlässigt werden und
somit offensichtlich aggresiv und verhaltensgestört werden. Die
wenigsten Halter kümmern sich um ihr Viehzeug wirklich richtig und
halten es artgerecht und so, daß Mitmenschen davon nicht
beeinträchtigt werden.
>also muß auch ein radfahrer damit leben
>(lernen).
Nein, das muß er wohl nicht.
>schlieslich leben sie auch mit dem autoverkehr, der
>schätzungsweise um den faktor 1000 gefährlicher ist. (oder wars 10000?).
>
>wieso hat eigentlich keiner so panische angst vor autos? immerhin sitzen da
>gerüchteweise intelligente wesen drin. ;-)
Ich kann mir nicht vorstellen, daß es sehr oft vorkommt, daß jemand
von einem Auto gejagt, angesprungen, angesabbert, angekläfft wird. Ich
habe zwar keine panische Angst davor und bin auch kein Tierhasser
o.ä., ich finde es aber einfach eklig, wenn ich von so einem Vieh
beschnuppert und angesabbert werde. Besonders wiederwärtig ist das,
wenn man z.B. kurze Hosen anhat. Auch wenn das von Hund und Besitzer
nicht böse gemeint ist gibt es doch viele Leute, die das einfach stört
oder die Angst vor Hunden haben.
>denke das angeleinte hunde wesentlich gefährlicher für den radfahrer sind.
Eine kurze Leine kann zumindestens verhindern, daß der "Liebling"
unkontrolliert in der Gegend rumspringt und den Radfahrer dadurch in
Bedrängnis bringt. Auch wenn er "nur spielen" will, kann man dadurch
stürzen und sich z.B. den Arm brechen.
>> P.S.: Ja es gibt Hundebesitzer, die ihre Hunde sofort anleinen bzw.
>> ihre Hunde sehr gut unter Kontrolle haben. Das gilt aber leider
>> nur fuer einige wenige.
>
>es soll auch radfahrer geben die menschen (und hund) "anständig" überholen,
>vor allem in aureichendem abstand und nicht zu schnell!
Die Geschwindigkeit spielt hier wohl keine Rolle. Muß nicht immernoch
der Hund so gehalten werden, daß sich die Mitmenschen gefahrlos
bewegen können? Ich hatte leider auch mal einen derartigen Unfall und
dort kam dann anschließend sowohl von Polizei und Versicherung die
Meinung, daß meine Geschwindigkeit für den Unfall nicht von Bedeutung
sei, sondern nur die zu lange Leine des Hundehalters und der schlecht
erzogene Hund. Der Abstand wurde mit reichlich 1,5 Metern auch als
ausreichend angesehen.
--
Sascha - DOS-vidanija eMail: news...@schlaudi.de ICQ # 58896546
http://www.schlaudi.de - Kanaren, Mallorca, Ibiza, Bulgarien,
Bärenfels, Sim City, Mountainbikerevier Osterzgebirge
If the answer is Micro$oft, it must've been a silly question...
> > mich zu. Mir ist der Schrecken in alle Glieder
> > gefahren, ich habe kräftig in die Pedale getreten,
> > bin dabei recht unsaft durch diverse Schlaglöcher
> > gepoltert und schließlich am Ende der Straße wieder
> > zum Stehen gekommen. Von dem Hund war nichts mehr
> > zu sehen.
>
> da hast Du aber maechtig Glueck gehabt, das waren doch maximal 100
> Meter zwischen dem Haus und dem Ende der Strasse?!
Die Zahl kommt mir ziemlich gering vor. Allerdings war es
tatsächlich nicht mehr so weit. Und ich musste am Ende ja
anhalten, weil dort die Straße mit einer Schranke endet.
> > Von den Beamten bekam ich dann erst mal eine
> > lange Belehrung, daß sie für so etwas gar
> > nicht zuständig seien, daß sie nur gekommen
> > seien, weil sie gerade Zeit gehabt hätten
>
> jetzt die Fragen, die mich bei der Sache echt interessieren:
> welchen Notruf hast Du gewaehlt (Netz?) und wo bist Du dabei gelandet?
>
> von wo kam der Streifenwagen, UN oder DO?
Ich habe im D1-Netz 110 gewählt. Die Beamten kamen aus
Dortmund. Ich habe zwar nicht auf das Kennzeichen
geachtet, aber sie sprachen davon, daß sie nun extra
für mich aus der Dortmunder Innenstadt hätten kommen
müssen und daß sie dann auch wieder dorthin zurückführen.
> BTW: auch wenn das gute Wetter anhalten sollte, solltest Du die
> Strasse 'Auf der Wittbraeucke' meiden, da habe ich mich vor einiger
> Zeit auch gut erschrocken, als ein nicht ganz kleiner Hund hinter
> einem offenen Tor auftauchte und garnicht friedlich aussah...
Naja, das am vergangenen Wochenende hat das gute Wetter
ja leider schon Samstag wieder aufgehört.
>Du willst also bestreiten, dass ein groesser Hund einen ernsthaften
>Schaden anrichten kann?
Nein
> Du willst bestreiten, dass viele Hunde nicht angeleint sind?
Ja
>Du willst willst bestreiten, dass viele Halter ihre Hunde
>nicht unter Kontrolle haben?
So ja
Du wirfst mit dem Wort "viele" so dermaßen leichtfertig um dich, daß alleine
das dich unglaubwürdig macht.
Radfahrer sind meißt auch nur gequälte Kreaturen, die ab einer
gewissen Geschindigkeit in einen Rausch verfallen und mangels
anderer Möglichkeiten ihre Agressionen ab zu bauen, andere
durch rücksichsloses Rasen gefährden.:-)
> Nein, das muß er wohl nicht.
Also muß ich auch nicht mit rücksichtslosen Radfahrern leben?
Darf ich diese dann mittels eines Knüppels in das Vorderrad
stoppen?
> Ich kann mir nicht vorstellen, daß es sehr oft vorkommt, daß
jemand
> von einem Auto gejagt, angesprungen, angesabbert, angekläfft
wird. Ich
> habe zwar keine panische Angst davor und bin auch kein
Tierhasser
> o.ä., ich finde es aber einfach eklig, wenn ich von so einem
Vieh
> beschnuppert und angesabbert werde. Besonders wiederwärtig
ist das,
> wenn man z.B. kurze Hosen anhat. Auch wenn das von Hund und
Besitzer
> nicht böse gemeint ist gibt es doch viele Leute, die das
einfach stört
> oder die Angst vor Hunden haben.
Mein Hund würde nie nie nie nie einen Radfahrer ansabbern oder
anknabbern. An den Hochleistungsradlern ist zu wenig dran und
die es machen um Gewicht zu reduzieren sind einfach zu
Fett.:-)
> Eine kurze Leine kann zumindestens verhindern, daß der
"Liebling"
> unkontrolliert in der Gegend rumspringt und den Radfahrer
dadurch in
> Bedrängnis bringt. Auch wenn er "nur spielen" will, kann man
dadurch
> stürzen und sich z.B. den Arm brechen.
Wenn die Radfahrer dort bleiben wo sie hingehören, ist es doch
kein Problem. Selbst wenn Radfahrer den Fußweg benutzen dürfen
ist es kein Problem. Langsam fahren und eventuell kurz
klingeln, dann kann man sich aus dem Weg gehen.
> Die Geschwindigkeit spielt hier wohl keine Rolle. Muß nicht
immernoch
> der Hund so gehalten werden, daß sich die Mitmenschen
gefahrlos
> bewegen können? Ich hatte leider auch mal einen derartigen
Unfall und
> dort kam dann anschließend sowohl von Polizei und
Versicherung die
> Meinung, daß meine Geschwindigkeit für den Unfall nicht von
Bedeutung
> sei, sondern nur die zu lange Leine des Hundehalters und der
schlecht
> erzogene Hund. Der Abstand wurde mit reichlich 1,5 Metern
auch als
> ausreichend angesehen.
Im Prinzip hast du recht. Wenn ich aber in unserem Park mit
meinen Hunden gehe und auf den für Fußgänger ausgeschilderten
Wegen von so einem verkappten Turboradler in ca 1,5m Abstand
überholt werde find ich das nicht sehr gut. Wenn so einer dann
noch im Hundeauslaufgebiet seine Runden zieht, hab ich kein
Verständnis mehr dafür. Es muß ja nicht unbedingt ein Hund
hinter dem Busch hervor kommen, es könnte ja auch ein Kind
sein.
Gruß Uwe
>Die meisten Hundehalter verhalten sich trotzdem als ruecksichtslose
>Arschloecher, gemaess dem Motto: "mein Hund tut ja nichts". Komisch nur,
>dass die Hunde teilweise ihre eigenen Halter angreifen.
Schon wieder das "die meisten" und Argumentation mit Problemfällen, die du
dann aber in den Mittelpunkt zu stellen versuchst.
>Die Berichte sind nicht uebertrieben, sondern die Besitzer sind
>ruecksichtslos und leiden unter Realitaetsverlust.
Die Berichte müssen übertrieben sein, weil sie durch wissenschaftliche
Untersuchungen in keinster Weise gestärkt werden. Wie viele Menschen glauben,
Rassen wie Pittis oder Staffs seien in der Beißstatistik oben? Sie sind es
nicht, wieder relativ noch absolut.
Fakten zu ignorieren, wissenschaftlich nachweisbare Faken, das soll dann
bitteschön kein Realitätsverlust sein?
IMO ist das eine teures "Markenspray" und das andere Billigzeug (kostet
durchschnittlich nur 1/3)
und diese Hersteller haben dann wahrscheinlich auch rechtlich weniger
Probleme mit
der Produkthaftung wenn sie draufschreiben "nicht für Menschen", ...
> Radfahrer sind meißt auch nur gequälte Kreaturen, die ab einer
> gewissen Geschindigkeit in einen Rausch verfallen und mangels
> anderer Möglichkeiten ihre Agressionen ab zu bauen, andere
> durch rücksichsloses Rasen gefährden.:-)
Meist fahren Radfahrer immer noch deutlich langsamer als
die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit und damit auch
langsamer als die auf derselben Straße fahrenden Autos.
> Also muß ich auch nicht mit rücksichtslosen Radfahrern leben?
> Darf ich diese dann mittels eines Knüppels in das Vorderrad
> stoppen?
Stoppst Du Autofahrer, die die vorgeschriebene Höchst-
geschwindigkeit ausnutzen?
> Wenn die Radfahrer dort bleiben wo sie hingehören, ist es doch
> kein Problem. Selbst wenn Radfahrer den Fußweg benutzen dürfen
> ist es kein Problem. Langsam fahren und eventuell kurz
> klingeln, dann kann man sich aus dem Weg gehen.
Es ist nicht so, daß Radfahrer Fußwege benutzen *dürfen*,
sondern meist *müssen* sie Bürgersteige benutzen. Es gibt
in der StVO einen Benutzungszwang für Fahrradwege, d.h.
als Fahrradfahrer kann ich mir nicht aussuchen, ob ich
lieber mit den Autos oder mit den Fußgängern fahre, sondern
ich bin verpflichtet, einen vorhandenen Radweg zu benutzen.
Insofern halte es für sehr unangemssen, daß man vom
Radfahrer dann verlangt, daß er besonders langsam fährt.
Auf ein- und derselben Straße gilt logischerweise
für Autofahrer und Radfahrer diesselbe Geschwindigkeits-
begrenzung. Daran kann auch ein auf dem Bürgersteig
markierter Radweg nichts ändern. Oder werden Radwege
ausgeschildert, um Fahrradfahrer auszubremsen?
Allerdings haben wir uns damit sehr weit vom Ursprungs-
posting entfernt. Bei dem von mir geschilderten Fall
handelte es sich um eine Nebenstraße ohne Bürgersteige
und ohne besonderen Fahrbahnbelag, dafür aber mit
diversen Schlaglöchern.
> Wenn der Hund offensichtlich so harmlos ist wie in dem geschilderten Fall,
> wo er sich noch nicht einmal die Mühe machte, den Radfahrer einzuholen und
> ihn offenbar nur von der Grundstückseinfahrt fernhalten wollte, natürlich
> gar nichts.
Eben, das ist das Problem. So etwas ist nicht harmlos, schließlich
könnte er auch eine Oma oder ein Kind gejagt haben. Selbst wenn er sie
nicht kriegt, kann von Muskelzerrung bis Sturz alles passieren.
Welche Chancen hat man in diesem Fall auf dem Rechtsweg (falls einem
nichts passiert ist), die Unterbindung dieses Verhaltens zu erzwingen?
Schließlich habe ich nicht die Absicht, von Tieren irgendwo
ferngehalten zu werden.
Ralf
> Und nebenbei, auch eine Katze hat messerscharf Krallen und kann einen
> Menschen, falls sie sich bedroht fühlt, sehr schwer verletzen. Nur steht das
Eben. Und dann sollte man noch Bluter, AIDS-Kranke (d.h. ein kleiner
Kratzer kann tödlich sein) in Betracht ziehen sowie die (geringe, aber
nichtverschwindende) Chance, dass das Tierchen ein oberflächennahes
großes Blutgefäß erwischt. Es sind immerhin schon Leute gestorben,
weil sie sich beim Rasieren geschnitten haben.
> war im org. Posting, ein Hund verteidigte bellend den Hof und jemand hatte
Das hat er solange zu unterlassen, bis der Fremde *auf* dem Hof ist.
Ansonsten gehört er umerzogen oder angekettet.
Schon das Anbellen durch den Zaun hindurch ist IMHO eine unanständige
Belästigung (bei Kindern u.ä. Gefährdung, da sie vor Schreck hinfallen
können).
Ralf
> schon ein Kind vor mir bzw. meinem Hund auf die Nase gelegt. Ich ca. 20m weg,
> sie das P in den Augen, umgedreht und bei dem Versuch, auf einer
Hatte sie 20 m Abstand von dem an Dich geketteten Vieh, oder sie und
Vieh 20 m Abstand von Dir?
> Tut mir ja auch leid, nur was soll ich ändern?
Hund abschaffen.
> Oder halt das Dumme Beispiel mit der Katze? Da wirst auch du nicht die
> Forderung stellen, Katzen dürfen im Dorf nicht rumlaufen, oder?
Von Dörfern verstehe ich nichts, aber in der Stadt wäre ich dafür (zum
Mäusefangen sind sie zu dumm, deshalb fressen sie junge Vögel, und
emotional gestörte ältere Damen (d.h. die, die auch Tauben füttern)
stellen Näpfe mit Küchenabfällen in die Gegend und verseuchen so
alles).
PS: d.s.r.m rausgenommen
Ralf
> >BTW: Wie ist dies eigentlich bei Opfern von Verkehrsunfällen
> >oder Straftaten, die danach Ängste oder ähnliches haben? Wer
> >bezahlt dort Verdienstausfälle oder andere Kosten, die
> >dadurch entstehen?
>
> I.a. niemand, weil kaum jemand diese Folgekosten geltend macht. Auch
> Therapien gehen meistens zu Lasten der Krankenversicherungen.
Die sich aber das Geld wohl vom Haftpflichtversicherer des Verursachers oder
diesem selbst zurückholen kann.
Grüße
Chris
Dann fang mal an. Ich warte.
cu
Jonny
--
In /etc steht, was Du denkst. In /proc steht, was das OS denkt.
Thomas Blum in doc
>
> "DAR> 1.) Ich muss permanent dieses Pfefferspray so mitfuehren, dass ich
> "DAR> da im Ernstfall moeglichst schnell herankomme. Ich wuerde
>
> Ich kann mir IMHO nicht wirklich vorstellen, dass man das schnell genug
> zur Hand hat.
>
da verlass dich auf deine vorstellungskraft.
die sind echt schnell
>
> <scherz>
> Ist ja nur eine Sachbeschaedigung. So teuer ist ein Hund ja nicht :).
> </scherz>
<scherz>
so teuer wie ein brauchbares fahhrad
<scherz ende>
>
>
> Ernsthaft, meiner Meinung nach gehoeren Hunde *immer* an die Leine. Woher
> soll ich wissen, ob das Tier bissig ist oder nicht? IMHO ist der Verzicht
> auf die Leine eine reine Noetigung: der Hundehalter will mir zeigen, wie
> stark er doch sei.
geh so ein schaas!
der vertraut seinem hund vielleicht.
ich muss meinem hund ja auch irgendwie beibringen nicht radler jogger und
skater anzugehen.
verhalten an der leine und ohne ist in etwa so wie runter vom rad und rein
ins auto.
der muss auch ohne leine trainiert werden sich schnell bewegende menschen
uninteressant zu finden.
klar, wenn der aussieht wie der frühe chuck norris und schlechte peckerln
hat, ist seinem hund gegenüber auch vorsicht geboten.
>
>
> Ich denke, ab einer gewissen Groesse glaubt Dir jedes Gericht, dass Du
> Dich bedroht gefuellt hast.
da habe ich andere erfahrungen!
>
> I.a. niemand, weil kaum jemand diese Folgekosten geltend macht. Auch
> Therapien gehen meistens zu Lasten der Krankenversicherungen.
in .at musst du das selbst bezahlen, terapien gelten weitläufig als luxus.
wenn dun glück hast, bekommst du bis max 80% nach langem hin und her
zurück.
aber schreib es besser ab und freu dich nacher.
Sascha Schlauderer schrieb:
> "Steffen H." <steffe...@cityweb.de> schrieb:
> <8rc5uh$6lt$2...@news.cityweb.de>
>
> Hi,
>
> >blödsinn!
> >hunde sind dinge des alltags,
>
> nein, sie sind oft nur gequälte Kreaturen, die nur angeschafft wurden,
> weil es schick oder modern ist und dann vernachlässigt werden und
> somit offensichtlich aggresiv und verhaltensgestört werden. Die
> wenigsten Halter kümmern sich um ihr Viehzeug wirklich richtig und
> halten es artgerecht und so, daß Mitmenschen davon nicht
> beeinträchtigt werden.
>
> Hi.
hast du einen Hund?vermutlich nicht.
>
> >also muß auch ein radfahrer damit leben
> >(lernen).
>
> Nein, das muß er wohl nicht.
> ich muß es ja auch :-)
>
> >schlieslich leben sie auch mit dem autoverkehr, der
> >schätzungsweise um den faktor 1000 gefährlicher ist. (oder wars 10000?).
> >
> >wieso hat eigentlich keiner so panische angst vor autos? immerhin sitzen
> da>gerüchteweise intelligente wesen drin. ;-)
> Weil Autos stärker sind als Hunde **gg**
> Ich kann mir nicht vorstellen, daß es sehr oft vorkommt, daß jemand
> von einem Auto gejagt, angesprungen, angesabbert, angekläfft wird. Ich
> habe zwar keine panische Angst davor und bin auch kein Tierhasser
> o.ä., ich finde es aber einfach eklig, wenn ich von so einem Vieh
> beschnuppert und angesabbert werde. Besonders wiederwärtig ist das,
> wenn man z.B. kurze Hosen anhat. Auch wenn das von Hund und Besitzer
> nicht böse gemeint ist gibt es doch viele Leute, die das einfach stört
> oder die Angst vor Hunden haben.
>
> Normalerweise schlabbern Hunde nicht jeden an,
> >denke das angeleinte hunde wesentlich gefährlicher für den radfahrer sind.
>
und Radfahrer gehören nicht zu ihrem "Fressschema"
Es sei denn der Radfahrer "bedroht" sie oder Herrchen bzw. Frauchen
>
> Eine kurze Leine kann zumindestens verhindern, daß der "Liebling"
> unkontrolliert in der Gegend rumspringt und den Radfahrer dadurch in
> Bedrängnis bringt. Auch wenn er "nur spielen" will, kann man dadurch
> stürzen und sich z.B. den Arm brechen.
>
Wenn ich nicht auf hautnähe überholt werde besteht für den ach so armen Radler
kein Risiko,aber diese hautnahen unvermuteten nicht durch Klingelzeichen
angezeigten Überholmanöver kann man vor allem bei Wald und Wiesenspaziergängen
mit Freude beobachten,es geht doch nichts über dieses Superschockerlebnis wenn
da mit rasantem Speed ohne Vorwarnung so ein flotter Mountainbiker an einem
vorbeizischt und Hund vor Schreck den Schwanz einkneift :-))
>
> >> P.S.: Ja es gibt Hundebesitzer, die ihre Hunde sofort anleinen bzw.
> >> ihre Hunde sehr gut unter Kontrolle haben. Das gilt aber leider
> >> nur fuer einige wenige.
> >
Ps.: wenn ich vor Schreck und in der Geschwindigkeit noch die Chance habe meinen
Hund zu retten..........dann tu ich das mit Sicherheit gerne.
>
> >es soll auch radfahrer geben die menschen (und hund) "anständig" überholen,
> >vor allem in aureichendem abstand und nicht zu schnell!
>
> Die Geschwindigkeit spielt hier wohl keine Rolle. Muß nicht immernoch
> der Hund so gehalten werden, daß sich die Mitmenschen gefahrlos
> bewegen können? Ich hatte leider auch mal einen derartigen Unfall und
> dort kam dann anschließend sowohl von Polizei und Versicherung die
> Meinung, daß meine Geschwindigkeit für den Unfall nicht von Bedeutung
> sei, sondern nur die zu lange Leine des Hundehalters und der schlecht
> erzogene Hund. Der Abstand wurde mit reichlich 1,5 Metern auch als
> ausreichend angese
Klar spielt die Geschwindigkeit eine Rolle,im Strassenverkehr gilt die
Bremsbereitschaft,und es können auch mal kleine Kinder in die Quere kommen,muß
ich die auch an die Leine nehmen???????
> Es gibt auch nette Radler ganz bestimmt aber ehrlich diese rasenden Biker
> gehen mir ganz schön auf den Keks!Es heisst schließlich Wander und nicht
> Radrennfahr weg
Viel Grüße Anette mit zwei selbst gerne am Rad laufenden Hunden
> Es sind immerhin schon Leute gestorben, weil sie sich beim Rasieren
> geschnitten haben.
Trägst Du zur Vermeidung dieses doch nicht unerheblichen Risikos einen
Vollbart? BTW: Wie soll das passiert sein? Im Suff versucht, sich mit
einem Rasiermesser zu rasieren?
Mathias
--
Re-kur-sion (f); -> Rekursion
>
>
> Aber ich frage mich, ob hier nicht Ursache und Wirkung verwechselt wird. Wir
> hatten hier bsw. bis vor wenigen Jahren kaum Zecken, da zu den "guten" alten
> Zeiten hier noch die Chemie in voller Blüte stand.
> Seit dem die Weg ist, gibts im 2-3 Jahresrythmus eine regelrechte
> Zeckenplage. Bis die natürlichen Feinde der Zecken ein normales Verhältnis
> herstellen, wird es wohl noch Jahre dauern, wenn das überhaupt passiert.
>
> Mit dem Wespen wird das so ähnlich sein, die natürlichen Feinde hat der
> Mensch nahezu ausgerottet oder vertrieben, über die vermehrten anderen
> Populationen regen wir uns dann auf.
noch dazu werden immer mehr leute allergisch darauf.
ein freund von mir rennt nur noch mit en gegengiftspritzen in der tasche rum.
der ist echt cool. der weiss dass er vielleicht eine minute hat das zeug zu
spritzen
nach ner halben stunde wär er tot. trotzdem setzt er sich an besagten tisch und
kriegt auch
hin und wiede sein fett ab. bin neugierig, ob ich auch mal der allergie
anheimfalle
>
>
> Im übrigen, wer war wohl zuerst da, die Wespen oder Du?
> Das soll kein Angriff sein, nur ein Diskussionspunkt.
>
eh kloa!
>> Dann duerfte die NRW-Polizei mit ihren Sprays nur noch gegen Hunde
>> vorgehen - die wurde naemlich kuerzlich umgeruestet, weg von CS, hin
>> zu Pfeffer.
>Bei den Spraydosen der Polizei fehlt der Hinweis, dass es nicht gegen
>Menschen eingesetzt werden darf, der bei Pfefferspray in Deutschland
>ansonsten vorgeschrieben ist.
Warum sollte es einen Polizisten im Notfall interessieren, was auf der
Spraydose steht ?
--
Ciao, Heiko...
>Ich habe hier so´n Teil in der Schublade liegen(hat mich fast
>einen Hunderter gekostet). Ich hatte es naemlich auch mal mit so
>einen totalen Nervkoeter zu tun, der jedesmal hinterm Gartenzaum
>Amok lief, sobald irgendjemand vorbeikam.
>Zuerst wollte ich ihn auf die sanfte Tour ruhig stellen (eben
>mit diesem Ultraschallgeraet).Das Vieh reagierte darauf aber in
>keinster Weise. Dann wurde mir die Sache endgueltig zu bloede
>und ich habe den Koeter eines Tages mit einer vollen Ladung
>Pfefferspray eingenebelt.
Eine Ordnungswidrigkeit nach §18 Abs.2 TierSchG.
Meinen Glückwunsch, Tierquäler.
--
Ciao, Heiko...
>
>
> Radfahrer sind meißt auch nur gequälte Kreaturen, die ab einer
> gewissen Geschindigkeit in einen Rausch verfallen und mangels
> anderer Möglichkeiten ihre Agressionen ab zu bauen, andere
> durch rücksichsloses Rasen gefährden.:-)
fussgänger und autofahrer sind im traumland gefangene wesen, die
hauptsächlich bemüht sind, die in den momenten der tiefen
bewusstlosigkei
entstandenen sabberfäden aufzuziehen. 8-P
>
>
>
>
> Also muß ich auch nicht mit rücksichtslosen Radfahrern leben?
> Darf ich diese dann mittels eines Knüppels in das Vorderrad
> stoppen?
>
wir alle leben mit rücksichslosen menschen zusammen.
wenn du wirklich auf so lustige ideen kommst, wie knüppel in die
speichen,
solltest du einen grossen hund haben. (wird auch der grund sein)
viele radfahrer überstehen solche unfälle recht unbeschadet und
reagieren dann
mit einer gewissen unlustigkeit
>
>
> Mein Hund würde nie nie nie nie einen Radfahrer ansabbern oder
> anknabbern. An den Hochleistungsradlern ist zu wenig dran und
> die es machen um Gewicht zu reduzieren sind einfach zu
> Fett.:-)
schnell noch mal den smiley gesetzt, um die unterschwellige drohung zu
entschärfen.
>
>
> > Eine kurze Leine kann zumindestens verhindern, daß der
> "Liebling"
> > unkontrolliert in der Gegend rumspringt und den Radfahrer
> dadurch in
> > Bedrängnis bringt. Auch wenn er "nur spielen" will, kann man
> dadurch
> > stürzen und sich z.B. den Arm brechen.
>
> Wenn die Radfahrer dort bleiben wo sie hingehören, ist es doch
> kein Problem. Selbst wenn Radfahrer den Fußweg benutzen dürfen
> ist es kein Problem. Langsam fahren und eventuell kurz
> klingeln, dann kann man sich aus dem Weg gehen.
das lustige ist aber, daß 130 interessensgruppen alle der ansicht sind,
radfahrer
gehören da, dort oder sonstwo nicht hin.
klingeln wird fast immer mit anstänkern verwechselt. ich habe meine
klingeln deshalb
alle schon demontiert und baue darauf nicht bemerkt zu werden.
das ist am wenigsten konfliktträchtig.
prinzipiell gibt es keinen vernünftigen gebietsschutz für irgendwas.
also stell nicht au stur, sondern nimm zur kenntnis, daß alles eher
wahrscheinlich, als
unwahrscheinlich ist und trainier deinen hund darauf, statt auf
irgendein geglaubtes recht
zu pochen und unnötig anzuecken.
>
> > Die Geschwindigkeit spielt hier wohl keine Rolle. Muß nicht
> immernoch
> > der Hund so gehalten werden, daß sich die Mitmenschen
> gefahrlos
> > bewegen können? Ich hatte leider auch mal einen derartigen
> Unfall und
> > dort kam dann anschließend sowohl von Polizei und
> Versicherung die
> > Meinung, daß meine Geschwindigkeit für den Unfall nicht von
> Bedeutung
> > sei, sondern nur die zu lange Leine des Hundehalters und der
> schlecht
> > erzogene Hund. Der Abstand wurde mit reichlich 1,5 Metern
> auch als
> > ausreichend angesehen.
>
> Im Prinzip hast du recht. Wenn ich aber in unserem Park mit
> meinen Hunden gehe und auf den für Fußgänger ausgeschilderten
> Wegen von so einem verkappten Turboradler in ca 1,5m Abstand
> überholt werde find ich das nicht sehr gut. Wenn so einer dann
> noch im Hundeauslaufgebiet seine Runden zieht, hab ich kein
> Verständnis mehr dafür. Es muß ja nicht unbedingt ein Hund
> hinter dem Busch hervor kommen, es könnte ja auch ein Kind
>
ich kenne keine hundeauslaufzone, die sich nicht mit einer
radhauptverkehrsroute
schneidet. und die wenigsten rasen wie obertrotteln.
Ich finde es absolut makaber,
in einer Zeit wo jährlich zehntausende, vor allem Kinder,
von Landminen getötet werden, ein Hundehäufchen mit
Tretminen zu vergleichen.
Ich würde gerne wissen, wieviele Personen daran zu
Grunde gingen, das Sie das Pech,
in Hundekacke getreten zu sein, nicht verwunden haben.
Der Hund als Begleiter des Menschen wurde btw. vor etwa
10.000 Jahren domestiziert, das Fahrad erst vor knapp
190 Jahren erfunden, das Auto vor etwas mehr als 100 Jahren.
Sagt mir, vieviele Radfahrer und Fußgänger in diesen
letzten 100 Jahren von Hunden getötet wurden
und wieviele im Strassenverkehr sonst ums
Leben gekommen sind.
Sorry für OT
cu,
joe
Es ging hier um Radfahrer und Hunde
> Stoppst Du Autofahrer, die die vorgeschriebene Höchst-
> geschwindigkeit ausnutzen?
Wenn die auf Fußwegen fahren würd ich das eventuell auch
versuchen.
> Es ist nicht so, daß Radfahrer Fußwege benutzen *dürfen*,
> sondern meist *müssen* sie Bürgersteige benutzen. Es gibt
> in der StVO einen Benutzungszwang für Fahrradwege, d.h.
> als Fahrradfahrer kann ich mir nicht aussuchen, ob ich
> lieber mit den Autos oder mit den Fußgängern fahre, sondern
> ich bin verpflichtet, einen vorhandenen Radweg zu benutzen.
Wenn sich alle dran halten würden, super. Leider ist das aber
nicht immer so.
Gruß Uwe
--
www.uwe-krick.de
www.tiere-in-not-e-v.de
Es war nur ein Vergleich. Es gibt unter allen solche und
solche. Mir fallen leider aber auch nur die depperten Radler
auf (damit meine ich die, die sich nicht an Regeln halten)
> wir alle leben mit rücksichslosen menschen zusammen.
> wenn du wirklich auf so lustige ideen kommst, wie knüppel in
die
> speichen,
> solltest du einen grossen hund haben. (wird auch der grund
sein)
> viele radfahrer überstehen solche unfälle recht unbeschadet
und
> reagieren dann
> mit einer gewissen unlustigkeit
Kinder die mit ihrem Rad auf dem Gehwegfahren oder
Familienausflüge, die langsam und mit Rücksicht auf andere auf
Fußwegen daher radeln, toleriere ich. Die Irren aber, die mal
schauen wollen wie schnell sie den Berg runter rasen können,
obwohl sie sich auf Fußwegen befinden und dort Menschen (groß
und klein) und Hunde rumlaufen (Auslaufgebiet,
ausgeschildert), möchte ich gern mal so bremsen. Da ist es
auch egal was du für einen Hund hast, bei einem Umfall hat der
Hund schlechte Karten.
> schnell noch mal den smiley gesetzt, um die unterschwellige
drohung zu
> entschärfen.
Meiner ist es vollkommen egal, was und wie schnell da vorbei
fährt. Meinem Pflegehund gewöhne ich zur Zeit das anbellen ab.
Zum Drohen bei einem Radler brauch ich keine Hunde, zumal ich
mit den meißten klar komme.
> das lustige ist aber, daß 130 interessensgruppen alle der
ansicht sind,
> radfahrer
> gehören da, dort oder sonstwo nicht hin.
Mir ist egal wo ein Radler fährt, solange er dort wo er
eigentlich nicht fahren darf, Rücksicht auf andere nimmt.
> klingeln wird fast immer mit anstänkern verwechselt. ich
habe meine
> klingeln deshalb
> alle schon demontiert und baue darauf nicht bemerkt zu
werden.
> das ist am wenigsten konfliktträchtig.
Mir wäre es aber lieber, ich würde ein Rad von hinten hören.
> prinzipiell gibt es keinen vernünftigen gebietsschutz für
irgendwas.
> also stell nicht au stur, sondern nimm zur kenntnis, daß
alles eher
> wahrscheinlich, als
> unwahrscheinlich ist und trainier deinen hund darauf, statt
auf
> irgendein geglaubtes recht
> zu pochen und unnötig anzuecken.
Ich leine meinen Hund im Straßenverkehr an, laufe mit ihm auf
Fußgängerwegen und wünsche mir nur, das in Auslaufgebieten die
Radler keine Radrennen veranstalten.
> ich kenne keine hundeauslaufzone, die sich nicht mit einer
> radhauptverkehrsroute
> schneidet. und die wenigsten rasen wie obertrotteln.
Dann komm mal bei schönem Wetter nach Wuppertal.Wobei ich auch
nicht sage, alle sind so. Es gibt unter allen Gruppen immer
ein paar Negative, die auffallen.
Gruß Uwe
Sascha Schlauderer <news...@schlaudi.de> schrieb in im Newsbeitrag:
8rdde...@schlaudi.de...
> >also muß auch ein radfahrer damit leben
> >(lernen).
>
> Nein, das muß er wohl nicht.
versteh ich das richtig? du als radfahrer brauchst nicht auf andere
rücksicht nehmen, die anderen sehr wohl aber auf dich???
wo hat man dich denn rausgelassen?
> o.ä., ich finde es aber einfach eklig, wenn ich von > so einem Vieh
beschnuppert und angesabbert werde.
> Besonders wiederwärtig ist das, wenn man z.B. kurze > Hosen anhat. Auch
wenn das von Hund und Besitzer
> nicht böse gemeint ist gibt es doch viele Leute, die > das einfach stört
oder die Angst vor Hunden haben.
gut, das kann ich verstehn.
> Eine kurze Leine kann zumindestens verhindern, daß
> der "Liebling" unkontrolliert in der Gegend
> rumspringt und den Radfahrer dadurch in
> Bedrängnis bringt. Auch wenn er "nur spielen" will, > kann man dadurch
stürzen und sich z.B. den Arm
> brechen.
hmmm, bei uns ist es so, dass hundehalter und radfahrer (zumindest die
meisten) auf einander rücksicht nehmen. dass heisst, der radfahrer reduziert
das tempo, hält einen gewissen sicherheitsabstand, die hundeführer rufen
ihre hunde zu sich oder nehmen sie eben etwas kürzer.
> Die Geschwindigkeit spielt hier wohl keine Rolle.
> Muß nicht immernoch der Hund so gehalten werden, daß > sich die
Mitmenschen gefahrlos
> bewegen können?
ist es denn nicht so, dass man aufeinander rücksicht nehmen sollte? was
machst denn, wenn aufeinmal ein kind vor dein rad läuft?
in diesem sinne
uschi
Daniel A. Rehbein <dan...@marksbach.de> schrieb in im Newsbeitrag:
39DA3B0C...@marksbach.de...
> Meist fahren Radfahrer immer noch deutlich langsamer > als die
vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit und
> damit auch langsamer als die auf derselben Straße
> fahrenden Autos.
auf dem gehsteig gilt - zumindest in A - fahrrad schieben. ausgenommen sind
kinder bis 12 jahre und ohne gültigen fahrradschein.
erwachsene müssen auf der strasse fahren (oder die eventuell vorhandenen
radwege nutzen.
von wegen fahrgeschwindigkeit: du weisst schon, wenn du mit 30 sachen auf
dem gehsteig einen passanten niederfährst, dass dies als gefährdung zur
anzeige gebracht wird?
> Stoppst Du Autofahrer, die die vorgeschriebene
> Höchstgeschwindigkeit ausnutzen?
nein, weil die auch nicht am gesteig rumdüsen.
> Es ist nicht so, daß Radfahrer Fußwege benutzen
> *dürfen*, sondern meist *müssen* sie Bürgersteige
> benutzen.
??? also bei uns in A müssen radfahrer entweder vorhandene radwege oder eben
die strasse benutzen. am gehsteig fahren ist nicht.
> ich bin verpflichtet, einen vorhandenen Radweg zu
> benutzen.
und wenn keiner da ist, dann musst du halt auf der strasse fahren.
> Insofern halte es für sehr unangemssen, daß man vom
> Radfahrer dann verlangt, daß er besonders langsam
> fährt.
find ich gar nicht. ein gehsteig, gehweg ist zum GEHEN da.
> Auf ein- und derselben Straße gilt logischerweise
> für Autofahrer und Radfahrer diesselbe
> Geschwindigkeitsbegrenzung. Daran kann auch ein auf > dem Bürgersteig
markierter Radweg nichts ändern.
dennoch muss ein anhalten vor einem möglicherweise unerwartet auftauchendem
hindernis möglich sein!
> Oder werden Radwege ausgeschildert, um Fahrradfahrer > auszubremsen?
nein, um fussgänger zu schützen.
gruss
uschi
> > Langsam fahren und eventuell kurz
> > klingeln, dann kann man sich aus dem Weg gehen.
> das lustige ist aber, daß 130 interessensgruppen
> alle der ansicht sind, radfahrer gehören da, dort
> oder sonstwo nicht hin.
och, so eng würd ich das nicht sehen.... vielleicht wären die lieben
radfahrer etwas beliebter, wenn sie sich an die bestehen gesetze halten
würden und etwas rücksichtsvoller fahren würden.
> klingeln wird fast immer mit anstänkern verwechselt. > ich habe meine
klingeln deshalb alle schon
> demontiert und baue darauf nicht bemerkt zu werden.
> das ist am wenigsten konfliktträchtig.
und wenn dir dann mal ein kind ins rad rennt, weil es dich eben nicht gehört
hat.... toll... :-(((
> prinzipiell gibt es keinen vernünftigen
> gebietsschutz für irgendwas. also stell nicht au
> stur, sondern nimm zur kenntnis, daß alles eher
> wahrscheinlich, als unwahrscheinlich ist und
> trainier deinen hund darauf, statt auf irgendein
> geglaubtes recht zu pochen und unnötig anzuecken.
ich frag mich, wer da wohl mehr aneckt :-(
von den hundehaltern wird alles mögliche verlangt, und was ist mit den
radfahrern? die dürfen ungestraft unfälle verursachen? die natur
zerstören???
> ich kenne keine hundeauslaufzone, die sich nicht mit > einer
radhauptverkehrsroute
> schneidet. und die wenigsten rasen wie obertrotteln.
aha, es geht doch aber in erster linie um die "obertrotteln". wenn sich alle
nur halbwegs an die vorschriften halten würden, ein jeder ein wenig
nachgeben würde (hundehalter achten auf eine gute erziehung ihrer
vierbeiner, radfahrer passen das tempo der gegebenheiten an), wär die welt
gleich wieder um ein ärgernis ärmer....
in diesem sinne
uschi
> > Wenn der Hund offensichtlich so harmlos ist wie in dem geschilderten Fall,
> > wo er sich noch nicht einmal die Mühe machte, den Radfahrer einzuholen und
> > ihn offenbar nur von der Grundstückseinfahrt fernhalten wollte, natürlich
> > gar nichts.
>
> Eben, das ist das Problem. So etwas ist nicht harmlos, schließlich
> könnte er auch eine Oma oder ein Kind gejagt haben. Selbst wenn er sie
> nicht kriegt, kann von Muskelzerrung bis Sturz alles passieren.
So wie der Fall geschildert wurde, hat der Hund den Radfahrer nicht
gekriegt, weil er ihn nicht kriegen, sondern nur von der Einfahrt fernhalten
wollte, nicht weil er ihn nicht kriegen wollte. Eine Oma oder ein Kind hätte
er vermutlich genauso angebellt, ohne ihnen zu nahe zu treten.
> Welche Chancen hat man in diesem Fall auf dem Rechtsweg (falls einem
> nichts passiert ist), die Unterbindung dieses Verhaltens zu erzwingen?
Man kann vermutlich auf Unterlassung klagen.
> Schließlich habe ich nicht die Absicht, von Tieren irgendwo
> ferngehalten zu werden.
Von privaten Grundstücken schon, von öffentlichen Wegen nicht. Da der Hund
offenbar das Grundstück verlassen hat und nicht angeleint war, war das
Verhalten der Hundehalter zumindest ordnungswidrig. Ich hätte es für
angebracht gehalten, wenn die Polizei schon herauskommt, um sich um den
Radfahrer zu kümmern, sie die Hundehalter darauf aufmerksam gemacht hätte,
daß der Hund Passanten verschreckt, angeleint werden sollte oder das Tor zu
schließen sei.
Grüße
Chris
> Ich finde es absolut makaber,
> in einer Zeit wo jährlich zehntausende, vor allem Kinder,
> von Landminen getötet werden, ein Hundehäufchen mit
> Tretminen zu vergleichen.
Ack.
> Ich würde gerne wissen, wieviele Personen daran zu
> Grunde gingen, das Sie das Pech,
> in Hundekacke getreten zu sein, nicht verwunden haben.
Gefährlich ist es nicht. Lästig und unangenehm schon. Und für kleine Kinder
gesundheitlich nicht unbedenklich.
> Der Hund als Begleiter des Menschen wurde btw. vor etwa
> 10.000 Jahren domestiziert, das Fahrad erst vor knapp
> 190 Jahren erfunden, das Auto vor etwas mehr als 100 Jahren.
Das gibt den Hundehaltern aber nicht das Recht, die Straßen zu verschmutzen
ohne die Verschmutzung zu beseitigen. Ich finde es auch nicht akzeptabel,
wenn jemand seinen Müll auf die Straße wirft. Für Fäkalien gilt das erst
recht.
> Sagt mir, vieviele Radfahrer und Fußgänger in diesen
> letzten 100 Jahren von Hunden getötet wurden
> und wieviele im Strassenverkehr sonst ums
> Leben gekommen sind.
zu viele, wenn auch durch letzteres noch mehr. Das aber nichts mit den
Hundehaufen zu tun.
Grüße
Chris
Kannst Du auch anderswo nicht zwischen Gefährdung, Sachbeschädigung
und Körperverletzung unterscheiden?
--
A || Bernd Sluka
A A u u ==##== ooo
AAAAA u u || o o Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie
A A uu || ooo Ihren Arzt, die Umwelt oder Ihre Kinder
Tja, sie halten sich an die bestehenden Gesetze, nicht mehr als
andere Verkehrsteilnehmer, aber auch nicht weniger. Nimm von Deinen
Vorurteilen Abschied und suche Dir eine neue Theorie.
> > klingeln wird fast immer mit anstänkern verwechselt.
> > ich habe meine klingeln deshalb alle schon
> > demontiert und baue darauf nicht bemerkt zu werden.
> > das ist am wenigsten konfliktträchtig.
> und wenn dir dann mal ein kind ins rad rennt, weil es dich eben nicht gehört
> hat.... toll... :-(((
Rennen nur Kinder in Fahrräder hinein? Oder warum bringst Du
gerade diesen Einwand?
Machen wir's mal klar: Klingeln zur Ankündigung der Überholabsicht
ist in Deutschland innerorts verboten.
> ich frag mich, wer da wohl mehr aneckt :-(
> von den hundehaltern wird alles mögliche verlangt, und was ist mit den
> radfahrern? die dürfen ungestraft unfälle verursachen? die natur
> zerstören???
Tun sie's? Tun sie's wirklich in signifikantem Ausmaß? Oder
tun sie's schon wieder nur in Deiner Vorstellung?
Aus Trollhausen. Zuletzt hat Sascha eine Diskussion in de.rec.fahrrad
über Fahren an Engstellen mit wunderlichen Ansichten getrollt. Nun
ist sie langsam totgelaufen. Jetzt versucht er daher die nächste
Trollerei, indem er die Diskussion über Umgang mit Hunden nach
de.rec.tiere.hunde crosspostet und ein paar "reizende" Thesen
hinzufügt.
Ich rufe de.alt.gruppenkasper! de.alt.gruppenkasper, bitte
übernehmen Sie!
Hi,
>> >also muß auch ein radfahrer damit leben
>> >(lernen).
>>
>> Nein, das muß er wohl nicht.
>
>versteh ich das richtig? du als radfahrer brauchst nicht auf andere
>rücksicht nehmen, die anderen sehr wohl aber auf dich???
Nein, der Hundehalter hat seinen Hund so zu halten, daß dadurch
niemand zu Schaden kommt. Dies bedeutet nicht, daß man als
Verkerhsteilnehmer auf andere nicht Rücksicht nehmen muß.
>> o.ä., ich finde es aber einfach eklig, wenn ich von > so einem Vieh
>beschnuppert und angesabbert werde.
>> Besonders wiederwärtig ist das, wenn man z.B. kurze > Hosen anhat. Auch
>wenn das von Hund und Besitzer
>> nicht böse gemeint ist gibt es doch viele Leute, die > das einfach stört
>oder die Angst vor Hunden haben.
>
>gut, das kann ich verstehn.
Na schön - Du hast verstanden, warum manche zwar keine Angst vor
Hunden haben, aber trotzdem keinen Kontakt wünschen.
>hmmm, bei uns ist es so, dass hundehalter und radfahrer (zumindest die
>meisten) auf einander rücksicht nehmen. dass heisst, der radfahrer reduziert
>das tempo, hält einen gewissen sicherheitsabstand, die hundeführer rufen
>ihre hunde zu sich oder nehmen sie eben etwas kürzer.
Ja, die meisten.
>ist es denn nicht so, dass man aufeinander rücksicht nehmen sollte? was
>machst denn, wenn aufeinmal ein kind vor dein rad läuft?
So ist es. Wobei es meiner Meinung nach ein Unterschied ist, ob jemand
mit einem Kind oder mit einem Hund unterwegs ist. Ich würde hier nicht
den Menschen mit einem Tier gleichsetzen wollen.
Hi,
>Radfahrer sind meißt auch nur gequälte Kreaturen, die ab einer
ja, sie quälen sich aber selber und werden nicht gequält - wenn Du das
so siehst. Allerdings war es für mich noch nie eine Qual mit dem Rad
zu fahren, sondern eher eine Freude.
>> Nein, das muß er wohl nicht.
>
>Also muß ich auch nicht mit rücksichtslosen Radfahrern leben?
>Darf ich diese dann mittels eines Knüppels in das Vorderrad
>stoppen?
Nein, kommt drauf an, wo rücksichtslos bei Dir ist. Wenn ein Radfahrer
mit 1,5m Abstand überholt ist es dies sicher nicht. Mehr haben z.B.
Autos auch nicht, wenn sie auf einer Straße ohne Fußweg überholen.
>Mein Hund würde nie nie nie nie einen Radfahrer ansabbern
Sicher: wie die anderen auch alle.
>oder
>anknabbern. An den Hochleistungsradlern ist zu wenig dran und
>die es machen um Gewicht zu reduzieren sind einfach zu
>Fett.:-)
Naja, daß knabbern wird wohl eher selten vorkommen. Soweit muß es ja
nicht erst kommen.
>Im Prinzip hast du recht. Wenn ich aber in unserem Park mit
>meinen Hunden gehe und auf den für Fußgänger ausgeschilderten
>Wegen von so einem verkappten Turboradler in ca 1,5m Abstand
>überholt werde find ich das nicht sehr gut.
Kommt drauf an: wenn das Radfahren dort erlaubt ist, mußt Du damit
rechnen und dann sind 1,5m auch nicht zu wenig.
>Wenn so einer dann
>noch im Hundeauslaufgebiet seine Runden zieht, hab ich kein
>Verständnis mehr dafür.
Da stimme ich Dir zu.
>Es muß ja nicht unbedingt ein Hund
>hinter dem Busch hervor kommen, es könnte ja auch ein Kind
>sein.
Hundeauslaufgebiet + Kind?!