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Lastschriftrückgabe bei erloschenem Konto

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Stefan Schmitz

unread,
Oct 30, 2013, 12:56:43 PM10/30/13
to
1. Kunde K erteilt Unternehmen U die Ermächtigung, einmal jährlich einen Betrag von seinem Konto einzuziehen.
2. Das Konto wird aufgelöst.
3. Um das Datum der Fälligkeit erinnert sich K an die Lastschrift und teilt U seine neue Bankverbindung mit.
4. U antwortet, dass Lastschriftermächtigungen nur mit Unterschrift akzeptiert werden. Die planmäßige Lastschrift werde am gleichen Tag erfolgen. Eine Änderung könne noch berücksichtigt werden, wenn bis 16 Uhr ein Fax eingeht.
5. K kann in der Zeit kein Fax schicken.
6. Es wird eine Lastschrift vom erloschenen Konto versucht, die natürlich zurückgegeben wird.

Ist K für die Kosten der Lastschriftrückgabe verantwortlich zu machen?

Harald Hengel

unread,
Oct 30, 2013, 3:07:27 PM10/30/13
to
Stefan Schmitz schrieb:

> Ist K für die Kosten der Lastschriftrückgabe verantwortlich zu machen?

Warmum sollte er nicht für etwas verantwortlich zu machen sein, was
eindeutig sein Verschulden ist?
Allerdigns vermute ich, im Gegensatz zu existerenden Konto, dass hier
keine Bankgebühren anfallen.
Lediglich der EInzieher hat zusätzlichen Aufwand.

Zumindest ist im Bankverkehr bisher üblich, dass bei nicht existenten
Konten die Annahme des Auftrags einfach ohne Kostennote abgelehnt wird.

Keine Kosten, nichts was geltent gemacht werden kann.
Wie weit eine Vertrgsstrafe wegen nicht pünklticher Zahlung, evtl.
Mahngebühren anfallen steht auf einem anderen Blatt.
Auch kann U evtl. sofort jegliche Leistungen bis zur Klärung einstellen.

Grüße Harald

Matthias Hanft

unread,
Oct 31, 2013, 7:20:10 AM10/31/13
to
Harald Hengel schrieb:
>
> Allerdigns vermute ich, im Gegensatz zu existerenden Konto, dass hier
> keine Bankgebühren anfallen.

Das ist Wunschdenken. 3 EUR für die andere Bank und zwischen 0 und 10
EUR (je nach Vertrag) für die eigene Bank.

> Zumindest ist im Bankverkehr bisher üblich, dass bei nicht existenten
> Konten die Annahme des Auftrags einfach ohne Kostennote abgelehnt wird.

Die U-Bank weiß doch gar nicht, ob das K-Konto noch existiert (wenns
i.d.R. bei einer anderen Bank ist). Also leitet sie die Lastschrift
erst mal zur K-Bank weiter und kriegt von dort ein paar Tage später
eine Rücklastschrift mit dem Grund "Konto erloschen" und 3 EUR
Interbankenentgelt (oder wie das heißt). Dazu addiert sie dann
ihre eigenen Rücklastschriftkosten und belastet das dem U-Konto.

Gruß Matthias.


Stefan Schmitz

unread,
Oct 31, 2013, 7:51:29 AM10/31/13
to
Am Mittwoch, 30. Oktober 2013 20:07:27 UTC+1 schrieb Harald Hengel:
> Stefan Schmitz schrieb:
> > Ist K für die Kosten der Lastschriftrückgabe verantwortlich zu machen?
>
> Warmum sollte er nicht für etwas verantwortlich zu machen sein, was
> eindeutig sein Verschulden ist?

Warum ist es sein Verschulden, dass U trotz besseren Wissens von einem nicht
existenten Konto einzieht, obwohl eine Änderung noch möglich gewesen wäre?

Wenn die Information erst nach der letzten Änderungsmöglichkeit eingetroffen wäre,
würde ich dir recht geben.

Matthias Hanft

unread,
Oct 31, 2013, 9:12:41 AM10/31/13
to
Stefan Schmitz schrieb:
>
> Warum ist es sein Verschulden, dass U trotz besseren Wissens von einem nicht
> existenten Konto einzieht, obwohl eine Änderung noch möglich gewesen wäre?

Das ist die Frage. Lastschriften muß man vor der CutOff-Zeit bei der Bank
einliefern. Für bisherige Lastschriften ist das bankunterschiedlich, oft
z.B. 12 Uhr (sonst werden sie erst am nächsten Tag gebucht).

Das ist aber bald Schnee von gestern: mit SEPA muß man Erst- und einmalige
Lastschriften sechs Tage (!) vor dem Buchungstermin einliefern (ebenfalls
bis 12 Uhr). Da hilfts also nicht mal mehr, wenn der Kunde fünf Tage vor
dem Buchungstermin ein neues Konto bekanntgibt :-(

Gruß Matthias.


Stefan Schmitz

unread,
Oct 31, 2013, 10:04:57 AM10/31/13
to
Am Donnerstag, 31. Oktober 2013 14:12:41 UTC+1 schrieb Matthias Hanft:
> Stefan Schmitz schrieb:
> > Warum ist es sein Verschulden, dass U trotz besseren Wissens von einem
> > nicht existenten Konto einzieht, obwohl eine Änderung noch möglich gewesen
> > wäre?
>
> Das ist die Frage. Lastschriften muß man vor der CutOff-Zeit bei der Bank
> einliefern. Für bisherige Lastschriften ist das bankunterschiedlich, oft
> z.B. 12 Uhr (sonst werden sie erst am nächsten Tag gebucht).

Die Information lag U morgens vor. Mittags teilte U mit, dass eine Änderung
möglich ist, wenn die gleiche Information bis 16 Uhr nochmal per Fax eingeht.
Da wird die CutOff-Zeit wohl nicht vor 16 Uhr liegen.

Selbst wenn man für eine neue Lastschrift eine unterschriebene Ermächtigung
will, hätte man den Einzug vom falschen Konto unterlassen können.
Oder braucht ein Storno mehr Vorlaufzeit als eine Kontoänderung?

Matthias Hanft

unread,
Oct 31, 2013, 11:47:27 AM10/31/13
to
Stefan Schmitz schrieb:
>
> Selbst wenn man für eine neue Lastschrift eine unterschriebene Ermächtigung
> will, hätte man den Einzug vom falschen Konto unterlassen können.
> Oder braucht ein Storno mehr Vorlaufzeit als eine Kontoänderung?

Eigentlich nicht. Ich überlege gerade, ob ich mir so einen Fall konstruieren
könnte (also daß ich die Lastschrift noch ändern, nicht jedoch entfernen
könnte). Also sagen wir mal, mein Abrechnungsprogramm wäre bereits end-
gültig durchgelaufen (wenn ich nochmal einen Lauf machen würde, könnte ich
eh *alles* ändern). Dann hätte ich entweder eine DTAUS- oder eine SEPA-XML-
Datei, die ich bei meiner Bank einliefern würde.

Bei DTAUS kann man ohne geeigneten DTAUS-Editor eh weder was ändern noch
was streichen, weil eine Prüfsumme über Kontonummern und Bankleitzahlen
drin ist. Das geht nicht mit dem Taschenrechner (und überhaupt ist das
ein binäres Format ohne Zeilenschaltung). Und *mit* einem DTAUS-Editor
kann man vermutlich sowohl ändern als auch streichen. Das kanns also
nicht sein.

SEPA-XML-Lastschriftdateien kann man dagegen (wenn sie mit Zeilenschal-
tungen erzeugt wurden) auch mit jedem Texteditor bearbeiten. Für Konto-
änderung kann man da einfach die neue IBAN und den neuen BIC im jewei-
ligen Lastschriftdatensatz reinschreiben, die tragen zu keiner Prüf-
summe bei, ist also sehr einfach. Wenn man dagegen einen Lastschrift-
datensatz komplett rauslöschen will, kann man das zwar tun, muß aber
Anfang und Ende des Einzeldatensatzes in der Datei finden und an zwei
anderen Stellen die Gesamtsumme des Sammelauftrags und die Anzahl der
Einzelposten ändern. Ist also durchaus etwas Gefummel, bei dem man
die Datei versehentlich auch so "versauen" kann, daß die anderen 999
Lastschriften drin auch nicht mehr funktionieren, was dann schon ein
bißchen blöd wäre :-)

Und falls gleichzeitig eine Fibu-Datei des Lastschriftsammeleinzugs
für die Buchhaltung erzeugt wurde, wäre dort das Kundenbankkonto eh
wurscht, aber der Einzug *muß* durchgeführt werden, sonst würde die
Buchhaltung nicht zum Bankkonto passen (es gäbe dort sonst die Dif-
ferenz des nicht durchgeführten Einzugs).

Es gäbe also schon ein paar mehr oder weniger "weiche" Gründe, warum
eine Änderung noch schnell ginge, ein kompletter Storno aber... naja,
sagen wir mal, "unpraktisch" wäre.

Ich denke eher, bei U gibts die "Anweisung von oben", daß jegliche
Änderungen des Lastschrifteinzugs schriftlich erfolgen müssen (und/
oder es steht vielleicht sogar in den Kunden-AGB?). Für SEPA stimmt
das außerdem sogar. Vielleicht hätte K besser die Einzugsermächtigung
komplett gekündigt statt ein neues Konto avisiert. Dann hätte U ein-
fach gar nicht mehr abbuchen dürfen, und die Rechtslage wäre ein-
deutig. Wobei K dann natürlich das Theater mit dem Beweis des Zugangs
der Kündigung der Einzugsermächtigung hätte. (Und ich als U hätte da
auch das Problem, daß die Datei evtl. schon längst bei der Bank wäre.
Aber dann könnte ich das Kundenkonto eh weder stornieren noch ändern.)

Rechtlich ist das übrigens nur meine laienhafte Meinung, ich kenn'
halt das Lastschriftverfahren aus Unternehmersicht, weil ich es
selber heftig verwende.

Gruß Matthias.


Harald Hengel

unread,
Oct 31, 2013, 9:54:43 PM10/31/13
to
Matthias Hanft schrieb:

> Harald Hengel schrieb:
>>
>> Allerdigns vermute ich, im Gegensatz zu existerenden Konto, dass hier
>> keine Bankgebühren anfallen.
>
> Das ist Wunschdenken. 3 EUR für die andere Bank und zwischen 0 und 10
> EUR (je nach Vertrag) für die eigene Bank.

Bei nicht existierenden Konten?
Zumindest kenne ich den umgekehrten Weg sicher. Eine Überweisung auf ein
nicht existentes Konto kommt ohne jede Gebühr zurück.

>> Zumindest ist im Bankverkehr bisher üblich, dass bei nicht existenten
>> Konten die Annahme des Auftrags einfach ohne Kostennote abgelehnt
>> wird.
>
> Die U-Bank weiß doch gar nicht, ob das K-Konto noch existiert

Was ist U-Bank.
Unternehmern Bank?

> (wenns i.d.R. bei einer anderen Bank ist).

Bei eine anderen Bank kann nur ein anderes Konto sein.

> Also leitet sie die Lastschrift
> erst mal zur K-Bank weiter und kriegt von dort ein paar Tage später
> eine Rücklastschrift mit dem Grund "Konto erloschen"

Ob es ohne Konto eine Rücklastschrift gibt, bezweifle ich.
Wie soll das ohne Konto gehen?

Grüße Harald

Harald Hengel

unread,
Oct 31, 2013, 9:58:16 PM10/31/13
to


Stefan Schmitz schrieb:

> Am Mittwoch, 30. Oktober 2013 20:07:27 UTC+1 schrieb Harald Hengel:
>> Stefan Schmitz schrieb:
>>> Ist K für die Kosten der Lastschriftrückgabe verantwortlich zu
>>> machen?
>>
>> Warmum sollte er nicht für etwas verantwortlich zu machen sein, was
>> eindeutig sein Verschulden ist?
>
> Warum ist es sein Verschulden, dass U trotz besseren Wissens von
> einem nicht
> existenten Konto einzieht, obwohl eine Änderung noch möglich gewesen
> wäre?

Welches bessere Wissen?
Ein Anruf ist nun wirklich nichts, was man für so eine Änderung ernst
nehmen muss.

> Wenn die Information erst nach der letzten Änderungsmöglichkeit
> eingetroffen wäre, würde ich dir recht geben.

Sie ist noch nicht eingetroffen, ein Anruf irgendeiner nicht
identifizierbaren Person ist keineswegs eine rechtsgültige Mitteilung.

Grüße Harald

Harald Hengel

unread,
Oct 31, 2013, 10:07:04 PM10/31/13
to
Matthias Hanft schrieb:

> Ich denke eher, bei U gibts die "Anweisung von oben", daß jegliche
> Änderungen des Lastschrifteinzugs schriftlich erfolgen müssen

Würdest du es einfach auf Zuruf durch einen Unbekannten machen?

Grüße Harald

Harald Hengel

unread,
Oct 31, 2013, 10:03:52 PM10/31/13
to
Stefan Schmitz schrieb:

> Oder braucht ein Storno mehr Vorlaufzeit als eine Kontoänderung?

Es muss jemand zu dieser Änderung berechtigtes verfügbar sein.
Der muss Zeit dafür haben.
Dafür muss man nicht permanent jemand bereit stehen haben.
Aber letztlich wurde doch ein großzügiges Angebot gemacht, noch bis
16:00 per Fax die Änderung zu schicken.

Grüße Harald

Hans-Jürgen Meyer

unread,
Nov 1, 2013, 2:01:41 AM11/1/13
to
Am 01.11.2013 02:58, schrieb Harald Hengel:
>
>
> Stefan Schmitz schrieb:
>
>> Am Mittwoch, 30. Oktober 2013 20:07:27 UTC+1 schrieb Harald Hengel:
>>> Stefan Schmitz schrieb:
>>>> Ist K für die Kosten der Lastschriftrückgabe verantwortlich zu
>>>> machen?
>>>
>>> Warmum sollte er nicht für etwas verantwortlich zu machen sein, was
>>> eindeutig sein Verschulden ist?
>>
>> Warum ist es sein Verschulden, dass U trotz besseren Wissens von
>> einem nicht
>> existenten Konto einzieht, obwohl eine Änderung noch möglich gewesen
>> wäre?
>
> Welches bessere Wissen?
> Ein Anruf ist nun wirklich nichts, was man für so eine Änderung ernst
> nehmen muss.
>
Warum sollte man das nicht ernst nehmen? Wer so reagiert macht was
falsch. Aber in der Servicewüste Deutschland darf man sich über nix wundern.

>> Wenn die Information erst nach der letzten Änderungsmöglichkeit
>> eingetroffen wäre, würde ich dir recht geben.
>
> Sie ist noch nicht eingetroffen, ein Anruf irgendeiner nicht
> identifizierbaren Person ist keineswegs eine rechtsgültige Mitteilung.
>
Du hast offensichtlich noch nie bei einer Bank oder auch anderen
bezüglich Deines Kontos angerufen. Von wegen nicht identifizierbar...

Hans-Jürgen

Hans-Jürgen Meyer

unread,
Nov 1, 2013, 2:03:59 AM11/1/13
to
Am 01.11.2013 03:03, schrieb Harald Hengel:
> Stefan Schmitz schrieb:
>
>> Oder braucht ein Storno mehr Vorlaufzeit als eine Kontoänderung?
>
> Es muss jemand zu dieser Änderung berechtigtes verfügbar sein.
Üblicherweise der am Telefon.

> Der muss Zeit dafür haben.
Hat er. Das geschieht üblicherweise während des Telefonats.

> Dafür muss man nicht permanent jemand bereit stehen haben.
Wozu sind die am Telefon sonst da. Das funktioniert in tausenden von
Firmen...

> Aber letztlich wurde doch ein großzügiges Angebot gemacht, noch bis
> 16:00 per Fax die Änderung zu schicken.
>
Dazu muss man ein Fax haben. Das ist bei privaten eher nicht üblich.

Hans-Jürgen

Hans-Jürgen Meyer

unread,
Nov 1, 2013, 2:06:28 AM11/1/13
to
Unbekannt? Ich muss mich bei Banken, Versicherungen oder anderen am
Telefon immer identifizieren. Und da werden dann um das sicher zu
stellen Fragen gestellt die man richtig beantworten muss...

Hans-Jürgen

Jens Müller

unread,
Nov 1, 2013, 2:58:26 AM11/1/13
to
Am 31.10.2013 16:47, schrieb Matthias Hanft:
> SEPA-XML-Lastschriftdateien kann man dagegen (wenn sie mit Zeilenschal-
> tungen erzeugt wurden) auch mit jedem Texteditor bearbeiten.

Zumutbar ist sowas aber eher nicht. Denn man muss ja auch einen
geeigneten Prozess drumherum definieren, damit das mit der Buchhaltung
zusammenpasst.

Hartmut Kraus

unread,
Nov 1, 2013, 3:07:01 AM11/1/13
to
Am 01.11.2013 02:54, schrieb Harald Hengel:
> Matthias Hanft schrieb:
>
>> Harald Hengel schrieb:
>>>
>>> Allerdigns vermute ich, im Gegensatz zu existerenden Konto, dass hier
>>> keine Bankgebühren anfallen.
>>
>> Das ist Wunschdenken. 3 EUR für die andere Bank und zwischen 0 und 10
>> EUR (je nach Vertrag) für die eigene Bank.
>
> Bei nicht existierenden Konten?
> Zumindest kenne ich den umgekehrten Weg sicher. Eine Überweisung auf ein
> nicht existentes Konto kommt ohne jede Gebühr zurück.
Nö, die kommt gar nicht erst dort an.

Hartmut Kraus

unread,
Nov 1, 2013, 3:09:40 AM11/1/13
to
Am 31.10.2013 14:12, schrieb Matthias Hanft:
> mit SEPA muß man Erst- und einmalige
> Lastschriften sechs Tage (!) vor dem Buchungstermin einliefern (ebenfalls
> bis 12 Uhr).
Mahlzeit. Wieder mal eine echte Verbesserung. ;)

Matthias Hanft

unread,
Nov 1, 2013, 4:09:27 AM11/1/13
to
Harald Hengel schrieb:
>
> Bei nicht existierenden Konten?

Ja.

> Zumindest kenne ich den umgekehrten Weg sicher. Eine Überweisung auf ein
> nicht existentes Konto kommt ohne jede Gebühr zurück.

Richtig. Das ist ja auch eine Überweisung und keine Lastschrift. Da ist
das anders. (Frag' mich nicht, warum, aber das ist so. Ächd.)

> Was ist U-Bank.
> Unternehmern Bank?

Ja, die Bank des Unternehmers.

> Ob es ohne Konto eine Rücklastschrift gibt, bezweifle ich.

BTDT. Oft. In den letzten 20 Jahren.

> Wie soll das ohne Konto gehen?

Na, wie ich geschrieben habe:

1. Unternehmer reicht Lastschriftdatensatz bei seiner Bank ein
2. Unternehmerbank leitet Lastschriftdatensatz an Kundenbank weiter (und
schreibt den Betrag derweil dem Unternehmer gut)
3. Kundenbank erhält Lastschriftdatensatz, stellt fest "Konto ist erloschen",
erzeugt einen Retourendatensatz mit Originalbetrag und 3 EUR Entgelt und
schickt den an die Unternehmerbank
4. Unternehmerbank addiert eigenes Entgelt lt. Kontovertrag und belastet
den Retourendatensatz dem Unternehmerkonto.

Ich WEISS, daß das so funktioniert, ich BIN Unternehmer :-)

Gruß Matthias.


Matthias Hanft

unread,
Nov 1, 2013, 4:11:29 AM11/1/13
to
Hartmut Kraus schrieb:
>>
>> Zumindest kenne ich den umgekehrten Weg sicher. Eine Überweisung auf ein
>> nicht existentes Konto kommt ohne jede Gebühr zurück.
> Nö, die kommt gar nicht erst dort an.

Bei der Zielbank (durch BLZ oder BIC identifiziert) schon - denn nur
die kann ja feststellen, daß es das Konto (durch Kontonummer oder IBAN
identifiziert) bei ihr gar nicht gibt. Wenn sie das feststellt, erstellt
sie aus dem Überweisungsdatensatz einen Retourensatz (netterweise ohne
zusätzliches Entgelt) und übermittelt den Retourendatensatz zurück an
die Absenderbank.

Gruß Matthias.



Matthias Hanft

unread,
Nov 1, 2013, 4:16:10 AM11/1/13
to
Harald Hengel schrieb:
>
[Änderung der Bankverbindung]
> Würdest du es einfach auf Zuruf durch einen Unbekannten machen?

Nö, "einfach so" natürlich nicht. Ist mir schon klar, daß das im Prinzip
auch dem Schutz des Kunden dient, wenn ein Unternehmen nicht einfach die
Kundenbankverbindung ändert, nur weil jemand x-beliebiges dort anruft und
behauptet, der Kunde zu sein.

Wenn der Kunde allerdings Daten kennt, die i.d.R. nur der Kunde kennen
kann (z.B. die Kundenkontonummer von der letzten Rechnung ablesen o.ä.),
muß man als Unternehmer IMHO nicht unbedingt auf Schriftform bestehen
(falls sie nicht eh gesetzlich vorgeschrieben ist)

Gruß Matthias.


Tom Schneider

unread,
Nov 1, 2013, 5:26:03 AM11/1/13
to
Stefan Schmitz schrieb:
Ich denke, es kommt auf die Art der Änderungsmitteilung durch K an.

Das Konto an sich ist sicher kein Vertragsbestandteil, höchstens der
bargeldlose Zahlungsverkehr zwischen U und K.

Eine normale Änderungsmitteilung sollte der Kunde mit seinen
Vertragsdaten (insbesondere Adresse und Vertrags- oder Rechnungsnummer)
und der neuen Bankverbindung angeben.

In dem beschriebenen Fall hat U bestätigt, dass es die Lastschrift noch
aufhalten kann, also wäre auch eine Verschiebung des Einzugstermins eine
Lösung für U gewesen.

Wenn U von einem Konto einzieht, das mutmaßlich nicht mehr existiert,
halte ich das für Lehrgeld, das U bezahlen muss.

Matthias Hanft

unread,
Nov 1, 2013, 5:26:04 AM11/1/13
to
Hartmut Kraus schrieb:
>> SEPA-Lastschriften sechs Tage (!) vor dem Buchungstermin einliefern
> Mahlzeit. Wieder mal eine echte Verbesserung. ;)

Das war nur die halbe Wahrheit, es sind sogar sechs *Bankarbeitstage*.
Soll ich Dir mal was dazu vorrechnen? Angenommen, ein Kunde hat dieses
Jahr bei einem Unternehmer etwas am Montag, den 25. März 2013, um
15 Uhr bestellt.

- weil die CutOff-Zeit (12 Uhr) bereits vorbei ist, wird als Basis schon
mal der nächste Bankarbeitstag genommen
- d.h. wir fangen mit dem Zählen (=Tag 0) am Dienstag 26. März an
- plus 1 Bankarbeitstag = Mittwoch 27. März
- plus 2 Bankarbeitstage = Donnerstag 26. März
- plus 3 Bankarbeitstage = Dienstag 2. April (Ostern=Feiertage, zählt nicht)
- plus 4 Bankarbeitstage = Mittwoch 3. April
- plus 5 Bankarbeitstage = Donnerstag 4. April
- plus 6 Bankarbeitstage = Freitag 5. April = Buchungsdatum
An diesem Tag wird der Betrag beim Kunden abgebucht und beim Unternehmer
gutgeschrieben. Letzteres aber i.d.R. mit Valuta zwei Bankarbeitstage
später (d.h. der Tag, an dem der Unternehmer das Geld abheben kann,
ohne Überziehungszinsen dafür zahlen zu müssen):
- plus 1 Bankarbeitstag Valuta = Montag 8. April
- plus 2 Bankarbeitstage Valuta = Dienstag 9. April

Von der Bestellung bis zur Verfügungsgewalt über das Geld sind also
15 (!) Kalendertage vergangen. Da "freut" sich der Unternehmer...

Gruß Matthias.

PS: Ja, ab nächste Woche gibts SEPA-"COR1"-Lastschriften mit verkürzter
Vorlagefrist: http://www.hanft.de/temp/cor1.gif Da spart man dann
vier Bankarbeitstage. Aber die Teilnahme ist den Banken freigestellt;
in Deutschland sollen (angeblich) alle mitmachen, aber ob das stimmt,
und ab wann genau und überhaupt - nix genaues weiß man noch nicht...


Hartmut Kraus

unread,
Nov 1, 2013, 8:24:19 AM11/1/13
to
Da sollte bei Lastschrift auf ein nicht mehr existentes Konto genauso
laufen. Oder andersrum: Mit einem Konto sollten ja wohl auch sämtliche
Daueraufträge / Einzugsermächtigungen / Lastschriften / ... gelöscht sein.

Hartmut Kraus

unread,
Nov 1, 2013, 8:30:40 AM11/1/13
to
Und ich will's werden, also danke für den Hinweis auf diesen
"Bestandteil des unternehmerischen Risikos". ;)

Und wie kommt eine Bank dazu, Geld deinem Konto gutzuschreiben, das noch
gar nicht vom anderen Konto abgebucht ist? Von dem noch nicht mal
feststeht, dass sie es vom anderen Konto abbuchen kann? Vollmeise, oder
wie? Und die bezahlst du?

Was passiert im anderen Fall, wenn du in Erwartung eines
Zahlungseingangs was abhebst und dann in die Miesen gerätst, wenn der
Eingang ausbleibt? Da werden sie aber komisch, oder?










Stefan Schmitz

unread,
Nov 1, 2013, 8:43:55 AM11/1/13
to
Am Freitag, 1. November 2013 10:26:04 UTC+1 schrieb Matthias Hanft:

> - plus 6 Bankarbeitstage = Freitag 5. April = Buchungsdatum
> An diesem Tag wird der Betrag beim Kunden abgebucht und beim Unternehmer
> gutgeschrieben. Letzteres aber i.d.R. mit Valuta zwei Bankarbeitstage
> später

Wieso verschiebt sich die Valutierung um zwei Tage? Wenn bei mir abgebucht wird,
sind Valuta und Buchungstag gleich.
Zwei Tage Differenz kenne ich nur von Wertpapiergeschäften.

Hartmut Kraus

unread,
Nov 1, 2013, 8:45:55 AM11/1/13
to
Und entschuldigt sich beim Kunden: "Verzeihung, bei aller Freundschaft
kann ich dir das erst heute ausliefern." Womit er einen Kunden weniger
hat, würde ich sagen.

Matthias Hanft

unread,
Nov 1, 2013, 9:03:33 AM11/1/13
to
Hartmut Kraus schrieb:
>> identifiziert) bei ihr gar nicht gibt. Wenn sie das feststellt, erstellt
>> sie aus dem Überweisungsdatensatz einen Retourensatz (netterweise ohne
>> zusätzliches Entgelt) und übermittelt den Retourendatensatz zurück an
>> die Absenderbank.
> Da sollte bei Lastschrift auf ein nicht mehr existentes Konto genauso
> laufen. Oder andersrum: Mit einem Konto sollten ja wohl auch sämtliche
> Daueraufträge / Einzugsermächtigungen / Lastschriften / ... gelöscht sein.

Ja, das läuft ja bei einer Lastschrift (fast) genauso - eben mit dem
Unterschied, daß die Zielbank da noch 3 EUR draufschlägt. Isso.

Gruß Matthias.


Matthias Hanft

unread,
Nov 1, 2013, 9:17:32 AM11/1/13
to
Hartmut Kraus schrieb:
[Unternehmer]
> Und ich will's werden, also danke für den Hinweis auf diesen
> "Bestandteil des unternehmerischen Risikos". ;)

Gerne. Der Unternehmer ist immer der Dumme (genauso wie Bauherren) :-)

> Und wie kommt eine Bank dazu, Geld deinem Konto gutzuschreiben, das noch
> gar nicht vom anderen Konto abgebucht ist? Von dem noch nicht mal
> feststeht, dass sie es vom anderen Konto abbuchen kann? Vollmeise, oder
> wie? Und die bezahlst du?

Ja nun. So ist das halt. Immer und überall. Wenn ein Händler Last-
schriften einreicht, wird halt erst mal angenommen, daß die beim
Kunden schon abgebucht werden können. Stimmt ja auch in 99% der
Fälle. Außer der Einziehende ist Mitglied der Russen-Mafia und
will sich mit den (von vornherein betrügerisch) eingezogenen
Geldern nach Paraguay absetzen :-)

So gesehen haben *alle* Banken die "Vollmeise" :-)

> Was passiert im anderen Fall, wenn du in Erwartung eines
> Zahlungseingangs was abhebst und dann in die Miesen gerätst, wenn der
> Eingang ausbleibt? Da werden sie aber komisch, oder?

Kommt drauf an. Natürlich ist Lastschrifteinzug ein Risiko für
Banken (senkt die Eigenkapitalquote bezüglich "Basel III" oder
so ähnlich, ich bin kein Banker), also schauen sie sich ihre
Kunden schon etwas genauer an, wem sie die Zulassung zum Last-
schrifteinzug überhaupt erteilen - derjenigewelcher muß dann
schon wenigstens einigermaßen kreditwürdig sein. Und i.d.R.
hast Du ja auch einen Dispo auf Deinem Girokonto, dann läufts
halt in die Miesen, wenn zu viel zurückgebucht wird. (Das kann
aber auch ohne Lastschrifteinzug passieren!)

Ich hab noch keine Bank gesehen, die wegen geplatzten Einzügen
irgendwie "komisch" geworden wäre. Allerdings hatte ich auch
immer nur die "übliche" Quote von wenigen Promille (Kunden
gehen halt mal pleite oder lassen ihr Konto erlöschen). Wenn
99% des Einzugs zurückkommen, würden sie vielleicht schon mal
nachfragen. Wenns denn überhaupt jemand merkt - das geht ja
alles automatisch. Und Geld verdienen sie mit den Rücklast-
schriftgebühren ja auch noch.

Also kurz zusammengefaßt funktioniert das immer so:
- Du reichst 100 Lastschriften ein
- die Bank schreibt Dir den Gesamtbetrag des Sammelauftrags gut
- es kommen ein paar Tage später zwei oder drei Retouren wegen
"Kunde pleite" oder "Konto erloschen" oder so (wobei: "Kunde
pleite" kriegst Du nicht gemeldet, aber Du weißt es, wenn in
der Retoure kein Grund drinsteht, denn bei allen anderen
Gründen wird der Grund ja mitgeteilt)
- die kriegst Du dann (zzgl. Gebühren) wieder abgezogen.
- fertig.

So einfach ist das :-)

Gruß Matthias.


Bastian Blank

unread,
Nov 1, 2013, 9:20:10 AM11/1/13
to
Harald Hengel wrote:
> Welches bessere Wissen?
> Ein Anruf ist nun wirklich nichts, was man für so eine Änderung ernst
> nehmen muss.

Ist der Widerruf der Einzugsermächtigung an eine Form gebunden?

> Sie ist noch nicht eingetroffen, ein Anruf irgendeiner nicht
> identifizierbaren Person ist keineswegs eine rechtsgültige Mitteilung.

Aber sicher doch. Wenn Zweifel bestehen muss er die halt irgendwie aus
dem Weg schaffen. Es einfach ignorieren hilft nicht.

Bastian

Matthias Hanft

unread,
Nov 1, 2013, 9:20:12 AM11/1/13
to
Stefan Schmitz schrieb:
>
> Wieso verschiebt sich die Valutierung um zwei Tage? Wenn bei mir abgebucht wird,
> sind Valuta und Buchungstag gleich.

Ja, als Kunde schon. Aber nicht als einziehender Händler. Da ist von
D+0 über D+2 (das "meist-übliche") bis D+5 (Verzögerung der Valuta
nach Bankarbeitstagen) alles möglich. Was Du halt als Händler im
Vertrag mit Deiner Bank über den Lastschrifteinzug vereinbart hast
(bzw. was sie Dir als AGB ins Knie geschraubt haben - Individual-
konditionen sind an *der* Stelle eher unüblich).

Gruß Matthias.


Matthias Hanft

unread,
Nov 1, 2013, 9:21:46 AM11/1/13
to
Hartmut Kraus schrieb:
> Und entschuldigt sich beim Kunden: "Verzeihung, bei aller Freundschaft
> kann ich dir das erst heute ausliefern." Womit er einen Kunden weniger
> hat, würde ich sagen.

Eigentlich müßte er *noch* ein paar Tage warten, ob er nicht eine
Retoure (wegen "mangels Deckung" oder "Konto erloschen" oder so)
bekommt.

Und noch eigentlicher müßte er acht Wochen warten, ob der Kunde
nicht widerspricht :-)

Gruß Matthias.


Hartmut Kraus

unread,
Nov 1, 2013, 10:09:07 AM11/1/13
to
Am 01.11.2013 14:17, schrieb Matthias Hanft:
> Hartmut Kraus schrieb:
> [Unternehmer]
>> Und ich will's werden, also danke für den Hinweis auf diesen
>> "Bestandteil des unternehmerischen Risikos". ;)
>
> Gerne. Der Unternehmer ist immer der Dumme (genauso wie Bauherren) :-)
Dann möchte er sich aber mal schlau machen, sonst ist er es irgendwann
am längsten gewesen. ;)

>> Und wie kommt eine Bank dazu, Geld deinem Konto gutzuschreiben, das noch
>> gar nicht vom anderen Konto abgebucht ist? Von dem noch nicht mal
>> feststeht, dass sie es vom anderen Konto abbuchen kann? Vollmeise, oder
>> wie? Und die bezahlst du?
>
> Ja nun. So ist das halt. Immer und überall. Wenn ein Händler Last-
> schriften einreicht, wird halt erst mal angenommen, daß die beim
> Kunden schon abgebucht werden können. Stimmt ja auch in 99% der
> Fälle. Außer der Einziehende ist Mitglied der Russen-Mafia und
> will sich mit den (von vornherein betrügerisch) eingezogenen
> Geldern nach Paraguay absetzen :-)
Ach, weißt du, ich war als Kunde schon mehr als einmal "unvorhersehbar"
zeitweilig zahlungsunfähig. Nur hat man Gebühren für Rücklastschriften
etc. nie dem Lieferanten in Rechnung gestellt, sondern mir. Gehöre ich
jetzt auch zur Russenmafia oder zumindest zum Kreis der Verdächtigen? ;)

> So gesehen haben *alle* Banken die "Vollmeise" :-)
Meine also nicht. Die der Lieferanten - nun, das kann ich nicht
beurteilen. Für die war ich allerdings auch nur ein Kunde unter
(...zig?) Tausenden. ;)

>> Was passiert im anderen Fall, wenn du in Erwartung eines
>> Zahlungseingangs was abhebst und dann in die Miesen gerätst, wenn der
>> Eingang ausbleibt? Da werden sie aber komisch, oder?
>
> Kommt drauf an. Natürlich ist Lastschrifteinzug ein Risiko für
> Banken (senkt die Eigenkapitalquote bezüglich "Basel III" oder
> so ähnlich, ich bin kein Banker), also schauen sie sich ihre
> Kunden schon etwas genauer an, wem sie die Zulassung zum Last-
> schrifteinzug überhaupt erteilen - derjenigewelcher muß dann
> schon wenigstens einigermaßen kreditwürdig sein.
Ja klar, und dazu holen sie die Schufa - Auskunft ein - als ob dein
Zahlungsverhalten in der Vergangenheit etwas über dein zukünftiges
aussagen könnte. ;)

> Und i.d.R.
> hast Du ja auch einen Dispo auf Deinem Girokonto,
Nö, ich als ALG II _ Empfänger mit Sicherheit nicht. ;) Im Vertrag steht
nur sinngemnäß: Guthabenkonto, und wenn sie eine Überziehung mal dulden,
dürfte ich daraus keinen Anspruch darauf ableiten - echt und ernsthaft. ;)

> dann läufts halt in die Miesen, wenn zu viel zurückgebucht wird. (Das
kann
> aber auch ohne Lastschrifteinzug passieren!)
Ja, z.B. so (kein Witz, wahre Begebenheit): Indem sie etwas, was du
versehentlich zuviel abgehoben und gleich wieder eingezahlt hast, sofort
an eien Pfändungsgläubiger abführen. In der "Annahme", dass alles, was
auf deinem Konto eingeht, deinem (pfändbaren) Einkommen zuzurechnen ist.
Oh, da gab's einige Querelen. ;)

Hartmut Kraus

unread,
Nov 1, 2013, 10:38:51 AM11/1/13
to
Och nö, wir können doch mal stillschweigend voraussetzen, dass ein Kunde
die Ware auch will, die er bestellt hat? ;)

Im Zweifelsfall einfach mal anrufen. Wie mich mal ein "Party - Service"
o.ä. aus Hamburg, ob ich wirklich derjenige wäre, der gerade auf meinen
Namen 30 Pizzas bei ihnen bestellt hatte. (Ich wohne in Gilching, also
so etwa auf halbem Wege zwischen München und Starnberg, da müssen ihnen
wohl leichte Zweifel gekommen sein.)

Nee. Leute - wer mir eins auswischen will, darf sich nicht ganz so
dämlich anstellen. ;)

Matthias Hanft

unread,
Nov 1, 2013, 10:39:39 AM11/1/13
to
Hartmut Kraus schrieb:
>>
[Unternehmer]
> Dann möchte er sich aber mal schlau machen, sonst ist er es irgendwann
> am längsten gewesen. ;)

Das gilt für Unternehmer aber ohnehin in jeder Beziehung :-)

> Ach, weißt du, ich war als Kunde schon mehr als einmal "unvorhersehbar"
> zeitweilig zahlungsunfähig. Nur hat man Gebühren für Rücklastschriften
> etc. nie dem Lieferanten in Rechnung gestellt, sondern mir. Gehöre ich
> jetzt auch zur Russenmafia oder zumindest zum Kreis der Verdächtigen? ;)

Doch, die Bank hat mit den Gebühren durchaus erst mal den Lieferanten
belastet. Aber der hat dann halt gesagt "der Kraus ist selber schuld"
und hats Dir weiterberechnet.

>> Und i.d.R.
>> hast Du ja auch einen Dispo auf Deinem Girokonto,
> Nö, ich als ALG II _ Empfänger mit Sicherheit nicht. ;) Im Vertrag steht
> nur sinngemnäß: Guthabenkonto, und wenn sie eine Überziehung mal dulden,
> dürfte ich daraus keinen Anspruch darauf ableiten - echt und ernsthaft. ;)

Ich meinte eigentlich das Konto des Unternehmers. Über den reden wir
hier doch, oder?

Gruß Matthias.


Hartmut Kraus

unread,
Nov 1, 2013, 10:52:45 AM11/1/13
to
Am 01.11.2013 15:39, schrieb Matthias Hanft:
> Hartmut Kraus schrieb:
>>>
> [Unternehmer]
>> Dann möchte er sich aber mal schlau machen, sonst ist er es irgendwann
>> am längsten gewesen. ;)
>
> Das gilt für Unternehmer aber ohnehin in jeder Beziehung :-)
Ach, richtig. Nun, ich denke, für den Anfang genug einschlägige
Erfahrungen gesammelt zu haben. Aber mit allen 4 BBBB (Banken, Behörden,
Berufskollegen, Betrügern) - wobei eins vom anderen oft nicht eindeutig
zu trennen ist). ;)

>
>> Ach, weißt du, ich war als Kunde schon mehr als einmal "unvorhersehbar"
>> zeitweilig zahlungsunfähig. Nur hat man Gebühren für Rücklastschriften
>> etc. nie dem Lieferanten in Rechnung gestellt, sondern mir. Gehöre ich
>> jetzt auch zur Russenmafia oder zumindest zum Kreis der Verdächtigen? ;)
>
> Doch, die Bank hat mit den Gebühren durchaus erst mal den Lieferanten
> belastet. Aber der hat dann halt gesagt "der Kraus ist selber schuld"
> und hats Dir weiterberechnet.
>
>>> Und i.d.R.
>>> hast Du ja auch einen Dispo auf Deinem Girokonto,
>> Nö, ich als ALG II _ Empfänger mit Sicherheit nicht. ;) Im Vertrag steht
>> nur sinngemnäß: Guthabenkonto, und wenn sie eine Überziehung mal dulden,
>> dürfte ich daraus keinen Anspruch darauf ableiten - echt und ernsthaft. ;)
>
> Ich meinte eigentlich das Konto des Unternehmers. Über den reden wir
> hier doch, oder?
Ja doch. ;)

Message has been deleted

Hartmut Kraus

unread,
Nov 1, 2013, 1:45:15 PM11/1/13
to
Am 01.11.2013 18:37, schrieb Ludger Averborg:
> On Fri, 01 Nov 2013 10:26:04 +0100, Matthias Hanft <m...@hanft.de> wrote:
>
>> Von der Bestellung bis zur Verfügungsgewalt über das Geld sind also
>> 15 (!) Kalendertage vergangen. Da "freut" sich der Unternehmer...
>
> dass er mir nicht eine Rechnung mit 30 Tagen Zahlungsziel mit ins Paket gepackt
> hat.
Ach, man muss halt nur in der Lage sein, 15 Tage "Latenzzeit" sicher zu
überbrücken. ;)
Ab einer gewissen Anzahl Kunden / Lieferungen läuft's eh auf mehr
statistische Rechnerei hinaus, wenn ich das alles richtig verstanden
habe. ;)


Hartmut Kraus

unread,
Nov 1, 2013, 8:09:28 PM11/1/13
to
Am 01.11.2013 15:39, schrieb Matthias Hanft:
> Hartmut Kraus schrieb:
>>>
> [Unternehmer]
>> Dann möchte er sich aber mal schlau machen, sonst ist er es irgendwann
>> am längsten gewesen. ;)
>
> Das gilt für Unternehmer aber ohnehin in jeder Beziehung :-)
Stimmt allerdings. Nachdem du mir jetzt also per privater Mail ein
bisschen dumm kamst, wage ich also mal, einiges an deiner HP anzuzweifeln.

http://www.hanft.de/

"Vielleicht hat sogar jemand näheren Kontakt zu einem Internet-Provider."
Aber sicher doch, ich war schon bei mehreren Kunde. ;) Mein jetziger
(gleichzeitig Netzbetreiber, also incl. DSL- / Telefon - Flatrate etc.)
nennt sich übrigens "vodafone" - schon mal gehört? ;)

"Dann ist ihm vielleicht aufgefallen, daß die Technik oft gar nicht das
Schwierigste für einen Provider ist (ein paar ISDN-Leitungen, einen
Cisco-Router und eine SUN kann man sich ja jederzeit ins Büro stellen), ..."
Glaubst du das selber? Mit diesem "Equipment"?

Hartmut Kraus

unread,
Nov 1, 2013, 9:19:15 PM11/1/13
to
Am 02.11.2013 01:09, schrieb Hartmut Kraus:
> Am 01.11.2013 15:39, schrieb Matthias Hanft:
>> Hartmut Kraus schrieb:
>>>>
>> [Unternehmer]
>>> Dann möchte er sich aber mal schlau machen, sonst ist er es irgendwann
>>> am längsten gewesen. ;)
>>
>> Das gilt für Unternehmer aber ohnehin in jeder Beziehung :-)
> Stimmt allerdings. Nachdem du mir jetzt also per privater Mail ein
> bisschen dumm kamst, wage ich also mal, einiges an deiner HP anzuzweifeln.
>
> http://www.hanft.de/
Eine schöne "virtuelle Welt".

http://meisterbarden.hanft.de/

Sorry, ich halte mich lieber an die reelle. Die "virtuelle" nutze ich
dazu gelegentlich als Mittel zum Zweck.

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 1:16:59 AM11/2/13
to
Matthias Hanft schrieb:

> Ja, das lᅵuft ja bei einer Lastschrift (fast) genauso - eben mit dem
> Unterschied, daᅵ die Zielbank da noch 3 EUR draufschlᅵgt. Isso.

Kannst du das belegen?

Grᅵᅵe Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 1:27:44 AM11/2/13
to
Hartmut Kraus schrieb:

> Und wie kommt eine Bank dazu, Geld deinem Konto gutzuschreiben, das
> noch gar nicht vom anderen Konto abgebucht ist?

Das nennt sich Kredit, bzw. ist es indirekt.
Geld auf deinen Konto aus Lastschriften belastet den Kreditrahmen, weil
rᅵckbuchbar ist.

> Von dem noch nicht mal
> feststeht, dass sie es vom anderen Konto abbuchen kann?

Weil das Lastschriftverfahren es so vorsieht.
Je nach deinem Kreditrahmen kannst ᅵber Geld aus Lastschriften erst
verzᅵgert verfᅵgen.

> Was passiert im anderen Fall, wenn du in Erwartung eines
> Zahlungseingangs was abhebst und dann in die Miesen gerᅵtst, wenn der
> Eingang ausbleibt? Da werden sie aber komisch, oder?

Du wirst nur abheben kᅵnnen, wenn es deinen Kreditrahmen nicht sprengt.
Du zahlt ᅵberziehungszinsen, das sehen die Banke ᅵbrigens gern, die
Zinssᅵtze sind reinste Abzocke.

Geld aus Lastschriften kann derzeit bis 6 Wochen nach Kontenabschluss
zurᅵckgebucht werden, das sind bis ᅵber 4 Monate.

Grᅵᅵe Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 1:43:48 AM11/2/13
to
Matthias Hanft schrieb:

> Wenn der Kunde allerdings Daten kennt, die i.d.R. nur der Kunde kennen
> kann (z.B. die Kundenkontonummer von der letzten Rechnung ablesen
> o.�.), mu� man als Unternehmer IMHO nicht unbedingt auf Schriftform
> bestehen (falls sie nicht eh gesetzlich vorgeschrieben ist)

Das ist immer ein Risiko f�r den Unternehmer, das kann er eingehen oder
nicht.
Eine Kundenkontonummer k�nnen noch zu viele wissen.
Bei den Abfragen, wei ich es kenne sine immer Daten dabei, die man ohne
z�gern direkt beantworten kann, wenn man der richtige ist. Ok,
Kundenkontonummer wurde ich unter anderem auch schon gefragt, da musste
ich eine Rechnung raussuchen.
Ich weiss nicht wie man reagieren w�rde, wenn Daten wie Anschrift oder
Geburtsdatum nicht ohne z�gern beantwortet werden.

Gr��e Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 1:48:07 AM11/2/13
to
Hans-J�rgen Meyer schrieb:

>> Der muss Zeit daf�r haben.
> Hat er. Das geschieht �blicherweise w�hrend des Telefonats.

Du meinst ersnthaft, der Typ im Callcenter hat Zugriff auf die
Buchhaltung seines Auftraggebers?
Selbst wenn es ein Mitarbeiter ist, muss der noch lange keinen Zugriff
auf die Buchhaltung haben um Daten �ndern zu k�nnen.

>> Daf�r muss man nicht permanent jemand bereit stehen haben.
> Wozu sind die am Telefon sonst da. Das funktioniert in tausenden von
> Firmen...

ROTFL.
Sorry, bei tausenden von Firmen haben die Leute, die du ans Telefon
bekommst mit sicherheit keinen Zugriff auf die Buchhaltung um dodrt drin
Daten �ndern zu k�nnen.

>> Aber letztlich wurde doch ein gro�z�giges Angebot gemacht, noch bis
>> 16:00 per Fax die �nderung zu schicken.
>>
> Dazu muss man ein Fax haben. Das ist bei privaten eher nicht �blich.

Pech eben, dan muss er eben zum n�chsten �ffentlichen Fax laufen.
Ausserdem, so un�blich ist es heute nicht mehr, Faxdienst im WEB gibt
es, auf die hat jeder Zugriff der einen Internetanschluss hat.

Gr��e Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 1:57:01 AM11/2/13
to
Matthias Hanft schrieb:

> Und noch eigentlicher mᅵᅵte er acht Wochen warten, ob der Kunde
> nicht widerspricht :-)

Bis 4 1/2 Monate.

Grᅵᅵe Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 1:16:17 AM11/2/13
to
Hartmut Kraus schrieb:

> Da sollte bei Lastschrift auf ein nicht mehr existentes Konto genauso
> laufen. Oder andersrum: Mit einem Konto sollten ja wohl auch sᅵmtliche
> Dauerauftrᅵge / Einzugsermᅵchtigungen / Lastschriften / ... gelᅵscht
> sein.

Duaerauftrᅵge sicherlich, denn die liegenbei der Bank.
Nur wie lᅵscht die Bank ihr unbekante Dinge?

Grᅵᅵe Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 1:39:33 AM11/2/13
to
Hans-J�rgen Meyer schrieb:

> Am 01.11.2013 03:07, schrieb Harald Hengel:
>> Matthias Hanft schrieb:
>>
>>> Ich denke eher, bei U gibts die "Anweisung von oben", da� jegliche
>>> �nderungen des Lastschrifteinzugs schriftlich erfolgen m�ssen
>>
>> W�rdest du es einfach auf Zuruf durch einen Unbekannten machen?
>>
> Unbekannt? Ich muss mich bei Banken, Versicherungen oder anderen am
> Telefon immer identifizieren.

Die haben in der Regel auch Daten mit denen sie es abgleichen k�nnen.
Aber alles wirst du dennoch nicht telefonisch beauftragen k�nnen.

> Und da werden dann um das sicher zu
> stellen Fragen gestellt die man richtig beantworten muss...

Und ein Lieferant hat welche Daten, die er zum Abgleichen verwenden
k�nnte?

Name, Adresse, Bankverbindung.
Dinge die jeder wissen kann, das klappt ein telefonischer abgleich
nicht, zumal die Daten ja nicht einmal unbedingt gesichert sind, sie
k�nnen teilweise falsch sein.

Gr��e Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 1:14:54 AM11/2/13
to
Hartmut Kraus schrieb:

>> Bei nicht existierenden Konten?
>> Zumindest kenne ich den umgekehrten Weg sicher. Eine Überweisung auf
>> ein nicht existentes Konto kommt ohne jede Gebühr zurück.
> Nö, die kommt gar nicht erst dort an.

Annahme verweigert? ;-)
Sie geht erst einmal raus.
Die Empfängerbank erhält den Betrag gutgeschrieben.

Grüße Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 1:31:50 AM11/2/13
to
Matthias Hanft schrieb:

> Ich hab noch keine Bank gesehen, die wegen geplatzten Einzᅵgen
> irgendwie "komisch" geworden wᅵre.

Einem Bekannten ist das passiert.
Der machte Inkasso und hatte eine hohe Rᅵcklᅵuferquote.
Damit kam er nicht in die Miesen, weil er das einkalkuliert hatte.
Die Bank hat ihm trotzdem das Lastschriftverfahren gekᅵndigt.

Grᅵᅵe Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 1:53:30 AM11/2/13
to
Hans-J�rgen Meyer schrieb:

> Warum sollte man das nicht ernst nehmen? Wer so reagiert macht was
> falsch. Aber in der Servicew�ste Deutschland darf man sich �ber nix
> wundern.

Du ha�lt es also f�r richtig und guten Service, dass ich mit deinem
Namen irgendwo anrufe und irgendwelche Daten �ndern lassen kann?

>> Sie ist noch nicht eingetroffen, ein Anruf irgendeiner nicht
>> identifizierbaren Person ist keineswegs eine rechtsg�ltige
>> Mitteilung.
> Du hast offensichtlich noch nie bei einer Bank oder auch anderen
> bez�glich Deines Kontos angerufen. Von wegen nicht identifizierbar...

Doch, habe ich, aber ich denke auch ein wenig weiter.
Es kommt immer darauf an worum es geht und ob die Gegenseite �berhaupt
belastbare Daten hat, an denen sie den Anrufer identifizieren kann.

Wenn es um eine Rechnungsreklamation geht und du konkrete Daten hat,
dann ist das ein v�llig anderer Fall als wenn du ein Lastschriftkonto
�ndern m�chtest.

Gr��e Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 1:55:37 AM11/2/13
to
Bastian Blank schrieb:

> Harald Hengel wrote:
>> Welches bessere Wissen?
>> Ein Anruf ist nun wirklich nichts, was man für so eine Änderung ernst
>> nehmen muss.
>
> Ist der Widerruf der Einzugsermächtigung an eine Form gebunden?

Er sollte zumindest plausibel sein.
Irgendeinen Anrufer wird man sicher nicht akzeptieren müssen.

>> Sie ist noch nicht eingetroffen, ein Anruf irgendeiner nicht
>> identifizierbaren Person ist keineswegs eine rechtsgültige
>> Mitteilung.
>
> Aber sicher doch. Wenn Zweifel bestehen muss er die halt irgendwie aus
> dem Weg schaffen. Es einfach ignorieren hilft nicht.

Und du hälst telefonisch für grundsätzlich möglich?

Grüße Harald

Hartmut Kraus

unread,
Nov 2, 2013, 4:44:34 AM11/2/13
to
Ja mei - sowas brauchst du nun wirklich nicht anzuzweifeln.

Hartmut Kraus

unread,
Nov 2, 2013, 4:46:23 AM11/2/13
to
Am 02.11.2013 06:14, schrieb Harald Hengel:
> Hartmut Kraus schrieb:
>
>>> Bei nicht existierenden Konten?
>>> Zumindest kenne ich den umgekehrten Weg sicher. Eine ᅵberweisung auf
>>> ein nicht existentes Konto kommt ohne jede Gebᅵhr zurᅵck.
>> Nᅵ, die kommt gar nicht erst dort an.
>
> Annahme verweigert? ;-)
> Sie geht erst einmal raus.
> Die Empfᅵngerbank erhᅵlt den Betrag gutgeschrieben.
Das mach' mir mal vor - auf ein Konto, dass es nicht (mehr) gibt.

Hartmut Kraus

unread,
Nov 2, 2013, 4:53:23 AM11/2/13
to
Am 02.11.2013 06:16, schrieb Harald Hengel:
Welche denn? Meine Bank weiᅵ Bescheid ᅵber die laufenden Verfahren. Das
sind eben nicht nur Dauerauftrᅵge. Oder bei mir ᅵberhaupt keine, glaub
ich - nennt sich wohl alles "Lastschriftverfahren" (konkret "Yello
Strom" und vodafone). Da gibt's gewisse Unterschiede, musste mal gucken.

Ist aber hier alles nicht mehr von Belang bzw. lange ausdiskutiert. Das
ist ᅵbrigens eine NG zu Rechtsfragen, also Vorsicht: Leute, die nichts
weiter kᅵnnen als Krᅵmel kacken, wenn sie nichts Stichhaltiges zu sagen
haben, kann ich auch nicht ausstehen. ;)

Hartmut Kraus

unread,
Nov 2, 2013, 4:57:35 AM11/2/13
to
Am 02.11.2013 06:27, schrieb Harald Hengel:
> Du wirst nur abheben kᅵnnen, wenn es deinen Kreditrahmen nicht sprengt.
> Du zahlt ᅵberziehungszinsen, das sehen die Banke ᅵbrigens gern, die
> Zinssᅵtze sind reinste Abzocke.
Wem sagst du das. Es geht doch nichts ᅵber ein reines Guthabenkonto,
sag' ich mal. ;)

Hartmut Kraus

unread,
Nov 2, 2013, 5:02:55 AM11/2/13
to
Am 02.11.2013 06:53, schrieb Harald Hengel:
> Hans-Jᅵrgen Meyer schrieb:
>
>> Warum sollte man das nicht ernst nehmen? Wer so reagiert macht was
>> falsch. Aber in der Servicewᅵste Deutschland darf man sich ᅵber nix
>> wundern.
>
> Du haᅵlt es also fᅵr richtig und guten Service, dass ich mit deinem
> Namen irgendwo anrufe und irgendwelche Daten ᅵndern lassen kann?
Ich schon. ;) Aber hᅵchstens im Rahmen eines "Betreuungsverfahrens" oder
wie das heiᅵt. ;)

Matthias Hanft

unread,
Nov 2, 2013, 5:23:28 AM11/2/13
to
Harald Hengel schrieb:
> Matthias Hanft schrieb:
>> Ja, das läuft ja bei einer Lastschrift (fast) genauso - eben mit dem
>> Unterschied, daß die Zielbank da noch 3 EUR draufschlägt. Isso.
>
> Kannst du das belegen?

Ja, mit den Buchungen in den Kontoauszügen. Da sieht so eine Retoure z.B.
so aus (Original Copy&Paste, lediglich Namen der Kontoinhaber unkenntlich
gemacht):

- bei der Postbank:

06.09.13 06.09.13 VORNAME NACHNAME
RE 102013080346 KUNDE 3551
VORGELEGT AM 05.09.13 NICHT
BEZAHLT EU 000000019,04ENT-
GELT FREMD00,00EIGEN05,50EU RETOURE EUR -24,54

(in diesem Spezialfall war die Fremdgebühr 0,00, weil das Konto
des Kunden zufällig auch bei der Postbank war; hier wars bei
einer anderen Bank:)

12.09.11 12.09.11 DINGS GMBH
RE 102011080125 KUNDE 3197
VORGELEGT AM 08.09.11 NICHT
BEZAHLT EU 12,58ENT-
GELT FREMD03,00EIGEN05,50EU RETOURE EUR -21,08

oder als aktuelle SEPA-Retoure:

12.06.13 12.06.13 NACHNAME,VORNAME
EREF+102013050003
MREF+K108
SONSTIGE GRÜNDE (BANK)
EIGENENTGELT
5,50 EURO
ZINSAUSGLEICH-FREMDENTGELT
3,00 EURO
SVWZ+RE102013050003 KUNDE
108 BELEGDATUM 31.05.13 SDD RETOURE EUR -15,20

- bei der HypoVereinsbank:

08.08.13 08.08.13 DINGS GMBH
RE 102013070314 KUNDE 3494
VORGELEGT AM 07.08.13 NICHT
BEZAHLT EU 467,80ENT-
GELT FREMD03,00EIGEN07,67EU RUECKLA EUR -478,47

- bei der Dresd... äh... Commerzbank:

18.04.13 18.04.13 VORNAME NACHNAME
RE 102013030010 KUNDE 81
VORGELEGT AM 17.04.13 NICHT
BEZAHLT EU 000000163,72ENT-
GELT FREMD03,00EIGEN05,11EU RETOURENHUELLE LASTSCHRIFT EUR -171,83

obiges mangels Deckung (=kein Grund angegeben), untiges wegen Widerspruch:

18.04.13 18.04.13 DINGS GMBH
RE 102013030025 KUNDE 110
BELASTET AM 17.04.13 ZURUCK
17.04.13EU 47,99ENT- GELT
FREMD03,00EIGEN05,11EU
WEGEN WIDERSPRUCHS RETOURENHUELLE LASTSCHRIFT EUR -56,10

Fazit: Andere Bank (wenns eine gibt) 3 EUR, eigene Bank 5,11 EUR
bei der Commerzbank (waren wohl mal 10 DM), 5,50 EUR bei der Post-
bank, und 7,67 EUR (ex-15 DM) bei der HypoVereinsbank.

Gruß Matthias.


Matthias Hanft

unread,
Nov 2, 2013, 5:26:50 AM11/2/13
to
Harald Hengel schrieb:
>
> Einem Bekannten ist das passiert.
> Der machte Inkasso und hatte eine hohe Rückläuferquote.
> Damit kam er nicht in die Miesen, weil er das einkalkuliert hatte.
> Die Bank hat ihm trotzdem das Lastschriftverfahren gekündigt.

Ah, interessant, kommt in meinen Erfahrungsschatz :-)

Weißt Du zufällig, was da die meisten Gründe waren? An "mangels
Deckung" wäre er ja eigentlich nicht schuld gewesen, aber wenn
99% "wegen Widerspruchs" waren, wäre ich da als Bank auch etwas
hellhörig geworden.

Gruß Matthias.


Matthias Hanft

unread,
Nov 2, 2013, 5:30:54 AM11/2/13
to
Harald Hengel schrieb:
>
> Geld aus Lastschriften kann derzeit bis 6 Wochen nach Kontenabschluss
> zurückgebucht werden, das sind bis über 4 Monate.

Mit SEPA übrigens 8 Wochen nach Buchungsdatum, und wenn der Händler (auf
Anforderung) keine Unterschrift des Kunden vorzeigen kann, sogar 13 Monate.
Hab' schon gehört, daß manche Banken deswegen ein Eigenkapitalproblem kriegen
könnten, wenn die Kontostände *so* lange "unsicher" sind...

Gruß Matthias.


Hartmut Kraus

unread,
Nov 2, 2013, 5:38:03 AM11/2/13
to
Am 02.11.2013 10:26, schrieb Matthias Hanft:
> Harald Hengel schrieb:
>>
>> Einem Bekannten ist das passiert.
>> Der machte Inkasso und hatte eine hohe Rᅵcklᅵuferquote.
>> Damit kam er nicht in die Miesen, weil er das einkalkuliert hatte.
>> Die Bank hat ihm trotzdem das Lastschriftverfahren gekᅵndigt.
>
> Ah, interessant, kommt in meinen Erfahrungsschatz :-)
>
> Weiᅵt Du zufᅵllig, was da die meisten Grᅵnde waren?
Ich tippe mal auf: "Unzumutbarkeit". ;)

Wie bei mir seinerzeit die Raiffeisen - Bank. "Ihr Grundstᅵck liegt im
Osten. Wir haben uns mit Investitionen in Ost-Immobilien zu oft
angeschissen." (War das meine Dummheit - und will ich in das Grundstᅵck
investieren oder in mein Projekt?)

Und als ich auf ihr groᅵzᅵgiges "Gegenangebot" nicht einging (mir als
ᅵberbrᅵckungsgeld - Empfᅵnger keine Anlagen aufschwatzen lieᅵ), mir
wegen "Unzumutbarkeit" das Konto gekᅵndigt. Auᅵerdem hᅵtte ich sie mit
meinen Hinweisen auf die Unlauterkeit ihrer Aktionen "attackiert und
beleidigt". So ein Stalker aber auch, und das konnte ich mir bis heute
nicht abgewᅵhnen. ;)

Hartmut Kraus

unread,
Nov 2, 2013, 5:42:22 AM11/2/13
to
Am 02.11.2013 10:30, schrieb Matthias Hanft:
> Harald Hengel schrieb:
>>
>> Geld aus Lastschriften kann derzeit bis 6 Wochen nach Kontenabschluss
>> zurᅵckgebucht werden, das sind bis ᅵber 4 Monate.
>
> Mit SEPA ᅵbrigens 8 Wochen nach Buchungsdatum, und wenn der Hᅵndler (auf
> Anforderung) keine Unterschrift des Kunden vorzeigen kann, sogar 13 Monate.
> Hab' schon gehᅵrt, daᅵ manche Banken deswegen ein Eigenkapitalproblem kriegen
> kᅵnnten, wenn die Kontostᅵnde *so* lange "unsicher" sind...
Mit anderen Worten: Statt dem einmaligen Hasard (mit Risikoabsicherung
durch den Steuerzahler) genannt "Finanzwirtschaft" endlich mal einen
Riegel vorzuschieben, wird ihm mit allen Mittel weiter Vorschub geleistet.

Rupert Haselbeck

unread,
Nov 2, 2013, 6:10:01 AM11/2/13
to
Matthias Hanft schrieb:

> Mit SEPA übrigens 8 Wochen nach Buchungsdatum, und wenn der Händler (auf
> Anforderung) keine Unterschrift des Kunden vorzeigen kann, sogar 13
> Monate. Hab' schon gehört, daß manche Banken deswegen ein
> Eigenkapitalproblem kriegen könnten, wenn die Kontostände *so* lange
> "unsicher" sind...

Das ist, für den Kunden, ein deutlicher Nachteil gegenüber den bisherigen
Regeln, wo bei unberechtigten Lastschriften (fehlende Einzugsermächtigung)
allein die Verjährung die Widerrufsfrist begrenzen konnte. Daher haben die
Banken auch stets ein Auge drauf, wem sie Lastschriften gestatten und
kündigen die Lastschriftvereinbarung, wenn allzuoft ein Widerruf eingeht,
der sich auf die fehlende Einzugsermächtigung zurückführen lässt

MfG
Rupert

Stefan Schmitz

unread,
Nov 2, 2013, 6:33:24 AM11/2/13
to
Am Samstag, 2. November 2013 10:23:28 UTC+1 schrieb Matthias Hanft:

> Fazit: Andere Bank (wenns eine gibt) 3 EUR, eigene Bank 5,11 EUR
> bei der Commerzbank (waren wohl mal 10 DM), 5,50 EUR bei der Post-
> bank, und 7,67 EUR (ex-15 DM) bei der HypoVereinsbank.

Die Höhe der Eigenentgelte erstaunt mich jetzt.
Ich dachte, beide Banken würden je ca. 3 Euro verlangen. In den beiden mir
bekannten Fällen einer Rücklastschrift wollten die Einzieher nämlich
6 und 5,50 Euro erstattet haben. Die 6 Euro waren AFAIR sogar in 3 Euro für die
eigene und 3 für die fremde Bank aufgesplittet.

Sind die Eigenentgelte abhängig von der Größe des Kunden?
5,50 waren es auch im aktuellen Fall. Kann es sein, dass bei erloschenem Konto
die Fremdbank nichts kassiert?

Matthias Hanft

unread,
Nov 2, 2013, 8:04:45 AM11/2/13
to
Stefan Schmitz schrieb:
>
> Die Höhe der Eigenentgelte erstaunt mich jetzt.
> Ich dachte, beide Banken würden je ca. 3 Euro verlangen. In den beiden mir
> bekannten Fällen einer Rücklastschrift wollten die Einzieher nämlich
> 6 und 5,50 Euro erstattet haben. Die 6 Euro waren AFAIR sogar in 3 Euro für die
> eigene und 3 für die fremde Bank aufgesplittet.

Schon möglich. Dann hat er halt einen "günstigen" Vertrag mit seiner
Bank. Und die 5,50 könnten daher kommen, daß er zufällig bei derselben
Bank wie Du war (siehe mein Postbank-Beispiel), dann entfallen die
3 EUR zwischen den Banken, und es waren nur die eigenen Entgelte.

> Sind die Eigenentgelte abhängig von der Größe des Kunden?

Möglich. Da stehen natürlich Standardwerte im Preis- und Leistungs-
verzeichnis, aber bei Monsterfirmen mit Millionenumsätzen ist sowas
sicher verhandelbar.

> 5,50 waren es auch im aktuellen Fall. Kann es sein, dass bei erloschenem Konto
> die Fremdbank nichts kassiert?

Ist mir auch schon passiert. Selten, aber kommt vor. (Oder, wie oben
erwähnt: es gab gar keine Fremdbank, weil Dein Händler und Du zufällig
ihre Konten bei derselben Bank haben.)

Generell muß man bei den Banken mit allem rechnen - das ist meine
Erfahrung der letzten 27 Jahre Geschäftskonten bei verschiedenen
Banken. Sowohl was die Technik als auch die Entgelte betrifft.

Bezüglich dieser Rücklastschriftentgelte ist mir auch schon (fast)
alles passiert:
- Fremdbank (falls es eine gibt): 0 EUR oder 3 EUR
- eigene Bank: alles zwischen 0 und 10 EUR, je nach Vertrag

Sicher ist also nur, daß nichts sicher ist. Selbst das nicht :-)

Gruß Matthias.


Matthias Hanft

unread,
Nov 2, 2013, 8:09:12 AM11/2/13
to
Hartmut Kraus schrieb:
> Am 02.11.2013 06:14, schrieb Harald Hengel:
>> Die Empfängerbank erhält den Betrag gutgeschrieben.
> Das mach' mir mal vor - auf ein Konto, dass es nicht (mehr) gibt.

Harald hat das etwas verkürzt wiedergegeben: Die Empfängerbank erhält
den Betrag natürlich erst mal auf *ihr* Bundesbankkonto gutgeschrieben.
Dann schaut sie nach, wer der Empfänger ist, und wenn es *dessen* Konto
bei ihr nicht (mehr) gibt, schickt sie das Geld von *ihrem* Bundesbank-
konto an die Absenderbank zurück.

Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberweisung_%28Zahlungsverkehr%29#Ablauf

Gruß Matthias.


Hartmut Kraus

unread,
Nov 2, 2013, 8:37:14 AM11/2/13
to
Am 02.11.2013 13:04, schrieb Matthias Hanft:
> Stefan Schmitz schrieb:
>>
>> Die Hᅵhe der Eigenentgelte erstaunt mich jetzt.
>> Ich dachte, beide Banken wᅵrden je ca. 3 Euro verlangen. In den beiden mir
>> bekannten Fᅵllen einer Rᅵcklastschrift wollten die Einzieher nᅵmlich
>> 6 und 5,50 Euro erstattet haben. Die 6 Euro waren AFAIR sogar in 3 Euro fᅵr die
>> eigene und 3 fᅵr die fremde Bank aufgesplittet.
>
> Schon mᅵglich. Dann hat er halt einen "gᅵnstigen" Vertrag mit seiner
> Bank. Und die 5,50 kᅵnnten daher kommen, daᅵ er zufᅵllig bei derselben
> Bank wie Du war (siehe mein Postbank-Beispiel), dann entfallen die
> 3 EUR zwischen den Banken, und es waren nur die eigenen Entgelte.
>
>> Sind die Eigenentgelte abhᅵngig von der Grᅵᅵe des Kunden?
>
> Mᅵglich. Da stehen natᅵrlich Standardwerte im Preis- und Leistungs-
> verzeichnis, aber bei Monsterfirmen mit Millionenumsᅵtzen ist sowas
> sicher verhandelbar.
>
>> 5,50 waren es auch im aktuellen Fall. Kann es sein, dass bei erloschenem Konto
>> die Fremdbank nichts kassiert?
>
> Ist mir auch schon passiert. Selten, aber kommt vor. (Oder, wie oben
> erwᅵhnt: es gab gar keine Fremdbank, weil Dein Hᅵndler und Du zufᅵllig
> ihre Konten bei derselben Bank haben.)
>
> Generell muᅵ man bei den Banken mit allem rechnen - das ist meine
> Erfahrung der letzten 27 Jahre Geschᅵftskonten bei verschiedenen
> Banken. Sowohl was die Technik als auch die Entgelte betrifft.
>
> Bezᅵglich dieser Rᅵcklastschriftentgelte ist mir auch schon (fast)
> alles passiert:
> - Fremdbank (falls es eine gibt): 0 EUR oder 3 EUR
> - eigene Bank: alles zwischen 0 und 10 EUR, je nach Vertrag
Oder irgendwo in den AGB verklausuliert, wenn ᅵberhaupt. ;)

Hartmut Kraus

unread,
Nov 2, 2013, 8:40:43 AM11/2/13
to
Am 02.11.2013 13:09, schrieb Matthias Hanft:
> Hartmut Kraus schrieb:
>> Am 02.11.2013 06:14, schrieb Harald Hengel:
>>> Die Empfᅵngerbank erhᅵlt den Betrag gutgeschrieben.
>> Das mach' mir mal vor - auf ein Konto, dass es nicht (mehr) gibt.
>
> Harald hat das etwas verkᅵrzt wiedergegeben: Die Empfᅵngerbank erhᅵlt
> den Betrag natᅵrlich erst mal auf *ihr* Bundesbankkonto gutgeschrieben.
> Dann schaut sie nach, wer der Empfᅵnger ist, und wenn es *dessen* Konto
> bei ihr nicht (mehr) gibt, schickt sie das Geld von *ihrem* Bundesbank-
> konto an die Absenderbank zurᅵck.
Ah so, klar. Also nicht nur der "bargeldlose Zahlungsverkehr" im
weitesten Sinne, auch die Daten dazu gehen nie den direkten Weg vom
Absender zum Empfᅵnger.

Hartmut Kraus

unread,
Nov 2, 2013, 8:42:26 AM11/2/13
to
Am 02.11.2013 11:10, schrieb Rupert Haselbeck:
> Matthias Hanft schrieb:
>
>> Mit SEPA ᅵbrigens 8 Wochen nach Buchungsdatum, und wenn der Hᅵndler (auf
>> Anforderung) keine Unterschrift des Kunden vorzeigen kann, sogar 13
>> Monate. Hab' schon gehᅵrt, daᅵ manche Banken deswegen ein
>> Eigenkapitalproblem kriegen kᅵnnten, wenn die Kontostᅵnde *so* lange
>> "unsicher" sind...
>
> Das ist, fᅵr den Kunden, ein deutlicher Nachteil gegenᅵber den bisherigen
> Regeln,
Das Gegenteil hᅵtte mich auch sehr verwundert. ;)

Bastian Blank

unread,
Nov 2, 2013, 9:42:26 AM11/2/13
to
Harald Hengel wrote:
> Bastian Blank schrieb:
>> Harald Hengel wrote:
>>> Welches bessere Wissen?
>>> Ein Anruf ist nun wirklich nichts, was man für so eine Änderung ernst
>>> nehmen muss.
>> Ist der Widerruf der Einzugsermächtigung an eine Form gebunden?
> Er sollte zumindest plausibel sein.
> Irgendeinen Anrufer wird man sicher nicht akzeptieren müssen.

Ich hatte eine einfache Frage gestellt. Da du sonst immer Belege haben
möchtest, kannst du doch bestimmt dieses mal welche liefern.

>>> Sie ist noch nicht eingetroffen, ein Anruf irgendeiner nicht
>>> identifizierbaren Person ist keineswegs eine rechtsgültige
>>> Mitteilung.
>> Aber sicher doch. Wenn Zweifel bestehen muss er die halt irgendwie aus
>> dem Weg schaffen. Es einfach ignorieren hilft nicht.
> Und du hälst telefonisch für grundsätzlich möglich?

Nein, niemand "hälst", also von "Hals", mich. So lange keine andere Form
im Gesetz oder dem Vertrag mit der Bank festgelegt ist geht jede Form;
die Einzugsermächtigung ist nunmal eine Erklärung gegenüber der eigenen
Bank, nicht gegenüber dem Gläubiger.

Bastian

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 1:57:11 PM11/2/13
to
Matthias Hanft schrieb:

Danke fᅵr die Hinweise, ich hᅵtte nie gedacht, dass die Banke hier auch
abzocken dᅵrfen.

Das ganze sind EDV gesteuerte Vorgᅵnge, dessen Kosten sicher unter einem
Cent liegen.

Grᅵᅵe Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 2:19:58 PM11/2/13
to
Matthias Hanft schrieb:

> Dann schaut sie nach, wer der Empfᅵnger ist, und wenn es *dessen*
> Konto
> bei ihr nicht (mehr) gibt, schickt sie das Geld von *ihrem*
> Bundesbank-
> konto an die Absenderbank zurᅵck.

Ist es bei Lastschriften grundsᅵtzlich so?
Einige befreundete Banken machen den Zahlungsverkehr auch direkt
untereinander.

Grᅵᅵe Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 2:18:52 PM11/2/13
to
Hartmut Kraus schrieb:

> Ah so, klar. Also nicht nur der "bargeldlose Zahlungsverkehr" im
> weitesten Sinne, auch die Daten dazu gehen nie den direkten Weg vom
> Absender zum Empfᅵnger.

Das kommt darauf an.

Grᅵᅵe Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 2:39:14 PM11/2/13
to
Bastian Blank schrieb:

> Harald Hengel wrote:
>> Bastian Blank schrieb:
>>> Harald Hengel wrote:
>>>> Welches bessere Wissen?
>>>> Ein Anruf ist nun wirklich nichts, was man für so eine Änderung
>>>> ernst nehmen muss.
>>> Ist der Widerruf der Einzugsermächtigung an eine Form gebunden?
>> Er sollte zumindest plausibel sein.
>> Irgendeinen Anrufer wird man sicher nicht akzeptieren müssen.
>
> Ich hatte eine einfache Frage gestellt.

So einfach ist deine Frage nicht.

Letztlich macht sich der Unternehmer strafbar, wenn er ungenehmigt eine
Lastschrift veranlasst.

Der Unternehmer muss im Zweifel vor Gericht beweisen können, dass ihm
die Genehmigung erteilt wurde.

Kann er das mit anzuzweifelnden Angaben durch den Anrufer?

> Da du sonst immer Belege haben
> möchtest, kannst du doch bestimmt dieses mal welche liefern.

Belege kann es nur für Dinge geben, die festgelegt sind.

Festgelegt ist hierfür nichts.
Es gibt auch keine Regel nach welchen Kriterien ein Unternehmer die
Identität des Anrufers zu prüfen hat.

Aber es gibt Gesetze, nach denen eine nicht autotisierte Lastschrift
strafbar ist.

>> Und du hälst telefonisch für grundsätzlich möglich?
>
> Nein, niemand "hälst", also von "Hals", mich. So lange keine andere
> Form im Gesetz oder dem Vertrag mit der Bank festgelegt ist geht jede
> Form; die Einzugsermächtigung ist nunmal eine Erklärung gegenüber der
> eigenen Bank, nicht gegenüber dem Gläubiger.

Kannst du diese Aussage belegen.

Die Genehmigung für eine Lastschrift erteilst du nur dem Gläubiger,
nicht deiner Bank.
Hast du etwas durcheinander gebracht?

Grüße Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 2:16:47 PM11/2/13
to
Hartmut Kraus schrieb:

>> Daueraufträge sicherlich, denn die liegen bei der Bank.
>> Nur wie löscht die Bank ihr unbekante Dinge?

> Welche denn?

Wir reden von Lastschriften.

> Meine Bank weiß Bescheid über die laufenden Verfahren.
> Das sind eben nicht nur Daueraufträge. Oder bei mir überhaupt keine,
> glaub ich - nennt sich wohl alles "Lastschriftverfahren" (konkret
> "Yello Strom" und vodafone). Da gibt's gewisse Unterschiede, musste
> mal gucken.

Woher soll deine Bank wissen, wem du Lastschriften genehmigt hast?
Wie sollte sie denen die Aufhebung des Konstos mitteilen?
Sie weiss nur von wo bisher Lastschriften erfolgt sind.
Die Lastschriften erfolgen von Fremdbanken, die können nicht wissen, ob
das Konto richtig ist.

> Ist aber hier alles nicht mehr von Belang bzw. lange ausdiskutiert.
> Das ist übrigens eine NG zu Rechtsfragen, also Vorsicht: Leute, die
> nichts weiter können als Krümel kacken, wenn sie nichts Stichhaltiges
> zu sagen haben, kann ich auch nicht ausstehen. ;)

Du hast nur nichts verstanden.

Grüße Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 2:22:42 PM11/2/13
to
Matthias Hanft schrieb:

> Weiᅵt Du zufᅵllig, was da die meisten Grᅵnde waren? An "mangels
> Deckung" wᅵre er ja eigentlich nicht schuld gewesen, aber wenn
> 99% "wegen Widerspruchs" waren, wᅵre ich da als Bank auch etwas
> hellhᅵrig geworden.

Mangels Deckung war wohl das Wesentliche, mᅵglicherweise auch
Widersprᅵche.
Widersprᅵche vermute ich aber weniger, weil das bei berechtigten
Forderungen un berechtigtem Abruf unter Umstᅵnden Strafbar ist.

Grᅵᅵe Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 2:25:07 PM11/2/13
to
Hartmut Kraus schrieb:

> Am 02.11.2013 10:26, schrieb Matthias Hanft:
>> Harald Hengel schrieb:
>>>
>>> Einem Bekannten ist das passiert.
>>> Der machte Inkasso und hatte eine hohe Rᅵcklᅵuferquote.
>>> Damit kam er nicht in die Miesen, weil er das einkalkuliert hatte.
>>> Die Bank hat ihm trotzdem das Lastschriftverfahren gekᅵndigt.
>>
>> Ah, interessant, kommt in meinen Erfahrungsschatz :-)
>>
>> Weiᅵt Du zufᅵllig, was da die meisten Grᅵnde waren?
> Ich tippe mal auf: "Unzumutbarkeit". ;)

Du tippst wieder mal Unsinn.
Der Bank kann es eigentlich gleichgᅵltig sein, solange sir ihr Geld
bekommt.

Grᅵᅵe Harald

Harald Hengel

unread,
Nov 2, 2013, 2:18:00 PM11/2/13
to
Hartmut Kraus schrieb:
Bist du wirklich so dumm?
Sagtest du nicht, du wolltest dich selbstᅵndig machen?

Fassungslos.

Grᅵᅵe Harald

Matthias Hanft

unread,
Nov 2, 2013, 3:26:24 PM11/2/13
to
Harald Hengel schrieb:
>
[Bundesbank]
> Ist es bei Lastschriften grundsätzlich so?
> Einige befreundete Banken machen den Zahlungsverkehr auch direkt
> untereinander.

Ja, natürlich. Aber sie können ja schlecht die "Annahme verweigern"
- das Zeug kommt ja vermutlich "geballt" per Zahlungsdatei mit viel-
leicht 100.000 Buchungen oder so (verschlüsselt, komprimiert etc.).
Das wird sicher erst mal "ausgepackt" und dann auf die Konten der
Empfänger verteilt. Und wenn dann festgestellt wird, daß das Konto
des Überweisungsempfängers oder Lastschriftzahlungspflichtigen nicht
(mehr) existiert, wird halt die Retoure erzeugt und (im nächsten
Batchlauf) zurückgeschickt.

Ob das über die Bundesbank oder direkt geht, spielt da vom technischen
Handling her wohl keine Rolle. Die exakten Abläufe kenn' ich als
Nicht-Banker auch nicht, aber anders kanns eigentlich nicht
funktionieren (Eil- oder telegrafische Überweisungen gehen
vielleicht wirklich einzeln, aber um die gehts hier ja nicht,
außerdem kosten die 20-oder-so EUR Überweisungsentgelt. Und
von Eillastschriften hab ich eh noch nie was gehört.) :-)

Gruß Matthias.


Matthias Hanft

unread,
Nov 2, 2013, 3:29:43 PM11/2/13
to
Harald Hengel schrieb:
>
> Mangels Deckung war wohl das Wesentliche, möglicherweise auch
> Widersprüche.

Hm. Ich glaub', die Lastschriftkreditwürdigkeit eines Händlers hängt
auch von der Branche ab. Z.B. Klingeltonverkäufer & Co. rangieren da
wohl eher am unteren Ende :-)

Gruß Matthias.


Matthias Hanft

unread,
Nov 2, 2013, 3:37:10 PM11/2/13
to
Harald Hengel schrieb:
>
> Die Genehmigung für eine Lastschrift erteilst du nur dem Gläubiger,
> nicht deiner Bank.

Im (exakt vorgeschriebenen) SEPA-Mandatstext ist (im Gegensatz zu bis-
herigen Einzugsermächtigungen) durchaus auch die Anweisung an die eigene
Bank enthalten, die Lastschriften des Händlers einzulösen.

Nur sieht die das Dings normalerweise natürlich nie - außer wenn der
Kunde einen Widerspruch zwischen 8 Wochen und 13 Monate nach Buchungs-
datum macht, dann wirds angefordert. (Theoretisch jedenfalls - noch
keine Erfahrungswerte damit.)

Gruß Matthias.


Hartmut Kraus

unread,
Nov 2, 2013, 6:47:05 PM11/2/13
to
Am 02.11.2013 19:16, schrieb Harald Hengel:
> Hartmut Kraus schrieb:
>
>>> Dauerauftrᅵge sicherlich, denn die liegen bei der Bank.
>>> Nur wie lᅵscht die Bank ihr unbekante Dinge?
>
>> Welche denn?
>
> Wir reden von Lastschriften.
>
>> Meine Bank weiᅵ Bescheid ᅵber die laufenden Verfahren.
>> Das sind eben nicht nur Dauerauftrᅵge. Oder bei mir ᅵberhaupt keine,
>> glaub ich - nennt sich wohl alles "Lastschriftverfahren" (konkret
>> "Yello Strom" und vodafone). Da gibt's gewisse Unterschiede, musste
>> mal gucken.
>
> Woher soll deine Bank wissen, wem du Lastschriften genehmigt hast?
> Wie sollte sie denen die Aufhebung des Konstos mitteilen?
> Sie weiss nur von wo bisher Lastschriften erfolgt sind.
Eben. Bei mir konkret von den zwei Lastschriftverfahren, die seit Jahren
regelmᅵᅵig monatlich was abbuchen. Ganz blᅵd sind die also nicht. ;)

Ah ja - da gibt's noch eine dritte Form: Einzugsermᅵchtigung ...

> Du hast nur nichts verstanden.
Geb' mir aber Mᅵhe. ;)

Hartmut Kraus

unread,
Nov 2, 2013, 6:50:00 PM11/2/13
to
Am 02.11.2013 20:26, schrieb Matthias Hanft:
> Harald Hengel schrieb:
>>
> [Bundesbank]
>> Ist es bei Lastschriften grundsätzlich so?
>> Einige befreundete Banken machen den Zahlungsverkehr auch direkt
>> untereinander.
>
> Ja, natürlich. Aber sie können ja schlecht die "Annahme verweigern"
> - das Zeug kommt ja vermutlich "geballt" per Zahlungsdatei mit viel-
> leicht 100.000 Buchungen oder so (verschlüsselt, komprimiert etc.).
> Das wird sicher erst mal "ausgepackt" und dann auf die Konten der
> Empfänger verteilt.
Toll. ;)

Und wenn dann festgestellt wird, daß das Konto
> des Überweisungsempfängers oder Lastschriftzahlungspflichtigen nicht
> (mehr) existiert, wird halt die Retoure erzeugt und (im nächsten
> Batchlauf) zurückgeschickt.
>
> Ob das über die Bundesbank oder direkt geht, spielt da vom technischen
> Handling her wohl keine Rolle. Die exakten Abläufe kenn' ich als
> Nicht-Banker auch nicht,
Ach, auch nicht als das, als was du dich auf deiner HP ausgibst? (Sowas
zu programnmieren, ist gelegentlich dein Hobby und so) ...

Hartmut Kraus

unread,
Nov 2, 2013, 6:58:39 PM11/2/13
to
Am 02.11.2013 19:18, schrieb Harald Hengel:
> Hartmut Kraus schrieb:
>
>> Am 02.11.2013 06:14, schrieb Harald Hengel:
>>> Hartmut Kraus schrieb:
>>>
>>>>> Bei nicht existierenden Konten?
>>>>> Zumindest kenne ich den umgekehrten Weg sicher. Eine ᅵberweisung
>>>>> auf ein nicht existentes Konto kommt ohne jede Gebᅵhr zurᅵck.
>>>> Nᅵ, die kommt gar nicht erst dort an.
>>>
>>> Annahme verweigert? ;-)
>>> Sie geht erst einmal raus.
>>> Die Empfᅵngerbank erhᅵlt den Betrag gutgeschrieben.
>> Das mach' mir mal vor - auf ein Konto, dass es nicht (mehr) gibt.
>
> Bist du wirklich so dumm?
> Sagtest du nicht, du wolltest dich selbstᅵndig machen?
Hab' bei Banken schon alles Mᅵgliche erlebt. Aber meiene jertige kennt
mich so gut, dass sie sich solche Fifgᅵckchen einfach nicht mehr erlaubt.
Zitat aus meinen Mails an die reizende Dame in der Rechtsabteilung (und
einen "Rechts- und Kreditconsultant" - den die wohl auch noch bezahlen:

Sehr geehrte Damen und Herren,
> [...]
>
> Ach ja - fragen Sie doch mal Frau Ehser in der Filiale Harthaus, die
> mich damals bei der Kontoerᅵffnung fragte, warum ich denn in Gilching
> kein Konto hᅵtte - und sich nur an den Kopf fassen konnte, als ich ihr
> die Story mit der KSKMS Geschᅵftsstelle Gilching erzᅵhlt hatte. Hᅵtten
> die damals (2005) /vertragsgemᅵᅵ/ mit sich verhandeln lassen, hᅵtten
> sie ihr Geld auch schon lange wieder, und zwar schᅵn verzinst.
> Stattdessen den Vertrag kᅵndigen und die ganze Restschuld auf einmal
> haben wollen - das haben sie nun davon: Einen Vergleich ᅵber 4.500 ᅵ.
> Das kriegen sie natᅵrlich - wenn ich's habe. Restschuld + aufgelaufene
> Zinsen wᅵren inzwischen mehr als das Doppelte.

Ob die (und ihre Rechtsabteilung) sich wohl auch von einem wie Herrn
Schmitt "beraten" lieᅵen (und ihn noch dafᅵr bezahlten)? Sorry, das
konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. ;)

Ich weiᅵ nicht mehr, ᅵber wieviele Stellen sie ᅵber die Jahre
versuchten, das einzutreiben - die Frechheit muss man sich mal
vorstellen: Erst vertragsbrᅵchig werden,
dann "daraus entstandene Ansprᅵche" auf dem Rechtsweg durchsetzen
wollen. Die letzten, die ich diesbezᅵgl. zurechtweisen musste, war die
Staatsanwaltschaft (ja, Sie haben richtig gelesen).
Ich die nette Dame also angerufen: "Wenn ich von Ihnen nochmal so einen
Wisch kriege, haben Sie am lᅵngsten da gesessen. Das ist eine rein
zivilrechtliche Sache, das geht keinen Staatsanwalt was an!" (Hab' ich
was gelernt?) ;)

Die lassen mich seitdem auch in Ruhe, nur eine Inkassofirma nervt mich
immer noch mit "Angeboten" einer Ratenzahlungsvereinbarung. Und zwar
bezogen auf einen Beschluss, der mit dem Vergleich lange hinfᅵllig ist.
Fᅵr das "Zentrale Mahngericht" (beim Amtsgericht Coburg) ist nach deren
eigener Auskunft der Fall damit auch erledigt.

Der Vergleich kam ᅵbrigens zustande, indem die Inkassofirma eine
Anwᅵltin als Vertretung eingeschaltet hat, die ihr Fach versteht (Frau
RAin Daniela Mᅵller, Postfach 1443, 61284 Bad Homburg v.d.H., Tel.:
06172 - 1717555).
Nach dem Richter, der damals in meiner Fᅵhrerscheinsache das Urteil
gesprochen hat, also die zweite Person, die ich in 10 Jaren
"Papierkrieg" kennen lernen durfte,
die m.E. die Berufsbezeichnung "Jurist" zu Recht trᅵgt. Frau Keller -
enttᅵuschen Sie mich also nicht, wenn ich Sie dazu zᅵhlen will. ;)

Wie gesagt: Der ganze Zoff mit dem P-Konto kᅵnnte auch schon lᅵngst
vergessen sein. Fᅵr ein diesbezᅵgl. Gesprᅵch wie unter erwachsenen
Menschen stehe ich selbstverstᅵndlich jederzeit zur Verfᅵgung,
wie Sie ja schon lange wissen.

Mit freundlichen Grᅵᅵen

Hartmut Kraus

Hallo Frau Keller,

schau'n Sie doch mal in Ihr Impressum:

https://www.sparkasse-ffb.de/impressum.html

Da steht die "interne Adresse fᅵr Sparkassenmitarbeiter"
in...@sparkasse-ffb.de ᅵffentlich. Warum also sollte ich unsere Mails
nicht informativ dahin weitergeben? Versuchen Sie bitte nicht weiter,
mir irgendwelche "Verstᅵndnisprobleme" einzureden - Sie sind es, die
nicht verstehen will.

Trotz mehrmaliger ᅵberzeugungsversuche von meiner Seite auf Grund der
einschlᅵgigen gesetzlichen Bestimmungen (und der Entwicklung des
Problems und der einzigen Lᅵsungsmᅵglichkeit) sind unsere Auffassungen
bezᅵgl. meines P-Kontos nach wie vor widersprᅵchlich. Von meinem
jetzigen Einkommen ist definitiv nichts pfᅵndbar, weil es weit unter dem
gesetzlichen Pfᅵndungsfreibetrag liegt. Das nᅵtigenfalls mit den
Pfᅵndungsglᅵubigern zu klᅵren, wᅵre Ihre Aufgabe, nicht meine. Wenn die
es nicht schon lange wᅵssten - ᅵberdies sind Ihre Befᅵrchtungen bezᅵgl.
mᅵglicher Schadensersatzansprᅵche der Glᅵubiger gegen Sie vᅵllig
unbegrᅵndet.

Ich beabsichtige deshalb, mich mit unserem Problem nicht nur an die
"ᅵffenlichste" Adresse der Sparkasse, auch an die zustᅵndige
Schlichtungsstelle zu wenden:

http://www.sparkasse.de/s_finanzgruppe/schlichtungsstelle/

Die noch grᅵᅵeren Unannehmlichkeiten, die ihnen daraus erwachsen
kᅵnnten, mᅵchte ich Ihnen ersparen. Verstehen Sie also meine
wiederholten Angebote zur Beilegung des Streits (ᅵberdies zum mᅵglichen
gegenseitigen Vorteil) endlich so, wie sie gemeint sind.

Vor allem hᅵtte ich gern vorab Ihre Bestᅵtigung, dass Sie bis zur
endgᅵltigen Klᅵrung darauf verzichten, weitere Schwierigkeiten zu machen.

Mit freundlichen Grᅵᅵen

Hartmut Kraus





Hartmut Kraus

unread,
Nov 2, 2013, 7:03:55 PM11/2/13
to
So dachte ich auch mal - bis mir die erste derart dᅵmlich kam wie die
erwᅵhnte Raffeisen - Bank.

Oder de Sparkasse in meinem idyllischen Heimatort ("Wir sind doch eine
Bank, nicht das Sozialamt.") Als ob ich was geschenkt wollte.

Matthias Hanft

unread,
Nov 3, 2013, 4:28:07 AM11/3/13
to
Hartmut Kraus schrieb:
>> Handling her wohl keine Rolle. Die exakten Abläufe kenn' ich als
>> Nicht-Banker auch nicht,
> Ach, auch nicht als das, als was du dich auf deiner HP ausgibst? (Sowas
> zu programnmieren, ist gelegentlich dein Hobby und so) ...

Ich programmiere (u.a.) Software für die *Kunde-Bank*-Schnittstelle,
da muß ich nicht wissen, wie Banken *untereinander* funktionieren.

Gruß Matthias.


Hartmut Kraus

unread,
Nov 3, 2013, 5:03:10 AM11/3/13
to
Am 03.11.2013 10:28, schrieb Matthias Hanft:
> Hartmut Kraus schrieb:
>>> Handling her wohl keine Rolle. Die exakten Ablᅵufe kenn' ich als
>>> Nicht-Banker auch nicht,
>> Ach, auch nicht als das, als was du dich auf deiner HP ausgibst? (Sowas
>> zu programnmieren, ist gelegentlich dein Hobby und so) ...
>
> Ich programmiere (u.a.) Software fᅵr die *Kunde-Bank*-Schnittstelle,
Ah, so was suche ich als Bankkunde auch noch, ernsthaft jetzt. Was
kostest du? ;)

Im Rahmen meines Selbstᅵndigkeitsvorhabens hab' ich als alter Proggi ja
nie das groᅵe Fernziel der EDV "papierloses Bᅵro" aus den Augen verloren. ;)

Aber sehr bald die Suche nach einer brauchbaren Buchhaltungssoftware fᅵr
Linux aufgegeben, die auch mit den Anforderungen "mitwachsen" kann,
indem man sich nach und nach was dazuprogrammiert ...

Angefangen hab' ich also jetzt mit einer MySQL - Datenbank und
LibreOffice Base als GUI.

Aber nur der Aufwand, einen einzigen Artikel online zu bestellen, die
ᅵberweisung online bei der Bank zu veranlassen, die Daten wiederum in
die Datenbank 'reinzukriegen, alles erst mal "hᅵndisch" ...

Hat auch schonmal dazu gefᅵhrt, dass ich bei mehreren Artikeln kurz
hintereinander zweimal denselben geliefert bekam - war mein Fehler, ich
hatte ihn echt zweimal bestellt. ;)

Steht noch hier, in Originalverpackung - kann die nicht einer gebrauchen?

http://www.hornbach.de/shop/Stufenstehleiter-Alu-Hailo-L20-4-Stufen/7211128/artikel.html




Harald Hengel

unread,
Nov 4, 2013, 8:53:23 PM11/4/13
to
Hartmut Kraus schrieb:

> Eben. Bei mir konkret von den zwei Lastschriftverfahren, die seit
> Jahren regelmᅵᅵig monatlich was abbuchen. Ganz blᅵd sind die also
> nicht. ;)

Im Gegensatz zu dir? ;-)

Woher erfᅵhrt die abbuchende Bank von deiner Kontoauflᅵsung?
Woher erfᅵhrt deine Bank, dass die die Abbuchung auf eine andere
geleitet hat?

Warum sollte deine Bank, bei der du dein Konto gekᅵndigt hast, anderen
Banken das mitteilen.

Grᅵᅵe Harald

Hartmut Kraus

unread,
Nov 5, 2013, 9:24:13 AM11/5/13
to
Am 05.11.2013 02:53, schrieb Harald Hengel:
> Hartmut Kraus schrieb:
>
>> Eben. Bei mir konkret von den zwei Lastschriftverfahren, die seit
>> Jahren regelmᅵᅵig monatlich was abbuchen. Ganz blᅵd sind die also
>> nicht. ;)
>
> Im Gegensatz zu dir? ;-)
>
> Woher erfᅵhrt die abbuchende Bank von deiner Kontoauflᅵsung?
Von dem, der's aufgelᅵst hat - von wem sonst?

> Woher erfᅵhrt deine Bank, dass die die Abbuchung auf eine andere
> geleitet hat?
Wozu muss sie das dann noch wissen?

> Warum sollte deine Bank, bei der du dein Konto gekᅵndigt hast, anderen
> Banken das mitteilen.
Warum sollte ich das Konto kᅵndigen?

Harald Hengel

unread,
Nov 5, 2013, 12:21:08 PM11/5/13
to
Hartmut Kraus schrieb:

> Am 05.11.2013 02:53, schrieb Harald Hengel:
>> Hartmut Kraus schrieb:
>>
>>> Eben. Bei mir konkret von den zwei Lastschriftverfahren, die seit
>>> Jahren regelmᅵᅵig monatlich was abbuchen. Ganz blᅵd sind die also
>>> nicht. ;)
>>
>> Im Gegensatz zu dir? ;-)
>>
>> Woher erfᅵhrt die abbuchende Bank von deiner Kontoauflᅵsung?
> Von dem, der's aufgelᅵst hat - von wem sonst?

Und das darf die Bank einfach, anderen mitteilen, wenn jemand sein Konto
auflᅵst?

Ausserdem, warum sollte sie es irgend jemanden mitteilen, angenommen spe
dᅵrfte es?

>> Woher erfᅵhrt deine Bank, dass du die Abbuchung auf eine andere
>> geleitet hast?
> Wozu muss sie das dann noch wissen?

Damit sie das Geld weiterleiten kann. ;-)

>> Warum sollte deine Bank, bei der du dein Konto gekᅵndigt hast,
>> anderen Banken das mitteilen.
> Warum sollte ich das Konto kᅵndigen?

Es geht um ein gekᅵndigtes Konto, schon vergessen?

Grᅵᅵe Harald

Hartmut Kraus

unread,
Nov 6, 2013, 1:37:07 AM11/6/13
to
Am 05.11.2013 18:21, schrieb Harald Hengel:
>>> Woher erfᅵhrt die abbuchende Bank von deiner Kontoauflᅵsung?
>> Von dem, der's aufgelᅵst hat - von wem sonst?
>
> Und das darf die Bank einfach, anderen mitteilen, wenn jemand sein Konto
> auflᅵst?
Weiᅵ nicht, warum sie das nicht dᅵrfte, aber darum geht's doch nicht.
Wenn jemand sein Konto auflᅵst, dann doch nicht seine Bank.

>>> Woher erfᅵhrt deine Bank, dass du die Abbuchung auf eine andere
>>> geleitet hast?
>> Wozu muss sie das dann noch wissen?
>
> Damit sie das Geld weiterleiten kann. ;-)
Wozu dann noch einmal? ;)

>>> Warum sollte deine Bank, bei der du dein Konto gekᅵndigt hast,
>>> anderen Banken das mitteilen.
>> Warum sollte ich das Konto kᅵndigen?
>
> Es geht um ein gekᅵndigtes Konto, schon vergessen?
Das war nicht meine Frage. ;)

Hans-Jürgen Meyer

unread,
Nov 6, 2013, 2:46:16 AM11/6/13
to
Am 02.11.2013 06:48, schrieb Harald Hengel:
> Hans-J�rgen Meyer schrieb:
>
>>> Der muss Zeit daf�r haben.
>> Hat er. Das geschieht �blicherweise w�hrend des Telefonats.
>
> Du meinst ersnthaft, der Typ im Callcenter hat Zugriff auf die
> Buchhaltung seines Auftraggebers?
> Selbst wenn es ein Mitarbeiter ist, muss der noch lange keinen Zugriff
> auf die Buchhaltung haben um Daten �ndern zu k�nnen.
>
Diese Bereiche werden �blicherweise nicht �ber externe Callcenter
abgewickelt. Wir reden hier �ber das Finanzwesen. Und die Leute die dort
sitzen haben Zugriff, ansonsten k�nnten Sie Ihren Job nicht erledigen.
Wann immer ich bei einer "Buchhaltung" oder auch Bank o.�. angerufen
habe, so konnten die immer auf meine Konten zugreifen.

>>> Daf�r muss man nicht permanent jemand bereit stehen haben.
>> Wozu sind die am Telefon sonst da. Das funktioniert in tausenden von
>> Firmen...
>
> ROTFL.
> Sorry, bei tausenden von Firmen haben die Leute, die du ans Telefon
> bekommst mit sicherheit keinen Zugriff auf die Buchhaltung um dodrt drin
> Daten �ndern zu k�nnen.
>
Leider bist Du wohl nicht in der Lage zwischen "Buchhaltung" und
Marketing/Werbung/Vertrieb zu unterscheiden. Ein Telefonservice im
Bereich "Buchhaltung" muss zwingend einen Zugriff auf die Daten haben.
Und das funktioniert bei tausenden Firmen. Externe Callcenter werden den
Zugriff normalerweise nicht haben. Aber auch da gibt es Ausnahmen.

>>> Aber letztlich wurde doch ein gro�z�giges Angebot gemacht, noch bis
>>> 16:00 per Fax die �nderung zu schicken.
>>>
>> Dazu muss man ein Fax haben. Das ist bei privaten eher nicht �blich.
>
> Pech eben, dan muss er eben zum n�chsten �ffentlichen Fax laufen.

Sowas kenn ich hier in der Gegend nicht. Ansonsten ist eher im Bereich
Service-W�ste einzuordnen.

> Ausserdem, so un�blich ist es heute nicht mehr, Faxdienst im WEB gibt
> es, auf die hat jeder Zugriff der einen Internetanschluss hat.
>
Wer denn bereit ist seine Daten wie Bankverbindungen in der
Weltgeschichte zu verteilen. Da lesen wir dann evt. sp�ter in einem
anderen Thread dr�ber... :)

Hans-J�rgen

Hartmut Kraus

unread,
Nov 6, 2013, 11:19:11 AM11/6/13
to
Am 06.11.2013 08:46, schrieb Hans-Jᅵrgen Meyer:
> Wer denn bereit ist seine Daten wie Bankverbindungen in der
> Weltgeschichte zu verteilen.
Du glaubst doch nicht wirklich, dass ernstzunehmende Hacker an sowas
interessiert sind?

Die Bankverbindung(en) stehen ᅵbrigens auf (fast) jeder Seite einer
Firma, ob nun auf dem Papier oder im Netz.

Hans-Jürgen Meyer

unread,
Nov 6, 2013, 12:31:07 PM11/6/13
to
Am 06.11.2013 17:19, schrieb Hartmut Kraus:
> Am 06.11.2013 08:46, schrieb Hans-Jᅵrgen Meyer:
>> Wer denn bereit ist seine Daten wie Bankverbindungen in der
>> Weltgeschichte zu verteilen.

> Du glaubst doch nicht wirklich, dass ernstzunehmende Hacker an sowas
> interessiert sind?
>
Was ist ein "ernstzunehmender Hacker"? Jeder von der Sorte ist
ernstzunehmen wenn er die Mᅵglichkeit bekommt Dein Konto zu rᅵumen. Die
Interessieren sich schon fᅵr Name, Adresse, Bank und Kontonummer. Du
wirst Dich wundern wieviel ᅵrger das bereiten kann. Wenn die noch eine
Kopie vom Personalausweis und ein paar Infos von Facebook haben, dann
kann es richtig unlustig werden. Du wirst nach einem Haufen ᅵrger
vermutlich keinen Schaden haben. Aber Deine Daten werden bei der ein
oder anderen Firma eine trᅵnenreiche kostentrᅵchtige Spur hinterlassen.

Achso - ein im Kontoauszugsdrucker vergessener Kontoauszug oder im
Papierkorb versenkter kann auch mᅵchtig Spass machen.

> Die Bankverbindung(en) stehen ᅵbrigens auf (fast) jeder Seite einer
> Firma, ob nun auf dem Papier oder im Netz.

Das ist mir durchaus bekannt. Unberechtigte Abbuchungen fallen da
allerdings umgehend auf. Und das mit den Einzugsermᅵchtigungen bei
Firmen ist deutlich komplizierter...

Hans-Jᅵrgen

Hartmut Kraus

unread,
Nov 6, 2013, 5:23:19 PM11/6/13
to
Am 06.11.2013 18:31, schrieb Hans-Jᅵrgen Meyer:
> Am 06.11.2013 17:19, schrieb Hartmut Kraus:
>> Am 06.11.2013 08:46, schrieb Hans-Jᅵrgen Meyer:
>>> Wer denn bereit ist seine Daten wie Bankverbindungen in der
>>> Weltgeschichte zu verteilen.
>
>> Du glaubst doch nicht wirklich, dass ernstzunehmende Hacker an sowas
>> interessiert sind?
>>
> Was ist ein "ernstzunehmender Hacker"?
Einer, der in einem System wirklich Schaden anrichten kann.

> Jeder von der Sorte ist
> ernstzunehmen wenn er die Mᅵglichkeit bekommt Dein Konto zu rᅵumen.
Und wie?

> Die
> Interessieren sich schon fᅵr Name, Adresse, Bank und Kontonummer. Du
> wirst Dich wundern wieviel ᅵrger das bereiten kann.
Witz. meine Daten sind eins der weltoffensten Geheimnisse. Mach' mir
doch mal ᅵrger damit.

> Wenn die noch eine
> Kopie vom Personalausweis [...] haben
Und wo sollen sie die hernehmen?

> und ein paar Infos von Facebook
Pruuust das Fratzenbuch! Du hast ja wohl 'ne Vollmeise.

Hartmut Kraus

unread,
Nov 6, 2013, 5:27:02 PM11/6/13
to
Noch ein Geheimtipp: Wenn ein Mᅵchtegerne - "Hacker" vorgibt, ein
Passwort "geknackt" zu haben, hat er irgendwo den Zettel gefunden.
Deshalb sind meine Passwᅵrter, PINs etc. die einzigen Daten, die ich mir
nicht notiere. Und wenn ich sie gelegentlich neu erfragen oder
zurᅵcksetzen lassen muss (wie jᅵngst wieder bei vodafone, weil ich das
so alle Schaltjahre mal wirklich brauche.) ;)



Hartmut Kraus

unread,
Nov 6, 2013, 5:49:32 PM11/6/13
to
Ach ja, ᅵbrigens: Ich nenne mich in aller Bescheidenheit seit 25 Jahren
"Dipl.-Ing. f. Informationstechnik", und meine Berufs- wie
Hobbytᅵtigkeit war / ist schon etwas lᅵnger u.a. in der IT - Szene
angesiedelt. ;)

Aber zu dem, was wirklich im Netz so an Kriminellem passiert, frag' mal
lieber den Kollegen, der hat wenigstens Ahnung davon:

http://www.internetforen.de/viewtopic.php?f=5&t=12016&p=67794#p67794





Hans-Jürgen Meyer

unread,
Nov 6, 2013, 6:21:02 PM11/6/13
to
Am 06.11.2013 23:23, schrieb Hartmut Kraus:
> Am 06.11.2013 18:31, schrieb Hans-Jᅵrgen Meyer:
>> Am 06.11.2013 17:19, schrieb Hartmut Kraus:
>>> Am 06.11.2013 08:46, schrieb Hans-Jᅵrgen Meyer:
>>>> Wer denn bereit ist seine Daten wie Bankverbindungen in der
>>>> Weltgeschichte zu verteilen.
>>
>>> Du glaubst doch nicht wirklich, dass ernstzunehmende Hacker an sowas
>>> interessiert sind?
>>>
>> Was ist ein "ernstzunehmender Hacker"?
> Einer, der in einem System wirklich Schaden anrichten kann.
>
OK. Da sind wir schon mal einer Meinung. Wo der Schaden verursacht wird
und wie hoch er ist, ist dabei egal.

>> Jeder von der Sorte ist
>> ernstzunehmen wenn er die Mᅵglichkeit bekommt Dein Konto zu rᅵumen.
> Und wie?
>
Lass nur Deine Phantasie spielen, Google, lies Zeitung, probier es aus
(ich besuche Dich aber nicht) ;)

>> Die
>> Interessieren sich schon fᅵr Name, Adresse, Bank und Kontonummer. Du
>> wirst Dich wundern wieviel ᅵrger das bereiten kann.
> Witz. meine Daten sind eins der weltoffensten Geheimnisse. Mach' mir
> doch mal ᅵrger damit.
>
Du bist wirklich naiv. Mit den Daten kann man ein Einkaufskonto bei so
manchen geldgeilen Onlinehᅵndler erᅵffnen. Detailberichte wie das
funktioniert wirst Du mit Google finden oder lass Deine Phantasie spielen.

>> Wenn die noch eine
>> Kopie vom Personalausweis [...] haben
> Und wo sollen sie die hernehmen?
>
Die Persos lᅵsst man sich hᅵufig - im besonderen im Ausland - z.B. in
Hotels vorlegen. Du bekommst Sie spᅵter wieder. In der Zwischenzeit hat
man davon ein vielleicht unseriᅵser Mitarbeiter eine Kopie angefertigt.
Hast Du vielleicht auch noch mit der normalen Bankkarte bezahlt?

>> und ein paar Infos von Facebook
> Pruuust das Fratzenbuch! Du hast ja wohl 'ne Vollmeise.
>
Du hast genau Null Ahnung. Was meinst Du wieviele Dussel dort ihre Daten
wie z.B. Geburtstag haben. Du vielleicht nicht - aber tausende von
anderen. Hat man einige Grunddaten ist es heute kaum ein Problem fᅵr so
manchen ein Profil mit den tollsten Daten zu erstellen.

Ich kenne Banken, die Fragen bei einem Telefonat nach Kontonummer, Name
und Geburtstag. Und schon kann es losgehen z.B. mit der Bestandsabfrage...

Fᅵr manche Dinge muss man noch nicht mal Informatiker sein. Man muss nur
Dumme suchen...

Hans-Jᅵrgen


Hartmut Kraus

unread,
Nov 7, 2013, 2:33:22 AM11/7/13
to
Was ihn noch lange nicht berechtigt, was von meinem Konto abzubuchen.

Kleiner Gag am Rande in diesem Zusammenhang: Da kriegte ich mal einen
Anruf von einem "Party - Service", ob ich wirklich derjenige wᅵre, der
gerade 30 Pizzas bestellt hatte. So schnell platzt sowas.

> Die Persos lᅵsst man sich hᅵufig - im besonderen im Ausland - z.B. in
> Hotels vorlegen. Du bekommst Sie spᅵter wieder. In der Zwischenzeit hat
> man davon ein vielleicht unseriᅵser Mitarbeiter eine Kopie angefertigt.
> Hast Du vielleicht auch noch mit der normalen Bankkarte bezahlt?
So blᅵd mᅵchte ich mal sein. Den Ausweis irgendjemandem "leihen"

>>> und ein paar Infos von Facebook
>> Pruuust das Fratzenbuch! Du hast ja wohl 'ne Vollmeise.
>>
> Du hast genau Null Ahnung. Was meinst Du wieviele Dussel dort ihre Daten
> wie z.B. Geburtstag haben. Du vielleicht nicht - aber tausende von
> anderen. Hat man einige Grunddaten ist es heute kaum ein Problem fᅵr so
> manchen ein Profil mit den tollsten Daten zu erstellen.
Ja und - was auf solche "Profile" zu geben ist, braucht mal wohl keinem
zu erzᅵhlen.

Bitte, hier meine Daten:

http://www.politik-sind-wir.de/showthread.php/36473-Das-Ende-der-Europ%C3%A4ischen-Union?p=106357&viewfull=1#post106357

Und hier noch meine Bankverbindung:

Kto.: 31296338
BLZ: 700 530 70 (Sparkasse FFB)

Nu mache mal. Und grᅵᅵ' die liebe Frau Keller mal von mir (meine
"Ansprechpartnerin" in der Rechtsabteilung) und sᅵmtliche Mitarbeiter in
"meiner" Filiale (Harthaus). ;)

Hans-Jürgen Meyer

unread,
Nov 7, 2013, 10:27:25 AM11/7/13
to
Am 07.11.2013 08:33, schrieb Hartmut Kraus:
> Am 07.11.2013 00:21, schrieb Hans-Jᅵrgen Meyer:
>> Am 06.11.2013 23:23, schrieb Hartmut Kraus:
>>> Am 06.11.2013 18:31, schrieb Hans-Jᅵrgen Meyer:
>>>> Am 06.11.2013 17:19, schrieb Hartmut Kraus:
[...]
>>>> und ein paar Infos von Facebook
>>> Pruuust das Fratzenbuch! Du hast ja wohl 'ne Vollmeise.
>>>
>> Du hast genau Null Ahnung. Was meinst Du wieviele Dussel dort ihre Daten
>> wie z.B. Geburtstag haben. Du vielleicht nicht - aber tausende von
>> anderen. Hat man einige Grunddaten ist es heute kaum ein Problem fᅵr so
>> manchen ein Profil mit den tollsten Daten zu erstellen.
>
> Ja und - was auf solche "Profile" zu geben ist, braucht mal wohl keinem
> zu erzᅵhlen.
>
Das was Google ᅵber Dich ausspuckt gibt schon ein nettes Profil. Und das
ohne groᅵes suchen.

> Bitte, hier meine Daten:
>
> [Link entfernt]
>
> Und hier noch meine Bankverbindung:
>
> Kto.: xxxxxxxx
> BLZ: yyyyyyyyy (Sparkasse FFB)
>
> Nu mache mal. Und grᅵᅵ' die liebe Frau XXX mal von mir (meine
> "Ansprechpartnerin" in der Rechtsabteilung) und sᅵmtliche Mitarbeiter in
> "meiner" Filiale (YYY). ;)

Es ist Deine Sache diese Informationen hier durch die Gegend zu
schleudern. Unabhᅵngig davon, dass es bei Dir aus verschiedenen Grᅵnden
vermutlich nicht funktionieren wᅵrde, werde ich Dir das mit Sicherheit
nicht beweisen. Denn das ganze wᅵre eine strafbare Handlung. Sowas
ᅵberlasse ich lieber anderen. Glaub es oder lass es...

EOD
Hans-Jᅵrgen

Hartmut Kraus

unread,
Nov 7, 2013, 10:50:35 AM11/7/13
to
Am 07.11.2013 16:27, schrieb Hans-Jᅵrgen Meyer:
> Am 07.11.2013 08:33, schrieb Hartmut Kraus:
>> Am 07.11.2013 00:21, schrieb Hans-Jᅵrgen Meyer:
>>> Am 06.11.2013 23:23, schrieb Hartmut Kraus:
>>>> Am 06.11.2013 18:31, schrieb Hans-Jᅵrgen Meyer:
>>>>> Am 06.11.2013 17:19, schrieb Hartmut Kraus:
> [...]
>>>>> und ein paar Infos von Facebook
>>>> Pruuust das Fratzenbuch! Du hast ja wohl 'ne Vollmeise.
>>>>
>>> Du hast genau Null Ahnung. Was meinst Du wieviele Dussel dort ihre Daten
>>> wie z.B. Geburtstag haben. Du vielleicht nicht - aber tausende von
>>> anderen. Hat man einige Grunddaten ist es heute kaum ein Problem fᅵr so
>>> manchen ein Profil mit den tollsten Daten zu erstellen.
> >
>> Ja und - was auf solche "Profile" zu geben ist, braucht mal wohl keinem
>> zu erzᅵhlen.
>>
> Das was Google ᅵber Dich ausspuckt gibt schon ein nettes Profil. Und das
> ohne groᅵes suchen.
Ja, zu 90% Schwachsinn, den andere ᅵber mich verbreiten. Aber seit 10
Jahren.

>
>> Bitte, hier meine Daten:
>>
>> [Link entfernt]
>>
>> Und hier noch meine Bankverbindung:
>>
>> Kto.: xxxxxxxx
>> BLZ: yyyyyyyyy (Sparkasse FFB)
>>
>> Nu mache mal. Und grᅵᅵ' die liebe Frau XXX mal von mir (meine
>> "Ansprechpartnerin" in der Rechtsabteilung) und sᅵmtliche Mitarbeiter in
>> "meiner" Filiale (YYY). ;)
>
> Es ist Deine Sache diese Informationen hier durch die Gegend zu
> schleudern. Unabhᅵngig davon, dass es bei Dir aus verschiedenen Grᅵnden
> vermutlich nicht funktionieren wᅵrde,
Aus dem ganz einfachen Grund, dass du dich dazu in irgendein System
"einhacken" mᅵsstest. Oder wie sonst wolltest du bewirken, dass
irgendwas von meinem Konto auf deins gebucht wird?

> werde ich Dir das mit Sicherheit
> nicht beweisen. Denn das ganze wᅵre eine strafbare Handlung.
Das kᅵme dazu.

Matthias Hanft

unread,
Nov 7, 2013, 4:11:55 PM11/7/13
to
Hartmut Kraus schrieb:
>
> Aus dem ganz einfachen Grund, dass du dich dazu in irgendein System
> "einhacken" müsstest. Oder wie sonst wolltest du bewirken, dass
> irgendwas von meinem Konto auf deins gebucht wird?

Ich könnte ne ganz normale Lastschrift auf Dein Konto schicken. Darf
ich ohne Deine Einzugsermächtigung natürlich nicht, aber das Geld
wär von Deinem Konto erst mal weg (wenn Deine Bank nicht eh mangels
Deckung automatisch eine Retoure auslöst). Dann könntest Du natürlich
der Lastschrift bei Deiner Bank widersprechen, Du kriegst Dein Geld
wieder aufs Konto, ich kriegs wieder abgezogen, und 8,50 EUR kostet
mich der Spaß auch noch.

Aber das geht ganz ohne "Hacken".

Gruß Matthias.


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